Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Liessen. Freitag den 8. August >l«ng Gießen, am 5. August 1873. Betreffend: Unter tja ltung der Feuerlöfchgeräthfchaften. Jns.-Zikg. auffe. -u. 3 igel- n Sountaz jn igdaben. > iligung. 5iv rstand. ^tr-rtS »terreljährig 1 ft. 13 kr w:: Brtngnlohn. Durch die iiost ktzvgm vierteljährig » st. rs kr. c N, dir )r, «I, i. wehr. Mr 183 lkrtchnrtt täglich, am **** rahme Soimtagß- Erpedttton: Lauzleiber*. Ltt. B. Rr. 1. y i' ^ainz. en inte Sei* ■ barbeit. Don t berühmteste re. - lieber ibrungswerth Zntereffe der titboolltr Sir ttn Ww an und Hisern 3;20 MIKS prety*__ kttw H'w, , 1 fcrm M l"Mnet(n an die GrokdenoaUchen Bürgermeistereien des Kreises. m . ... c. fi lb roil Beranlafit ^nen w empfehlem, eine besondere Achtsamkeit darauf zu verwenden, daß die Feuerloschgerathe sich in vMomme^brmichbarem^Zustande befinden und Jhn'en^.amenhich eine alsbaldige sorgfältige Probirung aller Feuerspritzen zur Pflicht zu machen. Schäden, welche hierbei entdeckt werden, wollen Sie sofort repariren lassen. ^O* V« JL* • ©panier, Kreisassessor. - Bekanntmachung. '^^lih^iliing Vc itfitnrteUrhipfei’n ürt sJ.2»/ SO^itttvocf) den"l3^ und Donnerstag dei? 14. August das Belehrungs- SÄ»»-».».- — d- $.«.«<« „ »ff-«™*. --«»»« «-»--* w «- qenannten Tagen das Betreten des Terrains hinter den Schießstandcn gefährlich ist. Gießen, den 6. August 1873. Großherzogliches Kreisamt Gießen. • V« Jl 0 V C X» auf ein Viertel Liter geaicht seien, mit dem Reichsgesetze nicht im Conflict TtPilffffifnnh stünden. Gestützt auf diesen Bescheid, wandte sich das Comitö der Bierwirthe DeiU)U)iaiUL 'an uncer Ministerium mit dem Ersuchen um Aushebung des Verbotes der AiiS dem 6)rostberrogthum Hessen, 6. August. Neben den in Töpfchen. Einzelne ängstliche Wirthe schafften Lirergläser ^"'^dereließen WMZMMLSWWMZZWM w°nn'si°>p..ng vom Uebel und begreift es sich, daß über d.c «ngle.che nnd verzögernde B e k a u n lmachnn g, die Reinhaltung der Straßen betreffend. Bei der jetzigen heißen Witterung ist es mehr wie sonst nöthig, daß die wegen Reinhaltung der Straßen bestehenden Vorschriften pünktlich befolgt «erden. - Dienstag, Donnerstag und Samstag Nachmittagti -°°llstmfl)ig gereinigt werden. f8°i ttockenem Wetter müssen die Straßen unmittelbar vor dem Kehren mit reinem Wasser begossen ^^en. Daber.^"ss u 3) Die derselben muß vermieden werden. 8 L ÄXÄm „16 8 Den Mchgem wird empfohlen, ihre Schlachthäuser öfters mit frischem Wasser auszuspülen und den nut Blut °erm,schien Dung möglichst bald aus den Hosraithen entfernen zu lassen. CL k Die Nichtbefolaunq dieser Vorschriften wird unnachsichtlich bestraft werden. . <. Gießen den 29 Juli 1873. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Gießen, am 6. August 1873. Betreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch di- Landgestütsbeschäler. Das Großhcrzoglichc Krcisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, mit Ausnahme derjemgen zn Siibach und Giesen. Wir erinnern Sie an die Einsendung der rubrieirten Scheine binnen drei Tagen. v. Röder. __________________________ nceii G «***5 rtlon*t»rlf Behandlung dieser Angelegenheit unter den Betheiligten der größte Unwille| herrscht. (N. Frkf. Pr.) Darmstadt, 6. August. Se. Majestät der Kaiser haben auf Grund des § 93 des Gesetzes über die Rechtsverhältnisse der Reichsbeamten in Gemäß-' heit der vom Bundesrath vollzogenen Wahlen den nunmehrigen Director des Oberappellations- und Cassationsgerichts Dr. Zentgraf zum Präsidenten, sodann den Oberappellations- und Cassationsgerichtsrath Eigenbrodt und die Hofgerichtsräthe Dr. Kleinschmidt und Weber zu Mitgliedern der Disciplinar- kammer dahier zu ernennen geruht. Als weitere Mitglieder sollen sicherem Vernehmen nach der Oberpostdirector Deininger, der Jntendanturrath Techow und der Regiernngsrath v. Preuschen in dieselbe berufen sein. Darmstadt, 6. August. Der Großherzog reist schon morgen nach Friedberg, um auch dieses Jahr daselbst länger zu bleiben. Kurz nach dessen Abreise wird die Königin-Mutter von Bayern dahier bei der Prinzessin Karl, die eben auf der Rosenhöhe wohnt, zu mehrwöchigem Besuche eintreffen. In vorderen Jahren pflegten die beiden Geschwister einige Zeit bei ihrem vor Kurzem verstorbenen Bruder, dem Prinzen Adalbert von Preußen, auf dessen Gut Fischbach in Schlesien zuzubringen. Gestern