Gitßemr Anzeiger . IT Anberg, Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen 18-3 Freitng den 16. Mai Nr 111 H M U Grunde der Inkompetenz des Reichstages bemängelt wurde. Bei der zweiten )¥ meiner Wir wirb gesucht n| Carl.' er •gare“ Erscheint täglich, mit *■*» nähme Sonntag-. Expedition: Lanzleti«,». Lit. B. 1. li ''' fcvrtH virrteksährig 1 fi 12 kr. «it Brmgerlühn. Durch di« H»st boogto »tertetsährig 1 ft 29 k. — Ein klerikales bayerisches Winkelbürgermeisterlein (von Pfaffenhofen) hat übrigens dem Kaiser kürzlich einen rechten Tort anzuthun gemeint, indem es eine ihm übersandte Verdienstmedaille zurückwies, „da es unter den gegenwärtigen Umständen kein Geschenk von ihm annchmcn könne." Berlin, 14. Mai. Der Reichstag bat in der heutigen Sitzung in erster und zweiter Beralhung den Antrag Büsing und Genossen, betr. den Gesetzentwurf über tie Volksvertretung in den Bundesstaaten, bei namentlicher Abstimmung mit 174 gegen 62 Stimmen angenommen. Der mecklenburgische Minister v. Bülow bekämpfte den Antrag, welcher von den Antragstellern, 1 »Berlin^ Capiialisi« r lrene«, wenig Bekenner in unseren Reihen zählen; — aber wir glauben an Gott, den allmächtigen Schöpfer, und an Jesum Christum, seinen eingeborenen Cohn, im allgemeinen Interesse nothwendigen Bestimmungen getroffen. Regierung vermag daher das Vorhandensein einer dringenden 1" «I Debatte des Herrenhauses i. ... - , den eutmuthigend ans das Heer und feine Energie einwnken, ohne Verfassung sei, worauf der Lippe'sche Bnndescommissär v. Flottwell ihm Mangel an Muth vorwarf, weil er sich hinter den Antrag stecke, der auf Mecklenburg abziele. Präsident Simson: „Wenn ein Abgeordneter Das gesagt hatte, hätte ich ihn zur Ordnung gerufen." v. Flottwell: „Ich ziehe den Ausdruck zurück" Abg. v. Hoverbeck bemerkt, daß der Präsideut den Ordnungsruf hätte ertheilin sollen. Prästdcnt Simson: „Am Landtage ist das Dieciplinarrecht des Präsidenten über den Ministertisch unzweifelhaft, weil die Minister auch Abgeordnete sind und bei der Präsidentenwahl mitwirken können. Wo diese Wahltbeilmchme wegfällt, wie bei dem Reichstage, welchem Mitglieder des Bundrsrathes nicht angehören können, bleibt dem Prälidenten nur selbst on die Stelle unseres Herrgottes setzen und an Stelle des Christenglaubens, den wir sreudig in unserem Herzen bi kennen, uns in „bescheidener De- mnth" den Glauben an ihre ganz absonderlichen göttlichen Eigcnschaftcn aufdrängen möchten. Der Soldat ist nach Krästin fromm; aber er denlt dock zu nüchtern, um nicht ein freudiges Hurrah zu rufen, wenn endlich btm Humbug, die Kirche mit den Theologen zu verwechseln, ein Ende g«macht, und die durch den Feldprobst Namszanowski bedrohte Disciplin in der Aimce aufrecht erhal- MrsDpreise vorn 17. btd 23 SWoi IS73, nach eigener Erklärung der Bäcker: ~ 2 Kilo gemischtes Brod 22 kr. 1 Kilo gemischtes Brod 11 fr. 2 Kilo Roggenbrod: erste Sorte 19 kr., zweite Sorte 16 kr. Rothwendigkeit einer D--------- v . .. . , . des Eisenbahn-Concessionswesens zur Zeit nicht zu erkennen und findet sich daher dermalen nicht veranlaßt, einen dahin zielenden Antrag bei dem Bundes^ Berlin, 15. Mai. Das Abgeordnetenhaus genehmigte in dritter De- rathung die Gesetzvorlage über die Revision der Normalpreise. Bei der sodann folgenden zweiten Berathung des Gesepentwuifes über die Eisenbahn Anleihe von 120 Millionen erklärte der Handelsminister Dr. Achenbach: Ein bindendes unb btn her hoch- aer in Nr- ter": Fs •Mi das kung zu tv ; argeroonbt bei träger gestion mit ipencatorrh, hing. 6. b« iwacbt als ibermäßig^ latnWV । fttUtt sich innerbolb trn Fallen ruhig; dle lich schon i9 ganzen ’S illen, iclivu® narb rar- t'S seüZ W1 ’ rath emzubriugen." r. w Der vierte Ausschuß der zweiten Kammer, dessen Bericht uns gegenwärtig vorliegt, lheilt die Ansicht der Regierung, daß der Antrag zu weit gehe und glaubt, daß kein Grund vorliege, dem Einzelstaat das Recht der Concelsioinrnug von Eisenbahnen ganz allgemein zu entziehen, und daß namentlich die Regierungen der größeren Staaten, insbesondere Preußens und Bayerns, sich nicht leicht ohne zwingende Gründe einer so weit gehenden Beschränkung emes Souve- ränetälSicchts unterwerfen werden. Jedoch ist der Ausschuß iugUid) der Ansicht, daß es im Interesse des allgemeinen Verkehrs, sowie aus Gründen des öffentlichen Wohls in hohem Grade wünschenswerth sei, wenn die Thatigkeit der Reicksqcwalt sich hinsichtlich der Eisenbahi.en noch eingreifender geltend mache, als dies aus Grund der Reichsveifassung seither gescheheni fei. In dieser Hinsicht besürwortet der Ausschuß die Errichtung einer