Freitag den 7. März 1873. Kr. 57 « ♦ Gießen, am 1. März 1873. Betreffend: Den Termin für den Abschluß und die Einsendung der Gememderechnungen für 1872. Die Schulden -er Welt 790,000,000 grill. *) Lstrl. Lstrl. H . Lstrl. 3,400,000.000 // u 4S£M Zinsen Schuld 748.000,000 360.000,000 355,000,000 306,000 000 261,000,000 124.000,000 80 000,000 , 64,000,000 27,000,000 18,000,000 13,000,000 12,000,000 Egypten . Morocco • Capctown wachen, tev. ES schuldet. also dli Europa Amerika Asien . Afrika Australien 573.000,000 135,000,000 39,000 000 38,000 000 Portugal Belgien . - Griechenland Rumänien Dänemark ührt natürlich den Rügen auf der Liste, ten schulden: Vereinigte Staaten . Brasilien . . . . Cünada . . . . Argentinische Republik Venezuela . . . . Peru..... Mexiko . . . . Lstrl. Italien Frankreich . England . Portugal . Dänemark. Belgien . Zinsfuß crrca Procent 8‘A s% 3 ys 3 9 4 4 ‘A Einige Autoritäten geben Preis vicneljährtg 1 fi. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch di« Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Lstrl. 573,000,000 Asien folgt Amerika in beträchtlicher Entfernung. Seine hauptsächlichen ,b Zamoica« wamme, akerjen. (199 iar, len, Holländische fische Sardinen, I»ulte, Mixed- , Cliöcn, Capnn evignonS. Dieselben find: Großbrittanien Frankreich Italien . . Rußland . . Oesterreich Spanten . . Türkei . - 1 ^ten onipQjnit nka. tt, Ananaserd- n Reineclauden, rikvsen. Kirschen, men, Zwetschen, dorrte- Cbft in de unb Bamberger en unb geschälte fei. Diese sechs Länder fügt« Psd. Strl. hinzu und erhöhen 4 366,000 Lstrl. Rechnet man Erscheint täglich, mit RuS- n«hme SonnteißS. Expedition: Lanz leib er g, Lit. B. Nr. 1. gna in Achsm, hebonbonS, 'n W 28 kr. Nr. 6 des Neichsgesetzblattes, ausgegeben den 27, Februar 1873, enthält. (Nr. 909.) Gesetz, betr- die Abänderung des Art- 28 der Reichsverfassung. Vom 24. Februar 1873. (Nr. 910.) Verordnung, betr. die Einberufung des Reichstags. Vom 2ö. Februar 1873. Gießen, den 4. März 1873. Großherzogliches KreiSamt Gießen, v R ö d e r- ntinDicL Lslkr. 214,000,000 dem vorherigen Totalbetrage 214,000,000 nationalen Verbindlichkeiten Europas auf ^erlcehlon, 'rannten. ' Die Hauptschulden in jedem wie folgt: lung zeigt: Land #) Dies ist die niedrigste Schätzung der Französische« Schuld, dieselben auf 960,000,000 Lstrl. au. E- ist keine ganz leichte Sache, den wirklichen Bestand der Schulden Europas ober der Welt ausfindig zu machen, aber es ist möglich, einen annähern- den Ueberschlag ter Gcsamwt-Verbindltchkeiten der kontinentalen Nationen zu Wir extrahiken nachfolgende Daten aus Englischen striistischen Berich- giedt 7 europäische Rationen, von oenen jede über 100,000,000 Lstrl. an die Großherzvglichen Bürgermeistereien und Gemeinde-Einnehmer des Kreises. Großherzogliches Ministerium des Innern hat durch Verfügung vom 19. Februar 1873 zu Nr. M- d. I. 1769 in Bezug auf die Gemeinderechnungen für 1872 den Termin zum Abschluß der Bücher allgemein auf den 30. April, zur Ablieferung der Rechnungen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien aus den 30. Juni und zur Einsendung der Rechnungen an die Großherzogliche Ober - Rechnungskammer-Justificatur U. Abtheilung aus den 31 Juli I. I. festgesetzt. Wir weisen Sie an, sich strenge danach zu achten und bemerken, daß eine Nichteinhaltung dieser Fristen und beziehungsweise eine Unterlastung der deßfalls zu machenden Anzeigen, Disciplinarstrafen und sonstige etwa erforderliche Zwangsmaßregeln zur Folge haben würde. v. Röder. Lstrl. 433,000.000 „ 67,000 000 „ 21000 000 „ 16,000,000 „ 14 000,000 „ 12,000 000 , 10000,000 Schulden find: Britisch-Jndien Japan . . 