bett $er- 'tii ensii. :cdion Schneid«- VrsMien w. t6, von M- 6- s nordftieW t Vorzeit. & >lus den Brrx ; F. Lanckh- en, Gießen. n anbte g5d)ti. :ten und M rm, Welt, oo« ta i i, das für J» oerdreiten uni' 1650 Exem- ovoil wir bei lft gewahren, rtion. cifl süßliih r 186 und 187 >.MN Interesse üt M Gegen- Ute diese meine udigkcit verseht bin bezügliche« Rücksicht mehr '°h»er bet ” 8 Uhr, «•i einer iifd)8ft*i6 i ter 3% ein M-P '‘l l'fh $ I aers MpM: Glas gehörst jn^ol^ ’.n. Arbeiter, der ° enb^e^ Goth-< auch 50TfiS vierteljährig 1 fl. 12 fr. «rit Brmgerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Erscheint täglich, m:i Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzletbera, Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsßtati für den Areis Giessen. 9?r. 28 Ä, 4H5ÖBÄHS®®$@ggSMB® Mittwoch den 8. October Ümtficher Th eil. Betreffend: Die Bau-und Culturveränderungsoerzcichniffe. Gießen, am 6. October 1873. a Das Großhcrzoglichc Stadtgericht Gießen an die Groscherzoglichen Brtsgerichte des Bezirks. Ja Folge höherer Weisung geben wir Ihnen auf, für die Folge die Verzeichnisse über Ban- und Culturveränderunqe» am 1. Juli leben Jahres an Großherzogllches Steuercommiffarial Gießen zu ndersenden, auch zu demselben gehörige Meßbriefe, die bis dahin noch nicht eingelangt fein sollten, baldthunlickst nachzusenden. Bötticher. Das Einhalten der Tauben zur Saatzeit betreffend. 6- . .. Bezugnahme auf § ^9 des Mhstraf-Gesetzes werden diejenigen hiesigen Einwohner, welche Tauben halten, anfgefordert, wegen eingetretener Saatzert s lche bei Vermeidung der gesetzlichen Strafe von 1 fl. von heute au bis zum 15. November 1. Js. iu den Schlägen einzuhalten. 9 9 den, 2. October 1873. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen. _____________ Nove r. Politischer Theit. DcuUcÖtiuih. Aenderung der bisherigen Wahtverhaltnisse f.u Stadt- und solchen ^:^chw7 we^g S^Mh^e fiichen Md so darser doch M M L Landgemeinden, welche durä) dce neue ßlpfpfcnpBund phitrptpn vnirh InnnpYnt'pfpH ftimmnn-. x«,. r.... cm ... s. , ?. . ' Schädigung bisheriger Wahlrechte treffen. Nach den Beschlüssen der zweiten Görtz eine Stimme ü sSIZäS’S « e„ S Kammer, die mfofern auck vou dem Miiafcfruffp 8pt prftpn ^mmpr r^A,.- i.iiAL' !tAs^ 1 7 V. Zweigen jo ans- üud deshalb nimmt man in unterrichteten Kreisen an, daß die neue Verwaltungs- Organisation gesichert sei. Ist dies der Fall, so kann nicht frühe genug auf Anmaßungen der Hierarchie sich erheben zu sehen. (Main-Ztq.ä Darmstadt, 7. October. Heute früh 3 Uhr 30 Mu. wurde' hier -vt O «a »» vva I S-x «1.. X- . C l ! ... n* c n r- < . - « , _ ' Kammer, die insofern auch von dem Ausschüsse der ersten Kammer nicht beanstandet sind, wird die active Wahlfähigkeit und die davon abhängige Wählbar- fpfr . fnfprn mrfcf OiitAftf-Ai- aTs ....■: "VLi____ Auchen. Der Ausschuß erster Kammer hatte sich bekanntlich gegen den Beschluß als ein aussichtsloses Unternehmen erklärt. Einstimmig trat dre erste a o 4. t. c. m r < . - < r l Kammer dem Antrag ihres Ausschußes bei. Professor Wasserschleben bearün- Kammel^R^^om. ^r Gesetzgebungs-Ausschuß der ersten dete seine Zustimmung mit den Worten, daß die Vorlage dieses unumgänglich Kammer eine Reihe vou Ausstellungen an den von der zweiten Kammer zu denJwthlgen Gesetzes jedenfalls und ohne Ersuchen erfolaen werde Die Rcalernna L «1 Beschlüssen gemacht, so sind,^dieselzog'^'Lr? den^Kampf" m7Graf UÄVn Keundm • wenn damit ein politisches Ziel erreicht werden kann, also bei Mh ft-b6 °äUam u a/k a"°slr8r" °°Eegt, durch zweijährigen und im Odenwald ein heftiger Erdstoß wahrgenommen. Im Eisenbahn-Tunnel Besitz , des Unterstutzungs - Wohnsitzes, d. h. al,o mit anderen Worten durch bei Höchst war das Getöse so stark, daß mau den Einsturz des Tunnels „vlerjahngen Wohnsitz an dem betreffenden Orte bedingt sein, so daß also befürchtete. ö aüc Diejenigen, welche bisher die Wahlfähigkeit besitzen, aber noch nicht vier Jahre an dem Wahlorte domicilirt sind, demnächst ihre Wahlfähigkeit verlieren. Hiergegen giebt es aber nur ein einziges Mittel, nämlich, daß der Betroffene sich die „Ortsbürger-Qualität" erwirbt, was freilich vielfach mit erheblichen kosten (Einzugsgeld rc.) verbunden sein wird. In letzterer Hinsicht ist wieder von Bedeutung, daß die zweite Kammer, womit der Ausschuß der ersten übereinstimmt, die Bestimmung in das Gesetz ausgenommen hat, daß durch Local- Statuten bestimmt werden kann, daß Ortsbürger, die das Bürgerrecht nicht vermöge der Geburt iu Anspruch zu nehmen haben, bei ihrer Aufnahme auf den Ortsbürger Nutzen für mehrere Jahre von dem Augenblicke an, in dem sie sonst in denselben