tzkrid vierteljährig 1 fl. 12 kr. mir Bringerlohn. Durch die Pest bezogen vierteljährig i fi. 29 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mtt M nähme Sonntag-. Expedition: Can-lei-«r-, Lit. B. Rr. 1. Mnzeige- und Mmtsßlatt für den Kreis Kressen. Tod n und 9?i1tanltn: -n Sörsen- m Capital ingcatalog (1526) n Amerika die Lehre irmann. berger, 93. rjanblanßtr ei aubatfi- Missen ver- tbt zum so- :ei von monnS, ---- en. m ers Herrn «aben Aalisch- t&t«. tdeckt. riÄ n Vt * edri^, er’ö< o.ion Ur. 8V Donnerstag den 7. April 1873. Kmfsicher Thk» it. Bekannt m achn n ß, den Remonte - Ankauf pro 1873 betreffend. Zum Ankauf von Remonteu im Alter von vorzugsweise drei, und ausnahmsweise vier und fünf Jahren, sind im Großherzogthum Hessen in diesem Jahre nachstehende Morgens 8 Uhr resp. 12 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden, und zwar: den 14. Juli in Alsfeld, „ 15. „ ,, Grünberg, „ 17. „ „ Lich, „ 18. „ „ Nidda, „ 19. „ „ Nieder-Wöllstadt, „ 23. „ „ Groß-Umstadt (früh 8 Uhr), ,, 23. „ „ Groß Bieberau (12 Uhr), den 24. Juli in Bickenbach, „ 25. „ „ Groß-Gerau, „ 26. „ „ Goddelau, „ 28. „ „ Gernsheim (früh 8 Uhr), „ 28. „ „ Biblis (12 Uhr), ,, 29. „ „ Bürstadt (früh 8 Uhr), „ 29. „ „ Lorsch (12 Uhr.) Die von der Militär - Kommission nach gegenseitigem Uebereinkommen erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen, und gegen Quittung sofort baar bezahlt. Zu wenig entwickelte, oder solche, die zu schwach, schwerfällig und ordinär, den Ansprüchen an ein Militär-Zug oder Reitpferd nicht entsprechen, auch Pferde, welche durch zu frühen Gebrauch gelitten haben, mangelhaft gebaut, mit bedeutenden Knochen- oder anderen erheblichen Fehlern behaftet und nicht gängig sind, können nicht gekauft werden. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der sämmtlichen Unkosten zurückzunehmen Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit zweckmäßigem Gebiß, eine starke Kopfhalter von Leder oder Hanf mit zwei mindstens sechs Fuß langen starken Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Berlin, den 6. März 1873. Kriegs-Ministerium, Abtheiluug für das Remontc-Wesen gez. von Schoen. Mentzel, von Kl üb er. Voll lisch Die Abdankung Brighour Boung's Die Vereinigten Staaten von Amerika haben viel Glück. Nachdem das Genfer Schiedsgericht ihnen im Alabama-Streite eine Entschädigungssumme zu- ' erkannt hat, über deren Verwendung sie nachträglich in einige Verlegeuheit^ge- ' riethen, und auch der Schiedsrichterspruch des Deutschen Kaisers in der San Juan-Frage zu ihren Gunsten ausfiel, that ihnen jetzt Brigham Poung, das ' berühmte Mormonenhaupt, den unerwarteten Gefallen, freiwillig von seinem eigenthümlichen Thron herabzusteigen und seine Schritte vom Salzsee nach anderen Gefilden zu lenken. Dadurch wird die Mormonengemcinde ihres großen Propheten beraubt und, wofern sie nicht einen Andern von gleich starkem Einflüsse und gleich hoher Begabung in ihrer Mitte besitzt, dürfte sie rasch auf die Stufe der vielen anderen politisch-religiösen Secteu hinabsinken, an denen Amerka so reich ist. Volle siebenundzwanzig Jahre hatte Brigham Houng das Scepter über eine Gemeinde gesührt, die, von kleinen Anfängen ausgehend, allmählig zu einer Bevölkerung von über 100,000 Seelen anschwoll. Es war im Jahre 1846, als er, mit einem Häuflein fanatischer Anhänger von Missouri und Illinois verjagt, in die dazumal fast unbekannte Wildniß am Fuße der Felsengebirge zog, um in dem Thaale des Salzsees eine Niederlassung zu gründen, die er als Despot beherrschte, aber als solcher unlängbar zu außerordentlicher materieller Blüthe brachte. Wer das in unserer Zeit gegenüber den feindlichen Gewalten bewaffneter Macht und geistiger Aufklärung vermochte, war auf keinen Fall ein gewöhnlicher Mensch und muß, neben gemeiner Schlauheit und noch gemeinerer Rücksichtslosigkeit, Charaktereigenschaften besitzen, die ihn zum Führer und Herrscher stempeln. Es gibt kaum einen orientalischen Fürsten, dem unbedingter und, bis zu einem gewissen Grade wenigstens, treuer gehorcht wurde, als diesem Manne. Mag er immerhin für das materielle Wohl seiner Gemeinde aus vollen Kräften gesorgt haben, den Löwenantheil des Gewinnes behielt er doch immer für sich. Jedes Ereigniß, selbst das scheinbar ungünstigste, wußte dieser schlaue Kopf zu seinem eigenen Vortheil zu verwerthen. Als er im Jahre 1857 dem vom Präsidenten Buchanan ernannten Gouverneur von Utah den Gehorsam weigerte, »ub die amerikanische Negierung deshalb ein nicht unbeträchtliches Heer gegen ihn entsandte, da schien sein Sturz und Untergang unvermeidlich zu sein. Er aber verstand es, diesem Executionsheere das Vordringen in die Wildniß so sehr zu erschweren, daß es ans halbem Wege vor Erschöpfiing und Hunger schier zu Griinde ging. trat er frei willig mit klugen Versöhnungsanträgen auf, nnd dicsclbige Armee, die