Gießener Anzeiger Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Liessen 2'H 60r, 1 6jr, 9?r. 2'12 Donnerstag neu 16. Octobcr Z8V3 Ir. EES3 WM2rWLWSWW (M Gießen, am 1 i. October 1873. Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 26. November 1872, die Gehalte der Volksschullehrcr betreffend. mer fchiedene irrige Mittheilungen durch die Blätter. So läßt sich die „Kölnische Klein. daß die noch die daß der Ministe- •)\M vierteljährig 1 fl. 12 kr. mir' Bringcrlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. "* b-' Hm«, Malkij. Zeitung" unterm 11. d. Mts. von hier schreiben, die erste Kammer habe den Geistlichen die gesetzliche Befugniß eingeräumt, als geborene Mitglieder der Schulvorstände den Vorsitz derselben zu führen, während in Wahrheit die erste Kammer den hierauf gerichteten Antrag der Ausschußmehrheit abgelehnt und den Entwurf der Negierung mit einem von der letzteren gutgeheißeuen Abänderungs-Antrag der Herren Dornseiff und Wernher angenommen hat, wonach der Vorsitzende des Schulvorstandes von der obersten Schulbehörde aus den Mitgliedern des Schulvorstandes auf Widerruf ernannt wird. — Unrichtig ist ferner, daß das Gesammtministerium in Folge der Abstimmung der ersten Kammer zu einer außerordentlichen Sitzung zusammengetreten sei. Ein Zusammentritt der vier Ministerialvorstände hat allerdings am.Nachmittag des 11. d. M. stattgefunden, cs handelte sich jedoch dabei nur darum, den mündlichen Bericht der dieffcitigen Ccmmissäre über die zur Zeit mit Baden stattfiudeude Verhandlung in Eisenbahnangelegenheiten entgegenzunehmen und den Commissären Instruction für die weiteren Verhandlungen zu ertheilen. — Ganz aus der Lust gegriffen ist sodann die Nachricht der „Kölnischen Zeitung", daß an demselben Tage Abends 9 Uhr „Vortrag beim Großherzog" befohlen gewesen sei. — Auch von sofortiger Schließung oder gar Auflösung des Landtags ist keine Rede. Das Schulgesetz, wie es aus den Berathuugen der ersten Kammer hervorgegangen, wird zunächst von der zweiten Kammer zu berathen sein und dann nochmals an die erste Kammer zurückgehen. Erst das Resultat dieser weiteren Verhandlungen wird für die Schritte maßgebend sein, welche die Regierung zu thun hat, um das Zustandekommen des Gesetzes, wie es ohne Zweifel ihre Absicht ist, sicher zu stellen. Eine Schließung des Landtags aber wird, unseres Ermessens, nicht eher stattfinden können, als bis das Budget für 1873/75 definitiv festgtstcllt ist und die drei Verwaltungs-Gesetze, sowie andere wichtige Vorlagen, erledigt sein werden. (Darmst. Ztg.) Darmstadt, 14. October. Die Abstimmung der ersten Kammer über das Schulgesetz erregt überall gerechtes Aufsehen. Daß die edlen Pairs nicht anders stimmen würden, war freilich vorauszusehen. Die Entwickelung der Schule in Hessen hängt von 16 Standesherren und einigen diesen Affiliirten ab, worunter wir ohne Befremden die Herren Moufang und Dalwigk erblicken. Diese bilden die chinesische Mauer, gegen welche die Regierung und Bevölkerung Hessens ankämpfen. Die Regierung ist kräftig für die Sache eingetreten. Zurückweichen in einer solchen Prinzipienfrage, wäre Selbstmord. Es hat auch anderswo große Ueberwinduug gekostet, mit den vermeintlichen Stützen des Staatsgebäudes zu brechen, dies muß auch hier überwunden werden. Man muß endlich die Augen öffnen und die wahren Feinde des Staats erkennen. In Preußen mußte man brechen, man hat es mit schwerem Herzen gethan, aber, das Wohl des Ganzen, was doch allein entscheidet, im Auge, hat man eö gethan. Es bleibt in Hessen bei gleichem Kampf wider gleiche Widersacher nichts Anderes übrig. Da aber Preußen die große Schule durchgemacht, so ist dies Hessen gespart und es kann dieses, greift es die Sache richtig an, rascher zum Ziele kommen. Möge man endlich den Kampf gegen die mittelalterlichen Trünnner beginnen, auf deren Boden die Saat der neuen Zeit un- irection . Sch» WmackvK nyriW. 