g. Mette. stand. ich, x iihre und ew.? mn9 Prompter i M Rach. Hause, der uit Wirth e Bedang fock. Ritter." (44li ■ wn. ent Wohnung w- leiijtabt wof- uhmacher. esseö, tn Mainz. eschafk. bar, j« iee erifo« S'S'" inften, W (3976) affen j« d« 11* bGB'Ä Ä 8e,*| KK- M-"d< Ä HfZ »te8 vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Gießener Anjeiger. Erscheint täglich, mit AuL* n«hme Sonntag«. Expedition: Eanzleibera, 8it. B. Nr. 1. Anzeige- und Mmtsßlatt für den Kreis Aiessen. Nr. Dienstag dm 7. Octolier is23« gBMWaiiiilfliiTii^MBMaWMWH^BBBMaWIIIMIWW'MIIKWIW^iM^MhiaKagfWE^aSBaBa^i^'fiiBiBHiPBiUdaSBgeaaF^gMMaMiP!^^ fl ni t f i cf) e r Theil. Betreffend: Die Feststellung ,'und Erhaliung der inneren Grenzen. Gießen, am 3. October 1873. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großhersoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Mit Bezug auf unser Ausschreiben Nr. 9 vom 12. August 1867 fordern wir Sie auf, die Grenzbegehungsprotokolle der Feldqcschworenen baldigst an uns einzusenden. Sre wollen sich hierbei zugleich nach Vernehmung Ihrer resp. Gemeinderäthe und — wo es sich um gemeinschaftliche Gemarkungsqrenz- EnU! < „ — "a(7 ^ene^men mit ben betr. Orts-, bezw. Gemarkungsvorständen über die Wahl desjenigen Geometers I. Klasse äußern, welchem die Wtederherstellung der fehlenden Grenzsteine zu übertragen sei. v. Roder. B e k a n n L m a ch u n g. Die Ackerbauschule zu Friedberg betreffend. Der Unterricht in unserer Anstalt beginnt^ in zwei Abtheilungen am 3. November d. I. und umfaßt folgende Gegenstände: ^Lbtheilung. Wöchentliche Stunden: Deutsch 4, Schönschreiben 2, Geographie 2, Geschichte 2, Rechnen 4, Geometrie 2, Zeichnen 2, Gesteinslehre 1, Botanik 2, Physik 2, Chemie 4, Bau der Hausthiere 2, Ackerbau 4, Obst- und Gartenbau 1, Thierzucht 2. Obere Ab theilung. Wöchentliche Stunden: Deutsch 2, Landwirthschaftliches Rechnen 2, Feldmessen, Rivelliren, Planzeichnen 3, Geometrie 2, ^bysik 2, 4, Zoologie 2, Botanik 2, Thierheilkunde 2, Allgemeiner und specieller Pflanzenbau 3, Obst- und Gartenbau 1, Betriebslehre 3, landw. Buchführung 1, Wiesenbau 1, landw. Maschinenkunde 1, Thierzucht 3, Volkswirthschafslehre 1, Landwirthschaftsrecht 1. r, Unterricht wird ertheilt von den Herren: Dr. Heuser (seither Vorstand der Ackerbanschule zu Eppingen, Baden), Rückert, Landwirthschafts- lehrer und Abtherlungsvorständen, Lehrer an der Musterschule Bitsch, Kreisveterinärarzt 0r. Born, Wiesenbaumeister Greb, Seminarlehrer Dr. Heidt, Reallehrer Dr. Klein, Reallehrer Lang, Seminarlehrer Süß, Seminarlehrer Wahl, Lehrer an der Musterschule Weinel. , D^r Unterricht wird durch Excursionen, Demonstrationen und mehrere Sammlungen unterstützt. Jeden Abend finden von 7—9 Uhr Wiederholunas- Urbeltsstunden unter Aufsicht eines Lehrers statt. Aufnahmefähig sind junge Leute vom 14. Lebensjahre an, welche die in einer Volksschule erreichbaren Vor- kenntniste besitzen und nut den Practischen Verrichtungen der Landwirthschaft liicht ganz unbekannt sind. Neueintretende werden in die untere Abtheiluna auf- genommeu. Die Schüler des Wintercursus 1872/73 rücken in die obere Abtheilung vor, ebenso diejenigen Neueintretendeu, welche durch ein Heuaniß oder eine abzulegende Prüfung als hlerzu befähigt erscheinen. Das Verhalten der Schüler in- und außer der Schiile wird streng überwacht. Das Schulgeld beträgt im oberen Cursus 20 fl., im unteren 25 fl. Anmeldungen können bei dem unterzeichneten Curatorium erfolgen und werden wegen der räumlichen Einrichtungen möglichst frühzeitig erbeten. Ausführliche, den Lehrplan enthaltende, Prospecte, sind von den Herren Directoren der landw. Bezirksvereine, sowie von uns erhältlich und sind wir zu jeder weiteren Auskunft, gleichwie zur Vermittelung von Wohnungen gerne erbötiq Friedberg, im September 1873. Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Trapp, Li n deck, Haas, ________________________________ Regierungsrath. Rentamtmann. Kreisassessor. politischer Theis. neter Hand der Restauration der Bourbonen widersetzen wollen. Die Republikaner der verschiedensten Färbung treten unter der Aegide ihrer Parteiführer jetzt zu einer Gemeinsamkeit, nicht des Handelns, sondern ^der Berathung zusammen, sie scheinen noch immer in der Hauptsache ihre zu- (wartende Haltung bewahren zu wollen. Die Republikaner hätten die Gelegenheit gehabt, durch das Bündniß mit den Bonapartisten einen Widerstand zu Das jetzige Manifest oder der jetzige Brief ist nur erst den Versuchen in der Probe vergleichbar; zur Haupt-Gala-Vorstellung, zur Königs-Proclamation wird noch ein zweites, ein deutlicheres Manifest nothwendig, in welchem die Trico- lore offen flattert und außerdem die Verheißung einer Constitution steht, etwa der Constitution von 1814, welche die ultramontane Majorität der Nationalversammlung noch besonders zu Gunsten des Papstes und der ultramontanen Clique zustutzen könnte. Warum sollte nicht auch der modermfirte Prätendent der Jesuiten von den Regierungskünsten Louis Vonaparte's Gebrauch machen? Wenn Napoleon III. nach seiner Thronbesteigung sagen durfte: „Das Kaiserreich ist der Friede!", so würde es sich entschieden nicht schlechter ausnehmen, wenn Graf Chambord in seinem definitiven Prätendenteu-Manifest die Behauptung aufstellke: „Das Bourbonen Königthum ist der Friede !" Hat doch der „Roy" bereits erklärt: „Das Phantom eines thöricht unternommenen Krieges unter unmöglichen Umständen sei kein Argument, das eine ernste Antwort verdiene." So mit allen Prätendenten-Requisiten früherer oder späterer Entwickelungs-Phasen dürfte der von der Nationalversammlung alsdann als „Roy" pro- clamirte Graf Chambord mit einer gewissen Hoffnung auf Gastfreundschaft vor seine Franzosen treten. Die große Nation hat es sich ja gefallen lassen, wie der um das Vaterland verdiente Thiers von einer ultramontan monarchistischen Clique gestürzt wurde, die große Nation erträgt noch heute die Regierung der Männer der Ordnung vom 24. Mai, Frankreich braucht Ruhe, Henri V. verspricht dieselbe. Es ist deshalb keineswegs unwahrscheinlich, daß auch die guten Pariser dem Grafen Chambord die Rückkehr auf den Thron seiner Väter gestatten. Es hat auch nicht den Anschein, als ob die Majorität der Nationalversammlung ihre Königsrechnung ohne die Republikaner gemacht hat. Die Republikaner duleeten den Sturz des Herrn Thiers und soviel der allgemeinen Kenntniß zugänglich, werden dieselben die Letzten sein, welche sich mit bewaff- Graf Chambord. „Ich bin entweder ein Prinzip, oder ich bin gar Nichts!" Das ist der Grundsatz, nach welchem Chambord ein Vierteljahrhundert lang gehandelt, aus Grund dessen er bei allen Staatsumwälzungen in Frankreich die Verführungen seiner eigenen Partei, seiner Nathgeber, der Jesuiten zurückgewiesen hat. Der in einen politischen Schlaf gebannte legitime König von Frankreich, Henri V., erschien bis jetzt als eine alte feudale Ruine, der man die Achtung, die man dem Alten zollt, wenigstens nicht versagen konnte; weil er selbst jeden Fortschritt in der inneren Entwickelungsgcschichte Frankreichs seit 1789 perhorrescirte, legte man nicht den Maßstab der Gegenwart an seine Person; man sah in ihm den überwundenen Standpunkt, zuckte die Achseln und sagte unter verschiedenen Gefühlen: „Der Prinzipienmensch von Frohsdorf." Jetzt ist es anders geworden, der Einsiedler von Frohsdorf hat sich zu einem Compromiß - Manifest emporgeschwungen, Henri V., zu gleicher Zeit König der Vergangenheit und der Zukrinft, erklärt, daß er keine Partei sei, vielmehr die Unterstützung Aller nöthig habe. Der König der Priester und der Adligen hat sich nunmehr als ein Prätendent von ganz gewöhnlichem Schlage entpuppt. Seien wir gerecht, die Hauptschuld an dieser Metamorphose fällt nicht auf den Grafen Chambord. Dieselben Leute, welche seinem Großvater Carl X. so lange mit Rath und That beistanden, bis die Juli-Revolution von 1830 reif geworden, dieselben Leute haben den Sohn der Herzogin von Berry erzogen. Die Jesuiten verstanden es immer, als Erziehungsresultat den geknickten eigenen Willen, die verlorene Charakterfestigkeit an ihren Pflegebefohlenen zu erzielen. So ist es gekommen, daß Graf Chambord im Augenblick der Krisis bereit ist, seine starren Prinzipien der Opportunität zu opfern. Es läßt sich nicht leugnen, die Majorität der französischen Nationalversammlung hat das