Sfntfnifi !ber^r, lotoie $e. fn äuget lverden. & ^kntschland, thcil ungr- Zahre 1872 intern der betrug, die Thlr. hinter w Theilha» e, bereu seit Vchcherten 30000 Thlr. 65000 , 70000 „ 30000 „ 00000 „ > Hohler, l'diaft 100. >08. 8. 583.19. 132. 33. 39. 23. 124. 13- tnjttait «"t z-n Feuer»' MtiiiW. tfi General lllistadt, i bei C^nbetß fdlirili, *lh ,1 Lalonr ‘"dl d-ß-lb- m mö9"* * 1 \n. Preis vierteljährig 1 fl. 12 ft. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Oichemr Aiyeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntag-. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. Mittwoch dcn 12. Februar Nr. 3« der Orts- Schweiz. Gells. Die Schweiz ist noch immer der Schauplatz heftigster Kämpfe zwi- schm der römischen Curie und den StaatSregierungen. Der Domsenat tel Bis- thums Basel hat sich mit Berufung ans da« canonische Recht geweigert, einen B^thumsverweser zu wählen; die Folge ist, daß nun die Lautone auch da« Domcapitel abberufen und selbst einen BiSthumSverweser wählen, der gegenüber dem Vatikan blitztest ist, und damit haben die fünf Lantone vollständig mit Rom gebrochen. Die infallibtlistische Geistlichkeit geräth nun ebenfalls in eine Zwickmühle, da die Regierung von Bern ihr jeden Verkehr mit dem abgesetzten Bischof sofort untersagt hat; sie wird denselben zum größte» Theil nichtSdesto- weniger fortfetzcn und in Masse durch den Becner «ppellationS-Gcrichtshof abbe- rufen werden. So wird mit dem ganzen infallibilistischen Clerus aller Rangstufen aufgeräumt und et ist begreiflich, daß die ultramoutane Presse zw scheu Iammerrufen und brutalen Drohungen wechselt. In Genf ist die Entscheidung gegen Herrn Mermillod noch nicht gefallen, aber von dem Staatsrath-.Prastden- ten Vautier im Großen Rathe bereits angekündigt; ße wird nlcht lange auf sich „Der Datican scheint vollständig entschlossen", schreibt die „Neue unsere bürgerliche politische Gesellschaft bet jeder Gelegenheit vor 1873. Deutschland. Darmstadt, 11. Febr. Seine Königs. Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 3. L Mts. den Oberförster der Obersörstcrei Gießen Dr. Eduard Heyer zum Forstmeister des Forstamts Reinheim allergnädigfi zu ernennen geruht. _ , , . n Berlin, 8. Febr. Bei den demnächst in Berlin beginnenden comaussionellen . Derathuu.en über den Entwurf eines Civil-Strafprociffes für das deutsche Reich i vtrd sich^ wie man vcr „A. A. Ztg." versichert, die Bayerische Regierung sehr , entschieden für das Schwurgericht und gegen das Schöffengericht aussprechen; ob mit Erfolg, wird abzuwartcn sein. Freilich scheint auch in Württemberg keine Geneigtheit für die Einsühruug von Schöffengerichten zu herrschen. — Der Entwurf des deutschen TabaksteuergesetzeS, welcher augenblicklich der Berathung der Reichssteuer-Commission uvterliegt, soll dem inländischen Tabaksbau günstiger sein, als nach den früheren Beschlüssen der Commission erwartet werben konnte. Die schutzzöllnerlsche Bewegung, namentlich im deutschen Süden, scheint nicht ohne Enstuß geblieben zu seiv. Sollte die Commisfion — schreibt man der „Wcs.-Zrg." — sich entschließen, diesen Prätenfionen nachzuge- ben, so würde das neue Gesetz dem einheimischen, meist aus geringere Qualitäten beschränkten TabakSbau einen überraschenden Anstoß geben und die Ausdehnung dieser nur durch einen Schutzzoll gegenüber dem importirten Tabak geschaffenen Industrie herbnsühren. Die Steigerung der Steuer würde im verhaltmßmaßig höhrlkn Maaße tie ausländischen besseren Tabake treffen und die Consumtion ter inländischen Sorten brförden, etn Umstand, der auch auf die Berechnung des Ertrages des neuen Gesetzes wesentlich Einfluß Haden wüßte. Wie die Dinge liegen, ist es nicht unwahrscheinlich, daß der BundeSrath in seiner Mehrheit diesbezüglichen Anträgen der Rcichs-Commisston feine Zustimmung geben würde; ob auch der Reichstag, erscheint zum minvefien zweifelhaft, nut Rücksicht aus die nur nolbdürftig verhüllte schutzzöllnerifche Tendenz dieser Vorschläge. Berlin, S. Fibruar. Das Küijerl. Postamt eUäßt folgende Bekanntmachung, beuchend die Postsachen für Orte ohne Poftanstalt. Den Corresvonden- ten, welche ihren Wohnsitz in Orten ohne Poftanstalt haben, ist jetzt allgemein gestattet, ihre Postsachen auch von solchen Postanstalten abholen zu lassen, zu deren LanLbchellbezirk der Wohnort des Empfängers nicht gehört. In Folge die- ser DerlehrSerleichterung muß die Spedition der Postsendungen für solche Orte, an welchen eine Postanstalt sich nicht befindet, nach Maßgabe der von dem Ab- sender auf dec Abrisse bezeichneten Abgabe-Postanstalt bewirkt werden. Durch die unrichtige Bezeichnung dieser Postanstalt oder durch daS gänzliche Fehlen einer bezüglichen Angabe können leicht Verzögerungen in der U-verlunst der Postsen- dunaen herbergeführt werden. ES ist daher iw eigenen Interesse der Correspon- denten nothwendig, daß die Absender solcher Postsendungen, welche nach Ortschaften ohne Postaustal! gerichtet sind, auf der Adresse außer dem eigentlichen Bestimmungsorte thuulichft noch diejenige Postanstalt angeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Adressaten bewirkt werden, dezw. die Abholung erfolgen soll. Zur Förderung dieses Zweckes wird es beitragen, wenn Cor- respondenten. an deren Wohnsitz sich eine Postanstalt befindet, diejenigen Perso- nen, mit welchen sie im Briefwechsel stehen, auf das gedachte Erforderns au - merksam machen und denselben mittheilen, durch Vermittlung welcher Postanstalt sie ihre Postsachen beziehen. Insbesondere wird es sich auch empfehlen, wenn die aus dem Lande wohnenden Correspoudenten möglichst allgemein dem theilwelse bereits bcstchrndeu