nbQumibt n.8e unter ,d'k Lehre ^Sasse. b Skbeten, ^Keben. •he Wl *tert-!iährig 1 p. 12 K mit Bringerlohn. Durch di< Poft fcfrpgtn vierteljährig i |L 29 h. Gltßmcr AnMer. scheint täglich, mit ?W nähme SonntagS. Expedition: Eanzletter^. Lit. B- Rr. 1. rb gesucht- een hohen °5 Tuf.- Nstetn. dauernde ler, Dister. Siethen in sen. i ast. zu den >s gegen n, M- (2317) i zu den kV. Mainz. WM n Reserven, Waaren, !, gegen an» unenigeMch >. ieseik. t ohne i allen Arank- ngen-. Leber-, e iiarrbocn, iwindel, Blut- jiwangerschail' - iluszug aus Sw** larou). Kyril 1866- weder oer zser Auireg ,louis- tzbeschkl' ■i» - v1 ^,-lS Anzeige- und Mmtsölatt für den Kreis Kiessen. Rr. 131. Mutüg den 9. Juni Z8V3. flmtfidjet Theit. Bekanntmachung. Betreffend: Mahngebühren bei Beitreibung der tBemeindeeinkünfte. Es wird hiermit zur öffentl chen Kenntniß gebracht, daß Großherzoglichcs Ministerium des Innern ourch'-Entschließung vcm 21. Mai l. I. die tn 16 der Instruktion zur Vollziehung der Verordnung, die Einbringung der Comm malintraden in den Provinzen Starkenburg und Oberhesten betreffend vom 24. Mai 1833 auf zwei Kr> nzer normirte Gebühr für Zustellung eines Mahnzettels allgemein auf drei Kreuzer erhöht hat. Gießen, den 5. Juni 1873. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Von vorstehender Bekanntmachung wollen Sie die Gemeindediener sofort in Kenntniß setzen. v. Röder. Viehpreisvertheilung Büdingen 1873. Die diesjährige Viehpreisvertheilung wird zu Büdingen am 8. Juli abgehalten werden; es werden ans derselben 500 st. aus der Provinzialvereinskaffe und 150 st. aus der Bezirksvereinskafse zu Preisen und Wegvergütungen zur Verwendung kommen. Es können Preise erhalten: 1) ausgezeichnete Fohlen, mit Ausnahme von Jungfohien, und zwar: a. solche, die vom Bewerber aus eigner Stute gezüchtet worden sind, von 15 bis 25 st.; b. solche, hie vom Bewerber gekauft, aufgezogen und mindestens ein Jahr im Besitze desselben sind, von 10 bis 20 st.; Diejenigen Fohlen, von denen durch Bürgermeistereibescheinigung nachgewiesen ist, daß sie bis zum Altlr von 2^ Jahren noch nid r ein gespannt worden sind, ßollen unter sonst gleichen Verhältnissen jedesmal den Vorzug erhalten. 2) Zur Zucht taugliche, im Besitze von Privaten besindliche 1- bis 2jäbrige Bullen und zwar: a. wenn dieselben vom Bewerber aus eigner Kuh gezüchtet sind, von 15 bis 25 st.; b. wenn dieselben vom Bewerber gekauft, aufgezogen und mindestens ein halbes Jahr im Besitze deffelben sind, von 10 bis 20 st. 3) Die besten im Besitze von Gemeinden und Bullenhaltern befindlichem nicht über 3 Jahre alten Zuchtbullen, von 10 bis 15 st., welche den Bi'.llenhaltern zu gut komme« sollen , qur 1V- 4) Rinder von 2 bis 3 Jahren, die entweder sichtbar trächtig sind, oder erst kürzlich gekalbt Haven und zwar: a. solche, die vom Bewerber aus eigner Kuh gezüchtet sind, von 15 bis 25 st. und b. solche, die vom Bewerber angekaufr, aufgezogen und mindestens ein halbes Jahr im Besitze desselben sind, von 10 bis 20 st. Das schönste Rind erhält außerdem ein Halsband mit Glocke. 5) Ausgezeichnet schöne Schaafböcke bis zu 10 st. Bezüglich dieser muß das Schurgewicht von letzter Schur angegeben werden; auch wird bei der Prämiirnng Rücksicht darauf genommen, ob die Böcke Reinvieh oder Schmeervieh sind und bei sonst gleichen Verhältniffen dem Reinvieh der Vorzug gegeben werden. 6) Zuchtschweine reiner englischer oder englischer Bastardracen jeden Geschlechtes und mindestens lj2 Jahr alt, die aus dem Bewerber eigenthümlich gehöriger Zuchtsau gezogen sind, von 5 bis 10 st. Es kann nur wirklich preiswürdiges Vieh prämiirt werden Eigenthümer von solchem, denen wegen zu starker Concurrenz eine Prämie nicht zuer- kannt werden konnte, erhalten auf Verlangen, wenn sie 2 Stunden und weiter hergekommen sind, eine Wegentschädigung von 24 kr. für einen Bullen und von 12 kr. für ein Fohlen, ein Rind, einen Bock oder ein Loos von mehreren Böcken, und ein Schwein oder ein Loos von mehreren Schweinen für jede Stunde Wegenrfernung. Die Musterung des Viehes beginnt Vormittags 8 Uhr. Alle Bewerber haben Bescheinigungen (auf stempelfreiem Papi-r) darüber beizubringen, daß das zur Preisbewerbung vorgeführte Thier den in der po8 1 bis 6 incl. angegebenen Anforderungen ent)pricht, wivrigenfalls sie bei der Prämiirnng nicht berücksichtigt werden können. Die Preisbewerbung ist für alle Kreise der Provinz Oberhessen frei und an keinen Bezirk gebunden. Thiere, welche bei einer früheren Preisvertheilung bereits einen Preis erhalten haben, können ans einen weiteren Preis nicht mehr Anspruch machen. t Q f ,f , n. . . . . .. . Sämmtliches vorgeführte Rindvieh wird durch die betreffenden Experten tu 3 Ablhecknngen aufgestellt werden; diese sind: 1. Schweizer, Englische und größere Niederungsschläge, II. VogUvberger Vieh und III Krenzungsvteh. Die einer Abtheilnng angehörigen Thiere concurriren unter sich um Prämien und es bleibt den Experten überlasten, die vorräthigen Mittel auf die einzelnen Abteilungen je nach dem Maaße der Beschickung und der Zahl der preiswurdigen Thiere zu verlheilen; ein erster Preis aber soll in jede Abtheilnng fallen, insofern ein wirklich preiöwürdigeS Thier in derselben vorgeführt ist; die Abtheilnng, in die die Glocke mit Halsband entfällt, wird bei der Vertheilung der ^Tel^i8elie^peVr°t^l('^'en vom Ausschuß des Provinzialvereins ernannt' und zwar drei für Prämiirnng von Fohlen, Schaafböcken und Schweinen, drei für die von^Bnllettund?