a £*nb. *ä tWdjtUii w ■ ' York :hiff 17- Thaler 45. fort a, M., Wechselgeschäft, aü! leben der Welt iviid bis Abends S K geöffnet von AbkitS len. ick, Director. rt Gießen !S73, sldel, g ngerin vsänger unter au6 Fräs 6118 6Mn SiWS lw cfkr. ibe gkge«6 u6r „rtm erftckt, & liefern- -»ne«"« (2(| ,e und auf 48 * • 24, Preis vierteljährig 1 fl 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme SonntagS. Expedition: Canzletbera, Lit. B. Nr. 1. Mnzeige- und Mntsölatt für den Kreis Kiessen. Kr- 62 Freitals den 14. März. 1873. Deutschland. Mainz, 9. März. In unserer Stcdterweiterung oder vielmehr der durch sie bedingten Hinausschiebung der Wälle steht der Angriff der Arbeiten in diesen Tagen bevor. Die mit der Führung der Bauten beauftragten Militär-Ingenieure treffen in den nächsten Tagen hier ein, um die technischen Vorbereitungen vor- znnehmrn. In zwei oder längstens drei Wochen werken ihnen gegen 4000 Grundarbeiter aus der Provinz Sachsen Nachfolgen. Die Bauarbeiten sind cn hiesige Bauunternehmer vergeben, welche bereits größere Festungsbauten avsge- führt haben. Auch die übrigen fortificatortfchen Etablissements sind tbeils in Angriff genommen, theils werden die Arbeiter in nächster Zeit b ginnen. Es gehören hierher die große Confervenfabrik und eine große gedeckte Reitbahn. Erstere wird auf einem 40 Morgen großen Terrain, dicht an der neuen FestungS- vwwallung im westlichen Theil ter künftigen Neustadt errichtet. Die aus E sen und Mauerwerk construirten Hallen und Gebäude lassen auf ein Etablissement in größtem Maßstab schließen. — Für die Unterkunft der vielen Arbeiter, welche die verschiedenen Unternehmer hierher bringen werden, ist Seitens der FeflungSbau- Leitung die Kaserairung jener Arbeiter in die noch aus dem Kriege vorhandenen Gefangenen Baracken angeorduet. Menage und Verpflegung werden ebenfalls militänfd) organisi.t. Die Hessische LudwigSbahn, welche ebenfalls ihre großen Arbeiten, wie die Erweiterung des Centralbahnhofs und Verlegung der Perfonen- hallcn u. s. w. in den nächsten Tagen beginnt, hat unter der Eila'elle bereits Terrain erwoiben und steht mit rem Mrl'tär-Aerar wegen dem neben diesem liegenden Militär-Eigenthum, einer kleinen Kaserne u. dergl., in Unterhandlung, um dort ebenfalls Räume zum Unterbringen ihrer Arbeiter zu schassen. Diese werden mit dem Beginn der Arbeiten an der neuen Eisenbahnbrücke ebenfalls an die Tausende zählen. Neben diesen Bauten tritt noch Vie Immobilien Gefellschufr mit ihren Operationen auf und hat rin n Theil der an der zu erweiternden Rheinstraße, dicht an dem vergrößerten Bahnhof, zu errichtenden Häuser, den Umbau der von ihr acqnirirten Straßenseite an demselben, bereits an einen Unternehmer vergeben. Daß für alle diese Baute« nöthige bedeutende Material wird seit Wochen bereits herbeigeschafft; im Uebrigen find Lieferungs-Verträge auf zum Theil ziemlich weite Entfernungen abgeschlossen. Auch in unserer Nähe werden einige Etablissements zur Fabrikation der nöthigen Millionen Backsteine entstehen. Wir hören von vier Backsteinsabriken in großem Maßstabe, welche in unserer Nähe auf der kurzen Entfernung von einer Stunde Wegs errichtet werden. (D. Pr.) Berlin, 11. März. Der General.Consul a. D., I I. Sturz in Berlin, hat ein Schreiben an den spanilchen Minister der auswärtigen Angelegenheiten gerichtet, worin er die spanische Regierung auffordert, nicht nur die Sclaverei in Cuba aufzuheten, sondern auch der Veifclavung der chinesischen Kulis daselbst entgegen zu arbeiten; sonst sei schon der Name Republik