Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Giessen Mittwoch den 13. August Gießen, nm 8. Anglist 1873. Betreffend: Die im Jahr 1873 stattfindenden Hebungen der Großherzoglichen (25.) Division. 5. 6. Klein - Linden und Divisions-Uebungen ime der Anklü: emäßhcit deö l bringen vermochte. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben dem Sebastian Weiß für diese muthvolle, mit eigener Lebensgefahr verbundene That, neben der an denselben erfolgten Bewilligung einer Geldprämie, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für Rettung von Menschenleben" Allergnädigst zu verleihen geruht. In Gemäßheit Allerhöchster Entschließung wird dies hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. 2. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1873 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Commuual - Bedürfnissen iii den Gemeinden des Kreises Worms. 3. Uebersicht der für das Jahr 1873 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Comnmnal-Bedürfnisse in der» Gemeinden des Kreises Vilbel. 4. Ermächtigungen zur Annahme und zuni Tragen fremder Ordeil. enthält: 1. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Am 21. Juni d. I. badete der 19jährige Adam Schmidt ans Vilbel im Niddafluffe unterhalb der Vilbeler ÄffchekN tägl^ih, mit Paß- nahm? Sonntag- ^rvedttton: Lanzleibrr* «U. B. Rr. 1. ■briefe WM auf den Schiffenberg eingeladen. Gießen, den 13. August 1873. Die Herren Bürgermeister des Kreises werden zu einer Besprechung aus Freitag den 13. d. M., Bormittags 10 Uhr ISIS. vtttlLltahrtg 1 fL i3 ft. itt'.k VrtnzerlLhn. Disrch di< 1 ft. SS ft. Deutschland. Darmstadt, 9. August. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 36 Großherzogliches Kreisamt Gießen, v Röder «rkenntlich^zu in 3£,Ten Gemeinden auf ortsübliche Weise zur allgemeinen Kenntniß bringen und den Vollzug der empfohlenen Maßregel sich angelegen sein lassen. » gi . e T ®r^b-St«L ' $r. 132 fo N Wie uti 'Nachen Butj k der Aula !>orladmig hi^ als ei Zeug« Felsin. 'iq, den ihi wßg sei hier h eßeuer Anzeigrij „Abwehr' Oiitt^eilun; „Die Unta )t gebrauch agcn fonnti 'er Klag-M. adtzeücht W :id)t Gicßfii. m mler. tntiefonbu bl selbst 'm*1; HT October; A Mesunfl™16 durch Fen* d^amensveränderung. Dienstnachrichteu. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 21. Juli den von dem Herrn Grasen zu Erbach-Erbach auf die erste evang. Diakonatsstelle zu Erbach, im Dekanate Erbach, präsen- lirtcn evang. Pfarramts - Candidateu Ludwig Göhrs aus Darmstadt für diese Stelle, den von den jämmtlichen Riedesel Freiherrn zu Eisenbach auf die evang. Psarrstelle §n Hopfmaunsfeld, im Dekanate Lauterbach, präsentirten evang. auf die evang. Schulstelle zu Georgenhausen, im Kreise Dieburg, präsentrrten Schulamtsaspiranieu Jacob Klock aus Georgenhausen für diese Stelle zu bestätigen ; am 23. Juli den Lehrer an der Realschule zu Alsfeld Friedrich Götz nun Director an der genannten Anstalt zu ernennen. Am 28. Juli wurde dem Carl Wilhelm August Pitz aus Alsfeld das Patent als Geometer der 1. Klasse für den Kreis Alsfeld ertheilt. 7. Charakterertheilung. 8. Concurrenzeröffnung. Erledigt ist: die zweite evang. Knabenschulstelle zu Michelstadt, im Kreise Erbach, mit einem jährlichen Gehalt von 550 st. und einer Wohnuugsvergütnng von 100 st.; dem Herrn Grafen zu Erbach- Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu. Darmstadt, ü. August. Der bereits im Druck befindliche Bericht des Synodal-Ausschusses wird in Kürze durch die Verlagshandlung von Joh. Würtz dahier and) dem größeren Publikum zugänglich sein. Er besteht aus dcm Gutachten der Majorität: Wasserschleben, Buchner, Meyer, Kouiger und Köhler, erstattet von dem Letzteren, und aus zwei Mlnoritatsgutachteu von Pfarier Diefeuback und ®r. Rieger, Beide der strengeren Richtmig angehörig. Die dem Protcstantcnvcrein angehörigen Mitglieder, Ohly und Schlich, gehe» im Wesentlichen mit der Majorität lind haben sich nur für das Plenum der Synode die Geltendmachung ihrer abweichenden Anschauungen Vorbehalten. an die Grosthcrzogiichrn Bürgermeistereien des Rreijes. --in der Reit vom 26. bis 30. I. Mts. wird das Brigade - Exerciren der 49. Infanterie - Brigade bei Gießen und zwar zwischen Mendorf a. d. Schn abgehalten werden und vom 30. August resp. 1. September bis inet. 12. September werden di- Detachements- und bei Friedberg von Flurbeschädigungen in Folge der Truppenübungen empfiehlt es sich, die Aecker noch vor Beginn der Uebungen thunlichst abzuerndteii und diejenigen Grundstücke, welche während der Uebnngen noch mit Früchten bestanden sind, durch Anbringen von Strohwischen schon von Weitem Nr. 23 des Neichsgesetzblaites, ansgog-ben den 25, Juli 8873, enthält: (Nr. 954.) Gesetz, betr. die Abänderung des Vereins-Zolltarifs. Vom 7. Juli 1873. (Nr. 955) Bekanntmachung, betr. die neue Nedaction des Zolltarifs. Vom 12. 