2,949.000,000 Lstki. Die Schuld des Deutschen Reiches beläuft sich auf eine Kleinigkeit über 35 000 000 Lstrl. Die verschiedenen Staaten, aus denen dasselbe zusammenge- s Ut »st, schulden indeß im Ganzen ungefähr 173,000 000 Lstrl. Die Verbind lichketien des Reiches wögen daher auf circa 208,000,000 Lstrl. veranschlagt Die Schulden der echt am meisten belasteten Europäischen Länder be- laufen'sich demnach auf circa 3,151,000,000 Lstrl. Sechs andere Länder in Europa schulden ihren Gläubigern wehr als 10.000,000 Lstrl. aber weniger als 100,000,000 Lstrl. Dieselben sind: Holland . . - Deutschland. Gießen, 7. März. Die „Deutsche Presse" bringt folgenden Artikel, d. d. Darmstadt, 4. März, (Polytechnikum.) Ihre gestrige Eorrespondenz aus Oberhiffen (Gießen) über die Verlegung des hiesigen Polytechnikum« nach Gißen wird nicht verfehlen, in Hessen einiges, wir fürchten peinliches Aufsehen zu erregen. Gestatten Sie mir deshalb einige kurze Gegenbemerkungen. Das f- . 're-ff „ ... ........ hierzu die Schulden aller Staaten, die unter 10 000 000 Lstrl. schulden, sowie alle Bruchiheile einer Million, so kann ma» »o'6l «nmhmen, °°ß tie Na«i°n°l,chntt°n Europa«, -u-M-il-ch v-r V°-bi«L. lichkeittn von Muuicipal täten, momentan die Summe von 3,400,000,000 Lstrl. überstehen. Die relativen Zinslasten, welche diese Schulden msolviren, correipon- diren tnttfe nicht mit ihren relativen Beträgen, wie nachstehende Zusammenste,- k,r Saul 1“ **' ,t Lstrl. 360 000 000 748.000.000 790,000,000 64 000 000 12,000.000 27,000 000 2,001,000,000 Die verschiedenen Australischen Colonien schulden im Ganzen 38,000,000 Die hauptsächlichen Afrikanischen Schulden sinv jene von: . Lstrl. 28,000.000 Lstrl. 30,300.000 27,700.000 26,800,000 1 900,000 1,100,000 1.000 000 88,z00 0U0 „lischt" "9nfi*-S” ia,"i । Wenn die Zinsenkast der anderen Schulden nicht relativ größer ist, so involviren Vie nationalen Verbindlichkeiten Europas eine Bürde von 134,000,000 Lstrl. auf dessen Bevölkerung. Die Schulden der übrigen Welt sind glücklicher- weise viel kleiner als die Europas, aber dennoch ziemlich beträchtlich. Amerika Die verschiedenen Amerikanischen Staa- Lstrl. 4 185,000.000 Wenn man diesem Totalbetrage nur 15,000,000 Lstrl. für kleinere Aus- iassungin hinzifügt, so ist man zu dem Schluffe genöthtgt, daß die Nationen der Welt ihren Gläubigern 4,200.000,000 Lstrl. schulden, eine Summe, die nur zu 4^ Procent eine jährliche Zinsenlast von 189,000,000 Lstrl. involviren mutz ! Die Ziffern fino so gigantisch, daß es kaum möglich ist, darüber zu commenti- ren. "Aber es ist ein Umstand, der zum Nachdenken zwingt, daß mit vielleicht drei Ausnahmen — die Vereinigten Staaten, Deutschland und Großbritannien — alle diese Länder ihre Schuldenlast stetig vergrößern. Der größere Therl derselben ist innerhalb der Erinnerung der jetzigen Generation geschaffen worden; die große Mehrheit derselben wächst noch immer mit einer Schnelligkeit, die den nationalen Verbindlichkeiten der Welt jährlich Hunderte von Millionen hinzufügt. Seiten, * Zocken unb Leib- -emenen ftjÄ«1 n, Manschette"' Wtar-, ■tiif. d°ß»J* in cher die Tttape 8 und 24 Müldig llnd M . Lstrl. 108,000,000 „ 27.000.000 Lstrl. 135,000,000 . . „ 10,000 000 . . „ 1,000 000 Lstrl. 39,000,000 der fünf großen Welttheile stellen sich also, K. sich dieses schmerzliche» Eindrucks nicht erwebren. Eine Universität, die kaum ^entert Stück Newyork, 6. März. Gestern Abend fand zu New-Orleans ein blutiger Z- m / <7 <7 7 ® ■ .......ixx t*• yicwyvri, o. s-rarz. Leflern Avend fand au New-OrleaoS ein blutiger für Preuße» halte die Regierung nicht für angezeigt, da nicht ohne Einverneh-'Zusammenstoß zwischen der Polizei und der Miliz statt. Letztere griff die Poli- Sonn' Kämmerer au Meine |U L fl- per Berlin, 5. März. Abgeordnetenhaus. Auf die Interpellation des Abg. Donalies über die Maßregel» gegen den eventuellen Ausbruch der amerikanischen Pferdeseuche erklärt der Minister für die lanbwitthschaftlichen Angelegenheiten: Die Regierung und das ReichSkanzleramt hätten die Angelegenheit seit dem Entstehen der Krankheit verfolgt; die gleiche Influenza, welche zu Anfang des Jahr- Hunderts in Deutschland ausgetreten fei, erscheine jetzt. Ausnahme - Maßregeln Spanien. Madrid, 5. März. Dem Vernehmen nach macht das Ministerium die SuSpeufioa der Sitzungen der Nationalversammlung bis zum Zusammentreten der Constituante zur Cabinetsfrage. Eine Versammlung von 236 radicalen De* putirten beschloß einstimmig, der Suspension entgegenzutreten. Die Bureaux der Nationalversammlung wählen heute eine Commission, welche wahrscheinlich gleich* falls oppositionell sein wird. Man befürchtet einen Straßenconflrct in Madrid, da die exaltirten Republikaner die Auflösung der Nationalversammlung verlangen. Amerika. eitlf/ b1, ■| tnn»«> Hal ‘ mi .