eine Lüge für Spanien. — Die Vorstavien, welche bas Münzgesetz im Bundesrathe zu durchlaufen hatte, sind jetzt zurückgelegt. In den Ausschüssen ist eben nur der Zusatz gewählt worden, daß außer den Einmarkstücken und Einhalbmarkstücken auch Einsünftel. Markstücke (20 Pfennige) als Silbermünze geprägt werden sollen. Die Sach, verständigen, in erster Linie die Münzmeister, haben die Bedenken gegen den Feingehalt der Silbermünzen als haltlos bezeichnet und sich schließlich auch für die Zweckmäßigkeit der Nickelmünzen ausgesprochen. Das Gesetz wirb nunmehr als- bald das Plenum des Bundrsraths beschäftigen und Sann an den Reichstag gelangen. Uebrigens wird man im UebergangSstadium Mecklenburg und Bayern die Beibehaltung der kleinen Kupfermünze im internen Verkehr gestatten. Die heute im Bundesrathe angenommenen Entwürfe gelangen sofort an den Reichstag. Berlin, 11. März. Wagrner ist bis nach Beendigung der gegen ihn auf feinen rigenen Antrag eingeleiteten DiSciplinar.Untersuchung formell beurlaubt. Berlin, H. März. Auch die „Beri. Aut.-Corrrsp." nimmt heute Abtnd Notiz daron, daß jetzt auch von osficiöser Seite eine RegierungSsorlage im Reichs- tage wegen Regelung der EivilstanbS . Register angekündigt worden, und drückt ihrerseits die Erwartung aus, baß, wenn die Civilehe wieder vom Reichstage angenommen werde, der BundeSrath keine Eompetenzbedenken entgegenstellen werbe. Diese Gegenstände werben jedenfalls zu den wichtigsten Materien Der bevorstehenden Session gehören. — Versailler Privatnachrichten zufolge soll man in franzö- fischen Regierungskreisen sich in der Hoffnung wiegen, schließlich doch noch vor Her Zahlung der letzten Halbmilliarde die völlige Räumung vermittels genügender (Varantieen zu erlangen, was mit den hiesigen halboffietellen Erklärungen, bi- «och vor wenigen Tagen ergingen, im Wiberfpruch steht. Berlin, 12. März. Auf Anordnung der Regierung ist den Militär-Geist. Itchen zu Jülich, welchen wegen ihres Gehorsams gegen den vom Amte suspen- Hirten Felbprobst Namszanowski die Seelsorge bei der Jülicher Garnison verbo- len war, auch das Gehalt entzogen worden. Berlin, 13. März. Gestern Abend wurde dem Kronprinzen von der Stu- ldentenfchast em Fackelzug gebracht. 12.000 Fackeln stark erschien der Zug um 9 Uhr vor dem kronpunzlichk» Palais unv wurde vom Kronprinzen und dessen Familie vom Balkon aus begrüßt. Der Kronprinz trat dann auf die R^mpe hinaus, wo der Sprecher des EomiteS eine Adresse verlas, welche den Slrwprtn» jzen nach langer schwerer Krankheit in Berlin willkommen heißt. Der Kronprinz entgegnete, daß er stets ächt deutschen Geist, der in der jüngsten Zeit Großes vollbracht, zu würdigen gewußt habe; er fei überzeugt, daß dieser Geist, welcher sein eigenes Haus erfülle, stets in allen Schichten und Altersklassen der Nation lebendig bleiben werde. Nach dem Gesänge: „Deutschland, Deutschland Über Alles", bewegte sich der Zug nach dem Schillerplatze, wo die Fackeln zusammen- geworfen wurden. Später fand ein großer C^mmerS in der städtischen Turn- Halle statt. Berlin, 13 März. Die heute Abend erscheinende „Spen. Ztg." wird eine Denschrift des Ministers Itzenplitz bringen, worin nochgewiesen wird, daß ein großer Theil der von Lasker gegen das Handelsministerium erhobenen Vorwürfe ungegründet ist. Berlin, 12. März. Die „Prov.'Corresp." erinnert in einem „Bischöfliche Huldigung und Treue" überschriebenen Artikel an die von Ledochowski dem Äcj nige geleistete Huldigung, reproducirt den Huldigungseid, in welchem Treue gegen den König und Gehorsam