»riits wv. enkranz. seD. Mainz- n, vor (2652) ■un2 872 m fürl87' f zu den l'as gegen ten, * (2317) >11 j« b,n ,t bei S«"1' :rb 6,be Ibanl «i" * Mnzeige- und ZOntsölaii für den Kreis Hiessen L8VL Freiing den 6. Juni Ne. R2V Deutfcfjfanö. vorgesehenen Geldverwendungen Betrages von fität im der Bischöfe in einzelnen Fällen erkennen lasse, daß sie auf die ihnen ermöglichte Wahrung des kirchlichen Interesses thatsächlich verzichten. Die Staats- regiernng wisse sehr wohl, daß sie, anch wenn der Kampf Seitens der Kirche auf die Spitze getrieben werde, die Bischöfe und Priester höchstens an der Ausübung ihrer Functionen hindern, nicht aber irgend ein kirchliches Amt besetzen könne. Wollten die Bischöfe den in anderen Staaten vom Papst selbst anerkannten Forderungen der neuen Gesetze sich thatsächlich widersetzen und dadurch die Uebung deS Kirchendienstes zum Stillstände bringen, würden die Bischöfe und nicht die Staatsregiernng sich auch auf eine Antwort vorbereiten müsfen, wenn die Katholiken vergeblich nach den Gnadengaben ihrer Kirche nach Berlm fE. roßberzoglichen Ministeriums des Innern sind an die handeln, sondern nur um ruhiges und entschredettes Handeln, um dte allsett g -weite Kammer ÄenSt »orten wegen Bewilligung eines «eitere» feste und durchgreifende Ausführung nud Handhabung der neuen Gesetze- Die zweite Kammer ^oMgen gemaey g Professoren der Landesuuiver- Vorbereitungen dazu seien unm.ttelbar nach dem Erlast der Gesetze m allen Be- Ent«, rf des S aatÄudqtts für 1872/73 vorgesehenen Dispositions- ziehungen getroffen. Bei den getroffenen Anordnungen se, ansdrnck .ch Vorsorge E 3200 st wegen Verwilligung der Summe von 30,000 ff. zum'getroffen, daß auch betreffs deri°>ugen Best.mmungen derer, Aussuhrung den 3200 ff., wegen -Oern 8 « bcu Kreisrath zu Lau- königlichen Behörden allein zustehe, ,m Interesse der Küche soweit als möglich Worms reiv. wegen Bewil-ieine vertranlichc Verständigung mit de» Kirchenbehordeu statlstnde. Von dieser roalichcn Ministeriums der! Rücksichtnahme werde die Staatsregiernng erst abgkhen, «en» das Verhalten verlangten. Berlin, 4. Juni. Uefcer den Eindruck, welchen die Collectivausgabe der preußischen Bischöfe in Berlin gemacht hat, spricht sich der officiöse Ber- Darmstadt, 4. Juni. Ueber das Regierungs-Jubiläum des Großherzogs verlautet noch nichts von eineni richtigen Programm. Bis setzt ist nur bekannt, daß die Feier, welcker die Kaiser von Deutschland und Rußland und andere fürstliche Personen beiwohnen werden, zu mannichfachen Hoffestlichkelten Veranlassung geben wird, unter Anderem wird eine glänzende Vorstellung von Weber's „Euryanthe" vor nur geladenen Gästen, bei welcher Fran Mallinger und die Herren Betz und Lederer die Hauptpartien singen werden, stattfinden. — UcbeZ die den Theaterbau betreffende Vorlage, welche bei Gelegenheit des aus Anlaß des Regierungs-Jubiläums stattfindenden Zusammentretens der Stände vorgelegt werden sollte, verlautet noch nichts; was die Höhe der Geldanforderung'betrifft, glauben wir jedoch nicht fehl zu greifen, wenn wir versichern, daß die Ausführung des modificirten Semper'schen Planes, neben den bereits vorhandenen Mitteln, noch eine von den Ständen zu bewilligende Geldsumme von 550,000- 600,000 ©ulben erfordern wird. — Eine andere gewichtige Geldforderung, welche gleichfalls im Laufe dieser Session an die Stände gelangen wird, betrifft den Neubau eines Polytechnikums. Wie wir hören, dürften sich die Kosten desselben auf 600,000 st. belaufen; die Stadt Darmstadt ist erbötig, 175,000 st. hierzu beizutragen. Berlin, 3. Juni. Der Kaiser hat durch den preußischen Gesandten in München dem dortigen Comitü für das Liebig - Denkmal den Betrag von 1000 fl. übersendet. — Auch die „A. A. Ztg." meldet von der scharfen Aufmerksamkeit, die die hiesigen Regierungskreise den Vorgängen in Frankreich widmen und dem geringen Zutrauen, das sie in die friedlichen Versicherungen des neuen Präsidenten setzen, sowie von Vorbereitungen für mögliche Eventualitäten. „ Berlin, 4. Juni. Die „Prov-Corresp." schreibt m einem längeren Artikel, überschrieben: „Die Bischöfe und Kirchengesetze" : Die Bischöfe könnten eine Erwiderung auf ihre Verwahrung und Auflehnung Seitens der Staatsregierung nicht erwarten. 