(AM to dir $(. ® ’■ Soitu, . O"‘ Ul UI ber Zwei H^ m unb gleich UWittwe. < l 'st Zu ver- ütrner, zeigen. .angekauft für orber, 3 ^rinaranstalt, strcnz ! auf ben 20. ld)on fünftißtn ■ st, in Gießen n, Dekan, t ge Klempner mtz unb hohen 1 ^ietaHmaarcn: ai in Siegen. •et. / Brmt leidende sten Fällen Hei- 1 Darmstadt r. Airchhoffei t fiebert Nittel , sen, Poüuiionm, ! 112.) i liüdunittaa Ist 1 n-ilpitze vnlom gebeten, biejdbi l'TPtb. b. Blits. tos Icätn ft» hf)t, wirb au} ju tragen idit zu gtotzetz ber zu pachten wäre erwünscht. lUtelungsgeschast Stiesel, Bettm ostanbekaust unb; othenberger. Rothenberger, een. ______ 'wird em »W MusA^eiche v'b,/ , Lampensabrik- RnoSnTW othenderger, uenrotgj^__, bütz, Ingenieur, Seltersderg-^ er Bursche- dn ien kann, wirb M Antritte;'* ““ rÄ£"2. fipfct^ntHrWT WtAiM* ** -• tTÄ*** ||,Hf,Hl X|||U Hl| Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kressen. Ax. Montag dkl" 11. Angnst ÄS^3. p 0 l i I i f cf) er T l) c i L Gießen, am 2. August 1873. Betreffend: Die Ausführung des Reichsmünzgesetzes vom 9. Juli 1873. Das Grohhkrrogtichr Kreisami Eiekcn an die Gemrindeeinnchmer, Kreiskasse-, Kirchen- und Stiftungsrcchner. Nachstehend theilen wir Ihnen einen Abdruck der Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern zur Nachachtung mit. I. V. d. K-: Spam er, Kreisassessor. Zu Nr. M. d. I. 7829. Darmstadt, am 25. Juli 1873. Betreffend: Wie oben. , Das Großherzogltche M i n i st e r i u m des Innern an die Großherzoglichen Provinzial - Direktionen und Kreisämter. Nachdem der Bundesrath des Deutschen Reichs bei seinen Bcrathungen über die zur Ausführung des Münzgesetzes erforderlichen Anordnungen beschlossen hat an die Bundes - Regierungen das Ersuchen zu richten, die Annahme der Oesterreichischen Ein- und Zweiguldenstücke, sowie der Niederländtschen Em- und Zweieinhalb - Guldenstücke bei den Staats- und sonstigen öffentlichen Kassen, soweit solches nicht bereits geschehen, sofort zu verbieten, — erlassen wrr hwrnnt dieses Verbot für alle öffentlichen Kassen unseres Ressorts und beauftragen Sie, die Rechner der Ihnen untergebenen Kassen, insbesondere auch Die Krerskafie- rechner, Kirchenrechner, Gemeindeemnehmer und Rechner öffentlicher Stiftungen, von diesem Verbote zu ihrem Bemessen in Kenntniß zu setzen Ein gleiches Verbot ist an die öffentlichen Kassen im Ressort des Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen von letzterem erlassen worden. von Starck. Z i m m e r m a n n. Gießen, am 8. August 1873. Betreffend: Die im Jahr 1873 stattfindenden Hebungen der Grobherzoglichen (25.) Division. Das Großherzogltche Kreis amt Gießen an die GroschrrzogUchcn Bürgermeistereien des Kreises. In der Zeit vom 26. bis 30. l. Mts. wird das Brigade - Exerciren der 49. Infanterie - Brigade bei Gießen und zwar zwischen Klein-Linden und Allendorf a. d. Lahn abgehalten werden und vom 30. August resp. 1. September bis incl. 12. September werden die Detachements- und Divisions-Uebungen bei Friedberg und Gießen stattfinden. Zur möglichsten Vermeidung von Flurbeschädigungen in Folge der Truppenübungen empfiehlt es sich, die Aecker noch vor Beginn der Uebnngen thunuchst abzuerndten ugd diejenigen Grundstücke, welche während der Uebnngen noch mir Früchten bestanden sind, durch Anbringen von Strohwischen schon von Weitem erkenntlit^zu o$ren Gemeinden auf ortsübliche Weise zur allgemeinen Kenntniß bringen und den Vollzug der empfohlenen Maßregel sich angelegen sein lassen. v. Röder. Bekannt m a ch n n g, die Reinhaltung der Straßen betreffend. Bei der jetzigen heißen Witterung ist es mehr wie sonst nöthig, daß die wegen Reinhaltung der Straßen bestehenden Vorschriften pünktlich befolgt werden. Diese werden hier in Kürze wiederholt: 1) Die Straßen müssen wöchentlich dreimal — Dienstag, Donnerstag und Samstag Nachmittags — vollständig gereinigt werden. Ber trockenem Wetter müssen die Straßen unmittelbar vor dem Kehren mit reinem Wasser begossen werden. Dabei müssen 2) Die Straßenrinnen vom Schlamme befreit (ausgekehrt und abgespült) werden, damit faules Wasser nicht stehen bleibt. 3) Die Abtritte, insbesondere die Winkel-Abtritte, müssen öfter als sonst ausgeleert, ein Auslaufen derselben muß vermieden werden. 4) Die vor den Thoren wohnenden Einwohner sind verbunden, die Fußwege der Ehausseen rein zu halten. 5) Die Bewohner der Staats- und städtischen Gebäude sind hinsichtlich ihrer Wohnungen für Befolgung dieser Vorschriften verantwortlich. 6) Den Metzgern wird empfohlen, ihre Schlachthäuser öfters mit frischenr Wasser auszuspülen und den mit Blut vermischten Dung möglichst bald aus den Hofraithen entfernen zu lassen. Die Nichtbefolgung dieser Vorschriften wird unnachsichtlich bestraft werden. Gießen, den 29. Juli 1873. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Uidjer Theif. Ein Pröbchen ultramontaner Maulwurfsarbeit. Der „Main-Ztg." wird aus Gernsheim geschrieben: Wie die Ultramontanen gegen das neue Schulgesetz überall Hetzen, davon mag ein Auszug aus einer Druckschrift Beweis geben, welche Sonntags von der Kanzel herab empfohlen wurde und welche zu 1 kr. gekauft wird. Ihr Titel ist: „Recht muß Recht bleiben." „Das hessische Schulgesetz." Wir bringen aus dieser einen Bogen großen Brandschrifr nur einzelne besonders charakteristische Stellen. Die Schrift beginnt: Hessisches Volk, wach' auf! es ist Gefahr, bedroht bist du in deinem heiligsten Recht, in deinem theuersten Eigenthum. Habet ihr Eltern ein kostbareres Eigenthum, als eure Kinder, gibt es ein geheiligteres Recht, als ihr habt auf sie? Um euere Kinder handelt es sich , denn wer euch die Schule nimmt, der nimmt euch euere Kinder. Die liberale Partei will es in unserem Lande bis zu einem Gesetz bringen, welches euch euer • das soll aelckeben durch da« neuelReaterung die Zustimmung der Stände dazu, daß der Stadt Main; ein wei- ’ ’ Tinrfpfvn hon IV« Millionen Gulden zu 4 vCt. aeaen balbiäbriae Kün- Schulen nicht aufzwingen. Ticßr Recht über euere Kinder nimmt Schulgesetz. teres Darlehen von 1 y2 Millionen Gulden zu 4 pCt. gegen halbjährige Kündigung aus der Staatskasse gewährt werde. Berlin, 8. August. Aus Anlaß der epidemischen Nuhrkrankheiten und des Auftretens der Cholera haben die Provinzialbehörden angeordnet, daß über die Erscheinung von Epidemieen mit strengster Genauigkeit Nachweisungen anzufertigen und von 14 zu 14 Tagen an die Oberbehörde einzusenden sind. Sanitätspolizeiliche Maßregeln sollen unter Mitwirkung schleunigst zu bildender Sanitäts-Commissionen festgestellt und ausgeführt werden, namentlich sollen die Ortsbehörden durch geeignete öffentliche Belehrung für die Verbreitung von Verhaltungsregeln sorgen. Sodann ist Bedacht genommen worden, in Städten und dichtbevölkerten Jndustriebczirken eine genügende Anzahl von Anstalten zur Unterbringung Erkrankter zu haben. Die Ortsbehörden sind ferner angewiesen worden, namentlich in den größeren ländlichen Districten Depots von Desin- ectionsmitteln, guten, stärkenden Weinen rc. anzulegen und eine genügende An- ahl von Krankenpflegern heranzuziehen. Die Landräthe und Kreisphysiker sollen ich von den Anordnungen der Ortspolizeibehörden und Sanitäts-Commissionen genaue Kenntniß verschaffen und dafür sorgen, daß die erforderlichen Maßregeln rechtzeitig und ausreichend ergriffen werden. Berlin, 8. August. In Luxemburg beginnen die Wühlereien der Cle- ricalcn gegen Deutschland wieder. Es werdeu wieder großartige Demonstrationen unter den» Titel von Ovationen in's Werk gesetzt, wobei die gedrillten Massen dtlrch die Straßen ziehen mit Musik und unter Fackelbeleuchtung und unter lautem Johlen des famosen: „Mir wolle bleiwe wüt mir sin! Mir welle glüt king Preiße gin!" („Wir wollen bleiben was wir sind! Wir wollen gar nicht Preußisch werden!") — als ob es sich für die Luxemburger darum handle, Preußisch zu werden. Alle solche Manöver haben zum Zweck, das Land in Aufregung zu erhalten und es auf die ersehnte „Revanche" vor- znbcreiten. Mit dem Worte „Neutralität" im Munde, läßt das „Wort" und seine Wiederkäucrin, die Jndependance Luxembourgcoise, nicht ab, wider Deutschland zu wüblen und zu Hetzen, insgeheim und öffentlich. Noch neulich wurde , von dem Bischof, im Einverständniß und im Verein mit den belgischen Vischö- ; fen eine große Wallfahrt nach St. Hubert, im belgischen Luxemburg, in's Werk gesetzt. Der Bischof mit seinen Seminaristen, Pastoren und Caplänen voran, , zogen die Wallfahrer zu mehreren Tausenden nach St. Hubert, um sich dort mit „unseren belgischen Brüdern" im Gebete zu vereinig-u! Und wozu dieses Gebet? Damit Gott die Feinde (?) des Papstes und seiner weltlichen Herrschaft (die Deutschen und die Italiener) von der Erde vertilge und das fromme, wallfahrtsselige Frankreich, d. h. seine Jesuiten, zu Herren der Erde mache. ' Ein Jeder weiß, daß das der Sinn des Gebets der frommen Pilger ist. Und das geschieht von dem Clerus eines neutralen Landes, dessen Organ, das „Wort", so laut und prahlerisch für die Neutralität dieses Volkes in's Horn bläst. , Posen, 9. August. Die „Ostdeutsche Ztg." meldet: Tue Cnnunal- Deputation des hiesigen Kreisgerichts beschloß auf die persönliche Vernehmung des Erzbischofs Ledockwwski zu vcrzichteu uiib in contumaciam zu verhandeln. Wilhelmshafen, 3. August. Der „Ostfr. Ztg." wird geschrieben.- „Wie leise Gerüchte gehen, soll die hiesige kaiserliche Werftverwaltung von höchster Stelle angewiesen fehl, ihre Vorrichtungen dahin zu treffen, bei eventuellen Fällen eine Indienststellung der hier liegenden Panzerfahrzeuge, sowie der Corvette „Augusta" rc. rasch bewerkstelligen zu können. Man vermuthet, diese Maßregel stehe, auf die spanischen Zustände und daraus etwa erwachsende Eventualitäten blickend, nicht ohne Verbindung mit letzteren. Jedoch sind diese Deutschland. Aus Oberhessen, 8. August. Am 17. d. Mts. findet wiederum „anläßlich der Verfolgung der alleinseligmachenden Kirche" eine große Wallfahrt nach Sternbach (bei Wickstadt in der Wetterau) statt. Mit Rücksicht auf die bereits angekündigte „großartige Theilnahme" sind zwei Kapuziner Patres beor dert, welche Aushülse in der Spendung der Sacramente leisten sollen. - Die 23. katholische