Itt, 25. any Al. t ent- isches. i- Ge- ; und netto. acht hier- chend in; Rott und < sowohl I Cs sind [ ' r Viettel M, die bermadjer, ute Maare I Men.) LCik. It en, abae- (2262) S Krug. infabri- chernehmer n gesucht, imfi. m sofvrti» imm. ankenunler- llwenunter- ienstag ben einer lluiig ührer Rechnung- n heute an I Wtglieder ymt: pbach.__I, nrd gesucht- | Einhorn^, | is. n tüchtig^ ! jdjcnJ^L-. , mit H I siadnkanten | _____ i i. Aprit ein | Valltho^- iben chivester 11 ^Gießen. Ldchen^ IUIv» Mnzeige- und WmtsßW für den Kreis Kressen. Nr. 8Y. Mittwoch den 9. April 88-2. Ü m t f i <| e r T fj e i L Gießen, am 4. April 1873. Betreff end: Feueroisitations-ProtocoUe von 1873. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, mit Ausnahme derjenigen zu Albach, Burkhardsfelden, Dors-Gill, Eberstadt, Ettingshausen, Gießen, Hattenrod, Münster, Nieder-Bessingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Oppenrod und Steinbach. Wir erinnern Sie an die Einsendung der rubricirten Feuervisitations-Protocolle binnen acht Tagen. v. Röder. Gießen, den 5. April 1873. Das Groß herzogliche Rentamt Gießen an sammtliche Großherzoglichen Bürgermeistereien des Rentamts-Bezirks. Wir ersuchen Si", in Jh.en Gemeinden albalb bekannt machen zn lassen, daß die Bezahlung der Forst- und Feldstrafen von der I. Periode 1873 bis zum 15. d. Mts. ohne Kosten hierher geschehen kann. L y n ck e r. politischer Theit. Die Universität Gießen. Wir entnehmen folgenden H. Hoffmann unterzeichneten Artikel dem „Franks Journ." und denselben in allen seinen Theilen billigend, empfehlen wir ihn der Aufmerksamkeit unserer Leser: In hiesigen Kreisen unterhält man sich vielfach über die unverständigen oder übelwollenden Artikel, welche seit längerer Zeit — und namentlich neuerdings wieder — über die Gießener Universität in mehreren Zeitungen erschienen sind, besonders von Darmstadt aus; ja diese geberden sich jetzt so, als wenn sie die Ansichten des Finanz-Ausschusses der zweiten Kammer darstellten. Es wäre im höchsten Grade bedauerlich, weuu dort solche Ansichten Platz greifen könnten. Da soll die Negierung ernstlichst angegangen werden, daß sie der „Misere der Landes-Universität ein Ende mache, und zwar vor Allem durch glänzende Berufungen. Dies beruht aus vollständiger Unkenutniß Die Regierung hat es an Berufungen — und oft sehr glücklichen — seit lange nicht fehlen lassen, auch kein Geld gespart, wenn es sich um Zurückhaltung Wcgbe- rufener handelte. Aber man verlange doch nichts Unmögliches. Heidelberg bezahlte einem bekannten Professor 4000 st. Gehalt nebst freier Wohnung, und doch hat man ihn vor Kurzem für Berlin gewonnen. Es ist überhaupt den chatsächlichen Verhältnissen gegenüber ein Jrrthum, durch uoch so glänzende Vocatiouen unsere Universität wesentlich heben zu wollen, — worunter man nämlich die Vergrößerung ihrer Studentenzahl und nicht ihre Stellung in der Wissenschaft zu verstehen scheint. Denn kein Verständiger wird sich einbilden, daß derzeit unsere Universität schlecht besetzt, daß hier die deutsche Wissenschaft nicht auf ihrer vollen Höhe vertreten sei. Dafür geben die von jeher und auch heute noch so häufigen Berufungen nach auswärts (mit oder ohne Erfolg) einen genügenden objektiven Anhaltspunkt. Jhering (abgegangen 1868) hat die Zahl unserer Juristen weder vermehrt, noch vermindert; sie betrug z. B. im Som mer 1867 : 50, gegenwärtig 75. Schrader hat die theologischen Hörsäle nicht wieder bevölkern können, welche überall in der Welt licht werden; wo finden wir den rechten Anti-Darwin oder Anti-Strauß? Unter C. Heyer schwankte die Zahl der Forstleute von 53 (1847) bis 10 (1855); unter G. Heyer von 59 (1863) bis 15 ^1868) Jetzt sind deren 19 hier. Weit leichter ist es, die Zahl dcr Studirenden zu verminderu. Die Mittel sind: man discreditirt die Universität in der öffentlichen Meinung, insbesondere bei unschlüssigen Eltern, welche in der Regel die Verhältnisse nicht selbstständig zu beurtheilen vermögen. Ferner: man cassirt die katholisch-theologische Faculrät. Damit sinkt die Zahl von 80 bezüglichen Studenten (1848) sofort auf Null (1851 und weiterhin.) Ferner: man errichtet eine Concurrenz-Anstalt in Darmstadt. Damit finit die betreffende Studentenzahl (Architekten) von 32 (1866) auf 5 (1872); und man vertreibt damit zugleich Docenten wie Clebsch, Hemzerling u. A. Und dann wundert man sich schließlich über Abnahme der Studentenzahl, deren Maximnm überhaupt die Zahl 570 (Sommer 1847) niemals (wenigstens soweit bekannt ist) überschritten hat; das Mittel von 1823 bis 1866 beträgt 402. Ebenso wirkt die Errichtung concnrrirender chemischer