3uli 1873. (Nr. 956.) Verordnung, betr. die Abgrenzung der Bezirke der Dtsciplmarkaminern. Vom 11. Juli 1873. _ 1ft79 (Nr. 957.) Bekanntmachung, betr. die Abänderung Der Vorschriften über bte Verwendung der Wechselstempelmarken. Vom 11 Juli 187o Gießen, den 5. August 1873. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v R o d e r. Gießen, am 9. August 1873. Betreffend: Feier des 2. September in den öffentlichen Schulen des Großherzogthums. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Comimssion Gießen an sämmtliche Orts - Schulvorstände des Kreises. Mit Bezugnahme auf unser Ausscheiden vom 27. August v. I. eröffnen wir Ihnen, daß seitens Großherzoglicher Oberstudien - Direction mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern auch für dieses Jahr die Abhaltung einer Schulfeier am 2. September L I. m ähnlicher Weffe, wie dies im vorigen Jahre geschehen, angeordnet worden ist, wonach Sie das Geeignete veranlassen wollen. v. R ö d e r. ■*«9« «n btl ’®' taMtu Dis 'rjolz, i} Gch- Slnu i'iiblifiini ba. ewriheili otg jabot /rh'***!/-< ^£3 Ss'l Eisenbahnbrücke, und gerieth dabei, vom Wasser fortgerissen, an eine 4 bis 5 Pfarramts-Candidaten Heinrich Neuroth aus Meter tiefe Stelle in der Mitte des Flusses, wo er — des Schwimmens un- für diese Stelle und den von dem Herrn Grafen von Schlitz, genannt v. Gortz, kundig - uitter Hülferufen utitergin/ - »«raenbaufen. tm Kreise Dieburg, Präsentrrten Der in der Nähe badende 18 Jahre alte Schuhmachergeselle Sebastian Weiß aus Markelsheim im Königreich Württemberg eilte hierauf rasch herbei, schwamm dem Adam Schmidt nach imb suchte ihn festzuhalten. Dieser in feiner Todesangst faßte jedoch den Weiß mit beiden Händen krampfhaft um den Hals, so daß Letzterer in Gefahr war, selbst in die Tiefe gezogen zu werden und nur mit Anspannung aller Kräfte den Schmidt glücklich an's User zu W. Kock in nid M 3linf tiäntitii M utrabe-, KilW iugeloff® , i ■ die Pr°v"^ -ch & AuS Vaden, 8. August. Der Frkf. Ztg. wird über den traurige» Nach den ^ttlda, 10. August. Bischof Köii hat, wie der u Ma! Pavia und) Drsprnapen her Sierra Mfe ßell Theil werden lassen Auch wir unsererseits kennen sowohl den Führer der Compagnie als seine beiden Kameraben als umsichtige und gegen ihre Untergebenen rücksichtsvolle Officiere, die gewiß nichts außer Acht ließen, um den Marsch glücklich durchzuführen. Die allgemeine mib spccielle Marschordnung, wie sie überhaupt und für die jeweilige Marschroute insbesondere vorgeschrieben ist, hatten sie hierbei freilich aus's genaueste einzuhalten. Wie weit solche für niilitärische Bewegungen in der wasser- und schatteiiarmeu Rauhcnalp mit der Leistungsfähigkeit militärischer Mannschaften in Harmonie stand, muß dem Urtheil der Sachverständigen und der Zeugen überlassen bleiben. Merkwürdig ist und bleibt, daß man durch die Vorgänge von Seban nicht wenigstens dahin belehrt war, isolirt marschireuden Truppen Aerzte mitzugebeu, daß vielmehr der für Hohenzollern bestimmte Arzt, wie ich von sehr unterrichteter Seite erfahren, mit einem andern, acht Mal stärkeren Trlippentheil desselben Regiments mar- schirte, jo daß diese Truppe (zwei Bataillone) drei Aerzte bei sich hatte. Der Regiments- und Oberstabsarzt ist hier nicht einmal einbegriffen; denn nach teil genauesten Informationen wirb derselbe nicht zum Manöver beigezogen, fonbern verbleibt in seinem Garnisonsorte. Jebeufalls barf man aus biesen Umstänbeu folgern, baß bas etwaige ober wahrscheinliche Bebürsniß ber Truppen bcS Regiments an ärztlichen Personen unb an ärztlicher Hülse nicht gehörig in'ö Auge gefaßt würbe. Während in den Garnisonen häufig Ueberfluß an Militärärzten ist, glaubt man sie beim gefährlichen Marschiren in jetziger heißer Jahreszeit entbehren zu können. Freilich, nachdem die roscnfelder Katastrophe einmal passirt war, hat man gleich sich beeilt, einen Arzt an jene Compagnie abzuschicken! So unzart solche Bemerkungen wie die obigen manchen Militärmachthaber auch berühren mögen, so schuldet man sie doch dem öffentlichen Urtheil. Wir wollen sie der Oeffentlichkeit um so weniger vorenthaltcn, । als dieser Weg vielleicht am meisten geeignet ist, nach gewissen Seiten (wenig- • stens im Frieden) so viel Respect vor Menschenleben einzuflößen, als das Civil- stras-Gesetzbuch sonsten von einem jeden gewöhnlichen Sterblichen — und dies Sot\ tfoii des ja» katholischen Dewenier ] uitiiN'1111 Seminars j Bewilligung erreichen läßt? Natürlich weiß der Verfasser dieses unter dem Titel: Ein neuer Weg zum Himmel" geschriebenen Brandbriefs, daß der Staat die kirchlichen Sacra- mente Jeden genießen und spenden und von der Wirkung derselben glauben läßt, was er will und was