9iid)t um weitere Erörterungen könne es jetzt sich fonds von l , Ban eines neuen Amtslocals und einer terbach und wegen Erbauung eines Haftlocals in l ligung weiterer Mittel hierzu. Seitens ^vstherzvgl.che» AOmster.ums Finanzen ist eine Vorlage ergangen wegen Errichtung einer 14,000 fl. kos enden Güterstation in Arheilgen, sowie wegen Verwilligung 394,000 fl. für jedes Jahr der Finanzperiode zur laufenden Unterhaltung der Staats- und Provinzialstraßen (anstatt der in;i »ubfletentour 334,000 fl.) Letztere Vorlage wird nut dem überaus verderblichen Euifluß, welchen di- Witternngsverhäl,»isse des verflossenen Winters aus den Zustand der Straßen geübt haben, mvtickirt. Die nachtherlrge Wirkung der unausgesetzt anhaltenden Feuchtigkeit wurde wesentlich noch vermehrt durch die von der milden Witterung begünstigte, ungewöhnlich starke Frequei^, und dies >n 1° hohem Grade, daß manche Straßenstrecken nahe daran waren, gänzlich 8» Grunde gerichtet zu «erden. Die UuterhaltiiNgskosteu w«d°n zwar von den Kreisämtern ans 454,770 fl. im Jahre berechnet, das Großh. Ministerium ermäßigt jedoch mit Rücksicht auf die vermchrteii Ansprüche, welche in den mel- 38,066 fl. 56 kr. zur Verfügung steht. Von den Ausgaben erscheint in erster ’ Linie das landwirthschaftl. Unterrichtswesen, für welches 12,030 fl. oder 31,6 pCt der gesammten Mittel in Aussicht genommen sind. Der Verein i von Starkenburg verwendet zu diesem Zweck 2780 fl., der von Obeihessen ‘ 5250 fl., der von Rbeinhessen 4000 fl. Die Ackerbauschulen zu Michelstadt, ' Darmstadt, Friedberg und Alsfeld sind mit 5730 fl. dotirt, für den Unterrichts- ' cursus für Volksschullehrer sind 1850 fl., für Wanderlehrer und zur Abhaltung : landw. Vorträge 1300 fl., für Fortbildungsschulen in Rheinhessen 1200 fl., । für den Unterricht für Baumwärter 700 fl., für solchen für Hufschmiede 500 fl. x. : vorgesehen. — Zur Förderung der Bodencnltur sollen 5450 fl. oder 14,3 pCt. : der Ausgaben verwendet werden und zwar treffen hiervon auf Wiesenbau 2400 fl., i Beiträge zur landw. Versuchs- und Aiiskunftsstation 1100 fl., Förderung des । Weinbaues (Rheinheffen) 1000 fl., Einführung landw. Maschinen und Geräthe ■ (Rh.) 700 fl. x. Die Kosten der landwirthschaftlichen Zeitschrift absorbireu 1 ebenfalls 5450 fl. oder 14,3 pCt der Verwendungen; je nach Verhältniß der ■ Mitgliederzahl participiren hieran Starkenburg mit 2310 fl., Oberhefsen mit ‘ 1700 fl. und Rheinheffen mit 1400 fl. Die an die landw. Bezirksvereine ^zu- 1 rückfließenden Antheile an den Jahresbeiträgen der Mitglieder betragen 2557 fl oder 6,7 pCt. Es entfallen hiervon auf Starkenburg 1486 fl., auf Oberhefsen : 1071 fl.; Rheinheffen besitzt bekanntlich solche Vereine nicht. Für Verwaltungskosten sind 2074 fl. oder 5,4 pCt. vorgesehen; dieselben stellen sich in Starkenburg auf 740 fl., Oberhefsen 640 fl., Rheinhessen 694 fl. Die Viehzucht ist mit 2000 fl. oder 5,3 pCt. bedacht und zwar sollen für die Präminung von Rindvieh 1600 fl., für Einführung englischer Schweine (Rheinhessen) 300 fl., für Bienenzucht ICO fl. ausgegebeu werden. Zur Vertretung der landwirthschaftlichen Vereine nach Außen, d. h. zur Beschickung des landwirthschaftlichen Congresses und des deutschen Lgndwirthschaftsraths, sowie der Wiener Ausstellung werden 1080 fl. 2,9 pCt. der Ausgabe für nöthig erachtet; Starkenburg hat'diesem Gegenstand 380 fl., die beiden aut em Vereine je 350 fl. gewidmet. Unter den Ausgaben figuriren weiter 7425 fl. 56 kr. oder 19 5 pCt., wovon der Verein für Starkenburg 525 fl. 30 kr. zur Deckung von Passiven und 10 fl. als Betriebsfonds, Oberhefsen aber 2049 fl. 26 kr. und Rheinheffen 4841 fl. als Reservefonds und an ausgeliehenen Capitalien in Ansatz gebracht hat. — Die Mittel zu diesen Verwendungen