Mögliche gethan, dem „Roy" die Wege bis an den Thron zu bahnen, jetzt bleibt dem Grafen nur noch übrig, in der politischen Arena öffentlich den Salto mortale von der Charakterfestigkeit zur Charakterlosigkeit zu machen; die französische Nationalversammlung wird dann keinen Augenblick mehr zögern, zu decretiren, daß das Bourbonen-Königthum in Frankreich wieder hergestellt ist. Freilich so ein Salto mortale läßt sich nicht ohne einige Uebung machen. die Klerikalen verdrängt. Schweiz. Deutschland. October. Den 69 renitenten jurassischen Geistlichen wurde Dfl Lil. hängt worden. Lokal-Notiz. Gläubigen allgemeine Entrüstung und Opferwilligkeit bemerklich macht, einen Lei, 6tinbe(8gerid Wechselproci dann nn bei des Accepta sich der Hei totil tt eine um btm M 4440 lomtnenben herausgckou L Ausgabebudgets, genehmigte den Voranschlag der Staatseinnahmen, sowie das Finanzgesetz und berieth über den Antrag Welcker's auf Vorlage eines neuen Collateralsteuer-Gesetzes. Die Bewilligungen bezüglich der drei ersteren Gegenstände erfolgten in Conformität mit den Beschlüssen der zweiten Kammer. Betreffs des Antrags Welcker's genehmigte die Kammer den Antrag ihres Ausschusses : die Negierung um Vorlage eines neuen Collateralsteuer-Gesetzentwurfes eingehen lassen wollen (und treffen vor Cartagena fortwährend Verstärkungen der Regierungstrnppen em. dagegen), dann, Herr Cor- Die Linien der Belagerer sind jetzt bis Herren ausgedehnt. in den höheren Regionen hier außerordentlich verübelt wird und gegen ihn am allerwenigsten Schonung rathsam erscheinen läßt. Wenn aber die milderen Maßregeln, welche die Kirchengesetze in die Hand geben, nachgerade erschöpft sind, so kann nur dann wieder auf die ultima ratio dieser Gesetze hingewiesen Gießen, 7. Octbr. Wir bringen in Nachstehendem die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern über die Erbauung eines neuen Gymnasiums zu Gießen: An die zweite Kammer der Stände des Groß herzogthums. Das Gebäude, in welchem sich dermalen das Großherzogliche Gymnasium zu Gießen befindet, entspricht in keiner Weise mehr den Bedürfnissen des Unterrichts. Nicht nur mangeln «die nothwendigen Räumlichkeiten, so daß zum Beispiel ein passendes Confercnzzimmer für den Aufenthalt der Lehrer nicht vorhanden ist und im Falle des Erfordernisses weitere Lehrzunmtt weg, aus ihre Behauptung sich zu bewaffnen verboten. wegzuräumen. Sollte aber I London, 6. October. Gerüchtsweise verlautet, der General-Postmeister Die ™tni& t Mionen m >tint Verzins Gieße Mellu tDtgcn c yWe* ein 6 ittor zu" Handls den St° Rede sie! bet nebst 9 1 2; 3) 4) 5) 6) 7) D! Berichts D wohnliche mehrt wer Steile, einen Carei und eine 9 Plane gebracht to1 In hiernach da richten: vecirgg A ' ^’nbe? I «als K.M m b-e S ‘ NluffOrSyU a! nanski" meldet den Vorfall nnb gibt mit der kurzen Notiz, daß sich unter den tritt jm W(lm Grad beeinträchttg-nder Mißstand Gläubigen allgemeine Entrüstung und Opferwilligkeit bemerklich macht, einen außerdem darin, daß die Detailübungen des in Gießen garnisonirenden Militärs unschätzbaren Wink, auf was man nun im erzbischöflichen Lager speculirt. Es ist mittelbar vor dem Gymnasialgebäude zu Gießen abgehalten werden. Alle Bemühungen et Freitag den ,Volksschnl-Gesetzentwurs berathen. si8U.|t,„^ ... Berlin, 3. October. Die Temvoralien - Sperre gegen den „Primas hcrgerichtet werden können; sondern es reichen auch die zur Verfügung stehenden Lehr' der polnischen Kirche" scheint nicht wirksam genug zu sein, den trotzigen Sinn räume zur Aufnahme der stets wachsenden Schülerzahl nicht mehr aus und würde, wenn nich dcs Erzbischofs Ledochowski zu Beugen. Sein eigenes Organ, der „Sur. Poz- AblMf- geschaffen wird demnächst di- N-thwmdtgk-il -intret-n, Schüler, welche sich zum E - r.p 1 ' 1 ' . , C frH-B nnmp h?n. limn-fvnpnt'n in muffrn. Vehnss 4601) Ä 'Art an be Hnnrich ballen 14 r,^e anzui 1 Gießen, 0 ®ri66erjl Bott ____^tobi Th 4600) » Seriell mit zu ersuchen. Die erste Sammet wird in der nächsten Woche am Montag die Kreis- ordnung, am Dienstag die Städte- und die Laudgerneindeordnuiig, sowie am Aussicht auf Erfolg nicht ausschloß, glücklicherweise kein Zweifel, diese beiden Regungen der Entrüstung und Opferwilligkeit wer. W?