“'lf Verschiedene zur Anzeige gel in Venuhung Fahrt aus dee Lezug hierauf hobene Reclam lasfuna gegebe daß die BÄet Rücktour zu t treffenden Bi werden müsser benutzen will. W'r bringen lchriften der t mrnts Im Gin: welche vom 1. und vorläufig für den Local Eahn Anwen öffentlichen Kk daß die Lchaf Retour; Billet^ derRücktourvo wnm nicht bi, >unz b« BiOet ., । k« (»ItSijen, nx S('C' «r Srtl «norbnung f,,, *»>»« belonbtte JjjM' Sttour, nut f °"ch L*"e u»>° «Mm« Mftl, den 2 (1047) S «offen beantragten «enberung de« ^0. 4 p°z 13 d» Rttchsv-rfaffung, sowie Pari», 5. März. DI- Vorgänge in Bers-Ille- find ganz dazu geeignet, den Stand der Verhandlungen über die deulsche @eri(it«organifalicn betreffend, unsere -obste Aufmerksam,eit in Anspruch iu nehmen. Wir sehen das-,bst do« nachstehende« Schreiben an den Präsidenten der »weiten Kammer der Stände wer,würdige Schauspiel, daß der von der Kammermajorität bitter angef.indete gerichtet: . . Ches der Regireung einen wahrhaft staunenerregenden Sieg über die widerstreben- Hochwohlgeboren beehre ich «ich in Bezug aus die m.r mit g-fallig-m den Elemente zu erringen wußte. Thier« ist wi-d-rumH-» derSttuation. Di-, Schreiben tom 20. v. Mts. -ur «-fchast-ordnuug-maß.g-n Beantwortung mitge. ist die kurze, aber inhaltschwer- Charakteristik der gegenwärtigen Lage. S-in- thetlte Interpellation de« Her,» Abg. Stuber, die Stellung der Großd-rzoglich-n Taktik ist eben so schlau, al« kühn. Er zerreibt die einzelmn Darttte» durch Regierung zu der von dem Rtich«tag«abge°,°n-ten La«,er und G-noffen bean- seine verwirrenden Kreuz- und Querzuge. Er eoauettirt beut mit den Orleanb- tragttn »endttung de« Art. 4 pos. 13 der Retch-versassung.sowie den Stand stischen Herzogen, indem er durch seinen vertrauten Minister die , weiden, igsten ,?"^ndlungen über die deutsche Geeichtsorganisation betreffend, ergeoenst zu Mittheilungen über etwaige R-gierung-m-aßnahm-n verbreiten läßt; mo"g.» erwidern, daß die «roßh-rzogliche Regierung bereit ,st, zur Herstellung ein.« dagegen kirrt er die ihm durch eivilrechtliche« Aufgebot angetraute Linke indem gemeinsamen deutschen bürgerlichen Rech,, unter Schonung-rhalt-n-werth.- eigen, er nach wie vor aus dem Standpunkte d-r Botschaftspolitik verharren u wollen ar,'«er R.ch,«bi,°ung-n>itju»i.k-n ««6 ju bufem Zwecke den Großh.rzoglichen erklär,, von Tag- zu Tag- wird -r d» Kamm.r räihselhafler — aber bi, B-vollmachttgti» zum «unde-rath instruir, ha,, wenn der vorliegrnde Gegen- Summ- s-ine« V-rfahr-n, lieg, doch in d-n Worten; ,pro rcpubUca est dum Pan6 i» Bundedrathe wieder zur Verhandlung komm«, einer Abänderung t>e« ludere videmur.“ Denn, ob au« Ueberieugung ob au« Ebiaei, aleich°iil i° lanae 4 P°s; 13#tir /?. in e a Reichstag«, er da« Glrichzewicht zwischen den nach entgegengesetzten Richtungen Wirkenden sesston aus den Lask-r sch-n Antrag gtsaßten Beschlüsse« zu,ustiminen. ,u erhalten weiß, mach, er e« jedem der Kron-Prä,-ndenten unmöglich, die enl> J®“6 **'*,'“ CL'bmir,la”lon' 6 ‘ Sr”8e. no* de« scheidende Karie au«zuspielen. Eine im macchiavellistischen Sinne geleite,«r di- deutsche für unser Vaterland sein kann. Aus di- Dauer werden di- G-l-ift unser» G-richtsorganisation vor. Unter diesen Umstanden bin ich nicht in der Lag-, di- Politik doch »ich, dem Europäisch-» Osten rufübren von dem Herrn Interpellanten gewünschte nähere Auskunft über den Stand der Paris, 6. März. Der Präsident Tbik « ist n-st-rn l-Ickt »krankt