jStj cht von 1 LBurbuj. Gab!« -^uIurg. »neGg !*■ $* °s>er Mi S.: ^Psmer^ )s unb bei .96. elder. rstji Deutschland zi nern für 1872 Mr der Bank, Wird am Enli Obank bin i| f. D..- ftr. 6t. H6 Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Wessen. Jfrtil tzierttljLhriz i ft IS ft. mit Bringerlshn. Durch dtt bezvßen vierteljährig r fl. 29 kr. Erich ernt täglich, mtz Pa* nähme Sonntagk E-^editten: Lanz leider«». M B Nr. 1. ____>I|WW»>MI — III Ul IUI. -II.JJ LI UWUW ■ -I ■— HBJI -J—I !■ ■'——- - - ' ■■ —-I ■ .1. ■ -- — — 1S9 Freitag den 15. August flintfidjer Theis. B e ka u n t m a ch u n g. Betreffend: Die Auszahlung der Werth- und Schadenersatzgelder von Feldstrafen. Nachstehenden Abdruck des Amtsblatts Großherzoglichen Ministeriums des Innern bringen wir zur allgemeinen Kenntniß. Gießen, den 11. August 1873. Großherzogiiches Kreisamt Gießen. v. Röder. Zu Itr. M. d. I. 7I00. Darmstadt, am 29. Juli 1873. Betreffend: Die Auszahlung der Werth- und Schadensersatzgelder von Feldstrafen. Das Großherzoglichc M i n i st c r i u m d c s Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Nachdem wir im Einverständniß mit dem Großherzoglichen Ministerium der Finanzen angeordnet haben, daß die Werth- und Schadeiisersatzgelder von Geldstrafen in Zukunft von den Großherzoglichen Rentämtern nicht mehr direct an die Empfangsberechtigten ausbezahlt, sondern an die Gemerndeernnedmer abgeliefert, und von diesen den bezugsberechtigten Grundbesitzern zugestellt werden, sind zur Ausführung dieser Anordnung die nachstehenden Bestimmungen ge- ttoffen wordew .Ermöglichen Rentämter werden sämmtliche Werth- und Schadensersatzbeträge aus einer Feldstrafperiode auf einmal dem betreffenden Gemeindeeinehmer unter Mittheilung eines alphabetischen Verzeichnisses der Empfangsberechtigten, welches so eingerichtet ist, daß zugleich dw Quittungen daraus gesetzt werden können, zustellen und gleichzeitig der betreffenden Bürgermeisterei eine Mittheilung des Gesammtbetrages dieses Verzeichnisses zugehen lassen, der Bürgermeisterei auch dann, wenn in einer Feldstrafperiode Werth- und Schadensersatzbeträge abzuführen sind, hiervon Nachricht geben. 2) Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden auf Grund der ihnen vom Rentamt gemachten Mittheilung, den von den Gemerndemnehmern zu erhebenden Betrag demselben nach vorgängiger Controlirnng in Einnahme und resp. Ausgabe anweisen, die Mittheilungen aber darüber, daß Werth- und Schadensersatzbeträge in einer Feldstrafperiode nicht abzuliefern waren, dem Gemeindeeinnehmer kurzer Hand zustellen. 3) Die Vereinnahmung der in die Gemeindekassen fließenden Beträge hat unter Ord. Nr. 35, die Verausgabung der den Bezugsberechtigten zu leisten, den Zahlungen unter Ord. Nr. WO des Voranschlags stattzufinden. „ 4) Die Gemeindeeinnehmer werden sich bemühen, den bezugsberechtigten Grundbesitzern die ihnen zukommenden Betrage vollständig zuznstellen; werden einzelne Posten nicht erhoben, so verbleiben dieselben der Gemeindekasse. , Wir beauftragen Sie, den Inhalt dieses Ausschreibens durch Abdruck in den Kreisblättern zur allgemeinen Kenntniß zu bringen, die Bürgermeistereien und Gemeindeeinnehmer ihrer Kreise speciell darauf hinzuweisen und schließen 511 diesem Zweck eine entsprechend Anzahl von Abdrücken an. von Starck. R a u t e n b u s ch. Gießen, am 9. August 1873. Betreffend: Feier des 2. September in den öffentlichen Schulen des ®ro6ber3O0tbum§. , Die