(654) - 1873. Sj Deutschland. Dienstag den 11. Februar Nr. ZS» c werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch bei allen Post- Bestellungen aus den Gießener Anzeiger Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Abormerrten wciche den Anzeiger bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben für die Monate Februar und März zu 40 kr. uud Der Angeklagte überall das gleiche Recht -ur Mitwirkung bei ver Beweis- ansnahme. 16) Die Beeidigung Der Zeugen erfolgt erst in Der Hauptverhand- lung. Der Eid wird promissorisch geleistet. 17) Bei Der UrtheilSfällvng ist jum Ausspruch des Schuldig überall eine Mehrheit von zwei Dritttheilen der Stim- menven erforderlich. 18) Die Strafvollstreckung geschieht Durch Die Staats- Anwaltschaft. Die vier ersten G.mnDsätze finden, als zum GerichtSverfassungSgesetze gehörig, im vorliegenden Procrßgesetzentwnrfe selbst keine Stelle und verden auch nicht ia een Motiven erläutert und begründet. Dagegen findet fich in letzterem eine Ausführung über Die Fvage der UmwanDlung Der Geschworenengerichte in Schöffen- grrichte, Die von besonderer Bedeutung ist. Wir werden darauf noch zurück- kommen. Darmstadt, 8. Febe. Heute wurden Den Ständen durch das M.sisterium de- Innern ein Gesetzentwurf über Die innere Verwaltung und Vertretung Der Kreis- und Provinzen, eine Städte-Ordnung und eine Landgemeinde - Ordnung 78,430000 Thlt. 19,385000 „ 3,571/000 „ 1,430000 „ 26,500000 „ littelt: icker, :oui6 Köhler, ltdt. ______. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Berlin, 9. Februar. In Der „Germania" finden wir nachstehende Adresse De« Preußischen Episeopat« an das Herrenhaus. „Hohes Herrenhaus. D.e Kaiser- '"chibe. Ei vorgalegt. „ Darmstadt, 8. Fedr. Abg. Heinzerling hat Den Antrag gestellt, Die Re- gieruug um eine Gesetzvorlage zu ersuchen, wonach Die in Starkenburg und ObeNeffen noch bestehenden Beschränkungen, bezw. Privilegien der Fraum be- ügiich der Uebernahme von Bürgschaften aufgehoben werben. Ein ähnlicher Antrag war s. Z. von Curtman gestellt, aber nicht mehr zur Verhandlung gelangt. In den Motiven wird auSgesüyrt, daß Die in Rebe stehenden Bestimmungen Dem deutschen Rechtsbewußtsein Durchaus fremD finD und inSbesonDere bei der heutigen lociahn BrldungSstufe Der Frauen keinerlei Berechtigung mehr haben. — Aus An'aß Der Wahl Df« Adg. Schaub war eine Beschverde eingelaafen, weil Der Poiizeiviener in Laubach Wahlzettel vertheilte. Der berichtende Ausschuß ließ Die Entschuldigung, Daß Der Mann hier als „Privater" gehandelt, nicht gelten, Da jene Thätigkeit als dienstliche angesehen werben könne, und verlangt daher, daß bet künftigen Wahlen Vorsorge getroffen werde, Daß AehnlicheS unterbleibe. — Daß unser Einkommensteuer-Gefttz einer Revision unterworfen werden wird, kann als sicher angenommen werden. Fraglich bleibt nur, ob Die« so zeitig erfolgt, daß Die Wirkungen noch auf d«S Demnächst zu berathenDe Budget von Einfluß Ober*1’ (»iastw'rt^ iS«»*11"*' M ‘ ■ $ Preis vierteljährig 1 fl- 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Gießen. In diesen Tagen ist Der Entwurf einer Deutschen Strafprceßord- I nuna nedft Motiven erschienen. Wir eninehmen demselben einige allgemein^ Ge- ; sichispunkte. Der Entwurf lehnt sich nicht, wie seiner Zeit Der für Da« etraf- i Lfffcbud) , an eines Der in Deutschland besteh-nven Gesetzbücher an. Die Man- . niifattigkeit Dieser ist außerordenilich. Es gelten in Den 25 Staaten Des deutschen Reiches, ausschließlich Elsaß-Lokhringenß, nicht weniger als 20 mebr, oder minder von einander abweichende Gesetzgebungen. Abgesehen von geringeren Verschiedenheiten fassen Die Motive, welche Dem neuen Strafprokeßeniwarse beige- , aeb?n sind, Die deutschen Staaten in Beziehung auf Da« Strafverfahren in drei i Gruppen zusammen, nämlich 1) solche Staaten, in welchen noch Der gemnnrecht- I liche Ingu sit onsproceß mit größeren oder geringeren Modifikationen gilt. Cd sind Dies: Mkcklenburg-Schwrrin, Mecklenburg-Strelitz, Schaumburg-Lippe un. Livve-Detmold; 2) solche Staaten, ui denen Der auf Anklagesorm und Mund- . liefeit beruhende resormirte Sirasproceß besteht, Die StaatSrrchtspflege je och Udialich Durch .echtsgelehrte Richter gehandhabt wird (ed find ^e«: Sachsen- Blt nburg und Lübeck); 3) snl-h- Staaten, in denen d-r nfOr=ilrk Straproe-tz p,sieht und da« Laienelement in größerem oder geringerem Umfange zur kiilw.r. funa bei Der StrafrechtSpfl-ge berufen ist. Es find Dies Die übrigen Staaten dk« Reiches. — Von allen Viesen Gesetzgebungen erschien keine einzige geeignet, zur Grundlage für eine dem ganzen Reich gemeinsame Strafproceßordnung zu Dientn, »eil sie sämmtlich auf Der Sonder-Gerichtsverfaffung Der Emzeistaaten beruhen. Bei Ausarbeitung des neuen Entwurfs einer gemeinsamen Deutschen Vtra,- srottecrCnung fft n-.an »on dir Ueberzeugnog ausgegangen, raß -in- solche auch eine geaeintame Ger,cht«°erfaffung -oeau-setzt. Die Mottoe bewerrrn dazu- Wenn die ReichSgesetzgedung e« unternahm, eine gewe>e>same