ausgc- zogen war, um ihn zu stürzen, mußte sich glücklich schätzen, daß er sie vom Verhungern rettete und ihnen Lebensmittel lieferte, und zwar gegen emen Preis, um den ihn jeder moderne Kriegslieferant des Ostens und des ^^esteiis hatte beneiden mögen. Nicht minder schlau beuahm er sich, als die Pacifie-Eisenbahu dem Salzsee allmählig nahe rückte und alle Welt sich nut der freudigen Prophezeiung trug, daß das Pfeifen der ersten Locomotive der Grabgesalig des Mormonenthnms sein werde. Nicht genug an dem, daß er die betreffende Gesellschaft vermochte, den von ihm selber angegebenen Weg für ihre Bahn zu wählen, verschaffte er sich überdies noch den Baucontract, der seinen Gemeinde- er Th eil. angehörigen, vor Allem aber ihm selber, gewaltigen Nutzen brachte. Und als schließlich in Utah reiche Miueuschätze entdeckt wurden, die Tausende von Abenteuern lüstern machten, sein friedliches Gebiet zu überschwemmen, da war er wieder allen Andern voran, um die günstige Gelegenheit für sich auszubeuten. Viele von den ergiebigsten Bergwerken nahm er zeitig als sein Eigenthnm in Beschlag, viele von den anderen, zweifelhafteren Gehalts, ließ er durch seine Agenten an fremde Bergwerks-Gesellschaften verkaufen und steckte den Actien- erlös gemüthlich in seine reiche Kasse. So kam es, daß er ein ungeheures Vermögen sammelte, welches ^ielfach auf nicht weniger als 70 Millionen Dollars, geschätzt worden ist. Die Summe mag übertrieben sein, und ungenau ist wahrscheinlich auch die telegraphische Angabe, daß er sein ganzes ungeheures Vermögen unter seine 16 Frauen und 60 Kinder vertheilte. Andererseits aber kann kein Zweifel darüber herrschen, daß sich an Reichthum mit ihm kein zweiter Mensch in Amerika messen kann, und daß er selbst nach glänzender Versorgung seines patriarchalischen Hausstandes noch ein gewaltiges Vermögen mit sich nehmen wird. Was auch immer diesem eigenthümlichen Manne zur Last gelegt werden muß, in seiner Gemeinde genoß er ohne Widerrede beispielloses Ansehen. Er herrschte mit Strenge nnd verlangte unbedingten Gehorsam, aber die sich ihm unterwarfen, müssen eingestehen, daß er ihnen ein System von Fleiß und Sparsamkeit eingeimpft hat, durch welches sie zu großer materieller Wohlfahrt gelangten In ihrer Ansiedelung gab es keine Armuth und keine Prostitution. Und wenn an der Stelle der letzteren der Vielweiberei eine Heimath gegründet wurde, so war es ohne Zweifel diese, welche ihm Proselytey zuführte und durch deren mystisch-wüste Lehre er sich eine beinahe unbeschränkte politische und religiöse Oberhoheit eroberte. Ob er sich in den Betrug, den er gegen Andere übte, schließlich selber hineingelebt habe, ist schwer zu sagen. Wahrscheinlich ist dies nicht. Denn so viel wir von ihm wissen, ist er ein kalter, Herz- und leidenschaftsloser Mensch, ein Egoist durch uub burch, imb Alles eher als ein Enthusiast, ber sich für einen ibealistisch - moralischen Gedanken um dessen selbst willen hätte begeistern können. In dem Briefe, welcher seinen Abdankungsentschluß kundthnt, sagt er: „Mehr als 40 Jahre habe ich mit unermüdlicher Arbeit meinem Volke gedient. Ich bin nun bald 72 Jahre alt lind bedarf der Ruhe. Mein Rücktritt als Verwalter der Kirche. Präsident der Kooperativ- und Handels-Gesellschaft Zion und Präsident der Nationalbank von Deseret ist nur durch die Rücksicht aus weltliche Sorgen bestimmt und berührt nicht meine Stellung als Präsident der Kirche. Wir beabsichtigen, eine Niederlassung in Arizona, im Lande der Apache- । Indianer, zn gründen, in der Ueberzeugung, daß, wenn wir mit denselben be- . , kannt werden, wir einen segensreichen Einfluß auf sie ausüben können. Wir ' hoffen, bei dem Bau der Eisenbahn, welche jenes Land durchziehen soll. Hülfe i leisten und einen großen Theil unserer Einwanderung dorthin lenken zu können." Die alte Mormonenpolitik der Abschließung gegen die Welt will Brigham < Poung aufgeben - er fordert gute Bürger auf, sich in Utah niederzulassen, und verspricht den Capitalisten, die dort ihr Vermögen anlegen wollen, leichte i Steuern und hinreichenden Schutz- Aber was er auch zur Verminderung der -!Tragweite seines gegenwärtigen Entschlusses sagen mag, es bleibt doch alle ''IW '. L i. ; J .d. mal Der Heften; hat den General Sher- auf die Medoc-Jndianer um denselben eine den der und am be- I" Washington, 15 April. Präsident Grant man aufgefordert, zu befehlen, daß bei dem Angriffe mit der größten Entschiedenheit vorgegangen werde, soll, im Oberkirchenrathe nahezu vollendet sei. Der Minister gedenke daher im Laufe dieses Jahres die Provinzial - Synoden, im nächsten Jahre die Landes- Synode der alten Provinzen zu berufen. Mit dem Cultusminister erkenne die Staatsregierung die dringende Pflicht an, durch ein entschiedenes und wohlwollendes Vorgehen, getreu den Überlieferungen der hohenzollernschen Monarchie, der evangelischen