Preis vierteljährig 1 ft. 12 kr. mit Vrtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 ft. 29 kr. GieKems Anzeiger. Erscheint täglich, mit Aus» nähme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. "gen bleibt die ®0dUur&f)(l8 N'tuten md V«chnnCchül!n e W& ermäßigten ,Ni2fr. * m der Menagerie I laust. | des ächten üschexttact- der --Compagnie amerika. ffee ato, Perlceylon, La tiuayra, gebrannten. 1873 Ur. 61 Donnerstag den 13. März. Entwurf eines Gesetzes über das Eisenbahnwesen im Deutschen Reiche. (Schluß.) III. Verwaltung der Eisenbahnen. § 15. An der Spitze jedes Eisenbahn-Unternehmen- muß eine Person oder rin Eollegium stehen, welches die ganze Verantwortlichkeit für die Leitung dessel- ben gegenüber den Behörden und dem Publikum tragt. Diese verantwortliche Leitung ist verbunden, die Anweisungen, welche die Aufsichtsbehörde innerhalb der Grenzen ihrer Competenz ihr ertheilt, zu befolge«, und kann durch Strafen dazu angehalten werben. § 16. Die Eisenbahn.Verwaltungen find verpflichtet, zur Beanffichtigung der Bahn, sowie zur Wahrnehmung des Fahr- und Betriebsdienstes geeignete Beamte unv Arbeiter in ausreichender Zahl und mit genügendem Einkommen zu .bestellen, und haben die in dieser Beziehung vom Reiche zu treffenden ollgemeinen ^ordnungen, sowie die auf deren Grunv von den AutsichtSbehörden getroffenen beso^oer-n Bestimmungen zu befolgen. § 17. Es kann die Entfernung jedes mit dem Betriebe befaßten Beamten eines Eisenbahn-Unternehmens verlangt werben, welcher sich unzuverlässig erwiesen hat. Beamte, welche wegen der Verursachung eines Eisenbahnunfalls gerichtlich bestraft sind, muffen, wenn sie nicht schon gerichtlich für unfähig zum Eisenbahn- bienst erklärt sinb, au- solchen Stellungen entfernt werten, in welchen sie aus Bau und Unterhaltung der Bahnen und des Betriebsmaterials, oder auf ben Fährbetrieb Einfluß haben. Ihre Wieberanstellung in solchen Aem'rern unterliegt ! der Genehmigung der Retchsbehörbe. । Postverwaltung Rücksicht zu nehmen und derselben daher von jeder Aenderung 6t- stebender Fahrpläne so zeitig Keuntniß zu geben, daß sie ihr Interesse wahre» kann. Die Postverwaltung kann jedoch weder die Einlegung besonderer Züge, noch eine solche Veränderung beabsichtigter oder bestehender Fahrpläne fordern, daß dadurch die Ankunftszeit der Züge an End- und Ausschlußpunkten verändert, over eine wesentlich andere Art der Beförderung der Züge erforderlich wird. § 24. Die Eisenbahnen sind verpflichtet, allen Anforderungen der Reichs- militärdehörbe in Bezug auf die Beförderung von Militärpersonen und von Militärgütern oller Art zu entsprechen. Im Falle der gänzlichen oder theilweisen Mobilmachung ter Armee haben sie den Anweisungen der ihnen als dazu kompetent bezeichneten Militärorganen sofort unweigerlich Folge zu leisten. Auf allen deutschen Eisenbahnen soll ein gleiches Verfahren in Bezug auf die Expedition und die Beförderung von Militärpersonen und Militärgütern für Rechnung deS MilitärfiscuS bestehen; der Erlaß der bezüglichen Vorschriften erfolgt durch da« Reich. Die Feststellung der Beförderungcpreise bleibt der Vereinbarung zwischen der Militärverwaltung und den Eisenbahnen überlassen, soweit in dieser Beziehung nicht besondere Vereinbarungen bereits bestehen. § 25. Wenn Eisenbahnen in der Nähe von Festungen oder bei dem lieber- gange über militärisch wichtige Ströme nach Ansicht der Militärverwaltung eine besondere Beschaffenheit haben, namentlich, wenn sie befestigt sein müssen, so sind die betreffenden Anlagen von den Eisenbahnen auf 'ihre kosten zu machcn, sofern ein solches Verlangen vor Beginn des Baues gestellt ist. Von jede» solchen Bau ist der Militärverwaltung vorher Kunde zu geben. Umbauten von Festungswerken oder N.uanlagen eigener Festungswerke werden, auch wenn sie in Folge deß Eisenbahnbaues für erforderlich erachtet werden, auf Kosten der Militärverwaltung hergestellt. der Fahrpreise dürfen erst 6 Wochen nach ihrer Pudlication Abgeordnet der Staats- und drei Abgeordnete der Privatbahnen, sowie durch dangen und E h Y g zwei Recht^walte, welche vom BundeSrath auf je drei Jahre ernannt werden, nhrf rtlftDen. ____a 1!. t ' er 11. < r < < • e . y**®M<* iM k ist- 20 Die Eisenbahnen müssen ihre Besordcrung« - Bedingungen und ihre gohrpn.le pubbtiun und dürsen andere -I« die publieirten Bedingungen und «adevr-! c nicht in Anwendung dringen. Erschwerungen Cer Besorderungd-Bedln. vayrprk'ir »_____na* ihrer 9)ubhta lon r6 gamvica- »Vamme, Hjy angewenvct werben. V . Gemeinsame Bestimmungen in den Abschnitten II—lv. K 21. Allgemeine Borschristen über die baulichen Einrichtungen und di- WefAaff nbett Der Betriebsmitikl ber Eisenbahnen, über ihre Verwaltung und thren Betrieb und über die i» öffentlichen Interesse zu li.sernb.n statistischen Nach- richten werben vom Reiche erlassen. VI Leistungen Der Eisenbahnen an da- Reich. § 22. Die Eisenbahnen sind be.pfl ch.