Gicßkmr Anzcigtr Mnzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen. vierteljährig 1 ft 12 fr. antf Vringerlohn Durch die P^st bezogen vierteljährig 1 fi. 29 fr. Erscheint täglich, ail.t Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleibrrg, Lit. B. Nr. 1. 3 Rd) dntto ucht cltUt. MShiuft et; Müller uslichen Ar- ltn jkdetjeit 'Icrnn wird i bet Exped. wge hüdige verstorbenen i cb l. werde» be binnen U ricbtlich dazu Färbermeister l-äusburg, zu Hausarbeiten irireifen kann, gesucht von Zurbuch. litten Ho. furt ö. M ten Europa'». aller Arten । (prerfw in )n- und edimung. I i n franco. 1 icerl. M.-W ussc. c. Ilr. I16, Nr 2N2 Samstag den 13. December Brodpreife vom 13. bis 19. December 1873, nach eigener Erklärung der Bäcker: 2 Kilo gemischtes Brod 24 kr. 1 Kilo gemischtes Brod 12 fr. 2 Kilo Roggenbrod: erste Sorte 21 fr., zweite Sorte 17 fr. Ennnneu—imi m wMmaMaBMaMwaa Amlticher Theit. Polizeiliche Bekanntmachung. Das Fahren auf Fußwegen betreffend. Das Fahren, Reiten und Viehtreiben auf den Fußwegen in der Stadt, auf den Fußwegen der Chausseen und anderen Straßen, sowie auf den Fußwegen der Promenaden ist nach Art. 104 des Polizei - Straf - Gesetz - Buches und §. 366 pos. 10 des Reichsstrafgesetzes bei einer Strafe bis zu 20 Thalern oder Haft bis zn 14 Tagen verboten. Es ist gleichgültig, ob die Fußwege gepflastert sind oder nicht. Nur kleine Kinder-Wagen, denen Kinder gefahren werden, dürfen auf den Fußwegen fahren. Da trotz vielfältiger Bestrafungen es noch täglich vorfommt, daß mit größeren oder kleineren Wagen auf dem Seitenpflaster in der Stadt und auf den Fußwegen vor den Thoren gefahren wird, haben wir uns veranlaßt gesehen, die bestehenden Verbote in Erinnerung zu bringen. Gießen, den 4. December 1873. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Po(tHftfjer Theil. hallte und die ihn darum doppelt laut im eigenen Lande erhob, bis sie dieser Rache ein Opfer gefunden, sie wird durch diesen Proceß, durch die Wuth und den Zorn, den Haß und die Leidenschaft, die er entfesselte, durch den farblosen Ausgang dieses an künstlichen Effecten reichen Scheindramas nicht gewinnen. Nicht zu einem blutigen Nachspiel wird fick der Vorhang noch einmal erheben — es ist ein Satyrspiel, unbewußt gegen die eigenen marklosen Schwächen der Nation von ihr selbst gerichtet, das der Schein-Tragödie folgen wird. Entweder der Marschall war schuldig und dann ohne Erbarmen und ohne Gnade die volle Strenge des Gesetzes, oder er war es nicht, und dann mußten die Richter ihn freisprechen. So, wie man gethan, ist Schein und Comödie das Ganze. Deutsch sand. Berlin, 10. December. Der „Staats-Anzeiger" enthält ein Bülletin aus Dresden vom heutigen Tage früh, wonach in dem Befinden der Königin Elisabeth Don Preußen, welche seit 4 Wochen an akutem Lungen-Catarrh leidet, plötzlich eine wesentliche Verschlimmerung eingetreten ist. Athemnoth und Husten nehmen beträchtlich zu und sind die Symptome um so mehr Vesorgniß erregend, als die Königin seit Jahren schon an einem ausgesprochenen Herzfehler leidet. Berlin, 11. December. Nach dem Gesetzentwurf über die obligatorische Civilehe erfolgt die Beurkundung der Geburten, Heirathen und Sterbefälle ausschließlich durch von den Regierungs-Präsidenten widerruflich zu bestellenden Standes-Beamten. Als solche sind in erster Linie die Gemeinde-Beamten in Aussicht genommen und zur Uebernahme der Functionen von Standes-Beamten verpflichtet. Neben den ordentlichen Standes-Beamten des Hauptbezirks kann innerhalb örtlicher Grenzen auch ein Geistlicher als Standes-Beamter bestellt werden und Standes-Acte bezüglich der Personen, die sich an ihn wenden, mit voller rechtlicher Wirkung vollziehen. Die Führung der Standes-Register erfolgt stempel- und kostenfrei. Frankfurt, 11. December. Wie wir hören, war kürzlich eine Deputation der hiesigen Handelskammer in Berlin, um wegen eines Staats-Beitrags zu dem projectirten Main-Rhein-Canal zu unterhandeln. Es scheint, daß die Staatsregierung sehr geneigt ist, aber auch von Seiten unserer Stadt eine kräftige Förderung desselben verlangt, weil Frankfurt in allererster Linie ein Interesse daran habe. (Nach dem Verwendungs-Plan für die im Ertra-Ordi- narium des Handels - Ministeriums zu Canalbauten ausgesetzten 4 Millionen sind 280,000 Thaler StaatS-Beitrag für den Canal von Frankfurt a. M. bis ^»cainz vorgesehen. Kassel, 12. December. Heute Morgen ist der Thüringer Schnellzug bei der Durchfahrt durch Altmorschen gegen einen Rangirzug gerannt. Sechs Güterwagen sind zertrümmert, das Locomotiv-Personal contusionirt. Fulda, 11. December. Die Staatsregierung hat, wie verlautet, an die Bischofs-Candidaten die Anfrage gerichtet, ob sie bereit seien, sich in dem zu leistenden Eide zum Gehorsam gegen die Landesgesetze zu verpflichten. Der Soldat Frauc^ois Achille Bazaine, — denn nur diesen giebt es noch seit dem am 11. d. Mts. in der Abendstunde gefällten Spruch des Kriegsgerichtes von Trianon, — der Soldat Bazaine, weiland Marschall von Frankreich, ist zu der Strafe verurtheilt, welche den Befehlshaber trifft, der ohne zwingende Nothwendigkeit mit dem Feinde capitulirt, zum Tode durch die Kugel. Wir sind der festen Ueberzeugung, er wird diesen Tod nicht erleiden. Sofort, nachdem das Urtheil gefällt, der Wahrspruch verkündet war, thaten sich die Richter zusammen, entwarfen ein Gnadengesuch bei dem Herzog-Präsidenten Mac Mahon, das der Herzog von Aumale diesem persönlich überbringen wird, und ganz Frankreich, das heute den Gerechtigkeitssinn seines Landes preist, der selbst gegenüber dem Rufe des „berühmtesten Soldaten", um die Phrase des Vertheidigers Lachaud zu gebrauchen, nicht vor einer Verurtheilung zum Tode zurückschrcckte, wird einige Zeit später mit ebenso viel Aufwand an Phrase und Selbstständigkeit dem Geist der Gnade und Milde lobsiugen, der dies Urtheil nicht zur Ausführung gelungen läßt. Was mag in der Seele dieses Mannes vorgegangen sein, während er auf dem Platze des Angeklagten saß und drinnen im Beratbungszimmer der Richter der Würfel geworfen wurde um Tod und Leben? Umschwebten ihn die düsteren Gedanken an Queretaro, wo Maximilian von Mexico von der Todeskugel getroffen niedersank? Dachte er der Tausende, die ohne Nutzen für das Vaterland geopfert, vor Metz ihr Grab sanden, oder jenep Hunderte, die Kälte und Entkräftung dahinraffte, ehe sie das Ziel der ferneü Gefangenschaft erreicht hatten? Oder, war es nichts von Alledem, dachte er nur der Schmach, die dem Namen der Familie Bazaine fortan und für alle Zeiten anhängen wird und