Kirche neue Bürgschaften für die Wahrung ihrer berechtigten Interessen und für die Möglichkeit erfolgreicher Erfüllung ihrer erhabenen Heilswahrheiten zu gewähren. — Der Kaiser reist am 24. April nach Petersburg ab und nimmt unterwegs einen kurzen Aufenthalt in Königsberg. Stuttgart, 16. April. Gestern ist zu Ulm der Oberstudienrath Haßler, königl. württembergischer Landesconservator und bekannt als Alterthums- forscher, sowie als Mitglied des Frankfurter Parlaments vom Jahre 1848, gestorben. Stuttgart, 16. April. Zwei Individuen, welche sich an den neulichen Straßen-Excessen betheiligt hatten, wurden heute vom Kreisgerichte zu je 4 jüngst begangenen Gewaltthätigkeiten entsprechende Züchtigung zu , ertheilen Selbst die völlige Ausrottung der Medoc-Jndianer wird als gerechtfertigt angesehen. — Der Fälscher Bidwell, welcher aus dem Gefängniß in der Havanna ausgebrochen war, ist unweit Havanna wieder- verhaftet woraen. New-Uork, 15. April. Der „New-Iork Herald" bestätigt, daß auf Portorico ein Truppen-Aufstand zur Errichtung einer selbstständigen Republik stattgefunden hat. Auf ein Gesuch um Hülfe in Havanna hat die dortige Regierung zwei Dampfer abgesandt. — Der mexikanische Kongreß ist eröffnet worden. Die Botschaft des Präsidenten beglückwünscht das Land zur Wiederaufnahme der Beziehungen mit Frankreich. in hiesigen tosten, NM licheS Ges und ohne 9 Knie Nbi Vermischte-. Die neuen FrühjahrSmoden sind das Thema der neuesten Nummer bei in allen Familienkreisen unentbehrlich geworbenen „Modenwelt", welche dieses Mal, besonders sehnsüchtig erwartet, um so freudiger begrüftt werden dürfte. Die Moden- wclt weift nicht nur vom Neuen das Schönste und Geschmackvollste auszuwählen, sie hat auch stets guten Nath, Mittel und Wege beieit, wie man alles Wohlerhaltene auf bas Modernste und Zweckmäßigste zu neuen Toiletten umgestalten kann. Ein prächtiges groftes Bilk» in Nr. 12 zeigt charakteristische Toiletten, Nr. 13 bringt mit extragrofter Schnittmusterbeiiage neben vollständigen Anzügen noch alle denkbaren Einzelheiten und Garnituren in gediegenster Mannichfaltigkeit; die schönen neuen Umhange, Dolman, alle drei Jahre einen Urlaub erhalten kann. Ottilien. Nom, 15. April. Der Zustand des Papstes hat sich nicht geändert. Cardinal Camerlengo De Angelis ist nach Rom berufen worden. Nom, 16. April. Die Besserung im Befinden des Papstes nimmt der Wahrscheinlichkeit dafür vorhanden, daß mit ihm auch der Geist scheidet, der dem Mormouciithum seine politische Bedeutung verschaffte, und nicht minder auch das Bindemittel, welches die absonderliche Gemeinde bisher zusammengc- halten hat. Daß er sich wirklich mit neuen großartigen Schöpfungen anf anderen Gebieten tragen sollte, ist bei seinem hohen Alter kaum vorauszusctzen. Wenn er aber die letzten Jahre seines Lebens dazu verwenden wollte, seine „Bekenntnisse" auch nur Halbwegs ehrlich niedcrzujchreiben, würde ihm die ganze Welt für solche Liebenswürdigkeit sehr zu Dank verpflichtet sein. (K. Ztg) Wickelung der deutschen Rechtseinheit erklärt ebenfalls die Mittheilungen Zeitungen über die jüngst stattgehableu Minister-Conferenzen für ungenau, fügt hinzu, eine verzagte oder grollende Stimmung erscheine um so weniger Platze, als die Besprechungen der Minister ein allseitiges Entgegenkommen zeugten und den Boden zu einer künftigen Verständigung geebnet haben. — einem Artikel über den „Aufbau der evangelischen Kirche" theilt die „Corresp " mit, daß der Entwurf, welcher weiteren Erwägungen zu Grunde gelegt werden Monaten Gefängniß verurtheilt. StraHburg, 15. April. In dem von den Beigeordneten und Ge- meinderäthen erlassenen Proteste gegen die Amts - Entsetzung Lauth's wird die bekannte Aeußerung des Letzteren als eine private bezeichnet, die Gesetzlichkeit der Amts-Enthebung cutgezweifelt und erklärt, daß die commissarische Ernennung des Polizeidirectors Back die Bedingungen, welche erforderlich seien, um den Verhandlungen des Gemeinderaths präsidiren zu können, nicht erfülle. Der Gemeinderath bleibt übrigens in Function. Straßburg, 15. April. Von den 33 Gemeinderaths-Mitgliedern erklärten 28 dem Bezirkspräsidenten, sie würden einen Vorsitzenden, der nicht Gemeinderaths-Mitglied sei, nicht a^eptireii. Deshalb wurde auf Gruud des Art. 13 des Gesetzes vom 5. Mai 1855 der Gemeinderath auf zwei Monate suspendirt und, da die Einsetzung einer vom Gesetz vorgesehenen Commission auf Schwierigkeiten stößt, Rechte und Pflichten des Gemeinderaths auf den außerordentlichen Commissär, Polizeidirector Back, übertragen. Vor der Ernennung des Commissärs wurde ein Gemeinderaths-Mitglied befragt, ob es die Bürgermeisterstelle übernehmen wolle, was verneint wurde. Dcfterreid). Wien, 15. April Dem Grafen Andrassy ist das Großkreuz des bayerischen Hubertus-Ordens verliehen worden. franfueidj. Paris, 12. April. In den letzten Tagen