schöpfen die Vereine aus den Beiträgen ihrer Mitglieder mit 10,490 fl., den Beiträgen der Großh. Hauptstaatskaffe mit 14,400 fl., den Zuwendungen der AachemMünchener Feuerversicherungs-Gesellschaft mit 2710 fl., aus Ueberschüfsen vorderer Jahre mit 10,140 fl. 26 kr. (Oberhefsen 3540 fl. 26 kr., Rheinhessen 6600 fl.), fomie aus verschiedenen Einnahmen mit 326 fl. 30 kr. Hierbei sei noch bemerkt, daß der Finanzausschuß der 2. Kammer der Stände beantragt die in das Staats Budget pro 1873/75 zur Verbesserung der Landwirthschaft aufgenommenen 19,970 fl. (Centralstelle 5570 fl., Vereine von Starkenburg 4600 fl., Oberhefsen 5800 fl., Rheinhessen 4000 fl.) zu bewilligen. Darmstadt, 2. Juni. Am Samstag den 31. d. M> kam I. Kais, und König!. Hol), die Kronprinzessin des Deutschen Reichs und von Preußen auf die Nachricht von dem schrecklichen Unglücksfall, welcher II. Gr. K. HH. Prinz und Prinzessin Ludwig getroffen, Ihre Reise nach Berlin unterbrechend Nachmittags um 4 Uhr 35 Minuten hier an. um Ihre Schwester Prinzessin Ludwig K. H- zu sehen, und setzte am folgenden Tage in der Frühe die Reise nach Berlin fort. > sten Zweigen der Verwaltung entweder bereits an die Staatskasse herangetre- Deui|d)(ano. jten sind oder demnächst noch herantreten werden, sowie in Betracht, daß nicht Darmstadt. Aus einer Zusammenstellung der für das Jahr 1873 alle Straßen eine gleiche Bedeutung für den Verkehr besitzen, daher eine ciiige- _____‘ ; 2 ' ' i der landwirthschaftlichen Provinzialvereine des meffenc Beschränkung des Unterhaltungsauswandes, unbeschadet der öffentlichen Großlxrrogthums geht hervor, daß denselben die beträchtliche Summe von Interessen, zulaffen, diesen Aufwand auf einen geringeren, dem äußersten -Lx- ------ - _ - — -- - '• ~ ‘ «w « -* i- -n... entsprechenden Betrag. Darmstadt, 3. Juni. Unser Reichstags-Abgeordneter K. I- Hofmann ist Berichterstatter der achten Commission des Reichstages über die von den Abgeordneten Völk und Hinschius vorgelegten Gesetzentwürfe, betreffend die Form der bürgerlichen Eheschließung und die Beurkundung des bürgerlichen Standes. Die achte Commission, welcher die Gesetzentwürfe vom 23. April refp. 6. Mai d. I. überwiesen wurden, hat ihre Aufgabe in 16 Sitzungen zu erfüllen gesucht. Der von Hofmann erstattete ausführliche Bericht, datirt vom 30. Mai d. I. Die Commission hat sich bekanntlich für die Gesetzentwürfe mit einigen Abänderungen ausgesprochen und damit auch für die Einsetzung der obligatorischen Civilebe in ganz Deutschland. Der Bericht bespricht namentlich auch die Bedenken, welche gegen die Competenz des Reichstags geltend gemacht werden könnten und sindet sie unsiichhaltig; er zeigt die Buntscheckigkeit der Ge- sktzgebilngen der einzelnen Staaten über obligatorische, fakultative Nothcwilehe und legt die Ansicht der Commission über die Notwendigkeit der Einführung der obligatorischen Civilehe dar. Der Bericht theilt sodann die Ansichten der Commission zu den einzelnen Paragraphen der Gesetzentwürfe, deren Vereinigung in ein Gesetz von der Commission beliebt und so dem Reichstag zur Beschlußfassung unterbreitet wurde. Den Berathungeu der Commission wohnte Geh. Negierungsrath Dr. v. Möller als Commissär des Neichskanzleramts bei. (Main-Ztg.) fcrti-3 vierteljährig 1 fl. 12 kr mit Brtngerlohn. Durch die Kost bezogen vierteljährig i fl. 29 kr. ießentr Erscheint täglich, mti Txfc- nähme SonntagS. Expedition: Lanzleiber^. Lit. B. Nr. 1- ir FdkiW ।! i ntüfien. Morgens 9% Uhr gestorben. lichen Eindruck hervor. fjoHanö. Amsterdam, 4. Juni. Wechsel Oberhessen 72' Amerik. Bonds 1864r 1621/4 sich 77 Delegirte alt- und von den übrigen mehrtägiger Aufenthalt wird. Die Ankunft in Ostende, woselbst der Panzerschiffe, empfan- 1881r 98 1882r 953/4 1885r 963/. 