^^znPränüen für Fohlen, Schaafböcke und Schweine 150 fl, für Bullen 150 fl. und für Rinder 200 fl. verwendet werden; Ausnahmen hiervon sind den Experten nach dem Maaße der Beschickung der einzelnen Abtheilnngen gestattet, und Ueberschüste ans einer Kategorie können in die anderen mJ^ee‘I'ei^nete Vorstehendes znr öffentlichen Kenntniß bringt, ladet er zugleich die Verejnsmitglieder, sowie alle Freunde der Landwirth- schaft zu zahlreicher Theilnahme an dieser Preisvertheilung ein. Wesentlich könnte das Interesse an derselben erhöht werden, wenn, unabhängig von der Preis- vertheilnna, schönes Vieh und i.tteressante Gegenständ der landwirthschaftlichen Industrie zur Ansicht ausgestellt würden. Friedelhauseu, am 31. Mai 1873. ^er Präsident des landw. Vereins fut Oberhessen: ° 1 A. Freiherr v. Nordeck zur Rabenau. Politischer TI) e i I. Die altkatholifche Bischofswahl in Köln. Arn 4. dieses Monats haben die Delegirten der altkatboliichen Gemein^ den uitD Vereine in Köln den Professor dec Theol-gie Dr. Joseph Hliberi Reinkens beinahe einstimmig zum Bischof der de.ll)chen Altkatholcken gewählt. Es wurden 77 Namen abgegeben, darunter 20 von Geistlichen. Professor Reinkeiiö hat die Wahl angenommen. Arn Tage vor der Wahl fand eine vorbereitende Versaminlnng unter dem Vorsitze des Geh Raths von Schulte statt. Die von der Commission ausgearbeiteten „provisorischen Bestimmungen über die kirchlichen Verhältnisse der General als zweckmäßig und resp. rentabel empfohlen worden ist, weil ihr Ausbau die Nr. 26 Abände- a) Nedemptoristenpatres zu befürchtenden Unruhen in den großen Rheinstädteu, be- b) c) Pc in Der Pri> Mailand der Rückk stehe dem ihn veran! . men. Se 1 bedeutet d alljährlich vor dem 1. Mai ein Berzeichniß der selbstständigen männlichen Mitglieder einzureichen. 13. Die freie Wahl der Seelsorger durch die Gemeinde und die Verein Größere Gemeinden wählen auf je 200 Männer einen Delegirten und außerdem noch einen, wenn der Ueberschuß über 100 geht. Alle Gemeinden, resp. Vereine, haben der Synodal-Nepräseutanz Verwaltungsrathe der Oberhessischen Eisenbahn-Gesellschaft vertretenen Bank- hänser aufgebracht, der R»st mit 2,000,000 Thlr. durch bas Prioritäts-Darlehen der großh Hanpt-Staats-Casse gewährt werden. Ueber die Modalitäten nun, unter welchen dieses Prioritäts-Dailehen gegeben werden soll, erfahren wir Folgendes: Die Hälfte des Darlehens, 1,000,000 Thlr., soll nach 20 Jahren von der theilweisen oder gänzlichen Betriebs-Eröffnung der neuen Bahnstrecke 3. Abwesenheitserklärung. Berlin, 5. Juni. Ein Streiflicht auf die clericalen Wahlagitationen wirft ein Erlaß des Landrathes von Neustadt in Oberschlesien. Es waren nämlich bösartige Gerüchte von ultramontaner Seite ausgestrent worden, daß die Negierung die Ausübung der katholischen Religion umarbeiten, die Kirchen schließen, das Kirchenverwögen einziehen und die Psarreigrundstucke sich aneig- an rückzahlbar und während der Bauzeit und der ersten Hälfte jener 20 Jahre mit 3 Procent, während der zweiten Hälfte aber mit 4 Procent verzinst wer- Prag vischen H Mundpfe Fast alle Vahlstatl ihre erste Ringen d Absolut! Kraft frül Darum is Böhmen c jlim fünf» Mißton st vermeibent genug erhi keine Hani hervorgeho Charakter Deutschen und in bei Mäßigung Wi paar heut« Kaiserpaar Herzoge, bi tär- und I Berabschiel W Fürst Car folgen un eventuell zustellen. sonders Aacken, sogar die Garnisonen verstärken. Berlin, 6. Juni. Wie man dem , Hamb. Corresp " schreibt, werden scheu Kirche stehen und auf den Genuß von deren Vermögen u. s. w. die Regierungen l)a8 ©tnatepapierfielb im betrage »°11 j9 ben vollen Anspruch hab'.! Thalern zu ersehen burch 40 Mill. Thaler Reichöpapiergelb. Dieses letztere d) Wir legen uns baher nur bas Recht bei, über das Kirchenver- soll in Appoints von 5 Mark an unb aufwärts ausgegeben werben. Um ben- mögen insoweir Bestimmungen zu treffen, als sich dies lediglich ans ftnigen Staaten, welche burch Einziehung bes particulareu Paprergeldes ihre srelwilligen Beiträgen bildet, erkennen aber auch für dieses die finanziellen Jnteresien m hervorragendem Maße beschädigt sehen wurden, den Sakunaen der StaatsaeieNe an Uebergang zu erleichtern, soll bie Bethelligung dieser Staaten (namentlich 9 9 Bayerns und Sachsens) an den Vortheilen der Reichspapiergeld - Emission erst ----------------- allmählig auf denjenigen Betrag rebucirt werben, welcher ihnen nach ihrer Be- Thmffrfifnnh völkerungsziffer zukommt, währenb ihnen provisorisch Praecipua nach demselben 4JIUI|UJUUUI. Princip gewährt iverden, welches im norddeutschen Bunde bei Unificirung der AnH ^Obevhessen, 6. Juni. Sicherem Vernehmen zufolge sucht die Post und des Wechselftempels befolgt wurde. Das Schlußresultat, welches Regierung bei den Ständen die Genehmigung zur