die katholiche Kiiche irgend gestattet und lehrt. Aber wieder zeigt sich in wahrhaft cyntscher Weise, was diese Kirche unter der von ihr gewollten Freiheit vom Staate versteht. Ihre geistlichen Acte sollen nicht blos solche, sondern auch bcn Staat verpflichtende sein, diese ist in die Rolle eines dienenden Gliedes gewiesen. Wen die katholische Kirche traut, den muß ohne Weiteres auch der Staat als verehelicht anerkeu neu und selbst die Taufe, die doch nur deu Act der Aufnahme in die Kirchen gemeiuschfft darstellt, soll auch den Staat und die bürgerliche Gesellschaft binden! Für solche Ansprüche, meine ich denn doch, ist das preußische und deutsche Volk nicht mehr hinreichend empfänglich. Im paritätischen Staate der deutschen Nation weiß Jeder, daß zur bürgerlichen Ordnung Staat und Kirche zusammenznwiiken haben und das Volk wird sich von denen abwenden, welche rücksichtslos die Allgewalt des einen Faktor über den anderen durchführen wollen. (N. Frkf. Pr.) Bonn, 11. August. In einem Hirtenbrief des altkatholischen Bischofs Reinkens bespricht derselbe die Situation der Altkatholikeu und die Aufgabe des Bischofs. Bezüglich des bischöflichen Amtes heißt es: dasselbe sei kein Privilegium einer kleinen Anzahl von Bevorzugten, sondern ein Dienst für die Gläubigen; zu dem bischöflichen Amte gehöre auch, Gehorsam gegen die weit liehe Obrigkeit als religiöse Pflicht des Gewissens wegen zu lehren, ein Bischof, welcher das nicht thue, übe Verrat!) an seinem Amte. mit Recht — verlangt." Dcfleureidj. Wie»», 9. August. Mit einem Schwall von Sonnen-Orden verschwand gestern der Schah iu-Schah und mit ihm kehrte auch Baron Reuter der österreichischen Hauptstadt den Rücken. Seine Versuche, in Wien für die persischen lluternehmungen das nöthigc .Kleingeld aufzntretben, scheinen nicht voni glücklichsten Erfolge gekrönt worden zu sein- In Negierungskreisen, die er häufig srequeutirte, ließ man es zwar an Schutz-Zusagen für seine civilisatorischen Strebungen und Plane nicht fehlen. Mau versprach sogar, den Gesandten in Teheran, Grasen Dubsky, eigens in diesem Sinne zu inftruiren, damit er namentlich in allen den Fragen Herrn Reuter zur Seite stehe, in denen ein „russisches Interesse" durch seine Unternehmungen nicht gefährdet erscheine. Dagegen entzog man sich mit stark betonter Geflissentlichkeit jeder Behandlung der finanziellen Seite dieser Projekte. Frankreich. Paris. Unter den auswärtigen politischen Nachrichten nimmt die Fusionsgcschichte der beiden um die Französische Künigskrone rivalisirenden Prinzen vom ersten und zweiten Geblüt noch immer die hervorragendste Stelle ein. Ein gut Theil des ihr zugeschriebeuen Interesses muß jedoch der politischen saison morlc zugeschrieben werden. Die Fusion muß eben über die Dürre der M »t men Mn MMlllkllgc betrifft, fo nielMli/s f, anziinchMii tm nicht ein reichere Ben unb für bi jeder Beranl keine schwer^ Mak M mit' ater, nH WjM . fojpmmgi’ mi. Sag WO ßtyft Winkt rieb nicht ivicder Don Carlos Kaluga anc sindeij sich; bot bem ho Nonöei Bk' 3651) N, ' Weitet | W» rttivl m ble r rr? Sä Ul kiniis i N in ber ! ii K N Dom: & auf b „Nun« „ SS? * «tau"1 & ^"'5 91ft» i" Aen, i ®vo^e<;0| Jett hinweghelfen. Daß diese Farce in irgend einer Weise auf die definitive Entscheidung der Regierungssorm Frankreichs irgend welchen Einfluß haben könnte, ist auch nicht tm Entferntesten anzunehmen. Es hat sich Nichts geän- dirt, höchstens zählt Frankreich einen Orleanistcu weniger. Ein günstiges Resultat, wenn auch wider Willen ber Urheber, hat biese Fusion jeboch bereits gezeitigt; sie hat nämlich bie Contrefusion ber beiben republikanischen Präten- beiiten, Thiers unb Gambetta, zu Wege gebracht. Die vereinigten republikanischen Parteien bewähren burch ihre würdige, ruhige Haltung ein ihren Gegnern sehr bedenkliches Gefühl der Sicherh.it. Die Bonapartisten allein schäumen vor Wnth und drohen ihren mit Broglie geschlossenen Pact aufzukündigen. In einer Erörterung brr Lage ber Parteien in Frankreich im gegemvärtigen Augenblicke spricht etn Französischer Pariser Corrcspoubent ber „Times" bie Muthmaßung aus, baß es der Nationalversammlung nicht ohne einen Kampf gelingen werde, eine definitive Regierungsform zu bilden. „Es giebt" — sagt er „in der Kammer allerdings nicht weniger als drei Parteien, die darin interessirt sind, daß die Kammer sich nicht auflöse, ohne nur irgend etwas ge- gr indet zu haben. In erster Reihe sind es die Bonapartisten, die etwa 30 Mitglieder in der Kammer zählen und die sehr wohl wissen, daß diese Nationalversammlung nicht das Kaiserreich gründen werde. Was sie wollen, ist die Verlängerung ber Vollmacht beö Marschalls Mac Mahon um wenigstens fünf Jahre, so baß der Kaiser!. Prinz ohne Vormund zurückkehren mag, denn es ist gewiß, baß ein