Pr-eiS vierteljährig 1 fl. 12 kr. wv' Ärtvgerlohn. Durch die Lost bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Erscheint täglich, NvS- nähme Sonntags. Expedition: Lanzleibrrg, Ltt. B Nr. 1. Mnzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. Nr 290 " ” Donnerstag dm 11. Dccember 1813» » II r- tfTWim—llll — mii*(cr Theis. Bekanntmachung. Betreffend: Die Mathildenstiftung für Oberheffen, insbesondere Verwendung der Mittel für das Jahr 1873. Die Generalversammlung der Mathildenstiftung für Oberhessen hat beschlossen für in der Provinz bestehende Kleinkinderschulen, insbesondere zum Besten der Lehrerinnen, die Summe von Dreihundert Gulden und für Prämien au Lehrer, welche an Fortbildungsschulen thatlg sind, den Betrag von Einhundert Gulden für das Jahr 1873 zu verwenden. Mit Rücksicht hierauf werden die Vorstände solcher Anstalten, für welche eine Subvention beansprucht wird und die an Fortbildungsschulen thätigen Lehrer, welche auf Verwilligung einer Prämie reflectiren, au gefordert ihre Anmeldung, mit welcher zugleich über Ausdehnung, Mittel und Bedürfnisse der betreffenden Anstalt ausführliche Auskunft zu ertheilen ist, bis zum 1- Januar 1874 au den Unterzeichneten gelangen zu lassen. . . Gießen, am 11. December 1873. Der Vorstand der Mathildenstiftung für die Provinz Oberheffen. v. Röder. Nr. 31 des Reichsgesetzblattes, ausgegeben dm 2. December 1873, enthält: (Nr- 971.) Verordnung, betreffend die Auflösung bc5 Reichstages. Vom 29. November 1873. (Nr- 972.) Verordnung, betreffend die Wahlen zum Reichstage. Vom 29. November 1873. Gießen, den 9. Dccember 1873. Großherzogliches Krewamt Gießen. v- Roder. Polizeiliche Bekanntmachung. Das Fahren auf Fußwegen betreffend. Das Fahren, Reiten und Viehtreiben auf den Fußwegen in der Stadt, auf den Fußwegen der Chausseen und anderen Straßen, sowie auf den Fußwegen der Promenaden ist nach Art. 104 des Polizei-Straf-Gesetz-Buches und §. 366 pos. 10 des Reichsstrafgesetzes bei einer Strafe bis zu 20 Thalern oder Haft bis zu 14 Tagen verboten. Es ist gleichgültig, ob die Fußwege gepflastert sind oder nicht. Nur kleine Kinder-Wagen, in denen Kinder gefahren werden, dürfen auf den Fußwegen fahren. Da trotz vielfältiger Bestrafungen es noch täglich vorkommt, daß mit größeren oder kleineren Wagen auf dem Seltenpflaster m der Stadt und auf den Fußwegen vor den Thoren gefahren wird, haben wir uns veranlaßt gesehen, die bestehenden Verbote in Erinnerung zu bringen. Gießen, den 4. December 1873. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gefundene Gegen ft ander Ein brauner Alpaccaschirm (im Laden des Herrn Posamentier Schulze stehen geblieben), ein Mchlsäckchen, ein Fünfpfundstein, ein Trauring (C. v. D. 1871), ein Comodeschwsie^eidmer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Zugelaufen: ein gelber Mutterhund. ry m r. . m k « ,r? .. ,Q. . ■ Gießen den 8. December 1873. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen. Nover. P o H t U dj e r Tsieif. geordueteukreisen ist bis jetzt noch nichts über die Einbringung der Civilehe bekannt. Wir zweifeln nun allerdings auch heute keineswegs, daß der Gesetzen^ Dcutfcöfanö. Darmstadt, 8. December. Durch die Einführung unseres neuen Münzsystems ist eine die Geschäftswelt, insbesondere den Kleinverkehr äußerst belästigende Krisis hervorgerufen worden, die sich aus mehrfachen Gründen noch weiter verschärfen dürfte, allein als in der Natur eines jeden Ueber- gaugs-Stadiums liegend, nicht