Laboratorien: Liebig, der einst vor 68 Chemikern und Pharmaceuten docirte (1843), hatte deren im Winter 1849 nur 35. (Gegenwärtig sind 39 hier.) Oder: Die Errichtung von reich fundirten und vollständigen Forst Instituten, wie München, mit territorialem Stndienzwang, der in ganz Deutschland, außer bei uns, obwaltet. Welchen Einfluß ein solcher Zwang hat, sehen wir hier an den Pharmaceuten. Seit dieselben die Freiheit genießen, mit Gültigkeit für zanz Norddeutschland auch in Gießen examinirt werden zn können (1870), ist die Zahl derselben von 5 auf (gegenwärtig) 24 gestiegen, großenteils Ausländer. Man sollte überhaupt, wenn man in solchen Dingen mitreden will, wissen, daß Gießen unter allen Universitäten zuerst und allein schon 1848 den territorialen Studentenzwang für alle Fächer aufgehoben hat, ja in neuester Zeit sogar für mehrere Hauptfächer auch den territorialen Examenzwang (für Philologen, Pharmaceuten, Medicincr, Veterinäre, Architekten.) Konnte die dadurch verzwanzigfachte Concurrenz ohne Einfluß bleiben auf die Gesammtfrequenz? Und dazu noch der tiefe Zug unserer Zeit nach den großen Städten, die sich bei Studirenden ebenso fühlbar macht, als im Handwerk und auf dcm Laude. Endlich ist nicht zu übersehen, daß man Jahrzehnte lang unsere Universität hinter anderen in einzelnen Richtungen zurückhielt durch Nichtverwilligung der erforderlichen Summen für den Bau von Instituten, deren die anderen Universitäten sich seit lange erfreuten. Es ist überhaupt ein Jrrthum, den Werth einer Universität nach der Studcntenzahl bemessen zu wollen. Welcher Vernünftige denkt in Basel (mit 157 Studenten), Freiburg (226), Kiel (112) daran, von einem „tiefen Verfall" zu reden? Das deutsche Volk sollte doch endlich auch in weiteren Kreisen wissen, daß keine unserer Universitäten entbehrt werden kann; daß wir ihnen — von Luther bis auf die Gegenwart — unsere ganze Culturresorm und nationale Bedeutung wesentlich mit zu verdanken haben. Aber wie soll man einem Unverständigen klar machen, daß ein Lehrer des Sanskrit nothwendig und mit 2000 fl. und mehr zu besolden sei, der doch kaum irgendwo mehr als 2—3 Zuhörer zu haben pflegt? Ist denn nicht das Studium, die wissenschaftliche Arbeit, die Thätigkeit im Forschen und Publict- rcn, die Betheiligung an dem Aufbau der Wissenschaft und der Wahrheit im Großen (und nicht blos für Anfänger) von gleicher Wichtigkeit, wie das Do- ciren, und aller Unterstützung würdig? Und kann dies irgendwo so erfolgreich betrieben werden, als eben an einer Universität? Können wir wirklich in unserem Vaterland eine beliebige Anzahl dieser Mitarbeiter auf dem Gebiete des Wissens und der Aufklärung so ohne Weiteres entbehren? Die Zeichen der Zeit könnten in der That eines Besseren belehren? Und geht denn selbst auch nur die Qualität des Unterrichts irgend wie parallel mit der Zahl der Hörenden? Man sollte doch einsehen, daß beim klinischen Unterricht 20 Auskultanten am Krankenbette mehr lernen, als 100, und daß in einem chemischen Laboratorium mit 150 Laboranten diese sehr wenig von dem Docenten haben können, dessen Name sie dahin gezogen hat. Und dasselbe gilt für philologische Seminarien u. f. w. Es ist allerdings leichter, durch fortgesetzte Verläumdung oder unverständiges Reden einer solchen Ansicht schweren Schaden zuzufügen, als durch stille und unermüdliche Thätigkeit dieselbe in die Höhe zu bringen und in competenten Kreisen in geachtetem Ansehen zu erhalten. Durch anonyme, namentlich übelwollende Artikel wird dcr guten Sache sicher nicht gedient Statt der schuldigen Pietät führt häufig ein der Uuiveisität feindseliger Sinn die Feder, mit der Absicht oder dem Erfolg, in ungünstigem Sinne auf das urtheilslose Publikum zu wirken, und auf die Gefahr hin, die Ansichten dcr Mitglieder der Landesvertretung, deren viele solchen Fragen ohnedies ferne stehen, in einer für die höchste Bildnngsanstalt des eigenen Landes entschieden nachtheiligen Weise durch irrige Angabe« und falsche Voraussetzungen zu prä- occupiren. Besser gar keine öffentliche Besprechung, als eine solche hinter dem Visir! Also cui bono ? Wir wünschen nicht Euer Lob und verdienen und fürchten nicht Eueren Tadel. Laßt uns in Frieden unseres ernsten Berufes warten, das Uebrige wollen wir schon selbst besorgen. Man wird doch nicht ernstlich erwarten, daß eine für 3 — 400 Hörer organisirte und berechnete Anstalt in einer kleinen Stadt wie Gießen durch irgend welche künstliche Mittel auf 6 — 800 zu steigern sei? In Leipzig allein z. B- sind sämmtliche wichtigen Fächer mit durschnittlich 4 Docenten besetzt, bei uns mit einem. Deuischland. Darmstadt, 