verstarb dahier eine weit über ihr engeres Vaterland bekannte Persönlichkeit, der Verlagshändler G- G- Lange, namentlich haben die von ihm verlegten Kupferwerke rc. in den weitesten Kreisen Anerkennung gefunden. — Gestern inspicirte General v. Puttkammer das hiesige Artilleriecorps. — Am 16. d Mts. findet zur Feier'des Sieges bei Metz im gleichzeitig eröffneten Garten des Saalbaues ein Monstre-Concert statt, desien Ertrag zum Vesten des Denkmals für die gefallenen hessischen Krieger bestimmt ist. Fünf Musikcorps, eine Batterie Artillerie und eine Compagnie Infanterie werden dabei mitwirken, die beiden letzteren behufs Aufführung des Beethoven'schen Tongemäldes: Die Schlacht von Vittoria. — Die Schwurgerichts-Sitzungen des letzten Quartals beginnen am 1. October unter dem Vorsitze des Hofgerichtsraths Franck, als dessen Stellvertreter Hofgerichtsrath v. Ricou bezeichnet ist. Darmstadt, 7. August. Der Großherzog ist heute Vormittag zu einem mehrwöchentlichen Aufenthalt nach Friedberg gereist. Darmstadt, 7. August. Die Negierung verlangt von den Ständen einen Credit von 400,000 fl. als Beihülfe zu dem Theaterbau. Berlin, 6. August. Die „Prov. Corresp." bespricht die Stellung der Fortschrittspartei als Oppositions-Elementes, das, falschen Idealen nachjagend, für die Anforderungen der Wirklichkeit und für die lebendige Entwickelung der Ration das Verständniß verloren habe. Der Artikel erwähnt die von Mitgliedern der Fortschrittspartei hervorgerufenen, gegen jede auch nur annähernd regierungsfreundlichen Candidaturen gerichteten Wahlbewegungen und schließt: Die Fortschrittspartei stellte sich früher in Gegensatz zur Negierung und tritt jetzt in Gegensatz zur Nation, wenn sie durch Absonderung von den Freunden der nationalen Politik sich zur Bundesgenossin staats- und rechtsfeiiidlicher Parteigruppen macht. Das Volk wird von Männern sich abwenden, die der lebendigen Entwickelung des Vaterlandes widerstreben und ihre Mitarbeit all den nationalen Aufgaben der Gegenwart versagen. Die preußischen und deutschen Wähler erkennen, daß die wahre Fahne des Fortschritts im Lager der socialen Politik weht. Dasselbe Blatt constatirt ferner die Erledigung des „Vigilant"- Falles durch die Abberufung des Capitäns Werner. Die Abberufung bestätige die Auffassung, daß derselbe ohne Ermächtigung gehandelt habe und die Reichsregierung jede Verantwortlichkeit für den Vorgang ablehne, welcher die that- sächliche Anerkennung der Madrider Regierung hätte involviren können. Berlin, 6. August. An der hiesigen Universität ist in diesem Semester eilt Vorfall passirt, wie er in den Annalen der deutschen Universitäten wohl noch nicht verzeichnet sein dürfte Bekanntlich besteht hier wie aus anderen Universitäten die Sitte, diejenigen Studirenden, welche bis zu einem bestimmten Termine keine Vorlesungen angenommen haben, als unfleißig im Album der Universität zu löschen und die Namen derselben mittels Anschlag am schwarzen Brett bekannt zu machen. In dem bezüglichen Anschläge des laufenden Sommersemesters hiesiger Universität figurirt nun auch der Name eines hier studirenden Japanesen und ist dies der erste Fall, in welchem ein Japanese aus einer deutschen Universität wegen Unfleißes im Album derselben gelöscht ist. Berlin, 6. August. In Württemberg scheint der Etiquetlenstreit zwischen dem Fürsten des Landes und dem preußischen Commandeur der dortigen Truppen, oder vielmehr zwischen der Königin Olga und der Frau Generalin wieder beigelegt. Der General von Stülpnagel bleibt. Es hat der Allerhöchsten Intervention des Deutschen Kaisers bedurft, um die beiden streitenden Theile zu versöhnen, wenn auch nur äußerlich. Dem General von Stülpnagel ist von dieser hohen Stelle bedeutet worden, auszuharren, auch wenn seine Gemahlin durch die neue Hofordnung der Königin Olga sich „declassirt" findet, und König Karl hat sich bereit finden lassen, den preußischen General trotz der Declassirung seiner Gemahlin zum Verbleiben zu ermuthigen. Etwas dunkel, aber, wie es scheint, ziemlich ironisch, sagt er in seinem Handschreiben au den preußischen Commandeur seiner Truppen: „Er könne sich ja selbst seine Stellung nehmen." Wir wollen uns nicht abmühen, den Sinn dieser Worte, die blos auf die Hofetiquette sich beziehen, zu beleuchten. Dem preußischen Commandirenden wird überlassen, für seine Gemahlin den alten