Generalversammlung findet, da der Abhaltung derselben in Regensburg verschiedene Hindernisse im Wege standen, vom 1. bis 4. Septem ber d. I. in München statt. — Das St. Marien - Waisenhaus bet Neustadl im Hess? Odenwald wird, sobald der Beschluß der zweiten Kammer, die Ausschließung der religiösen Genossenschaften von den Privat-Erziehungsanstalten betreffend, Gesetzeskraft erlangt hat, ausgelöst werden. — Am 3 t. v. Mts. tagte in Friedberg eine kirchliche Conferenz, welche den Entwurf eines neuen Volksschulgcsetzes für das Großherzogthum Hessen berieth und beschloß, das dessallsige Referat, sowie die ausgestellten Thesen den beiden Ständekammern und dem Ministerium zu unterbreiten. — Die bei der letzten-Jahresversammlung des hcssen-darmstädtischen Hauptvereins der Gustav - Adolph - Stiftung gesammelte Festcollect» von 104 fl. wurde zu gleichen Theilcn unter die nassauische Gemeinde GrieSheim und die westphälischeu Gemeinden Heldeubergen und Gleidorf verthetlt. (Frkf- Journ.) Darmstadt, 7. August. Der Ausschuß der evangelischen Landes synode, welcher znsammengetreten war,, um den Bericht des Ausschußreferenten Professor Köhler in Friedberg entgegenzunehmen und bezw. festzustellen, hat heute seine Sitzungen beendigt. Als Tag des Zusammentritts des Plenums ist der 9. September d. I. in Aussicht genommen, um welche Zett die zweite Kammer uoch vertagt sein wird, und werden demnächst die Einberufungen erfolgen. Gerüchte noch vorsichtig aufzunehmen." München, 8. August. Der Veteranenverein Augsburg beging am Sonntag seine Fahnenweihe, stand jedoch noch im letzten Augenblicke von der kirchlichen Weihe der Fahne ab, weil der katholische Pfarrer verlangte, daß die Fahne zuerst nach katholischem Ritus benedizirt werde, — die meist der protestantischen Confession angehörigen Festjungsrauen und Spenderinnen der Fahne dagegen die Weihe nach protestantischem Ritus vorgenommen haben wollten. Unter solchen Umständen beschloß ber Veteranenverein, die Fahne gar nicht weihen zu lassen, verbrachte sie auf das Rathhaus und nahm sie hier Rom in's Mhor Me. in.1’ Üimgelmäßi Pius aber n Itaades tra mng N b/1 ijt es überha Aesahr, belä u»vhl Wannt Ki-> ÄZ w Wie ien ' schwer verw «Itlltli*1,1 Ian Su W*" l , Die Ate 'ber P eijj* '“"bereu Eine spätere Krasstelle lautet: , r Diese Communalschulen sind überhaupt keine christlichen Schulen , ( was da von religiös - sittlicher Erziehung im Schulgesetz geredet wird, das j nicht von christlicher Erziehung, vielmehr können an diesen Communal- schulen auch Judenlehrer angestellt werden, so daß eure Kinder m Wirklich- i keit in Judenschulen gehen. So müßt ihr also eure Krnder auch mitunter in Judenschulen schicken, müßt mit eurem katholischen Gelde Lehrer bezahlen und habt keine katholischen Lehrer dafür, es werden euch eure alten Stiftungen genommen, welche zur katholischen Erziehung der Kinder gemacht worden waren, und werden wenigstens deren Erträgnisse für Schulen verwendet, durch welche man gerade die katholische Volksschule zu.Grunde zu richten sucht, und das geschieht Alles unter dem scheine sittlich-religiöser Erziehung. Eine dritte besonders gepfefferte Stelle lautet. Man sieht, daß der Hauptgrund zu diesem neuen Gesetze nicht d e Verbesserung des Schulwesens war, sondern die Feindschaft gegen die 'Religion, welche man überall zu verfolgen und zu verdrängen sucht. " Schöne Schmeicheleien für unser Ministerium, ja sogar für den Groß Herzog, mit dessen Genehmigung das Gesetz vorgelegt wurdeI Die Wuth steigert sich dann in einer vierten Stelle zu folgendem Uebrigens ist es das allerschlimmste Spiel, welches man mit der Schule treibt. Aus der Schule geht das zukünftige Geschlecht hervor; der Mensch aber muß wie Alles so auch die Religion in der Kindheit lernen, aus einer gottlosen Schule gehen gottlose Menschen hervor , und die Zukunft gehört dem Unglauben, gehört den Männern der Leidenschaft und der Revolution. Unsere cousessionellen Schulen waren seither gut, setzt sollen sie Communalschulen werden, trotzdem die bestehenden Communal schulen in Bezug auf Unterricht und Erziehung weit hinter den Confessions- schulen zurücksteheu und von Niemand noch geliebt worden sind. Durch die Communalschr/len wird das Volk, welches daraus hervorgehen wird, ein gottloses und liberales werden. , f. Das saubere Machwerk fanatischer Pfaffen und Jesuiten schließt endlich mit folgender Aufreizung zum Widerstand: Wer kann daher dem bevorstehenden Schulgesetz seme Zustimmung geben: Nur eine Sorte Menschen, die nämlich abdanken wollen als Bürger, als Christen und als Menschen. Denn als Bürger dankst du ab, wenn du in öffentliche Angelegenheiten nichts mehr hineinzureden hast; wenn man mit dir und deinen Kindern machen kann, was man will, bist du kein freier Bürger mehr, so hat man ehedem die Sclaven behandelt. Und als Christ dankst du ab, wenn du dein Kind, das du zur Taufe getragen hast, nun einer Schule übergibst, welche die Schule des Unglaubens ist. Und als Mensch dankst du ab, wenn man dir deine Kinder wegnehmen darf, wie man dem Thier seine Jungen