36 e, Kaffee s e ettes Mine geehrten (iw Tage singer. hl zuMich!"' Gicßcu und b ihre Tbciluast iftlid) -"Miss 5ounte. « Ctt. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Eanzleiberg, ßit. B. Nr. 1. Pfaffen die Segel streichen wird. Zwar mit einem Pairsschub, der in Preußen in gleicher Krise die constitutionelle Handhabe bot, ist uns nicht zu helfen, da die Zahl der Regierungs-Ernennungen für die erste Kammer verfassungsmäßig auf zwölf beschränkt und neuerdings erschöpft ist. Aber dem Ministerium ist in dem Rechte der Zusammenzählung der Stimmen beider Kammern nach Art. 72 und 75 der Verfassung die Möglichkeit gegeben, dem gefährdeten Schulgesetz-Entwurf noch in diesem Jahre Gesetzeskraft zu verschaffen. Art. 72 der Verfassung sagt: „Ohne Zustimmung der Stände kann kein Gesetz, auch in Bezug auf das Landes-Polizeiwesen gegeben, aufgehoben oder abgeändert werden." Art. 75 der Verfaffung lautet sodann: „Wenn auch nur eine Kammer gegen den Gesetzesvorschlag stimmt, so bleibt das Gesetz ausgesetzt. Wird aber ein solches Gesetz auf dem nächsten Landtage von der Negierung den Ständen wieder vorgelegt und wieder von der einen Kammer abgelehnt, von der andern aber angenommen, so werden, wenn die Regierung es nicht vorzieht, den Vorschlag zurückzunehmen, die Stimmen für und wider die Annahme in beiden Kammern zusammengezählt, und es wird, nach der sich dann ergebenden Stimmenmehrheit, für oder gegen die Annahme entschieden." Man sieht leicht, daß der Majorität beider Kammern das Recht der Entscheidung schon in Art. 72 zugestanden ist, und daß Art. 75 nur Form der Durchstimmung festsetzt. Es wird hiernach vorausgesetzt, Landtag aufgelöst und ein neuer Landtag einberufen wird, was das rium vollständig in der Hand hat. Es ist auch nach unserer constitutionellen Praxis kein Zweifel, daß die Durchzählung der beiden Kammern nicht blos bei Ablehnung, sondern auch bei Amendirung und Abänderung eines Gesetzesvorschlags stattzufinden hat; man erinnert sich in liberalen Kreisen sehr wohl, daß das Ministerium Dalwigk- Frank, dessen Anhänger die jetzige Lage muthwillig geschaffen haben, auf dem Wege des Stimmendurchzählens unserer Strafprozeß - Ordnung gesetzliche Geltung verschafft und selbst einzelne liberale Modificationen niedergestimmt haben. Im jetzigen Falle aber, wo die Verwerfung der confessionslosen Schule das Gruudprincip des Gesetzes getroffen hat, kann man in der Abstimmung der ersten Kammer mit vollem Rechte eine Ablehnung des Rcgierungsvorschlags und seine Ersetzung durch einen in der Küche der'Ultramontanen und Kreuzzeitungsmänner gebrauten Vorschlag finden. Ueber die Haltung des Ministeriums verlautet noch nichts Bestimmtes, eine Sitzung desselben findet erst heute statt; die Nachricht, daß sie schon am 11. d. Mts. stattgefunden, war eine Sensationsente. Wir sind über die Haltung des Ministeriums sehr beruhigt, denn wenn es sich nicht selbst im Stiche lassen will, so kann es den Gesetzes- entwnrf nicht im Stiche lassen. Sollte in diesen Kreisen ein Zweifel bestehen, so möge man die Kammer auflösen und an das Volk appelliren, kein Zweifel, daß die große Majorität der zweiten Kammer, von einer noch stärkeren Wäh- lerzahl getragen, zurückkehren und der ultramontane Adresscnschwindel wiederholt in seiner gänzlichen Kläglichkeit bloßgelegt werden wird. Es läßt sich nicht leugnen, daß die Frage eine gewisse Aufregung im Lande erzeugt hat und daß das Volk mehr als je entschlossen ist, sein gutes Recht auf eine Verbesserung des Volksunterrichts und der geistigen Zustände künftiger Geschlechter mit aller Entschlossenheit zu wahren. Die Geisteöleere, welche in der Debatte der ikioers enÄIe' • Ajas §ehorsa§ a •t Niidiger I netrchn und'«j ci b Ml Ärnold/^ llüuration •rt? uckeN' Tlpnffrfifnnh '> kanten des Mittelalters mit dem Beschluffe vom 10. October