cum biellc 1 früheren ’c Firma: Vierteljährig 1 fL 13 h. nxtt Bringerlohn. Durch bi« fl. 39 kr. Gießentr Anzeigcr. Srfchetnl täglich, mtt F*a« nahm« SonntagS Lxpedlüon: Lanzleib«»^. Ät. B. Rr. 1 ie,|««a w i fan Hosge- betreffenden bei dem ver- "erzeichiietcil i^nütgliebcr 'cheiten Deich mich, die r, ler Ergebener I., en. M. i bei Herrn wehr. lMg llt früher Reh" Anzeige- und Mmtsölalt für den Kreis Hiessen. Mr. 182. Donnerstag den 7. Augnst E®aJSfSEn’Jj21 ümliicher Theis. 9SS3. uOMSEGE® Gießen, am 4. August 1873. Betreffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Gießen für 1874. Das G r s ß h e r y u tj 11 dj e Kreisamt Gießen an die Groscherzoglichen Bürgermeistereien. Unter Bezugnahme auf die Instruction vom 25. November 1872 bringen wir die Stellung der Voranschläge für 1874 in Erinnerung und erwarten deren Einsendung bis spätestens 30. d. Mts. Zugleich verweisen wir auf die zu den letzten Voranschlägen erhobenen Bemerkungen, beziehungsweise ertheilten Entschließungen und empfehlen Ihnen Beseitigung der deßfallsigen Desiderien, insbesondere auch genaue Beachtung der Bestimmungen des Gesetzes vom 22. November v. I. wegen Mitwirkung der Forensen, gegen welche im vorigen Jahr häustge Verstöße, namentlich darin bemerkbar waren, daß eine Stellvertretung des Vertreters der Forensen bei den Verhandlungen des Gemeinderaths zugelassen wurde, welche gesetzlich unstatthaft ist. , , Auch die Anordnung in §. 130 der Instruction, nach welcher die Controlgebühren für Gemeinderathsmitglieder unter Rubrik Nr. 105 m Ausgabe vorzusehen sind, werden Sie diesmal befolgen und überhaupt aus gründliche Ausarbeitung der Voranschläge Bedacht nehmen. In Verhinderung des Kreisraths: Spanier, Kreisassefsor. Gießen, am 5. August 1873. Betreffend: Unterha ltung der Feuerlöschgeräthschaften- Das Großhcrzoglichc Kreisamt Gießen an dir Grosther^ogUchrn Bürgermeistereien des Kreises. Bei der gegenwärtigen Jahreszeit sind wir veranlaßt, Ihnen zu empfehlen, eine besondere Achtsamkeit darauf zu verwenden, daß die Feuerlöschgeräthe sich in vollkommen brauchbarem Zustande befinden und Ihnen namentlich eine alsbaldige sorgfältige Probirung aller Feuerspritzen zur Pflicht zu machen. Schäden, welche hierbei entdeckt werden, wollen Sie sofort repariren lassen. I. V- d. K.: Spanier, Kreisassessor. Bekanntmachun g. Nach Mittheilung des Commando's des Großherzoglich Hessischen II. Infanterie-Regiments Nr. 116 findet Freitag den 8. und Samstag den 9. August, Vormittags, das Prüfungsschießen, Dienstag den 12., Mittwoch den 13. und Donnerstag den 14. August das Belohnungsschießen auf weite Distancen auf dem Schießplätze des Regiments statt, was hiermit unter dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß an den genannten Tagen das Betreten des Terrains hinter den Schieß ständen gefährlich ist. Gießen, den 6. August 1873. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. iebaum. ,«SÄ ji-nwefijS—* Mädchen mrd erd einpfeMe ich iatz gehorsam!» m-d -!»Lf st, md .n V ii-anen (,. n‘tr fW politischer Lheis. Deutschland. Berlin, 3. August. Die hiesige Universität beging heute Mittag in gewohnter Weise den Jahrestag der Geburt ihres Stifters, König Friedrich Wilhelm's HL, durch eine Redefeier in ihrer großen Aula. Dem Herkommen gemäß, wie es sich seit 25 Jahren gebildet hat, hielt der zeitige Rector, Prof. Dr. Kneift, die Festrede in deutscher Sprache und gestaltete seinen Vortrag recht eigentlich zu einem Festvortrage, wie ihn ein Historiker von Fach über die Entwickelung des preußischen Staates nicht feiner und ausgeführter hätte geben können. Da die Rede, wie wir hören, sehr bald im Buchhandel erscheint, so bedarf es keines weiteren Auszuges. Der Rede schloß sich, und zwar in lateinischer Sprache, das Urtheil der Fakultäten über die Preisaufgaben an, welche sowohl von Staats als von Stadt wegen honorirt werden. Gesang eröffnete und schloß die Feier. Die Gesammtheit der ordentlichen Professoren der Universität hat vorgestern den Mathematiker Prof. Dr. Weierstraß zum Rector für das am 15. October 1873 beginnende Universitätsjahr gewählt, wobei hervorgehoben worden ist, daß der Gewählte Katholik ist. Es ist übrigens nicht anzunehmen, daß dieses Motiv bei der Wahl leitend gewesen ist, da schon einmal, noch ehe sich die confessionellen Gegensätze so scharf zugespitzt hatten, ein Katholik Rector der Berliner Universität war. Von Michaelis 1828 bis dahin 1829 stand nämlich der damalige Professor der Jurisprudenz Dr. Klenze (ein Bruder des Münchener Vaukünstlers) der hiesigen Universität als Rector vor. Die philosophische Fakultät hat vorgestern Helmholtz zu ihrem Decan gewählt, die juristische Dernburg, obwohl derselbe erst ein halbes Jahr der hiesigen Universität angehört. Berlin, 4. August" Die „Nordd. Allg. Ztg." urtheilt aus den neuesten spanischen Telegrammen, daß die Situation in Spanien eine