Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hiessen Nuferen Donnerstag den 15. Mai 1878. Nr 11«. unsere» n, Wasl. «achstchmdm 250,000. - ifiing. j IschA Ende doch ab- Deutschland. )-g,l,ch°de» Aikß!«- ikßen. ießen. tote es innen patzt. msir jugen. jcpigeu ^v|t-puuiuui|i vviuV*ch . w X ™ ? . £ 7 7 Wesen der Kirche gar nicht. Wollte man aber wirklich von einer gewissen Beern- Frage der Rechteverbindlichkeit der sog. . trächli^unfl der Freiheit der Kirche sprechen, so wäre das, was Preußen jchOLandtagen einer eingehenden Untersuchung unterzogen, die zu dem Resultat . 2,509,500. 160,216. VE 1 (L 13 h mit Bringnlohn. D«ch di« bßzogen »tertchSh^g i st. rs kr Erscheint täglich, mtt Ausnahme Sonntags. Expeditisn: Cauzleiber», 9tL v. »r. 1. erst zu seiner Sicherheit thut, immer nur noch ein Schatten gegen das, waS katholische Staaten selber früher und bis heute der Kirche geboten haben. Man denke an den Anfang unseres Jahrhunderts. Die Staatsgewalt in Oesterreich hatte sich längst, schon in der Zeit der Ferdinande nach dem Muster der spanischen, von der Kirchengewalt emancipirt, dieselbe nur noch als Mittel zu ihren Zwecken gebraucht. Die kirchenseindlichen Acte Joseph's II. wurden von der späteren Regierung nicht durchaus aunullirt, das Wesentliche davon blieb und der sog. josephi- uische Geist war in ganz Oesterreich vorherrschend. Die Wahl der Bischöfe hing ganz vom Kaiser ab. Der Clerus wurde im Gehorsam und Interesse des Staats herangebildet. In Frankreich war schon vor der Revolution die Kirche als sog. gallicanische gegen den Einfluß Roms gänzlich abgesperrt und aus- chließlich unter die Gewalt des Königs gestellt worden. In der Revolution wurde die Kirche förmlich ausgerottet und durch Napoleon nur insoweit und in be*i Formen wieder hergestellt, wie es seiner Politik zusagte. In Spanien hatte die Staatsgewalt schon seit Philipp II. die Kirche unterjocht, wenn gleich in der Form der bigottesten Anhänglichkeit an die Kirche. Durch die letzten großen Kriege aber war die spanische Kirche schrecklich zerrüttet und verarmt. In Portugal herrschte englischer Einfluß, in Bayern das kirchenfeindliche System Montgelas. Ja, damals, und in den katholischen Staaten, war vielleicht einiger Grund zu klagen. Was geschieht denn heute in Preußen dagegen? Was ist es, das uns in die Zeiten der römischen Kaiser vor Constantin, in die Zeiten der hungrigen Löwen und der Scheiterhaufen zurückwerfen soll? Wir haben es schon gesagt: Die Priester sollen sich etwas allgemeine oder nationale Bildung aneignen, ihre Disciplinargewalt soll nicht an Ehre und Vermögen strafen, und dem gemaßregelten Priester soll unter Umständen eine Berufung an den Staat freistehen. Darauf reduciren sich die Jura circa sacra, die einst in katholischen Staaten die Kirche ringsum von der Staatsgewalt ganz anders umstrickt und gefesselt sein ließen, als jetzt in Preußen die neuen Gesetze wollen. Nur das Nothdürftigste geschieht, nur das, was die Nothwehr des Staates gebieterisch erheischt, und die Bischöfe stoßen ein Wehgeschrei aus — sie sprechen von Löwen und Scheiterhaufen. Glücklicherweise sind selbst Tausend Thaler noch lauge kein Scheiterhaufen, und wenn die neuen Gesetze erst einmal ihren vollen Ernst gezeigt haben, werden vermuthlich die Herren sich erst gehörig besinnen, ehe sie es auf den modernen Scheiterhaufen — eine kleine oder große Geld- oder Freiheitsstrafe — ankommen lassen, vermuthlich sich länger besinnen, als Ignatius uud Polykarpus, ehe diese ein wirkliches Martyrium erlitten. Heut zu Tage ist das Martyrium billiger und schreckt am werben ver- )crAWtl tr Uni«« i« Grausame Verfolgung. Die Kirche ist in die Zeit der Verfolgung unter den römischen Kaisern zurückgeschleudert. So ungefähr sagen die Fuldaer. Wir sind neugierig, ob Herr v. Ketteler für Löwen oder für den Scheiterhaufen bestimmt ist. Als Kaiser Trajan nach Antiochia kam, ließ er den Hirten der christlichen Gemeinde daselbst, den Bischof Ignatius, vor sich bringen. Trajan fuhr ihn hart än und schalt ihn einen vom bösen Geiste Besessenen, da er unermüdlich seine Befehle verletze und auch Andere mit in's Verderben fortrisse. Als der alte ehrwürdige Manu bekannte, daß es nur einen Gott gäbe und daß die lotter der Heiden böse Geister waren, ließ ihn der Kaiser in Fesseln legen und nach Rom zum Tode abführen. Hier wurde er öffentlich in der Rennbahn unter dem Jubel des heidnischen Pöbels zwei hungrigen Löwen vorgeworfen und gierig von ihnen