zu vermeiden ist. Insbesondere wird demnächst noch die aus dem nunmehr aufgelösten Reichstage nicht zum Abschluß gekommene Papiergeldfrage in naher Kürze gelöst werden müssen und mögen die des- fallsigen Ausführungen unserer Handelskammer hier eine Stelle finden. Daselbst heißt es: „Nach § 18 des Münzgesetzes wird das Papiergeld der Einzelstaaten bis zum 1. Januar 1876 eingezogen werden, dagegen ist die Einführung eines Reichspapiergeldes zwar nicht festgesetzt, aber doch in Aussicht genommen. Wir würden zwar eine gänzliche Aufhebung des Staatspapiergeldes vorziehen; durch die Beseitigung der vielfachen verschiedenen papier- nen Werthzeichen der Einzelstaaten und deren Ersatz durch ein Reichspapiergeld wird jedoch ebenfalls ein Schritt vorwärts gethan werden, den wir mit Freuden begrüßen müssen. Für die durch Art. 18 des Münzgesetzes weiter festgesetzte Bestimmung, daß von obigem Termine an nur noch Noten und Beträge von mindestens 100 Mark auSgegeben werden dürfen, hat sich bekanntlich auch der fünfte deutsche Handelstag ausgesprochen und hatten auch wir diesem Beschlüsse beigestimmt. Die definitive gesetzliche Regelung des Bankwesens, d. h. der Rechtsverhältnisse der Zettclbanken überhaupt und das Recht derselben zur Ausgabe von eine Reichsbank und für Freigebung der Banken unter gewisien strengen Normativ-Bestimmungen ausgesprochen. Auch heute wiederholen wir diese Ansicht; jedenfalls aber wünschen wir, daß die Rechtsverhältnisie der Banken möglichst bald definitiv durch den Erlaß eines Reichsgesetzes festgestellt werden möchten. (Hess- Volksbl.) Darmstadt, 8. December. Das Verordnungsblatt beauftragt die Bürgermeistereien, bekannt zu machen, daß alle Diejenigen, welche vor dem 24. Mai l. I. wenigstens zwölf Jahre im Hess. Militär oder der Gensd'ar- merie gedient, auch gute Zeugnisse aufzuweisen haben, ebenso alle Diejenigen, welche für invalid erklärt worden sind und gute Zeugnisse über ihre Militärdienstzeit besitzen, aufgefordert seien, innerhalb vier Wochen ihre Ansprüche auf Verabfolgung des Civil-Anstellungsscheins unter Beischluß aller Documente anzumelden.' Es steht diese Aufforderung im Zusammenhang mit der bekannten Verordnung vom 25. April l. I., nach welcher allen in der Controle des Be- zirkScommandos befindlichen, nicht versorgungsberechtigten Soldaten, welche bis zum Tage der Einführung der Verordnung eine Dienstzeit von zwölf Jahren zurückgelegt haben, auf Verlangen und im Falle sie nach der Verordnung von 1852 auch im klebrigen versorgungsberechtigt gewesen sind, der Civil-Anstellungsschein ausgestellt werden kann, der übrigens nur für das Großherzogthum giltig ist. Die Großh. Hess. (25.) Division hat nämlich darauf hin bei dem Ministerium des Innern eine Ermittelung der insofern Berechtigten erbeten — Vom nächsten Jahre an wird die „Darmstädter Zeitung" nicht blos einmal, sondern zweimal täglich erscheinen, mit Ausnahme der Sonn- und Montage, an welchen Tagen nur je ein Blatt ausgegeben wird. Der Preisaufschlag ist unbedeutend. Berlin, 8. December. Die „Spen. Ztg." schreibt heute: „In Ab- Banknoten, ist nach Vorstehendem in dieser Session leider nicht zu Stande gekommen. Wir haben uns bekanntlich, im Widerspruch mit der Majorität des „ „ Leipziger Handelstages, aber im Einverständniß mit der großen Mehrzahl derlwnrf, da er zur Lösung der eingetretenen Rechtsverwirrung schlechthin uneut- süddeutschen Handelskammer, gegen die Umwandlung der preußischen Bank in