gegen die Gesetze gelobt wird, und bezeichnet das Auf- treten des Erzbischofs in der Frage der Unterrichtssprache als eine entschiedene Auflehnung gegen die Regierung. Das Auftreten des Erzbischofs sei eine Bus- reizung von Unterthanen und Beamten zum Ungehorsam. Der Vorgang gebe einen neuen Beweis der Unerläßlichkeit von Gesetzen gegen die Abwehr geistlicher Uebergriffe; die Staatsregierung werde selbstverständlich ihre Anordnungen betreffs Ver Unterrichtssprache in der Provinz Posen aufrecht erhalten. Die Religion«, lchrer würden nicht im Zweifel sein können, daß sie den königlichen Behörden den schuldigen Gehorsam nur unter Gefährdung ihrer AmtSstellung versagen könnten; ober abgesehen voh der Durchführung der zunächst in Rede stehenden Maßregel werde die Regierung Sorge tragen, daß die Erfüllung einer gelobten Untcrthanenpflicht nicht von einer willkürlichen Deutung der Bischöfe abhängig sei. Berlin, 13. März. Plenarfltzung de« Reichstages. Die Auszählung ergiebt die Beschlußfähigkeit de« Hauses. 209 Deputirte find anwesend. Auf Antrag des Grafen Münster werden der seitherige Präsident Dr. Simson und die Viceprasiventen Fürst Hohenlohe und v. Bennigsen durch Arclamatton wiedergewählt; ebenso die seitherigen Schriftführer. Nächste Sitzung Montag. Elberfeld, 11. März. In den hiesigen Druckereien ist am 8. d. Mts. sämmtlrchen dem deutschen Buchdrucker - Verbände angehörigen Gehülfen gekündigt worden. Dieselben erklärten entschieden, Mitglieder des Verbandes bleiben zu wollen. Magdeburg, 11. März. Bon den hiesigen Buchdruckereien ist, wie der „Magdeb. Eorresp." meldet, den zum Verbände gehörigen Buchdrucker - Gehülfen am 8. d. Mt«. gleichfalls gekündigt worden. — Nach derselben Quelle trifft der neu ernannte Oberpräsivent v. Prtow morgen hier ein. Leipzig, 12. März. Einer Nachricht des „Tagesblattes" zufolge ist der Literat Hepner, Mitarbeiter des social-demokratischen Blattes „Dolksstaat", durch durch Verfügung des Polizeiamts aus Leipzig ausgewiesen worden. München, 12. März. Die coalirten Buchdruckereibesitzer Münchens beschlossen an das Publikum eine Ansprache über die schwebenden Differenzen zu richten. Die Redacteure und Verleger aller hiesigen Zeitungen (ausgenommen die vom „Vaterland" und der „Volkszeitung"), die Verlagsbuchhändler und der Allgemeine Gewerbeverein gaben den Principolen förmliche Erklärungen, daß sie, von der Gerechtigkeit ihre Sache vollständig Überzeugt, mit allen Kräften deren Bestrebungen, die Freiheit der Presse wieder herzustellen, unterstützen werden. Die Verlagsbuchhändler reduciren die Herausgabe neuer und die Fortsetzung begonnener Werke auf die vorhandenen Kräfte. Die Ansprache wird allen auswärtigen Vereinen, den Behörden, dem BundeSrath und dem Reichstag mtt- getheilt. Stuttgart, 11. März. Die Leiche der verewigten Königin-Mutter wird Donnerstag Abend in der Gruft des Schlosses zu Ludwigsburg beigefetzt werden. Ein Paravebett wird nicht errichtet unv das Publikum zur Verstorbenen nicht -ugelaffen. Aus Anlaß des Todes derselben ist eine sechswöchentliche Landestrauer angeordnet worden. Straßburg, 12. März. Von den öffentlichen Kaffen werden die österreichischen und ungarischen Zweiguldenstücke nur noch zu 4 Fr. 90, die Guldenstücke zu 2 Fr. 45, halbe und Viertelgulvenstücke gar nicht mehr angenommen. Die Kaffen verausgaben solche Stücke nicht mehr an Zahlungsempfänger aus dem Inlande. — Das in München erscheinende „Vaterland" ist für Elsaß - Lothringen verboten. Aus Elsaß-Lothringen, 9. März. Das „Wunder in Gereuth" hat