Rang in der Hofordnung der Königin Olga wieder zu erobern. Aecht kleinstaatlich und kleinhöflich. So etwas passirt noch im Deutschen Reiche. Man rächt sich durch Abänderungen der Hofetiquette, wo die Rancüne sich anderswie nicht mehr äußern kann. Man begreift übrigens die üble Laune der Tochter des Kaisers Nicolaus von Rußland und der Inhaberin des Königlich Württem- bergischen ersten Infanterie-Regiments und des vierten Reiter-Regiments. Neber eben diese Regimenter der hohen Dame führt ein preußischer General das Commando. Kann man dem kraft Vertrag und Reichsverfassung fungirenden Preußen nicht beikommen, so wird dafür die Gemahlin desselben in der Hofordnung „declassirt", und der galante Ehemann hält es natürlich für angezeigt, seinen Posten zu quittiren. Gott sei Dank, daß durch Kaiserliche Vermittelung die alte württembergische Hofordnung wieder hergestellt zu werden scheint. Königin Olga Nicolajewna wird sich ihre Opfer bald anderswo suchen müssen. Es glückt ihr nicht immer wie mit unserem Gesandten v. Rosenberg. Als im Juli 1870 der plötzliche Gewittersturm Württemberg an die Seite des schützenden Preußens gerissen hatte, als der Kronprinz von Preußen in Stuttgart erschien, um aus den Händen des Königs den Oberbefehl auch über die württembergi- schen Truppen, inclusive der Leibregimenter Olga's, zu übernehmen, hielt es Herr v. Rosenberg für gestattet, dem Kronprinzen einige national-liberale Männer ans Württemberg persönlich vorzustellen. O weh, der Kronprinz wohnte als Gast im Königlichen Schlosse, in gleicher Etage mit der Königin Olga, und hier durfte er drei leitenden Mitgliedern der deutschen Partei die Hand drücken? Herr v. Rojenberg mußte dafür büßen. Eine Aenderung der Hofordnung war hier an ihrer Stelle. Diese hat die Tochter des verstorbenen Nicolaus für Frau Generalin v. Stülpnagel aufbewahrt. Berlin, 7. August. Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt die Meldung französischer Privat-Telegramme von einer Reise des deutschen Consuls in Cartagena nach Madrid, um zwei von dem deutschen Geschwader genommene Jn- surgentenschiffe der spanischen Regierung zur Disposition zu stellen, zuverlässiger Quelle zufolge als unbegründet. Königsberg, 5. August. Die Cholera ist, wie der „Ostpr. Ztg." gemeldet wird, auch in Braunsberg in heftiger Weise zum Ausbruch gekommen. Die Zahl der bis gestern daselbst erkrankten Personen betrug 174; von diesen waren 67 gestorben. Eine Compagnie deS daselbst garnisonirenden ostpreußi- schen Jägerbataillons Nr. 1 hat in dem dortigen Stadtwalde Baracken bezogen. — Hier in Königberg hat die Zahl der an der Cholera Erkrankten die Ziffer 100 bereits überschritten. Königsberg, 6. August. Die „Ostpr. Ztg." meldet das nunmehr osficiell constatirte epidemische Auftreten der Cholera, an der bis gestern 164 Personen erkrankt und 85 verstorben seien. Die Zahl der täglichen Erkran- knngsfälle beziffert sich auf 20 bis 25, die der Todesfälle auf 10 bis 12. Die „Ostpr. Ztg." fordert im Hinblick auf die Epidemie die Unterlassung des am 9. d. Mts. beginnen sollenden Manövers. Breslau, 4. August. Der soeben veröffentlichten Abrechnung über die Kosten der im März d. I. stattgehabten Arbeitseinstellung resp. Aussperrung der hiesigen Bnchdtucker entnehmen wir Folgendes: Die Einnahme beläuft sich auf 2483 Thlr. 14 Sgr, die Ausgabe auf 2422 Thlr. 22 Sgr., es bleibt also ein Kassenbestand von 60 Thlr. 22 Sgr. Die zum deutschen Buchdrucker- Verbände gehörigen Buchdrucker brachten 2!64 Thlr. 23 Sgr., die übrigen 318 Thlr. 21 Sgr. wurden von Arbeitern Breslaus, einigen Freunden der Arbeiter (Kaufmann, Jurist) und in der Volksversammlung im Schießwerder gespendet. Jeder Buchdrucker erhielt für jede Woche 2/a deS Durchschnittsver- dienstes, der zu 7 Thlrn. berechnet wurde. Abreisende wurden nach Bedürfniß mit Reisegeld versehen. Rechnet man nun das Drittel hinzu, so ergibt sich für die Gehülfen ein Verdienstausfall von 4633 Thlr.. Wie sich der Verlust der Arbeitgeber beläuft, wird wohl nie bekannt werden. (Schl. Pr.) Dresden, 7. August. Laut dem neuesten ans Pillnitz eingetroffenen Bulletin hatte der König eine weniger gute Nacht; im Uebrigen ist sein Zustand unverändert. Kaiserslautern, 7. August. In der vor dem hiesigen Zuchtpolizeigericht heute zur Verhandlung gekommenen Verläumdungsklage der Eheleute Martin aus Kusel