Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen S8»L Mittwoch drn 7. Mai Nr. 108 Verzeichnis der 24 wegen Grundbesitzes Höchstbesteuerten im Kreise Gießen. SDionatL Grundstiucr. 2)lonatl. Grundsteuer. Das hessische Schulgesetz. 13) Lang-Göns, die ev. Pfarrei . 14) Löber, Christian, I. in Gießen 20) 21) 22) 23) 24) 5) 6) 7) 8) 9) fl- 10 9 7 8 23 157 8 20 14 8 7 8 fr. 44V2 18% 451/2 3 221/4 40 341/2 172 28V2 27 43 22% 1) Adami, Heinrich, zu Gießen 2) Block, Franz, Wittwe daselbst 3) Balser'sche Stiftung daselbst Prri- virrtrljührtg 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Dost be-vgen vierteljährig i fl. 29 kr. des Entwurfes aufgehoben. Diesen Bestimmungen entsprechend, ist auch die Zusammensetzung deS Schulvorstandes eine wesentlich andere geworden. Vor Allem tritt der Lehrer in denselben ein — bei mehr als vier Lehrern in einer Genieinde zwei — , die weltlichen Mitglieder werden von dem Gemeinderath gewählt, anstatt, wie früher, auf Vorschlag des Pfarrers und Bürgermeisters von der Verwaltungsbehörde ernannt, und für jede Neligionsgemeinde wird ein Geistlicher Mitglied, während seither sämmtliche Geistliche der beiden christlichen Hauptconsessionen Mitglieder, jüdische und deutsch-katholische Geistliche aber ausgeschlossen waren. Solms-Hohensolms-Lich, Herr Fürst Ludwig zu . . . Solms-Laubach/ Herr Graf Friedrich zu .... . Spruck, Georg Christian, in Gießen....... Universität, die Großherzogl. Landes-Universität zu Gießen Fiscus, der Großherzogliche.......... Gail, Georg Ferdinand, zu Gießen Gail, Georg Karl daselbst.......... von Grolman, Ludwig, Ho^gerichtsrath Wittwe daselbst . 10) Groß-Buseck, die ev. Pfarrei . . 11) Kempff, Otto, in Gießen . - • 12) Keßler, Ludwig HL, in Groß-Linden Bekanntmachung, die von der III. Abtheilung der höchstbesteuerten Grundbesitzer vorzunehmende Wahl eines Mitglieds des Bezirksraths im Kreise Gießen betreffend. Zum Zweck der Vornahme der regelmäßigen Ersatzwahl des Bezirksraths, für welchen in diesem Jahre von der dritten Abtheilung der hcchstbe- steuerten Grundbesiker ein Mitglied neu zu wählen ist, wird in Gemäßheit des Art. 11 des Gesetzes vom 10. Februar 1853, die Einrichtung der Bezirks- räthe betreffend, das nachstehende Verzeichniß der 24 wegen eigenthümlichen oder nutznießlichen Grundbesitzes im Krelse Gießen Höchstbcsteuerten hiermit unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Nachweisungen, auf welche sich dieses Verzeichniß gründet, bis zum 13. l. Mts. bei dem unterzeichneten Kreisamte zur Einsicht offen liegen und bei demselben Einwendungen oder Ansprüche ’m Bezug auf Eintrag in das Verzeichniß innerhalb jener Frist unter Vorlegung der nöthigen Urkunden vorgebracht werden können. , . o , Es wird ferner angefügt, daß den geschehenen dem Verzeichniß zu Grunde liegenden Ermittelungen zufolge, dlej-Nachweflung jemes Grundsteuerber- trags von monatlich 7 fl. 43 kr. und mehr erforderlich wurde, um gemäß dem Art. 10 des Gesetzes an der Abstimmung der dritten aus 12 Wählern bestehenden Abtheilung Theil nehmen zu können. 15) Müller, Christian, ALittwe in Gießen 16) v. Nordeck zur Rabenau, Frhr. Adolph Reinhardt zu Friedelhsn 17) v. Nord eck zur Rabenau, General, in Darmstadt . . 18) Oberhessische Eisenbahn-Gesellschaft ...... 19) Schwan, Karl Heinrich, in Gießen Solms-Braunfels, Herr Fürst zu, in Braunfels . . vrscheiut täglich, mtt A«-» nähme SonntagS. Txpedttion: Tanz leib er», Ltt. B. Str. 1. lung durch allerhöchstes Edict soll luim...-,. , den vereinbartes Gesetz treten, das diejenigen Bestimmungen des Edicts, welche auch heute noch zweckmäßig erscheinen, in sich aufnimmt, die veralteten ooci als unzweckmäßig erkannten dagegen durch aridere, dem jetzigen Stande der Schtllgesetzgebung entsprechende ersetzt. Daß man dabei die unter staatlicher Leitung stehende Communalschule als Princip ausstellte, war nach Erfahrungen, die man namentlich in Hessen mit der durch das angeführte Edrct begründeten kirchlichen Leitung des Schulwesens in den letzten Jahren zu machen Gelegenheit hatte, nur natürlich. Allerdings will der Entwurf nicht mit eurem Schlage sämmtliche Coufessionsschulen aufheben, und wir billigen dieses durch die Schouung zarter Gewissen gebotene vorsichtige Vorgehen, allein eiuesthcrls 4) Buderus, Georg, in Hirzenhain ....... Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft zu Gießen . . Ust der Modus der Umwandlung von Coufessionsschulen in Communalschulen wesentlich erleichtert, da nicht mehr der Kirchenvorstand, sondern nur der Schulvorstand mit angemessener Ergänzung durch aus der Gemeinde Gewählte zur Abstimmung zugezogen und die Entscheidung nicht mehr, wie früher, von zwei Dritteln, sondern von der Majorität der Abstimmenden abhängig gemacht wird; anderutheils ist die Errichtung neuer Coufessionsschulen vielfach erschwert und in allen Fällen an die Genehmigung der Regierung gebunden. Es wird sonach nur von der Intelligenz der Bevölkerung abhängen, sämmtliche Con- fessionsschulen durch Communalschulen zu ersetzen, und wir hegen keinen Zweifel, daß diese Umwandlung, mit welcher die bedeutenderen Städte des Landes unter den besten Erfahrungen theilweise schon vorangegangen sind, theilweisc demnächst solgen werden, in nicht allzuseruer Zeit auch in den meisten übrigen Orten 1 wirklich erfolgen werde. Confessionclle Schulen, deren Fortbestehen nicht durch eine entsprechende Schülerzahl, sonden nur durch örtliche Zwistigkeiten oder . Eifersüchteleien motivirt wäre, werden ohnehin durch eine Bestimmung im Art. 5 Die Großherzoglichcn Bürgermeistereien wollen das Vorstehende in ihren Gemeinden noch besonders bekannt machen lassen. Gießen, den 3. Mai 1873. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Der den Ständen des Großherzogthums Hessen von Seiten des Ministeriums vorgelegte Entwurf eines Schulgesetzes ist schon bei seiner ersten Veröffentlichung von vielen competeuteu Seiten als ein Fortschritt zum Besseren mit Freuden begrüßt worden. Es hat sich aber auch gegen denselben in letzter Zeit eine von einzelnen agitatorischen Persönlichkeiten ausgehende und durch sie namentlich in Lehrerkreise verpflanzte laute und heftige Opposition erhoben, so daß der der Sache ferner Stehende wohl zweifelhaft werden könnte, ob dre Vorlage wirklich einen Fortschritt enthalte oder nicht, vielmehr, wie die Gegner ihr vorwerfen, nur eine principloje Zusammenstellung von Einzelbestimmungen, gegen welche der seitherige Zustand immer noch vorzuziehen sei. Die Erörterungen darüber haben vielfach auch ihren Weg in die Tagespresse gefunden, ja scheinen sogar geflissentlich dahin verlegt worden zu sein; es wird also gerechtfertigt erscheinen, wenn der Einsender, von Ihrer freundlichen Bereitwilligkeit mit bestem Danke Gebrauch machend, die wesentlichsten Bestimmungen des Ent- Wurfs in Ihrem geschätzcn Blatt einer Besprechung unterzieht. Daß dieselbe sich nur mit der Sache beschäftigen, die persönlichen Gründe der Gegner aber unberücksichtigt lassen wird, dürfte sich von selbst verstehen. Das Volksschulwesen des Großherzogthums war seither nach den Bestimmungen des Edicts voni 6. Juni 1832 geregelt, welches für seine Zeit vieles Zweckmäßige und Wohlthätige enthielt, und, namentlich unter des verdienten Regierungsrathes Hesse Leitung, eine Blüthe herbeiführte, welche die hessischen SSm, auf die bcdinaenden UiladJn einfachen. Au die Stelle der einseitigen Rege- schulvorstand an eine Wahl gebunden worden wäre; da aber des Kel'gions- lung durch allerhöchstes Edict soll nunmehr eine solche durch eiu mit den Stän- Unterrichts wegen den verschiedenen Religionsgemeiuschafteu em gewisses Mittung ourcy aueryoames Evtct icu mninnv - ' • —..... wirkungsrecht in Sachen der Schule nicht wohl versagt werden kann, läßt sich auch eine Rechtfertigung für die Bestimmung des Entwurfs finden, zumal der allenfallsige schädliche Einfluß derselbe« dadurch ausgeglichen wird, daß die Regierung sich die Ernennilng des Vorsitzeiiden, abgesehen von den Städten, in welchen der Vorsitz dem Bürgermeister zusteht, Vorbehalten hat. Erwägen wir ferner, daß nach dem (Snhvurf die seither an allen Orten mit ländlicher Bevölkerung während des Sommers bestehende Halbtagsschule beseitigt, also der Unterricht allenthalben auf Vor- und Nachmittag ausgedehnt, daß der Unterschied zwischen bedingt und unbedingt nothwendigen Unterrichts- Gegenständen, den das Edict statuirte, aufgehoben, also auch die sog. Realien, fl. fr. 8 48'/- 9 IV. 13 8'/- 20 20V. 48 56 8 27-/2 11 21 86 28-/. 