-t, Benutzung ihrer Zuge d» Ä ääsääs !„unz der durch di. Pust erngestell.en Wegen und der WMS-MZE IV. Betrieb der Eisenbahnen. * * * § § 18. Die deutschen E.senbohnen sollen olS ein einheitliches Netz auä verwaltet werden. E< sollen deshalb übereinstimmende Bestimmungen auf Denfeb \ ben bestehen 1) über Die Claffen, in welchen Personen befördert werben und über i Die Deschoffenheit der für jeve Ci«ss« hcft.mwttu Wogen, 21 über die Grgndsäbr noch welkten Vie Brsörderungspreise für Güter berechnet werden, 3) über Die allgemeinen Bedingungen der Beiölderungen von Personen und Gütern. -- Von Virsen Bestimmungen Darf ohne Genehmigung des Reiche- uine E-ftvbahn ob- weichen. Die Bestimmung Der Fahrpreise für Personen und Guter ,st -- wi Innehaltung der erwähnten Grundsätze — Sache Der E'senbahnen, soweit n ch durch die Reich-- oder Landes-Gesetzgebung ein Einfluß darauf gegeben ist. Eme Eihöhung ter Fahrpreise kann jedoch nur mit Zustimmung der Reichebehorbe - - viuuijuniyu " s 19. Jede Eis-Nbuhu muff den Anschluss ihrer Rnchbarbuhnen NU ihre Keuntussunh Personen, und Wüterzuge, den U-bergnug dtr Tean«p°,I°>iliel anderer Bahnen ! 28. aus ihre Linien und drr.ete Expebitionen gestatten und zur Emrrchiung rurch- gehender P-rsouen- und Güterjuge über ihre L-nikN bereit fern. Kann eine Em. gung hierub-r unter den b.ihe.ligt.n E.senbndn.u nicht ...eicht werden, so st d Entscheidung durch di. Re.ch-behörde zu treffen, --ich. ind.ssrn die Bahn nicht zwingen kann, andere Lergmungrn und Preise, al« tu lut ihren Loealberkehr üblichen, zujag.steh.n. Seiten« de« Sleiche« kann 8*'11'**"* ’ dass durchgehend. Person-n und Eü,-rzü,e ans grosseren Routen .ingerichlet wer den, auch kann die Fahrzeit und sonstige Einrichtung ders-lbe» bef.unwt w-'d-n. Die Festlegung der Fahrpreise ist die Sache der buh,iligt v Oer letzten Kriege gemachten Erfabrung-n neu und gleichmäßig zu ordnen sein. foffuogSmaßigeu Rkservatrechtcn sein Be • Durch die Beschlüsse in Ihrer vorletzten Session haben Sie die äußere Lage der "" Reichsbeamten günstiger gestaltet. Die Erfahrung Hat gezeigt, daß die damals mit einem vom Präsidenten Simson ausgebrachten Hoch empfangen. Nach bet Verlesung der Thronrede erklärte der Reichskanzler Fürst Bismarck den Reichs- / tag im Namen der Bundesregierungen für eröffnet. Ein von Minister Tt- von Italien, giebt der hiesige italienische Gesandte Nigra ein großes Diner, keo das diplomatische Corps anwohnt. Auch Thtrrs hat eine Einladung zu tes Diner angenommen; es ist aber noch fraglich, ob sein Gesundheitszustand gcstat' Paris, 9. März, ab, in welcher über den träge verhandelt wurde. Krankreick. D-e republ'k^nischt Linke hielt heute eine Versammlung Entwurf der Drrißiger.Eowwrssion und die Handels»«' Am nächsten Donnerstag, am Geburtstag drs König* Fäustle ausgebrachtes Hoch auf den deutschen Kaiser schloß die Feier. Berlin, 12. März. Reichstagssitzung. Simson übernimmt den Vorsts beruft provisorische Schriftführer und theilt mit, daß folgende Vorlagen lein Hause zugegangen seien: lieber Aenderung des Posttaxwesens, über die Rechts« Verhältnisse der zum Gebrauch der Reichsverwaltung dienenden Gegenstände, über die Disciplinarbefugnisse des Reichsoberhandelsgerichts gegen Rechtsanwälte unt Advokaten, über die Gründung und Verwaltung eines Reichs -JnvalidensoM über die Rechnungen des allgemeinen Haushalts des norddeutschen Bundes pro zweites Halbjahr 1867, pro 1868 und 1869, und über die Versailler Convcntrcn mit Frankreich vom 29. Juli 1872. Bei der daraus folgenden Verloosung in die Abtheilungen stellt sich die Beschlußunfähigkeit des Hauses heraus, da stak! 192 nur 184 Mitglieder anwesend sind. In der auf Donnerstag festgesetzte« nächsten Sitzung erfolgt die Präsidentenwahl. Stuttgart, 11. März. Anläßlich des Ablebens der Königin Wittwe ü eine Hoftrauer von 24 Tagen, eine Landestrauer von 6 Wochen angeordtiil worden — In der Kammer der Abgeordneten bezeichnete Der Präsident eine Beileids-Deputation , im Falle der Köng eine fo'che empfangen wolle. Die hentigt Tagesordnung wurde auf morgen vertagt. — Der Vorsitzende des Kreises Schwaben vom deutschen Buchdruckerverein veröffentlicht , daß am letzten Samstag in Stuttgart und dem übrigen Württemberg sämmtlichen Gehülsen in den Vereins- Osficinen, welche dem Verbände angetzören, gekündigt worden ist und bittet um die Nachsicht des Publikums bei etwaige Verzögerung von Druckarbeitkn. Schweiz. Bern, 11. März. Dem Vereine der Oltcncr Gemeinde folgend, hat du liberale Bürgervrrein zu Trimbach einstimmig beschlossen, die