Gebrauche folgen, in den von ihnen abzusendenden Briefen bet halb der aus Principalen und Gehilfen bestehenden Tarifcommission wurde von vornherein seitens der ersteren als unzulässig bezeichnet. Die Gehilfen nahmen die 162/3 Procent als Abschlagszahlung an. — Die nächste Versammlung fand am 14. April 1872 statt. Die Principale hatten indessen versucht, den notorisch unzeitgemäßen Leipziger Tarif per Machtspruch auch in wehren anderen Städten einzuführen, deshalb wurde der Auftrag an die Tariscommission wiederholt, diesen Tarif auf Grund der Alphabetr echnung einer Revision zu unterziehen; ferner soll, ten die Principale erklären, daß auch sie den Leipziger Taris so lange nicht üi- „Normaltarif" betrachten, als derselbe nicht von einer aus Principalen und Ge- Hilfen zusammengesetzten Commission revidirt worden sei. Diese beiden Anträge wurden von den Principslen abgelehnt. Am 26. April beschloß nun eine wei- tere Versammlung, die Gehilsensection vir Tarifcommission möge den Tarif ohne die Prineipale einer Revision unterwerfen. Jetzt trat eine längere Pause ein. Die Principale hatten ihren Plan, einen „Normaltarif" einzuführin, dem der Leipziger Tarif als Grundlage gelten sollte, nicht ausgegeben. Man suchte auch den Schein zu wahren, »'S ob man mit den Gehilfen gemeinschaftlich einen solchen Tarif ausstellen wolle. Wie man dos anfing, ist des Nähern in Nr. 10 des „Corr." von diesem Jahre nachzulesen. Der Hauptcoup, die Gehilfen fern* zvhalten, bestand darin, daß man dcn über 2/3 aller Gehilfen in Deutschland umfassenden Verband nicht anerkennen zu dürfen glaubte, vielmehr eine Form wählte, die den seit 1866 bestehenden Verband verletzen mußte. Man hatte somit auf eine Ablehnung der Gehilfen gerechnet, und diese erfolgte denn auch in allen den Orten, an die man das bezügl. Ausinnen stellte. — Dre Tariscomrnis- fion (Gehilfen) hatte nun einen Tarif, jedoch nur für Leipzig, ausgestellt. Derselbe wurde om 29. November 1872 , also ein volles Jahr nach der ersten Der- samwlung, den Gehilfen vorgclegt, nach einigen Änderungen angenommen und den Principalen als Grundlage zu gemeinschaftlicher Berathung eingereicht. Die Principale lehnten jedes Eingehen auf Verhandlungen ab, drohten vielmehr mit allgemeiner Kündigung, wenn die Gehilfen in einzelnen Druckereien versuchen sollten, ihren Tarif zur Geltung zu brivgen. Eine zweite Vcisammlung am 13. Decem'ber nahm den Antrag der Tariscommission an, noch einmal zu versuchen, ob die Principale nicht auf einen gütlichen Ausgleich, resp. auf Verhandlungen mit den Gehilfen ringehen wollten, um den sonst unausbleiblichen Strike zu verhüten. Die Principale lehnten auch dieses Ansinnen ab. Darauf wurde am 20. Deccmber beschlossen, den letzten Versuch zu machen, eine Einigung hrrbeizu- führen. Man ersuchte die beiderseitigen Vorstände des Principalvcreins, sowie des Gehilfen-Vetbandes, in kürzester Frist (bis zum 15» Januar) Vertreter aus den größeren Druckstädten einzuberufen, um einen gemeinschaftlichen Tarif zu vereinbaren. Der Principalverein lehnte auch die- ab, ja bezeichnete diese verschie- deutlichen EinigungSversuchc in seinem Organ geradezu als „Gaukelspiel." Die Vertreter der Gehilfen fanden sich ein, stellten einen Tarif auf unter Zugrunde- legnng der aus 24 Orten eingegangeneu Gutachten und die Leipziger Gehilfen, soweit sie dem Verbände angehören, verpflichteten sich, diesen Taris durchzuführen. Die Principale lehnten natürlich abermals jedes Eingehen auf den Tarif ab. Was den Tarif selbst betrifft, so ist daS Hauptgewicht auf die b-ffere Bezahlung der schwierigeren Arbeiten gelegt, was seit Jahren von den Principalen selbst als Wünschenswerth bezeichnet wurde; der Preis pro Tausend Puchstaben wurde : nicht erhöht, und bedingt die neue Berechnungsart eine Erhöhung von 15 Pro- : test, in Thalern ausgedrückt, eine solche von ca. 1 Thlr. pro Mann und Woche. : Dies der actenmäßige Th^tvestand. Wir dürfen wohl die Bitte daran knüpfen, i daß unsere Leser Vorstehendes den ihnen zugänglichen ZettungS-Redact«onen zu uno Datumsangabe een Name» de» Vostotts htnjUjusugen. vuichjgef. Benutzung ubeeg.ben. v“’"qp J welchen sie ihre Postsachen empfangen. Berlin, 10. Febr. Die officio« angekündigte Untersuchung gegen Wagener bezieht sich, wie in Abgeordnetenkreisen angenommen wird, aus die DiSciplinar- ustersuchung. Ueber die Stellung des Mmißeriums zu einer parlamentarlfchen Untersuchung scheint noch kein Entichluß gefaßt. Berlin, io. Febr. Der HanvelSwinifter Graf Itzenplitz wird, wie wir vernehmen, demnächst in den wohlverdienten Ruhestand eintreten. Es läge ledkN- falls im Interesse der wirthschaftlichen Entwickelung des Staates, wenn Vas Gerücht, der Landrath de« Teltower Kreise«, Prinz Handjery, als ein sehr sayrger, thatkräftiger Mann bekannt, sei zum Nachfolger des Grasen Itzenplitz erkoren, sich bewahrheitet. — Wie uns soeben mitgetheilt wtrd, durfte Herr Wagenrr den Etat de« Staatsministeriums nicht persönlich vor dem Hause vertreten. Er ist nämlich zur Herstellung seiner schwer angegnffcnen Gesundheit sich einer langwierigen und eingreifenden Cur zu unterwerfen. (vorf.- - Leipzig. (Zur Leipztger PrctSbewegung.) Es durfte rathsu« sein, die Entstehung der Leipziger PretSbewegung b,er kurz zu wiederhölen, um * f,y,a Q,rcrn G tcaenblit m ütben, dem grögern Publ.kurn gegenüber Rede und »Lori iU 0'H'N L 17. 1871 f«no «ine ___________ ________________ . besucht. Versammlung statt, in welcher dte au« SBa» en tm 3 t3“ „„selben s° uuanzenedm. s° fefntfellg al« möglich entgegen. 