278 6 69 143/, 8 4V. 11 3 der Schule. (Deutsche Pr.) Dculfcfjfaiib. IM Äruerika. Da den neuesten Kabel-Telegrammen zufolge ein allgemeiner Aufstand der Die indianische Bevölkerung — die von Alaska nicht zugsweise abhängen, ob das ganze Gesetz ein neues frisches ßefccu schaffen oder, wie schon jo manch andere hoffnungsvolle Blüthe des politischen und socialen Lebens, ein todter Buchstabe bleiben wird. Nach den mitgetheilten Bestimmungen über das Verhältniß der Kirche zur Schule, zu denen noch kommt, daß Angehörige geistlicher Orden von jeder Thätigkeit in der Schule ausgeschlossen sind, und daß es dem Ministerium des Innern zusteht, allerdings nach vorausgegangenem Benehmen mit den kirchlichen Behörden, den Lehrplan für den Religionsunterricht festzusetzen und die dabei zu gebrauchenden Lehrbücher zu bestimmen, wird mau es mir natürlich finden, daß sich unter den Vertretern des strengen Kirchenthums uuf katholischer und protestantischer Seite nur wenig Sympathie für das neue Schulgesetz findet. Die Herren begreifen sehr wohl, daß mit jeiner Einführung ein guter Theil ihres jetzigen, für unser Land schon so unheilvollen Einflusses schwinden wird. Wünschenswerth wäre es gewiß gewesen, wenn man bei dieser Gelegenheit auch noch einen andern Einfluß zu beseitigen gesucht hätte, der sich seither auch aus deni Gebiete der Schule vielfach zu deren Schaden geltend gemacht hat und allem Anschein nach noch länger conservirt bleiben wird, wir meinen den der Standesherren.^ Die Aufhebung des diesen, früher reichsunmittelbareu, Herren zustehenden Präsentationsrechts würde gewiß nicht blos den Wünschen des Leh- rerstandes, sondern des ganzen Landes entsprechen. Da aber die erste Kammer, in der sie als erbliche Mitglieder sitzen, über die Einführung des Gesetzes mit zu entscheiden Hai und die Herren jedem Vorgehen gegen ihre vermeintlichen Rechte den entschiedensten Wioerstand entgegcnzusetzen pflegen, so ist es wohl nicht als rathsam erschienen, durch Aufnahme eines auf Aufhebung des Prä- ' sentationsrechtes gerichteten Artikels schon von vornherein die Annahme des ' ganzen Entwurfs in Frage zu stellen. \ ob dieselben bei ihrer Ausführung sich als praktisch und zur Förderung der Schule gereichend bewähren werden. Auch die Errichtung von Präparanden- Güßen, öiitnbahn-®eielljc reue Bahnen bet ^Handlungen te rein, woraus fy ßnjectes Alsfeld jtd Gelnhausens nahm aalen ein Anlah fawie zur Ergün Wahlgängen gef üusfcheidenden tr Aeimar und Bar Beknn 1W) Die q S’Ä'tun Hta""' üng lÄQltcn ßr Jn ö 5 Mai. In der heutigen Sitzung der Deputirtenkammer machte Lanza Die Mittheilung, daß das Cabinet im Amte verbleibe, nachdem der König dessen Demisfionsgesuch nicht angenommen habe. Der Minister zeigte sodann die Zurückziehung des Gesetzentwurfs über den Tarenter Arsenalbau, sowie die Vorlage eines mit dem Budget im Einklänge stehenden neuen Gesetzentwurfs an , Drr Hessische Steuer von Seiner Du Solins-Brauns 6(11 Fürstlichen f N'l dein Sitze Qorben. Derski Mmt ei.itre "enlerGesch^ Braur.'eltz, 24. 20)) ®iontS| von B iFN- A. «5 19 t S fff* »au« ?flIU Denen bie®; einem auf Mem G bändigten J niing, wbe betragt etwa stets von den Stämme bet' erschveren dl baten befindet Gebietes der docs beherrsä zwischen Oru scheu Meilen die Modocs < bedeckt und 1 Eidechsen eine eines Sees an teil, Nissen, € Anzahl M 1 Oregon und Nation meg ui ist die Ben A viele Oeffimng etwa senstmve sein Hauptlage ihnen allein c sehen, währen 5 Meilen, fön nur einen Zoll Leichtigkeit in es den Modoc esraickreich. Paris, 2. Mai. Die Mpublique Franyaise Gambetta's kommt dem Bien Public, dem Regierungs-Organe, zu Hülfe gegen die Angstschwindler, die auf bie Börse und auf den Credit Frankreichs im Auslande durch lügnerische Gerüchte, Telegramme, Correspondenzen u. s. w. zu drücken suchen Roch einige Tage," äußert Gambetta's Blatt, „und die Anstifter der Panik werden mit ihren niederträchtigen Erfindungen nur bei jenen Maulaffen Glauben finden, die man früher „petits-creves“ nannte und die man jetzt mit dem holden Namen „gommeux“ bezeichnete und etwa auch noch bei den Damen der hohen Prostitution, welche sich natürlich nach den Fleischtöpfen des Kaiserreichs zanuk- sehnen." Paris, 4. Mai. Herr Thiers ist augenblicklich wieder ein recht geplagter Mann. Ein großer Theil der Rechten hatte in den letzten Tagen Unterredungen mit Thiers, um denselben zu bewegen,^ sich an die Spitze der Rechten zum Feldzuge gegen den Radicalismus zu stellen. Thiers gab ausweichende Antworten. Geradezu weigerte er sich jedoch, gegen die ultrarepublikanische Presse Maaßregeln zu ergreifen, welche mehrere Rovalisten, darunter auch der