^«Sba«ff M ben ausgenutzt und augefeuert werden. Der polnische Primas s^rM roörcrn einzulallen Wem/jetzt die dritte Republik durch In- hat, wie kein anderer, die Volksagitation betrieben und den nationalen Eifer tistischen DerschwLr-rn A Verbündeten ans allen monarchischen in den letzten Jahren demonstrativ zur Schau getragen. Diese Betonung des Narte?en ü?Grunde gerichtet wird, so geht wenigstens aus dieser Königs-national - polnischen antipreußischen Elements tst es auch , was dem Erzbischof ^evolullon die republikanische Partei als eine unbefleckte hervor, was nicht derkwr n,,fi,rnrh,ntl,A verübelt wird und aeaen ,bn nm gaH gewesen wäre, wenn die Allianz mit dem tapfern „rothen Prinzen aus dem iAl'e ^epnblifaner haben schon einmal die Erfahrunggeinacht, daü ihnen O ben verschuldeten Sturz einer abgewirthschafteten monarchischen werden. „Kirchendiener, welche die Vorschriften der Staatsgesetz- so sehr ver- daß ihnen durch de ja? 6 _ 4 ^^ptember 1870. l-tzen, daß ihr Verbleiben im Amte mit der öffentlichen Ordnung unverträglich ^Xrrh8nun TaAie republikanische Partei sich nicht durch ein Bündniß mit erscheint, können auf Antrag der Staatsbehörde durch gerichtliches Urtbeil aus ^V^fiften (Dm»Xittirt batbleibt ibrVf für di- Zukunft rein, für ihrem Amte entlassen werden." Es scheint fast darauf angelegt, daß dieser die Zeit wÄ »ach Henri V. kommt. Wir halten dafür, daß die Herrscher- Paragraph in nicht allzuferner Zeit praktisch werden und dem geistlichen Ge- tnn,dfS,nri V noch ehe er wirklicher König geworden, gezählt sind. Daß der richtshof ein hervorragender Fall zur Entscheidung vorgelegt werden soll. X?n? ■ M,uublik so lange auf der erschwindelten Höhe sich halte» Breslau, 4. October. Den heutigen Mittagsblattern zufolge wird konnte hatte)einen Grund vornehmlich darin, daß die europäischen Monarchen die Vereidigung des Bischofs Reinkens am 7. d. Mts. in Berlin erfolgen. Als in bem Mb« matteten unb »erfrotteten 8eui* »on^arte nicht allein ihren Zeugen werden der Canomcus Rlchthofen, Profeffor Weber, Geheunerath , rrL.fin sondern Napoleon HL, den „Retter der Gesellschaft" anerkannten. Elvenich und Professor Schneiders fungiren. , cv g-hrmiBefteiauna des Grafen Chambord erblicken die gegenwärtigen euro- Vom Rhein, 4. Oktober. Wie die „Rhein. Ztg." hört, hat sich päischen^iegierungm nicht allein das Signal zur Störung des europäische» der langjährige rheinische Abgeordnete Landrath z. D. Frhr. v. Hilgers (zur «r dens all Rechtsstaaten sehen auch ein, daß dort eine Theokratie ausgerichtet Zeit in Amberg, Königreich Bayern, wohnhaft), beim Central- Com.tS der E m »1*1 duick ibre Concessionen an de» Uufehlbaren den modernen Fortschrittspartei bereit erklärt, wiederum ein Mandat für das Abgeordneten- Staat bedroht und böse Beispiele in Frankreich verderben bie guten Sitten Haus anzunehmen. In seinem alten Wahlkreis Duren-Jülich wurde v. Hilgers in Europa " ' schon 1870 durch die Klerikalen verdrängt. Bern, 5. October. Den 69 renitenten jurassischen Geistlichen wurde oa «.ne Ra iS wobl nickt aani uiiwicktia wenn!ein neuer Termin von 14 Tagen für die Rückziehung ihrer Unterschrift von Darmstadt, 29. Sept- Es ist wohl ncht ganz unw chug ««»P ^otefte gcgen die Amts-Entsetzung des Bischoss Lachat gestellt, widrigen- ü. di. Mll.iiolls das Urchkil das Ob.„.-ch.s. b.„. ch>. dch-,»- predige/unige Worte" zur Aufklärung zu erwiedern. Der Herr Correspondent zur Vollstreckung gelangen soll. erklärt zwar, daß die Hauptthätigkeit der Mitprediger das Lehramt sei, meint Frankreich. ab-, daß die.Erfahrung sattsain lehre Paris, 4. October. Da kein Einverständniß erzielt worden, so sollen selb^^Die^verehrlicheli Leser der Main-Zeitung werden diese beiden Vorwürfe die Führer der fünf monarchischen Gruppen die Proclamation der Monarchie - S-SÄl b« ÄrAfÄ ?sr WWÄ - * - fam! ^«ndre Leute stn^freilich anbetr Ansicht, imd der Einender dieses er- 2t. Ocwber vorlegen. Die Absicht, die Nationalversammlung vor Ablauf der nnb sick auckeüiae Heine SctuBel in dieser Beziehung zu haben und die- Ferien einzuberufen, ist vollständig aufgegeben. Der Urnon zufolge ist Ui der Men dmch