1887r 97 tag beabsichtigt und es wird demnächst in Wiesbaden genommen, worauf die Reise nach Brüssel fortgesetzt London erfolgt am 18. d. Mts., die Einschiffung in Schah von 7 britischen Kriegsschiffen, darunter 4 gen wird. Köln, 4. Juni. Heute Morgen versammelten Alle für die^ Bekehrung der Sünder, die Ausbreitung der V" ,r r ' Läßt sich dann auch der Himmel nicht erweichen, so wird doch das Publikum in der erforderlichen Aufregung gehalten und den Gottlosen vor Augen geführt, über welche unermeßliche Streitkräfte die heilige Kirche verfügt. Actien« Frankf. Bank 146 Frankf. Vereins-Kasse 128i/8 Darmst. Bankact. 430 Wien Bankactien 1016 Oest. Creditact. 287% Galizien 142 Actien. 50 o östr. F. St. E. B. 346 Lombard. Bahn 196 Ludwigsh. Bexbach 188% Maxbahn 129 Bayer. Ostbahn 1213/b Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — Aecht kölnifcdes Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl- per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst Johann Maria Farina in Köln. katholischer Gemeinden (von Köln und München je 2 je 1) in der Kirche von St. Pantaleon, um, nachdem Pfarrer Tangermann eine deutsche Singmesse gelesen und das Lied: „Veni creator Spiritus“ gesun- Frischdäcker j u Gießen. Sonntag den 8. Juni. Wilhelm Löber in der Brandgasse, Heinrich Kuhn auf dem Kreuz und Louis Schneider in der Neustadt. 3°o 30/0 30,0 5° o 5°,o Einem Telegramm aus Penang zufolge hat ein holländisches Kriegsschiff auf drei unter englischer Flagge segelnde Fahrzeuge, welche. für Atschin bestimmte Waare an Bord führten, geschossen und ein Bevollmächtigter des Sultans in Folge dessen bei dem Gouverneur von Penang Beschwerde geführt, lieber den erhaltenen Bescheid verlautet noch nichts. Nom, 4. Juni. 82 Ordens-Generale haben an den König, den Ministerpräsidenten und beide Kammerpräsidenten einen Protest gegen das Klostergesetz gerichtet. Der Protest, welcher sehr feierlich gehalten ist, weist nach, daß die Aufhebung der Klöster ein Attentat gegen die ganze katholische Welt sei und der Verfassung des Königreichs zuwiderlaufe. Frostnono, 4. Juni. Der Zustand Nattazzi's, welcher gegenwärtig hier weilt, ist sehr bedenklich, namentlich sind die Kräfte desselben sehr geschwächt. Mehrere Deputirte und sonstige Notabilitäten sind zum Besuche des Kranken hier eingetroffen. Nom, 5. Juni. Nach einem Telegramm aus Frosinone ist Rattazzi heute Die Nachricht brachte Hierselbst einen schmerz- Priori täten. östr. Stsb. Prior. 59 östr s. Lombard 493/b Livorneser 34 % Toscaner — Elisabeth.-Prior. 84% liner Korrespondent der „Karlsr. Ztg." dahin aus, daß derselbe in allen ber|ben Papst eine Bittschrift gerichtet, in welcher mitgetheilt wird, daß dieses ultramontanen Auffassung nicht geistesverwandten Kreisen ein sehr ungünstiger Cornitö die Tage vom 21. Juli bis zum 22. August als einen Monat für gewesen ist. Namentlich erblickt man, bemerkt der angeführte Correspondent Pilgerfahrten proclamiren wird. Während dieser Zeit soll in sämmtlichen Kuweiter, in dieser Kundgebung eine geflissentlich schroffe Hervorkehrung der hierar-chen Frankreichs gebetet, große Pilgerzüge nach Lourdes und La Salette in's chischen Präelusionen. Allerdings entspricht dieselbe jenem schon im Mittelalter Werk gesetzt und am 17. und 21. August, in der Woche von Mariä Himmel- ausgebildeten Kirchenbegriff, der statt Gott und Christus die Kirche, statt der fahrt, von sämmtlichen afficiirten Comits'b Pilgerfahrten nach den entferntesten allgemeinen Kirche die römische Kirche, statt der römischen Kirche zumal Heiligthümern veranstaltet werden, um an einem und demselben Tage, im gan- nach dem Vaticanum — den Papst setzt und nun mit einem colossaleü Rück-jzen Umkreise des Landes, Frankreich der heiligen Jungfrau zu weihen. Das schluß des Papstes Befehle als die Befehle Gottes vorführt. Das ist dann Comitö bittet nach dieser Mittheilung den Papst um mehrere Ablässe, die eben die Grundidee der theokratischen Universalherrschaft, welche besonders in in einer am 7. Mai datirten Zuschrift Pius' IX. gewährt werden unter der Folge des jüngsten Concils von den Organen des jüngsten Jesuitismus so dreist Bedingung, daß 7 c' ™ ' für das römische Papstthum in Anspruch genommen wird und überhaupt in den Kirche