gegen das Schul' .ULUlJUJUliilL 'gesetz ein Bein gestellt zu haben glauben. Wir fürchten aber, daß ein schwerer Darmstadt, 13. October. Ueber die Verhandlungen der ersten Kam-,Rechnungsfehler untergelaufen ist und im Lager der Eulen und Unken bald wegen des Schulgesetzes und die daran sich knüpfenden Folgen gehen ver-itiefe Trauer einkehren wird. Wir setzen hierbei voraus, daß das Ministerium, >ene irrinp Sffltffhpihinripn hiirrh hip 9AMtfpr fön Iniif ftrh htp ß'nfntirhp I tröTnit dock) wohl kaum zu zweifeln, sich selbst Und der V0N ihm vor einem Jahr entrollten Fahne treu bleiben und nicht vor dem Bunde der Junker und möglich gedeihen kann. Das hessische Volk steht aus Seiten der Negierung in solchem unvermeidlichen Kampfe. (Main-Ztg.) Darmstadt, 14 Oclober. Herr Moufang ist freudestrahlend in das ultramontane Hauptquartier nach Mainz abgereist, Graf Görtz, der Mann ..... v , _ ______f .......... ......... nach dem Herzen der „Kreuzzeitung", und Herr v. Dalwigk haben sich glück--ersten Kammer vom 10. October auf Seiten der Gegmr des Entwurfs herwünschend die Hande geschüttelt und die hohen Standesherren sind, nachdem Wortrat, hat aber auch in allen Zuhörern die Ueberzeugung von der Unmög- sie ihrem Siegeejnbel in einer Flasche Genüge gethan, auf ihre Schlösser zu-^lichkeit des Fortbestandes einer solchen Corporation klar gelegt; es wäre eine rückgrkehrt — das ist die Signatur unserer Zeit, der die würdigen Ncpräsen- Versündigung an der Cultnr, unsere Gesetzgebung und deren Entwickelung für zfeln- ,, W; pre'S ernt, ursprüngliche uednM, P zu haben im loder chenplah. M Stück 10 ft,, . Marklstroßt, Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die evangelischen Schulvorstände zu Albach, Annerod, Burkhardsfelden, Daudringen, Ettingshausen, Garbenteich, Groß- Buseck, Hattenrod, Lollar, Mainzlar, Ober-Hörgern, Reiskirchen, Rödgen, Ruttershausen, Steinbach, Watzenborn und Wicseck. Wir erinnern Sie abermals an die Erledigung unserer Verfügung vom 12. August l. I. binnen 8 Tagen. v. Röder. I m Vatican, den 7. August 1873. überreich. Schweiz. Bern, 15. October. Die abgesetzten jurassischen in der Dienstwohnung des Rathsdiencrs im Rath- Berlin, 14. October Vertreter gerichteten mit Enschuldigungen Schreiben Seiner Heiligkeit des Papstes erhalten, das in wortgetreuer Ueber- setzung folgender Maßen lautet: bekenne ich, daß ich keine Gründe aufzufinden im Stande bin. Andererseits wird mir mitgetheilt, daß Ew. Majestät das Verfahren Ihrer Negierung nicht billigen und die Härte der Maßregeln wider die katholische Religion nicht gutheißen. Weyn es aber wahr ist, daß Ew. Majestät es nicht billigen — und die Schreiben, welche Allerhöchstdieselben früher an mich gerichtet haben, dürften zur Genüge darthun, daß Sie dasjenige, was gegenwärtig vorgeht, nicht billigen können, — wenn, sage ich, Ew. Majestät es nicht billigen, daß Ihre Regierung auf den eingeschlagenen Bahnen fortfährt, die rigorosen Maßregeln gegen die Religion Jesu Christi immer weiter auszudehnen und letztere hiedurch so schwer beschädigt, werden dann Ew. Majestät nicht die Ueberzeu- gung gewinnen, daß diese Maßregeln keine andere Wirkung haben, als diejenige, den eigenen Thron Ew. Majestät zu untergraben? Ich rede mit Frcimuth, denn mein Panier ist Wahrheit, und ich rede, um eine meiner Pflichten zu erfüllen, welche darin besteht, Allen die Wahrheit zu sagen, auch denen, die nicht Katholiken sind, denn Jeder, welcher die Taufe empfangen hat, gehört in irgend einer Beziehung oder auf irgend eine Weise, welche hier näher darzulegen nicht der Ort ist, gehört, sage ich, dem Papste an. Ich gebe mich der Ueberzeugung hin, daß Ew- Majestät meine Betrachtungen mit der gewohnten Güte aufnehmen und die in dem vorliegenden Falle erforderlichen Maßregeln treffen werden. Indem ich Allerhöchstdenselben den Ausdruck meiner Ergebenheit und Verehrung darbringe, bitte ich Gott, daß er Ew. Majestät und mich mit den Banden der gleichen Barmherzigkeit umfassen möge. I l' U" ' v* , |V ‘V L VV , IVll vmuuill , in unseren maßgebenden Kreisen eurer solchen Requisition kein Hinderniß in den Weg gelegt werden. Berlin, 15. October. Die „Prov.