Ctollproeeßordnung und eine gemeinsame Ltrasproeetzordnung zu Ichaff-n, so mußte sie sich »->« »t- glufgabe stellen, al« ©euaDtage für beide Proeeßordnungen gl-tchzeittg ein geme n- same« Gertcht«oersaffung«gesetz für da« Reich ju geben. L-- Entwurf eme Gericht-v rsaffungsgeseße« ist somit tat vorausgesetzte Korrelat diese« S rasprottß- Ent-vurs« : in ihm werden namentlich olle diejenigen Bestimmungen zu suchen und ,u staden ein, die sich auf die Organisation Dee Gerichte und der Staat«. Anwaltschaft, sowie Stellung der Letzteren tm Strafheoe-sse, auf die H-ranztehug de» Laten.l-wente« zu der Rechtssprechung, auf die sachliche Zustände,ket der G - richte, auf die Orff'ntlichkeit der Gerichtesttznngen, auf die Aufrechthaltung der Ozonung °r- ' gunischen Zusammenhänge mit der umfoff ndeu Gesetzgebung über D e Verfassung und Den Lioilproeeß in'« geben treten sollte. Der Emwnrf eine« « setze« über di- Ger,cht«oerfaffung ist also in gewissem Sinne al« Der erste Tdeet 8tä '°^?Neuermi?n"'!ege?dak''bestehenDe Recht, welche der Entwurf enthält oder nach obiger Bemerkung stillschweigend °°rau«setzt, sind bemerken««-- h ber-enubtben : 1) Die Slrasurtheile werern m erster Instanz nicht mehr vo rechtsgelehrten Richtern olle-n, fonder» überall unter Wuw.rtung °°n Lmen g - fäll,. " 2) D>e erkennenden G-richte erster Instanz sind schoffenger.chte. «>e , allen tn die »rosten, mittleren und klemm Schöffengerichte. 3) Dre großen Schoss naerichte treten an die Stell- der seitherigen Geschworenengerichte. 4) Dl Sckoffe/üben in aleichberechtigter Stellung mit den recht-gelehrten Richtern da« L kam in sichern vollen Umfange au«. 5) Gegen Die Urtheile Der Schöffen, aeri&te RnDet Inne Appellation statt. 6) Dem durch eine strafbare H'Ndung ®tl$Ln ist bei allen strasbarm Handlungen, der-n Verfolgung nur »nf schräg ei,tritt »D« bei Denen ter Strafrichter auf eine Butze ertennen darf, tu« Re«. Der fubflD aren Privatllage gewährt. 7) In gleichem Umfange stell t ute i i n fliedit in sich der von der Staat«anwalifchaft erhobenen Anklage b-. h^ B i tt?« d r Echii oerfolgung al« Nebenkläger °°.°!-llUeßeet. 8) Der Xil Ln aui Antritt des Verletzten über Die vermogensrechtlichcn Aa- Straft'chlir auf^Antrqg ve. v H Handlung erwachsen sind, ent- chts e"‘ ™ d-r'L- P?M ÄtnDer unter Gesellschaft- ireiu^0, tai ctt«A fr. f’J'i.aft- f?* n* (392 a t. ___- firner kdc- und Märkte !}®3, Losungen unb ^nGlgenilandenrc. 'Avril 1873, !} 7. Mai 1873. ^und berecbtigt en Eierloosungen. ' n halfen 110 EM ?tvng von 100 ff. Hemr Fr. Nestler m W Ix e^?T06rammc" »MkZezirkSverein. M dierjungen sucht orr, Kirchenplah. riensfmadchen kann tc Anlage L 25. Gothii, ilt in Deutschland, cnMhkil unge- icb im Jahre 1872 :bubt, indem der ) Tblr. betrug, die 0,000 Thlr. hinter ichert den Theilha- imdende, deren seit n send. i die Perslchcrteti sein können. „ Berlin, 8. Februar. Die gestrige Parlamentssitzung, Deren ganz exceptio- ntlle BeDeutung erst bei Der Demnächst einzuleitenden Untersuchung gewürdigt wer- den wird, war ganz Dazu angethan, um aus unsere constitutionellen VerhaUniffe ein sehr charakteristische« Schlaglicht zu werfen. Die Vorgänge, wriche sich in Derselben abspielten, find in jedem Betracht exorbitant zu nennen. Mau verge- aenwärtige sich nur für einen Moment die Situation. Ein Minister schiebt einem von allen Parteien de« Hause« gerade wegen seine« fleckenlosen Charakter«, seiner seltenen Uneigennützigkeit hochverehrten Abgeordneten geradezu ehrenrührige Ab- sichten unter. Der höchste Staatsbeamte entblödet sich nicht, in einem Briefe an den Präsidenten de« AbgeorDnetenhauseS es außzusprecheu, jener AbgeorDnete hünDlc gewissermaßen im Auftrage einer geschäftlichen ^oncurrenz. Kaum war das Denkwürdige ministerielle Schreiben verlesen und schon beeilt sich Derselbe Herr Minister zu erklären, er sei geraDe in Betreff de« einen, Den AbgeorDneten Lasker gravirenden Punkte«, falsch berichtet gewesen. Er giebt seme^Uebere.lung z«, hält aber Den übrigen Thcil seines Schreibens noch aufrecht. Der Herr Abgeordnete richtet nun seine schwireu, stchertreffenden Geschütze mitten auf das fetnD- Uche (in Diesem Falle das ministerielle) Centrum, woraus sich Derselbe Herr Minister von Neuem erhebt und erklärt, er habe All' da«, wa« Der AbgeorDnete ; unter steigenDcm Erstaunen Des Hauses eben mttgetheilt, nicht g-vußr. Herr «ioon gehört bekanntlich, er hat es ja selbst erst kürzlich versichert, zu Den „ehr- licden" Leuten. Herr Roon hat noch gestern tm AbgeorDnetenhause versichert, Daß Die SchulDigen D D,e Sachlagi^vollkommm. Da« Princip Des Parlamentarismus, Der Oeffeftlichkeit in allen Stb.ateang le eine« Bertheioiger« bedienen. 19) 7Die!qenheiten hat gestern in Der Rede Laskcr's und Dem Dekenntmß der Herren Ml- beiugr, den Beweiserhebmigrn in Dci^Xfhüuna ift ^n auSgeDehntemvisier einen Sieg erfochten, Dessen Tragweite bi« jetzt noch Nicht zu ermtffen ift._ Abwendung Der Untersuchungshaft Durch eiuea in tm n ..... m—»u- finDen wir nachstehende « ".i (traf»«.