»,!" 3,*«> aelnff bie Provinz •ö liessen '^nbbtiefe be, •bank. Sttilfdjatt X* ^ufe m “W.W Heuser, rmeißer. tenben Reserven, x> haaren, ^"be, gegen an- imieii. irßen. i Vieseck. ach. ihrplan: >r-Ahn. Ziepen nach: lb° Dom. 18. ' i’Ibbä 2,79?ad)ß. ?orm 442 5/achm. dtachts. ■ Pvm. W- Nachm. Nachts. itfcn Don: ,rm. 3^.4^ Nachm. W"'j. 12’6* Nachts. Nachm. 6^^ Ms. Bonn. P Nachm. 4 227 Nachts. tzlsenbahn. 8iepen nach: ^Dim-12 M'ttags- orm. 12 Mittags, rends- lom. 12 »t°gs- Lbends- eßen von: tags. 3» Nachm- tonn. 350 Nachm- __ 1 :,LfV VOtt: *AQ Abends- >tachm- 7 Ms- Nachm- • * »terteljähri- 1 H 13 fr. mit Yrtnflttlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl 29 fr. t^glkch, am k'LL- nähme Sonntags. Expedition: Canzlether^ Ltt. B. Nr. 1. Mnzeige- und Mmtsßlalt für den Kreis Kiessen. Mr. ZS7. Mittwoch den 9. Juli 1893. Amt fieber Theil. Bekannt m a ch u n g. Betreffend: Das bei Gesuchen um Bauerlaubsnß i rzuhaltende Verfahren. Die Pläne, welche bei Gesuchen um Bauerlaubniß uns vorzulegen sind, leiden so häufig Ain äußeren und inneren Mängeln, daß wir uns veranlaßt sehen, Nachstehendes zur Beachtung von Interessenten bekannt zu machen. Alle Gesuche um Bauerlaubniß müssen von sauber und scharf gezeichneten, das zu verwendeude Baumaterial durch die üblichen Farbenunterschiede kenntlich machenden Pläne und, soweit zu deren Verständniß erforderlich sein sollte, besonderen Beschreibungen — beiden in doppelter Ausfertigung — begleitet s ein. Diese Pläne müssen bestehen: a. aus einem Situatiousriß, welcher namentlich den Umfang des Bauplatzes, die etwa darauf stehenden Gebäude, sowie Richtung und Breite der den Platz begrenzenden Straßen, die angrenzenden Gebäude der Nachbarn, nebst deren Beschreibung enthält; b. aus den Grundrissen der Keller und Fundamente, sowie der übrigen Stockwerke; c. aus einem Durchschnitt; d. aus einem, oder, wenn das Gebäude von mehreren Straßen begrenzt wird, aus eben so vielen Aufrissen; e. aus den Profilen der Verdachungen und sonstiger horizontalen Gesimse. (Bei einfacheren Bauten, insbesondere in den Landorten, kann hiervon abgesehen werden.) Die Pläne müssen sämmtlick). auch in den Duplikaten, auf starkes Papier gezeichnet oder wenigstens auf solches fest auf- gezogen sein. Sie müssen insbesondere über alle beabsichtigten Feuerungsanlagen genauen, die Beurtheilung etwaiger Feuergefährlichkeit leicht ermöglichenden Aufschluß geben. Nöthigenfalles müssen die zu diesem Behufe geeigneten Detailzcichnungen geliefert werden. Die Situationsrisse, welche seither besonders häufig zur Beanstandung Aulaß gaben, müssen bei Vermeidung der Zurückweisung geometrisch genau gezeichnet sein und, wie die Baupläne selbst, den Namen des Verfassers und den Maßstab, in dem sie gezeichnet sind, enthalten. Die wichtigeren Maße und Entfernungen sollten überdies in den Zeichnungen besonders eingeschrieben fein. Ban- und Situationsrissen ist unter allen Umständen das dermalen gesetzlich geltende Maß zu Grunde zu legen. Erstere sind in 7100, letztere in y500 der natürlichen Größe zu zeichnen. Sollten diese Bestimmungen, auf deren Beachtung wir künftig streng halten werden, nicht gehörig berücksichtigt werden, so würden Bauunternehmer eine daraus entspringende Verzögerung in Ausführung ihrer Projekte sich lediglich selbst zuzuschreiben haben. Gießen, den 28. Juni 1873. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Gießen, am 28. Juni 1873. Betreffend: Das bei Gesuchen uni Bauettaubmß einzuhattcnde Verfahren. ' Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großhrrzoglichen ^ürgmnciltemcii des Kreises. Indem wir Sie auf die vorstehende Bekanntmachung verweisen, beauftragen wir Sie, bei vorkommenden Baugesuchen die Interessenten danach zu bedeuten, die in Ihren Gemeinden wohnenden Bauhandwerker, , Bauunternehmer) aber alsbald von dem Inhalt der Bekanntmachung in Kenntniß zu fetzen. v. R ö d e r. Nr. 16 des ReichSgesetzblalles, ausgegeben den 27. Juni 1873, enthält: (Nr. 933.) Gesetz, betr. außerordentliche Ausgaben für die Jahre 1373 und 1874 zur Verbesserung der Lage der Unteroffiziere- Vom 14. Juni 1873. (Nr. 934.) Gesetz, betr. den außerordentlichen Geldbedarf für die Reichseisenbahnen in Elsaß - Lothringen und für die im Großherzogt.)um Luxemburg belesenen Strecken der Wtthelm-Luxrmburg-Eisenbahn. Vom 18. Ium 1873. (Nr. 935.) Gesetz, betr. die Abänderung der Reichstags-Wablkreise 5 und 6 des Regierungsbezirks Oppeln im Königreich Preußen. Vom 20. Juni 1873. (Nr. 936.) Gesetz, betr. die Eontrole des Neichshaushalts für das Jahr 1873. Vom 22. Juni 1873. (Nr. 937.) Gesetz, betr. die Einführung des Gesetzes des Norddeutschen Bundes über