Oießemr Aiyeiger Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen MiMooch den 16. Inti Mr. 1<63 Recht hat. 1 lli L.r«iZ tztertrljLhrig 1 fL 13 h- «rit Brmgerlohn. Durch dir Ärfi -e-ogen vierteljährig i fi. 39 kr. ihrplan: er- Bahn. Gießen nschr ■ 11'° Bonn. 1$3. Ms A7 Nachts. Form. 442 Nachm- Nact-ts. Bonn. 4« Nachm- 2'-°* Nachts. ießen von: orm ^.4^Nachm- 1O< 12'^ Nachts- Nachm-6'6*Ms- f Borin- 4-ti Nachm- 1«. 227 Nachts. i fu.fr ^15* •^7»* erhalten und eintretenden Falls neue zu gewinnen Eine akademische Körperschaft und namentlich an einer kleineren Hochschule, die in ihren Mitgliedern der Natur der Sache nach häufiger wechselt, hat aber ein Recht darauf, nicht in vergangenen Erfolgen oder Mißerfolgen, sondern in ihrer jetzigen Zusammensetzung, ihrem jetzigen Streben, ihren jetzigen Leistungen beurtheilt zu werden. Ich muß widersprechen, wenn man die Universität dafür verantwortlich machen will, daß man die dermalen vorhandene^ Zahl von Beamten von ausgezeichneter Befähigung, umfassender Bildung, im weiteren Gesichtskreis verhältnißmäßig gering finden zu müssen glaubt. Zur Ausbildung von Talenten für den Staatsdienst wirken noch hundert andere Verhältnisse mit, als die Hochschule und die meisten unserer Beamten haben noch andere Hochschulen als Gießen besucht. Ich erinnere nur daran, wie vielfache andere Berufszweige, die so ehrenvoll sind wie der Staatsdienst und in materieller Beziehung ungleich vortheilhastere Aussichten bieten als der Staatsdienst, heut zu Tage befähigten jungen Männern offen stehen. Ich muß widersprechen, wenn man die Universität verantwortlich machen will nicht blos für die politische Gesinnung, die ihre Mitglieder selbst betätigen, sondern auch für die politische Anregung, die sie in ihrer Umgebung verbreiten soll. Die Universität ist nur verantwortlich für ihre wissenschaftliche Thätigkeit, für den Eifer, mit dem sie die Wissenschaft pflegt und für die Anregung zur wissenschaftlichen Thätigkeit, die sie auf ihre Studirenden auszuströmen bemüht und berechtigt ist. Aber die Universität ist nicht berufen, politische Demonstrationen zu machen oder ihre Ansichten über Regierungshandlungen der Staatsregierung kund zu geben. Der Herr Abg. Metz wird in Consequenz dessen, was er im Ausschußberichte niedergelegt hat, im Ernst sicher selbst nicht daran denken, die politische Gesinnung der Mitglieder der Universität zum ich Sie, der gegenwärtigen Universität Gießen die Anerkennung 511 gewähren, die sie meiner vollen Ueberzeugnng nach zu beanspruchen ein wohlverdientes Erklärung des M inisteriaL - Direktors Freiherrn v. Starck tu Sachen der Landes-Universität. ,4 fcomptomfan, 9 M 2 Expedienten, könne unb 5 Äer- ür sofort und später 1 burd) das Bureau den. 8L iiK Erscheint täglich, mU nähme Sonntags. Sxyrdttivn: Canzlets«»^. Ltt. B. Rr. 1. Dieselbe lautet: Sie haben gestern die Anträge des Finanzausschusses gehört, worin derselbe die Erklärung abgibt, daß es nicht seine Absicht war, durch die Ausführungen des Ausschußberichtes der dermaligen Lehrkörperschaft der Landes- Universität in ihrer Ehre zu nahe zu treten oder deren Leistungsfähigkeit zu bezweifeln und daß der beste Beweis für seine rein sachlich auf die Förderung der Universität gerichtete Absicht in dem Antrag ans ungeschmälerte Bewilligung der angeforderten Summen zu erblicken ist. Sie haben auch die Bemerkungen gehört, welche Herr Abg. Metz persönlich hinzugefügt hat, um