«» i-'i Gesetzentwürfe Über ££ Art'mch. statt. 13) Gegen Flnch.ige oder -bwesend- ^»uld te l.ch SU , auch über die D «etp inar. findet eine Hauptserhandlung unD Urthktiösallut.g mch^ statt. 14) unm.telb» g.wat. zur Brsch.ußfassang vorgetegt, welche den Satzungen und te»>•'««»*“*« KSTtW»A.«»-i. laden zu laytn. *»>) vn * ö 7 Börsenberichte. Schweiz. Vern, 8. Febr. Der Staat-rath von Genf hat sämmtlichen katholischen Vfarrer» wegen Vorlesung des Brevets, betr. die Ernennung Mermillod's -uw apostolischen vicar der Cantone ohne Staatsbewilliguug, auf drei Monate den Gehalt entzogen. — Der Vuudesrath hat über die neue Phase der Mermtllod- Angelegenheit einen einschlägigen Bericht seine- politischen Departements entgegen- genommen, aber noch keinen Beschluß gefaßt; ebenso hat die Regierung von Genf ihre Beschlußfaffung auf den Wunsch deö Dunde-rathe- noch bis zur nach, sten Woche verschoben. zur Annahme gelangen sollten, so würde kein katholischer Christ und um so we- Niger ein Priester oder ein Bischof ohne schwerste Verletzung seines Glaubens dieselben anerkennen oder freiwillig sich ihnen unterwerfen könne». Deshalb wen- de» sich die unterzeichnete» Bischöfe Preußens hochachtungsvoll an das Hohe Hau- mit der dringendsten Bitte, unter Anerkennung der der Kirche gebührenden Freiheit in der verwaltuog ihrer eigenen Angelegenheiten die in Rede stehenden Gesetzesvorlagen nicht anzunehmen und eben damit die beklagenSwertheu Folgen von dem Preußische» Staate abzuwenden, welche die Vergewaltigung des Gewis. sen- von Millionen katholischer Bürger nothwendig nach sich ziehen müßte." Berlin, den 5. Februar 4873 (Folgen die Namen der Preußischen Bischöfe, denen sich Andrea-, Bischof von Straßburg, wir wissen nicht, aus welchen Mo- tiven, angeschloffen hat.) Eine gleiche Adresse ist an daö Abgeordnetenhaus ge- richtet worden. Beide Aktenstücke wurden den Präsidenten der beiden Häuser von einem Mitgliede der Leotrum-fraction de- Abgeordnetenhauses persönlich über, reicht. — Eine Adresse der Bischöfe an den König, welche dieselben Gedanken, wie die oben mitgctheilte enthält, ist zu gleicher Zeit bet dem Hofmarschall. Amte abgegeben worde». Berlin, 7. Febr. Abgeordnetenhaus. Präsident v. Forckenbeck zeigt de» Eingang einer Adresse der katholischen Bischöfe an, welche die Ablehnung der Kirchenrecht-gesetze verlangt; dieselbe wird der Commission für die Berathang dieser Gesetze hinübergegeden. Berlin, 9. Febr. Seitens der Generaldirection der Wiener Weltausstellung ist an das König!. Preuß. Kriegsministerium das Ersuchen gerichtet, zur Hülseleistung beim Ausladen, An-packe», sowie Aufstellen der i» Wien ankommenden deutsche» Ausstellung-. Gegenstände, welche einen Werth von über zwei Millionen Thalern repräsenttren, 60—70 Milttärmauuschaften für die Dauer der Ausstellung zu commandiren. Wie wir hören, ist das Ministerium diesem Der- langen bcrettwtlligst nachgekommen und find zu dem genannte» Zweck bereits ein Officter, 4 Unterofficiere und 50 Gemeine, welche von sämmtlichen Pionnter- Bataillonen zu stellen And, bestimmt worden. Das Commanvo soll während der Au-stellungszeit gleichzeitig die veauffichtigung über den deutschen Lheil der Aus- stellung führen und später auch zum verpacken und Verladen der zurückzuseuden- de» Gegenstände verwandt werden. Die Mannschaft erhält eine besondere Mon- tirung mit einem bezüglichen ErkennungSzeicheu und während der ganzen Dauer des Commanvo'S eine tägliche Zulage von 41/, bis 2 fl. österr. W. Wiesbaden, 10. Febr. Die gestern tu Oestrich abgehaltene Katholiken- Versammlung ist nach einer Aeuheruug des Metzgermeisters Falk aus Mainz, da- hingehend, die Regierung wolle die katholische Religio» vernichten, polizeilich aufgelöst worde». Nürnberg, 40. Febr. Der „Nürnb. Corresp." meldet, daß gestern beim Abgeordneten Pfarrer Mahr in Ebermannstadt Haussuchung und Confiscation veS eben erschienenen offenen Briefes an den bayerischen Zustizmtuister stattfand. Oesterreich. Wien, 9. Fabr. Die Kaiserin Carolina Augusta ist heute 42^ Uhr Mittags au Erschöpfung der Kräfte ruhig entschlafen. (Die Kaiserin Carolina Augusta, Wittwe des Kaiser- Franz II., au- vierter Ehe Tochter des König- Max Ioscph von Bayern, war geboren am 8. Februar 4792.) Pesth, 8. Febr. Ein iw Abgeordnrtenhause eingebrachter Antrag auf Ausweisung der Jesuiten au« Ungarn wurde der Drucklegung behufs geschäfts- mäßiger Behandlung zugewtesen. Frankfurt a. M., io. 8tbmar. Nach «incm belebten und festen Eonntog-verkehr folgte heute eine Montagsbörse von ziemlich unentfchiedener Tendenz und stille» «eschüft. Berlin mel, brlt r'nentschteden und Wien still, welche Signatur auch die hiesige Börse tm kaufe de-Verkehr« erhielt. Da« Hauptgeschäft concenkrirte sich wieder in östreich. Nationalbaok. für welche wie gestern, bedeutende Kaufordre« Vorlagen. Dieselben bliebt* bei 1079 um ca. 10 st höher. Auch der Anlagemarkt war im Derhältaiß zu den SpeculationSeffecten belebter und fester, Silberrente zu «7'5/,g höher und gesucht. Staat-bahn gestern 355, schlossen heute 354%, Lombarden 208'/, Sing"» auf 208 zurück, «reditactien gestern 858%, blieben 358. Lombarden, welche n.uerding« so sehr dre Echooßkinder der Spekulativ» waren, werden, wie e« scheint, durch die Nachricht ungünstig beeinflußt, daß die seither veröffentlichten Einnahmen der östreich. Südbahn »tn Pln« gegen das Vorjahr nicht constatiren, da 27 Meilen mehr sm Betrieb find als letzte« Jahr Bahnen fest und gefragt. Galizier l'/2 fl. matter. Elbthal und bayer. Ostbahn niedriger. 