Großherzoglichc KrciS-Schul-Commission Gicßcri an sämmtliche Orts-Schulvorstände des Kreises. Mit Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 27. August v. I. eröffnen wir Ihnen, daß seitens Großherzoglicher Obeistudien - Direclion mit Ge. nehrnigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern auch für dieses Jahr die Abhaltung einer Schulfeier am 2. Lreptember L I in ähnlicher Welse, wie dies im vorigen Jahre geschehen, angeordnet worden ist, wonach Sie das Geeignete veranlassen wollen. v. Röder. .drh’ii!' rwerffi Bekanntmachung, die Ausführung des Reichsgefetzes vvm la. Juni 1871 wegen Gewährung von Beihülfen an aus Frankreich ausgewiefene Deutsche betreffend. Von verschiedenen Großherzoglich Hess. Staatsangehörigen, welche im Jahr 1871 ihre durch die Ausweisung aus Frankreich erlittenen Verluste zur An Meldung gebracht haben, sind die ihnen zugegangenen Aufforderungen zum Nachweis ihrer Legitimation unbeantwortet geblieben, und hat deßhalb die Zuweisung einer Beihülfe an dieselben nicht stattfindeu können. Nachdem die von der bisher bestaudeneu Commission zur Prüfung der Ansprüche aus Frankreich ausgewlesener Hessen unternommenen Versuche zur Ermittelung des dermaligen Aufenthalts der betreffeudenden Personen nicht zum Ziel geführt haben, werden diejenigen Liquidauten, welche ihre Ansprüche im Jahr 1871 angemeldet und bis jetzt feine Beihülfe empfangen haben, hierdurch nochmals ausgefordert, die verlangten Nachweise bis spätestens den 31. August l. I. bei un$ einzureichen, widrigenfalls Verzicht auf die erhobenen Ansprüche unterstellt werden wird. Darmstadt, den 29. Juli 1873. Großherzogliches Ministerium des Großherzoglichen Hauses und des Aeußeru. gez. H o f m a n n. politischer Theil. Deulschlaiw. GieHen, 15. August. Hirtenbriefe pflegen für gewöhnlich keine sehr angenehme Lectüre abzugeben, besonders wenn der Leser nicht von dem Dogma der Unfehlbarkeit erfüllt ist. Allein das alte Sprüchwort, keine Regel ohne Ausnahme, bewährt sich auch hierbei. Der neueste Hirtenbrief des ersten alt katholischen Bischofs in Deutschland, des Professor Rkinkens, ist ein solches Schriftstück, das wohl von den Meisten mit einer gewissen freudigen Erregung gelesen werden dürfte. Es ist ein vielversprechender Anfang damit gemacht. Der überzeugungstreue nuithige Mann giebt in dem Eingänge seines bischöflichen Rundschreibens ein kurzes Nesiunö über die im Lause der Jahrhunderte eingebürgerten Unregelmäßigkeiten bei den Bischosswahlen und über die m immer erhöhtem Maße hervortretenden Eigenmächtigkeiten des römischen Bischofs: „Ich bin, fährt Herr Reinkeuö fort, nicht vom römischen Papste ernannt, ich habe seine Bestätigung nicht nachgesucht, ihm keinen Eid geschworen. Ware Die englische Kirche von Düsseldorf sandte den Pastor Vrown als Delegirten. Sämmtliche Delegirte 'Vnic Vorgestern i|i dem Bischof eine Verfügung Flucht Urnen worden. teS, hat vor Fneutarabia einen Dampfer seftgenommen und ibn sich Vicekönig von Aegypten hat Börse uberichte. in seiner sollen alle den spantschen Stolz fremden Kriegsschiffe. Freimbschast zwischen welch letzterer wegen M- toll an| bt Aeferu wurden den Bischöfen nach der Feier in dem Hause deö Bischofs Heykamp vorgestellt. Revolutionäre anwenden, und hinzusügte, daß, wenn die bestehenden Gesetze zur Vertilgung des Radicalisrnns nicht auSreichten, die Negierung von der Kammer neue Gesetze zur Fortführung deS Kampfes verlangen werde. — Der Dampfer Virginia, mit Rochefort an Bord, ist nach Nen-Cale- donten abgegangen. Der Beschlust j.neö AnSschnsseü wird auf die enge Salvoechea und dem amerikanischen Eonsul zurückgeführt, seines eigenthnmllchen Verhaltens scharfem Tadel ansge- Zeitverhältnissen würde sein Auftreten zu diplomatischen vtrgetoi ine M btiifd oMnem Ztr jtrtifikr 6tti in btn uoi Liefcrun.