einzutreten hätten, verzichten und dadurch sich von Bezahlung des ordentlichen Einzugs-Geldes befreien könnten. Auf die Errichtung solcher Local- Statuten wäre überall, wo viele vom neuen Gesetze Betroffene leben, entschieden hinznwirken. Berlin, 6. October. Das Wiener „Vaterland" nennt den Fürsten Bismarck heute den „obersten Reichssacristan des neuen Kaiserreichs und daß Urexemplar der deutschen Gottesfurcht und frommen Sitte im Reichsrathe von Berlin" und droht mit den Exempeln, welche die göttliche Vorsehung an den mächtigsten Verfolgern der Kirche statuirt hätte, wobei es Heinrich IV., Fried- nd) 1., Friedrich II. und Ludwig den Bayer anführt und hinzufügt: „Selbst dieses Jahrhundert legt Zeugniß ab, bis zum Jahre 1870, bis zum Tode Na- poleonL HI. 1873." Dann fährt es fort: „Zwei Schläge vollführt der Neichsjacristan: er setzt den Papst ab und vernichtet die katholische Kirche. Diese doppelte Vernichtung über Oesterreich, Italien und die Schweiz auszu- dehnen, um dem preußischen Kaiserreich die Herrschaft über Europa zu sichern, ist nunmehr das Ziel seiner verzweifelten Politik. Die Schläge auf die Kirche gelten aber im letzten Hintergründe der politischen Existenz der Schweiz, Italiens und Oesterreichs, gleichwie Gustav Adolph nur deshalb die Sache des c > „ - - - - .....u....... -.........."/—......... Protestantismus verfocht, um Schweden die Herrschaft über Deutschland und k^A^o^^^'^estellt gewesene Pfarrverwalter Basset hat, wie sich dieser Tage sich die Kaiserkrone zu verschaffen." - Berlin, 7. Oct. Der altkatholische Bischof Reinkens hat heute Mit- herausgcstellt hat in der verhältnißmäßig kurzen Zeit, während welcher er dort !-------- .. ^l|lyv, Jltul[cn8 „ar „eu ba^ ^eel|orgeramt verwaltete, die dortige Kirchenkasse um 12,000 fl. bestohlen, tag in Gegenwart der von ihm adhibirtcn bekannten Zeugen de» Eid ebenso hat derselbe in Raunheim, wohin er vor einigen Wochen versetzt wurde, Hand des Cultusministers abgeleistet 1000 fl gestohlen und ist nun, da sich seine Verbrechen nicht mehr länger ver-, Berlin, 7. Oct. Der „Spener'schen Zeitung" zufolge wohnten der H'nterliffsimg seiner jungen grau fluchtig geworden und Vereidigung des Bischofs Reinkens der Uuterstaats-Secretär und die Räthc wird steckbrieflich verfolgt. Basset hatte, obgleich vo» Hause aus ohne alles ches Cnltusministeriums, sowie die vom Bischof adhibirten Zeugen darunter IXX11' fefr kostspielige Passtoneii, die er, wie sich nun herausstellt, auf.auch Knoodt und Hasenclever, bei. Rach einer Ansprache des Cultusministers, & h «'wertrauter Kirchenfonds zu befriedigen suchte. Uebrigeits!,n welcher derselbe hervorhob, es sei eine Pflicht der Gerechtigkeit, daß der harten d.e Defraudationen nicht stattftnden können, wen» d,e betr. Kirchenrech-^ Staat den Altkatholikeu helfe, um so mehr, als dieselben bereit seien, dem £CSr!U en k» gr°ß°s, nur wegen dem geistlichen Stand ^Kaiser zu geben, was des Kaisers sei, erwiderte Bischof Reinkens in ähnlichem tfifi n müfi™1 'Ä aUfnh8e^ ban s°?r schwer,Sinne und leistete dann den Schwur der Treue. Aus der Eidesformel, die La J' o'8( Gemeinde Nieder-Modau ist der schlag um so harter,ffich dem seitherigen Eide der katholischen Bischöfe möglichst anschloß, waren t i mr-vet.D eu ber durch den Gauner bei einem hiesigen Bankier versil-diejenigen Stellen entfernt, aus welchen katholische Bischöfe bwher zu inter- ^rkn Wer hpapwre Hauptfach ,ch die Pfarrbesoldung bestritten wurde. (Off. Ztgss pretiren gesucht hatten, daß das Gelöbnis; des Geborsanw gegen die Staats- Darmstadt, 6 October. Bei Berathuiig des Budgets m der ersten gejetze nur so weit gehe, als der dem Papste geleistete Eid nicht entgegeustehe. Kammer kam auch der bcinahi' einstimmig gefaßte Beschluß der zweiten Kammer Heute Nachmittag findet bei dem CultusMinister zu Ehren des Bischofs Rein- jur Verhandlung, die Regierung um alsbaldige Vorlage eines Kirchengesetzes zu kens ein Diner statt, dem sämrntliche Minister beiwohnen werden. Die Spen Vermischte». ßcHetreitö. Alls Frohsdorf wird die Ankunft des Herzogs Der Großherzog von Badell wird demnächst zum hier eiutrcffeu. — Der Kaiser ist heute nach Un- ftrner, Bazame habe niemals die ernstliche Absicht gehabt, Metz zu verlassen. Die Lesung des Berichts wird morgen fortgesetzt, sonst ereignete sich kein Zwischenfall. Die Haltung Bazaine's ist ruhig. Wien, 6. October, voll Nemours gemeldet. — Besuche der Weltausstellung garn abgereist. Wien, 7. October. lich ansgebentcte Stelle aus einem Hirtenbriefe des Bischofs von Paderborn ausgewählt, welche lautet: „Seit den Tagen eines Diocletian haben wir eine so heftige Verfolgung dcS Namens