erheblich verwickel- tere geworden sei; eine Ansicht, die sich wenigstens in Bezug auf die Stellung der Madrider Negierung böstreiten läßt. Dann fährt sie fort: „Ungleich bedeutsamer als der Bnschklepperkrieg im Norden und die Wechselfälle des Bürgerkrieges im Südwesten, über welche der Telegraph berichtet, ist die Thatsache, daß die ausländischen Kriegsschiffe an der Südküste Spaniens sich neuerdings veranlaßt gesehen haben, in gemeinschaftlichem Einvernehmen gegen die Fahrzeuge der murcianischen Insurgenten auszutreten. Mit dem Uebergange von Cartagena in die Hände der gegenwärtigen Machthaber dieser Festung sind denselben mehrere Kriegsschiffe zur Versügung anheimgefallen, die nun dazu benutzt werden sollen, um von den reicheren Hafenplätzen gewaltsam Contribu- tionen zu erpressen. Almeria ist zu diesem Zwecke von Schiffen aus Cartagena bombardirt und dabei neutrales Eigenthum zerstört worden Malaga, wo die Almansa zunächst eine Recoguoscirung vorgenommen zu haben scheint, sollte auf gleiche Weise zur Unterwerfung unter die Machthaber von Cartagena, Contreras und Consorten, gezwungen werden, und nach Malaga wären wohl noch andere Plätze an die Reihe gekommen, wenn nicht die Commandanten der fremden Geschwader (der Telegraph macht das deutsche, das englische und das französische namhaft) eine Art Intervention der Humanität hätten eintreten lassen und die Schiffe von Cartagena zur Heimkehr genöthigt hätten. Das Verfahren der Gewalthaber von Cartagena scheint ebenso sehr den Charakter gemeiner Erpressung angenommen zu haben, daß Vorsichtsmaßregeln unerläßlich erscheinen, wenn nicht schließlich die Interessen der namentlich in Malaga in größerer Anzahl ansässigen freniden Staatsbürger in empfindlichster Weise geschädigt werden sollten." Berlin, 4. August. Nach hier eingelaufenen Nachrichten hat der Landaufenthalt sehr günstig auf das Befinden des Fürsten Bismarck gewirkt. Der Fürst hat, wie man hört, sich einem Theil seiner Arbeiten wieder zugewandt. Um die Mitte d. Mts. wird der Geh. Legationsrath Bucher in Varzin erwartet Zugleich heißt es, Fürst Bismarck werde bei der Enthüllung des Siegesdenkmals am 2. k. Mts. in Berlin anwesend sein. — Vor Jahresfrist etwa war mehrfach die Rede von Verhandlungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Nordamerika wegen Abschluffes eines Vertrages zum Schutze der deutschen Auswanderer. Diese Verhandlungen sind als im Sande verlausen zu betrachten. Doch ist durch kräftige Maßregeln der deutschen Regierung möglichst ge- am _ . . w . • Die Truppen und Freiwilligen hatten 6 Tobte und 26 Verwundete. Die Carlisten beschleunigten ihre Flucht, als von San Felin ihnen noch eine Abtheilung unter dem Obersten Marti und einem Bruder des unlängst gefallenen Brigadiers Cabrinery entgegenkam. — Von Zeit zu Zeit taucht das Gerücht auf, Cabrera wolle nach Spanien, um für Don Carlos das Schwert zu ziehen. Es hat sich nie bestätigt und wird sich auch wohl nie bestätigen; dennoch wird es noch mehr wie einmal in die Welt gesetzt werden, weil der Name Ramon Cabrera einen Zauber auf die carlistisch gesinnte Bevölkerung ausübt, deren ältere Generation sich der Thaten jenes Generals in dem großen Carlisten Kriege erinnert. Zumal im Maestrazgo, welches sich jetzt unerwartet still verhält, winde Cabrera's Auftreten der Sache Don Carlos' äußerst förderlich sein. Daher die carlistischen Blätter nicht müde werden, seine bevorstehende Ankunft anzuzeigen. Der alte Haudegen aber hält sich während dessen ruhig in London oder auch in Wiesbaden auf; er, will mit dein Pfaffenkram nichts zu thun haben. Madrid, 3. Anguft. Ueber die Einnahme von Sevilla und die Schand- thaten, welche die Aufrührer noch in den letzten Augenblicken des Kampfes verübt haben, berichtet ein Telegramm, welches der Minister des Innern in der Kammer verlas : „Der 29. Juli war ein Tag der Trauer, ganze Häuserviertel brannten in Petroleumflammen. Alles jetzt vorüber. Der Gouverneur hat Besitz ergriffen. Die verbrannten Häuser gehören meist zum Stadttheile San Bartoloms, Straße de Encisos unb Santa Maria la Bianca. Der Palast Altamira und fünf anstoßende Häuser in einen Aschenhaufen verwandelt. Bis Gastein, 5. August. Der Deutsche Kaiser ist heute Abend hier eingetroffen und von den äußerst zahlreich versammelten Badegästen aufs Herzlichste empfangen worden. Der Minister-Präsident Fürst Auersperg, Graf Moltke und der russische General Graf Adlersberg empfingen den Kaiser auf der Schloßtreppe. Der Ort ist beflaggt. Frankreich. konnte. Berlin, 6. August. Die „Nordd. Allg. Zrg." schreibt in Anknüpfung ■ an die Abberufung des Capitäns Werner: Das bisherige Verhalten desselben ' habe nicht die Genehmigung der Regierung gefunden. Nunmehr werde die Rück- ' kehr und bereits angeordnete Verantwortung desselben abzuwarten sein. Der ' neue Commandant des Geschwaders in den spanischen Gewässern treffe