die privatrechtliche Stellung der Erwerbs- und Wirthschafts-Genossensckaften vom 4. Juli 1868 im Königreich Bayern. Vom 23. Juni 1873. (Nr. 938.) Allerhöchster Erlaß, betr. die reuibirtc Instruction zum Gesetze vom 7. April 1869 über Maßregeln gegen die Rinderpest. Vom 9. Juni 1873. Nr. 17 des Neichögesetzblattes, ausg.geben den 30. Juni 1873, enthält: (Nr. 939.) Gesetz, betr. die Verlängerung der Wirksamkeit des Gesetzes über die Ausgabe von Banknoten, vom 27. März 1870 (Bmides-Gesetzbl. S. 51) Vom 30.. Juni 1873. Gießen, den 5. Juli 1873. Großherzogliches Kreisamt Gießen. u Röder. politischer Thei f. nach Anschlüssen an andere Bahnstrecken suche und im Begriffe stehe, weitere Deuiiajianö. erhebliche Beträge zum Fortbaue zu verwilligen. Darmstadt, 8. Juli. In der gestrigen Kammersitzung entspann sich Dielen Anklang fand in der Kammer ein von dem Abgeordneten Scriba eine erregte Debatte über die oberhessische Eisenbahn. Die Abqeord- empfohlenes Project emer Localbahn von Friedberg aus durch die Wetterau neten Schaum und Ellenberger griffen den Unternehmer, die Baugesellschaft na($ Alsfeld hin; wir hoffen, daß diese gesunde Idee ihrer Ausführung ent- und die Verwaltung dieser Bahnen heftig an und brachten eine ganze Reihe gegengeht. von Beschwerden von meist örtlichem Interesse vor. Der Abgeordnete Schaub Bei der Derathung des Budgets für die Main Weser-Bahn machte der wünschte eine große Station an der Munke errichtet zu sehen, die seiner Abgeordnete Buff darauf aufmerksam, daß die Stadt Groß-Linden wiederholt Meinung nach durch den Schottener Wursthaudel die ganze Bahnstrecke altmeu- bei dem Kreisamte Gießen um Befürwortung der Errichtung einer Haltestelle tireu werde. Der Regierungs-Commissär nahm sich der Bahn auf das Wärmste in der dortigen Gemarkung nachgesucht habe und stellte das Ersuchen an die an; er erklärte, daß dieselbe gut und solide gebaut sei, daß dereu Ertrag sich Regierung, diesen Gegenstand in nochmalige reifliche Erwägung zu zieheu. Der von Monat zu Monat hebe, und daß die vorgebrachten Beschwerden jammt Regierimgs-Commissär erklärte, daß ihm bis jetzt von der Wiederaufnahme und sonders auf Unkenntniß der Verhältnisse und falschen Voraussetzungen dieser Sache, die schon bei mehreren Landtagen zur Verhandluug gekommen, beruhten. nichts bekannt sei; die Sache habe übrigens große Schwierigkeiten. Bemerkt wurde, daß die beiden Gießener Deputirten in die Debatte Die heutige Kammersitzung war wohl eine der ivichtigsten des gegenwär- nicht eingriffen; es scheint dies absichtlich geschehen zu sein; wenigstens hör- tigeu Landtags. Es handelte sich um die Angriffe, welche der Finanzausschuß teu wir, daß die Herren privatim sich darüber ausgesprochen haben, wie un- gegen die Landesuniversität gerichtet hatte. Der Berichterstatter, Abgeordneter geeignet es im gegenwärtigen Augenblicke fei, wirkliche oder vermeintliche Metz, verlas zunächst einen weiteren Bericht des Finanzausschuffes, in welchem Schäden der oberhessifchen Bahnen an die große Glocke zu hängen, wo man der Universität in ihrem jetzigen Bestände eine Art Ehrenerklärung gegeben B ö r tz e re d e r i ch t L Betet, denn wir sind noch nicht General du Teple ruft den Franzosen zu: ii deuten Mac Mahon und und dem Minister des Auswärtigen, Herzog v. Broglie, empfangen wurde. Am Arc de triomphe auf ^en Champs Elisses fand der Empfang durch die Municipalbehörden und den Seinepräfecten statt. Vautrain, der Präsident des Municipalrathes, hielt eine kurze Ansprache, welche der Schah kurz erwiderte. Im Palais de Bourbon wurde der Schah von dem Präsidenten der Nationalversammlung empfangen Paris, 7. Juli. Je mehr der unfehlbare Ultramontanismus Anstrengungen macht, die drei monarchistischen Parteien in Frankreich durch Religion und Aberglauben zusammen zu kitten, desto sicherer schreitet im Schooße des Ministeriums durch Privatverhältnisse und Privatverlegenheiten der Mitglieder der Zerbröckelungsprozeß vor. Durch die angedeuteten Umstände sind einzelne Minister gezwungen, den orleanistiscken Mantel nach bonapartistischem Winde zu hängeu, außerdem traut kein Thronjäger dem Andern. Nur für kurze Zeit war Chambord aus dem Dusel erwacht, er zählt nun wieder zu den begrabenen Todten. Aumale, Lulu, der rothe Prinz, das sind jetzt die drei Löwen des Tages. — Die Nationalversammlung soll, wie verlautet, am 25. d. Mts. vertagt werden, nachden sie angefangen hat, sich mit dem Armee-Reorganisations- Entwurf zu befassen. — Ferner wird aus Paris berichtet, der Finanzminister verlange außer der bereits von der Subcommission vorgenommenen Reduction des Kriegsbudgets im Betrage von 20 Millionen auch