nachfolgende Bemerkungen in aller Bescheidenheit zu begründen. !Zahnen-Frage kein Einverständniß erzielt. - Remusat hat eine republikanische ftn nae Theologen haben allerdings die Erfahrung „von tüchtigen und Candidatur m Toulouse angenommen. ~ ü <>- { "'s ÄS ass iAeint nämlich seine gründliche Schul- und Gymnasialbildung, die kaum einem Leboeuf und bie Generale Frossarb, Bourbaki unb Changarmer verrufen. ober bem anbern Volksschullehrer aus naheliegenben Grüuben zu Th eil werben ntllfieiL berg'gelben °wwb, “raÄt '&b« Wlologe" gründ- Rom, 6. October. Der Papst ton mehreren Katholiken über die Zeit lich^in 7 bis 8jähriger Gymnastalzeit, ganz abgesehen von bem etubium bet beä Triumphes feinet Sache befragt, hatte, wie versichert "»b, geantwortet. alten unb neuen Sprachen, die doch wohl auch einigen Werth für den päda- „Geben wir uns keinen Täuschungen hin, diese Epoche ist, rnensch ich ge,prochen, aoaischen Beruf haben dürften. Nun erst geht der angehende Theologe speciell noch in weiter Ferne." Das Befinden des Papstes ist vortreffllch. — Dre rur Theologie über und grade diese, oder besser nur diese schreibt ihm ganz „Opinione" meldet, der König habe die Gesetze über die Reorgamsation der besonders Pädagogik vorhin der er ein Examen ablegen muß, ehe er Candidat Armee, über Eintheilnng der Mlll^r-Terntonen und die Dependenzen des wird Aber dann^ steht theoretisch wie praktisch, die Pädagogik auf dem Plan, Kriegsmiuisteriums sanctwmrt. — Graf Nasfionr soll gutem Vernehmen nach und so vorbereitet und geprüft, geht „der junge Theologe" im Alter von definitiv die Präfectur von Palermo übernehmen. — Die Cholera ist auch in 22—23 Jahren ins Schulamt, sei es als Hauslehrer, oder als Lehrer in einer Neapel im Abnehmen. Privatschule, von wo aus ihm denn, wenn er im Schulamt bleiben will, wenn (Fimfani) möalick, eine Mitpredigerstelle zu Theil wird, erst vicariatim, dann, nach u 2 Jahren vielleicht, definitiv. ~ London, 4. October, Nachmittags. Das „Reuter'sche Bureau mel. Vielleicht, Herr Correspondent aus Oberhessen, gestehen Sie nach diesen pet', daß nach einer gestern über Melbourne eingegangenen Nachricht auf den Bemerkungen zu, doch etwas zu weit gegangen zu sein in Ihrem an sich gewiß Fidschi-Inseln Unruhen ausgebrochen seien. Die weiße Bevölkerung habe sich nicht tadelnswerthen, fortschrittlichen Eifer, wenn aber auch nicht, so bin ich bewaffnet und verweigere die Bezahlung der Steuern. Der englische und sicher, daß, wieviel auch in Schulsachen in neuerer Zeit experimentirt wird, deutsche Consul suchten zu vermitteln. Der Capitän eines dort liegenden eng- doch Kirtorf, Alsfeld, Grünberg, Schotten nicht so rasch bei der Hand sein tischen Kriegschiffes habe in einer Proclamation allen englischen Unterthanen werden ihre Mitprediger oder Rectoren so kurz weg, aus ihre Behauptung sich zu bewaffnen verboten. hin, als unnöthigen Schutt zu bezeichnen und wegzuräumen. Sollte aber London, 6. October. Gerüchtsweise verlautet, der General-Postmeister Großh. Ministerium, und zwar aus andern, als den von Ihnen angeführten G- Monsell habe seine Demission eingereicht. — Laut Nachrichten aus Murcia Gründen, das Institut der Mttprediger allmälig eingehen lassen wollen (und treffen vor Cartagena fortwähre.-d Verstärkungen der Regierungstrnppen em- der Einsender dieses ist durchaus nicht principiell dagegen), dann, Herr Cor- Die Linien der Belagerer sind jetzt bis Herrca ausgedehnt. respondent, werden doch wohl wieder academisch gebildete Lehrer zumeist an ihre fltnorißn Stelle treten. (Main-Ztg.) ämeUh(L Darmstadt, 5. October. Die erste Kammer der Stände erledigte in Philadelphia, 3. October. Die Versammlungen der evangelischen ihrer gestrigen 7. Sitzung den in der letzten Sitzung nicht berathenen Rest des Allianz haben beute unter dem Vorsitze T. D. Woolsey's in New-Jork angefangen. — Die gefangenen Modocs sind im Fort Klamath in Oregon aufge- M 6(t= •IHM a!,n Stfn >nung bt8 «jbischof ■« >hii am : m®eten ' 'W >n,3«»iejtn ’ !°hr »er-, «wwem "Mil aui daß dieser üchen Ge- soll. olge wird V Ais Wxwkj hat sich Hers (zur Somite der 'Zeordneten- v- Hilgers ichen wurde cschrist von t, widrigen- tzung, sofort en, so sollen t Monarchie )gramm am Äuf der ist in ber 8, ooo fl. u n . 