bnifaeiuK. au), nnl zugleich ein Stabtoorftanbes -ehrerpersonal, 5er tonprmirten ^uchletttselben .3; Itattge: 1 bewiesen, datz zu leisten mög- E>> Zweigen des ' Unterricht noch ^,'tglohc Masse «langten Kennt- W zugleich die ut' die gebotene Derrn und Aller, Helsen, daß sii ^unterricht über: io ernst und ein- 16 dieh nicht itn der jungen Leute ’ung und Förde- i ss enger Ver- und können An- :c. mündlich oder t, oribildungsiämle. ibet morgen | I inalzeichnung von in, zu Ehren dn n Albrecht von ilen sich: .-Buchhandlung Ricker. n Zeugnissen va- in anderen Hausmädchen wird zv wnats) oder M Anlage C- 31 m ^och-) ___ mit empfehle^ nädchen, welches Ä^xW a Zchirwer, K.A-M rMnt ist Md geiW* Mine» in’® taju 10 bis »ott * »fl > Nbr- *. führet^ »tetteljä^Ttfl 1 fL 12 fr. mit Brtngerlvhn. Durch di« Post bezogen vierteljährig r fl. 29 fr. Gitßmrr Sricheinl täglich, mir nahmr Sonntags. Expedition: LanzleiK«r«> Lit. B- Nr. 1. Anzeige- und Mmtsölatt für den Kreis Kiessen. Rr. 138 Dienstag den 17. Juni 1873. iksk" Einladung zum Abonnement ■«? auf den Gießener Anzeiger. Derselbe erscheint täglich, mit - Ausnahme Sonntags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich 1 ft- 12 fr., frei ins Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im III. Quartal 1873 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben zu \ fi. pro Quartal. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 ft. 29 kr. incl. Postaufschlags. Dieselben können nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanftalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. Die Redaction. P o (111 f cfj e r Theis. Spanisches. Eines der traurigsten Symptome des allgemeinen Verfalles in Spanien ist der völlige Mangel an Widerstandskraft, die willenlose Nachgiebigkeit jedem kecken Angriffe gegenüber, die feige Passivität der Volksmaffen und der großen politischen Körperschaften, die auf jeden Kampf um Grundsätze, Recht und Macht verzichtet und demjenigen die Herrschaft entgegenträgt, der sie mit der größten Frechheit fordert. Herr Castelar hat wiederholt gerühmt, daß die spanische Republik in allen ihren Kämpfen und Zuckungen sich mit keinem Tropfen Bluts, befleckt habe. Der Ruhm ist wohlfeil erkauft worden. Wessen Blut hätte man denn vergießen sollen, wenn Niemand sich fand, der bereit war, es auf einen Kampf ankommen zu lassen, wenn der rechtmäßige Inhaber der Macht sie immer ohne Widerstand einem Jeden auslieferte, der die Unverschämtheit hatte, sie zu fordern? Tie Gemüthlichkeit in der Anarchie ist nicht ein Zeichen hoher Gesittung, sondern großer Schwäche. Dieser Schwäche verdankt die Republik ihr Dasein. Die Schwäche der monarchischen Majorität nöthigte den König Amadeus, seine Krone niederzulegen. Als der Thron erledigt war, ließ sich die Majorität mit einer Stumpfheit ohne Gleichen die Republik gefallen, ja sie half dieselbe begründen. Das war der erste Sieg der Minorität. Aber die Majorität wollte wenigstens eine einheitliche Republik, und sie wünschte, wie in Frankreich Herr Thiers, der Republik eine conservative Grundlage zu geben. Dieses Ziel aber, so scheint es fast, glaubte sie am besten durch ein überwiegend föderal-republikanisches Ministerium erreichen zu können und wie: derum trinmphirte die Minorität. Aber die Sieger wollten ihren Sieg auch ungestört ausnutzen. Um dies aber zu können, mußten sie sich der Controle der unitaristischen Cortes entledigen. Und wirklich waren die Cortes so gut- müthig, um des lieben Friedens willen ihre Vertagung zu beschließen, allerdings mit dem Vorbehalt, durch ihre Permanenz-Commission sich in dringenden Fällen wieder einbernfen zu lassen. Noch ein höheres Maß von Kühnheit, als in diesem Vorbehalt bewährte die Majorität aber bei der Ernennung der Commission, indem sie in dieselbe in überwiegender Mehrheit Mitglieder ihrer eige=' neu Partei erwählte. Ob dieser Verwegenheit erhob sich aber in ganz Spanien ein Schrei der Entrüstung. Die Majorität ist unversöhnlich, sie erfrecht sich, die Herrin zu spielen, sie provocirt den Bürgerkrieg. Das Vaterland war in Gefahr. Da traten die Herren Figueras und Castelar in die Bresche und retteten das Vaterland durch einen Staatsstreich, der gerade ebenso verfassungswidrig war, wie der Staatsstreich des 2. December. Die Commission ließ den Staatsstreich über sich ergehen, weil sie nicht zu handeln verstand; es wäre das ja auch gegen alle Tradition der letzten Monate gewesen, wenn sie mit Energie der Minorität den Sieg streitig gemacht hätte. So waren die „gemäßigt"-föderalen Republikaner zur Herrschaft gelangt; aber selbstverständlich bestand neben den gemäßigten Föderalisten noch eine extreme Partei, allerdings in schwacher Minorität; aber eben weil sie sich in der Minorität befand, deshalb mußte ihr observanzmäßig die Herrschaft zufallen Bei den Wahlen allerdings siegte — das ist ebenfalls spanische Observanz — die ministerielle Partei. Die Unversöhnlichen blieben in der Minorität, aber als Minorität hatten sie natürlich die Anwartschaft auf die Herrschaft. 