eine Herabsetzung des Budgets des Innern von 12 Millionen, der Marine von 1 Million und der übrigen Ministerien um 7 Millionen. — Wie der Londoner „Times" nicht ganz im Einklänge mit den bisherigen Nachrichten unter dem 4. d. Mts. tele- graphirt wird, ist nun gewiß, daß der Prozeß Bazaine's in Compiegne geführt werden wird, unb zwar wahrscheinlich in der letzten Hälfte des Septembers. Ueber die Zusammensetzung des Tribunals ist noch nichts Festes entschieden, aber im Einklänge mit den Regeln des Herkommens soll der Herzog von Aumale präsidiren, und es scheint, daß er nicht Willens ist, sich dieser persönlichen Pflicht zu entziehen. wurde, erging sich aber darauf in einem anderthalbstündigen Vortrag in heftigen Ausfällen gegen die Universität und die Stadt Gießen. Abgeordneter Oncken antwortete ihm in meisterhafter Rede, welche die Versammlung beinahe eine Stunde fesselte, Namens der Universität. Morgen wird Abgeordneter Buff für die Stadt Gießen das Wort ergreifen und die Debatte voraussichtlich eine sehr erregte werden. Den näheren Bericht über diesen, für die Stadt und Umgegend von Gießen hochwichtigen Gegenstand bringen wir später; wir bemerken nur, daß Abgeordneter Oncken nach Schluß der Sitzung von allen Seiten beglück- Paris, 5. Juli. Die unberechtigten Versuche der Versailler Coalitions- Regierung, nachträglich an den Communisten Rache zu nehmen, machen in Paris viel böses Blut. In den Arbeiter-Quartieren macht sich bereits jene dumpfe Gährung, die Staatskassen-Katastrophen vorauszugehen pflegt, bemerk- bar. Mag sein, daß es die Absicht der Negierung ist, eine Revolution herauszubeschwören, solchen gewissenlosen Männern ist jedes Mittel recht, um ihr Ziel, die Monarchie zu erreichen. Für Deutschland könnten dergleichen Vor- kommniffe durchaus nicht besorgnißerregend sein, weil dadurch die eventuel vorhandenen Rachegelüste nur vertagt werden müssen. Paris, 6. Juli. Unter Approbation des Papstes und der Bischöfe hat Frankreich als neues frommes Werk bekanntlich einen Pilgermonat erhalten. vom 22. Juli bis 22. August soll für Frankreichs Heil gebetet werden. Der Betriebsausschuß läßt eine Anweisung verkaufen: „Petit manuel du mois de pölerinages“, und verkündigt durch seine Blätter, daß „mehrere Deputirten- gattinnen beabsichtigen, einen Pilgerstrom nach den Heiligthümern von Paris Norwegern vor und beerdigte sie. Schweiz. Bern, 5. Juli. Gestern hat das Berner Obergericht das Endurtheil, betreffend den auf dem eidgenössischen statistischen Bureau begangenen Actendieb- stahl, gefällt. Bekanntlich hatte einer seiner Beamten Listen der letzten Volkszählung centnerweise nach Hause geschleppt, um daraus Adressen für einen Lotterie-Collecteur in Frankfurt a. M. abzuschreiben; schließlich fand er aber bic Arbeit des Abschreibens zu langweilig und sandte die Listen dem Frankfurter Hause direct zu. Vom Amtsgericht Bern des Diebstahls für schuldig erklärt, wurde der Beamte zu drei Monaten Correctionshast, die dann in Einzelhaft umgewandelt wurde, verurtheilt. Der Verurtheilte appellirte, welcher Schritt auch den besten Erfolg hatte. Das Obergericht sand ihn nur der Begünstigung des Lotteriewesens für schuldig und verurtheilte ihn zu einer Biiße von 20 Frcs. Ist das nicht ein gnädiges Obergericht? - Der junge Prinz Napeleon befindet sich augenblicklich wieder zu Arenenberg. «frmifcreid). gerettet! , , ^hcuviivuui «nn. Paris, 6. Juli. Der Schah von Persien traf heute Abend 072 Uhr Bcrl. Bankverein und Prov.-Disconto je 1 Proc. auf dem Bahnhose von Passy hier ein, woselbst er von dem Marschall-Präsi- Wechseln Paris und Belgische Plätze begehrt. wünscht wurde. Berlin, 8. Juli. Von unterrichteter Seite wird bestätigt, daß der ' Oberkirchenrath das Erkenntniß des Provinzial - Consistoriums bezüglich der 1 Amtsentsetzung des Predigers Sydow cassirt hat. Hanau, 4. Juli. Heute fand zu Windecken in der Wetterau unter Vorsitz des Herrn Landraths Don Schrötter eine Versammlung der Interessenten der Hanau-Friedberger Bahn statt, welcher außer den Landräthen der Kreise Hanau, Vilbel und Friedberg der Präsident der Handelskammer zu Hanau, Herr Una, der Abgeordnete Herr Ziegler, die Bürgermeister der interessir- ten Ortschaften und sonstige betheiligte Gutsbesitzer beiwohnten. Die Versammlung beschloß einstimmig, entgegen dem Projecte, welches eine Einmündung der neuen Bahn in die Main-Weser-Bahn bei Großkarben befürwortet, dahin zu wirken, daß dieselbe über Windecken direct nach Friedberg, mit Berücksichtigung einer größtmöglichen Anzahl von Ortschaften der Wetterau, und zwar östlich von der Hanau-Friedberger Landstraße, geführt werde. Um die Pläne der Versammlung, bei