nimmt und sie nach Gutdünken anbindct oder ersäuft. An der Schule hat der Staat allerdings ein Interesse, und das lassen wir ihm, aber die Familie, Vater und Mutter, haben auch ein Interesse und zwar mehr als ein Interesse, sie haben ein Recht auf die Schule, weil ihre Kinder die Schule besuchen und dieses Recht geben wir nicht dem Staate. Und die Kirche hat auch ein stecht auf die Schule uud zwar deswegen, weil ihr christliche und katholische Eltern seid und die Kirche die Schulen gestiftet und seither für sie gewirkt hat. Und alle diese Rechte geben wir nicht auf, und wir dulden nicht, daß der Staat allein die Schule nehme und damit mache, was er will, vielmehr muß Recht Recht bleiben uud wir lassen uns unser Recht nicht nehmen. Deswegen, hessisches Volk, ermanne dich, wehre dich und laß dir solche Londr Räumten st ^gezogenen ' Daily A Mtz behaft »iw ' pWn uri ' »« Wen, Md. Ein w*i feit (,n Beispiel ^nihihiner in den werden. y übet (SS «tu n W mau i entgegen. Colmar, 6. August. Die „Els. Volks-Ztg." schreibt: „Heute Morgen um 10 Uhr ist von den aus Frankreich heimkehrenden deutschen Truppen der Vrigadestab und das 2. Bataillon des 4. Pommcr'schen Infanterie-Regiments Nr. 21, zunächst von Gebweiler kommend, m unsere Stadt eingerückt und von dem berittenen Osficiercorps der Garnison empfangen worden. Nach ihrer Ankunft defilirten die Truppen in ausgezeichneter, strammer Haltung auf dem Marsfelde vor dem Brigade Commandeur, Herrn General-Major v. Wedell, vorbei und begaben sich dann nach ihren Quartieren. Dieselben halten hier Ruhetag und werden am 8. d. Mts. in der Frühe wieder abmarschiren." Äus Süddeutschland, 7. August. In weiten, weiten Kreisen Deutschlands wird man sich der Erinnerung an das Ereignis; heute vor drei Jahren freuen, wo die deutsche Waffenbrüderschaft zwischen Nord und Sud neubegründet und alle Erinnerungen von 1866 auf ewig begraben wurden. ; Gerade in diesen Tagen vollzieht sich noch ein Act nachträglicher Dankbarkeit für die mit Weißenburg beginnenden Großthaten der deutschen Armee durch die freundliche Bewillkommnung und Aufnahme der aus Frankreich heimkehren- den -Truppen. Von ihnen singt der Dichter nicht: „Und als sie kamen in'S bciitjaK Quartier, sie ließen die Köpfe hangen!" Können wir mit dem Rückmarsch unserer Truppen das Nachspiel des militärischen Kriegs als abgeschlos- sen ansehen, so wendet sich naturgemäß die Aufmerksamkeit der deutschen Nation mit um so größerer Energie dem Kampfe gegen die Rcichsseinde im Innern zu und unter ihnen sind' natürlich die stärksten auch diejenigen, welche am schärfsten in's Auge zu fassen sind. Der Kladderadatsch, der auch entschieden der Ueberzeugung ist, daß man gegen die Machtmittel einer staatsfeindlichen Weltmacht nicht mit Rosenwasser und kosmopolitischen Sentenzen fertig wird, ruft in einem feurigen Gedicht zur Eintracht unter allen freidenkenden Männern und zum Kampf in festgeschlossenen Reihen auf. Daß zu den Gegnern auch dieienigen „Conservativen" gehören, welche mit Herrn v. Gerlach denken und Darmstadt, 9. August. Die Stadt Mainz hat zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen in Betreff der Stadt-Erweiterung 1,500,000 fl. nöthtg und ge= vltp..w ........ »-/-----, ------ . - =. ,, , . . beten, ihr dieselben darlehensweise aus Der Staatskasse vorzuschießen, was nach,in seiner Person den Ultramontanen die Bruderhand reichen, hat ein halbanu- dem Stand der Finanzen keinem Anstand unterliegen dürfte. Da iudeß die liches Organ in seiner neulichen Recognoscirung des feindlichen pccrc h Stände beschlossen haben, daß alle Ueberschüsse, soweit nicht anders vereinbart 'mir aus Vergeßlichkeit nicht angeführt. Vielleicht schärfen dw nutvtanrer wird, zur Tilgung der Eisenbahuschulden verwendet werden sollen, verlangt die Waffe geführten Angriffe auf den Cultus-MiNister jetzt das officlose Gedäch mß Mad w s- roaren \ t n Gnichtss uie man hö Micher den Hebetgabe an KebeUen scho »n.Md Lchaden in 11 bis 1 W geigentlichen 3n£ - D L M/s. mcl hieg^ifftn ji widersetzen Madl ßiiabe erzeben Eching Lad Eimückeu bei * Lveale -echtes bcsch de» zegeiirn NWndd; ein wei- c,9e Run. ^ten und j daß über >n an- 'den sind, bildender .sollen die 'tnnz von '' Städten Wen zur Angewiesen >n Desin- * An- ter sollen ^nrissionen n der Cle- Demonsira- e gedrillten htnng und sm! Mir inbl Wir Luxemburger zum Zweck, manche" vor- Wort" und 'er Deutsch- ilid) wurde tyn Bischö- z, in's Werk Lünen voran, n sich dort wozu dieses liehen Herr- Vas fromme, Erde mache, jer ist. Uni) Dnjdii, das Lölkes in's e Crimml- Pernchwung u verhandeln. getrieben: *ig oon , bei enge, sowie a vemnthet, erwachsende ch sind diese beging am blicke von der »erlangte, daß die meist der herinnen der mmen haben ie Fahne gar chm fte hur »>* „Heute Morgen Truppen nsanterie-Regu labt eingerum morden. M T Haltung au' aior».$te; ,fialten h'N *"Ä ■ Danlbarten AM« ttS jifjj n>tl4e, 5® SS? ach c Oesterreich. Wechsel. sehr wahrscheinlich. 74V* Oberhessen (üngfanö. 4 entgegen. eben eben Borsennachrichten. 9 August 1873. Prioritäten, östr. Stsb. Prior. 