24 L-tunden lang schien die Majorität entschlossen, ihre Stellung zu behaupten, dann aber gedachte sie des alten Wortes, mit dem man zankende Knaben begütigt, sie zeigte sich als die Verständigste und gab nach. Dip Versöhnlichkeit feierte einen neuen glänzenden Triumph — und die Herrschaft ging an die Minorität über, die so großmüthig war, der Majorität einen Antheil an der Regierung zu überlassen, aber das Kommando über die bewaffnete Macht einem der Ihrigen in die Hände zu spielen wußte. Alle diese Wandlungen und Catastrophen haben sich ohne Kampf vollzogen, und dqs ist gerade das Entsetzliche, ein Symptom der Auflösung und tiefsten Zerrüttung. Der Staatskörper ist durch den Druck des heillosesten Despotismus und der gewohnheitsmäßigen Revolutionen so erschöpft worden, daß er nicht mehr gegen die ihn verzehrende Krankheit zu reagiren vermag. Auch FranL^W^ Zustände sind wahrlich traurig genug, aber in Frankreich kämpft wenigstens noch gegen das Uebel an, wenn auch meist mit verwerflich^^^^r unwirksamen Mitteln. Jeder Spanier aber sieht das Unheil als ein Verhängniß an, dem er sich mit fatalistischer Resignation zu unterwerfen hat. Die Parteien entscheiden über das Loos des Volkes: ein wüthender Phrasenkampf, eine lächerliche Versöhnungs-Comödie! Die Resultate dieses eben so läppischen wie verwerflichen Jntriguenspiels sind Gesetz für Spanien. Das souveräne Volk nimmt einfach Kenntniß von dem, was seine durch terro- risirende Minoritäten ihm aufgenöthigten sogenannten Vertreter decretiren, und die „Gazeta" verkündet der staunenden Welt: In ganz Spanien herrscht Ruhe und Ordnung! Die Ruhe würde noch vollkommener sein, wenn sie nicht überall durch die bewaffnete Macht gestört würde. Der Staatsbürger in Uniform findet es höchst unrepublikanisch, daß er seinen Generälen und Officieren gehorchen soll. Sind die Soldaten in liebenswürdiger Stimmung, so begnügen sie sich, ihre Obersten fortzujagen, nehmen sie auch wohl, wenn ihnen die nöthigen Garan- tieen für künftiges Wohlverhalten ihrer Vorgesetzten geboten werden, wieder in Gnaden an. Sind sie in schlechter Laune, so versteigen sie sich zu Mord und Todtschlag, wie neuerdings unter anderen in Murviedro. Höchst naiv ist es, wenn aus Madrid gemeldet wird, daß auch in Catalonien die Disciplin sehr gelockert zu sein scheint, und wenn es als etwas Besonderes angeführt wird, daß ein Bataillon seine Officiere verjagt hat; das gehört ja gerade in Catalonien seit einigen Monaten zu den täglichen Vorkommnissen. Wenn der Telegraph hinzufügt, daß den Bewegungen der Carlisten keine Hindernisse in den Weg gelegt werden, so glaubt man ihm das auf's Wort; aber man begreift nicht, weshalb die Carlisten die ihnen gewährte Actionsfreiheit nicht bester benutzen. Kleine Scharmützel kommen täglich vor, aber es ist nicht abzusehen, wie dadurch eine Entscheidung herbeigeführt werden soll. Ein Correspondent der „Times" ist übrigens überzeugt, daß die Sachen der Carlisten sehr günstig stehen und daß sie, wenn die Madrider Regierung nicht bald eine ordentliche Armee zusammenbringt, jedenfalls den Republikanern über den Kopf wachsen werden. Wenn einem Pariser Blatt telegraphirt wird, daß die Minister sämmt- lich Intransigentes seien, so ist das wohl übertrieben; gewiß ist nur, daß das extreme Element im Ministerium das Uebergewicht hat. Die meisten Minister sind bisher ganz unbekannte Leute, die der siegreichen Fraction natürlich zur Verfügung stehen. Der Kriegsminister Estebanez z. B. ist ein einfacher Jnfan- teriekapitän, der Minister des Aeußern Muro ist ein junger Advocat, der Justizminister Gonzalez ein außer Madrid wenig bekannter Publicist. - Herr Castelar ist dem Beispiel seines Collegen Figueras nicht gefolgt; er bleibt als Abgeordneter in den Cortes und wird die Führung der „conservativen" Partei übernehmen, eine Rolle, die ihm allerdings seltsam stehen wird. Ueber die kritischen Tage in Madrid erfährt man, daß aller Grund vorlag, einen Gewaltstreich der Unversöhnlichen zu fürchten; sie waren zur bewaffneten Revolution entschlossen. Indessen haben sie der Anwendung von Gewalt gar nicht bedurft, um ihren Willen durchzusetzen. r Deutschtanü. 3t setzung, daß dieselbe i£>. K- H. dem Großherzog bei dessen bevorstehenden Re- lgierungs-Jubiläum ihre Glückwünsche darbriugen wolle, einen Entwurf zu einer herroq/^ E,,, yon Abgeordneten aller Schattirungm bereits festgestellter Ent- Conflict entstehen/ Es bedarf nicht der Versicherung, so Meßt der offieiöse 9 0.0, „ . O , 'ifrttFpf 8n6 bip SWpnipriinfi iforprfpitd bip (S.nnfpniipmpn des (Aeieües nach allen Artikel, daß die Regierung ihrerseits die Consequenzen des Gesetzes nach allen Vohl des Volkes das Glück des Landes zu soroern. pm »uv, »v«.» - vU —/ Heute sehen Ew. Königliche Hoheit auch das Hessenland i.n Glanze eines, ch-r zu dem Erfolg- be,getragen hat also zedem gemeinen Soldaten -m Geschenk, . ® । n /•. r n . • l C - Jf. L CID w* a r? a>v*a nutlfr» S s1P PI P APtll Pt 11P PAiPH 1111D 111110 PO 0110 111 . Dlv schenken! Von den Bewohnern von dem eine an der Cholera erkrankt 19, verstorben 17. i S glaub^Lß lch den ^ des Bud- d.e künftigen Pfarrer ihre wissenschaftliche Bildung erhalten könne«. Nach § k3 get/in wenig Wochen beendet werden könne. Die Prorogation wird darauf des Gesetzes über die Ausbildung der Geistlichen kann aber d°r Mimster die 9. _. O ™ cx ■_____kl..