-Eorresp." bestätigt den Besuch des Kaisers in Wien zum 17. October und fügt hinzu, daß, nachdem der bei der vorjährigen Drei-Kaiser-Zusammenkunft geschlossene Friedensbund durch die Besuche des Königs von Italien eine weitere Ausdehnung erfahren habe, die jetzige neue Zusammenkunft in Wien als ein bedeutungsvoller Schlußstein der großen politischen Thätigkeit gelten dürfe, durch welche Enrupa vor neuen Erschütterungen des Friedens bewahrt werde. Posen, 14. October. Das „Comite central des oeuvres pontifica- les“ zu Brüssel hat an den Erzbischof Ledochowski eine Adresse gerichtet, worin es demselben für den Fall seiner Ausweisung einen Zufluchtsort in Brüssel anbietet. Breslau, 14. October. Rach der „Schles. Volks-Ztg." ist die Vorladung des Fürstbischofs Dr. Förster vor Gericht am 11. October erfolgt und die verantwortliche Vernehmung desselben auf den 21. October anbe- raumt worden. 1. Ein mit Jacob Helfenbein von Wieseck abgeschlossener Vertrag über die Herstellung eines Brunnens auf dem Bauplatz für die neue Realschule wurde vom Gemeinderath gut geheißen. 2. Hebet die in dem Schulhaus am Oswald's Berg nöthigc Maurer- und Steinhaucr- arbeit fand sich bei der anberaumten Versteigerung zur Anfertigung derselben kein Uebernehmer; der sodann deshalb mit Philipp Jünger von Reiskirchen abgeschlossene Handaccord erhielt die Zustimmung des Gemeinderaths. Lokal-Notiz. Beschlüsse des Gemeinderaths ans der Sitzung vom 9. October 1873. Anwesend waren: der Großh. Bürgermeister Vogt, die Gemeinderathsmitglieder Bücking, Diery, Felsing, Gail, Hanstein, Heß, Hornberger, Keller, Körber, Lüdeking, Nagel, Noll, Silbereisen und Wenzel. Wien, 15. October. Die „Neue freie Presse" meldet: Nachdem die Pforte sich zur Urheberschaft des gegen die österreichischen ~ Pamphlets bekannt hat, wird Graf Andrassy, ohne sich zu begnügen, eclatante Genugthuung verlangen. 7. Eine von der Wittwe des Bierbrauers Louis König an Großherzogl. Kreisamt gerichtete Beschwerde gegen den von Ernst Pitthan in der Nähe ihrer Besitzung zu errichtenden (7\- cn j. j l c r c . f.. r . Bau zum Lagern von Petroleum, hat dieselbe in Abschrift an den Gemeinderath abgegeben und Oe ^cachncht, daß die Negierung beabsichtige, gebeten, daß auch die Stadt ihr darin gestelltes Gesuch vertreten möge, damit die Erlaubniß c, , , , Geistlichen haben der an sie ergangenen Vorladung, behufs Notification des betreffenden obergericht- lichen Urtheils auf dem hiesigen Stadthalter-Amte zu erscheinen, keine Folge gegeben. 3. Die Eingabe des Chefarztes des Garnison - Lazareths dahier, wegen Fixirung der, Octroirückvergütung von dem in dem Lazareth verbraucht werdenden Fleisch ?c. wurde an den Finanzausschuß zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. 4. Die Löbcr'sche Stiftsrechnung für die Zeit vom 12. Juli 1872 bis dahin 1873, wurde heute, wie dies die desfallsige Bestimmung des Testaments erfordert, in Gegenwart des ersten Stadtgcistlichen geprüft und solche ohne Veränderung abgeschlossen. Das Gesammtver- alle Zukunft von dem Willen einiger Wenigen abhängig zu machen, die nach den alten Reichstag nochmals zu berufen, wird von der Rordd Alla qta " Kenntnissen und Intelligenz hierzu den Beruf verloren haben. Es wird für als durchaus grundlos bezeichnet. Der gegenwärtige Reichstaa könne' nicht tue Zukunft keine Landtagswahl in Hessen stattfinden, in welcher nicht die Ab- mehr berufen werden, weil die Session von kurzer Thätigkeit wegen Erlöschens schaffung der ersten Kammer als erste liberale Forderung auf dem Programme des Mandats unterbrochen