Christi nicht gesehen." Der Gedankcngang bei Behandlung dieses Themas ist etwa folgender: Das moderne Heidenthum habe mit dem Judenthum abermals ein Bündniß gegen daS Christenthum ge- schlosien, an dessen Spitze der Reichssacristan Bismarck prange. Er copire die Gesetze des abtrünnigen Julian gegen die Christen im römischen Reiche und des nordischen Diocletian Nikolalis gegen die Katholiken von Polen, aber er wetteifere mit jenem all Haß und Bosheit, mit diesem an Brutalität und Verschmitztheit. Schließlich wird dem „Wiener Pöbel in Seidenhüten" der Rath erthetlt, Bismarck, falls er nach Wien käme, einen gleichen Empfang zu bereiten, wie jüngst dem Sardenkönig Victor, die Sache des Liberalismus würde nach solchen Ausschreitungen um so sicherer zu Falle kommen. •fninfucid). Paris, 5. October. Der Brief, durch welche» Herr Thiers die Ein- ladling des Maires von Nancy zu einem Bankett ablehnt, ist eine politische Kundgebung von größter Bedeutung. Eimnal spricht sich der Expräsident mit sich Sonntag den 5. d. Mts. zur Eidesleistung nach Berlin begeben wird. Die Vereidigung wird von dem Herrn Cultusminister geschehen, „Unser Bischof", schreibt der „Deutsche Merkur", „schwört hiermit nicht dem „kirchenfeindlichen" Staate, wie die vaticanischen Bischöfe dem unfehlbaren Pontifex, blinde Eide, sondern gelobt, auch dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist, während er in Freiheit und Frieden seines geistlichen Amtes im Namen Gottes waltet. Die Urklmde seiner Anerkennung als katholischer Bischof ist am 19. September vom Könige unterzeichnet worden. Gleich nach der Rückkehr des Bischofs wird die Syllsdal-Repräscntanz bet den Regieruilgen von Bayern, Baden und Hesien den ausführlich motivirten Antrag stellen, nunmehr auch ihrerseits den Bischof anzuerkeuuen. Es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß auch von Seiten dieser Negierungen die Anerkennung ohne Schwierigkeit, hoffentlich auch ohne Aufschub ausgesprochen werden wird." Posen, 6. October. Der Erzbischof Ledochowski ist wegen Androhung der Exconnnunication in einem amtlichen an den Geistlichen Schröter gerichteten Bries zu einer verantwortlichen Vernehmung am 21. October vor das Cri- minalgericht vorgeladen worden. Posen, 7. October. Erzbischof Ledochowski ist von dem hiesigen Kreisgerichte wegen der gesetzwidrigen Anstellung der Vicare Baraniecki zu Czarnt- kau und Wendland zu Schrimm in eine Geldbuße von 400 Thalern, event. 4 Monate Gefängniß vernrtheilt worden. Stettin, 7. October. Die hiesige „Ostsee-Ztg." theilt mit, daß das Posener Oberpräsidinm veranlaßt sei, den Erzbischof Ledochowski zur Niederlegung seines Amtes anfzufordern. Baden-Baden, 7. Oct. Der Großherzog und die Großherzogin von Baden werde,, gleichzeitig mit dem deutschen Kaiser nach Wien reisen und dort, einer Einladung des Kaiser- Franz Joseph folgend, in der Hofburg Wohnung nehmen. Speyer, 6. Oktober. Die Cholera tritt Hierselbst wieder heftiger auf. Vom Sonntag zum Montag sind 34 Erkrankungen und 14 Todesfälle vorge- kommen. Im Ganzen werden seit dem 25. August 192 Erkraukungen und 89 Todesfälle gezählt. In Oesterreich bereitet man sich gegenwärtig aus den Besuch des Kaiser Wilhelm vor; in den verschiedenen Parteilagern ist natürlich die Vorbereitung je nach dem politischen Standpnnkte eine verschiedene Das „Vaterland" hat zu diesem Zweck eine schon von der „Germania" weid- „ , ., vu« der Wetterau, S. Octobcr. Das landwirlhschaflliche Casino d-s Äreife« ffrUbbtro 6at >m vorigen Jahre den Versuch gemacht, in ietzgenannter Stad, eine Productenbörse, als Mittelpunkt des sehr bedeutenden Getreidehandels der W-tt-iau zu schassen. Obwoh der Vorstand der Börse sich grob- Milbe gegeben hat und di- getroffenen Veranstaltungen als zweckmäßig bezeichnet werden können, muß die Sache nachdem jeht die Erfahrung eines Jahres hinter uns liegt, als gescheitert betrachtet meiden. Die Handelsgewohnheiten unserer ackerbautreibenden Bevölkerung, sowohl der zOckonomen als der Mittel- und kleinen Bauern, widersprechen einer solchen Einrichtung, und leider ift unsere Landbevölkerung für Neuerungen, seien sie auch noch an 5rn’ gemeint und vortheilversprechcnd, wenig zugänglich. Die Landwtrthe der Wetter au sind gewohnt, ihre Produkte im Hause zu verkaufen; es ist das die Folge davon, daß der Getreide- und Liehhandel unserer Gegend ausschließlich in den Händen bcr zahlreichen, bis in dre kleinsten Dörfer verbreiteten israelitischen Bevölkerung ist. Diese israelitischen Händler und Makler kaufen in den Dörfern die Waare auf, die dann an die Kroßen Fruchthändler in Friedberg oder zum Weiterversandt an die Stationen der