Wahl eines altka- tholifchcn Geistlichen von dem Solothurner Kegierungsrathe zu »erlangen. Aufgabe ansehen! B p öctiut, i£. Mürz. Die feierliche Eröffnung des Reichstags fand uw 1Uhr statt. Die Zahl der erschienenen Abgeordneten war eine mäßige. G waren ferner zug.egen: Fürst Bismarck an der Spitze des Bundesrathes, dann der bayerische Minister Dr. Fäustle, die Herren Graf Roon, v. Könneritz, Leonhardt und die übrigen Bnndesrathsmitglieder, säinmtliche hier anwesende Prinzen, darunter der Kronprinz, dessen Aussehen vortrefflich war. In der Diplomaten- Loge war fast das ganze diplomatische Corps, sowie die japauesische Gesandtschaft in europäischer Tracht anwesend. Der Kaiser wurde bei seinem Erscheinen ^"^Scriin. Der außerordentliche (autle Persien« Mirja Male-» Khan ist in Begleitung seiner Sekretäre Mirza Mikayb Khan und Mirza Mahomid Khan hier eingetroffen und im Hotel de Rome abgestiegen. Mirza Malcom Khan, welcher bereits die Höfe von Petersburg und Wien besuch; hat, ist beauftragt, die Beziehungen zu Deutschland fester zu knüpfen und gleichzeitig den bevorstehenden Besuch seines Monarchen, des Schah Rassl-ed-Din, an dem hiesigen Hoflager persönlich anzuzeigen. Die Reise de- Schuh ist ein sehr bedeutsames Ere-gutß. Seit einem Jahrtausend hat kein Herrscher Persiens die Grenzen snnes Reiches überschritten. Der Entschluß Nassr-eb-Din'«!, eine Reise ins Ausland anzutrtt.n und die Cultur «nd den Fortschritt Europas persönlich kennen zu lernen, wird für Persien hoffentlich die weitgehendsten, segenvollsten Folgen haben. Mrrza Malcom Khan, welcher als ein sehr gewandter Diplomat geschildert wird, gemrßt das Vertrauen seines Menarchen in bobem tövat.t unb iü crü kürrljch durch ein «s Ä M='Ä von Ihnen verlangten und bereitwillig gewahrten Bewilligungen nicht ausruchtett, um das Einkommen der Beamten so zu regeln, wie das öffentliche Interesse ti fordert. Dieselben Erfahrungen erheischen mit gleicher Dringlichkeit eine Verbesserung des Einkommens der Olficiere und Unterofficiere. Die günstige Lage der Einnahmen des Reiches wird es gestatten, diese Zwecke ohne Erhöhung der Ma- trikularbeiträge zu erreichen. Um so mehr vertraue ich, daß den Vorlagen, welche für diese Zwecke nach erfolgter Zustimmung des BundrSrathcS Ihnen zugehen werden, Ihre Genehmigung nicht fehlen wird. Die in ihrer Grundlage festge- stellte Neugestaltung des deutschen MünzwesenS soll durch einen ihnen zugehende» Gesetzentwurf ihren endgültigen Abschluß erhalten. Für die Beförderung voa Packeten und Werthsendungen durch die Post wird Ihnen ein neuer Tarrs vor- gelegt werden, wacher den doppelten Zweck hat, die bestehenden Sätze wesentlich zu vereinfachen und in den meisten Fällen erheblich zu ermäßigen. In Folge der während Ihrer letzten Session über die Salzsteuer stattgefundenen Verhandlungen hat der Bundesrath eine eingehende Erörterung der Frage eingeleitet, auf welchem Wege die bei Aufhebung dieser Steuer ausfallende Einnahme anderweitig zu beschaffen sei. Diese Erörterung ist ihrem Abschlüsse nahe und es wird ihr Ergebniß einen Gegenstand Ihrer Berathung bilden. Wenige Tage nach dem Schluffe Ihrer letzten Session wurde mit Frankreich eine Uebereinkunft getroffen, welche die Fristen für die Zahlung des letzten Theiles der Kriegskosten-Entschädigung und im Zusammenhänge damit für die Räumung der von unseren Truppen besetzten Gebietstheile regelt. Dir Ihnen über diese Uebereinkunft und deren Ausführung zu machenden Mit- theilungen werden zeigen, daß Frankreich mit seinen Zahlungen den verabredeten Terminen weit vorausgeeilt und daß daher der Zeitpunkt gekommen ist, um für die in dem vorjährigen Gesetze über die Kriegskosten-Entschädigung noch vorbe- haltenen Fragen zu entscheiden. Auch über diese Fragen werden Ihnen Vorlagen gemacht werden. Das von mir im vergangenen Jahre an dieser Stelle ausgesprochene Vertrauen auf eine Entwickelung der inneren Zustände FraukreichS im Sinne der Beruhigung und der wirthschaftlicheu Fortschritte ist nicht getäuscht wordeu. Ich begründe hierauf die Hoffnung, daß der Augenblick nicht mehr fern sein werde, wo die vollständige Abwicklung unserer finanziellen Auseinandersetzung mit der französischen Regierung die gänzliche Räumung des französischen Gebietes früher, als in Aussicht genommen war, herbeifuhren wird. Die Beziehungen des Reiches zu allen auswärtigen Staaten rechtfertigen das volle Vertrauen, mit welchem ich auf die Erhaltung und die fortschreitende Befestigung des Friedens rechne. Dieses mein Vertrauen schöpft seine volle Be-! rechtigung aus meinen freundschaftlrchen Beziehungen zu den Herrschern der mächtigen Nachbarreiche Deutschlands, welche ihre Bestätigung und Kräftigung durch den Besuch erhalten haben, der