werden dürfte. steht, und das hessische Volk wird nicht ruhen und rasten, als bis es sich selbst Berlin, 14. October. In diesseitigen unterrichteten Kreisen bemerken zum Herrn im eigenen Hause gemacht hat. (Neue Frkftr. Pr.) ;bte „Deutschen Nachr.", ist bisher nichts darüber bekannt, daß für den Prozeß Berlin, 14. Oct. Seine Majestät der Kaiser und König haben ein! Bazaine's auf das Zengniß preußischer Generale und Officiere provocirt wor- 'den ist. Der Marschall hat bekanntlich ein feiner Zeit ihm von dem Prinzen Friedrich Carl gemachtes dahin zielendes Anerbieten^ abgelehnt und dürfte kaum geneigt sein, diesen Entschluß rückgängig zu machen. Sollte jedoch im Laufe Majestät! Sämmtliche Maßregeln, welche seit einiger Zeit von Eurer der Verhandlung von Seiten der Vertheidigung ein besonderes Gewicht auf Majestät Regierung ergiffen worden sind, zielen mehr und mehr auf die Ver- das Unheil des Gegners gelegt und vom Gerichtshöfe ein diesbezüglicher Be- nichtung des Katholicismus ab. Wenn ich mit mir selber darüber zu Ratheischluß gefaßt werden, so wird, wie verlautet, in unseren maßgebenden Kreisen gehe, welche Ursachen diese sehr harten Maßregeln veranlaßt haben mögen, fo’pinf'r fnM'p,t k... «n-i . # . zeuge, mit diesen Umtrieben nichts zu thun, auch nicht die Wahrheit, zu deren von Ew. Heiligkeit angerufenem Panier ich mich rückhaltslos bekenne. Noch eine Aeußerimg in dem Schreiben Ew. Heiligkeit kann ich nicht ohne Widerspruch übergehen, wenn Sie auch nicht auf irrigen Berichterstattungen, sonderm auf Ew. Heiligkeit Glauben beruht, die Aeußerung nämlich, daß jeder, der bie ’ Taufe empfangen hat, dem Papste angehöre. Der evangelische Glaube, zu dem . < • < . zr- re* F / e . r ■ r < ■ < • r < , ' cv|itn ^luvinvquiu/cii gvymii unu |via;e oL)nc lücranvetunfl aDaeicuiuncn. jjja» vaieinminivw1- in) mich, wie Ew. Heiligkeit bekannt sein muß, gleich meinen Vorfahren und mögen der Stiftung beträgt 27092 st. 4O',d kr. und hat sich dasselbe seit der vorigen Rechnung mit der Mehrheit meiner Unterthanen bekenne, gestattet uns nicht, in dem um 200 ft. vermehrt. Die ausbezahlten und verrechneten Legate betragen 1087 ft. 30 fr. Verhältniß zu Gott einen anderen Vermittler ais unfern Herrn Jesum Chri-^ 51 Die Beschwerde der Firma Flick tchuldiguiigen rten fl. kr. Diese schönen, der Firma Hevl zur höchsten Zierde gereichenden, derselben aber auch gewiß die Dankbarkeit des hier so human behandelten Arbeiters zusichernden Einrichtungen sollen ähnlich in noch einigen inländischen Etablissements bestehen und hofft die Redaction des Gewerbeblattes tu den Stand gesetzt zu werden, demnächst darüber berichten zu können. Wir werden dann nicht verfehlen, auf das deßfalls bekannt Werdende aufmerksam zu machen, uns zugleich vorbehaltend, demnächst einige Notizen und Erfahrungen auf dem Gebiete der Sparvereine, Krankenunterstützungs-Vereine mitzutheilen. Darmstadt. Eine nachahmungswürdige Thätigkeit für das Wohl ihrer Arbeiter entwickelt, wie wir dem hessischen Gewerbeblatt entnehmen, die Firma Cornelius Heyl (Lederfabrik) zu Worms. Für die Herstellung von Arbciterwohnungen sind 100,000 fl. verwilligt, die blos ju 3 pCt. verzinslich sind. Für die Aufseher und älteren Arbeiter werden um das Etablissement herum, für das Gros der — größtenteils auf dem Lande wohnenden — Arbeiter in den behüt im Ganzen 196 fl. Kosten verursacht, zu deren Berichtigung heute die nöthigen Mittel zu Lasten der Uebcrschüsse des Jahres 1873 bewilligt wurden. Nachgebote werden nicht angenommen. Altz Pächter können nur bekannte rechtliche Leute zugelassen werden, von denen eine ordnungsmäßige Benutzung des Ftsch- und Krebsfangs zu erwarten stehl; keine Forst-, Jagd- und Fischereifreoler oder Leute ohne Vermögen, oder solche, die durch Ausübung des Fisch- und Krebsfangs ihr Gewerbe vernachlässigen und in ihrem Nahrungsstande