Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. L8V3. Rr. 133 I Der Dank des Hauses Bismarck. Presse schönstens! Deutsch sand. EH V Vy w “c- geh t°7 Des Entwurf liegt Universitäten durch besondere Verhältnisse unvermeidlich eine grigmSnMunga. ’f Ä a’|‘rfÄflum vor Die unabhängige Deutsche Presse kraft üben, wie Heidelberg z. B. durch seine Lage. G.eßen kann sich auch M Entwurf blicken und ausruseu: „Das ist mit Berlin, Leipzig, München u. s. w. nicht vergleichen, wahrend es sicher unter «nm (Saufe Bismarck! Und scheint es fast unerfindlich, wie der den kleineren Universitäten einen sehr ehrenvollen Rang immer eingenommen hat ^er ? b Ä (DpSf^cn Reiches sich bewoaen fühlen konnte, durch Einbringung und uoch einnimmt, und während sicher von keiner Universität so viele ausge- Kanzler des Deutschen Neiches s ch vewogen yie , - „.jchnete Männer auf andere Universitäten beru en wurden, als gerade Gießen, s. S 4:4 u in Dkis, oshau. r- Gießen, 9. Juni, wie wünschenswerth es sei, tz-ceiti »-«rteljährtg 1 fl. 12 kr. «tt Brtngerlohn. Durch die Post dr-ogrn vtertelsührtg i fL 29 fr. vom Hause Bismarck bedankt sich die Deutsche (Bert. B-C) hi Mittwoch den 11. Juni Srschetnt täglich, mtt Rmä- nähme Sonntags. ILxpeditt»n: Eanzletber^ ett B Nr. 1. Es ist aber des Gesetzgebers unwürdig, sich auf den Standpunkt des Kleiderhändlers zu stellen, durch Feilschen mit der Reaction Uiid mit dem Liberalismus ein Gesetz zu Stande bringen. Hier kann' der Satz: „Wenn Zartes ich mit Strengem paart" keine Anwendung finden, hier muß betont werden, daß es zwischen Wasser unb Feuer keine Verbindung giebt. Ein gesundes Gesetz kann allerdings auch entstehen durch Vorschläge, nur müssen die Vorschläge venigsten von ähnlichen Grundsätzen ausgehen. Die unabhängige Presse unter das draconische Gesetz Bismarck's gestellt, würde sich bald nach den Fleischtöpfen Egyptens, d. h. nach dem „nülden" preußischen Preßgesetz^zuruck- ehnen. Für diesen Dank INS ''schcm Malz- itientn «egen omack, rascher btrr Derdau- vor allen der- 2 und 5 Tgr. üchbach ließen. e-r de durch rß ««* --gesetzt w-B jtoimmen lernt« it dazu gtHf von 1 2 Uhr» 3tt r Mhung liegt. intll ^mpentQbrit '! .btm geehrten Pf’ M ich ttabrnn 100061 Geichlechtz eJs ich mich Wohnung bc M bei Herrn Wt Wittwe. litthfchaft sich mieiben gesucht. 1 b. Mts. ~—-—-— linden dauernde ein Junge unter ür in die Lehre r, Kaplansgasse. nÄ t fkfr eines solchen Entwurfs die gesammte Presse zu beleidigen. Bei Gott und dem Reichstag ist Alles möglich!' Zu diesem Gedanken mag durch sein gehorsames Verhalten der Reichstag dem Kanzler wohl manch, med «ermüafiung gegeben haben. Wenn mm Fürst Bwmarck fernen Entwur in der jetzigen Gestaltung durch den Bundesrath durchdrucken und m den Reichstag einbringen könnte! Vielleicht wollte er versuchen, wie straff er den Bog » spannen dürfte. Das ist nur Chimäre schon bie Verhandlungen m Bundesrath werden den Entwurf wesentlich mod.stc.ren oder den Her n Re chs- ^nzler veranlasten, den «8t7ge d«> "ach Errichtung einnitm Blättenr"die ^Ln'anf' eine Vertheidigung" freilich, welch- mW weniger demokratiickcn Republik einbrächte, wir glauben, der Rcichstagchls ein Aieisterstück von Advocaienkunst ist. Mau höre, dre Profestoren IN Deutschen s - anders zu diesem Anträge, als zu dem Preßgesetz-Entwurf Gießen werden als die ärgsten Dunkelmänner und Reaktionäre hlugestellt, wett Ä ’ ©fe Ttafe des Hauses ist gewiß dagegen, die Jhering ausgesprochen, daß Beamte nicht m die Opposition treten dursten, Natiknallch-rch-n schU-ße« sich derselben an, das'Centrum opponirt eo ipso, weil die cheologischen Profchoren Nicht d°wJ°smt.smus^u Fall ^ebracht^aben, die Wilden und die socialen Elemente stimmen ebenfalls dagegen, selbst die fromme „Kreuz-Zeitung" läßt vermuthen, daß ihre Anhänger zu den Gegnern des der sonst eben nicht kurzsichtige Kanzler, der seine Pap L SS-S3 e wa, „der Entwur der Commission und der Entwurf der preußischen Reg ^ xmxa - der sich jetzt als Bismärcker entpuppt hat - seien Beides Vorschläge, aus Vorschlag und Gegenvorschlag entstehe zuletzt ein Gesitz. - uu, w n der Herr Studiosus den orientalischen ^ieiber^anbler 311V ^ufbefferuiig a= aeu citirt so macht der Letztere zuerst ein empörend niedriges Angebot, der Erstere remoustrirt und endlich entsteht durch Vorschlag und Gegenvorschlag em Kaufgeschäft, bei dem der Studiosus immer zu kurz kommt. Z« ll-R |L W 5 Et .