603/6 östr 8. Lombard 49 * 4 Livorneser 33Vr Toscaner 54 Elisabeth.-Prior. 89 3O/o 3°/o 3°/o 50/o 5% , verdächtigen Umständen ein Israelit von seiner Familie. Nach längerem Suchen fand man ^denselben gestern an einem Baume erhängt. I _ _ 2ßic wir vernehmen, wird nächsten Sonntag und Montag zur Erinnerung an — , - « . ' /Ti . - f _ L k - 1 cm ... . .PCX - .ul Aunf» aÄ (C Tonaemälde: „Die Schlacht von Leipzig," wobei dje Knalleffecten durch 50 Mmm vom hiesigen Reqimente geliefert werden, welche den Kanonendonner durch Losschießen der Gewehre ersetzen Wir macken im Voraus auf diesen Genuß aufmerksam und verweisen des Näheren auf den Jnseratenthetl des Anzeigers, welcher in einer der folgenden Nummern das ausführliche Programm bringen wird. «Amsterdam lAugsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto Actieii. Frankf. Bank 146 Frankf. Vereina-Kasse 1151/4 Darmat. Bankact. 4 i 9 ’/z Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1025 Oest. Creditact. 246 Galizien 121 Ästen. Die China Mail erörtert ausführlich die Audienzfrage und behauptet, daß die fremden Gesandten mißgestimmt darüber sind, weil der japanische Gesandte in Folge seines höheren Ranges Vortritt vor allen gehabt habe. — Das Uebungslager zu Feng Hwang ist abgebrochen und die fremden Lehrer entlassen worden. — Der Mikado will seinen Palast vorläufig noch nicht wieder aufbauen, um nicht sein Volk mehr zu besteuern. — Im Innern Japans ist eine alte, noch gut erhaltene christliche Kirche entdeckt worden, die aber zu anderen Zwecken als christlichem Gottesdienst gegenwärtig dient. London, 7. August. Weitere Briefe unserer Blätter ans den geräumten französischen Landestheilen sind wieder des Lobes über die abgezogenen deutschen Truppen voll. Die Preußen, sagt der Correspondent der Daily News, wurden in Nancy mit Achtung und keineswegs nut Abnen quna betrachtet. Wenn die Bevölkerung auch durch und durch französisch ist, so wäre es doch nicht gerathen, wenn die heutige Regierung in Versailles sie . zwingen würde, Vergleiche anzustellen zwischen dem Cabinet de Broglie und der festen, aber freundlichen und billigen Herrschaft des Generals v. Mann- tenffel. Einfache und gutherzige Seelen stimmen darin überein, daß sich die Preußen seit dem Friedensschlüsse trefflich geführt haben und daß die Officiere ein Beispiel gaben, welchem die ter französischen Armee wohl thun würden, nachzunahmen. Laut wagt jedoch Niemand diese Ansichten zu äußern, um nicht in den Blättern als Verräther, der sich an Bismarck verkauft, verlästert zu werden. Im Uebrigen stimmten die sämmtlichen Berichterstatter in der Angabe überein, daß in den geräumten Landestheilen die Stimmung der Bevölkerung entschieden gegen die heutige französische Regierung sei, daß auf der anderen Seite aber Thiers hochgeehrt und gepriesen werde. AuS diesem Grunde . sieht man denn auch in Nancy der Absetzung des Präfecten wie des Maires k.. S. 98Vz k. 8. 100 k. 8 1 047/v k. 8. 105i/h k. 8. 931/4 k. 8. 105‘ 6 k. 8. 105 k. 8. 1181/8 k. 8. — k. 8. 927/8 k. 8. 1051/4 m. 8. — 1. 8. 105 0,0 Actien. 50/0 östr. F. St. E. B. 354 Lombard. Bahn 196 Ludwigsh. Bexbach 188-' § Maxbahn 133 Bayer. Ostbahn 119 74 Rhein-N ahebahn-Act. Hess. Ludwigsb.-Act. — Goldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57V2—581/, Pistolen . . 9 88—40 „ doppelte 9 3J—40 Holl. fl. 10 St 9 52—54 Ducaten . . 5 31—33 20 Frankenst. 9 201/,—211,, Engi. Sover. 11 46—48 Rusa. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 25—26 Lrdmsverllcherungsliank f. D. in Gotha, gegründet 1827. 2981) Die älteste und größte Lebensversicherungs-Anstalt in Deutschland batte am 1. Juni 1873 einen Versicherungsbestand von 80,848,400 Thlr. Effektiven Fonds von . 19,670,000 „ ->m We 1873 werden den Versicherten 35 Procent, IM Jahre 1874 aber 37 Procent der cingczahlten Prämichjals Dividend- gewährt. Es stellen sich hiernach die Versicherungskosten auf das möglichst niedrige Maaß. Der neueste Rechenschaftsbericht der Anstalt und Antragsformulare werden durch unterzeichnete Agenten unentgeldlich verabreicht. in Gießen durch Buchhändler A. Nicker, in Büdingen durch Ortseinnehmer Louis Hohler, in Lich durch Lehrer H. K. Walz, in Marburg durch Oskar Ehrhardt. zu tz August, Abends. Valencia hat sich auf Gnade und Ungnade ergeben. Martinez und Campos haben die Stadt besetzt. Die Unter- werfung Cartagenas wird erwartet. Regierungs-Nachrichten zufolge steht das Einrücken der Truppen in Granada bevor. Castellon wird von 1000 Carlisteu unter Cocala bedroht. - - Di- Cortes fiafien die Aufhebung des Begnadigungsrechtes beschlossen. Die Annahme des Verfassungs-Entwurfs, wonach aus den gegenwärtigen Provinzen 49 Staaten gebildet würden, scheint Spanien. Madrid, 7. August. Die Stadt Valencia starrte am Montag voriger Woche von Barrikaden und Kanonen, und gegen 10,000 Freiwillige, Rebellen, waren kampfbereit; am Donnerstag soll die Zahl derselben sich schon auf 2000 vermindert haben. Di- am stärksten befestigten Punkt- der Aufruhrer sind die Eingänge der Stadt, die Straßen Ruzafa, San Vicente und Cuarte und