3proc.' lombardische Prioritäten zu Kapitalanlagen gesucht. Banken still «nd unverändert. Darmstädter welche heute von 478 bi« 482 stiegen, gingen in Folge von Realisationen, welche der hohe Cour« veranlaßte, wieder auf 481 zurück. Deutsche Gffectenbank in steigender Richtung zu 131 gehan- Häufig ist man in der Lage !.lZend ein Offert, Gesuch oder sonstige WillenSmeinung in den Zeitungen zu veröffentlichen, befurchtet jedoch aus naheliegenden Gründen eine Verletzung der Discretion Die bekannte Annoncen Expedition von RudolfMoffe, Centralbüreau Frankfurt« M hat sich den ehrenwerthen Ruf erworben, alle ihr zur Besorgung an die Zeitungen zu gehenden anonymen Inserate mit strengster Geheimhaltung der Namen der Auftraa- geber in redes gewünschte Blatt einzurücken und die hierauf eingehenden Offertbriefe übermitteln""^ °^ne Provisionsberechnung dem anonymen Inserenten ungesäumt zu „ Elches Vertrauen genannte Annoncen-Expedition im Publikum genießt, beweisen hinlänglich wo Jnseratenspalten aller Zeitungen, welche täglich eine Menge von Anzeigen enthalten, worin obige Firma zur Entgegennahme von Offertbriefen autorisirt ist. *) Wir haben seither unsere Spalten den geehrten Herren Correspondenten v n ^ingesandtem für die Aula bereitwilligst geöffnet, sehen uns aber veranlaßt zu erklären, für die Zukunft nur Artikel aufnehmen zu können, die den Bau, resp. Vlat, für die neue Aula nur rein sachlich besprechen, um damit einem unliebsamen Polemisiren ein Ende zu machen. Zugleich erklären wir hiermit, daß die Einsender in Nr. 27 und 30 ^^nzelgcrs beide htesiae Burger sind, und daß dem Einsender der Entgegnung in Nr. 30 nichts ferner gelegen har, als den ehrenwerthen Herrn F. persönlich zu ver letzen, daß er vielmehr dessen Streben und Verdienste um die Stadt .stets bereitwillig .anerkannt hat, ja dessen Pietät für die gemeinsame Vaterstadt vollständig theilt und nur durch den jovialen Ton des Herrn F. selbst zu einem ähnlichen Ton veranlaßt worden ist. Im Uebrigen theilen wir noch mit, daß all« anonymen Einsendungen den Weg in den Papierkorb wandern. ' u Redaction des Gießener Anzeigers. (E i n g e s a n d t.) rp, . Das „Eingesandt" in Nr. 30 beabsichtigte die maßgebende Stelle »u officicllen Aufklärung der die Aula-Fraae berührenden Verhältnisse zu veranlassen h! allerdings das Publikum hohes Interesse dafür und »u^u^auf Ijct, ton Stand der Sache zu erfahren Zugleich wurde in dem betreffenden Artikel n objektiver Weise nachzuweisen gesucht, baß die Aula im allgemeinen Interesse nch n die neue Anlage gehöre- Darauf hat sicy ein gewisser Jemand veranlaßt gesehen ?r‘ schliche Wiederlegunr nur zu versuchen, in dem lediglichen Bestreben, Persönlichkeiten zu begehen, die Entstehung unseres Artikels aus der Wärme der Hunds -Tage zu erklären, resp. die Karneoalszeit oder ein Kindermädchen dafür verantwortlich ru machen. w ,uc Wenn wir gleich durch dergleichen Invektiven unberührt bleiben, so können wir im Interesse des öffentlichen Anstandes die Sache nicht ignoriren, müssen vielmebr konstatrren, daß hier ein Akt publicistischer Unfläthigkeit begangen worden ist w?e er großer kaum gedacht, und wenn absichtlich und wissentlich begangen, nicht scharf aenua gerügt werden kann. 1 u UB Wir stnd übrigens, da eine solche Absichtlichkeit unter den gegebenen Umständen zu den Unmöglichkeiten gehört, wenn man nicht vollständigen Mangel aller Bilduna unterstellen will, geneigt anzunehmen, daß hier ein Erstlings -Zeugniß publiciMcker Thatrgkeit vorliegt und daß daS glühende Bestreben des Verfassers, Lorbeeren zu erkämpfen, die er anderwärts vergeblich suchte, ihm den Kopf verdreht hat. Wir wollen ihn darum vorerst nicht weiter zur Verantwortung ziehen. Was die Sache selbst anlangt, so bleibt da- öffentliche Interesse, wie natürlich, «I unvermindert zugewendet, indessen konstatiren wir mit Vergnügen, bafi stch die öffentliche Meinung inzwischen wenigstens bezüglich der neuen Anlage geklätt hat, und daß solche nicht weiter gefährdet scheint, wie denn auch der Plan, sie zu verbauen, nur als eine vollkommene Verirrung menschlichen Scharfsinns bezeichnet werden konnte. 