Prätenbent, mit einem klaren Wege vor sich unb nngefesselt durch eine Regentschaft ober einen Vormund, allein im Stande ist, sich zu einem gegebenen Moment einer disponiblen Regierung zu bemächtigen. Die Conservativen erwidern zwar, daß nichts beweise, daß jene fünf Negierungsjahre nothwendigerweise dem Kaiserreich nutzenbringend sein würden. Aber die Bona- partisten verlangen Zeit, ohne diese Thesis zu discuttren, und denken ohne Zweifel, sic werden im Stande sein, guten Gebrauch davon zu machen. Was die Rabicalen betrifft, so wollen sie nichts davon hören, daß diese Kammer eine Verfassung entwerfe, da sie wissen, daß dieselbe zu ihrem Nachtheile sein würde Sic wollen, daß die Kammer prompt aufgelöst werde, ehe die Reactiou Zeit hätte, die Adern des Wahlkörpcrs zu dcfiltrircn, und sie sind überzeugt, daß sic eine große Majorität davontragen würden, wenn die Wahlen prompt ft-ulbd, 10. August. Bischof Kütt hat, wie der „Nat.-Ztg." mitge-fgehalten werden. Endlich wollen die puren Legitimisten, die Doctrinen ihres theilt wird, officikll erklärt, daß er jedem Candidateu ber Theologie, der auf Chefs adoptireud, nicht, daß die Nationalversammlung eine Verfassung entwerfe, einer Universität studirt hat, fortan die Ordination verweigern werde. iveil sie deren Reckt, dies zu thun, nicht mehr als die Radicalen anerkennen; Den Abschluß der Ausschußberathungen bildete ein zwischen den Ausschußmü- aliedcrn dem Präsidium der Synode und den Vertretern des Kirchenregimeuts Vorfall bei Rosenfeld von „beachtenswerther Sette geschneben- und der Synode gemeinschaftliches Mittagsmahl im Darmstädter Hof, bei Versicherungen der Soldaten selbst so wie laut den Zeitungscorrespondenzen aus welchem — was als Reichen der versöhnlichen Stimmung beider Theile Her-Rosenfeld, welche füglich als der Ausdruck der öffentlicheu Meinung daselbst voraehoben zu werden^verdient, unter andern der Berichterstatter der Majori- betrachtet werden können, trifft den Führer der Abtheilung keine Schuld; ja, tät ein Hoch aus die Minorität ausbrachte. — Während sich der Gesammt- r hatte ihr auf dem Marsche alle nur denkbaren zulässigen Erleichterungen zu ertrag aus Stempelpapter, Stempelmarken und Spiclkartenstempel 1871 nur auf 554,984 st. stellte, hat er sich nach den jetzt abgeschlossenen Bececknungen l tm vorigen Jahre auf 648,044 fl., also um nahezu 100,000 st.; erhöht. f Eineu Ausfall ergibt dagegen die Hundesteuer pro 1872 gegen 1871. Sm 1 letzteren Jahre ertrug sie 48,557 fl-, während sie v. I. sich nur auf 48 123 fl. i stellte. Aus dem ersterwähnten Resultat bezüglich des Stempels ergibt sich, daß die zweite Kammer, alö sie 630,000 fl.» statt 590,000 fl., wie die Regier rung wollte, tu das Eiunahme-Budget ausnahm, noch erheblich unter ber jetzt sestgesteltteu Einnahme pro 1872 verblieben ist. — Als Referent über bas Volksschulgesetz in ber ersten Kammer ist Graf Görtz ernannt. Berlin, 10. August. In der Diöcese Fulda scheint der Kirchenconflict die schärfste Gestalt annehmeu zu wollen. Merkwürdiger Weise ist der mehr alö 80jährige Bischof 5tött gerade derjenige, welcher von allen preußischen Prä laten am wenigsten das Zeug hat, der StaatSregieruug zu trotzen und durch Trotz zu imponiren. Der alte Herr fühlt das auch sehr wohl unb weder Einsicht noch Ncigiing sind bei seinem Auftreten im Spiele. Aber gerade darum bewährt sich an ihm am schneidendsteu die Gewalt der jesuitischen Organisation, innerhalb welcher er mir ein stummes Glied ist. Gerade er muß den rücksichtslosesten Geboten den unweigerlichsten Gehorsam leisten und gerade dieses schwache Werkzeug ist auöerschn, der Welt zu zeigen, mit welcher Macht die römische Kirche alö solche zu wirken vermag. So hat denn Herr Kött aus die Schließung des Priesterseminarö mit der Anzeige an die Regierung mit Worten müssen, daß er in seiner Diöcese keinen auf den StaatSuuiversitäten vorgebildeteu Geistlichen fortan anstellen werde. Dadurch wird natürlich die Wicderbesetzuug jeder tu ber Diöcese Fulba zur Erlebigung gelangenden geist liehen Stelle unmöglich, beim ber Bischof ernennt keinen Canbidatcn, welcher den gesetzlichen Ersorderniffen an die Ausbildung ber Geistlichen entspricht unb der Staat läßt keinen anberS Vorgebildeten fein Amt mehr nehmen. Dieser Nothstanb muß ohne Zweifel zunächst sich unmittelbar gegen ben Bischof selbst kehren, gegen welchen ben § 24 bes Gesetzes vom 12. Mai 1873 aiizuwenbeu und das Verfahren auf Dienstentsetzung eiuzulciten, die StaatSregieruug mi möglich wird umgehen können. Daö Fuldaer Bisthum wird als solches ebenso zur Erledigung gebracht werden müssen, wie jetzt verschiedene Pfarreien um der Renitenz ber Bischöfe willen verwaist stehen. Die heutige „Germania" bringt aus Anlaß ber-letztem Thatsache heute wiebcr einen Hetzartikel, ber