zu Ausschreitungen geführt, welche eine Intervention der Behörden nothwendig gemacht haben. In Folge der Verordnung des Bezirkspräsivtums bkfinden sich feit 3. März in Gereuth, Dikffenbach, Thannweiler militärische Abtherlungen, welche die an die vermeintliche Wunderstätte drängenden Massen mit Ernst und Ruhe zurückweisen. — Das Volk ist aber sehr wieverfpenstig und die Stellung des Militärs sowie der in Gereuth st^tionirten Polizei und Gendarmerie von Weiler krine angenehme. Bis jetzt wurde nur ein fremder Pfarrer, der offen gegen die Anordnungen des Ofsiciers revoltirte, verhaftet und nach Schlettstavt geliefert. Jäßie schon früher, verfahren auch diesmal die Militärs (Sachsen vom 105. Re- 773/8 Oberhessen L Vormittags 9 Uhr, bei Meldung des Ausschlusses von der 983/4 94 1013/4 bete. Dr. Rowe ist an der Spitze einer bewaffneten Polizeimacht in das Innere abmarschirt, um das unter britischem Schutze stehende Gebiet gegen den mit angeblich 12 000 Mann onrückenden König der Aschantis ju vertheidigen , und die eingeborene Bekölkerung bereitete stch gleichfalls zur Abwehr des Einfalles vor. London, 12. März. Einer Nachricht des „Echo" zufolge wurde in dem 1197) Wir beabsichtigen, die mit gutem Gefälle versehene Gräfliche Mahlmühle zu Ruppertsburg bei Laubach als solche nicht Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. 711) Nach erkanntem Concurse über daS Vermögen des Melchior Kreuder Hl. von Grünberg werden dessen Gläubiger zur Anmeldung und Begründung ihrer Ansprüche und Vorzugsrechte auf Mittwoch den 23. April 1873, Aetiem. Frankf. Bank 143 Vs Frankf. Vereins-Kaste 1673/4 Darmst. Bankact. 480 Wien Bankactien 1050 Oest. Greditact. 3641/2 Galizien IGO'/z 1195) Die aus dem Jahr 1872 noch rückständigen Kapitalzinscn oder Pacht' gelber können nur noch bis Ende l. Mts- ohne Kosten zur Universitätskasse bezahlt werden. Gießen, im März 1873. Grotzherzogliches Universitäts-Rentamt- Schmidt. Local» Notiz. Gießen, 13. März. Kreutzbcrq« Menagerie ist heute abgebrochen und wird mit einem Srtrazug heute Abend nach Mainz befördert. — Auf dem Oswald'schen Garten ist eine weiter« Schaubude ausgestellt, welche de» Interessanten viel bietet. Darunter namentlich die sog. Wunderhand, welche nach dem Willen der Beschauer schreibt, rechnet und zeichnet. GS ist dieS eine wirklich interessante Unterhaltung, den Bewegungen der Hand zu folgen, welche durch unsichtbare Kräfte getrieben, den Gedanken der Menschenkinder Ausdruck giebt. Sie wurde von einem englischen Professor erfunden und im Jahre 1869 zum ersten Male in London zur Schau gestellt. In derselben Bude befinden sich drei kleine Menschen, welche den Zuschauer durch Gesang und Spiel unterhalten. Liebhabern von Derqleichen dürfte der Besuch derselben coßherzogliches Landgericht Grünberg. Erdmann, Dr. Möbius, (1194) Landrichter. Landger.-Assessor. 10-1 " 5 Ä t? N < '■>>97,8 Paris 10. März. Heute begann vor den Gerichten von Constantine der Proceß gegen die arabischen Häuptlinge, welche sich bei der letzten Jnsurrection ' betbdhgten. Die Zahl der Angeklagten beträgt 213. Da Constantine keinen Saal besitzt, um über eine so große Anzahl von Angeklagten auf einmal zu ur- theilen, so hat man dieselben in Gruppen getheilt. Die Anklage bildet etne Broschüre von 84 Seiten. Ungefähr 5 bis 600 Zeugen sind vorgeladen. Bon den 213 Angeklagten sind 68 fluchtig, so daß nur 145 vor dem Gerichte ersehet- nen. Man hat dieselben in zehn Gruppen eingetherlt. Paris H. März. Die Assemblee Nationale theilt folgende Details über die