Madie G-rich,«°rga»,sa,ionbtt-.ff-ndin Verhandlungen ertheilen zu können. ind-ss-n nicht gehindert, der Sitzung de« Ministerrathe« bkizuwohne». Abend« Darmstadt, »en 27. F.dr.ar 1873 »ar der Präsident anscheinend vollkommen wohl. Der Präsident des Großherzoglichen GefammtministermmS. (gez.) Hofmann. ^erß 6oli»et(lei6i °l°PptIfeKn *n l Nttrz 'el® Und int |4« * Darmstadt, 5. März. Die Verordnung, wonach nur solche Juristen in Rheinhessen als Notare angestellt werden können, welche bereiiS zwei Jahre bei einem Notare gearbeitet haben, ist vom Ministerium anläßlich des großen Man* gels an Juristen iu Rheinhessen aufgehoben worben. Polytechmkum wurde in Darmstadt nicht gegründet, weil man hier im Realschul* men mit England, Frankreich. Dänemark und den Niederlanden voraeaann.» ,-bäud, eine b(erju geeignete Lokalität b-saß, sondcr» w-il -in- t-chnisch- Schul- w-rd-n könne. Damit ist di- Jnt-rp-llalion -,l-digt. Btt der »sie» Beratbuna «ft dem nöthigrn L-hr-rp-rsonal, L-hrmat-rial und Schül-rn bestand, welche eine te« S-srtz-niwurs-« üb-r die Erhöhung d-r Diäten d» Abaeordntte» s-raöbe» tüchtige Grundlage für eine erweit-tt- polptechnische Schule bildete. Diese Schule ». W-dell, v. Gottb-rg, «. d. Goltz und v «ardorff aea,n Bern» » sänck » h" f*4 'b-nsowohl in Folge der trefflichen Lehrkräfte wie d-r gün- (Tarputschen), Windthorst (Meppen) für sie Vorlage Nach Schlu'ü der fifflen Lage Darmstadt« und d-r groß-n Opfer, welche von Seiten der Stadt raldi«-usfi°n wurde der Antrag W-dell'« auf Bttb-Haltung de« seetderiaen Diä. für di- Anstalt gebracht wurden, in einer unerwartete» Weife entwickelt und fle tensatze« von 3 Thalern in namentlicher Abstimmung mit 206 oeaen 116 Stirn, »erfbriebt bei dem st-,« wachsenden wissenschaftlichen Strebe» ohne irgend nennen«, men abgelehnt und die Bisetzvorlage dann ohne Debatte in .weiter Beratbuna w-tth- Opfer für den Staat -ine immer reichere Entwickelung. Au, der anderen angenommen. Der Gesetzentwurf über die Diäten^und R-iftkost-n der Staat«? Sette scheint die Lande«.Uni«erfitä, zu unftrem aufrichtigen Bedauern trotz d-r b-amt-n wurde in zweiter Berathung nach den Commisstons-Anträaen anaenom. unermüdlichen Bereitwilligkeit der Stände einem unrettbaren Siechthum verfallen men. Die erste und zweite Berathung ve« G-setz-ntwurft, üb» da« Grundbuch, zu fein; wer wenigsten« die in diesen Tagen au«gegeb->e Ueberstcht über die Bor- welen im Jahdegebiete wurde ohne Debatte genehmigt Die Beratbuna d-« lesungen auf d-r Univ-rstiät Gießen im Sommersem-ster 1873 gelesen hat, kann Staatshaushalts-Etat« stade, in einer heutigen Adendstbuna statt stch dieses schmerzliche» Eindruck« nicht erwehren. Eine Univerfität, die kaum Berlin, 5. März. Was der Partieularstaa, nicht brinat ’ soll uns da« einen «iff-nschaftlich hervorragenden Namen aufzuw-is-n hat, eine juristische Fokal- Reich gewähre», nämlich die obligatorisch- Eivilehe. Ein im R-ich-taa- anae 'N welcher kein Ordinariu« ein Eoü-g über Pandekten anz-ig-n kann, eine nommenee Antrag hatte die Regelung der Civilstand«. Register und die Einiüb. Ingenieurschule, die aas einen Ingenieur und einen Architekten hingewtese» rung der Livileh- im Reiche angeregt. Man hält nun sür wahrscheinlich dab ist — vom Maschinenbau ganz zu g-schweig-n dürsten nur geeignet sein, die Regierung die U-b-rlragung d-r Civilstand«.R-gist-r auf die weltlich-'» B-. ei»e frisch -asstr-b-nde Anstalt in da- B-rd-rb-n mitzuziehk». Wenn die stet« Hörden Vorschlägen werde. Ein von den Liberalen im Reick-taae -rn-u-tt» gefteigerte« finanzielle» Anstrengungen eine« kleinen Staate« den zunehmenden Ber. Antrag auf Einführung der Civilehe, d-r stch-rlich zu erwarte» ist soll di-«ma fall ter Univerfität nicht hindern konnten, wie sollte die« di- Verschmelzung mit Bu«ficht aus Annahme im Bunde-rathe Haden. Auch Preußen kann stch derlei, dem Pslptichnikum vermögen, welche« auf »erhättnißmäßig weit geringere Mittel btn, wie die Dinge liegen, nicht wohl