175,000 fl. Wechsel 3°o 5°/o Toscaner 52% 74 Elisabeth.-Prior. 85 Amerik. Pistolen 9 40—42 1864r 145 1885r 1887r 5,842 122,985 12,404 17,820 1,270 6,679 1) für den Ankauf des Platzes.......... 2) deffen Ausfüllung............. 3) das Hauptgebäude............. 4) die Turnhalle nebst Ankleidezimmer........ 5) die Directorswohnung............ 6) die Schülerabtritte............. 7) die Einfriedigung, Pflasterung und Chaussirung des Hofes im Ganzen also . . . Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto 4 BerrrrischteS. Leipzig, 30. Sept. Wenn auch selten, so gibt es auch vor dem ernsten Reichs-Oberhandelsgerichte Momente der Heiterkeit. In einer der letzten öffentlichen Sitzungen kam ein Wechselproceß zur Verhandlung; der Acceptant legte einen Revers vor, nach welchem er nur dann an den Wechselinhaber zu zahlen schuldig war, wenn durch deffen Vermittlung die Ehe des Acceptanten mit einer Erbin zu Stande komme. Zur allgemeinen Erheiterung vertheidigte sich der Heirathsmakler damit, der Andere sei am Mißlingen des Heirathsprojectes selbst schuld, weil er einmal in Gesellschaft der Auserkorenen eingcschlafen sei. Es bedurfte dreier Instanzen, um dem Mäkler das Nichtige seiner Einwendungen klar zu machen. Abstellung dieses Mißstandes durch die Militärbehörde zu bewirken sind erfolglos geblieben, da wegen allzugroßer Entfernung des Exercicrplatzes zu Gießen die Beibehaltung des Uebungs- platzes vor dem Gymnasium von der Militärbehörde für erforderlich erachtet wurde. Unter diesen Umständen ist die Errichtung eines neuen Gymnasialgebäudes zu Gießen ein dringendes Bedürfniß geworden. Es wurden daher Verhandlungen wegen Errichtung eines neuen Gymnasiums — und zwar zunächst wegen Außmittelung eines hierzu geeigneten Platzes — eingeleitet. Diese Verhandlungen haben inmittelst zu einem vorläufigen Abschluß geführt. Hiernach hat die Stadt Gießen sich bereit erklärt, einen für den fraglichen Neubau in günstigster Lage gelegenen circa •% Morgen großen Bauplatz um den Preis von 8000 fl. an den Staat zu überlassen, und besteht nunmehr die Absicht auf diesem Platz, welcher für den in Rede stehenden Zweck durchaus passend gefunden wurde, das neue Gymnasium nach Maßgabe der nebst Kostenüberschlag beifolgenden Pläne zu erbauen. Nach dem Voranschläge würden sich die Baukosten, wie folgt, berechnen: Actien» Frankf. Bank 145% Frankt. Vereins-Kasse 1007/, Lärmst. Bankact. 389 Rheinische Hyp.-Bank 110 Wien Bankactien 984 Oest. Creditact. 228 Galizien — tioldsorten* fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58%—59% Die technischen Erläuterungen zu dem fraglichen Bauproject sind in dem anliegenden Bericht *) der Oberbau-Direction enthalten. Das Schulgebäude umfaßt eine Vorhalle, die nöthigen Gänge und Treppen, acht gewöhnliche Lehrsäle für je vierzig Schüler, welche Zahl in den unteren Klassen auch etwas vermehrt werden kann, eine Wohnung des Pedellen, Kabinet und Hörsaal für Physik, zwei größere Lehrsäle, eine Reserveklasse, eine Bibliothek mit Vor- oder Arbeitszimmer, Directorszimmer, einen Carcer, einen Zeichensaal mit Raum für die Aufbewahrung von Vorlagen und Modellen und eine Aula in Verbindung mit einem der größeren Lehrsäle und einem disponiblen in dem Plane „Vorzimmer" genannten Raume, in welchem bei Bedarf eine wettere Parallelklasse untergebracht werden kann. In Folge Allerhöchsten Auftrags Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs beehrt sich hiernach das unterzeichnete Ministerium an die Stände des Großherzogthums das Ansinnen zu richten: zur Erbauung eines Gymnasiums zu Gießen die Summe von 175,000 fl. bewilligen zu wollen. Darmstadt, den 26. September 1873. v. Starck. k.. 8. 98 k. 8. 100 k. 8 104 7/0 k. 8. 105’/$ k. 8. 93 k. 8. 105% k. 8. 105 k. 8. 118% k. 8. — k. 8. 93 k. 8. 103% m. 8. 1027/. I. 8. — % ---------- Rautenbusch. *) Der Bericht ist auf der Kanzlet zweiter Kammer einzusehen. 98% 101 3°/q östr. Stsb. Prior. 