- o-nfffr Ko» WmItaa Auf Sor hpfhmmtpn (^taatsmittpl einbpkmltpn oder auch die Anstalt schließen. bindung samkeit dienen, Die Er Puls- u große ck Puls- i gegen ai des Ski müssen Wirkung uns auc V heilen: 2) Lu Hypei zündli P ein ernst! Der Bar Kanone; das Regi Campos von den Gliedern des Durchlauchtigsten Hauses miterfochtenen Waffenruhmes Theil nehmen an den Errungenschaften der Zeit, die bestimmt war, Deutschland auf eine hohe Stufe nationaler Kraft und Größe zu erheben. Was das hessische Volk bei dem Regierungsantritt Ew. Königlichen Hoheit erhofft, hat sich nach wechselvollen Zeiten erfüllt Mit innigem Dank erkennen wir die in dem langen Zeitraum von 25 Jahren dem Lande erwiesene Huld und Treue. So wird denu dieser Tag dankbaren und freudvollen Rückblicks auf die verflossene Regierungszeit für die versammelten Vertreter des Landes zum Tage der frohen Hoffnung, daß es Ew. Königlichen Hoheit noch lange vergönnt sein möge, der Früchte eines segensreichen Wirkens und der umwandelbaren Liebe und Anhänglichkeit des hessischen Volkes sich in Frieden zu erfreuen. Möge der Himmel diesen unseren Wünschen eine gnädige Gewährung welche die Kammer bei dem schweren Unglück, das den Prinzen Ludwig, Großh. Hoheit, durch deu Tod seines zweiten Sohnes, des Prinzen Friedrich Wilhelm, betroffen, empfunden. Die Kammer erhob sich zum Zeicheu der Zustimmung. Der Präsident widmete sodann dem verstorbenen Mitglied der Kammer, Freiherrn von Löw, einen Nachruf und theilte ferner mit, daß Freiherr Georg von Riedesel wegen seines leidenden Zustandes in der Kammer nicht mehr erscheinen könne und daher seinen Bruder Freiherru Giesebert vou Niedesel mit seiner Vertretung bevollmächtige. Die Kammer genehmigte dieses, und es leistete darauf Freiherr Giesebert von Riedesel den durch die Verfassuug vorgeschriebenen Eid. Der Präsident legt in der von der Kammer bestätigten Voraus- Adresse vor, den die Kammer einstimmig genehmigt. Eine Deputation, bestehend aus dem Bureau und zwei weiteren Mitgliedern, nämlich den Freiherrn Wamboldt von Umstadt und Präsident Dr. Krug, wird die Adreffe überbringen. An Stelle der Freiherrn von Löw und Riedesel werden Graf Erbach-Schönberg und Commerzienrath Mönch als Mitglieder des ersten Ausschusses und zwar mit 15 beziehungsweise 19 Stimmen gewählt. Ferner wird Commerzienrath Mönch au Stelle des Freiherrn von Löw als Stellvertreter des landesherrlichen Directors der Staatsschulden-Tilgungskasse-Direction gewählt. Auf den Vor- taten W »°d-^ nieset, der Anstalt bestimmten Staatsmittel einbehalten oder auch die Austalt schließen. Erst wenn die Bischöfe sich diesen Aenderungen widersetzen sollten, würde ein berufen. „ . , n Allerhöchstdenselben war es während Ihrer Regierung vergönnt, durch alle Wechsel der Geschicke hindurch tu unveränderter landesväterlicher Hingebung an das Wohl des Volkes das Glück des Landes zu fördern. Herstellung der Ordnung abgegangen. Danzig, 16. Juni. Der „Danziger Zeitung" zufolge sind von den ses bei. Darmstadt, 16. Juni. Die zweite Kammer der Stände tritt heute zu einer Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung steht die Berathung über die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern, die Gesetzentwürfe 1) die innere Verwaltung und Vertretung der Kreise und der Provinzen, 2) die Städteordnung und 3) die Landgemeindeordnung. Berlin, 13. Juni. Ein officiöser Artikel der „Nordd. Allg. Ztg." führt aus, daß die bekannte Weigerung des Bischofs von Paderborn, Auskunft über das Seminar zu ertheilen, noch keinen Conflict mit der Regierung enthalte. Die Folge davon werde nur sein, daß der Cultusminister sich in der Unmöglichkeit befindet, das Seminar als ein solches anzuerkennen, auf welchem Oes 1851) Itorbtnen Äat^Qr ffern h Mutier ihre 185/ rine, st Mtehe Mgestk '744, U Weite haben, "icht ur nannten .noch au lcbl9 ne k'L S ötr Marti QMiej In tiefster Ehrfurcht E w. Königliche Hoheit allerunterthänigste, treugehorsamfte, die zweite Kammer der Stände. einstimmig angenommen. Der Abgeordnete Heinzerling stellt den Autrag auf Erlaß einer Glückwuuschadresse gelegentlich des Regierungsjubiläums des Groß- Richtungen ziehen wird. Berlin, 13. Juni. Unter den beim Reichstag eingegangenen Petitionen befindet sich auch eine gedruckte, welche die Überschrift führt: „Eine Dotation für das ganze Land" und in welcher unter Hinweisung darauf, daß nach dem glücklichen Kriege mit Frankreich bis jetzt nur au die Chefs des Heeres Geschenke, Dotationen, ausgetheilt seien, der Wunsch ausgesprochen wird und auch deu im Kriege verwundeten Mannschaften eine Anerkennung zukommen zu lassen. „Die Verdienste der Chefs sind groß, sie würden auch nicht geschmälert, wenn man, nachdem das Friedenswerk so glücklich fortgeschritten, nachdem die vollständige Auseinandersetzung mit Frankreich erfolgt, nachdem die letzte Milliarde bezahlt sein wird, wenn man dann auch an jedem einzelnen Arbeiter, eine Dotation austheilte. Wie viele gemeine Soldaten sind mitgegangen, die Weib und Kind und einen Verdienst von mehreren Thalern des Tages, eine sichere Existenz zurückließen und dem Tode und einer ungewissen Zukunft entgegen gingen. Nun sie haben Nichts mehr als ihre Pflicht gethan. Die Dotation wird sie für ihre Verluste auch nicht entschädigen. Aber sie wird zeigen, daß das Vaterland Jedem, auch dem gemeinen Manne dankbar ist. Anspruch auf eine Dotation hat ja überhaupt Niemand, weder Ches noch gemeiner Soldat, Jeder weiß auch, daß Deutschland nicht in den Krieg gegangen ist eines Geldgeschäftes wegen, um fünf Milliarden zu erobern. Und die Vertheilung der Dotation ist möglich. Ma» darf nicht sagen, dazu würden die Mittel nicht reichen Die Mittel sind so vollständig da, daß nicht einmal die fünf Milliarden angegriffen zu werden brauchen. Wenn man nur die Zinsen anwendet, die uns Frankreich bis zur Abtragung der Kriegsschuld zu zahlen hat, so würde das eine sehr hübsche Dotation geben. Nimmt man an, daß ungefähr eilte Million Soldaten aufgeboten gewesen ist und gäbe man jedem einzelnen Manne eine Dotation von Fünfzig Thalern, so würde das Fünfzig Million en Thaler betragen, bei Weitem nicht die Summe, die uns Frankreich außer den fünf Milliarden an Zinsen zu zahlen hat. Welchen Segen würde diese Dotation bringen. Welche