feiner i>t von *n ' sogleich Sl Lsji " lciU - Jw. vi^Wetber,| 4 , urtjju i ,rtt« H-«' ^rd< vierteljährig 1 si. 12 kr mit Bringerlshn. Durch die Post b«ogm vierteljährig 1 fl. 29 h. Gießener Anzeiger. Srscheiut täglich, mit Ausnahme SonntagL. Sri»«dttisn: 6ai|leilt»e. 8tt B. 9h. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. Nr. ZGN. SiMstag den 10. Mai Z82Z. > Uhr, Die Umgcstaltung :eHo, opus 70, * r der Münzreform vollständig anfwiegt. Schon die Theilung der Stimmen im jein Votum dahin abgegeben, Reichstage beweist, daß diese Frage überhaupt nicht stricte mit „Ja" oder Entwürfe als-Ersatz der Salzs .Berlin Dr.SBcijjtt äolteimoni V. 3immer' Deulschsank). 6. Mai. (Münzgesetz und Staatspapiergeldfrage.) In der Berlin £ VUlt / wlUl* wiigyv[vp iiiiv *öv v I * *ö 7 i u / u ö V • o o o , / ~ , en Sitzung des Bundesrathes, in welcher die ganze Tagesordnung erle- würdigen Empfanges für die hohen Corporalionen eine Extrasumme bewilligte. bitt sowie da |L Hofüillsit - brr Ricker (2261) öienung Di chiihmachch 4. mene Danknotengesetz. Bezüglich des Staatspapiergeldes hielten die Regierungen fest, daß dasselbe eine andere Behandlung al? die Banknoten erfordere, daß die Höhe der Appoints den Bedürfnissen des Verkehrs entspreche, beispielsweise kleine Papiergeldzeichen für den Postanweisnngsverkehr unentbehrlich seien. Rach langer Debatte, in welcher Finanzminisier Camphausen gleichfalls für eine von der Vanknotenfrage abweichende Regelung der Staatspapiergcldfrage eintritt, wird die Vertagung der Derathung über § 18 und die zum Gesetze beantragten Resolutionen beschlossen. Nächste Sitzung Montag. — Wie die „Spen. Ztg." erfahrt, hat das Staatsministerium in der Tabak- und Börsensteuerfrage daß für jetzt von der Vorlegung betreffender Wünschen des Reichstages accommodiren solle. Auf die schließliche Entscheidung wird es von wesentlichem Einflüsse sein, ob denn ducch Einführung des Zweimarkstückes in der That ein absolut unleidlicher Zustand geschaffen wird, insbesondere ein solcher, welcher ^ie Vortheile gehen wird. Bremen, 8. Mai. Auf Antrag des Bürgeramtes fand gestern eine vertrauliche Sitzung der Bürgerschaft statt, in welcher die letztere die Mitthei- lnng von dem bevorstehenden Besuch von Mitgliedern des Vundesraths und Reichstags mit größter Befriedigung entgegennahm und zur Bereitung eines Salzsteuerfrage abzusehen sei. 9.' Mai. Bismarck's Zustimmung zu dem Gesetz über die gleichfalls Trinksprüche aus. Pcsth, 6. Mai. Heute hat auf der Staatsbahn unweit der hiesigen Stadt die Entgleisung eines Eisenbahnzuges stattgefunden, in Folge deren, soweit bis jetzt verlautet, 6 Waggons zertrümmert, 2J Personen getödtet und 40 Personen verwundet sein sollen. Der Oberst, Stadthauptmann, ist mit Die Annahme des Zweimarkstückes durch den Reichstag. Die Annahme des Zweimarkstückes durch den Reichstag beschäftigt in diesem Momente die öffentliche Aufmerksamkeit in hervorragender Weise, und alle Parteien, gleichviel, ob Gegner oder Freunde dieser Münzsorte, stimmen in dem Wunsche überein, daß sie das Münzgesetz nicht zu Falle brin- yiv viiiy v ä/i iv v 1p vivjv O v v * V r' * t v * * - ••• ff'xJ ” „Nein" beantwortet werden kann und daß deshalb für den Bundesrath mn so" weniger Grund vorhanden ist, eigensinnig