Gießener Anzeiger f Herrn Mnzeige- und Amtsblatt für den Areis Hiessen. Samstag den U. Juni Nr. 180. 1893. I5rfd?eint täglich, mir PW nähme Sonntags. Gxvedttton: Eanzletber^. QtL B. Nr- 1 ran*e, in 9kt» vtertrljäh^g 1 fL 12 h. mit Bringrrlohn. Durch die Post Liegen vierteljährig 1 n 29 h. 5 maßgebend Paglich als 1 ^e Zeitlin- l u Nürnberg, n 5-2-3° 0. = is und franco. leditioo von Braunschweig e Verbindungen uffentliehung von etliche Zeitungen hier ! „Figaro“ ger“, „Berliner 14, .Capitalist“, richer Presie“, hrplan: r-Lahn. Ließen n<4: 11« Vom- Lbds- 2179W Sonn V- W Nachts. i Porm- W rjj* Nachts. MbA Gieße» ««*; W « ** klbtvds-.zMgs. dAids- Nachln- k,Ws- 0 » -iso Nach"'- Lonv- d > os nii- ° ' ießen von: S 12'°* Nochl^ LÄ--M ■ ? ■/-' Nachte- ' rNS 7^ * i N^ Deutschland. j Wir wollen hier nicht anzuführen unterlassen, daß der Kaiser sich des besten Aussehens erfreute, uild daß neben ihm und dem Großfürsten auch die in Darmstadt anwesenden len auch Se Königl. Hoheit der Großherzog, der Großfürst-Thronfolger und an-,werth diese materiellen Erleichterungen sind, die Presse weist es weit von sich, ■ dere unter den anwesenden Fürstlichkeiten mit dem Schah Begrüßungen. die^Beseitigung längst als ungerecht anerkannter Lasten dt.rch eine unwürdige Der Zug in welchem sich der persische Monarch befand, setzte sich darauf rechtlose Stellung zu erkaufen. Ihre tdeale Aufgabe der freunuthigen Bein der Richtung nach Heidelberg in Bewegung. Der Kaiser von Rußland, so- sprechung öffentlicher Zustände steht ihr höher als materielle Vortheile. Die .wie der Großfürst - Thronfolger mit Gemahlin und Se. König!. Hoheit der Erklärung fordert alle deutschen Redactionen zum Beitritt auf. ... v' . . oha,. ■ c ztt. .1........r.-.f.,... (X ai.i.iS An WAohn 19 sWm Itnfnv OXitinv Fipv nnrptrvt nitrm nip rHihnrnrnoimi- Berlin,, 12. Mai. Unser Kaiser, der bereits durch die außerordentli- jugendlich schöne Erscheinung der zum ersten Male Kaiser!. Schwiegertochter die Blicke auf sich zog. Die Erscheinung des Schahs von Persien ist in den Gemeinden des Kreises Lindenfels. Darmstadt, 11. Juni. Heute Nachmittag um halb 3 Uhr fand die Ankunft Sr. Majestät des Kaisers von Rußland zum Besuche beim Großher- zoglichen Hof und die Begegnung des Kaisers und Sr. Majestät des Schahs von Persien auf dem hiesigen Bahnhofe statt. Der Kaiser von Rußland, sowie Ihre Kaiser!. Hoheiten der Großfürst-Thronfolger und die Großfürstin Cesa- Großherzog mit den anwesenden Mitgliedern des Großherzoglichen Hauses be gaben sich, von dem anwesenden Publikum mit begeisterten Hochrufen begrüßt, zu Wagen in das Großherzogliche Residenzschloß, woselbst die Allerhöchsten Herrschaften das Diner einnahmen. chen Anstrengungen der jüngsten Wochen und in Folge einer Erkältung etwas angegriffen war, ist, wie die „Prov.-Corr." hervorhebt, durch die beiden Trauer- fälle, welche das Königshaus betroffen haben, lebhaft berührt worden. Im Gießen, 14. Juni. Die Hoffnung, daß das Großherzogthum außer den schon empfangenen Millionen aus der französischen Kriegökosteuentschädigung noch weitere erhebliche Summen erhalten werde, scheint nicht in Erfüllung gehen zu wollen. Nach der neuesten Vorlage des Bundesrathes an den Reichstag vom 29. Mai: „Gesetzes-Entwurf über den Antheil des ehemaligen norddeutschen Bundes an der französischen Kriegskostenentschädigung", bleiben für die Staaten des gedachten Bundes nach Abzug aller Kriegskosten, der sog. Netablissementsgelder (d. h. der zur Wiederherstellung der vollen Kriegsbereitschaft der Truppen erforderlichen Gelder) und anderer Ausgaben nur weglichkeit hin, sondern ebenso sehr auf Freundlichkeit und Güte. Von apathischem Wesen war nichts zu bemerken. Fast fortdauernd erhellte ein freundliches Lächeln sein Gesicht. Das letztere ist von orientalischem Typus, mit stark gebogener Nase und einem langen schwarzen Schnurrbart. Der Schah führt eine goldene Brille, welche er mit einer schwarzen Schnur an seiner Mütze befestigt hat. Er trug einen schwarzen bis zu den Knieen reichenden Rock, dessen vordere Seite und dessen umgelegter Kragen reich mit Silber gestickt und mit zahlreichen Edelsteinen aller Art geschmückt sind, von denen: besonders zwei nebeneiliander herlaufende Reihen grüner Steine von ziemlicher Größe weithin sichtbar waren. Die Beinkleider waren von weißer Farbe. Den Säbel, welcher in Berlin so viel Aufsehen erregt hatte, hatte der Schah abgelegt. Das Haupt bedeckte die gleiche Schaffcllmütze, welche auch bei dem gesammteu Gefolge zu erblicken war. Von diesem hatte die Mehrzahl europäische Röcke, dagegen bemerkte man auch einige mit orientalisch reicherer Kleidung. Durchgängig