mir von Seiten der mir so nahe be, freundeten mächtigen Monarchen vor wenig Monaten zu Theil geworden ist. Diese den Frieden verbürgenden Beziehungen zu unseren Nachbarn zu pflegen, werde ich fortgesetzt als meine erwünschte und mit Gottes Hülfe erfüllbare Deutschland. Gießen, 8. März. Die „Deutsche Presse" hat in ihrer vorgestrigen Nummer einen Artckel über die Hessische Landeöuniversität gebracht. welcher, wie er wohl nur d-r Eifersucht gewisser, 6cm Darmstädter Po'.ytechmkum nicht allzufern, stehenden Kreise seinen Ursprung verdankt, daneben von einer Unkenntmß der Verhältnisse Zeugniß gibt, wie man sie in diesen Kreisen nicht für möglich halten sollte. Da soll «n der Gießener Hochschule kaum ein wissenschaftlich hervorragender Name wirken! An der Universität, die in Karl Weigand den berühmtesten Germanisten der Gegenwart den ihren nennt; dre einen Orientalisten, wteVallkr», aufzuweisen hat, den alle Welt als den dermalen ersten Kenner des Persffchen schätzt (noch nach dem Kriege hat ihm die Pariser Akademie den Bo ney- Pre.s zuerkanntJ An einer Universität, aus deren Lehrern sich fort und fort bis zu diesem selben Augenblicke die größeren und größesten Universitäten recrutnen und die da Namen auszuweisen hat, wie die der Juristen Birnbaum und Wasserfch- leben: der Mediciner Seitz, Wernher, Kehrer; des Historikers Oncken, des Pht- loloaen Lübbert, de» romanischen Philologen Lemcke, des Zoologen Schneider u. f. w-, welche weit und breit den besten Klang haben, zum Theil Autori- täten ersten Ranges in ihrem Fache sind, wie sie kein Heidelberg und kein Berlin besser besitzt: darunter Männer, um welche wiederholt auswärtige Unwerfitatel-. vergeblich geworben haben! Wir fragen nicht, wie es in dieser Hinsicht mit dem Darmstadter Polytechnikum bestellt ist; wohl aber fragen wir, wre man von einem solchen Tdatbestunbe einen Rechtstitel hernehmen kann, die Lahm- und Brachlegung einer Anstalt zu fordern, die ihre Bedeutung nicht erst von gestern datirt und es jedenfalls mit dem Polytechnikum zu Darmstadt mehr wie auf- nimmt! (Wir bringen vorstehenden Artikel der „Franks. Presse als Antwort auf den Groß— - Artikel der „Deutschen Presse", d. d. Darmstadt, 4. Marz. Je^r Leser unseres Blatte» weiß ja am Ende, wa» sr in dieser Begehung von der Darmstädter Kirchthurmeweisheit zu halten hat. Die Red.) Darmstadt, 12. März. Die „Darmst. Ztg." verkündigt die auf den 25. März festgesetzte Einberufung der Synode zur Berathung der esangel. Kirchen- begeben. Kronprinz und die Frau Kronprinzessin sind heute *Äh?w»'»-»-'»*» r,eÄ*TÄSß»«u: empfi», ten ÄronprinSen, d-ff.n Au.s-Hm du.ch°u« ,'Iunl' «k derweilen in dem Wartesalon, woselvss der r,0i!p»lnz m°brkr- ihm näher stehende P-rsonm freundlichst degrützte, -rsolgle die i^hrl »ach dem Da ai« U - all -»rd- da« Ke-»pn°j-n.Pa°r »an g.drang.-n Menschen- iebhaft^a. En.hust°«mn, hegrützl. Zahlreiche Hauser .»der Stad. März. 1 Uhr. Der R-ich-taz de« deutschen R-i» ist heute Mittaa durch den Kaiser mit folgender Thronrede eröffnet woroen. S-Hr^ Her. ^n ' Ra-°° der »erbünd-ten R-gi.rung.n b-itz- ech Sie jur U en «e,st°° der L-Si«latur.P-ri°de willkomsen. Während dreier Sessionenh°in S e -n Geineinlch-st mit dem Bunb.Srathe eine doppelte Ausgabe zu e'iullei «ehabt, die Beleäiauau u°d Ausbildung der durch die Reiche»,rsaffung getchafne» Jnst.tu- Üonen und Re Ordnüng und Regelung der durch einen großen Keg h»be.ge- führten -.uß-rord-ntlich-n Verhältnisse. In beiden V-j.-hungen wb Zh-. Tha. tiakei« wieder in Anspruch genommen werde», the.l« sur den rschluß der in ihren «rundlazen b.r-.i« sestgestellte», theil« für di- Seo°psung>-u-r Emnch. tungen. Da« Sigenthum-oerhäl-niß an len au« den Bund.«st°at-n an die R.ichs-erwai'ung ud-rg-gongenen GrvndP bedarf d aiseUlicheu Regelung, um die imme. «ehr herdortriteuden Schwngkelten zu be- Äigen welche von"«, über diesem D-°HLl.aiß ,uh°nd-nUn!!--h. unzer,renn! ch (ine6 Da« deuische F-stungishsi-w erheischt eine U«gcstaltunL,we^e, indem sie die Vertheidigungslähigkeit der großen Waffenplaße erhöht, ,» bie Erhaltiing onfcerer Befestigungen gestattet. Die Anspruchr', sich n Inv^. liten au« dem letzten Kriege und deren Hinterbliebenen gesllc sestgistellte, seiner Aursrung nahe gk- brachte Dian wird in Betracht der s.rtdem -ingetrel-nen V-rpabff- und gewon- ne.m Er abrungen einer in 3h--r '-tz'--- Session auch von >° -ng-regt-n iimn.ftaiiiina in unterwerfen sein. Ein allgemeine« Mckitsrgesl ist IN der Ver- faffung oerb6ißen und durch die Erweiterung de« deutschen Hee! zu emcr Roth- L7gle7 geworden. Auf der Grundlage d°« Gesetze, uI e,- Derpsiech ung ,»m Kriegsdienste und der erprob!-» Einrichtungen der Armee td e der Wehr, frust der Nation di- Au«biloung sichern, um welche un« da«u«laub beneieet und welche °ie Bürgschaft dasür bi-!