klagen die Journale viel über das Auftreten der Einjährig-Freiwilligen, denen man in Folge eines Schreibens vom Kriegs-Minister fast in allen Corps bevorzugte Stellungen eingeräumt hat, die aber eher zur Demoralisation der Armee, als zur moralischen Erhebung derselben beitragen. In wie fern diese Klagen begründet sind, ist nicht genau festzustellen. Daß man dieselben aber nicht zu streng hält, darf nicht erstaunen, da man in der französischen Armee der persönlichen Haltung ihrer einzelnen Mitglieder viel zu viel Rechnung trägt. Ist doch der Herzog von Chartres, der Bruder des Grafen von Paris, der kaum vor sechs Monaten sein in Algerien stehendes Regiment aus Urlaub verlassen hatte, schon wieder auf vier Wochen in Paris, während jeder andere in Afrika dienende Officier nicht ein- 4 Namensveränderung. 1 5. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben i allergnädigst geruht: am 31. Juli 1872 den Vicewachtmeister Ostheim vom 1. i Dragouer-(Garde-Dragoner-)Negimeut Nr. 23 zum Kreisdiener bei dem Kreis- ' amte Heppenheim, am 17. März den Notar mit dem Amtssitze zu Oppenheim, ' Heinrich Haas, zum Ergänzungsrichter bei dem Friedensgericht Oppenheim zu ernennen, ferner den Obersteiger auf dem Salzhäuser Werke, Carl Plock, in : gleicher Diensteigenschaft an das Bergamt Dorheim zu versetzen; an demselben Tage den von der Gesammtfamilie der Freiherrn von Nordeck zur Rabenau auf die evangelische Pfarrstelle zu Obbornhofen, im Dekanate Hungen, präseu- tuten evangelischen Pfarramtscandidaten Carl Strack aus Ober-Rosbach, im Kreise Friedberg, für diese Stelle zu bestätigen; am 21. März dem Schullehrer an der katholischen Schule zu Eimsheim, im Kreise Oppenheim, Johann Gustav Fery, die katholische Schulstelle zu Kempten, im Kreise Bingen, und dem Schulamtsaspiranten Carl Marr aus Geinsheim, im Kreise Groß-Gerau, die israelitische Elementarschulstelle zu Alsheim, im Kreise Worms, zu übertragen; am 26. März dem Schulamtsaspiranten Heinrich Ludwig Nikolaus aus Steinbach, im Kreise Gießen, die evangelische Schulstelle zu Lehnheim, im Kreise Grünberg, zu übertragen; am 27. März den Bezirksfeldwebel beim 2. Landwehrregiment, Johannes Justus Klöckner, den Hautbvisteu 1. Classe im 2. Infanterieregiment Nr. 117, Wilhelm Reich, den Ober-Lazarethgehülsen Jakob Hummel und den Gendarmen Johannes Wißner zu Steueraufsehern, am 29. März bei der Main-Neckar-Eisenbahn: den Bau-Accejsisten Ludwig Roth aus Nidda zum Stationsvorsteher der Station Darmstadt, den Kauzleigehülfen Conrad Bergt aus Lang-Göns zum Kanzlisten bei dem Eisenbahnbaumeister in Darmstadt die provisorischen Expeditionsgehülfen Friedrich Angnst Escher von Ober-Namstadt, Georg Kriegbaum von Darmstadt und Georg Leonhard Quick von Kreidbach zu Expeditoren, die provisorischen Expeditionsgehülfen Georg Philipp Hauser von Darmstadt, Georg Lorenz Bickel von Darmstadt und Cyriacus Joseph Heyder von Lützel-Wiebelsbach zu Telegraphisten, den Carl Rothermel von Darmstadt zum Duchführer bei der Centralwerkstätte zu Darmstadt, den Vureaudiener bei der Güterexpedition Darmstadt, Johann Philipp Eimer, zum Bureaudiener bei der Hauptkasse zu Darmstadt und den Ludwig Volz zu Bessuugen zum Bureaudiener bei der Güterexpedition Darmstadt zu ernennen; an demselben Tage die in Folge deßfallsiger Vereinbarung der beiden Kammern der Stände diesesmal von der ersten Kammer vorgenommenen Wahlen des landständischen Personals bei der Staatsschulden-Tilgungskasse, nämlich des Gutsbesitzers Wilhelm Wernher von Nierstein als ständisches zweites Mitglied der Direction der Staatsschulden-Tilgungskaffe, und des FrU- herrn Wihelm Löw von und zu Steinfurth zum Substituten dieses zweiten ständischen Mitgliedes der Direction, sodann des Oberdomäuen-Registrators Ludwig Augst als ständischen Controleur der Staatsschulden-Tilgungskasse und den Secretär bei der Staatsschulden-Tilguugskasse-Direction, Wilhelm Beck, als Substitut dieses Controleurs, landesherrlich zu bestätigen; am 31. März den von dem Herrn Grasen zu Erbach-Erbach auf die dritte evangelische Schulstelle zu Reichelsheim, im Kreise Lindenfels, präsentirten Schullehrer an der evangelischen Schule zu Groß-Gumpen, im Kreise Lindenfels, Heinrich Wagner, für diese Stelle zu bestätigen; am 1. April dem Schullehrer an der evangelischen Schule zu Staufenberg, im Kreise Gießen, Ludwig Gompf, die erste evangelische Schulstelle zu Eberstadt, im Kreise Darmstadt, zu übertragen. 