behrlich ist, vollzogen werden wird, — die Nothwendigkeit der Dinge wird den Sieg über etwa noch vorhandene einzelne Bedenken davontragen; aber für den Verlauf der ersten Session des Landtages ist die Verspätung dieser dringlichen Vorlage doch recht bedenklich. Die Position der Negierung und der Mehrheit des Abgeordnetenhauses gegenüber den Uliramontanen wird geschwächt, wenn jene nicht mit der Vorlage in der Hand beweisen können, daß der Staat nicht blos unschuldig ist an dem durch den Ungehorsam des Elerus gegen die Maigesetze eingebrochenen Chaos, sondern daß er auch sofort das Seinige thut, um durch e ne gesetzliche Negierung das gefährdete Familien- und Eherecht zu sichern. So lange zu dieser Sicherung nicht Hand angelegt wird, hat die katholische Bevölkerung Preußens allerdings Ursache, gegen den Staat Klage zu erheben, der durch seine Gesetze Couflicte hervorruft und dann doch zögert, den einzelnen, an dem Couflicte nicht schuldigen Bürger vor Schädigung in seinen wichtigsten Rechtsverhältnissen zu bewahren " Berlin, 9. December. Zum Civilehe-Gesetzentwurf wird, gutem Vernehmen nach, sofort nach dessen Einbringung von liberaler Seite der Antrag gestellt werden, das Aufgebot abzuschaffeu. Das Aufgebot, welches in England und Amerika niemals bestanden hat, ist eine rein kirchliche Einrichtung, welche von den Päpsten vorgeschrieben wurde, als sie die Eheverbote wegen Verwandtschaft und Schwagerjchaft bis auf vier Grade ausdehnten und daher die Brautleute selten mit Bestimmtheit wußten, ob ihnen nicht ein Eheverbot entgegenstehe. Die Vorschrift des allgemeinen Landrechts, wonach ein Aufge- bot an jedem Orte stattzufinden hat, würde schon jetzt für die Arbeiter zu großen Härten führen, wenn sie von dem Geistlichen streng beobachtet würde. Die Gerichte rc. werden aber gleiche Nachsicht nicht üben. — Der Krakauer „Czas" läßt sich in seiner letzten Nummer zur Amtsentsetzung des Grafen Ledochowski schreiben: „In der amtlichen Sphäre wird also die unmittelbare Thätigkeit des Grafen Ledochowski demnächst ihr Ende erreichen, gleichviel, ob er des Landes verwiesen oder zu Gefängniß verurtheilt werden wird; aber es beginnt die Thätigkeit der Gnesener und Posener Doin- capitel. Die Negierung wird sie auffordern, ihr einen Candidaten in Vorschlag zu bringen. Es ist klar, daß die Capitel dieses nicht thun werden, weil sie nicht anerkennen können, daß der erzbischöfliche Stuhl vaeaut sei und sie werden sich auch fernerhin nach den Aufträgen und Befehlen richten, welche ihnen der Erzbischof senden wird, gleichviel^ ob er frei oder gefangen, im Lande oder jenseits der Grenzen wohnen wird." Der „Czas" meint, daß hieraus die wichtige Rolle erhelle, welche den beiden Domcapiteln für die Zukunft vorenthalten ist, und die sie „im Kampfe, welcher bis jetzt unter der Leitung des Primas, oder vielmehr in der Verfolgung, deren Opfer er hauptsächlich geworden ist", spielen wird. Berlin, 10. December. Der „Prov.