^A ßpntn. wichen, b Äwtzhazt Regien. Notterdam , 11. August. Heute früh 10 Uhr fand in der St. Lau - rentiuSkirche die Consecration des Bischofs Rinckeln von Harlem und des Bischofs Neinkens unter dem üblichen Ceremoniel statt. Professor Knoodt, welcher mit Professor Reusch Herrn Neinkens assistirtc, verlas vorher ein Acten- stück, worin bezeugt wurde, das; die Wahl des Herrn Neinkens zum altkatholischen Bischof des Deutschen Reiches vom 4. Juni durch 77 Wähler erfolg t und gültig war. Der Caplan Paffrath hielt den Hirtenstab. Die Feier dauerte über drei Stundetl und war eine durchaus würdige. Der Ausschuß des Central Comiies war vertreten durch die Herren Wülffing, Rottels, Langen, Hasenclever und Berghausen, und etwa 60 Deputirte von Cöln, Bonn, Crc- aiiüicn. Nvm, 13. August. Der gestern Abend von Rom abgegangene Nachtzug entgleiste unweit einem Orte in dem Distrikte Caserta in Folge eines Zusammenstoßes mit einer Ntnderheerde. Zwei Personen wurden getödtet, 16 verwundet. Spanien. Madrid, 11 August. Die Fregatte „Friedrich Karl" ist in Malaga angelangt. nachdem sie die „Almansa" und „Victoria" den englischen Schiffen zur Bewachung übergeben. - Die Minderheit der Cortes fährt fort, eine Amnestie für den jüngsten Atlfstand zu fordern; die Regierung aber ist entschlossen, dieselbe zu versagen Cs ist trotz der Zustimmung deS Don Carlos nnmüglich, die Fahrten ans der Staats-Eisenbahn herzustcllen, weil die wx- 54(,c " 4b VWrlenib' * Bede» W Jetterr. öllt Pa] Ipenier, nei ^erik. IW setzt ist. In anderen _ Beschwerden Anlaß gegeben haben. Cs bestätigt sich, nebenbei gesagt, nicht, das; Salvoechea entkommen ist. Mit anderen Rädelsführern des Aufstandes tjl er von der im letzten Angenblicke znm Gehorsam gegen die Madrider Regie- rnug znrückgekehrten Cadizer Artillerie verhaftet und in das Fort Catalina ein-- gesperrt worden, in dasselbe, in welches er wenige Tage vorher die Ossici.re der meuterischen Mannschaft der Fregatte Villa de Madrid hatte abführen lassen. Sonach wechselten jetzt die Rollen. — Die Zahl der Hänser in Valencia, welche durch das Bombardement gelitten haben, wird aus 100 geschätzt. Die Rebellen sollen im Ganzen nicht weniger als 7 ihrer eigenen Anführer, die ihnen nicht recht zuverlässig schienen, erschossen haben. hie Carlistenbande Ultimi ist Inder Provinz Logrono in zwei blut, gen Gefechten vernichtet worden. Die 7 bis 800 Mann starken Banden Valles, BasgnetaS nnb Panera sind in la Roca de Fignera, wie der (Sonvm ni'iir von Tarragona berichtet, am 7. d. Mts. von der Colonne Ceuta in die 14 ' Kurbe«». \ (ir. H«80- ' Truppen Hansen im Norden ihm den Gehorsam weigern. Madrid, 12. August. Das; der Revolution« Ausschuß in Cadiz die Stadt den fremden Consuln übergeben hat, ist in Madrid von vielen Seiten übel ausgenommen worden, weil die Consuln dadurch leicht in die Lage hätten kommen können, srenrde Truppen an's Land zu rufen, eine Einmischung, die viel tiefer verletzt haben würde, als die Maßregeln der finden werde Strnsrdttr^, 13. August. Eine Verordnung des Oberpräsidenten ver bietet den