< ■ der gebrachte * Dem „D- W. B." liegt eine Denkmünze vor, die einen unstreitig hohen Werth hat. Clemens XIV., der erleuchtete Papst, welcher (vor eben 100 Jahren) das berühmte Breve „Dominus ac Redemtor noster“ („Unser Herr und Heiland") am 21. Juli 1773 unterzeichnete und am 16. August 1773 publicirte, worin er den Jesuitenorden aus „Rücksichten für den Frieden der Kirche" und „für alle Zeiten" aufhob, hat zum Gedächtniß dessen eine Medaille Literarisches. In den Kreis der Hallberger'fchen großen Zeitungsunternehmungen ist eine neue getreten, die mit „Ueber Land und Meer" in engster Verbindung steht, die „Deutsche Romanbiblisthek", hcrausgegeben von F. W. Hackländer. Der überreiche Unterhaltungsstoff einerseits, der einem Blatte von dem Range von „Ueber Land und Meer" namentlich an Romanen zufließt, und der sich dieser Zeitschrift gar nicht einverleiben ließe, ohne die kleineren Essays und Artikel, welche dem Blatte Abwechslung und Reiz verleihen, zu erdrücken, und andererseits der Uebelstand, die großen Romane in gar zu viele kleine Theile zerstückeln und sie so durch halbe Jahrgänge und länger fortschleppen zu müssen, brachte Hallberger auf den Gedanken, für die großen Romane ein eigenes Journal zu gründen, das in engstem Zusammenhang mit „Ueber Land und Meer" stünde, dabei aber auch unabhängig davon käuflich fein sollte, während diesem letztem ?ie Novelle vorbehalten bliebe. Diesen glücklichen Gedanken sehen wir nun in der sehr elegant ausgestatteten und handlichen (in hoch 4" erscheinenden) „Roman bibliothek" verwirklicht, welche den Abonnenten von „Ueber Land und Meer" zu billigeren, aber auch den Nichtabonnenten noch immer zu einem sehr billigen Preise geliefert wird und in einem Jahrgang den Inhalt von 20 Bänden liefert- Wir begrüßen das hübsche, billige unb zeitgemäße Unternehmen als eine gewiß überall willkommene Erscheinung, die sich rasch in allen Kreisen heimisch machen wiid. • Ereignisse, welche den allgemeinen Wohlstand zerrütten, den Bevölkerungszuwachs erheblich beeinträchtigen, einen interessanten Beleg liefern. Thatsachc ist cs nämlich, daß seit einem Jahrzehnt um die Pfingstzcit, wo aus rituellen Gründen die meisten Trauungen bei den Juden vorgenom- mcn werden, nicht so wenige Trauungen bei der israelitischen Gemeinde angemeldct waren wie Heuer: ja, drei Trauungen, welche für den vergangenen Sonntag angemeldet waren, wurden in Der letzten Stunde verschoben bis zur nächsten — Hausse. Ucbrigens sind auch die vom „Krach" verschont gebliebenen Mitgiften reicher Zionstöchter für dieselben noch keine Gewähr, an Mann zu kommen, da die „Herren Eltern" jetzt gegen die Solvenz und Ernährungsfähigkeit der jungen Männer aus den bisher so „beliebten" Branchen großes Mißtrauen hegen- Biele jugendliche „Bankdireetorcn," die jetzt, nach dem Ausspruche eines bekannten alten Bankiers, am besten daran thäten, nachträglich in der Handelsschule das zu lernen, was sie wissen sollten, um gute subalterne Bankbeamte zu werden, verschwinden vom Schauplatze; die Reihe der „begehrten" goldenen Bankicrssöhne ist stark gelichtet und die wenigen jüdischen Vertreter der gelehrten Berufskreise, annoch ledig, können der ungeheuren Nachfrage natürlich nicht Genüge leisten. Da wird jene in Israel stark vertretene Klasse von gewerbsmäßigen Ehevermittlern, welche man in Norddeutschlano poetisch als „Voten des Glückes" bezeichnet, jetzt schwere Arbeit haben. Auch auf die viclgerühmte jüdische Wohlthätigkeit hat der „Krach" eingewirkt. An den letzten Pfingst- fciertagen hat sich der unerhörte Fall ereignet, daß gar keine milden Gaben von den mit Dem Vorlescn der Thora beehrten Personen gespendet wurden, während sonst viele Hunderte, ja Tausende ex voto gegeben zu werden pstegten. (?obu; ß. In den überaus lehrreichen unD interressanten „Denkwürdigkeiten aus den Papieren des Freiherrn Christian Friedrich v. Stockmar" (Braunschweig 1872) findet sich eine allerliebste AnekDotc von der jetzigen Kronprinzessin des deutschen Reiches. Einer der Sceretäre Des Prinzen Albert, Prätorius, zeichnete sich gerade nicht durch körperliche Schönheit aus. Die Königin Victoria las einst mit ihrer Tochter, der kleinen Prinzeß Victoria, die Bibell Sie kamen an die Stelle, wo es heißt: „Gott schuf den Menschen nach feinem Bilde, nach seinem BilDe schuf er ihn." Da rief die kleine, mit frühem Schönheitssinne begabte Prinzessin fragend aus: „Aber Mama, doch nicht den Dr. Prätorius?" Loitz. Der „Oder-Zeitung" wird von hier telegraphirt: „Eben trifft die authentische Nachri cht ein, daß Anna Böckler im Scheunenfache zu Treuen, wahrscheinlich verunglückt, gefunden ist. Die Leiche war unkenntlich, da Katzen den Kopf zerfressen hatten. Vermischtes. Darmstadt. Der bekannte deutsch-katholische Prediger und Agitator Johannes Nonge hat seinen Wohnsitz von Frankfurt hierher verlegt. Darmstadt. Am 3. Juni geriethen auf dem Dippelshof 2 Taglöhner in Streit, ‘ wobei der eine seinen Gegner mit einer Wagenrunge tobt schlug. Der Thäter wurde noch am! selben Tage verhaftet. Grosi-G rau. Am hiesigen Landgericht schwebt gegenwärtig eine Untersuchung wegen eines Verbrechens des Kindesmords, in Trebur durch eine 15jährige Mutter verübt. Der Fall erregt großes Aufsehen. Ex-Kronprinzen von Hannover benutzen