der Sticrcircus. Selbstverständlich war ein großer Theil der Einwohnerschaft geflohen. Auch einigen Officieren der Freiwilligen schien es schwül zu werden; doch wurde ihnen mit dem Tode gedroht, wenn sic sich entfernen wurden, und der Gerichtsschreiber Calao, welcher den Rang eines Capitäns bekleidete, ist, wie man hört, wirklich erschossen worden. Der General Martmez Campos, welcher den Angriff auf die Stadt leitet, hat mehrere Aufforderungen zur Uebergabe an die Rebellen gerichtet; da sie nicht angenommen wurden, und die Rcbellen schon dreimal auf seine Truppen gefeuert hatten, fing er am -. August an gegen die Außenwerke zu bombardiren; die Granaten verursachten einigen Schaden in der Vorstadt Cuarto. Das Feuer wurde von beiden Setten von 1 bis 7 Uhr Nachmittags fortgesetzt Doch scheint das Bombardement der eigentlichen Stadt erst am Morgen des 3. August begonnen zu haben. In Salamanca sind die Barrikaden medergerissen wordem - Die fremden Gesandten in Madrid haben, wie die Blatter vom 4. d. Mts. melden, Weisungen von ihren Regierungen erhalten, ihren betreffenden Kriegsschiffen die Ermächtigung zu geben, sich der Beschießung der Kustenstadte geführt werden.3. $£r „Wanderer" meldet aus Cattaro vom gestri- Taae • Der Fürst von Montenegro ist durch einen Schuß in s Gesicht chw-?v°rwuL wordeir Di- Stad? ist m großer Aufregung. Näheres, na- entlieh der Thäter, ist noch nicht bekannt. iUra 9 August. Die Nachricht, daß der Fürst von Montenegro durch einen Schuß verwundet worden sei, ist als vollständig aus der Luft gegriffen zu bezeichnen. OtuCieu. Rom, 7. August. Wie der „Paese" erzählt, hat der Papst dieser Tage zu wiederholten^Malen die Pfarrer Roms bei sich gesehen und diese beu in / Verhör genommen wegen der bei den römischen Clerikein einreiheuden Sitte, in ungeistlicher Kleidung einherzugehen. Die Pfarrer versuchten diese Unregelmäßigkeit als eine unumgängliche Vorsichtsmaßregel darzustellen, wovon Pius aber nichts wissen wollte. „Ich will, daß die Priester das Zeichen ihr Standes tragen. Es denkt Niemand daran, sie zu belästigen, imd die Regie- runa hat den Willen und die Mittel dazu, sie zu be,chutzen. Gegend Abend ist es überhaupt besser, daß die Priester sich zu Hause halten, nicht wegen der Gefahr, belästigt zu werden, sondern aus anderen Gründen, die den Herren wohl bekannt sind." Lokal-Notiz. Gießen, 11. August. Im Laufe der verflossenen Woche entfernte sich in Lollar unter B e r m i s ch t e S. Offenbach, 6. August. Es verdient öffentlich anerkannt zu werden, daß unsere Polizei gestern das zum Verkauf auf den Markt gebrachte Obst einer Visitation unterwarf,uno die unreifen Frückte verschiedener Höckerinnen (5 Mahnen voll) dem Großh. Kreisarzt zur ärztlichen Prüfung vorlegen ließ. Dieselben wurden für ungenießbar erklärt, worauf die Consiscatlon eintrat, welcher noch die gesetzliche Strafe Nachfolgen wird. - Wenn man bedenkt, daß das Obst meistens von Kindern gegessen wird, die durch den Genuß solch unrelfen Zeuges leicht krank werden, so kann man wohl sich einen Begriff machen, welches UnheU durch bieje Maßregel Aus Lembera, 1 August, wird dem W. Tagbl. geschrieben: „Im Umkreise von Stryi herrscht die Cholera, und weil die dortigen Bauern an böse Geister glauben, welche nach dem Tode umgehen und die Cholerakrankheit verschulden, so wurde für emen solchen bösen Geist der tobte Dorfschulze Mikolaj Maeewko aus Tuchla ausersehcw Der Schulze Olega Jlkonaus Libossura rieth nun seinen Bauern folgendes Mittel an: Der tobte M/kola) Macewko würbe ausqegraben unb in seinen Leib brei Pfähle getrieben, in den Kopf, in bie recht.Rippe und in den Rücken. Darauf durchbohrte Olega den Leichnam mit einem charfen Schuß und die zer- stückelten Ueberreste der Leiche wurden als Präservativ gegen Cholera unter Bauern,äMt vcrthetlt. Dieselbe Procedur verordnete Ludwig (Seinng, Dorfschulze öu Slawka, seiner Gemeinde ; doch wie zur Strafe für die vollzogene Schändung unschuldiger Tobten starb Gemng noch an demselben Tage — an der Cholera. Als die bestürzten Bauern den Tod ihres Wun- derdoctors sahen, waren sie von dem verbrecherischen Jrrwahne geheilt. * Auf dem Fischerplatze in Triest fand dieser Tage cm grau, ames H andg em enge zwg ch en amerikanischen Matrosen statt und es gab blutige Köpfe. Ein herbeigeilter Otpcier der Fregatte forderte die Leute zuerst gütlich zur Ruhe auf, da jedoch feinen Worten kem Gehör gegeben wurde zog er den Säbel, um die Tumultuanten aus einander zu treiben. Emer derselben entriß ihm die Waffe und hieb auf ihn ein, wurde jedoch von seinen besonneneren Kameraden zuruck- aebalten Patrouillen der Sicherheitswache stellten mit Muhe die Ordnung wieder her. A dritten Tage darauf sah man die Fregatte sich weit hinaus auf die hohe See begeben und spater einen Körper, der eine menschliche Gestalt hatte, an einer Raa baumeln. Cs war der Matrose, der sich an dem Officier vergriffen hatte. Nur durch eine ]o ^'^ße Justiz ist man im Stande, die heterogenen und schwierigen Elemente, aus denen eine amerikanische Schiffsmann- jd)aft bestehy ^3^ gewöhnlich