Zusammensetzung der französischen Armee mit: „3m Jahre 1870 hatten wir 116 Infanterie-Regimenter, 21 Iägerbotaillone und 3 Bataillone leichter Infanterie. Das Militärische Jahrbuch von 1873 verzeichnet 126 Liuten-Regtwenter, 4 Zuaven-Regimenter, 3 Regimenter algierischer Jäger (Turcos), 1 Fremden- Regiment, im Ganzen 135 Infanterie-Regimenter. Außerdem 30 Bataillone Jäger zu Fuß, 3 Bataillone leichter afrikanischer Infanterie (Zephirs), 5 Dis- ciplinar-Compognieen. Im Jahre 1870 bestand unsere Cavallerie aus 6 Garde- Regimentern, 10 Cuirassier., Uhlanen-, 12 Jäger-, 8 Husaren.-Reglmentern, 4 Regimentern afrikanischer Jäger (Chasseurs d'Äfrique), 3 Spahis-Regtmentern, im Ganzen 63 Regimentern und 3 Compagnieen der Remonte. Im Annuatre von 1873 ist die Zahl dieselbe; nur cxistiren die CarabinierS und Uhlanen nicht mehr, und wir haben 12 Cuirassier-, 20 Dragoner-, 14 Jäger-, 10 Husaren- Regimenter, 4 Regimenter Chasseurs d'Afrique und 3 «Regiments SpahlS. Die Artillerie, die 1870 aus 22 Regimentern, 1 Regiment PontonmerS und 2 Regimentern Train bestand, zählt 1073 30 Regimenter, 1 Pontounier-Regiment, das von Metz nach Avignon verlegt wurde, und 2 Train-Regimenter. Die Zahl der Arbeiter-Compagnieen ist von 17 auf 15 gefallen. Die Genietruppen beste- 6en tote früher au« 3 Regimentern; eie Arbeiter Compagnie ist aufgehobem" Paris, 11. März. Auf die vierte Milliarde sind bis heute 500 Millionen gezahlt. Thiers spricht sich gegen die Einführung einer Vice - Präsident- TZ ITC sB- ffrW'XÄ iS* | ■ Aetlee» 50/q tote. F. St. E. B. 3571/2 Lombard. Bahn 202 */8 Ludwigah.-Büxbich — Max bahn 134 Bayer. Ostbahn 124 Rhein-N&hobabn-Act. — Hees. Ludwigab.-Am. — Geldaorton. 6. kr. Fr. Friodrdor 9 57—58 Pktoleu . . 9 39—41 w doppelte 9 39—41 Holl. fl. 108t. 9 52—54 Ducaten . . 5 82 —34 20 Fronkenet. 9 20 V2—21*/i Engi, ßover. 11 48 50 Rußü. Imper. 9 40—42 Dollar ip Gold 2 257,-26‘/> „ 4% 1jährige 9 41/4 Wtirtemb. 41/» % ObL lOOVa Baden 41/ao/o 0bl. 0. E. L. 997/s Oeaterr. Silberrente 68 Va „ Papierrente 653/< Spanier, neuest. 3% 223/4 Amerik. Bonds 1881r 100^/g _ „ 1882r 96 fl 1885r 975/^, _ , 1887r 93V4 Bayer. 5% w 41/3% 1jährige 100‘/8 Häufig ist man in der Lage iraenb ein Offert, Gesuch oder sonstige Willensmeinung in den Zeitungen zu veröffentlichen, befürchtet jedoch aus naheliegenden Gründen eine Verletzung der Dlscretion. Die bekannte Annoncen Expedition von Rudolf Masse, Centralbureau Frankfurt a-M , bat sich den ehrenwerthen Ruf erworben, alle ihr zur Besorgung an dte Zettungen zu gehenden anonymen Inserate mit strengster Geheunhaltung der Namen der Auftraa- geber in jedes gewünschte Blatt einzurücken und dte hterauf eingehenden Offertbriese uneröffnet und ohne Provisionsberechnung dem anonymen Inserenten ungesäumt zu übermitteln. ^ertrQUen flenannje Annoncen-Expedition im Publikum genießt, beweisen hinlänglich die Jnferatenspalten aller Zeitungen, welche täglich eme Menge von Anzetgen enthalten, worin obige Firma zur Entgegennahme von Offertbriefen autortsirt ist. Albeii 1177) Montag Naö {ollen auf hiesi. irbeiten öffenti len, als: Maurerarbeit veranschl.; Chausirarbeit! Steinbrechm, Wterarbtit MateriüUitf Dteinbrecben, f unb Eindeckt an den Vec «Zttstadt, der Trohherjogliche ____Schor V Ä Ti.d fteiVti Wiesen i ««if/änben f« ,n,ne hierzu^ ll-, 11 es”’ Hchv 11(11) Mittwe Vor, feilen in dem St District Eichenhe berg versteigert 26 R.-Meter ’ 42 „ 18 „ 50 „ 93 Stockhch, 6000 Wellen Bu Reitzholz, 26 Eichen-Stä 6 Nadel- 2382 Fichten-Sti welche sich fparren un Bemerkt wird, achmittags zm Staufenberg, Großh BÜrsennaohrlohtoß. 