Re.chs-Eisenbahn- Aufsichtsbehörde, die aus Rücksichten der Erhaltung von Leben und Gesundheit des Publikums, sowie zur Sicherung der in mancherlei Beziehung gefährdeten in SHquei; porter aus dem formellen ergeben, mit möglichst weit gehender Autorität cknschreiteii kann. ° ~ , rr- ■ ■ f _ S. „9 »nUti «eiirh» Hm 11 Am t Dem (Srnfen von Landsberg - Velen, der in der bejahen, noch z» verneinen; die öffentliche Meinung neige zum Staatsbahnbau über die Kiichenaesetze geäußeri hatte, dieselben wür-aber der Staat sei nicht „nmer in einer so glücklichen stnan ellen Lag wie • — aittwoiten die gegenwärtig und werde küiiftig nickt unnur m einer solchen (ein. (Beifall.) An der Ausarbeitung der gegenwärtigen Vorlage unbetheiligt, übernehme er W ein dreifach re Freunde. e ib^tonnirtn t durch ne Fubr. reiner lt von 4 Comp. :r Echreiner : treten bei ols Hoh. wirb gesucht. , Wyorn. t guten Zeug- nach Lam- 3. Zurbuch. inCbirbefien lie'Eehiilft ren bei der DculfcfifanÖ. ....... ... Darmstadt, .4. Mab Ans den Antrag des Ab, 8^«^ Ä Ä «K die Uebenre.snng des Elsenbah.uCoi "ssioitswestnsan das Rbe.itifle ©lieber gehören, ebensowenig mit der Geistlichkeit, wie es unsere Großh. Staatsrrg.erung olg"'d«n>°hen geauh ert In Gewa» tt d» L fllg tallfE|lb Jahren gethan haben. Wenn die strenzzeitung m stimmuugen in Abschnitt Vll, Art. 41—47 verfassung des^Tei s ) J a? ' ™rTnce fast alle Anhänger verloren hat, so ist dies nur dem Umstand zu- stehen der Reichsgewalt in Bezug auf -Inttresse der Vtt->!chreibeu, daß sie seit mehreren Jahren das Christenihum mit den lutherischen Befugnisse zu. Es könne» msbefondere durch Reichsgesetz im J II Geistl cken verwechselt, welche letztere bei aller individueller Anerkennung in der cheivigung oder des gemeinsamen Berkes für u°thwend.g erachtete Bahnlu wn Gnsttch “ J Das Vorgehen des katholischen gegen den Widerspruch der Bunde güeder entwede^ f». Rech >ung des Re chö , der sich Drnge anmaßte, welche bisher bei einem angelegt oder an Private zur Ausführung con“ ^nlILT. . " < . 'gjitet- Mitgliede der Armee unerhört waren, hat in allen Kreisen derselben dre tiefste wegen Verpflichtung zur Zulassung ueuer Auschlusse. Dchurgu g Entrüstung hervorgerusen, und wenn man sich über irgend etwas in der Armee sprnchsrechis gegen Anlage von Coueurrenzbahnen Emsul ung .»es Aw'E m.e darüber, daß der „Bischof in den .mglSr.bigen Lan- Betriebs- unb Bahn - Polizeireglements und Controle über das Tarrnveftn d,e 'n fc(r gianali(te M katholischer Feldprobst fignrirte. Wie ÄS&JS’SÄ’J’ä Sä »*!'« 4. „Militär Blätter golßenbcö . Nekürcktung beruhigen zu kön- doch die volle Verantwortlichkeit dafür vor dem Lande, dieselbe sei seiner Ueber- W> ... «.’AÄ...........--i *»- ar km tag mag ioffmann ju | st gewidmet f (2354) \ RiichUde'sich nach der Ansicht des,Lesung berührte der Abg. Hausman» de» Umstand, daß das Furstenthnm Leppe AnösäMes auch bei d« C°u^si°nirung aller derjenige» Eisenbahnen rechtfer- der L.vve'rche Bundescomm.sfar v. Flottwell .hm tiqen lassen, welche die Grenze» de« einzelnen Staates überschreiten. Der Antrag des Ausschusses lautet : 1) den Antrag des Abg. Frhrn. v. Rabenau, so wie er gest-llt ist, abzulehne»; 2) tie Greßh. Regierung zu ersuchen, snr Errichtung einer Reichs-Eisenbahn-Aufsichtsbehörde und für Gewährung emes Einwiikungsrechts für tie R-ichSgewalt bet Loucessionirimg von Eiseubahnen, welche die Grenze des Einzelstaates überschreite», in dem obe» angebeutete« ^' '^Bad^Nauhcim. Es dürfte gewiß den Lesern JhreS Blattes nicht unwillkoinmen sein, über die neu dahier besteheiide «..rtaM ^etwas^"t^peltcr’goVm auszusprechen wie ich es that Uebtü baäSl^beK t Preise von 6 Ma,k = 2 Thlr. m.sgegebem gens lasse ich mir nicht in mein Amt hineinreben unb wurde eventuell meiner SfcSwS ei'SU‘'n. M«. M «-W. m M» unb Gesellschafts-Zrmmer, der Eomerte des O.ch ster ' Programm einer Eisenbahnpolitik kann unb will ich vor Ve,öffe»tlichu>ig bes der Bälle, ^bann werden chnch T-g'^u^m^ der Special U..tersuch....gs-C°mmissi°.. nicht abgeben, ich werde dann ausgegebkii. Von allen ^bstabeii b-f 1 i(Soncerte. Am nickt mit Worten, sondern mit bestimmt sormulirten Gesetzvorlagen vor das tions Localitäten und der Besnel> d r m F cTitt unb 71oär VOn 5 Land trete»» Schon jetzt könne er ater sagen, daß er kein Freund der Idee J1' ^itd- Ede zum crsten A a 6 Wetter zjetzt immer sei, das Eisenbahn-Coneessionswesen in einer Hand zu concentriren. (Beifall.) bis 7 Uhr. Wie wir vernehmen, soll dies del ,cho»em J । ^taatsbahnban ober Privatbalmbau? sei weber e.nfad) zu geschehen. , „ ... hie. srn.immA neiae rum Staatebalmbau. Berlin, 13. Mai Frankreich. Jiiißfanb. er