1870 heroorgcgungem rarlfcommisston beauftragt Mitt, mit Set»nrict, | . a te ,u vollziehen, offne einen anderen ernstlichen Zweck, eine Re.ifi.n oe« Taris« unter Zugrundelegung der «/p»°b-0eebnungund 3^/, zulrete^n über Vmrage und Gesetze stelle!» 6x beschwör. Bi. pro 1000 Buchstaben »«rjuuehmeu, ferner »unfdfte man ten Salj,1 ■ J \ 6 Bernitttannefrieg gegen den allen römischen Einfluß heraus, wie er » üäxä ~ Konstanz, 9. Febr. Die heute ftattgehabte. Altkatholiken. Versammlung war von mehr als 2000 Personell von uah unD fern besucht. Eröffnet wurde die Versammlung durch de« Comite-Dorstand Rector Laible, auf dessen Vorschlag Landtags - Abgeordneter, Kreisgerichtsrath Schmidt, -um Präsidenten gewählt wurde. Professor Friedrich sprach über das Zustandekommen des Infallibrlitäts- Dogma's, Professor Michelis über die Berechtigung des Widerstandes dagegen und de» Aufbau der Gemeinden. Beide Redner wurden mit Beifall empfangen und die Borträge oft durch stürmisches Bravo unterbrochen. Die Versammlung constatirte durch Händeaufheben ihr Tinverständniß und brachte den Rednern ein dreifaches Hoch. Keinerlei Störung kam vor. Die Versammlung währte von 2 bi« 5 Uhr. Konstanz, 11. Febr. Bei der gestrigen Abstimmung votirtru 653 Personen gegen das UnfehlbarkeitSdogma und zwar fallen hiervon auf die Spitalpfarrel 168, auf die Gtrphanspfarre 195, auf die Münsterpfarrei 290 Personen. Für das Dogma wurden 2 Stimmen abgegeben, wovon eine sich al« ungült-g erwies. Die Regierung soll uw Ueberweisung zweier Kirchen angegangen werden. Frankreich. Paris, 9. Febr. Der Beschluß, welchen die Dreißiger-Commission gestern faßte, bildet heute da« TageSspräch, und man sieht mit Spannung dem weiteren Verlauf der Ereignisse entgegen. Die Stimmung der Royalisten in der Kammer tst eine erbitterte; zumal da man nach den großen Concessionen des Herrn Thiers den Streit für beschwichtigt hielt. Im präfidentschaftlichen Palais herrscht gleich, falls Mißstimmung, doch wird Thiers seinen Weg wohl klarer vor fich sehen, als die Commission; doch läßt man es nicht so sehr merken. Thier«' Leiborga» drückt sich folgendermaßen aas: „Die letzte Sitzung der Dreißiger - Commission hat nicht den versöhnlichen Hoffnungen der Regierung entsprochen. Die allge- «eine Erwartung wurde getäuscht; im letzten Augenblick verwarf die Commission in Folge einer plötzliche« Sinnesänderung, welche nach den vorhergegangenen Erklärungen nicht zu erwarten gewesen war, die vermittelnden Vorschläge vno kam auf ihren Ausgangspunkt zurück. Cs wäre thöricht, die Wichtigkeit dieses bevauern-serthen Beschlusses zu verheimlichen. Mit Unrecht aber würde die öffentliche Meinung ihm einen beunruhigenden Ernst beilegen. Auf keiner Seite herrscht eine gereizte Stimmung und Niemand will Leidenschaft in die Debatte dringen oder die versöhnlichen Mittel zurückweisen, welche die Uebcrlegung an die Hand geben könnte. Die Hauptunbequemlichkeit ist die, daß man die Lösung von dec Versammlung verlangen muß. Ls iß ein Verzug; doch Angesicht« der Weisheit und Mäßigung der Kammer kann der Ausgang nicht zweiselhaft erschei- neu. Dor Beginn der öffentlichen Verhandlung wird sich die Lage vielleicht schon gebessert haben. Einige derer, welche gestern gegen den Dufaure'schea Antrag stimmten, fühle« schon die Verantwortlichkeit, welche sie auf fich genommen. Wir glauben zu wissen, daß Anstrengungen gemacht werden, um die Tragweite der gestrigen Abstimmung adzuschwächcn. Was uns betrifft, so werden wir allen versöhnlichen Dersuchen da« Wort reden, indem wir sicher sind, daß die Versammlung diese zarte Frage zu einer den Interessen des Landes entsprechende« Lösung führen und fich nicht den Wünschen derjenigen Mitglieder anbequemen wird, welche fich auf alle mögliche Weise bemühen, die Unsicherheit der Gegenwart und die Ungewißheit der Zukunft aufrecht zu erhalten." Spanien. Madrid. Die „Epoca" veröffentlicht einen Auszug aus einem Briefe des Herzogs von Montpenstec an die Königin Christina, worin er dieser seinen Bruch mit den Alsonfiste« anzeigr, und seinen Enschluß mit dem Zw.st begründet, wel- cher zwischen der Königin Isabella und ihrem Gemahl Franz von Assisi herrscht, em Zwist, der seiner Meinung nach zum großen Theile an der September-Revo- lution Schuld sei und der Sache des Don Alfons im höchsten Grabe moralischen Schaden bringe. Die „Epoca" läßt darauf den Brief der Königin Christina an ihre Tochter Isabella folgen, in dem fie derselben das «schreiben des Herzogs übersendet und sie ermahnt, sich mit diesem in's Einvernehmen zu setzen. Endlich veröffentlicht vaS Blatt ein Schreiben der Königin Isabella, wodurch sie erklärt, die Aufkündigung des Herzogs anzuneymea und jede Verbindung mit ihm abzubrechen. Sie schiebt demselben zugleich die Schuld für ihren Fall zu, und fügt hinzu, daß fie nach wie vor allein mir ihrem Sohne in der Fülle ihrer königlichen Rechte bleibe und fich vorbehalte, ihre Sache und die Zukunft der Dynastie in die Hände des ersten zu legen, der ihre Fahne mit hinreichende» Kräften und Hilfsmitteln in Spanien erheben würde. — Eine neue förderali- stifche Fraktion ist in der Bildung begriffen, welche unter der Leitung von Pt p Margall, Castelar und Figuera«, die Mitte zwischen den zahmen Republikanern und den unversöhnlichen einnehmen soll. — Im Congreß kündigte Becerra an, daß er einen Gesetzentwurf zu Gunsten der Lehrfreiheit vorlegen aerbe. Madrid, 10. Febr. Die „Correspondencia" glaubt, Laß die S tzungen dci Cortes auf 3 Tage werden suspendirt werden; wenn dec König auf seiner Absicht, abzudanken, beharrte, würde den Cortes eine auf die Abdankung bezügliche Vorlage gemacht werden. Die „Correspondencia" glaubt, daß die Cortes hier- auf durch eine achtungsvoll