7. April. Gestern Nachmittag überzog unsere Stadt ein heftiges Gewitter mit Hagel. Ein gegen Ende durch das ihm folgende Krachen sofort als gefährlich signalisirter Blitzschlag traf das Monument Lud- Wig's I., dessen Standbild die die Stadt weit überragende Spitze krönt. Eine alsbald 'vorgenommene Untersuchung ergab merkwürdigerweise, daß Beschädi- dungen nicht vorhanden waren, jedoch zeigten sich die Spuren des Blitzes insofern, als vom oberen Untersatz der Broncestatue bis weit herunter einzelne Fugen vom Mörtel befreit waren. Der Blitz ist durch die Bleifütterung der Lagerfugen nach abwärts dirigirt worden. Der 6. April ist zugleich der Todestag des durch das Monument Verherrlichten — ein eigenthümliches Zusammentreffen. (In Hochheim schlug der Blitz in die Kirche ein , fuhr dicht am Nebenaltare vorbei und versengte das Altartuch.) Darmstadt, 8. April. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht, am 3. April den Director am Gymnasium zu Gießen, Dr. Eduard Geist, — den Director am Gymnasium zu Worms, Dr. Wilhelm Wiegand, — den Lehrer am Gymnasium zu Gießen, Professor Dr. Earl Glaser, auf ihr Nachsnchen und unter Anerkennung ihrer langjährigen, treuen und eifrigen Dienste in den Ruhestand zu versetzen; sowie den Director an der Realschule zu Alzey, Dr. Adalbert Becker, zum Director am Gymnasium zu Worms zu ernennen. Berlin, 6. April. Die Vorsitzenden der Jury für die 26 Gruppen der Wiener Welt-Ausstellung sind jetzt nach den einzelnen Ausstellungsländern ver- theilt. Deutschland führt in zwei jener Gruppen, für die Chemicalien und für die Kurzwaaren-Jndnstrie, das Präsidium; einen der zwei Vice-Präsidenten stellt es in den Gruppen für Bergbau und Hüttenwesen (neben Oesterreich), für Textil- und Bekleidungs-Industrie (neben Belgien) und für bildende Kunst der Gegenwart (neben Frankreich ) Berun, 7. April. Es würde dem Interesse der preußischen Regierung entsprochen haben, wenn dieselbe von vornherein gegen das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes Protest erhoben hätte, und zwar ausschließlich auf der Basis politischer Momente. Indessen fehlt es nicht an genügender Veranlassung, dies nachträglich zu thun. Zu diesem Zweck dürfte auszuführen sein, wie die Staatsregierung bei dem großen Vertrauen, welches sie dem Papste und Deutschlands katholischen Bischöfen gewidmet habe, von dem Wunsche geleitet worden, die interna der katholischen Kirche als ein Heiligthum zu respcc- tiren, und daß sie eben deshalb über die Bedenken hinweggesehen habe, welche sie im vaterländischen Interesse zum Widerspruch gegen alle aus dem qu. Dogma sich naturgemäß ergebenden staatsgefährlichen Consequenzen hätten bestimmen sollen. Die damals unterdrückten Bedenken hätten jedoch im Laufe der Zeit so große Dimensionen angenommen, daß die Staats-Regierung (aus den näher zu entwickelnden Gründen) genöthigt sei, jeder organischen Verbindung des Papstes mit der deutschen katholischen Kirche so lange mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten, bis Ersterer eine völlig ausreichende Garantie dafür gewähre, daß er seine Macht über die katholische Kirche — der er auf Kosten der weltlichen Obrigkeit eine ganz unberechtigte Ausdehnung gegeben habe — nicht §u Deutschlands Verderben ausbeuten werde. Im Uebrigen bleibt zu wünschen, daß die Staatsregierung, ohne irgend noch Rücksicht auf den Papst und die Bischöfe zu nehmen, mit Nachdruck für alle deutschen Katholiken eintrete, welche aus innerer Noth unter das in Rede stehende (der heiligen Schrift widersprechende, und genau betrachtet, eine Gotteslästerung involvirende Dogma sich nicht beugen wollen. Weisheit, Pflicht und Ehre fordern gebieterisch, daß diese armen Leute gegen die unleugbare Gewissens-Tyrannei geschützt werden, mit welcher die katholische Geistlichkeit sie bedrückt. Wenn die Staatsregiernng diesen Schlitz thatkräftig gewährt, eben deshalb sich auch mit materieller Abhilfe der Noth der Altkatholiken annimmt, die mannigfache Bedrängniß zu erdulden haben; und wenn sie gleichzeitig mit dem Worte in der Hand „facta loquun- tur“ die gottesfürchtigen Glieder der evangelischen Kirche davon überzeugt, daß sie sich aufgemacht hat, ihnen zu helfen: — so kann es nicht fehlen, daß sie in dem Conflict mit der katholischen Kirche in kurzer Zeit eine kräftige Unterstützung erlangen wird, derer sie dringend bedarf, und die ihr leider noch immer noch fehlt. Höchst wichtig ist es aber, daß auch die Preffe für diese, des Vaterlands Zukunft bedingende Angelegenheit eine rege Theilnahme entwickele. Namentlich muß es ihr Ehrensache sein, jene Gewissens-Tyrannei