Summe ist nicht ein unerwartetes Geschenk von Fünfzig Thaler für einen armen Manu. Wie Manchem würde dadurch auf die Beine geholfen. Wie würde namentlich in kleinen Orten dadurch der Wohlstand gehoben. Diese fünfzig Millionen würden auch nicht zu Gründlings- und Actienschwindel benutzt; sie würden segensreich im Lande circuliren. Diese Dotation wäre eine Dotation für das ganze Land. Königsberg, 16. Juni. Unter den Bernstein-Tauchern bei Brüsterort ist ein Strike ausgebrochen, wobei Widersetzlichkeiten und Demolirungen vorfielen. Die Intervention des Directors und der Gensd'armen war unzureichend und ist daher eine Compagnie Militär .von hier nach Brüsterort zur Wieder- Darmstadt, 14. Juni. Nach längerer Vertagung nahm die zweite Kammer ihre Sitzungen wieder auf. Der Präsident forderte die Kammer auf, ihr Beileid für den die großherzogliche Familie betroffenen schmerzlichen Verlust zum Ausdruck zu bringen, was durch Aufstehen geschieht. Abg. Heß aus Gießen legt wegen überhäufter Geschäfte sein Mandat nieder. Eine größere Anzahl neuer Eingaben, Vorlagen und Anträge, die großen Thetls schon Ihrem Blatte mitgetheilt waren, wird verlesen. Das Ministerium thetlt mit, daß Vorsorge getroffen worden ist, daß Verstöße, wie sie bei der Wahl ut Laubach vorgekommen sind, für die Folge vermieden werden. Eine große Anzahl Petitionen, meist Gehaltsverbesserungen betreffend, ist eingelaufen. Aus Se igeu- stadt wird um Aufhebuug des Rcichsgesetzes über die Entfernung der Jesuiten petitionirt. Auf die Interpellation des Abgeordneten Stüber über Herstellung eines deutschen Civilrechts und eine deutsche Gerichtsorganisation antwortet die Regierung im zustimmenden Sinn, kann aber noch keine nähere Auskunft über den Stand der Sache geben. Auf die Interpellation des Abg. Schaum über die Fortsetzung der Oberhessischen Bahnen, theilt der Regierung mit, daß die Bewerbungen um die Linie Hersfeld-Alsfeld bis jetzt erfolglos gewesen seien, ebensowenig habe das Project Fulda-Meiningen eine bestimmte Gestalt gewonnen: über die Linie Gelnhausen-Partenstein werde dem Landtag eme besondere Vorlage zugehen. Auf die Jnterpellativli Matthy's, betr. Aufhebuug der Stol- gebühren, wird ein Schreiben des Oberconsistoriums verleseii, wonach die vorhandenen Mißstände zu beseitigen versucht seien „ und eine Umwandlung der Stolqebühreu in feste Gehalte überall geschehen könne, wozu sich aber in ben Gemeinden wenig Neigung zeige. Bei etwaigen Ablösungen der Stolgebuhren müsse auf möglichste Schadloshaltung der Geistlichen gedrungen werden. Abg. Stüber stellt einen Antrag, aus dem hessischen Antheil der Kriegsentschädigung einen Fond von 250,000 fl. zur Unterstützung der im Krieg 1870—71 Beschädigten unter dem tarnen „Ludwigsstiftung" zu gründen. Die Negierung stellt den Antrag, das Finanzgesetz auf die 6 Monate des Jahres 1873 zu verlängern, der Vorsitzende des Finanzausschusses beantragt, den Antrag für dringlich zu erklären und zu genehmigen. Abg. Landmann will dem Land gegenüber constatiren, daß die schuld an dem abnormen Zustand dieses Mal weder an der Regierung noch an dem Landtag liege. Es müsse für die Folge auf rechtzeitige Vorlage und Erledigung des Budgets gedrungen werden. schlag Les Präsiden wird sodann die Sitzung unterbrochen, bis die zu erwartende Mittheilung der zweiten Kammer über die in dieser zur Verhandlung ausgesetzten Prolongation des Finanzgesetzes eingetroffen sein sollte. Nach Kenntnißnahme des Beschlusses der zweiten Kammer nahm die erste Kammer die Berathung wieder auf und trat dem Beschlüsse des anderen Hau- 3o über 30/i Es traten Aargau, stürmische hing in t gantonen der W Be raches w( über die Natur, bc ihm anhe und der 1 gen Volke Nevisions, kraft; ein individuel zeitlicher, Civilstand nichtnatio unb der i Versamml breit mit Wurf, folgendermaßen lautend: Allerdurchlauchtigster Groß Herzog! Allergnädigster Fürst und Herr! Der heutige Tag, an welchem das Hessenland die hohe Freude erlebt, den 25. Jahrestag des denkwürdigen Regierungsantritts Ew. Königlichen Hoheit zu begrüßen, sieht die Vertreter des Landes versammelt, um h^Mftren Mund die Wünsche des treuen Volkes an den Stufen des Thrones ^^iulegen. In tiefbewegter Zeit wurden Ew. Königliche Hoheit^kk? Regierung Darmstadt, den 17. Juni 1873. wird verlesen und ohne Debatte einstimmig angenommen. Dieselbe soll durch das Bureau und je drei durch das Loos zu bestimmenden Abgeordneten aus jeder Provinz überreicht werden. Die Kammer geht alsdann auf die Tagesordnung über, zunächst auf die Anträge der Abgeordneten Möllinger und Allmann über das Eisenbahngesetz vom 14. August 1867. Abg. Theobald stellt deu Antrag, den Gegenstand von der Tagesordnung abzusetzen, da er weiter gehende Anträge stellen wolle. Goldmann erklärt sich gegen die Vertagung des Antrages, über den sich jeder klar genug sein werde. Ministerpräsident Hofmann erklärt es ebenfalls für erwünscht, namentlich in Bezug auf das Verhältniß zu Preußen bezüglich der Bahnlinie Friedberg-Gerau, die Sache zurückzustellen. Abg. Frank gegen die Vertagung; Dumont findet , --- — — - --—-u-u - ~ ~ ~ , crmnvn eine kurze Vertagung unbedenklich. Metz hält eine genaue Jnformirung bei auf der Weichsel bis zur Plehnsdorfer Schleuste befindlichen polnischen Flößern den bedeutenden Summen, um die es sich handelt, für durchaus nothweudig. an der Cholera erkrankt 19, verstorben 17 V-" ^7^""'" hm1 ““ Die Kammer beschließt Absetzung von der Tagesordnung. Der Antrag des Meile von Danzig am Ausfluß der Weichsel tu die Ostsee gelegenen Neufahr Abg. Möllinger auf