ablehnende Botschaft antworten werden. Wenn der König gleichwohl aus seinem Vorhaben bestände, würden die Cortes ein dem Anlässe entsprechendes Specialgesetz erlassen und eine Regentschaft einsetzen. Gerüchtweise verlautet, daß der Entschluß des Königs durch Meinungsverschiedenheiten herbeigeführt worden wäre, welche sich zwischen ihm und dem Ministerium bezüglich der Angelegenheiten der Artillerie-Osficlere erhoben hätten. Madrid, 11. Febr. Zorilla antwortete in der CorleS - Sitzung auf eine Anfrage Figmra's, daß die Lage eine schwierige sei. Der König habe am Sonnabend seine Absicht, abzudanken, erklärt und bleibe auf de,selben trotz aller Br- mühungrn bestehen; er habe schließlich eine Frist von 24 Stunden verlangt und bemerkt, daß die Cortes ein Votum nicht eher Hervorrufen könnten, als bis die Abdankung als offictcll zu betrachten fei. Der König fordere die Republikaner auf, nichts zu überstürzen. England. Loudon, 8. Febr. Die Kohlenarbeiter in Südwales Haden zu einem be- Nächtlichen Theile die Arbeit wieder ausgenommen, nachdem das System der Doppelfchicht von ihnen angenommen worden ist und steht eine vollständige Beendigung de« Strikes in Kürze zu trwarten. — Unweit Dunbar fand ein Zusammenstoß zweier Eisenbahnzüge statt, bei welchem 9 Personen getövtet wurden. Loudon, 10. Febr. Die Direktion der beiden transatlantischen Kabelge- seüschaften zeigt an, daß vom 1. Mai t. I. ab der Betrag der Telegraphiegebühren für je ein Wort von 4 auf 3 Sh. herabgesetzt wird. Amerika. Newyork, 9. Febr. Der Präsident hat fich an den General Sheridan ge- Wender, um dessen Rath wegen Einnahme einer günstigeren militärischen Position > in der Nähe der Salzseestadt einzuholen; auch sind mehrere Truppenabtheilungen angewiesen worben, sich zum Abmarsch nach Urah bereit zu halten. Die Zei- tungsorgane Brigham Joung'ö predigen Muth und Standhaftigkeit und sind der Ansicht, daß, wenn nothwenbig, auch ein neues Martyrium ertragen werden müsse. (Eingesandt.) (21 u l a.) 3n No. 18 drS ,,Gießener Anzeigers" vom Mittwoch brn 22. Januar d. I. befindet fich ein Artikel mit »er Ueberfchrist („Eingesandt"), i« welche» ein Projekt bezüglich de« Platze« einer neu zu erbauende» Aula vorgeschlagen wird, da« den Einwohnern Gießen«, wegen seiner leichten und praktischen Ausführung zur Beachtung und sorgfältigen Prüfung ans« Wärmste empfohlen zu werde» verdient. Folgende unparteiisch gehaltene Gründe und «in Blick auf den Plan von Gießen welcher dabei am weiften in Betracht kommt, möge am Beste» sür die Richtigkeit deS Project«, die Aula auf den vorgeschlagenen Platz zu bauen, sowie für den Werth die Aula durch Aufschluß dreier neuer Straßen mit dem Herzen der Stadt »u Verbinde», spreche». Die neue Aula würde somit auf die Wiese», welche dem botanische» Garte» gegenüber jenseits der Schoor liegen zu stehe» komme», hierdurch eine luftige gesunde Lage mit prachtvoller Fernstcht in das Buseckrr Thal erhalten, mit der Stadt eng verbunden bleiben, und nicht toi« vorgeschlagen in der neuen Anlage einen beschränkten Platz ohne jede Aussicht erhalten. Die Fortführung der Brandgasse fowie der Schloßzaffr nach der neuen Aula würde ein« Zierde der Stadt und mit geringen Mittel» herzustellen fein, indem zur Weiterführung der Brand gaffe nach der neue» Aula nur die Entfernung eine« Theile de« Rentamtsgebäude« hinreu chen würde. Die Weiterführnnz der Schloßgaffe nach der neuen Aula würde auch mit geringen Kosten |u bewerkstelligen sein, da nur ein breit gewölbter Bogen, im vorderen Theil de« unteren Stocks de« von dem KreiSamt, dem Stadtgericht und der Polizeiverwaltung benutzten Kanzleigebäude« aufjusühren fein würde, gleich dem Biaduct am Neustädter Thore, mitten mit einem Bogen für Fuhrwerk und zu beiden kleine für Fußgänger. Die Hintere Seite des KanzleigebäudrS nach dem botanischen Garten ist offen. Diese Art Straße» miteinander zu verbinde», findet nie» in anderen Städten dutzendweise. Wenn man dann noch die Sonnenstraße durch den botanischen Garte» weiter führt, so würde man au« allen Theilen der Stadt vermittelst dreier schönen graben Straßen nach der neuen Aula gelangen können und von da wieder zurück i» da« Herz der Stadt. Ferner wär« dann zu empfehlen, daß das EntdindungSinstttut in die Nähe der neuen Aula verlegt würde, da e« schon der unmittelbaren Nähe der Kaserne in sittenpolizeilicher Hinsicht geboten erscheinen dürfte, und diese« um so mehr mit Leichtigkeit auszuführen wäre, weil dann diese« Gebäude zum Militärlazareth verwendet werden könnte, auch der Staat nicht nöthig hätte, ei» neues Lazareth zu bauen, in erster Linie aber schon deßwegen, weil wegen der Reinigung der Wäsche eine« solche» Institut« rc. die Wieseck als fließende« Wasser, dem zu viele» Zeiten im Jahr nicht fließende» Schoorgraben gegenüber den Vorzug erhalten müßtc. Durch Verwirklichung diese« Project« wurden drei neue im Quadrat angelegte Straßen eröffnet und Baulustigen Gelegenheit geboten, mit sicherer Rentabilität zu bauen, weil wegen der Nähe der Caserne, dcS UniverfitätSgebäude«, des UniverfitätSgerichteS und de« Hof- und Stadtgericht«, Wohnungen für Officiere, Professoren, Studirende, Gerichtsbeamt« )c. ec. stet« gesucht sein würden, und außerdem die Parterrerüume zu Geschäftsanlagen fich sicher rentiren würden und dann i» diesen neue» Straßen, welche mit dem Herzen der Stadt ganz eng verbünd;» wäre», ein reger Geschäftsverkehr sich bilden würde, und für da« Wohl der Stadt uud der Gerwerbtrei« benden ungleich besser gesorgt wäre, a!S wen» da- neue UniverfitätSgebäude auf den projrctirte» Platz in der neuen Anlage gestellt wurde. Nimmt man nun den Stadtplan