zu bekämpfen und das eines deutschen Mannes so unwürdige, überdies mit dem Kirchen-Amt so wenig in Einklang stehende Verhalten zu kennzeichnen, welches mehrere Bischöfe sich haben zu Schulden kommen lassen. Und zu dieser Erhebung der Presse und des Volkes sollte die Anregung von den deutschen Ehrenmännern ausgehen, die mit solcher Begabung Gottesfurcht und Vaterlandsliebe verbinden, denn wie wir schon früher gesagt, der Kampf, nachdem er einmal begonnen, muß zu Ende geführt werden. (Post.) Königsberg i. Pr., 8. April. Am Ostersonntag findet hier der erste altkatholische Gottesdienst statt. Das Hochamt hält der Pfarrer Grunert, die Predigt Dr. Wollmann aus Braunsberg. Königsberg, 7. April. Die strikenden Arbeiter der Ostbahn nehmen größtentheils morgen die Arbeit wieder auf, nachdem die Verwaltung versprochen hat, die Ausbesserung des Taglohns zu beantragen. Die Betriebsstörung wird dadurch hoffentlich beseitigt. Die Rädelsführer bleiben unangestellt. Dresden, 8. April. Dem „Dresd. Journ." zufolge bat das Gesammt- ministerium einstimmig dem Könige die Sanction des Volksschnlgesctzes ange- rathen. Diese Sanction ist erfolgt und werden das Volksschulgesetz, sowie die damit zusammenhängenden Organisationsgesetze in der nächsten Zeit publicirt werden. Braunschweig, 4. April. Die dem Herzog durch eine Deputation der Landesversammlung überreichte Adresse wegen Abschlusses einer Militarconvention mit Preußen schließt nach eindringlicher Darlegung des Wunsches der Landesversammlung mit folgenden Worten: «.Wir hoffen endlich, daß durch den Abschluß eines Vertrages, wie wir Ew. Hoheit ehrerbietigst anheimgeben, Ew. Hoheit und dem Lande gewonnen und erhalten werden wird, was ohne dieses zn erreichen, unsicher ist. — Wir meinen die Freude in ten hoffentlich lauge dauernden Zeiten des Friedens unsere gesammten Truppen in ihrer Heimath, in unserer Mitte zu sehen und die vollständigere und dauernde Aufrechterhaltung der Erinnerungen, welche Ew. Hoheit Truppen als die würdigen Nachfolger derer erscheinen lassen, als deren Führer einst der hochselige Vater Ew. Hoheit, der unvergeßliche Herzog Friedrich Wilhelm den Kampf der Erhebung gegen den Unterdrücker Deutschlands begonnen hat. Solches zu erreichen wird Ew. Hoheit mit uns das zu bringende Opfer nicht zu hoch erachten. Jranfcreid). Paris. Die Französische Nationalversammlung hat es nun glücklich zu einem Präsidenten napoleonischen Andenkens gebracht. Herr Buffet war College des berühmten Carambolage-Spielers Oüivier. Bereits in der Sitzung am 5. hat Herr Buffet den Vorsitz übernommen. Er dankt der Kammer für seine Wahl, erkennt die Schwierigkeiten seiner Aufgabe an, zumal da er der Nachfolger eines Grövy sei. Diesem spendet er Lobsprüche. Die Thätigkeit eines Präsidenten, fährt er fort, müsse allen Parteigeist unterdrücken. Er bittet alle Parteien ohne Unterschied um ihr Vertrauen. Alles was die Autorität schwäche, würde ein Unglück für das parlamentarische Regiment sein. „Wir haben einen Theil unserer Aufgabe mit dem Beistände des erlauchten Präsidenten der Republik erfüllt; wir haben noch die andere Aufgabe, dem Lande die Ruhe und Stetigkeit zu geben. Sie können auf meine vollkommenste Hingebung zählen, womit ich den Rechten der Versammlung Achtung verschaffen werde." — Am meisten mag Herr Thiers den Rücktritt Gr^vy's zu beklagen haben. Es ist eine natürliche Folge, daß die Republikaner sich von Herrn Thiers zurückziehen, die Verjöhnungsrolle Gr^vy's, der „Patriot und Republikaner" war, ist nicht mehr möglich. Die innere Politik muß in eine active Phase treten; bei der Rückkehr der Deputirten wird sich ein harter Kampf zwischen den beiden mit der Regierung vereinigten Centren und zwischen der von Gr6vy und Gambetta geführten Linken entspinnen. Herr Thiers scheint sich durch Rückwärts-Concentrirung auf die Orleans zweifelhafte Lorbeeren zu suchen. Die Betheiligung des Präsidenten der Republik an der Aufnahme des Herzogs von Aumale in die Französische Akademie hat in Paris nicht den besten Eindruck gemacht. Herr Thiers hat dem Herzog als Pathe gedient, und es wird ihm diese „That" um so mehr verübelt, als er es jedenfalls nicht ge- than haben würde, wenn derselbe nicht ein Prinz gewesen wäre. Nun ist derselbe aber Mitglied einer der Familien, die Anspruch auf den Thron erheben und Alles aufbieten, um die Französische Republik zu stürzen. Thiers traf erst 5 Minuten nach dem Herzog in der Akademie ein; er hatte nämlich einen Reiter nach dem Palais des Herzogs gesandt, und dieser meldete ihm genau, wann derselbe nach dem Palais Mazarin abgefahren sei. Man befürchtete, daß Demonstrationen gegen den Herzog von Aumale gemacht würden; doch bei der Ankunft des Herzogs im Palais Mazarin blieb Alles ruhig, nur bei seiner Rückfahrt wurden einige Demonstrationen gemacht. Man rief: „A bas les ducs! A bas d’Aumale!