Willig; üciu-, *• und Preis vtertrtjLhrig 1 £ 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fi. 29 fr. Gießener Erscheint täglich, mit An-» nähme Sonntag-. Expedition: Sanzleibera. Lit- B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen. Inifer mit brau; entlausen, 'kicher NS- el in be- 4 Uli. n Amerika Bl. Schreiner treten bei öollensaffe. Schreiner xeten bei !i Hotz. WBESESÄ ^cherungS« allen Orten irnten. Die festen Prä- sich franco in Gebrüder e Fasvnniren dmch re Fuhr. k 45. iscbafl, 116, Rr. ho. Wontnn den 12. Rai 1893. Amtlicher Th eit. < Gießen, am 3. Mai 1873. Betreffend: Die Einsendung der Rechnungen an die 2. Justificatur-Abtheilung der Großherzoglichen Ober-Rechnungskammer in reoisionsfähigem Zustande. , ~ Das G roßherzogliche Krcisamt Gieße» an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und Kirchenvorstände. Auf Ersuchen Großherzoglicher Ober-Rechnungskammer bringen wir unser Amtsblatt Nr. 9 vom 7. Juni 1870 in Erinnerung v. Röder- 1) Den 19. Mai Viehmarkt, 7. October Viehmarkt, 6) 7) 8) 2) 3) 10. Juni Viehmarkt, 11. Juni Kramermarkt, 21. Juli Viehmarkt, H 11 11 ff 1! 8. October Krämermarkt, 10. November Viehmarkt. Großherzogliches Kreisamt Lauterbach. . v. Kopp. B e k a u n t m a ch u n g. Man brinqt hiermit ntr öffentlichen Kenntniß, daß die Märkte dahier vermehrt worden sind und an folgenden Tagen abgehalten werden: 1) Den 19. Mai Viehmarkt, i 5) Den 25. August Vieh- und Krämermarkt, 4) „ Lauterbach, den 1. Mai 1873. Politischer Thei l. Neuester Hirtenbrief. Die „Germania" druckt an der Spitze ihres Blattes den Protest ab, zu welchem sich die kürzlich in Fulda versammelten preußischen Bischöfe vereinigt haben; derselbe lautet: Sendschreiben per am Grabe des heil. Bonifacius in Fulda versammelten Oberhirten an den hochwürdigen Clerus und sämmtliche Gläubigen ihrer Diöcesen. Ihr wisset, im Herrn Geliebte, in welche Lage die Kirche Jesu Christi, wie beinahe in der ganzen Welt, so namentlich auch in unserem Vaterlande durch Gottes anbetungswürdige Zulassung gekommen ist. Eine Reihe von Gesetzen soll demnächst erlassen werden, welche mit dir von Gott geordneten Verfassung und Freiheit der Kirche in wesentlichen Punkten im Widerspruch stehen. Sogleich als diese Gesetze dem Landtage vorgelegt wurden, erkannten wir es als eine heilige Pflicht unseres bischöflichen Hirtenamtes, vor dem Throne sowohl, als vor den beiden Häusern des Landtags gegen dieselben laut uiid entschieden unsere Stimme zu erheben. Aber auch Euch, ehrwürdige Mitbrüder und geliebte Diöcejanen, ist es nicht entgangen, wie bei Durchführung solcher Gesetze die Abtrennung der Bischöfe von dem sichtbaren Oberhaupte der gesammten katholischen Kirche", die Trennung des Clerus und des Volkes von seinen rechtmäßigen Bischöfen, die Trennung der Kirche in unserem Vaterlande von der die ganze Erde umfassenden Kirche des Gortmenschen und Erlösers der Welt, die völlige Auflösung der von Gott gegebenen Organisation der Kirche nothwendig erfolgen werde." Dieser Eurer klaren und richtigen Erkenntniß der Lage und Eurer aus dieser Erkenntniß entspringenden tiefernsten Besorgniß habt Ihr durch Adressen und Deputationen mündlich und schriftlich in mannigfaltigster Weise vor Euren Bischöfen Ausdruck gegeben. Mit dieser Kundgebung verbandet Ihr angesichts der schweren Gefahren, mit welchen die Kirche und die Hirten derselben in nächster Zeit bedroht sind, die heilige Versicherung, daß Ihr, was auch inlmer die Zukunft bringen werde, unmittelbar treu zu dem heil. Vater, dem gemeinsamen Lehrer und Hirten aller Christen, und zu uns, Euren rechtmäßigen Bischöfen, stehen werdet und, daß Ihr, wie ihr die Thcil- nehmer unserer schweren Kümmernisse seid, so auch die treuen Theilnehmer unserer Kämpfe und Leiden sein werdet. Diese freien und freudigen, die rührenden und erhebenden Bezeugungen Eures Glaubens und Eurer treuen Anhänglichkeit an die Kirche, welche von allen Seiten her uns entgcgengebracht wurden, gereichen uns in der Trübsal der gegenwärtigen Zeit und unter den drohenden Wetterzeichen der Zukunft zu größter Freude, zu innigstem Tröste. Vereinigt zu ernster Berathung an dem Grabe des heil. Bonifacius, senden, wir Euch Allen aus bewegtem Herzen den gemeinsamen Dank für diese tausendfältigen Bezeugungen der Treue. Wir werden dieselben bewahren als theure Andenken an eine hochernste, ewig denkwürdige Zeit der Kirche. Wir halten an derselben fest, als an einer Bürgschaft Eurer unerschütterlichen Treue, und wir beschwören Euch Alle in der Liebe Jesu Christi, unter allen Verhältnissen treu in Eurer Gesinnung zu beharren und durch die That Euer gegebenes Wort zu bestätigen. Gottes Gnade wird Euch dazu nicht fehlen Er, der das gute Werk augefangen, wird es auch vollenden bis aus den Tag Christi Jesu. Nach haben die gedachten