welcher so ziemlich Aller Interessen vertreten waren, mit dem möglichsten Nachdruck zu realisiren, wurde von der Versammlung eine Commission erwählt, bestehend aus den Kreisräthen von Hanau, Vilbel und Friedberg, aus den Vertretern derselben Städte, und endlich aus zwei Vertretern der Hessischen und zwei Vertretern der Hanauischen Landgemeinden. • Diese Commission würde dann zunächst die Details der Ausführung der neuen Bahn in's Auge zu fassen haben. (Main-Ztg) Culm, 4. Juli. Der Regens des Clerical - Seminars in Pelplin -- Diöcese Culm — Herr Dr. Wilhelm Martens, hat seine Entlassung alls diesem Amt unter Verzichtleistung auf alle und jede Beneficien erbeten und am 1. Juli von seinem Bischof, Herrn v. d. Marwitz, erhalten. Dr. Martens wird nunmehr in das Privatleben treten. Diese Angelegenheit, an sich eine ganz gewöhnliche und gleichgültige, gewinnt jedoch Bedeutung durch den Be weggrund, aus welchem Herr Martens seine Entlassung erbat. Der Herr Bischof hatte nämlich dem^ Herrn Martens aufgegeben, den neu aufzunehmendeu Zöglingen Eröffnungen zu machen, welche den Fuldaer Beschlüssen der Herren Bischöfe entsprachen und ein Widerstreben gegen die bekannten Gesetze vom Mai d. I. in Betreff der Staatsprüfungen enthielten. Herr Martens — beiläufig bemerkt, ein strenggläubiger Katholik, der auch der Glaubenslehre der päpstlchen Unfehlbarkeit anhängt — fand in diesem Falle eine Auflehnung gegen das Staatsgesetz, dem zu gehorchen die katholische Religion gebiete, und glaubte er deshalb, sich dem verlangten Mitwirken zum Widerstreben gegen jene Gesetze nicht fügen zu können, um so weniger, als jene Gesetze weder die katholische Glaubenslehre, noch die Sittenlehre berühren oder verletzen, wie er dies bei seinem Entlassungsgesuche auseinandersetzte. Um diesem Widerstreite seiner Pflichten zu entgehen, der Pflicht des Gehorsams gegen seinen Bischof und des Gehorsams gegen das Staatsgesetz, erbat Herr Martens seine Entlassung. Derselbe wird sich fortan in seiner Vaterstadt Danzig schriftstellerffchen Arbeiten widmen. Ztg.) Hamburg, 7. Juli. Die hiesige deutsche Polarschifffahrts-Gesellschaft hat ein Telegramm aus Tromsoe vom 6. d. Mts. erhalten, wonach die von ihr ausgesandte Expedition auf Spitzbergen überwintert hat. Capttan Mack, Commandant des Schooners „Tromsoe", fand dortselbst die Leichen von 18 Belgien. Brüssel, 7. Juli. Das Duell zwischen Ranc und Cassagnac hat heute Nachmittag unweit Bettenbourg im Luxemburgischen stattgesunden. Cassagnac ist nicht unerheblich verwundet. Spanien. Madrid, 6. Juli. Der Angriff der Carlisten aus das Rathhaus von Oyarzun, welches von der Miliz vertheidigt wurde, ist zurückgeschlagen worden. Die Carlisten hatten das bei ihrer ärmlichen artilleristischen Ausrüstung sehr empfindliche Unglück, daß ihre Kanone barst, was außerdem vier ihrer Leute das Leben kostete; und darauf zogen sie sich in's Gebirge zurück. Frankfurt a. M., 8. Juli. Wie in Berlin, so fängt auch hier die Saison niorte an sich geltend zu machen Das Geschäft bewegt sich in sehr engen Grenzen, und zeigt sich besonders am Speculationsmarkte, da sich die großen Spceulanten meist zurückgezogen haben, eine lähmende Stille. Die Haltung der heutigen Börse war im Allgemeinen eine feste, und gewannen die Schwankungen, welche auf Berliner Notirungen entstanden, keine erhebliche Bedeutung. Mehr bevorzugt als Creditactien, waren heute wieder die von der Liebhaberei gegenwärtig poussirten Staatsbahn. Creditactien behaupteten sich im Ganzen fest und Lombarden vcr- barrtcn in ihrer seitherigen Stagnation. Die Contreminc in Creditactien läßt wenig von sich bören. und dürften deren Blancoverkäufe, wie es scheint, vorläufig keine Fortsetzung erhalten. Belebter war das Geschäft am Anlagcmarkte, wo außer Papierrentc und Prioritäten, auch süddeutsche Staatspapiere gefragt waren. Staatsbahn, gestern 356’ v, bewegten sich zwischen 357*/4— 356 2 und 358. Creditactien, gestern 241 »/2, variirten zwischen 242%—241 t—-242%. ....................... .. a v Lombarden fest zu 202. Oesterr. Bahnen waren durchgehends etwas matter, wie gestern, ru "bilden und"'so^ das Werk, das "ihre Gatten so wohl begonnen, fortzusetzen." Alte Bayer. Qstbahn beliebt. Neue Ostbahn matter. Bon Staatsfonds Silberrente anziehend, zu oilven unv^sv vuv lyiv Papierrentc 'i Proc. besser. In Letzterer fand mehrfacher Umtausch geacn SUberrcntc statt, auf Grund der guten Äalutaverbältnisse. Am Bankenmarkte herrschte große Stille. Rheinische C ffectcnbank s . Proc, besser. Oesters Deut sehe fest. Lereinsbank gesucht. Matter blieben - - - * Oesterr. Nationalbank 2 fl. matter. Von Lokal-Notiz. Gießen, 