--, daß D-u,,chland sich rutiden d.r Guter erfreue, die e« aus geistigem und wirthschastliche« G.diete erwt. Die »-.istuu Sim, pkls oie 611 rtW1 i1 IHt« ®|llf .«rMiill'. !vl"7 LcsoÄe Deffem 929) bat ytrinöi seitherigen Bt von Outd zur Anmeld Ansprüche ui Mitttvc Vi bei Meiduns geladen. Jr sucht und vc verttetenen ' Arrangement Verwaltung genommen, Mehrheit de Zugleich aushaltende ausgesordert scheinen ur widrigensal Beistand be1 von Queckt trag der E Zur Korfoi baß alle . Forderungen früher ang.r nannten Ter von der Mo Grünberg Großherzo Erdn Vand 'S Solzverj 1109) Mont von in dem । Faulrrboden. vioppelfeld nete, öffentlich üer 1 at Scher to R.-T cujen und buchen 5 Eichen i( ASpen _ A d-n «'/reifer. Wßt“1101 Wungsfrif L?lt Gron d° rrthej,?"n 5-“6P Bafiia... -i-'/L'"' ig(B jyült • ■ «Ht ausr,jch, •ÄSS' ■ «M 3».'. 2 ihn i J •» B-im», ,« "" »'“« IlTlf Sä,i »ilmiu tl< L-Ißwer fPtnbt Erörterung bt nö dieser Steuer üJ : Erörterung ijt HZ land Ihrer Berathu^ n Sejßon wurde ir 1 für die Zahlung bi: Zusammenhänge bairc ^etötheile regelt. J i ju machenden U ^gtn den verabredete i gäovmen ist, um (i tjchädigung noch veilen werden Zhnen La.". Jahre an dieser Siet ren Zustände KranW sorlichritte ist Mg! )aß der Augenblick nid inserer finanziellen gänzliche Räumung M war, herbeijühren cd iraaten rechtsertigen:d ) die jvrtschreitente 3i schöpft seine volle 3i ju den Herrschern!< tätizung und Äiäjniri -en "der mir so nch li zu Theil geworben j 'kn Nachbarn zu s'flP Kvttes Hülfe erM« ttä Nächsta^ n war eine mäßige. Gj -es Bundesrathes, \n Acon, v.äönnech W' »bier anwesende PiinO aL In der DWG h’f iapanefW • ;t bti seinem 6iWL ) empfangen. n|L st Bismarck den W ßjn von Minister DI ftSJS-’tf Äff» KSS f s. . ‘RrtlüoH - felgtet« »""i U| - - 6 ett ker fr gif tzei^ 11° 1 . e-»1" SÄ-** । v» titf Wort zu halten. — Der Asfisenhof drS Departement- der unteren Loire hat sein Urtheil über die drei spanischen Carlisten gesprochen, die in Nantes tnterviri waren und welche einen der Ihrigen, Jose Asla, ermordet hatten, um ihn zu berauben. Der eine, Iiurmendi, wurde zum Tode, der zweite, Lauriano, zu lebenslänglicher Galeerenstrafe und der dritte, Bilbao, zu 10 Jahren der irnm- lichrn Strafe verurteilt. Dem Asfisenhof liegen gegenDärtig 22 TodeSurtheile zur Bestätigung vor. Man erinnert sich nicht, daß auf einer und derselben Stelle eine so große Anzahl dieser Urtheile verzeichnet waren. Die Berurtheilten find gröhtentheilS Araber, welche wegen Theilnahme an der letzten Jasurrection die Todesstrafe erhielten. Nur ein von den Versailler Kriegsgerichten erlassenes To- keSvrtheil liegt vor. Es betnfft einen der Mörder der Dominicaner-Mönche von Arcucii. Paris, 11 März. Der Pariser Appellyof hat in ter Angelegenheit der Saezcanal Gesellschaft derselben das Recht juethnnt, den Modus der Erhebung der Zölle nach Maßgabe des wirklichen TonuengehaltS frstzusetzrn. Dieses Urtheil stoßt vie Entscheidung des Handelstridunsls der Seiae um und verurteilt die Seeschiffahrts-Gesellschaften in die Kosten. Italien. Rom, 8. März. Bergrngenrn Mittwoch erschien ein höherer Genie-Osstcier im Jesuitenkloster, wo der General des Ordens wohnt, und nahm von den 89 Zimmern Besitz, welche vor einigen Monaten expropriirt worden sind, um die Direktion des Geniecorps dahin zu verlegen. Spanien. Madrid, 10. März. In der heutigen Sitzung der Nationalversammlung erklärte der Minister des Innern auf eine diesbezügliche Anfrage, daß Gaminde, der Generalcapitän in Barcelona, seinen Posten in einem kritischen Momente verlassen habe, die Regierung werde ihn deshalb zur Verantwortung ziehen; die JndiSciplin der Soldaten sei die Hauptveranlaffang der Bewegung in Barcelona. Martos hat die Präsidentschaft der National Versammlung niedergelegt. Derselbe ist bis jetzt noch nicht ersetzt worden; PersleS, welcher befragt wurde, ob er zur Urbernahrne des Postens geneigt sei, antwortete ablehnend. England. London, 10. März. Graf Bernstorff hat ruhelose Rächte, aber die Kräfte sind unsermindert. Graf Andreas Bernßorff, der Sohn, ist mit der Ctrnbria aus Amerika eingetroffen. B L ß A e M e i n e t AWKeLK e r. 51 81 8 47 38 genommen, daß sie den Beschlüssen der Mehrheit der Erschienenen beigetreten seien. «aushaltende Ludwig Mirka hierdurch Holzversteigerung am Lindenplatz. G. PH. Fillmann, Neustadt. 