die Abfassung des Ausschußberichtes zu begründen. Sie haben endlich die Darlegung des Herrn Abg. Ducken gehört, worin derselbe die Auffassung des Ausschußberichtes Seitens des akademischen Senats geschildert und motivirt hat. Wenn der Herr Abg. Metz auch den Ton und die Fassung des von dem akademischen Senat eingereichten Schriftstückes nicht correct gefunden hat, so muß ich erklären, daß ich eigentlich verletzende, unparlamentarische Ausdrücke in demselben nicht gefunden habe. Hätte dasselbe solche Ausdrücke enthalten, so würde ich mich verpflichtet gehalten haben, der Bitte des akademischen Senats, das Schriftstück zur Kenntniß dieser hohen Kammer zu bringen, nicht zu entsprechen. Ebenso kann ich in denr Schriftstücke nicht den leisesten Zweifel an der Befugniß dieser hohen Kammer zur Kritik und Controle der Staatseinrichtungen finden. Was meiner Austastung nach der einzige Zweck der Eingabe des akademischen Senats ist, das ist die Richtigstellung der Thatsachen, die der Beurteilung des gegenwärtigen Zustandes der Landes-Universität zur Unterlage dienen müssen und diese Richtigstellung der Thatsachen dient gerade zur richtigen und für das öffentliche Interesse ersprießlichen Hebnng der Kritik und Controle, die dieser hohen Kammer unzweifelhaft zusteht. Daß aber der Vortrag in der Eingabe des akademischen Senats etwas lebhaft gefärbt ist, das hl H. werden sie doch erklärlich finden auf Seiten einer Körperschaft, deren Wirksamkeit und Erfolg, ja deren bloße Existenzmöglichkeit so wesentlich bedingt ist von der öffentlichen Meinung, die über ihre Tüchtigkeit verbreitet ist, deren Glieder zum weitaus größten Theile nicht genöthigt sind, in Gießen zu bleiben, wenn ihnen ihr dortiger Wirkungskreis nicht zusagt, und die mit Recht das Bewußtsein in sich trägt, daß sie mit gewissenhaftem Eifer bemüht ist, das erreichbar Tüchtigste zu leisten. Darum m. H. habe ich mich verpflichtet gehalten, die Eingabe des akademischen Senats zur Kenntniß dieser hohen Kammer zu bringen. „ _ Was nun die Sache selbst betrifft, so ist ein friedlicher Ausgleich des sicht stellt. r 18»». Gießen nach-' W 4- Und dies, m. H., führt mich zu dem Punkte, in dem die Streiter von gestern, in dem wir Alle einig sind, zu dem Punkte, in dem auch die friedliche Lösung des entstandenen Widerstreits gefunden werden muß. Das ist der allseitige Wunsch, das Wohl und die Dlüthe der Landes-Universität zu fördern und zu pflegen, der Wunsch und das Streben, daß sie die sorgsame und eifrige Hüterin der höchsten Geistesinteressen, die Pflanzstätte schöner und edler Zwecke, männlicher deutscher Gesinnung, lebendiger unerschütterlicher Pflichttreue und der Freude an wissenschaftlicher Forschung sein und bleiben möge- Das aber kann ein wissenschaftlicher Körper nur sein, wenn er nicht bloü selbst seines redlichen Strebens sich bewußt ist, daß das Land, für das er zunächst arbeitet, !dast die wissenschaftliche Welt im großen Vaterlande an ihn und an sein red- " ‘° " Und darum, m. H-, bitte ,er,nletbJn9 t?'getr°ff-n." ^"Bereitungen für den Empfang des Schah von . Spanien. Vermischtes. Königshoven, ü. Juli. Ein hiesiger Gartenbesitzer, der zum Schutze von Rrübfir« fd)en einen Strohmann auf stattlicher Stange in den Jruchtbaum rechtzeitig noch vor der Reife befestigt und dazu einen alten Hut und Rock mit großen Seitentaschen verwendet hatte wollte letzt nach Aberittung des VaumeS den Strohmann anderswo anbringen, als er gewahrte dak feie Spatzen in den beiden Rocktaschen und im Hute genistet hatten. Die frechen Räuber' sind für den Strohmann wohl recht dankbar gewesen. (Cobl. fl.) . 