sahen die Perser, welche an den Wagenfenstern erschienen oder ausgestiegen waren, recht intelligent aus und sie schienen theilweise sehr aufgeräumter Stimmung zu sein. In dem Train des Schahs befanden sich der General v. Doyen und andere preußische Offiziere. Wie man uns erzählt, sprach sich der Schah dem Kaiser von Rußland gegenüber sehr anerkennend über die ihm in Deutschland gewordene Aufnahme aus Darmstadt, 12. Juni. Seitens Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen ist eine Vorlage wegen Verlängerung des Finanzgesetzes auf die letzten sechs Monate des Jahres 1873 an die zweite Kammer der Stände des Groß- herzogthums ergangen. "Holzheim bei Lieh, 13. Juni. Ein gestern Nachmittags 5 Uhr, von Westen heranziehendes schweres Wetter hat unseren lechzenden Fluren einen durchweichenden Regen gebracht, dagegen durch einen zündenden Blitzstrahl eine achtbare Familie des Dorfs in Todesgefahr versetzt. Der Blitz schlug in das neben dem Pfarrhaus gelegene Haus des Schneiders Joh. Zeiß VII. Die ganze Giebelseite wurde zertrümmert, aus den Balken Stücke von Mannsdicke und Länge losgerissen, 4 Fenster zerschlagen, eine am Fenster stehende Tasse durchlöchert, ebenso ein in derNähe liegendes Heftchen, die Fensterrahmen versengt, die Wandbekleidung und vieles Fachwerk herunter- und durchgeschlagen. Das Ehepaar Zeiß, einige Enkelkinder und der von Rockenberg zu Besuch anwesende, von hier gebürtige Peter Bingel wurden zu Boden geworfen, die Frau an der Hand, das älteste Enkelkind am ganzen Körper, der Besuch am stärksten im Rücken und an dem einen Arm verletzt resp. momentan gelähmt und Bingel mit dem Stuhl, worauf er, an die Wand gelehnt, saß, einen Fuß weit in die Stube gerückt. Die in der Mitte der Stube an der Wiege des kleinen Kindes sitzende Schwiegertochter blieb mit ihren beiden kleinsten Kindern völlig unversehrt, war jedoch gleichfalls kurze Zeit betäubt. Zwei in der Nähe der Thüre sitzende, aus einem anderen Hause zu Besuch anwesende Enkel waren gleichfalls nur betäubt. Berlin, 12. Juni. Sämmtliche hiesige Nedacteure, ausgenommen die 48,664,364 Thlr. zur Verkeilung übrig. Nach der Bevölkerung Nordheffens (der Provinz Oberhessen) in 1871 berechnet, kommen davon auf 246,733 See- 409,245 Thlr. Von dieser Summe gehen jedoch ab: eine ohne Zweifel gewinnende. Seine Eesichtszüge weisen nicht allein auf Intelligenz und geistige Be- i) diejenigen Beträge, welche für die Gewährung von Beihülfen an Reservisten und Landwehrleute in Nordhessen von Preußen während des französischen Krieges geleistet worden sind; 2) diejenigen Beträge, welche als Retablissementsgelder für die 25. (hessische) ■ Division besonders aufzuwenden sind und nach der Militärconvention vom 13. Juni 1871 von dem Großherzogthum Hessen allein getragen ! werden müssen. Die Ermittlung und Feststellung dieser Beträge ist noch Vorbehalten. ' Höchst wahrscheinlich werden dieselben den Betrag von 400,000 Thlr. überstei- ' gen und Hessen zu den Netaölissementsgeldern seiner Division noch eine erheb- 1 liche Summe zuzulegen haben. Zu einer Steuererleichterung wird es demnach schwerlich kommen. : Darmstadt, 11. Juni. Durch Allerhöchstes Decret vom 30. v. Mts. 1 wurde der Großherzogliche Hofgerichts-Präsident Dr. Georg Krug auf'sein Nachsuchen, unter Bezeigung der Allerhöchsten vollen Zufriedenheit mit seiner ‘ langjährigen, treuen und eifrigen Dienstführung in den Ruhestand versetzt. Bei \ diesem Anlaß haben Se. Königl. Hoheit der Großherzog dem Präsidenten Krug ' in Rücksicht auf sein nahezu fünfzigjähriges Dienstalter und auf die von ihm stets bewiesenen loyalen Gesinnungen das Eomthurkreuz I. Classe des Verdienst- | Ordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen geruht. Darmstadt, 11. Juni. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 27 enthält: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ober - Konsistoriums, die Ergebnisse der Verwaltung der allgemeinen geistlichen Wittwenkasse vom Jahr 1871 6cfr. Die Einnahme beträgt 158,177 st. 9 fr. Die Ausgabe 132,810 fl. 45 kr. (Darunter 59,698 fl. 7 fr. Wittwenpensionen und 67,600 fl. neu ausgeliehene Kapitalien.) Verglichen bleibt Rest 25,366 fl. 24 fr. und dieser be- < steht: 1) liquidirten Ausständen mit 587 fl. 37 fr., 2) in baarem Vorrathe 1 mit 24,778 fl. 46 fr., zusammen 25,366 fl. 24 fr. 2. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1873 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Comnumal-Bedürfnissen Iretona trafen zuerst, von Stuttgart kommend, in einem Extrazuge auf demsdeö „Staats-Anzeigers- , der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung", der „Kreuz- Bahnhöfe ein und wurden von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog und densZeitung" und der „Post", beschlossen einen Protest gegen den Reichspreßgesetz- Prinzen Carl, Ludwig und Wilhelm, sowie von dem Grafen Schönberg mit Entwurf. Die Erklärung richtet sich gegen die unveränderte Beibehaltung der Gemahlin empfangen. Wie seine Gäste, so war auch Se. Königl. Hoheit im'polizeilichen Beschlagnahme und findet die Definition der Vergehen und Ver- Avilanzuge. Der kaiserl. russische Gesandte Graf v. Osten-Sacken, sowie derchrechen nicht begrenzt genug, glaubt vielmehr, daß die statt dessen aufgestellten Legationssecretär Fürst Baratow, waren gleichfalls in Erwartung des Kaisers allgemeinen Sätze nach subjectiver Willkür gedeutet werden könnten. Die Beim Bahnhof anwesend. stimmungen über die Verantwortlichkeit des Redacteurs widersprächen allen Sofort nach der Einfahrt des kaiserl. Trains fuhr der Extrazug des strafrechtlichen Grundsätzen, welche zur Strafbarkeit den dolus oder eine schuld- Schahs von Persien auf dem dem Perron des Bahnhofes abgekehrten Geleise volle Fahrlässigkeit verlangen. Die deutsche Presse, ihres täglich wachsenden ein und hielt dem südlichen Pavillon des Bahnhofs-Gebäudes gegenüber. Der Einflusses wohl bewußt, will nicht Straflosigkeit für ein veröffentlichtes freies Kaiser von Rußland der an dem nördlichen Pavillon, wo sich die Großher- Wort, wenn dasselbe wirklich straffällig ist, sie will strenger Verantwortung vor zoalichen Gemächer 'befinden, seinen Wagen verlassen hatte, schritt an der den allgemeinen Strafgesetzen sich nicht entziehen, aber protestiren muß sie gegen Waqenreihe des Zuges mit welchem er gekommen war, her, und den PerronlAusnahme-Bestimmungen, deren maßlose Vielseitigkeit und Dehnbarkeit eme mtlana auf den Wagen des Beherrschers von Persien zu. Der letztere stieg, pruste und wissenschaftliche Erörterung allgemeiner Wahrheiten auch die patriotisches er dieses bemerkte aus und trat auf das vordere Cchienengelcise, auf^wohlgemeinteste Beleuchtung öffentlicher Zustände Tag für Tag, wo nicht der welchem sich nunmehr die beiden Monarchen begrüßten. Der Händedruck, mit.Vernichtung, doch der Verfolgung durch die Organe einer unberechenbaren welchem sie sich bewillkommneten, wie die nachfolgende, auf französisch geführtes Administration nach deren Ermessen aussetzen würde. Man bietet m dem Ent- Unterredung trugen gleichmäßig das Gepräge des Herzlichen. Ebenso wechselten wurf die Aufhebung der Stempelsteuer und der Cautionen. eo wunschens- Prinzen Adalbert ist dem Könige wiederum eines der ihm durch wirkliche Freundschaft und langjährige gemeinsame Erinnerungen eng verbundenen Mitglieder der älteren Generation der Königlichen Familie entristen worden, — in der Fürstin von Liegnitz aber ehrte der Kaiser nicht nur das ihm in jeder Beziehung heilige Andenken des trefflichen Vaters, sondern er und das ganze Königshaus widmeten der Entschlafenen auch eine hohe persönliche Verehrung und sind von ihrem unerwarteten Hingang sehr schmerzlich bewegt. Unter die- feil Eindrücken hat sich der Kaiser nicht so rasch erholen können, wie es, Dank feiner kräftigen Natur, sonst der Fall zu sein pflegt, und es wird deshalb die beabsichtigte Reise an den Kaiserlichen Hof und zur Weltausstellung in Wien für jetzt voraussichtlich unterbleiben, so schwer es dem Monarchen wird, darauf jetzt zu verzichten. Auch der Besuch in Jugenheim und Carlsruhe gilt noch als ungewiß Der Kaiser wird die nächste Zeit vorzugsweise auf Schloß Babelsberg zubringen und gegen Ende Juni oder Anfang Juli nach Bad Ems, im Monat August wieder nach Gastein gehen und dann voraussichtlich auch den jetzt versäumten Besuch in Wien nachholen. Berlin, 12. Juni. Wie verschwenderisch die Einzel-Regierungen bisher mit Ausgabe von Papiergeld umgingen, zeigt eine Berechnung der „A. A. Ztg ", wonach in den winzigen Vaterländchen Schaumburg und Strelitz auf den Kopf der Bevölkerung elf Thaler kamen. Nach ihnen kommen Sachsen und Anhalt mit 4 Thlrn. pro Kopf; Preußen steht niedrig da, nämlich mit 0,84 pro Kopf, während die Hansestädte mit ihrem großartigen Verkehr gar kein Papiergeld ausgeben. Die beabsichtigte Einziehung des Staatspapiergeldes ist gegenüber solchen Daten gewiß gerechtfertigt. Berlin, 13. Juni. Die Jhmer'sche Dachpappenfabrik in Rixdorf ist heute früh durch Explosion von zwei Dampfkesseln vollständig zerstört worden. Die Zahl der Getödteten und Verwundeten ist noch nicht festgestellt, doch dürfte dieselbe nicht unbeträchtlich sein, da Tag und Nacht gegen 100 Arbeiter in der Fabrik beschäftigt waren. Wiesbaden, 13. Juni. Der Schah von Persien