wußte er, daß dieser ganze Proceß, der begonnen wurde, um die Schuld der Allgemeinheit auf einen Mann abzuwälzen, der fortgeführt wurde mit Declamation und Phraseologie, auch enden würde in der großen Phrase von der „Gnade der Nation?" Wußte er, daß der Comödie des Processes die Comödie der Verurtheilung und dieser die Comödie der Begnadigung folgen würde? Sie wird ihr folgen; die Nation, die nach dem Ausspruch eines ihrer berühmtesten Söhne: halb Tiger, halb Affe ist, wird die Tigerkrallen bei dieser Gelegenheit verbergen. Sie hat dem kaum verhaltenen Zorn Luft gemacht ui einem Schwall von Phrasen und Verwünschungen und sie wird sich befriedigt erklären. Die Nationalversammlung wird das Gnadengesuch berathen, sie wird dem „berühmtesten Soldaten" die Gnade votiren, nm die selbst seine Richter Litten und fern von Frankreich wird der Marschall als Privatmann dunkel und ungenannt seine einst unter so glänzenden Auspicien begonnene Laufbahn enden. Und doch hat besseres Blut schon in Frankreich den Sandhaufen geröthet, doch hat die standrechtliche Kugel dort schon bessere Herzen zum Stillstehen gebracht. Marschall Ney hat keine Gnade gefunden, wie Francois Achille Bazaine sie finden wird und doch war es nicht jener widerwärtige Egoismus, der aus dieses Marschalls Handlungen spricht, der Ney verleitete zu thun, wie er gethan; doch war es bei ihm die Begeisterung für eine Sache, eine Person, zu deren Gunsten er sein Schwert wandte. Marsckall Baraine uiill Tode verurtbeilk i Doch wir wollen uns nicht zu Anklägern des gerichteten Marschalls auf- -vcariqiau «oajatne zum ^ooe verurteilt- werfen. Wir wissen nicht, was mehr Gnade ist, Den, welchen die Nation „Mit 25 Jahren Lieutenant, mit 28 Capitän, mit 53 Marschall von! Verräther nennt, welchen die Geschichte so nennen wird, ein kurzes Ende fin- Frankreich" — so steht auf einem Ehrendegen, den Bazaine einst trug, „und! den lassen, oder ihm ein schmachbeladenes Leben zu gewähren. Die französische mit 62 Jahren schuldig befunden der Verrätherei und zum Tode verurtheilt",!Nation aber, deren Schrei nach Rache außerhalb ihrer Grenzen ungehört verso wird die Geschichte hinzufügen. hallte und die ihn darum doppelt laut im eigenen Lande erhob, bis sie dieser Gießen im December 1873. Vazaine hat ein Dankschreiben an seinen Vertheidiger feit bewiesen habe. Wechsel ß. 35 4'/2j Amsterdam Lombard. Bahn 1801/2 Augsburg 2 Oberhessen 4 Amerik. Bonds Pistolen 9 41—43 BolksbilduttgsverLÜr Badische fl. 35 Loose 67% j Oestr. fl. 250 v. 1854 — 5 1858r Prioritätsloose 196 ■ ojor rrioriLirsiooß |1860r Loose 93Vg ll*64r , 147 ■-■/, 20 Frankenst. 9 23—24 Engi. Sover. 11 50—52 Russ. Imper. 9 41—43 Dollar in Geld 2 25—26 Berlin Bremen Brüssel Uamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Discontn Ludwigsh. Bexbach — Maxbahn 134 Bayer. Ostbahn 115*/i Rhein-Nahebahn-Act. 291 - Zur Bez den bei dc angelegten Jahres fäl Termine sei Di M I. Haustein, Vorsitzender des Ausschußes. gerichtet, in welchem er sagt, daß er keine Revision beantragen werde, er hoffe seine Rechtfertigung allein von der Zeit und von der Beruhigung der Leidenschaften: er erwarte die Vollstreckung des Urtheils fest, entschlossen und stark in seinem Gewissen. Trianon, 11. December. Die Haltung Bazaine's während der Verlesung des Urtheils war sehr muthig. Er bat nur, seinen Sohn 24 Stunden bei sich behalten zu dürfen. Eine Revision des Urtheils beantragte er nicht- Der Präsident der Republik wird heute über das von allen Mitgliedern des Kriegsgerichts unterzeichnete Gnadengesuch Entscheidung treffen. M Sie Im forbert, bi Empfang j Vorzeigung legitimsten. ^Zugleich ■ Donnerstag Interessent! die übrigen bestimmt sj Die Herr! dieses in i[ Weise bekan Gießen, d Der Rech 81 5728) welche im an; oder zur Nachr und Abme Monats schriftlich wenn soll Gießen, Großhe 77i/4 Hess. Ludwigsb.-Act. 160’/2 1882r 98 1885r 995/., 1887r 1013/4 Action 5% östr. F. St. E. ] *) Den Ausschuß bilden d. Z. mit dem Unterzeichneten die Herren: Hofger.-Rath Buff. Dr. Diehl. Buchhändler Ferber. Mitpredtger Freiensehner. Gasfabrikant Heß. Zahnarzt Koch. Wcinhändler Mayer. Lehrer Müller. Prof. Dr. Oncken. Schreinermeister Schopbach. Director Dr. Stein. Äel J») M m 3. "ngirt n ^ur offmilil Gießen, 1051 B 105 tiolilsorten« fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 8. 118% 8. — 8. 93% Frankreich. Paris, 11. December. Meldungen zufolge, die der „Agence Havas" aus Madrid zugehen, ist Santa Cruz in der Nähe von San Sebastian als Bandenführer aufgetaucht und hat den Charlisten-Chef Itarbe gefangen genommen. Ferner verlautet, Santa-Cruz habe den Carlisten - General Lizzaraga in einem Gefecht geschlagen. General Lopez Dominguez hat das Commando der Belagerungs-Armee von Cartagena übernommen. Paris, 11. December, Vormittags. Durch das kriegsgerichtliche Ur- theil ist dem Marschall Bazaine auch die Mitgliedschaft des Ordens der Ehrenlegion und das Recht aberkannt worden, die Militärmedaille tragen zu dürfen. Der Marschall ist ferner znm Ersatz der Kosten des Verfahrens an den Staat verurtheilt. Die letzteren sind bekanntlich sehr beträchtlich. Paris, 12. December. Die Regierung droht den Zeitungen mit Suspension, falls sie das Urtheil über Bazaine tadeln sollten. Man spricht davon, daß auch mehrere Generale und Obersten in Anklagestand versetzt werden sollen. Paris, 12. December. Das „Journal osficiell" veröffentlicht die Entscheidung Mac Mahon's, wonach die Todesstrafe gegen Bazaine in 20 Jahre Haft, unter Entbindung von den Formalitäten, aber nicht den Wirkungen der militärischen Degradation, umgewandelt wird. Paris, 12. December. Das von den Mitgliedern des Kriegsgerichts an den Marschall-Präsidenten gerichtete Begnadigungs-Gesuch hebt einerseits hervor, daß die Richter unbeugsam die Bestimmungen des Gesetzes hätten an- wenden müssen, andererseits aber, daß Marschall Bazaine sein Commando unter den schwierigsten Bedingungen übernommen und daß er stets seine Tapfer- Actieu« Frankf. Bank 152 Frankf. Vereins-Kasse 955 Darmst. Bankact. 4121 a Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1044 Oest. Creditact. 