Main-Weser-Bahn geliefert wird Daß es für die Produzenten in vielen Fallen vortheilhafter wäre, einen Fruchtv'arkt zrr befahren oder doch eine Produkten- borse zu besuchen und dort an die Müller und Fruchthändler direkt zu verkaufen, wie d cs z. B. auf dem bedeutenden Fruchtmarkt in Grünbcrg Seitens der Vogklsberger Bevölkerung geschieht, ift klar genug, trotzdem aber bleibt es beim Alten; cs wirken neben der einmal hergebrachten Indolenz in vielen Fällen auch finanzielle Verbindlichkeiten und andere Mißstande mit, welche die Landbewohner uo» der seitherigen Verkaufsmethode und von den Aufkäufern abhängig machen, so daß eine Aenderung wohl kaum zu erwarten ist. Wenn deßhalb die Friedberger Produktenbörse auch nach em gem Scheinleben aufgehört hat, zu existiren, so ift der Fruchthandel, der sich in dieser Stadt concentrirt, doch so bedeutend, daß die Notirungen desselben auch für wei cre Kreise von Interesse sind und daher in größeren Organen für Handelsnachrichten nicht fehlen dürfen. (N. Frkf. P.) * 'Von der Arbeit« scheu der Russisch en Bau em-Bevölkerung mag Folgende« einen Begriff geben. Außer den Sonntagen und anderen Festen, Kirchen- oder Staatsfesttagen, welche überall solche Tage sind, an denen die ländliche Arbeit ruht, haben sich in den verschiß denen Thcilcn de« Reiche« mehr und mehr selbstersundcne und durch die Bauern selbst eingesetzte, häufig sogar durch die Kirche verbotene Feste cingcschlichcn, welche der Arbeit in mehr als einer Beziehung Abbruch thun. So werden in Minsk noch Festtage heidnischen Charakters eingchaltcn, wie die Kachatotagc u. s. w.; heidnischen Ursprungs sind auch die z. B. in Kursk vorkommende« Tage, an denen man nicht pflügen, andere, an denen man nicht spinnen ober mit dem Beil arbeiten darf; in Poltawa findet sich sogar ein Fest dcS „Zähnespülens." Die Folgen für die Arbeit liegen auf der Hand; die Zahl der Arbeitstage hat ficb im Ganzen seit 1K61, dem Iah" der Aushebung der Leibeigenschaft, sehr vermindert, die Zahl der Tage, an denen nicht gearbeitet wird, vermehrt sich fortwährend. Beispielsweise bat das Gouvernement Nowgorod 120 Nlchtarbcitötage; Pokow 150; Ssmolensk über 100; Ntshnij-Nowgorod 148, Rjasan 100; l'obolien 180 u. s. w. Daß die Bauernwirthschasten vielfach die Zeit in unverantwortlichster Weise verschleudern, dazu mögen folgende Belege dienen: Im Kreise Staraia, Ruffa, in Nowgorod, verhalten sich in diesen Wirthschasten die Arbeitstage zu den Feiertagen wie 2 zu 1, in Jwer wie 3 zu 4, in Jelatma, im Tambow'schen Gouvernement, fallen in die Zeit vom 1. April biS zum 1. November nicht weniger als 70 Feiertage, int Mariupol scheu Kreise des Gouv. Iekatcrinoßlaw arbeiten die Bauern nur die Hälfte de« Jahre«, ebenso in MinSk, noch weniger in Pobolien, au« Bessarabien endlich verhält sich bei den Zarancn die Habt der Festtage'zu den Arbeitstagen wie 9 zu 2. Neun Fest- und zwei Arbeitstage, unglaublich, und doch that- s/Alich 1 Angesicht« dieser Mißstände soll die Negierung damit umgehen, die Festtage gesetzlich festö."stellen und jede Uebertretung streng zu ahnden. Wir wünschen ihr den besten Erfolg, zweifeln aber an der Ausführbarkeit, da die Russischen Popen da« unwissende Bauernvolk in Handelt haben und letztere« nur den Popen gehorcht," Wir meinen, daß Mitzstand und Abhilfe gleich „Russisch" ist. Den Leuten verbieten nicht gu arbeiten, ist eine nur im Lande der Knute mögliche Maßregel. Statt Volksuntcrricht und Aufklärung ein RegierungSedict. Und sobald da« erlassen, zweifelt man in den Kreisen der Russischen Regierung auch nicht einen Augenblick daran, daß bald der Mißstand auch beseitigt. Da« sind die Früchte de« Russischen Büreaukraten- wesenS, da« tief eingewurzelte Mißstände durch Erlasse und Edicte beseitigen zu können glaubt. <>. Octbr. Vergangene Woche, in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, wurde, wie man uns mittheilt, der in der Nähe de« Gremberg und de« dortigen Schießplatzes an der Gießener Bahn stationirte Bahnwärter von einem Mtlitärpostcn darauf aufmerksam gemacht, daß in nicht weiter Entfernung neben dem Schienengelcise ein Fuhrwerk halte. Nack einiger Zeit setzte sich der mit einem Pferde bespannte, hoch beladene und mit einem Tuch überdeckte Karren in Bewegung und fuhr in Begleitung von vier Männern an der Bahnwärterstcllc vorbei nach Köln zu. Auf Befragen gaben diese zur Antwort, daß sie weit hcraekommen seien und nach der Stadt zum Markte führen. Am anderen Morgen fanden sich am Platze, wo der Karren gehalten hatte, in Stroh gewickelt eine Menge zertrümmerter und noch 11 ganze Einmachgläser mit verschiedenen Früchten. Bei der in Folge dessen cingeleitetcn