möchten. Wien, 9. Juni. Die außerordentliche japanesische Gesandtschaft hat heute dem Kaiser in feierlicher Audienz ihre Credilive überreicht. — Der De fraudant der Kreditanstalt, Pokorny, hat sich heute freiwillig der Behörde gestellt. Bei demselben sind ungefähr 10,000 st. vorgefunden worden. Jniutiieicfj. Paris, 6. Juni. Nach der „Presse" war Graf Arnim gestern bei Mac Mahon und theilte ihm mit, daß er dem Empfange nicht anwohnen könne, da er die Beglaubigungsschreiben noch nicht erhalten habe. Zu dem nächsten Em- da der neue Pfarrer 1800 st. bezieht, während früher nur 400 fl. für die i Verrichtung der geistlichen Functionen vergütet wurden. (Fr. Journ.) Darmstadt, 10. Juni. Im Wintersemester 1872/73 betrug die Ge- ' sammtfrequenz des hiesigen Polytechnikums 196; davon waren als ordentliche Studirende immatriculirt: a) allgemeine Schule 56, b) Bauschule 20, c) Ingenieurschule 58, d) Maschinenbauschule 11, e) Chemischtechnische Schule 7, dazu noch 44 Hospitanten in verschiedenen Abtheilungen. — Daß gestern am Geburtstag des Großherzogs die katholische Kirche in demonstrativer Weise nicht geflaggt, erregt allgemeines Aufsehen. Ein Gleiches war auch am Geburtstage des deutschen Kaisers der Fall. Berlin, 7. Juni. Der Minister des Innern hat sämmtlichen Ober- Präsidenten ein Rundschreiben zugehen lassen, Inhalts dessen die Prügelstrafe auch gegen Arbeitshausgefangene ganz unzulässig ist und dieselbe daher auch in denjenigen ständischen Corrections-Anstalten, in welchen sie etwa verhängt worden, in Zukunft unterbleibt. Danzig, 9. Juni. Von den polnischen Flößern sind der „Danz. Ztg." zufolge 6 an der Cholera gestorben, 4 noch in ärztlicher Behandlung. Frankfurt, 10. Juni. Die „Franks. Ztg." von heute enthält am Schlüsse ihres politischen Theils folgende lakonische Erklärung: „Der Unterzeichnete hat am 31. Mai die Chef-Redaction der „Franks. Ztg." niedergelegt und wird am 15. Juli d. I. ganz aus der Redaction dieses Blattes ausscheiden. Carl Volckhausen." Mannheim, 6. Juni. Friedrich Hecker hielt sich nur wenige Tage hier auf, besichtigte die großen äußeren Veränderungen, welche die Stadt im letzten Vierteljahrhundert erfahren, besuchte mit vieler Pietät eine Anzahl der ältesten hiesigen Bürger und die Wittwen seiner Freunde, und reiste dann wieder ab, ohne eine Einladung zu einer öffentlichen Feier angenommen zu haben. Er hat daran offenbar sehr gut gethan, denn da sich an die Freunde, mit welchen er stets in Beziehung geblieben, anläßlich seiner Ankunft Elemente herandrängten, mit deren Auffassung Hecker gewiß nichts gemein hat, so hätte irgend eine öffentliche Kundgebung wahrscheinlich Mißhelligkeiten im Gefolge gehabt. Das Geplänkel zwischen den Parteien, das sich zuerst in analytischen Auszügen aus seinen Schriften kundgab, wird noch immer fortgesetzt. Gestern apostro phirte der „Anzeiger" Hecker's Genossen von 1848: „Ach, daß sie nicht wie dieser Bravste waren! Sie konnten Blut und Eisen uns ersparen." angebliche Manifest der Kaiserin für falsch. Paris, 7. Juni. Arnim hat heute seine neuen Beglaubigungsschreiben überreicht. — In Lyon waren seit zwei Jahren Frohnleichnams - Processionen au den Straßen verboten; dieses Jahr werden sie abgehalten werden. In Marseille verbot der Maire die Processionen; General Espivent und der Präfect gaben jedoch die Erlaubniß Trotz des Drängens des Erzbischofs hat die Regierung noch nicht die Erlaubniß für Paris ertheilt. Morgen wohnt Mac Mahon dem Wettrennen an. Die Heerschau soll, wenn gute. Wetter, am Dienstag auf der Ebene von Satory stattfiuden. — Der Prinz Napoleon begibt sich nach Corsica, wo er sich als Abgeordneter wählen lassen will. Graf Beust, der noch hier ist, hatte lange Con- ferenzen mit Thiers; er war nur einmal bei Mac Mahon Er reist von hier nach Wien. Einer dieser Genossen replicirt darauf heute: „Eisen und Blut, das brauchen wir noch Heuer, Denn jetzt gibt's noch, wie damals, viele feige Schreier!" UcfleiTeidj. pfange werde er jedoch erscheinen. — Rochefort wird Ende Juli nach Neu Caledonien abgehen. — Gontaut-Biron wird dieser Tage in Paris erwartet. - Der Ordre" erklärt das von der „Pall Mall Gazette" Wien, 5. Juni. Gestern erzeigte der Kaiser von Rußland, von großen Revue kommend, dem Botschafter des Deutschen Reiches die Ehre eines Besuches. Derselbe dauerte zwei Stunden, was bei den Ansprüchen, die an den Czaren und die ihm zur Verfügung stehende Zeit gemacht werden, in der That sehr, fast auffallend viel ist. Man thut daher vielleicht nicht Unrecht, darin einen Wink an die Adresse jener wölfischen Streblinge zu erblicken, welche die Anwesenheit des Kaisers von Rußland gern zu einer Annäherung an den Sauerstoff, D;o t rmd Stickstoff, als wichtige Heilmittel, von Dr. med. Jochheim in Darmstadt. Schon seit einer Reihe von Jahren habe ich den Einfluß, welchen