Gewährung eines Prioritäts^ allerdings erst nach einigen Jahren eintritt, wird demgemäß Preußens relativen Darlehens von 2,000,000 Thlrn. oder 3,500,000 fl. au den Venvaltnugsrakh Antheil' an dem Benefiz ans der Papiergeldwinhschaft wesentlich erhöhen, der Oberhessiscken Eisenbahn-Gesellschaft zum Zwecke des Baues der Bahnstrecke Berlin, 7. Juni. Tie Verwaltung der Staatsbahnen ist zu gutacht- Gklnhaiiseu Parienstein nach, indem sie davon ausgeht, daß die Oberhessischeu licher Aenßerui.g über die Einstellung von Schlafwaggons in allen Nachtschuell- Bahueu, welche bekanntlich in Folge der vom Staate übernommenen Zinsgaran- jügen aufgefordert worden. des y D' des bänls Dr- M" Fl des Sepi Consere^ Tage trete ben Befür Anforberui Rouher, F letten, bi Sie Habei bie ivahre Ministerin Polleseuib war an d Ministerin «Hangen Gruppe p st»b und D>- Füb, licher Wei Herr Ron Unistäiide 9kv! vaticani^^ toe«n auch , Ro Äaifa '"'Zeuge S d' !?fl- ionbi "‘.'Mie nQt>onai tr ^;bie« 8 8 Der Bischof kommt gleich nach der Consecration um die staatliche Anerkennung bei dem preußischen Ministerium ein, mit dem Anerbieten, den von der Regierung ihm abverlangtcn Eid zu leisten. Sobald die Anerkennung der preußischen Regierung erfolgt ist, wird der Bischof die Anerkennung der übrigen Regierungen nachsuchen. . .. 4 Der Bischof hat innerhalb der m diesen Bestimmungen festgestellten Grundsätze alle jene Rechte und Pflichten, welche das gemeine Kirchenrecht dem Biicko e beilegt Soweit eine nach diesem bestehende Befuginß ohne staatsge- den. Di- zweite Million Thaler soll auf 5 Jahre von dem Tage an gerech- setzliche Anerkennung nicht ausgeübt-weiden kann, wird sich di- Thätigkeits d°° net, w-lcher zwischen dem Tage der ersten und der letzten darauf zn leistenden Bickofs bis »ur erfolgten staatlichen Anerkennung in dem betreffenden Land-Ratenzahlung in der M.ttc liegt, nukundbar gewahrt werden. Nach Eintritt au di durch den von den deutschen Regierungen schon bisher anerkannten und dieses Zeitpunktes kann dieser Theil des Dar ehens ganz oder th->lw->se owohl ^mgrdiaten Rotbstand gebotenen kunclionos ordinis, b. h. auf sacrameutale von der Sta»ksrcglerung, als von dem Verwaltungsrath der Oberhessischeu und Muroticke Acte beschränken Eisenbahn-Gesellschaft gekündigt werden, und ist bau» binnen eines Jahres von 5 Di7 Leitung des attkatholischen kirchlichen Gemeinwesens steht dem dem Tage der Kündigung an zurückznzahlc». Diese zweite Million soll zu Bischos' ju iu Gemeinschaft mit einer alljährlich von der Synode (§ 9) zu 3 Procent verzinst werden. Dabei ist aber weiter bedungen datz das Verhalt- wähleiiden Synodal Repräsentanz, bestehend ans vier Geistlichen und fünf Laie». n>ß der nenen Unternehmung zu der Oberhessischen Eisenbahii-Gesellschaft in ’ 6 In den Sitzungen der Synodal - Repräsentanz führt der Bischof den einer Weise geordnet werden muß , daß die 3-n^rautle @taattoAletuug Norstü • der »weite Vorsitzende ist ein von den Mitgliedern der Synodal-Reprä für die srnher genebnngten Act,en der Obcrhesfi,chen Eisenbahn Gesellschaft in sentamaus ihrer Mitte gewählter Laie. Bei Stimmengleichheit hat der Vor- keiner Weise eine Erschwerung erleiden kann. Wenn die zweite Million zur tuende di- Entscheidung Rückzahlung gekündigt wird, soll eine i» dem gleichen Nomimalbctrage an deren e 7. Für diffcs erste Mal wird die Synodal - N-präf-ntanz iu folgender Stelle tretende Prioritäts-Anleihe den gleichen Rang mit der ersten Million Weise durch die mit der Wahl des Bischofs beauftragte Versammlung gewählt, behalte». . . . _ ... . , ., „ Gle ch nach der Wahl des Bischoss werden zwei G-istl.che und drei Laien g°- Darmstadt, 6 Juni. Heute wird der Präsident der zweiten Kammer, wählt we che nicht durch große örtliche Entfernung von der regelmäßigen per- Dr. K. I. Hoffmann, von Berlin hier zuruckelnvartet, und daun soll sofort dre sönlichen Tbeilnahmc an den Sitzungen abgehaltcn werden. Diese cooptire», Einbernsung der Kammer stattsinden. Dem Vernehmen nach werden in den um au* den entfernteren Th-ilen Deutschlands die Möglichkeit eines unmittel ersten Tagen des Wied-rznsammentritts zunächst nur einige Anträge -c. zur baren Einflusses auf die allgemeine» Aiigelcgenheite» z» sichern, gleich nach Verhandlung kommen, die größeren Gesetze aber, die eine Vorbesprechung der ihrer Constituirung vier außerordentliche Mitgliider, zwei Geistliche und zwei Abgeordnet-n zweckmäßig erschemen lassen, erst spater auf die Tagesordnung Laien w iche zur persönlich-» oder briefliche» Th-il.mhme an de» wichtigeren gesetzt werden. Als -inen der ersten Berathungs-Gegcnstande mimt man »>s- R^tükie» mae-oaen werdm sollen besondere das Gesetz wegen Forterhebung der bisherigen Stenern bis zu Ende $ 4 8 ®ie be»c» Central-Comitös bleiben bis auf Weiteres bestehen und dieses Jahres und eine an den Großherzog wegen seines am 17. d. M. statt- trcten in regelmäßig- Verbindnug mit der Synodal - Repräsentanz. findenden 25jährige» Regierungs-Jubiläums zu richtende Adr. sie. Noch bevor 9 Die Synode wird durch den Bischof regelmäßig in der Pfingstwoche das Plenum zusanmientritt, nämlich am 