Präsident Buffet, von ihm verlangten. Herr Börenger, Abgeordneter der Drome, wird gleich nach Wiedereröffnung der Session den Antrag stellen, daß man, noch ehe die Ernennung der Commission für die Regierungsvorlagen vorgenom- men wird, die Republik definitiv proclamirt. Di.ser bedeutsame Antrag wird von dem ganzen rechten Flügel des linken Centrums, also auch von den Herren Casimir Perier, Alfred Andre, Delour und Max Richard unterzeichnet sein. — Die Brutalitäten der Franzosen gegen die Deutschen in den Französischen Departements liegenden Soldaten dauern fort. So hat sich, wie die Ostfriesische Ztg hört, am Sonnabend, 12. v. M. in St. Nicolas, dem Garni ons- orte des 2. Bataillons des Ostfriesischen Infanterieregiments, wieder ein trauriger Fall ereignet. Ein Einjährig-Freiwilliger, Namens Beewen, ist von vcr- 'ch reden en Franzosen derartig mißhandelt, daß sein Transport zum Lazareth z'.ir ^Zeit unmöglich ist. Da die Thäter noch nicht namhaft gemacht sind, so ist St. Nicolas mit einer Contribution von 40,000 Francs belegt. JtGßeiL Anstalten wird in diesen Kreisen nicht allseitig gerne gesehen, obgleich die Negierung, abgesehen von einer in den nächsten Jahren schon nothwendig werdenden weiteren Gehaltsaufbesserung, wohl kaum ein wirksameres Mittel zur Abhülfe des bereits einreißenden Lehrermangels zu Gebote stehen dürfte. Wie wir hören, sollen sich auffallender Weise sogar gegen die Anstellung von Lehrerinnen, welche der Entwurf vorsieht, Stimmen erheben, während man doch sonst in Lehrerkreisen gegen die Verwendung weiblicher Kräfte an den unteren und mittleren Klaffen von Mädchenschulen keinen Einwand erhoben hat. Daß man von Seiten der Lehrer auch mit der Bestimmung nicht einverstanden ist, nach welcher der Lehrer nicht Vorsitzender des Schulvorstandes sein kann, finden wir natürlich, halten dies jedoch vielmehr für eine Frage der Etiquetre, da sich die Stimme des Technikers wohl in allen Fällen in dieser Körperschaft die gebührende Berücksichtigung zu sichern wissen wird. Als einen entschiedenen Fortschritt dagegen müssen wir es bezeichnen, daß der Entwirr auch über die Entfernung eines Lehrers von seinem Dienste Vorschriften ent hält, welche den Betheiligten eine seither vermißte gesetzliche Sicherstellung gewähren. Ebenso dankbar wird man die Befreiung des Lehrers von den niederen Kirchendiensten aufnehmen, dieser unversiegbaren Quelle von Aerger und Verdrießlichkeiten und der wirksamsten Handhabe für die Geltendmachung geistlicher Herrschaftsgelüste. Die wesentlichste und fclgenreichste Neuerung, der Angelpunkt der ganzen Neugestaltung des hessischen Schulwesens ist indessen die in Aussicht genommene Anstellung von weltlichen Kreisschulinspectoren anstatt der geistlichen, denen dies Amt seither als Nebenstelle übertragen war. Damit ist nicht nur der seit langer Zeit am lautesten und nachhaltigsten erhobenen Forderung des gesammten Lehrerstandes, Beaufsichtigung der Schule durch Sachverständige, entschiedenes Entgegenkommen bewiesen, es ist auch dem strebsamen Lehrer die Möglichkeit des Vorrückens in eine höhere geachtete Stellung eröffnet, da die Kreisschul-Jnspectoren aus der Reihe theoretisch und praktisch gebildeter Schulmänner entnommen und definitiv angeftellte Staatsbeamte werden sollen, und es ist endlich durch die Kreisschul-Jnspectoren der Schule und ihren Lehrern die naturgemäße Vertretung in der Kreisschulcommission gesichert, aus welcher der seither allein berechtigte geistliche Einfluß vollständig auszuscheiden hat. Wir zweifeln nicht, daß sich unter den Gliedern des hessischen Lehrerstandes die genügende Anzahl für diese ehrenvolle Stellung geeigneter Männer finden werde. Möchte es nur der Negierung, bei welcher wir die besten Absichten voraussetzen zu dürfen glauben, gelingen für diese, sowie für die gleichfalls neu geschaffenen Oberlehrerstellen die rechte Auswahl zu treffen! Von der Persönlichkeit dieser Männer, von ihrem entschiedenen und nur möchten sagen begeisterten, Eintreten für die Interessen der Schule wird es vor- Zeichne" -sowi-, wo es die Verhältnisse irgend gestatten", Turnen und weib- derer fordern, die weder das Gute und »och viel weniger das Bessere sondern liche Handarberten unter dre obligatorischen Lehrgegenstande au genommen wor- einfach den Rückschritt wollen: Stillstand N Rücktritt auck, nnfK den sind, daß in jeder Gemeinde, „sofern es die örtlichem Verhältnisse irgend der Schule. 