0- I"l> Das vom Schwurgerichte ausgesprochene Todesurtheil über die beiden Mörderinnen Prietzel und Ruppert ist gestern von dem Herzoge bestätigt worden und soll demnächst vollzogen werden. a ' - Folgende spaßhafte Annonce stand dieser Tage im „Blankenburger Anzeigeblatt": „Anfrage eines Vatnoten. Ist denn kein geschichtlicher Schriftsteller da, der dem Kerl, der neulich in „Magdeburger Zeitung" gegen die Braunschweiger Unterthanen einen so heftigen Dl'Vstrahl gesch euder entgegen trete?" - Es handelt sich um den Aufsatz Treitschke's über die „letzte «Lchollc welstscher Erde." Madrid, 15. Jnli. Heule früh 8 Uhr trat die Cortcs-Masorität amnicn, um über die zu beobnchtcnde Haltung Beschluß zu fasse». Die Sibuna wird voraussichtlich sehr wichtig. Die Stadt ist ruhig. Militärische Vorsichts maßregeln sind getroffen. l'nd Familie bewohnen von hente bis Mittwoch das Elvsse. aeleri rer», von «ne seminaristisch vorgeblldet, der andere 8 Jahre im Schulfach thatig ist, für redliche Arbeit einen anständigen, auskömmlichen Gehalt bietet, und M er, unbeirrt von schwankenden Tagesmeinungen, die Person und ihre Lelstungen anerkennt. Daß ein Schulinspector 1500 resp. 1600 fl. Besoldung bekommt, ist nicht so verwunderlich, wenn andere Städte 1800 resp. 2300 fl für diesen Posten ausgesetzt habe,!. 1 Wenn wir endlich noch anführen, daß die Stadt mit großen Opfer» eine neiie Nealschiile und Töchterschiilc baut und so der Gesundheit der Jiigeud nach Umständen >ii,d Kräften förderlich fein will, so dürfte durch dies Alles die Stadt Gießen völlig auf der Höhe der Zeitforderungen stehei,. Die gegen the.l,gen Behauptungen der Mittwochs Eorrcspondeuz scheine.. uns hier», t genügend widerlegt. ’ c 4. 3llli' Das Kopfschütteln in Klir-Hessen über die Wleder- r'nschung der Pastoren Vilmar und Consorten muß um so stärker werden, wenn man liest, wie der Genannte jetzt, nachdem der Kultusminister so großmuthig gegen ihn gewesen, in seinen „Hess. Blättern" über Molike und unser Deutsches Heer urtheilt. „(Sine vortrefflich gearbeitete, kolossale Maschine - - der König nennt sie ein „Instrument" nnb sein ureigenstes Werk — unb ein ansgezeichilet geschiilter pünktlicher Maschilienmeister baran — voila toul Thut natürlich Wlinderwerke, so lange alles im regelrechten Gang bleibt Die Frage ist aber, wie sich die Dinge gestalten werben, wenn ber Maschine ein- wal ein Unfall passirt, ber bisher noch nicht vorkam. Es ist nicht einmal bas SBerbienft Moltke's, daß es ihm bisher immer gelang, die Gesammtkrafl feiner Maschine zum entscheidenden Aiisschlag znsammenzubringen, sondern auch hier thaten bisher immer noch das Beste die unbegreiflichen Fehler ber Gegner Zögerung bei deni getreiintcii Aiifmarsch sowohl 1866 wie 1870 ». s. f Aber Uiitcr widrige» Verhältnissen erst (lieberzahl des Feindes ic.) und zumal nach einer verlorenen Schlacht, vor der keine Armee der Welt sicher ist, erprobt sich das wahre Fcldherriitaleiit, imb wir fürchten, daß es gar icicht ciiics sehr erheblichen Mißgeschicks bedarf, um davon alsbald so tief erschütternde Folgen in der Ncichöarmec z>i crlebeii, daß der dann gestellteii Aiifgabe der „Schlach- tendeiiker" sich nicht gcwachseii zeigeii wird." Vor einiger Zeit namlle äen Dilmar in demselben