in alle Weise meine gestrige Behauptung bestätigt, daß ber Ultramontanismus bnre) die Herbeisührung von Sedisvakauzen das katholische Volk aufzustacheln bemüht ist. Denn was Anderes bedeutet eine Aussüyrung wie diese: Katholiken! laßt Euch von dem Priester, den die Kirche eingesetzt hat, sagen: „Was Gott verbiinden hat, soll der Mensch nicht trennen 1" Laßt Euch den Segen des Priesters ertheileu, und die geweihten Ringe an die Finger stecken; es nützt Euch Alles nichts! Hat der Herr Oberpräsident nicht Ja und Amen zil diesem heiligen Bunde gesagt, dann tretet Ihr nicht in den Stand der Ehe, sondern in ein verbrecherisches Concubinat ein. Katholiken ! Laßt Eure Kinder an heiliger Stätte taufen, aber fragt erst den Herrn Oberpräsideitten, ob er bie Taufe für giltig hält, sonst bleiben Eure Kinber im finstern Heideuthlini unb unter ber Last der Erbsüube. Unb so geht es Euch ber Reihe nach mit allen Sakramenten, so geht es Euch sogar mit ber heil. Messe, bie ein staatliches Sacrilcgium wird, wenn der Oberpräsident den celebrirenben Priester nicht bestätigt hat. Wißt Ihr jetzt, was eine Staatskirche zu bedeuten hat? Wißt Ihr jetzt, waS die Staatskathvliken mit ihren Adressen sagen wollen? Der Papst soll und darf nicht nusehlbar fein, aber daö neue staatskirchliche Evangelium, welches der piotestautitche Cultusminister Dr. Falk für Euch hat ausarbetteu lassen, ist unerträglich; Nachsolger der Apostel giebt es zufolge desselben nicht, wohl aber giebt es Oberpräsidenten, Laudräthe und Gensd'ar men, die Euch, wenn Ihr eigensinnig genug seid, nach Eurer Fa<,-on selig werden zu wollen, nach Anleitung der „liberalen" Kirchengesetze in ben Himmel hinein puffen unb knuffen werben. Denn zu was wäre ber Fortschritt, wenn Ihr mit Hülfe ber Guabe erlangen wolltet, was sich boch nur mit polizeilicher Erlaub»'?' - fönne- ® nitn, w alle A. bri 8JtR filb IW 1 Politik w' die zur & ob he, u°c i muß bem Wechsel. Oberhessen 4 tiohlsorteii fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57,8 1858r Prioritätsloose 197 1860r Loose 93 ta dahin elmehr der t erfahren, mar batte. Der । denn nach beizezogen, aus diesen i der Trup- ■ nicht gehö- iz Ueberslnß 1,1 in jetziger ifdbcr Kata- »jene en manche« bem öffent- vorenthalten, eiten ^wenig- ils das Civil- - imb bie$ 2812) Das Anuonccn - Büreau von Rudolph M osse, vertreten durch B. Heidingsfelder in Gießen, ist für die Beförderung von Inseraten jeden Inhalts, als Empsehlungsanzeigen, Kauf- und Verkaufgesuche, Stellengesuche, Familiennachrichten u. s w. als besonders zuverlässig zu empfehlen. Lokal-Notiz. Gießen, 13. August. Die Platzfrage für die neu zu erbauende Aula ist nun definitiv 1 hmnift. -Nb,; aui Berechn u n g der an der Frankfurter Börse gehandelten Effecten nebst Notizen für die Arbitrage. Von Dr. II. Portmann. Action« Frankf. Bank 146 Frankf. Vereins-Kasse 117'/2 Darmst. Bankact. 426 Rheinische Hyp.-Bank 99 Wien Bankaction 1024 Oest. Creditact. 250*/2 Galizien 120 Vas Bühel-, Ml- und Äpirgrllagrr voll ASewunaet* Sifeem, Frankfurt a. M., k.. L. 98V« k. 8. 100 k. 8 1047/a k. 8. 105% k. 8. 93 V6 k. 8. 105% k. 8. 105 k. 8. 118»/g k. 8. — k. 8. 92'/« k. 8. 105»/, m. 8. 105 ’/n 1. 8. 105% 74';2 Nit; ia, 'Wn ju N>hr« Unter. ‘. um den ^rzkschrix. n'c*t solche Aclieii. 5% östr. F. St. E. B. 353 Lombard. Bahn 197 Ludwigsh. Bexbach — Maxbahn 132 '/2 Bayer. Ostbahn 1197/s Rhein-Nahebahn-Act. - Hess. Ludwigsb.-Act. — „ doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 31—33 20 Frankens!. 9 19 '/a—20^$ Engi. Sover. 11 46 — 48 Russ. Imper. 9 38—40 Dollar in Gold 2 25—26 Soeben erschien in dein unterzeichneten Verlag : Frankfurter Effectenbuch n Papierrente 62 Spanier, neuest. 3% 177/ö ■ - ' 1881r 100' Börsenberichte. Frankfurt a. M., 12. August. Nachdem das destruktive Treiben der Contremine die Börsen so lange tcrrorisirt hatte, kann es der Hausseparthet natürlich nur nach und nach gelingen, das Terrain, welches sie unter den ungünstigen Einflüssen der letzten Krisis verloren, wieder zu erobern, und was die Hauptsache ist, zu behaupten. Die kleine Speculatton ist nach solchen Reprisen, wie sie seit der letzten Woche ctntraten, nur zu sehr geneigt, rasch zu den höheren Eoursen zu realisircn. Wir möchten die heute bei Börscnbcginn sich zeigende Mattigkeit hauptsächlich auf derartige Realisationen zurückführen, welche hier und in Berlin stattfandcn. Die spätere Festigkeit der Berliner Börse, wie sich dieselbe durch die gesandten Course manifestirte, rief indes; wieder eine bessere Haltung hervor und schloß die Course im Ganzen fest. Was den Medio betrifft, so finden bereits die nothwcndigcn Vorbereitungen statt Nach den bisherigen Wahrnehmungen, bezüglich der zu rcportirenden Stücke, ist die Contremine am hiesigen Platze eine ganz' unbedeutende. Creditactien, welche gestern mit 253‘/z schlossen, setzten heute mit 249V« ein, gingen auf 248'/« zurück, um schließlich 2521/2 zu bleiben. Staatsbahn bewegten sich zwischen 352-/4 - 3513/, und 353. Lombarden stagnirten zu 196 '/4. Im Ganzen waren nur Cre dttacticn recht belebt, auf den übrigen Gebieten herrschte wenig Leben und verkehrten Banken in etwas matterer Haltung, wie gestern. Von östcrr. Bahnen Franz-Joseph und Vorarlberger besser. Von Banken Wechslcrbank 2 Proc. besser. Deutsche Effcctenbauk und Meininger fest. Andere Banken mehr oder weniger matter. Ocstcrr. Nationalbank 7 fl. niedriger. Staatsfonds beliebt, namentlich Russen und Amerikaner. Spanier zu 17i3/tß anziehend. 