ist Heine früh 8 Uhr von hier abgereist. In Biebrich besteigt er ein Salonschiff, um sich nach Bonn und von da über Spaa nach Brüssel zu begeben. öchmeiz. Bern, 12. Juni. Der Bundesrath verlangt von der Züricher Regierung Bericht über das russische Decret, welches den Russinnen von 1874 an den Aufenthalt an der Züricher Hochschule verbietet. — Der Bundesrath hat die zweite Berathung der Bundesrevision begonnen. Zürich, 12. Juni. Der hiesige Universitäts-Senat erläßt eine energische Verwahrung gegen den verleumderischen Artikel des russischen Regierungs-Anzeigers über die weiblichen Studenten in Zürich. Dieser Protest soll dem Bundesrath und der russischen Gesandtschaft mitgetheilt werden. Serien. Brüssel, 13. Juni. Die Exkaiserin Eugenie und Sohn passirten heute, von Chiselhurst kommend, Verviers und begeben sich nach Arenenberg (ßngfanö. London, 12. Juni. Kaiserin Eugenie reist heute über Ostende nach dem Continent ab. Jlußlmiö. Petersburg, 12. Juni. Das amtliche Blatt bemerkt bezüglich der Verhandlungen über den deutsch-russischen Handelsvertrag, daß dieselben sich auf die Tarife nicht erstrecken. Lo^al - Notiz. Gießen, t 4. Juni. In einer am Donnerstag Abend stattgehabten Versammlung der Wahlmänner theiltc unser Abgeordneter Herr August Hefi denselben mit, daß er aus Rücksicht für seine Gesundheit und in Folge zu vielfacher anderer Arbeiten genöthigt sei, daS von ihm seit 7 Jahren bekleidete Amt eines Abgeordneten unserer Stadt am hessischen Landtage niederzulegcn. Die Wahlmänner werden also in aller Kürze zur Neuwahl eines Abgeordneten berufen werden. (E i n g e s a n d t.) In Betreff des Artikels „Abwehr" No. 132 des Gießener Anzeigers vorläufig die Mittheilung, daß ich den in demselben benamtcn Ausdruck, „die Unterzeichner der Aula-Aoresse seien Proletarier" nicht gebraucht noch gesagt habe, auch selbstverständlich nicht sagen konnte. Reifing, I. Beigeordneter. Allen Kranke» Kraft und Gefuudheit ohne Medicin und ohne Kosten. „Revalesciere Du Barry von London.1* Keine Krankheit vermag der vorzüglichen Revalesciere du Barry zu widerstehen und bewährt sich dieselbe ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven- Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Alhem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberculose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — Auszug aus 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden: Certificat Nr. 79,810. Düsseldorf, 9. November 1872. Meine Tochter litt seit mehreren Jahren periodisch an sehr heftigen Kopfschmerzen und Erbrechen. Nach kurzem Gebrauch Ihrer Revalesciere ließen beide Uebel nack und erfreut sich meine Tochter seither einer ganz beneidenswerthen Gesundbeit. Bei einer anderen Dame, die an gänzlicher Appetitlosigkeit litt, reichten eini e Pakete Revalesciär« hin, um sic in den Stand zu setzen, alle Speisen zu genießen und zu verdauen. Ich kann daher diese köstliche Nahrung mit bestem Gewissen empfehlen. C. A. Klemm, Wwe. Certificat Nr. 73,800. Mohäcs, 20. December 1871. Ihre berühmte Revalesciere drei Monate lang genossen und dadurch mein viel- jährig gehabtes Hämorrhoidal. Leiden gänzlich geheilt, hat mich veranlaßt, dieses ausgezeichnete Heilmittel einem meiner guten Freunde, der an Schwindsucht leidet, zum Gebrauch anzuempfehlen. Jos. Ullein, Baumeister. Nahrhafter als Fleisch, erspart die Revalesciere bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren P>. eis in anderen Mitteln und Speisen. 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Juni, als am Regierungsjubiläum des Großherzogs. Morgens: Liturgischer Gottesdienst. Die Pfarrgeschäste für die Woche vom 15. bis 21. Juni 1873 besorgt Pfarrer Landmann Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gieren. Evangelische Gemeinde. Kopulirte. Den 12. Juni. Karl Justus Joseph de Ahna, Telegraphen - Secretär dahier, des verstorbenen Bürgers und Hüttenbesitzers zu Ludwigsstadt in Bayern, Karl Otto Hermann de Ahna, ehelicher Sohn; und Marie Karoline Emilie Koch, des Bürgers und Kaufmanns, Friedrich Koch, eheliche Tochter. Denielben. Ludwig Karl Johann Robert Löber, Schuhmacher dahier, des Bürgers und Schuhmachermeisters, Friedrich Wilhelm Löber, ehelicher Sohn; und Auguste Margarethe Petri, des Bürgers und Postunterbeamten Wilhelm Petti, eheliche Tochter. Getaufte. Den 7. Juni. Dem Kapellmeister im II. Großh. Infanterie-Regimente Nr. 116 dahier, Karl Friedrich August Krausse, eine Tochter, Clara Emilie Florentine, geboren den 23. April. Den 8. Juni. Dem Bürger zu Nidda und Revisor an der Oberhessischen Bahn dahier, Georg Albert Willibald Zinscr, ein Sohn, Karl August Heinrich, geboren