in ihren Synagogen am jedesmaiigen Sterbetage von Vater oder Mutter den „Kadisch" zu sagen, d. h. ein Ergebungsgebet an die Gottheit zu richten her neuen Synagoge St. Helens in London verrichtete vor Kurzem ein Greis zum 96 Male Dtek8 ©ebet fü? fehlen Vater, den er in seiner frühesten Kindheit fast vor einem Jahrhundert verloren hatte. Der Greis,' ein Schneider Namens Barnet Hyans befindet sich nock immer im Besitz seiner geistigen Fähigkeiten und kann selbst ohne Brille lejen. nod) immer im^entz i ^p. 28. Vers.) Ein amerikanisches Blatt schreibt: Unsere Leser werden sich des interessanten Berichtes erinnern, der vor etwa einem Jahre über die Fam.lien- Anacleaenbeiten der Frau Absolon Countaway in Terrence-Bay veröffentlicht wurde, die zu die- hr^ekt di Zng borenen durch bie Geburt von vier Kinbern in Staunen vcr.etzte. Der $or nng ist nun wieoerholt worben, indem Frau Countaway am letzten Donnerstag weiterer: vier Kinbern bas Leben aah. Mutter unb Kinder befinden sich wohl. Seit ihrer Verheirathung KÄ also in 10 Jahren, hat Frau Countaway 17 Kinber m folgenber Ordnung zur Welt gebrad)t: 1. eins, 2. Zwillinge, 3. Zwillinge, 4. Zwillinge, 5. Zwillinge, 6. Vier- l. Spanier, neuest. 3°/q 175/s Ainerik. Bonds 1881r 1OO'/2 n „ 1882r 973/a n n 1885r 98« 2 r n 1887r 995/a ^[(gemeiner Anzeiger. Versteigerungen. behufs müsenudeln empfehlen I. A. Busch Söhne. Jeilgeöotenes Bekanntmachung. 3656) I. A. Busch Söhne. dermiethungen. 3474) In Vit. C- Nr- 80 wird ein brave Kindern hat- I Eingemachte Früchte, von Emil Fischbach in K. Grünebaum 1 Seltersweg, Ital. Maccaront, Eiergc müsenudeln. empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Brünellen, Kirschen, Aepfclspalten, Catharina-Pflaumen A Condensirte Milch. Liebigs Fleischextract. meyer'sch n Häuft am Canzleiberg. Gießen, 4. August 1873. Besondere Bekanntmachungen. Bekanntmachung. Bei den nächstens in hiesiger Gegend stattfindenden Truppenübungen steht der Stadt Gießen vom 24. August bis 14. September ct. nicht unbedeutende Einquartirung von der Großh. Hess. Division in Aussicht. Indem wir die hiesigen Einwohner hiervon einstweilen benachrichtigen, bemerken wir, daß den Quartierträgern nach § 10 des Gesetzes vom 25. Juni 1868 gestattet ist, ihre Verbindlichkeit auch durch Gestellung anderweiter Quartiere zu erfüllen. Damit aber solche Wünsche und etwa gewünscht werdende Zuteilung von Officieren bei dem Schreiben der Billete berücksichtigt werden können, erscheint nöthig, daß die betreffenden Quartierträger uns hiervon alöbald Anzeige machen. Gießen, den 8. August 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. (3628) Vogt- 3638) Gutes Heu wird angekauft fü E das Thierspital von PH. Körber, Diener in der Veterinäranstal! Punsch-Cssenze und feine holl. Liqneure. 3655) Ein außerordentlich großer und sehr schöner Hund, Bernhardiner Nace, ist Straßen verschiedene Arbeiten, als: Gußröhren - und Stein - Lieferung, Maurer-, Steinhauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Schreiner-, Schlosser-, Weißbinder-, Spengler- u Pflästecer- Arbeiten, sodann das Räumen des Stadtringgrabens versteigert werden. Gießen, den 11. August 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Aufforderung. 3653) Der, unbekannt wo, abwesende Ludwig Gilbert von Lich oder dessen Rechtsnachfolger werden hiermit aufgefordert, binnen 90 Tagen — vom Erscheinen dieser Aufforderung in den Blättern an gerechnet — über das von seiner verstorbenen Mutter Charlotte Gilbert in Lich errichtete Testament, wonach deren Tochter Friedrich Koch Ehefrau in Lich zum alleinigen Erben eingesetzt worden ist, Erklärung dahier abzugeben, als sonst das Testament vollstreckt werden wird. Lich, den 4. August 1873. Grobherzogliches Landgericht Lich. Erdmann. Die Material-. Aarb- und Colonialwaaren- Handlung und Niederlage natürlicher Minerat- brunnrn 3567) Dienstag den 12. August, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Wohnung des Herrn Musikdirectors Mickler, im Hause des Herrn Buchhändlers Ferber am Kirchenplatz dahier nachoerzeichnete gut erhaltene Möbel freiwillig versteigert: ein feines Tafelclavier von Schiedmayer Söhne in Stuttgart, 4 Sopha, darunter 1 Schlafsopha, Bettstellen, Kleiderschränke, 1 Waschtisch, 3 Nachttische, 1 Schreib- secretär, 2 Büchergestelle, Tische, Spiegel, Stühle, Küchenschränke, Küchengeräthe und sonstiger Hausrath. Gießen, den 5. August 1873 M- Pilger. Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 ff. per Dutzend, 4 ff. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsam» Johann Maria Farina in Köln. 30°io Ersparnis® bei bedeutend intensiverer Leuchtkraft des Steinkohlen: gases durch die Carbonisatoren der Ersten deutschen Astralgas-Anstalt in Darmstadt. (Anlagekosten ganz unbedeutend. Prospekte und Zeugnisse gratis und franco). (3446) $ Tie Pfand und Lcihanstalt befindet fich eon heute an in dem ton mir erkauften früher Ne 3654) Donnerstag den 14. l. Mts-, Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause , . Erbauung von Schulabtrittensowie Reparaturen an städtisch n Gebäuden und und bamb. Zwetschen. Erbsen-, Bohnen- und Linsenmchl. Tafelmandeln, Tafclrosinen, Cimöiüirtfjfcfjaftficfje (£rei)it4!nnfi in Frankfurt a. M. 5°o Hypotheken, sowie Teilbeträge derselben, werden unter unserer Garantie für Ka pital und Zinsen abgegeben. Zinsen und Kapital sind an unserer Kasse zahlbar. | Für Gießen haben wir Herrn I. Haustein, VerwaltungsrathS Mitglied unserer Bank, mit dun Verkaufe der genannten Hypothek betraut. Die Direction. 