auf seiner bisherigem. Meinung zu verharren. Die größte Gefahr, welche das Zweimarkstück bringt, liegt, wie die „Spen. Ztg." im Einklänge mit dem Finanzminister hervorhebt, , in der Concurrenz, welche dasselbe mit dem österreichischen Gulden zu bestehen haben wird, welcher zwar größeren Silberwerth hat, aber von den deutschen Reichskassen nicht als Anweisung auf zwei Mark Gold in Zahlung genommen wird. Diesem Uebelstande kann aber durch Tarifirung und durch strengen Ausschluß des österreichischen Gulden von der Annahme bei öffentlichen Kassen begegnet werden. Ist aber dem österreichischen Gulden factisch der Eintritt in das deutsche Reich verwehrt, dann fallen auch alle Einwendungen, welche gegen diesen Eindringling erhoben werden und es kommt lediglich darauf an, ob das Zweimarkstück seine Lebensfähigkeit erweist oder nicht. Ist das Letztere der Fall, so wird die Vorliebe für dasselbe im Reichstage sehr schnell und leicht zu besiegen sein. Bewährt es sich aber als nothwendige Zwischenstufe zwischen dem Ein- und Fünfmarkstücke, dann liegt für den Bundcsrath keine Veranlassung mehr vor, seiner Abneigung gegen diese Münzsorte weitere Folge zu geben, und der Zeitraum eines Jahres wird hinrcichen, um den gegenwärtig so heftig entbrannten Streit in die vollkommenste Harmonie zu verwandeln. Dellerreich. Wien, 6. Mai. Vom Handelsminister wurde heute Abend zu Ehren sämmtlicher bei der Weltausstellung fungirender höherer Beamten und Com- missäre ein Banket gegeben, zu welchem gegen 400 Gäste geladen waren und an welchem auch der Reichsfinanzminister Holzgethan, sowie die cisleithanischen Minister Lasser, Glaser, Unger, de Pretis, Horst, die Präsidenten des Reichs- raths und des Abgeordnetenhauses Schmerling und Hopfen und die Präsidenten undDMitglieder der ausländischen Commissionen für die Weltausstellung Theil nahmen. Bei demselben brachte der Präsident der Central-Commission des deutschen Reiches, Ministerialdirector Moser, den ersten Toast auf den Kaiser von Oesterreich aus, den der Handelsminister Banhans mit einem Trinkspruche auf die Souveräne des Auslandes und die Regierungen aller an der Weltausstellung betheiligten Staaten und die Vertreter derselben erwiderte. Der engsische General Commissär Earl Cowper, der Vorstand der französischen Commission du Sommerard und der Amerikaner Bayard Taylor brachten Civilehe und die Civilstandsregister ist neuerlich constatirt. Köln, 9. Mai. Die „Kölnische Volkszeitung" veröffentlicht das Sendschreiben der (am Grabe des h. Bonifacius) in Fulda versammelten Bischöfe vom 2. Mai d. I. Es ist unterzeichnet von den Erzbischöfen und Bischöfen von Köln, ©liefen, Breslau, Limburg, Fulda, Mainz, Paderborn, Trier, Osnabrück, Freiburg, Ermland, Münster, Hildesheim und dem Vertreter des Bischofs von Kulm und ermahnt vorzüglich zum Gebete. Leipzig, 9. Mai. Der Vorstand des Buchdrucker-Vereins hat in seiner gestrigen Sitzung folgenden Beschluß gefaßt: Der von der Leipziger Delegirten-Versammlung am 1. Mai vereinbarte Tarif bedarf in Vergleichung desselben mit dem in Weimar aufgestellten Tarif und den Beschlüssen der außerordentlichen General-Versammlung vom 24. März einer weiteren Beschluß- nahme durch die außerordentliche General-Versammlung am 10. Mai nicht, hat vielmehr