Vorlagen keine Gesetzeskraft; — was immer aber kommen mag, wir werden mit der Gnade Gottes die in unseren Denkschriften entwickelten Grundsätze, die nicht die unseren, sondern die des Christen- thums und der ewigen Gerechtigkeit sind, standhaft und einmüthig vertheidigen und unsere Hirtenpflicht so erfüllen, daß wir in der Stunde unseres Todes vor dem Richterstuhle des göttlichen Hirten, der uns gesendet und der sein Leben für die Seinigen hingegeben hat, nicht als Miethlinge verworfen werden. Eingedenk des apostolischen Wortes, daß der heilige Geist die Bischöfe gesetzt hat, die Kirche Gottes zu regieren, die er mit seinem Blute erkauft hat, daß es demnach unsere unverbrüchliche Pflicht ist, dieser Anordnung des heil. Geistes getreu nachzukommen, werden wir in Bezug aus die Leitung und Verwaltung der unvertrauten Kirchen Nichts zulassen dürfen, was den Geboten des katholischen Glaubens und dem göttlichen Rechte der Kirche zuwider ist. Ihr aber, geliebte Mitarbeiter und Diöcesanen, haltet Eurerseits unverbrüchlich daran fest, daß nur derjenige ein rechtmäßiger Bischof ist, der als solcher vom heiligen Vater und dem apostolischen Stuhle, dieser Quelle der kirchlichen Einheit und der kirchlichen Amtsgewalt, gesendet ist, und der in der Gemeinschaft des apostolischen Stuhles verharret.1 Jngleichen werdet Ihr stets nur diejenigen als rechtmäßige Seelsorger anerkennen können, welche von den rechtmäßigen Bischöfen für dieses Amt würdig und tüchtig erfunden, von den Bischöfen mit diesem Amte betraut und gesendet werden, und welche in der Gemeinschaft mit den Bischöfen verbleiben. Jeder Andere wäre ein Eindringling. Nach der Einrichtung, welche Gott seiner Kirche für alle Zeiten gegeben hat, kann Niemandem durch Bestimmung einer weltlichen Obrigkeit ein Recht verliehen werden, wonach er, unbeschadet seiner Angehörigkeit zur Kirche, in kirchlichen Dingen von dem geistigen Uriheilspruche an die weltliche Macht appelliren könnte. Vielmehr ruht auf solchem der göttlichen Ordnung widerstreitenden Vorgehen die Strafe der Excommunication, welche in Folge einer solchen Appellation von selbst eintritt. Wir werden, dem beständigen Brauche der Kirche folgend, die Entscheidung in allen die Kirche betreffenden zweifelhaften Fragen in die Hände des heiligen Vaters legen, den Christus zum obersten Hirten seiner Kirche gesetzt hat, und in dessen Gemeinschaft und Gehorsam wir mit Gottes Gnade stets verbleiben werden. Wir werden aber auch unsere Pflichten gegen die weltliche Obrigkeit, gegen das bürgerliche Gemeinwesen und gegen das Vaterland mit unverbrüchlicher Treue und Gewissenhaftigkeit zu erfüllen sortfahren, indem wir nie vergessen, daß nicht Kampf und Trennung, sondern Friede und Eintracht das Verhältniß ist, das nach Gottes Witten zwischen den beiden von ihm zur Wohlfahrt der menschlichen Gesellschaft angeordneten Gewalten bestehen sott. Zur Vertheidigung der unveräußerlichen Freiheit der Kirche und der Güter Les Christenthums empfehlen wir Euch neben dem treuen Anschluß an die Kirche, dem freien Bekenntnisse der Wahrheit, einem makellosen Lebenswandel, ausdauernder Geduld und Ergebung ganz besonders, wie wir schon ost gethan, das Gebet. In das atterdemüthigste, inständigste, das beharrlichste, vertrauensvollste Gebet zu unserm Gott und Heiland, der allein unsere Hoffnung und Hilfe ist. Denn seit den Tagen, wo Constantin der Große sich zum Christenthum bekehrte und der 300jährigen Verfolgung der Kirche durch die bis dahin heidnische Staatsgewalt ein Ende machte, ist wohl kaum eine Zeit gewesen, in der die Kirche auf der ganzen Welt aller menschlichen Hilfe io beraubt und von so großen Gefahren bedroht war, wie in der gegenwärtigen. Und hierbei haben wir nicht blos unsere augenblicklichen Bedrängniffe t Desterreich. Deutschland + t t Freiburg, für Hohenzollem. t Philippus, Bischof von Ermeland. t Johann Bernard, Bischof von Münster- Wien, 9- Mai. An der Börse herrschte heute furchtbare Aufregung. Die Bankiers Rothschild und Schey wurden insultirt. Die Börsenbesucher fer- ausprägung die Zahl der Goldmünzen im Interesse des Verkehrs erheblich ver- inehrt und somit den sämmtlichen Steuerzahlern ein großer Nutzen geschaffen t Matthias, Bischof von Trier. t Johann Heinrich, Bischof von Osnabrück. f Lothar, Bischof von Lenka i. p. i., Verweser des Erzbisthums capitular. Um keinem Zweifel Raum zu geben, erkläre ich hierdurch, daß ich das Sendschreiben der am Grabe des heil. Bonifacius versammelten Oberhirten (vom 2. Mai er.) lediglich aus dem Grunde nicht unterschrieben habe, weil die dort besprochenen Gesetze mich nicht berühren. Dagegen ist es mir eine unabweisbare Gewissenspflicht, m freudiger und freier Ueberzeugung meine innigste Übereinstimmung mit dem Sendschreiben anszudrücken und zu erklären, daß ich