10. d. M., findet eine genieinschattliche rusammenberusen. Danebst können, wenn es die Synodal - Repräsentanz für Sitzung der Finanz-Ausschuss- beider Kammern nut deu Mimsterien statt, aus SiJ hält aiiüeiordentlicke Sitzungen stattfiuoen. deren Resultate man, da bann Cardinalsragen ersten Ranges, insbesondere die h810 Die erste Synode ist spätestens für di- Pfingstwoche 1874 zu Finanzlage des Landes mit Berücksichtigung des auf Hessen fallenden Antheüs . ' ' au ber französischen Kriegs-Contribiition unb bie bannt zusarnmeuhaugenbe beruren_^^ 7 gewählte Synobal-Repräsentanz hat mit bem Bischof Frage ber Steuerermäßigung, zur Sprache kommen, mit Recht gespannt ist. unter Berücksichtigung des von ber sog. Bischofs - Commission auggearbeiteten - Vernehmen nach verlaßt bie Kaiserin von Rußlaub am Entwurfs unb den bazu eiugereichten Amenberncuts eine Syuobal- und Gemeinde- Montag Abends Rom unb begiebt sich nad) ®cnua, mo em ^'^uth^t von orbnuna zu entwerfen unb diese dem im September stattfindeudeu Congreß vor- em oder zwei Tagen beabsichtigt ist. Die Reise geht dcnin durch die Schweiz ruleaen^ Durch bie Annahme bieser Ordnung von Seiten des Congresses und über Basel unb Karlsruhe im strengsten Jncoguito nach Stuttgart, von da ber ^Tiiodksiüb- iPät" Darmstadts. Juni. Wegen des Ablebens Sr. König!. Hoheit des Bffchos und Synodal-Repräsentanz; 1 Prinzen Heinrich Wilhelm Adalbert von Pmißen ist auf Allerhöchsten Befehl b) alle katholischen Geistlichen; eine .Hoftrauer vom Heutigen bis einschließlich den ,6. Ium verordnet Word«,. c) eill Dclegirter für jede Gemeinde (resp. Verein), die nicht unter , Darmstadt, 7. Ium. Das Gioßherzogltche Regierungsblatt 100 und nicht über 200 selbstständige Mäiiiier zählt. Kleinere'Ge-enthält: , meinten, beziehungsweise Vereine, können in der Art ziisarnmenge- *• Bekanntmachnng Großherzoglichen Mmlsteruims des Jnnern, legt werde», daß aus 100 bis 200 Männer ein Delegirter tr.ffi. rungen d-r Statute» der Bank f»r Handel »nd Jndnstrie bc reffend. -- "• • - -- - ■ ***'- 'rs2. Ueberficbt ber von Großherzoglichem Ministerium bev Innern für das Jahr 1873 genehmigten Umlagen zur Bestreitung ber Communal - Bebürfnisse in ben Gemeinden des Kreises Nidda. bannig beider über das Gehalt wird als Grundsatz festgehalten. 14. Der Bischof wird sofort auf Antrag der Gemeinden die jetzt als Seelsorger funqireiicen Geistlichen bestätigen. In Zukunft werden die Seel . - - -- , . - . . c forger vom Bischof bestätigt unb eingesetzt. Das Nähere über bereu Stellung neu wolle und daß nach Emsuhning ber Civilehe zedsr Mann sklye Frau em- wird i» der Gemeindeoidmmg festgesetzt fach wegzag-n dnrte; durch diese Gerüchte war die dortige Bevolke>u»g m be- 15 Es wirb ansbiücklch erklärt: deuklichern Grabe fanatifirt worben unb der Lanbrath droht nun den Erfindern burch die vorstehenden Sätze soll weder den staatsgesetzlichen unb Verbreitern derselben mit Strafe und fordert J>ie Behörden auf, ihn zu stirnrnungen überhaupt, noch insbesondere denen über die Mitwir- unterstützen. Vom Rhein werden ähnliche Lugen gemeldet und nach ber „A. A. hing bei Besetzung von Kirchenämtern, Verwaltung des Kirchen- 3V will bie Regierung wegen ber durch die bevorstehende Ausweisung der gut« u. - s- w. irgendwie "zu nahe getreten werden. Wohlerwoibene Rechte bleiben unberührt. Wir beharren fest bei dem Standpunkte, daß wir in ber katholi- »Itfatlinlifen des Deutschen Reichs" wurden nach einer aussührlichen Erläute tie diesem ganz außerordentliche Lasten auferlegten, nur durch ihre Umwandlung ns. Motiviruna tuid) den Vorsitzenden und nach einer kurzen Diecussion aus bloßen Localbahnen in Glieder großer Verkehrsbahnen rentabel gemacht übe? Jniae Paraaraphen ohne Widerwruch angenommen. Sie lauten nach werden können. Dies ist ohne Zweiskl richtig und insofcrn wird die Vorlagen 6-niner Eorieivondem der Spener'schen Zeitung wie folgt: aiich bei den Ständen voraiissichtlich gerechte Wnrdlgung finde», zumal gerade Ko । W cjuni^stattfindende erste Bischof-wahl wird nach der von die hier in R.de stehende Bahnstrecke schon vielfach in d-r Presse und sonst Rilckwio Eoimmision entworfenen Wahlordnung vorgenommen. als zweckmäßig und resp. rentabel empfohlen worden ist, weil ihr Ausbau die f 2 D r um M cho Gewählte legt, sobald er sich zur Annahme der Bahnlinie zwischen Köln und München-Wien beträchtlich abkürzen würde Der mr^bt bereit erklärt bat vor der Wahlversammlung eventiikll vor den von Ausbau Niid dikAiisrüstung der betreffende»Bahnstrecke ist auf rund 5,470,000 dieser »-wählten Vertretern das Gelöbmß ab: die in diese» Bestimmungen ent-Thlr. (4,375,000 Thlr^ auf preußischem 1 095,000 Thlr. auf bayer>,chem h . 8 r»rnndiäke iu bcsolaen und sich die Ausführung derselben gewissenhaft Gebiet) veranschlagt. Der Betrag von 3,470,0u0 Thlr. soll durch Die im haltenen Grundsätze zu ocsüigen uno |iu) \ ) » . i N°rme.tt»,mär.ttbe der Db-rb-ssiicken Eisenbabn-K-lelliebait vertretenen Bank- Gesellschaft in Million zur lIa9e an deren ersten Million /.