1 JU,cWritt au$ auf dem Gebrete gestatten", Fortbildungsschulen errichtet werden sollen und die Errichtung von erweiterten Volksschulen, d. h. solchen, „die den Zweck haben, weiter gehende Bildurrgsbedürsnisse zu befriedigen", ermöglicht ist, so können wir in' jedem dieser Punkle eine» Fortschritt gegen de» seitherigen Zustand begrüßen. Auch Darmstadt, 3. Mai. Die Reaieruna beabsscktiat iob.ssd hi, Art. 82 wenigstens die Möglichkeit der Abschaffung des seither gesetzlich ßischcn Kirchengesetze definitiv festgestellt sind, ähnliche ü Wes ntlicheii übe« ».' vorgeschrrebenen Schulgeldes gewahrt, wrrd man nur brllrgen können, auch stimmende Kirchengeselle den Ständen vorzulegen uoerern- wenn mau sich recht wohl bewußt ist, daß die Ansichten über diesen Punkt nochj Darmstadt, 4. Mai. Auf Einladung >hrer Majestät der Kail«,» lange nicht geklart genug sind. Daß den Gemeinden ein wesiittsiches Mitwir-.cho» Rußland sind Seine Großhcr-ogliche Roheit der $ri»! 9irPr»nh.r kungsrecht bei der Besetzung der Schulstellen eingeräumt ivurde, entspricht aller-nach Sorrento abgereist. * 9 r 4>r,n3 Alexander heute dings der in den gleichzeitig vorgelegten Verwaltungs-Gesetzen vorgeschlagenen A ~ * Wir haben in Vorstehendem die wesentlichsten Punkte des Entwurfs besprochen. Lrie sind meist übereinstimmend mit den Bestimmungen anderer neuerer Schulgesetze, namentlich des sächsischen, badischen u. a. Manches darin ist der V--b-ss-rui>g fähig das kam, nicht abg-leuguet werde». Allei» »ach dem, was ........jll|w.8C eul „„„mtuier A»m-nv oer übet bic Verhandlungen des Anschusses verlautet, soll die Regierung ,ii dieser-Indianer befürchtet wird, dürfte es von Jntereffe sein. etwas Näheres über Stimmt/»^egenkommend sein; wir dürfe» also, da, wie bekannt, die^ihre Stärke zu hören. Die indianische Bevölkerung — die von Alaska nicht beaen bnfi rin» g;"'""'" uberhanpteei Regierung günstig ist, die Hoffnung mitgerechnet — wird von der Regierung der Vereinigten Staate» auf 300,000 möglich sein werde. Seele» abgeschätzt. Von diesen leben etwa 150,000 friedlich auf den ihnen wird »naesstt,?» müs?^h^ i°kilergehende Ettvartungeii gehegt; aber Jeder angewiesenen abzegrenzteii Gebiete» (reservationsj, während 95,000 ungefähr muffen, daß der Entwurf »» Ganzen geeignet ist, als Grund- über die Ebenen schweifen, aber friedlich sich verhalten und sogar oft ru den Möchte biefVlbV'11iäCi>urdi''üt!C°Or jii dienen. Regierungs-Agenten für indianische Angelegenheiten kommen; 55®000 Indianer bi inbem He Ain hV T9 7 M M °°er Regierungscontrole, und ft? sind es (also der die, indem sie um des Bessern willen das Gute verwerfen, nur d,e Absichten sechst- Theil der ganzen Race etwa), welche der Regierung und den weißen Ausdehn,i»g des Rechtes der Selbstv-rwaltnng; rn Lehrerkrelj en finden aber d,e Sitzung die Nichtigkeitsbeschwerde der wegen Ermordung ihres Ksi d s i, Gi- einschlägigen Bestimmungen nicht besonderen Anklaug und auch wir zweifeln, ß-n zum Tod- verurtheilten Margaretha Meusel von Burkhardsfelde Ä» ob dreselben ber ihrer Arisfuhruna Nck als vraktrsck und uir ^orbennm brr einer morgen stattfindenden nicht öffentlichen Sitzung wird darüber beratben ob die Verbrecherin der landesherrlichen Gnade zu empfehlen sei. 9 ' , 3. Mai. Heute Vormittag 11 Uhr traf Seine Königliche Hoheit der Großherzog zu einem dreiwöchigen Aufenthalt hier ein. Berlin, 5. Mai. Man hört Näheres über die gestrige Bundesraths- fltznng wegen der Münzreform. Nach Aeußerungen der Regierungen soll das silberne Fünfmarkstück bleiben, das Zweimarkstück fallen; das Weqlaffen der ^urstenbildmsse auf dem Einmarkstück stieß auf Widerspruch, wurde jedoch für geringere Stücke fast allseitig zugestanden; wegen der Banknoten-Einziehuna empfehlen vcrschledenc Regierungen die Verlängerung des Einziehungstermins auf ein Jahr, also bis Anfang 1876, und wegen der Staatspapier-Einüehuna liegen verschiedene Vorschläge vor, wovon einer dem Reiche die Emission von eurem Thlr. pro Kopf zuweisen, den Rest von etwas über 20 Millionen einzie- l)en will. Weitere Verhalidlungen sind Vorbehalten (K. Z.) Berlin, 5. Mai. Die galizischen Bischöfe, an ihrer Spitze der Lemberger Erzbischof, haben, dem Vernehmen nach, an den Erzbischof von Gnesen Grafen Ledochowski, ein Schreiben gerichtet, in welchem sie ihm, als dem hervorragendsten Vertreter