immer und überall mit der Gnade Gottes bestrebt fein werde, Nichts zu billigen, was den Geboten des katholischen insgesammt, betet ohne Unterlaß! Gruß und Segen im Herrn! Fulda, am Feste des heil. Athanasius, den 2 Mai 1873. f Paulus, Erzbischof von Köln. t Miecislaus, Erzbischof von ©liefen und Posen. f Wilhelm, Bischof von Hildesheim. Für den Bischof von Knlm: Klingenberg, General-Vicar und Dom- tigten eine Deputation an den Finanzminister ab. Das Börseu-Comvtoir Pet- schek hat mit 16,000 Stück flottanten Actien fallirt. Wien, 9. Mai. Die heute Abend stattgehabte Versammlung der Bankhäuser und Banqniers beschloß behufs Beseitigung der BörsenKrisis die Fest- stellnng eines Compensations-Courses für die vorgefallenen Insolvenzen, wonach die Effecten anstatt der execntiven Veräußerung vom Kostnehmer in beiderseitigem Einverständnisse zu übernehmen sind. Die anwesenden Banken und Van- quiers erklärten, das schonendste Verfahren bei Kündigung und Zuschnßforde- rungen beobachten zu wollen. Eine sofortige Subscription zur Erleichterung der Prolongation ergab 12 Millionen. Morgen werden mit dem Finanzminister und der Nationalbank Verhandlungen wegen den weiteren Maßnahmen Heinrich, Fürstbischof von Breslau. Peter Josef, Bischof von Limburg. Christoph Florentius, Bischof von Fulda. Wilhelm Emmanuel, Bischof von Mainz, für den preußischen wird. Antheil seiner Diöcese. Berlin, 10. Mai. Sieben Nähmaschinenhändler, welche Maschinen Conrad, Bischof von Paderborn. von Moritz Weiler in Frankfurt, Nousold-Schulz in Magdeburg und Katzenstein in Wien bezogen, sind heute auf Antrag von Elias Howe in New-Pork vom Criminalgericht wegen Fälschung bezeichneter Waarensührung zu 60 bis 100 Thaler verurtheilt worden. Die Nähmaschinen, welche den Stempel „n Elias Howe“ („n“ bezeichnet „nach") führen, wurden confiscirt. im Auge, sondern dasjenige, was uns in der Zukunft droht. Wenn die Kirche einigermaßen vom Münzgesetz getrennt halten. Der § 18, den die Initiative Christi ihrer rechtmäßigen Freiheit beraubt wird, wenn das öffentliche Leben, des Reichstages in das Gesetz hineingebracht, soll wieder in Wegfall kommen wenn Presse und Literatur fast nur Unglauben und Geringschätzung oder Haß und der Reichstag sich darauf beschränken, an den Kanzler das Ersuchen zu gegen das Christenthum und die Kirche athmen, wenn die Jugend durch eine stellen, daß er nächstens dem Reichstage ein besonderes Bankgesetz vorlegt und dem Christenthume entfremdete Schule und Wiffenschaft gebildet wird, roennjn diesem die Noten-Emission aparte regelt, ferner, daß er die Frage über daS unter dem Drucke dieser Zustände der Clerus mehr und mehr ausstirbt oderStaatspapiergeld durch ein künftiges Gesetz zum Abschluß bringt. Falls der vom Zeitgeiste erfüllt und verderbt wird: dann muß der christliche Glaube, die christliche Liebe und Eintracht, die christliche Sitte auch zusammenbrechen und schwinden, wo sie bisher so fest bestanden, in unserem guten katholischen Volke. Und dann wird Nichts mehr ein Verderben und eine Zerstörung aufhalten, an die wir nur mit Entsetzen denken können. Wir müßten daher keine Erkenntniß, keinen Glauben, keine Liebe mehr besitzen, wir müßten der Mahnungen und Warnungen unseres göttlichen Heilandes gänzlich vergessen, wenn erfolgen. Das nächste Arrangement findet Mittwoch statt, demnach ist Donnerstag der erste Zahltag. Die „Neue Freie Presse" schreibt: Den Anlaß zu der heutigen Sistirung des Börsengeschäfts bot die Insolvenz des eines besonderen Credits sich erfreuenden Börsen Comptoirs von Petscheck und es sollte durch die Sistirung einer unerhörten Deroute vorgebeugt werden. Eine große Darmstadt, 8. Mai. Nachdem man Seitens der Behörde vor Kur- 3«W von Börsenbesuchcr» verlangt, daß die Regierung eine acht bis vierzehn- zem gegen die bisher von den Wirthen, Restaurateuren u. f. w. mit Unrecht Gelchäftssistiiuug mit einem Moratorium verordne. Die Börsenkammer noch fortgebrauchten Flüssigkeitsmaße energisch einzuschreiten begonnen hat wollen gedenkt, den Finanzminister zu ersuchen, daß er die gegenwärtige Lage der Börse die betroffenen Ausschenker gleichwohl das bei ihnen beliebt gewordene alte Gegenstände schleuniger Maßregeln mache, um den Ausbruch einer Geld- b/.