sofort in Wirksamkeit zu treten und ist überall einzusühren. Fulda, 3. Mai. Nach verbürgter Mittheilung erfolgte in der Bischofs- Conferenz die Abfassung eines gemeinschaftlichen Ausschreibens an den Diöcesau- Clerus, welches demselben in den nächsten Tagen durch die Dekanate zu- -resperiode einer Erhöhung nicht mehr unterzogen werden: damit verbietet sich jand) von selbst die alsbaldige Erhöhung des Zolles auf importirten Tabak. iDer Erlaß eines Gesetzes, welches für einen entfernteren Termin die Erhöhung des Eingangszolles auf Tabak festsetzte, würde aber nur das Signal zu einem noch großartigeren Import geben, als er bis jetzt stattgefunden hat. Schon gegenwärtig sind außerordentlich starke Vorräthe von Tabak in den Zollverein eingeführt worden, um der gefürchteten Zollerhöhung zu entgehen. Die Spe- culation hat sich jedoch, wie es scheint, zur Zeit in ihren eigenen Netzen gefangen und es darf als ein eigenthümliches Zeichen betrachtet werden, daß von Seiten solcher Interessenten Schriftstücke an den Reichstag gelangen, welche die .430000 O ) 385000 t 3 570000 » 1'430000 , ohn- in mH Mil < inM«18’ bt, ?!ri Ulr. W biei V»hinter . ten M deren W 'c" Versicherter t gen möge. Zur Erzielung des unerwarteten Resultates der Abstimmung wirkten Jirtuofin r namentlich zwei Dinge zusammen: die Spaltung der national-liberalen Partei V und die Abwesenheit vieler Mitglieder der Rechten. Die Theilung der national , liberalen Stimmen hätte bei stärkerer Präsenz der Deputirten nicht den Aus- schlag gegeben, im Zusammenhänge aber mit dem zweiten Momente fiel sie unterbreitet habe — (Tabakssteuer.) Das Project der Tabakssteuer-Erhöhung darf man r für dieses Jahr wohl als vertagt betrachten. Die Besteuerung des einheimi- Aerzten an den Schauplatz des Unglucksfalles abgegangen, auch von anderen scheu Tabaks, schreibt man der „Mgd. Z.," kann in der gegenwärtigen Iah-1Seiten war sofort Hülfe zur Stelle. jüngsten Sitzung des Bundesrathes, in welcher die ganze Tagesordnung erle digt worden, kam es bei der Berathung über das Münzgesetz zu sehr interessanten Debatten über die Staatspapiergeldfrage. Mit Preußen, welches ca. 20 Millionen Papiergeld hat, waren, wie man hört, die Staaten, die wenig oder gar kein Papiergeld haben, für die Anträge des Reichstages; Bayern war bereit, darauf einzugehen, wenn man den Minimal-Betrag derCassenscheine von WO Mark auf 50 Herabseyen wollte. Sachsen dagegen legte heftigen Widerspruch ein, der begreiflich wird, wenn man sich vergegenwärtigt, daß Sachsen 13 Millionen Staatspapiergeld, 20 Millionen Banknoten und 500,000 Thlr. Eisenbahngeld hat. Der Vertreter der Reichs-Finanzverwaltung zeigte sich geneigt, diesem Umstande vollkommen Rechnung zu tragen, und ein Ent gegenkommen des Reiches durch Gewährung von Vorschüssen für das Ueber- gangsstadium vorzuschlagen; doch auch darauf wollte Sachsen nicht eingehen, und so wird denn diese ablehnende Richtung in den bevorstehenden Reichstags- debatten selbstständig zum Ausdruck gelangen. — Die Ausprägung von Zweimarkstücken wird vom Bundesrath abgelehnt, den übrigen Anträgen des Reichstages aber im Großen und Ganzen zugestimmt werden. — Aus parlamentarischen Kreisen hört man inzwischen, daß der Reichstags-Abgeordnete Professor Dr. Tellkampf