des polnischen Episkopats, wegen seines Eifers bei Vertheidigung der kirchlichen Rechte ihre größte Hochachtung und völlige Ueber- einstimmung bezeugen. , Leipzig, 5. Mai. Die Delegirtenversammlung deutscher Buchdrucker- Pnncipale und Gehülfen hat einen von ihr vereinbarten Normaltarif einstimmig angenommen. Von dem Vorstande des Buchdrucker-Principalvereins hängt es nunmehr ab, ob er den Tarif publiciren oder die Entscheidung der am 10 Mai stattfindenden Generalversammlung überlassen will. Im letzteren Fall bat der Gehülfenverband sich die Urabstimmung seiner Mitglieder Vorbehalten. Die Delegirtenversammlung beschloß ferner, die vorläufig dreijährige Geltung des Tarifs, sowie die Einsetzung eines Einigungsamtes vorzuschlagen, welches' über Differenzen entscheiden soll. re' fonbttn iS ,bif to«, - "kteig, ’ Mnln I ,bet h°ch 1 1 bl"tigtn \ ®if Iben. cv. dmch»" '» IE btt ' 'S>chn t« ! i=Mfr ^gsterininz ' '^"lziehW ; niilfion dvn ^en einM , - «• R ie der\ v on ©liefen, r . als liö I 1 Eifers bei L Mge Uebn- p öuchdrucker- V rris eichn- B reine hänzt I der m 10. I 'm Fall bat : alten. Die Geltung M welches über V. »mmt dem ; wib/er, die - lügnerische n ,Äoch ( mit werden : j iiben sinden, dem holten | i der hohen eich? i'-ilüik- in recht gp tagen Uniev Ij der 91(41» ilisweichende publikanO ter auch to derDrom daß nm i vorgenm Snttag iriti denHctm inet fei«-' jranjöfif4» die O Garnison er ein M iftwnfj 1 in kqB i chl >° in machte der König 3te sodann sowie die 'twurfi äbtrt* '* Ito«« *! «f 3< t ihnen Son# eft i°b* „ ’llitl«”' gif«tlf bold, Buchhändler Ricker. 74 Oberhessen Goldsorten. jo. II. Emiss. 83Vs fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57—58 9 39—41 Pistolen Oestr. 1858r l86Or ’1864r Frioritäteib östr. Stsb. Prior. 60 östr s. Lombard 5O*/t Livorneser 35i,2 Toscaner — Börsennachrichten. 6 Mat 1873. 3° o 3O,o 3° o wählt. Schließlich wurde die Neuwahl des Rechnungs-Prüfungs-Ausschusses nach § 26 der Statuten vorgenommcn. Derselbe besteht aus den Herren Rath Schaum, Geheim-R-th Steil. 250 v. 1854 94 Prioritätsloose — Loose 945/b n 172 Börsenberichte. Frankfurt a. M., 6. Mai. Die heutige Börse bietet absolut kein Material zur Berichterstattung. Das Geschäft stockte und die Kurse stagnirten. Geld bleibt anhaltend gesucht und theuer, die auswärtigen Berichte lauten anhaltend schlecht, besonders von Wien werden größere Insolvenzen gemeldet. Die Speculationspapiere waren eine Kleinigkeit besser wie gestern. Von österr. Bahnen Elisabeth und Franz-Joseph niedriger. Böhmen höher. Von Banken Darmstädter und Effcctenbank höher, Bankverein und Oesterr.-Deutsche niedriger. Spanier sehr flau (195,u;.) Silberrente niedriger, 72er Russen höher. Amerik. Prioritäten durchgehends offerirt. Pfandbriefe matter. Von Wechseln Wien gefragt, von Sorten Ducaten niedriger, Dollars höher. Actien. Frankf. Bank 1464/z Frankf. Vereins-Kasse 1 i5*/j Darmst. Bankact. 448% Wien Bankactien 1001 Oest. Creditact. 345 Galizien — Actien. 5°, o östr. F. St. E. B. 358 V2 Lombard. Bahn 205',2 Ludwigsh. Bexbach 1871/6 Maxbahn 130 Bayer. Ostbahn 123','2 Rhein-Nahebahn-Act. 45’,. 2 Hess. Ludwigsb.-Act. 164’,,2 „ doppelte 9 39—41 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 32—34 20 Frankenst. 9 19>/z—20V> Engi. Sover. 11 46—48 Ruse. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 26—26 Vermischtes. London. Der größte kupferne Kessel befindet sich in der Brauerei von Pontifex unv Wood in London Dort ift, wie das ,,B-I" berichtet, ein Braukessel aufgestellt, dessen Boden das größte einfache Kupferstück darstellt, das je erzeugt wurde. Nicht die Größe an sich ist das Auffällige, sondern der Umstand, daß es ein Stück aus dem Ganzen ist, blos durch Walzen und Hämmer erzeugt, also ohne alle Löihungen und Nieten, welche so viel zur raschen Zerstörung beitragen. Das Stück wog nach dem Guß nahezu 90 E r. und wurde zwischen einem Walzenpaar von 67 Ctm. Durchmesser und über 4 Meter Länge ausgcwalzt. Jede der Walzen wiegt 420 Ctr. Nachdem das Stück durch die Walzen soweit als möglich ausgedehnt war, wurde es einem dafür construirten Dampfhammer übergeben und hier in die verlangte Form gebracht. Das Aushämmern allein beschäftigte 25 Mann durch eben so viel Tage. Dieser Kessel wird, wenn fertig, 50 Barrels fassen und die zugehörige Pfanne 80 Barrels. Das dazu verwandte Kupfer wiegt etwa 380 Gentner. 5°/o 50 0 Elisabeth.