Landeskussen die Annahme der Münzen des österreichischen Gulden 8M W WlnbUdw i Wtt.burch Wlolll Obri-hc 'rMr.i Wwdgude 5'tav y^mirtcii »UW Äk,' 3 «’« Madrid, 13. August. Der Minister des Innern erklärte in den Cordas; er die Ansltefernng der in's Ausland geflüchteten Insurgenten ver '* r *" mit Berlin, 12. August. Wie man hört, finden zur Zeit noch darüber Er örternngen statt, ob nnd in welchem llmsang eine Verüffentlichnng des Berichts der Special llntersuchungS Commission über die Eisenbahn Verwaltung an Se. Majestät den Kaiser noch vor dem Zusammentritt des nächsten Landtags erfol gen soll. Es ist dabei namentlich die Erwägung in den Vordergrund getreten, daß der Zusammentritt des nächsten Landtages möglicher, ja. sogar wahrschein lieher Weise erst im Januar k. I. zu erwarten steht. Vorläufig erhält sieh die Nachricht, das; demnächst eine Veröffentlichung der kaiserlichen Ordre an das Staats Ministerium bevorstehe, worin das letztere zur Fvrmnlirnng von Gesetz Vorschlägen znr Abhülse der durch die Commission ststgestelllen llebelstäude ans dem Gebiete des Eisenbahnwesens ansgefordert wird. Bekanntlich si»b nber die bisherige Ansprägnug der Reichs Goldmünzen, namentlich in Bezug aus preußischen Münzstätten vielfach Klagen laut geworden, welche auch im Reichs hiiK znr Sprache gekommen sind und in der bekannten Resolution des Abge ordneten Brockhalis: es möge aus künstlerische Anssührimg der Reichsmünzen Bedacht genommen werden, einen Ausdrnck gefunden haben. Wie mau böil, sind diese Beschwerden deii Technikern überwieseii worden, welche znr Festsetzung der Alissührnngs Bestimmungen des Münzgesetzes im Inni hi eher bernfen waren. Cs haben über die Beseitigung der llebelstäude Berathnngen stattgefnnden und man darf sicher sein, das; die ferner ansz»,prägenden Reichsmünzen zu weiteren derartigen Klagen keine Veranlassung geben werden. Berlin, 13. August. Die Cholera ist, wie der „B. B. Ztg." mitge theilt wiid, am Montag in Potsdam aitsgebrochen, es sind mehrfache Crkran- kimgen iind drei Todesfälle constatirt. Paderborn, 9. Anglist. Gestern Abend sind von Münster die Herren Provinzial Schulrath Dr. Sehiiltz imb Regierilngsrath Hngei als Commissan de.' Heern Obeepräsidenten Hierselbst eingetroffen. Dein Vernehmen nach wollen die genannten Herren heute das hiesige Priester Seminar besuchen. Cs scheint dabei sieh nm eine abermalige staatliche „Revision^ dieser Anstalt aus Grund 5fvttstantinopel, 11. August. '£l'r - mit den beten in seiner Begleitung befindlichen Ministern Nubar Pascha und Fsma.l Pascha und seinem gesammlen Gefolge soeben an Bord des ägyptischen Geschwaders begeben nnb ist um 10 Uhr nach Alexandria abgereist. langeii werde. Ein spanischer Kriegsdampfer Waffen für die Carlistcn beladenen englischen nach St. Sebastian verbracht. Kürliei. der Kirchengesetze zu handeln. s .. . ..... . des Herrn Oberpräsidenten zitgegangen, wonach die der philosophisch theologischen Lehranstalt im Universität«. Gebäude znsteheaden zwei Hörsäle vom I. Oktober b I. ab geränrnt, d. h. nicht mehr benutzt werden sollen. Cs ist diese Maß regel eine Consegnenz jener VersügtNig, wonach der hiesigen theologischen Lehr anstatt die „staatliche Anerkennnng" entzogen ist- (Wests. Volksbl.) Posen, 1 l Angiist. Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Erzbischof Ledochowski wegen eigenmächtiger Anstelliing des Pfarrers Arndt zu Filehne die formelle Anklage erhoben; das Kretsgericht beschloß die Untersnchung. Leipzig, 13. Angnst. Eine Bekanntmachung des hiesigen Stadiraths kündigt in Erinnerung an den großen Sedaner Sieg und die durch denselben voi in reitete Lstiederherstellung des Deutschen Reiches eine Feier des 2 Septem der als eines nationalen Festtags an, indem sie für den gedachten Tag einen AvUact in den Schulen, die Schmückung der öffentlichen Gebäude, eine Fest- rnnfif, die Verlegung des Marlitageü nnb eine festliche Beleuchtung der üffent liehen Plätze am Abend anordnet. Um dem 2 September auch in seiner äußeren Erscheiunng den Charakter eines Festtages ztt verleihen, städtische Verwaltitngs Bnreanx geschlossen werden. Der Rath spricht die Hoss nnng ans, die ^»ltbürger würden seinem Beispiele folgen, umsomehr, als nach einem Beschluß des Kirchenvorstandes in allen Kirchen ein Festgottesdienst statt Prenkf. Ita frank!. Vor Panout- Bit* ßboinifccho 1 Wien Banka Oeat. Crediti Gnlizlen 12C W) Uiiser m \ tad) buti 6treine c SMerniaf, an Hoh iii cheiiö ergoß XTunfhivt a M., 11 August Die hiesige Büvie, welch' Uive Hanisepeöpositwn ntfreebt \u erhalten sucht eröffnete beute wieder mit ziemlich fest-.'« Koursrn. ^le ( onhemlnc, Ä■ inVn \XUvn tiiBerlin noch ziemlich schüchtern * . j I buri-b einen A>auvi«iMivlff die Stellung der Vicbhabevei erschüttern zu uUien gn yel^ star ÄNaneoverkünse snnete Berlin datier gleich nach tLrüffnung ziemlich "wlte U'ime, so Se? Z Zute Weaelion elntvot. die jedoch nicht die Befürchte e -aMmsirn a erh elt, da st durch Ordres guter Käufer tbelhvelfe paralusirt wurde, liebet die Cred anstatt siinü lhu-x Börse dad Gerücht nm, das, deren Semeslratabschtns'. eine UnteH-itanz ^ustatirk. I iVollc Htll '.v.ubrlchi fi.b nK< wahr envelft, tinfien (>ntitocticn nod! .inen evlelteii. Die eiben eröffneten mit 250 und gingen noch au, ->< uJn ,lV oomßJ2 .........SÄ1 «t.......................... -..................SttfelSEBCES wird ter urieiaa von Uniercihif; ans tcu 28. b. MS-, bto ÄtcWtafle aufmMUntdt und f»iM«n mit riw» * b'u H nnb II. Sarmin einberufen. IUi« u» k/M «.ff» env.« »en ®cd,|ell. Wien da« canouifchc Nccht im Bewußtsci» ber Aläubiqcn noch in voller Kraft, so, JrniilU'piCfi würde die Anschannng Einzelner stch allgemein Bahn brechen, daß der aposto lisch« Stuhl zu Rom jrht nicht beseht sei, da ein in der Irrlehre hartnäckig! Pari«, H. August. Bei dem vom Präfecten von Lyon zu Ehren des beharrender Papst alö avgesetzt zu erachten sei, ohne das; eö eines besonocren |n Stadt anwesenden Herzogs v. Droglie gegebenen Gastmahle hielt der Richtersprucheö bedürse. Und allerdings hat Papst Pins IX., in schweren letztere eine Rede, worin er sagte, die Regierung werde alle Gesetze gegen die "Zrrthümeru besangen, stch gegen die katholische Kirche aufgelehnt, indem er am - — ..... - ' - - 18. ‘XuH 1870 sich selbst die lnchliche Allgewalt in dem ordentlichen Universal CpisiOpat al« göttliche Prärogative zngeschrieben und mithin die apostolische Verfassung oer Kirche zerstört und zugleich erklärt hat, seine eigenen Cathedral Eutscheidimgeti tu Glaubens, und Stttenlehreu seien aus stch selbst (ex seao) trreformabel (unwandelbars, nicht aber Kraft der Zusttinmung uv Kirche (otei Ueberetnsttmuiung mit der Kirche non aulciii ex conseriHii Ecclesiuo.) Wie fönntc ich da dem Manne, der, dem Herrn widerstehend, stch über das Gericht der Kirche erhebt, bind) einen Eid mich verbinden, der mich in seine Schuld verstricken würde? Aber der Mangel