aus Breslau auf Grund der in zweiter Lesung des MünzgesetzeS genehmigten Beschlüsse des Reichstages ein weltumfassendes vollständiges Bankgesetz bereits formulirt und dasselbe zunächst den Fractionen zur Begutachtung augenblickliche Erhöhung der Tabaksabgaben demgemäß befürworten. Berlin, 8. ai. Der Reichstag setzte heute die dritte Berathung des Münzgesetzes fort. Die §§ 3 biS 11 und 14 bis 17 wurden ohne Dis- ! entscheidend in's Gewicht. Von den 302 Mitgliedern des Reichstages bethei-Icussion unverändert, die §§ 12 und 13 mit redactionellcn Amendements von ligten sich nur 232 an der Abstimmung, und die Majorität betrug nur 28zBamberger angenommen. Zu § 18 erklärte Staatsminister Delbrück das Ein- Stimmen! verständniß der Bundesregierungen mit der Einziehung der Banknoten, wenn Da wir jedoch vor einer vollendeten Thatsache stehen, so fragt es sich, der Einriehungstermin über den 1 Januar 1875 hinaus angemessen verlän- auf welche Weise die schädlichen Folgen derselben abgeschwächt werden können- gert werde, sowie deren Ersatz durch Hundertbanknoten Die Umgcstaltung Es ist ohne Weiteres anzunehmen, daß die Bundesregierungen sämmtlich von der Banknoten erheische Zeit, ebenso das vom Bnndesrathe in Angriff genom- der unbedingten Nothwendigkeit der Münzreform durchdrungen sind und daß sie deshalb nur im äußersten Nothfalle auf die schnelle Regelung dieser Angelegenheit verzichten werden. Daß dem so ist, wird durch die Nachricht bestätigt, daß der Buudesrath erst nach Beendigung der dritten Lesung darüber Beschluß fassen wird, ob er an seinem früheren Votum festhalten ober sich den 3WtunU ^christlich, i ttir 5 Frankreich. Gestern fand die Zahlung weiterer 250 Millionen Paris, 7. Mai. an Deutschland statt. (ßngfiinö. Den 3. Mai. empfiehlt IVB. T ra Das 7 R-Mtr. Eicheu-Prügelholz, errichtet 1 8) S) 10) Die Reish. Wellen! von Vormittags 9 Uhr an, 1340 meistbietend und gegen gleich baare Zahlung 7980 'dahier versteigert: 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 87 4,5 Nadel- Eichen-Slockholz, Nadel- Eichen-Neisholz, Nadel- „ Mts, soll im Anneröder Gemeindewald in den Districten Köpfcln unh Höllenkopf nachoerzeichnetes Holz versteigert werden: IN gu ,, fei' II II I u eng // ftri ir Souquel Handsch 46,3 „ ii „ 43,3 „ 200 Wellen 1130 „ Gießen, den 9. Mai 1873. In Auftrag: S em ml er. B e r st e i g e r n n g. Dienstag den 13 Mai, Di 2298) " 229 M'lige sollen in bei Hcineman 2 flommober Küchenschron meiltbietenb Gießen, Hol^verstfiqermrq. 2271) Künftigen Donnerstag, den 15 d. 1 sehr gutes Zugpferd, 5 Jahre alt, eine Quantität Handwerk geräthe für Maurer und Steinbrecher, darunter große und kleine Erd- und Steinkarren, Brecheisen, Steinschlagen und vielerlei sonstiges Geschirr, ferner 20 Stück Eichen - und 11 Stück Tannen - Bauholz - Ab schnitte, 36 Stück tannene Dielen, 34 Siück Steinplatten, 92 Stück Mauersteine, 14 Stück Grenzsteine rc. Bellnhausen, am 7. Mai 1873. Der Vormund: Conrad Jung. 2263) Montag den 12. Mui d. I., Nachmittags 2 Uhr, Den 4. Mai. Dem vetstorbenen Ortsbürger in Gleiberg und Dienstmann dahier, Johann Adam Rinn, ein Sohn, Christoph Emil Ferdinand Johann, geboren den 9. April. Denselben. Dem Bürger in Grünberg und Kaufmann dahier, Heinrich Ludwig Böß, ein Sohn, Gustav August Johann Heinrich, geboren den 11. April. Denselben. Dem Ortsbürger in Rödgen und Holzmacher dahier, Heinrich Balser, eine Tochter, Marie Margarethe, geboren den 9. April. Denselben. Dem Billetdrucker an der Oberhessischen Bahn dahier, Johann Wilhelm Jullmann aus Homberg a. d. O-, ein Sohn, Otto Heinrich Daniel, geboren den 3- April. Denselben. Dem Bürger und Friedhofsdiener, Jacob Noll, eine Tochter, Emil'e Dorothea, geboren den 3. April. 