60 % 3% östr s. Lombard 48% °n > Livorneser — Bonds 1881r 1003. \ n 1882r 97%' (Luxemburger Nattonalbank-Noten.) Als das Project der Gründung der Luxemburger Nationalbank an die Oeffentlichkeit trat, wurden vielfach Stimmen laut, welche behaupteten, es sei bei dieser Gründung vor Allem auf eine ausgiebige Jmportirung Lurembur- glscher Nationalbank-Noten in Deutschland abgesehen. Diese Vermuthung scheint sich zu bestätigen; denn es sind in der „Magd. Ztg." Klagen darüber zu lesen, daß dortige Firmen die Noten massenweise einführen. „Nach Allem — schreibt man diesem Blatt u. A. — scheint rS, daß man sich Norddeutschland zu seinem Operationsfelde ausersehen hat, in der ganz richtigen Voraussetzung, daß, wenn nur erst die Noten hier untergebracht und die Gegensätze dafür etn- geheimst sind, sich sobald keiner finden dürfte, der auf Grund seines Besitzes in Banknoten die Bankkasse in Luxemburg mit der Einlösung gegen klingende Münze behelligen könnte. Daß den die Unterbringung dieser jungfräulich sauberen Banknoten vermittelnden Firmen für ihre Bemühungen ein hübsches Douceur gezahlt wird, unterliegt wohl keinem Zweifel; umsonst ist der Tod. Im Uebrigen ist es hohe Zeit, daß der Deutsche sich nicht jedes Stück Papier, mit einer beliebigen Werthbezeichnung bedruckt, als baare Münze in die Hand stecken läßt; er braucht sich dres dann um so weniger gefallen zu laffen, wenn er obenein nicht einmal weiß, ob und auf welcher Grundlage das die Noten emittirende Bankinstitut existirt. Wir erinnern in dieser Hinsicht nur an die Banknoten der früheren Leih- und Commerzbank in Kassel, die z. B. auch als feine Waare mit ganz anständigem Damno importirt und für die man, als die Bank hinterher Pleite ging, wenn wir nicht irren, 30 pCt. für 100 Thlr. wieder erhielt." (N. Frkf. Presse.) 5% n doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankens. 9 20%—21% Engi. Sover. 11 48—50 Russ. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 25%—26% do. II. Emiss. — Änfiehensloose. Darmstädter fl. 50Loose — 25 _ Kurh. 40 Thlr. Loose 69 Nassau 25 fl. 46 Braunschweiger 21 % 3° o Oldenburg, ä 40Thlr. 37% 4°/o bayr. Präm.-Anl. — 4% badische Locse 109% Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 87 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 89% Actien. 5% östr. F. St. E. B. 345% Lombard. Bahn 165% Ludwigsh. Bexbach 186% Maxbahn 129% Bayer. Ostbahn 113% Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 150% Oberhessen „ 73 Prioritäten. Börsennachrichten. 6. October 1873. Preuss. 4%0/g Oblig. 100% Frankf. 3%°/o Oblig. 87 % Nass. 3%° 0 Obi. — Kurhess. 4°/° „ 96% Gr. Hess. 5°/0 Obi. — „ , 4% „ 99% n „ 31/2% „ 97 Bayer. 5% „ — n 4%% 1jährige 101 n 40 0 1jährige 94 /4 Wärternb. 4%% Obi. 100% Baden 4%% Obi. c. E. L. 100 ', Oesterr. Silberrente 64% n Papierrente 61 Spanier, neuest. 3% 17% 4 Timon gnicht gegen r der W d zugleich bit ig des PH ,ird zuinN ;onrobeit uni imufen. über die Kn , geantnwM; ich Krotz W. - Di antfation der ienW\\ nehmen nch ta ist auch in s Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. 4440) Bei der diesjährigen planmäßigen Verloosung der zur Rückzahlung kommenden städtischen Obligationen auf Inhaber sind die nachfolgenden Nummern herausgekommen: ff. von dem 4%tigen Anlehn: Lit. v. Nr. 29 .......- . . 500 fl. « C. „ 31, 50, 67, 72 und 78 ä 100 fl. . . . 500 „ fff. von dem 3'/r 0/otigen Anlehn : Lit. A. Nr 25, 32 und 33 ä 1000 fl.......3000 fl. „ B. „ 74, 80, 141, 166, 231 und 242 ü 500 fl. . . . 3000 „ „ C. „ 128, 167, 191, 194, 211, 260, 363 und 383 ä 100 fl. 800 „ „ D. „ 76 und 106 ü 50 fl........100 " Die Inhaber dieser Schuldverschreibungen werden hiervon mit dem Anfügen in Kenntniß gesetzt, daß die Empfangnahme der Kapitalien gegen Rückgabe der Obligationen mit Zinsabschnitten bis zum Schlüsse dieses Jahres zu geschehen hat, weil eine Verzinsuug nur bis zum 31. December d. I. stattfindet. Gießen, am 28. September 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. ■ffi -Rain-Reser-Nahn. 4591) Die Lieferung des nächstjährigen Bedarfs an folgenden Bctrievs- materialien, als: Buchenholz, Reiserwcllen, Coaks, Dochte raffinirtes und rohes Rüböl, Petroleum, Zündhölzer, Lampenglaser, Hanfheede, Leinen, Piasavabesen, Harzseife, Kernseife, Schwämme, Waschleder, Talg, Vulkanöl, Kupfervitriol, Bittersalz, Bindfaden, Klebgummi, Plomben, diverse Stiele, soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Termin hierzu wird auf Oeffentliche Bekanntmachung. Gießen, am 3- October 1873. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher, Scriba, Stadtrichter. Stadtgerichts-Assessor. Aufforderung. ^entweder in Selbstperson oder durch gehörig ! Bevollmächtigte vor dem unterzeichneten Gerichte zu wahren, als sonst nach den Bestimmungen des Testaments und des Ver- pflegungs - Vertrags werde verfahren und im Uebrigen ein Curator für sie werde bestellt und mit diesem an ihrer Stelle werde verhandelt werden. Lich, den 26. September 1873. Großherzogliches Landgericht Lich. Er dm ann. Versteigerungen. 4601) Forderungen und Ansprüche aller Art an den Nachlaß des Bauaufsehers I. Heinrich Straub von Gießen sind binnen 14 Tagen bei unterzeichnetem Gerichte anzuzeigen, widrigenfalls sie bet Re- gulirung des Nachlasses unberücksichtigt! bleiben. rvangeliltz «n die i ‘ Ms , ul!wt < V <$ - 4600) Die mit unbekanntem Aufenthalte abwesenden Kinder der verlebten Heinrtch Mörle H. Eheleute von Lich oder deren Rechtsnachfolger, darunter auch die Tochter der verlebten Louise Magnus — angeblich mit Namen Katharina Heßler — werden andurch benachrichtigt, daß der verlebte H e i n r i ch M ö r l e II ein Testament hinterlassen und dessen verlebte 2. Ehefrau Marie Magdalena geb. Magnus zu ..ntH Gunstenihres SohnesHermann Pl) ilipp Mörle einen Schenk- und Verpflegungsvertrag errichtet hat und die anwesenden Kinder und Erben den Immobilien-Nachlaß pW Hofraithe am Kircheaplatz und Grab- ’ garten in den Neuwiesen, erstere um 1150 fl oit d'e -L-tadt Lich und letzteren um 64 fl. an Heinrich Eise Ul. Eheleute in Lich verkauft haben, und werden aufgefordert binnen 90 Tagen - vom Erscheinen dieser Aufforderung in den öffentlichen Blättern an gerechnet — ihre Rechtszuständigkeiten Dienstyg den 14. October, Nachmittags 2 Uhr, werden im Saale des Promenadehauses dahier nachbenannte Mobilien öffentlich versteigert: eine Partie elegante Spiegel, 1 vergoldeter Trumeaux mit weißer Marmor- vlatte und Spiegel, 1 Glasschrank, Kleiderschränke, Bettstellen, Kinderbett- ftellen, Tische, Stühle, m.hrere Thee- service, Kleidungsstücke, Hemden, eine Partie schwarzes Tuch, eine Partie Schuhwaaren und sonstige Gegenstände. Möbel, Betten und Hausgeräthschaften können mitversteigert werden; Anmeldungen werden in meiner Wohnung entgegengenommen. Gießen, den 5. October 1873. M. Pilger, (4572) Nemnbäuen B. 81. Freitag de» 2L. Oktober er., Vormittags 11 Uhr, in das Geschäftslocal der unterzeichneten Direction auf dem Bahnhofe zu Cassel anberaumt. Die Offerten, deren Eröffnung in Gegenwart der etwa persönlich erschienenen Submittenten stattfindet, sind frankirt mit der Aufschrift: „Submission auf Lieferung von Betriebsmaterialien" vor dem bezeichneten Termin an die unterzeichnete Direction einzureichen. Die Lieferungsbedingungen nebst zugehörigen Bedarfs-Nachweisungen sind bei unserer Central - Materialien - Verwaltungs - und Nechnungsstelle Hierselbst einzusehen und können gegen portofreie Einsendung von 7y2 Sgr. pro Exemplar von derselben bezogen werden. Cassel, den 1. October 1873. Königliche Direction der Main- Weser-Bahn. Zur Nachricht! Der Vicinalweg von Alt-Bujeck nach Daubringen ist wegen Beginn einer Strecke Chaussirung bis auf Weiteres nicht fahr ar. Ält-Buseck, am 4. October 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Alt-Buseck. (4601) Wagenbach. 4599) 2 noch ziemlich neue Herde gleicher Construetion, sowie ein Ofen, sind billig zu verkaufen bei Gustav Windecker, Gartenstraße. Lahrer hinkende Boten (4584) pro 1874 bei Aug. Balser. Frischen geräucherten Rhein- lachs empfehlen Z. A. Busch Söhne. 4204) Harlemer Blumenzwiebeln, als: Hyazinthen, Tulpen, Tazetten,CrocuS, Narciffen in den schönsten Farben empfiehlt Carl Deines, __________________________Schulstraße. 4571) Zwei noch in gutem Zustande befindliche Thran-Fässer sind zu verkaufen bei G- D. H o tz, Sandgasse. 4089) PanirlM'ht zum Backen von Cotteletten, Fischen rc. em- lpfiehlt Emil Fischbach. incl. Octroi, August Schlessinger. 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