den 28. April. Beerdigte. Den 7. Juni. Eine todigeborene Tochter des Schlossers an der Main Weser- Bahn dahier, Karl Adolf Buß, geboren den 5. Juni. Denselben. Ludwig Fink, des Bürgers in Kaichen und Aufsehers in der Gail'schen Spinnerei dahier, Adam Fink, ehelich lediger Sohn, alt 22 I. 7 M. 2 T., gestorben den 6. Juni. Denselben. Heinrich Ludwig Karl Theodor Rudolph, des verstorbenen Bürgers und Instrumentenmachers Heinrich Rudolph, ehelicher Sohn, alt 17 I. 3 M. 14 T-, gestorben den 6 Juni. Den 10. Juni. Johann Wilhelm Löber, Bürger und Bäckermeister dahier, alt 68 I. 15 T-, gestorben den 8. Juni. Denselben. Karoline Pistor, geborene Ferber, des Bürgers und Kaufmanns, Emil Pistor, Ehefrau, alt 53 I. 17 T-, gestorben den 8. Juni. Den 11. Juni. Emilie Jünger, des Bürgers und Eisenbahnarbeiters, Theodor Jünger, eheliche Tochter, alt 4 T-, gestorben den 9. Juni. Israelitische Gemeinde. Am 17. Juni, als am Negierungsjubiläum des Großherzogs: Gottesdienst Vormittags 9 Uhr. £1 [[gemeiner Ä n zeig e r. Besondere Bekanntmachungen. Waisenverpflegung betr Auf die. vor dem Schluffe des Monats Juni 1873 hier zu unterzeichnenden Quittungen über die Waisenverflegungs- gelder vom 1. halben Jahr 1873 werden die betreffenden Personen hiesiger Stadt von uns aufmerksam gemacht. Eine Verspätung ist mit Kosten für die Empfänger verbunden. (2680) Gießen, den 31. Mai 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __Vogt.____________ 2776) Die Holzversteigerungen vom 10. und 11. I. Mts sind genehmigt. Die Ab- fuhrschcine können vom 21. I. Mts. an bei Großh. Rentamt Gießen erhoben werden. Ueberlieferung des Holzes, sowie erster Ab- fuhrtag Montag den 23 l. Mts. Gießen, den 13. Juni 1873. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. Oeffentliche Ladung und Aufforderung. 2608) Gegen den Fruchthändler Wilhelm L-chlabach von Gießen ist der förmliche Concursproceß erkannt worden. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an ^denselben zu bilden haben, hiermit aufge- fordert, solche in dem Termin: Donnerstag den 17. Juli l. I., Vormittags 9 Uhr, 'bei Meldung des stillschweigend erfolgenden I Ausschlusses von der Masse dahier anzu- melden und etwaige Vorzugsrechte bei Meldung Verzichts auf dieselben zu begründen. In diesem Termine soll sodann auch die Güte versucht, und eventuell ein Massecu- rator undGläubigerausschuß erwählt, sowie deren Befugnisse festgestellt werden, und werden di nicht erscheinenden Gläubiger jin diesen Puncten als den Beschlüssen der jMehrheit der erschienenen deitretend angesehen. Gleichzeitig wird der mit unbekanntem Aufenthaltsort abwesende Gemeinschuldner hierdurch aufgefordert, seine Rechtszuständigkeiten in obigem Termine und fernerhin selbst zu wahren, als sonst lediglich der für ihn bestellte Curator, Herr Max Pilger dahier, gehört werde. G eßen, den 21. Mai 1873. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. M u h l, Stammler, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Aerßeigeruugen. 2750) Montag den 16. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause des Herrn Adoocaten Dor n sei ff Möbeln, bestehend in: 1 großen Ausziehtisch, Sopha, Stühlen, Bettladen, ! Spiegeln, Schränken und sonstigen Möbeln 'und Hausgeräthen, sowie einigen Oefen, versteigert werden. Gießen, den 12. Juni 1873. In Auftrag: Semmler. 2775) Donnerstag den 19. Juni soll das Heugras von den Wiesen des Herrn Philipp Lampus nach der herrschaftlichen Gras-Versteigerung im Pfau versteigert werden, als: ,Wiese auf dem Gäns-Acker — 608 Klftr, daselbst —234Klftr., 146 Klftr. u. 254 Klftr., i Wiese am untersten Riegelpfad — 805 Klstr., daselbst — 804 Klftr. und 191 Klftr. 2780) Mittwoch den 18. und Donnerstag den 19. d. Mts-, Nachmittags 2 Uhr, sollen im 3. Stock des Hauses des Herrn MechanikusB ur ckh ard tauf der Mäusburg verschiedene Mobilien, insbesondere ein Schi eibpult, ein großer runder Tisch, ein großer Schrank, mehrere kleinere Schränke, eine Alabasteruhr, ein Sopha, Bett- und Weißzeug, Kleidungsstücke, Silberzeug und Porcellan gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 12. Juni 1873. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler. An die Dewohner Gießens! Das für bie Feier des funfunbzwanzigjährigen Regierungs-Jubiläums Seiner Königlichen Hoheit bes Großherrogs Ludwigs III. für Gießen festgestellte Programm bringen wir nachstehenb zur Kenntniß ber hiesigen Einwohner unb ersuchen dieselben, bas zur Hebung bes Festes nöthige Ausschmücken der Häuser vvlzunehmen. , „ , , .. a , Für bas Festessen circulirt eine schriftliche Einlabung; sollte aber Einzelnen bie Liste aus Versehen nicht zukommen, so bemerken wir, baß sich auch auf unserem Bureau unb bei Herrn Wenzel int Garten zur Betheiligung an bemselben eingeschrieben werben kann. progrum m. Mvuta z den 16. Juni 1873: 1) Bon 7 Uhr 'Abends Einläuten bes Festes mit sämmtlichen Glocken. 