* 8'«W4t lln,Ql gerade ■ »i«b fo< • Ausbau die n'lltbe. Per t547O,ooo LMfylU rd) d'e iin Bank- ^^Darlehen ,QlUflten im» bohren wir n 1° ^Ien n Dahnftre^ ut 20 Jahre verzinst wer- 19e an gerech- Ju ieistenden Aach Eintritt 'lweise joroo l ^berhessischen E6 Jahres von Iflion soll ;n B das Verhält- Gesellschaft in oeiten Kammer, | soll sofort die !• Derben in den »träge rc. jur ; '-sprcchung der > Tagesordnung | «nut man ins- 'n bis zu Ende ; 7. d. M. statt- | e. Noch bevor [ gemeinschaftliche lenen statt, auf f insbesondere die •' lleiidcii Antheils ammenhängende ; gespannt ist. Rußland am Äuftuchalt von irch die Schweiz . ttzart, von dn . nigl. Hoheit des erhöchste» Desehl mrtnet morden. , . igsblatt Nr. 2$ )nnern, Abände- effend- Innern sur W unal-Dedürsch Wahlagitation | kN Ks waren NM roM M * teil, die W -stücke s«h n V» & S .eoölferunft ,n m btn MllWI nach der ,1* t Mwe-Mg £ Kbeinstädte«. »» Brücke, die Stadt selbst festlich erleuchtet, nur St. Peter und der Vatican düster und schweigsam. Wechsel. 72'/. Oberhessen 6 tioldsorten. fl. kr. MH Jeden Zahnschmerz 273) Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto < k.. 8. 973/8 k. 8. 99’/8 k. 8 1047/g k. 8. 1051/8 k. 8. 93 ’/s k. 8. 1051/6 k. 8. 105 k. 8. 118 k. 8. — k. 8. 92'/i k. 8. 10.)3/b m. 8. 1047/6 1. 8. 104 >/z o o fljien. — Die chinesische und japanische Post bringt betrübende Nachrichten über das Erdbeben zu Hongkong, sowie über eine ähnliche Erschütterung und ein großes Feuer in Japan. Durch das Erdbeben zu Hongkong wurden am 22. März die Häuser auf einer Fläche von 20 Hektaren von Grund aus zerstört und gegen 5000 Menschen obdachlos. Zu Osaka, in Japan wüthete eine ähnliche Erschütterung am 12 März und und am 29. folgte ein Feuer, welches viele Menschenleben dahinraffte. In Japan waren die eingeborenen Christen zu Horura bei Abgang der Post freigegebeu worden, doch lehnte sich die Landbevölkerung gegen die Aufhebung des Christen-Proscriptionsgesetzes auf und stand an einzelnen Orten in Waffen. Es soll sogar hart gekämpft worden sein. Sieben der Aufrührer waren schon hingerichtet worden. Auch in anderer Beziehung hatte die Regierung die konservativen Eigenschaften der Bevölkerung zu stark auf die Probe gesetzt und cs sprach sich vielerorts Unzufriedenheit über die Neuerung, namentlich die Centralisationspolitik, aus. __ Das „Deutsche Wochenblatt" vernimmt, daß die jetzige Reise des, Bogen ein Riesenbild der Italia, auf dem Fries in kolossalen Lettern: Statuto. Generalpostdirectors Stephan mit der beabsichtigten Durchführung eines ein- Die Italia mag wohl den billigen Spott der Spötter herausfordern. Sie hettlichen Weltportos in Verbindung stehe — Demselben Blatlo wird der bestand nur aus vergypster Leinwand, ein ephemeres Bild, und es blieb unsicher, Vicepräsident des ObertribunalS v. Ingersleben als voraussichtlicher Präsident, ob der Zettel, den sie in die Urne legt, sich als Votnm oder als Lotterieloos des Gerichtshofes genannt. ^qualificirte. Aber Scherz bei Seite, die Ausführung des großartigen Schau- Berlin , 7. Juni. Der „Reichs-Anz." publicirt die Adels-Erneuerung spiels war vortrefflich und hat selber dem hohen Gaste den besten Dank dafür des dänischen Consuls Mumm und des Obetbürgermeisters von Frankfurt a. M. gesagt, daß derselbe seine Abreise noch hinausgeschoben hat. Ganz Rom war Dr. Mumm unter dem Namen: Mumm von Schwarzenstein. draußen und drängte sich in den engen Straßen und auf dem Platze vor der Fulda, 7. Juni. Es steht nunmehr fest, daß in der zweiten Woche'^-'^' m.r SRoUr „„h h>r NaHca« des September, wenn nicht schon früher, hier eine abermalige (achte) Bischofs- Syuuicn. Madrid, 7. Juni. Eingegangenen Nachrichten zufolge ist bei den unter General Velarde gegen die Earlisten im Felde stehenden Truppen eine Empörung unter Kundgebungen für die föderale Republik alisgebrochen; General und Offiziere mußten entfliehen. Der General hat telegraphisch seine Entlassung gegeben. Gegen die Aufrührer sind sofort Truppen entsandt worden. — Aus Granada wird ein blutiger Zusammenstoß zwischen der Bevölkerung und Carabiniers gemeldet, wobei Mehrere getötttet und verwundet wurden. Türkei. Konstantinopel, 3. Juni. Der hiesige Gesandte Atschins erhielt die Nachricht, daß 60,0u0 Atschinesen bewaffnet und bereit seien, den holländischen Truppen den äußersten Widerstand entgegenzustellen. — Jakub Bey, der Gesandte des Herrschers von Kaschgar, ist hier angekommen, um den Sultan zu bitten, die Suzerai'.etät über Kaschgar anzunehmen. Der Gesandte wird hier residiren. Washington, 3. Juni. Der Krieg mit den Modocs ist beendigt. Capitän Jack und seine Begleiter sind am Sonntag ohne Widerstand gefangen worden und die ganze Truppe hat sich auf Gnade und Ungnade ergeben. — Herr Bingham ist zum Gesandten für Japan ernannt worden. Der Gouverneur von Nova Scotia, der Hon. Joseph Howe, ist gestorben. — Die Staatsschuld hat sich im Mai um 3,525,282 Dollar verringert und beträgt jetzt 2,149,363,873 Dollar. Der Finanzminister hat für den Monat Juni den Verkauf von 7,000,000 Dollar Gold und den Ankauf von 1,000,000 Dollar Bonds angeordnet. Pr. Friedrdor 9 56*/2—57*/j Pistolen . . 9 37—39 „ doppelte 9 37—39 Holl. fl. 10 St. 9 52-54 Ducaten . . 