vor mehr als einem halben Jahrhundert in ihren Ruhen seine ersten aber indem er die ist man dann nicht so gut bedient wie im Gasthause. Was nun aber Essen und Trinken anbetrifft, so begeht man einen seltsamen Jrrthnm, wenn man osficiell die Billigkeit von Wirthshäusern zweiten bis vierten Ranges anpreist, in denen man es möglich machen kann, zum Preise von 60 bis 70 Kreuzern Suppe, Rindfleisch und Gemüse, Mehlspeise nebst Brod und einem Glase Bier zu erhalten. Dies ist jedoch eine specifisch wienerische Art, seine Mahlzeit ein- zunehmen, und wird den Gewohnheiten und Bedürfnissen nur selten entiprechen. Wer ist auch im Stande, Tag für Tag sein „Suppenfleisch," wenn auch mit Gemüse verbrämt, hinunterzuwürgen? Der Fremde will doch eben nicht Petersburg. Nachdem die gegen Khiwa commandirten Truppen sich in Bewegung gesetzt haben, tauchen in der russischen Presse, die doch das Publikum „ans dem kaufenden" erhalten will, allerhand „Nachrichten vom Kriegsschauplatz" auf, die nichts weiter als Gerüchte sind, in Form eines Telegramms aber sich sehr wichtig machen. Solch eine von der „Börse" zu Papier gebrachte lind dadurch für die Leichtgläubigen hinreichend verbriefte Sage war die, daß 21 vom Khan von Khiwa aus der Gefangenschaft entlassene Russen bereits in Kasaliuök zugleich mit einem Parlamentär eingetroffen seien, der mit General heute feinen Namen trägt, aussprach. So schöne Gefühle, die den Monarchen im Men'chen noch mehr erhöhen, sind besonders erfreulich und thelier nicht nur Lokal-Notiz. Gießen, 16. Mai. Zur Warnung für das reisende Publikum machen wir darauf auf- m-'rksam, daß mit dem 15. Mai ein neuer Fahrplan der Eoln-Gießener Bahn in Kraft getreten ist. — Wenn man die Sorgfalt der Qberhessischen und anderer Eisenbahnen bedenkt, mit der dieselben ihre Fahrpläne re. zur Kenntnis des Publikums bringt, und stellt die Rücksichtslosigkeit der Evln-Gießener Bahn dem gegenüber, so kann man sich einen Begriff von dem Prin- cip machen, auf welchem diese Bahn fundirt ist. Der geringste Anstand einer öffentlichen Lerkebrs- der russischen Armee, sondern dem ganzen russischen Volke, das in dem erhabenen Gaste seines geliebten Kaisers nicht allein dessen Verbündeten und Freund, sondern zugleich auch Verwandten sieht, den Sohn König Friedrich Wllhelm's III. und der unvergeßlichen Königin Louise, die nud) einst Petersburg besticht und ein thenres Andenken in ihrer Tochter, der Kaiserin Alexandra Feodorowna, hier zurückließen. An bezaubernder Freuirdlichkeit und Güte an seine in Gott ruhende Schwester, deren Name Rußland so thener ist, erinnernd, hat Kaiser Wilhelm I. durch seine persönlichen Eigenschaften eben so wie durch feinen Ruhm feinen Aufenthalt in der Hauptstadt Rußlands für alle Russen unvergeßlich gemacht. Einst wird die Geschichte lehren, daß dieser Aufenthalt und die Zusammeitkunft der beiden mächtigsten Monarchen in Europa in feinen Folgen segensreich auch für die anderen Völker war." flmcritia. New-Aork, 13. Mai. Die Modocs haben das amerikanische Lager angegriffen unt) vier Soldaten getödtet, wurden aber zurückgejchlagen und ließen ihrerseits sechs Todte zurück Generals Kaufmann attachirt ist, sei in die Gefangenschaft der Bucharen ge- rathen und von diesen gepfählt worden, sowie das hieraus offenbar weiter gesponnene Berliner Telegramm der „Times", wonach ein Piket der Kaufmännischen Vorhut von Bucharen umzingelt und drei Officiere und einige Soldaten gepfählt worden wären, wird derselben Gattung von Nachrichten angehören, deren Quelle das Hörensagen ist. Der Londoner „Daily Telegraph" bringt sogar ein Telegramm (ohne Ort und Datum), wonach „die russischen Truppen Khiwa bereits genommen" hätten. gen Zeitungen eine Erklärung bezüglich der Unfehlbarkett des Papstes, worin er bekennt, daß es ihm unmöglich fei, das vatikanische Concil als ein freies ökumenisches anzuerkennen und seine Beschlüsse als Offenbarungen des heiligen Geistes anzunehmen; er ziehe deßhalb feine frühere im Drange der Verhältnisse abgegebene Unterwerfungs-Erklärung zurück. Wiesbaden, 12. Mai. Wie der „Rh. K." wissen will, wird der Kronprinz wahrscheinlich im Laufe des Sommers Seebäder nehmen und zu diesem Zwecke die Insel Sylt besuchen. Für den Herbst ist wieder ein längerer Aufenthalt in Wiesbaden in Aussicht genommen. München, 15. Mai. Die Disciplinar-Untersuchung gegen die Rechts- practicanten, welche der Spitzeder Rechtsbiistand geleistet, ist beendet. Drei derselben werden ans der Liste der Staatsdieust-Aspiraliten gestrichen. Stuttgart, 15. Mai. Der König hat heute den Bischof Hefele von Rottenburg in Audienz