3 1 Die Universität wird nicht verlegt werden, auch keinen Kreuzer mebr oder weniger emtragen, ob die Aula in die neue Anlage komme ober anderswohin Wenn die neue Aula wirklich eine Zierde der Stadt werden soll, wie es beißt nun dann muß man st- L-wiß nicht in di- n-ue »nlag- st-ll-n und -in- Zierde durch ^CJ.nbkC.r.e ^"'r^ig-n ™ «MN'h-tt, si- gehört dann an einen anderen Platz, damit die Stadt -wer Zierden erhalt *). Bern, 40. Febr. Bischof Eugeniu- Lachst von Basel hat bet bem Bu». de-rathe gegen seine Absetzung durch die Diöeesanconferenz Protest eingelegt. Genf. Der Kirchevstretk t» der Schweiz nimmt täglich größere Dimensio- »en an. Die Curie hat mit averkennenswerther Offenheit de» Conflict noch verschärft. Das päpstliche Breve, durch welches Mermillov zum apostolischen vicar tn Gens ernannt wird, erinnert an die freche Sprache eines Janvcenz: „Wir befehlen Allen," heißt es darin, „welche jetzt oder künftig es betreffen mag, daß sie dich als apostolischen Vicar des CantonS Genf nach de« Inhalte dieses Schreibens aneekeunen »nd aufnehmen, dir zu Diensten stehen, dich unterstützen und dir gehorchen, deine heilsamen Mahnungen und Befehle gebührend anhörrn und eifrig vollziehen; wir werden jedes Urtheil oder jede Strafe, welche du rechtsgiltig über die Ungehorsamen verhänge» wirst, gutheißen und dieselben mit Gotte« Hilfe bis zur gehörige» Ge»ugthuung unveränderlich zur Vollziehung bringen." Der ClernS in Genf hat sofort Ordre partrt. Mermtllod wurde in alle» katholischen Kirchen de- Canton- al- apostolischer Vicar proelamtrt, al« hochmüthige Antwort auf de» katholischen Kirchengesetz-Entwurf. Der Regierung-, raih hielt außerordentliche Sitzung zur verathung geeigneter Maßnahmen. Car- teret schlug sofortige Verhaftung Mermillod'S vor, was aber vo» Staatsanwalt Turrettint al- uogesitzlich bekämpft wurde. Ei» Beschluß wurde vertagt. Die Agitation ist um so stärker tm Wachse», als gleichzeitig die Berathung des Kir- chen-Gesktze- vorliegt. Außerdem hat der große Rath des CantonS Tessin fol- gendes Gesetz über den katholischen CultuS der Volksabsti?..mung unteibreitet: Art. 4 , die Geistlichen und vicare werden durch die tn den Listen der Canton- Wähler verzetchneteu katholischen Bürger ernannt. Die Geistlichen werden vom Staate besoldet, sie siud absetzbar. Art. 2, der vom Staate anerkannte Bischof kann innerhalb der gesetzlichen Schranken seine Jurisdiction und Verwaltung aus- । üben. Art. 3, ein Gesetz bestimmt Zahl und Größe der Kirchspiele, selbst den j Wahlmodus der Geistlichen und die von ihnen beim Amtsantritt zu leistende. Oiosformel fest, stellt die Fälle und die näheren Bedingungen auf, unter tonen «... «oi zurucr. ^eun«t ^citnoant tn itdaenber Rich cme «Setzung erfolgen darf. Der Entwurf enthält ferner die auf die Bildung de". Von Vlnlagkpapierrn außer Gilbtnente auch Wxmtxit sihr qffucht. 6Ötr Loose beliebt der Kirchenräthe bezüglichen Verordnungen. «Gomorer Pfandbriefe V^Proc. matter. 72er franz. Rente l‘/4 Proc. besser. Spanier aefraqt Konstanz, 9. Febr. In einer gestern Abend stattaehabten äußerst fest Von Prioritäten St. Louis-South Gassern 11/,, New York «ounty und City 13/., aufgenommtne SoUtage. DI- hl-stg- Geistlichkeit »crbttltet Slugblält-r, worin tTen 08 fc<” D-rsommlung-n und der «tzstimwung abg-ra- Frankreich. Paris, 10. F-br. Wi- d-r „Bg-nc- Ha»-«" au« Madrid »om beuttgen Inge telegraphirt wird, ginge daselbst da« G-rstcht, d-st d-r Honig g.nelat fei «bjubanren 3» SaBe »er Äönig stch ,nr Abdankung -ntschloff-, würde ®r die in die Hand- der Sorte« ni-d-,l-gen. Die Ruhe fei nirgend« g-stort. Italien. Rom, 8. Febr. Der neuernannte sranjbstsch- Botschafter bei der Surie, t*” *• hat bem Papste (ein Beglaubigungs-Schreeben überreicht. - Die Sommisston für da« Klostergesetz lud den Minister zu einer am Montan ab- Halten»'» Setzung ein. - In der Deputirtenfümmer e,Härte der Minister anläßlich einer Jnterpellatton, Capitän Rachia kreuze in den Gewässern von Borneo zum Schutze des Handels und zu hydrographischen Studien. Spanien. Madrid , 6. Febr. Daß die Nordbahn Wiktor fahrbar sei, ist nicht richtig Die Carlistensührer Lisarraga und Ollo thun, ab wollten sie ton General Mo- angretfeu. Zwei ganze Banden find in die Hände der Truppen gefallen Dte Herstellung der Ruhe tn Navarra und den baskischen Provinzen schreitet rasch fort. 9 1 A< ftuiM. B“1 Frankf. Ve?e Dinnst. Banl Vien Bank»' Oeet. Oredlt» GallilMi 166 ßäkSkM io, Febr« Ä,4» 9 " 40/0 Ijäh wäne-b.4'/.‘ Baden 4V»% 0 Oeeterr.SU«; Paplerr 8pinler> neu«' Ajmerik. Bond« ätloiAer Beki Die Eichen- Dom 10. d. M Oberseilbach b und können d Mit. an bei Gießen in Emp! Ueberiveisung 1 den 19. Febru, Treis a/L, \ Großherzogl (665) An Hchech 670) Montan von L soll In dem G Zollst ockswöld verzeichnetes werden, als: I 2 R.-Mete 45,7 , 48,7 v 510 Wellen Ö. Bau- ^Ctü^u ’sfts 398 Eichen-tz Durchmes Ä 106,36 C , Zusam, ?grr Chauss Häuschen. g Tegen öorfd . Die Grotzhe lL"@<” a11!?.«» ®) tollin y in berg JiUuia , ® •igtta. *.us*a !,r bei btr GBrif tn rtnrtHt J , 7 iV,r Wflfcrn vvll 8or« richtig. 6‘n ®«eral Mo. ?u»« itfaDm. Prn,ni« schnitrt BörseniiÄchrichten. 10. Fcbrear 1873. Aetie*. 50/q öetr. F. St. E. B. 355 Lombard. Bahn 208 l/, Ludwigsh.-Bextaeh 1943/, Max bahn 143 Bayer. Ostbahn 128 Rhein-Nahebahn-Aot. 47«/, Hess. Ludwigsb.-Act. — Oberhessen x 77^/, _ Prioritäten. 30/g öster.Stsb.