zur Hand, und unterwirft da« vorgefchlagene Project einer gründlichen Prüfung, so wird man zugeftehrn, daß der Vorschlag in allen seinen Theile» ohne große Schwierigkeiten und Kosten auözuführen, für die Stadt am vortheilhaftesten, für di« Universität am zweckmäßigsten und für die Stadtkasse am billigsten fich darbieten dürfte. Die Musikalische Welt. Monatshefte ausgewählter Compo- sitionen unserer Zeit. Herausgegeben von Franz Abt & Clemens Schultze. Braunschweig, Henry Litolsf'ö Verlag. Februarheft, 1873. Wiederum ein kostbares Schatzkästlein deutscher Kunst und Poesie erschließt sich in diesen vier Lieferungen, welche uns der Februar der ^Musikalischen Welt^ gebracht. Die reinste Lyrik für Herz und Seele, untermischt mit den Klängen epischer Liefe, spricht zu uns aus der Ausgabe A, Clavierftücke, aus der sehnsuchtsvollen Melodie „In blauer Ferne" von A. Jungmann, aus dem lieblichen „Blau Veilchen" von F. Behr, aus der „Röoerie" von I. Arnoud und der „Novellette im Balladentone" von C. Jos. Brambach, zu denen sich der reizende „Walzer^ von Cl. Schultze und das brillante „Salonstück" von G. A-Osborne als ein harmonische« Echo aus der Gesellschaft zugesellt- Daneben bringen aus Ausgabe B und C, Lieder für hohe, resp. tiefe Stimme, einen duftigen Strauß von frisch erblühten Blumen des Herzens und der Liebe und führen uns vom ersten schüchternen „Blumengruß" (C- Jos. Brambach) und „Frühlingslied" (F- Dupont) an, zu den seligen Gefilden der „Liebesinsel" (I. B- Rongs) und bis zum jubelnden „Mein ist sie, mein!" (D- Krug.) Der sprglose Wunsch für die Geliebte „Mein Engel hüte dein" von O- Standke und das sinnige „Bächleins Abschied" von W. Zizold, machen den Schluß; In Ausgabe C finden wir außerdem noch zwei für tiefe Stimme componirte Lieder, nämlich „Ruhelos" von C- E- Partsch (für Alt) und „Verichlietz' dich nur" von A- Schulz (für Baß). In Ausgabe D endlich finden sich einige der ebenerwähnten Nummern für Klavier und für Gesang in bester gemischter Auswahl wieder. Der Inhalt sämmtlicher Lieferungen aber zeichnet sich durch die Leichtigkeit und Faßlichkeit der Form noch ganz besonders aus, so daß er den Ansprüchen jeden Grades von Fertigkeit nach beiden Richtungen hin vollständig entspricht. . --------------- ' ■'■JSL'J.! ... " I» Börsenberichte. Frankfurt a. M., n. Februar. Wen» auch heute die Stimmung dec Börse mehrFestig. feit wie gestern zeigte, so war dach bezüglich de« Bekehr« noch keine wesentliche Aenderung eingetreten und war derselbe ohne bemerkenöwertheö Anim». Bo» den Speculation-pupiere» zeigten sich Crcditactien, welche um 2 ' * 3*, , 4Vl°/o . * J Wtizteeb. * 0«^ dp*aet Ainertt. Boi V prankf. Bi Ftankl. Ve Darms!. Ba Wien Bank Owk fredl* ßgliden 16' 'Le 588) Frtitaü 9i sollen aus dah der Friedr Immobilien: Flur 'Jlr. 0 Vai meistbietend v Die oben ! der Hauptstra und wird dss eine s-wunzh metzgerei bett Räumlichkeffe tauglich, sür Eelegenheit z Gießen, bei 640) Vers Arbeiten: 1) in dem O t «) Anstreiche, 9Sgr.7 b) Zimmer-A 12 Sgr. 1 Pumpenm- 38 Zoir. 3 4 m dem Fo . _ bö a) Maureratt 8 Pf. b) Zimmerarl 5 sollen im M Di Schriftlich nähme dieser den N. d. K ^em Amisloc F1 iu Kro ?b-n°ngegeb, ®«B« tttldjg vr'lkcli, Aul, d Aufschluß btt« Sdttti gegriuba °"t pnchtulln °. um uichl teil 'halte«. änl« würde eilt inlerfuhruvg du »jtbiuhi hiureii Ü Ittintn Äoftei rt untere« tzleckl « jtanjleigebiubd tiatm Segen ft üiubei «ach big । klebten duhni, 1 weiter fühlt. |i Eltaßeo nach bn le Nähe ter neun »lijeilichttHwßch wäre, weil bau id)t nöthiz hätte, bei Äduijung bei viele« 3fite« in angelegte Etrasa ra, weil wegen i« l H-f- uib felibb )(. ic. ftttl zeM t ttnhttx würbet »erbuabi« wäre« i hi Änwerbtuu atf bin MKtirtll geschlazeoe Projnl ille« feinen Thnl« iilhaftesten, für >ii len dürfte. Mer W 6t Clemens -heft, 1873. eße erschlicht IlfchenWU jtlänfltn episch« nb”ber Liebe uiü utiö^rüH Ä- RongL un t Wunsch,rur 6‘ ,, Won5 4 r'-<7Ä ’ g. Parlsch IV» $mann, «ü » jlrnoud und dn rchtnde Ich» -,ni hartnomichn k ar Gesang «J ind Pv ,.jchnü 'S-" " f »-i t,IS7 bin W» ^ngen ’,n id>. 5111 " ;"4 *«l, W gertoi1' k »<14‘ iJlj,»° ,Ut l'*1 J"‘f ;2y «<* ' 11.' HÄrseonichrtchteB. 11. Febrear 1873. Preuss. 4V«°/o Obilg. 104 Frankf. 31/3% Odl. 87*/« Naas, 4V«% Obi. — Kurbel. 4% - 95 för. Hess. 5% Obi. 1013/, , „ 40/q * 985/8 . , 31/.0/0 w - Bayer. L°/y , 102 „ 4Va% 1jährige 100'/g 40/0 1jährige 935/8 Wtirtemb. 4Va % ObL 100 Baden 4VzO/g Obi. 0. E. L. 100f/j Oesterr. Silberrente 68 Papierrente 641/, Spanier, neuest. 30/q 26 Ajaerik. Bonds 1881r 100*/, , 1882r 953/4 , 1885r 97 „ „ 1887r 985/g Aetiea. Frankf. Bank 142 Vs Frankf. Vereins-Kasse 156 Darms 1>. Bankact. 482 Wien Bankaotien 1084 Oest. Oredltact. 359 */t Galizien 167 Aetien. 50/0 tetr. F. St. E. B- 3541/z Lorr bard. Bahn 208 l/, Ludwlgsh.-Bext aeh 195V, Max bahn 143 Bayer. Ostbahn 1283/e Rhein-Nahebahn-Aot. 47 V, Hess. Ludwigeb.-Äoi. 176 Oberhesaen » __775/e _ FrlorltK6«n. 30/0 öster.Stsb.-Prior. 60 3% öat. s. Lombard 51’/s 30/g Livomeser 373/4 5°/0 T08caner 60 5% Elisabeth. Prior. do. II. Emiss. 84 WMhiel. Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto k. 8. 985/g k. 8. 100 k. 8. 104V« k. 8. 175V8 k. 8. 931/4 k. 8. 863/, k. 8. 105 k. 8. 118 Vs k. 8. - k. 8. 92Va k. 8. 1073/4 m. 8. 1075/, L 8. 107% Disconto 4 %______ Geldsorten, Anleheiwloo»« Darmstädter fl.50Loose 205'/, 25 168 1864r Kurh. 40 Thlr. Loose 72 Nassau 25 fl. — Braunschweiger 251/4 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 39V, 4% bayr. Präm.-Ani 1167/e 40/0 badische Loose 114 Badische fl. 35 Lcoae 72*/, Oestr. fl. 250 v. 1854 St 1858r Priorititaioose 2081/, 1860r Loose 97-V« L. kr. Pr. Frlodrdor 9 57 58, Duoaten . . 