die athembaren Gasarten auf den gesunden und kranken menschlichen Organismus ausüben, einer genauen Untersuchung unterworfen und dadurch die außerordentliche Wirksamkeit einzelner Gasarten bei curmäßiger Anwendung in vielen Krankheitszuständen so erprobt*), daß ich dieselben seit einigen Jahren mit dem entschiedensten Nutzen bei vielen 'Krankheiten anwende. Die Gase, welche ich besonders zur Anwendung bringe, sind: Sauerstoffgas, Ozon und Stickstoffgas. Es sind dies so wichtige Heilmittel, daß sie in ihrer Wirksamkeit gegen viele Krankheitszustände von keinem anderen Arzneimittel erreicht werden. Dabei ist die Schnelligkeit ihrer Wirkung oft ganz erstaunlich, denn ihre gasförmige Beschaffenheit befähigt sie bei jedemAthemzuge ganzdirect m die Lungen und in das Blut zu gelangen, während alle anderen Arzneimittel, um dahin zu kommen, erst den großen und zeitraubenden Umweg durch die Verdauungsorgane machen müssen. Die Anwendung dieser Gase geschieht therls in einem kleinen, nur zur bequemen Aufnahme von 1—2 Personen eingerichteten Gascabinet, theils in einem größeren Gas-Inh al ationszimmm er. Sie macht bei den meisten Krankheiten den Gebrauch der Mineralquellen und climatischen Curorte entbehrlich, da die Qualität der Athemluft, ihre Feuchtigkeit und Temperatur, nach individuellen Bedürfnissen, ganz beliebig abgeändert werden kann. Die Cur kann zu jeder Jahreszeit stattfinden. Die Dauer des Aufenthaltes im Inhalativnsraum währt durchschnittlich 2 Stunden täglich. Die Unterbrechung der Inhalation ist jeden Augenblick möglich, da jede nur in Gegenwart eines Sachverständigen stattfindet. *> Jochheim: Die chronische Lungenschwindsucht ist heilbar. Darmstadt 1865, bei O II weil er. : Die Wirkungweise der respirablen Gasarten. Erlangen 1872, bei F- Enke. ' Hofprediger Bender, der, obwohl auf dem Standpunkt des entschiedenen Alt- Lutherthums stehend, doch durch seine Toleranz auch Diejenigen mit sich auszusöhnen vermochte, welche dieser kirchlichen Richtung nicht zugethan sind. Wie wir nun hören, ist, ohne daß ihm zuvor davon Mittheilung gemacht worden wäre, ein Geistlicher von noch weit strengerer Gläubigkeit an seine Stelle berufen worden, und erst als die Ernennung vollzogen, soll Herr Dender'von der ^en Seite trägt sie das Brustbild Ganganellt s mit Der Umschrift „Clemens XIV. Pontif. Max.“ • Thatsache mit dem Bemerken in Kenntnrß gesetzt worden sem, daß nut Rücklicht Papst hat die rechte Hand segnend erhoben. Auf der andern Seite vertreibt der Heiland, auf die Vergrößerung der Gemeinde die Berufung eines eigenen Pfarrers gefolgt von zwei Aposteln, unter denen Petrus an dem großen Schlüssel kenntlich gemacht ist, B dürsnib fei. Durch diesen Vorgang ist zugleich dargethan, daß Diejenigen:»-«>,»it« »et „G-Mch-ft J-M," w°s dt° Umlchrift «läui-rt: „Numquam Novi Vos, di- £ «X ; 4- fi V v.tLrAo Alf? nprmönpnölnä mnehen scedlte a me omnes (Ich habe Euch nie gekannt, weichet von mir). Die Denkmünze tragt falsch unterrichtet sind, we^lche^das Dtacomstenyaus^ als vermögenslos ansehew al)-0 bic Jahreszahl der Aufhebung des Ordens: 1773. Es wäre erwünscht, wenn zur Säeu- larfeier die beiden Seiten der Medaille photographisch abgebildet und zu allgemeiner Kenntniß- nahme gebracht würden; an Abnehmern der Photographie dürfte es nicht fehlen, da die Freunde des Ordens zahlreich, die Verehrer des Papstes, der aus Rücksicht auf den Frieden der Kirche ihn für alle Zeiten aufhob unD sodann erkrankte und hinsiechte, noch weit zahlreicher sind. Wien. Der Börsenkrach macht sich nicht nur in den Kreisen bemerkbar, welche der Börse nahestehen, sondern nachgerade auch in Regionen, welche man seiner Einwirkung entrückt glauben sollte. So wird der „Krach" von 1873 in den statistischen Tabellen der Wiener israelitischen Gemeinde verewigt bleiben und für das statistische Gesetz, daß Mißernten und Elemenrar- ichlagen lassen. Sie ist selten. Vielfach aufgekauft und vernichtet oder bei Seite gebracht, wird sie nur in verhältnißmäßig wenigen und um so kostbareren Eremplaren aufbewahrt. Auf der - aiiberei Niehls i übt nie und it s entjpr«' liutzunc folget J Lunge" aiifniw in den ArtV und werdet als dü kann, 1 Blut i scher Wärme schlag Minute wird ü' thümlic Kohlens Aufnah Stostw Lebenst steigert, 5 vermehr die bei Wieder noch T Jnhala mus dl il eine Tha Jes, Di ■2741) unb ftli Bahn s im Tern gen an l und zwc aus der Diel! Morßki kunst a zu Gies Gieß« N auf Versehen zu l()0 versteif Gieh, Gros 1602 Per schm schm «npf H-U; sM Bracht s bewahrt s *VÄ.^ - ^ibt d» a ..' i ■ *2'3 77!-M LV» >«ch°> f* * Ear, welche te ,„" Slt”« i|He d-.i, ; s ** *5n: ?