eines dem Papste geleisteten Eides schadet auch schon deshalb dem bischöflichen Amte nicht, weil ein solcher Eid für dte Btschöse des Orient« nie bestand nnb für die Bischöfe des Abendlandes eist im späten Mittelalter etngesührt wurde, und weil ferner in demjenigen Eide, welchen nach völliger Entkleidung ihrer apostolischen Würde die unterjochten römtscheti Btsehöse dem Papste von Rom „als ihrem Herrn" und absoluten Souveratn leisten, mit keiner Silbe der Religion oder der Pflichten g-geu die Gläubigen aus eigene Verantwortung vor Golt auch nur Erwähnung geschieht, vielmehr darin die Rede ist vo-i ber Sorge für die Vermehrung ber päpstlichen Rechte und von Verdemüthtguugen und Huldigtiugen nnb von Verantwortung selb, Uerbingen, Hagen, Brüssel rc. waren zugegen, vor bem Stuhle ztl Rom. Die Forberung bteses EideS ist nicht« als llsnr ......" palion und Sünde gegen die Kirche. Nicht durch päpstliche Ernennung oben >Uestätiguug witd ber legitim Erwählte wirklicher Bischof, souberu bind) bie Ordination, durch die Eousecration oder Weihe. DaS ist die mehr als tau sendjährtge Lehre und Praxis der alten Kirche." ES ist ja kinderleicht, sowohl vom radtcalen, wie voui nltramontauen Standpunkte gegen diese sog. „Halb heilen" zu pvlemisiren, allein da« Wichtigste bei dieser Angelegenheit ist eben die wiedererwachte Selbstständigkeit innerhalb der katholischen Kirche Rom gegen über. Jede Gelegenheit, tvelche dazu beitragen kann, die übermüthige römische Partei "wenn auch nur (in geringsten Maße, zu schwächen, must von den Gegnern Roms freudig begrüstt werden. Dieser römischen Kreuzspinne gegenüber ist es dringend geboten, unter Umständen alle häuslichen, politischen und religiösen Unterschiede einfach zu tgnoriren. E "» dkj b'elt bet H'äen bit *» ln9 von ber tbe. ch Neu-Cale- der St. Lau-! !m und des knoodt, drr einten.' M altkatho- ^bler erfolgt Ueier dauerte h"ß des Cen- Langen, Bonn, Lre- Kirche von W Delegirte >ofs Heykamp Eugene Natzv o/ge eines Zug-Mer, 16 ff in Malagc iicben Schien hrt fort, eine , aber iß ent- des Don 6ar ilien, weil dii p in : tw/nw Ae/teu e Lage Häven ' nniäMg, tu : )iahrrgän der auf tie engtÄ 1 zuricheMl n Tadel ausg^I [i diplomatijche-^ :i gefügt, uW| !ö Äufßandes W Madrider Regie rt Catalina eiii- r die Offnen hatte abfühve Haufer in ; at 100 geichtzt i3eiien N*r' > in N ffjrfen Banden •: l|( da e &uta «i rte in ^ntgentt” »® ybia »"* ® OfflOK” 1,116' ß r !. j:w* HrHj 5cut'c- ’ ta P ,a't M 6 hm ' “ >' J vOl D1’- goüifcflF '->.*•*** •kni i ftP- v- 743/8 Oberhessen 1581/r 1864r Borscnnachrichten. 14. August 1873. ö71ö) Aufruf. Unser freundliches Gebirgsftädtchen wurde am 28. dieses Monats Abends durch ein furchtbares Unglück betroffen, indem der dasselbe durchfließende Steigbach durch ein sehr heftiges Gewitter mit Wolkenbruch zu einem reißenden Strome anschwoll und mit kaum zu beschreibender Wucht seine kolossalen Waffermaffen, die überdieß noch viele zentnerschwere Steine und große Massen an Holz aus den Bergen mit sich führten, über einen großen Theil des Städtchens ergoß und die gräßlichsten Verheerungen anrichtete- Actien, Frankf. Bank 146% Frankf. Vereins-Kasse 1167/ö Darmst. Bankact. 420 Rheinische Hyp.-Bank 99% Wien Bankactien 1026 Oest. Creditact. 251 Galizien 120 FrischhLcker ? u (gießen. S onntag den 17. August Daniel Rühl am Rathhaus, Emil Noll in der Löwengaste und Louis Keil in den Neuen-Bäuen- ___________________________ 3% 3% 3% 5°/u 5% Actien. 