-Schoppen, d. h. ^/g-Liter-Glas aufrecht erhalten und haben zu diesem Zwecke ""^,'ö^^Ense zu verhindern. Die „Neue freie Presse" constatirt, daß die gestern eine zahlreich besuchte Versammlung in Fink's Restauration, sogar unter Geldverhaltniffe bis jetzt günstig find, nur fehle der Credit für das Kostgeschäft. Zuziehung eines Rechtsanwalts, der die nöthigen Eingaben u. s. w. fertigen ^^^onible Summen finden keine Verwendung, iveil das Vertrauen in den soll, abgehalten. Man hofft nach den dort gefaßten Beschlüssen sein Ziel in ^'ffectenbesitz erschüttert ist. In den größeren Wechselstuben und besseren Ban- einem Sinne zn erreichen, der uns doch nicht ganz einleuchten will. Weil * “ci tlllc ^Halst von Kaufordres ein. ,Der Präsident der Börsennämlich das Gesetz nur die äußerste Grenze der Äichung bezeichne, soweit solche begab sich zum Finanzminister, uni zu erwirken, daß die Nationalbank nach dem „oberen" Glasrand geschoben sein dürfe, glaubt man die bisherige £5lc^tc7 Wechsel escomptire und aus den Beständen der Negiernngscassen den b/g - Liter - Gläser als i/--Liter - Gläser weiter unten an der betreffenden Stelle 1 ^^nnttel zur Einlösung der fälligen Coupons gegen Deckung zur aichen lassen zu dürfen, weil der Gast ja dann über das ihm gewährte Ouan Beifügung gestellt würven, damit die Banken der Ansammlung großer Reserven tum nicht im Zweifel sein könne. Eine Eingabe an Regierung und Bnndesrath cniijoben seien. Die Kreditanstalt hat eine Conferenz von Bankdirectoren einsteht bevor. — Während nach einer Uebersicht des Central-Comites unter der beruf ein für das Denkmal der hessischen Division bis zum 10. April eingegangene Ge- 9. Mal, Vormittags 10 Uhr. Wegen größerer Arrangements- sammtsilmme von 13,074 fl., neben 1525 fl. vom Großherzog und der Großh Schwierigkeiten noch kein Geschäft an der Vorbörse. Familie, sich 8641 fl. ans Darmstadt, Vessnngen und dem Kreis Darmstadt . ~T (Nachmittags 1 Uhr.) Laut freier Uebereinkunst der Börse wird befinden, kommen auf die übrigen Landestheile nur etwa 2900 fl. — Die *CIU ^schäft vor Beendigung der jetzigen Verlegenheiten abgeschlossen werden. Vorstellungen des Hoftheaters werden am 22 d. Mts. geschlossen. ~ 0 10 Minuten.) Obschon das Publikum vollständig versam- Berlitt, 9. Mai. Beim Facsimile des Oesterreichischen Gulden, dem ,neIt' l9.V0n Geschäft keine Rede. Die Börsenkammer und die Delegation des Zweimarkstück, lagen der Süden und der Norden im Streite mit einander Finanzministers befinden sich in Permanenz, uni Maaßregeln zur Verhütung Der Süden siegte, verstärkt durch die Versprengten aus dem Norden. Er siegte, weiterer Zahliingseinstellungen zu berathen. Nach einem Gerilchte wird eine trotz des energischen Widerspruchs des Bnndesrathes, der fast der Erklärung ^chOägige Frist zur Effecteuübernahme anberaumt. Das Börsenpublikum erwar- beikam: entweder ein Münzgesetz ohne Zweimarkstück, oder gar kein Müuzgesetz. tct bestimmt ^bichternng des Verkehrs. Es schien aber doch durch die äußere Form der Entschiedenheit, die dem Wider U ^0 Minuten.) Soeben wird die Börse geräumt. Größte streben des Südens vom Tische des Bnndesrathes gezeigt wurde, nicht derjenige dlufregnng. Ernst durchznblicken, den der Bnndesrath schon bei anderen Gelegenheiten so frnnfirpirf) oft gezeigt hat, iind der regelmäßig seine Wirkung, d. h. Nachgiebigkeit des dlulmlCliy. Reichstages, nicht verfehlt hat. Schwerlich wäre sonst das Zweimarkstück durch- Paris, 7. Mai. Die Expedition gegen Marokko, von welcher in den gegangen, schwerlich hätte es sich sonst getraut, so brüsk der Erklärungen des Blättern vor einigen Tagen die Rede war, unterbleibt. Die Schwierigkeiten Herrn Delbrück und Michaelis zu spotten, schwerlich hätten sonst gewisse Ele- welche sich zwischen Marokko und Frankreich erhoben hatten, wurden aus fried-' mente des Reichstages, die immer bereit sind, nach rechts und nach links sich liche Weise durch Vcrmirtlung Englands beigelegt. Sie waren dadurch entstan- hinüber zu neigen, je nachdem das „Zustandekommen" eines Gesetzes auf dem den, daß der an der marokkanisch-algerischen Grenze wohnende Stamm Beni- Spiel steht, sich steif gezeigt. Kurz, die Majorität des Reichstages blieb fest, Snasseu fortwährend Einfälle auf französisches Gebiet machte und sich dann der Deutsche Gulden triumphirte. Das Parlament hat einen trefflichen Instinkt mit seinen Leuten nach Marokko zurückzog. Da alle französischen Beschwerden für die Würdigung der Energie, die vom Tische des Bnndesrathes sich hören bei der marokkanischen Regierung ohne Erfolg geblieben waren, so beschloß läßt: ob sie wirklich unerbittliche Miene macht, oder blos so thut. Die Art, Frankreich, ein Corps von 20,000 Mann abzusenden, um sich selbst Genug- und Weise, wie gestern Excellenz Delbrück zu § 13 über das Verbot fremder thnnng zu verschaffen. England, das davon Kenntniß erhalten und eine Expe- Münzen sprach, wobei der österreichische Gulden nicht unerwähnt blieb, bewies, dition verhindern wollte, die seine Interessen in Marokko hätte schädigen kön- daß das Zweimarkstück auch oben Gnade gefunden hat. Gestern lagen nicht neu, bot Frankreich seine Vermittlung au, und es gelang dem hiesigen englischen der Norden und der Süden, sondern die Kleinstaaten und der Großstaat mit Botschafter, dem ein marokkanischer Agent zur Seite stand, ein Abkommen zu einander im Streite. Die