etwa 1 am 12. d. Mts. in Gibraltar ein. Die für die Haltung des Geschwaders maßgebenden Grundsätze bleiben selbstverständlich unverändert. Die Aufgabe des Geschwaders sei, unter Vermeidung jeder Einmischung in die inneren Kämpfe Spaniens lediglich für den Schutz des Lebens und Eigcnthums der dortigen Deutschen zu sorgen. Posen, 5. August. Am Sonntage wurde, dem Vernehmen nach, in Filehne den durch den Landrath zusammenberufenen Mitgliedern der dortigen katholischen Gemeinde eine amtliche Bekanntmachung vorgelesen, in welcher dem ohne staatliche Zustimmung durch den Erzbischof Ledochowski zum dortigen Probst ernannten Geistlichen Arndt die Befugniß, kirchliche Handlungen zu verrichten, abgesprochen, dieselben als ungiltig und strafbar bezeichnet und die Gemeinde-Mitglieder gewarnt werden, ihn zur Verrichtung von Messen und Taufen zuzuziehen. Dresden, 6. August, Mittags. Laut einem soeben aus Pillnitz eingetroffenen Bulletin hat der König ruhig geschlafen und ist die Mattigkeit geringer. Aus Thüringen, 1. August. Die Landwirthe in Thüringen sehen während der jetzigen Erndtezeit bei dem äußerst bedenklichen Mangel an ländlichen Arbeitern, die oft selbst für theure Arbeitspreise kaum herbeizuschaffen sind, mit großem Neid auf das benachbarte Baiern. Dort sind jetzt an 30 bis 40 Soldaten per Compagnie, lauter frische, kräftige Männer, auf einige Wochen beurlaubt, um bei der Erndtearbeit zu helfen, während hier bei den thüringischen Regimentern gar keine Beurlaubungen stattfinden oder höchstens aus besonderer persönlicher Gefälligkeit ein Hauptmann einige Mann auf wenige Tage freigibt. Bei der jetzigen Zeiteintheilung in der preußischen Armee kann die so dringend allgemein gewünschte und wirklich oft unumgänglich noth- wendige zahlreichere Beurlaubung von Soldaten, um bei den Erndtearbeiten zu helfen, auch kaum stattfinden. Von Mitte Juli bis Mitte August geschehen die Uebungsmärsche und Schießübungen, von Mitte August bis Mitte September aber die Regiments-, Brigade- und Divisions-Uebungen, und so sind diese acht Wochen gerade die wichtigsten für die ganze militärische Ausbildung der Soldaten Und doch könnte hierin bei gutem Willen der obersten Militärbehörden leicht eine Aenderung eintreten. Jetzt werden die Recruten der Infanterie gewöhnlich am 1. November eingestellt und die Ausgebildeten dafür am 15. September auf unbestimmten Urlaub oder zur Reserve entlassen. Wenn nun alle Recruten statt am 1. November in Zukunft am 1. October eingestellt würden, so könnte die Zeiteintheilung so getroffen werden, daß die allgemeine Beurlaubung und Entlassung schon zum 1. August geschehe, wodurch den Erndtearbeiten noch eine Menge kräftiger Arme zugeführt würden. Den ©olbaten, die vom Lande kommen, würde aber ein großer Gefallen erwiesen, wenn sie in Zukunft schon am L October statt am 1. November eingestellt und dafür 1. August entlassen würden. Straßburg, 5. August. Heute ist die vorletzte Theilzablung Kriegsentschädigung mit 116 Millionen in Gold, Silber und Wechseln eingetroffen. — Klein hat die Wahl im Canton Lützelstein angenommen. XJcIleiieidj. Sau Nicolas erstreckte sich das Feuer. Einige Häuser an der Barrikade und andere in der Straße del Candilejo wurden von den Rebellen geplündert. Der Alcazar, das Consulat und die Kathedrale haben nicht gelitten. Stadtviertel de la Carne und benachbarte Gebäude zwischen den Thoren de la Carne und del Oratorio in Brand." Ein anderes Telegramm meldet: „Die Brände sind gelöscht. Den Rebellen wurden 70 Kanonen abgenommen. General Pavia hielt einen glänzenden Einzug an der Spitze der Truppen, von dem Volke jubelnd begrüßt." Die Angabe, daß der Kampf 800 Verluste herbeigeführt habe (wohl Todte, Verwundete und Gefangene zusammengerechnet), ist wahrscheinlich übertrieben. In den Cortes gab sich die größte Erbitterung gegen die Brandstifter und zumal gegen den General Pierrad, den leider entkommenen Rädelsführer in Sevilla, kund. Selbst ein Mitglied der äußersten Linken, der Abgeordnete Payela, machte seinen Gefühlen in der charakteristischen Aufforderung Luft, es möge doch Jemand aufstehen, den General Pierrad zu ver- theidigen, damit er dem Elenden die Zunge ausreiße. Madrid, 5. August. Die Insurgenten von Cadix sind gänzlich demo- ralisirt. Dieselben verhafteten gestern mehrere reiche Personen, um ein Lösegeld zu erpressen. Die Artillerie verließ darauf die Insurgenten. Die Junta legte die Gewalt in die Hände des Consularcorps, welches Rances zum Präsidenten der provisorischeu Junta ernannte. Rances zeigte der Madrider Regierung an, daß er den Posten nur annehme, um zu verhindern, daß ausländische Schiffe Truppen an das Land setzen. General Pavia hält heute Nachmittag seinen Einmarsch in Cadix. Die Insurgenten in Valencia ersckossen die Mitglieder der Junta, welche von Uebergabe sprachen. Madrid, 5. August, Abends. Die Energie der Negierung