2) 3/»9 Uhr großer Zapfenstreich bes Militärs. Dienstag den 17. Znni 1873: 1) Reveille bes Militärs. 2) Bon 7 bis 8 Uhr GlocktNgeläute. 3) 9 Uhr liturgischer Gottesdienst. 4) 11 Uhr Festrede bes Herrn Rectors in ber großen Aula. 5) 2 Uhr Festtafel im W e n z e l'schen Garten. Gießen, am 13. Juni 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt. Vogt. Ieilgebotenes unb aller Dersteige'ung wird keine vorgenommen. (2280) STB Z im 2768) Holzkrahnen 1. Qualität unb M. Weißbäcker. steigert werden: Maurerar eit (Heben von Thorpfeilern veranschl. 40 fl. 36 „ Ausverkauf bei Carl Frech in Glas, Porzellan, lackirtem Blech, Galanterie-Aachen, Reise- und Schultaschen, Necessaires, Lampen, Leuchkru, Standuhren, Goldleisten , Seidenhüten, Kinderspielsachen, Haushaltungsgegenstäaden, Oefen, Gußwaacen, Eisen, Stahl, Sicheln, Sensen, Strohmeffern, Ketten, Spaten, Schippen, Handwerkszeug-:» und verschiedenen anderen Waaren. 2793) Ein Regen faß, ein Vorfenster I : „ „ unb ein Blumengestell sind zn verkaufen, in allen Größen empfiehlt Wo? sagt die Exped. d. Blattes. | r* Niederlage bei (J77P Juli nö Wallach am Markt. 2777) Das wegen Herstellung der Kirche dahier wegfallende Gehölz, als: Diehlen, Bänke von eichenen Bohlen, verschiedene eichene Pfosten, Säulen re., soll nächsten Mittwoch den 18. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, öffentlich meiitbietend versteigert werden. Wiescck, den 13. Juni 1873. GrGßherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. Nätherinen von fl. 63 an- Hanbnähmaschinen mit Doppelsteppstich und Kettenstich. Für jede von mir gekaufte Maschine garantire3 Jahre und halte dieselbe während dieser Zeit kostenfrei im Stande. Vollständiger 519) Asphaltmastic-Dachpappe, 1870 zu Cassel prämiirt, liefet t billig,1 Lcntze L Dachpappenfabrik in Einbeck, Provinz Hannover. Heugras - Bersteigerung. 2714) Das diesjährige Heugratz von den Freiherrlich von Rabenau'schen Wiesen und Gärten soll Mittwoch den 18. d. Mts., in Abtheilungen an Ort und Stelle versteigert werden: a. Vormittags um 11 Uhr von 15 Morgen in der Gemarkung Alt-Buseck, b. Nachmittags um 1 Uhr von 2»/4 Morgen in der Gemarkung Trohe unb c. Nachmittags um 3 Uhr von IVr Morgen in der Gemarkung Groß- Buseck. Rabenau, am 7. Juni 1873. Der Rentmeister: Schmibt. gründlicher Unterricht gratis. 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Juni, Vormittags präeis 8 Uhr, Wiesen ber Peinmühle gegenüber, ben Wte- fenyrunb herab, Großer Wörth, Stockwiese, zusammen 109 Morgen. , ; Zusammenkunft an der Saubrucke, - nächst der Peinmühle. III. Gcma kung Mühlsachsen, Oder- und Nieve -Bessingen. Donnerstag den 26. Juni, Vormittags präeis 8 Uhr, ( Hainwiese, Krummwiese, Riedchen, Seewiese, Sautenkor, im Ganzen 136 Morgen- Zusammenkunft zu Mühlsachsen. IV. Gemarkung Burkhardsfelden. 1 Freitag den 27. Juni, Vormittags präcis 9 Uhr, Monchwiese und Strauchwalbwiese, Für Hmirlcidciide. Herrn Ebm. Bühligen, Leipzig, Brüberstraße 28 part.*) (Zengniß Nr. 10098.) Mit vielem Vergnügen mache ick Ihnen die freudige Mittheilung über ben günstigen Erfolg Ihrer Haarstärkungsmittel: Es kommen eine Menge junge Haare zum Vorschein, auch ist bie Kopfhaut frei vou Schuppen. Ich sage Jbnen meinen besten Dank unb werde auch Andern den günstigen Erfolg mittheilen. Bobstedt, Baden, 13./2. 1873. O. Müller, Pfarrers-Gattin- *) Briese mit möglichst genauer Angabe des Leidens, sowie unter Beifügung einiger ausgefallener Haare behufs mikroskopischer Untersuchung franco erbeten unter obiger Adresse (2771) Gießen, am 14. Juni 1873. - , .. ■ Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Schaftefabrikatloit. : Verbreitung und so höbe Bedeutung als nnentbehr- licheS Hausmittel nickt i öffentlichen Anpreisungen, sondern ?.! seinen vorzüglichen Eigenschaften A zu verdanken 1$ 1 ■' Alle natürlichen in- und ausländischen Mineralwasser in stets ftiscker Füllung, ächte Pastillen, Carlsbader Salz, Badesalze, Mutterlaugen und sonstige Quellenproducte, empfiehlt 117g0) Julius Wallach. Mein Tuch und LutEkiu Lttgev, mfö Neichhaltigste fortirt, empfehl ich hiermit nngelegentlichst. Ludwig Tana, Marktstraße (Wettergasse) Nr- 25. NB. Musterkarten stehcn gerne zu Diensten. 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Anerkenn. vorliegen, WLLlL haben mit Recht unter d grosse Gallusstrasse 7, 1786) Stotternde KöniftS-ReiÄstärke, unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, empfiehlt (1613; Emil Ftschbach. 