8. Juli. Wir werden — aus Veranlassung einer im gestrigen Anzeigeblatt enthaltenen Beschwerde wegen nicht brennender Straßenlaternen — vom Gaswerk ersucht, bekannt zu machen, daß dasselbe keinerlei Einfluß auf das Anzünden oder Löschen der Laternen habe und daß dies lediglich Sache der. städtischen Verwaltung sei. BerruifchteS. * Vor Kurzem beging ein Zimmermann in Klagenfurt einen Selbstmord in einer so gräßlichen Weise, wie sie bis jetzt wohl noch nicht vorgekommen ist. Er tränkte nämlich seine Kleiber mit P.'troleum und zündete hierauf sich selbst mit einem Zündhölzchen an. Der Unglückliche stand sogleich in Flammen eingehüllt unb stieß nun vor Schmerz und Verzweiflung ein erschütterndes Gebrüll aus, das alsbald Hülfsbereite herbeisührte, die ihn jedoch nicht mehr retten konnten. Als er dem Krankenhause übergeben wurde, war die Haut verkohlt und der Tod des Selbstmörders erfolgte in kurzer Zeit, ohne daß derselbe scheinbar wenigstens, noch zur Besinnung gelangte oder Schmerzensäußerungen machte. * Der h. Vater ist ein sonderbarer Mann. Während er die Kinber der katholischen Kirche, sofern sie nicht nach seinem Willen thun und die von ihm beanspruchte Unfcylbarkeit ihm einräumen mögen, von sich stößt und verdammt, behandelt er Andersgläubige, die bei ihm zur Audienz zugelasscn werden, mit „Liebenswürdigkeit und herzlicher Vertraulichkeit" und „crtheilt ihnen noch besonders seinen Segen." Dies erfuhren, dem Dürener Sonntagsbl. zufolge, ein preußischer öfficier und ein Graf v. E., beide Protestanten. „Es war ein rührendes Bild (heißt es in genanntem Blatte weiter), den jugendlichen, kräftigen Grafen E. v. E-, der unS Anwesenden durch eine männliche Offenheit und seine ernste christliche Gesinnung bekannt war, andächtig vor dem alten, greisen Stellvertreter Christi niederknieen zu sehen, um dessen Segen zu empfangen. Alle waren ergriffen bei dieser Scene, die lebhaft an den Segen be? Patri'archm des alten Bundes erinnerte, als der h. Vater seine Hand auf das Haupt des gerührten Jünglings legte und in feierlichem Gebete seinen Segen über ihn aussprach." Berlin, 4. Juli. Unter das ewige Einerlei des Briefsortirers mischen sich doch auch manche Curiosa, wie au8 den nachfolgenden, der Sammlung eines Postbeamten entnommenen komischen Adressen erhellen wird: 1) „An den unbrauchbaren Jäger, den Kaufmann Z. M. in Storchncst." (Der Adressat war als unbrauchbar vom Militär entlassen.) 2) „An Hoch Achtung Wohlgeborgen Herr Don bauschen Kaiser in Berlin." 3) „An meinen lieben Sohn in der Türkei. Ist sckon seit dem Krimmkrieg dageblieben." 4) „An den billigen Baudladen auf der . . . Brücke. Bitte sogleich an dem Mädchen mit die rothe Bossenschlcife und dem blonden Haar abzugeben. Sito, Sito (d. h. cito)." 5) „An die steinerne Frau Topfhändler Kadenhoff Neinkcnfclde — (soll heißen Frau Steintopfhändler Kaden auf Hof Reinkenfelde) Wenn Sie Ihr nicht zu Hause treffen, legen fc man den Brief links auf den Bord in Scbafstall, der is offen und da findet Se ihm." 6) „An seine hoch Wohlgeboren dem Herrn Herrn Piust Novono, dem Herrn Papst in Nom in Italien und Kirchenstaat." 1) „An den Gekrönten, Hoch- preislichen, Hochzugeachteten und immerfort Gebietenden König, König in Schweden, Norwegen und Lappland, dem Herrn der königliche Hochgcbietcnden Hoheit, Herrn Herrn Oscar I. Hochwohlgeboren in Schweden Stockholm. Bitte sogleich, zu erbrechen und zu beantworten." Wechsel. ■- 73-/2 Oberhessen 5 Goldsorten kr. fl. «1 1533,d 1864r em einer Sn seiner. Arbeitsverweigerung 43 21 40 K. Schön, Bezirksbauaufseher. Holzverfteigerung 3180) Versteigerung wird keine vorgenommen. (2280) in den Domanialwaldungen der Oberförsterel Rieder-Ohmen. m j 240 und des 2226) 1882r 965/ä 1885r 98-/8 1887r 985/„ 100 41 Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto Reish. 198 Stockh. e t er. 39 45 Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuzbrunnen, Salzhausener, Salzschlirfer Bonifacius- brunnen, Schwa lbacher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Nassau), Wildunger, Prüg-lh. Raum 98 27 ) 30 t 1 ßörsennacbrichten. 8. Juli 1873. k.. 8. 98 k. 8. 100 k. 8 1047/b k. 8. 105-/, k. 8. 93V4 k. 8. 105- , k. 8. 105 k. 8. 118 k. 8. — k. 8. 925/b k. 8. 104-/2 m. 8. 105-/2 1. 8. 104 °/° kroppen, sowie alle Arten von Kleineisen-i waaren, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 5. Juli 1873. Großherzogliches Ortsgericht Gießen- Semmler- Holzkrahnen bester Qualität M- Weißbäcker. Ausverkauf bei Carl Frech in Glas, Porzellan, lackirtem Blech, Galanterie. 