empfangen. Desicrreich. Wien, H. Mai. Während die Börsenwelt reuig an ihre Brust schlägt Gemüse verbrämt, hinunterzuwürgen? Der Fremde will doch eben nicht Der amtliche „Negiernugs-Auzeiger" schreibt: „Mit feierlicher Freude schlechter hier speisen als in der Heimalh, und so ist dieser 60; bis 90-Kreu- den lorbeergekrönten Helden im Purpur, den Sieger von Sadowa, Metz. Ver- zertarif, mit welchem die Statthalterei heute in den Blättern prunkt, eben nur-sailles und Paris begrüßend, ermnerr sich die russische Armee mit Stolz daran, ein rosenroth gefärbtes Genrebild. Was das Leben in den Gasthäusern hier daß i L s..... "~ sehr vertheuert, ist die fremdländische Gewohnheit, den Morgen-Kaffee oder kriegerischen Erfolge in Frankreich erworben hat. Dieser bescheidenen, aber Thee im Hotel einznnehmen. Der echte Wiener, der sich jein Frühstück nicht nichts desto wenig er hellleuchtenden Erinnerung hat inmitten seiner jetzigen im Hause bereitet, geht in's Kaffeehaus und befindet sich wohl dabei; dec glänzenden Triumphe der Deutsche Kaiser einen Platz gegeben, indem er die Fremde aber muß im Hotel miirdestelis den drei- oder vierfachen Betrag für Gefühle seiner frühem Wohlgeneigtheit gegen das alte Regiment, das noch sein Frühstück zahlen, den er im Kaffeehause dafür anszng ben brauchte. Ledige *" 1 f * "" ' ’ * r ' ~ ‘' '~x Personen können nun leicht die Wiener Sitte annebmen, für Familien aber ist dies fast unmöglich, denn welche Dame entschließt sich, schon am frühen Mor gen in voller Toilette sich in ein Kaffeehaus zu setzen? Kurz, es giebt eine Menge altwienerischer Eigenthümlichkeiten, deren Befolgung der osficiöse Bericht stillschweigend voraussetzt, während die Gäste dieselbe.! oft als einen Zwang, der schlimmer als die Theuernng ist, betrachten werden; die amtliche Unter suchuugs Commission kann durch ihre oberflächlichen Bekanntmachungen das Uebel nur vergrößern. — Was aber die Börse und den „großen Krach" anbe- trifft, so kommen immer haarsträubendere D'.nge zum Vorschein über den Antheil, welchen die Wiener Gewerbewelt au dem wilden Treiben der Specu- lation genommen. Wie man weiß, hatten hiesige sogenannte Börsen-Cowptoirs gewisse Spiel-Consortien mit je 500 Theilnehmern gebildet, und ein Blatt, die jetzt regenearte Morgenpost, veröffentlicht recht anmuthige Details Über die Zusammensetzung einer solchen Spiel-Gesellschaft. Unter den Theilnehmern befanden sich zunächst 27 Damen, und zwar zwei Gräfinnen, eine Baronin, vier Hausbesitzerinnen, eine Veamtengattin, sieben Dienstmädchen und zwölf Inhaberinnen von Geschäften. Die Herrenwelt ist durch 238 Gewerbetreibende vertreten, und zwar durch 23 Schneidermeister, 7 Schlosser, 13 Schuhmacher, 3 Anstreicher, 14 Hutmacher, 26 Gerißler, 2 Bürstenbinder, 18 Fnhrweiks- besitz r, 3 Kammmacher, 6 Destillateure, 9 Backer, 17 Fleischer, 3 Wurstmacher, 4 Goldarbeiter, 3 Posamentirer, 4 Bottler, 9 Fätber, 11 Klempner, 19 Tischler, 2 Friseure, 1 Strumpfwirker, 9 Glaser, 2 Wichs-Fabtikanten, 16 Buchbinder, 1 Chocoladenmacher und 39 Kurzwaarenhändler. Die übrigen 235 Personen des Spiel-Consortiums sind Beamte, doch befiitden sich auch ein Major, zwei Lieutenants, ein Geistlicher u. s. w. unter dieser Zahl. Derglei- chen Ziffern geben besser als bogenlaltge Raisvnnementv von der Ausdehnung anstatt b.stelck doch darin, daß dieselbe vas PublKum von einer eingetretenen Veränderung wenigstens und Macht des socialen Uebels Kunde benachrichtigt und nicht von dem zweifelhaften Grundsatz ai sgeht. daß das Publikum der Bahn Wien, 15. Mai. Das „Tageblatt ' erfährt, daß der deutsche Kaiser wegen da ist, sondern vice versa. Kann man auch nicht verlangen, ddß die Actionare der Cöln- und der Kaiser von Rußland in Wien zusammentreffen würden und die Ver- Gießen er Bahn durch Veröffentlichung des ganzen Fabrplans in peeuniärcr Bezicbung durch . . ... .. K ™ . a? rav,; mo . Kürzung der Dividende geschmälert werden, so sollte man doch dem Publikum eine event. Der- trete! 1,1 ^cr^tn uu^ Petersburg, Graf Karolyl und V aron Lau- änderung der Züge kurz anzeigen, um dasselbe vor oftmals erheblichem Schaden zu bewahren, genau, nach Wien berufen seien. Aber-- ans der Untersuchungscommission bekannten energischen Grundsätze des neuen| Graz, 14. Mai. Der österreichische Botschafter bei dem päpstlichen Handelsministers vertheidigt hat, erklärt der Finanzminister, daß auch er die Stuhle, Baron Alots v. Kübeck, ist heule Vormittag Hierselbst gestorben. volle Verantwortlichkeit für die Vorlage übernehme, hervorhebend, daß finanzielle Gründe gegen die Vorlage nicht vorlägen, da Preußen über umfassende Geldmittel verfüge. 