Einführung von Jagdwaffenpässen für das ganze Reich, sind bisher 3 erkrankt und ebensoviel verstorben. In Danzig selbst ist noch wird nach dem von dem Abgeordneten Scriba erstatteten Bericht abzelehnt. kein Erkrankungsfall vorgekommeu. Die nächste Sitzung wird nächsten Montag ftattfinden und die Berathung des! Vom Rhein, 12. Ium, wird der Spen. Ztg. geschrieben; Durch Verwaltungs-Gesetzes beginnen. (D. Pr.) den Tod des Erzbischofs Loos von Utrech: wird'die Consecratton des am — Die erste Kammer der Stände trat heute Vormittag unter dem Vor- 4. Juni in Köln gewählten altkatholischen Bischofs Remkens voraussichtlich sitz des ersten Präsidenten Grafen zu Erbach Fürstenau zu einer Sitzung zusam- Verzögerung erleiden Der Bischof Heykamp von Deventer — da das - men, welcher 18 Mitglieder beiwohnten. Am Ministertisch befand sich Minister thum Hartem schon seit einigen Jahren vacaut 'gegenwärtig der einzige Hofmann Exc. Der Präsident gab den Gefühlen der Theilnahme Ausdruck, Bischof der holländischen Altkatholiken — wird kein Bedenken tragen, die Eon- durchgreifenden Handeln nur Beschleunigung der Auflösung zu erwarten ist. l-a.oiio.ik^UL hip Anwendung des Stickstoffs häufig nicht. schmerzlos und ohne zu husten ausführen kann, werden die Lungen gezwungen, !< ....... ___ orfnrhprlimp Entwicklung gestört. (Fortsetzung folgt.) Ver- werden. 117 250 22 ■ Regierung ent- ster sich in bei ien, auf welchein uen. Rach § 13 Livorneser 34 Toscaner 55 Elisabeth.-Prior. 85 *, der Minister bit / Anstalt schließen. Uten, würde ein ießt der ofsiciöfe iejenes nach allen lO C'/ X Oi Holzversteigerung. Donnerstag den 19. l. Mts., Vormittags von 9 Uhr an, Georg Chr. Spruck, Louis Labroisse Erben, Karl Spruck Wittwe, Ferdinand Gail, PH. Oppermann Erben, sollen im hiesigen Gemeindemald, Districten Rödcrwald und Hangelsteinklefern: 6 R.-Mtr. Nadel-Stockholz, Wellen "Nadel-Reisholz, Stämme Fichten-Baubolz von 15—32 Cent. -Mtr. Durchmesser und 5^-20 Mtr. Länge, zusammen 10,02 Cub.-Mtr. Nadel-Stangen mit 9,78 Cub.-Mtr. Gießen, den 12. Juni 1873. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. S e m m l e r. an den Meistbietenden versteigert werden. Der Anfang ist im Weiher. 10 Uhr Fortsetzung am Langensteeg. Gießen, den 12. Juni 1873. Fr. Müller. Actien. Frankf. Bank 142' 2 Frankf. Vereins-Kasse 118 Darmst. Bankact. 4201/2 Wien Bankactien 1022 Oest. Creditact. 272 Galizien 120 _________ Menge 'Sauerftoffgas zu erhalten. Durch die verminderte Hyperämie und den resorbirend wirkenden Druck der sich entfaltenden Lungen werden die in der Umgebung der Tuberkeln entzündeten Lungentheile von der Entzündung befreit, wieder athemfähig, die Lungenzellen immer mehr wegsam und durch die heil- gymnastische Wirkung der langsamen und tiefen Athembewegnngen die Lungen- capacität immer mehr und dauernd vergrößert, der Brustrasten erweitert, die Verkreidung der Tuberkeln dadurch begünstigt und ihre weitere 3°o 5°,o 5°/o Heugras-Versteigerung. 2823) Montag den' 23. Juni, von Morgens 9 Uhr an, soll das Heugras von den Wiesen des- Herrn Heinrich Becker, „ Joh. Heinrich Busch, „ Karl Löb er Wittwe, Börsenna(Arichten. 16 Jlpn 1873. öffentlich versteigert werden. Der Anfang ist im Röderwalb an der ! Struth. Alt Buseck, am 14. Juni 1873. ! Großherzogliche Bürgermeisterei Alt-Buseck. I Wagenbach. Kammer d * "«> lein« * *• Mele «nm, gehenden tnM j" einet Ration, hefte: /'"Heim Verbringen. "Mchönbera y Md zwar Elnerzienrath landesherrlichen . den Vvr- ' bie zu erroar-- u Verhandlung »ahm die erste ® anderen Hauende tritt heute Berathung über le 1) die innere die Städteord- der Schweiz sind eingelaufen. k s Bern, 15. Juni. Nach dem Bundesrevifions - Entschluß^ des BundE rathes wäre der Bund zu ermächtigen, Maßnahmen gegen ..... über die Grenzen des staatlichen Gebietes zu treffen v" ^aueruvu tuimyuicH, . --------------- ------>--i Natur, betreffend die Trennung oder Neubildung von Religions-Geuostenschasten, verschlimmern sich diese Symptome sofort, während die Beseitigung ihm anheim zu stellen. - - Der „Thurg. Ztg." zufolge sind die Kaiserin Eugeme Reizes, die Verdrängung des Sauerstoffs aus der at- und der kaiserliche Prinz heute in Arenenberg angekommen. — £ie &ur 9c“tl: m o t p b ä ti f d) e n Luft, durch Einathmen von einer künstlich erzeugten, fast gen Volksversammlung in Solothurn von dem Centralausschuß sestgestellten Stickstoffgas enthaltenden Luft, in der ersten halben Stunde den Husten Revisions-Anträge sind folgende: Hebung und nationale Gestaltung der Wehr- schmerz stillt, die Entzündung, das Fieber, die Aufregung des centralen V- Allg. Ztg.» ! irborn, Auskunft ZLesondere Bekanntmachung Oeffentltche Aufforderung. 1854) Die Kinder und Erben der verstorbenen Balthasar Schäfers Wittwe, Katharine, geb. Mattern, zu Leihgestern haben bescheinigt, daß ihre genannte Mutter und Erblasserin und vor dieser ihre 1852 verstorbene Großmutter Katharine, Paulus Mattern's Wittwe, die nachstehenden Grundstücke der Gemarkung Leihgestern Vgi , “/iso. 1S/32O- 15/.33O, I«äi 17/744, lti/7io, 18/d40, V428, 10/50/ ^/ggo, seit mindestens 40 Jahren ungestört besessen haben, vermögen indessen das Eigenthum nicht urkundlich nachzuweisen Da die genannten Grundstücke im Grundbuch theils noch auf dem Namen des tm Jahr 1830 ledig verstorbenen Johannes Martini zu Leihgestern, theils auf dem Namen dessen in demselben Jahr gleichfalls kinderlos verstorbenen Schwester Katharine Martini in Leihgestern stehen, so werden alle Diejenigen, welche Eigenthumsanspruche Spanien. Perpignan, 16. Juni. Bei Prats de Llusanes (in Catalonien) hat ein ernsthafter Kampf zwischen Carlisten und Regierungs-Truppen stattgefunden. Der Bandenführer Miret schlug das Regiment „Savoyen und nahm eine Kanone: der Brigadier Campos eilte den Geschlagenen zur Hülfe und bewahrte das Regiment vor Vernichtung, konnte jedoch das Geschütz nicht zuruckgewinnen. Campos meldete 30 Todte und Verwundete. Goldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 56 V2—57',-j Pistolen . . 