“ Thiers hatte schon vorher das Palais verlassen und wurde mit einigen »Vive Thiers!“, aber mit äußerst zahlreichen „Vive la Republique!“ begrüßt. Paris, 4. April. Das Univers giebt zu verstehen, Thiers habe sich nur geringe Mühe gegeben, Grövy zur Zurücknahme seiner Entlassung zu bewegen, weil er ungleich freieres Spiel habe, wenn der Präsident der Nativnal- Versammlung keine Macht an sich fei, sondern ein untergeordneter Mensch. Aber Thiers könnte sich doch verrechnen, wenn er so speculirte, wie das ultra- montane Blatt es ihm zutraut. Mit Grvvy's Rückzüge vom Präsibentenstuhl und Aumale's Akademierede ist eine Wendung eingetreten, die längst im Anzüge war: die Republikaner haben in Grevy einen Führer, um den sie sich ohne Ansehen der Schattirungen schaaren können, gewonnen und dadurch sieht Thiers sich gezwungen, entweder offen mit den Orleanisten zu brechen oder offen mit Aumale Arm in Arm zu den Wahlen zu schreiten. Das alte Schaukelsystem wird nicht mehr aushelfen. Die Erklärung der Republique Fran^aise läßt über diesen Punct kaum noch einen Zweifel. Die Republikaner nehmen es aber Thiers nicht blos übel, daß er mit den Orleans trotz ihrer öffentlichen Bekämpfung der Republik fortwährend liebäugelt, sondern mehr noch, daß er zugleich die Ultramontanen unterstützt und gewähren läßt, daß diese offen den Kreuzzug für die Restauration von Thron und Altar unter der weißen Fahne und dem Syllabus auf den Kanzeln, in Hirtenbriefen und in den Blättern predigen. Thiers ist Voltairianer, aber es gehört zu den Eigenthümlichkeiten der liberalen Franzosen, daß sie sich täglich als „Gottlose," als „die schlechtesten der Menschen ■ u. s. w. von Priesterzungen beschimpfen lassen und mit lächelndem Angesichte sich beugen, als fei ihnen eine Gnade widerfahren und als fühlten sie, wie schlecht es sei, Franzosen zu fein und vorurteilsfrei in Kirchenfachen zu denken. Gr6vy scheint nach und nach das Herz so voll Gift und Galle über Thiers, über die Orleans, über die Rechte geschluckt zu haben, daß er nicht länger mehr für die Fuchspelzwäscherei des Herrn Thiers mitwirken will. — „Figaro" theilt folgende Einzelheiten über das Testament des Ex- Kaisers der Franzosen mit: Napoleon 111. hat zwei Testamente hinterlassen: das eine hatte er vor dem italienischen Kriege, das andere kurze Zeit vor seinem Abgänge zur Rheinarmee gemacht. In dem ersten Testamente, das hauptsächlich ein politisches ist, übergiebt der Kaiser der Kaiserin die Leitung der Staatsgeschäfte; in dem zweiten vertraut er in ganz besonderer Weise den kaiserlichen Prinzen der Armee an. Was das Vermögen Napvleon's 111. anbelangt, so betrug es bei seinem Tode 2,500,000 Fr (?), auf welche aber 1,500,000 Fr. für Schulden u. f. w. zu bezahlen sind. Napoleon 111. hinterläßt also ungefähr eine Million, d. h. 50,000 Fr. Rente. Paris, 4. April. Die „Patrie" meldet: „In der Absicht, den Bed waffimngsdienst und die Proviantirung mit Munition durch den Gebrauch derselben Waffe und derselben Patrone für die ganze Armee zu vereinfachen, hat der Kriegsminister einen Carabiner des Bewaffnuugsmodells von 1866 angenommen, der für die Mannschaft der Artillerie zu Fuß bestimmt ist. In Kurzem wird die ganze Armee: Infanterie, Cavallerie, Gendarmerie und Artillerie, eine Bewaffnung nach demselben Modelle, dem Chassepot von 1866, besitzen , mit demselben Mechansmus, demselben Ladungsverfahren, derselben Patrone und nur durch die Länge des Laufes oder die Abwesenheit oder das Bestehen des Bayonnetsäbels, je nachdem die Waffe für Fußvolk oder Reiter bestimmt ist, unterschieden." — „Le Monde ' äußert: „Die Republikancr ziehen sich von Herrn Thiers zurück und die von Herrn Grcvy unternommene Versöhnungsrolle ist zur Unmöglichkeit geworden. Alles deutet darauf hin, daß die innere Politik in eine andere Phase treten wird, die Republikaner sich vollständig von Herrn Thiers genommen. 0la licn, Börsenberichte Frankfurt a. M., 8. April. Die Börse war heute weder Fisch noch Fleisch. Der « X £ ’m ' ! v * ft Speculation fehlt jedes Animo; sie hat angesichts der theuren Geldverhältnisse (ca. 8 Proc.) ^em Prinzen von SBalcS, erwibertc bey P^^/! keine Lust, weitere größere Engagements einzugehen, vielmehr ist sie besorgt, in die nächste Liqut- 75i/8 Oberhessen 1864r 177«/, ^1 f [ ß c m einer Anzeige r Eulenkopf, nachverzeichnetes Holz versteigert: des und Gießen, den 9. April 1873. HdrMiHuhl K m Anzugi I In Auftrag: S e m m l c r. Prügelholz, Reisholz, Stockholz, Prügelholz, Reisholz, Stockholz. iers habe sch chung zll b^| er National» Buchenstangen II. Classe, R -Meter Buchen-Schcitholz, Wellen R.