74 Millionen ständen zur Disposition, der Antheil an den Contributionögeldern werde mindestens 100 Millionen betragen , außerdem würden nicht einzelne Provinzen, sondern der ganze Staat bei den Bahnanlagen möglichst berücksichtigt werden. Nach der Rede des Finanzministers werden die Linien Berlin-Wetzlar und Coblenz^Sierck bei namentlicher Abstimmung mit 251 gegen 57 Stimmen genehmigt, dann die ganze Vorlage mit allen Commissionsanträgen und der Resolution Kameke's angenommen. Ebenso wird die Gesetzvorlage über Verwendung des preußischen Antheils an der Kriegscontri- bution unverändert in zweiter Beralhung angenoinmeli. Nächste Sitzung morgen. Breslau, 15. Mai. Domherr Richthofen veröffentlicht in den heilti- Parls, 13. Mai. Das amtliche Blatt meldet: „Das Schatzamt zahlte der deutschen Regierung 250 Milliorien, welche Summe die vierte Milliarde der liriegsentschädigung vervollständigt." — Laut National sind die Hauptbe- (timmiingcn des neuen Wahlgesetzes folgende: „Die Nationalversammlung umfaßt 500 Mitglieder, welche m dei: Arrondissements, für jedes eines, gewählt werde.-; Alter der Wähler 21 Jahre, Domicil 2 Jahre. Der Senat besteht aus 250 Mitgliedern; jedes Departement wählt drei Mitglieder auf 10 Jahre, die alle 2 Jahre zu einem Fünftel erneuert werden. Die Senatoren dürfen nur unter ehemaligen Deputirteu, Präsidenten von Generaliäthen und Handelskammern, Akademikern und Bischöfen gewählt werden. Der Senat erhält das Recht, die National-Versammlung aufzulösen." Diese Angaben haben einiges Unwabrschei-'liche in sich. Paris, 15. Mai. Von gut unterrichteter Seite wird v rsichert, daß die Minister Goulard und Jules Simon ihre Demission eingereid t hätten, daß aber Thiers die Annahme der Demission vor dem Zusammentritt der Nationalversammlung verweigert habe. Spanien. Perpignan, 15. Mai. Nachrichten aus Barcelona vom 14. d. Mts. melden, daß der Carlistenführer Saballs mit einer 800 Mann starken Bande gestern in das Städtchen Mataro, 20 Kilometer von Barcelona entfernt, ein- gednmgen ist. Die überraschten Einwohner leisteten schwachen Widerstand. Die Stadt wurde mit einer sofort zu bezahlenden Contribntion roii 10,000 Douros belegt und die Zollkassen weggenommen. Eine Abtheilung Negierungs- Truppen ist sogleich von Barcelona abgerückt, um Saballs mit aller Energie zu bekämpfen. und das socialistische Priucip mit mehr Erfolg als zu wünschen wäre, zu Hülfe ruft, geht in der Statthalterei von Nieder-Oesterreich die Untersuchung über die hiesigen Theuerungsverhältnisse ihren gemessenen Gailg. Von optimistischen Voraussetzungen ausgehend, gelangt sie natürlich zu optimistischen Resultaten; und der Fremde, der denselben unbedingt trauen wollte, möchte sich gar leicht enttäuscht finden. Es ist wahr, die Wohnungsnoth für Gäste ist nicht so groß, als man befürchtete; aber wenn die officieüc Untersuchungs Commission in den Gasthäusern der untern Stadt Zimmer zum Preise von einem und zwei v __ . . ........ ........ Gulden täglich entdeckt haben will, so muß ihr der Begriff, welchen der Sprach-iKaufinann unterhandeln solle. Tie „Russische Zeitung" bringt die „interessante" gebrauch mit dem Worte „Zimmer zu verbinden gewohnt ist, ziemlich unbe- Nachricht, daß zwei Garde-Officiere, deren einer Block heiße, nebst dem durch fannt geblieben fein. Für einen Gulden den Tag kann man dagegen in diesen seine vom Kaiser in Gnaden verfügte Degradation zum Gemeinen bekannt ge- Hotels schon ein recht anständiges Gemach im dritten oder vielten Stock zur,wordeuen Capitän Kwitnitzky auf dem Wege nach Taschkend die rechte Straße Miethe erhalten; doch mag man sich diese Ausgabe leicht noch billiger stellen,!verfehlten und in der Steppe von den Kirgisen gefangen genommen worden seien, wenn man sich in die gratis functionirten machstratischen Wohnnngsbureau^Das, wie die „russische Welt" versichert, „in unterrichteten Kreisen Peters- wendet, an denen wohlfeiles Privatlogis in Fülle angeboten wird. Freilid) bnrgs" umgehende Gerücht, Oberst B., welcher den Truppen der Colonne des Frischbäcker ? u Gießen. ir TOni ».grab Voat in der Wallthorstrahr, Rarl <5tein= Noll° Wiitwe in der Neustadt. Rmloll Mosse in Franklurt a. B. Ferner dymicilirt: Berlin, Breslau, Cöln, Halle, Hamburg, Leipzig, ™™=hen’ Nurn ° g* i Prag, Stuttgart, Strassburg, Wien, Zuncn. Bsficiciicr Agnü pmuitlidjtr Zeitungen des Iu- nnd Anstandes. A I Ip iniucr Inserate n~Pächtei des „KI»ddcr»4j/ do. II. Emiss. 80'/2 Auleben sloosce Darmstädter fl. 50Loose — n n 25 „ Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. — Braunschweiger — 30 0 Oldenburg, ä 40Thlr. 38 40,0 bayr. Präm.