gegen den Bischof von Speyer erklärte sich der Gerichtshof trotz der Einrede des erschienenen bischöflichen Vertreters für competent, vertagte indeß die eigentliche Verhandlung bis zum 21. August. Aus dem badischen Schwarzwalde, 4. August. Ueber die Katastrophe in Rosenfeld, der acht badische Landeskinder zum Opfer gefallen sind, erhält die „Franks. Ztg." einen ausführlichen Bericht, dem wir Folgendes entnehmen: „Am 31. Juli traten, nach Abzug von Cdmmandirenden, Kranken, Wachen rc. hundert Mann, unter Commando des Premierlieutenants Müller, den Marsch zum Regimente nach Freiburg an. Um 12y2 Uhr Mittags, b ei 26 Grad Reaumur im Schatten, rückte Müller zu Rosenfeld in Württemberg ein: achtTodte und eine große Anzahl Kranker lagen auf einer Strecke von etwa 400 Metern auf der Landstraße vor dem Orte! Ein Unter- officier — das sahen viele Leute — gab einem Niedergefallenen einen tüchtigen Tritt und gebot Aufstehen; der Mann richtete sich auf, stürzte um und war tobt! Der Herr Premierlieutenant brachte die Nacht zu Rosenfeld zu und marschirte am folgenden Tage mit dem Neste seiner Leute ab. Er ließ nicht einen Mann zur Pflege der Kranken, zur Beerdigung der Todten zurück, auch keinen Ofstcier oder Unterofficier. Die Todten ließ er vollständig entkleiden und nahm Alles mit Die Bürger von Rosenfeld begruben gestern die acht jungen Leute und verpflegen nach Kräften die Kranken. Unter den Todten befindet sich der blühende wackere Sohn des Gasthofbesitzers Pfaff zu Waldau, der telegraphisch zum Begräbnisse seines Sohnes berufen ward, und von dem niedergeschmetterten Greise, einem im ganzen Schwarzwalde gekannten und geachteten Mann, habe ich diese Details." Wie der Gewährsmann ferner mittheilt, waren die Rosenfelder Bürger so erbittert, daß sie an dem Premierlieutenant fast Lynchjustiz genommen hätten; nur dem energischen Auftreten des Gemeindevorstandes von Rosenfeld habe der Letztere sein Leben zu verdanken. Das würde zwar mit der Mittheilung des Staatsanzeigers nicht stimmen, wonach den Commandirenden keine Schuld treffe, wäre aber nichtsdestoweniger sehr begreiflich. (Hess. Volksbl ) Nürnberg, 4. August. Die Abhaltung des aus den 24. August hier anberaumt gewesenen Congreffes der socialdecmokratischen Arbeiterpartei ist durch Verfügung des königl. Stadtcommiffariats untersagt worden. Das bezirksamtliche Verbot des Congreffes ist motivirt durch Hinweis auf die Tendenzen der Partei, da es sich im Congreß unbestreitbar um Förderung reichsfeindlicher Zwecke handle. Straßburg, 7. August. Die von Zeitungen gebrachte Nachricht, daß hier die Cholera ausgebrochen sei, wird heute amtlich dementirt. Am 1. August sei nur ein tödrlicher Brechruhrfall bei einem sonst ungünstig disponirten Kranken vorgekommen. Zwei weitere Fälle seien leicht geheilt worden. ■Oefterieid). Wien, 5. August, Nachm. Der internationale Saaten- und Getreidemarkt ist heute eröffnet worden. Es waren gegen 1500 Theilnehrner anwesend. Nachdem Uhl aus Wien zum Präsidenten und Straffer aus Pesth zum Schriftführer gewählt waren, berichtete Namens des Wiener Börsenvorstandes der Referent Leinkauf über den Ausfall der Erndte in Oesterreich-Ungarn. Nach dem Berichte ergiebt sich für Ungarn ein Ausfall von 3 bis 4 Mill. Metzen werden sollen. tadt bewahrte aber, vielleicht gerade deßhalb, ihre vollstän- machtlos. Oberhessen '4% 5-0/0 Pistolen 9 39—41 -8 1864r 152*,, DreichmaMnen -den- Emil Fischbach. tauben der chießlverdn »schnittsver- ) Bedürfuiß ^Gvüzei- ;er Eheleute (Sjerifytyof etenr, m- stehung des Feuers schuld wäre. Der Letztere ist von der Polizei-Verwaltung verhaftet worden. Preis pro % Pfund-Büchse 42 kr. Gießen. der Serlufi P W iigeiiosseiM ft sein Zu- PrioritäfeiL östr. Stsb. Prior. 60% östr s. Lombard 49 Livorneser 33% Toscaner 54 Elisabeth.-Prior. — Ferner wurde der Vorstand der Wiener Frachtbörse beauftragt, eine internationale Comnnssion bis zum nächsten Jahre provisorisch zu bestellen, in welcher alle Länder des Continents vertreten sein und der alle vorliegenden Anträge bezüglich der Transport-Angelegenheiten und der Geschäftsusancen überwiesen Waizen gegen den Durchschnitts-Ertrag, für die cisleithanische Neichshälfte in Warzen eine volle Mittel Erndte. Der Ausfall an Roggen beträgt für Cislet- thanicn 10 Millionen, für Ungarn 6 Millionen, zusammen 16 bis 17 Millionen Metzen gegen eine mittlere Erndte. Der Ertrag an Gerste und Hafer ist in beiden Landestheilen der einer vollen Mittel-Erndte. Die Exportfähigkeit Oesterreich - Ungarns läßt sich auf 4 Millionen Metzen Waizen und 5 bis 6 Millionen Metzen Gerste taxiren, dagegen wird ein namhafter Import von Roggen erforderlich sein. Rach. den Berichten der Vertreter von Bayern, Württemberg und Norddeutschland über den dortigen Erndte-Ausfall, der im Allgemeinen ein wenig günstiges Resultat aufweist, wurde einstimmig beschlossen, pr- Zkg.