5 31—33 20 Fr&nkonst. S 20 V,-21V, Engi. Sorer. 11 47 49 Buss. Imper. 9 40 - 42 Dollar in Gold 2 25 56 60Vs Pistolen . . 9 39-41 „ doppelte 9 39—41 Holl. fl. 108t. 9 52 54 Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst Johann Maria Farina in Köln. Wer eine Annonce in hiesigen oder auswärtigen Blättern veröffentlichen will, erspart Mühe und Po 0- kosten, wenn er damit die Unterzeichneten beauftragt, deren alleiniges und ausschließliches Geschäft es ist, Anzeigen in alle Zeitungen der Wett zum Original-Kostenprei- und ohne Nebenspesen zu befördern. HMskNstNN & Dogkt) Frankfurt a. M., große GalluSstraße 1. Häufig ist man in der Lage irgend ein Offert, Gesuch oder sonstige Willensmeinung in den Zeitungen zu veröffentlichen, befürchtet jedoch aus naheliegenden Gründen eine Verletzung der Dtscretwn. Die bekannte Annoncen Expedition von RudolfMofse, Centralbüreau Frankfurt a M , hat sich den ehrenwerthen Ruf erworben, alle ihr zur Besorgung an die Zeitungen zu gebenden anonymen Inserate mit strengster Geheimhaltung der Namen der Auttrag- geber in jedes gewünschte Blatt einzurücken und die hierauf eingehenden Offcrtbnefe uneroffnet und ohne Provisionsberechnung dem anonymen Inserenten ungesäumt zu übermittln. ^ertrQuen ßcnannfe Annoncen-Expedition im Publikum genießt, beweisen hinlänglich wo Jnseratenspalten aller Zeitungen, welche täglich eine Menge von Anzeigen enthalten, worin obige Firma zur Entgegennahme von Offertbriefen autortflrt ist. A l l g e m e i v e r A m T e i g. e r. Wimmenauer. (674) Stangen, 21 HUSTEN auS 65 121 Berichterstattung und Rechnungsablage, Der Vorstand. 196 115 50 16 1200 1600 1800 Vrügelholz, Stockholz, Buchen Eichen Nadelholz 35 80 97 Raummeter 74 56 43 504) Den z. Z. Leo & Wolters innehabende Laden mit vollständiger Einrichtung und angrenzendem Zimmer ist per 1. April anderweitig zu vermietben. Dr. A- Mettenheim er ; 3070 Wellen „ Reisholz, 187 Nadel-Stämme, 38,79Cbm. enthaltend, Turnverein. Generalversammlung Freitag den 14. Februar, präcis 9 Uhr, in der Turnhalle. Tagesordnung: Zusammenkunft jedesmal Morgens 9 Uhr auf der Hauptschneiße im Fuchsstrauch, zunächst dem Grüninger Vicinalweg. Lich, am 7. Januar 1873. Der Fürstliche Oberförster: Holz-, bezw. Waldverkauf. 679) Die Gemeinde Bracht zu Damm beabsichtigt, 200 Stück Eichen von ca. 8 bis 12 Meter Länge und 48 bis 70 Centi meter Durchmesser, sowie auf ca. Casseler Acker Eichen von 8 bi- 30 Zentimeter Durchmesser, auf dem Stand zu verkaufen. Es wird zugleich bemerkt, daß der ganze Wald-District 154 Acker Casseler groß ist, worunter ca. 54 Acker 30jähr. Buchen und Eichen, 40 Acker desgleichen, 70 Acker 80jähr- Buchen, Hochwald, welcher V« Stunde von der Eisenbahnstation Fronhausen liegt, mit Grund und Boden verkauft werden kann. Die Verkaufsbedingungen liegen bei dein Unterzeichneten zur Einsicht offen- Der Forstaufseher Schäfer dahter ist beauftragt, Kaufliebhabern das Gehölze, sowie die Grenze des ganzen WaldeS, vorzu- Termin ist vom 15. bis 28- Febr. 1873 Damm, am 11. Februar 1873. Der Gemeinde-Vorstand: Jakobi. 1272 Nadel-Stangen, von 4 bis 14 (Zentimeter Durchmesser und bis 14 Meter 27 E^chm-Stangen, von 8 bis 14 Zentimeter Durchmesser und 6 Meter Länge; Donnerstag den 20. Februar: 10 R.-Meter Buchen-Scheitholz, 102 „ Eichen-'u. Nadel-Prügelholz, 76 ", , „ Stockholz, 10620 „ Nadel-Neisholz. Die Zusammenkunft ist im Füchtenbuckel. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 15. October d. I ge- tattet. , Oppenrod, am 10. Februar 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Petri. Meter Länge, M Nadel-Bauholz-Stämme von 15 bi5 36 Centimeter Durchmesser und bis 20 Meter Länge, zusammen 63 Fest- Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. soll in dem Oppenröder Gemeindewald, District Füchtenbuckel, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: “ Eichen-Bauholz-Stämme von 14 brs 28 Zentimeter Durchmesser und !u9 Versteigerungen. 588) Freitag den 21. Februar d. I, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die den Erben des Friedrich Vogt dahier gehörigen Immobilien: Flur Nr. Dftlftr. , 1/938 30 Hofrattbe tn der Wall- thorstraße, meistbietend versteigert werden. Die oben beschriebene Hofratthe liegt an der Hauptstraße in der Nähe der Caserne und wird darin seit länger als 20 Jahren eine schwunghafte Wirthschaft und Schweme- metzgerei betrieben und ist vermöge ihrer Räumlichkeiten zu jedem anderen Geschäft tauglich, für einen strebsamen Mann eine Gelegenheit zu einer sicheren Existenz. Gießen, den 5. Februar 1873. In Auftrag: S em ml er. BONBONS achtem Löflund'schem Malz- Holzversteigeruug. 678) Montag den 17. und Donnerstag den 20. Februar 1873, Vormittags von 10 Uhr an, II. Dienstag 18. Februar: 14 Eichenstämme von 40 bis 74 Centr- meter Durchm. und 5 bis 14 Meter Länge, mit 29 Cub.-Mtr.; 97 geringere Eichenstämme mit 26 Cub - 3L7Z eter; 242 Kiefern- und Fichtenstämme von 15 bis 47 Zentimeter Durchmesser, bis zu 20 Mtr. Länge, mit 180 Cub -Mtr.; 101 Eichenstangen mit 8 Cub -Mtr. und 149 Kiefern- und Fichtenstangen mit 12 Cub -Mtr. Inhalt. s 11» llMbsitm en „ Mäusbulg Lit. D. Nr. 9, empfiehlt sein reichhaltiges Lager in wollenen Hemden.