-Prior. 85'/2 Lokal-Notiz. Gi-ßen, 7. Mai. In der kürzlich gehaltenen Generalversammlung der Oberhessischen Eisenbahn Gesellschaft machte der Vorsitzende in einem die Ausdehnung des Unternehmens durch neue Bahnen betreffenden Vortrage ausführliche aetenmäßige Mcktheitung über die seitherigen Verhandlungen wegen der projectirten neuen Strecken Alsfeld-Hersfeld und Gelnhausen-Partenstein, woraus hervorging, daß in Folge wesentlich »ei-änbeHer Die ^Betreibung beä Projektes Alsfeld Hcrsfeld zur Zeit beruhe, jedoch keineswegs aufgcgeben sei, -.agegen uis Pro ject Gelnhausen-Partenstein seiner Verwirklichung hoffentlich in Valve entgcgengehc. Lic Versammlung nahm diese Mitthcilungen mit Interesse entgegen; zu einer Beschlußfassung war dermalen ein Anlaß nicht gegeben. — Es wurde nunmehr zur Neuwahl von drei Mitgliedern, sowie zur Ergänzungswahl von zwei Mitgliedern des Verwaltungsrath^ in zwei beiondercii Wahlgängen geschritten. Der erste Wahlact ergab, daß für die nach Bestimmung des Looses aussckeidenden drei Mitgliever, Herren Baron R. v. Erlanger, Se. Hoheit Prmz zu Sach,en- Weimar und Baron v. Bethmann, erwählt wurden: Prinz zu Sachien Weimar Hoheit nut 43i», Preuss. 4’ 3o,o Oblig. — Frankf. 3l/2°,o Oblig. 87 Nass. 41/2° 0 Obi. 100 Kurhess. 4'10 „ 97 Gr. Hess. 50,0 Obi. 102% n t> 4°/u »99 „ n 31/2% n 96 Bayer. 5o/o „ 100 ’/z n 4’ i°/0 1jährige 100 „ 40 0 1jährige 923/4 Würtemb. 4,/2° 0 Ob). 100% Baden 4’/2°/o ObL c. E. L. 1001, c Oesterr. Silberrente 66J/4 „ Papierrente 64 8 Spanier, neuest. 3% 103, D Amerik. Bonds 1881r 985/g „ n 1882r 957/b _ „ 1885r 97 „ „ 1887r 975/, Ansiedlern alle Schwierigkei.cn bereit«. ©je ÜW« 3^r finfc' ganz ober theilweise ctülllfirt unb jlc^en jcbenfallv unter de n C I II Herrn Freiherrn v. Rabenau, wurden erwählt: Herr Freiherr v. Rabenau mit 496 Stimmen, Agenten. (Kegen bie 55,000 Znbianer muß Waffengewalt demnach Ul Anwen-.^^ c^jaac Königswarter mit 470 Stimmen. Es sind daher nach § 8 der Statuten die dnna füiinneii unb es aiebt brei Kriegsschauplätze gegen sie. In Californien Herren Freiherr v. Rabenau und I. Königswarter zu Mitgliedern des Verwaltungsrathes er- bekämpfen die Truppen die Modocs, weiche der Zahl nach zwar unbedeutend '"'™* b=8 ®«*"»"«a=®r6f„nassSu5fd1Uff.8 « 26 b« sind, die aber fast unangreifbare Positionen behaupten. In Arizona und Neu- Mexiko operirt General Crook gegen die Apachen, welche etwa 6- bis 10,000 Malin stark sind, und dort kommt es säst wöchentlich zu Zusammenstößen, in denen bie Barbaren stets den Kürzer» ziehen. So hatten bie Jnbianer in einem Tressen zu Ansang bes Monats April allein 41 Tobte. Der Feldzug aus diesem Gebiete naht sich indessen seinem Ende und die Uebergabe des unbändigsten Jndianerstammes im Westen steht demnächst bevor. Der größte Kriegsschauplatz besindet sich auf den Ebenen von Montana, Dacota unb Wyoming, wo die Sioux, Schwarzfüße, Uter, Crows u. a. m. Hausen. Ihre Zahl beträgt etwa 45- bis 50,000, mit beiien zwar nicht gekämpft wirb, bie aber stets von ben Truppen bewacht unb im Zaume gehalten werben müssen. Diese Stämme bedrohen bie Grenzen von Minnesota, Nebraska unb Kansas ^und erschweren die Vermessungen ber nördlichen Pacificbahn. Kaum 12,000 Soldaten befinden sich in den indianischen Ländern, die mehr als die Hälfte des Gebietes der Vereinigten Staaten ausmachen. Das Gebiet, welches die Mo- docs beherrschen, ist, wie oben gesagt, ganz unzugänglich. Entlang der Grenze zwischen Oregon und Californien nämlich in einer Entfernung von 600 englischen Meilen vom Stillen Ocean befinden sich unregelmäßige Lavalager, welche die Modocs genau kennen und benutzen. Das felsige Terrain ist mit Gestrüpp bedeckt und bietet durch seine Ritzen und Löcher unzähligen Kaninchen und Eidechsen eine Zuflucht. Eine basaltische Bildung, scheint fit an dem Ufer eines Sees aufgeworfen zu sein und, plötzlich abgekühlt, in Tausende von Spalten, Rissen, Sprüngen, die 10—60 Fuß tief sind, sich getheilt zu haben. Eine Anzahl von Zuflüssen des Columbiaflusses findet ihren Weg nördlich nach Oregon und bildet viele Seen und Teiche. Das Wasser wäscht die Erdformation weg und schafft so zahlreiche, oft meilenweiteHöhlen. Die bedeutendste ist die Ben Wright's-Höhle, welche 15 Acres groß ist, eine Quelle enthält und viele Oeffnungen, durch die ein Mann kriechen kann, während der Haupteingang etwa fensterweit ist. In dieser