« Mnlmen. ausgestellt waren, verkaufen wollte. Da die vorige Entwendung inzwischen bekannt geworden, wurde die Auszahlung beanstandet und der Besitzer der Wechsel von einem Polizetdiener in Empfang genommen. Derselbe entsprang aber eiligst, wurde jedoch wieder ergriffen und der Polizei-Verwaltung vorgeführt. Hier gestand er, daß er die beiden an die Marg. Jockel gerichteten Briefe unterschlagen habe, und daß er der Briefträger Schmitt von Nidda sei. — Da derselbe auch amerikanisches Papiergeld besaß, so ist anzunehmen, daß er das Erbrechen und Berauben der Briefe schon lange betreibt. Die jetzt eingeleitete Untersuchung dürfte Weiteres, an das Licht bringen. Gießen, 8. August. Gestern Morgen %4 Uhr brach in der neben der Main- Wescr-Bahn gelegenen Schneidmühle des Herrn A. Euler Feuer aus, das bei der Masse des vorhandenen Brennstoffes große Dimensionen angenommen haben würde, Unta den । mrd, md s über die uösperrunz beläßt \\&) . es bleibt Vuchdrucker- - iliiiimehr rfeni 164 en Erkran- ö 12. Die des am lxx Nw die Ziffer 3°/o 3°,o 3% 5°/o 5°/o Goldsorteu. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57—55 Vermischtes. London, 4. August. Die Zeitungen sind heute gefüllt mit Berichten und Klagen über den schrecklichen Unfall, der sich vor der Bahnstation Wigan zugetragen. Die Einzelheiten lassen die Katastrophe leioer nicht geringer erscheinen, vermehren vielmehr bie Opfer. 11 Tod le und 25 zum Theil schwer Verletzte ist das Resultat der Entgleisung. Unter den Verletzten befindet sich eine Frau, die drei Kinder in diesem entsetzlichen Unglück verloren hat und selbst gegenwärtig schwer darniederliegt. Der Zug, bestehend aus 25 Wagen und zwei tüchtigen Locomotioen, verließ die Easton - Station der London- and North-Western Railway um 8 Uhr Freitag Abends und sauste mit einer Geschwindigkeit von 50 Meilen per Stunde nach Carlisle zu. Alles war in Ordnung, bis der Zug eine Viertelstunde später, als er sollte, vor Wigan ankam. Die Signale zeigten „sicher" und siebenzehn Waggons hatten bereits den Wendepunkt hinter sich, als der Rest der Wagen aus einer bisher noch nicht ermittelten Ursache entgleiste, sich 60 Schlitte etwa hinschleppte und dann nach allen Richtungen hingeschleudert wurde. Die Wagen bäumten sich theils gegeneinander, theils wurden sie auf den Perron geschmettert, wo sie eine schreckliche Zerstörung anrichteten, theils wurden sie buchstäblich in Splitter aufgelöst. Selbstverständlich wird eine Untersuchung über die Ursache des Unfalls angestellt werden- Im Publikum ist man sehr erschütte-t, einmal, weil jetzt gerade die Reise-Saison anfängt, und dann, weil diese Bahnlinie sich sonst durch Sorgfalt auszeichnet. ' j. t)tT Mm I »Bändig k.. 8. *58% k. 8. 100 k. S 104% k. 8. 105% k. 8. 93% k. 8. 105% k. 8. 105 k. 8. 117% k. 8. — k. 8. 92% k. 8. 105% m. 8. 105 1. 8. 105 Lokal-Notiz. Gießen, August. (Erwischter Brief Lieb.) Man hat oft beklagen hören, daß so viele Briefe, die in Amerika nach Deutschland geschrieben worden, nicht an ihre Adresse gelangt — daß namentlich solche erbrochen und unterschlagen worden seien, deren Schwere ver- muthen ließ, daß sie Papiergeld oder Wechsel enthalten möchten. Derartige Klagen hat man besonders häufig aus einzelnen Bezirken der Provinz Oberhessen vernommen. — Vor etlichen Monaten wurde auch ein an die Maria Margaretba Jockel zu Geißnidda gerichteter Brief, der einen Wechsel von 100 fl. enthielt, gestohlen und ocr letztere von einer seither nicht bekannt gewesenen Frau hier einkassirt. Gestern Nachmittag kam ein junger Mann hierher, welcher abermals zwei amerikanische Wechsel über 100 und 30 fl., die in Amerika für die M. Marg. Jockel äraukreich. Paris, 5 August. Nach Berichten aus Nancy regiert der Maire seit vier Tagen ganz allein in dieser Stadt. Der Präfecr Doniol, der nur 20 Gendarmen und eben so viele