Herren aus Sachsen wollen die Papier-Emission Stande zu bringen. Demselben zufolge verpflichtet sich der Kaiser von Marokko, Reichstag nicht die Mäßigung zeigen sollre, verlangten die Herren aus Sachsen wenigstens den Termin, von wo an keine Banknoten unter 100 Mark mehr gelten sollten, etwas hinaus zu schieben, d. h. vom 1. Januar 1875 bis zum gleichen Tage 1877, und die Aechtung gegen die kleinen Noten ans die unter 50 Mark zu beschränken. Es wurde gestern hitzig um diesen Punkt gekämpft — bis jetzt ohne Resultat. Wegen des Rechts der Privatpersonen, Zwanzigmarkstucke auf eigene Rechnung ausprägen zu lassen, gruppirten sich die Parteien wir "in dieser schweren und verhängnißvollen Zeit nicht zum Gebete unsere Zu- abermals anders. Die Seestädte und die Binnenbewohner standen sich gegen; flucht nehmen und Euch Allen im Namen Jesu zurufen würden: Betet, betet über, freilich so wenig exclusiv, als der Norden und der Süden in Bezug auf ~ ‘ ‘ den Deutschen Gulden und die Groß und die Kleinstaaten sich in Bezug auf las Papiergeld sich unbedingt ausschlossen; beim Mösle und Mohl z. B. har- mouirteu über die Piivatprägnugen. Herr Bcuiks aus Hamburg und feine Partei drang nicht durch gegen die BrauwGera, Grumbrecht u. f. w. Letztere bestritten, daß Private Gold im Interesse des Ganzen ausprägen ließen, während die Gegner vergeblich behaupteten, daß durch die Zulassung der Privat- Glaubens und dem göttlichen Rechte der Kirche zuwider ist. Berlin, am Feste der Erscheinung des heil. Erzengels Michael, dem 8. Mai 1873. t Adolph, Bischof von Agachopolis i. p. i. i« 'äb" bal 6-lIz b„ ""hi x b'S jiint ! bre unter 1 äkkämpst '. Zlvanzja- gegen- Ä aus Vezug aus i- har- Wb seine ?: ^tere 'EM, tväb- bfr Privat- lheblich vet= 'll geschassei, Maschinen ••nb Katzen- New-Kr! zu 60 bis -u Stempel Aufregung, lbesucher sei- 'mvtoir Pet- ig beiM stö die M- ijen, monah id beidersei- en und Bau- juschußsordk- Zrleichterung Kuaiizmini- Natznabmeil ach ist Doii- en Anlaß zu eines beson- ib er sollte Eine gioßi bis vierzehu- ZörsenkamW igc bei Sörje ) einer Geld- itirt, daß die kKostzeschäst auen in den besseren Bänder Böchn- Mionalbauk nzscassen den Deckung ss oßrr Reserven irectoren ein- lrrangemeiO Börse trird ossen werben • ndig *; )elegatio'! dev ur wW !u irirb eine lifum ermr- ,t. Größte io ib er»k ö L ,ni , 1U ibf««1”11! •Idjet i"6,8 "b «nf I* turi e*"’ B s'-h L 3h;i"ieiL Wechsel» 73i/< Oberhessen 6 'M 1881r 985/ö 172 1864r tUffiemeiner fl m r i fl e r. Beförderung derselben mit den zu 2Imal 93ormittaß§ um 8 Uhr anfangend^ acnnnnten Süßen nur von und nach kommen die nachverzerchneten Holzsortimente, den Stationen Cassel, Guntershausen, m hiesißen Gemeindewald zur Ber- Marburg, Gießen und Frankfurt er- fteigerung: Besondere Bekanntmachung Bekanntmachung. GO Carl 65 Ackerwalze 1 1 1 132 5350 20 Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto 48 39 19250 19 im Hinterhaus der Wittwe: Oeconomiewagen, Fegmühle, Dickwurzmühle, 475 Die Börsennachrichten. 10. Mai 1873. 105i/a 105 1175/8 92V9 k. 8. 1061/z m. 8. 1063/g 1. 8. 106i/r 0/0 1882r 96*b 1885r 971/ 1887r 96'/2 k.. 8. 98 k. 8. 100 k. 8 1047/8 k. 8. 105% k. 8. 93i/8 holz-Reiöholz, Stämmchen Eichen-, Buchen- und Birken-Stammholz ä 3,34 Cb -Mtr., Versteigerungen. Dienstag den 13. Akai, Ferner: Betten, Möbel und sonstiges Haus- und Küchengerälhe, öffentlich versteigert. 65 Stämmchen Eichen - und Nadel- Stammholi ä 14,17 Cb-Mtr., 510 Eichen- uno Nadel Stangen. Die Zusammenkunft ist auf der Chaussee nach Holzheim an der Landhöhe. Lang-Göns, am 9 Mai 1872. Großh. Bürgermeisterei Lang-GönS. Weil. Versteigerung von Chaussir- Arbeiten. 2304) Künftigen Mittwoch, den 14. d. Mts, Nachmittags 3 Uhr, sollen die zur Chaussirung eines Stücks Weg von Geilshausen nach der Eisensteingrube nöthigen Arbeiten, als: Steinbrechen, Steinfahren und Chaussiren bei Herrn Gastwirth Müller zu Geilshausen öffentlich versteigert werden. Grünberg, den 9. Mai 1873. Dr. Dieffenbach, Großh. Kreisbaumeister. Actieiu Frankf. Bank 1461/2 Frankf. Vereins-Kasse 127 Darmst. Bankact. 440 Wien Bankactien 986 Oest. Creditact. 430 Galizien — __________ erhalte." folgen. Cassel, am 9. Mai 1873^ Königliche Drrection der Main-Wescr-Bahn. ---------- XIV XVIII ,ÄI1... Vormittags 10 Uhr, gemischten Zugen Nr. Xiv, xvin, aah, xxiv xvii, xix und xxi, sowie werden mit fämmtlidjen auf dem Jil* g ö 6 er • ...rx.i_.nk»« innen . deren » 24 R -Mtr. Buchen-Scheitholz, „ Eichen- und Weichholz-Prügelholz, „ Buchen-Stockholz, Wellen Buchen-, Eichen- und Weich- k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. Actieii. 50 0 östr. F. St. E. B. 350Vi Lombard. Bahn 201 Ludwigsh. Bexbach — Maxbahn 127',2 Bayer. Ostbahn 117 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — 70 n _ 4* 2% 1jährige 100 40 o 1jährige 92»/4 Würtemb. 