Untersuchung soll sich herauSgestellr haben, daß von einem Gütcrzuge, der zur Nachtzeit den Gremberg passirt hatte, eine bedeutende Anzahl Collis verschwunden, wahrscheinlich an besagter Stelle abgeworfen und dann von der avisirten Bande aufgeladen und fortgeschafft worden war. Die Untersuchung ist noch int Gange. Köln. Ztg.) Rom, 2. Oetbr. Wer die Ausgrabungen in Pompeji besucht hat, wird sich der menschlichen Körper erinnern, die dort in der trockenen Asche aufbewahrt geblieben sind und noch dieselbe Lage zeigen, in welcher der Tod über sie gekommen ist. Diese Körper sino fast alle sormlo«, ohne feinere Gliederung, die MuLeulatur und die Physiognomie nicht mehr kenntlich , weil der eingedrungcne Aschenstaub sich mit ihnen zu einer Masse verbunden hat. In der letzten Zeit ist ein neuer derartiger Fund gemacht worden, und zwar ist man auf einen vortrefflich erhaltenen menschlichen Körper gestoßen. Nach der Beschreibung neapolitanischer Blätter ist die Phvsiognomte in den einzelnen Zügen genau erkennbar: lange, starkgebogene Ablernasc, bie Lippen bick unb halb geöffnet, die Ohren außergewöhnlich groß; keine Muskelzusammenziehung, die auf einen gewaltsamen Tod hindeutet; die Lage deS Körper« wie die cmes Menschen im ruhigen Schlafe. Er ruht auf der rechten Seite, den Körper auf den rechten Arm gelegt, während bie linke Hanb über die Brust hinabgestreckt ist. Die Beine sind ungleichmäßig gebogen. Um die Hüften hat er ein Tuch gebunden, welches die Beine zum Theil bedeckt; die Brust ist nackt, aber unter der linken Achselhöhle zeigt sich ein Ucberrest desselben Tuche«, lieber dem Körper, von dem man einen trefflich gelungenen Gypkabguß gemacht hat, fanden sich kupferne und silberne Münzen. * Wenn der trapezunter Correspondent deS Levant Herald recht unterrichtet ist, wäre der „Komg der Könige" auf seiner Rückreise nach Persien, acht Meilen von Elisabethpol, einer zwischen Baku und TifliS gelegenen Stadt, beinahe in die Hände von Briganten gefallen. Etwa 50 wohlbcwaffnetc und berittene Briganten forderten, plötzlich au« einem Walde hervor» England. m 7- Stober. Ein Telegramm, welches der hiesige Agent des New-Dorker „Daily graphic" gestern aus New-Dork erhalten hat, meldet, daß der viel besprochene Ballon Morgens 9 Uhr ausgesticgcn und in östlicher Rich- tunß abgegangen ist. einer ungewohnten Entschiedenheit gegen das Beginnen der Monarchisten ans, welches ohne Necurs an das Land, in Abwesenheit der Nationalversammlung, die Geschicke Frankteichs zu entscheiden sich herausnimmt. Er fordert, daß das Land um seinen Willen befragt werde, das Land, welches der einzig legitime Souverän sei. Damit reißt Thiers andererseits alle Schwankenden mit sich und stellt sich an die Spitze der großen nunmehr beginnenden Bewegung in dem Momente, wo die Royalisten bereits die künftige Regierung organisirt und die Nollen unter sich vertheilt haben. Thiers giebt im weiteren Verlaufe des Schreibens sein offenes Dekenntuiß ab zu Gunsten der Republik, der einzigen Regierungsform, welche möglich sei. Diese Republik muffe vertheidigt werden und mit ihr alle bedrohten Errungenschaften seit 1789. Thiers verkündet , daß die entscheidende Krise eingetreten, und daß sie überwunden werden wird mit den Mitteln des kalten, starken Verstandes. — Wie telegraphisch gemeldet wird, erwartet man Chambord's Erklärung auf die an anderer Stelle mitgetheilten von den monarchischen Reunionen gefaßten Beschlüffe schon nächster Tage. rianpit, 6. Ortober. Proceß Bazaine: Der Herzog v. Aumale leitet die Geschäfte als Präsident des Gerichtshofs mit großer Klarheit und Bestimmtheit. Sobald er sich an Bazaine wendet, spricht er mit der grüßten Höflichkeit und gibt ihm den Titel: „Herr Marschall." Dieser ist in Uniform mit dem Großcordon der Ehrenlegion und sitzt in einem Fanteuil. Ihm zur Seite sitzen sein eVerthcidigcr, der berühmte Advocat Lachaud und deffen Sohn. Beide werden für militärische Dctailfragen von dem Obersten im Generalstabe Vilette assistirt. Von den anfgerusenen Zengen fehlen nur wenige. Die Namen JnleS^. w . .. . - , — „------ Favre, Regnier und der des Feldhüters Scalabrino erregen Sensation unter siurzenb, bcni König unb sem Gefolqc auf, sich zu ergeben. Nafr eb-din ließ sich auf keinen D,. & L »™„,»»,. .?*£'ÄJRSS gann um 3 Uhr. Die Sitzung wurde 4 Uhr 20 Min. aufgehoben und wird einigem Verlust in bie Flucht. morgen Mittag wieder anfgcnommen. Bazaine folgte der Lesung mit größter Stuttgart, 3. Oct Gestern unb vorgestern fanben in dem benachbarten LubwigSbtirg Aufmerksamkeit. Wettrennen von Offieieren Statt, zu denen auck von Stuttgart in Extrazügen eine große .r n-.