3485) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- 83? Stellcnfuch enden tedwedei binet zu vermiethen und den 15. August < Branche kann das feit Jahren re zu beziehen. Zu erfragen in der Re- nommnte Bureau Germania zu Dies stauratton Gerhard. A den auf's Wärmste empfohlen werden. Zweite Bbst-i Gemüse- und Mnncn-Allsstellunj des Bberhesstschrn Girrtciibruwerems. 3657) In den Tagen des 27., 28. und 29. September d. I. soll) Alsfeld die diesjährige Obst-, Gemüse- und Vlumenausstellung des Vercü stattfinden. Programme werden den Mitgliedern zngehen und sind für Niöt Mitglieder durch das Comite in Alsfeld zu beziehen. Mitglieder haben n<# Ausweis durch die Mitgliederkarte freien Zutritt. Die Bethciligung an Ausstellung steht Jedem frei. Die Oberhessische Eisenbahn befördert und« kaust bleibende Ausstellungsgegenstände frei zurück. Arnsburg, am 2. August 1873. Der Präsident des Oberhessischen Gartenbauverems: Friedrich, Graf zu Solms-Laubach. Würfelzucker und feinft geft. Raffinade. Korkftopfen in allen Sorten. ital. Haselnüsse, Citronen, H Orangen, Oliven, ChamvignonS und B Trüffeln. M ft i z e n a. ” flYMfrfl von der Anglo - Swiss - Condensed - Milk - Cemp. in Chu o MlM) (Schweiz), pr- Büchse 39 fr., empfiehlt Emil Fischbach. Reisstärke. Caviar, Sardine* a i’hnlle, Ruff. Sardinen, Sardellen, Reunaugen, Hummer in Dosen, Cervelatwurst. Emmenthaler und M Thee, Vanille, Chocolade; W Rum, Arrac und Cognac. W Malaga, Madeira und Sherry, Neue holländische Vollhäringe empfehlen 3397) I. A. Busch Söhne. Bernhardiner Hund. Bad-, Fenster- und Pferdeschwämme. Julienne (getrocknete Franzosensuppen- kräuter). IohanniSbeeren- und Himbeeren-Gelee. 3652) 50 Steinschläger gegen hohn „0^ fernste l^-e Atcord und 50 Arbeiter gegen Tagelohi ! von 25—28 Sgr., werden gesucht von Bitti ! Unternehmer Weimer Anmeldungen am 1 Sonntag bei Schachtmeister M Keßlerin _ t c ! Wieseck, am Werktag in Wetzlar, sogenannt« (Stil Klavier zu verkaufen.! Haarbach. Keßler, Schachtmeister. Näheres bei der Erprd. d. Bltts.j 3631) 3n „dr,™ ©arten an her kann. Schutt gegen Vergütung von 18 bi 36K) Neue holl Doll - Häringe em- per Wagen abgeladen werden. vfi^sit E' apst. । Böger, Hofgerichts-Protokollifl 3522) slhttö 3456) Eine Scheuer mit Stallung in c c., Cin«Cniv der Hintergasse zu vermiethen. Näheres bei Gurken empfehlen 1 der Exped. d. Bl. I. A. Busch Söhne. -----] M«schte Mnz-lg-n. 3619, Alte Trappen und Fmst°r hat> 3613) c$in Di-nstmi>dch°n sucht a, ,u -erkaufen »«■ I Michaeli Rathtdiener Moll. ■ als: Annanas, Johannisbeeren, Apricosen, Nüsse, U Reineclauden, Pfirsiche. 3651) Nach einer Mittheilung der Betriebs-Direction der Oberhessischen Eisen-' bahnen wird der von der Bahnhofsstraße' , , ■ i ffirr nhprn hillm tu über die Oberhffsische Bahn nach dem.bet H. Semler I. tn Gcunberg btll g zu Güterschoppen der Deutz - Gießener - Bahn; grausen.________________________________ führende Weg auf längere Zeit gesperrt' in bekannter werden, da derselbe, wegen Anlegung eines! 12, lllmtlCI) ewige in uviuiiiuvi fünften Geleises, verlegt werden muß. i (S)ütC empfthlen (3501) Indem wir dies zur Kenntniß des hiesigen! <> föiXhn p Publikums bringen, fügen wir noch bet,!__, cy vV c.___ daß in der Nähe des Güterschoppens der^ Deutz-G-egener-Bahn eme Barriere er- Sytllö*0 Citi ndjtet roerbeH wird. ^sind von jetzt an wieder zu haben bei Gießen, am 8. August 1873. ' $r. Nautenstrauch Grobherzogliche^Bürgermeisteret Gießen-! an tcr ^J)D0Y. —------------: ~Z . ' 3589) Arbeiter gesucht. Neue geräucherte Bückinge F. Habenicht, Lampenfabrik. zum Trohes f en bei ( ZßoO) Am Sonntag Morgen wurde eil ' goldener Ohrring verloren. Der redlich- ------• Finder wolle denselben gegen Belohnung h 3545) Mehrere Wagen Mist hat zu! Lit. B-128, Neuenweg, abgeben. verkaufen Posthalter Krausch. ; —— ----. "Z", TZL ----> 3641) ?> bis 6 tuchttge Klempner hnfii finden dauernde Beschäftigung und hoben UL lJUU» VUUlJuL 111t der Gasmesser- und Metallwaaren empfiehlt Gg. Wilh. Weidig Ifabrik von Wild. Nicolai in Sieger (3618) am Markt. ! Retse^osten werden vergütet. 3086) Zwei große Familienwohnungen 1-. _ ... . und eine kleinere Mansardenwohnung nebst Dienstmädchen gesucht , welches in Hau. allem Zubehör pr. 1. October zu vermiethen- arbeit und Rühen geübt ist, und Liebe z G- CH- Spruck. Kindern hat- - Redaction, Druck undVerlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr- Ehr. Pietsch) in Gießen. 'm W. Bett N Zu Nr Set Naä V, M t Krrnünbl diestö V rechiier, Ei, Set Aüendofi bei grifi abzueindtl erkenntlich gelegen \ — — die 2 Meldung einer Be Ennitteli ] t $ V f“> ein IlNlizo JHeiifiic Crushin