13. März 1873. Preus«. 41/s% Oblig. iO43/4 Frankf. 3Va% Obi. 863/a Nana. 41/, °/q ObL 1001/a äurheaa. 4% „ 951/» Gr. Hess. 5% Obi. IO21/4 Amsterdam k. 8. 98% Augsburg k. 8. 100 Berlin k. 8. 10 4% Bremen k. 8. 1031/a 931/4 Brüssel k. 8. Hamburg k 8. 105 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. H8I/4 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 93 Wien k. S. 1071/4 ditto m. 8. — ditto 1. 8. 1071/4 Dlaeonto 4% ver- (1085) R.-Mtr- R -Mtr. o Packkisten u. Packstroh 1 3150 8 63 134 Tannen-Stämme, Bersrod, den 12. März 1873. i Großherzogliche Bürgermelsteret Bersrod. Bocher. 2 52 Saat-Wicken, Oelkuchen und 86 4 188 fet, bag bat PsKnjlti bei unchoüdiiL l'nibfnhn gewöhnlitn felbfl mit Sriffmatfa >t ab in dir Stitjtiia Diefet bat auch Ui btt Ünnabmtfltllt btt i gtnötbiat ist. •m raburch bet 8nta litt wirb, eeldit Bitt' )«, Slanbattn, |'m WhImL tdun k. 8.98’ j 26 42 18 50 33 verkauft (1179) 16 bis 73 haltend, 16 bis 41 ti i «1 Prügelh. R.-Mtr. k.8.100 k. & lU’/8 k. 8. 105% k. 8. 93'/, k 8. 105 iS. 105 k. 8. m LS. - L8.93 k. 8. 107*/, tn. 8. — L 8.107'/, 1175) In meinem neuerbauten Hause ist eine Wohnung, bestehend aus 5 heizbaren Zimmern, Küche, Keller und Speicher, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. S. Wolf, in Hungen. ß 1233 Eichenstamme, wovon 457 mit einem Durchmesser von 31 Lis 100 Cimtr., 776 von 18-30 Ctmtr., zu sehr verschiedenen Zwecken tauglich, im Vanzen = 697,8 Cbkmtr., sowie 37,9 Cubik-, 7 Erlen-Stangen von 12—13 Centimeter Durchmesser und 6-8 Meter Lange. Die Zusammenkunft ist im Ort. 37 Eichenstämme von 16,24 Cubik-Meter 15 Nadelstämme von gemacht werdenden Bedingungen, auf bett Abbruch verkauft werden: 1) Ztegelhütten Bau, 16,7 Meter lang, 8,5 Meter breit, einstöckiger Holzbau; 2) Brennofen-Bau, 10,5 Meter lang, 3,75 Meter breit, einstöckiger Holzbau. Allendorf a. d. Lda., den 11. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. Wagner. „ Prügelholz, Eichen Scheitholz, „ und Nadel-Prügelh, Buchen-, Eichen- u. Nadel- Hotzverstetgcrung. 1196) Freitag den 21. März l. I, von Morgens 9 Uhr an, sollen im Bersröder Gemeindewald, District Unterrotherdenwald, Waldwies und Spitz, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert 1172) Montag den 17 März 1873, Vormittags 10 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause nachstehende der Gemeinde gehörigen Gebäude öffentlich meistbietend, unter den im Termin bekannt Holzversteigerung. Donnerstag den 20. März d. I-, Vormittags 10 Uhr, sollen im Cleeberger Gemeind - Altenwald 74 Stück Eichen-Baustämme, 30 Festmtr Koch- und Viehsalz empfiehlt G. Ch. Spruch. ; unb wirb mit einem arttn 'Ü eine meitete bie ft|. Tine *tt. 8«ihiti selche burch unfi^t Sie würbe m einet " jur Echan gestellt >ei durch Hestng unb iu emviehleo fein. ZU 8 Meter Länge, 290 Fichtenstangen von 8 bis 14 Centimeter Durchmesser und bis zu 17 Meter Länge. Mit der Versteigerung des Stamm- und Stangenholzes wird Mittwoch, Vormittags, der Anfang gemacht. Zusammenkunft um die bestimmte Stunde im Holzschlage im District D aubenthal. Maulbach, am 10. März 1873. Großherzogliche Oberförsterei Maulbach. Koch. bei der Stadt Gießen. 1104) Samstag den 15. März 1873, von Vormittags 11 Uhr an, werden auf dem Wochenmarktplatz edelte Obststämmchen, und zwar: 1) 150 Aepfel, 2) 150 Birn, 3) 50 Mirabellen und Reineclaud, an den Meistbietenden versteigert. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises werden um die erforderliche Bekanntmachung ersucht. Gießen, den 8. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 1193) Ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen. Asterweg Lit. A. 102. weiter zu betreiben, sondern °n deren Stelle ein anderweites, auf eine gute Wasserkraft zu basirendes Etablissement anzulegen, wenn wir für solches einen geeigneten Pächter finden, und machen dies mit dem Ersuchen bekannt, bezügliche Offerten uns schriftlich oder mündlich zugehen lassen zu wollen. Laubach, am 5. März 1873. Gräflich Solmüsche Rentkammer daselbst. Weber. Scheith. R.-Mtr. Buchen — Eichen — Vermiethungen. 1204) Das durch den Wegzug des Bremsers Heidt frei werdende Logis ist alsbald zu vermiethen. H. Werner, Kaplansgasse. reisholz, Eichen-Stämme von 15—18Centimeter Durchmesser und 5-12 Meter Länge, Eichen-Stangen von 7—14 Centimeter Durchmesser und 4—8 Meter Länge, 14 Buchen-Stangen von 7—8 Centimeter Durchmesser und 4 Meter Länge, 7306 Fichten-Stangen von 4—10 Centimeter Durchmesser und 5—10 Meter Lange, 6 Erlen - Stämme von 16—20 Centt- meter Durchmesser und 4—5 Meter „ Nadel- „ „ Buchen-, Eichen- und Nadelstockholz, , Wellen Buchen-, Eichen- und Nadelmeter Kiefern- und Fichten-Stammholz von i 1199) Freitag den 21. d. Mts., 16-42 Ctmtr. Durchmesser und 6-15 Mir. Vormittags 10 Ubr, Länge werden Montag den 17-, Dienstag sollen in der Behausung des Unterzeichneten den 18., Donnerstag den 20. und Freitag ca. 45 Stück gut erhaltene Fässer von oer- den 21. März l- I. in hiesiger Oberförsterei schiedener Größe versteigert werden. versteigert werden. Alt-Buseck, am 1873. Anfang der Versteigerung jedesmal um______________Friedrich Schwalb- 9 Uhr Vormittags, Montags tm Diftricie Wäldchen bei Wahlen, Dienstags im Distr. Kirckhainerhaag, Donnerstags in der unteren Schmitterheege zwischen Lehrdach und Nieder- Klein, Freitags im Distr. Körle zwischen Lebrbach und Kirtorf. Wahlen (Kreis Alsfeld), den 6. Marz 1873. Großherzoglich Hessische Oberförstern W ah len. T h u m. __ 1128) Eiserne Träger, Säulen, Karrrinthüren Dachfenster und sonstige Baugegenstände billigst bei Flick 4’ HrölL ArbeitSvmteiqerung. 1177) Montag den 17. März l. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause nachstehende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, als: Maurerarbeit am Wege nach Dorf-Gill, veranschl. zu 26 st. 24 fr, Chausirarbeit daselbst, veranschl. zu 180 fl., Steinbrechen, Fahren und Setzen zu dem fragt Wegbau, veranschl. zu 176 fl 40 fr., Pflasterarbeit an der Ortsstraße, incl. Materiallieferung, veranschl. zu 103 fl., Steinbrecken, Fahren, Setzen, Zerschlagen und Eindecken von Unterhaltungssteinen an den Wegen, veranschl. zu 39 fl. Eberstadt, den 10. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Eberstadt. I. A.: K. Schön, Bezirksbauaufseher. Verkauf 1090) Die dem Wirth PH. Diehl zu Marburg zugestaudene, in der Nähe des dasigen Bahnhofs gelegene Besitzung, be stehend in Wohnhaus, Scheuer und Stallungen, nebst den dabei gelegenen 13 Acker Land und Wiesen, soll mit den Wirthschaftsge- genständen freiwillig verkauft werden. Termine hierzu sind auf den 11., 17. und 24 März c., von Mittags 2 bis 3 Uhr, und zwar die ersten beiden in die Wohnung des Unterzeichneten und letzter in obige Behausung bestimmt. Textor, Administrator. sollen in dem Staufenberger Gemeindewald, District Eichenheeg, Maistrauch u. Schabenberg versteigert werden, als: R--Meter Buchen Scheitholz, Versteigerungen. Die Versteigerung von Obstbäumen Stockholz, 8000 Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel- Reisholz, 26 Eichen Stämme mit 23,56 Cub.