°TCn- wurden e. S?lVon,nH v^hr, an Wuhit bei jot , F; ®“le IUM K wnÜtrt, am i ® um ziül Jbf ter »begehrten« . ™c! ln gelehrte« ^-nuge leisten. T» ^. welche man u weit haben. Anj 1 tcn letzten PfiG m eon ten mit den l( Hunderte, ja Sa »ütoigfeiten aus te 872) findet fick ein, - biner der Eecreim'' lche Schönheit auL Victoria, die M > 'einem Bilde, . « begabte PrinA ; aifn bie aulhentijcke; h verunglückt, ztM infttn ijt eine neui 1 i)t, die .Deulscht r überreiche Unter: ' er l'anb und Men' • nicht eincerleibtn 1 icchslung und Reh Romane in gar m anger joNichleppeii Romane ein eigendj i Land und 'IJittr'L irenb diesem letzten ff' Dir nun in der sehr' mandibliothe!' zu billigeren, aber l geliefert wirb uni t rügen das hübsÄ nmene Erscheinung off, fl»ß, welche» d> [ltben OrgantM ch die anßerordB ?endung in vtkla n fahren mit t® e, find: Süvet- Virksainkeit S-ten Umwei SÄ K-- ten kann- vew m mäbtt jiatrnft^ eilb°l- ßllangen W Die Dauer der Cur ist bei manchen Leiden auf mehrere Tage, bei anderen auf mehrere Wochen, bei der chronischen Lungenschwindsucht auf mehrere Monate voraus zu bestimme«. . Der curmäßige Gebrauch des für einen Krankheitsfall geeigneten Gases übt nie eine nachtheilige, nie eine vorübergehende, sondern i m m e r e i n e g ü n st i g e und nachhaltige Wirkung aus. , Mit der Anwendung der Inhalation muß eine dem individuellen Halle entsprechende diätetische Lebensweise verbunden werden und ist die Benutzung arzneilicher Mittel gegen lästige Symptome nicht ausgeschlossen. Ueber die einzelnen, besonders zur Verwendung kommenden Gase dursten folgende Mittheilungen nicht ohne Interesse sein. I. SauerftoffgaS. Bekanntlich wird das Vlnt durch den Kreislauf immer auf's Neue den Lungen zugeführt, wo es nicht nur den in der Athemluft befindlichen Sauerstoff aufuimmt, sondern gleichzeitig Kohlensäure ausscheidet. Der L>auerstoff wird in den rothen Blutkügelchen aüeti Körpertheilett zugeführt, verursacht da eine Art Verbrennung der beigeführten Nährstoffe, wodurch die Körperwärme erzeugt und Kohlensäure gebildet wird, welche dann wieder durch die Lungen beseitigt werden muß, wenn nicht ernste Störungen eintreten sollen. Führen wir den Sauerstoff nun in reicherem Maaße den Lungen zu, als dies durch die atmosphärische Luft, welche nur Vs davon enthält, geschehen kann, so wird der Sauerstoff auch reichlicher von den Lungen ausgenommen, das Blut mit Sauerstoff gesättigr. Beim Einathmen von Sauerstoffgas statt atmosphärischer Luft wird daher das Athmen größer und häufiger, ein Gefühl von Wärme durchzieht die Brust und den ganzen Körper, der Puls- und Herzschlag wird meistens stärker und schneller, oft mit 5 10 Schlägen in der Minute, die Augen werden injicirt und springen vor. Die Hautausdünstung wird vermehrt, alle Sekretionen werden bethätigt, es entsteht Durst. Ein eigen- thümliches Gefühl von körperlichem und geistigem Wohlbehagen tritt ein. Die Kohlensäure-Ausscheidung aus den Lungen wird, der vermehrten Sauerstoff- Aufnahme entsprechend, vermehrt, die Oxydation des Blutes utid der gesammte Stoffwechsel geht schneller vor sich, die Körperwärme wird dadurch erhöht, die Lebensthätigkeit auf überraschende Weise angefacht, das Nahrungsbedürfmß gesteigert, die' Muskelkraft vermehrt. Die durch curmäßige Einathmuugen von Sauerstoffgas erschlossene und vermehrte Thätigkeit aller Systeme, die hervorgebrachte verstärkte Herzaction, die bewirkte wohlthätige körperliche und geistige Belebung, wird mit dem Wiedereintritt in die atmosphärische Luft allerdings reducirt, bleibt aber meistens noch Tage lang bemerkbar und bei längerer Fortsetzung zweckmäßig geleiteter Inhalationen wird die lebhaftere Bethätigung aller Functionen des Organismus durch die Alles belebende Kraft des Sauerstoffs eine andauernde. (Fortsetzung folgt) welche Consequenzen diese unausgesetzten Erschütterungen des Wiener Platzes noch haben werden. Speculationswerthe setzten zu matteren Coursen gegen gestern Abend ein und fand ein Rückzug auf der ganzen Linie statt, als noch niedrigere Berliner Notirungen gemeldet wurden. Späteres Berlin jedoch, rief wieder eine kleine Besserung hervor, so daß Speculationswerthe um eine Kleinigkeit höher, wie zu Anfang schlossen. Gänzlich unbeachtet blieb heute unter diesen Umständen der neueste preußische Bankausweis, dessen Positionen sehr günstig sind. Ein Theil der letzten französischen Kriegsrate dürfte vergangene Woche in die Bank geflossen sein. Credttac- tien, welche zu 2771/2 (gestern Abend 285) eröffneten, blieben nach 27öi/a, mit 2773/4 um ca. 71/2 fi. matter wie gestern Mittag. Staatöbahn eröffneten 342 und schlossen 3433/«, mithin 2Vz fl. niedriger. Lombarden hielten sich fest zu 124, notiren indeß 1 fl. niedriger als gestern. Bahnen still und größtentheils matter. Elisabeth gegen gestern Abend 21/2 fl. höher, gegen gestern Mittag jedoch fl. 6 niedriger. Bayer. Ostbahn etwas matter. Von Prioritäten Alföld 2 Pror., Elbthal l1/« Proc. matter. 