Ä t k -i ^cn9c toDn 3ufd)auern sich cingefunbcn hatte. Leiber würbe da« gestrige Rennen durch einen ^trianon, v. Xjcfobtl. Proceß Bazame, Fortsetzung . Es wurde mit schweren Unfall gestört. Der Verunglückte, Premier-Lieutenant Maicr-Ehehalt von den babtschen Ztg." b-stätigt, di- Synodal-R-präscntanz werbe nunmehr auch bei den R-gie- d-r Verlesung d-s vom General Niviöre verfaßten Berichts beaonnen D-ri-lb, runge» von Bayern Baden und Hessen die Anerken.u>ng beaMragen. macht den Marschall zunächst dafür verantwortlich, daß er den von aroß-r Bonn, 4. Oetober. Von h>er geht dem „Deutsch. Merkur" die De- Uebermacht angegriffenen General Frosiard nicht unterstützt habe und bebauvwt stätigung der Nachricht zu, daß der hochwürdigste Herr Bischof Dr. Neinkeus ferner, Bazaine habe niemals die ernstlicke Absickt aehabt TO,h Wechsel Amsterdam ' stch kein 4 Allgemeiner fl n j e i g e r Bekanntmachung des o (4004) Aeilgeöotenes in seinem Porzellan: (1867) (4622) Ferber'sche Univ.-Buchh. (W. Ferber), Gießen. in lackirten Blechwaareu: Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto I in Weiß, \ Gold und I Farbig i decorirt; in Glas u. Crystall: Blumenvafen, gelben Dragonern, gehörte zu den berühmtesten Steeplechase-Reitern; keine Rennbahn mit noch jo mächtigen Hindernissen war ihm zu gefährlich, kein Pferd zu schwierig. Da« Thier, mit dem er den unglücklichen Sturz that, war unmittelbar von einem wiener Rennen hergekommen, und er bestieg eS zum ersten Male — zum TodeSritt. Das Hindcrnth, das den Sturz herbeiführte, war kein ungewöhnlich schwieriges: eine Hürde und hinter derselben ein mäßiger Graben. Alle Pferde, die bei dem Rennen betheiligt waren, nahmen eS mit Leichtigkeit. DaS Pferd Maier'« scheint nach dem Sprung unglücklich aufgetreten zu sein; es stürzte und warf den Reiter ab. Dem Munde deL Verunglückten entquoll sofort ein gewaltiger Blutstrom, der die Jockeykleider desselben roth färbte. S» wurde er weggetragen, geringe Zeichen des Lebens waren noch bemerkbar; doch nach wenigen Minuten trat der Tod ein. Bei der Section fand sich keinerlei Verletzung der Brustorganc vor; die tödtliche Erschütterung muß also wohl im Rückenmark oder im Kopfe, der nicht eröffnet worden ist, Statt gefunden haben. Gestern Mittag wurde die Leiche von Ludwigsburg nach Freiburg i B., wo der Verunglückte zu Hause ist, übergeführt. Die Verbringung nach dem Bahnhofe in Ludwigsburg fand unter militärischen Ehren Statt. Man rühmt den Verstorbenen als einen Mann von feiner, liebenswürdiger Lebensart, dem insbesondere alles renommistische Wesen, das sich leicht den Größen des SportS anhängt, fremd gewesen sei. Er war von kleiner, fast schmächtiger Statur, der man die außerordentliche Kraft, die dem Körper innewohnte, nicht ansah. Grundstücke nochmals an den Meistbietenden versteigert werden. Montag den 13. October d. I., Nachmittags 2 Uhr, Punschbowlen, Wasser- und Weinflaschen Carlsbader Mühl- uni>' Schlofibrunnen, Emser Kessel- und Krän- chesbrunnen, Fachinger, । Friedrichshaller Bitter- j wasser, Homburger Elisabethen- brunnen. Gießen, den 8. October 1873. Iughard. Fischglocken, Figuren, Blumentöpfe, Blumenampeln Salzhausener, Salzschlirfer Bonifacius- brunnen, Schwalbacher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Nassau), Wildunger, Actien. 5% östr. F. St. E. B. 3471/, Lombard. Bahn 165*/, Ludwigsh. Bexbach — Maxbahn 129% Bayer. Ostbahn 1123/4 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Aot. 150 Oberhessen „ 73 11)71) Die Miueralwafier-Haudlung von Emil Fischbach, Seltersweg, empfiehlt nachverzeichnete Sorte» in stets frischer Füllung • Adelheidsquelle, ' " " ' — Appollinarisbrunnen k.. S. 98 k. 8. 100 k. 8 104% k. S. 105% k. 8. 93 k. 8. 105% k. 8. 105 k. 8. 118% k. 8. — k. 8. 93 k. 8. 103% m. 8. 102% 1. 8. — °/o | Ludwigsbrunnen, | Marienbader Kreuzbrunnen, Aetlen« Frankf. Bank 146 Franks. Vereins-Kasse 100% Darmst. Bankact. 389% Rheinische Hyp.-Bank 107 Wien Bankactien 988 Oest. Creditact. 230 (Galizien — 8ämt "WIM, ^'cher «ich- Montag den 20. October d. I., Vormittag- 9 Uhr, um so gewisser nebst den etwaigen Vorzugsrechten anzumelden, als ansonst solche lediglich auf Grund der Acten festgestellt, auch bezüglich der gefaßt werdenden Beschlüsse, Abschluß eines Arrangements u- s-w. lediglich nach der Majorität der erscheinenden Gläubiger entschieden werden wird. Darmstadt, den 18. September 1873. Grobherzogliches Stadtgericht Darmstadt. Pi stör, Vogel, Stadtrichter. Stadtgerichts-Assessor. 