35 Eichen-Stämme mit 13,61 Cb- Mtr, von 15 bis 56 Cent- - Mtr. Dicke bis 12 Meter Länge, 49 Nadel-Stämme mit 16,14 Cb-- Mtr., von 15 bis 34 Cent.-Mtr. Dicke bis 12 Meter Länge, 1 Eichen-Stange mit 0,12 Cb -Mtr., von 14 Cent.-Mtr. Dicke bis 8 Meter Länge, 60 Nadel-Stangen mit5,00 Cb.-Mtr., von 14 Cent.-Mtr Dicke bis 10 Meter Länge. Zusammenkunft ist auf der Grün- B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 485 Eichen-Stämme von 3 bis 13 Meter Länge und 15 bis 48 Centimeter Durchmesser, mit 128,21 Cbmtr., 178 Eichen-Stangen mit 17,66 Cbmtr. Die Zusammenkunft ist auf der Licher Chaussee an der ersten Schmiße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlnngsfris- 6h 1. Novbr. 1873 gestattet- Gießen, am 6. Mai 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt. Beerdigte. Den 2. M ai. Margarethe Köhler, des Bürgers in Ortenberg und Locomotiv- sührers an der Main-Weser-Bahn dahier, Johannes Köhler, eheliche Tochter, alt 28 I 4 M. 20 T-, gestorben den 30. April. Den 3. Mai. Jshannelte Eleonore Henriette Dietz, geborene Keller, des verstorbenen Großherzoglichen Hofgerichts-Directors, Geheimenraths Franz Dietz, Wiltwe, alt 72 I. 7 M- 19 T., gestorben den 30. April. Denselben. Heinrich Formhals, Ortsbürger in Alt-Buseck und Bahnarbeiter dahier, alt 41 I. 7 M. 9 T., gestorben den 1. Mai Den 6. Mai. Elise Georgi, geborene Leib, des Bürgers und Cigarren- Fabrikanten, Ludwig Georgi, Ehefrau, alt 27 I. 4 M. 20 T-, gestorben den 4. Mai. Aesonoere Zäckamümachung Bekanntmachu ng. 2295) DaS Schulgeld pro I Quartal 1873 kann innerhalb 8 Tagen an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden. Gießen, dcn 10- Mai 1873. Der Stadtrentmeister: Enders. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Giessen. Evangelische Gemeinde. Kopulirte. 2043 Wrting Kragen i Tischtüä 8. tq v°rzügltq i jeder \ Haus Vermischtes. Offenbach, 8. April. Gestern hielt die hiesige Polizei wieder einmal eine Razzia auf gewässerte Milch- Als die Milckhändler die Polizeiofficianten kommen sahen, bemächtigte sich einigen derselben ein panischer Schrecken, der so weit ging, daß sie mit ihren Kannen die Flucht erattffen und diese in Scheuern rc. zu verstecken suchten. Dies half aber nichts; die Kannen wurden wieder an's Tageslicht gefördert und der Inhalt geprüft, wobei sich heraus stellte, daß theilwetse mehr Wasser wie Milch darunter war. 3/t der in Beschlag genommenen Milch soll über die Hälfte Wasser enthalten haben. — Für Gießen möchten wir Folgendes noch bemerken: „Was geht's einen Andern an, ob ich Wasser in der Milch habe oder nicht, wem sie nicht paßt, braucht keine zu kaufen," sagte ein hiesiger Geschäftsmann. UebrigenS gilt auch noch die Preisfrage zu lösen: was vortheilhafter ist, Wasser in die Milch zu schütten oder Milch in das Wasser zu melken? Auflösung: Ein dummer Bauer schüttet Wasser ßn die Milch ein pfiffiger Bauer, wenn eS ihm Ernst ist, melkt Milch in das Waffer. Oeffentliche Berfteigernnq. 