entzi-h-n Diese ktrch-nvolitiich- Reform de« Staat« d-schrnnk, tst, ja seither, eine Staat-anstalt, thatsächlich durch di-im Reich- würde von der größten B-d-utung fein und uflen unerquitflLen Stadt Darmstadt unterhalten wurde ? Wir sprechen nicht von einem localen Stand- Kämpfen in Preußen über di- Ang-l-genh-it ein Ende machen " So Id)reibt punlte au«, sondern wir können uu« aus da« Urtheil ehemaliger L-hr-r d-r Ludo- -in B-rlin-r Corr-spond-nt der «Köln. Z-ituna." Wer weib ob's wadr wird vieiana, Gi-ß-n-r Kinder, berufen, weiche — hoffentlich allzu schwarzfichtig - Berlin, 5. März. Wie man uns von unterrichttt» Seite meldet ist nun. fcen Ruin der Landes-Universttät al« unabwendbar b-zeichn-te». Ihr Correspon- mehr da« von dem G-Httmen Obetstnanzrath Schumann gegen H»rn Waaener dent meint zwar, daß die Stadt Gießen sich zu einem großen Opfer verstehen eing-leittte Serutinialversahren beendigt worden. Da die Anklagen durck d- werde, allein wir möchten die« bezweifeln, wenn ander« e« wahr ist, wa« man Behauptungen de« Herrn Wagen» nicht entkräftet worden find, so wird nunmrb lungst in unterrichteten Kreisen er;ahlte, daß die Stadt Gießen zur Lande«, die Di«eiplinar-Unlersuchung gegen den Anaeklaaten eröffnet werd,» Univerfität — 480 fl. bttst-u»-. Die Univerfität verschlingt unverhältnißmäßig “ “ “ 8 8 " % m » S-mm-n. Für ein neue« Gpmnafium find neuerding« 175,000 fl. angesorbert; Berlin, 6. März. Der Borstand de« berliner Droschke».Verein« fordert mit zwtifeln s-V, daß °i- Ständ- stch h„.,t finden lassen würden, in derfelden durch Placat.Bnschl.g fämmiliche Verein-Mitglieder zur sosorttgen Empfangnahme Finunzperiod- nochmal« 300,000 fl. für ein neue« Polpttchnikum der Stadt neuer Wegmtffer - Tarife und Marken b-huf« Wiederaufnahme de« Betrieb« aut Ei-ß'N »u bewilligen. Man liebt e« zwar in unser» Schwest-lstadt, unter „ober- da diese« d-e Wunsch Sr. Majestät de« Kaiser« und König« fei ’ ' d'lfilch»" F'-llg' »«ießener" Maare zu versende», allein wenn wir auf die Leipzig, 5. März. Der Ausschuß de« deutschen Buchbruckcrverein« erließ Stimmung oberhe,fisch» Abgeordneten G-w.cht legen dürfe», so ist die Zeil da der Str,le sortbestehe, -« also bei der Kündigung zu 7-rbleiben habe über vorüber, wo di- Provinz Ob-rh-ff-n ihre Znter-ff-n mit denen d-r Stadt Gießen die Ausführung der Kündigung an die V-rbandS-Gehülf-n für de» 8 Mär. eine id-ntificirt-. Di- Stände werden gewiß nochmal« Alle« aufbieten, um de» 83». neue Bekanntmachung. Die Tarif-Commisston de« Buchdruckervereins beschloß ben faU d-r Lande-.Univerfitat adzuw-nd-n, allein umsomehr halte man mit Vorschlä. der G-neralversammlung »orzul-g-nd-n Normaltarif auf die Alphabetrechnuna u gen zurück, die dem Interesse de« Lande« nicht förderlich find. bafiren, al« Gruudpofition für 1000 Buchstaben Fraktur und Antiaua 30 Öfen. Darmstadt, 4. März. In der Großd. Münze find bi« jetzt im Ganzen nige R-ich-münze zu noemiren und Loralaufschläge vorzub-halten 265 484 Z-Hnmarkstücke - 2,654 840 Mark - 1,548 656 fl. 40 kr. geprägt München, 6. März. Da- Gerücht von' d» 'bevo.fi- -nd-n Abberufung worden. Hiervon wurden pro 1872, »aml.ch in den betten Wochen vom 8. bi« de« preußischen B-sandten v. W-rthern kann al« völlig au« der Luft aear ffe» 14. Dfcember und vom 29. December bis 4 Januar 29800 Stück, ferner tm bezeichnet werden. 9 I Ö ß fien Iabr 1873 und »war in den Wochen vom 5. Januar bis 1. März 235,684 Stuttgart, 6. März. Das beutiae Bulletin über die tiöntni» Stück = 2,356,840 Mark = 1,374,823 fl. 40 kr. geprägt. - Die im Jahre besag.: Di- Rach, »»lief srhr ruhig; di- Krank" ha..- viel Schlaf ° 1872 in der Großh Münze geprägten Z«a°jigmar,stücke b.liif-n fich auf 183,352 Karlsruhe, 5. März. Der Erbgroßherzog ist an aku.em Gelenk-RH-uma. — 3,667,040 Mark — 2,139,106 fl. 40 kr. und sind hiernach an Reichs- NSmuS erkrankt, doch find keine Con.plicationen innerer Oraane vorbanven 60lt3",687 763bfl',20lkbibaftib”ft .