4623) Des Fürsten zu Solms-Braunfels Durchlaucht haben an Stelle auf Ansuchen vom 1. November er. ab seines Dienstes enthobenen Herrn Berginspectors Kroeber zu Friedberg den seitherigen Fürstlichen Assessor Herrn Müller dahier zum Berginspector des Reviers Hungen mit Wohnsitz zu Grube Weckesheim zu ernennen geruht. Braunfels, 29. September 1873. s Herren Wäsche, w"ßc und Bunte Hemden, sowie Kragen und Manschetten unterbot fteti großer Lager zu billigsten Preisen.________ H. Rübsamen. Versteigerungen. Donnerstag den 9. October d. I., Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Locale des hiesigen Stadtgerichts verschiedene getragene Herrenkleidungsstücke, eine silberne Cylinder- uhr, ein goldener Ring, ein Revolver, ein Regenschirm, ein Handkoffer, ein Plaid und ein Stock öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert. Gießen, am 1. October 1873. (4537)1 Kissinger Rakoczy Carlsbader Salz, Carlsbader Sprudelseife, Emser __________Pastillen, Soda- und Selterwaffer. Wilhelm Balser. Figuren-, Porzellan-, Glas- u. Crystall-Waaren-Handluna, Lindenplatz Lit. A. Nr. 142, empfiehlt in reichhaltiger, schöner Auswahl: Leises r Ä eine Wktlerau, die Bblt er‘ betracht 'sowohl da k'ner solchen ste auch noch ldwirihe der rs die Folge dm Händen rollnnntz ist. E auf, die andt an die llen in vielen e Produkten- rkaufen, wie Vogeltzbergei l'i es wirken ! Lerbindlich- lhnigen Ber- aderung wohl se auch nach , der sich in Ibtn auch sm Handelsnach- mag Folgendes iaalsMagen, den vey'chie- selbsi fingn ehr als einer ivritrnmstbei mit dem Beil Heizen für die eit 1861, bm m denen ni±! nent Nowgent i, Rjasan 100; rantwortlichste uffa, in Ron ole 2 ju 1, fc t vom I.Hpnl jse deS Ooiß*. , nock w chn rn Festtage p und doch tW esttage flW befltn Wi 8aum»olt in I unb Milse der Knute Und \M en DLreauluiD tonnen gl-ül ittwoch, * Platzes gh Ig •rfiam gemath . Rack eini;: Tuch überdet! ratfommen!»° ”r II i» nhN™!" JtemtaJ ?* I»! abgewoif“ Unttriu*,< Sil". 3*1.) etrl M “ fr Itirprr W 1 »t »ei«!w* auf !>»"'" &*■* die em 3 J ■a reckten & d «'«rt h-il ä Tuchen^ u ,-nten S w rtn # Kaffee- und Theebretter, - .. ------------ Brodkörbe, Zuckerdosen re. Lrdinares Steingut. — Gartenfiguren und Gartenvasen. — Zimmerfiguren in Gyps-, Stearin- und Biscuit. Masse. — Anfertigung von Thürschildern und Grabplatten. — Schnelle und billige Besorgung von Bilder-11. Photographie-Einrahmungen. 4287) Wollene Hemden, Unterjacke», Unterhosen, Leib- binden, sowie stets das Neueste tu Halsbinden, empfiehlt in grofier Auswahl H. Rübsamen. Condensirte Milch der Aiiglo-Swiss-Condensed-Milk-Co. Cham (Schweiz) Auszeichnung in Wien 1873: Das Ehreiifllplom. Höchster Preis der Weltausstellung. Per Büchse 35 fr. ^et Emil Fischbach i G'chr'u J * *££?•'« K\ t'C M Oeffentliche Aufforderung. yiucgminags z uyr, 4628) Forderungen und Ansprüche jeder sollen auf dahiesigem Rathhaus die den Art an das bedeutend überschuldete Ver- Georg Jughard's Erben gehörigen mögen des Großherzoglichen Stadtgerichts- m• ~~ — Actuars Jacob Lieberich zu Darmstadt sind vor unterzeichnetem Gerichte Tafelservice, Kaffeeservice, Kuchen- u. Dessertteller, Waschgarnituren, Trag- Eßgefchirre, Taffen rc. re. Unseres populärsten Dichters — Schiller sind jetzt in der beliebten Grote'schen illustrirten Ausgabe sehr bequem in 30 Lieferungen ä 18 kr. mit der brillanten Gratis-Stahlstich-Prämie Schiller's Lied von der Glocke zu beziehen. Diese Ausgabe, welche den größten Geistesschatz unserer Nation zuerst in wirklich angemessener Form, geziert mit vielen trefflichen Illustrationen, bringt, sollte in keinem deutschen Hause fehlen. Geschäfts-Empfehlung! Einem verehrten hiesigen und auswärtigen Publikum zur Nachricht, daß ich in dem früher Fritz Dogt'schen Hause, der Brandgasse gegenüber, eine Metzgerei verbunden mit Wirth- schaft errichtet habe. Indem ich reelle und prompte Bedienung verspreche, bitte ich um geneigten Zuspruch. (4573) Carl Stock. Fürstlich Solmsische Rentkammer: Staudinger. Metz. Für Jmmenstadt gingen ferner bei uns ein: L. Th Felsing 1 fl. 45 kr., W- Bücking 2 fl., I. H. 1 fl., H. W. 30 kr., Ung. 30 fr. — 5 fl. 45 kr. Für Bensheim stnd eingegangen: N- N. 2 fl., L Bg. 5 fl, Provinzial-Director von Röder 5 fl. = 12 fl. .Den freundlichen Gebern im Namen der Unglücklichen Dank sagend, schließen wir hiermit obige Sammlungen und senden das Geld an die betr. Sammelstellen ein. Für die Abgebrannten in Bensheim werden wir das Geld an Herrn Kreisrath Dr Usinger einsenden. _____________________Die Expedition des Gießener Anzeigers. ' Goldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58%—59% Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 34—36 20 Franken«!. 9 20%—21% Engi. Sorer. 11 48—50 Buss. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 25%—26% Börsennachrichten. 