Blatt die Preußische Geschichte „die ans der, ftoir gcstellte Deutsche Geschichte." Neuerdings schreibt er wieder: „Deutschland ist krank; von innerer Fiebcrgluth geschüttelt, liegt cs ans dem Sterbebette und geht mit raschen Schritten seiner Auflösung entgegen!" Das Vilmar'schc Blatt ist bekanntlich das Leiborga» der Kurhessischei, Orthodoxen und eines Thciles des dortigen Landadels. nichts für die kiesigen Lehrer gethan habe. Derselbe hat aber bereitwillig nndsein werthvolles rechtzeitig nm 13. März deren frühere Besoldungen (von 600 -800 fl) sone" anvcrtraut- i d i S Obsorge über Tattscnde von Per- <'tnorsTHnifn AiiFAoknfrnvi- « <■ «•. , , l > and.) lei feine Ctelliing iii vieler Beziehuna eine fphr salbst Wnbtge; mct diesen Thatsachen aber ständen andere tvi^rn,? im Gegensätze. Während nämlich die Locomotiv-Fkhrer nach Beendigung des tran- ^bu Feldzuges, an desset. Gelingen anch sie ehrenvollen Antheil gehabt im Hu'bltck auf die Verbesserung der Gehälter fast sämmtlicher Beamten ebenfalls m.t Gewißheit emcr Verbesierittig ihrer Lage erhofften, so hat ,nan diese be fin ZLL W ^"echtert, indem ...an sie nämlich be de £ Servis-Vercchm.ng für Civ.l-Beamte nnbegreiflichcr Weise de» Ih.f.r V d^n.an bei der Wah?des^N°.mls'^s°rMtt»«fuW Ein zweiter Vicar ist seit 5 Monate» vo» einer definitiven Stelle ^Fahrlässigkeit mit "den stremrsten Sttaf'n^a^ii!^^^' i^de auch noch so geringe ‘T ' werde der Antrag zu dieser Carricre immer geringer u d » an müfi in den A.iforderungen zurückgehc.i. Z, '"2 ‘'n.ll,|L ^erltn, 15. 3i.[i. Die allmählige Einführung des elsässischen Wagen raum-Systems ... den meisten deutschen Eisenbahn-Verbänden ist »,..,mehr gesichert. Größire Conferenzen finde» in. Herbst statt. ® «fraiHireicfj. 3llIi'- alüerischc Provinzial-Concil hat einen Protest iinb bpr b‘C "°wp°"»den Ungerechtigkeiten", die i,, Rom, Deutschlaiid und der Schweiz gege.. die Kirche begangen würden. Außer diesem Proteste haben fünf algerische Bischöfe noch einen Bries an die Bischöfe von Basel und ? "L "ud einen zweiten Brief an die deutschen Bischöfe gerichtet, um sie für M Äff btl' 9iCd)tE tCr »« beloben' !u!d 'sie?..r Stan« d,.. „M »dW «72 ÄffijÄ* SBcrltii, 14. Juli Vom Verein beutscher Locornotiv-Fuhrer ist in ^ezug auf bas Verhältniß ber Locomotiv-Führer bei ben Preußischen Staats- bal)nen eine umfangreiche, dem Ministerium rc. zu imterbreitenbe Denkschrift verfaßt worben, bereu wesentlichste Punkte wir nachstehenb in Kürze mittheilen. — „Das Gehalt ber Locomotw-Führer ist heute fast baffelbe wie vor 20 Iah: ren; damals betrug basselbe 400 500 Thlr. nnb freie Uniform, bte einen 27 Thlr. 6 Sgr. repräsentirte; heute beträgt bas Gehalt 400 bis 500 Thaler, wogegen bic freie Uniform fortfällt. - Dagegen müssen bie Lo:o- monv-Fuhrer, wenn sie ihr Examen gemacht, noch mehrere Jahre mit ihrem Hkizergehalt Locomotiv Fiihrerbienste leisten, wofür sie keine befonbere Entschädigung erhalten." — Das Meilengelb — 9 Pfennige bei Güterzügen, 6 Pfen mge bei Personenzugen, — wirb als vollständig unzulänglich bezeichnet, ba es bem Locomotiv-Führer pro Stunbe, bic er fern von seinem Stationsorte in ?7. ""0 Wetter, von feiner Wirlhfchaft getrennt, im Dienste auf ber Ma jeptne zubungt, mir eine Vergüligung von 1’/2 Sgr. gewähre. Letztere wer- oen zudlin noch entzogen, wenn bie Locomoliv Führer, was häufig ohne ihre schuld geschieht, bie Endstationen nicht in ber vorgeschriebenen Zeit erreichen