Polizeidiener zu seiner Verfügung hat, ist ganz lieber bie [er gefallen olr Folgen- nben, Kran- rlieuienanta 2 Uhr Mil- lofenfeld in en auf einer 6in Unter; einen tüchti- zle um und KiiMlermehFs, bestehend aus Milch, Waizenmehl und Zucker übertragen haben. Rohrbach (Amt Eppingen, Baden) 1873 Giffey L5 Schiele. Auf Vorstehendes Bezug nehmend, empfehle dieses seit mehreren Jahren in Deutschland so vielfach in Anwendung gebrachte und von berühmten Aerzteu anerkannte, vorzüglichste und billigste Nahrungsmittel für Säuglinge und kleine Kinder, die Muttermilch vollkommen ersetzend, auf's Beste. dige Ruhe. Die Berichte aus den übrigen Provinzen besagen alle, daß die Präfecten willkürlicher auftreten denn je. Vor Allen zeichnete sich Ducros in Lyon und Champvans im Herault aus. Letzterer hat nicht allein in Marseille zwei Kaffeehäuser, die am 14. Juli eine dreifarbige Fahne aufgepflanzt hatten, sperren lassen, sondern hat auch die rothen Blumen für aufrührische Abzeichen erklärt, die nicht mehr verkauft werden dürfen. In Bagnols für Cöze ließ er einen Blumenladen schließen, weil der Besitzer sich nicht dazu verstehen wollte, seine rothen Blumen aus dem Schaufenster wegzunehmen. Im Nord-Departe ment fangen die Präfecten und Unterpräfecten, die sich bis dahin noch etwas gemäßigter gezeigt hatten, an, ebenfalls zu wnthen. So ließ derUnterPräfect von Dünkirchen vor zwei Tagen alle Zeitungsträger des dort erscheinenden „Phare" von Polizei-Agenten verhaften und untersuchen, ob sie nur für feste Abonnenten bestimmte Exemplare bei sich hätten. Die Blätter in der Provinz müssen nämlich seit dem 24. Mai auf den Prüfecturen und Unter-Präfecturen ihre Abonnenten angeben und dürfen nur solche bedienen. Probenummern verfallen dem Colportvge-Gesetz. Man ergriff diese Maßregel, damit die Oppositionsblätter bei wichtigen Gelegenheiten, wie bei Wahlen u. dgl., nicht Exemplare gratis vertheilen lassen können Aehnliche Dinge werden von allen Punkten gemeldet. Auch in der dem Ordre Moral sonst so ergebenen Venbüe scheint die Kampf-Regierung schon auf Widerstand zu stoßen. Zum wenigsten stlspendirte der dortige Präfcct eine Zeitung für zwei Monate. Lyon, 7. August. Das Journal „Decentralisatwn^ publicirt ein Breve des Papstes auf die ihm von 100 Deputaten der Rechten von Paray le Mo- nial zugegangene Adresse: Der Papst habe ein Wiederausgehen der eonne der Gerechtigkeit über Frankreich bezweifelt, aber die Jungfrau Maria selbst spreche die Wiederherstellung des Königthums Frankreichs aus. Die Pilgerfahrten seien ein Engeln und Menschen wohlgefälliges Schauspiel; er (der Papst) beglückwünsche deshalb Deputirte und Regierung und verkünde das Ende der Jrrthumsherrschaft und das Wiederaufstehen der Größe und des Ruhmes Frankreichs. Frischliäckkr ; u Gießen. Sonntag den 10. Auguft. Wilhelm Löber an der Brandgasse, Heinrich Kuhn auf dem Kreuz und Louis Schneider in der Neustadt. lewährsniaiin ; fte an dem W-« * [ein t*'f , Mdest»' lei i» du«h .Meldung 18 in Car- nnieiie „ Papierrente 61% Spanier, neuest. 3% 171 2 Amerik. Bonds 1881r 1001, „ » 1882r 97% „ „ 1885r 98 % » n 1887r 99’,., Versteigerungen. 3567) Dienstag den 12. August, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Wohnung des Herrn Musikdirectors Micklcr, im Hause des Herrn Buchhändlers Ferber am Kirchenplatz dahier nachverzeichnete gut erhaltene Möbel freiwillig versteigert: ein feines Tafelclavier von Schiedmayer Söhne in Stuttgan, 4 Sopha, darunter, 1 Schlafsopha, Bettstellen, Kleiderschränke,! 1 Waschtisch, 3 Nachttische, 1 Schreib- fecretcir, 2 Büchergestelle, Tische, Spiegel, Stühle, Küchenschränke, Küchengeräthe und sonstiger Hausrath. Gießen, den 5. August 1873 M. Pilger. Actien« Frankf. Bank 146 Frankf. Vereins-Kasse 114 Darmst. Bankact. 411 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1025 Oest. Creditact. 237% Galizien 118 n doppelte 9 39—41 Holl. fl. 10 St. 9 52-54 Ducaten . . 5 31—33 20 Frankenst. 9 20—21 Engi. Sover. 11 46—48 Kuss. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 25—26 Actien. 5U o östr. F. St. E. B. 351 Lombard. Bahn 196 Ludwigsh. Bexbach 188% Maxbahn Bayer. Ostbahn 119 ,4 Rhein-Nahebahn-Acr,. — Hess. Ludwigsb.