2784) Eule Kartoffeln verkauft Krailing, Neuenweg. grenzenden Ziinmecn zu vermiethen. i ' Dr. A. Mettenheimer. nad) einer Vorschrift d cbines. Pen-tsao bereitet. Die fast wunderbaren (Sr- folge dies. Mitt., worüber z. Einsicht lOOfält 2665) Ein recht freundlich möblirtes Zimmer mit Kabinet ist abzugeben. Wo? saat die < xped. d. Bltts. 2481) Möblirte Zimmer, sowie auch ein Lad en zu vermiethen. Lit B. 17. Borsdorser Aepscltvcin tn bekannter Güte empfehlen 1676) Der Flaschenbier-Vcttalls von H. Schnell, Marktplatz, liefert: vorzügliches Exportbicr, pr. Flasche 8 kr., Lagerbier, „ „ 6 „ in jeder beliebigen Quantität frei in'S Haus.______ Iermiethungen. Mosler, y(£af6 (Sbel", Lony, Bierbrauerei, König Wittwe, Louis Lony, Theodor Lotz Wittwe, Textor zum ^Darmstädter Haus", Leib zur» „Rappeii", Flörsheim, Leib .Cafe Leib", Temmler, Materialist, Kurz, Neustadt, Göt-el Wittwe zum , Lindenhof", Justus Müller zum .Einhorn", Weynandt zum .Prinz Carl." 2734) Ein mit guten Zeugnissen versehenes, im Kochen und tn anderen Hausarbeiten geübtes Dienstmädchen wird zu Johannis (24. dieses Monats) oder zum 1. Juli gesucht: Neue Anlage C. 31 im dritten Stock (2 Treppen hoch.) 2726) Eine geübte Maschinen - Näherin für längere Zeit gesucht. Wo? sagt die 'Evved. d Bttts.___________________________ Vielen Tausenken brachten sichere, schnelle u. billige Hülfe die einzig Gewährten u. ärztlich anerkannten Zwischendpckpreis ab Frankfurt oder Mainz Thlr. 45. lieffsoai? Frankfurt a. M.?. Amerikanisches Passagier - tfc Wechselgeschäft, 2758) Junge Leute von 14 bis 18 fahren gesucht von KauffmannL Comp., Lampenfabrik. 2756) Ich suche ein gebildetes Mädchen in die Schwimmanstalt der Mädchen. L- Ehr. Rübsamen. uTTwd werde» vollständig geheilt durch --—A. JE. Gerdts, I Gtgcn jcdkn alten Husten! 8 Brustschmerzen, Neiz im Kehl- s b köpfe. Hei erkcit, Verschleimung, H Blutspeien, Asthma, Keuchhusten ft | und Schwindsuchtshusten, ist der | I Mayer'sche weisse Brust-Syrup g das sicherste und beste Hausmittel. B Nur echt bei g (2772) Fr. Vieler am Kreuz. l)?,h..ctlon, Srutf und Verlag der Brüh Aschen UnIv-Druck-r-i effr. «br. Pietsch) in Guten. 2438) Mein zweiter Laden mir Logis ist per 15. Juli zu vermiethen Friedr. Bang. 2718) Ein kleines Familienlogis zu ver miethen bei Briefträger B ö tz. von Aerzten großes Aufsehen erregt und bewiesen, daß diese Mitt- |C*~ unbestreitbar das bisher Vollkommenste erreichen*) u. m- marktschr. Anprets. meist schädl. wirk. 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Postmarken fr. zuoesandt.)__(1913) En gros-L a g e r '.n Tafelglas, Spiegeln, Goldleisten, Vorhang-Gal- lerieen, Pothographie-Rahmen rc- zu Fabrikpreisen bei Jacob Christ, (2783)Mainz. 2678) 5—6 Arbeiter finden gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung in der Tuf- steinsabrik von S- Kaß en stein. 2723) Au) Joha, ni wird ein braves Dienstmädchen gesucht- Wo? sagt die Exped.l d. Bltts. _________________________ 2226) I. A- Busch Söhne. 2747) Ein Mädchen, welches bürgerlich kochen kann und mit zwei erwachsenen Kindern umzugehen versteht, wird für s Ausland gesucht- Nähere Auskunft erthetlt Schuhmacher Barrn, Asterweg. Neue Matjes - Häringe sind eingetroffen bei (2377) I. A. Busch Söhne. 2676) Ein Arbeiter und ein Lehrling gesucht von Kar! Gutbub, Schuhmacher. 2730) O-in zuverlässiger Arbeiter findet dauernde Stellung bei E. Friedberger Wittwe. 2759) Ein ordentlicher Junge kann unter guten Bedingungen bei mir in die Lehre hctcii- Carl Selzer L, Schuhmachermeister. "..Liederk ra nz.“ Sonntag den 15. Juni: Varthie auf den Schiffender;,. Abgang Nachmittags 2 Uhr, vom Neuenweger Thor aus. (2751) Der Vorstand. L tÄ L°^Kl^.İ5weil« erklärt, daß derst.be zur Unterschrift in folgenden Male« bis —(5tetnfelg;-^ienjlaß Abend aufzulegen sei: Herrn Andreas Weidig, V V V V Beschluß: Das Interesse der großen Mehrzahl der Bewohner Gießens erheischt es, daß die neuen Universilälsgibäude möglichst in unnilttel- barer Nähe der alten Stadt, also auf b.n Wiesen an dec Loge dem botanischen Garlen geg. nüber aufgefühlt weiden. l Turnverein. — 01 Diejenigen Mitglieder, welche am mittelrheinischen Kreisturnen in Kreuznach Theil nehmen wollen, werden ersucht, bis spätestens Montag (16. d. M.), Abends, sich in die bei Herrn L- Kattrein offen liegende Liste einzuzeichnen unter Entrichtung eines Festbeitrags von Ist. Bei demselben Vorstandsmitgliede liegt auch die Liste der Teilnehmer am Alsfelder Vezirksturnen bis Ende nächster Woche offen- Der dortige Festbeitrag beträgt 24 kr. Der Vorstand. 