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Juli d I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Nebenbau des Herrn Louis Petri in den Neuenbäuen Wagenschmiere in Kistchen, Stärke, Cigarren, Kau- und Schnupftaback, Bürstenwaaren, Baumrvollengarn, Farben, tannene Butterfässer, Kübel und Büttchen, Briefcouverts, Holznägel rc. versteigert werden; sodann Freitag d. 11. u Montag d. 14. Juli d.J., Nachmittags 2 Uhr, eine große Quantität Pflugschaaren, Sensen, Strohmesser, Scblösser, Bänder und Ketten aller Art, Schrauben, SUfte, Spaten , Schippen, Hacken, Mistgabeln, Löffel, Aexte, Beile, Sargverzierungen, Kohlen- Actien» Frankf. Bank 146 Frankf. Vereins-Kasse 112 /2 Darmst. Bankact. 404 Wien Bankactien 1034 Oest. Creditact. 243 Galizien 124-/? Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers ernvfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst Johann Maria Farina in Köln. 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Christian G- Eckel, A- 166, Marburger Straße. 3065) Eine freundliche große und eine kleine Familienwohnung zu vermiethen bei Hetnrich Sauer, Neuenweg 131. 3057) In Lit. D- 39, Marktstraße, ist eine Familienwohnung zu vermiethen. Rndoll Messe »> Frankfurt a. M. < Ferner domicilirt: Berlin, Breslau, Cöln, Halle, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, 2 Prag, Stuttgart, Strassburg, Wien, Zürich. Bfficiktter Agent fämmNicher Zeitungen des In- und Anstandes. Preuss. 4-/3°/o Oblig. 104 Frankf. 3*/z% Oblig. 87-, 4 Nass. 4-/2° 0 Obi. — Kurhess. 4«,0 „ 96-/4 Gr. Hess. 50,0 Obi. 101-/2 „ „ 4% „ 99 „ n 3-/2% „ 95*2 BT 4V,o Ijä'hrige 100»/. ” 40 u 1jährige 94 Würtemb. 4*/2ü. 0 O^1- Baden 4-/20,ü ObL c. E.L. 100 •/< Oesterr. Silberrente 6b „ Papierrente 62-, 2 Spanier, neuest. 3°/0 18-/2 Amerik. Bonds 1881r 995/(, Prioritäten* 30 0 östr. Stsb. Prior. 60 30/0 östr s. Lombard 50 3° 0 Livorneser 33-/2 5uzU Toscaner 55 * e 50 0 Elisabeth.-Prior. 84-/4 do. II. Emiss. 82-/2 _________ Anleliensloose. Darmstädter fl. 50Loose „ n 25 „ 54-/2 Kurh. 40 Thlr. Loose 697b Nassau 25 fl. 44 Braunschweiger 23*/2 30 ^Oldenburg. ä40Thlr. 37^/e 4°/o bayr. Präm.-Anl. 110-/2 40/0 badische Locse 109-/2 Badische fl. 35 Loose 68l/z Oestr. fl. 250 v. 1854 925/8 1858r Prioritätsloose — 186Or Loose 94-/s 3181) Gute alte Kartoffeln verkauft i - WUh^ Kohlcrmnnn, 3084) Vorzügliches Apfelkraut, fein ——— fles Traubengelve bei ,7 Carl Hoffmann, empfiehlt auf'S Feinfte m ^)et gerteven, A-rn.„e, . Oclfarbmühlen, Broncen, Blattgold, AU VClllUCtPClL Mas rwalzen enipMlt ' 1325) Die Hälfte meines Ladens (Eck- Emil Fischbach. ■ Iabcn) mit Comptoir, nebst Familienlogis, Freitag den 11. Juli 1873, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachstehende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, als: Maurerarbeiten an der Schütze in der Wetter, veranschl- zu 241 fl. 54 kr. Zimmerarbeiten daselbst, L . ,, Steinschlagen, Messen, Anfahren u. Emdecken derselben zur Unterhaltung der Wege, Grabenarbeiten an den Wegen, Ober-Bessingen, den 7. Juli 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Bessingen. 12847) Holländer Käse, Jeilgebotenes. ! fcÄrftäfe' , empfiehlt in feinster Qualität 2849) M in Lager aller Sorten PtnfeQ Emil Fischbach. für Maler, Laüirer, Anstreicher unb ---------- Vergolder empfehle ich hiermit. 3177) Ein Stehpult mit verschließbaren ________Emil Fischbach, ^dmliladen und Gefachen und eine Bücher- 3164) Ein Pferd ist zu verkaufen bet dank ist Lit. E- Nr 4 zu verkaufen.__ _____________ Lohnlutscher Ockel- । 2848) Alle Sorten Farben, trocken Bölsdorfer Aepselwein a/uf'« A-einste"t»^Ocl fleriUtn/ftirniffe, in befannter Güte empfehlen Köittgs-Neisstärke, unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, empfiehlt (1613) Emil Fischbach. 3170) EiSschränke in jeder Größe empfiehlt M- Weißbäcker. vermischte Anzeigen. ß Rosenblätter werden angekauft in der Apotheke von Dr. A. Mettenheimer- 3179) Verflossenen Samstag wurde vom Bahnhof über den Felsenkeller durch den Oswald'schen Garten ein Kiizdertäschchen (blaue Perlennäherei mit einem Hündchen darauf) verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe bei der Exped. d. Bltts- abgeben zu wollen. 3133) Ein Lehrer möchte noch einige Nachhülfestunden Schülern der unteren Klassen des Gymnasiums ertheilen. Wer? sagt die Eped- d. Blattes. 