41/2°zo obl- lOO1/« Baden 4i/20.(l Obi. c. E. L. 100’/4 Oesterr. Silberrente 66Vb (■oldsorten* fl. kr. Pr. Friedrdor 9 56’ 2—57i/2 Pistolen . 9 3 )—41 n doppelte 9 39—41 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 31—33 20 Frankenst. 9 19'/,—20^ Engi. Sover. 11 46—48 Ruse. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 25'/,—26«/2 nicht erscheinenden Güterzüaen, deren Course auf den Güter-Expeditionen zu erfragen sind, von und nach allen Sta- lionen, auf welchen diese Züge „fahrplanmäßig anzuhalten haben, befördert Rom, 7. Mai. lieber den Gesundheitszustand des Papstes wird geschrieben : „Die dentalen Blätter und Organe des Vaticans fahren i» intern Optimismus fort, günstigere Nachrichten über das Befinden des Papstes zn bringen, in der Wirklichkeit aber zieht sich, tote ich ans sicherster Quelle mit- theilen kann, die Reconvalescenz Pius IX. in einer Weise m die Lange, daß bei den Sc. Heiligkeit behandelnden Aerzten die B-sorgmß fast noch eine ebenso große ist, als sie am Anfänge der Krankheit des Papstes war. In der Umgebung des Papstes selbst bietet man Alles auf, den Papst zu vermögen, daß er, wie dies seit mehreren Jahren seine Gewohnheit ist, am 13. Mat, als dem Gedächtnißtage Pius' V. und feinem Namensfeste, in Anwesenheit emes zahl- reichen Publikums wenigstens in seiner Privatcapelle osficure und so die ungun- Samstag den 17. Mai 1^73 in den Districten Dornholzhäusereck, Eckersbach und Rosengarten: 22 R.-Mtr. Buchen-Scheitbolz, „ Eichen- u. Weichh.-Prügelh., : ,, „ « St.ockh. Wellen „ „ « Rnsholz, Stämmchen Eichen -, Nadel- unb( Buchen-Stammholz, zusammen 3,34 Cb -Mtr. enthaltend. Eichen-, Buchen- und Nadel-Stangen. Zusammenkunft ist am Mandlerweg am Eingänge des Waldes Montag den 19. Mai 1873 im Disttict Hardt: Rom, 9. Mai. In Folge eines neuen Unwohlseins konnte der Papst heute den Führer der französischen Pilger nicht empfangen. «yueefjenfanb. Athen, 8. Mai. Es ist die Aufhebung sämmtlicher griechischer Gesandtschaften im Auslande beschlossen worden; nur die Gesandtschaft in Konstantinopel bleibt auch ferner bestehen. tinteriRa. New-Aork, 8. Mai. Nach hier eingetroffenen Nachrichten hat die Bevölkerung von Louistana bei Erhebung der Staatssteuern den Steuerempfängern bewaffneten Widerstand entgegengesetzt, und soll es verschiedentlich zn Blutvergießen gekommen sein. Lokal-Notiz. Gießen, 11. Mai. Der Gartenbauverein zu Darmstadt veranstaltet im nächsten Monat die »weite Alla em eine Nosenausstellung, verbunden mit einer Ausstellung von andern Blumen und Pflanzen, in den Sälen des Großherzoglichen Hof-Orangeriegartens und hat alle Gärtner und Gartenfreunde des In und Auslandes zur Betheiligung emgeladew Wcaen der Jubelfeier der 25jährigen Negierung Seiner Königlichen Hoheit des Großher- zoqs wird die Ausstellung Dienstag den 17. Juni Vormittags 10 Uhr eröffnet werden und Sonntag den 22. Juni Abends 7 Uhr beendigt. Zahlreiche Ehrenpreise beweisen die Theilnahme, welche diesem großartigen und den Gartenbau und insbesondere die Nosenkultur fördernde Unternehmen allgemein geschenkt wrrd. Abgesehen von den von dem Gartenbauverein zu Darmstadt ausgesetzten Preisen, bestehend in 7 gold- nen Medaillen, jede 12 Ducaten schwer, 63 silbernen Medaillen, 71 broncenen Medaillen, sind in dem ausgegebenen Programm nicht weniger als 21 Ehrenpreise verzeichnet, bestehend aus einem silbernen Tafelaufsatz und silbernem Pokale von Sr. Konigl. Hoheit dem Großherzog, 7 silbernen Pokalen, Fruchtschalen, Etuis enthaltend 150 Mark Gold von der Stadt Darmstadt 150 Mark Gold von den Herren Direktoren der Bank, 100 Mark Gold von dem Direktor des Gartenbauvereins zu Darmstadt, Herrn v. Scheel, u. v. A. - Wer Gelegenheit hatte, die im Jahre 1861) in den nämlichen Raumen abgehaltene erste allgemeine Nosenausstellung zu sehen, welche die herrlichsten Erzeugnisse der Rosenkultur aus ganz Deutschland versammelt hatte, wird es nicht versäumen, diese zweite noch vergrößerte Ausstellung zu besuchen, welche, einzig in ihrer Art, dem Freunde der Garten- und lnsbesondere der Rosenkultur ein vollständiges Bild von der hohen Stufe giebt, auf welcher sich diese Kultur befindet. Preuss. 4',3oo Oblig. 104 Frankf. 3'/?,o Oblig. 