-Act. — - Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto W"1 d-r ‘W'nibtrgi. । h'ck es j ’J »o^nte j S'" Olga, b'e H-»d ’ d-r Hy,, Ij :lltorbeiien Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle td. | zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsam!' j Johann Maria Farina in Köln. ! Aeilgebotenes. Einmacheffige in bekannter Güte empfehlen (3501) I. A. Busch Söhne. 3620) Die Hafererndte von 2 Acker ist zu verkaufen bet I. Roth. 3619) Alte Treppen und Fenster hat ,u verkaufen Gg Wilh. Weidig am Markt. tiörseiinachrichlen. 7. August 1873. do. II. Emiss. 84- .. Aiileheiisioose* Darmstädter fl. 50Loose 205 % n n 25 „ Kurh. 40 Thlr. Loose 6'3% Nassau 25 fl. — Braunschweiger 22% 30,0 Oldenburg. ä40Thlr. 37 40,0 bayr. Präm.-Anl. 1111/4 4% badische Locse 109% Badische fl. 35 Loose 69 Oestr. fl. 250 v. 1854 92% 1858r Prioritätsloose 195% 1860r Loose 92% wenn die Bewohner des Gebäudes dasselbe nicht sofort mit Energie und Lebensgefahr —o—............. mm .y , . , , . - gelöscht hätten. Wie das Feuer entstanden, ist noch nicht recht klar. Es wurde bis alljährlich im August in Wien einen internationalen Saatenmarkt abzuhalten. Nachts 11 Uhr gearbeitet und wäre möglich, daß Funken, welche die Maschine ausge- ™ c v cnx' t Cr—x ........rooifcn, in der Menge feiner Sägespäne fortgeglimmt hätten; — auch ist es möglich, daß ein Arbeiter, der bis gegen 11 Uhr zwischen den leicht entzündlichen Stoffen Cigarren geraucht und ein nicht verwahrtes Petroleum-Licht benutzt hatte, an der Ent- Preuss. 4%o/o Oblig. 104% Frankf. 3 %°/o Oblig. 87 Nass. 4%0 0 Obi. 95% Kurhess. 4u,o „ 96% Gr. Hess. 5% Obi. — n „ 40/0 n 991/4 n n 3%0/0 „ 95% Bayer. 5%0 „ — n 4>,.o 0 1jährige 101% n 40 o 1jährige 96'/4 Wörternd. 41/2° u Obi. 1U1 Baden 4%°/o ObL c. E. L. 101 Oesterr. Silberrente 66% 3522) Neue eingem chte Gurken empfehlen ______I A. Busch Söhne. Ein Klavier zu verkaufen. Näheres bei der Erped. d. Bltts. 3507) Feinste Lyoner Gemüsenudeln empfehlen ______I A. Busch Söhn e. | Frühkartoffeln sind von jetzt an wieder zu haben bei Th. Rautenstrauch an der Schoor. 3549) Einmach - Essig empfiehlt________Gg Wilh. Weidig. Neue holländische Dollhäringe empfehlen 3397) A. Busch Söhne. 2818) Backsteine, im Ofen gebrannt, empfiehlt I W. Delgehausen Nachfolger L. WolShofer aus Weilbnrg a. d. Lahn. für Hand- und Pferdebetrieb in verschiedenen Arten find bei uns ausgestellt und können zu jeder Zeit in Betrieb angesehen werden. Preise billigst. (3401 Gießen, 24. Juli 1873. Flick Kröll» 3328) Wir beehren uns hiermit anzuzeigen, daß wir Herrn Emil Fischbach, Seltersweg in Gießen, das General - Depot für Gießen nnd Umgegend des von uns zubereiteten Wechsel. i Amsterdam Lam'sche Dresch-Maschinm KÄW.» ->» Mitglieder W««~ UaUmn,.!»’»"> g> )«• «i-fnW. «• «*». »->*- ■* **•«•* »»•>«>« <>■« •»■ etr.16 Gießen. (2840) 9 (3604) Agenten und Inspectoren Ammkiinische Manz-Maschrri von F. Ochs, Franlisurl «. M ♦1 Kaiserhofstrafie 1L Annoncen-LXpedition Central-Bureau: Frankfurt a. 9JL und billige Bedienung. Zeitungs-Catal oge gratis u. franco. Redaction, Druck unter Leitung seines Kapellmeisters Herrn Krausse. Anfang 6 Uhr, Ende 11 Uhr. Entree 9 fr. I werden von einer deutschen Lebensversicherungs-Gesellschaft ersten Ranges zu hohen Provisionssätzen, sowie mit fester Besoldung , Reise - Diäten und Anrechte auf Alters- tu Wittwenpenstoncn an gestellt. • Bewerbungen mit Referenzen unter <-• 3391 durch die Annoncen - Expedition von Rudolf Mosse in Fr ante r n. Ff. 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Vext Construction sind schon in 12,000 Exemplaren vom Unter zeuhne^u geliefert^w^^^ besten Beweis für di- all^meine Anerkennung dieser praktischen Maschinen und für den Vorzug, welchen sie durch ihre Preiswürdigkeit, solide Ausführung und vorzügliche Leistungen bei den Landw^theu^genießewjrd nd[)ere Auskunft ertheilt und ein illu- die Herren Flick « Kröll in vermischte Anzeigen. 3611) Ein im Wurst- und Brodichneiden kundiger Mann kann bei den letzt aus Frankreich kommenden Truppen, welche am hiesigen Bahnhof bewirthet werden, - mit Leichtigkeit ein Remuneratiönchen von etlichen 100 st-verdienen. Näheres Proletarierstraße. 