50 0 östr. F. St. E. B. 3531/2 Lombard. Bahn 196 Ludwigsh. Bexbach 188% Maxbahn 132 Bayer. Ostbahn 120 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — Prioritäten* östr. Stsb. Prior. 60% östr s. Lombard 49% Livorneser 33% Toscaner 54 Elisabeth.-Prior. — Wild tosend riß er Brücken und Häuser spurlos hinweg (4 Häuser sind vollständig weggeschwemmt, 80—100 großentheils baufällig) und eingeengt durch die sich stauenden Holzmassen durchfluthete er mit aller Vehemenz die vorliegenden Stadttheile," wodurch mehrere Menschenleben (bisher wurden 7 Leichen aujqefunden und manche Menschen werden noch vermißt) dem furchtbaren Elemente zum Opfer fielen und viele Inwohner theils ihr ganzes Hab und Gut verloren, theils in ihren Vermögensverhältniffen so sehr erschüttert wurden, daß sie ohne Hilfe ihrer Mitmenschen einer trostlosen Zukunft entgegensehen, da der Schaden sich auf viele hundert Tausende belaufen dürste. In Anbetracht dieses namenlosen Elendes fühlt sich daher das unterzeichnete Hilfs-Comit^ verpflichtet, an die bekannte Wohlthätigkeit der Einwohner unseres gemeinsamen Vaterlandes die dringende Bitte zu richten unser schwer heimqesuchtes Städtchen durch milde Gaben unterstützen zu wollen. Jmmenstadt, den 30. Juli 1873. Das Hilfs-Comite. Bechteler, Buchbinder. Dr. Brug, kgl. Bezirksarzt. Fleschhut Frz. I., Kaufmann. Fleschhut I. M-, Privatier. Freiherr von Gise. Hagenauer Max, Kaufmann. Haggeumuller, k. Notar. Herz Fr. I. in Firma Gebrüder Herz. Hrebeler, Goldarbeiter. Ho eß I., Brauerei- und Gutsbesitzer. Huber, k. Rentbeamte. Joch am Jos-, Schuhmacher. Lederle, Stadtpfarrer. Markhart P. P-, Bürgermeister. Mayer, Uhrmacher. Pölcher, Kaufmann. Probst Ed-, Fabrikbesitzer Sch edler L., Kaufmann. Spindler, Maler. Wald hör, Metzgermeister. Sämmtliche Nedactionen deutscher Blätter werden dringend gebeten, obigen Aufruf in ihre Spalten aufnehmen und zu Gunsten unserer Verunglückten eine Subscription eröffnen und Beiträge in Enpfang nehmen zu wollen. Zur Empfangnahme von Gaben ist bereit die Expedition des „Gießener Anzeigers". Goldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 59—59 Pistolen . 9 36—38 „ doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 31—33 20 Frankenfit. 9 19%—20% Engi. Sover. 11 46—48 Kuss. Imper. 9 38—40 Dollar in Gold 2 25—26 Preuss. 41,3° Q Oblig. 104 /„ Frankf. 3%% Oblig. 87 % Nass. 4l/2°.o Obi. 9 • % Kurhess. 4°/° „ 96% Gr. Hess. 5% Obi. 100'/# , . „ » 3',a«o . »=3/« Bayer. 5°/0 n 4t..0/0 1jährige 101% 40 0 1jährige 96% Würtemb. 4%o u 0bl. 100% Baden 4%% ObL c. E. L. Oesterr. Silberrente 66% n Papierrente 62 l/g Spanier, neuest. 3% 17% Amerik. Bonds 1881r 100% n n 1882r 97% „ 1885r 98% „ p 1887r 99% jo. II. Emiss. 85' 2__________ Anieliensloose. Darmstädter fl. 50Loose 208 n » 25 „ - Kurh. 40 Thlr. Loose 70 Nassau 25 fl. — Braunschweiger 22% 3° 0 Oldenburg. k40Thlr. 37% 4% bayr. Präm.-Anl. 111% 4% badische Locse 110% Badische fl. 35 Loose 69% Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose 199 1860r Loose 923 4 Wechsel. Amsterdam k.. S. 98% Augsburg k. 8. 100 Berlin k. S 104% Bremen k. S. 105% Brüssel k. S. 93% Hamburg k. S. 105% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 92% Wien k. S. 105% ditto m. S. — ditto I. S. 105% Disconto 4 0/0 A[[gemeiner Anzeiger. Neue geräucherte Bückinge zum Roh essen bei 3656) I. A. Busch Söhne. dermiethungen. 3609) In Lit. D. Nr. 18 ist eine Stube an eine stille Person zu vermiethen. 