^seidenen, wollenen »nd baumwollenen Unterjacken und Unterhosen, rocken und Leibbinde», sowie Leinen- und Sbirting-Hemde», leinenen «ragen in allen Halsweiten, Hemden, Einsätzen, Ehcmisetten, Manschetten, allen Arten Halsbinden, Unisorms-Cravatten, Militär-, (vlace-, Bnxkin- uub Wildleder-Handschuhen, Hosenträgern w. w. 640) Verschiedene bauliche Reparatur- Arbeiten : w , 1) in dem Oberforsterei-Gebaude zu Krofdorf, bestehend in: a) Anstreicher-Arbeit, veranschl. zu 150 Thlr. 9 Sgr. 7 Pf. b) Zimmer-Arbeit, veranschlagt zu 38 Thlr. 12 Sgr. 11 Pf- J c) Pumpenmacher-Arbeit, veranschlagt zu 38 Thlr. 3 Sgr. 2) in dem Forstdienstetablissement zu Salzböden, bestehend in: a) Maurerarbeiten, veranschlagt zu 75 Thlr. b) Zimmerarbeiten, veranschlagt zu 75 Thlr. sollen^m Wege der öffentlichen Submission verdungen werden. Schriftliche Anerbietungen wegen Ueber- nahme dieser Arbeiten werden bis Montag den 17. d. Mts-, Nachmittags IV2 Uhr, in dem Amtslocale der Königlichen Oberfor- fterei zu Krofdorf, woselbst dieselben zur oben angegebenen Zeit eröffnet werden sollen, entgegengenommen. Kosten-Anschläge und Bedingungen sind bis dahin ebenfalls in dem obengedachten Amtslocale einzufehen. Wetzlar, den 8. Februar 1873. Der Kreisbaumeister: Scheepers. _______ 3m District «Fuchsstrauch" soll nachverzeichnetes Holz versteigert werden: I. Montag den 17. Februar: Scheith- Prügelh. Stockh. ^«sh. Extract bereitet, verdienen wegen kräftigem Malzgeschmack, rascher Wirkung und leichter Verdaulichkeit den Vorzug vor allen derartigen Produkten. In Packeten zu 2' 2 und 3 Sgr. bei Herrn Emil Eisdtbach (236) in Gießen. Holzversteigerung im Wiefecker Gemeindewald. 680) Donnerstag den 20. d- Mts-, von Vormittag? 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewald, District Heide, nachstehendes Holz, als: 82 R.-Meter Nadel-Scheitholz, preis-Mrdaillkn in Paris, Ulm und Moskau. LÖFLUND3 Z Villard kreide bei Wilh. Balser. \ 583) Blühende Pflanzen in großem Vorrath, als Hyacinthen, Tulpen, gefüllte Mandeln, Libonien, Primeln, in ! schönen Pflanzen, empfiehlt sehr billig die : Handelsgärtnerei von Geo rg Becker. ! Auf Vorstehendes Bezug nehmend, bin, ich im Stande, allen Anforderungen in Bouquets und Kränzen zu entsprechen. Georg Becker. ' versteigert werden. Das Brennholz kommt des Vormittags und das Stamm- und Stangenholz des Nachmittags zur Versteigerung. Wieseck, den 11. Febuar 1873. Grobherzogliche Bürgermeisterei Wieseck- Lang. Vermiethmigeli. 677) Die Mansardenwohnung in meinem Hause ist zu vermiethen und im Marz zu beziehen. Georg Herbert Wittwe. 356) Der in meinem Hause an der Flügelsgasse befindliche Laden ist ganz oder auch getheilt mit Wohnungsräumen zu vermiethen. & Kau f. i) ;________________. |2) Nicgeneintheilung. 1(682) 106 Klafter Wiese in den Weiden, 103 „ Acker am Wismarer Weg, 243 „ „ am Fluthgraben werden billig verkauft von F. C- Loos, Lackirer-________________________(587) 636) Ein fast neuer eicherner Tisch steht zu verkaufen. H- Werner, _________________ Kaplansgasse No. 227. 686) 2000 fl. liegen gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts- 40) Ein Familienlogis, oder Logis für ledige Herren zu vermiethen, ebenso ein kleines Logis. (95 fl.) __________George Wenzel, Kreuz. 668) Wallthor Lit. A- Nr. 194 ist ein Mansardenzimmer mit Cabinet, desgleichen ein Zimmer im Hinterhause zu vermiethen. 285) In unserem Nebenhause am Kreuz ist der Laden mit Wohnung zu vermiethen und dis zum 1- April beziehbar- I. A- Busch Sohne. Vermischte Anzeigen. Bekanntmackunq. 675) Alle verfallenen Pfänder müssen bis zum 25. d- Mts. prolongirt werden, widrigenfalls dieselben zur öffentlichen Versteigerung kommen. K- Grünebaum. 676) Ein Bierlieferungsbuch und ein Notizbuch in einer Ledcrtasche sind auf dem Wege von Gießen nach Klein-Linden verloren worden. Dem Wiederbringer eineBelohnung bei L- Textor im Darmstädter Haus. Feilgebotenes. Milchverkauf. 684) Täglich 2 mal frische Milch bei Friedrich Heß in Löber's Hof, Neustadt. Veilchenbouquets in jeder Größe bei 265) Carl Deines, Schulstraße. Bordeaux-Medoe ISGSr, rein und unverfälscht, per Flasche 54 fr., empfiehlt Ed. Lind, Hofcouditor- NB. Bei Zurückgabe der leeren Flaschen wird per Stück mit 6 fr. vergütet- (421 Arbeiter-Gesuch. Ich suche für mein Walzwerk, auf welchem eine Anzahl Arbeiter aus dortiger Gegend bereits be- schäftigt ist, noch eine weitere An- zahl kräftiger Arbeiter, denen ich bei hohem Lohn dauernde Beschäftigung zufichere. Logis und Kost wird auf dem Werke billig und gut gegeben. Kirchen a/d. Sieg, den 11. Februar 1873. (681) Carl Stein. 683) Einen gewandten Bierjungen sucht Georg Dörr, Kirchenplatz. 595) 1800—2400 Gulden Vormund, schaftsgelder sind gegen doppelte gerichtliche Sicherheit auf eine Reihe von Jahren auszuleihen. Näheres bei Ferdinand Hoffmann. 657) Ein braves Dienstmädchen kann sogleich eintreten. Neue Anlage C. 25. 660) Zwei in Treppen-§ arbeiten erfahrene u. tüch-j tige Zimmerleute oder Schreiner werden gesucht von Ernst Schindler, Zimmermeister in Wetzlar. 667) An die Stelle eines krank gewordenen Mädchens kann sogleich oder auf Ostern ein Dienstmädchen eintreten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 663) Einen Haufen Mist und eine Strohbank zu verkaufen bei M. Henkel. Gesucht: Ein Lehrling für ein hiesiges Engroe- Geschäft verbunden mit Detail, pr. 1. März oder auf sogleich. Näheres in der Exped. dieses Btattes. (535 Anno ne e. in 635) Einen braven Jungen sucht die Lehre Ernst Möser 2" v, er, ,Belohnu Schuhmachermeister, szugeben. 