9 37—39 „ doppelte 9 37—39 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—32 20 Frankenst. 9 181/2—191/2 Engi. Sover. 11 44—46 Russ. Imper. 9 38—40 Dollar in Gold 2 24—25 kraft; einheitliche Wehr- und volkswirthschaftliche Reformen; Erweiterung de Gefäß-Systems und die übermäßige Wärmeerzeugung mäßigt, und dem Kranken individuellen Rechtes; allgemeines Schweizer Bürgerrecht ; obligatorischer uuent- < viel als in atmosphärischer Luft, zu athmen gestattet. Durch geltlicher, der geistlichen Führung enthobener Volksschul-Unterricht ; Oivileye, $5^ -renlangsam und tief zu athmen, welches der Kranke fühlt und nun Civilstaudsregister; W> achUche u°b gnff den Husten und den Schmerz nnschüren. Läßt man diese Kranken und Anstande rechtlicher cin(lt^meii, welcher mit 3—4 Raumtheilen atmosphärischer Luft ver- tirculiren- S 7 1 polnE eiflt von Dlilch g>*% * r°""W * trt {tu vormnebinen. Die d-sfallsigen Unterhandlungen sind bereits durch in die Länge ziehen, chronisch- C-tarrhe des Kehlkopfs, der Lungen und der Nroiessor Michelis eingelcitet wordenwelcher als Vertreter der dcntsche» Alt- Luftröhre. 6) Krankhafte Zustande des Nervensystems, 9 Wbolifen zu der Beerdigung des Erzbischofs Loos nach Holland gereist war." durch Reizung, wie sie in den nicht zu hoch gesteigerten Formen der Hysterie f Straßbura, 12. Juni. Der Kaiser hat, nach der Straßb. Ztg.", und Hypochondrie austreten, be,°nders bet Kranken Mit arterieller Blutmstchung, c- k s s..,«? trnmnfifAen Kerickte aleichzeitia weaeu militärischer und ae- welche leicht von Herzklopfen und Blutwallungen befallen werden. 7) Reine SÄ Ne7venschmer/en° z B, Zahnschmerzen, Migrä.u, Magenkrampf U N, fetten ElsaßLihringern den Rest ihrer Strafzeit, sowie deren straff-,gen in ®.t Luft b°2 ' Mülhausen, 12. Juni. Gestern wurden, wie di- „N Mülh. Ztg.» seitigt wird 8) Pl-ur it i sch -Exsu da te. Drnckaufdas Exsudat mittelst meldet, die Redemptoristen - Kloster zu Landser und Niedesheim amtlich ge-des bic bei starken fd)l°neiv . Vereiterungen innerer Organe, Schleimflüssen, überhaupt bei allen Krankheits- Ochweiz. zuständen, welche entweder ursprünglich einer gereizten oder entzündlichen Form Solothurn, 15. Juni. Bei der heutigen Volksversammlung waren entbehren und einer künstlichen Anfachung der 8e6(m0factDTen ^ürfen oDet nBpr 30 (100 Verwnen anwesend ' große Betheiligung der französischen Schweiz, bereits zu solchen Stufen der Organzerstorung gelangt find, daß von einem Es ira?eu R-dmr au aus S°l°'thur7, Bern N-twuburg, Freiburg, Luzeru, durchgreiseudeu Haudelu mir Beschleunigung der Auflösung zu erwarten ist. Aargau, Thurgau und Waadt. Die vorgeschlagenen Resolutionen wurden mit Schwangere unb> Su wiwfen©todmigeii Geneigte ertragen ebenfalls die Ai- stürmischem Beifall anfgenommen. Eine Petition wird an die Bnndesveriamm- hnnfia nickt. hnifl in diesem Sinne gerichtet. Es bilden sich Volksvereins-Sectionen in allen Cantonen. Ueber 100 Zustimmungs-Adressen aus Deutschland, Frankreich und Preuss. 41,3° o Oblig. 1043 8 Frankf. 3‘/2°/0 Oblig. 87 Nass. 41/2®/o Obi- 100 Kurhess. 4°/° „ 97 Gr. Hess. 50;0 Obi. 1013/4 „ n 4°/o » 99 n fl 31/2°/0 n 06 Bayer. 5% T 103 „ 4‘,,°/o 1jährige 100 „ 40 g 1jährige 921 2 Wiirtemb. 41/a0 o Obi. 100 Baden 4l/2°'o Obi. c. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 65'/6 n Papierrente 61 ’/g Spanier, neuest. 3u,o 183/-, Amerik. Bonds 1881r 983 < B 1882r 96 fl 1885r 971/2 n n 1887r 973/,. an eines ober das andere der gedachten> sollen im 3. Stock des Hauses des Herrn Grundstücke bilden können, insbesondere MechanikusB ur ckb ard tauf der Mausburg auch der unbekannt wo abwesende Paulus verschiedene MoblUen, insbesondere ein Mattern von Leihgestern, Bruder der L>chreibpult, ein großer runder ein Katharine, Balth. Schäfer's Wittwe, großer Schrank mehrere kleinere Schranke aufgefordert, binnen 3 Monaten diese An- eine Alabasteruhr, eni Sopha, Bett- und sprüche dahier geltend zu machen, widrigen- Weißzeug, Kleidungsstücke, Silberzeug und alls die fraglichen Grundstücke den Erben Porcellan gegen baare Zahlung versteigert der Balthasar Schäfer's Wittwe auf — Grund des Titels der Ersitzung im Mu- talionsverzeichniß zugeschrieben, beziehungsweise der bezüglich des Grundstücks Vgi von den genannten Erben abgeschlossene Belkaus bestätigt und Eintrag des Erwerbtitels im Mutationsverzelchmß verfügt Ozon und als wichtige Heilmittel, von Dr. med. Iochheim in Darmstadt. (Fortsetzung.) Der freie Stickstoff ist durch sein geringes Streben zu chemischen bindungen ausgezeichnet, es wird ihm daher meistens nur eine negative Wird samkeit zugeschrieben, er soll nur als Verdrängungsmittel des Sauerstoffs dienen, welcher uns in unvermischtem Zustande zu schnell cuifreit>eri wurde. Die Erfahrung lehrt aber, daß schon eine einzige Sitzung in ^tickstoffgas den Puls- und Herzschlag auf 6—8 Stunden verlangsamt und die Respirations- aröße eben so lange vermehrt, daß längere Anwendung dieser Inhalationen Puls- und Herzschlag auf die Dauer verringern, die Re,piratlonsgroße dagegen auf die Dauer vermehren. Erwägen wir ferner, daß unter ^kung des Stickstoffs eine nicht zu verkennende Venositat des Blutes auftritt, so müss^ wir wegen de? Intensität, Schnelligkeit und Nachhaltigkeit dieses Wirkungen eine positive Wirksamkeit des Stickstoffgases annehmen, wenn es uns auch noch nicht vergönnt ist, dieselbe genügend zu erklären. Von besonderem 'Nutzen sind Stickftoffeinathmungen bet folgenden Krank- beiten: 1) Chronische Lungenschwindsucht im 1. und 2. Stadium 2) Lungen vomica 3) Bluthusten, Blutsturz. 