249 Galizien — Schweiz. Bern, 11. December. Wegen der letzten Encyclica wird der Buudes- rath die Frage der Zurückstellung der Päffe au den päpstlichen Nuntius in Erwägung ziehen. dlm 3. d. M. fand die diesjährige Generalversammlung statt, die leiver nur von einer geringen Anzahl Vereinsmitgliedern besucht war. Der unterzeichnete Vorsitzende berichtete über die Thätigkeit des Berliner Hauptvercins sowohl, wie auch über diejenige des hiesigen Zweig- vereins, der sich vorzugsweise die Erhaltung und Unterstützung der Fortbildungsschule als wesent-' lichstes Mittel zur Erreichung feines Zweckes „Verbreitung von Volksbildung" zur Aufgabe gc-! macht hat. lieber die Einrichtung, den Besuch und die Leistungen dieser Fortbildungsschule re-> fcrirte in ausführlicher Weise der derzeitige Dircctor derselben, Lehrer Müller, und tbcilte dann' von d^m Lehrcrcollegium mit Zustimmung des Ausschusses, noch eine neue, die »wecke Ä ** des Vereins fordernde Einrichtung beschlossen worden sei, nämlich die Errichtung einer Bibliotheks WCCwt f unb damit in Verbindung die Einführung eines wöchentlichen Leseabends für die Schüler im1 «yI ' <-£ . • Schullocale und unter Aufsicht und Leitung je eines Lehrers. Die Resultate einer im Monat vou 3es<% Darmstädter fl. öOLoose 2173/4 „ n 25 „ 58 Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. 481 2 Braunschweiger 22Vg Dien! Men auf j laufenden S her S ,Nen, b Eroßherzo *8V, Sut Miui ■ Haus ^enni9l Mel, r $1, N nirtea < E-in-v $Unb6ol j QUöbt NbCJ Spanier, neuest. 3% 15% ■ ~ ' 1881r 102 Dienstherrn sehr zu wünschen sei, da einmal Versäumniffe des Unterrichts häufig vorkämen, ohne der Schulordnung gemäß schriftlich entschuldigt zu werden, und da insbesondere auch die Resultate der Fortbildungsschule, die Früchte des Unterrichts, einer viel größeren Anzahl von jungen Leuten zu gute kommen sollten, als dies tn der That der Fall sei. Es wurde darum beschlossen, nicht nur die Mitglieder des Vereins, sondern alle Eltern, Lehr- und Diensthcrrn wiederholt und dringend zu ersuchen, die ihnen unterstellten Jünglinge zum regelmäßigen Besuche der Fortbildungsschule in deren eigenem Interesse aufs strengste an- zubalten, Hinderniffe des Schulbesuchs so viel als möglich zu beseitigen und so die Thätigkeit des Vereins und der Schul- ihrerseits nach besten Kräften zu unterstützen. Wir verbinden damit aber noch die weitere Bitte an Alle, die bis jetzt nicht Mitglieder des Vereins sind und Interesse für die Zwecke desselben, für Hebung und Verbreitung von Volksbildung haben, dem Vereine als Mitglieder beitreten zu wollen, was durch Anmeldung bei einem der Ausschußmitglieder geschehen kann. *) Vorlage der geprüften Rechnung und Ergänzungswahl des Ausschusses bildeten weitere Gegenstände der Tagesordnung, die gelegentlich der Generalversammlung ihre Erledigung fanden. Indem wir die geehrten Vereinsmitglieder noch darauf aufmerksam macken, daß die gezeichneten Beiträge für das verflossene Jahr in diesen Tagen vom V-reinsdiener erhoben werden, bei welcher Gelegenheit auch die Einzeichnung neuer Mitglieder in die Liste geschehen kann, wollen wir nur wünschen und hoffen, daß das Interesse für unsere ante Sache, das sich in Kiesiger Stadt von vornherein so rege und lebhaft gezeigt und bethätigt hat, auch erhalten bleiben und immer mehr sich ausbreiten möge! V r M i s cd t e K. Solothurn. Abt Motschi von Mariastein hielt bekanntlich an der letzten Engelweihe in Einsiedeln eine Predigt, in welcher er sich zu der Behauptung verstieg, Christus habe persönlich „in Begleitung seiner lieben Mutter und der heiligen Engel, bedient von einem Chor der Apostelfürsten, der beiden Erzmärtyrer Stephanus und Laurentius und der drei großen abendländischen Kirchenlehrer," die Einsiedler-Capelle eingeweiht und an dem neugeweihten Altar Messe gelesen Michelis schreibt hierüber im „Bund": „Um meiner Wirksamkeit In der Schweiz den richtigen Abschluß zu geben, richte ich an den Herrn Abt von Mariastein, als Prediger vor 7000 Menschen bei der Engelweihe in Einsiedeln, die offene Frage, wie er es mit seinem Gewissen als Verkündiger des Wortes Gottes vereinigen könne, eine Legende oder Volkssage, die im besten Falle als solche zu dulden, jedenfalls aber in ihren abgeschmackten und unsinnigen Zügen, wie daß Christus der Herr in eigener Person die Messe celebrirt habe, zu cor- rigiren ist, als eine katholische Wahrheit aufrecht zu halten? Kommt diesen Herren denn nie die Ahnung an, daß eine Kritiklosigkeit wie diese schlimmere Folgen für die christliche Wahrheit haben muß als selbst eine Kritik wie die von Strauß! Oder muß die Kritik an den Nagel gehängt werden, weil sonst keine sieben Tausende mehr nach Maria-Einsiedeln wallfahren würden? Zürich, 23. November 1873. Michelis." — Ueber einen neuen Bienenschutz berichten die Frauend. Blätter: „In Amerika ist eine Erfindung patcntirt worden, welche ihrer Originalität halber Erwähnung verdient, näm=, lich Beschützung der Bienen vor der sogenannten Honigmotte durch die Hühner. Dieselbe gründet sich auf die Lebensgewohnheiten der Bienen, der den Honig stehlenden Motte^und des Hühnervolks. Die Hühner gehen bekanntlich früh zu Bette; noch etwas früher kehrt die Biene von ihrer Tagesarbeit nach Hause zurück und begiebt-sich zur Ruhe; die naschhafte Motte schleicht sich dann zur Nachtzeit in die Bienenkörbe und sticht Den Honig. Der geniale Erfinder hat nun einen Bienenstand gebaut, über welchem wie eine Warte das Hühnerhaus thront. Sind die Bienen des Abends in ihre Zellen heimgekehrt, so begiebt sich aud) das Hühnervolk zu Bette, d. h. es setzt sich auf die im Schlage befindlichen Sitzstangen. Durch den hiedurch verursachten erhöhten Druck auf letztere wird ein Mechanismus in Bewegung gesetzt, welcher die Eingangs- thüren sämmtlicher Bienenstöcke schließt. Kommt nun der Dieb in der Nacht, so findet er den Eingang gesperrt und muß unverrichteter Sache wieder abzichen. Kaum graut der Morgen, so ruft der Hahn seine Gefährtinnen, welche sich schleunigst von den Sitzstangen herab znm Eierlegen begeben. In Folge deffcn hört der Druck auf die Sitzstangen auf, und die Bienenstöcke öffnen sich früh genug, um die Bewohner, die sorglos unter dem Schutze der Hühner haben schlafen können, zu neuem Tagewerk zu entlassen." 3° 0 Oldenburg, ä 4()Thlr. 37>/2 40 o bayr. Präm.-Anl. 113 4% badische Loose 112 Borsennachrichltn. 12. December 1873 Preuss. 41/3° 0 Oblig. — Frankf. 31/^/0 Oblig. 873/, Nass. 31/20 0 Obi. 91 Kurhess. 4° ü „ 95 Gr. Hess. 5O/0 Obi. — n „ 40/0 „ 1001/« n » 3Vl°/Q n 97 Bayer. 5°/0 „ — „ 41 ,0,0 1jährige i001/2 n 40,o 1jährige 96‘/4 Würtemb. 41/2o/q Obi. 1003/$ Baden 4*/2°/o Obi. c. E. L. — Oesterr. Silberrente 66 „ Papierrente 61% iPrioa’iliitcii. 3° 0 östr. Stsb. Prior. 61' 4 3°/o östr s. Lombard 491 2 3% Livorneser 325/8 Toscaner 53*/. 50/o Elisabeth.-Prior. 92 do. II. Emiss. — Schusses. . Gaefabrikant :en> Echreinn- ??