lonnen. Der Werth ber Prämien aber erhelle daraus, daß anerkannt tüchtige Locomotiv-Führer oft mehrere Jahre hintereinander dergleichen zu erwerben außer Stande sind. — Die Verantwortlichkeit des Locomotiv-Führers fei eine überaus große und zwar nicht nur in Bezug ans sein- eigenen zrandl».» ös"' aiich auf die des ihm beigegcbe.icii Heizers Cbe.isv sc. er für die .liisftihriing der von .inglücklichkii Folgen begleiteten Befehle seiner Borge setzten »erantwoitl.ch, währei.d er andererseits, wen» er nämlich die Ausführung '^Bcfthlö verweigert, doch Bestrafung gewärtigen habe. - In Bezug Dienst heißt cs: „Jcdcr Arbeiter hat seit Jahren dahin gestrebt, die Arbeitszeit zu verkürzen, nm auch seiner Familie und Fortbildung einige Stun- Wim» M WM bem L« TS werdm müsse"' Auck die Ä"” ^A) bewältigt liÄmlid. b f j l« 'kgelnmsiige Dienstzeit, beim Nangirdienst allen Ganzarten m.t Leichtigkeit geführt und ebenso sosort znm S,instand gebracht w;rden"Hnn' a /• ,T - WM er noch ungefähr 14 Stunden täglich. Man trage bei» i''cl °lnmaligkr Fuilung des Reservvis wird di- Matchine 97. Stunden aewkist und könnte Locomotiv-Führer allerdings ein großes Vertrauen entgegen, indem mau tfo».'©tobt ' "" b°iiimmten Punkten der 5026 7277 2000 4131 154129 154205 154212 157814 159831 159838 159839 159844 160965 167264 167266 ä 100 Thlr. Auf die übrigen 2850 Nummern, zu den gezogenen Serien gehörend, fiel eine Prämie von je 70 Thlr. 116669 » Thlr- 800- , Kurbessische Thlr- 40-2oose von 1845. Serien-Ziehung vom 1. Juni 1873 Serie 217 239 369 547 590 768 1003 1004 1316 1705 1760 1817 1895 2140 2170 2342 2550 2660 2705 2814 2823 2861 2895 2904 3008 3074 3140 3211 3289 3367 3476 3513 3555 3588 3591 3619 3631 3632 3680 3802 3903 4037 4587 4679 5155 5607 5618 5713 5722 5747 5821 5989 6109 6158 6169 6357 6412 6541 6665. Kurhessische 40 Th a l er - Lo o s e. Ziehung am 1. Juli. Hauptpreise: Nr. ä 36,000 Thlr. Nr. 18429 ä 8000 Thlr. Nr. 83838 ä 4000 Thlr. Nr. 88852 ä Thlr. Nr. 43998 114657 ä 1500 Thlr. Nr. 25062 32887 158913 ä 1000 Thr. Nr. 18434 21895 25054 167273 ä 400 Thlr. Nr. 14738 19178 21894 58534 63841 63844 78477 97563 98026 163503 ä 200 Thlr. Nr. 12408 18441 18443 32545 56019 72. >77 72591 90466 121006 125335 136341 140692 142809 142819 142824 154219 158918 160284 160293 166612 ä 130 Thlr. Nr. 27 3817 5415 5419 9206 9209 10258 10262 14746 17034 17353 17365 17369 17370 18447 19880 21886 21896 21900 24298 25051 25061 25098 29608 29625 32883 32900 40305 40380 40381 40387 40399 42604 44000 454! 6 47355 47362 47373 50077 54235 60667 63746 63845 63848 65352 65356 66631 78176 82207 86997 89694 89752 89757 89759 90467 90472 90754 90793 81988 91995 98041 100912 101332 101341 102613 102617 102624 109193 109198 109199 110388 110394 114652 114671 114672 116960 116963 121008 121019 121022121997123752 124406 124503 124508 124521 125349 125648 128173 128202 140694 149716 152718 153946 153950 Verloofungen. Badische fl. 35-Loose vom Jahre 1845 Serien-Ziehung vom 31. Mai 1873. Serie 258 564 1002 1017 1080 1228 2063 2181 3421 3581 4422 4463 4604 4672 5301 5883 6193 6854 7293 7887- Die Gewinn-Ziehung fand am 30. Juni 1873 statt. 