5 30—32 20 Frankens!. 9 19—20 Engi. Sover. 11 45 — 4 7 Russ. Imper. 9 39 — 41 Dollar in Gold 2 24—25 Action, 5° o östr. F. St. E. B. 348 Lombard. Bahn 197 Ludwigsh. Bexbach — Max bahn 129 */» Bayer. Ostbahn 122',4 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 168 Frankreich. Paris, 5. Juni. Der Prinz Napoleon ist heute früh um sieben Uhr in Paris eingetroffen; Herr Maurice Richard empfing ihn an der Station. Der Prinz war mit einem Paß versehen, den ihm Der französische Consul in Mailand ausgestellt hatte. Der Herzog de Broglie, an welchen man sich wegen der Rückkehr des Prinzen auf französisches Gebiet gewandt, hatte gesagt, es stehe dem nichts entgegen, jedoch hoffe er, daß der Patriotismus des Prinzen ihn veranlassen werde, unter den augenblicklichen Umständen nicht sofort zu kom men. Sein Patriotismus hat ihn jedoch ificht verhindert, zu kommen, indeß bedeuter diese eilige Ankunft keinen Trotz gegen Herrn de Broglie, sondern sie bezieht sich auf gewisse Uneinigkeiten, welche in der bonaparfistischen Partei zu Tage treten. Die Tendenz des neuen Ministeriums, sich wenn möglich von den Befürwortern der Berufung an das Volk loszusagen, tritt in Folge der Anforderungen dieser letzteren immer schärfer hervor. Schon haben die Herren Rouher, Fleury und DuvernoiS, um das Portefeuille für Herrn Magne zu retten, die heftige Politik des Pays und des Gaulois verläugnen müssen. Sie haben gesagt, daß das Journal l'Ordre das einzige Organ sei, welches die wahre Meinung von Chiselhurst vertrete. Wie dem aber auch sei, das Ministerium sucht mit den Donapartisten zu brechen und die Frage wegen des Portefeuilles des Herrn Magne bleibt noch immer tu der Schwebe Gestern war an der Börse das Gerücht von seinem Rücktritt verbreitet. Wenn das Ministerium den Beistand von etwa dreißig Deputirten vom linken Centrnm erlangen könnte, wozu bereits Schritte geschehen sind, so würde es die kleine Gruppe der Bonapartiften über Bord werfen, deren Anforderungen ihm lästig sind und deren Unterstützung für das neue Wahlgesetz mehr als zweifelhaft ist. Die Führer der Byiapartisten sind sich dieser Lage wohl bewußt, aber unglücklicher Weise herrscht Zwiespalt in ihrem eigenen Lager, und die Politik, welche Herr Rouher anempfiehlt, weicht ab von der des Herrn Emil Ollivier. Diese Umstände haben die Rückkehr des Prinzen Napoleon beschleunigt. giaCicn. Prioritäten. 30 0 östr. Stsb. Prior. ö9j/8 30,0 östr s. Lombard 493/y 3° 0 Livorneser 341, 4 5°/0 Toscaber — 5% Elisabeth.-Prior. 85 Jo. II. Em iss. 81’/2__ Anlohensloose* Darmstädter fl. 50 Loose — n „ 25 „ - Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. — Braunschweiger 24 30 0 Oldenburg. ä40Thlr. — 40 0 bayr. Präm.-Anl. 1li’/2 4% badische Locse 110*/< Badische fl. 35 Loose 69',4 Oestr. fl. 250 v. 1854 9312 1858r Prioritätsloose — !860r Loose 92’/ti 1864r „ 162 Nom. Pius IX. hat der Versuchung nicht widerstehen können, in den vatikanischen Gärten spazieren zu gehen, und hat sich dadurch wieder eine, wenn auch nur leichte, Erkältung zugezogen. Nom 4 Juni. Der gewaltige Rundbau an der Engelsbrucke, emst dem Kaiser Hadrian als Grabmal errichtet, dann im Laufe der Jahrhunderte ein Zeuge aller der wechselvollen Geschicke der ewigen Stadt, mag auty das noch ah dem Uebrigen schreiben, daß man an ihm jetzt die Girandole ausfuhrt nickt mehr wie einst als Abschluß der kirchlichen Feierlichkeiten am Ostermon-j tag. sondern als Feier des V rfassungsfeftes des italienischen Volles.^ Die Anwesenheit der Kaiserin von Rußland hat Veranlassung gegeben, dav Feuerwerk besonders glänzend herzustellen, so daß das Programm nickst weniger als acht Haupttheile zählt, unter denen die bekannten, aus je 4000 Ltuck bestehenden Raketengarben Anfang und Ende bildeten. Das ganze Schauipiel war so national wie möglich: die Raketen durchweg in den Landesfarben grün, weiß, roth • die Lichtcontouren im zweiten Haupttheil lassen die architektonischen Linien eines Tempels oder Triumphbogens der Verfassung hervortreteu, unter dem. heilt gegen Garantie, ohne den Zahn za entfernen, schmerzlos, nach eigener, allein bewährter Methode, Fr. Biei> Wundarzt in Wien. Klostergafle Ur. 4. Zahntropfen vom Wundarzte Fr. Bier stillen den Schmerz hohler Zähne augenblicklich und sind in Flacons zu 20 Sgr. daselbst und in den W eberlagen zu beziehen. Mundwässer mim Wiinbarjte Fr. Ker, gegen rheumatische Zahnschmerzen, aegen Entzündungen, Geschwülste und Geschwüre des Zahnfleisches, gegen Zahnttetn und Lockerwerden der Zahne, sowie gegen den üblen Gernch auS dem Älunde, ist öa|clb]t und tn Niederlagen in Flacons zu 20 Sur. zu haben: in Gießen bet Herrn IulruS Wallach. Conferenz stattfinden wird. Oesterreich. Wien, 4. Juni. Die Jubelfeier der Lesehalle deutscher Studenten in Prag gestaltete sich zu einem nationalen und politischen Freudenfeste. Der schlichte Verein, zu dessen Gründung die Deutschen im Jahre 1845 durch sla- vischen Hochmuth geradezu gezwungen wurden, ist nach und nach zu einem Grundpfeiler der Partei-Organisation der Deutschen in Böhmen geworden. Fast alle die wackeren Männer, welche vom deutschböhmischen Volke auf