verschlungen. Unter der Negierung des Markus Aurelius im Jahre 167 starb Polykarpus, der Bischof von Smyrna, den Märtyrertod Auf Verlangen des Volkes wurde der ehrwürdige Greis herbeigeholt und auf gefordert, Christus zu verfluchen. Als Polykarpus mit ruhiger Würde sich weigerte, schrie die tobende Menge: „In's Feuer, in's Feuer mit ihm!" und thürmte in stürmischer Hast einen Scheiterhaufen empor. Freudig und mit einem Dankgebet bestieg ihn der Greis. Allein die Flamme berührte seinen Leib nicht, sie wölbte sich um ihn gleich einem vorn Winde geschwellten Segel, so daß endlich der Henkersknecht hinaufsteigen und ihm den Dolch in's Herz «ntr m SM- Darmstadt, 13. Mai. Eine Anzahl oberhessischer, aus dem Lande wirkender Volkbschullehrer ist bei der zweiten Kammer dahin vorstellig geworden, zu veranlassen, daß ihre Bezüge mit den Lehrerbesoldungen der Städte in größeren Einklang gebracht werden. In der Motivirung wird geltend gemacht, daß die Preise der Lebensbedürfnisse auf dem Lande dieselbe Höhe, wie in den Städten, wo die Ausbildung der Kinder aber nicht so viel koste, erreicht haben, auch der Beruf des seine Schuldigkeit erfüllenden ländlichen Lehrers andererseits mehr Kraftanstreugnug als der des städtischen erfordere. — Die Berichte des Finanzausschusses zweiter Kammer über das Staatsbudget werden nunmehr in rascher Reihenfolge im Druck erscheinen An der Spitzt der Einleitung steht der Satz: . in der Anstellung möglichst weniger, aber dann auch gut besoldeter Staatsbeamten das Endziel des Strebens sehen zu müssen, welches nicht aus- schlicßt, vielmehr gerade ermöglicht, für dem Gesammtwohl wahrhaft segensreiche Zwecke die nöthigen Mittel reichlich zu beschaffen." Hiernach wiid die ,fixen Etats" gleichwie auf vorderen stoßen mußte. ; Das sind Geschichten, die uns aus der Zeit vor Constantin, dem ersten । christlichen römischen Kaiser, gerade zufällig eiufallen. Es gibt ja noch viele grauen- . haftere Martyrien, welche die Christen in dell ersten Jahrhunderten erlitten i haben, und die nicht blos von Einzelnen, sondern von Massen erduldet worden 1 sind. Mit dieser Zeit vergleichen die eben in Fulda versammelt gewesenen Bischöfe die heutige Zeit. Dieselben Gräuel erneuern sich, wir haben wieder, sagen sie indirect, einen Kaiser nach dem Beispiel von Decins und Galerius. Unsere Bischöfe, auf ihren reichen Sitzen, mit ihren fetten Pfründen, sie, die da herrlich leben in der Welt, behaupten, sie würden wie ihr Vorgänger Ignatius von Löwen zerrissen, ober wie Polykarpus verbrannt. Merkt man das dem Herrn v. Ketteler an? Oder den anderen Unterzeichnern des letzten Hirtenbriefes ? Ja, aber sie sagen's, blos weil künftig die Geistlichen etwas mehr lernen sollen, als bisher, weil Leib, Vermögen, Freiheit und bürgerliche Ehre der Staatsbürger nicht Gegenstand priesterlicher Zuchtmittel sein sollen und der Ungehorsam gegen solche, im Interesse des confessionellen Friedens und der Eintracht zwischen den Staatsbürgern getroffenen Bestimmungen vielleicht einmal einige Hundert Thaler Geld- oder einige Monate Freiheitsstrafe nach sich ziehen könnte. Das nennen die Bischöfe: auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder von Löwen verspeist werden. Das nennen sie: um des Glaubens willen verfolgt werden. Das nennen sie eine Erneuerung des Anspruchs des Smyrna'- schen Pöbels, Christum zu verfluchen, oder des Vorwurfs, den der Kaiser dem Bischof Ignatius machte, er sei vom bösen Geiste besessen. Nichts beweist mehr, auf welcher Seite die Verfechtung einer schlechten Sache ist, als die Uebertreibungen, zu denen die Ultramontanen seit drei Monaten in ihrem Kampfe gegen die Sicherheitsmaßregelu deö Staates bis zum letzten Tage durch ihre unnatürliche Hitze sich haben fortreißen lassen, und welche auch in dem letzten Schreiben ihrer Seelenhirten wieder hervortreten. „Seit Constantin ist so etwas nicht tage trafen", fräs sagen dieselben Leute, die sonst die Phrase im Munde zu führen pflegen: Die Kirche habe sich schon in schwereren Nöthen befunden und sei doch siegreich daraus hervorgegaugen. Was ist nun wahr? Daß heute die Kirche verfolgt ist wie nie — außer unter den römischen Kaisern vor Constantin — oder daß sie schon oft schwerere Noth, als die heutige ausgestanden hat? Die Ultramontanen reden immer gerade so, wie es ihnen paßt. Wir sagen: Die jetzigen Gesetzentwürfe berühren das ^rgenz w«. R°i, 1 >>ladk» Islands- Pector. ' Gießen, am 13. Mai 1873. Betreffend: Zurückstellung unabkömmlicher Beamten im Falle einer Mobilmachung. Die Großhcrzogliche .MiS-Schul-Commisswu Gießcn an die Schulvorstande des Kreises. Unter Bezugnahme aus unsere Ausschreiben vom 21. December 1871 und 16. April 1872 machen wir Sie darauf aufmerksam, daß Reclamationen bis zum 20. l. M. bei uns eingereicht sein müssen, wenn sie Berücksichtigung finden sollen. In Verhinderimg des Kreisraths: Spamer, Kreisasseffor. 