ruft einen günstigen Eindruck auf dem Lande und in der Armee hervor. Der Fall Valencias wird heute erwartet. Die Insurgenten in Cartagena sind uneinig. Nach der Unterdrückung der Insurgenten wird die Regierung energisch gegen die Carlisten vorgehen. Holsen. Als recht wirksam hat sich die Bestellung eines besondern Reichs-sunter Zurücklassung von 38 Todten und vielen Waffen und Vorräthen; die Commissars für das Auswanderungswesen gezeigt, und als ein weiterer sör-^Zahl ihrer Verwundeten soll sehr groß sein. D' ~ ... - dernder Umstand erwies sich die fast ausschließliche Benutzung der Dampfschiffe ' “ «■ — " c ' " zur Beförderung der Auswanderer. Die erwähnten Verhandlungen mit der amerikanischen Regierung waren namentlich dadurch in's Stocken gerathen, daß man sich über die Competenz der zustehenden Gerichtsbehörden nicht einigen fjolTanO. Haag, 6. August. Die Commission zur Prüfung der Münzfrage erstattete dem Könige einen neuen Bericht, worin in Anbetracht der Annahme der Goldwährung in Deutschland für Holland ebenfalls die Einführung der reinen Goldwährung empfohlen wird. Schweden und Norwegen. Christiania, 5. August. Der Kronprinz des Deutschen Reichs traf heute Mittag mit seinem Gefolge nach guter Ueberfahrt an Bord der „Grille" und unter Escorte des kaiserlich deutschen Geschwaders hier ein und wurde am Landungsplätze vom König Oscar empfangen. der hier Paris, 4. August. Gestern wurden in Nantes die zwei republikanischen Candidaten mit ungeheurer Mehrheit gegen die Coalitions-Candidaten zu Gene- ralräthen gewählt. — Der Patriote Savoisien wurde wegen Diffamation des Pfarrers von Lamotte zu 10 Tagen Gefängniß, WO Franken Geldstrafe und 500 Franken Schadenersatz verurtheilt. — Der Erzbischof von Lyon hat eine große Wallfahrt nach Notre Dame de Fourvier für den 8. September ausgeschrieben. — Ein vertrauliches Circular Beuw's ertheilt den Präfecten Instructionen für Reisen republikanischer Deputirter in der Provinz; sie sollen Privatversammlungen größtmöglichste Hindernisse in den Weg legen. Paris, 6. August. Der „Soleil", das Journal der Orleanisten, bestätigt, daß der Graf v. Paris dem Grasen Chambord gestern einen Besuch abgestattet hat. — Gestern Abend zogen französische Truppen in Nancy ein und wurden enthusiastisch empfangen. Spanien. Madrid. Die föderativ-republikanische Negierung in Spanien hat endlich einmal einen erheblichen Vortheil über die Carlisten errungen und zwar in Catalonien. Die Stadt Calais de Montbuy wurde am 30. v. Mts. von den Carlisten unter Moret angegriffen und zwar, wie eine Depesche des Richters von Granollers sagt, mit 4000 Mann, welche Ziffer vielleicht etwas zu hoch gegriffen sein wird. Die Freiwilligen des Ortes, denen sich alle Liberalen, die Waffen aufzutreiben vermochten, anschlossen, leisteten zähen Widerstand, und als eine Truppen-Abtheilung aus Granollers zu ihrer Verstärkung kam, wurde die Rolle des Angreifers vertauscht und die Carlisten ergriffen die Flucht Lokal-Notiz. Beschlüsse aus den Sitzungen des Gemeinderaths vom 17. und 24. Juli 1873. Anwesend waren: der Großh. Bürgermeister Vogt, die Gemetnderathsmitglteder Bücking Dtery, Felsing, Gail, Haustein, Heß, Homberger, Keller, Körber, Lüdektng, Nagel, Noll, Ricker Silberreisen, Wallenfels und Wenzel. 1. Zwei Gesuche um Bewilligung von Freistellen in der Realschule wurden mit Rücksicht auf die desfallsigen Bestimmungen abgeschlagen. 2. Das Großh. Landwehrbezirks-Commando hatte sich an den Gemeinderath gewendet und um Ueberlassung des linksseitigen, der Stadt gehörigen Wachthauscs am Wallthor zu Büreaus re. gebeten, weil das gegenwärtige Lokal geräumt werden müsse. Auf die hierauf ertheilte Antwort, daß der gewünschte Raum von der Stadt vcrmiethet sei und erst am 15. Juni k. I. frei werde, ist um ein anderes Lokal nachgesucht worden. Hierfür geeignete Räume sind in den städtischen Gebäuden überhaupt nicht vorhanden, bevor der Gemeinderath aber auf das wiederholte Gesuch eine Entschließung faßt, will er unterrichtet fein, ob eine gesetzliche Verpflichtung der Stadt zur Stellung solcher Räume besteht und mit Prüfung dieser Frage wurde das Gcmeinderathsmitglied Herr Diery betraut. 3. Die Räume des Schulhauses am Oswald's Berg haben sich als nicht mehr ausreichend erwiesen und um dem Bedürfnis; zu genügen, wurde schon früher die Erweiterung desselben durck einen Anbau sowie die Anfertigung des nöthigen Plans beschlossen. Das hierauf vom Stadtbaumcister gefertigte Project kam zur Vorlage, es wurde gebilligt und die Ausführung der Arbeiten nach demselben angenommen. 4. Der vom Großh. Ministerium des Innern dem Gemeinderath zur Erklärung mitge- tf)eilte Antrag in der zweiten Kammer, auf Aufhebung des Oetrois, wurde an den Finanzausschuß verwiesen. 5. Zur Bezahlung der Deservitenrechnung in der durch Vergleich erledigten Rechtssache der Stadt gegen die Wittwe und Erben des Theodor Lotz, wegen Abtretung von Gelände, wurden die nöthigen Mittel zu Lasten der Ueberschüsie des Jahres 1873 bewilligt. 