die Wahlstatt unserer politischen Kämpfe gestellt wurden, haben in der Lesehalle ihre erste nationale und politische Schule erhalten, und in dem ununterbrochenen Ringen des Vereines um seine Existenz, zuerst gegen den eisernen Druck des Absolutismus und später gegen das Andrängen der slavischen Hochfluth ist ihre Kraft frühzeitig für ihre spätere Laufbahn gestählt und vorbereitet worden. Darum ist die Lesehalle der Prager Studenten das Kleinod der Deutschen in Böhmen geworden, und darum waren die Besten dieses vortrefflichen Stammes zum fünfundzwanzigsten Wiegenfeste der Lesehalle so zahlreich herbeigecilt. Kein Mißton störte die erhebende Feier. Die kluge, jedes öffentliche Schaugeprängc vermeidende Anordnung der Festlichkeiten gab dem czechischen Mob, der Winke genug erhalten hatte, einen der kleinen landesüblichen Krakehle zu veranstalten, keine Handhabe zum Angriff. Was in fast allen Rrden und Toasten de. Festes hervorgehoben wurde, daß die Lesehalle der Mikrokosmus sei, in dcm sich der Charakter des deutschen Volkes widerspiegelt, bewährte sich auch hier. Die Deutschen in Böhmen verstehen es, deutsch zu sein, ohne damit zu prahlen, und in den Kämpfen um ihre politische Stellung energische Thatkraft mit weiser Mäßigung und Selbstbeschränkung zu paaren. Wien, 7. Juni. Der Kaiser von Rußland ist mit dem Thronfolger paar heute Nachmittag mittelst Westbahn von hier abgereist. Das österreichiiche Kaiserpaar hatte die russischen Gäste nach dem Bahnhofe begleitet, wo die Erz Herzoge, die fremden Fürstlichkeiten, Graf Andrassy, Fürst Auersperg, die Militär- und Civilbehörden, sowie die Botschafter Rußlands und Deutschlands, zur Verabschiedung erschienen waren. Wien, 8. Juni. Der „N. Fr. Pr." wird aus Bukarest telegraphirt, Fürst Carl von Rumänien beabsichtige, seiner bereits abgereisten Familie zu folgen und das Land zu verlassen. Das Volk sei vorbereitet und gedenke, eventuell den Minister Florescu als Candidaten der neuen Regierung aufzustellen. Börsennachrichten. 7 Juni 1873. Preuss. 413° o Oblig. 104 Fraukf. 31/2°, o Oblig- 867/0 Nass, 4‘/2o 0 Obi. WO */fc Kurhess. 4°,° „ 957> Gr. Hess. 50 ß Obi. 101 „ , 4% » 99 „ „ 3*/2°,o n 96 Bayer. 5% „ — „ 4' 0 0 Ijäbrige 100 „ 40 0 1jährige 923/, Würtemb. 4,/2° 0 Obi- 100 Baden 4 */2°/o ObL c. E. L. 102 Vg Oesterr. Silberrente 65‘/4 „ Papierrente 613 6 Spanier, neuest. 3% 19*/s Amerik. Bonds 1881r 98 „ 1882r 96'6 „ „ 1885r 97'/* „ „ 1887r 97 Action, Frankf. Bank 146 Frankf. Vereins-Kasse 128'/* Darmst. Bankact. 432 Wien Bankactien 1025 Oest. Creditact. 298 Galizien 13 ■ •/? ß H n e m e t n e r Anzeiger. k r 2603) 2669) Die statutengimäße Generalversammlung der Nk. 1 in Wetzlar. (2654) D (befunden 2656) Wer eine Annonce Schnrirgaffe 5S. Geschäfts-Eröffnung 2705) D sind, sollen 2706) Ein Grasgarten zum sofortigen Abmähen ist käuflich abzugeben. Von wem.• sagt die Exped. d. Bltts findet im statt und geladen. Gail scheu Feuerwehr Monta-i den 9. Zuni, Abends 8y2 Uhr, Locale der Restauration Hoffmann in der Neustadt werden die Mitglieder zu recht zahlreicher Betheiligung ein- Der Vorstand. L faße und ' Er kaimt werd, 12 fr. für Wegeiitferrn Di All pos. I bis alle Kreise können auf Besondere Bekanntmachung Bekanntmachung. 2702) Das Register zur Erhebung der in der israelitischen Gemeinde Gießen nach dem Steuerfuß ausgeschlagenen kommunal- bedürfaisse für das Jahr 1873 liegt zur Einsicht eines jeden Interessenten acht Tage lang auf dem Bureau des ersten Vorstehers offen, was mit dem Bemerken bekannt ge^ gtben wird, daß Beschwerden gegen die betreffenden An'ätze binnen der ersten vier Wochen nach Ablauf der Offenlegungsfrist entweder schriftlich oder mündlich bei Groß- herzoglichem Kreisamt dahier vorgebracht werden müssen und daß spätere Beschwerden keine Berücksichtigung mehr finden können. Gießen, den 6. Juni 1873. Der Vorstand. «ö w N Männer-Bade-Verein. Montag den 9. Juni, Ab-nds 8 Uhr: GeneralVersammlung bei Wirth Louis Lony. Tagesordnung: Rechuungs-Abhör. Der Vorstand. Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. ein goldenes Medaillon. Abzuholen in 8;t B 189. Di einzelnen AI falle», insoj der Preise , Di die von Bu In de nähme» hier mberen übe ,,. In' Ichaft, zu zc vLuuiiuiL Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich , Apotheker. 8 fl- per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst (29) Johann Maria Farina in Köln. Männer-Bade-Verein. 2704) Das Badel-aus ist zur gefälligen Benutzung aufgcschlagen. — Der Preis für dieses Jahr beträgt: 1) Für ordentliche Mitglieder 1 fl., neben einem Eintrittspreis von 36 fr. für neu eintretende ordentliche Mitglieder. 2) Für außerordentliche Mitglieder 1 fl. 12. 3) Für Söhne von Mitgliedern 36 fr. Die Beitrittserklärung geschieht durch Einzeichncn der in dem Badehause aufgelegten Liste. Der Vorstand. Bruchsalbe von G. Sturzenegger in; Herisau, Schweiz, ein überraidjenbes Heil-, mittel. Preis per Topf mit Gevrauchsan-! Weisung und Zeugnissen: (l2 3 Tblr.)