5- und 3proc. Lombarden gesucht. Silber- und Papierrente etwas billiger. Von Banken nur Continental etwas besser, andere meist weichend. Frankfurter und Berliner Bankverein 2’/2 Proc. matter und offerirt. Oesterr. Nationalbank 14 fl. niedriger. Deutsche Kreditbank 104. Von amerik. Prioritäten Oswego 4 Proc. höher. Die Schwierigkeiten in Betreff der Couponzahlung sollen gehoben sein. Von Wechseln Amsterdam höher. Wien billiger. Börsennachrichten. 10. Juni 1873 Actien. 5% östr. F. St. E. B. 344 Lombard. Bahn 194>/2 Ludwigsh. Bexbach 1891/4 Maxbahn 130 Bayer. Ostbahn 122 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — Oberhessen „ 72V4 Prioritäten. 3°/o östr. Stsb. Prior. 587/g 3% östr s. Lombard 493/b 3°/q Livorneser 347/e 5% Toscaner 55 5% Elisabeth.-Prior. 85 do. II. Emiss. 851/2 Anleliensloose. Darmstädter fl. 50Loose - » „ 25 „ 591A Kurh. 40 Thlr. Loose 70 Nassau 25 fl. — Braunschweiger — 30 0 Oldenburg. ä40Thlr. 377/h 4°/o bayr. Präm.-Anl. 1113/e 40/0 badische Locse — Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 951/4 1858r Prioritätsloose 205 1860r Loose 91 1864r „ 164 Wechsel. Amsterdam k.. S. 975/e Augsburg k. S. 100 Berlin k. S 104% Bremen k. S. 105% Brüssel k. S. 93 */8 Hamburg k. S. 105% Leipzig k. S. 105 London k. S. 118% Lyon k. S. — Paris k. S. 924/< Wien k. S. 105 ditto m. S. 1043/4 ditto 1. S. 104 Disconto 6 °/0 Goltlsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 56 ’/2—571,., Pistolen . 9 37—39 „ doppelte 9 37—39 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—32 20 Frankenst. 9 18’/2—191 2 Engi. Sover. 11 45-47 Russ. Imper. 9 39—41 Dollar in Gold 2 24—25 _ Preuss. 4l,3O/o Oblig. — Frankf. 3i/2°,o Oblig. 87 Nass. 41/2% Obi. 100»,t Kurhess. 4°/u „ 953/4 Gr. Hess. 5° 0 Obi. 102 „ « 40/0 „ 99 n n 31/20/0 „ 96 Bayer. 50/0 „ — n 4‘/£0;0 1jährige 100 „ 40 0 1jährige 92l/2 Würtemb. 41/2° o Obi. 100 Baden 41/2% ObL c. E. L. 100’/a Oesterr. Silberrente 65 „ Papierrente 60 Spanier, neuest. 3% 187/s Amerik. Bonds 1881r 983/h , „ 1882r 961 8 n n 1885r 971/4 „ w 1887r 97i/a Actien. Frankf. Bank 145 Frankf. Vereins-Kasse 126 Darmst. Bankact. 428 Wien Bankactien 1005 Oest. Creditact. 278 Galizien — Für die arme Clavierlehrerin sind ferner eingegangen: Frau S. H. 1 fl- 45 fr., L- E. 30.: A- F. 1 fl. 45 fr., A. Z in L- 1 ft 45 fr., I- G- A- 1 fl- Um weitere Gaben bittet Die Exped. d. G. Anz. Börsenberichte. Frankfurt a. M., <0. Juni. Die Insolvenz der Wiener Wechslerbank, welche jetzt eine Thatsache ist, versetzte die heutige Börse in sehr gedrückte Stimmung, da man nicht absiebt, flffflnneiner Anzeiger. E CD d an UNd E Ieilgebotems- 1602) (geräucherten Speck, (2377) find eiugetroffeu bei =O «5^ :-S s GL »«0 Ä o § S 4? SÄ .S® Z 8^ s a Q S E Q — — 'S E 9 u oSmC- ÖW2 E o ♦ — r-V dL . 3/ E " fcan _ SP n ZZ 5 5^5, pM © •uoijvqo.iddY’-Ivpill -luiM chmoy jimi ilM Borsdorfer Aepscllvcin m bekannter Güte empfehlen 2226) I- A. Busch Söhne. ZLesondere AeKamümachung Oberhesstsche Bahnen. Bekanntmachung. 2741) Die diesjährige Nutzung des Gras- und Klecwuchses an den Böschungen der Bahn soll theilweise öffentlich unter den im Termin bekannt zu gebenden Bedingungen an die Meistbietenden versteigert werden und zwar auf der Strecke Gießen -Lich Freitag den 13. d. Mts. auf der Strecke Gießen Grünberg Samstag den 14. d. Mts. Die Versteigerung beginnt an beiden ^agen Morgens 8 Uhr und findet die Zusammenkunft am U bergcmge der Universttätsftratze zu Gießen statt- Gießen, am 10. Juni 1873. I- A-: Stegmayer, Sectionsmgenreur- 2700) Jalousie» (fogenannte Sommerläben) in jeder beliebigen Mnchm.g wird Farbe, nach neuester verbesserter Construction, empfiehlt Th. Bruck. Lj i Kurze Lieferzeit. _________________________ Wersteigerungen. 50 Samstag den 14 l. Mts-, g Vormittags 9 Uhr, soll auf dem hiesigen Rathhause die behufs Versetzen von Cementrohren erforderliche zu 100 fl veranschlagte Maurerarbeit versteigert werden. Gießen, am 11- Juni 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen- Vogt- Sommerfchuhe in Lasting, Leder, Plüsch und Stramin für Herren, Damen Kindrr in großer Auswahl, empfehlen ITr>3) J. A. Busch Sohne. Z Papier-Billlans Ju Fackelzügen und Illuminationen liefern schön und billigst Peter Rat!) Lk Go. in Coblenz, Cartonnage- u- Lampions-Fab'ik- 2675) Gartenmobei, Gartenspritzen, Decimal- und HanShaltungSwaagen, ^laschenschränke :c. bei Emil Pistor- Königs-Reisstärke, unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, empfiehlt (16131 Emil Fischbach. 2706) Ein Grasgarten zum sofortigen Abmähen ist käuflichabzugeben. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts- Neue Matjes - Häringe Mätzmäschinen für Getreide sclbstablegend und siir Handablage. GraS- und Klee-Maschinen. Doppeltwirkende Heuwender, 1- und 2spanmg. Pferderechen mit Stahlzähuen. Vorzüglichste Coustructioneu aus den besten Fabriken. Möglichst baldige Bestellungen sind erwünscht, um bei der starken Nachfrage rechtzeitig zur Ernte liefern zu können. — Jllustrtrle Eataloge werden auf Verlangen gratis gesendet. ... . . Heieirictii in Mnouhcim. 