6 Durch die Bestellung des Polizeidieners Schmidt als Rathsdiener ist die Annahme eines anderen Polizeidieners nöthig geworden und von den aufgetretenen Bewerbern wurde der Schutzmann Emil Bärrn erwählt. Für die durch diese Wahl frei gewordene Stelle eines Schutzmannes wurde der Schuhmacher Karl Klingelmeyer angenommen. kommt." 745 8 Oberhessen Affflcmetner Anzeiger. 3507) Feinste Lyoner Ge- Jülgebotenes. mit MM ben rwen^et I fis- Börsennachrichten. 6. August 1873. 3545) verkaufen Prioritäten, östr. Stsb. Prior. 60*/8 östr 8. Lombard 491 4 Livorneser 33% Toscaner 53'/» Elisabeth.-Prior. 86* 2 II. Emiss. 83% Oestr. 1858r 1860r 1864r fl. 250 v. 1854 92«= am Die Mmeraiwaiftr-Handlunq von Emin Fischbach, Sorten in stets frischer Füllung : Kissinger Rakoczy, » Carlsbader Salz, Carlsbader Sprudelselfe, Emser Pastillen, Soda- und Selterwasser. „tigung der Herstellungskosten re. „leistung sich auf die „2., daß der in der Sitzung vom 27. Marz er. ^Vervollständigung des Mat-ri-is für Beurtheilung der Frage, ob und inwieweit ' Hix Stadt die Errichtung eines öffentlichen Lagerhauses in Die Hand nehmen will, zunächst "noä) die Anfertigung eines Organisations- und Bauplans nebst ungefährer Kostenberech- "nunq, sowie die Erwägung der Platzfrage veranlassen zu wollen, und daß diesem Zwecke '4., eine gemischte Commission aus Mitgliedern des Gemeindcraths, der Handelskammer "s^°rklä«'wnd°n°mög^ daß"d7r G'-m-ind-rath bis zur Einlangung einer -rschöstf-nd-n Vorlage von Seiten dieser Commission, sich völlig freie Hand für seine Beschlüße vorbe- rathS erhielt. der Glocken bei der Feier des 25jährigen Negierungs-Jubiläums Er. K°nigtichfn^°M «ULgs Ludwigs .... sind 9 fl. Kosten entstanden, weiche auf die Stadtkasse übernommen wurden städtischen Brückenwaage wurde Kostenvor. nnsch.°g 'm L"g-°7o'n";9Vst. vorgelegt und beschlossen, denselben zur Ausführung bringen LU lassen. Voranschlag der ev. Kirche Gießen für 1874 wurde dem Finanzausschuß zur Prüfung überwiesen. t0 Personen durch schriftliche Wahl bestimmt wA li-Nhrirn, lIL fl" betragenden Zinsen aus der Hastlchen Stiftung b°- zi-h-n sollen Handelskammer ans den Beschluß des G-m-inderath« Uchen Lagerhauses zu übernehmen , J^u^ btn b (teUu^ überwiesen. Der hierauf echaLkLeMNLse'lb/n^tam^h^zur Vorlage und die darin gestellten zwei Anträge lauten, B e r m t f db t e Wiesbaden. Die im vorigen Jahre vom 12. bis 18. August in Leipzig vereinigte 45. B-^mmlung deutscher Naturforscher und Aerzte hat zum ^siahrigcn Versammlungsor - Wiesbaden erwählt und laden die Geschäftsführer in einem Ausschreiben zu der dom 1«. d.s Ä.SePtimber abzuhaltenden 48. Versammlung di- deutschen Naturforscher und Aerzte, soww d freunde der Naturwissenschaften ein. — Wiesbaden bietet in seinen zahlreichen Gast- und Bade- Lusern in seinen Privathotels und möblirten Zimmern eine überreiche Auswahl^von^Wohnum oll der Korbweidenschnitt aus den , -alischen Pflanzungen an der Lahnstrecke von Gießen bis Heuchelheim an die Meist-' bietenden für das laufende Jahr verpachtet! jli 1873. «Ö3 ff# lWi zr iss M fünfer von Wieseck gen; auch an gastfreier Aufnahme von Seiten der Bewohner soll eS nicht fehlen. Auch hat 7- Nach einer 'di- B^chädigung mehrerer.eine Anzahl deutscher Eisenbahn-Direeti.nm b-reitwilligst «f d»rch den '»-.dien» Bütz -IS Thatrr « Der G-meiud-rath hat daher beschlossen, Letzterem Grund einer als f K 1Tfl"Ä“?aZ «Äg«” «uszavrmg bringen zu lassen, wenn der Ang. zeigte “'S'" M Baues mit Benutzung der städtischen Bachmau-r wurde abges » -gern WasierleitungSröhren ... S'sa; sä*«, »*........ >» zsruuo einer ui» Legitimation dienenden Aufnahmekarte, zugesichert. Wer eine solche schon vorher von der Geschäftsführung zu beziehen wünscht, wird gebeten, an den zweiten Geschäftsführer Herrn Dr. Haas sen., vier Thaler oder sieben Gulden rhein. portofrei cinzuschicken, ob er die' Versammlung als Mitglied oder als Theilnehmer zu besuchen gedenkt. — Die Stadt Wiesbaden lat mit großer Munificcnz reichliche Mittel zur Disposition gestellt, so daß hierdurch, wie auch durch die entgegenkommende Bereitwilligkeit der Königlichen Behörden der Verein in den Stand gesetzt ist, die Festlichkeiten, mit Ausnahme der Festessen, ganz oder großtentheilS kostenfrei anzubieten, weßhalb sich die Geschäftsführer auch der frohen Hoffnung hingeben, daß die diesjährige Versammlung eine zahlreich besuchte sein werde. * Ein drolliger Vorfall ereignete sich dieser Tage auf der Schweriner Eisenbahnstation. Ein nahe bei Zachun wohnender Bauersmann wollte nämlich zum ersten Male in seinem Leben die Fahrgelegenheit der Eisenbahn benutzen, und machte sich um nun auch etwas Ordentliches von der Fahrt zu haben, zu Fuß nach Hagenow auf und bestieg dort den Zug. Mit »hm fuhr 7n S»-ßv°gel in demselben