2972) Ein Kegeljunge gesucht. Restauration Bramm. Donnerstag den 17. d. Mts. werden in den Districten Vorderst-Köpfel, Oberer; Haagkopf und Haag versteigert: Scherth- Buchen 66 Eichen 2 Nadelh- 7 Aspen 2 56 Eichen-Stämme von 16-46 Centmtr. Durchmesser, 3—11 Mtr. Länge — 16 Cubmtr-, 115 Kiefern u. Fichten - Stämme von 15-36 Centmtr. Durchmesser und 4-16 Meter pglme — 40 Cubmlr., 60 Eichen-Wagner-Stangen und 287 Kiefern- und Fichten-Stangen, für Wagner ^Z?sammenkunftÄorgens 8 Uhr im District Altes Holz am Eingang Waldes bei Nieder-Ohmen. Das Brennholz wird zuerst versteigert. Grünberg, den 7. Juli 1873. Großh. Oberförsterei Nieder-Ohmen. Hüter. Alleiniger I ns eraten - Pächter | des ..Kladderadatsch“, der „Fliegenden Blätter“, des „Figaro“ > " in Wien. 1 Alleinige Annoncen - Regie des „Deutscher Reichsanzeiger“ und „Königlich Preussischer Staats-Anzeiger“, „Berliner Tageblatt", „Deutsche Landes-Zeitung“, „Deutscher Gemeinde-Anzeiger“, „Capitalist“, „Revue financiöre allemande“, „Schweizerische Handelszeitung“, „Züricher Presse“, „Prager Handelsblatt“, „Feierabend des Landwirths.“ deuniethungen. 3172) Ein freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen N. 199, Wallthorstraße. 3169) Ein Familicnlogis ist zu vermiethen und bis den ersten August zu beziehen bei Emil Rödel. Zur Beachtung! 3119) 20 Mädchen, welche sich der Hausarbeit unterziehen wollen, können gegen hohen Lohn gute Stellen erhalten durch Marie Nungesser, Verdingerin, Rheinstraße Nr. 41, Seitenbau rechts in Darmstadt. ■ 3175) 3 Reisende, 4 Comptotristen, 9 :i Verkäufer und Lageristen, 2 Expedienten, Z 2 Maschinisten, 1 Bonne und 5 Ver- m käuferinnen können für sofort und spater 8 gute Stellen erhalten durch das Bureau 8 Germania zu Dresden. 5°|o unkündbare Pfandbriefe fr. >»' Rheinische Hypotlieken-Bank (2827) bei ber unterteil UNd J. A. Busch Söhne Sonntag den 13. und Montag den 14. Juli a. c. findet in Giessen. c) bi6 Großhnzoglich Hessin en Musik - Direktors W. Mickler 3160) Dam für einen nnmmerirten Platz im unteren Raum der Kirche (nur 300) . 1 fl. 12 fr. if 24 18 u fl 7 haben. WcnzeFs Garten Donnerstag den 10. Juli: 3173) der Bank Fonds 6,770,312 1,663,502. Redaciion, Druck und Verlag der Brühl'schen Unto.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen ir ii welche anstandslose Regelung fanden, die Prämicn-Reserve stieg von fl. 4,927,683 auf Wir 6 MnnEalailalo Gießen 3068) Alle Diejenigen, welche noch Forderungen an mich haben, wollen ihre Rechnungen binnen 8 Tagen bei mir cinreichen. ' Chr. Scharm ann. Donnerstag den 17. Juli 1873 in der Ltadllrirche. Zum Erstenmale: Eiiilabung ns £/e W juni 1. Bi Aiiena lviebn verliehen disponibel gkbli Ja letz theiligte Militä Siidamerikanische braune Cigarretten von Giacomo Belli in Santiago de Cuba. 3167) Dieselben brennen reinschmeck, nd, ''o lange wie Cigarren und sind ca. 20% 'illiaer als Letztere, ä Mille 4 Thlr. bis l? Thlr. Probe Vic geaen Nachnahme. Wied.roerkäufern hohen Rabatt- Allein zu beziehen durch das General-Depot für Deutschland von W. Meklenburg w Danzig. Diese suictio« ITHI (52. 153. 154 1763) 3114) fl. 41,730,674. „ 1,304,386. „ 397,575. „ 5,652,071. „ 7,948,815. Lebensvcrsiclienmgs- und Ersparniss-hrk in Stuttgart 2563) Der Rechenschafts-Bericht pro 1872 ist erschienen und kann bei den Agenten gif •**?« Oratorium in drei Abtheilungen, für Solostimmen, Chor und großes Orchester, componirt von G. Fr. Händel, unter gütiger Mitwirkung: des Fräuleins L. Thomae aus Frankfurt a/'M. (Sopran), Frau vr. M. Weiffenbach ^Alt), Herrn August Mickler (Tenor), und Herrn l)r. Ohlenschlager aus Frankfurt a/M. (Baß), sowie des academijchen Gesangvereins. Anfang Uhr. — Ende gegen V28 Uhr. (Die Kirche wird um 4 Uhr geöffnet) Entrttskarten Neue Schriften für Munde volksthüml. Literatur. Historien aus Oberhessen von H. Scharfenberg. 10 Sgr. Ernst und Humor, neue Historien aus Oberhessen, von Th. Bindewald. 12 Sgr. Oberhessisches Sagenbuch von Th. Bindewald. Neue vermehrte Ausgabe. 1 Thlr. Ueber die erste Ausgabe des letztcrn hat sich Herr Prof. Weigand in Gießen folgendermaßen ausgesprochen: „Ref. gab sich alle Mühe, auf und an dem Vogelsberge zu Sammlungen und Äufzeichilungen anzuregen, aber weder mit diesen noch mit jenen wollte es nach Wunsch gehen. Um so mehr freut ihn nun die vorliegende Sammlung, die um so schätzenswerther ist, weil sie von einem Manne dargeboten wird, welcher es versteht, dem Volke seine in Sage und Glaube überlieferten eigenthümlichen Schätze mit feinem Sinne abzuiauschen und zugleich treu wiederzugeben, wobei noch sehr in Anschlag gebracht werden muß, daß derselbe in dem Vogelsberg durchaus heimisch ist, an dessen Fuße er auch eine Reihe von Jahren als Pfarrer wirkte." (3124) Vorräthig bei 3. AbonnkUitnig-Concert Anfang 5 llbr. Entree 18 fr. Bei ungünstiger Witterung im Saale. iber Bank aboerlangl werden. Derselbe weist wiederum äußerst günstige Ergebnisse nach. Die Zahl der Versicherten stieg von 18,812 auf......... 20,340. die Versicherungssumme „ „ fl 37,464,164 auf . die Prämien-Einnahme „ „ „ 1,274,712 „ Sterbefälle fielen dagegen an: 203 mit....... der Dividcnden-Fonds „ „ „ 1,427,879 „ ..... „ 1,663,502. Dieser Dividendenfonds kommt in den Jahren 1873—77 unter die Versicherten zu Vertheilung, und entspricht solcher einer Durchfchnitts-Dividende von 36 Procent der Prämie. Der Jahres Ueberschuß pro 1872 beträgt . - fl. 466,655 = 39Va0 o Dividende. Im Jahre 1873 kommen fl. 275,461 zur Vertheilung und zwar vom 1. Januar bis 3v. Juni 34®/ und vom 1. Juli bis 32. Decbr. 