* bon jungen u aDe Eltern “W“ ^"»nden bo- btI Ausschuß- ,ilbtten Weitete '« Aebigung *' M bieot "boben wer- 'schchcn kann, ' sich j„ N erhalten ßen. besorgt ließen. ' dahier, des Sohn; und >, Georg tob, er-Vahn, Adolf f, eine Tochter, Mistergehilfen ihann Friedrich • Oderhessischm , geboren dm -Weser-Bahn, btn 17. Novbr. Üroeiltr dahier, Hattenrod und im Schlesw/si- Martin Frame-, taktischer Arzt, orten- fl. kr. r 9 bS-bS 9 41-43. , a 5‘^54 "53;f i.9 23-24 11 *5 9 4<", x lisch , s. 98'/, L s. t"0 k. S 104’/, k 8. 105'/« k. S. 93«i k. ö. 105’/b k. 8- 1°5 k. 8. H83/< k. S. - k 8. M k 8. 103j/i w. 8. 103'/» L 8. Es ,f CD P y 9 ff er e* fl) cd" n 3 1 5 Porzellanwaaren: Tafel- und Kaffeeservice in den neuesten Formen, fein weiss, sowie geschmackvoll decorirt, Waschgarnituren, Blumentöpfe, Fnichtschaalen, Butterdosen, Rüchen - und Deflertkelfer, Tassen etc. w 9- C K D 2 *1 _ (5679) I. G. D. Bapst. Kochgeschirre in Eisen und Blech, roh, geschliffen, emaillirt, verzinnt und lackirt, Steinkohlenkasten mit und ohne Deckel, roh und lackirt, Steinkohleneimer, Löffel und Stocheisen, Feuergeräthständer mit Zubehör, Ofenschirme rc. empfiehlt - k» g: P n _1 CO P £ Trüffeln, Champignons, Agar Agar, Gelatine, Tulelmnndrln, Tutrlrolrnrn, Tafelfeigen, iial. Haselnüsse. Oocofaile, Encoigna, Vanille, Thee, Zimmt, Urrac, Uum, Kognac, MALAGA, MADEIRA, Sherry, Portwein. 0^ S B s CD M m auf feinen GoldgeSellen: Blumentöpfe, Vasen, Schmuckdosen, Flacons. - g o «2. 9 ? o - o in Warmor und Alabaster: Cigarrcnständer, Tintensäffer, Hafen, Jfacons, ^ricfßeftRwerer etc. Eingemachte, Fruchte, als: Annnnus, PLrlrrtze, Nüsse, Reineclauden, Srdfwren, SofiQiinisßcereii, HIMBEEREN, APfiffiOSEN, Aepfel, Birnen, Mirabellen. Caviar, Sardines A l’huile, ross. Sardinen, Sardellen, Httmmer üi Dose»*, Cervelatwurst. O: cn OT (DI fr 5 s> ? cv 0 ü Ausverkauf. Wegen Aufgabe des Geschäfts verkaufe ich meine sämmtlichen Waaren unter Fabrikpreisen, wie: Schleifenbänder, Dorstecker, Fächer, Coiffuren, Blumen, Fantasiefedern, ächte weiße, schwarze und farbige Federn, Gaze, Schleier, Tüll, Blonden, weiße Spitzen, schwarze Guipures, wollene Spitzen, farbigen Seidensammt, darunter namentlich in braun, per Elle fl. 3, schwarzen Delvet vorzüglicher Qualität, La- valliere und Echarpes, Cravatten und Shlipse für Herren, besonders reiche Auswahl, Glace-, Wildleder-, Fille d’JEcosc- und Bnkskin-Handschuhe für Herren, Damen und Kinder, Negen- und Sonnenschirme, Gummischuhe, Filzhüte für Herren u. Knaben, Wachstuchhüte. (5453) Hohleri Seltersweg. n o ' 2 5 S 2 Silbcrglas waaren: Aoliale, Aasen, Leuchter, Zuckerschaalen etc. Lackirte Blechwaarea: Präsentirbretter in allen Grössen, ZZrodkörbe, Zuckerdosen V-i cv Q er cv N o aq cv ö Regulir-Füllöfen, Kochöfen, Wormferöfen, Säulenöfen, Bügelöfen, Patent-Herde, Sprungherde in jeder Größe, für Private und Wirthe, Crystall - und Glaswaaren: Punschbowlen, Wern, Bier- u. Liqueur-Sähe, SfumenDofen und Veitenöeiöer, Fr u cht sc li aal eii9 feine Bierseidel mit Deckel, Wasser- und Weinflaschen, Saladieren, Compotieren, Dessert- und Compoteteller, Theedosen, Briefbeschwerer etc. I Futter-(Hacksel Schneide Maschinen I in 11 verschiedenen Sorten. Hand und Göpel-Dresch Maschinen liefert cilö Specialitäten zu möglichst billigen Preisen in ausgezeichneter Ausführung und unter liltägiger Probezeit die Fabrik landwirthschaftlicher Maschinen von Heinrich Lanz in Mannheim, oder deren antorisirte Agenten die Herren Flick 8t Kröll in Gießen. Jllustrirte Kataloge werden auf Wunsch franco die Glas- d- Porzellanwaaren -Handlun» o von <*• SÄ!e. IFiltmann in Gießen, Neustadl D. 28. Aechte 'gleap. Waccaroni, Vermicellis, Suppenteige, (Eicrgeniiifc- & GrrrlnMNMrdrl«. Paniermehl. JIloc ftef» <><•«> tafle. Emmenthaler-Käse. Puppenköpfe mit modernen Frisuren von wirklichem Haar empfiehlt Georg Petri. Friseur. cf 1 © i—. CD o *■ * 5 Türkische Pflaumen, Bamberger Zwetschen, Hrüaieileee, Kirschen, Aplulspaltan, GrGfe* -, Sofinnt -, Linsrnmekk. Inl! rrrnL. p 5 £2. ß fr ro Z L fr y 2 cv ? *0 k» f» P cv P Spiegel in allen Grössen. | Photographierahmen. tiiipttafifdjes prefeioirlcs Misch. Condensirte Milch. | Liebig's Fleischextraot. KlndermeliL cv « oq dq Ä e&B | JJronctrfe £0onmnaren: THyuren tencl Büsten, in allen Grössen, Fisch 9 locke n1 I Verdampfschaalen in antiquer Form W mit Apollo- und Dianabüsten, sowie ohne Kg Aufsätze, 3 Wei liWasserkessel; Tintenfässer, J Blumentöpfe, Ampeln und Postamente. | (5624) ----- Emil Fischbach in GIESSEN. p f—I H-< cv P y P* cv Ul £ e-t- cv P y ui Pj o 3 es v 0 s fr £ 55 s g. MEpileptisclie Krämpfe (Fallsucht) |i 5622) Nä)imaschittcn-Ocl, Zwirn unv Nadeln s. ■$«. #«„6«*. S g s-g ® Porxellaii und Steingeist, weiss und decorirt, Lasel- und Kaffeeservice, Kuchen- und Desstrttcller, Waschgarniturrn, Blumentöpfe rtr. ZN Glees und empfiehlt in bester Qualität NB. Musterkarten stehen gerne zu Diensten. ist eröffnet. einzuladen. 111. Weissbäcker, Wallihoistraße. (5271) Ceylon- «. Java-Kaffee/ feinste Raffinade in Broden, I ü <1 e Ei i II g. (1760) Vasen, ZS O « I C 11 Huilliers. 1671) Die Mineralwaffer-Hand'ung von Emil Fischbach, Seltersweg, empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets frischer Füllung : Blüthenmehl, gesiebte Raffinade, Ceylon Zimmt, Citronat, Orangeat, Citronen, Rosinen, Mandeln, Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuzbrunnen, Salzhausener, Salzschlirfer Bonifacius- brunnen, Schwalbacher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Rassau), Wildunger, Adelheidsquelle, Appollinarisbrunnen, Carlsbader Mühl - und Schlofibrunnen, Emser Kessel- und Krän- chesbrunnen, Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethen- brunnen. Mein Tuch- und Bukskin-Lager, aufs Reichhaltigste sortirt, empfehle ich hiermit angelegentlichst. Ludwig Lang, Marktstraße (Wettergasse) Nr. 25. £ Biers ervice Bierseidel, Fischgläser. Kissinger Rakoczy, Carlsbader Salz, Carlsbader Sprudelseife, Emfer Pastillen, Soda- und Selterwasser. Eiaff*ee- und TBeeesewice in Bril annia-lletall. Schulstraße 17 Christian Frech Schulstraße 17 empfiehlt sein reichhaltiges Lager in Parfümerien aller Art sowie in Kämmen und Haar-, Jahn-, Nagel- und Taschenbiirsten k. k. @aiu besonders erlaubt er sich, auf eine große Auswahl in Toiletten-Kasi cken, Ctnis und Körbchen mit bester Füllung zu bevorstehenden Feste» aufmerksam zu machen, und bittet, unter Zusicherung reeller Bedienung, um geneigten Zuspruchs t55tOt !Zu Festgeschenken! 