und den heiligen Stuhl beten. clericaleu Anschauungen mehr und mehr sich wiederspiegelt. Was nun speciell die in Rede stehende Erklärung der preußischen Bischöfe betrifft, so wird allen Anzeichen nach die Staatsregierung sich nicht weiter mit den Prälaten auf Erörterungen über die kircheupolitischen Gesetze einlassen. Die Staatsbehörden werden nach den Vorschriften der Gesetze verfahren, und zwar ganz selbstständig in allen Fällen, wo nicht gesetzlich eine Mitwirkung der kirchlichen Behörden ausdrücklich festgestellt ist. Wo aber eine solche Feststellung vorliegt und wo die Mitwirkung verweigert wird, sollen nach den Bestimmungen der Gesetze Zwangsmaßregeln zur Herbeiführung der Ordnung eintreten." Berlin, 4. Juni. Die Abreise des Schahs von Persien ist auf Frei- Befleneidj. Wien, 5. Juni. Bei der gestrigen Militärparade ernannte der Kaiser von Rußland den Erzherzog Ludwig Victor zum Inhaber eines russischen Infanterie-Regiments. — Der Fürst von Montenegro reist am 13. Juni von hier ab. Der Kaiser hat demselben von Triest bis Cattaro einen Dampfer zur Verfügung gestellt. Nach den Abmachungen zwischen Andrassy und dem Fürsten wird Letzterer einen diplomatischen Agenten in Zara halten. Die „Neue freie Presse" bezeichnet die anläßlich der Anwesenheit des Fürsten Gortschakoff h Wien colportirten Nachrichten über aüstro-russisch-deutsche Verhandlungen betreffs der Orientfrage, wonach Oesterreich seine bisherige Orientpolitik desa- vouiren würde, als gänzlich unwahr. «fuanfueidj. Paris, 2. Juni. „Pays" bringt einen Leitartikel, in welchem Cas- sagnac den „Soir" und die republikanischen Blätter auf die gemeinste Weise beschimpft. Zum Schluß ruft er der „Röpublique Fran^aise" zu: „Jetzt laßt Euch sagen, Bürger, Redacteure der Republique Franyaise, Ihr müßt einen famosen Egoismus besitzen, um es zu wagen, das Wort jetzt zu ergreifen, da Euer Chef Ranc vor ein Kriegsgericht gestellt werden wird, das die Mörder, die Mordbrenner und ihre Spießgesellen bestrafen soll. Ihr habt mit uns nichts mehr gemein; nur mit Gensd'armeu allein habt Ihr noch etwas zu thuu " — „Ordre" berichtet: „Die Aushebung der sog. Armee von Versailles kann als geschehen betrachtet werden; es wird nur eine Armee von Parts geben,; deren Kern von den Truppen der ersten Militärdivision gebildet werden fod' und deren Commando dem General Ladmirault übergeben wird. Er wird da-^ bei auch das Amt des Gouverneurs von Paris beibehalten." — Das zu Salette gebildete General - Comit^ für Pilgerfahrten hat an gen worden, die Bischofswahl vorzunehmen. Um 9 Uhr traten die Delegirten in die nebenauliegende Kapelle, wo sie bis V4 nach 10 Uhr verweilten. Es wurde nunmehr wieder ein Lied gesungen, worauf Dr. Taugermann die Kanzel bestieg, um das Resultat der Wahl zu verkündigen. Er theilte mit, Professor Dr. Jos. Hubert Reiukens sei fast mit Einstimmigkeit (mit 69 gegen 8 Stimmen) gewählt worden und habe sich nach langem Widerstreben und vielem Bitten entschlossen, die Wahl anzunehmen. Seine klare Erkenntniß, seine Selbstverleugnung, fein edler Charakter, feine hingebende Liebe für die christliche Wahrheit berechtigten zu der Hoffnung, daß er zum Wohle seiner Diöcese, der Kirche zu Ehren und dem deutschen Vaterlande zum Segen wirken werde. Zum Schluß wurde unter dem Geläute der Glocken das Te deum mit Orgel-Begleitung gesungen und die Feier damit zum Abschluß gebracht. Speyer, 4. Juni. Nach einer Erklärung des Pfarrers Brenner von Medelsheim sind die angeblichen Muttergottes-Erscheinungen zu Medelsheim keineswegs Erfindung, Lüge oder Schwindel, sondern, nach seiner Beobachtung, Erfahrung und Ueberzeugung, unwillkürliche religiöse Phantasiegebilde. Ihre entferntere und nähere Veranlassung fanden diese Bilder nach der Ansicht des Herrn Pfarrers in der Lectüre von Zeitschrfften und Broschüren desselben Inhaltes. Freilich, wenn man dem unwissenden, gläubigen Volke solche Lectüre bietet, wie „Rheinpfalz" und „Christlicher Pilger", dann läßt es sich möglich denken, daß eine „eigentümliche Beschaffenheit und Affection des Nervensystems" erzeugt wird. — Um dem Verbote der augekündigten Katholiken-Versammlung in Landstuhl alleufallsigen Nachdruck zu geben, hatte ein Th eil des Zweibrücker Militärs Marschbereitschaft, um eventuell nach Landstuhl dirigirt zu werden. Demnach schien man höheren Orts Nichtachtung des Verbots besorgt zu haben. Ein Versuch zur Abhaltung der Versammlung wurde übrigens gar nicht gemacht. Bei Herrn Hellwich in Deidesheim, Secretär des Vereins deutscher Karholiken in der Pfalz, wurde wegen seines Ausschreibens der Laudstuhler Versammlung Haussuchung vorgenommen. Straßburg, 4. Juni. Heute Mittag ist in 5 Waggons die erste Zahlung auf die fünfte Milliarde hier angekommen. Dieselbe besteht aus Gold und Silber und außerdem aus 69 Millionen in Wechseln zu 3025 Appoiuts. Der Gesammtbetrag der heute hier effectuirten Zahlung beläuft sich auf 112 Millionen Francs. (■oldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 56%—57% Pistolen . . 9 37—39 „ doppelte 9 37—39 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—32 20 Frankenst. 9 19—20 Engi. Sover. 11 43 — 45 Russ. Imper. 9 39—41 Dollar in Gold 2 24—25 (E i n g e s a n d t.) Gießen, 6. Juni. Unter den mannigfaltigen Musik-Genüssen, welche seit Jahren dem Publikum im Wenzel'schen Garten geboten werden, so u. a. die Parlow'sche Musik, nimmt die Capelle des II. Nass. Jnf.-Reg. No. 88 aus Mainz, welche kommenden Sonntag und Montag hier concertirt, einen hervorragenden Rang ein. Wir entnehmen der „Mainzer Zeitung" vom 4. Nov. 1872 folgenden Auszug: ' „Die Coneerte im Hütel Barth, welche die Capelle des 88. Regiments daselbst abhält, sind in dieser Saison so außerordentlich besucht, daß oft Viele wegen Mangel an Platz wieder umkehren müssen. Präzision, Schwung und Schick zeichnen die Leistungen genannter Capelle in höchst vortheilhafter Weise aus. An Herrn Hilge besitzt dieselbe eine Perle, wie solche selten ein Musikcorps aufzuweisen hat. Herr Hilge, ein Schüler des Professor Arban in Paris, ist schon vor seinem Eintritt in die Capelle des 88. Regiments, in Paris, Marseille, Bordeaux, Brüssel re. als Coneertist aufgetreten und hat durch erstaunliche Technik und weichen, ansprechenden Ton überall Aufsehen erregt, sich überhaupt durch Vielseitigkeit, auch auf Streichinstrumenien als tüchtiger Musiker doeumentirt." Zu dem Ohrenschmauß kommt dann noch die Schönheit der Anlage im Wenzel'schen Garten, welche dieses Jahr wirklich großartig genannt werden kann und dem Auge eine wohl- thuende Erholung bietet. Für das junge Volk ist auf dem schön eingerichteten Spielplatz für Amüsement gesorgt, Küche und Keller sind stets ausgezeichnet und dem Naturforscher ist Gele- aenheit geboten, auf dem Gebiete der Ornithologie Studien an einem Vogelhaus zu machen. Kurzum, was man an einem schönen Sommertag nur wünschen mag, es ist für Alles gesorgt. Zum Schlüsse kann man es Herrn Wenzel nicht verargen, wenn er seinen Garten vor dem Herumlaufen der Hunde schützt. Bei den prachtvollen Beetpflanzungen im Garten ist ein Mit- bringen von dergleichen: Vieh nicht angebracht, weil es eben zu viel Schaden anrichtet. do. II. Emiss. 81% Anlchensloosc. Darmstädter fl. 50Loose — n „ 25 „ - Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. — Braunschweiger 24 3° o Oldenburg, ä 40Thlr. 38 40 o bayr. Präm.-Anl. 111 40/o badische Locse 109% Badische fl. 35 Loose 69 Oestr. fl. 250 v. 1854 95 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 92% Börsennachrichlen. 5 Juni 1873. Preuss. 4%°/o Oblig. — Frankf. 3%°/q Oblig. 86% Nass. 4%o Q Obi. 100% Kurhess. 4'>,o n 95% Gr. Hess. 5% Obi. 101% , » 4O/o „ 99 » r 3%% „ 96 Bayer. 5% „ — „ 4%o 0 1jährige 100 „ 40 0 1jährige 92% Würtemb. 4%°.'o Obi. 100 Baden 4%°/o ObL c. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 65% „ Papierrente 61% Spanier, neuest. 3% 10% Amsterdam k.. S. 97% Augsburg k. 8. 