36" o der Prämie. Die Verwaltungskosten sind wieder sehr mäßig: 4v/,g'/o der Jahres-Einnahme. Zu weiterem Beitritt ladet ein: Der Agent: Emil Gail, Hutmacher in Gießen. für einen nichtnummcrirten Platz auf der I. Emporbühne, Orgel,, sowie im Schiff der Kirche . . . . 1 II. Emporbühne................— zur Hauptprobe, welche an demselben Tage Vormittags 9 Uhr stattfindct..................— sowie Textbücher ü.............. . — „ 7 „ sind in den Buchbaudlungen der Herren W. Ferber und' I. Nicker zu Mn "°r, it ; ™ 9,l«ä« bi Gieße r"-«« von rtlllill9 über« b ?n >* i &4.S unserer Stadt das Vierte Turnfest des Besirks Hessen statt und ist folgendes Programm festgestellt. Samstag den 12. Juli: Abends 7 Uhr: Coucert auf dem Festplatz, ausgeführt von der Fest-Musik (Wetzlarer Jäger). Sonntag den 13. Juli: Morgens von 10—12 Uhr: Empfang der fremden Gäste am Bahnhofe. Nachmittags 2*/2 Uhr: Zug durch die Stadt nach dem Fcstplatz, woselbst Preis- und Schauturnen, Harmonie- und Tanzmusik stattfindet. Abends: Illumination des Festplatzes. Montag den 14. Juli: Mittags 12 Uhr: Bankett auf dem Festplatze. 2 Uhr: Zug durch die Stadt uach dem^ Festplatz, Fortsetzung "des Turnens, Preisvertheilung, Harmonie- und Tanzmusik. Abends 91/2 Uhr: Feuerwerk. Alle Freunde des Turnwesens und geselligen Vergnügens laden wir zu diesem Feste freundlichst (in und wird Alles aufgeboten, den fremden Gästen den Aufenthalt so angenehm wie nur möglich zu machen. Alsfeld, 3. Juli 1873. Das Fest-Comite. P. S. Von der Oberhessischen Eisenbahn sind zu unserem Feste die Retourbillette, welche am 12. und 13. Juli nach Alsfeld gelöst werden, allgemein bis incl. den 15.-Juli verlängert worden. der Rheinischen Hypotheken-Kank Mannheim. Nach Erlaß des Ministeriums des Großh. Hauses, der Justiz und des Auswärtigen d. d. 1. August 1872 G. Bl. Nr. XXXII. S. 308, sind die Pfandbriefe für die Anlegung von Mündelgeldern geeignet. Die Pfandbriefe können zum Paricourfe von der Bank und ihren Vertriebsstellen bezogen werden. Die Pfandbriefe zerfallen in Stücke von Thr. 1000, Thlr. 500, Thlr. 200, Thlr. 100. Sie sind bis zum 1. Juni 1876 unkündbar. Vom 1. Juni 1876 an werden die Pfandbriefe innerhalb 36 Jahren durch Ver- loosung amortisirt. Die Pfandbriefe sind mit halbjährlichen am 1. Juni und am 1. December zahlbaren Zins-Coupons versehen. Die Zahlung der Zinsen und der verloosten Pfandbriefe erfolgt bei allen Vertriebsstellen, insbesondere aber in Mannheim, Carlsruhe, Freiburg i. B., Constanz, Frankfurt a. M., Stuttgart und Basel (zum Tageskourse der Gulden). Zur Vertriebsstelle haben wir die Gewerbe-Bank Gießen ernannt. (Amt Dillenburg.) Dasselbe erscheint wöchentlich 2mal in einer^Auflage von 650 Exemplaren, die Einrückungsgebühr für die Zeile beträgt 1 Sgr., wovon wir bei 3- und mehrmaliger Einrückung einer Anzeige entsprechenden Rabatt gewähren. Dillenburg. ' Die Nedact.ori. Zum Anzeigen von gutem Erfolge empfehlen wir das Kreisblatt für den Dillkreis 28(2) Dus Annoncen - Bureau von Nudolpb Moise, vertreten durch B. Heidingsfelder in Gietzen, ist für die Beförderung von Inseraten jeden Inhalts, als Empfehlungsanteigen, Kauf- un> Verkanfgesache, Stellengesuche, FamUiennach- richten u. s W als besonders zuverlässig zu empfehlen._______ Sommerschuhe in Lasting, Leder, Plüsch und Stramin für Herren, Damen Kinder in großer Auswahl, empfehlen ()> "/ttch i Das Mbet-i thlt- und Spiegetlagkr von Ateacamler Ätoi, Frankfurt a. M., große Gallusstraße Nr. 15. empfiehlt große Auswahl in Möbeln aller Art, Betten, einfach bis zu den feinsten, Spiegel mit Gold- und Holzrahmen in allen Größen, bei billigen Preisen und reeller Bedienung. Ganze Einrichtungen werden übernommen und genießen einen Extra-Rabatt- (3076) 3139) Eine zuverlässige, mit guten Zeugnissen versehene Köchin ^ucht Frau Fabrikant Müller. 3151) Ein Pfandschein Nr 13667 ist verloren worden. Der Finder wird gebeten, denselben bei Hrn. Grünebaum abzugeben. 5 Sföi? Stellensuchenden jedweder '] Branche kann oas seit Jahren re- 1 nommirte Bureau Germania zu Dres- $ den auf's Wärmste empfohlen werden. 3158) Ein braves Mädchen gegen hohen Lohn zum sofortigen Eintritt gesucht. Wo? sagt die Expedition d. Bltts.