4) Leichtere Hypertroph; een des Herzensund Palpitationen beffelßen 5) Entzündliche Affectionen der Luftwege, Lungenentzündungen, welch^fich jo. 11. Emiss. —____________ Anleliensloose« Darmstädter fl. 50Loose 2(12 „ n 25 „ 581/2 Kurh. 40 Thlr. Loose 69t/4 Nassau 25 fl. — Braunschweiger 233/< 30 o Oldenburg. ä40Thlr. 36 ’/4 4% bayr. Präm.-Anl. 111 40/0 badische Locse — Badische fl. 35 Loose 68y4 Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 913/4 1864r g 1623/4 Actien. 50/0 östr. F. St. E. B. 3451/2 Lombard. Bahn 195 Ludwigsh. Bexbach 189 Maxbahn 129 Bayer. Ostbahn 120 h, Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 165‘/2 Oberhessen „______717/h Prioritäten. 3°, 0 östr. Stsb. Prior. 587/b 3% östr s. Lombard 493/s werden wird ___ Gießen, am 4- April 1873. Grobherzogliches Stadtgericht Gießen. Dr. Muhl, Oppermann, Stadtrichter. Stadtger.-Asiessor.__ Kelfteigerungen. 2780) Mittwoch den 18. und Donnerstag den 19. d. Mts-, Nachmittags 2 Uhr, ngmen Petitionen , „Eine Dotation J if, daß nach bem .? dc- Heeres Ge- 11 wird und ainh p zukommen zu las । nicht AeschmAerl, tttn, nachdem bit em die letzte Mil' einzelnen Arbeitet, )aten ein Geschenk, mitgegangen, bit ! des Tages, «ot ; lijjen Zukunft - zetdan. Die De» er sie wird zeigt 1 bwift. MP” i .erb gemeiner s't gegangen iß * ittieM* rürten W ®ld. ,t einmal die |»’l ut die 3*.® alt i« * k man jede« Wechsel. Amsterdam k.. s. 971/4 Augsburg k. s. 100 Berlin k. S 1047/8 Bremen k. S. 1051/8 Brüssel k. S. 93 Hamburg k. S. 1051/b Leipzig k. S. 105 London k. 8. 1177/8 Lyon k. S. — Paris k. S. 92 Wien k. s. 1033/4 ditto m. S. 1031/i ditto 1. S. 1023/4 Disconto 6 0,0 Uk. im III. KO Rmloll Musse in Frankfurt s. M Ju lius Retombil 9 ■ z l lr 'M» Stotternde werden Gothaer t ft vor 5 v Frrncht und Mehrpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. Erbsen Kartoffeln Linsen. Wicken §5 Q E 8-t6 Fruchtmärktc. ft fr. fl. fr. fl. fr fl. fr. fl fr. M- M. M- M- । M- M- M. M. 10 20 2 11 23 Normalgewicht per Malter: Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 110 Pfund Redactton, Druck uw Perlag der Brühl'schen Untn-Druckerei (,Vr. Ebr. Pietsch) in Gtrßen. 33 40 30 l Cervelatwurst, Blasensehinken im Anschnitt, Trüffelwurst, CQ IO# 63 9 Mit.- preis Mit.'- preis Lindenhof. (2 Treppen hoch.) Dikselb Nlattes gelegene Auf dem Markt Mr. Ktrchhoffer in Kappel (Schweiz) besitzt sichere Mittel gegen nächtliches Bettnässen, Pollutionen, Gießen Alsfeld Grünberg Lauterbach Mainz 2757) Ein FamilienlMis zu vermiethcn in Lit. D. 54, Neustadt.M BsfirielUr Agent |«immtlid)cr Zeitungen des In- und Auslandes. ten, wch Eigenthi gekorniiil in der billeteii in Cltsse Directio^ tinftimmi 2816) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Kaplansgasse 221. »ü » N 2787) Ein braves, mit empfehlenden Zeugnissen versehenes Mädchen, welches gut kochen kann und in häuslichen Arbeiten erfahren ist wird gesucht. G. H Schirmer, Lit. A. 189. JÄnnonceii-cSipebition G. L Daube & Co. Central - Büreau: Frankfurt a. M. Repräsentanten in allen größeren Städten Europa'». Tägliche directe Expedition aller Arten von Anzeigen zu Ortginalpreisen in alle Zeitungen des In- und Ausl and es- lenden 7 Schweige Die neu ^el ze. W. der mit nicht die bishk nnb von der Hos- mit bcn des Hani hierfür e mnlaren senhaiis-l) Sprechstunden: Morgens 9—12, Rach mittags 3 - 6 Uhr. Jeilgebotenes. Göttinger Mettwurst 4 2 4 rattlri dermiethungen. 2817) Ein kleines Familienlogis an eine ruhige Familie für fl. 50 im Hinterhause zuverimethen. H. Kühn, Seltersweg. lioii der s s w Jinn 1 r« Da S°9 w ? «ine •PötQbe. b,i *4 Alleiniger Inseraten-Pächter des „Kladderadatsch“, der „Fliegenden Blätter“, des „Figaro“ in Wien. Alleinige Annoncen - Regie des „Deutscher Reichsanzeiger“ und „Königlich Preussischer Staats-Anzeiger“, „Berliner Tageblatt", „Deutsche Landes-Zeitung“, „Deutscher Gemeinde-Anzeiger“, „Capitalist“, „Revue finaneiöre allemande“, „Schweizerische Handelszeitung“, „Züricher Presse“, „Prager Handelsblatt“, „Feierabend des Landwirths.“ Einladung zum Abonnement auf die HesllschenVolksbläitkr(Lündeszeitnng) in Darmstadt. Preis: vierteljährlich fl 1, mit Postaufschlag fl. 1. 29 fr. Auslage 4000. Darmstadt, im Juni 1873. Die Expedition der Hessischen Volksblcitter (Landeszeitung). 2423) Im F r i tz V o g t 'scheu Wohnhause ist ein kleines Logis per 15. Ium, sowie ein größeres Logis nebst Laden per 1. Juli d. I. zu vermielhen. 2821) Mehrere tüchtige Herrenschneider finden gegen hohen Lohn dauernde Be-j Gießen, schäftigung. I. Trupp, in Wetzlar. ! $ Ferner domicilirt: i'j Berlin, Breslau, Cöln, Halle, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Prag, Stuttgart, Strassburg, Wien, Zürich. 2820) Das Logik im oberen Stock zu vermiethcn bei C a r l R e u l i u g, _______________________Leihgestern er Weg. 2713) Ein freundliches Logis von 2 Zimmern, Küche rc. Parterre, ist zu ver- miethen bei Carl Plank, Wettergasse. vermischte Anzeigen. 2822) Ein weißes seidenes Halstuch ist auf dem Wege von Gießen nach Leihgestern gefunden worden. Heinrich Pfeifer, Braunstein - Bergwerk. 