1860er Loose gesucht. Silberrentc etwas besser. Ungarische Anleihe offcrirt. Von Wechseln Amsterdam etwas matter. Wien gesucht. 7L7 Di' V He Dona- prE A' mtN hje Dürre der : die definitive Mts gean- gürißig's >' iedock bereits chü W- neu •in ihren «ZE •? allein r ‘ aufiutünbigen. । flrfS . Iiines oie "einen W M' " ' n die darin ^d'etwas etwa 30M. „och geben sie zu, daß irgend Einer sich dieses Recht ohne die Königliche Erlaubniß, durch welche allein eine Charte erthellt werden kann anmaßen könne. Was die gemäßigten Republikaner, wenn es solche m der Assemblee nicht, betrifft, so haben sie eine Haltung abwartender Beobachtung angenom- men, die Niemanden stört und Jedermann gestattet, auf sie zu bauen. Es ist also gegen die vereinigten Kräfte der Bonapartisten, Nadicalen und Legltmusten des göttlichen Rechts, daß die konservative, liberale und monarchische Partei bald nach den Ferien zu känipfen haben wird, wenn sie wünschen, daß ihre Politik triumphire, und alles was nothwendlg ist zu wissen, ist: erstens ob sie die zur Entwerfung einer Verfassung nothwendigen Elemente haben und dann ob sie. nachdem sie dieselbe entworfen, die nothwendigen Elemente besitzen, um zur Machtstellung zu gelangen und für eine Vacauz Vorsorge zu treffen. fjoffanö. Rotterdam, 11 August. Heute hat dahier die feierliche Eonsecra- tion des jansenistischen Bischofs Rinkel von Haarlem und des deutschen altkatholischen Bischofs Reinkens durch den jansenistischen Bischof Heykamp von Dewcntcr stattgefunden. 14 holländische und 7 auswärtige Pfarrer, 40 Ge- mcindeglieder und Missionäre, sowie einige Seminaristen des jansenistischen Seminars zu Amersfort waren bei der Feierlichkeit anwesend. Spanien» Madrid, 8. August. Wie die Negierung mittheilt, hat der General Pavia nach der Unterwerfung von Cadiz den Marsch nach Granada und Des- penapcrros aiigetreten, um auch dort die Aufständischen zii bezwingen. In Despenaperros wird er wohl keinen Widerstand finden, denn die sich dort in ber Sierra Morena umhertreibenden Bandeii werden sich schwerlich im offenen Kampfe stellen. Die Erfahrungen der letzten Jahre hätten jedoch schon langst dazu führen muffen, an diesem Gebirgsübergang der andalusischen Bahn einige starke Militärposten zu errichten — denn die paar dort stationirten Gendarmen reichen lange nicht aus -, damit die wichtige Verkehrslinie nicht von zusammenaelaufencm Gesindel jeden Augenblick zerstört werde. Wav Granada betrifft, so hat der rebellische Wohlfahrtsausschuß daselbst der Regierung schon mehrmals seine Unterwerfung angeboten, aber unter Bedingungen, welche nicht anzunehmcu sind- Die Regierung darf sich auf Unterhandlungen mit den Leuten nicht einlassen, die schon an sechs Millionen Realen erpreßt haben (einzelne reichere Bewohner haben von 10,000 bis zu 30,000 Duros bezahlen müssen) und für diese Gelder, so wie für die vielen angerichteten Zerstörungen jetzt jeder Verantwortlichkeit enthoben sein wollen. Der General Pavia wird jedoch keine schwere Aufgabe in Granada vorfinden. Madrid,' 11. August. Nachrichten aus Albacete zufolge suchte Contreras mit 3000 Insurgenten durch Murcia gegen Madrid vorzudringen, trat aber, nachdem sich bei Chinchilla 1000 Mann Negiernngstruppen ihm ciitfle- gengestellt hatten, den Rückzug an, welcher in eine Flucht ausartete. Die K-gierungstruppen machten 400 Gefangene und erbeuteten eine Anzahl Kanonen. Sagasta und Martos haben sich dem Vernehmen nach ausgesöhnt. Eine 300 Köpfe starke Carlistenbande erschien am 11. August in Albeda. Der Eisenbahnbetrieb im Norden ist trotz des Einverständnisses des Don Carlos noch nicht wieder hergestellt, weil die carlistischen Bandenführer den Befehlen des Don Carlos keine Folge leisten. Das Panzerschiff „Friedrich Karl" ist vor Malaga angekommen. Die Jnsurgentenschiffe „Almansa" und „Vittoria be- findey sich unter der Huth englischer Kriegsschiffe bei der Insel Escombrero vor dem Hafen von Cartagena. i nimmt die Hmden Pnn- Stelle ein. fVforI Die deßfallsigen Angebote sind bis zu empfiehlt große Auswahl in Möbeln aller Art, Vetten, einfach