2269) Aus dem Nachlasse des verstorbenen Maurermeisters Jörner zu Bellnhausen werden im Termin Mittwoch den 14. d. Mts., A. Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh. R-Mtr. R.-Mtr. R-Mtr. Alle»» Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten. „Revalesciere l)u Barry von London.“ Allen Leidenden Gesundheit durch die vorzügliche Revalesciere du Barry, welche 'ich ohne Anwendung von Medicin und ohne Kosten bei den nachfolgenden Krankheiten bewährt: Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsin-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberculose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst mährend der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — Auszug aus 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden. Ws Versteigerungen. Holzversreigerung im Gießerin Stadtwalde. 2230) Montag den 12. Mai 1873, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Districten Heegstrauch, Waldshute und Oberhaag, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 2282) * Louis S« G'tßeu, Großhn N.H-s, bergerstraße am Müllerweg des Morgens 9 Uhr. Gegen vorschriftsmäßige Büra- schaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. I. gestattet.' Annerod, anr 8. Mai 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Engelhardt. der evangelischen Gemeinde zu Gießen. G o t t e S d i e n st. Am 11 TOni ' Morgens: Pfarrer vr. Seel. Ami - Mal- j Nachmittags: Pfarrer Landmann- Die Pfarrgeschäfte für dke Woche vom 11. Mai bis 17. Mai 1873 besorgt Pfarrer Dr. Seel. Denselben. Dem Ortsbinger in Rödgen und Lackirer an der Main-Weser- w , - n,r -- x....... . 1. .rxiÄA» „a Bühn dahier, Christoph Wagner, ein Sohn, Adolf Ludwig, geboren den 4. Avril. London, 7. Mai. Das Admiralltatsgeilcht hat /"lfchteden, daß es Denselben. Dem Bürger in Lich und Lackirer an der Main-Weser-Bahn da- competent sei über die Angelegenheit des ägyptischen Kriegsschiffes Eharneh, hier, Philipp Sier, ein Sohn, Wilhelm Konrad Karl, geboren den 31. März. weMes in einem Zusammenstöße auf der Themse den holländischen Dampfer , Den 5. Mai. Dem Bürger und Postschaffner, Wilhelm Magen, ein Sohn, Batavier in Grund gebohrt, abzuurtheilen, weil der Khedwe sich nicht als ^rgn unb'©garten = Sabritanten, Ludwig Georgi, ein Sohn, Karl Heinrich, geboren den 29. März. in stets frifd Mutterla (1760) M) Eichen 19 111 Nadel - 9,5 Wilhelm Dauernheim, ehelicher Sohn; und Susanne Margarethe Karoline Luise Löbrr, des hiesigen Bürgers und Schuhmachermeisters, Friedrich Wilhelm Löber, eheliche Tochter. (Sestern sano me Zayiung weiierer ^cuwnen Denselben. Georg Heinrich Lony II., Bürger und Bierbrauerei-Besitzer dahier, _____ „Bien Public wiederholt tue Erklärung, daß keines- ein Wittwer; und Luise Katharine Johanna Gerhardt, des hiesigen Bürgers und Wegs Verhandlungen wegen einer Abänderung des Räumungsvertragcs einge- Schreinermeisters, Johann Peter Gerhardt, eheliche Tochter, leitet worden seien. Dieses officiöse Blatt spricht sich nochmals zu Gunsten der- Getaufte. Politik Casimir Perier's und seines Vereins aus, indem es die Conservativen^ auffordert, sich