Höhle hatte Capitän Jack, Führer der Modocs, sein Hauptlager aufgeschlagen. Welche Vortheile Krieger aus einem derartigen, ihnen allein genau bekannten Terrain ziehen köinien, ist klar. Die Indianer. sehen, während sie selbst unsichtbar sind, ihre Feinde in einer Entfernung von! 5 Meilen, können sie bis auf wenige Fuß herankommen lassen und, ohne auch nur einen Zoll von sich bloßzustellen, auf sie schießen und, wenn bedrängt, mit Leichtigkeit in sichere Schlupfwinkel sich zurückziehen. Das einzige Glück ist, daß es den Modocs an Munition fehlt. Anlelieiisloose« Darmstädter fl. 50Loose 207J/4 „ n 25 „ .571/2 Kurh. 40 Thlr. Loose 72*/4 Nassau 25 fl. — Braunschweiger 24bk 3° o Oldenburg, ä 40Thlr. — 40 g bayr. Präm.-Anl. 112*2 40/0 badische Locse — Badische fl. 35 Loose 70 Wechsel» Amsterdam k.. s. 973/4 Augsburg k. s. 100 Berlin k. S 1047/tz Bremen k. S. 105% Brüssel k. S. 93 Hamburg k. S. 105% Leipzig k. S. 105 London k. 8. 1171/2 Lyon k. S. — Paris k. S. 923/4 Wien k. S. 1065/,. ditto m. S. 1063/e ditto 1. S. 1063/6 Disconto 6 0,0 allgemeiner a»zeiger. Ieilgebotenes. empfehlen (1259) Holzversteigerung Bekanntmachung. UNd Brennholz Schnth. Eichen Nadel R-Mtr 19 Adelheidsquclle, Appollinarisbrunnen Karlsbader Mühl- brunnen, Salzhausener, Salzschlirser BonisaciuS- brunnen, Schwalbacher Stahl: unb Weiubrunnen, Schwalheinier, Selterser (Nassau), Wildunger, 2231) Di- auf ben 8 b. M. anberaumte Hal,Versteigerung im Reiikircher Qemetnbo | walb kann, eiugeiretmer Hmbernisse halber, ! Nicht abaehalten werben. Reiskirchen, am 5. Mai 1873. Erahherzagliche Bürgermeisterel Reiskirchen Jünger. Hamburger Zungen, ,, Kalbsfchinken Göttinger Mettwurst, Gothaer Servelatwurst, „ Blasenschinken im Anschnitt, Trüffelwnrst, Ferner: 69 Kiefern- und Fichten - Stämme bis zu 22 Cmtr. Durchmesser und 18 Meter Länge, mit 23,32 Cbkmtr. und 370 Fichten- und Kiefern - Stangen mit Zusammenkunft Morgens 10 Uhr bei dem .Pflanzgarten im Lang erg. i Lich, om 3. Mai 1873. Der Fürstliche Oberförster: Wim men au er. Versteigerungen. HohverfteiMung im Gießener Stadtwalde. 2120) Montag btn 12. Mai 1873, von Vormittag- 9 Uhr an, Schlostbrunnen, Gmser Kessel- und Krän- chesbrunnen, Fachinger, F-riedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethen- brunne», 2227) Montag ben IS. Mal 1. I., soll in dem Gießener Stadtwalbe, Distrikten VarmitagS 10 Uhr, Heegstrauch, Walb-chute u»b Oberhaag, nach- roirt)cn jn bem Landeszuchthaus Marien- [ verzeichnetes Hol, öffentlich versteigert wer= fd)|u6 14 Beniner frische Butter, fomie 1A B. Bau-, Werk- und Nutzholz. BejMdere Bllanntmachungen. sio wn^ämme mw« 2228) Der seitherige Großherzoglich Durchmess.r mit 128,21 Cbmtr-, Hessische Steuer - Controleur Menget ist 173 Eichen-Stangen mit 17,66 Cbmtr. von Seiner Durchlaucht dem Fürsten ?u Die Zusammenkunft ift auf der Ltcher Solms - Braunfels als Rentamtmann für Chaussee an der ersten Schneche. beu Fürstlichen Rentamtsbezirk Greifenstein, Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird mit dem Sitze zu Ehringshausen ernannt Zahlungsfrist bi* 1. Novbr. 1873 gestattet worden. Derselbe wird am 2. Mat er. in an( g. Mai 1873. fei" Amt eUtreien unb non ba an alle droßherzogliche Bürgermeisterei Giefien Rentei-Geschafte besorgen- w 5 M Vogt. Bcaun'els, 24. April 1873. Fürstliche Rentkammer: Staudinger. den, als: A. 1671) Die Mineralwaffer.Handluug von Emil Fischbach, SelterSweg, empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets frischer Stillung: | Ludwigsbrunnen, i Maricnbadcr Kreuz Stollwerck’sche Briist-Boubous. 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Bnsch Söhne. 2197) Gläser und Flaschen mit Eiche sind in allen Größen vorräthig bei Mettenheimer «I? Schultheis, vormals Carl Münch __ Versteigerung wird kerne vorqenommen. (1844) und Zeil 31 fl. 1. 12 ii (2235) (1607) ei Billige Herren-Hemden 2236) ft fr., n an, empfiehlt JVB (1348) Emil Fischbach. Zum Backsteiiibremien Prompte und billige Bedienung. ! • ■ Zeitungs-Cataloge gratis u. franco. EQ 3- A. Busch Söhne. H ii 45 15 36 36 1. 42 1. — 1. 24 2. 12 1. 2. 2. 2. s L Petri II Neuenweg. 3. — 2. 30 3. 30 Beinkleider Piqu6- und andere Jacken Nachtkleider £ i von II u n n Bieues in Frankfurt a. M an, // n H ii fr. // n n ii ii würdige Sachen, z. B.: Frauenhemden in Shirting Z/. liieties, Zeit 31, Frankfurt a. 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