bis zu (Vvk ' obigem Termine verschlossen bei unter;i^cn kosten Spiegel mit Gold- und Holzrahmen in allen Großen, bei btül- 3654) Donnerstag den 14. I. Mts., I frtlflter Stelle -,n;ur-ich en, woselbst au» L f ' b geller Bedienung. Ganze Einrichtungen werden übernommen ; Vormittaas s Nbr, li" den vormittägigen Amtsstunom diech^u ° (3076) ioaeu aus den. hiesigen Rathhause behufs Meferungs.Bedingungen etngesehcn werdenjNnd genießen enicn Extra..)iab. Erbauung von Schulabtritten, sowie Re-.können- ..... pnratmen an städtischen Gebäuden und c Straßen verschiedene Arbeiten, als: «ufiröhren - und Stein-Lieferung, Maurer,, Steiuhauer-, Zimmer-,--------- Dachdecker-, Schreiner-, Schloffer-, Weißbinder-, Spengler- u Pflasterer-1 Arbeiten, I _ Preis 24 Sgr. = 1 fl. 24 kr. Frankfurt a. M. Zimmer’srhe Buchhandlung. Vorräthig bei JL Kicker. Preuss. 41/3°,o Oblig. 104 ’/4 Frankf. 3V2°/o Oblig. 87 \ 2 Nass. 4‘/2o o Obi. 9 > Kurhess. 4U 0 n 96bg Gr. Hess. 5° q Obi. 1007/g » » 4O/o „ 99*/4 „ 3*/2o/0 „ 953/b Bayer. 5°/0 „ — „ 4Vi°/0 1jährige 101’ 2 n 40 0 1jährige 961/, Würtemb. 4 ’/g0. o Obi- 1005/g, Baden 4V2° o ObL c. E. L. 1013, Oesterr. Silberrente 66 */1 ’ . , . -va r l x Mittwoch den 27. August d. I., Uesonoere AeüamrtmachungI Nachmittags 2 uhr, , .soll auf dahiellgem Nalhhaus der dem Btkanntmachunc,. :®avl Friedrich Luh und Ehefrau zu 3651) Nach einer Mittbeilung der Be-tWicscck gehörige triebs-Direetion der Oberhessischen Eisen-j Flur Nr. OKlftr. m , höhnen wird der von der Bahnhofsstraßc, */2 AidclienHloose. Darmstädter fl. 5CLoose 208 ( 3617) Wir bringen hierdurch wiederholt zur öffentlichen Kennt- Jetr Kirchweihfest zu «Heuchelheim -ie Au sJtcnc holländische Noll- Für Arbeiter! verkaufen bei (3501) Güte empfehlen I A. Busch Söhne. zu ueriniet^eii. 3610)" JfirdienplnU Wormser Oef. n. (3316) -1 Keßler, Schachtmcistcr. Haarbach Äcbactton, Druck undVerlag der Brühl'schen Univ.-Druckcrei (Fr. Ehr. Pietsch) in Bietzen Stmitteluiif W 18 PO l.< r.; bringt' N Jacob Balser, Oppenrod. Giesteuer Lagerbier von Chr. Lony..... Licher Lagerbier . • 6 fr. 6 u 7 „ S( Meldung ge! einer Beihü Prompte und billige Bedienung. Zeitunga-Cataloge gratis u. franco. Z Frühkartoffeln sind von jetzt an wieder zu haben bei Th. autcnstrauch an der Schoor. Lauterbach, den 7. August 1873. Grojcherzogliche Bürgermeisterei Lauterbach' Die Liste circulirt nochmals. K r a u s s e, Kapellmeister. 3507) Feinste Lyoner Ge müfenudeln empfehlen I A. Busch Söhne. ln ^übamti Beckens un Men. ’W Lto Wen znf W b olnbkün b Wir sollen zn s eine cailiji fnnft >laei> inimo binnen ich •fa Signa in ben qiiic! Fnnoncen-Lxpedition G. L. Daube d* Co. Central - Bureau: Frankfurt a. M. Ke|»rii*eii 55, rS11*«? L;?- >°««.. ß'^re Amerikanische Manz-Wascherei von F» Ochs9 Frankturl a. HL Kaiserhofstrasic 11. 3304) Einem geehrten Publikum Gießens zur Nackrlcht, daii ich an hiesigem Orte bei Herrn II. Kiihsamen, Mäiiöburg, eine Filiale meiner Glanzwascherei errichtet habe. Derselbe nimmt «ufträfle zum Waschen von Krage» nnd Manschetten an. Dieselben meiden wie neu h0raericht' t. Muster lieqen zur Ansicht offen. 3652) 50 Steiufchläger gegen hohen Accoid und 50 Arbeiter geg>n Tagelohn von 25—28 Sgr-, weiden gesucht von Bau- Unternehmer Weimer. Anmeldungen am Sonntag bet Schachtmeister M Zkeßlcr in Wieseck, am Welktag in Wetzlar, sogenannte Äegttlir-Fttllvfcu, Patent- und andere Herde, eiserne Tragbalken, Treppengelander nnd Stabe, eiserne Säulen, Abtrittsrohre, Kaminschieber rc., Kocbttefchirre, rohe, verzinnte und emaiUirte, Kuchengerätbe jeder Art, Petroleum-Kocbapparate empfiehlt________I. G- D. Bavst. Neue geräucherte Bückinge zum No dessen bei 3656) I A. Busch So fine. Neue holl. Doilhäringe empfiehlt Gg. Will) Wcidig (36J8)_________________am Nta'kt. Em Klavier zu verkaufen. Näheres bei der Erp.d. d. Bltts. 3637) Einen halben Morgen Hafer auf dem Halur, sowie ein Haufen Dünger, zu verkaufen bei Jacob Dörr, _______________________Mühlgasse. Einmacheffige in bekannter Die M l il red Ihm Istr-H d iiiihui 13 “ Das zweite Coucert im 2. Abonnement fällt Berhältniffe halber von «Julius Wallach in G lcßen für morgen aus. | BobncuZ'X. bei Wenzel, Flureeliütz. Liederkranz. Gesangsstunde Mittwoch, 13. August, (3672) Abends 8V2 Uhr. 3668) Für ein Ladengeschäft und gleich- aals Stütze der Hausfrau wird ein en aus achtbarer Familie gegen hohen Lohn gesucht. Franko-Offl'ten werden unter 8. 60 poste restante Offenbach a M. eibeten. 3590) Lumpen unb Knochen, sowie Metalle, kauft Meyer Rothenberger, ;Neuenweg 193 Hauses ist eine Familienwohnuug zu vcr- mietben.___________Q- r n st H eine m a u n. 0614) Zwei möblirte Zimmer im 1 Stock zu vermielhen. B- Kühne Wiitwe, _______________Eck am Os.nlld's Garten. 