5714) Schirme in allen Sorten, besonders Für Herren praktische Gummischirme von 6 st. an, Spazierstöcke von 9 fr. an, Bau de Cologne, ächt, von I. M- Farina, gegenüber dem Zülichsplatz, das Dutzend 7»/r st-, empfiehlt P. Frank. Flimm Goebel? vormals Carl Lony, Gießen, Neuenweg Nr. 129, li. FroBaaalaanser’s lü eihnachtsausstettuiig (5697) Gg. Willie Weidig. Weihnachts-Ausstellung. 5485) Meine Weihnachtsausstellung in JdiibcrfiiieCiudttren ulTer tirt ist von heute an eröffnet nnd erlande mir zu deren Besuch höflichst Butter- rind Käsestützen, Tu fif(er= und IU riufCafcfjen, Hier- unb Wtingliiler rtr. Ph o6ogr«p5i i emft m en. Thürschooner in Glas und Porzellan. Zu Weihnachtsgeschenken empfehle verschiedene Reiseartikel: Damentaschen, Porte mounaies, Cigarrenetuis, Hosenträger, Schulranzen, owie Schürzen für Knaben und Mädchen, Schlittschuhe in ;roßer Auswahl u. s. w. Zu zahlreichem Besuche ladet freundlichst ein 5646) Friedrich Kühne jun., Seltersweg. Schöne Auswahl von: Vasen, Schaaken, Schreibzeugen, Leuchtern, Cigarren- seeviceil etc. etc. in Alabaster und Bronze. GOLDFISCHE b,i Wilhelm Balser, Lindenplah A- 142. Geschäftsbücher Adrestkarten, sowie Druck- und Lithographresachen jeder .1 G-yps, BI s c 11 i t ITBtjyHl&ri in: Stearin, Thon. '• ■- ■' " " ■' u ' " iBUitbenmoM. VW Alle natürlichen in- und ausländischen lieser Mandeln, ital. Hassel- und n __TÄcöGrünen und schwarzen Thee, CeylonZ»mmt, Ckoco- lade in allen Qualitäten, extrafeinen Jamaica Rum In st-iS frischer Füllung ächt- Pastillen, Carlsbader Salz, Badesalze, uni) Rttmpttns-H, Arrac und Arracpuusch rc. ; prompte Mutterlaugen und sonstige Quellenproducte, empstchlt MtV billige Bedienung Wird ZUgeslchert. empfehlen ital. Maecaroni, oftind. Sago, grün Korn, gemahl. und ganz, geschälte Riesenerbfen, sächsische Hellerl-nsen, Bohnen, - Stearin- u. Parafin-Lichter, Stearinwagenlichter, prima St.Gallcr «chweizerkafe, Emmenthaler Rahmkäse, neue Holländische Häringe ' und Sa dellen, amerik. Schweineschmalz. — Feinen *Für bevorstehende Weihnachten 5621) empfehle mein Lager in Nähmaschinen der besten und bewährtesten Systeme unter 3 jähriger Garantie und 3 jähriger freier Instandhaltung. Whee- er L Wilson mit Verschluß und allen Apparaten von fl. 63 an. Singer von fl. 70 an. Handnähmaschinen mit Doppclsteppstich und Kettenstich. Vollständiger gründlicher Unterricht gratis. 3- 2-1*- Haubach. Allgemeine Versorgungsanstalt im HroWrzogthmn Rasten in Carlsrulie, Renten-, Aussteuer- und Kapitalversicherung aus Todesfall und auf bestimmte Alter. 1833 gegründete, 1864 erweiterte Genossenschaft; in Verwaltung der Mitgliedcrgesammtheit und aus ihnen gewählten Organen. Das Kapitalvermögen der Anstalt beträgt Ende 1872: 10,738,230 Gulden. Die Zunahme gegen das Vorjahr fl. 822,444; der Kaff, «verkehr stieg auf fl. 14.388,625 gegen fl. 12,964,276 im Vorjahr; die Jahres-Einnahme an Prämien und Zinsen erhob sich auf fl. 1,104,394. Seit Bestehen der Anstalt bezahlte sie an Renten und versicherten Kapitalien fl. 8,688,478. Der bei ihr allein den Mitgliedern gutkommende, unter diese verheilte Geschäfts gewinn beträgt zusammen fl. 1,736,872. Stand der Betheiligung: 39,126 Altersversorgungs- und Lebensversicherungsverträge mit ft. 360,687 versicherter Rente und fl. 13,327,788 versichertem Kapital. 77Vio fl. ooer rayrucy . . . . . ia-/io U- . Jö tl- 21V,o fl- 25V,o fl- 30V,o fl- 37Vio fl- 47 fl. 77>/,o fl- 136«/,» fl. Dividende der Lebensversicherten in 1873 zahlbar: 8'/2 o/o des Baarwerths ihrer Versicherungen, dies ist in Procenten des jährlichen Beitrags: 26 Vo an die seit 1868, 31 Vo an die seit 1867, 36 Vo an die seit 1866, 41 % an die feit 1863 und 46 Vo an die seit 1864 eingetretenen Mitglieder- — Dle Dividende steigt mit Zunahme der Versicherungsjahre, also mit dem fortschreitenden Alter der Versicherten und ermäßigt deren jährliche Baarleistunaen von Jahr zu Jahr. Diese Vertheilungsact, ein unbestreitbarer Vorzug der Versorgungsaustalt, beseitigt den Vermögensnachtheil, welcher bei Eereichuna 70 Jahren 34Vio fl. 60, 197io fl- hoher Lebensalter der Versicherung anhaftct. Bei Annahme einer Dividende von nur 4 % des je Zeitigen Versicherungswertes (dem voraussichtlich niedersten Stand, seither nicht unter 8'2 Vo) würde ;um Beispiel der jährliche Beitrag eines 30jährigen von 2V/io fl. pro fl. 1,000 Kapital sich ermäßigt haben- m seinem 33sten, 40sten, 43|ten, 30sten, 33sten, 60sten Lebensjahr * ' ' auf noch 187,0 fl 15Vio fl 12Vio ft 9Vio fl 6 fl 2Vio fl- un) wäre danach der ursprüngliche Beitrag schon nach 20 Versicherungsjahren int 30. Lebensjahr um mehr als die Hälfte gemindert, nach 10 weiteren Jahren nahezu ausgeglichen. ’ ( .. . Zu weiterem Beitritt zu dichx zeitgemäß eingerichteten Anstalt einladend, erbietet sich der Unterzeichnete zu Mittheilung ausführlicher Prospekte sowie ver-' gl inender Ncberflchten über die Tarifsätze, Einrichtungen und Bedingungen der verschiedenen Versicherungsanstalten. Zede weitere Auskunft wird gerne mündlich wie schrtftlich ebenfalls unentgeltlich ertheilt. ö „ Ä Auszug aus dem Tarts der Sterbkapitalversicherung (einfache Lebensversicherung) für je fl. 1,000, fällig beim Todesfall, spätestens mit dem 85. Lebensjahr, zahlbar innerhalb 14 Tagen: für die Beitrittsalter von 20 , 23 , 30 , 33 , 40, 43 , 50 , ^jährlicher Beitrag ... 4 fl. 4Vio fl- 55/io fl- 6Vio fl- 7Vio fl 96/io fl- 12 fl. oder lahrlich _..... 157,0 fl- 1« fl- 2H/io fl- 25Vio fl- 3OVio fl- 37Vio fl- 47 fl. Gießen, den 22. August 1873. I. Boeck, Agent der Anstalt, Gartenstraße, im Hause der Frau Hofger.-Adv. Engelbach. Pfandbriefe f -“Xf: . .■...... a •. ' i Friedrich Uöhrich's ärztlich empfohlener und geprüfter der Hypotstekeu-Banli in Mannheim. Nach Erlaß des Ministeriums des Großh. Hauses, dec Justiz und des Auswärtigen d. d. L August 1872, ®- Bl. Nr. XXXII. S. 308, stad die Pfandbriefe für die Anlegung von Mündelgeldern geeignet. Die 5% Pfandbriefe können znm Paricourse, die 4V2 % Pfandbriefe zu 86 , , von der Bank und ch.en Vertriebsstellen bezogen werden. Alle Vertriebsstellen lösen die Coupons spesenfrei ein. Die Ein - und Umschreibung der Pfandbriefe auf Namen und zurück auf den Inhaber geschieht gebührenfrei. Zur Vertriebsstelle haben wir die Gewerbe-Bank in Giesterr ernannt. StheisBisclae llypothekeas-ISsaeik. Arrowroot Zünster Zwieback von Fr. Ewald, Röhrich'v Nach- folger in Darmstadt erfunden und mit dem besten Erfolg I angewendet von der berühmten Gc burtshelferi«und promovirtenDoc- torin Frau Professor Heidenreich, geb. v. Siebold, ersetzt die Muttermilch vollständig. (3212) Zu haben ä 10 fr. pr. Paquct bei Julius Wallach in Gießen. LnchsforLÜen und Äüä'inge zum Rohessen empfehlen I «. Busch Söhne. in A. Schultheis jun Kürschnermeister, Seltersweg Lit. 110,i SKficSaUIlg* ftlll 15. J«lll >o 1814 Orangen St Bratbückinge 3- A. Busch S ö h n e. Busch Söhne. 