7. October 1873. Preuss. 4%0/g Oblig. 100% Frankf. 3%°/0 Oblig. 87 Nass. 3%°/0 Obi. — Kurhess. 4°/0 n 96% Gr. Hess. 5% Obi. — n , 40/0 „ 99% " » 31/2% » 97 Bayer. 50/0 „ — « */a°/o 1jährige 101 „ 40 0 1jährige 94 % Würtemb. 4%% Obi. 100% Baden 41/2% ObL c. E. L. 100', Oesterr. Silberrente 65% „ Papierrente — Spanier, neuest. 3% 18% Amerik. Bonds 1881r 100% „ n 1882r 97Vtz n n 1885r 99'/g n „ 1887r 101 Prioritäten, 3% östr. Stsb.-Prior. 60% 3% östr s. Lombard 49% 3% Livorneser 32% 5% Toscaner 52% 5% Elisabeth.-Prior. 92 do. II. Emiss. — Änleliensloose. Darmstädter fl. 50Loose 211 B 25 __ Kurh. 40 Thlr. Loose 69% Nassau 25 fl. 46% Braunschweiger 21 % 3% Oldenburg, a 40Thlr. 373/4 4°/o bayr. Präm.-Anl. 112% 4% badische Locse 109% Badische fl. 35 Loose 66 Oestr. fl. 250 v. 1854 87% 1858r Prioritätsloose 185 1860r Loose 89% 1864r 140 Butter- und Käfestützen, Bierkrüge, Wirthfchafts - Gläser und Flaschen; in broncirten Thonwaaren: empfiehlt Em i l F Nr.; als Commanditisten betheiligt sind. Moriz Bethcke. Edmund Lotz. 4620) in Sachen des Schulgesetzes fid) eignend, werden auch im Ein-! 4617) Ein kleines Familienlogis zu ver- Mauersteine Ver- Abgeordneter der Stadt Gießen. feinen Gl G. Patz zu vermiethen. Verein gehöre Expedition dieses Blattes. -- 6 Dcheim d. Bltts. (4616) Frucht- und Mehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. Normalgewicht ver Malter: Watzen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Uhr, einer & tz! Speckbüfkinxe, Marin. Kollaal, Sardinen, reiss., Caviar Mische u Wir enhvurfd o unserem La nstens l Md Dttvv (Sie schlossene j Ans ber II. Aui totVu bell bei Stadt (4593) ischbach. zelnen billigst abgegeben bei Joh. Müller, Wallthorstraße. Wermlschte Anzeigen. 3588) Getragene Kleider, Stiefel, Betten und andere abgelegte Gegenstände kauft und in das Cafv Leib behufs Beraihuna und Unterzeichnung Adresse zu Gunsten des Schulgesetzes einzuladen. Cirkuliren kann eine Adresse nicht mehr, denn die betr. Handlungen der ersten Kammer stehen unmittelbar bevor. Prof. W. Ducken, 4618) Lahrer hinkende Boten und Landkalender sind zu haben bei Val. Wurmes. G i= ■e- f-e 2-fa- Die soeben erschienene Nr. 32 ZZ enthält: ff Ein Kind des Reichthums. Erzählung von E. Härtner. (Schluß.) — In einer deutschen Werkstatt des Krieges. Von Julius voll Wickede — Am Familientische: Der erste Brief. Zu dem Bilde von Franz Defregger. — Deutschlands Nationalfesttag. Mit einer Karte der Sedanfeier am 2- September 1873. Zu Bestellungen empfehlen sich: die Ferber'sche Univ-Buchhandlung, E. Heinemann, I. Ricker. eit ®rir Post b s tragen wo miethcn und gleich zu beziehen bet Th- Vogt. Hochachtungsvoll M. Nagel dermiethungen. 4624) Das seither von Herrn Stadt- richter Mub l bewohnte Logis ist anderweit an eine kinderlose Familie zu vermiethen. Dr. Schüler. Pottasche, 80 und 90 0/ Waare, wird jetzt und pr. 1874 äußerst billig abgegeben. Offerten unter R. S. Nr. 1305 besorgt die Exped. ♦ 2? 4589) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiet hen. Neue Anlage Nr. 26. Unser Comptoir befindet sich Museiamsstrasse 5, neben dem Neubau der König!. Preuss. Bank. Cassel, den 1. October 1873. ffrtiä unb «nh fobm drittens ©Willig, t ÜHfoen verl , Wir tote in hwten « ä'ujung iu Mocken ii hessisch . E« tem bie a W.Pr«iftl Der Unterzeichnete beehrt sich, die Bürger nnd Einwohner der Stadt Gießen ans Mittwoch den 8. October, Abends 8 "" MW 1* Hauses ist eine Familienwohnung zu ver- miethen. E r n st Hein emann. (Prima-Qualltät) uuö dem Hordt-, 3065) Eine freundliche große und eine Lehrling, mit den nöthigen Schulkenntnissen Louis ^ Rothenberger, versehen, zum baldigen Eintritt gesucht. __________' ______________'Offerten unter 119 besorgt die Annoncen- Eine silberne Uhr ist gefundenjGeneral - Agentur von Nudolph Moffe, worden. Von wem? sagt die Exped. d.Bl.'B. Heidingsfelder, hier. Eine große ParthieI— CD V O B S Auf dem Markt Mt.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt 2)Ht.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit. preis Auf dem Markt Mitpreis Auf dem Markt Mit.- preis Aus dem Markt Mit. preis verk. fl. fr. anf- gef- *12 R fl. fr. a <=d 1 , । verk. fl. fr. -jnv üerf.| fl. fr. •p0 -jnv | verk. fl. fr. *12 fl-jkr. | anf- aef. 2 ft. h. auf; gef- R fl. fr. auf. gef. R fl. fr. fl. fr fl *■ Hießen M- M- M. M- M. M. M. M. M- M- M. M. M. TUT M. M. M. M. lllsfeld 25 24 Gründ erg 4. — 88 17 10 — 150 14 48 — 36 9 43 — — — — — 150 5 — 5 11 56 — 2 10 — —— — — — 1b 2 24 — — — — Lauterbach 4. — 40 15 59 — 57 14 11 — 17 9 2| — ~11 — — — 92 5 12 — 7 10 40 — — — — — — — — — 62 2 32 — — Mainz 3- — 130 17 24 — 4 15 30 — 6 12 7| — — — — — 4 10 15 3 — —