-Anl. — 4°/o badische Locse 109j/4 Badische fl. 35 Loose 70 Oestr. fl. 250 v. 1854 931/4 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 92 1864r „ 169 Wechsel. Amsterdam k.. S. 97Vz Augsburg k. 8. 100 Berlin k. S 1O47/8 Bremen k. S. 105V| Brüssel k. S. 92b/, Hamburg k. S. 1057g Leipzig k. S. 105 London k. S. H63/< Lyon k. S. — Paris k. S. 915/s Wien k. S. 10274 ditto m. S. lOl3/» ditto 1. S. 101 Diaconto 6 0 0 Goldsorten» fl. kr. Pr. Friedrdor 9 551 z—567r Pistolen . . 9 38—40 „ doppelte 9 38—40 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 31—33 20 Frankenst. 9 18—19 Engi. Sover. 11 42—44 Rusa. Imper. 9 49—41 Dollar in Gold 2 23—24 Preuss. 4l 3° o Oblig. 103 Frankf. 3 7z°- o Oblig. 87 Naas. 41/.0 0 Obi. 100‘/b Kurheas. 4°0 „ 967g Gr. Hess. 5° g Obi. — n » 40/0 » 99 „ n 3'y2% „ 96 Bayer. 5% „ — n 41.o 1jährige 100 „ 40 o 1jährige 921/4 Wiirtemb. 41/2° o Obi. 100 Baden 47z° u ObL c. E. L. 100* b Oesterr. Silberrente 63^ n Papierrente bO Spanier, neuest. 3'’/o 19l/8 Amerik. Bonds 1881r 97 _ 1882r 95 ” n 1885r 96>/z e n 1887r 965 6 Acticii. Frankf. Bank 143 V2 Frankf. Vereins-Kasse 122 Darmst. Bankact. 430 Wien Bankactien 980 Oest. Creditact. 303 Galizien — _________ gslgemeiner Anzeiger. Louis Petri in den Reuen- Edictalladung. S e m m l e r. (2362) Arbeitsverfteigerung veranschl. 21 7 (5)ra0veifteineruiifl. Brennholz. 142,V 00 Philosophenwald, Lichteneiche, Sandberg, o> Montag den 19 d. Mts., ;H„gholz, Ursulum, Alteviehweide, Neuheeg xZ Morgens 10 Uhr, i^nd Haingesboden nachverzeichnetes Holz soll in dem Bramm'schen Wirthslokale da-! öffentlich versteigert werden, als: 8) _ 9) Pflaster arbeit „ 10) Rnngung der Wieseckbach, 11! Rtparatur der Steingasse, 12) Reparatur des Wegs an der Langheck, 13) Planirarbeit und Stetnlieferung am Weg längs der Eisenbahn, 14) Simmetatbett an bet Los-rbriick-, Bütgetmetst'erei Größ-Buftck In Auftrag: L. H a b n. Bezirksvauauffeber- Bekanntmachung. ^n der Bekanntmachung vom 1. Mai er., Gießener Anzeiger Nr. 105, sind die Abgangs-?und Ankunftszeiten der nachvermerkten Posten irrig angegeben- Dieselben müssen lnu^nerfoncnpotltetl i und II zwischen Schlitz und Salzschlirf: aus Schlitz 6to Vor'm. statt 10« Vorm- II. aus Salzschlirf 2" Nachm- statt 2« Vorm. Personenpost zwischen Gedern und Herbstein r in Gedern 9« Vorm. statt 915 Nachm- Personenpost zwischen Gedern und Stockheim Bahnhof: in Stockbeim Bbof. 5 Frilh> stall. 523 Nachm. aus Stockheim Bhof. 615 Nachm. statt 9 Vorm- in Gedern 9 Nachm statt Ortenberg KP Vorm- Botenpost von Nieder-Wöllstadt nach Nodheim v. d. H.r aus Nieder-Wöllstadt 7« Vorm. statt 7« Nachm. I. Botenpost zwischen Büdingen und Düdelsheim: in Büdingen 1210 Nachm. statt 12i0 Vorm. Ferner wird vom 1. Mai er. an abgefertigt: Die Pcrsonenpost zwischen Ortenberg und Stockheim Bahnhof, ~L n.tenbera 4“ Nachm in Stockheim Bhost a» Nachm., an8 ^of. "atm- in Ort-nb-rg 10» Vorm. 2080) Nachdem Großherwgliches Hof- gericht der Provinz Oberhessen über das Vermögen des Heinrich Rohm von Wieseck den förmlichen Eoveurs erkannt hat, vvt vvk ...........» werden alle Diejenigen, welche Forderungen^ Gegen vonchriftsmaßige Bürgschaft wird oder sonstige Ansprüche an denselben zu .....1 1R73 noftntm. bilden haben, aufgefordert, solche im Termm Scheith. N.-Mtr. Buchen — Birken 1 Nadel Spaten, Schippen, Sleiukohlenkasten, Pfund Drahtflifte, v Stahlschaaren i Montag Den 26 Mai, Anfang Morgens 8 Uhr in der Nähe der Zörb'schen Ziegelei; 5) auf der Straße von Gießen über Lich a • __________ | holzversteigerimg im Giehener ^ergeigeruugeu. Stadtwalde. Dienstag den 20. Mai 1873, Vormittags 11 Uhr, sollen auf d-m Bürg-rm-istkr-i- Bürcau zu Groß-Luseck nachfolgende arbeiten und Lieferungen öffentlich wenigst- nehmend in Accord gegeben werden: 1) Reparatur des Rirchendaches, 2) Sleindeckerarr.eit am II Schulhaus, 3) Werßbmderarbeit daselbst, 4) Anpflanzen eines Fichtenzauns um den Friedhof ’ Steinliefern, Aufsetzen und Zerschlagen derselben zur Unterhaltung der Straßen, iU/aurerarbett daselbst, Ueber Dreiviertel Millionen Original-Singer-Nähmaschinen für die verschiedensten Zwecke im Gebrauch. The Singer-Manufacturing-Co. in New-York. grösste Näh maschinell-Fabrik der Welt, ^kaufte laut statistischen Ausweisen 1b7l - 181,260 Stück oder nahezu den dritten Theil sämmtlicher in Amerika fabricirte Nähmaschinen und sind bereits aus dieser Fabrik hervorgegangen und im Gebrauch über Dreiviertel Millionen Nähmaschinen eine Anzahl, wie ste bis jetzt von keiner anderen Fabrik erreicht wurde. Die Singer-Co., welche fortwährend bestrebt ist, ihre Fabrikation zu