991,454. 57 362,959. 13 604,414. 10 065,087. - n Berlin, 13. Mai. Unsere Leser werden sich erinnern, daß das Verschwinden von Briefen ans der Route Paris-Straßburg vor einiger Zeit zu lebhaften Klagen seitens der französischen Blätter, ja selbst zu Verdächtigungen so ist es interessant zu vernehmen, daß der Pariser Assisenhof am 6. d. Mts. •V einen jungen (französischen) Postbeamten, Namens Charles Schwalliuger (er ist wegen Unterschlagung von vernimmt. gänzlichen Aufhebung der religiösen Körperschaften vom Präfecten verboten Nom, 14. Mai. Man versichert, daß die beste Aussicht vorhanden Besmdl Obe Fulda, IS Taxen ans unserer hn Die Pre l) für Mi fl.3 „ 2 für Hin-1 2) für bh a. via M Bamberg, Saljburg münbcn ob -ff. 8 . n 6 J-.vmSuII Wien, odtt umge (Mil Tt. Wickelung rotur oerl< letzten M Namentlich voreilig in noch ohne aber die le dürste der haben, ind rutur in' rechtem Ä Netter bet! Daö 15, ja bei, wiesen wor das Unglüc Lo transatlü' ßee 9*' fundlaü" Lo im Ans«" rede * Gießen, (2333) OH 1854) $ storbenen 5 Kathari gestern ba Mutter n chre 1852 Nne, Pg uachstehmd -Lnhgestern ui, -8 nubtfftiS v°ben, ve Mt urfU1 kannten @ » auf verfj lu Lelha M« j? ««ft ^eDieje S eine- Trundstg Matter Ste fei- gelangt, daß nicht allein vom constitutionellen Standpunkte aus dieselbe zu. Wird sich Letzteres in Rom versammeln, oder plant man im Vatican einen verneinen sei und daß jene Etats auch nach den Katastrophen von 1866 und Wechsel des Wahlactes? Existirt jene vielbesprochene besondere Wahlbulle, 1870, nachdem die ganze Zusammensetzung des Landes, seine Verwaltung, oder gelten die alten kanonischen Bestimmungen und das Gregor'sche Wahlsta- Gesetzgebung, seine ganzen Finanzen gänzlich verändert worden, als rechtlich tut? Wird, falls neue Formen zur Anwendung kommen sollten, die Wahl als aufgehoben und unmöglich geworden zu betrachten seien. i eine legale betrachtet werden dürfen? Macht die Decimirung des Cardinal- Mainz, 12. Mai. lieber die Arbeiter-Unruhen in Gonsenheim bringt Kollegiums, welches in diesem Augenblicke kaum über 40 stimmfähige Mitglieder der „Mainz. Anz." folgenden eingehenden Bericht. Am Samstag Nachmittag'zählt, nicht noch in der letzten Stunde neue Verleihungen des rothen Baretts versuchte ein Theil, etwa 30 Mann, der am Bahnhof bei Gonsenheim be- nöthig? Wird dabei die nichtitalienische Prälatur gebührend berücksichtigt wer- schäftigten Arbeiter, nachdem sie bereits Morgens die Arbeit eingestellt, weil den, und wird man, den extremen Fall vorausgesetzt, den fremden Cardinälen ihnen von Seiten des Uebernehmers nur 1 fl. 50 kr. und nicht, wie sie es überhaupt Zeit lassen von ihren Rechten, insbesondere der Uebung des ihnen verlangten, 2 fl. Lohn per Tag bewilligt wurden, die übrigen noch fortarbei- anzuvertrauenden Secretums, Gebrauch zu machen? Das Alles sind Fragen, tenden ebenfalls gewaltsam zur Arbeitseinstellung zu zwingen, indem sie diese!- welche sich den sogenannten katholischen Mächten in ernster Weise aufdrängen, ben in der rohesten Weise mißhandelten und zwei junge Leute aus Gonsenheim Dazu kommt ein anderer Umstand. Bei den beiden letzten Papstwahlen ist die erheblich verletzten. Auch das Zug-Personal mußte vor den Steinwürfen von Entscheidung auf völlig außerhalb jeder Combination stehende Candidaten gefal- Seiten der strikenden Arbeiter flüchten. Blos der Locomotivenschirm rettete len, namentlich dachte im Jahre 1847 Niemand daran, daß das Haupt Mastai- den Locomativführer, der sich, während die Maschine ebenfalls mit Steinen bom- Feretti's sich mit der dreifachen Krone schmücken werde. Nicht anders scheint bardirt ward, hinter denselben flüchtete. Der Stationsverwalter, welcher die es heute zu stehen. Wie zahlreiche und bestimmte Combinationen auch von den Arbeiter zur Ruhe ermahnte, mußte vor der Wuth der Excedenten, welche im Blättern gebracht werden mögen, in den eigentlichen officiellen Kreisen hat man Laufe des Vormittags 2 Faß Bier getrunken, wie das übrige Bahn-Personal keinerlei nur Halbwegs sicheren Maaßstab, wer aus der Wahl als künftiger