87-/4 den Schaden, den die Stämme angerichtct, und die Unkosten zu bezahlen, welche für Frankreich ans den militärischen Vorbereitungen entstanden sind. , ' - Zwischen Thiers und dem obersten Kriegsrath ist cm> Confli t ans-, aebrocken Der Präsident ist nämlich gegen das Vertheidigungssystem, welches die Ma orität^desselben in Vorschlag gebracht und das in der Errichtung vouj detachirteu Forts imb einem verschanzten Lager bestehd Mac Mahon, Herzog b'S-luntale und Andere sprachen sich zn Gnnsten dieses Systemsans, und Thiers wurde durch deu Widerstand, auf den er stieß, zuletzt so gereizt, daß er die Sitzung aushob — Nach dem Tode von Rigault de Gcnomlly ist Trdhouard der einzige Admiral, den Frankreich gegenwärtig besitzt da derselbe ab er ernst- lich erkrankt ist, so roird Frankreich bald keine Admirale mehr haben. Thiers selbst soll keine neuen ernennen lind statt derselben Geschwader-Commandanten ernennen wollen, die auf gleichen Raug mit den Armeecorps-Commaudan en stehen würden. — Die Vergnügungszüge nach Rom, welche eine Pariser Agen. tur eingerichtet hatte, sind eingestellt worden. Zweck derselben war, fromme tdatboliken die dem Papste ihre Vcrchrtmg darbrmgen wollten, zu ermäßigte» Preisen nach Rom z» schaffen. Wie die Agentur ankündigt, stellt sic dtesclbcn ein, weil die italienischen Bahnen keine Extrazüge,zu ermaßtgtcn Preffeu bcw, - ligcn wolle«. Das Univers ist ganz wüthcnd darüber und verlangt, daß Frank reich sie dazu zwinge. Die Jesniienfreunde klagen ewig über Zwang, aber si sind stets bereit, Zwang zu ihren Zwecken zn üben, oder, wenn sic die Macht baJU Paris"" Mai"'" Der Tod des Papstes wird stündlich erwartet. — Die Pernianenzcommission interpellirt nicht wegen der Regierungsvorlagen betreffs de« Senats und der Wahlreform. Dieselben werden im Sinne des Centrums vorbereitet. _________ , 2282) Mittwoch den 14. Mai d. I., 53 Eichen- und Birken-Stanßen. Nachmittags 1 Uhr, Die Zusammenkunft ist am ViaducteL Qcn auf dahiesigem Rathaus die dem Hellersbcrg, jenseits des Bahndammes iLouis Seifried gehörigen Grundstücke Sodann: ^nochmals meistbietend versteigert werden Dienstag den 20. Mai 1873 *unö l)e| annehmbarem Gebote der Zuschlag im District Haide: alsbald ertheilt werden. 137 N-Mtr. Nadel-Prüßelholz, | Gießen, den 10. Mat 1873. !.— v. 3.c./ »«k Großher-oglichc» OrtSgericht Gieße». S c m m l e r. 2306) Korn 15. d Mt«. ob, an welchem Tage ein neuer Fahrplan in Kraft tritt, werde» auf der Main-Weser-Bahn Eilgüter und Thlere 1) unbeschränkt mit d-n P°r'°nen- >md m gemischten Zügen Nr. XIV XVIII, XXII, „ Papierrente 623/s Spanier, neuest. 3°/0 19\s Amerik. Bonds 1OOA Prioritäten« 3°,0 östr. Stsb.-Prior. ö95/g 3% östr s. Lombard 59 30/0 Livorneser — 5% Toscaner 56V2 50,0 Elisabeth.-Prior. 85'/? jo.' II. Emiss. 83____________ Anlelieiislo ose. Darmstädter fl. 50Loose — n n 25 , - Kurh. 40 Thlr. Loose 72J,2 Nassau 25 fl. — Braunschweiger 24*/4 30,g Oldenburg. ä40Thlr. 385/e 40/0 bayr. Präm.-Anl. 112 40/0 badische Locse 1011 2 Badische fl. 35 Loose 693/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose 205 1860r Loose 92V4 stiaeu Gerüchte, welche über seinen Gesundheitszustand umlaufen, glanzend wider-, Nass, 4i/2o 0 obi. ioo>/ö leae Nachdem jedoch die Intensität der rheumatischen Schmerzen, roeldje; Kurhess. 40,0 „ 96^ Pius IX Kagm,'häufig eine solche ist, daß ihm jede regelmäßige Bew-gung, Gr. HeSS. » 8 Obi. 102-,2 wie si- gewisse auf den RituS und die Repräsentatton zu uehmende Rucksich eu - . ” y6 mit sich bringen, ganz unmöglich ist, so ist kaum anzunehmen, daß die Jesuiten Bayer 50 diesmal ihre Absicht erreichen werden. Aus denselben Gründen hat man es in diesem Jahre auch unterlassen müssen, wie dies seit dem 20 September besonders in Flor kam, Deputationen und Empfänge für den 13. Mai, an welchem Tage Pius IX. seiuen Geburtstag halt, zu organtsiren, und gab man als Grund für die diesjährige still- Feier an, daß gegenwärtig, als am Vortage der Discussion des Gesetzes über die religiösen Genossenschaften, ;ede politische Demonstration ungelegen käme. Seitens der Acrzke wiederum werden ernstliche Schritte gethan, den Papst dazu zu bringen, Rom zu »»laff-n und sich im Interesse einer für seine Gesundheit dringend gebotenen pnftvcrandernng nach Castelgaudolfo zu begeben. Anch wäre der Papst nicht so ganz abgeneigt, diesem Rathe zu folgen und sich, sobald seine Gesundheit cs zulaßt, aus der Stadt transportiren zu lassen; dem arbeiten jedoch seine loyolitischen Kerkermeister entgegen, die eine Rücksicht auf Gesundheit und Alter des Papstes mch kennen und denen allein daran gelegen ist, daß die von ihnen ausgehettte Fa über die Gefangenschaft Pius' IX. nicht ein ganz ausgesprochenes Dementi werden. . , f 1 Ackerwalze ,und sonstige Oeconomiegeräth. fi^^Masten; Beförderuna derselben, sowie der Transport von M'lckkannen, Butter-, Ge-, müse- und Geflüßelkörben, desgleichen; Traglasten auch mit den Personen- unb| gemischten Zugen Nr. VIII, X, XII, XX, IX, XI, XIII und XV von und nach ------------- allen Anhalte - Stationen derselben Holzverstetqerunq 56 ' ", Nadel-Stockholz, ’j • BÄS.WS ”*i JV HolzvcrstcMNW in der Lbcrsöistcrci Schisscnberg daß ich die seither von mir geführte Bäckerei am Lindenplatz an berg und Buchenberg verweigert werden: A» Brennholz. Bau- B Nadelh 90 R -Mtr. Eichen Werk-Scheitholz und 2 Erlen- Beginn der Versteigerung an beiden Tugen Vormittags präcis 8 Uhr. "öäMMrgL Engros-Lager bei den Correspondenten der Gesellschaft: Herrn Giessen bei den Herren: (2261) als Gyps bei Emil Pi stör. Vermischte Anzeigen. 