65 Wellen an D. K. poste restante Allendorf «. d- Lda. Pepsin in seiner ganzen Wirkung zu er- 3 Neuenhagen. Holzversteigerung bei der Stadt ----- Fellgebotenes Frische Apfelsinen | oiicn, Tafelnudeln | 1049) und Citronen und Tafelrosinen empfehlen 3 A. Busch Söhne. Fichten- (1085) 11,49 3,150 Wellen 296 gehalten worden ist, hat die Genehmigung 490 1860 2260 bis bis 6 99 118,6 Saat-Wicken, Oelkuchen und Eichen .'adel „Es das o 10 1 21 119,5 27 3 43,5 32 1075 78 unter Allendorf a. d. Lda. Folgende Holzsortimente sollen in Waldungen öffentlich versteigert 1173 hiesigen werden: engl. Thonröhren, Superphosphate, Ammoniak-SuperphoSphate, geb. Knochenmehl, Kali-Salze rc. rc. (1171) e waren mehr Gaben nothwendig; die \ Wirkung erfolgte aber sichtlich schon j im Laufe eines halben bis ganzen | Tages." die wohlthätige Wirkung innerhalb 15 Minuten ein, in den andern Fällen Arrangement als die Beschlüsse über Masse-j200 Verwaltung und Veräußerung betrifft, an- 200 Mittwoch den 19. März: Eichen - Baustämme, enthaltend 15,50 Cubikmeter, Stück Eichen-Stangen von 10 bis 15 (Zentimeter Durchmesser, Stämme Buchen-Wetkholz, enthaltend 7,45 Cubikmeter, Fichten-Stämme von 16 bis 24 Centi- meter Durchmesser und bis 13 Meter Länge, R -Meter Hainbuchen, enthaltend 30,60 Cubikmeter, KiefernBauftämme; Kiefern-Stangen, welche sich zu Sparren und Latten eignen; Donnerstag den 20. März: 1014.! Für Gymnasiasten sind gebrauchte Bücher billig zu verkaufen. Neue Anlage Lit. A. N.'. 31. vierter Stock. 1103) Freitag den 14. März d. I-, Nachmittags 2 Uhr, sioll aus dahiesigem Nathhaus die den Kriedrich Vogt's Erben gehörige Hof- uaithe in der Wallthorstraße nochmals Meistbietend versteigert werden und bei anwehmbarem Gebote der Zuschlag alsbald «rtbeilt werden. Gießen, den 7. März 1873. In Auftrag: Sem ml er. 2) Mittwoch den 19. März l. I., Vormittags 9 Uhr anfangend, ® i ft riet Hintere Mark: 4 N -Meter BuchcmScheitholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Prügelholz, Eichen- und Nadel-Prügel- holz, Buchen- und Nadel-Stockholz, Buchen-Neisholz, 1172) Montag den 17 März 1873, Vormittags 10 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause nachstehende der Gemeinde gehörigen Gebäude öffentlich meistbietend, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, auf den Abbruch verkauft werden: 1) Zicgelhüttcn Bau, 16,7 Meter lang, 8,5 Meter breit, ein-j und Latten brauchbar sind, 12 Aeazien-Stämme von 20 bis 30 Centi- meter Durchmesser u. bis 5 Meter Länge Langsdorf, den 10. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler. l Die Zusammenkunft für den ersten Tag im District Homberg, für den zweiten Tag an der Climbacher Lehmkaute. Allendorf a. d. Lda., den 11. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. Wagner. 1180) Bewäh'tes Mittel gegen Fleckten. Garantie für Unschädlichkeit und sichere Heilung. i Preis fl 1. 18 fr. Briefe zu adressiren Deckreiser. Die Zusammenkunft ist in Annerod. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Scptbr. 1873 gestattet- Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu Lassen. Gießen, am 10- Mär- 1873. Grotzhrrzoglickc Bürgermeisterei Gießen Vogt. R--Meter Buchen-Scheithol-, „ Eichen- „ „ Prügelholz, „ Buchen-Stockholz, „ Eichen- Wellen Buchen-Rcisholz, „ Eichen- „ . Nadel- „ Stück Eichen-Stämme von 18 58 (Zentimeter Durchmßsser, 6 34 15 11 12 4,850 8d0 2,800 48 „ Nadel- Stück Nadel-Stangen, mit zusammen 16,85 Cubikmeter. 929) Nach erkanntem Coneurse über ioaS Vermögen des flüchtig gewordenen seitherigen Bürgermeisters Ludwig Mirka von Queckborn werden dessen Gläubigers zur Anmeldung und Begründung ihrer! Ansprüche und Vorzugsrechte aus Mittwoch den 30. April 1873, ; Vormittags 10 Uhr, bei Meidung Zrusschlusses von der Masse geladen. Im Termin wird die Güte versucht und von nicht erscheinenden oder nicht! vertretenen Gläubigern, sowohl was einj R.-Meter „ Stockholz, den im Verfteigelungstermin bekannt 15 Meter Länge, 18 bis 2.64 Cubikmeter, zusammen 30,75 Cubikmeter, Stück Nadelholz-Stangen mit 7,06 Cubikmeter; Arbeitsversteigernng. 1177) Montag den 17. März l. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen aus hiesigem Nachhause nachstehende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden,^als: Maurerarbeit am Wege nach Dorf-Gill, veranschl. zu 26 fl. 24 fr., Chausirarbeit daselbst, veranschl. zu 180 fl., Steinbrechen, Fahren und Setzen zu dem fragt Wegbau, veranschl. zu 176 fl. 40 fr., Pflasterarbeit an der Ortsstraße, ind. Materiallieferung, veranschl. zu 103 ft, Steinbrecken, Fahren, Setzen, Zerschlagen und Eindecken von Unterbaltungssteinew an den Wegen, veranschl. zu 39 fl. Eberstadt, den 10. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Eberstadt. I. A.: K- Schön, Bezirksbauaufseher. ör. Unck’s |Pepsin-Pastillen, bereitet aus Pepsinuni activum von Dr ß. (£. Marquart, in Schachteln ä 10 Sgr. Dr. Marquart’s Pepsi ei- Essenz per Flasche 15 Sgr- Verkäuflich in der Hirschapotheke in Gießen bei Dr. Hempel. aufgefordert, in gekannter Tagfahrt zu erscheinen und feine Rechte zu vertreten, vvidrigenfalls nach den Anträgen des als Beistand bestellten Jo Hann es Roeder 9r von Queckborn, beziehungsweise nach Antrag der Gläubiger verfügt werden wird. Zur Vorsorge wird schließlich noch bemerkt, daß alle diejenigen Personen, die ihre Forderungen an Ludwig Mirka bereits früher ang meldet haben, dieselben im genannten Termin bet Meidung Ausschlusses von der Masse nochmals anzumelden haben. Grünberg, am 21. Februar 1873. Großherzogliches Landgericht Grünberg. Erdmann, Dr. Trapp, Landrichter. Landg.-Assessor. R -Meter Eichen-Scheitholz, Prügelholz, Reiser, werden in dem Königlichen Staatsforste verkauft „Thalberg": 711791 Stück Eichenstämme, mit 60,02 Fest- — meter, in der Königlichen Obersörsterei Königsberg. ---------------------------------------- Vormittags 5,13 Packkisten u. Packstroh 1) Dienstag den 18. März l. Vormittags 9 Uhr anfangend, District Romberg: Buchen und Hainbuchen " gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich ............... .... dem Meistgebot ausgesetzt werden. 148) Ueber die Anwendung und den Steigliebhaber, welche das Holz vor der Erfolg des Pepsin schreibt der Hoch- Versteigerung einzusehen wünschen, wollen k angesehene Gelehrte Dr. Hager in Rr. sich deßhalb an den Königlichen Waldwärter l 49 „Ueber Land und Meer<" Seibel zu Wilsbach wenden. \ g boten sich mir Gelegenheiten Die Versteigerung beginnt im Holzschlage * Devfin in feiner aanien Wirkuno bei Nr. 1 des Eichen-Stammholzes. Heuchelheim, den 5. März 1873. H proben. Das Pepsin wurde angewandt tz S 1- bei Apetitlosigkeit, 2. bei träger Der" Oberförster: Z Verdauung, 3. bei Indigestion mit H ~ " fi Brechneigung, 4. bei Magencatarrh, 5i 5. bei akuter Alkohol Vergiftung, 6. bei g i| Sodbrennen, 7. bei Ohnmacht als Jndigestionssolgen, 8. bei übermäßiger Säurebildung, 9. bei Magenkr^mpf. '1 In den Fällen 3, 5, 6, 7, 9 stellte sich Aspen Unter den Wellen befinden sich 1168) Die Holzversteigerung, welche am 11,600 55. d. Mts, dahier im Gemeindewald ab- 296 Ritz & Diemar, Cassel, Comptoir: Bahnhofssrr. 17, Engros-IIandlung und Fabrik, empfehlen: Portland - Cemcnt, Noman-Cemeut, Asphalt-Dachpappe, Stüü-Gyps, BersteigerMgerr. holzversteigerung im Gießener Stadbvalde. 1109) Montag den 17. März 1873, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Faulerboden, in den Abheilungen Grube, Stoppelfeld und Nasserplatz nachverzeich- neted Brennholz öffentlich versteigert werden, als: Scheith. Prügelh. Stockh. Neish. R.-Mtr- R.-Mtr. R.-Mtr. Wellen 1125) Ein gebrauchtes aber gut erhaltenes Clavier ist wegen Mangels an Raum billig abzngebeu. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts.________________________ Äleesttmen, weißen unc» rothen, Incarnatu Luzernerin bester Qualität, /Futtermehl, stückiger Holzbau; , —.... ----------=—E---------- 2) Brennofen-Bau, i 1165) ®tr. Heu zu verkaufen. 10,5 Meter lang, 3,75 Meter breit, ein=| -öraubtt®, stückiger Holzbau. I_________________________Westphalischer Hof. Allendorf a d. Lda, den 11. März 1873.> H63) @roto»l^«8ÜbrKCi,tml für Kinder und Mädchen zum Wagner. 'Frühjahr, im Preise von 36 bis |45 fr., bei H. Heß, Hiickfi'lmiischinen, mit großen Schwungrädern, Schrotmühlen, in großer Auswadk, empfehlen (HO?) Wick <$• Kröll. Zugleich wird der unbekannt wo sich 300 Kiefern-Baustämme, o«. (fflirfn 250 KiefernStangen, welche zu Sparren Hksolldere Bekanntmachung. sN^D°nn«st°g d-n * »ÄS Oeffentliche Aufforderung iur ®,rftei8cruna Koch, und Viehsalz empfiehlt______________G. CH. Spruck. 1050) Russischen u. Elb- caviar empfehlnr I. A. Busch Söbne. Grabkreuze 1170) t Kk 6 Arbeiterinnen gesucht Vermiethungen IVon plus ultra!!! daselbst (1178) von F (1181) Opernsänger aus (Sollt, des Einlaß halb 3 Uhr. Anfang 3 Uhr. D i e 1169) Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Ci CQ und unter Leitung ^deö Mickler. Ende gegen 6 Uhr. Preis Wr mit Bck° Poi» 1010) ----- . - ersten Stock meine« vor der Stadt gelegenen Hauses, bestehend aus 8 Piecen mit Keller. Boden, Bodenstübchcn und Holzstall, nebst Mitgebrauch der Waschküche und des Bleich- platzes ist zu vermiethen. Auf kann auf Verlangen ein größerer oder kleinerer anstoßender Garten dazu abgegeben werden. Das Logis kann auf Verlangen getrennt, mit oder ohne Möbel preiswürdig vermie- 1155) Der Ausverkauf von englischen und Brüsseler Tüll-Vor- rängen dauert nur noch bis Samstag Nachmittag im Hause des Herrn H. Sauer, Neuenweg B. 134. J. Hiiysman aus Holland. NB. Bestellungen werden in meiner Wohnung bis Samstag ebendaselbst angenommen. $t8i vor t > in i":.? M nach Die Kunst- & Srihciifarbcrci, chemische Wasch- und Flechen - ReinigungS - Anstalt von C- W- Almeroth in Hanan a?M schuhen und garantirt für brillante Farben und feinste Ap^etur. ~ Seidene Stoffe werden binnen 8 Tagen, wollene Stoffe in 8 bis 14 Tagen pünktlich zurückgcliefert. _ 1222 Haupg ist man rn der ^age irgend ein Offert, Gesuch oder sonstige Willensmeinung in den Zeitungen zu veröffentlichen, befürchtet jedoch aus naheliegenden Gründen eine Verletzung der Discretion- Die bekannte Annoncen Expedition von RudolfMoffe, Centralbüreau Frankfurta M, hat sich den ehrenwerthen Ruf erworben, alle ihr zur Besorgung an die Zeitungen zu gehenden anonymen Inserate mit strengster Geheimhaltung der Namen der Auftraggeber in jedes gewünschte Blatt einzurücken und die hierauf eingehenden Offertbrieft Akademischer Gesangverein. 