Lupe. Nachdem dieser erfahren, daß unser Bauer das erste Mal mit der Bahn reise, bildete er seinem Reisegefährten ein, er habe, weil er zum ersten Male fahre von der Verwaltung eine Prämie zu fordern. Hier angekommen, geht in Folge dessen unser Bauer sofort zum Bahnhofinspector, um seine Prämie zu ergeben; Letzterer kann aus seinen Reden nicht klug werden und nur das entnehmen, daß er Geld zu fordern habe, und chickt ihn zur Expedition. Hier verweist man ihn an die Hauptkaße. Dort bemüht man sich vergeblich, dem Bauer, welcher die ihm vermeintlich für seine erste Reise zustehende Prämie beharrlich verlangt, klar zu machen, daß er angeführt sei. Aber er laßt sich nicht überzeugen und geht endlich mit der Erklärung fort, man wolle wahrscheinlich das Geld für seine Prämie nur vertrinken, daraus solle jedoch nichts werden, er werde den Herren schon zeigen, was es 1)d6C- Stuttgarter „Beobachter" schreibti „Zu Ruh und Frommen aller Staatsbürger, die in der angenehmen Lage sind , Zahlungen an ein König!. Cameralamt leisten zu dürfen, erzählen wir nachstehendes Händler der das ganze Jahr hindurch Hunderte von Gulden aufs Cameralamt Kapfenburg bet Lauchheim trägt, hat vor ein paar Wochen auch wieder eine größere Zahlung an dasselbe gemacht und derselben in unbegreiflicher Verblendung einen badischen Kupferkreuzer belgefugt. Dw,er Holzwurm batte offenbar keine Ahnung davon, daß die neue deutsche Einheit nicht so weit geht dlß^ ein Kupferkreuzer, der mit dem fabelhaften Greifenwappen geprägt ist, da angenommen werden kann, wo man die Kreuzer „furchtlos und treu" mit dem Schi de des H rscheu und Leuen stempelt Die Strafe für solche Unwissenheit rm Munzwesen blieb nicht aus. Das Könialickc Cameralamt Kapfenburg sperrt den rothen Landstreicher in em Couvert, verwahrt ibn mit zwei großmütigen Amtssiegeln, declarirt die Sendung mit „Werth einen Kreuzer und erbebt blekn ,®2Bcrtb" burd> „Nachnahme." Diese Proeedur kostet dem Holzhauer runde elf Steurer gewiß noch sehr wenig, wenn man erwähnt, was Alle« hatte daraus entstehen können, wenn das Cameralamt den badischen Kreuzer angenommen ober "ln dem Holzhandter bet der ■JL grfrrpAnuno aufaemutzt hätte. Die Frage konnte übrigens noch entstehen, ob das Couvert ^mit den beiden großen Amtssiegeln nicht mehr werth war, als der Badenser — geschweige H c mji. Nücksenduna desselben verbundene Zeitaufwand. Es ist nun aber einmal geschehen, s Cam" alkmt 'hat 7nen m k-ܰ -n ffiürttÄrg« in seiner Kasse, der Holzhändler hat ,et- nen Auslchtder wieder und die Post hat 11 fr. verdient, watz dem Ländle fa an^ wieder zugute bie ■ Rilligen ™ Mmi .Spanien, ^ligt unb Einmal in Met auf l0!t sq der oNmal im Ntre= carlistischen Der alte in Wies- ne Schand- mpses dn- wtn in der )nustrviettel ^rneiiT hat ^iheile San Der Palast 'ndelt. Bis inilade und indert. Der Stadtviertel Sarne unb )ie Brande letal PM hm Me dndeigesührt ), ist wahr- M gegen r entkommersten Linken, stischen Auf- rrad zu ver- Preuss. 41,3% Oblig. 1041/« Frankf. 3 l/a°/o Obli6- 87 Nass. 41/2° o Odl. 955/g Kurhess. 4^,0 „ 963,b Gr. Hess. 50,0 Odl. — „ , 40,0 n 99V8 „ r 31/2°/0 n Bayer. 5°,0 „ r 4',,.,° 0 1jährige 1013/s n 4°,o 1jährige 96',> Würtemb. 4V2°/o Obi. 101 Baden 4 V20/0 ObL c. E. L. Oesterr. Silberrente 661/* n Papierrente 61V2 Spanier, neuest. 3°/o 17’A Amerik. Bonds 1881r 1OO1,8 „ 1882r 975/8 n 1885r 981/4 „ n 1887r 995/, und zwar: LSM' ÄsawygMsS; "trag re. auf die Dauer von 20 Jahren zu verlangen, andernfalls die Mitwirkung der Stadt gänzlich abzulehnen." im" Allaemeinen^ebenfalls^den^Be^schluß vom 27.-März d. I. aufrecht zu erhalten, doch SS Uttgen 2 und 3 dahin zu praeistren und resp zu modtste.retd daß mch «n "solidarische Haftbarkeit sämmtlicher Kaufleute und Fabrikanten verlangt, daß vielmehr d e "Garantie für Erfüllung der nach 2 zu übernehmenden Verpflichtungen auch von Emzel- "nen nach dem Verhältniß des von ihnen benutzt werdenden Lagerraums,. geleistet werden "könne die Bestimmung über Größe und Art derselben aber, unter vorlausiger Acceptrrung »des^Anerbietcns vom $9. April er! als Minimum, wie früher m Aussicht gcno.nmen bis u QoitvmnFf-p ousruseken sei wo sich über bie beanspruchten Raume Mit Bcrucksich- „zu dem Zeitpunktewerden könne, sowie daß die Garantie- Geschäftsdauer der einzelnen Firmen beschranken möge > - 71 — -9 . beschlossene Zusatz zur Bedingung 9 "^Nachdem alsdann diese Anträge hinlänglich besprochen waren, wurde zur Abstimmung geschritten und hierbei der Minoritätsantrag mit 9 gegen 6 Stimmen abgelehnt, dagegen dr Majoritätsantrag mit Stimmenmehrheit angenommen. „durch das^Büreau, eiltet Berücksichtigung der in den 2 Jahren an die Stadt lieb macken, den Bau des Lagerhauses zu übernehmen," wurde ebenfalls angenommen, und soll diese Uebersicht der Commission übergeben werdem Kiesten 63 August. Heute Morgen riß sich auf dem ViehmarkR ein Rind von dem