flüchten. Aus telegraphischem Wege wurde Geusd'armerie requirirt. Der Un Papst hervorgehen würde." tersuchungsrichter und Staatsproeurator waren gestern bereits an Ort und Berlin, 13. Mai. Unsere Leser werden sich erinnern, daß das Ver- Stelle und die Untersuchung ist eingeleitet. _ schwinden von Briefen auf der Route Paris-Straßburg vor einiger Zeit zu Berlin, 12. Mai. Der Börsen-Courier kommt nachträglich auf das lebhaften Klagen seitens der französischen Blätter, ja selbst zu Verdächtigungen bischöfliche Sendschreiben in einem Artikel zu sprechen, welcher die Ueberschrist t)cr deutschen Postbeamten Veranlassung gegeben hatte. An der Hand unwider- trägt: „Die rebellischen Bischöfe." Für das Börsenblatt bleibt das jüngste ^glicher Beweise wurde sofort die Integrität der deutschen Beamten nachge- Sendschreiben der Bischöfe trotz einiger hohlen Friedensphrasen nichts mehr diesen; was dagegen den Verbleib der verloren gegangenen Briefe anbelangt, und nichts weniger als die Erklärung, daß sie in dem Kriegszustände zum " " ' ' ' ~ ~ Staate verharren fester als je entschlossen sind. Ueber den Ausgang diese- Kampfes ist das Blatt durchaus nicht im Zweifel, wie folgender Passus beweist: 26 Jahre" alt und in ber Haute-Marne geboren), wegen Unterschlagung von „Mögen die Bischöfe nach dem römischen Strafgesetze die jüngeren Cle- Briefen und Geldern zu 3 Jahren Gefängniß verurtheilt hat. In seiner Woh- riker aushauen lassen. Der deutsche Rechtsstaat wird nach dem deutschen nling hatte man 9954 Briefe gefunden. Die Summe der Gelder, die er un- Strafgesetzbuch und mit Hilfe der neuen Kirchengesetze schon mit den rebellischen Erschlug, kennt man nicht genau. Bischöfen fertig zu werden wissen. Die Bischöfe empfehlen ^en Ihrigen das Berlin, 14. Mai. Die „Prov.-Corresp." bestätigt die königl. Sanctio- Gebet. Gegen die Bischöfe hilft weder das Geld noch die ^eufelsbeschworung, n'run$ j)er Kirchengesetze, und meldet, der Kaiser werde in Wien, wohin er wir empfehlen der Regierung mit der nöthigen Variation das „Landgraf, werde am 29. p. Mts. abreist, etwa 8 Tage verweilen. ^'"'Berlin, 13. Mai. Di- Romanischen Völkerfamilien nehmen gegen- . Berlin, Mai. Abgeordnetenhaus Präsident Forckenbeck verliest wärtig in hoh m Grade die Aufmerksamkeit in Anspruch. Ihr Natiouäl-Cha- 7' Schreiben des Mnnster-Prairdenten wonach Graf v. Jtzenpl.tz d.e nachge- rak r b dingt es, daß sie von einem Extrem zum andern jagen Die politischen »chte Entlassnng erhalten hat und der bisherige Uliterstaatsie-retar vr Achen- Umwälzungen tragen d »selben Stempel. Di- Franzosen machten den Sprung M »um Handels,nrmster ernannt worden ist. - Die Interpellation Nenbonrgs vom Cäsarismus znr Republik, sind aber nicht im Stande eine gemäßigte über de» Bau der Hamburg-Stader Etsenbah» wird v°» dem n-uen Handels- FottenNM-luna durchzuschen, sie steuern mit allen Segeln dem Radicalismus n"»,ster alsbald beantwortet; derselbe ent chuld.gt die Verzögerung der Arbe,- zu o daß die Frage chon jetzt sich herandrängt, w.rd der Radicalismus sich te» nut dem s-tth-r,g-n Mangel an techmschem Personal und sichert thu»!ichste r gierungsfähig »weisen ? Oder muß di- Rückwärts-Concentrirnng zu einer gorberung «n. Auf d.e Interpellation Petris, ob die Regierung °,ne Vorlage Indern Auflage des Säb-lr-giments erfolgen. An Staatsstreich-Proj-c.en ist über d,e Berthe,luug der Grundsteuer ,n den neuen Provinzen «nbr,ng-n werde, d e j tzige politisch- Gewitterschwüle natürlich überaus fruchtbar. In vertrau- --widert der R-giernngscommissar daß die Arbeiten sich aus Mangel technischer ten Kreist» tifteln Legitimisten, Pfaffenknechte und Bonapartisteu um di- Wette, Kräfte für d.e Vermeffungs-Arbe.t-n verzog-rtcn >md d,e Regierung daher noch wie man Thiers am besten los werden kann und wen man an seine Stelle keine Vorlage machen könne. Die iibrige Tagsordnung ist unerheblich. setzen soll übrigens aber so, daß keine der Verschwörergruppen dabei zu kurz Bonn, 12. Mai. Die beiden jungen altkatholischen Theologen, welche kommt. Sub rosa wird in diesen Conventikeln natürlich auch fürchterlich aus der Erzbischof von Utrecht, wie seiner Zett gemeldet, zu Priestern weihte, haben Thiers geschimpft, und die reaktionäre Presse sorgt dafür, daß die Schmähun- nun öffentlich ihre Thätigkeit als altkatholische Seelsorger begonnen. Beide gen, ohne für die Declamanten eine Verantwortlichkeit nach sich zu ziehen, unter haben bereits feste Stellen in Aussicht, und zwar in München