2824) Ein kräftiger Bursche zum Packen wird gesucht. Georg Schäfer, Uhrenhandlung. 2809) Eine Werkstätte für Schmiede oder Schlosser nebst Hofraum zu vermielhen bei Georg Unverzagt. 2665) Ein recht freundlich möblirtes Zimmer mit Kabinet ist abzugeben. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 2481) Möblirte Zimmer, sowie auch ein Laden zu vermiethcn. Lit. B. 17. 2438) Mein zweiter Laden mit Logis ist per 15. Juli zu vermiethcn. Friedr. Bang. 2718) Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen bei Briefträger B ö tz. Heu- und Grummetgras- Versteigerung. 2815) In den gräflich Laubach'schen Wald-Wiesen soll das Heu- u. Grummetgras 1. Dienstag d.n 24. Juni, um 9V» Uhr in der Aepfelsbach von 67 Wiesenab theilungen der Gründe: Aepfelsbach, Heegbrücke, Gellewiese und Wetterau; II. Mittwoch den 25. Juni dasjenige von 90 Wiesenabtheilungen der Gründe: Forstwicse, Merchbach, Gauls- arund, Ruttershausen und Hauxtheilen, um 9s 2 Uhr in der Forstwiese beginnend; III. Donnerstag den 26. Juni das von 50 Wiesenabtheilungen des Reviers Freiensen, um 9y2 Uhr bei der Glashütte anfangend; IV. Samstag den 28. Juni das der Wiesen des Reviers Ruppertsburg, um 91/2 Uhr in der Sillbach anfangend; und V. An demselben Tage des Nachmittags um 3 Uhr in der Hiltenbach anfangend. Das der Wiesen des Reviers Thiergarten, wobei sämmlliche früher von der Gutsverwaltung Flensungen benutzten, mitbegriffen sind, versteigert werden. Laubach, den 14. Juni 1873. __________________Jung. Heugras-Versteigerung der Fürstlich Solmsischen Rentei Lich. I. Gemarkung Kolnhaufen, Gemarkung Lich, Wiesen unterhalb der Stadt. Freitag den 20. Juni, Vormittags präcis 8 Uhr, Muckenwäldchen an der Wetter, zwischen den Bächen, an der Lohmühle, Bleichgarten am Ditert, Gänsweidcwiese, Wiese in der Guckerau, zusammen 18 Morgen. Zusammenkunft und Anfang im Muckenwäldchen. II. Gemarkung Lich, Wiesen oberhalb der Stadt. Montag den 23. Juni, Vormittags präcis 8 Uhr, Wiesen der Peinmühle gegenüber, den Wiesengrund herab, Großer Wörth, Stockwiese, zusammen 109 Morgen. Zusammenkunft an der Saubrücke, nächst der Peinmühle. III. Gemarkung Mühlsachsen, Ober- und Niedcr-Bessingen. Donnerstag den 26. Juni, Vormittags präcis 8 Uhr, Hainwiese, Krummwiese, Riedchen, Scewiese, Sautenkor, im Ganzen 136 Morgen. Zusammenkunft zu Mühlsachsen. IV. Gemarkung Burkhardsfelden. Freitag den 27. Juni, Vormittags präcis 9 Uhr, Mönchwiese und Strauchwaldwiese, im Ganzen 70 Morgen. Zusammenkunft in der Mönchwiese. Die Ausgebote geschehen in Abtheilungen von ein bis zwei Morgen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martinitag l. I. gestattet. Lich, 8. Juni 1873 (2773) Fürstlich «solmsische Rentei Lich. 2803) Die Kleeerndte meines an der . Steinkaut gelegenen 1547Klftr. haltenden Ackers lasse ich Dienstag den 17. d. Mts, Nachmittags 5 Uhr, in kleinen Abtheilungen am Acker selbst, versteigern. Carl Schwan. Hamburger Zungen, n K_albsjchinken^^potenz. ' (H. 112.) a< §«4. (3; & 2676) Ein Arbeiter und ein Lehrling «ö» ll I i) b n e. gesucht von Karl Gutbub, Schuhmacher. Fortbildungsschule Mit Rücksicht auf die Feier des Negiernngöjubiläums Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs kann der Unterricht erst nächsten Donnerstag beii 19. d. M-, Abends 8 Uhr, beginnen. Müller. Einladung zum /Abonnement auf das „Mainzer Tagblatt," Organ für die kreisamtlichcu, städtischen und Militärbekanntmachniigeu. Preis vierteljährlich loco Mainz nur 54 fr., durch die Post bezogen 1 fl. 3 fr. oder 18 7? Sgr. (excl. etwaiger Stempelsteuer oder Bestellgeldes.) Das Mainzer Tagblatt enthält die regelmäßigen telegraphischen Corre- spondeuzen und Course, gedrängte politische Uebersicht, gewähltes Feuilleton, nebst originalen Abhandlungen, Schilderungen, Beschreibungen bei besonderen Ereignissen, regelmäßige Originalcorrespondenz über die Wiener Weltausstellung. — Sämmtliche auf Handel und Verkehr Bezug habende Inserate finden sich im „Mainzer Tagblatt" vereinigt, weßhalb neben dem politischen der Jnseratentheil ein stets gesuchter ist. — Für auswärtige wie Lokalanzeigen wird die Zeile mit nur 4 Kreuzer berechnet. — Alle soliden Annoucen-Expe- ditionen nehmen Anzeigen für dasselbe entgegen. Mainz, im Juni 1873. Die Expedition. 2826) Es ist im Publikum das Gerücht verbreitet worden, es sei ein Entscheid über den Bauplatz der neuen Aula bereits getroffen. Ich erkläre dasselbe für unbegründet, und es scheint tendenziös verbreitet, um die Agitation in der Bürgerschaft zu lähmen. Loewe. vollständig geheilt durch A. K. Gcr lls, Specialist für Spraa,leidende. Fichten -Bohnenstangen verkauft I. Roloff am Wallthor. (2819) 2814) Eine größere Parlhie abgetragener Kleider werden im Ganzen billig abgegeben Näheres zu erfragen bet der Exped. d. Bl 2818) Backsteine, im Ofen gebrannt, empfiehlt W. Delgehansen Nachfolger L. Wolshofer ans Weilburg a. d. Lahn. 2813) Ein Nußbaumstamm, völlig gesund, sowie eine Anzahl trockener Birnbaum-Bohlen, werden käuflich abgegeben. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 2804) Erste Sorte Ziegelkohleu bei Georg Unverzagt. 2296) Feinste marinirte Brathäringe empfehlen I. A. Busch Söhne. Juni Waizen. Korn. Gerste. Spelz. Hafer. Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf-Hem Markt Mit.- preis "Si a «> verk. fl. fr- a - fl. fr. a « 1 , । verk. fl. fr. 1 gef- i verk. fl. Fr. ’s"*»'" a <= fl.fr- 14. 14 13- M. M. 124 16 139 17 16 17 22 52 29 M. M- 137 19 42 II 11 12 >4 16 22 M. M. 32 4 — 9 9 50 1 §11111 ! I I I ! W 1 i LLLI | II 1 1 1 1 1 M. M. 40 11 4 6 6 10 37) 20 1|