3- A. Busch Söhne. Mem Lucy- uns VukSkiu-^Lager, 11 2 4 Holzart. Buchen Eschen Eichen Nadelholz Erlen rc. 10) 11) 12) 13) 14) 15) 16) 17) 18) 19) 20) 5) 6) 7) 8) 9) E. Merck in Darmstadt. Aug. Bennert in Köln. C. Krieger & Comp. in Coblenz. G. B. Apel in Schweinfurt. 2313) Ich erlaube mir, hiermit die ergebenftc Anzeige zu machen 5 8-13 8-10 5,2 3-7 48 u. 64 23-52 19—25 44 3-5 Sodann Montag den 19. und Dienstag den 20. Mal d. I., kommen verschiedene Möbel, Betten, Haus- und Küchengeräthe zur Versteigerung. Das Vieh kommt am ersten Tage zur Versteigerung. Der Anfang beginnt jedesmal Morgens 9 Uhr. Bellersheim, den 30. April 1873. Großherzogliches Ortsgericht Bellersheim. Bopp, Vorsteher. 2293) Ein kleiner Bicrwagen mit neuem Kasten (für Bäcker oder Milchverkäufer sich eignend) ir‘ — - - -- 2299) Dienstag den 13. Mai, Abends 8 Uhr: Generalunsamllilungd.Gcliierbcbank 99 Zu haben in 2309) Mehrere Wohnhäuser in der inneren Stadt habe ich in Auftrag im Preis von 3—7000 fl. zu verkaufen. Commissionär Elias Meier. Großherzogliche Oberförfterei Schiffenberg. Georgi. 2262) Vorzügliche Früh- und Spätkartoffeln verkauft Fried richLampus, Seltersweg. größeren, preiswürdig zu verkaufen. Georg Dörr, Ktrchenplah. 2249) Einen Schuhmachergesellen sucht _____________ W. Euler. Repräsentanten in allen größeren Städten Europa'». Tägliche directe Expedition aller Arten von Anzeigen zu Originalpreisen in alle Zeitungen des In- und A u s l a n d e s 1345) Bollbückinge zum Nohissen sind ivuber eingetioffen. I. A. Busch Söhne. i ta zahl Mutteriährlinge, 20 bis 30 Stück junge Hühner u. 1 Pfau, 6 Oeconomiewagen, Erndteleitern, Dunghoiden und 3 Kartoffelkasten, 2 Chaisen, (1 Halbverdeck u. 1 Glaswagen), 1 Korbwägelchen, 10 Hinter-, 5Vo'der- und 2 Kartoffel pflüge, 1 Pferdehacke und 1 Exstirpator, 4 gewöhnliche und 2 Schaareggen nebst Schleifen, 1 Rmgel- und 2 hölzerne Walzen, 2 Schlitten mit Schellengeläute, 8 Paar Pferde- und mehrere Ochsengeschirre, verschiedene Stall-, Oeconomie- und sonstige Geräthe, circa 20 R. - Meter Holz, meistens Buchen und mehrere hundert Wellen, etwas Heu und Stroh, meistens Futterstroh, circa 200 Wagen Mist, circa 80Ohm leereFaß, meistens geeicht, verschiedene Keilen, 30 Eentner Oelkuchen und 300 Bohnenstangen. 5 Erlen- „ 1 Linden-Stamm 735 Fichten-Stangen dermiethungen. 2301) Bei Balth. Weber, Grünberger Straße, ist der 2. Stock mit allem Zubehör zu vermiethen und gleich zu beziehen. . Prompte und billige Bedienung. - Zeitungs-Cataloge gratis u. franco. 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Höchste Auszeichnungen bei den Ausstellungen Paris 1867 Havre 1868 Amsterdam 1869 Moskau 1872 Lyon 1872 Paris 1872. |Nlir liplif wcnn )bder Topf untenstehende Unterschriften trägt und auf der Etiquette 11 tU HUH der Name J. v. LIEBIG, in blauer Farbe aufgedruckt ist. Eichen-Stämme von 23—70 C.-Mtr. Durchm., 3—10 Mir. Länge mit Espen Zusammenkunftr Donnerstags an dem Brauhof-Weiher. Freitags in dem District Schiffenberg auf dem Fußpfad von Gießen nach Schiffenberg, oberhalb des Forstgartens. Donnerstags soll sämmtliches Brennholz in den Districten Brauhof, Hasenkopf, Spiegelacker und Rückers, sowie ein Theil des Holzes in dem District Schiffenberg, zum Ausgebot kommen. Das in den Districten Spiegelacker und Rückers sitzende Reisholz wird nicht an Ort und Stelle, sondern in dem District Brauhof versteigert. Steigliebhaber wollen daher dasselbe zuvor einsehen. Freitags wird dagegen der Rest des Brennholzes in dem District Schiffenberg, und das Holz in den Districten Sommerberg und Buchenberg, sowie sämmtliches Bau-, Werk- und Nutzholz, versteigert. Das Stammholz und Werk-Scheitholz aus den Districten Brauhof und Hasenkopf: 4 Eichen-, 1 Eschen-, 2 Nadelholz- und 5 Erlen - Stämme, sowie 20 N.-Mtr Eichen- und 2 R.-Mtr. Erlen Werk-Scheitholz, wollen daher Steigliebhaber einschen; dasselbe wird Freitags Nachmittag gegen 1 Uhr im District Sommerbcrg ausgeboten werden. Gießen, den 8. Mai 1873. Indem ich für das mir geschenkte Vertrauen meinen geehrten Kunden den aufrichtigsten Dank sage, bitte ich, dasselbe auch auf meinen Nachfolger übergehen zu lassen. Gießen, den 12. Mai 1873. Carl Löber s Wiltive. Bezugnehmend auf Vorstehendes bitte ich, das meinem Vo gäiger zu Theil gewordene Sertcaueu auch auf mich übertragen zu wollen, und werde ich stets bemüht sein, mir dasselbe durch eine sorgfältige Ausführung zu erhalten zu suchen. Carl Weidig. 10,19 F.-Mtr-, 2,51 „ 4,53 „ 1.64 „ 0,79 „ 3,59 „ Ein Möbelschreiner wird gegen hohen Lohn gesucht von (2069)_______Staudinger ™i Gr» Wl-P und der ^armeri^ ^"'Nterb Schein f Heeres, \ i!n ßebie