und Breslau, die Leute kommen. In den polizeilichen Kreisen herrscht ebenfalls keine geringe München, 11. Mai. Daß Professor v. Holtzendorff in Berlin nach Erregung. Man befürchtet nämlich, es könne schon in der nächsten Zeit zu längeren Unterhandlungen und mehrmaliger Berufung endlich für die hiesige Ruhestörungen kommen. Wie „Bien Public," so sieht auch der „Soir" die Universität gewonnen wurde, erregt große Freude. Der berühmte Gelehrte Lage ziemlich schwarz an. Man vermuthet, daß es bis jetzt keineswegs gelun- wird schon im nächsten Semester seine Vorlesungen über Strafrecht, Völkerrecht gen ist, die nothwendige Anzahl der Mitglieder der „Unentschlossenen" des mib allgemeines Staatsrecht beginnen. rechten Centrums den Planen des Herrn Thiers zu gewinnen. „Soir" befürch- Aus der bayerischen Pfalz, 11. Mai. Die beiden rasch auf eintet auch, daß Thiers, zurückgeschreckt durch die Schwierigkeiten, das den gemä- an^er folgenden bischöflichen Erlasse, welche in Kusel und Edenkoben über zwei ßigten Republikanern betreffs der Proclamirung der Republik gegebene Verspre- f^fholische Frauen öffentlich von der Kanzel herab den Kirchenbann verhängen, chen zu halten, etwa versuchen möchte, seine alte Politik sortzusetzen oder sich pc geschiedene Protestanten heiratheten, beweisen recht deutlich den Segen zu neuen Concessionen der Rechten gegenüber zu verstehen. Daß, wie der „Frau- ^er (jivilelje in unserer Provinz, welche wohl die meisten gemischten Ehen auf- yais" versichert, Thiers von der Kammer verlangen will, eine jede politische ^eist. Der Bannstrahl des Bischofs Haneberg von Speyer ist ein kalter, die Diskussion bis zur gänzlichen Räumung des Gebiets zu verschieben, klingt indeß ßcft,cn Ehepaare sind bürgerlich getraut und ihre Ehen daher rechtsgültig, abunwahrscheinlich. In dieser Beziehung muß jedoch bemerkt werden, daß man gesehen davon, daß sie protestantisch kirchlich eingesegnet sind. nicht das geringste Zuverlässige über die sogenannten constitutionellen Gesetze St üöllifli” I heu W-g einen M Königin yersaninltl und cnblc übrigen h des M .............. Oesterreich. Spanien hat nach der Entfernung der keuschen Isabella viel q;perimeiitirt, Wien, 13. Mai. An der Wiener Börse verliest Hofrath Schön sol- provisorische Republik, constitutionelle Monarchie waren die Versuchsstationen . . Morgen wird in der „Wiener Ztg" eine kaiserliche Verord- und jetzt wird ein salto mortale zur Föderativ Republik emgeubt. weit n erscheinen, wonach die Nationalbank ermächtigt wird, statutenmäßig Wech- das Resultat der zu Enve gegangenen Wahlen abzusehen ist, ivird ui der - escomptiren oder Effecten zu belehnen, ohne hinsichtlich der von der constituirenden Nationalversammlung die Partei der ^oderattv-Nepublttaner ^für ausgegebenen Notensummen an den im § 14 des Bankstatuts fest- über eine gewaltige Majorität verfuge». U»b doch ist das Spautfche Volk, f gchuude» zu fei», welches so eben ans friedlichem Wege an der Wahlurne seine Sympathien für a 1 ö w die Föderativ-Republik kund giebt, ist das Spanische Volk im Stande, durch Schweiz, gewissenlose Agenten verführt, über ein Kleines sich selbst zu dementiren. Die - „ c s frftönen Taae von Araniuel sind eben weiter Genf, 13. Mm. Das „Journal de Geneve" berichtet, daß am Sonn- ' So bekämpfen sich auch i» Italien die hetcrogeuste» Strömungen. Di- tag und Montag ein- Anzahl von in die Schweiz geflüchteten Ausländern, Abhaltung eines Meetings gegen das Klostergefctz wurde verboten; die feindli- darunter zwn ehema tge Mitglieder der Commtme und em ehemaliges Mitglied chen Parteien arrangirten in Rom einen kleinen Straßenkamps, i» deneit neben des commnmstlfche» C-utralcomitüs, durch d-e Genfer Polij-i v-rpaftet worden m,erheblichen Verwundungen die Rufe „Nieder mit dem M,i>isterium! Nieder ist, welch letztere darüber a» den Bundesrath berichtet habe. Dl-Untersuchung mit den Priester»! Hoch die Republik!" miteinander abwechselte». Der Tele- sei eingeleitct. Unter den Verhafteten befand sich em wegen Unterschlagung graph meldet, daß die Ruhe weiter nicht gestört worden ist, doch die Sorgfalt, öffentlicher Gelder zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurtheiltes Jitdividunm aus mit welcher die Regierung über das Gescheheue Ermittelungen ausstellt, spricht Lyon, welches auf Befehl des BundeSrathes an Frankretch ausg-li-fert wor. dafür, daß den stattgehabteu Ruhestörungen entschieden eine ernstere Bedeutung den ist. Italien. Rom, 12. Mai. Der