4pCt. Großh. Badische Thlr. 100-Loose von 1867. Gewinn-Ziehung pent 1 Juni 1873 — Heimzahlung am 1. August 1873. Nr- 21398 Thlr. 40,0o0. N. 41295 Thlr- 8000. Nr- 24024 Thlr. 4000. Nr. 41297 Thlr. 1600. Nr. 30949 Börsenberichte Frankfurt a. M., 15. Juli. Die Nachrichten aus Wien, welche indeß noch weiterer, eingehender Bestätigung bedürfen, lauten wieder sehr ungünstig. Nach hierher gelangten Privatdepeschen soll die Cholera dort größere Fortschritte machen und herrschte daher gestern an der Wiener Börse eine gedrückte Stimmung vor. Man fürchtet eine starke Unterbrechung des Fremdenverkehrs und in Folge dessen ein gänzliches Mißglücken der Ausstellung. Der reducirte Fremdenverkehr dürfte auch, wie zu erwarten, die bisher stets wachsenden M e h r einnahmen der Bahnen wieder verschwinden machen. Ferner sind die Nachrichten über die Erndteaussichten in Ungarn wieder schlechter. In Berlin scheinen diese Meldungen lebhaften Wicderhall gefunden zu haben, zumal dort schon seit der Krisis die Stimmung eine äußerst pessimistische geblieben ist, trotz aller voübergehend besseren Anwandlungen. Die Contremine findet überdies in dieser! neuen Wendung der Dinge wieder die beste Unterstützung für ihre, kurze Zeit unterbrochenen Manipulationen. Der Berliner Platz sandte heute matte Notirungen, die nicht verfehlten, hier eine gleiche Tendenz bei sehr stillem Geschäft hervorzurufen. Nur Creditacticn zeigten sich etwaS belebt. Prolongationen wurden heute noch zu 5 Proc. gemacht. Im Ganzen darf die Meoio- liquidatton als leicht abgcwickelt betrachtet werden. Der anfängliche Stückenmangcl für Crovit- actien war nicht von langer Dauer. Creditacticn, gestern 241 % fielen von 239'/a bis 237. Staatsbahn, gestern 358, sanken bis 356>/z. Lombarden verloren gegen gestern 3 fl. und schlossen 197. Oesterr. Bahnen größtenthcils matter, Ungar.-Galizische 2 fl. besser. Oesterr. Prioritäten still. Von deutschen Bahnen Oberhessen beliebt und Bayer. Ostbahn fest. Oesterr. Renten, Ungarische Anleihe und Spanier niedriger. Banken waren fast ganz geschäftslos, Badische und Prov.-Disconto i/2 Proc. höher. Wechslerbank beliebt. Oesterr. Nationalbank 1 fl. matter. Don Wechseln Amsterdam, Wien und Paris matter. Börseunachrichten. 15. Juli 1873. Preuss. 41/3°,o Oblig. 1043/fe Frankf. 31/2% Oblig. 871/6 Nass. 41/2« g Obi. 961/2 Kurhess. 4°/° „ 96 Qr. Hess. 5% Obi. — n » 4% „ 99 » „ 31/2% n 951/2 Bayer. 50/0 n — „ 4 Wo 1jährige 101 ?/6 n 40 g 1jährige 941/2 Würtemb. 4*/2°/q Obi. 1011,2 Baden 4i/2°/o ObL c. E. L. 101 *,g Oesterr. Silberrente 657/& „ Papierrente 6O7/8 Spanier, neuest. 3% 175/b Amerik. Bonds 1881r 991 4 n » 1882r 963/g n n 1885r 98 n „ 1887r 98i,2 Action, Frankf. Bank 146 Frankf. Vereins-Kasse 1101/4 Darmst. Bankact. 4ü2 Rheinische Hyp.-Bank 98 Wien Bankactien 1029 Oest. Creditact. 240 Galizien 115 Actieiie 5% östr. F. St. E. B. 357 Lombard. Bahn 198 Ludwigsh. Bexbach 188 Maxbahn 132 Bayer. Ostbahn 120i/8 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — Oberhessen „_____75 .Priori täten» 30/q östr. Stab. Prior. 60V8 3% östr s. Lombard 497/6 3°/o Livorneser 34 5% Toscaner 55 Vz 5O/0 Elisabeth.-Prior. 84 do. II. Emiss. 82l/2 Wechsel. Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto isconto 5 k.. 8. 98i/8 k. 8. 100 k. 8 1047/s k. 8. 105 Va k. 8. 933/9 k. 8. 1051/8 k. 8. 105 k. 8. 118 k. S. — k. 8. 92"'/g k. 8. 1041/2 m. 8. IO41/2 1. 8. 1041/, 0/0 Goldsorten. Anlehensloose. Darmstädter fl. 50Loose — n „ 25 „ - Kurh. 40 Thlr. Loose 693/4 Nassau 25 fl. — Braunschweiger 233/g 30 g Oldenburg. ä40Thlr. 37i/2 40/o bayr. Präm.-Anl. 1101/2 4% badische Locse 1091/, Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 - 1868r Prioritätsloose 200 1840r Loose 93 1865r 152'/z___________ fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57 ;2 -58i/2 Pistolen . . 