zurückkommen würden. Personen, deren Fähigkeit, hiernach zu Pachtungen von Fisch - und Krebswassern zugelassen zu werden, nicht notorisch ist, haben darüber ein Zeugniß des Großherzog- ■ liehen Forstamts und der Grotzherzoglichen' brik über populäre Gegenstände Vorlesungen gehalten und Bücher aus einer Bibliothek verliehen. Für Die gesellige Unterhaltung wirken ein Gesang- und ein Instrumental-Verein. Die Firma stellt das uöthige Personal zur Verwaltung der Vereine auf ihre Kosten, besorgt dieselbe uncntgeldlich und dotirt jährlich alle Kaffen mit "entsprechenden Beträgen. Allen Vereinen steht ein von sämmtlichen erwachsenen Arbeitern gewählter Vorstand vor, welchem die Leitung derselben und die Revision der Kassenabschlüsse obliegt. Es sind dermalen 1034 (269 weibliche) Arbeiter in dem Etablissement beschäftigt. Mit der fortschreitenden Steigerung aller Lebens- öedürfniffe fand eine freiwillige suceessive Erhöhung der Löhne statt, im Mai l. I. eine solche von 10 pCt. Strike und Strikeversuche sind seit Gründung des Geschäfts nicht vorgekommen. Die Früchte dieser Bestrebungen, so fährt der Artikel fort, ernteten die Firma und ihre Arbeiter gemeinsam ein. Es blühte ein zufriedener, glücklicher Arbeiterstand heran, der im Kreise seiner Familie neue Kraft für die Arbeit und den Sinn für Ordnung und Sittlichkeit in sich entwickeln konnte, welcher daß beste Gegenmittel für die modernen, staatsgefährlichen, socialisti- schen Tendenzen ist. 14726) Freitag den 17. Ifb. Mts., Vormittags 11 Uhr, Die Lahn von der Gemarkungsgrenze zwischen Odenhausen und Ruttershausen abwärts bis an die Gemarkung Dutenhofen, also in den Gemarkungen Rutters- bansen, Staufenberg, Lollar, Wismar, Wieseck, Launspach, Gießen, Heuchelheim und Allendorf a/Lahn, einschließlich der auf einem Theil dieser Strecke der Krone Preußen zustehenden Koppelfischerei. Die Lumda von der Allendorf-Trctser Gemarkungsgrenze abwärts bis zum Einfluß in die Lahn, also in den^Ge- (wlessener Lagerbier Licker ,, Exportbier...... Giessener Actlen- (Tafel-) Bier . . . . Frankfurter Bier . . . mühle in der Gemarkung Treis und Mühlgraben im alten Bach in der Gemarkung Lollar, einschließlich der auf einem Theil dieser Strecke der Familie von Milchling zustehenden Fischereigerechtsame. 3) Die Wieseck von der oberen Grenze der Gemarkungen Alt-Buseck und Trohe auf rechtem Ufer abwärts bis zum Erguß in die Lahn, sammt der Oberlache in den Gemarkungen Alt-Buseck, Trohe, Rödgen, Gießen, Wieseck und Annerod. Diese Strecke ist zum Theil, soweit die Gemarkungen Alt-Buseck, Rödgen und Trohe berührt werden, nur Koppelfischerei, und wird nur der fiscaltsche Antheil verpachtet. 4) Der Bieberbach in der Gemarkung Heuchelheim von der Grenze gegen Kinzenbach bis zum Einfluß in die Lahn. 5) Der Grundelbach in den Gemarkungen Garbenteich, Hausen, Schiffenberg, Watzenborn mit Steinberg, Leihgestern und Groß-Linden, das' tiefe Bächlein, der große Woog und Kleebach in der Gemarkung Groß-Linden. 20 Frankens. 9 20>/2—2V/a Engi. Sover. 11 48—50 Rusa. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 25V 2—26 Vg ss pontifica- Worin t in BrM ist die Vor- Mer erfolgt l(hräer anbe= Fischereiverpachtung. Freitag den 14. November d. I., Morgens 10 Uhr, sollen im Gasthause zum Einhorn dahier die nachstehenden Domanialfischereien, zu den Oberförstereien Treis a/Lda., Gießen und Schiffenberg gehörig, in angemessene Bezirke vertheilt, vom 1. Januar 1874 an auf 9 Jahre verpachtet werden: wn Laben hr i obergern- feine folgt । ' । II y •• * • v i v UV v* l * U I I l l | l | y M l V { l U 1, 1 jn bcn letzten Jahren in ihrem Ertrage sehr gesunken, das Herrn Pauli bestimmte sich abermals neues Satzgut kommen zu lassen. Er pflanzte nun auf gleichem Fel>e von seinen eignen Zwiebelkartoffeln und von den neu bezogenen und war erstaunt, dag ihm, wiewodl in der Bodenbeschaffenheit und Düngung gar kein Unterschieb war, die neu bezogenen Zwiebelkartoffeln vom Morgen 9 Säcke mehr Ertrag lieferten, als dte bereits verarieten Zwiebelkartoffeln. bemerk. einige Stücke schwarzes wollenes Tuch und Leinwand in beliebiger Ellenzahl, sowie eine Partie neue Schuhwaaren für Herren, Damen und Kinder, ausgeboten. Gießen, 16. October 1873. M. Pilger. Land wirth sch aftliches (Mitgetheilt von der höheren landwirthschaftlichen Lehranstalt in Worms.) Actien. 