Chefredakteur des Journals „Capitale" ist wi beizulegen ist. Dazu kommt in Rom noch das „Hangen und Bangen in schwebender Pein" des Papstes, der nicht gesund werden und auch nicht sterben kann. -------, .. - x .. _ Heute erlebt derselbe wahrscheinlich seinen letzten Geburtstag. Der „Spen. wegen Aufreizung zum Aufstande verhaftet worden. In Neapel ist gestern, Ztg." wird über den heiligen Vater von einem Wiener Correspondenten geschrie- wie von dort gemeldet wird, eine beabsichtigte Demonstrationen Gunsten der ben: „Das wachsende Uebelbefinden des Papstes wird nunmehr auch von der gänzlichen Aufhebung der religiösen Körperschaften vom Präfecten verboten officiellen Berichterstattung zugegeben und nicht ohne Sorge sieht man einer wordem c r n w k Katastrophe entgegen, die zwar nichts mit sich bringt, was nicht erwartet wer- Rom, 14. Mai. Man versichert, daß die beste Aussicht vorhanden den mußte, aber auch das Erwartete mit einer Reihe ernster und gewichtiger sei, ein Einverständniß der Majorität bezüglich des Klostergesetzes zu erzielen, politischer Probleme verknüpft. Obenan steht natürlich die Frage des Conclave.'— Der Papst hatte einen Ohnmachtsanfall und empfängt Niemanden. ?n eitlen ’ Mull, KW»! M 618 ^dinal- •^liebet 1 Baretts lver- ^tbinälen ihnen 'Fragen, 'drängen, 'n ist die gesal- Mastai- scheint von den V man ästiger das Vn- r Zeit zu chtigungen 1 unwider- eu nachge- anbelmigt, • d. Mts. 9« (er ist lgung von einer Woh- bie er un- I. Sanctiv' wohin er !ck verliest )ie nachge- I Dr. Achen» Iteubourg's n Handels- ber Arbei- thunlichste ne Vorlage igen werbe, 1 technischer daher noch ch. zen, welche !chte, haben len. Beide Breslau. Berlin nach die hiesige te Gelchrte Völkerrecht sch auf cin- i über jwei verhängen, den Segen i Ehen aufkalter, die sgultig, ab- । Schön sol^ Ä-M'd- mäßig der von der kstatuts fest- i am Sonn- Ausländern' ,ei Mitglied .stet w»Ti‘“ jnttrjuÄ“"® °7, eltefert WiiUd iP z« iS».»'1! Börsennachrichten. 14. Mat 1873. Preuss. 41/a°/o Oblig. 1027/s Frankf. 31/2% Oblig. 87 Nass. 41/20,0 Obi. lOO'/b Kurhess. 4°,° „ 96i/„ Gr. Hess. 5°, 9 Obi. 102Vz n n 40/0 „ 99 n „ 31/r/, Lombard. Bahn 194Vz Ludwigsh. Bexbach 1861/» Maxbahn — Bayer. 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Da die genannten Grundstücke im Grundbuch thetts noch auf dem Namen des im Jahr 1830 ledig verstorbenen Johannes Martini zu Leihgestern, theils auf dem Namen dessen ix demselben Jahr gleichfalls kinderlos verstorbenen Schwester Katharine Martini in Leihgestern stehen, so werden alle Diejenigen, welche Eigenthumsansvrüche an eines oder das andere der gedachten dermiethungen. 2327) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet vermiethet Lehrer Mayer, Neue-Bäue 131. 2348) Ein kleines Zimmer zu vermiethen | bei Georg Unverzagt. < I 2314) Wetzsteingasse Lit. A. Nr. 33 ist ein möblirtes Stübchen zu vermiethen. j 1420) Ein Familienlogis von 4 Zimmern mit allem nöthigeu Zugehör ist zu vermiethen und 1. Juli beziehbar bei Georg Schultheis, Marktstraße. 2356) Ein Reitpferd steht zu vermiethen bei Hermann Euler, • Mäusburg. tu.ii tragen. Gießen, den 15. Mai 1*73. (H. 112.) Impotenz. 5 Kall für Jfrsktiten Von allerhand Steckenpferden. beiden Bildern von Spitzweg: Der Antiquar (2321) in Lang»Göns. Bezugnehmend au f Vorstehendes erlaube mir anzuzeigen, daß es jederzeit mein Bestreben siin wird, meine Gäste zur vollen Zufriedenheit zu bedienen und sehe deßhalb einem zahlreichen Besuch entgegen Ein Junge, welcher Schreiner iU, kann in die Lehre treten bei Adolf Hoß. 1790) Spezialarzt Dr, Äirchhoffer in Kappel (Schweiz) besitzt sichere Mittel gegen nächtliches Bettnässen, Pollutionen, findet Montag den S.ZJuni statt, wozu höflichst einladet Konrad Wentzel, Wirth wiß gütig jeden Beitrag unter der Chiffre R. 2134) entgegen und veröffentlichen auf Verlangen werden auch die Namen der freundlichen Geber! Aus warmem Herzen erläßt diesen Ruf au warme Herzen 2302) Ein Kellnerlehrling wird gesucht Hötel „Prinz Carl." (Sg ■e-_ Die soeben erschienene Nr. 31 enthält: Wir gratuliren Dir Zu Deinem Wiegenfeste, Und wünschen Dir immerdar Auch nur das Allerbeste. Denk' auch an uns an. diesem Tag Und on unsere Kehle, Damit sie nicht verdursten mag Und ächte Weihe fehle. Unserem lieben Heinrich Hoffmann zu seinem 17jährigen Wiegenfeste gewidmet von seinen Freunden.