-Prior. 60 30/o öst. s. Lombard 501/: 30/g Livorneser 37*/t 50/6 Tosoaner 60‘/4 50/0 ElUabeth.-Prior. 84‘/2 do. 11. Emiss. 83»/i Anlehensloose. Darmstadter fl.50Looee — . .25 „ 60 Kurh. 40 Thlr. Looee 72 Nassau 25 fl. — Braunschweiger 253/8 30/g Oldenburg, ä 4OThlr.39V4 40/0 bayr. Präm.-Ani H67/8 4°/0 badische Loose 114 Badische fl. 35 Loose 721/* Oeetr. fl. 250 ?. 1854 94 1858r Priorlt&teioose 209 1860r Loose 97 1864r , 166 _______ Wechsel. Amsterdam k. 8. 98$/i Augsburg k. 8. 100 Berlin k. 8. lO4’/0 Bremen k. 8. 175 Brüssel k. 8. 933/e Hamburg k. 8. 863/4 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 92V, Wien k. 8. 1073/. ditto m. 8. 1071/, ditto 1. 8. 1071/r Dis conto 4 0/0 Geldeortcn. fl. kr. Pr.Frledrdor 9 571/,- 58«/, Pistolen . . 9 39 — 41 „ doppelte 9 39 — 41 HoH. fl. 108t. 9 52 54 Duoaten . . 5 31—33 20 Frankenst. 9 20‘/,—2V/, Engi. Lover. 11 47 -49 Buss. Imper. 9 40-42 Dollar le Gold 2 25 36 Preus s. 41/! % Oblig. 103'/» Frankf. 31 />°/q Obi. 87% Naas. 4Vi% Obi. 100 Kurhess. 4®/q , 95 Gr. Hess. 5% Obi. 1013/4 . . 4% , 983/4 . w 3V,% , - Bayer. 5% „ 102 „ 4i/to/o 1jährige 100’/e 40/0 1jährige 93»/s Würtemb. 4Va% Obi. 100 Baden 4i/g°/o Obl.e.E.L. 100 ’/? Oeeterr. Sllberrente 68 „ Papierrente 641/« Spanier, neuest. 3% 265/8 Amerik. Bonde 1881r 1007/8 . „ 1882r 957/, „ 1885r 971/4 „ „ 1887r 987! Act len. Frankf. Bank 142 Frankf. Vereins-Kasee 1531/* Darmst. Bankact. 482 Wien Bankaotien 1080 Oest. Oreditaot. 358>/, Galizien 166 y2 Rudolf Messe in Frankfurt a. M. • Ferner domiclirt: Berlin, Breslau, Dortmund, Halle, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Prag, Wien, Stuttgart, Strassburg, Zürich. Bsfirirlirr Agent siimmtlicher Zeitungen des In- und Auslandes. Alle iniger I nseraten-Pächter des „Kladderadatsch“, der „Fliegenden Blätter“, des „Figaro“ in Wien. Alleinige Annoncen - Regie des „Deutscher Reichsanzeiger“ und „Königlich Preussischer Staats-Anzeiger“, „Berliner Tageblatt", „Saling’s Börsenblatt“, „Deutsche Landes-Zeitung“, „Schweizerische Handels- Zeitung“, „Prager Handelsblatt“, „Feierabend des Landwirths“, Frankfurt a. M., „Beobachter“, versendet den soeben in I. Auflage erschienenen completten Zeitungs - Catalog an alle bedeutenden Inserenten auf Wunsch gratis und franco. f Stelle jU «ner x°-r°nl°ffen, bi ?' daraus betreffenden Artikel wen Interesse nicht ' «eranlahl gesehen dem lediglichen 8e-' lls äusser Warme fndemadchen dafür den, so können wir r, müssen vielmehr worden ist, wie er l- nicht scharf genug egebenm Umständen mgel aller Bildung Agnitz pudlicistischn 6, Lorbeeren zu er« dl hat. Wir wollen iresse, wie natürlich, mit Berguügen, daß itutn Anlage geklärt 'n Plan, fie zu ver- innl bezeichnet wa- frmjn mehr oder derSwohin. soll, wie es heißt, d eine Airrde durch unen anderen Platz, rorreivondenten.v n veranlaßt zu erklären, , resp. Platz für die men Polemisiren ein r in Nr. 27 unb 30 ?er der Entgegnung ■ persönlich zu wr )t stets bereitwilll- i llständig lheilt und hm Ion veranlaßt men Linsendungen Anzeigers. n Zeitungen zu ver- ;«S.S nttn ungesau-nt zu w, arnießt, beweisen SÄ* B autorißrt >st- .........ÄÄ -'ft in®'**;* 1 eil*'"”1' " "Sui, »* IW*.? 3»* ,b. elli«, W-Vl'-4’11 131 tii'l * kll<*1 Aßigemeiuer A »zeiger. Wellen die Zu- zu enorm billigen Preisen abgegeben. (659) Reisholr, Forstreiser, Wellen 50 930 in 1 24 h 1) 2) 55 21 88 11 4 97 25 92 3320 800 2300 700 teiger! werden: 29 Raummeter 82 2800 4300 222 Bordeauxweinen Flasche ft. 1 — kr. mit dem GlaS, Buchen- und Tannen- Prügelholz, Buchen-Stockholz, Eichen- , Nadel- Buchen-Reisholz, Eichen- „ Nadel- Vorwuchs- „ Eichen- „ Nadel- „ Aspen- „ Buchen-Stockholz, Brennholz: Eichen-Scheidholz, , Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz; Altenstädten, versteigert: 1 Raummeter Tannen-Prügelholz, 1870 Wellen Eichen- und Tannen-Retsholz, 555 starke Fichten - Stangen , mit 41,81 Festmeter, zu Sparren und Leiterbäumen geeignet. Hohensolms, am 7. Februar 1873. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörmer, Förster. 138,99 Festmeter, Stück geringe Fichten - Stangen, zu Hopfenstangen und Gartenzäunen ge- Gänzlicher Ausverkauf unserer sämmtlichen Artikel zu wahrhaft spottbilligen Preisen, doch nur gegen Baar! Besonders aufmerksam machen wir auf Herren-, Damen- und Kinderwäsche, Blumen, Federn, Spitzen, Bänder ic. jeden Genres. — Größte Auswahl von Shlipsen, Handschuhen, (sowohl Glace- alS Wildleder), Kurz- und Wollwaaren werden, um schnell zu räumen, starke Fichten und Lärchrn-Stamme, von 14 bis 42 Zentimeter Durchmesser und 10 bis 20 Meter Länge, mit 23 Meter Länge, 77 Stück Etchen-Stangen, zu Wagnerholz sich eignend, von 13 bis 25 Centime- ter Durchmesser und 2 bis 8 Meter Länge. traße gelegen ist. Nieder-Bessingen, den 8. Febr. 1873. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Nieder- Bessingen. Roth. eignet. AlSdann wird Dienstag den 18. d. Mts., Morgens 9 Uhr anfangend, : dem District „Buchenberg/ zunächst Zur gefälligen Beachtung. Leider haben sich die Befürchtungen einer geringen Weinerndte nicht nur bestätigt, sondern es gibt Orte und Gegenden, wo ein so geringes Quantum gewachsen, daß an ein Weinkeltern nicht zu denken war. Daß wir durch die seitherigen Mißerndten keinen guten reinen billigen, namentlich Rothwein, trinken werden, liegt bei deren Mangel auf der Hand und ist zu befürchten, daß uns für hohe Preise ein ungesundes, fabricirteS Getränk geboten wird. Da wir nun durch unser Haus den Vereinigten Weingutsbesitzern in Bordeaux einer jeden Concurrenz die Spitze bieten können, so haben wir es, uns zur Aufgabe gemacht, das verehr!. Publikum mit einem reinen, kräftigen und gesunden Bordeaux zu versehen und empfehlen wir solchen in Flaschen von unserem Lager genommen, sowie zum Versandt in Kisten von 12—25 und Wolters K Leo am Kreuz. senkvpf unb Hildenbranb Brennholz: Raummeter Buchen-Prügelholz, Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 670) Montag den 17. Februar 1873, von Vormittags 9 Uhr an, soll tn dem Gießener Stadtwalde, District Zollstockswäldchen, Abth. Lange Trift, nach- verzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 268Vz 65 97 54 108 4 zu Wagnerholz sich eignende Eichen- Stämme von 20-30 Cmtr. Durchmesser und 8—10 Meter Länge, Blondere Bekanntmachung. Bekanntmachung. Die Eichen- rc. Stammholz-Versteigerung vom 10. d. Mts. im District Nieder- und Oberseilbach bei Treis a/L. ist genehmigt und können die Abfuhrscheine vom 18. d. Mts. an bei Großherzoglichem Rentamt Gießen in Empfang genommen werden. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Mittwoch den 19. Februar, Morgens 7 Uhr. Treis a/L-, den 1L Februar 1873. Großherzogliche Oberförsterei Treis a/L. (665) Amendt. Feilgebotenes. Wegen Aufgabe des Freitag den 14. d. MtS. in den Districtcn Schweinsheege, Waldwie- I. 2 R.-Meter 45,7 „ 48,7 , 510 Wellen im District Hildenbrand Bau- und Werkholz r 224 Stück Fichtenstämme von 15 bis (Zentimeter Durchmesser und 12 bis Der jedesmalige Anfang und ~ ammenkunft beginnt um 9 Uhr Morgens an den genannten Tagen am Fußpfad von Ltch nach Ettingshausen. Wir bemerken, daß das Holz von bester Qualität und kaum eine Viertelstunde von der Staats- Holzversteigerung in der fürstlichen Oberförsterei HohensolmS. 651) Montag den 17. d. Mts., Morgens 9 Uhr anfangend, soll in dem District „Eichelsberg/ zunächst Hohensolms, nachstehendes Gehölz ver- weissen Olian 8erons per „ Sauternes „ Mousseux und Champagner in 5 verschiedenen Sorten von st. 1. 54 bis st. 3. 30 kr. ächten Cognac vienx per Flasche fl. 2. 12 kr., „ 55 ho8s " /' " ? " „ „ iietite Champagne „ 2. 42 „ Die Bordeauxweine haben den Vorzug, daß sie im Gegensätze zu Ungarweine sich durch Lagern in den Flaschen immer mehr verfeinern, während letztere leicht abfallen. Preiscourante der Originalpreise in Fässern in V4, Vr und Vi Oxhoft ab Bordeaux genommen, werden vierteljährig von uns ausgegeben und liegen bei uns zur Einsicht jeder Zeit offen. Hochachtungsvoll J. A. Busch Söhne. Holzversteigerung. 649) Im Nieder - Bessinger Gemeindewalde kommen Donnerstag den 13. und Freitag den 14. d. Mts. nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung, und zwar Donnerstag den 13. d. MtS. Flaschen zu den Preisen von: rollten Bordeauxweinen Hclzversteigerung in den Gräflich Laubach'schen Waldungen. Montag den 17. Februar sollen im District Süßenkopf bei Weikertshain folgende Holzsortimeute: Buchen: Scheitholz Prügelhol^ Stockholz kunst ist um 10 Uhr im 60Ä,bam3lo.8ebuar 1873.^ (666) 2ung. U. Bau-, Werk- und Nutzholz: 398 Eichen-Stämme bis zu 40 CenMeter Durchmesser und 16 Meter Länge, mit 106,36 C.-Meter. Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger Chaussee bei dem Bahnwärterhäuschen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juli 1873 gestattet. Die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu Gießen, am 11. Februar 1873. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 672) Mittwoch den 12. Februar, Nachmittags 2 Uhr, wird in der Schulstraße eine große Parthie altes Eichenholz, welches sich zu Bau», Lager- und Brennholz eignet, öffentlich gegen gleich baare Zahlung an den Meistbietenden versteigert- Vogt öc Schnell. 81. Emilion per Flasch- sl. — 42 kr., incl. GlaS, M Cliristoly ,, ff // — 45 n » w 99 Motilis // ff tf — 48 H 11 " „ Esteplie ff ft — 52 tr n 11 ’lvn- Duplcsiss ff ff ft — 56 tf 11 0 Pauillac ff ff ft 1 — tr 11 f y, Camensac f> ff ff 1 6 n fl n y Vincent ■n ft ,, 1 12 rt 11 H y Beyclievell< ff tr 1 24 rt 11 11 y Giscours tf ff tf 1 45 11 II R y Rauzan tr ff n 2 — rr 11 II Jeden Zahnschmerz 273) Ur. 36 engl. netto. 669) Vergangenen Samstag wurde vom >Der redliche Finder beliebe dasselbe gegen schen Stiftung tzegen Hypothek. S cherhett. Belohnung bei der Exped. d. Bltts. ab- F. Koch, am Wallthor. entspricht. 78,430000 Thlr. ii 26,500000 ir Jahre 1848. fl. 5/250,000. 1,616,008. 8. 557,585. 19 650,706,232. 45 sowie Preis-Mrdailün in Paris, l HUSTEN billigen Preisen unter Garantie Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr- Chr- Pietsch) in Gießen. 