-Meter Wellen R.-Meter Prioritäten, östr. Stsb. Prior. 593/e östr s. Lombard 5O3/a Livorneser 36i/4 Toscaner — 19 425 42 7 20 249 6166 314 Börsennachricht en. 8. April 1873. chroil erhebai iier§ traj trjt nämlich einen! te ihm genau, in besürchlelt0 ten; doch luv bei jein« „A bas les lais verlchn Heu „Vive la 30» 3% 3°/o 5% 1733) Die diesjährige Gras- und Kleeernte auf den Bahnböschungen der Strecke Lollar-Gießen soll am 22. d. Mts. verpachtet und hiermit um 9 Uhr Vormittags am Bahnhose zu Lollar begonnen werden. Frankfurt a. M-, den 6. April 1873. Königliche Betriebs-Jnspection- Heyl. Main-Weser- Bahn. dation mit leichterer Bürde, als das letzte Mal einzutreten. Die Medioregulirung ist durch die Feiertage näher gerückt und beginnt man bereits sich für dieselbe vorzusehen. Für Credit- actien und Staatsbahn wurden heute 48 fr. bis fl. 1 Report per Medio bezahlt. Bei äugerst beschränktem Geschäft waren Bahnen und Banken, von den eigentlichen Speculationseffecten hauptsächlich Creditactien matt, während für Staatsbahn eine ziemlich günstige Stimmung vorherrschte, in Folge der Nachrichten über bessere Einnahmeresultate (für die ersten 2 Wochentage fl. 180,000) und der voraussichtlichen Vertheilung einer Dividende von fl. 50 und der DotL rung des Reservefonds mit fl. 600,000. Staatsbahn schlossen mit 3555/s um 1/4 fl., Creditactien mit 355% um 1 fl. matter. Lombarden mit 202V« fest. Von Oesterr. Bahnen Elisabeth und Ungar.-Galizische 1 fl., Stuhlweißcnburg Raab-Grazer 3-/z fl. matter. Bayer. Ostbahn fest. Von Banken Provinzial-Disconto, Deutsche Effectenbank, Baubank je 1 Proc., WcchSlerbank, Bankverein, Handelsgesellschaft, Darmstädter Zettelbank je Vr fl. Berliner Bankverein, Vereinsbank je l1/» Proc. matter. Rheinische Effectenbank zu 125«/4, junge zu 1173/< gehandelt. Von Bergwerksactien Courler zu 250, Harzer zu 109% im Umsatz. Oesterr. Nationalbank mit 1014 im Verkehr. Oesterr. Bankgesellschaft zu 269% gefragt. Von Staatsfonds 5proc. Bayern und 4 ’/2 Württemberger sehr gesucht. 5proc. Badische % Proc. matter. Ungarische Anleihe niedriger. 71er Ruffen gesucht. 1860er Loose % Proc. matter. Finnländer gefragt. Pappenheimer offerirt. Von amerikanischen Prioritäten Oregon bester, South Castern matter. Wechsel still, Ducaten und Imperiales 1 fr. höher. Mühlen-Verkauf. 1728) Dienstag den 15. d. Mts„ Nachmittags 1 Uhr, soll die bei hiesigem Ort gelegene Streuches- mühle, nebst circa 2% Morgen Gelände, tn dem hiesigen Gemeindehaus, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, auf gerichtliche Verfügung, versteigert werden Wetterfeld, am 7. April 1873. Gros-Herzogliches Ortsgericht Wctterfeld. Hoffmann.__ trennen werden und bei der Rückkehr der Deputirten ein schwerer Kampf zwischen den beiden mit der Regierung vereinigten Zentren und der von Grövy und Gambetta geführten Linken auöbrechen wird. Wir werden Zeugen dieses Kampfes sein,, doch unsere Hoffnungen sind weder auf der einen noch auf der andern Seite?' Versailles, 7. April. Die Nationalversammlung hat mit 327 gegen 277 Stimmen die Entschädigungsforderung von 120 Millionen Frcs. für die occupirt gewesenen Departements und von 140 Millionen Frcs. für Paris an- meinem Bruder." — „L v . . „und allen Ihren Brüdern und Schwestern." Dem Prinzen Ludwig blieb eine Strafpredigt wegen der preußischen Politik nicht erspart. Pius beklagte sich über das Verfahren des preußischen Reichskanzlers. „Sie können ihm sagen, daß (ein Einschreiten gegen die Katholiken ihm kein Glück bringen wird. Sagen Sie ihm, daß Triumph und Sieg ohne Mäßigung von kurzer Dauer sind. Sagen Sie ihm, daß es eine „villä e una indignitä“ („Niederträchtigkeit und Unwürdigkeit') ist, die Katholiken ohne Grund zu verfolgen, wie er thut. Aber er mag auch daran denken, daß es mit feiner Macht bald aus fein wird, und daß die Verhältnisse, die er geschaffen, nicht lauge bestehen werden." Zum Glück hat der Papst gesagt, daß er weder ein Prophet noch eines Propheten Sohn sei. (K- Ztg-) Bekanntmachung. 1709) Zur neuen Nummerirung der Hofraithen in Groß-Buseck soll die Lieferung von 864 Stück Nummerschildern auf dem Soumissionswege vergeben werden. Offerten sind bis zum Donnerstag den 10. b. Mts., Nachmittags 4 Uhr, bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Groß- Buseck einzureichen, woselbst die Eröffnung ber „ eingereichten Soumissionen erfolgt. Später einlaufende Offerten werden nicht berücksichtigt. Ueberschlag und Bedingungen, sowie Muster, können vorher auf der Bürgermeisterei, als auch bei dem Bczirksbauauf- ieher zu Rödgen eingesehen werden. Groß-Buseck, den 6. April 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Groß-Buseck. I. A: L. Hahn, Bezirksbauaufseher. Actien« Frankf. Bank 146 Frankf. Vereins-Kasse 1631/2 Darmst. Bankact. 