5602) Die Ausstellung meines B. Je Mussault i. Köln •) Flaschenbierverkauf Iltis, Waschbär, Bisam u. s. w., sowie Pelz-, Reise- und^lttthettMehl empfehlen eine große Auswahl in I» A. Busch Söhne (5345) im Ganzen empfehlen Zungenwurst, und im Ausschnitt, laschen, wildlederne Handschuhe -roßer Auswahl empfiehlt Schlittschuhe mit u. ohne Riemen, Schulranzen, Reise- und Damen- Frische Schellfische bei I. A. Busch Söhne. Fein gesiebte Nafinade, Ci- tronat, Orangeat, fein gest. Ceylon-Zimmt, sowie feinstes 20,000 Thlr. Im Ganzen 125,000 Thaler. Chr. Horeyseck. Seltersweg, gegenüber dem „Prinz Carl. 0162) KlemgemachtesHolr und Braunkohlen bester Qualität vom Hessenbrücker jammer verkauft Heinrich Sauer, Neuenweg. IX. Kölner Dombaii:-' Lotterie zum Ausbau der Thürme des Domes zu Koln.^ Gietzen, Seltersweg C. 194, empfiehlt sein reichassortirtes Lager in allen Sorten Pelzgarnituren, als: Zobel, Neerze, Maronen (italienische Kastanien) empfingen 3« A. Busch Söhn e. kür Färber u. Fabrikbesitzer! 5733) Eine in der Nähe Gießens ge- legene und sehr gut eingerichtete Färberei mit Wohnhaus und Garten ist Familien- Veihallnisse wegen unter günstigen Bedin-, nn.ien zu verkaufen. Auch wird das Inventar der Färberei einzeln oder zusammen abgegeben. Besonders würden sich Haus und Nebengebäude, des vorbeifließenden Wassers und der am Platz zu habenden billigen Arbeitskräfte wegen vortrefflich £ir Einrichtung einer Fabrik eignen. Re- flictanten belieben sich unter Chiffre T. 3036 aa die Exped. d. Blattes zu wenden. (.4897)Casinvstrasie 4A. Bamberg. Zwetgcheu, Türk. Pflaumen, Brünellen, Apfelspalten, Hirselien (5474) Loose zu einem Thaler Empfiehlt Emil Fischbach. Für Bier-Wirthe. Bayerisch Exportbier von Th. Ehemann in Kitzinacil, Frankfurter Exportbier vonI.G.Henrich hält stets großes Lager und kann in jedem beliebigen Quantum bezogen werden von (5753) Hch. Schm all, Frankfurter Hof. Feinste Gothaer Cervelatwurst, y , Trüffelwurst, Hstupt-Geld-Gelvilme: iC' 25 000 Thaler, K 10,000 Thaler, 5000 Thaler; ferner: 2 Mal 2000 Thlr., 5 Mal Im ersten Steck meines früheren Hauses verkaufe zu billigen Preistn den Rest <« ^o^Zklian- und Indirtcn Blechwaaren, Standuhren, Lampen, leuchter, Bronce - Waarcn, Schmuckfachen, Rrceffaires, L.derwaaren, Gold- l. rflen, Klnderlptelwaaren, HandwerkSzcuge, Schlösser und verschiedene Eisen- und sonstlge Waarcn. (4775) s. x s,^0roinc-Oel und -Lampen, Zahnmundwafser und Tinte von A. Leonhardi find stets vorrathig. Carl Frech. Exportbier ä Flasche 8 fr. JLagerbier a Flasche 6 fr. (5734) bei M. Schäfer, vorm. Echmehl, o -m- — der Cuftrne gegenüber auf dem Brande. Kindermützen. ;Feinste aeftoße-'e und gesiebte Raffinade Große süße Mandeln, Citronat und Orangeat, i Feinsten g.stoßtmn Zimmt, iNcue große und kleine Rosinen, j Citroncn und AniSsaamen, । sowiealleJl gredicnzien zur'einenBäckerei I empfiehlt (5527) ’Emil Fischbach. pro Stuck Kloiiigeinachtts Brrnnhvlz, ind durch mich und die Herren Agenten zu per Ctr. fl? 1. 6 fr., empfiehlt beziehen. (5702) S. Katzenstein, Holzhandlung. Der alleiuige General Aaeut: ——7------ö"T*—;---- -3.J. Mussault i. Köln. Nürnberger Lebkuchen „ (56893 Spielwiarenlagers Cnnt Fischbach, «ist eröffnet und ladet zum gefälligen Besuche «>------ 'ergebenst ein Georg Röber, Kreuz 111. dteue ital. Haselnüffe, foirie Orangen empfiehlt empfiehlt fein Lager aller Arten felbstgefertigter Pelzwaaren unter Garantie zu billigen Preiien. Reparaturen, sowie alle ins Kürschner- fach einschlagenden Arbeiten werden bestens ausgeführt.________________________(5539) 5526) Neue Puglieser Mandeln und Genueser Eitronar, Orangeat, Ci- troncnöl, Ammonium, Potasche, AniS- körner, gestoßene Nelken, chinesischen u. Ceylonzimmt, sowie alle sonstigen Ingredienzen zu Anis und anderem Gebäck, empfiehlt bestens C. F. Sem ml er, Materialist, Wallthorstraße. 5694) Ein Uniforms-Hut nebst Degen cines Staatsbeamten, gut gehalten, steht billig zu verkaufen bei ________________I. Retter, Lit. E. 168. (Nevauchrrte Lachsforeüen (5590) empfiehlt Emil Fischbach. in vorzüglicher Waaie, aus dcr Fabrik des König!. Bayerischen Hoflieferanten Herrn H. H über lein in Nürnberg, empfiehlt (5704) August Noll im Stern. Frischen geräucherten Rhein- lachs empfehlen I. A. Busch Söhne. ^000 Thlr., 12 M°l 500 Thlr., 50 find ein7;etroffcn dc, Mal ^vU Thlr., 100 Mal WU Thlr. und noch 1200 Geldgewinne mit zu-! 5756) Eine Wiege ist abzugeben. Qft Oflfi ! E. Pitthan. sammen vU^UUv Thlr.; außerdem aber noch Kunstwerke im Werthe von 5571) Wilhelm Orl>ig (5757) empfiehlt Hungen, 1. December 1873. Abr. Heß Werk, J. Weitzenkorn Commissionair in Gießen, pr. Flasche fl. Champagner: Ch“ 1 4 In Körben ab Reims stellen sich die Preise billiger. Frau Dienstmann Müller theilt fl. Aechter französischer Cognac: Ch- pr. Flasche Thlr. 8 16 Söhne kauft Türk. Zwctschenkriut Prima-Qualität, empfiehlt (5243) Emil Fischbach, gewonnen. Serons . Sauternes 2 3 kr. 45 48 52 5« 3 9 15 27 48 3 24 30 54 6 6 20 48 12 48 2 2 2 fl. 2 2 3 3 8 3 5 28 pr. Flasche kr. Thlr. Sgr. Ruse. Sardinen C’avlar Die Rückzahlung von Einer Million Gulden 5 % Darmstädter Obligationen vom 1. Oktober 1868 betreffend. 20 23 23 J. A. 16«# eh Giessen. Christoly „ Moulis „ Estephc 1869' ' Duplessis 1869' Pauillac „ Camensac 1868' Vincent „ Beychevelle „ Giscours „ Ranzan „ Lafitte _ Virchow, die Geschwülste. Virchow, Cellularpath. Hohl, Geburtshülfe. Skoda, Auskult, und Precuss. Stellwag, Augenheilunde. Weber, Allgem. Weltgesch., großes im Erscheinen. 5 12 22 Das wirklich Gute findet immer seine Anerkennung. 5724) Dieser Satz findet die vollste Anwendung auf den Daubitx - Uqueur, ■ der sich nun bereils seil 12 Jahren überall einer günstigen Aufnahme erfreut, bei so vielen Coniumenten als unentbehrliches Hausmittel eingebürgert hat und zu haben ist bei Julius Wallach. Meyer Rothenberger, Neuenweg 193 (4955): Em il Fischbach. ! 