1602) Geräucherten Speck, 2732) Gute Kartoffeln werden maltcr- _ . „ rein- und mestcnweise abgegeben. per PfUN0 Atk °r. , irti» । PH Becker, Frankfurtcrstr. E- 32. im Faß A0N0'»'»." billiger,^» <5i«ron.'l,Taf.In!.>>d.I» ^ukehlen "nd Tufelroftneu emvf blen I. A Busch Söhne. > 3 A. Busch Sohne. I. A. Busch Söhne. 2674) Feine glatte und gestreifte Hosen- drclls billigst bei F. H o l b e r g, ____________________________Kirchenplatz. 2667) Kinderwagen, neue Sendung erhalten- Emil Pijto r. s ü: Iw1'} Hrs L - Geschäfts-Eröffnung. 2705) Hierdurch beehre mich, ergebenst anzuzeigen, daß mich mein umfangreicher Kundenkreis am hiesigen Platze und in der Umgegend veranlaßte, in Gießen unter der Firma Giessen — Jltfftoff JTIosse — Giessen (16. Heidingsfelder) eine Q5fnfral-3.(jfntur meiner Annoncen-Expedition zu errichten. Die Leitung meiner Geschäfte habe ich in die sachkundige Hand des Herrn B. Heidingsfelder in Gießen gelegt und wird es dessen Bestreben sein, die gleichen Geschäftsprincipien ans das Strengste innezubalten, welche in meinem Frankfurter Hause stets maßgebend wäre« und allseitige Anerkennung gefunden haben. Indem ich meiner Aufgabe, dem inserirenden Publikum die Benutzung meines Znstttuts jo zugänglich als möglich zu machen, durch Errichtung dieser neuen Agentur wiederum Genüge leiste, halte ich dieselbe behufs Aufgabe vonJnsertivns-Auftragen an alle Zeitungen ganz ergebenst empfohlen. Rudolf IHossc, offizieller Agent sämmtlicher Zeitungen. 2705) r6ä Hxji Frankfurt a. M Zeil Ä». dermiethungen. 2740) Die frühere Kullmann'sche Besitzung am Leihgesterner Weg ist im Ganzen oder getrennt zu vermiethen und sofort zu beziehen. Näheres bet der Exped. d. Bltts. 2735) 2 kleine Logis sind zu vermiethen. Georg Unverzagt. 2125) Ein Laden mit Logis, in schönster Lage der Stadt, ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2323) Ein Familienlogis, 7 Zimmer, 2 Küchen, resp. das ganze Haus, von Herrn X M- Kauf, WaUthorstratze Nr. 144, ist iu vermiethen und den 1. Juli beziehbar. H. Steinfels. 2383) Zu vermiethen: Mein Nebengebäude nnd Garten, uämlich 4 Stuben, Küche, 2 Dachräume, Keller rc. Christi an G- Eckel, A- 166, Marburger straffe. Laden zu vermietheu. 1325) Die Hälfte meines Ladens (Eckladen) mit Comptoir, in der Wallthorstraße, ist zu vermiethen. I- ©trau ß. 2722) Ein großes und ein kle nes Logis sind zu vermiethen. Georg Unverzagt. 1303) Ein Familienlogis zu vermiethen in Lit. D- Nr. 39 Marktstraße.___________ 2665) Ein recht freundlich möblirtes Zimmer ist zum 1. Juli abzugeben. Wo? ?u,.t die Oxped. d. Bltts. Hermischle Unzergen. Schuhmacher-Gcscllcn sucht Emil Becker (2733) in der Neustadt- ~ 2730) Ein zuverlässiger Arbeiter findet dauernde Stellung bei E- Friedberger Wittwe. 2734) Ein mit guten Zeugnissen ver- lehenes, im Kochen und m anbei cn Hausarbeiten geübtes Dienstmädchen wiid zu Johannis (24. dieses Monats) oder zum 1. Juli gesucht: Neue Anlage C. 31 im dritten Stock (2 Treppen doch.)____________ 2723) Auf Johanni wird ein braves Dienstmädchen gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. ß Küfer finden gegen hohen Lohn dauernde Arbeit bei Ed. Silbercisen. 2739) Dem Cchaashiiten Paulus Schneider 1. zu Steinbach ist am 6. Juni l I. ein schwarzer Hund mit gelben Bucken und Beinen und einer stumpfen Nuthe entlausen- Dem Wiederbringer wnd eine Belohnung zugesichert. Schäfer, Polizetdiener. 2738) Einen mit guten Zeugnissen vc> sebenen, pensiontrten Militär, der schriftliche Arbeite, besorgen kann, suche als Aufieber in mein Fabnl'geschäst. DM dieser Stelle sind verbunden: freie Wohnung, H izung, Beleuchtung, etwas Land und Ge halt nach Uebereinknnft. August Schlcssingcr- 2709) Ein gelbes Mutte, bündchin ist abhanden gekommen. Um Rückgabe wird gebeten Löwengasse C. 108. Sitzung der llbnljcllildjrn Geseilschasi ß für lldtur- und Heilkunde Mittwoch den 11. Junt, Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula. Vortrag von Herrn Professor Ur. Kehrer'. „Heber therapeutische Injektionen."_______________________________________________ Mmlner-Büde-Vereiu. 2704) Das Badehans ist zur gefälligen Benutzung anfgeschlagen. — Der Preis für dieses Jahr beträgt: 1) Für ordentliche Mitglieder 1 st., neben einem Eintrittspreis von 36 fr. für neu eintretende ordentliche Mitglieder. 2) Für außerordentliche Mitglieder 1 st. 12. 