3066) Zwei große FamiUenwohnungen und eine kleinere Mansardenwohnung nebst allem Zubehör pr. 1. October zu vermictben. G- CH. Spruck- 3485) Ein möblirteö Rimmer mit Ca- binet zu vermiethcn und den 15. August zu beziehen. Zu erfragen in der Re- Itiunotioi1 03 er h a rb-___ 3522) 9teue eingemachte Enrken empfehlen I. A. Bu sch Sohne. 3673) Innerhalb der letzten 14 Tage ist aus meinem Garten ein junger, etwa 3' hoher Strauch, fagus asplcnifolia, gestohlen, und, um die Entwendung zu verstecken, durch eine Fichte mit D all en ersetzt worden. Da die genannte Buche ein sehr unscheinbares Gewächs ist, welches sich nur durch die Sonderbarkeit seiner Blätter, sie fehlen beinahe bis auf die Mittelrippe, ariszeichuet, so kann Derjenige, welcher die Entwendung unter teil bezeichneten Umständen begangen hat, nur ein Kenner und besonderer Liebhaber sein. Um diesen kennen zu lernen, verspreche ich Demjenigen, der mir anzeigt, wo in der letzten Zeit eine fagus asplenifolia , die gewiß hier nur in wenigen Exemplaren vertreten ist, eingepflanzt wurde, mit Verschweigung des Namens, 5 fl. Dr. Wernhe r. 3682) Schutt kann auf meinem Zimmer» Hof gegen Vergütung abgeladen werden- I. Alker. 3681) Ein Dienstmädchen, welches mit allen häuslichen Arbeiten vertraut ist, wird auf Michaeli in Dienst gesucht von I. Zurbuch. 3456) Eine Scheuer nut Stallum, in der Hintergasse zu vermicthen. Näheres bei der Exped- d. Bl- _________________________ 3u(j5) Eme freundliche große uud eine kleine Fanülteuwolmung zu vermiethcn bei H etu r ich Sauer. N'eueuweg 134. —36"5) Eine Fannlieuwohnuug i|t b,ü 1. Seviember zu vermiekben. Müblgasse Nr 72. 3676) Ein Logis von 5 Znumein nebst Rubetör ist zu vermiethcn. H. M. JugHardt- 3588) Getragene Kleider. Stiefel, Betten und andere abgelegte Gegenstände kauft und verkauft Meyer Rothenberger- 1 Briefe an Louis Rothenberger, Neuenweg 193, zu adressiren. 1 3687) 1 Mühlcuwcrksührer, 4 Reifende, 3 Eomptoiristen, 6 Verkäufer und yi Lageristui. 2 Brauer, 1 Aufseher, 2 S Breuncr, 3 Wirthfchafteriuuen, 2 Boi neu i und 4 Verkäuferinnen werden gesucht burd) das Bureau Germania zu 8 Dresden. 3689) Wegen Abreise bitte ich etwaige Forderungen an mich spätestens bis nächsten Freitag einrcichen zu wollen- W- Rtickler, Musikdirector. 1 3677) Einen Schuhmachergesellen sucht | N. W endel- 3688) Ein Pfandschein Nr. 13610 ist verloren worden. Abzugebcn bei K- Grüne- b a 11 m- 3678) Mehrere Arbeiter, welche an der Nähmaschine geübt sind, fiuben bei gutem Lohn dauernde Beschastiguug in der Schafteu- fabrik von K. Grünebaum. Ebenso werden junge Leute zum An- lerncn gesucht. S lofL . Keffel, Faihingcr, Fricdrichshaller Bittcrwaff r, Hun- jady-Janos-Bitter-Quelle, »Homburgcr Elisabethen- abgehalten werden wird. und Ludwigs-Brunnen, Kiffinqer siakoczy, Ludwigs- Brunnen, Marienbader Kreuz- nnd dtauheimer Kur- Bruunen, Pyrmonter S^abl-, Salzhauser, Sat;-I fehlirfer, Schwalheimer, Schwalbaclier Stahl- nnd>^ Weinbrunuen, Selters (Naffau), Sodener, Bichy, % - . f . — --- Sonntag den 17. und Montag den IS. d. Mts., wozu hvfluüst einladen: Sämitttliche Wirthe. vermischte Anzeigen. 3666) Die Besitzer von Büchern aus der Bibliothek des GescllschaftS - Vereines dahier werden ersucht, dieselben binnen acht Tagen zurückzuliefern. Gießen, den 11. August 1873. Dr. 31minerinann, Bibliothekar. 3663) Em Bursche bei em Pferd ne|ud)t. L. K a u f. dermiethungen. 3630) Der dritt-' Stock in meinem ncu- erbautcii Hause au der Schoor. sechs Piöccii euthallcud, ist zu vermiethcn und l.Octobcr beziehbar. "B ö g c r, Hofg.-Protokollist. 3582) Ein Faimlieulogis von 1 Zanmern mit allem Zubehör ist zu vermieihen uud sogleich beziehbar. G- Schultheis, _______Marktstr atze. 3626) Zwei freundliche FamilieuIogiS sind zu vcriniethen uud Anfangs October zu beziehen bei Gg. Will). Wcidig ______________________am Mai kl-______ 3057) ^n L>t. D. 39, Markt ft raße, ist eine Familienwohnuug zu vermiethcn. 2438) Mein zweiter Laden mit Logis ist 3674) Von höchster Wichtigkeit für Augenkranke. Eine Zeit von 10 Wochen hatte ich schon an Augenkrankheit gelitten und jetzt seit 14 Tagen, wo ich Ihr Dr. Whitc's Augni- w ass er gebraucht habe, befindet sich mein Auge wieder im bcften Wohlsein und kann ich daher nicht unterlassen, Ihnen meinen innigsten Dank dafür abzustatteu. Siegelsbach i. Baden 7/572. Christ. Schramui. Dieses ächte Dr. While's Augeuwasser v. Trau-, gott Ehrhardt in Gr -Breiteubach in Thü r ingen ist neben seinem großen Weltruhme conceifionirt, feit 1822 alS bestes BolkS- nnd HanSmittel — nicht Medicin — bekannt und berühmt und ä Flacon 10 Sgr. zu beziehen durch den Verfertiger selbst. Depots werden unter günstigen Bedingungen bet den Herren Apothekern errichtet. Friedr. Bang, j 3412) Ein braves Dienstmädchen wird jii der unteren Etage meines ^sucht. Anlage C- 25.