Stricke am Standorte los, um am Eisenbahndamm zu grasen. Dieses Gelüste sollte ihm übel WnmLn Durch einen vassirenden Zug scheu geworden, sprang es von der Hohe des Vahn- bommes am Viadukt herunter, wo es unten total zerschmettert anlangte. Glücklicherweise war bei dem sehr starken Verkehr auf dem Jahrmärkte kein Mensch unter dem Viadukt, da cs sonst sebr leicht mehrere Unglücksfälle hätte geben können, wenn der Körper in einen Mensckenknauel hineingesegelt wäre. Das Thier wurde später ausgeschlachtet und trug dabei eine unschuldige Frau eine Trach t Prügel davon! I Neue holl. Vollhäringe ‘inpMIt EmtlF'schbnch^^ gin Ä(otfier verkaufen, bei der Erped. d. BlttS. Besondere Bekanntmachungen. C d i c t a l l a d u u g. 3182) Nachdem über das Vermögen des Konrad Jacobi zu Mendorf an der Lumda formeller Concurs erkannt worden ist, werden sämmtliche Gläubiger zur Anzeige und Begründung ihrer Forderungen mit etwaigen Vorzugsrechten, sowie zur Berathung über Behandlung der Masse, auf Mittwoch den 10. September 1873, Vormittags 9 Uhr, bei Meldung des stillschweigenden Ausschlusses von der Masse geladen. Gießen, den 28. Juni 1873. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher, Wiener, Landrichter. Landg.-Assessor. Uebernahme der Erziehung und Pflege eines Waisenkindes. 3603) Für den 12 Jahre alten Sohn der verstorbenen Schneider Dechert'schen Eheleute werden gegen eine jährliche Vergütung von 55 fl. Pflegeltern gesucht. Des fallsige Anerbietungen nimmt entgegen Gießen, am 6. August 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt- Wechsele Amsterdam k.. 8. 98V4 Augsburg k. 8. 100 Berlin k. 8 1047/8 Bremen k. 8. 105% Brüssel k. 8. 93% Hamburg Leipzig London k. 8. 105% k. S. 105 k. 8. 118 k. 8. — Lyon Paris k. 8. 92% Wien k. 8. 105% ditto m. 8. 105% ditto 1. 8. 105 Disconto 5 0,0 tioldsorteu. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57,/2—58' 2 Pistolen . . 9 39—41 „ doppelte 9 39—41 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . 5 31-33 20 Frankenat. 9 lOVg—20^2 Engi. Lover. 11 46-48 Russ. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 25—26 | Kefje^ÄCkirm e» Herren- und Damen - Sonnenschirme zu den billigsten Preisen Bei P. Frank, Ecke des Kreuzes. Gießen, am 6. August 1873. Güte empfehlen (3501) lichter bei Ph. Schlatter. 3594) 20—24 Fenster stehen zu oer- kaufen bei Gg. Unverzagt. Großes Lonccrt, zelschneider, bei Emil Pistor. ausgeführt <*ics#eiier Lagerbier 6 Lieber unter (3604) an Leipzig. Emil Dörr, am Marktplatz. bei Beförderung von Annoncen in s ä in m 11 i c h e hiesige und auswärtige Zeitungen zu frucht- und Mchlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. CO Cb 8 8 6 7 kr. Bürger-Casino. 3600) Die auf Sonntag den 17. August ■>r. Glaser I. Professor. Exportbier Giessener Actien- Luckhardt'sche Verlagshandlung. (Fr Luckhardt.) Alle uns übergebenen Aufträge werden auf das Prompteste und Gewissenhafteste den günstigsten Konditionen effcctuirt und steht unser neuester liigertlonstarif __________Der Vorstand { 3597) Ein braves Dienstmädchen wird! am Kreuz Ltt. B. 113 gesucht. storbenen Criminalrichter Herrn Höpsner deponirt waren, dem Unterzeichneten eingehändigt worden mit dem Wunsche, daß eine Sitzung der Vereinsmitglieder veranlaßt werde, um über mehrere den Verein betreffende Angelegenheiten 93e« Müsse zu fassen. Indem ich dem mir kundgegebenen Wunsche entspreche, beehre ich mich, die Freitag den 8. d. M., Abends 7 llhr, !zu einer Sitzung in dem Saale der hiesigen Realschule in aller Ergebenheit einzuladen. Freiwillige Gai Ische Feuerwehr Donnerstag den 7. August, Abends 9 Uhr: Außerordentliche Generalversammlung (ohne Uniform) in der Restauration Branrm. Tagesordnung: Vl. H-ss. Feuerwetzrtag zu Mainz. Flaschenbiere. pr. Flasche Normalgewicht ver Malter: Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund Redaclton Druck undVerlag der Brüh lachen Univ.-Druckerei (Fr Ehr. Pietsch) in Gießen und franco zu Diensten. Annoncen-Expedition Th. Dietrich «fc <’o. in Cassel An die Mitglieder des historischen Loeol-Vereins in Gießen. 3595) Von dem vorhinigen Präsidenten unseres Vereins, Herrn Hofgerichtspräsidenten l>r. Kratt zu Darmstadt sind die den Verein betreffenden Manuscripte und Acten, welche nach dessen Wegzuge von hier bei dem ver- vom Miisikcorps des II. Großh. Heff. Inf. - Reg. Nr. 116, Leitung seines Kapellmeisters Herrn Krausse. Anfang 6 Uhr. Entrve 9 kr. Einladung zum Abonnement pro 3. Quartal auf: Die Hausfrau. Deutsche Blätter für Hauswesen mib Familienleben. M it Illustrationen. 