vergrößern, um den an sie gerichteten Nachfragen zu genügen, liefert letzt per Woche 4,030 Maschinen oder per Jahr über 250,000 Stück und wird in kürzester Heit durch ihre neue großartige Fabrik rn Eltlabethport in den Stand gesetzt sein, ibre Produciion auf 300,000 Maschinen per Jahr zu erhöhen. Als neuestes Erzeugniß der Singkr-'Nanufacturma-Eo., empf.hle ich die jekt eingetroffenen . , Neuen Fainillen-Nfthmaschinen zum Handbetrieb. Dieselbe ist mit einem eleganten Nußbaum - Perschlußkast n, sammtlichen neuen Hülfsapparaten versehen und die beste und vollkommenste Hand-Nahmaschine, welche bis jetzt an den Markt gebracht worden ist. T E. Eichenberg, Giessen, Neuenbäuen 81. Alle sonst am hiesigen Platze als Singer ausgebotenen Nahmaschinen sind nachgemachte. Nicht zu übersehen! 2375) Wenn man ein bissiges Schwein (Watz) hat, wird man ibn am besten chloro» foriniren, damit er nicht beißt, oder wäre es auch vielleicht gut, wenn man ihm, dem bi'sigen Watz, eine Bratwurst um den Hals hinge, hätte er vielleicht auch nicht gebissen. _______________ E. I. 2376) ($in tüchtiger Feuer- schmied, der event. am Schraubstock arbeiten kann, findet dauernde Be- Ichästigung gegen hoh.n Lohn und Accord in der Dillenburger Maschinenfabrik. _________H Wolff._____ 2373) Ein Kindermädchen zum sofortigen Eintritt gesucht. Marktstraße D. 27. Fischglocken (1867) decorirt; , (2372) E. Blumenfeld, Direktor. (2369) Friedr. Tertor. 2365) 3m rhappen filidtn «in EWassers ch leben. an die Exped. d. Bltts. vermischte Zlnzeigen. im Cafe Noloff. 2313) Ein Mädchen, das fein nähen und gut flicken kann, wünscht noch einige Tage der Exped. d. Bltts. in Weiß, Gold und ■i in Glas u. Crystall: Btumenvafen, Punschbowlen, Waffer- und Weinflaschen in seinem Porzellan: Tafelservice, i Concordia Samstag den 17. Mai: 23'3) Turch die Beisetzung des Herrn Lagenmeist rtz Hütchen ist dessen Wohnung anderweit zu vermiethen. Wrlh. Waaner, Frankfurtersti aße. 2370) Ein freundlich möblirtes Zimmer in der Nähe vom Kreuz wird baldigst zu mielhen gesucht. Offerten unter Nr. ^370 zur prompten und billigsten Ausführung v z . von Aufträgen. in der Woche besetzt zu haben. Näheres in . Originalpreife. Keine Nebenkosten. F. Hoffmann in Gießen. A. Dillmann in Alr-Buseck. B. Stephan in Groß-Buseck. Geometer KaaS in Lich. Apotheker Harb in Alleudorf.a. d. Lumda. Wilh. Kurtz iu Grünberg. Kellner und ein Kellnetlrhrling sofort Stelle. Neue Matjes - Häringe eingetroffen bei (2377) I. A. Busch S o h n e | Die Annoncen-Expedition von lliiascnsleiu cl Vogler, bomicilirt in Frankfurt a. M.5 Hamburg, Basel, Berlin, Bern, Z Bremen, Breslau, Chemnitz, Dresel! den, Erfurt, Fribourg, St. Gallen, § Genf, Halle, Hannover, Köln, Lau- 2367) Ein Mädchen, welches kochen kann und häusliche Arbeit versteht, wird auf Zohanni zu miethen gesucht oun 2378) Im Aufbewahren icsp Ueber- sommern von Pelzen unttr Garantie empfiehlt sich Georg Sckultheis, Maiktstraße D. 20. Ordinäres Steingut. — Gartenfiguren und Gartenvasen. — Zimmerfiguren in GyPS -, Stearin- und Biscuit-Masse. — Anfertigung von Thürscheldern m.d Grabplatten. — Schnelle und billige Besorgung von Bilder- u. Photographie-(Einrahmungen. Die Vaterlanöllche Hagel-Mrftchermigs-GMlschaft in Elberfeld gegründet mit einem Kapitale von einer Million Thaler, vcrsickcrt geqkn billige unb feste Prämien, bei welchen nie eine Nachzahlung erfolgen kann, sämmtlicheBodencrieuq Nisse, sowie Ken st er, scheiben gegen Hagelschaden. Die Auszahlung der Entschädigungs-Summe erfolgt längstens binnen 4 Wochen nach deren Feststellung. Die Unterzeichneten empfehlen sich zur Aufnahme von Versicherungen und sind zur Ertheiluug weiterer Auskunft auf Verlangen gerne bereit- Butter- und Käsestützen, Bierkrüge, Wirthschafts - Gläser und Flaschen; in broncirten Thonwaaren: Restauration JLahnstciii. Heute und morgen Abend: Kontert der Gesellschaft „Lyra" Ms Hamburg Anfang >/2S Uhr. Ent-äe st ei. 1 Strohhüte werden zum Waschen, Färben unb Fa^onniren angenommen und rasch besorgt bu ch Wilbe! m' ne Fuhr. Für Land- und Ackerwirlye. Engi. Futterrüheir-Saameu. 2242) Diese Rüben, die schönsten und ertragreichsten von allen jetzt bekannten Futterrüben, werden 1—3 Fuß im Umfange groß und 5—10—15 Pfd. schwer, ohne Bearb itung. Die erste Aussaat geschieht Ausgangs März oder im April, die zweite Aussaat im Juni, Juli, auch noch Anfangs August und dann auf solch m Acker, wo man schon eine Vorfrucht abgeerntct hat, z. B Grünfut er, Frühkartoffeln, Raps, Lein unb Roggen. In 14 Wochen sind die Rüben vollständig ausgewachsen und werden die zul.tzt gebauten für den Winter- öedarf ausbewahrt, da dieselbe» bis im hohen Frühjahr ihre Nähr- u. Dauerhaftigkeit behal en. Das Pfund Saamen von der großen Sorte kostet 2 Thlr., Mittelsorte 1 Thlr. Unter j/4 Pfund wird nicht abgegeben. Aussaat pro Morgeli y2 Piund. — Culturanweisung gratis Ernst Lange, All-Schöneberg b. Berlin. Frankirte Aufträge werden m.t umgehender Post expedirt; wo der Betrag nicht b.iaefügt, wird solcher durch Postvorschuß entnommen. 