! (fl. 3 südd.) Niederlage in Frankfurt a. M-: Lind, Nachfolger, a,7"“ e " Wollmarltt ;u Frankfurt a. Main. 2681) Wir zeigen hiermit an, daß unter Mitwirkung des landwirthschaftlichen Vereins in dessen Halle und dem daran belegeuen großen Bleichgarten am 2. ilild 3 Juli d. I. der hiesige Wollmarkt stattfindet, zu welchem wir Verkäufer und Käufer ergebenst einladen. Für den Markt bestimmte Wollen nehmen wir schon 14 Tage vor dessen Beginn auf Lager, ohne dafür Lagergeld zu berechnen. Unverkauft gebliebene Wollen genießen bis 14 Tage nach dem Markte ebenfalls freies Lager. Feuerversicherung und Aibeitslöhne nach unseren Auslagen sind zu Lasten der Eigentümer. Alle Sendungen können direkt an uns gerichtet werden. Auf Wunsch g.wälren wir bei Ankunft der Wollen entsprechende Vorschüsse. Ebenso leisten wir Käufern für in unserem Besitz gelassene Wollen verhältnißmäßige Anzahlungen. Den Verkauf der uns in Consignation zu sendenden Wollen besorgen wir sowohl während d s Marktes, als nach demselben gegen billige Provision. Bestellungen auf Lagerräume sind bis spätestens den 23. Juni an uns zu richten. Zur jeder weiteren Auskunft sind wir gerne bereit. Frankfurt a. M., den 6. Juni 1873. Deutsche Handelsgesellschaft. 2705) Hierdurch beehr- mich, ergebenst anzuzeigen, daß mich mein umfangreicher Kundenkreis am hiesigen Platze und in der Umgegend veranlaßte, in Gießen unter der Firma —- Giessen — JtUflOlf MOSSCl —giessen (18. li e i i ii gsfe itier) Jeilgeöotenes. Zur gcfl. Beachtung! 2498) Aus der Kunstmühle der Herren Franz Peppler & Co. empfehlen wir in bester Qualität: feinstes Blütbenmehl, „ Waizenmehl Nr. 1, „ „ h 2, und geben wir solches zu denselben Preisen, wie in der Mühle, ab. I. A. Buscb Sohne. Versteigerungen. 2690) Mttlwoch den 11. l Mts. Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause versteigert werden: veranschl. zu Stcindrecherlohn .... 72 fl. 48 ft. Steinfuhrlohn..... 249 „ 36 „ Kiessuhrlohn.....32 „ — „ Ehaussirarbeit.....210 „ — „ Lieferung v.Pflastcrsteinen £06 „ — „ Gießen, den 7. Juni 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 11111 Ct"1IÖ0” lin hiesigen oder auswärtigen Blättern veröffentlichen will, erspart Mühe und Po o- 'foffen, wenn er damit die Unterzeichneten beauftragt, deren alleinige-und ausschließ- t lichcS Geschäft es ist, Anzeigen in alle Zeitungen der Welt zumOriginal-Kostenpreis titllulU lOCIWC iunl> ”6nc 92eBen’>’c,m «u beförbenL I)aaliuHcin ö- Vogler, v c . Frankfurt a. M., große Gallusftraße 1. finden tn der durchaus unschädlich wirkenden; eine meiner Annoncen-Expeditiou zu errichten. 2)ie' Leitung meiner Geschäfte habe ich inZdie sachkundige Hand des Herrn B. Heidingsfelder in Gießen aeleat und wird es deffen Bestreben sein,' die gleichen Geschäftsprincipten auf das Strengste innezubalten, welche in meinem Frankfurter Hanse-stetsmaßgebend war?u und allseitige Auerkemumq gefunden haben. Indem ich meiner Aufgabe, dem inserirenden Publikum die Benutzung meines Instituts so zugänglich als möglich zu machen?durch Errichtung dieser neuen Agentur wiederum Genüge leiste, halte ich dieselbe behufs Aufgabe von Jnfertlons-Austragen an alle Zer un- geu ganz ergebenst empfohlen. Rudolf Mosse, offizieller Agent sämmtlicher Zeitungen. ÄS Zeil. Frankfurt n M Zeil 4IS. dermiethungen. 2665) Ein recht freundlich moblirtes Zimmer ist zum 1. Juli abzugeben. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 2646) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Marklstraße Nr. 27. 2537) Ein unmöblirtes Zimmer zu ver- mielhen. Marktstraße 27. Freunden und Bekannten die traurige Anzeige, daß unser lieber Later und Schwiegervater Wilhelm füber, Bäckermeister, (ffain 8 d Mts sanft verschieden ist. Die Beerdigung findet Dienstag den 10., Morgens 8 Uhr statt. 1 Die Hiuterblikbeueu 1 (2712) _ •Heoa-tt-u, ruck uno Verlag der Brühl'ichen Univ.-Druckerei (Fr. Cbr. Pier sch)-:,- .'lieyeti. 2684) Eine Wohnung von 6—7 Zimmern mit Zubehör, parterre oder 1 Stock, auf gleich zu miethrn gesucht. Offerten mit Preisangabe an die Expedition dieses Bltts. zu richten. 2678) 5—6 Arbeiter finden gegen hoben Lohn dauernde Beschäftigung in der Tuf- ftctnfabrif von S. Ka tzenstein. 2677) Ein Kindermädchen wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2673) Arbeiter gesucht. F. Habenicht, Lampenfabrif. vermischte Anzeigen. Mr Stotternde! 2701) Herr ®erbte hat meinen Scküler Peter Nücken, der so arg stotterte, daß er den Unterricht störte, vollständig von seinem schweren Uebel in circa 4 Wochen geheilt. Saarbrücken, 2. Februar 1873. Mörschbacher, Lehren. 2709) Ein gelbes Mutterhündchen ist abhanden gekommen. Um Rückgabe wird gebeten. Löwengasse C- 108- Mittwoch den 11. d. Mts-, Nachmittags 2 Uhr, soll die Klee-Erndte von 170i) Klftr. unter der Hardt und 1667 Klftr. auf der Gäns^ weide versteigert werden. Der Anfang ist unter der Hardt- Fr. Müller. o Mittwoch den 11. d. Mts, Nachmittags 5 Ubr, soll die Klee-Erndte von 209 Klftr. am Warthweg versteigert werden. Fr. Müller. r . $er b 'S- ober » Mem ®tt, «if« «'itung be| mit oh! «ruttqe» , «Inb t 2708) Ein Hetzer und einige Arbeiter für dauernde Arbeit zum sofortigen Eintritt gesucht bei ______Augu st Schlessinger. Tüchtige Küfergesellen für Biersäfser sucht Karl Kliebe, Küsermeister