467 Wien Bankactien 1016 Oest. Creditact. 356>/z Galizien 147 ’/2 Rußland. Petersburg, 7. April Gerüchtweise verlautet, daß der Kriegsminister Millutin seine Entlassung nehmen werde. Es heißt, daß das System der Militärbezirke abgeschafft und dafür Armee-Corps gebildet würden. flmeiifta. New-Nork, 7. April. Zu Burlington in Iowa sind bei einem Wirbelsturm 7 Menschen ums Leben gekommen. — Shofield ist von Hawaii zurück- England. London, 6. April, lieber den Schiffbruch des Dampfers „Atlantic", worüber der Telegraph kurz berichtet hat, liegen heute einige ausführlichere Nachrichten vor. Leider scheint kein Zweifel mehr über den Umfang des Verlustes an Menschenleben zu herrschen, und es steht so gut wie fest, daß etwa 750 Menschen bei diesem entsetzlichen Unfall umgekommen sind. Der Dampfer strandete bei Meagher's Head, etwa 20 Meilen von Halifax. Als Ursache wird in einem Privat-Telegramme an die Schiffseigenthümer angegeben, daß die Wache die Lenchtthürme in der sehr finsteren Nacht verwechselte und Sam- bro für Devils Light hielt. Das Schiff sank fast unmittelbar, nachdem es den Stoß erhalten hatte, und diesem Umstande, wie dem, daß die meisten Passagiere in ihren Kajüten schliefen, ist es zuzuschreiben, daß so viele Menschenleben verloren gegangen sind. Im Ganzen waren 934 an Bord, von denen etwa 250 gerettet sind. Die Agenten der Cunard - Company werden für die Weiterbeförderung der geretteten Schiffbrüchigen sorgen. Von den Passagieren waren 32 Salon - Paffagiere und 762 Zwischendecks - Passagiere. Unter den Versteigerungen. Verkauf von Ziegeln. 1691) In der städtischen Ziegelei dahier lagert eine große Quantität Ziegel von Actien. 5% östr. F. St. E. B. 356*/i Lombard. Bahn 203*/2 Ludwigsh. Bexbach 192‘/4 Maxbahn 135 Bayer. Ostbahn 1241/8 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 168V« Oeffentliche Aufforderung. In Sachen des Fruchthändlers Moses Rosenthal von Gießen, Klägers gegen Fruchthändler Wilhelm Schlabach von Gießen, Beklagten, Forderung betreffend, wird dem Beklagten, dessen gegenwärtiger Aufenthaltsort unbekannt ist, eröffnet, daß der Kläger eine Klage auf Zahlung von 313 fl. 20 fr. nebst 6% Zinsen vom 15. Februar l. I. für gelieferte Frucht, deren Einsicht in der Registratur des unterzeichneten Gerichts ihm freigestellt wird, gegen ihn erhoben. Es wird ihm aufgegeben, binnen 30 Tagen, vom ersten Erscheinen dieser Aufforderung in öffentlichen Blättern an gerechnet , sich auf die Klage zu erklären, unter dem Nechtsnachtheile des . Eingeständnisses und Ausschlusses mit Einreden. Zugleich wird demselben weiter eröffnet, daß alle in vieler Sache weiter ergehenden Verfügungen ihm lediglich durch AnschlagtN an das Gerichtl-öbrett bekannt gemacht würden. (1467) Gießen, am 20 März 1873. Großherzogliches Stadtgericht Gießen- Dr. Muhl, Scriba, 517) Stadtrichter. Stadtger.-Assessor- 17 Eichenstämme von 4 bis 11 Meter Länge und 17 bis 68 Zentimeter Durchmesser, 2 Eichenstangen I Classe, 2 „ HI- „ 22 R.-Meter Eichen-Scheitholz, uer Misch, f Reisenden befanden sich auch Deutsche, Elsäffer und besonders viele Irländer, 'das ulttt-l Die Mannschaft war 170 stark. Der „Atlantic" war erst im Jahre 1871 erbaut worden, hatte eine Länge von 420 Fuß, eine Breite von 41 Fuß, 3607 Tonnengehalt und 600 Pferdekraft. Der Dampfer trat feine neunzehnte und letzte Reise am 20. März an. Der Werth desselben beträgt 100,000 L. und wird von mehreren Versichernngs - Gesellschaften in London und Liverpool getragen. Die Nachricht von dem Unglück hat in Liverpool große Aufregung ver- ursucht und namentlich auch in Cork, weil so viele Irländer sich auf dem Dampfer befanden. Einem Telegramme zufolge sollen namentlich viele Deutsche bei dem Unglück umgekommen fein. London, 7. April. Der Prinz von Wales begibt sich am 24. d. M. nach Wien und bleibt dort drei Wochen. Der Eröffnung der großen Ausstellung wird er als Präsident der englischen Commission beiwohnen. __________ h suhl Thiers )der offen mit' alle \ ique Franzi!.■ stauet nehme. :er öffentlich» L noch, daß ß | liefe offen te weißen Khnl den Blättere ntbümlichkeiie- ,5 „die s'chlch lassen und mit Verfahren wi> -urtheilsfrei? i jo voll W juckt zu 6* Thiers im tut des fr «äd * ä ' ‘ "'ty in wird mit der Mobilienversteigerung Herrn Criminalrichters Höpsner tn dem . K «rv- rj Hause der Wittme Plank fortgefahren und Holzverstetgerung IN der Königlichen sollen Silber, Möbel, Weißzeug, Kleider Oberförsterei Königsberg. unb H°usgeräthe °or»m°mm-n werden. 