2374) Ein ordemlichrr Junge kann unter guten Bedingungen bei mir in die Lehre treten. Carl Selz er I., _________________S chubmaäicrmeister. Wilhelm Balser, Figuren-, Porzellan-, Glas- n. Crystall-Waaren-Handlung, Lindenplatz Lit. A. Nr. Wl, empfiehlt in reichhalliger, schöner Auswahl. Norläufige Anzeige! Unterzeichneter beehrt sich, hiermit aiizuzeiqen, daß cr nächste Woche mit seiner Kunsireitergesellschaft hier eintrifft und Dienstag Abend die erste Vorstellung glebt. ($üi Mödekschreiner 1 wird gegen Hoden Vobn gesucht von (2069) Staudinger L Comp. Kasseeservice, Kuchen- u. Dessert- teller Wasch Garnituren, | ! Trag- Eßgeschirre, \ Taffen re. re. 1 Figuren, Blumentöpfe, Blumenampeln; in lackirten Blechwaaren: Kaffee- und Theebretter, Brodkörbe, Zuckerdosen re -- —.———— $ —.....n ivii, 2302) Ein Kellnerlehrling wird gesucht 4 deren ausschließlicher Geschäft^ betrieb Hötel „Prinz Carl." '■% kN der Bei Mittelung von Annoncen unb Neclamen besteht, empfiedlt sich 8 sänne, Leipzig, Lübeck, Magdeburg, & cfdlißCt 2t 0 £ 11 b i Mannheim, Metz,München,NeuchLtel, Nürnberg, Pest, Prag, Straßburg, Stuttgart, Wieu, Zürich, ghb» , 2346) Ein Schwoitzer und ein Pferde- 148) Ueber die Anwendung und den 8.knecht werden gegen hohen Vofcn gesucht bei Erfolg des Pepsin schreibt der hoch- ~ ' angesehene Gelehrte Dr. Hager in Nr. 49 „Ueber Land und Meer": „Es boten sich mir Gelegenheiten, das Pepsin in seiner ganzen Wirkung zu erproben. Das Pepsin wurde ai gewandt 1. bei Apetillosigkeit, 2. bei träger Verdauung, 3. bei Indigestion mit Brechneigung, 4. bei Magencatarrh, 5. bei akuter Alkohol Vergiftung, 6. bei Sodbrennen, 7. bei Ohnmacht als Jndigestionsfolgen, 8. bei übermäßiger Säurebildung, 9. bei Magenkrampf. In den Fällen 3, 5, 6, 7, 9 stellte sich die wohlthätige Wirkung innerhalb 15 Minuten ein, in den andern Fällen waren mehr Gaben nothweudig: die Wirkung erfolgte aber sichtlich schon im Laufe eines Halden bis ganzen Tages." ^ermiethungen. 2323) Ein Familienlogis, 7 Zimmer, 2 Kirch n, resp das ganze Haus, von Herrn I. M- Kauf, Wallthorstraße Nr. 144, ist iu vermreihea und den 1. Juli bez ehbar. H S t e i n f e l s. ~3;6y liui dieitpfckO )icyi zu vermiethen bei H ermann Eule r, Mäusburg. 2305) suche einen tüchtigen, mit der Buckr- fiihruitß vertranten Ge-'(2330) hülfen. Diery, Hofqer ichtö - Advokat. Zu CoufirmatiouSgeschenken geeignet empfiehlt die Unterzeichnete: Die Bibel, elegant und dauerhaft gebunden , Eommunionbücher, Gebet- und Erbauungsbücher und Predigte» von Ahlfeldt, Arndt, Harm^, Hosackcr, Miillensiefen, Splckeru.A.; ferner die deutschen Clasfiker, schöne Ausgaben in eleganten Einbänden, Miniaturausgaben deutscher Lyriker u. A. m.; sowie anch Stiche und Photographien religiös« n Genres. Alles etwa nicht auf Lager mehr Vorräthige kann innerhalb 3—4 Tagen ohne Unkosten geliefert werden. (236<->) _______________________^erbcr''che Univ -Buckb., Gießen._____ 2363; Meinen geehrleu Ltunden und Gönnern zur Nachricht, daß ich Samstag drn 17. d. Mts. im Hause des Herrn Schreiner Werner iKallansqasses eine Parlhie englische und brüffeler Dor- hänge v-m Berkauk au^aelrgt babe. I. H u y s m a n Dr. Linek^s I Pepsi n-Pastillen, bereitet aus Pepsinum activum von Dr. $1. C. Marquart, in Schachteln ä 10 Sgr. Dr. Marquart’s Pepsin-Essenz per Flasche 15 Sgr. Verkäuflich in der Hirschapotheke in Gießen bei KÖr. Hempel. s RedacNon, Dimck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Au der verrini der Mister v nothweudig Resultat w und coilsm Miuisteckii glaubten ih dein Anss^ I ließen Reso | Dank des1 j Wendung d einiger in der alten ( Reinertrag der Morn von der H Kriegs-Enli Betrages d steuer wird Gewerbe- bleibt. De der lästigen bühr"; die | jd)a(t^ext Haupt zog Provinz, : den im Hi Staatw dem Jahre I Jahre wert ihm vcrsch denen $eti bei 1876 sein. Von in der zwe der Kircher dem Staat wieder verl Da Zeit das 3 an die ber Udschühei den einzeln tionen des - indirect dl auch diese, Vedienstch Gebühren der Bedie, Man kam Entgeltun j kommen s , läge ersnc f . Dc ' lvürdigen Mier jl(| München, W ent Nachwelt NWtic In uniex Jl,n9 niet das De, 15,000 Hub stkh sodann «n an \ Muster d? spät thatiger «Id d„ stalten, .