3616) Ein in gutem baulichen Zustande befindliches htrrschaflliches Landhaus nebst eingeschlossenem Hofe und Garten in Stammheim, einem frequenten, freundlichen durch gute Straßen mit den Stationen F?iedberg, Nauheim, Nieder-Wöllstadt der Main-Weser-Bahn; Ranstadt und Stockheim der Oberhessischen Bahn verbundenen Orte der Wetlerau, ist billig zu vermiethen. Das- S’Wniitio , Nten’ 3617) Wir bringen hierdurch wiederholt zur öffentlichen Kennt- niß, daß der nächste hiesige Krämer- und Diehmarkt Montag den 25. August l. I. abgehalten werden wird. Lauterbach, den 7. August 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Lauterbach: L i st. Gröhes Cancers ausaeführt vom Musikcorps des II. Großh. Hess. Inf. - Reg. Nr. 116, Aus ijvtite lcamiu Erledigung^ Nki hier einj v. Raber ui das Reilh Aesetzes von Anschaffung den, roeW i i ihöne M Lor allen d mit) fireii/iei Eisenöchl t von Mainz bn v. I. du kcnburgs unt keaburg denj tach Darmff ttn Arheilger genannten A' Kanisurt, d> Meiterzüge^ erM, bei Bessnni gelegenen iS W Sd)ud Fulda zu tii hei der Hallt Tllenbergefisc zründai/ in i daselbff. Uel Wschnhderii bnznsammen cverdrn. Es Wd)lid)e Erl ibillete, der der Echichü Darv zweiten | !u verfolgen. . Mait tn Großh. z Zweiguli trerbindim^ rN tzuishf beu PeNch Handels Bf,i unter 1 peinlich, b, ^reffenden! lln9 gkkomm 5C em . Wesnin 2 Mmdf ’ > mit r "^mtn fff S8tti ,7 dtt E^ ”e von, 1 te.w i-° ? »ooizs S', L Manuscripte und Acten, welche nach dessen Wegzüge von hier bei dem verstorbenen Criminalrichter Herrn Hopfner deponirt waren dem Unterzeichneten einaehändiqt worden mit dem Wunsche, daß eine Sitzung der Verewsmttglceder veranlaßt werde, um über mehrere den Verein betreffende Angelegenhetten Be> mw* i i Die Pfand- Uiid Leihanstalt befindet sich von heute an in dem von mir erkauften früher N e h. ineyer'schcn Hause am Cauzleiberg. Gießen, 4. August 1873 K. Eiruncbuum. Repräsentanten in allen grösteren Städten Europa s. Turnfest. i Am 16. August d. I. findet im Schutzengarten die ' "" n.nnfir ffuüeffeicr her Akberreichunst unserer Vcreinb|al)ne, Lng seines Kapellmeisters, Herrn Krausse, ausgefuhrt. | Hi'r^' lnbtl eröebeu,t euVorstand des Wetzlarer Allgemeinen Turnvereins. r3j87)----------- " " - . undVerlag der Brühl'fchen Univ.-Druckerei (Fr. Cdr. Pietsch) in Hetzer. Indem ich dem mir kundgegebenen Wunsche entspreche, beehre ich mich, bte Herren Mitglieder und Freunde unseres Vereins auf Areitaq den 8. d. M., Abends 7 Uhr, einet Sitzung in dem Saale der hiesigen Realschule in aller Ergeben- ijeit emiulaben.^ g 1873. »I-. Glaser I v Professor. 3615) Ein kleines rnöblirtes Zimmer zu! vermiethen. Neuenweg Lit- B Nr. 104. s 3610) In der unteren Etage meines Hauses ist eine Familienwohnung zu vermiethen. Ernst Heifiemann. 3609) In Lit. D- Nr. 18 ist eine Stube an eine stille Person zu vermiethen- =4) ®«.rn ««»«.. •«»»«> XtfwÄÄÄ LL .....»,nW- II ÄÄÄ * W»™ ”• -feiSlSÄ® nimmt Auftrage zum Waschen VOll^ »den auf's Wärmste empfohlen werden. herarrtchlct. Muster l-egeu zur Anstchl offen. 1--------——^-^TrT7T 3542) Reue holl. Voll-Haringe , 3584) WegenBersetzang des emvfiehlt Carl Hojsmann. Kerru ^»ofg.-Ralh Maurer Schuh gegen die Cholera!l!oHs per I^Rovember andcr- UmUkisllt-Magen-Listlicnl ^R.'^pp'en"heimer Sohn.--—- ~ . ~ '.•»•«swKWciizcl s teilririi Neue holl. Vollhäringe empfiehlt Gg. Wilh. Weidig (3618) am Markt. 3594) 20—24 Fenster stehen zu ver- kaufen bei Gg- Unverzag^t- 3612) Neue holl. Voll - Häringe em- pfichli I. G. L. Bapst- . mufitalffcbe SBublifotton der Jetztzeit »mfastt w ihrem Jnha t- moderne Musikleben in Gesang und Spiel in so reichhaltiger, gediegener und edler Weise, als die in H enrp Litolfs's Verlag in Br nun s ch weig erlchemende <.kdiifd)c Welt 1 meldie seit den fast verflossenen zwei Jahren ihres Bestehens bewiesen Hai.daß sie mcht allein die so kostspieligen Separat-Ausgaben moderner Composttionen vollständig ersetzt, im'dern daß sie auch durch den ihr innewohnenden Charakter der Mann,g alt,gk-, und k^siPAPHhrit hpi cuSfcbtieftlidjer Originalität, die edlere musikalische Richtung der Zelt .n' na^und^ SÄ n^ um assmder Weise vertritt und durch die Auswahl der in ihren Monatshestm enthaltenen, jeder Besähigung angemessenen Campas,twneu allen ihren Abonnenten zugänglich macht. _ _ _ _ exo CIYltf von der Anglo - Swtos - Condensed - Milk - Comp. in Cha« 5 Condcnmte s2)itlü) (Schweiz), pr. 39 fr, empfiehlt ' Emil Fischbach 3485) Ein möblirtes Zimmer mü Ca- binet zu vermiethen und den Septemder zu beziehen. Zu erfragen in der Jie stauration Gerhard.otl xutuuu«, ...... 3086) Zwei, sTamMmwohnungm Habchenau allemZuÄ7pt. t Oetober zu mrmllthen.Mich°-^^Dienst^gesucht. Zu ersragen