(2354) Hochachtungsvoll Hch. Schmoll Bitte für eine Klavierlehrerin! Eine Klavierlehrerin, die mit dem besten Erfolge ihre Schüler stets unterrichtet, eine brave Frau und treue Mutter, seit Jahren unter der Last unverschuldeter Unglückssälle aller Art im Stillen leidend, sieht jetzt, bei dec gänzlichen Verdienstlosig- feit ihres kranken Mannes, nicht mehr die Möglichkeit vor Augen, ihn, ihre drei Kinder und sich selbst weiter zu bringen, ohne die augenblicklich durchgreifende Hilfe barmherziger Menschen. In der Nähe einer kleinen Stadt lebend, niedergedrückt von täglich sich häufenden Sorgen, hat sie nach und nach all' ihr Hab und Gut zugesetzt, wagte nicht zu klagen und zu bitten, und steht nun vor ihrem gänzlichen Ruin, wenn es nicht gelingt, ein kleines Kapital herbeizuschaffen ! Die Unterzeichnete — leider nicht in der Lage, der Armen — über deren Wirken und Leben die besten Zeugnisse vorliegen, welche auf Wunsch eingesandt werden können, — dauernd zu helfen, — wendet sich hierdurch an alle milden Herzen und Hände, an alle Freundinnen der Musik, mit der Bitte um ein Scherflein für jene tapfer Kämpfende, die einst bessere Tage gesehen! Die Re- dactionen der Musikzeitungen nehmen ge- Ei» Möbelfchreiuer wird gegen hohen Lohn gesucht von (2069) Staudinger Comp. 2360) Unferm Freunde H. W . . . . . zu seinem 34. Wiegenfeste ein dreifach donnerndes Hoch! Mehrere Freunde. Hochachtungsvoll Carl Schütz Handlung der Lungenschwindsucht durch das Höhenklima. Von Dr. E. Hecker- — Skizzen vom Bodeusce. Von A- W. Grube. II. Die Fischerei des Bodensees. Mit einer Abbildung von Bodensecsischen. HL Die Schiff fahrt auf dem Bodensee. Mit 3 Originalzeichnungen von H. Mertv. — Am Familien ; tische: Umschau im Gebiete der Länder- und Völkerkunde. Von Richard Andree. VI. — Dr. lanck’s Pepsin-Pastillen bereitet aus Pepsinum activum von Dr. L- C. Marquart, in Schachteln ä 10 Sgr. Dr. MarquarVs Heute Abend: Concert a la Strauss ausgeführt von hiesiger Regimentsmusik. Entree frei. I Strohhüte werden zum Waschen, Färben und Fa^onniren angenommen und rasch besorgt durch Wilhelmine Fuhr. Bekanntmachung. In meinem Bezirke sind öfters Packetträger-, Landbriefträger- und Stadtpost- Doten-Stellen mit Dienfteinkommen bis 240 Thaler jährlich zu besetzen. Das Diensteinkommen dieser Unterbeamten ist ein gesichertes und wird selbst in Krankheitsfällen fortgewährt. Nach 15jähriger Dienstzeit, wobei die in Ableistung der allgemeinen Milttairpflicht zurückgelegte Dienstzeit mit in Anrcchnu»rg kommt, wird von denselben der Anspruch auf definitive Anstellung erworben; damit ist die P«nsionS Lerechtigung und die Berechtigung zum Eintritt in eine staatliche Wittwenkaffe verbunden. Außerdem sind diesen Postunterbeamten durch die Postkleiderkasse, und dem Post-, Spar- und Vorschußverein verschiedene Vortheile gewährt, auch wird denselben der Einkauf in eine Lehensversicherung durch eine erhebliche Beihülfe der Postverwaltung zu den Prämien sehr erleichtert. Gut beleumundete Personen, die noch nicht über 30 Jahre alt sind, welche eine Beschäftigung als Post-Packelträger, Landbriefträger oder Stadtpostbote wünschen, wollen sich in frankirten Gesuchen, unter Beigabe ihrer Führungs- rc. Atteste bei der Kaiserlichen Ober-Postdirection in Darmstadt melden. Ausdrücklich wird bemerkt, daß auch jüngere Leute, sofern sie nur für den Postunterbeamtendienst körperlich kräftig genug sind und das für die Kidesmündigkeit festgesetzte Alter, welches in Starkenburg und Oberhessen 16 und in Rheinhessen 15 Jahre beträgt, anwelden können. Darmstadt, den 6- Mai 1873. Der Kaiser!. Ober-Postdirector: Deininger Akademischer Gesangverein. 2361) Die heutige Probe muß eiugetretener Verhältnisse halber auf morgen, Freitag Abend, verlegt werden. Der Vorstand. Ilestasgralhm Lahnstein. Heute und morgen Abend: Concert der Gesellschaft „Lyra" aus Hamburg Anjana V?6^ Uhr. Ent»6e frei. 3 Pepsi ii- Esse nz per Flasche 15 Sgr. Verkäuflich in । ■ der Hirllchapothcke in Gicßen bei Zu den 3 Dr. HcmpkI. Alleiniger Inseraten- Pächter des „Kladderadatsch“, der „Fliegenden Blatter“, des „Figare“ in Wien. Alleinige Annoncen - Regie des „Deutscher Reichsanzeiger“ und „Königlich Preussischer Staats-Anzeiger“, „Berliner Tageblatt", „Deutsche Landes-Zeitung“, „Deutscher Gemeinde-Anzeiger“, „Capitalist“ „Revue finaneiöre allemande“, „Schweizerische Handelszeitung“, „Züricher Presse“ „Prager Handelsblatt“, „Feierabend des Landwirths.“ Haupt-Agent gesucht. 