dieser Politik anzuschließen, deren erster Akt die Anerkennung der Republik sei und welche den Conservativen allein Ansehen und Einfluß verleihen könne. Die Angabe, daß Thiers nach Bagnöres de Luchon gehen werde, wird in Abrede gestellt; er soll nach der Räumung nur eine Reise in die Departements des Ostens machen wollen. Paris, 9. Mai. Thiers macht den Radikalen in Bezug auf Wahlreform und Senat keine Concejsion. — Der Proceß Bazaine soll niedergeschlagen werden. — Die Börse ist etwas günstiger. sollen in der Wohnung von Wolters «t Leo auf dem Kreuz Mobilien, bestehend in!^ m Tischen, Stühlen, Schranken, Bettladen, Ä v . Vormittags 10 Uhr, Küchen- und Hausgeräthe aller Art, meist- werden tm Hinterhaus der Carl Löber bietend versteigert werden- Wittwe: ---- 1 Oeconormewagen, iit «r 2«4) 5 Difltit* .8" Buch!" : Nadelholz - ' ferner: KSK'ch/n 22 6m Lange, 370 Fichte" Zusammc Pflanzgarte Lich, "'N Certificat Rr. 73,928 Waldegg, Steiermark, 3. April 1872. Durch Ihre Revalesciere, die ich - 50 Jabr alter Mann — zwei Jahre ununterbrochen genossen habe, bin ich von meinem zehnjährigen Leiden: Lähmung an Händen und Füßen, beinahe vollkommen hergestellt und gehe wieder, wie in den besten Zeiten meiner Beschäftigung nach Für diese mir erwiesene große Wohlthat spreche ich Ihnen hiermit den herzlichsten Dank aus- Br- Sigmo. Certificat 9Tr. 73268. Trapani, ©teilten, 13- April 1870. Meine Frau, ein Opfer von schrecklichen nervösen und biliösen Leiden, mit furchtbarer Geschwulst des ganzen Körpers, Herzklopfen, Schlaflosigkeit und Hypochondriasis im hö^-sten Grade, war von den Aerzten als verloren angesehen, als ich mich entschloß, meine Zuflucht zu Du Barry's unbezahlbarer Revalesciere zu nehmen. Dieses köstliche Mittel hat, zum Erstaunen aller Freunde, in kurzer Zeit jene furchtbaren Leiden beseitigt und meine Frau so völlig hergeslellt, daß, obgleich 49 Jahre alt, sie thätigen Antheil an Tanzve.gnügunaen nehmen kann. Ich mache Ihnen diese Mit- theilnng pflichtgemäß im Interesse aller ähnlich Leidenden und mit innigstem Danke. Den 3. Mai. Johann August Ackermann, Cigarrenfabrikanl dahier, aus Atanasjo Barbera. Zwesten, Regierungsbezirk Cassel, des Lehrers, Andreas Ackermann daselbst, ehelicher ------------ Sohn; und Luise Keil, des hiesigen Bürgers und Lederhändlers, Daniel Keil, eheliche! Nahrhafter als Fleisch, erspart die Revalesciere bei Erwachsenen und Kindern 50 Tochter- Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Den 4. Mai. Justus Traudt, Bildweber dahier, aus Lauterbach, des ver- In Blechbüchsen von '/> Pfund 18 Sgr., 1 Pfund 1 Thlr. 5 Sgr., 2 Pfund 1 storbenen dasigen Bürgers und Messerschmiedmeisters, Heinrich Traudt, ehelicher Sohn;,Thlr. 27 Sgr., 5 Pfund 4 Thlr. 20 Sgr., 12 Pfund 9 Thlr. 15 Sgr., 24 Pfund 18 und Johanuette Heßler von hier. ;Thlr. — Revalesciere Biscuiten: Büchsen ä 1 Thlr. 5 Sgr. und 1 Thlr 27 Sgr-, — Den 6. M ai. Jacob August Stöhr, Maschinenführer in Aoricourt in Lothrin-iRevalesciere Chocolattie in Pulver für 12 Tassen 18 Sgr., 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr., gen, aus Adelsberg in Bayern, des Lehrers, Georg Stö^r daselbst, ehelicher Sohn;-48 Tassen 1 Thlr. 27 Sgr., 120 Tassen 4 Thlr. 20 Sgr., 288 Tassen 9 Thlr. 15 Sgr., und Anna Katharine