669) Vergangenen Samstag wurde vom Hötel zum Rappen bis nachdem Bahnhof ein goldenes Medaillon, enthaltend ein Damen- Porträt mit einer Kautschuck-Kette verloren. Der redliche Finder beliebe dasselbe gegen Belohnung bei der Exped. d. Bltts. ab- Die Gurte uluu be Die Nr. 5 bringt folgende Beiträge: Glück auf! Erzählung von E. Werner. (Fortsetzung.) — Orientalische Palast- und Hofbilder. Von Heinrich Freiherrn von Maltzan. Nr. 2. — Sonntägliche Entdeckung. Gedicht von H. v. C. Mit Abbildung: „Ist das auch ein Lesezeichen?" Nach dem Oelgcmälde von N- Hornemann in Düsseldorf. — Göthe. Sein Leben und Dichten in Vorträgen für Frauen geschildert- Von Johannes Scherr- II. — Das Jnquisitionsvcrfahren gegen den Dr. Sydow- Mit Dr. Sydo w's Porträt — Eishandel und Eismaschinen- Von G- B- in L- — Blätter und Blüthen: Burg und Geschlecht — gleich alt und recht- Mit Abbildung: Burg Eltz- Nach der Natur ausgenommen von R. Cronan. Maizena. von Thee, Vanille, Chocolade; Rum, Arrac und Cognac. Malaga, Madeira und Sherry, Punsch-Esse n z e und feine holl. Liqueure. Eingemachte Früchte, als: AnnanaS, Johannisbeeren, Apricosen, Russe, Reineclauden, Pfirsiche. Condensirte Milch. Liebigs Fleifchextract. Die Material-, Iarö- und Colonialwaaren- Handlung und Niederlage natürlicher Mineral- brunncn Brünellen, Kirschen, Aepfelspalten, Catharina-Pflaumen und bamb. Zwetschen. 1 Erbsen-, Bohnen- und * Linsenmehl. Tafelmandeln, Tafelrosinen, ital. Haselnüsse, Citronen, Orangen, Oliven, Champignons und Trüffeln. Emil Fischbach Reisstärke Seltersweg, empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Ital. Maccaroni, Eiergemüsenudeln. Johannisbeeren- und Himbeeren-Gelee. Julienne (getrocknete Franzosensuppenkräuter). Emmenthaler und Parmesankäse. Gießen, Bad-, Fenster- und Pferdeschwämme. Caviar, Sardine« a l’huile. Ruff. Sardinen, Sardellen, Neunaugen, Hummer in Dosen, Cervelatwurst. Würfelzucker und feinst gest. Raffinade. Korkstopfen in allen Sorten. Bitte an edle Menschenfreunde! Ich Unterzeichneter wurde im Jahre 1850 beim Bau der Eisenbahn bei Butzbach so beschädigt am Fuß durch das Zusammenstößen zweier Erdwagen, daß derselbe abgenommen werden mußte in Mitte der Wade. Durch diesen Unglücksfall kann ich ohne künstlich gefertigtes Vein nicht bestehen, meine Mittel reichen aber nicht hin bei meinen geringen Vermögens-Verhältnissen die entstehenden Kosten von ca. 70 fl. bestreiten zu können und auf Krücken zu gehen ist doch höchst elend, durch Anschaffung eines solchen Fußes werde ich aber auch in den Stand gesetzt, manche Arbeiten zu verrichten. Ich trete deßhalb mit der Bitte nach etwa 20 Jahren in der Hoffnung an edle wohlwollende Menschenfreunde heran, mir wie damals eine kleine milde Gabe spenden zu wollen, zur Anschaffung eines neuen Fußes. Allen Menschen, welche von Gott mit völliger Gesundheit aller körperlichen Glieder begabt sind und sich auf Jagden, Tanzvergnügen, Spaziergängen, in Gottes schöner Natur, in Wäldern und Feldern erfreuen können, möchte ich meine Bitte besonders cuz's Herz legen, mir eine kleine milde Gabe mit frohem Herzen zukommen zu lassen, denn nur einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Hochlöbliche Redaction wird gerne die Gaben bereitwillig und mit Dank in Empfang nehmen. Hoch-Weisel bei Butzbach, am 4. Febr. 1873. Es zeichnet Jacob Sommer. egen Aufgabe des Geschäfts! Gänzlicher Ausverkauf unserer sä m ui tl ich en Artikel zu wahrhaft spottbilligen Preisen, doch nur gegen Baar! Besonders aufmerk iäm machen wir auf Herren, Damen- und Kinderwäsche, Blumen, Federn, Spitzen, Bänder rc. ^den Genres. — Größte Auswahl von Shlipsen, Handschuhen, (sowohl Glace- als Wildleder!, Kurz- und Wollwaaren werden, um schnell zu räumen, zn enorm billigen Preisen abgegeben. Wolters St Le o, (659) am Kreuz. Die Dampf-Färberei, Druckerei, Knnstwaschkrei von Je C. Böhler in Frankfurt a. M. mpfiehlt sich im Färben und Wasä>en der Herren- und Damen - Garderobe, sowie auch Teppiche, Vluche, Sammt, Damast, Federn 2C-, in allen Farben auf's Brillanteste gefärbt werden. Besonders mache auf meine Chemische Reinigungs-Anstalt aufmerksam, wonach werthvolle Gegenstände, wie seidene und wollene Kleider mit allen möglichen Verzierungen unzertrennt gereinigt werden, ohne an Farbe und Fa^ou etwas zu verlieren Aufträge werden angenommen und prompt besorgt durch Herrn 198) Ph. Schlatter. Friedrich Brender, Commissionair in Gießen, empfiehlt sich zum Abschließen von Geschäften für Gießen und die Provinz Oberheffen. Derselbe hat zu verkaufen in Gießen: Geschäftshäuser, gut gehende Gastwirth- schaften, mehrere HcrrschaftShäuser, kaufmännische Geschäfte diverser Branchen, fowie Bauplätze in jeder Lage der Stadt. In der Provinz Oberheffen: Güter verschiedener Größe, Mühlen und Bauernhöfe; auch ist er in der Lage verschiedene vortheilhafte Pachtungen nachzuweisen. (65) r B «Ith* Schild, Hutmacher in Butzbach. 600) Hierdurch bringe einem geehrten Publikum zur Kenntniß, daß ich von jetzt an jeden Samstag bei Herrn I. Rothenberger, Lindenplatz, zu sprechen bin. Reparaturen jeder Art, sowie Be« stellungen auf neue Hüte entgegen nehme, auch können außer Samstag Aufträge für mich ebendaselbst jede Zeit gemacht werden. B Msskenball der Gesellschaft „Ginigkeit" im Leib'schm Saale Sonntag den 16. Februar, Abends 7 Uhr. Karten ä 48 ft. find zu haben in der Restauration Bramm. Nur solchen Damen ist der Eintritt gestaltet, welche mit Karten versehen find. Der Vorstand. 273) JedenTZahnsciiiiierz heilt gegen Garantie, ohne den Zahn zu entfernen, schmerzlos, nach eigener, allein bewährter Methode, F r* Bier, Wundarzt in Wim, Klostergaffe Nr. 4. Zahntropfen vom Wundarzte Fr. Bier stillen den Schmerz hohler Zähne augenblicklich und sind in Flacons zu 20 Sgr. daselbst und in den Niederlagen zu beziehen. Mundwasser vom Wundarfle Fr. Di er, gegen rheumatische Zahnschmerzen, aegen Entzündungen, Geschwülste und Geschwüre des Zahnfleisches, gegen Zahnstein und Lockcrwerden der Zähne, fowie gegen den üblen Geruch aus dem Munde, ist daselbst und in Niederlagen in Flacons zu 20 Sgr. zu haben: in Gießen bei Herrn Julius Wallach. . VIo