6. Coucurrenzeröffnutigen. Erledigt sind: die 2. evang. Psarrstelle zn Michelstadt, im Dekanate Erbach, mit einem jährlichen Gehalt von 1061 fl. 56 fr.; dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau steht daü Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die evang. Psarrstelle zu Hopfmaunsfeld, im Dekanate Lauterbach, mit einem jährlichen Gehalt von 773 fl. 50% fr.; denn sämmt- lichen Ricdesel Freiherrn zu Eisenbach steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu Berlin, 15. April. Unter die Streiter Gottes gegen die staatliche Ordnung in Preußen ist jetzt ein neuer Factor eingetreten, es ist der Orden der tapseren Maltheserritter, welche sich aus ihrem Halbschlummer emporgerafft und a» den rebellischen Deutschen Episcopat eine Znstimmniigsadresse gerichtet haben. Dem armen bedrängten Clerus werden allerdings diese netten Hülfs- truppen eben nicht von großem Ruhm sein, vielleicht aber dürften die Maltheserritter selbst in die Grnbe fallen, welche sie der staatlichen Ordnung Preußens graben wollen. Der unbedachtsame Schritt des Ordens regt zu rechter Zeit die passende Frage an, zu was denn diese in einem Winkel der Geschichte stehen gebliebene Körperschaft noch gut ist. Berlin, 15. April, Auch die Haupt-, Stations- und Güter-Kassen der Staatsbahnen werden fortab österreichische Gulden nicht mehr annehmen. Berlin, 16. April. Ein Artikel der „Prov.-Corresp." über die Ent- „Agenzia Stefani" zufolge stetig zu. Der Papst verweilte gestern einige Stunden außer dem Bett und speiste mit Appetit, wird indessen auf Anrathen der Aerzte einstweilen das Zimmer hüten. ßmgtanb. London. Aus Aspinwall kommt vom 5. d. die Nachricht: „Sau Salvador ist zerstört, 800 Menschen sind nmgekommen, der Schaden an Eigenthum wird auf 12 Mill. Dollars geschätzt. Dem Erdbeben folgte eine Feuersbrunst, welche viele Gebäude verzehrte. Die Zeitbestimmung fehlt." Ein amerikanisches Telegramm der Times ergänzt diesen Mangel, indem es den Anfang der Erdbeben auf den 8. März setzt. Unlängst wurde aus dem Staate San Salvador von einem Erdbeben gemeldet, welches in der Stadt San Vincente großen Schaden angerichtet hatte. Spätere ausführliche Nachrichten werden wohl auf# klärim, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen oder vielleicht auch nur eine Verwechslung, herbeigesührt durch die Gleichnamigkeit des Staates und der Stadt San Salvador, hier vorliegt. flmeiüia. Deutschland. Darmstadt. Das Großh. Regierungsblatt Nr. 15 enthält! 1. Bekanntmachung Großherzoglicher Provinzial-Direction Oberhesse», die Wahl der Geschworenen in der Provinz Oberhcffcn für das Jahr 1874 betreffend. , 2. Uebersicht der für das Jahr 1873 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Mainz. 3. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. Al . 186o 5btyai »CI Mtillc. ort stehen sieh ämtern M C 1771) 6 ulnb'r Jüt t im Deffe 1854) 5 slorkentn 3 katharü fltfltrn ha Mutter u ihre 1852 rine, Pa nachsteheni Lrihgesterr %u, % minderem haben, d nicht urkl nannten I noch aus ledig vers W Leihge dessen ix r los versio Martini alle Diesen an eines ®runb|iü(t' auch der un Matterr Katharü aufgeforder lpriichc dal falls die ss der Ball Grund bf talion?Der; weise bet' von den Verlaus b titels iui den wird Gießen Größt Dr. Eta Siel «lobpreise > »ns vor wie un» daß «" ' Frankfurt u- ausfindig )U Ltbensbednri Gcfl'crbtrelb las consuim durch Stnb (inem neben dcn büßen i dabei diesen und Nicht al erwarten, J ungerecht^ Lei ein festes Wechsel» 76 Oberhessen 5 & old Sorten. kr. fl. [ Glichen Pr. Friedrdor 9 57 */2—SS1/* 9 39—41 Pistolen Amerik. Bonds des b-W1 1882r 96V4 1885r 971/t 1887r 98*/4 Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto ! fl. 250 v. 1854 96% Prioritätsloose — Loose 95% Oestr. 1858r 1860r 1864r Börsennachrichten. 16 April 1873. gliedern ei- der nicht Grund bei 'n Monate Acllen. 5O/o östr. F. St. E. B. 364 Lombard. Bahn 207 */2 Ludwigsh. Bexbach 191% Maxbahn 136 Bayer. Ostbahn 124% Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 170 k. S. 98 k. 8. 100 k. 8. 104% k. 8. 1051/8 k. 8. 93% k. 8. 105 % k. 8. 105 k. 8. 118% k. 8. — k. S. 92% k. 8. 107% m. 8. 107 1. 8. 107 °/° 1 und U >virb bn Gesetzlichkeit Ernennt b um ben sülle. Dn Ä auf ben I or der Fr-1 l. ob es bie | Actieiie Frankf. Bank 147 Frankf. Vereins-Kasse 164 Darmst. Bankact. 465'/? Wien Bankactien 1018 Oest. Creditact. 359 Galizien 1 0 „ doppelte 9 39—41 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankens. 9 20%—21% Engi. Sover. 11 47 — 49 Kuss. Imper. 9 40— 43 Dollar in Gold 2 26—27 Briefkasten. „Ja Mores ihn zu lehren, Läßt man ihn Gassen kehren." Ob Langbein seine Studien zu dieser Stelle seines Gedichtes „An den Wind" am Seltersberg in Gießen gemacht hat, wird sich nicht mehr genau ermitteln lassen; sehr wahrscheinlich ist die Sache, da nicht leicht ein Platz wird gefunden werden können, wo bic Arbeit deS Gassenkehrens dem Winde in so ausgedehntem Maße anheimgegeben ist, wie hier am Selters berg. „ Papierrente 65% Spanier, neuest. 3% 21% " - ' 1881r 991/4 Wer eine Annonce in btefiacn ober auswärtigen Blättern veröffentlichen will, erspart Mühe und P° o- kosten. wenn er damit die Unterzeichneten beaustragt. deren all« Uches Geschäft es ist, Anzeigen m alle Zeitungen ber Welt zumONgma -Kosienpre und ohne Nebenspesen zu befördern HLSstNstklN & Vogler, Frankfurt a. M., große Galluösiraße I. Preuss. 