Müller, des Grobherzoglichen Gensd'aimcrie-Oberbrigadiers da- 576 Tassen 18 Thlr.; in Tabletten für 12 Tassen 18 Sgr., 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr-, hier, Christian Adolf Müller, eheliche Tochter- . ;48 Tassen 1 Thlr. 27 Sgr- — Zu beziehen durch Barry du Barry & Comp- in Den 8. Mai. Ludwig Balthasar Dauernheim, Kaufmann dahier, des hiesigen Berlin, 178 Friedrichsstraße, und in allen Städten bei guten Apothekern, Droguen-, Bürgers und Buchhalters an der Hauptkasse der Main-Weser-Bahn in Cassel, Heinrich Specerei- und Delicatessenhändlern. In Gießen bei Müller ^Schwager. (2036) Souveraiu nachgewiesen habe. । ümerika. Washington, 8. Mai. Der Gouverneur voit Louisiana, Kitto, meldete dem Präsidenten Grant telegraphisch, daß Louisiana einer Anarchie und Umwälzung entgegengehe. General Sherman und der Secretär der Marine, Mobeson, sicherten militärische Verstärkungen zu. New-Uork, 7. Mai. Die Aufregung in New - Orleans dauert fort; auf ben Gouverneur wurde ein Mordversuch gemacht, welchem derselbe jedoch glücklich entging. 1 Fegmühle, 1 Dickwurzmühle, I 1 Ackerwalze und sonstige Oeconomicgeräthschaften: Ferner: Betten, Möbel und sonstiges Haus- unb Küchengeräthe, öffentlich versteigert. t ohue ^Locomotiv- ' Achter, tit ^kr, bt6 DR: netz, Wiltwr, Äahnarbeitk! lntl Cigarren: n den 4. M S‘3i fe'a ’ Btboren ! ft** er' Heinrich & Nam, ", geboren ;inc Tocht^ 'N- £*>• l- UN Cohn, T-orzi, ein Barn-, welche »en Krankheilen haut-, Atdrm-, Unoeidaulich- n, Wassersucht, i selbst wahrend ilitzmus, Gicht, aller Mtdicin lpril 1872. lvei Zahn nn- LähMNg M 1 in den btfiai bat spreite ich iigmo. il 1870. en, mit smcht- )ypochondriaslS 6 ich mich ent- ehmm. Diesel ene furchtbar« । Jahre alt, fit hnen diese Mit- igßcm Danke, arbera. mb Kindern 8) ir, 2 Psund! , 24 Psund 18 r '27 Sgr, - i M 5 Sgl-, i Iblr-15 Sgl' 1 i9ir. 5 SH n & CoiNP-'» :rn, vager- M M> zholr, n« 13,61» 56 Lent- er Langt, - - flfeinem „ „ „ glatter Brust . . - ,, „ fein leinener Falten-Brnst . . „ ", „ „ „ „ g-stickter Brust . „ englischem Shirting mit verschieden verzierter Brust von „ fertigem Percal............ Oxförd-Shirting r«x besonderen Besredtnng. Das^ auf Montag anberaumte Concert der Großh. Kammer- virtuosin L. Sch uls aus Darmstadt findet anstatt Montag erst Dienstag den 13- Mai, Abends um >/21 Uhr 2298) im Clubsaale statt. 2292) Ei-em geehrten Pnbttkum zur Nachricht, daß ich meine seith'riae Wirthschaft aufgegeben und nun eine Wein- und Kassee-Restaurallon errichtet habe, und halte mich bestens empfohlen. Friedrich Willstrumpf. Alle natürlichen in- und ausländischen --------^r------------ Mineralwässer von ' | Lagerbier, „ „ 6 „ in jeder beliebigen Quantität frei in's -----on/1QX w und Leinen, 2251) Blockchocolade, pr. Pfd. 28 kr-, 2284) Vom 11. b. Mts. ist der A. 2043) Reines Bielefelder, und.^ausmacy . bei C. F. Semmler, Materialist, lKatz'sche Laden in der Neustadt wieder Shirting, Lernen- und Shirting - Hemden und Brufteiniaye, Walltborstraße. .offen und wird eine ParlhieKleiderstoffe, Kragen und Manchetten, Taschentücher, Damast-, Hand- und^ 519) Asphaltmastic-Dachpappe. 1870-zü'Leinenrcfte Leinene Taschentücher, um Tiscktücker empfiehlt Wilk. Schmall. 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