5% östr. F. St. E. B. 339 Lombard. Bahn 167 Ludwigsh. Bexbach 187 Maxbahn — Bayer. Ostbahn 112' Rhein-Nahebahn-Act. Hess. Ludwigsb.-Act. 149% Oberhessen „ 723/6 pr. Flasche. 6 kr. ■ 6 „ 7 „ I vom 4. bl: )orp iten W stet, fflö* ■lamit- 72 1873. Ieilgeöotenes. Flaschenbiere Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. I A.: K- Schön, Bezirksbauaufseher. Anlehensloose. Darmstädter fl. 50Loose — n »25 _ Kurh. 40 Thlr. Loose 69*/b Nassau 25 fl. 46 V2 Braunschweiger 22 30 '0 Oldenburg, ä 40Thlr. 373/4 40 0 bayr. Präm.-Anl. 1121/j 4% badische Locse 109 Badische fl. 35 Loose 67J/2 Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose 189 1860r Loose — Prioritäten^ östr. Stsb.-Prior. 603 g östr s. Lombard 49*/6 Livorneser 321/t Toacaner 52 von 338V4 bis 3407z, um mit 339 /2 zu schließen. Lombarden blieben 166'/2. In öfterr. Bahnen ist das Geschäft fortgesetzt sehr still und blieben Coursc fast stationär. — Banken verkehrten in etwas festerer Tendenz, wie gestern. Bankverein, welcher in den letzten Tagen unter pari ging und sich anhaltend offerirt zeigte, konnte trotz der beute besseren Stimmung für Banken, seinen gestrigen Cours nicht behaupten und schloß zu 97. Silberrente fest, ebenso Spanier. Amerikaner nachgebend. In einzelnen Loospapieren fand ein ziemlich lebhafter Verkehr statt. 1839er Loose waren gesucht, Rudolfstiftungs-Loose höher. Augsburger, Venetianer und Barletta beliebt. Von Wechseln Paris und London besser. nackbarten Orlschaften Arbeitshäuser errichtet. Gegen mäßige wöchentliche Abschlagszahlungen wirb der Arbeiter schließlich Eigenthümer. — Weiter bestehen zur Hebung des materiellen Wohls folgende Kaffen und Vereinigungen: Eine Kranken- und Medicamenten-Kaffe, wöchentlicher Beitrag 3 — 7 Kreuzer, im Erkrankungsfall freier Bezug der Medieamente und wöchentliche Unterstützungen von l‘j - 3',2 fl. Eine Sparkasse, Minimaleinlage 6 »*-«—• —;-r—-- ... 5 pCt. Dermaliger Gesammtbetrag der Einlagen: 20,000 fl. C mäßigen Unterstützung arbeitsunfähig gewordener Fabriksangehöriger. 3°-o 3°/o 3°'o 5% 5°/o Großherzogliches Forstamt Gießen. I. V. b. F.: (4737) Georgi, Oberförster. Geschäfts-Verlegung meiner Siegellack-Fabrik üon Kassel nach Gelnhausen bei Hanau zerge hierdurch ergebenst an. C. L. Powalky. Actieai. Frankf. Bank 146 Frankl'. Vereins-Kasse 971 2 Darmst. Bankact. 388 V? Rheinische Hyp.-Bank 107*,, Wien Bankactien 985 Oest. Creditact. 2291/2 (Galizien — Elisabeth.-Prior. 92 ,4 do. II. Emiss. — die Versteigerung im Promenadehaus fortgesetzt, und werden an diesem Tage .zu liefern, nicht aber um solchen zu empfangen, wird glücklicherweise mehr und mehr besiegt. Zu der gemachten Beobachtung, daß Wiesenländereien für mancherlei Dünger, wie Compost, Asche, Jauche rc. sehr dankbar sind, kommt nun auch allmälig mehr die Gewißheir, daß von den Kunstdüngern besonders die Kalisalze eine kräflige Wirkung auf den Graswuchs entfalten. Den in diesem Punkte bereits bekannt gewordenen günstigen Urtheilen fügen wir eine Erfahrung bei, die Herr Gutsbesitzer Jochheim auf Zellhof gemacht bat. Er hat im Monat Februar des Jahres 1871 eine Wiese von! durchweg gleicher Bodenbeschaffenheit zur Hälfte mit schwefelsaurem Kali überdüngt und die andere Hälfte ungedüngt gelassen. Auf der gedüngten Parcelle erntete er einen Dürrfutterertrag von Plus gegenüber dem ungedüngten im Jahre 1871 11 (Str., im Jahre 1872 7 Ctr, und im Jahre 1873 8 Ctr. Die Kosten des Düngers hatten 5 Thaler betragen. von vorzüglicher Qualität frei in s Haus geliefert bei Emil DoW) am Marktplätze. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. (3527) Ms j vorstehender Steine, „ Ettingshausen, den 15. October „ doppelte 9 Holl. fl. 10 St. 9 Ducaten . . 5 Pr. Friedrdor 9 58’/2—59i/a Pistolen 9 Kriegsgerichts jer Napoleon, en, indem ei :, die ihm zni mem Fall ai ren wichtig . der Schlau ie Nachricht t am 30. M j Zeugen contra-1 Arbeitsversteigerung. 1742) Montag den 20. Ifb. Mts., Vormittags 11 Uhr, ollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachstehende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben1 Derden, alsi Maurerarbeit am Friedhof, veranschl. zu 139 fl. 12 kr. > Schreinerarbeit im Schulhaus. „ „ 11 „ - „ ! Oppenrod, den 14. October 1873. i Gt-oßherzogliche dOrgeimeisterei Oppenrod.. K. Schön Bezrrksbauausseher. m MB °° jetzt Beeil1 f 1 stchsigung bei Ordnung des Nachlasses, monen kamen!! Gießen, am 8. October 1873. , btr r.....- ...... markungen Treis, Mainzlar, Staufen- Bürgermeisterei spätestens bei dem Beginn berg, Daubringen und Lollar, nebst ^er Versteigerung beizubringen. den Gräben bei der Ober- und Unter- Gießen, den 14. October 1873 FlasckMack, per Gentner 6 bis 12 Thlr., Paülaü je nach Qualität, per Psd. 27,-8 ©pr., Siegellack je nach Qualität, per Pfd. 4—30 Sgr., Taliakslack, in Tafeln per Ctr. 4'/, Thlr., Taüakslaü, in Stangen 5‘/2 Thlr. per Ctr. (4039) c"‘v uuv ‘7u!ll'tVe uir'l Frankfurt a. M., 15. October. Die Medioliquidation nahm die Börse vollauf in «. Verzinsung zu Anspruch und standen so ziemlich alle heute stattgefundenen Transactionen in Verbindung mit Em Pensions - Fonds zur regel-1derselben. Uebrigens hatte die Liquidation bei dem anhaltend willigen Geldstande einen nor- v, km ■■ f t -ine7M-hr?rtra^°°n°21 Procenten ertoag^ nen 196 fl. Koll-N hm.rfacßt. au deren Scucbtiauno beute bi? nnthtAP» stxMui ... erwiesen, indem die von Breitsaat geerntete Gerste 1,14 die von Reihensaat gewonnene Gerste aber 1,21 specifisches Gewicht hatte. Lichter rc. gegen Baarzahlung selbst in den kleinsten Quantitäten zu Engrospreisen. _____ Suppcn-Anstalt liefert eine reichliche Portion Suppe nebst Fleisch zu 6 Kreuzer. Ein Bierzapf t.._ ............ ^vu Mutuu m A.v.qe VCI ^.veonioeruonunn nntr?hnit t“r gesellige der englischen und französischen Bank eingetretenen Verstimmung war im heutigen Verkehr keine Unterhaltung der Arbeiter wirb gcthan, was nur möglich ist. Den Winter werden m der Fa- Spur mehr zu bemerken. Creditactien hoben sich von 2'263/4 bis 229. Staatsbahn qinacn brik über vovulare Geaenllande Norleiunaen aebalten und Bucker nnß einer Riblintbek ner^ qqci , t.;.? , ...v. 220 - ... , <• , . i873. ftfö SÄ’ ,,.D 61*" S-r- Wechsel. Amsterdam k.. 8. 987b Augsburg k. S. 100 Berlin k. 8 104’ u Bremen k. S. 105- Brüssel k. S. 93' Hamburg k. 8. 105 t 6 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118' 4 Lyon k. 8. - Paris k. 8. 931 . Wien k. 8. 1037g ditto m. 8. 1033 , ditto 1. 8. — Disconto 4 üo 1671) Die Mineralwaffer-Handlung von Emil ^bad>, Th. Wöbe, Neue Bäue 85. Schlosser Noll, Kaplansgasse. bei UNd Wildunger und dem Unterzeichneten. (C. 409.) (4750) (4738) Germischte Anzeigen. NB. Musterkarten stehen gerne zu Diensten. CD Cafe HerUein 4746) Zu vernüetben: Der untere Stock 238) wasser, Homburger Elisabethen brunnen. Der Bürgermeister: Schult. Unser Laden nebst Wohnung in der Sonnenstraße ist zu vermicthen. I. A. Busch Söhne. 4703) Patent-Feueranzünder, bestes und billigstes Material zum Feueranmachen, pr. Gros (144 Stück) 18 fr-, bei Emil Pistor. 4749) Für ein lebhaftes Eisenwaaren- Geschäft in einer Kreisstadt (Prov. Nassau) wird ein Lehrling gesucht. Näheres in der Exped. d. Bltts. Frischen geräucherten Rheinlachs empfehlen 3. Ä. 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