2318) Auf ein großes Gut in Ob'.rbessen 2353) Ein conccffionirteS Bremer Aus- "n tüchtiger ve-°n°mie. Gehülfe wanderuugsgeschäft sucht einen tüchtigen b «rnfg 3U ei,0’ren bcr Hauptagenten für das Großherzogthum Hoffen. Gefl. Adressen nebst Angabe von Referenzen sub B. 1766 nimmt die Annoncen- Expedition von E. Schlotte in Bremen und der CactuLfreund. -----—------------------------------ Zu Bestellungen empfehlen sich: 635) Einen braven Jungen sucht die Ferber'sche Univ.-Buchhandlung, in die Lehre Ernst Möser, E. Heinemann, I. Ri cf er. Schuhmachermeister. entgegen 2322) 1—2 Arbeiter finden noch dauernde Beschäftigung in der Dampf - Knochen - Siederei von August Schlessinger. | Handels verein. Herr Dr. Neah wird die Güte haben Montag den 19. Mai, Abends 8 Uhr, im Ebel Rudolf Rosse Frankfurt a. II, Ferner domicilirt: Berlin, Breslau, Cöln, Halle, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Prag, Stuttgart, Strassburg, Wien, Zürich. Bsfirikller Agrn- fimmtlichcr Zeitungen des In- und Auslandes. j 148) Ueber die Anwendung und den i Erfolg des Pepsin schreibt der hoch- g angesehene Gelehrte Dr. Hager in Nr. 3 49 „Ueber Land und Meer": „Es 8 boten sich mir Gelegenheiten, das I Pepsin in seiner ganzen Wirkung zu er- 3 proben. Das Pepsin wurde angewandt 1. bei Apetitlosigkeit, 2. bei träger Z Verdauung, 3. bei Jiidigestion mit y Brechneigung, 4. bei Magencatarrh, Z 5. bei akuter Alkohol Vergiftung, 6. bei - fe 3 Sodbrennen, 7. bei Ohnmacht als .-g s Jndigeftionsfolgen, 8. bei übermäßiger 7ö Säurebildung, 9 bei Magenkrampf. ~ ß In den Fällen 3, 5, 6, 7, 9 stellte sich .i - g die wohlthätige Wirkung innerhalb ♦ £ 15 Minuten ein, in den andern Fällen ca waren mehr Gaben nothwendig- die £ Wirkung erfolgte aber sichtlich schon LZ I im Laufe eines halben bis ganzen ?? | Tages."__ '__ Der steinerne Maler. Novelle von Max 3 von Schlägel. (Fortsetzung.) — Die Be- Z 1603) Ein 2. Hausbursche wird gesucht. Mai 1873. eitle P°lk°. —- ■ . E.uharn. Gaben für dieselbe nimmt die Expedition 2325) Dienstmädchen, m>t gu^n Zeug- des Gießener Anzeigers entgegen. r! ?? D? Äen' J?-1? D^rm- -------°-------—----------- stadt gesucht. Näheres bet I. Zur buch. einen Dortrag: „Neber das Neichs-Dber-Handclsgericht" zu halten, und laden wir die Vereins - Mitglieder zu recht zahlreicher Betheiligunq hierzu ein.__________________Der Vorstand. 2357) Unterzeichneter erlaubt sich, hierdurch die ergebenste Anzeige zu machen, daß er unterm Heutigen seine Wirtschaft „Zum Frankfurter Hof" Herrn Carl Schütz übergeben hat und wird derselbe solche in gleicher Weise sortführen. Für das mir in so reichem Maße zu Theil gewordene Vertrauen höflichst dankend, bitte, dies auf meinen Nachfolger gütigst zu übet Concert Verein. 2355) Baulicher Veränderungen im Club-Saale wegen muffen die Vereins-Concerte für das Sommer-Abonnement unterbleiben. Der unterzeichnete Vorstand beehrr sich, dieses zur öffentlichen Kennt- niß zu bringen, mit dem Bemerken, daß die Rechnung über Einnahme und Ausgabe des Vereins vom 1. October 1871 bis 1. October 1872 nebst Belegen 14 Tage lang zur gef. Einsicht der verehrlichen Mitglieder in der Ricke r'schen Buchhandlung offen liegen. _________________________________Der Vorstand des Concert-Vereins. 2313) 3ct) erlaube nur, hiermit die «rgevenste Anzeige zu machen, daß ich die seither von mir geführte Bäckerei am Lindenplatz au Herrn Bäckermeister Carl Weidig abgetreten habe. Indem ich für das mir geschenkte Vertrauen meinen geehrte!- Kunden den aufrichtigsten Dank sage, bitte ich, dasselbe auch auf meinen Nachfolger übergehen zu lassen. Gießen, den 12. Mai 1873. Carl Löber s Witwe. Bezugnehmend auf Vorstehendes bitte ich, das meinem Vor gänger zu Theil gewordene Vertrauen auch auf mich übertrage;- zu wollen, und werde ich steiS bemüht sein, mir dasselbe durch eine sorgfältige Ausfü'orunq zu et halt n ui suchen. Carl Weidig. Stebactton, Druck und Verlag der Brühlffchen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) ta Gießen. Mr. 1 Da die lltbrii Grcßh. E (timmimgn sichen der Besuch theidigung gegen den angelegt^ wegen spuichsrclt I Betriebs- im allgmn Regierung Rothrvendi des Eifeub her derma rath nnzn Tei Üg vorlsil glaubt, bi von Eisen rungen de leicht ohni ränetälsre sicht, hj öffentlichem der Neiä' mache, a dieser Hii ! AussichtSb, des Publix pccuniären sähen übei ergeben, n Eine Ansschnsse t'gen Ich trag des so wie er Errichtung Einwirkun welche die Einne thi Bc I umvillkom vernehme! teil für Diesen 5 . ^ige züt W zähle v»d Beikc und Tksel vn Bälle nonS^c d. bis 7 u ökschehe,! $ Debatte 4 - ven ent, ' Mitt neu. Arafeu ^ettrefe;