-v^a^wordkn *“ 6'321'880 M-'k Schlettstadt, 4 März. Rach Girtuih ist -in- Compagnie Soldaten abg-. — 3,687,763 fl. 20 kr. basewst geprägt worden. ruckt, uw dem gememgefahrllchen Treibe» der Wallfahrer au den anaeblichea Darmstadt, 5. Marz. Der Prastdent de« Großherzogtichen G-sammtrnini. G-reuther Wundere rschetnung-n Einhalt zu thun 1 8 * steriums hat, auf die Interpellation des Abg. Stüber, die Stellung der Groß- herzoglichen Regierung zu der von den Retchstagsabgeordneten Lasker und Ge- Krankreich. Mill dazu gtkizitt, r Mr eitinhiB' dick nigta Lage. Snoe Inm |«rtital MJ it mit den £)M kn die r»tide«tIM =Ä'= republica est do» glrichviel, > M Ä’S ? (l gäizli» fS *# H* ''"""idtÄ -236""';.,.; . I» B I * -L...""- f|OO*gie j, hlE «"»■ kl" 1 Z,t* *■ m6 * ,'"i" ®run»iuij, d„ l'J’11 «W d«, ° 5id*'"9< gggt. 1 une tii CM, « »Michl, 8‘ nntuerte, " 4' («1 bitim«! " I«« ßch >"»M,ch- R,,,,, “Den untiquitfü^n *rn;" ®° schrridl ' Db 4 vühk miet fllf welbll, ist nun. Jin Herrn Wagrnrr Klagen durch die 1° «ud nuHotbr »erdm. (8. M.) ^«»vkriiss forknl tgen Ellipsangnahm ' des Lckirb- ais, sei. trvckirvrrein- erlief, kdleiden habe, öbn ir den 8. März tim ■mime beschloß tu iliphabrlrtchnung ji > Antiqua 30 $[«• Ihr. irhenden Abberufung i der Luft gegriffen ‘ir Migiii'Nutttt Schlaf. tm Gelenf.Ahruv-' ne tzvefandn. galt eoXittn abgt- )u den angibli eifriger Mann, welcher fich in den nächsten Tagen trauen lasten wollte, beim Rangieren auf der Cüln-Gießener-Bah» dahier, zwischen die Wagenpuffer und wurde ihm die Brust eingedrückt, was seine» sofortige» Tod zur Falgr hatte. Frifchbscker ju Gießen. Sonntag den 2. März. Heinrich Röder in der Wallthorstraße, Louis Kämmerer auf dem Seltersweg und Heinrich Plank in der Neustadt. Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeiger? empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst Johann Maria Farina in Köln. BSreennachriehteo. 6. Marx 1873. Preuse. 4V»°/v Oblig. 104% Frankf. 3V»% ObL 871/, Na». 41/,% ObL 100 Kurheea. 4% „ 96 Gr. Hees. 50/0 ObL 102% » n 4% „ 98% • » 81/,% » 94 Bayer. 5% „ — w 4i/,o/o 1jährige 1001/, » 4% 1jährige 94% Wtirtemb. 4%% ObL 100 Baden 4%% ObL o. E. L. 100 Oeeterr. Silberrente 68% „ Papierrente 66'/, Spanier, neueet. 3% 22% Amerik. Bonds 1881r 100% , „ 1882r 95% „ „ 1885r 97% , » 1887r 9l3/4 Aetlen. Frankf. Bank 142% Frankf. Vereins-Kasse 165 Darms». Bankaot. 475 Wien Bankactien 1055 Oest. Oreditaot. 365 Galizien J 611/, Aa-tlee. 5% tfetr. F. 8t. E. B. 360 Lombard. Bahn 199% Ludwigsh.-Bexbaoh 195% Maxbahn 140 Bayer. Ostbahn 127% Rheln-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigeb.-Act. — Oberhessen „ 76% H aeM»ei. Amsterdam k. 8. 98% Augsburg k. 8. 100 Berlin k. 8. 104’/8 Bremen k. 8. 175% Brüssel k. 8. 93% Hamburg k. 8. 105 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 1181/, Lyon k. 8. — Paris k. 8. 93 V* Wien k. 8. 107% ditto m. 8* 107 ditto 1. 8. 107% Dis conto 4 % PrlorltAten. 3% öster. Stsb.-Prlor. 59% 3% öat. s. Lombard 50% 3% Llvomeser 37% 5% Toscaner 60% 5% EIisabeth.-Prloi 85% do. II. Ernis». — Geldaorten. 1. kr. Pr.Friedrdor 9 57-58 Pistolen . . 9 39-41 „ doppelte 9 39—41 HoU.fl.108t. 9 52-54 AnlehenalooN«. Darmstädter fl.50Loose — » »25 ff 58% Kurh. 40 Thlr. Loose 73% Nassau 25 fl. — Braunschweiger 25% 3% Oldenburg, a Olhlr. 39 40/0 bayr. Präm.-Anl 123% 4% badische Looae 114 Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 95% 1858r PriorltätsJooae 215% 1860r Looae 97«/4 1864r „ 176 Ducaten . . 5 32 —34 20 Frankens!. 9 20%— 21V, Engi. Sover. 