3669) In meinem Hause, Wilbelmsstraße, sind fünf Zimmer des unteren Stockes mit Küche und Zubehör, sowie eine Mansarde mit Cabinet und eine Mansarde ohne Cabinet zu vermiethen und im October zu beziehen. Dr. Weichei. 3456) Eine Scheuer mit Stallung in der Hintergasse zu vermiethen. 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In W'W st bes A^i neu uni Lebensverstchkrungsbank f. D. in Goths, gegründet 1827. 298t) Die älteste und größte Lebensversicherungs-Anstalt in Deutschland hatte am i. Juni 1873 einen VersicherungSbeftand von 80,848,400 Thlr. Effectiven Fonds von . 19,670,000 „ j Im Jahre 1873 werden den Versicherten 35 Procent, im Jahre 1874 aber 37 Procent der eingezahlten Prämie als Dividende gewährt. Es stelle» sich hiernach die Versicherungskosten auf das möglichst niedrige Maaß. Der neueste Rechenschaftsbericht der Anstalt und Antragsformulare werde» durch unterzeichnete Agenten unentgeldlich verabreicht. in Gießen durch Buchhändler A. Ricker, in Büdingen durch Ortseinnehmer Louis Hohler, in Lich durch Lehrer H. K. Walz, in Marburg durch Oskar Ehrhardt. Kirchweihfest zu Heuchelheim Sonntaq den 17. und Montan den IX d. Mts., wo,u höflichst einladen: Sämmtliche Wirthe. I)r. Linck’s Pepsin-Pastillen, die Schachtel 10 Sgr. Dr. Marquart’s Pepsin - Essenz, per Flasche 15 Sgr. Heilmittel (nicht Geheimmittel) gegen die Krankheiten des Magens und der Verdauungsorgane. Zu haben in der Hirschapothekc in Gießen bei Dr. Hempel. (257) ,u <4 W »t, daß U Wi, M. ."lh nid) w iolS) eine P Kröbei Nlbtn ^tfeiuie "eben bt S mü ®e'te toi toerben. Nlttnq t"1« bet Am Siegesfeier am 18. August, demIahrestagberIchlachtbeiGMelotte: Großes Coneert im neuen Kurhaus ®u Bail - Nauheim, unter Leitung des Hof-Kapellmeisters Herrn Jlesiniiööa und Mitwirkung der Mitglieder des Großherzogl. Hostheaters in Darmstadt: Frau Kammersängerin Haide, Frau Zltmjer-lMrich, Herrn Lehrer, Herrn Dr. Mrmg, Herrn Mlmliach. Anfang Abends 7\ Uhr Berechnun g der an der Frankfnrter Börse gehandelten Effecten nebst Notizen für die Arbitrage. Von Dr. II. Portmann. Preis 24 Sgr. = 1 fl. 24 kr. Frankfurt a. M. Zimmer’sche Buchhandlung. Vorrälhig bei Jc Ridder. W. Dl Der nach bem funn ober Rechten zu iiberhaupt uw dmst. Md den j wiam r M, tve ^nsen bi 4000 Tk tie Regie Soeben erschien in dem unterzeichneten Verlag: (3668) Frankfurter Effecten buch. Lübecker Feuerversicherungs-Gehllschaft. 3632) Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, das wir Herrn Karl Gerlipp zu Gießen eine Agentur unserer Gesellschaft für den Kreis Gießen übertragen haben und empfehlen solche zur geneigten Inanspruchnahme. Die Gesellschaft versichert Immobilien, Waaren, Vieh, Erndte- erzeugnisse rc. ic zu festen und billigen Prämien und werden vorkommende Schäden prompt und nach loyalen Principien regnlirt. Lübeck, im August 1873. Die Direktion. Zu Vertragsabschlüssen empfiehlt sich Karl fäerlipp, Kirchenplatz 23. 3708) Sonntag und Montag, den 17. und 18. August: Kirchweihfest zu Wies eck, wozu ergebenst einladet Georg Lenz. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Gleiche zeitig erlaube mir, einem verehelichen Publikum einen ächten fran zösischen Rothwein, pr. Schoppen 30 kr., bestens zu empfehlen. g WestpBeälGScIier Hof. Sonntag den 17. u. Montag den 18. d. M.: Sießeostier der Schlacht bei Gravelotte. An beiden Tagrn von Nachmittags 4 Uhr an: Concert, darauf Tanzmusik. Der Saal iß decorirt. C Braubach.