-Corresp." zufolge ist die Anklageschrift gegen den Erzbischof Ledochowski abgefaßt und wird unverweilt an den Gerichtshof gelangen. Oesterreich. Linz, 7. December. Bischof Rudigier verweigert dem verstorbenen Reichsraths - Abgeordneten Baron Weichs das kirchliche Begräbniß. Die „Deutsche Ztg." bemerkt dazu: „Wir hoffen, daß die Regierung diese unverschämte Herausforderung des Linzer Bischofs mit einer kräftigen That beantworten werde." Schmerz. Bern, 9. December. Eine Verordnung der Berner Negierung verbietet den abgesetzten jurassischen Geistlichen jede geistliche Verrichtung in allen der Staatsaufsicht unterstehenden Localitäten und belegt den Mißbrauch des Privat- Gottesdienstes zur Störung des confessionellen Friedens mit Geldbuße bis zu 200 Frcs., unter angemessener Erhöhung im Rückfälle. Bern, 10. December. Hier ist das Gerücht verbreitet, daß der Bun- desrath beschlossen habe, dem päpstlichen Nuntius seine Pässe zuzustellen; der diesbezügliche Beschluß solle aber erst Sonnabend veröffentlicht werden. Frankreich. Paris, 9. December. Der „Jndöped." schreibt man von hier: Eine Krisis ist fast unvermeidlich Angesichts der royalistischen Petitions-Bewegung. Es finden täglich Zusammenkünfte der Legitimisten in Versailles statt, welche Chambord's Proclamirung zum König erstreben. Alle Geschäfte liegen total darnieder. Trianon, 9. December. Proceß Bazaine Lachaud verliest ein Attestat des Prinzen Friedrich Karl vom 28. November d. I., worin dieser bezeugt, daß Bazaine niemals zu den deutschen Vorposten gekommen sei. Lachaud verliest ferner ein vom 6. December datirtes Schreiben des Prinzen, worin dieser versichert, daß er für Bazaine eine große Achtung empfinde. Lachaud weist nach, daß der hohe Mannschafts-Stand und der Mangel an Lebensmitteln in Metz nicht erlaubt hätten, einen Durchbruchs-Versuch zu machen; diese Umstände hätten gerade die Unterhandlungen nothwendig gemacht. Bezüglich der Mission Boyer's in Versailles constatirt Lachaud, Boyer sei einzig und allein einer militärischen Convention wegen dorthin gegangen; Fürst Bismarck habe die Frage verrückt und auf politisches Gebiet hinübergeführt; es habe sich nicht um die Restauration des Kaiserreichs, sondern darum gehandelt, eine von Frankreich anerkannte Regierung zu finden, welche sowohl für die sociale Ordnung, als auch Preußen gegenüber die nothwendigen Garantieen bieten könnte; denn Preußen habe zum Unglück die Macht gehabt, seinen Willen aussprechen zu können. Lachaud wirft sodann der Anklage vor, daß sie Das, was an der Haltung der Kaiserin so hoch bewunderungswerth gewesen sei, nicht genug hervorgehoben habe, tlnd fügt hinzu, das sei nicht eine Sache der Politik, sondern der Erkenntlichkeit. Hieran anschließend entwickelt Lachaud hrv E ern, VntS; AVJ sYT?Pnich Vater Mutter und Schwester verloren. Die Meisten von den Geretteten -'n lUng-r Menich Vater, Murrcr uno^ )^\,r1ltfen. und viele waren fast leblosi batten furchtbare Qualen in n, »or Kalte aus ^cm Wasser 3c^n worden. ™ dergleichen zu erfassen. Der „Loch Tendenz "und'haben namentlich außer Bahnens auch Banken erhebliche Courserhöhungen aufzu- dinemgen nur, denen s gcg uck war, « " H w # n flefßmmcn . . » ~ ........9(nfnnn& fpft -räffu-nh-n ^-ditneti-n Aecht kölnisches Wasser ==-.—---------. i von Jean Maria Farina. L r t e r a r t1

cr ubs^gab vaher a s g vei^^^ „PremontaiN," dessen Capitän Urquhart sie freundlich Creditactien verkehrten zwischen 250'/« - 48'/? u. 49. Staatsbahnactien hingegen hielten sich dem vorbeisegeUno J EL braucht wohl kaum noch bemerkt zu werden, daß von sehr fest und waren stark gesucht. Sie eröffneten mit 3d4 und gingen bis 354' 2 um mit «ufuabm «nb 9 ! circa 353« 2 zu schließen. Lombarden besserten ihren Cours gegen gestern um circa l-/4 fl. $ab Un^ÄBhifen ’ 25 November. Daß Städtchen Metzcrwiese erfreute sich gestern einer auf und schlossen 181 Vn, trotz ihrer seit einigen Tagen konstanten Vernachlässigung. Oesterr. .Veiet. Mäbrend des letzten Krieges, zur Zeit der Cernirung von Metz, Bahnen hoben sich, bei starker Kauflust, durchgehends um 2 b,s 6 fl. — Gisela sind 8 fl. hoher, schonen, erh lenden Fei . W h d tz 9^ Soldaten von der hessischen Banken waren lebhaft gefragt und größtentheils um Proccnte besser. Deutsche Effectenbank Dtvckwndr-Wunden und den Anstrengungen des Feldlagers erlagen. Leider hatte man ihnen 1 o/r «... tt„ o/„. Mea Nationalbank 10 ft.. Oesterr.