2788) Wer einen Hund, der nur auf der Treppe oder im Hofe bellt, aber nicht bissig ist, gebrauchen sollte, dem kann die Crpedition dieses Blattes einen solch.« Nachweisen. ___ 3% Für Auswanderer.^ Jx 1094) Die Haupt-Agentur von C. W. Dietz am Markt in Gießen expedirt wöchentlich mehrmals nut den vorzüglichsten Dampf- und Segel-Schiffen nach allen Häfen von Amerika und Australien. Preise billigst, Behandlung anerkannt reell. Wlmarkt zu Frank,arl a. Main. 2681) Wir zeigen hiermit an, daß unter Mitwirkung des landwirthschaftlichen Vereins in dessen Halle und dem daran belegenen großen Bleichgarten nm 2. uni) 3 Juli d. I. der hiesige Wollmarkt stattfindet, zu welchem wir Verkäufer und Käufer ergebenst einladem ße^intmtc Wollen nehmen wir schon 14 Tage vor dessen Beginn auf Lager, ohne dafür Lagergeld zu berechnen. Unverkauft gebliebene Wollen genießen bis 14 Tage nach dem Markte ebenfalls freies Lager. Oftf, „ \ Feuerversicherung und Arbeitslöhne nach unseren Auslagen sind zu Lasten der Eigenthü^ ^Endungen können direkj an uns gerichtet werden. ...., Auf Wunsch gewähren wir bei Ankunft der Wollen entsprechende Vorschüsse. Ebenso leisten wir Käufern für in unserem Besitz gelassene Wollen ^rbaltnrßmaßtge Anzahlungen. Den Verkauf der uns in Constgnatton zu sendenden Wollen besorgen wir sowohl während des Marktes, als nach demselben gegen billige Provision. Bestellungen auf Lagerräume sind dis spätestens den 2s. Juni an uns zu richten. 8ur jeder weiteren Auskunft sind wir gerne bereit. Frankfurt a. M., den 6. Juni 1873. ,, , Deutsche Handelsgesellschaft. TU Nach New- Norh t pr. Postdampfschiff, Laden zu vermiethen. 1325) Die Hälfte meines Ladens (Eckladen) mit Csmptoir, in der Wallthorstraße, ist zu vermiethen. I- Strauß. 2383) Zu vermiethen: Mein Neben- gebäude und Garten, nämlich 4 Stuben, Küche, 2 Dachräume, Keller rc. Christian G. Eckel, ______________A. 166, Marburgerstraße. 2740) Die frühere Ku!! m ann'sche Be- sitzung am Leihgesterner Weg ist im Ganzen oder getrennt zu vermiethen und sofort zu beziehen, Näheres bei btr Crved. d. Bltts. 2125) Ein Laden nut Logis, in schönster Lage der Stadt, ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2697) In meinem Hause ist der zweite Laden zu vermiethen. W. Ferher, Buchhändler. 2390) Tcn 1- August wird vor beinj Wallthore, A. 163 in dem Nebenbause eine kleine bequeme Familienwobnuna miethttei. 2244) Ter Laden meines Hauses ist mit: Wernüschte Anzeigen. Pfarr-Eonferenz künftigen Mittwoch, den 18. Juni, Vormittags 10 Uhr bei Herrn Mosler. (2782) Land mann, Dekan. 2781) Ein Schreinergeselle findet bei mir dauernde Beschäftigung: auch kann ein ordentlicher Junge unter guten Bedingungen bei mir in die Lehre treten. Conrad Best, Schreinermeister. 2789) Ein zuverlässiges gesetztes Kinder- mädchen wird zu sofortigem Eintritt ße; sucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2787) Ein braves, mit empfehlenden Zeugnissen versehenes Mädchen, welches gut kochen kann und in häuslichen Arbeiten erfahren ist wird gesucht. G- H Schirmer, Lit. A. 189. Arbeitsburschen, einen kräftigen, sucht bei hohem Lohn auf dauernd (2791) Georg Voelckuer. Dienstpersonal jeder Art findet.sofort bei gutem Lohn güte Stellen durch das Allgemeine Stellen-Büreau von Frau Ries, Holzgraben 5s, (2679) Frankfurt a M.________ 2792) Ein Schuhmacher-Gehülfe findet dauernde Beschäftigung. __Wrlh. Muller. " 2719) Ein ordenlliches Küchenmädchen gesucht. Lohn 80-100 ft. Director Wilson, Wtlhelmssttaße. 24) Flecht enkrankc und Brust leidende finden noch in den hartnäckigsten Fällen Heilung durch Dr. Jochheim in Darmstadt, Elisahethenstrasse 1.______________________ 1770) Lumpen und Knochen kauft Meyer Rothenberger, Neuenweg 193. 229) Der Niischcnbicr-Vcttalls von L. Textor im Darmstädter Hans liefert : vorzügliches Exportbicc, pr. Flasche 8 kr., Lagerbier, „ „ 7 „ ;n jeder beliebigen Quantität frei in'S Haus. __________________ 2169) Spcisenschränke in jeder Größe sind zu babtN bei M- Weißbäcker. bewährter Construclion liefert und stellt auf die Fabrik von Felten 6» Guilleaume (2155) in Köln. — Specialist für Sprachleidende. Faminci-Wohnung von 5 Zimmern zu ver- mütags 3-0 lll)r. miethlv. Bros Onrfen. (Rieften. Lindenhof. 2757) Zwei ^-ain-lirnlogis zu vermiethen (2 Treppen hoch.) in Lit. D. 54, Neustadt. 1 " 7 Betre Betre . 3u feit Du Aichchreibkli Kenutuiß setz Äl‘ Sck-t» r-ß w Mi gehen, das die Lehrer ei Mgungstreu wörtlich. *n Ullen Schranken z Herr' krauensmann ^ndeShstect! Regelt bei De seitherigen i werden kam N , Wie fi 1 davon ! ?ÖJ, verj ff 1 ni*t den libe Anr Metz 2 8>ng einiq F Schl-g», S c’ tot«n leit " He Bei bi mit dein Fi, dcinerkniigei ^sschusses,