11 48 50 Buss. Im per. 9 40—42 Dollar in Gold 2 25% -26% Allgemeiner Anzeiger. BcMdere Bekanntmachungen. Verschiedene in der neueren Zeit bei uns zur Anzeige gekommene Unregelmäßigkeiten tn Benutzung der Retourbillett bei der Fahrt auf dec Main-Weser-Bahn und in Bezug hierauf Seilens des Publikums erhobene Rcclamationen, haben uns Veranlassung gegeben, die Bestimmung zu treffen, daß die Billets auch bei dem Antritt der Rücktour zu demjenigen Zuge bei der betreffenden Billet - Expedition abgestempelt werden müssen, welchen der Billet-Jnhaber benutzen will. Wir bringen diese, überdies mit den Vorschriften des allgemeinen Betriebs-Reglements tm Einklang stehende Bestimmung, welche vom 1. April d I. ab in Kraft tritt und vorläufig nur auf die Retour - Billets für den Local - Verkehr der Main - Weser- Bahn Anwendung findet, hierdurch zur öffentlichen Kenntniß unter dem Anfügen, daß die Schaffner angewiesen sind, die mit Retour - Billets versehenen Passagiere bei der Rücktour von der Mitfahrt auszuschließen, wenn nicht die vorschriftsmäßige Abstempelung der Billets erfolgt ist. Gleichzeitig wird hierbei bemerkt, daß die sonstigen, wegen der Benutzung, Gültigkeit rc. der Retour - Billets erlassenen spe- ciellen Vorschriften durch die vorstehende Anordnung keine Aenderung erleiden und wird zur Vermeidung von Mißverständnissen noch besonders darauf aufmersam gemacht, daß die Retour-Billets nunmehr in beiden Richtungen nur zu dem Zuge Gültigkeit haben, zu welchem die Abstempelung erfolgt ist, eine Unterbrechung der Fahrt auf Zwischen-Stationen und die Benutzung verschiedener Züge also nicht stattfinden darf. Cassel, den 2. März 1873. Königliche Directton der : (1047) Main-Wescr-Bahn. Lony'sche und Krug'sche Stiftung. 1083) Bewerber um die in diesem und dem nächsten Monat zur Ver- theilung kommenden Zinsen ans der Lony'scheu und den v. Krug'scheu Stiftungen haben sich bis zum 17. d. Mts. aus unserem Bureau anzumelden. Gießen, den 6. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. __ Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 989) Montag den 10. März 1873, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde', District Faulerboden in den Abtheilungen Grube, btoppelfeld und Nasserplatz nachoerzeich- S netes Bau-, Werk- und Nutzholz öffentlich versteigert werden, als: 327 Eichen-Stämme bis zu 48 Zentimeter Durchmesser und 13,2 Meter Länge, mit 67,09 Cbuik-Meter, 178 Fichten-Stämme bis zu 51 Zentimeter Durchmesser und 19,4 Meter Länge, mit 133,28 Cubikmeter, 1 Birken-Stamm mit 0,11 Cub -Mtr., 1 Aspcn-Stamm mit 0,27 Cub -Mtr., 151 Eichen-Stangen mit 11,81 Cub -Mtr., 296 Nadel-Stangen mit 39,01 Cub -Mtr. Die Zusammenkunft ist in Annerod. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Septbr. 1873 gestattet- Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 3. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 1055) Donnerstag den 13. März 1873 sollen im Gemeinde - Wald Waldgirmes, District Steinshart und Schneidelsroth, 72 Eichen - Baustämme von 40 bis 90 Zentimeter Durchmesser u. 5 bis 12 Meter Länge mit 125 Festmeter versteigert werden. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr beim Holz Nr. 1 bei der Markwiese. Waldgirmes, den 4. März 1873. Kraft, Bürgermeister. Holzversteigkrung. 1068) Donnerstag den 13. und Freitag den 14. März b. I. soll in dem Anne- roder Gemeindewald, District Köpfel, Wolfs- kaut, Tempel und Altenberg nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 1) 97 Eichen - Stämme mit 27,33 Zubik- Mtr, bis 12 Mir. Länge und 40 Zmtr- Durchmesser. 2) 78 Nadel - Stämme mit 20,05 Cubik- Mtr, bis 16 Mtr. Länge und 20 Zmtr. Durchmesser, 3) 1 Birken-Stamm mit 0,018 Zub -Mtr., 4) 164 Eichen - Stangen mit 14,98 Zub.- Mtr-, bis 12 Mir. Länge und 14 Zmtr. Durchmesser, 5) 291 Nadel - Stangen mit 32,11 Zub. Meter, 6) 3 R-Meter Eichen-Werkscheitholz, 7) 44 w „ Prügelholz, 8) 137 , Nadel- 9) 4 „ Birken- „ 10) 38 „ Eichen-Stockholz, 11) 91 , Nadel- , 12) 2,06 „ Buchen- „ 13) 850 Wellen Eichen-Reigholz, 14) 3530 „ Nadel- 15) 60 , Buchm- u 16) 480 w Weichholz. Der Anfang ist jedesmal Vormitags 9 Uhr auf der Grünberaer Straße am Fahrweg von Annerod nach Rödgen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. October d. I. gestattet. Bemerkt wird, daß am ersten Tag das Bau- und Werkholz und am zweiten Tag das Brennholz zur Versteigerung kommt. Annerod, am 6. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. _________Engelhardt.