-Deutsche 2»„ unb ) . , . .... vrernnffpf- fnnbpm fte auf einem Acker neben der Enal allgemeiner Anzeiger. Versteigerungen. ! Lieferung zerschlagener Basalts steine. Feuergeräthständer mit Zubehör, (5679) Ofenschirme rc. empfiehlt I. G D. Bapst Hekavntmachunq. Ieilgebotenes. Zuugenwurst Flaschenbiere. (5700 daher aufge- empfiehlt in bester Qualität 1. Fitstem«am a. d. Schoor. Bamberg. Zwetaclien, rungen m-t etwaigen Vorzugsrechten, sowie, i» flau men zur Berathung über Behandlung der Masse, Brünetten, ’ Donnerstag den 15. Januar 1874, (5474) Kirsehen Emil Fischbach. empfiehlt brunnen tronat, Orangeat, fein gest. Ceylon-Zimmt, sowie feinstes Kissinger CarLsbader Salz, Carlsbader Sprudelseife, Emsev Pastillen, Soda- und Salterwaffer worden ist, werden sammtliche Gläubiger zur Anzeige unb Begründung ihrer Forde- 8 8 CD m Adelheedsquelle, Appollinarisbrunnen Carlsbader Mühl - fibZJ) Die Mmeralwafier-.yanolnns) von C'Mie Ki^chvacy, Lelteröweg, empfiehlt nachoerzeichnete Sorten in stets frischer Füllung: Blüthenmehl empfehlen I A. Busch Söhne Giessener Lagerbier . Lieber ,, Exportbier...... Giessener Actien- (Tafel-) Bier Frankfurter Bier . 5696) Montag den 15. December, Morgens 9'/2 Uhr, soll in dem Guntrum'schen Wirthslokale zu Reiskirchen die Anlieferung einer Quantität zerschlagener Basaltsteine aus den Stnnbrüchen bet Reiskirchen auf die Staatsstraße von Gießen gegen Klein-Linden wenigstnehmend versteigert werden. Gießen, den 10. December 1873. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: Schäcker, Kreisbauaüfseher. Negulir-Füllöfen, Kochöfen, Wormseröfen, Säulenöfen, Bügelöfen, Patent-Herde, Sprungherde in jeder Größe, für Private und Wllthe, Kochgefchirre in Eisen unb Blech, roh, geschliffen, emaillirt, verzinnt und lackirt, Steinkohlenkasten mit und ohne Deckel, roh und lackirt, Steinkohleneimer, Löffel und Stocheisen, 5655) Heidelberger und Darmstädter Patentherde in allen Größen, Füll- regulir- und Mantelofen, verzinnte und emaillirte Kochgeschirre rc. bet Emil Pi stör. pr. Flasche. 6 kr. - 6 „ . 7 N (5697) «x. Willi. Weidig, 16. 17. 18. 20. 23. 24. 27. 30. 31. | Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuz und brunnen, Schlo^brunnen, Salzhausener, Emser Keffel- und Kran- Salzscdlirfer Bonrfacius- Die Jntcressenten werden fordert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu v v Besondere Bekanntmachungen. Fahndung. 5675) M ag ar eth a O h l es von Aßlar, Kreis Wetzlar, Dienstmagd, 22 Jahre alt, Stieftochter des Peter Henning von Aßlar, stellt wegen Diebstahls und Betrug dahier in Untersuchung und hat sich entfernt , unbekannt wohin Man bittet olle Justiz- und Polizeibehörden, sie im Be- tretnngsfall zu verhaften und anher abzu-^ liefern Gießen, den 2. December 1873. Großberzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher, Ouvrier,, Stadtrichter. Stadtgerichts-Assessor. Die Kurz- und Modcwiareu-Hundluug von Octl'l Sch-Wl®C) Sonnenstrasse 58, empfiehlt ihr wohl affortirtes Lazec in wollenen unb weißen Wahren. Besoubers: Shetland u. Beduinen Shawls, Bafchliks, Capuzen, Damen 11 Kinderstrümpfe, gestrickte Puppen, Glace- u. Winterhan dschuhe, sowie bas Neueste in schwarzen Feinste Gothaer Cervelatwurst Trüffelwurst, im Ganzen unb im Ausschnitt, empfehlen 3. A. Biisck Söhne. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei bei hiesigen Spar - und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Samstag „ 13. December, Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Samstag Dienstag Mittwoch Ballfächer, Lavalliers unb Schuruekfachen in großer Auswahl empfiehlt Vormittags 9 Uhr, bei Meidung des stillschweigenden Ausschlusses von der Masse geladen. Gießen, den 21. October 1873. Großherzogliches Landgericht Gießen. In Erl. d. L.-St.: _______Bromm, Landg.-Assessor._______ Pekanntma ch u i; g. 5703) Alle verfallenen Pfänder muffen bis zum 3. Januar avsgelost ober pro; longirt weiden, widrigenfalls dieselben zur öffentlichen Versteigerung kommen. Gießen, den 11. December 1873. K. Grünebaum. Schmucksachen rc. rc., zu den billigsten Preisen. Blüthenmehl, gesiebte Rasfinade, Ceylon-Zimmt, Citronat, Orangeat, Citronen, Rosinen, Mandeln chesbrunnen, brunnen, Fachinger, Schwalbacher Stahl- unb Friedrichshaller Bitter- Weinbrunnen, _______________________ wasser, Schwalheimer, Fein gcfiebte Rafinade, Ci- Homburger Elisabethen- Selterser (Raffau), Wildunger, [egitimiren. Zugleich wird bemerkt. daß die auf den,---------- . . , „ Donnerstag fallenden Zahltage für bie von vorzüglicher■Qualität frei in s Haus ge- Jntercssenten der Stadt Gießen, ba0e0en iefen bei EmiiI aZ>orr, am Marktplätze die übrigen Zahltage für die Auswärtigeni Wiederverkäufer erhalten Babatt. (3o^7) bestimmt sind. j 397) Thee, Chocolade und Stearin- Die Herren Bürgermeister werden ersucht,!lichter bei P h. Sck latt er. W ÄS ww" Gi-ß-n. ben 24. November 1873. ! . ©er Rechner der Spar- und Leihkasie: Ummt. ----------------------------.Diene große und kleine Rosinen, Edlctalladu n q. ^Citronen und AniSsaamen, B etr.t ConcurS über baä S8etmÖ0e1t;fon)«°ß'5n6rci>iCIijtc1t jur (einen Weret des Mullers Philipp Linden-, b a ch ftruth in Allendorf a/Lda.,>__&mil ^ifchbacy^ jetzt in Gießen. | 5544) Gruner Winterkohl zum Etn- 4948) Nachdem über das Vermögen des schlagen, sowie Rosenkohl sind zu verkaufen Rubricaten formeller Concurs erkannt hei Th. Rautenftrauch Mein reichhaltiges empfehle bestens. A. Docter am Kirchenplatz. Mein Weihnacht» ■'Lager in reichster Auswahl, enthaltend: Bilderbücher, Lampenschirme, Münchener Bilderbogen, Modell-Cartons, Laubsäge-Muster, Ankleide-Puppen, Farbekasten, Photographie-AlbumS, Schreib-Albums, Brief- 8? 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(5638 5685) Ein Mädchen, das Hausarbeiten versteht und gute Zeugnisse aufweisen kann, wird auf Weihnachten in Dienst gesucht von I. Zurbuch. Glück auf! X 5705) Unserem lieben Kamerad PH. Otto aus Beuern zu seinem heutigen 21jährigen Wiegenfeste die herzlichsten Glückwünsche und ein dreifach donnerndes Hoch! daß die ganze Grube wackelt- K- Sch. H- D. K. W- Annoncen-^rpeornon G. L Daube ck Co. Central - Büreau: Frankfurt a. M- Repräsentanten in allen größeren Städten Europa's. Tägliche birecte Expedition aller Arten von Anzeigen zu Originalpreis-n in alle Zettungen des In- und A u s l a u b e §• Promote und billige Bedienung. Zeitungs-Cataloge gratis u. franco. --fSD-vdoT Siebaction, Druck unb «erlag der Brühl.'schen Univ.-Druckerei fFr. Chr. Pietsri>) in Gießen.