-Mtr-, 6 Nadel- „ „ 2,52 2382 Fichten-Stangen „ 50,51 „ welche sich zu Leiterbäumen, Dachsparren und Bohnenstangen eignen. Bemerkt wird, daß das Eichen-Bauholz achmittags zur Versteigerung kommt. Staufenberg, am 13. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg. Vogel. G. PH. Fillmann, Neustadt. Kiefern 146 Unter dem Kiefern-Reisholze befinden sich 2434 Raummeter, welche in Schichten von natürlicher Länge des Holzes aus Durchforstungen aufgearbeitet wurden. U. Bau-, Werk- und Nutzholz: 1 Eichenstamm von 39 Centimeter Durchmesser und 3 Meter Länge, 88 Kiefern- und Fichtenstämme von 16 bis 38 Centimeter Durchmesser und bis werden, als: 28 R-Meter Buchen-Scheitholz, Prügelholz, 18 R -Meter E!ch-N- (fflafter6oIl, Court er" in seinen Abend-AuSgabm alles wünschenswerthc Material f ’ täglichen Courszeltel, der an Vollst ändtgkeit und Uebers' . Erreichbare bietet, tägliche Berichte über die Productenbörse, alle Handelsnachrichten, S vergleichende Uebersichten der Eisenbahncinnahmen, Zusammenstellungen aller wissens^ £ werthen Resultate der verschiedenen Effecten-Eategorien, Verlooiung^listen, ferner an- z erkannt vorzügliche Eolrespoi>dcnzcn von allen nennenSwerthen Börsenplätzen rc. rc ’j Für seine zahlreichen und mannichfaltigen Bcurtheilungcu gilt das Princip eu t- .1 schied e nster Unparteilichkeit. Dieses Princip hält der „Berliner Börsen-^ Courier" in voller Strenge und ganzer Conseguenz aufrecht, aber er verschmäht es, zu 2 jenen den« Erfahrenen als Humbug bekannten Mitteln zu greifen, mit welchen man Z von anderer Seite das gläubige Publikum düpitt- Er will seine Urtheile nur auf ] die thalsächlichen Verhältnisse basieen. Seine Abonnenten erhalten von der Redaction 9 auf schriitliche Anfragen sachgemäßen brieflichen Rath für jedes bestimmt bezeichnete Efseet. Ucbcrdieö bietet der „Berliner Borfen-Courter" in seiner Morgenattsgabe eine vollständige politische Zeitung. Für die Unterhaltung ist durch mannichfaltige Notizen über die Erscheinungen dcs öffentlichen Lebens, der Literatur und Kunst, besonders auch deü Theaters gesorgt, die Sonntags-Beilage „Die Station" ist durch ihren Neichthnnl an feuilletontst«scheu A> beiten außergewöhnlich beliebt. Der „Berliner Böesen Courier" ist für 2 Thlr. 20 Sgr. vierteljährlich durch alle Postanstalten zu beziehen Probenummern liefert die Expedition in Berlin, Mohren- ftrafec 24, gratis und franco. Alle iniger Inseraten-Pächter des „Hlailderndal«chu, der „Fließenden B Hilter“, des „Figaro“ in Wien. Alleinige Annoncen - Regie dos „Deutscher Reichsanzeiger“ und „Königlich Preussischer Staats-Anzeiger“, „Berliner Tageblatt", „Deutsche Landes-Zeitung“, „Deutscher Gemeinde-Anzeiger“, „Capitalist“, „Revue finaneiöre allemande“, „Schweizerische Handciszeitung“, „Züricher Presse“, „Prager Handelsblatt“, „Feierabend des Landwirlhs.“ Annoncen-LLpcdilion G. L. Daube & Co. I Central - Büreau: Frankfurt a. M. 8 Hc|irfi6en Der । des Großb. Ki Es war Perlig der Er biskhvs von fic eiv lrisikt.n. •' von Gntsrn«^ Allwissenden u lichen Stuhl t AtaMt von j der Rrgierung, üt«! tzehorsan bsiördern, Sch datz in den ® uno Gemeinde die Liebe zum den, Die in d verten; und Ml in entgege 2nsbes^ 's innerhalb Sieherh.lt gesä »einer Diöcese Eiaale- gerfid ^sfreche diese, mld) durch * habe, । m Se. A Ctl °'sehvse veg tr solgende $ «...„ 'M. «"nht habeo s7^ew i'in vir die Q t Wir f|„| h^nd des Ph ■ ««2° '.ich ** h» Redaction, Druck und Verlag der Brüh l'schm Univ.-Druckerei (Fr. Ch r- Piet sich) in Gießen.