9 38 -40 n doppelte 9 38—40 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—32 20 Frankenat. 9 19‘/.4—201/2 Engi. Sover. 11 46—48 Rusa. Imper. 9 39—41 Dollar in Gold 2 251/2—26y2 fltfgemetner Anzeiger. besondere Bekanntmachung Edictalladung. 3262) Der Schuhmachergeselle August Franz aus Gießen ist ohne Leibeserben und ohne Hinterlassung eines Testamentes am 25. Januar d. I. in Rödelheim verstorben. Seine Jntestat-Erben konnten nicht ermittelt werden; es werden daher alle Diejenigen, welche Erb- und sonstige Ansprüche an den Nachlaß des gedachten rc. Franz glauben bilden zu können, hierdurch aufgefordert, dieselben binnen drei Monaten von heute an bei dem unterzeichneten Gerichte anzu- zeigen und zu begründen, widrigenfalls jener Nachlaß als herrenloses Gut dem Fiscus wird überwiesen werden. Homburg v. d. Höhe, den 11. Juli 1873. Königliches Amts-Gericht, Abteilung II. Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießens Stadtwalde. K Mittwoch den 27. August d. I., U Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahieügem Rathhaus der dem Carl Friedrich Lich und Ehefrau zu Wieseck gehörige Flur Nr. mKlftr. 45/iR»a 126 Acker am Galgenberg auf die Chaussee und die Marburger Straße, giebt 151/4 Rente, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 15. Juli 1873. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler. tg Montag den 21. d. Mts., A Bormittags 9 Uhr, soll die Erndte von den Grundstücken der Frau Karl Löber Wittwe, circa 30 Morgen, bestehend in Korn, Waizen und Hafer, versteigert werden Sollten sich Liebhaber für Eigentbum finden, so sollen die Aecker gleich mit versteigert werden. Der Anfang wird bei der Pulvermühle gemacht. Gießen, den 12. Juli 1873. Müller, Ortsgerichtsmann. 3258) Montag den 21. Juli 1873, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distrikten Neuheegc, Haingetzboden, Waldshute, Unterhag, Katharinenhütte, Oberhag, Fauler- hoben und Obcrwald, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: I. Brennholz. Scheith. Prügelh Stockh Retsh. R-Mtr- R-Mtr. R Mr. Wellen. Buchen — — — 3060 Eichen — 6,8 6 160 Radel - 103,2 56 1660 II. Bau-, Werk- u. Nutzholz. 66 Eichen-Stämme von 8 bis 15 Meter Länge und 16 bis 25 Zentimeter Durchmesser mit 15,48 Cub.-Mtr. 62 Nadel - Stämme von 4 bis 16 Meter Länge und 16 bis 31 Cmtr. Durchmesser mit 25,85 Cnb -Mtr. 1 Eicken-Stange mit 0,11 Cub.-Mtr. 1825 Nabes-Stangen mit 57,05 Cub.-Mtr. Die zur Versteigernng kommenden Buchen- Wellen werden nicht an Ort und Stelle, sondern Nachmittags beim Feuer versteigert und können vorher eingeseben werden Forstmcuth Schlag in Hausen wird die Wellen vorzeigen Die Zussrnmenkunft ist auf der Licher Chaussee an der zweiten Schneiße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. December 1873 gestattet. Gießen, am 14. Juli 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt. Jeilgebotenes. Kör igs-Reisstärke, unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, empfiehlt (1613) Emil Fischbach. Södamerikanisclic braune Cigarretteu v. Giacomo Belli in Santiago de Cuba. 3261) Dieselben brennen reinschmeckend, so lange wie Cigarren und ca. 200 % billiger als Letztere, ä Mille 4 Thlr. bis 15 Thlr. Probe Vi0 gegen Nachnahme. Wiederverkäufern hoher Rabatt. Allein zu beziehen durch das General - Depat für Deutschland von W. Mecklenburg in Danzig. 