4* 30 0 Oblig. 104% Frankf. 3%°/o Oblig. 87% Nass. 4%% Obi. 100 Kurhees. 4°/° „ 97% Gr. 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Lombard 50* 4 3% Livorneser 36% 5°/o Toscaner — 50/0 Elisabeth.-Prior. 86% do. II. Emiss. —___________ Anleliensloose. Darmstädter fl. 50Loose — n „ 25 „ Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. — Braunschweiger 25 Zo 0 Oldenburg, ä 40Thlr. 38% 4O/o bayr. Präm.-Anl. — 4% badische Locse 112 Badische fl. 35 Loose 70% HX ile viel über I ) Schreibens I stiäiimt 61t, I :n Erhebung nicht genau ht erstaunen, rer einzelnen m Chartres, L "ein in 2Ilge-1 er auf vier I x nicht ein-1 cht geänderi-1 den. is nimmt d-r | einige Sinn- £ Anrathen b« j : „San Sal- in Eigeuthua zeuersbrnch inierikaiHei um der M San Salv^ ncente großen ,en wohl ach oder viellÄt »t des W der Havanna M-Zndianer ien eine den tyjsA "HÄ iat, daß am ,e dortige « ist enNr Lut «sollen Die Delikatessen - Handlung der ,1. A. Busch Söhne erlaubt sich hiermit 105 309 122 98 6 41 211 4520 39 Besondere Bekanntmachung Oeffentliche Aufforderung. Lager in Bordeauxweinen, Mousseux nub achtem Champagner, Madeira und altem Malaga, birect bezogen, Sherry, Portwein und Tokayer, verschiebcnen Sorten Rheinweinen. Zimmerarbeit, Schreinerarbeit, Schmiedearbeit, Wetßbinderarbeit, besttns zu Emmenthaler und Rahmkäse in Stanniol, Kräuter- und Limburger, sowie Parmefankäse. Eingemachte Früchte, Ananaserdbeeren, Stachelbeeren. Reineclauden, Pfirsiche, Russe, Aprikofen, Kirschen, Birnen und Pflaumen, Zwetschen, Traubengelve, gedörrtes Obst in Brünetten, Türkische und Bamberger Zwetschen, Kirschen und geschälte Aepfel. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms. Französische Liqueure, Holländischen Genever, Abfynth, feinstes Kirschwasser, Rum de Jamaica, Arrac und Cognac, Hamburger Magen- bitter, AnanaS -, Portwein -, Burgunder-, Rum- u. Arrac-Punfch- essenze, vom Hause des Herrn J oh. Adam Röder in Düsseldorf und Cöln. Feinste Göttinger Mettwurst, Gothaer Cervelatwurst und Schinken, geräucherter Speck und Schweineschmalz. Montag den 28. April b- I-, Vormittags 9 Uhr, in bem Rathhaus baselbst unter ben alsdann bekannt gemacht werbenden Bedm- gungen an den Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden. Londorf, am 12. April 1873. Der evangel. Kirchenvorftand. Niederlage des ächten Liebig'S- FleifchextractS von der Fray - Bentos - Compagnie in Südamerika. den wird. Gießen, am 4. April 1873. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Dr. Muhl, Oppermann. Stabtrichter. Stadtger.-Assessor. Theelager von ber englischen Theecompagnie in Souchong, Congou, Pecco, Pecco mit Blüthcn, Hayfa» unb Imperial, in V-, % unb % Packung. Vanille. Dic Thnrillgcr KnnWrbcrei in Königs«- empfiehlt ihre bis jetzt unübertroffenen neuen und neuesten Farben, gleichviel auf welches Gewebe, sowie ihre neu auSgegebenen ge- schmackvollen Druckmuster. Aufträge vermitteln unentgeldlich Geschw. Heerz, (691j Neuenweg. Kaffee In Mocca, Mcnabo, Perlcchlon, Ceylon, Java unb E»a tiuayra, sowie frisch gebrannten. Cavrar, Genueser Sardellen, Holländische Vollhäringe, , russische Sardinen, Sardine* a Fliuftle, M»xed- PtckleS, Trüffeln, Oliven, Capern und Champignons. 1861) Die zur Reparatur des Confir- mandeusaals in dem Pfarrhofe zu Londorf uöthigen Arbeiten, nämlich: Maurerarbeit, veranschlagt zu 45 fl-, Cacoigna feinstes entöltes Cacaopulver in Büchsen, Chocolade und Malz-, Rettig-, Brust- und AlthebonbonS, Blockchocolade, per Pfd. 28 kr. 1854) Die Kinder unb Erben ber verstorbenen Balthasar Schäfcr's Wittwe, Katharine, geb. Mattern, zu Lech- gestern haben bescheinigt daß ihre genannte Mutter und Erblasserin unb vor dieser ihre 1852 verstorbene Großmutter K a j H ari n e, Paulus Mattern's Wittwe, bte nachstehenden Grundstücke der Gemarkung Leihgestern %i, "/iss, 15/s20, 1s/33, 1 /m 17/744, 1R,713f ,8/840, ’/«Ji ''VsO/,. , ^>6’f „ * mindestens 40 Jahren ungestört besessen haben, vermögen indessen das Eigenthum nicht urkundlich nachzuweisen. Da die genannten Grundstücke im Grundbuch thells noch auf dem Namen des im Jahr 1830 ledig verstorbenen Johannes Martini zu Leihgestern, theils auf dem Namen dessen in demselben Jahr gleichfalls kinderlos verstorbenen Schwester Katharine Martini in Leihgestern stehen, so werden alle Diejenigen, welche Eigenthumsansvrüche an eines oder das andere der gedachten Grundstücke bilden können, insbesondere auch der unbekannt wo abwesende P aulus Mattern von Leihgestern, Bruder der Katharine, Balth. S ch äfer's Wittwe, aufgefordert, binnen 3 Monaten diese Ansprüche dahier geltend zu machen, widrigenfalls die fraglichen Grundstücke ben Erben der Balthasar Schäfcr's Wittwe auf Grund des Titels der Ersitzung nn Mu- talionsverzeichniß zugeschrieben, beziehungsweise der bezüglich des Grundstücks %t von den genannten Erben abgeschlossene Verkauf bestätigt und Eintrag des Erwerb- titels im Mutationsverzeichniß verfügt wer- 1823) Montag ben 21. d. Mts., Morgens 9 Uhr, soll in dem District „Helfholz", in dem Dachsboden anfangenb, folgenbes Gehölz versteigert werden: ,r R -Meter Buchen-Scheitholz 1. Elaste, „ Buchen- und Eichen-Prügel- holz, „ dergl. Stockholz, Wellen dergl. Reisbolz, Eichen-Stämme von 20 bis 60 Centi- meter Durchmesser und 5 bis 13 Meter Länge = 39,80 Feftmetcr. Bemerkt wird noch, daß das Stammholz erst Nachmittags gegen 2 Uhr zur Versteigerung kommt. Hohensolms, am 12. April 1873. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. D ö r m e r, Förster. empfehlen. Levante- und Zamotca- Badefchwämme, Stearinkerzen. (499 Rechten MaccarontS, Eierg müfe- unb Eierrinaelnudeln, feinste KönigSretS- ftärke, Tafelmandcln, Gelatine unb Tafelrosinen, Würfelzucker unb feinst gestoßene Raffinade. I 1859) Laitig Salat, gute.ftnttoffcln, pr. GeschÄ 3% tt., Johannikartoffeln vr. ' Meste 24 kr., Heu, tn einzelnen Eentnern, ' verkauft L. H a r t m a n n, schanz. Versteigerungen. Grennholz-Lieferung. 1771) Samstag ben 19. b. pitZ-. Vormittags 10 Uhr, soll in bei- Universitäts-Kanzlei die Lieferung des für datz Grobherzogliche ®pmna]tunt dahier im Winter 1873/74 .erforderlichen Brennholzes an den Wenigstforbernden vergeben werben. Gießen, den 8. April 1873. Grotzherzogliche Gymnasialkaste. Schmidt.__ Arbeitsversteigerung. Jeilgebotenes. 1602) Geräucherten Speck, per Pfund 24 fr., rein- chmeckendes Schweineschmalz, per Pfund 22 fr., in» Faß genommen billiger; empfehlen I. A. Busch Söhne. i Nussensteine finb fofort ^^'ßnaeli Meu, 1863) Eine Parthie Bücher für Real- schüler sind zu verkaufen in Lit. A- Nr- 140, Walltborstratze-______— Kö niksReisstärke, unübertroffene- Fabrikat zum Starken der Wäsche, empfiehlt (1613)__________Emil Fischbach- 1855) Eine Parthie Hcu ist billig zu oertaufen.^ bem Wallthor. " '397> "'Tbec, Chocolade unb Stearinlichter bei PH- Schlatts, "851) Ein Confirmandenrock ist zu nerkaufen. Näheres bei der Exped- d- Bl- 18581 Gute rothe Früh- und Spät- , kartoffeln verkaust________Pb- ^let^.— Lager in Gießen bei L. Kalkhof. Billige «Hereeu-HieMdeu fl. fr-, an, empfiehlt a. M (1856)1 Friedrich. UNd Jeden Äalaia?-riämerz stillen iocn| (r- r, ..--—---uucui nuiyii.cn ^Ugeyo: t t H @in schon modln us Zun-ner mn mielhen und 1. Juli beziehbar bei lbinet zu verrme den. 9Rnifpnnnffp ‘ ru_____™ . Cabmet zu vermiethen. Wolkengnsse C. 90. Georg Schultheis, Marktstraße. gutem feinem 1. 45 2 15 2. 36 2. 36 3. — 2. 30 3. 30 Schloßbrrlnnen, Emser Kessel- mit) Kran chesbrunnen, Faching^r, Friedriehshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethen- brunnen, Kissinger Rakoczv, 1466) in I! II II II II 273) 1603) Ein 2. Hausbursche wird gesucht. ___________I. Müller, Einborn. 1788) Der mittlere Stock in meinem Hau>e an bet Schoor zu vermiethen bei E br. Haubach. Schwalbacher Stahl- Weinbrunnen, Schwalheimcr, Selterser (dtassau), Wilduuger, reyer Rothenberger, Neuenweg 193. L. Bienes in Frankfurt Zeil 31. 1795) Zeitungspapier kauft Meyer Rothenberger, _________Neuenweg 193. 1370) Ein ordentlicher Junge zum sofortig gen Eintritt gesucht. ___________Ne»;auration Bramm 1566) e>o eben ist erschienen die 33. Aufl. des weltbetannten, lehrreichen Buchs Der persönliche Schutz von Laurentius In Umschlag versiegelt. L Tausendfach bewährte Hilfe Sund Heilung (20 jährigc Ersah- 3 ruiiß!) von 1746) Ein ordentlicher Junge kann bei mir in die Lehre treten. F. Weinhardt, Schreinermeister, ____________ Afterweg 125. 1849) C in freundliches Haus, womöglich >>or der C.°d. wird ,u kaufen gesucht. Naberes bei der Exped. d Bl. 1420) Ein J-amilienlogis von 4 Zimmern mit allem nöthi^en Zugehör i|t zu ver- Vaterl. Volk-stück mit Gesang, von Holbein. heilt fieren Garantie ohne den Zabn zu entfernen, schmerzlos, nach eigener, allein bewährter Methode, * ■ c a> Wundarzt in Wien, Klosterqassc Ur. 4. Jahntropfen vorn Wundarzte Fr. 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Wie gedacht, So fleniad;f; Likbig's Fleisch-Extract der San Antonio Meat Extract Company das beste und billigste am Markte befindliche Product dieser Art. Detailpreise für ganz Deutschland: 1 Psund V# Pfund ’/4 Pfund % Pfund engl. netto. Thlr 2. 15. Thlr. 1. 10. 22 Sgr. 12 Sgr. Haupt-Depot: Gebrüder Stollwerek in Köln, welche beauftragt sind, Verkaufsstellen zu errichten. 1846) Der den I. C. Lin k's Erben gehörige Acker (Baumstllck) neben dem neuerbauten Hause des Herrn Jnspcctor Gabriel ist zu verkaufen. Näheres bei Th. Brummer. Em. schönes möblirtes Zimmer wi! Eabmet ist zu vermiethen und sofort zu oeztehen. S 0 p h i e P l a n k, Wittwe, _______auf dem Hamm. 1628 Die Ki tt a b e tt l e l) r a n ft a 11 befiinnt morgen, um acht Uhr des Vormittags, den Unterricht- Anmeldungen bei ____________________ Dieckmann. Salzhausener, Salzschlirfcr Bonifacius- brunnen. 