5739) Die Familie Knie wird Sonntag den 14. ihre letzte Vorstellung auf dem gespannten Seil produciren. Zum Beschluß folgt das hohe Seil, wo Karl Knie jun. seine 99jährige Großmutter hinauftragen wird. Der Anfang ist Nachmittags V23 Uhr- Schauplatz Brand. Franz Knie. kr. 12 30 Pferde Decken in großer Auswahl empfiehlt (5729)C- W- Dietz, am Markt- Güter verschiedener Größe, sowie mehrere Mühlen im Preise von 6000 bis 135,000 fl. können nachgewiesen werden. (4491) 5726) Der heutigen Nummer unseres Blattes (mit Ausnahme derjenigen Exemplare, welche durch die Poft versendet werden) liegt ein Extra - Blatt bei, enthaltend neue Anerkennungen über die segensreichen Eigenschaften des „rheinischen Trauben- • Rrnst-Hnnirrs“ öon W. II. Zickenheimer in 5037) Schildkröte und Büffelhorn- Kämme, sowie Salat-Löffel u -Gabeln, ebenso das Neueste in Aufßtccks-Kämnien, empfiehlt B. Abend, Kammmacher, Weidgasse. Lichthalter an Weihnachtsbäumchen empfiehlt 5047) Jtal. Maronen empfiehlt Emil Fischbach. 5591) Ein Kindermädchen auf Weihnachten gesucht, ßit. E 1, Seltersberg. 5731) Ein gutes französisches Weinfaß (V2 Ohm), sowie ein Preiscourante der Onginalpreise in Fässern in 1/4, l/2 und 1/1 Oxhoft ab Bordeaux genommen werden vierteljährig von uns ausgegeben und liegen bei uns zur Einsicht jeder Zeit offen. •I. A. Itnseh Söhne Giessen. FX I Sillery, 1* Qualität . . . Carte Noire...... „ Blancho..... Dry Verzenay (herb) . . . Favori........ Grand Crdmant Rose . . . „ „ du Roi . . „ Imperial..... Die Beträge des vorbenannten Anlehens können von heute an schon bei dem Unterzeichneten in Empfang genommen werden, mit Local-Veränderung. Mein Kappen Geschäft befindet sich jetzt im neu erbauten Kupferschmied Dogt'schen Hause, Ecke der Markt- und Schulstraße. Gleichzeitig mache die ergebene Anzeige, daß ich außer meinem St. Emilion 1868' Thlr. Sgr. — 13 — 14 — 15 — 16 — 17 — 18 — 20 — 21 — 25 dem Bemerken, daß die Verzinsung am 31. Decbr. d. I. aufhört. Briefliche Anzeigen werden ebenfalls berücksichtigt. Lony’s Bierkeller Sonntag den 14. December : Harmonie. Anfang 4 und 8 Uhr. Entree 6 Kreuzer. Schlittschuhe, -Patent, mit und ohne Riemen, von den feinsten bis zu den gewöhnlichsten, empfiehlt (5555) I. G. D- B ap st. 5748) Wohlfeiler Bücherverkauf. Brehm, das Leben der Thiere, 4 Bände Prachtwerk H. Kurz, Literaturgeschichte 3 Bde. illustr. Jul. Schmidt, Literaturgeschichte des 19. Jahrhunderts. Köftlin, Aesthetik. Lemke, Populäre Aestbetik. Lübke, Gesch. der Plastik. Preiscourant der Champagner bei Unterzeichneten, Vertreter des Hauses Hin. Gustave G ftl>CK*t in Reims, Champagne. pr. Flasche kr. Thlr. Sgr. 3 — 18 27 — 25 fl. Cognac vieux .......2 „ bois........2 „ petite Champagne ... 2 Preiscourant der Bordeauxweine bei Unterzeichneten, Vertreter der vereinigten Weingutsbesitzer in Bordeaux. J — ■ - ■ ■ ■ --- m | 5681) Eine ältere, gewandte, im Kochen jkrust-llonigs" uuu ... ... Jfrtrf)rnnon‘ erfahrene Person wird von einer kleinenIDlrünz, bei Husten, Heiserkeit, Verfehle mung, w ™ L hbn t2 $ eamtenf aniilie gegen 80 fl. Iahreslohn Hals-, Brust und Lungen - Leiden, sowie »C4hl«naDf^rh?Ziehen " rUlmIzu Weihnachten gesucht. Wo? sagt die Keuch- und Stickhusten bei Kindern, auf Heidingsfelder, Gießen. (5740) ferpeb, b Bltts.________________________ welches wir ganz besonders aufmerksam 5743) Nr. 240 hat das Eylinderbüreau! 5615) Ein möblirtes Zimmer zu vermachen. Die Verkaufsstelle für G t e tz e n »ernennen. A Sondermann, miethen. D. 199. ^befindet sich bei I. A. Bufck Sohne. 5723) Ein starker vierrädiger Handwagen und eine Decimalwaage zu kaufen gesucht. Näheres bei der Exped d. Bl. 5718) Ein Mävchen, welches sich einem Ladengeschäft widmen will, sucht Stelle. Ebenso eine perfecie Köchin. Auskunft er- zu oermiethen 5072) Eine Familienwohnung, 6 Zimmer mit Zubehör, ist Neue Bäue 85 zu ver- miethen. Th. Wo de. Kür einen Arbeiter ift eine Stube mit empfiehlt fich zum Abschluß von Geschäften jeher Art. Derselbe hat zu verkaufen SRett .u nermietben Ast-rwea A 108 ^eschflftshai.ser, flut flebenbe Gastwirthschaftcn, mehrere H-rrsch-iftShfluser, 5641) zu permtetl>eu. aiterwea Ji. wa.। faufmännifrf>(. ®cfd)äftc diverser Branchen ic- :c. 5693) Die Schuldner des verstorbenen Messerschmieds Karl Haubach I. werden hiermit aufgefordert, die Sache binnen 14 Tagen, und zwar bei dem gerichtlich dazu bestellten Massecurator, Färbermeister August Haubach auf der Mäusdurg, zu ordnen. Ein Einjährig Freiwilliger wünscht für seine freien Stunden in einem seitherige Artikel auch noch ein großes Lager aller Arten Herren- unö Zknallen-Hnte führe und bitte meine verehrten Kunden um Fortdauer Ihres Vertrauens. Frische Schellfische (5749) bei Bäcker Vogt, Wallthor. Eine Familienwohnuna auf dem Seltersweg oder in dessen Nähe wird zu miethen gesucht. Adressen beliebe man in der pedition d. Blattes abzugeben.________(5638 5572) Ein gebrauchter Stoßkarren wild zu kaufen gesucht. Näheres bei der Exped. b- Bltts. w ,, t c 5723) Ein Mädchen vom Lande wird feines Stockgestell, zu veltausen.zzu sofortigem Eintritt in Dienst gesucht. Neuenweg 193 IDon wem? sagt Ausgeber dieses Blattes. NB. Mädchen, welche in häuslichen Arbeiten bewandert sind, können jederzeit Stelle erhalten. Neparaturarbeiten von Schwarzwälder Wanduhren werden bestens be' sorgt von I. Müller in Trohe. (5709) 5390) Lumpen, Knochen und Metalle, Wermiethungen. 5755) Die seither für die Färberei benutzten Räume mit Wasserleitung, Kessel, und großen Trockenböden, sind zu ver-,< miethen.H. M. Jughardt. j 5007) Eine Wohnung von 5 Zimmern u. s. w- sogleich zu oermiethen bei W. Ferber, Buchhändler. vermischte Anzeigen. ■ 5732) Ein braves Mädchen, welches gut kochen kann, wird auf Weihnachten in Dienst gesucht. Näheres bei der Exp. d. Bl. Ein gewandter Scrlbent kann gegen 300 fl. Gehalt bald bei mir eintreten. (5747) Funk, Sadtger.-Actuar. 24) Flechtenkranke und Brust leidende finden noch in den hartnäckigsten Fällen Heilung durch J)r. Jochheirn in Darmstadt, Elisabethen - Strasse 1. (Gas Inhalationen ! Prospecstus gratis.) 5751) Ein möblirtes Stübchen zu ver- miethen Seltersthor E- 87, Schoor rechts. 5758) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu oermiethen. Neuenweg D- 194.________ 5469) Das seither von Fräulein Strobel bewohnte Logis Kanzleiberg B. 66 ist ander- weit zu oermiethen. 4746) Zu oermiethen: Der untere Stock in meinem Hause A-166, Marburger Straße Christian G- Eckel. 5665) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Marktstraße 39, 2 Treppen hoch. 5701) In Vit. A 138 ist das seither von Herrn Oberlieutenant v. Röder bewohnte Logis, bestehend in 3 Zimmern, Kabinet, möblirt ober unmöblirt, Küche re-, auch ein Pferdestall, durch dessen Wegzug anderweitig zu oermiethen; ferner ist eine Stube mit Kabinet, möblirt, zu oermiethen- 5465) Im Darmstädter Haus ist das seither von Herrn Feldwebel Dörr bewohnte Hermes, Gesch. der neuesten Zeit rc- rc Die Bücher sind wie neu, gebunden und werden billig abgegeben. Katalog aufgelegt. _________Bourgeois, Buchbinder. - 5658) Eine Parthie «uii»»»iseK»„i»e habe im Auftrag billig zu verkaufen- ___________________Ehr. Horeyseck- Marinirte Häringe (4974) empfiehlt Emil Fischbach. 