2849) Mein Lager aller Sorten Pinsel für Maler, Lackirer, Anstreicher und Vergolder empfehle ich hiermit. Emil Fischbach. 3254) Acht gut erhaltene Fenster sind billig abzugeben bei A. K. Worms, ____________________Seltersweg. 2848) Alle Sorten Farben, trocken sowohl, als auch mittelst Dampfkraft auf'S Feinste in Oel gerieben, Firnisse. Oelfarbmühlen, Broncen, Blattgold, Mascrwalzen empfiehlt Emil Fischbach. 3265) Ein Pferd ist zu verkaufen bei Lohnkutscher Ockel 1671j Die Mineralwaffer-Handlung von Emil Fischbach, Jeltersweg, empfiehlt nachverzeichne Sorten in stets frischer Füllung: Adelheidsquelle, AppollinariSbrunnen, Earlsbader Mühl - und Schlossbrunnen, Emser Keffel- und Krän- chesbrunnen, Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethen- brunnen, Kissinger Rakoczy, | Ludwigsbrunnen, \ Marienbader Kreuzbrunnen, ! Salzhausener, Salzschlirser Bonisacius- brunnen, Schwalbacher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Nassau), Wildunger, Earlsbader Salz, Karlsbader Sprudelseise, Emser Pastillen, Soda- und Selterwaffer. Ausverkauf bei Carl Frech in Glas, Porzellan, lackirtem Blech, Galanterie > Sachen, Reise- und Schultasche», Necessaires, Lampen, Leuchtern, Standuhren, Goldleisten, Seidenhiiten, Kinderspielsachen, Haushaltungsgegenständen, Oeftn, Gußwaaren, Eisen, Stahl, Sicheln, Sensen, Steohmessern, Ketten, Spaten, Schippen, Handwerkszengen und verschiedenen anderen Waaren. Versteigerung wird keine vorgenommen. (2280) Vie lUuicraliudnrr-ljduiiUiiig voll JiiSbus IValiacii in Gießen empfiehlt nachverzeicbnete Sorten in stets frischen Füllungen: Adel- Heids-Quelle, Aschaffenburger Jod Nr. 2, Karlsbader Sckloß, Mühl und Sprudel, Surfer Kränchen und Keffel, Faihinger, friedrichshaller Bitterwaffer, Hurr- jady - Janos - Bitter - Quelle, Homburger Glisabethen- unb Ludwigs - Brunnen, Kissinger Rakoczy, Ludwigs- Brunnen, Marienbader Kreuz- und Nauheimer Kur- Brunnen, Pyrmonter S ahl-, Salzhäuser, Salz- schlirfer, Schwalheimer, Schwalbacher Stahl - und Meinbrnnnen, Selters (Naffau), Sodener, Nicht), Weilbacher Schwefel- und Natron-Lithion, Wildunger (tzeorp-Bictorquelle. karlsbader und A^ranzensbader Salze, Carlsbader, Kissinger und Cmser Pastillen, Creuznacher, Nauheimer und Franzensbader Mntterlangen. (2336) Sommerschuhe in Lasting, Seher, Plüsch und Stramin für Herren, Damen und, Kinder in großer Auswahl, empfehlen 1763) J. A. Bwsch Sohne. Da» illiibcl-, tiftt- 11116 Megellager von A8eapd Gartenvasen. — Zimmerstguren in Gypö-, Stearin- und Biscuit-Masse. — Anfertigung von Thürschildern und Grabplatten. — Schnelle und billige Besorgung von Bilder- u. Photographie-Einrahmuügen. StcinbrcchcrALT Lohn gesucht von sowie des academischen Gesangvereins. Anfang V25 Uhr. — Ende gegen V28 Uhr. (Die Kirche wird um 4 Uhr geöffnet) Eintr ttskarten für einen nummerirten Platz im unteren Raum der Kirche (nur 300) . 1 für einen nichtnummerirten Platz auf der 1. Emporbühne, Orgel, sowie im Schiff der Kirche . . . . 1 H. Emporbühne................— zur Hauptprobe, welche an demselben Tage Vormittags 9 Uhr stattfindet..................— sowie Textbücher ä empfiehlt in reichhaltiger, schöner Auswahl: Butter- und Käsestützen, Bierkrüge, Wirthschafts - Gläser Flaschen; Wirmiethungen. 3096) In den Neuen-Bäuen Nr. 82 ist an eine ruhige Familie eine kleine Wohnung zu vermiethen und den 1. 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