9 4% Berlin k. S 104% Bremen k. S. 105% Brüssel k. S. 92% Hamburg k. S. 105% Leipzig k. S. 105 London k. S. 1173/. Lyon k. S. — Paris k. S. 92% Wien k. S. 105% ditto m. S. 105 ditto 1. s. 1043/4 Disconto 6 0,0 *1 He Landg wesen ' Zecher untenn s Moral Da eine so werde Eheleute Konrad Ersahma ernennen man rrn Ausschul bleibende Cooptior binnen 1 öffentlich wcndunj gründet Gründ Sroßhei 2655) Dt D: soll in den Waldshut tharinenht zeichnetes werden, a <0 N Mo Annerod 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7)! 8)1 9) An Sie S 8 Die nachsteheni Sch Wei Ma Zini Sch Gla Wei Pia Cho A Sie ii 2635) Sendung, jStafti 1 'Wnafij, «rojt Ndbi |« "V Allgemeiner Anzeiger Maizena. von Emil Fischbach in Reisstärke Prügelholz, 24 Weich-Reisholz, 12300 empfiehlt sich einem fall in dem Gießener Stadtwalde, Districten ■ werden, als: Arbeitsversteigernng veranschlagt io71) Die Mmeralwafter-Handlung von Emii Kifchvach 48 kr-, veranschl. zu 293 UNd 240 7- Christoly Moulis Estephe fi ii ii 11 II tl — 45 — 48 — 52 1! H II « ii ii ii ii Cliau- lluplesiss n ii H — 56 II n it 5^ Pauillac n H n 1 — n ii n Cainensac u ii ii 1 6 n ii ii -- Vincent H tt 1 12 ii ii ii -- Beyclievelle „ tl n 1 24 ii it ii -- Giscours H 11 ii 1 45 ii n 't r- Ranzan n / M n 2 — ,, ii n weissen Bordeauxweinen Cliau- Serons per Flasche st. 1 — kr. mit dem Glas, Sauternes,, „ ,, 1 24 „ „ ,, ,, Champagner von unserem Hause Gustave Gibert in Reims in 8 verschiedenen Sorten von Francs 3^—7^2 in Körben nnd Kisten ab Reims. ächten Cognac vieux per Flasche fl. 2. 12 kr., „ 5) 11O1S ,, ,, n 2 30 „ „ petite Champagne „ 2. 42 „ Die Bordeauxweine haben den Vorzug, daß sie im Gegensätze zu Ungarweinen sich durch Lagern in den Flaschen immer mehr verfeinern, während letztere leicht abfallen. Preiscourante der Originalpreise in Fässern in j/4, V2 und Vi Oxhoft ab Bordeaux genommen, werden vierteljährig von uns ausgegeben und liegen bei uns zur Einsicht jeder Zeit offen. Hochachtungsvoll J. A. Busch Söhne. "Aermieihungen. 2438) Mein zweiter Laden mit Logis ist per 15. Juli zu vermiethen. Friede. Bang. 2481) Möblirte Zimmer, sowie auch ein Laden zu vermiethen. Lit- B- 17. 2646) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Marktstraße Nr. 27. 2537) Ein unmöblirtes Zimmer zu vermiethen. Marktstraße 27. 2628) Außerhalb der Stadt ist ein Logis von 6 Zimmern nebst Zubehör zu vermiethen und Anfangs September zu beziehen. Näheres bei der Exped. d- Bltts. 2662) Im Ebel'schen Hause auf dem Kreuz sind 2 Parterre-Zimmer nebst Küche und Zugehör zu vermiethen und sogleich zu beziehen.___________H- M. Jughardt. 2670) Ein Zimmer ist zu vermiethen in Lit. B- 191, Neuenweg.___________________ 2665) Ein recht freundlich möblirtes Zimmer ist zum 1. Juli abzugeben. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.___________________ 2621) Eine Famtlienwohnung zu vermiethen bei Jacob Dörr. vermischte Anzeigen. Mr Stuttcrnhr! 2653) Da das Stottern die in- tellectuelle Entwickelung des damit Behafteten wesentlich hindert, indem einerseits der Lehrer bei Behandlung eines stotternden Schülers leicht ermüdet und sich meistens bei ihm nicht lange aufhält, andererseits aber der Schüler im Bewußtsein seines Defectes und aus Scham vor seiner Umgebung auf sich selbst zurückzufallen und mnthlos zu werden pflegt, so muß schon vom pädagogischen Standpunkte aus ein zuverlässiges Heilverfahren als eine Wohl- that für einen nicht unbedeutenden Theil der Menschen anerkannt werden, und kann ich auf Grund eigener und zuverlässiger fremder Erfahrung das Heilverfahren des Specialisten Herrn A. E- Gerdts auf's Wärmste empfehlen. Mainz. Dr. Heller. Wilhelm Ockel. I Danksagung. 2671) Allen Freunden und Bekannten, welche meine unvergeßliche Frau Elise, geb. Gemmcr, zu ihrer letzten Ruhestätte begleitet haben, sage ich hiermit meinen herzlichsten Dank. beginnt nächsten Dienstag, des Vormittag um 8 Uhr, den Unterricht. (2668)Dieckmann. 