__________ Mobilien-Versteigerung. 1070) Montag den 10. März l. I., von Vormittag- 9 Uhr an, sollen zum Nachlaß des ForstwartS Heinrich Göbel II. dahier, erbverthei- lungshalber, 2 Kühe, 2 Schafe, Heu, Stroh, Mist, verschiedene Oeconomiege- räthschaften und sonstige Mobiliargegen- ftände, gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert werden. Rödgen, am 6. März 1873. Großherzogliches Ortsgericht Rödgen. Jnderth al. Holzvcrsteigcrung. 1069) Donnerstag den 13. d. Mts-, Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Wiesecker Gemeindewald, Di- strict KlauS und Essigpfad, versteigert werden, als: 74 R.-Meter Buchen-Scheitholz, 41,6 „ „ Prügelholz, 10 „ Eichen- 79 „ Buchen-Stockholz, 11 „ Eichen- „ 1100 Buchen-Wellen, 366 Eichen- „ 55 Eichen-Stämme, 14,19 Zubikmeter haltend, 22 Eichen-Stangen. Wieseck, den 5. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. Versteigerung von Pappelholz. 1082) Das an der Staatsstraße von Gießen gegen Groß-Linden aufgearbeitete Pappelholz, bestehend in: 55 Stämmen von 6 bis 9 Meter Länge, 3 bis 6 Decimeter Durchmesser, und 24 Haufen Reiser, soll Mittwoch den 12. d. Mts. meistbietend versteigert werden. Anfang Morgens 9 Uhr in der Nähe von Abtheilungsnummer 8 obiger Straße. Bei ungünstiger Witterung wird die Versteigerung ausgesetzt und ein anderer Termin dafür anberaumt. Gießen, den 6. März 1873. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. 1051) (worunter 10500 Wellen zweiter Durchforstung sind) .Holzversteigerung. Dienstag und Mittwoch den 11. und 12. März, jedesmal Morgens 9 Uhr, soll in dem Albacher Gemen.bewald, District Buchwald und Stangenheg, nachver zeichnetes Holz versteigert werden: Scheitholz Prügelholz Stockholz Reisholz Buchen 66,9 R.-Meter 161 54 Wellen 115,78 Birken 6 14 —— _ Eichen 2 74 31 700 Nadel — 10,8 26 1030 Aspen 10 11 — 138 40 Eichen-Stämme von 15 bis 28 Zentimeter Durchmesser und 8 bis 15 Meter Länge, 12,21 Zubikmeter haltend, 48 Nadel-, meist Fichten-Stämme, von 8 bis 31 Zentimeter Durchmesser und 12 bis 22 Meter Länge, 24,10 Zubikmeter haltend, 1 Birken-Stamm, 26 Zentimeter Durchmesser und 9 Meter Länge, 0,48 Cubikmeter haltend, 5 Eichen-Stangen, 0,55 Cubikmeter haltend, 1245 Fichten-Stangen, 31,00 Cubikmeter, worunter 900 Bohnenstangen begriffen sind. Bemerkt wird, daß den 11. März nur das Bau- und Werkholz versteigert wird. Nlbach, am 3. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Balser. Fetlgebotenes. 1064) Eine Parthie Buxbaum zu verkaufen bei R. Oppenheim er Sohn. 1036) Mein Wohnhaus in der Mühl- gaffe ist zu verkaufen. Kaufliebhaber wollen sich bei mir melden. Karl Herbert. 839) Erbsen und Wicken zu den billigsten Preisen bei M. Engel, Kreuz. 1075) 80—60 Taufend Ruffensteine sind abzugeben, bei M. Engel, Kreuz. 1014) Für Gymnasiastnn sind gebrauchte Bücher billig zu verkaufen. Neue Anlage Lit. A. Nr. 31, vierter Stock. 327) Feinste Gothaer Cervelatwurst empfiehlt Emil Fischbach. 1057) Mehrere Kanarien-Hähne zu verkaufen in Lit. Z. Nr. 145, Tiefenweg. Jeden Zahnschmerz 273) heilt gegen Garantie, ohne den Zahn zu entfernen, schmerzlos, nach eigener, allein bewährter Methode, Fr« Bier, Wundarst in Wien, Klostergrrffe Nr. 4> Zahntropfen vom Wundarzte Fr. Bier stillen den Schmerz hohler Zähne augenblicklich und sind in Flacons zu 20 Sgr. daselbst und in den Niederlagen zu beziehen. Mundwasser vom Wundnrste Fr. 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März an befindet sich meine Wohnung in dem vormals Hirsch'schen Hause am Lindenplatz, vis-ä-vis dem Gasthof zum Einhorn. vr. Dittmar, Hofgerichts-Advocat. Repräsentanten | in allen größeren Städten Europa'-. E Tägliche birecte Expedition aller Arten von Anzeigen zu Originalpreisen in '■4 alle Zeitungen des In- und Auslandes. Die Thüringer Kunstfärberei in Königsee empfiehlt ihre bis jetzt unübertroffenen neuen und neuesten Farben, 1078) Ein tüchtiger Schreiner gesucht von Andrea? Euler, vormals Euler