24,718,139. 23. 18,232,424. 13. der der die die die 5 ?» 5 & 19,385000 3,570000 1,430000 Ulm und Moskau. LÖFLUNÜä Ende 1872 betrug: Versicherungsbestaud Gesammtfonds Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen Summe der 1872 ausbezahlten Sterbefälle . . . . Summe der seit dem Bestehen der Bank ausbezahlten Sterbefälle 590) Die erwartete Sendung Gold- und Silberfranzen, Borden, Litzen und Flitter ist eingetroffen und empfehle solchc zu äußerst billigen Preisen. I. H. Fuhr, Sonnenstraße. Gegründet und bestätigt im Grund-Capital ....... Einnahme an Prämien und Zinsen im Jahre 1870 ..... Reserve Ende 1870 ..... Versichertes Capital gegen Feuers- Liebig's Fleifch-Extrstt [( -er San Antonio Meat Extract Company das beste und billigste am Markte befindliche Product dieser Art. § Vermischte Anzeigen 660) Zwei in Treppen^ arbeiten erfahrene u. tüchtige Zimmerleute oder Schreiner werden gesucht von Ernst Schindler, Zimmermeister in Wetzlar. »I 4497) Durch eine bedeutende Sendung aus der Berliner Lampen- und Bronrewaaren-Fabrik, vorm. C. H. Stobwaffer St Comp., ist mein Lager in Belcolettm-htmtpett* Detailpreise für ganz Deutschland: 1 Pfund Vr Pfund V< Pfund Pfund Thlr 2. 15. Thlr. 1. 10. 22 Sgr. 12 Sgr. Haupt-Depot: Gebrüder Stollwerck in Cöln. (349) Lager in Gießen bei L. Kalkhof. Versicherungen werden durch unterzeichnete Agenten vermittelt: in Gießen durch Buchhändler A. Ricker, in Büdingen durch Ortseinnehmer Louis Hohler, in Lich durch Lehrer H. K. Walz, in Marburg durch Oskar Ehrhardt. tt-ti Daheim Die soeben erschienene Nr. 18 enthält: B »i'O - »(niigljtit für »te — Der 6nts hn Vuothung ter : Wau ßüvßijjkr st ht veebeo loootk. sckeiut nickt schreibt man tcr „2 bev, so winde des beschränkten Tabaktb bieser nur durch ein Jnbußrie herbeisühr bohklkn Moaße tie iiländischen Sorte« Ertrage« tt« neuen litgtn, iß er nickt tierbezuglichen Untt tb ar-ch der Rachöt nur ootbtiirstig verl Mn, 9. i chvvg, bttnjfaiv die teu, welche ihren $ gestattet, ihre Pch teren Landbkßelldezi stt Berkehr-erlcichtei an welchen eine Pc stttder auf der S&rc nichtige Lezeichvo^ ^üölichrs anßaie hngrn -erbeigefijhrt !‘nt(n oothvrndia, IW<» Viltlvlnungrorte tbi i' Erstellung btt Btl8 rrsslzeu soll, «ipententen, 9n "I Ur J,.0’1*- 116 D, tu . ,. "crlin io < kMt »ch, wit „ a"",|“d,"e9 Mrtu .ttn 10. Mi, h,« ",ff( 1 SÄ' * - y «hm'1. s*‘«i * Ii"'t ir 1 L'K !SÄ ä.*»«» iNw ?;e - M »i, “tat«, 1 ’ j $rei« $ur< r. von den Herren: Fr. 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Bier, gegen rheumatische Zahnschmerzen, gegen Entzündungen, Geschwülste und Geschwüre des Zahnfleisches, gegen Zahnstein und Lockerwcrdcn der Zahne, sowie gegen den üblen Geruch auS dem Munde, ist daselbst und in Niederlagen in Flacons zu 20 Sgr. zu haben: in Gießen bei Herrn Julius Wallach. Hüte! zum Rappen bis nachdem Bahnhof ein goldenes Medaillon, enthaltend ein Damen- «öl) st.S»UauszuI-ihmb-,d-^°b°^!3?otlrä‘®.“ ÜF«K°utschuck-Ktt,t-,°erI°rrn. Schlesische /euer- Versicherungs - Gesellschaft in Breslau. V Maskenball der Gesellschaft „Einigkeit im Leib'scheu Saale Sonntag den 16. Februar, Abends 7 Uhr. Karten ä 48 fr. find zu haben in der Restauration Bramm. Nur solchen Damcn ist der Eintritt gestasiet, welche mit Karten versehen sind. Der Vorstand. 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Indem ich dasselbe i hiermit bestens empfehle, gebe ich zugleich die Versicherung, daß es mir durch die Verbindung mit obiger und anderen bedeutenden Fabriken möglich ist, 662) Meinen Garten am Wismarer Weg bin ich Willens zu verkaufen. Frau Schwan. 663) Emen Haufen Mist und eine Strohbank zu ve, kaufen bei M. Henkel. LermiethMiM. 378) Auf dem Seltersberge E. 34 ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen._________________________________ 285) In unserem Nebenhause am Kreuz ist der Laden mit Wohnung zu vermiethen und bis zum 1. April beziehbar- I. A. Busch Söhne. 664) Ein Logis von 3 — 4 Zimmern auf der „Schönen Aussicht" zu vermiethen und sofort zu beziehen. Auch ist daselbst eine geräumige Scheuer, Stallung rc. als Lagerraum abzugeben. 671) Ein Logis von 5 Zimmern und ein Logis von 3 Zimmern mit 2 Cabineten und Zugehör sind zu vermiethen bei H. M. Jughardt. 673) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Wolkengasse C- 90. 668) Wallthor L,t. A- Nr. 194 ist ein Mansardenzimmer mit Cabinet, desgleichen ein Zi'nmer im Hinterhause zu vermiethen. zugeben. 667) An die Stelle eines krank gewordenen Mädchens kann sogleich oder aus Ostern ein Dienstmädchen eintreten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 648) Hiermit mache ich den geehrten Kunden und Freunden meines verstorbenen Mannes die ergebenste Anzeige, daß ich das Kappenmachergeichäft fortführe und verspreche ferner prompte und r eelle Bedienung- Wittwe Etsch in Lich. 657) Ein braves Dienstmädchen fann' sogleich eintreten. Neue Anlage C. 25. 635) Einen braven Jungen sucht in die Lehre Ernst Möse.r, Schuhm achermeister.