913) Getragene Kleider, Stiefel, -Hemden, Betten, Wie abgelegte Gegen- stände jeder Art, kauft und verkauft Meyer Rothenberger, ______Neuenweg 193. Chiffon mit leinener Falten-Brust . . . u n 1, glatter Brust . . . „ „ fein leinener Falten-Brust . . Mecht toLnisches Wasser an en, K , ?on Sco,t Maria Farina. n, o davon tn der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich ;u 8 s!. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst ____ Johann Maria Farina in Köln. I <3i9> $ Akchte Bknstwiebel, nus dem Extracte der von Professor C- Thedo H entdeckten Pflanze Oiüonar bestehend, befördert btii V53)* Bartwuchs nur unglaubliche Weise und erzeugt schon I d' ’Un0en ^eu^en binen vollen und kräftigen Preis pr. Flacon mit Gebrauchsanweisung ft. 1.45 fr. Depot bei CH. Oppermann in Gießen. General-Dcpüt bei G. L. Neuling's Nachfolger in Frankfurt a. M. Central - Büreau: Frankfurt a. 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W». h Zahnschmerzen, gegen Cntzuudunge», Geschwülste und Geschwüre des Zahnflclscheö, gegen Zahnftein und Lockcrwerdcn der Zähne, sowie gegen den üblen Geruch aus dem Mund,, ist daselbst und m Niederlagen in Flacons zu 20 S^r. zu haben: __1" Gießen bei Herrn Julius Wallach. n ii n ii h gestickter Brust . englischem Shirtiug mit verschieden verzierter Brust von fertigem Pe^rca/............ Oxford-Shirting............ ÄB. Sendungen nach Auswärts geschehen unter Nachnahme. Bei Bestellung ist nichts nöthig als Angabe der Halsweite in Zentimetern, und ga- rantire alsdann für gutes Sitzen. Redaction, Drück und Verlag der ?3r" 6 I’fdjett Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) tn Gießen. Scj;rei?kergkseÜerk jaucht________ Ehr. Weiß.______(1804) j 1796) Flaschen kauft 1785) Eine hiesige Lehrevfamilic wünscht emige junge Leute, welche hicsige Lehr-r anstolten besuchen, in Pension zu nehmen.! Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl. Laden zu vermiethen. 1325) Die Hälfte meines Ladens (Eckladen) mit Eomptoir, in der Wallthorftraße, jift zu vermiethen._________I. Stra u ß. 1847) Zwei incinandergeheude, ßüt möblirte Zimmer, sind in der Nähe des Wenzel'schen Gartens zu vermiethen und alsbald beziehbar. Näheres bei der Expe- dition dieses Blattes.______________________ 1857) Ein möblirtes Zimmer zu oer- mietheu bei_____________Bäcker Kuhn. 1864) Ein Familienlogis, bestehend aus 2 Zimmern, Kammer und sonstigem Zubehör, ist zu vermiethen und den 1. Juni zu bt- ziehen in Lit. D. Nr. 78, Mühlgasse. Schwäche- zuständen des männl. Geschlechts, Nervenleiden rc., den Folgen heimlicher Gewohnheiten und anderer Excefse. - Durch jede Buchhand- vermischte Ztuzeigen. Agenten-Gefuch 1853) Personen jeden Standes kann ein leicht abzusetzender Artikel, der weder Raum noch kaufmännische Kenntnisse erfordert, gegen hohe Provision zum Wiederverkauf zugewiesen werden. Reflectanten belieben ihre Adresse unter den Buchstaben H. K. 22 an die Expedition dieser Zeitung zur Beförderung franco einmsenden._________ 1850) Es wird ein tüchtiges, zuverlässiges Mädchen zum baldigen Eintrit gesucht. Näheres zu erfragen bei Frau Schuhmacher Rinn, __Ncuenbäuen. 1848) Am Diinstag Abend wurde von Wenzel's Garten nach dem Bahnhof ein goldenes Armband mit blauen Steinen verloren. Abiugeden gegen Belohnung bei der Exped. d. Bl. 1852) Em ordentliches Mädchen, das kochen kann, wird sogleich gegen hohen Lohn in einen kleinen Haushalt gesucht Adresse in der Exped. d Bltts. 1862) Verloren wurde vom Bahnhof bis zur Stadt ein Palatin, welchen der Finder abgeben wolle am Asterweg £it.L1Qß-. A. Nr. 101. U !(186o) Llung, in Frankfu rt a. M. von der Jag er'scheu Buchhandlung, son ie von dem Verfasier, Hobestraße, .1 Leipzig, zu beziehen. Preis 2 fl. 24 fr. | Vor ten Nachahmungen und Aus- | zugen meines Buchs, — kleincn Su- A b e l f di r i f t en, die unter den Titeln 8 Jugendfreund, Sclbsterhaltung und ähnlichen (— denen man schon an ihrem Aeußercn ansieht, daß nichts >zu ihnen ist —) in den Zeitungen ß marklschreterisch angekündigt werden, — Z wird wohlmeinend gewarnt. Daher ! achte man darauf, die eckte Ausgabe, die l Original-AuSgabe von Laurentius ru bekommen, welche einen Octav-Band ■1 von 232 Seiten mit 60 anatom. Dünger-Fitlirik in Ludwigshafen nm Rhein — Selben? Medaille, Metz 1868 — von Michel, Lederle & CJonip«, Controllfabrik mehrerer laudwirthfchaftlicher Vereine empfiehlt in anerkannt vorzüglicher Qualität und billigster Berechnung und Garantie des Gehalts: Knochenmehl, Kalisalze und Kali-Dünger, Superphosphate, Weinberg-u Wiesen-Dünger, Ammoniak-Superphosphat, Hopfen- und Tabak-Dünger. Analysen, Preislisten und Gebrauchsanweisungen gratis. 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