5716) Eine Puppenküche mit vollständigem Geschirr ist billig zu verkaufen bei I. Rothenberger. Lindenplatz. 5710) Halsbinden, Papkerkragen und sonstige diverse Artikel für Herren, verkaufe zu sehr billigen Preisen P. Leinweber, Lindenplatz. Anisformen werden verliehen. (5662) Frankfurter Hof, 3. Stock. Extrafeines Birnengelve (5049) empfiehlt Emil Fischbach. Das gut assortirte Garnlager der Unterzeichneten empfiehlt als ganz besonders billig eine Parthiu 4'-, 5- und 6drähtige uaturellfarbige Strickwolle per Zoll-Pfund fl. 2. I. A. Busch Söhne. Rechte Nürnberger Lebkuchen aus der Fabrik des Herrn Jnc. Go eß in Nürnberg zu Fabrikpreisen bei (5667) Gebr. Adami. 519) Asphaltmastic-Dachpappe, 1870 zu Cassel prämiirt, liefert billigst Lentze's Dachpappenfabrik in Einbeck, Provinz Hannover. Lefaucheux - Doppelflinten mit ächten Damastläufen, von 40 fl. an, sowie Revolver, billigst bei (5745)A mckore* Mein reichhaltiges Schuh-1 Stiefellager empfehle bestens- A. Docter am Kirchcnplatz. CO lO Mein Weihnacht« - Lager in reichster Auswahl, enthaltend: Bilderbücher, gemalte und ungcmalte Bilderbogen, Münchener Bilderbogen, Modell-CarLonS, Laubsäge-Muster, Ankleide-Pupperr, Farbekasten, Reißzeuge, Schreib- und Zeichnenkästchen Schulmappen, Zeichnen-Vorlagen, Etuis mit Faberstiften, Etuis mit farbigen Stiften, Lampenschirme, Photographien, Photographie-Rahmen Wandtaschen, Damen-Necessaires, Papeterien, Feuerzeuge, Schmuckkästchen Brieftaschen und Notizbücher,!Gesangbücher, Photographie-Albums, Schreib-Albums, Brief- # Collegmappen Portemonnaies, Cigarren-Etuis, sowie sämmtliche Schul- und Büreau-Bedürfniffe, erlaube ich nur in Geschäftsbücher aus der Fabrik von Oldemeyer & Beueke empfehlende Erinnerung zu bringen. ~ .. ™ k «ru x , -......in Hannover, ebenso Poftpapier und Couverts mit Firma, Wechsel, Speise-, Wern- und Adrepkarten, Nechnungsformulare, sowie alle in das Druck- und Lithographisch einschlagende Artikel; ferner empfehle noch eine Auswahl von geschnitzten Holzwaaren, als: Wandtaschen, Schreibzeuge, Uhrenkalter, Feuerzeuge re. rc.. mit und ohne Einrichtung zu Stickereien. , _________________________________________ IMmelm iiiee. neben dem Nathhaus. Wenzel’s Garten. Sonntag den 14. December öurch freundliche Erlaubnis eines geehrten Wietzener 8. €. im prachtvoll decorirtcn Saale und ertra Gas-Beleuchtung: Großes Coneert, ausgeführt vou dem jetzt verstärkten Musik-Corps des S.Großh. Hess. Jnfanterie-Regts. Nr. II6, unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Krausse. Anfang präeis $ |2 Uhr. — Ende IO Uhr. Entree 12 kr. ä Person. I Der Saal ist durebaas geheizt. Allen Äranten Kraft und Gesundheit oime Medicin nnd ohne Kosten. „Revalesciere Du Barry vou London.“ Allen Leidenden Gesundheit durch die vorzügliche Revalesctere du Barry, welchn ohne Anwendung von Medicin und ohne Kosten sich bet den nachfolgenden Krankheitee dewahrt: Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen-, und Nierenleiden, Tuberculose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unvcrdaulich- keit, Verstopfung, Diarrhöe, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufstetgen, Ohrensausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — Auszug aus 80,000 Certificateu über Genesungen, die aller Medicin widerstanden: Certificat Nr. 73,67V Wien, 13. April 1872. Es find nunmehr stAen Monate, daß ich mich in trostlosem Zudande befand. Zch litt an Brustubel und Nervenleiden, so daß ich von Tag zu Tag zusehends schwand und demzufolge längere Zett im Studiren gestört wurde. Ich hörte von Ihrer wundervollen Revalesciere, machte davon Gebrauch und kann Sie versichern, daß ich durch den einmonatlichen Genuß Ihrer nahrhaften und delicaten Revaesctere mich vollkommen gesund und gestärkt fühle, so daß ich, ohne im Geringsten Izu zittern, die Feder führen kann- Ich sehe mich veranlaßt, allen Leidenden dieses, verhältnißmäßig sehr btlllge und schmackhafte Nahrungsmittel als beste Arznei anzuempfeh len und verbleibe Ihr ergebener ~ Gabriel Teschner, Hörer der öffentl- höheren Handelslehranstalt. (Lertificat Nr. 73 968. Mitrowitz, 30. April 1871. . ix S)nnf bein vortrefflichen Farina ist meine Schwester, die an nervöser Kopfkrankheit und Schlaflostakett gelitten hat, nach Verbrauch von 3 Pfund am Wege der guten Besserung- Zugleich erlaube ich mir. Sie höflichst zu bitten, mir gegen Postnachnahme i 1 Pfund Revalescwre gewöhnlicher eorte nebst ausführlicher Gebrauchsanweisung des Farina her Kindern von 8 Wochen zukommen zu lassen. Mit aller Achtung ! Nicolaus G. Kostits. (»rtificat Nr. 73,704. Prilep, Post Holleschau in Mahren, 7. Mai 1871. I . Jvdem mir schoii die von Ihnen längst bezogene Revalesciere du Barry ausging unt> für meine Magenschwäche und Unverdaulichkeit ein gutes und wirksames Mittel ist, so ersuche ich Sie höflichst, mir noch von der echten Revalesciere 2 Pfund gegen Nachnahme so bald als möglich zu übersenden. Achtungsvoll ergebenst Josef Rahaczek, Förster. ™ , -^ahrbafter als Fleisch, erspart die Revalesciere bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. In Blechbüchsen von V? Pfund 18 Sgr., 1 Pfund 1 Thlr. 5 Sgr., 2 Pfund 1 Thlr. 27 Sgr., 5 Pfund 4 Thlr. 20 Sgr., 12 Pfund 9 Thlr. 15 Sgr., 24 Pfund 18 n 1 —r Revalesciere Biscuiten : Büchsen ä 1 Thlr. 5 Sgr. und 1 Thlr. 27 Sgr., — Revalesciörc Chocolat^e in Pulver für 12 Tassen 18 Sgr., 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr., 48 Soffen 1 Thlr. 27 Sgr., 120 Taffen 4 Thlr. 20 Sgr., 288 Taffen 9 Thlr- 15 Sgr., ^Tasten 18 Thlr.; in Tabletten für 12 Tassen 18 Sgr., 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr., 48 Tassen 1 Thlr- 27 Sgr. — Zu beziehen durch Barry du Barry & Comp. in Merlin, 1/8 Friedrichsstraßc, und in allen Städten bei guten Apothekern, Droguen-, Svecerei- und Delicatessenhändleru. In Gießen bei Müller L Schwager. (2036) 5430) In der Ferber'schen Univ.-Buchh. (Wilhelm Ferber) in Giessen ist vorräthig: Grote’sche Ausgaben. Hamberg, (Joelhe’s Hermann u. Dorothea. Mit 8 Photographien und vielen Holzschnitten. Folio, eleg. geb. 39 kl. 40 kr. — Die Bilder sind auch einzeln in grossem Format ä 16 fl. 12 kr. und ä 9 fl. zu haben. Hamberg, Vossen’s Luise. Blatl 1 Wf».Fon"“’ Shakespeare-Galleric «ÄÄ auch einzeln in grossem Format ä 14 fl. 24 kr. zu haben. Redactton, Druck und Verlag der Vrübl Aschen Univ.-Druckerei (Fr. Cbr. Pietsch) in Gießen.