1184) Den verehrlichen Mitgliedern zur Nachricht, daß die Hauptprobe Freitag den 14. März präcid um 3 Uhr beginnt. Geschäfts - Empfehlung. 1059) oo CO Ein Lehrling wird zu Pfingsten angenommen. (1183) C Staudinger L Cie. 1127) Ein braves Dienstmädchen wird zu miethen gesucht. B- 44. 1166) Dem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich das von , . ... Herrn Heidt betriebene Geschäft übernommen babe und bitte deßhalb das uneröffnct und ohne Provisionsberechnung dem anonymen Inserenten ungesäumt 3# geehrt- Publikum das demsetten flefdjenfte Vertrauen auf mich übertragen »u übcrmi^e3 $ertraum genannte Amoncen-Erpedltion im Publikum gemebt, beweis« wollen. H. Siegfried, Schuhmacher, hinlänglich die Jnstratensvalten aller Zeitungen, welchetägl'ch eine Menge von Anzeigev wohnhaft bei Schreiner Werner, Kaplansgc.ffe. Enthalten, worin obige Firma zur Entgegennahme von Offertbriefen autorisirt ist. werden zum Waschen u-Färben angenommen. (1152) Louis Gail, Mäusburg. 1136) Ich suche alsbald einen Hausburschen, unverheirathet. G- Ehr. Spruck. 1135) Eine tüchtige Köchin gegen hohen Lohn gesucht Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1174) Ein braves und in häuslichen Arbeiten gewandtes Mädchen sucht ______________M. Hornberger. 1182) 1 bis2Messerschmiede, welche ihr Geschäft auch im Schleifen chirurg. Instrumente, sowie derjenigen für Gerberee- besitzer gründlich verstehen, finden in Siegen eine gute Existenz. Bei wem? sagt die Exped. d. Blns. Musiker gesucht. Ein kleiner und großer Trommelschläger für eine monatliche Gage von 45 Thaler, dann in den ersten Stimmen ein Trompeter, I Bassist, Hoboe, Chelist und Posaunist für eine monatliche Gage von 50 Thaler. freies Logis und Engagement für 6 Monate; jedoch nur solche, welche die obige Leistung vertreten können, mögen sich melden; auch wird dann das Engagement verlängert. Die Adresse ist zu richten an Director Oskar Carrä, z. Z. in Cassel. (1146) 1139) E n braves Dienstmädchen wird zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d- Bltts. 1009) Ein Dienstädcheu mit guten Zeugnissen, im Kochen geübt, wird zum 1 April gesucht: Neue Anlage, C. 31, im dritten Stock. 1159) In einer Bäckerei wird eine Frau ober ein Junge zum Forttragen gesucht. Näheres in der Expedition d. Bl. Bürger-Club. 1150) Sonntag den 16. März, Abends 7 Uhr: Abendunterhaltung. 1148) Ich warne hiermit vor Aukau des schwarzen Pferdes, welches der Salomon Kuder von Heuchelheim fährt, da dasselbe mein Eigenthum ist. Kinzenbacher Mühle, den 11. März 1873. Georg Matern. unter gütiger Mitwirkung Fräulein Louise Tbomae, Concertsängerin aus Frankfurt, Herrn Heinrich Wiegand, akademischen Gesangvereins Großh. Musikdirectors W. thet werben. Sophie Plank Wrttwe, auf dem Hamm. 1185) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Weidgasse Lit. B. 98. 1060) Meinen Laden, mit oder ohne Logis, bin ich Willens zu vermiethen Näheres bei H. Plank in der Neustadt. Carl Plank. 1175) In mei iem neuerbauten Hanse ist eine Wohnung, bestehend aus 5 heizbaren Zimmern, Küche, Keller und Speicher, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. S- Wolf, in Hungen. 1176) Ein Logis von 3 Zimmern mit 2 Cabineten zu vermietben. H. M. JugHardt. Todesanzeige 1186) Allen Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, daß unser Verwandter, Hermann Lichtenfels, Sohn des verstorbenen Gütererpedienten Christian Lichten- fei6, im Alter von I8V2 Jahren nach längerem Leiden, heute morgen um 4 Uhr sanft in dem Herrn entschlafen ist. Die Beerdigung findet morgen um 4 Uhr Nachmittags statt. Versammlung am Ebel'schen Hause auf dem Kreuz. Die trauernden Anverwandten. für einen nummerirten Platz im Schiff der Kirche..... i fl. 12 fr. für einen nicht nummerirten Platz im Schiff der Kirche und auf der ersten Emporbühne ............ - „ 48 , für einen Platz auf der oberen Emporbnhne....... „ 24 , sowie zur Hauptprobe, (welche Montag Vormittag um halb 10 Uhr stattfindet), ä........ - „ 24 , und Texte des Oratoriums ä............ M „ sind in den Buchhandlungen der Herren Nicker und Ferber zu haben.