3) Für Söhne von Mitgliedern 36 fr. Die Beitrittserklärung geschieht durch Einzeichnen der in dem Badehause aufgelegten Liste,Dcr Vorstand. Alle Buchhandlungen und Postanstalten liefern: Aus allen Welttheilen Jllustrirte Monatshefte für Länder- und Völkerkunde und verwandte Fächer, Nediairt von Dr. Otto Delitsch. Preis jedes Monatsheftes: 7'/r Sgr-: auch einzeln. Leipzig, Vertag von Adolph Resets Höfer. Inhalt des MaihefteS 1873: Die Colorado-Wüste. Die Wellenbrecher Englands. Manaos am Rio Negro in Brasilien, von Av6-Lallcment Die geographischen Forschungen und Entdeckungen d. I. 1872, von O. Delitsch. (Schluß.) Rachmed-Jnak Begh von Saadin. Sittengemälde aus Turkestan, aus dem Nussischen von H. v Lankenau. (Schluß.) Skizzen aus dem Böhmerwalde, von S. Rüge. (Schluß ) Bilder aus Ostsibirien. 1. Der Baikalsee. Bilder aus dem Staate Newyork. 1. Fahrt auf dem Hudsonflusse, von A. Gatschet. Nothe Heide, von P. Kummer. Die n!ederl9ndiscken Kolonien in Ostindien. 18 Mis- icUcn 'Sitzungsberichte der geographischen Gesellschaften. Neu eingegangene Bücher, Karten rc. Mit 9 Holzschnitten. Diese Monatsschrift, reich ausgestaltet mit vortrefflichen Holzschnitten und Karten, bringt in allgemein verständlicher, an)prechender und unterhaltender Form, interessante, mannigfaltige und gediegene Schilderungen aus allen Theilen der Welt, von den tüchtigsten Verfassern und bestrebt sich, hierdurch geographisches Willen, das für jeden Gebildelen heutzutage unentbehrlich ist, in den weitesten Kreisen ^zu verbreiten und zu fördern., 1671) Die Mmrralwasser-Handiung von Emir Fischbach, Aeltersweg, empfieolt nacbverzeichne Sorte» in stets frischer Füllung.' Adelhcidsquclle, | Ludwigsbrunnerr, Appollinarisbruillieir, Maricnbader Kreuz- (Karlsbader Mühl- und brunnen. Schlossbrunnen, Salzhausener, (frmftr Kessel- und Kran- Salzsehlirfer Bonrfacius- chesbrunnen. brunnen. ^achingcr, Schwalbacj)er Stahl- und Kriedrichshaller Bitter- Weinbrunnen, wasser, Schwalheimer, Homburger Elisabethen- Selterser (dtassau), brunnen, Wildunger, Kissinger Rakoczy, (karlsbader Salz, Earlsbader Sprudelfeife, Emser Pastillen, Soda- und Selterwasser. Ausverkauf bei Carl Frech in Glas, Porzellan, lackirtem Blech, Galanterie - Sachen, Neift- und Schultaschen, Necessaires, Lampen, Leuchtern, Standuhren, Gold- leisten, Seidenhüten, Kinderfpielsachen, Haushaltungsqeqenstä'.iden, Oefen, Gußwaaren, Eisen, Stahl, Sicheln, Sensen, Sttohmeffern, Ketten, Spaten, Schippen, Handwerkszeugen und verschiedenen anderen Waaren. Bersteiae^nna wird keine vorqenommen. (2280) Xi-') 6 viiuiiiu Puden gegen honen z72b) Eine geübte Mafchlixn-Nayernl Lohn daurndc Beschäftigung in ter Tuf- für längere Zeit gesucht. Wo? sagt die steinfabrik von S. Katzenstein. lEpped. d. Bltts. , Stotternde werden vollständig geheilt durch A. £. Gerdts, Specialist für Sprachleidende. Sprechstunden: Morgens 9—12, Nachmittags 3—6 Uhr. Gießen. Lindenhof. (2 Treppen hoch.) Eichenholz - Gesuch. 250 Stück 3'/r Fuß lang, 8—9Zoll ftarf, 250 „ 171/? „ „ 8-9 „ „ 250 w 18Vz „ „ 8-9 „ „ 250 „ 20'- „ „ 8-9 „ „ rheinisch Maaß, gesundes scharfkantiges Schachtholz wird sofort gegen baar in großen und kleinen Parthien durch N. Kiegel in Lich gesucht.(2715) 2677) Ein Kindermädchen wird gesucht Näheres bei der Exped. d. Bltts._________ 2673) Arbeiter gesucht. F. Habenickt, Lampenfabrik. 2731) Ein Laufdienst wird gesucht. Von wem? sagt die Exped. b. Bltts. 1770) Lumpen und Knochen kauft Meyer Rothenberger, ___________________Neuenweg 193._____ 2659) Einen Lehrling sucht unter günstigen Bedingungen Bernhard Kullmann, Spengler. Maheim.g Die soeben erschienene Wr 33 5 = sA enthält: ■g» Bezwungen. Novelle von §. L. Reimar. (Fortsetzung.) — Paganini. Eine Kulturstudie aus dem 19. Jahrhundert- Zu dem jBilde von Barth. — Wir gratuliren! Nach dem Bilde von C- Lasch. — Reisebriefe und j-Bilder vom deutschen Geschwader. VI. Am. iMagdalenenstrom. Mit 4 Illustrationen! — Am Familientische: Ein Passionsspie- I in Madrid, Ostern 1873. — Wie die Brief- ! marken gedruckt werden. — Der republikanische Luxus im amerikan. Congreß. Zu Bestellungen empfehlen sich: die Ferber'sche Univ.-Buchhandlung, E Heinemann, I. Ricker. Prns-Mkdaillni i in Paris, Mim und Moskau, j Lölhind’s Malz-Extract gegen Husten, Heiserkeit, Catarrhe, Bruü- und Halsleiden von aller Aerzten empfohlen, Löflund’s Kinder-Nahrung zur Schnellbereitung der Liebig'schen g Suppe für Säuglinge, von den bedeu- ß tendsten Kinderärzten als das vorzüg- » lichste Ersatzmittel für Muttermilch I 8 anerkannt, sind in Gläsern zu 10 Sgr. I vorrälhig bei Herrn Emil Fischbach I > in Gießen. (27 I Redaction. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. w M- ä des Groß! Gie werben CH lologie, Pi ärgsten Ul: „ichwarz," heil" am. Etwas da: da er dies perschaft ö „nnverstän Ursachen ’ der Herr hat die st )en, seine bezeichnet, ganz anbr dign Gr rechts, ei feit die Wahl, würde V rechts, d rühmter: in Gießen ßmgen ül Gelehrter die Echwi „hartgesot Jahren ei Kampf gx andern A regimen Wasßr. der zn sp< lichen ist eine 1 und soll Berufung Bkfähigul senden in footbtn , / - ivit ‘•le'i Bo zil'eifk nnd ^s den! nnng er| N) jetzt 2 «WA b N« »ec y s'i de Nl fort.