2669) Die statutengemäße Generalversammlung der Gail sehen Feuerwehr findet Montag den 9. Zuni 1873 im Locale der Restauration Hoffmann in der Neustadt statt und werden die Mitglieder zu recht zahlreicher Betheiligung ein- geladen.Der Vorstand. | „ Weber’s lierg. Sonntag den 8. Zuni, Nachmittags: Concert, ausgeführt von der Kapelle des Rhein. Jäger-Bat. Nr. 8 aus Wetzlar. Entree 3 Sgr. ä Person. Weilburg, im Juni 1873. Beförderung von Annoncen i>, ‘uimwiMuiiiwii imiii Pi i in sämmtliche hiesige und auswärtige Zeitungen zu deren Original-Preisen und ohne Anrechnung von Porti und Spesen. Alle uns übergebenen Aufträge werden auf das Prompteste und Gewissenhafteste unter den günstigten Konditionen effectuirt und steht unser neuester InsertioiiBtarif gratis und franco zu Diensten. Annoncen-Expcdition T8i. Dietrich & (Jo. in Cassel. Z Stotternde werden vollständig geheilt durch A. E. <*crdls9 Specialist für Sprachleidende. Sprechstunden: Morgens 9—12, Nachmittags 3— 6 Uhr. Gießen. Lindenhof. (2 Treppen hoch.) 2134) Ein Junge, welcher Schreiner werden will, kann in die Lehre treten bei Adolf Hoß. 2656) Gefunden ein goldenes Medaillon. Abzuholen in Lit. B. 189. 2643) Ein braves Kindermädchen wird alsbald gesucht. Wo? sagt die Expedition dieses Blattes. 2639) Ein Junge zum Kegelaufsetzen gegen hohen Lohn gesucht im Cafd Ebel. Tüchtige Küfergesellen für Bierfässer sucht Karl Kliebe, Küfermeister (2654) in Wetzlar. Gegen einen preuß. H Haler Taglobn per Mann wird ein Dreschmaschinenführer und ein Einleger für nächste Saison gesucht. Es wollen sich nur ganz erfahrene nüchterne Leute melden und das Nähere in der Expedition dieses Blattes erfragen. (2664) 2657) Der wohlbekannte Herr, welcher am 2. Feiertag (Nachts) einen Hut am Neuenweg von der Straße aufhob, wird gebeten, denselben bei Wirth Oswald dahier abzugeben, widrigenfalls Weiteres erfolgt. 2659) Einen Lehrling sucht unter günstigen Bedingungen Bernhard Kullmann, Spengler. 2625) Einen tüchtichen Kutscher sucht auf sofort I. Pitzer, Hintergasse. Die Annoncen-Expedition von J. E. Scheel & Co. in Braunschweig bewirkt durch d i r e c t e Verbindungen prompte und discrete Veröffentlichung von Annoncen aller Art in sämmtliche Zeitungen der ganzen Welt. =s Kosten-Ersparniss von 5—25%. - Zeitungs-Kataloge gratis und franco. 2614) Einen braven Jungen sucht in die Lehre Schuhmacher Michel, Neustadt. Bade- und Schwimmanstalt, von Rübssmen eröffnet. 2658) Indem ich hiermit das vereheliche Publikum zum Abonnement einlade, bemerke ich, daß die Anstalt neu erbaut ist und bedeutende Erweiterungen erfahren hat. Die Mädchen haben ein großes bedecktes Schwimmbassain erhalten. Der Schwimmunterricht für Mädchen wird fortgesetzt und bitte um baldige Anmeldungen, damit die Unterrichtszeit festgesetzt werden kann. Ferner baden die Mädchen unter Aufsicht wie die Knaben. Der Schwimmunterricht für Erwachsene und Knaben besteht wie früher, und können auch Kinder, welche noch nicht schwimmen lernen sollen, unter Aufsicht baden, sowie solchen, die bereits schwimmen können und sich darin weiter ausbilden wollen, Gelegenheit dazu geboten ist. Der Bade-, beziehungsweise Schwimmplatz, ist durchaus gefahrlos und für jedes Alter paffend eingerichtet. Unterrichtsstunden und Badezeit für die Schuljugend find an Wochentagen Vormittags von 10 bis 12 und Nachmittags von Zl bis 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen nur Vormittags von 7 bis 12 Uhr. In diesen Stunden wird gute und strenge Aufsicht geführt, so daß die verehelichen Eltern in jeder Beziehung heruhigt sein können. Nähere Bedingungen sind in der Anstalt zu erfahren, wo auch die Abonnementsliste zur gefälligen Einzeichnung offen liegt. _______________________________L. Chr. Rübsamen.____ Redactton, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckeret (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. m. 1 ( 16 der vom 24. I Bchnd War Aus die Kni 18' Quittung Ä Holzvei Haiiigk nicht abgehal Orte roi laßen. r\ L C 2690) - sollen au' werden: Etcinbr Aeinfu Acsfub Gießen, Großher, Dom 3um, je °n> .sollt Ksten (5 Aaren venstn, Johkif' schraub Auitersc bändern |Qfcem VVljNQtz Gieß Gro