1731) Donnerstag den 17. April, Vormittags präcis 9 Uhr, wird in den Staatsforsten Hute, Dünst- (1740) Jeilgebotenes. 1602) Geräucherten Speck, per Pfund 24 fr., reinschineckendes Schweineschmalz, per Pfund 22 fr., im Faß genommen billiger; empfehlen I. A. Vnfch Söhne. - 1669) Hutbouqucls, sowie alle Sorten Strohhüte in reichhaltigster Auswahl, bei Fr. Rüger. hatte er «t e i«*«: ’n pol* )äfte; 'N61,1 bei s«»'1 ulben u. i- Mion, »• v ben Mr* 5 [einfa$en' • «« * ,, ->«' - i H'H Bunner für ;baer betl ' Tätigkeit 111 Er bit- We Slutori- p. „Wir Mn Präst- > M Lande Measle hin- 3 h von Henn und Republl- n eine actice >arter Kai^s Zwischen Thiers schmj Lorbeeren zu lusiiahme der is nicht den gedient, unb alls nicht ge- I gekehrt, ohne den König mitzubringen, da das Volk der Sandwich-Jnseln nicht , , ! leiden will, daß derselbe den Vereinigten Staaten einen Besuch macht — Eine d^om, 3. April. Der Papst empfing, wie die „Union erzählt, am cuhan'schb Goelette mit Contrebande ist von den Spaniern im Hafen Antonio 31. März die englische Prinzessin Alice und deren Gemahl, den Prinzen ^ud-.weggenommen worden. — Die Gasarbeiter von New-Ijork haben die Arbeit wig von Hessen-Darmstadt. Es war, wie bekannt, der Bruder der Prinzessin,'eingestellt; die Stadt ist stockfinster. der Prinz von Wales gewesen, der im vorigen Jahre den Vatican durch 6ie< bete Ermahnungen zur Nachgiebigkeit in Aufregung versetzt hatte. Als nun der Papst beim Abschied die Prinzessin ersuchte, ihrer Mutter seine Grüße zu überbringen, fiel die Prinzessin sofort ein: „Auch dem Prinzen von Wales, r < ibester Qualität, welche jederzeit für den.bergskopf, Saurüssel, Hinterer und Vorderer- Zäesondere Bekanntmachung Preis ä Tausend IO fL 30 fr. gegen Baar ......... c ------------------------- oder mit Zahlungsfrist bis Martini, bei genügender Bürgschaft, abgegeben werden. Lich, den 1. April 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Jbring. 5°/o Elisabeth.-Prior. 86 do. II. Emiss. 84 Anlehensloose« Darmstädter fl. 50Loose — » „ 25 „ - Kurh. 40 Thlr. Loose 723/, Nassau 25 fl. — Braunschweiger 247/g 3° q Oldenburg, ä 40Thlr. 383/4 4°/q bayr. Präm.-Anl. 112'/g 4% badische Locse — Badische fl. 35 Loose 69s/8 Oestr. fl. 250 v. 1854 96'/, |1858r Prioritätsloose 211 1860r Loose 951 •> Zusammenkunft in dem District „Hute" in der Nähe der Gießen - Gladenbacher Chaussee. Bemerkt wird, daß das Stammholz in den Districten Saurüsselschlag und Vorderer Eulenkopf lagert. Steigliebhaber, welche das Holz vor der Versteigerung einzusehen wünschen, wollen sich an den Königlichen Förster Gutzmann zu Bieber wenden- Heuchelheim den 5. April 1873. Der Königliche Oberförster: Neuenhagen. Donnerstag den 10. April d- I., Nachmittags 1 Uhr, Preuss. 41,3°,q Oblig. 104 Frankf. 3 Va0, o Oblig. 87 ‘/4 Nass. 41/2° o Obi. 100 Kurhess. 4°/° „ 963/ö Gr. Hess. 5°,q Obi. — „ , 40/0 „ 983/4 „ n 3V2% tt 943/4 Bayer. 5% n 1001/h „ 4i . 0 0 1jährige 100‘/8 „ 4°/o 1jährige 93% Würtemb. 4*/2O/o Obi. 100l/6 Baden 4*/2®/a ObL c. E. L. lOO'/j Oesterr. Silberrente 667/e „ Papierrente 641/2 Spanier, neuest. 3% 21V2 Amerik. Bonds 1881r 99*/4 n n 1882r96i/e n n 1885r 973/, „ n 1887r 98 Wechsel. Amsterdam k. 8. 98 Augsburg k. 8- 100 Berlin k. 8. 1047/8 Bremen k. 8. 105 ^/g Brüssel k. 8. 92?/, Hamburg k. 8. 105 l/6 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 923/4 Wien k. 8. 1071/g ditto m. 8. 107 ditto 1. 8. 1063/4 Disconto 5 °/° Goldsorten, fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57—58 Pistolen . . 9 39—41 „ doppelte 9 39—41 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 2O’/2—211/ Engi. Sover. 11 46—48 Kuss. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 26—27 Ul!d Brunnen, Salzhausener, Salzschlirfer Bonisacius- 1671) Die Mmeralwaffec-Handlung von Emil Fischbach, Seltersweg, empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets frischer Füllung: Adeiheidsquclle, Appollinarisbruunen, Carlsbader Mühl- Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuz- Schloßbrunnen, Emser Keffel- und Krän- chesbrunnen, Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethen- brunneu, brunnen, Schwalbacher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Naffau), Wildunger, Kissinger Rakoczy, Carlsbader Salz, Carlsbader Sprudelseife, Emser Pastillen, Soda- und Selterswaffer. 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