5. Jahrgang 1873. Preis vierteljährlich 15 Sgr. Das verflossene 2. Quartal brachte u. A. folgende interessante Beiträge: Briefe über Erziehung. Von Emil Richter. — Diverse weibliche Handarbeit. Von Auguste L. (Mit 3 Abbilungen.) — Arsenikhaltige Kleider. — Die berühmteste Butter und deren Bereitung. — Das Waschen feiner Damenstoffe. — lieber Mädchenpensionen. — Rasen- oder Schnellbleiche? — lieber den Ernäbrungswerth der Speisen von I. v. Liebig. — Eine öffentliche Versammlung im Interesse der Familie und der Hausfrau. — Von Henr. Goldschmidt. — re. rc. Für das neue Quartal liegen bereits eine größere Anzahl werthvoller Ar beiten vor und die Redoction wird stets bemüht bleiben, den geehrten Leserinnen das Beste und Schönste zu bieten. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen und Postanstalten an und liefern auf Wunsch Probe-Nummern. Turnverein. Der Turnverein zu Wetzlar hat zu seinem am nächsten Sonntag zu feiernden 25jährigen Stiftungsfest unseren Verein freundlichst eingeladen. Wir bringen dies zur Kenntniß mit der Bitte um zahlreiche Betheiligung. Anmeldung beim Turnwart bis Samstag Vormittag erwünscht. (3593)Der Vorstand. Mem Tuch und Bukskin Lager, aufs Reichhaltigste sortirt, empfebfp ick hiermit angeleqentlichst. Ludwig Lang, Marktstraße (Wettergasse) Nr. 25. £ NB. Musterkarten stehen gerne zu Diensten. £ (Tafel-) Bier . ■ • Frankfurter Bier von vorzüglicher Qualität frei ins Haus geliefert bei «mit Dürr, am Marktplatz. Wenzefs Garten Samstag den 9. August: 1566) So eben ist erschienen die 33. Ausl, des weltbekannten, lehrreichen Buchs Der persönliche Schutz; von Laurentius In Umsch lag versiegelt. Tausendfach bewährteHilfe und Heilung (20jahrige Erfahrung!) von Scftwäcfte- zustande« des männl. Gesch lecht s, Nervenleiden rc., den Folgen heimlicher Gewohnheiten und anderer Ercesse. — Durch jede Buchhandlung, in Frankfurt a. M. von der Jager'schen Buchhandlung, sowie von dem Verfasser, Hohestraße, Leipzig, zu beziehen. Preis 2 fl. 24 kr. Vor den Nachahmungen und Auszügen meines Buchs, — kleinen S u- I d elschriften, die unter den Titeln Jugendfreund, Selbsterhaltung und ähnlichen (— denen man schon an ihrem Aensteren ansieht, dasi nichts zu ihnen ist -) in den Zeitungen marktschreierisch angekündigt werden, — wild wohlmeinend gewarnt. Daher achte man darauf, die echt e Ausgabe, die Original-AuSgabe von Laurentius zu bekommen, welche einen Octav-Bcmd von 232 Seiten mit 60 anatom. Abbildungen I] in Stahlstich bildet u. nut dem Namens- h stempel des Verfassers versiegelt ist. Nota bene. — .Von meinem Buche g H liegen bereits 4 Uebrsetzungen in freut j ' den Sprachen vor (her dänischen, I schwedischen, russischen und k *' italienischen), welche gleichfalls durch !' den Buchhandel zu beziehen sind. L frntthiMtftrifr QYJtfrfi von der Angio - Swiss - Condensed - Milk - Comp. in Cham Herren Mitglieder und Freunde unseres Vereins auf MllU) (Schweiz), pr. Büchse 39 kr., empfiehlt r ‘ ' — Wiederverkäufer erhalten Rabatt. (3527) 3586) Neue holl. Häringe bei G. Eh Spruck. 3608) I^apius, echt französische, 6 Wochen alt, das Paar zu 4 fl., werden ver- kauft. äßo? sagt die Exped. d. Bltts. 397) Thce, Chocoladc und Stearin- bestimmte Partbte »us den «tanfeubcrg, ' n^Spesen findet nicht an diesem Tage, sondern ■ • v Sonntag den 10. August, unter Statt. _ 'gratis 3. A. Busch Söhne. Verschließbare Holzkrahueu sind zu haben bei (3538)____________M. Weißbäcker. 3522) Neue eingemachte Gurken empfehlen I. A. Busch Söhne. 3572) Kramer'scheS Iagdpulver, Lefauchenx- Patronen, Patentschrot, Pfropfen rc. bei Emil Pistor. dernuethungen. 3606) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei Bäcker Wcidig, Lindenplatz. 3605) In Lit. A. Nr. 124 auf dem Asterweg ist an eine stille Familie der untere Stock zu vermiethen und Anfangs November d. I. beziehbar. 3278) Die untere Etage meines Hauses vor dem Wallthor ist vom 1. October ab anderweit zu vermiethen. M. Homberger. 3456) Eine Scheuer mit Stallung in der Hintergasse zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. 3485) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet zu vermiethen und den 15. September zu beziehen. Zu erfragen in der Restauration Gerhard. 3583) Ein unmöblirtes Zimmer wird auf 18. August d. I. zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. vermischte Anzeigen. 3602) Ein tüchtiger Cigarren-Nrbeiter ober Werkmeister, welcher die Cigarrenfabrikation gründlich versteht, wird zur Einrichtung einer Cigarrenfabrik in Ostpreußen für ein leistungsfähiges Haus gesucht- Offerten nebst Referenzen sub J. 2824 befördert die Annoncen - Expedition von Rudolf Hiesse in Berlin. 3564) Schreiner finden Arbeit bei L- Köhler. 3560) Ein braves Kindermädchen zum 1. October gesucht. C. Pütz, Ingenieur, Seltersberg. 3533) Ein gewandter Bursche, der auch mit Pferden umgehen kann, wird für Bierfahren zum sofortigen Eintritt gesucht, Emil Fischbach. 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Alsfeld Grün berg 2. _ 30 15 43 38 11 30 _ 9 9 22 _ — _ _ 32 6 35 — 5 11 30 _ _ _ _ _ — — — 2 3 20 __ _ — _ Lauterbach 2 — 1 14 — — 7 9 56 — 6 8 — — — — — — 8 6 -- — — — — — — — — — — — — — — 3- — __ M a i n j 1. — 90 17 2 — 8 12 7 -1 4 48