iC8 I chter es »Figaro“ W ,B*r r“; »Capiiajisi“ Jacher Presse“,' 1833. Dienstag den 5. August Nr. 180. ■rM «inieljährtg 1 fl. 12 fr. rt Bringrrlohn. Dvrch bie 2'vyst bezogen t>i erteil tyrig > |L 29 ?r. Ed'kchrirtt täglich, mtt nähme Sonnt«tzö Sx^rditlon: Lanzletb«»^ Ltt. B. Nr. 1- «gas empfehle ich .^^'^.üehochmfr 6 ui Kola. in. tor Mittler hat «br, > erlaubt sich die mit dringend ein? !orstan-. )ause des hem ilajermeister. len. verwandte Facher !lN- iniksttaße: 2- Die ^oÜ's lob und OK 2. Das Geschäfts- c. 2. Die Navajo. - Nekrolog von G- a Echrn Marsch- e und die Talpeirre, . Neu eingeganM chnitten und Karte«. ■ farm, interessante, er Mett, von ds jffoi, das für jeden ",u »irbrckm und Sää*. *S*5S A*^- -7JT'S5ein^a? SÄ d»i°" des ab **• Bekanntmachung, - °-s '" ***• " *“ $ SWSaÄ einer Beihülfe an dieselben mcht stattfinden können. qr.nlnna der Ausdrücke aus Frankreich ausgewiesener Hessen unternommenen Versuche zur August l. I. bei uns einzureichen, widrigenfalls Verzicht auf die erhobenen Ansprüche unterstellt werden wird. Darmstadt, der 3 Großherzogliches Ministerium des Großherzoglichen Hauses und des Aeußern. gez. Hofmann. politischer T h e i t. Deulldjlanh. Bonn, 2. August. Herr Prof. Dr. «. Schulte als zweiter Vorsitzen- Sr. Masestät dem Kaiser von Rußland verliehenen Ordens des weißen Adlers, __' ’ . ~ . -n n ... . . ... cm______ ki« fCvt iiir Mini de7Eh°lis^°Synodal-Repr-sentanz erläßt im Deutsch. Merk, folgende Bevollmächttgten zum Bundesrathe, Ministerialrath" Dr. Neidthardt, die Er- laubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von S' Fürsten Renß j. L. verliehenen Ehrenkreuzes erster Elaste „ahme und zum Tragen des ihm von Sr. Majestät dem Kaiser von Rußland verliehenen St. Annen-Ordens erster Classe mit der Krone und dem Hof-Cere- monieumeister, Legationsrath Carl von Werner, die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Majestät dem Kaiser von Rußland verliehenen St. Annen-Ordens zweiter Classe zu ertheilen. 5. Ertheilung von Erfindungspatenten. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 21. Juli der Gesellschaft Ladiguine u. Comp. in Chemnitz auf deren Nachsuchen ein Erfindnngspatent auf das durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte elektrische Beleuchtungssystem und em Erfindungspate,it sür ein elektrisches Heizsystem und am 22. 3«» dem Chemiker und Techniker Michael Hohenstein in Plagwitz bei Leipzig auf detzen Nachsuchen ein Erfindungspatent auf die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterten Sicherheitsvorrichtnngcn für Straßen- und Eisenbahnfahrzeuge, bei allen drei Erfiudringspatenten unter dem ausdrücklichen Vorbehalte jedoch, daß durch Bekanntmachung: „ , _ Zufolge der Feststellung Seitens des Hochwürdigsten Herrn Bischofs von Deventer, Herrn Hermann Heykamp, findet die Consecration unseres am 4. Juni d. I. erwählten Bischofs, Professors Dr. Joseph Hubert Rnnkens, am 11. August d. I. zu Rotterdam in der altkatholischen Kirche St. Lauren- tills lOpcrtstr. 107) statt. Indem ich dies hiermit bekannt mache, erlasse ich die ergebenste Einladung an Alle, deren Verhältnisse dies gestatten, der für uns so wichtigen, feierlichen Bischofsweihe beiznwohnen, bei welcher der Hock- würdigste Herr Bischof von Harlem, Caspar Johann Rinkel, besten Consecration am ti. August stattfinde,i wird, und der Generalvicar (Capitularvicar) von Utrecht, Herr Domherr Johann Verhey, assistiren werden. Insbesondere bitte ich die Zerren Mitglieder der Syuodal-Repräsentanz, deren Verhältnisse dies zulassen, zu erscheinen; desgleichen bitte ich die verehrten Comitös von Köln und München, Delegirte abzuordnen, diese Einladung im Hinblicke auf meine 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtinssen betreffend. 2 Uebersicht der für das Jahr 1873 genehmigten Umlagen zur Bestrei- .....- Säxiääk*« rtÄ L ?“* H.»» b" "Kita1.'"2 »8* M, „wt. m«. z>»' »->-,«.» Sr. Durchlaucht dem gen des „Jmparcial" über die gegen den deutschen Consul und dessen Familie SZM-ZWMM-ZMZMM DM R-SLLÄVÄ-U-M M-WM-Zss ™ deshalb gegen den Anschlag sei, weil die Bischöfe die Ablegung des Staats- eramens den Studirenden untersagt haben. Professor Friedlieb erklärte, sich dem Erlaß zu fügen. So hätten wir denn an unserer Facultat den Eonflict Darmstadt, 2. -.-.ft. D.« «.*.«»* »«•■—*" »' 35 g* gZS'i&ka’SSTÄ ner, der einen besonderen Eifer gezeigt hat, hat sich durch seine bei den Jesuiten in Rom angebrachten Denunciationen gegen den kürzlich viel besprochenen Johannes Baptista Baltzer und gegen den damals noch minder heißspormgen Fürstbischof Förster einen Namen erworben; die drei übrigen noch jüngeren genommene Seit als ÄSÄ Süe d-r Erfindung gehindert werd?» soll umhreud der uächstcu füuf Jahre MomcM Z-°rt^word-«^um ^Co.chttmnmg der,Syuodal^ra^anz fUt ' Berl N? 3 A^A^L^ttr^ö-llAen Auflchuuugeu gegen deu Preu- erwählt: die geistlich«. Herren W«.. ßischeuStaat vermerkt die „N. Z." nach dem „ Mainz. Journ." eiue ausgehe., d Laien Herren Savttätsrath D.efewähtt!nmitd^7en7ä^ gen Ueß ?«?&minip!?K'H°rr" Bischof ^Lrich “in Müuche^und Äft ä?$Ctenanm SR ä “ff SK Lage sei. Professor Bittner fügte in seinem Separatvotum bei, daß er auch hoffentlich ui kurzer ^eit feine gunirig J h un- u SjJülliciL Jranftreid). am 216-- von soll Bonn, 26. Juli 1873. Posen, 3. August. Erzbischof Ledochowski ist zum 8. August vor die Cnminal-Abtheilung des hiesigen Kreisgerichts geladen worden, um über die nach der Publication der Kirchengesetze vollzogene Versetzung des Geistlichen Arndt nach Filchne vernommen zu werden. Aus Sachsen, 31. Juli, schreibt man der „Vossischcn Zeitung": Die Nachricht von der Verschlimmerung des Krankheitsznstandes des Königs folgte so nahe einem Bernhigungsartikel des „Dresdener Journals," daß sie wirklich überraschte. Jetzt ist es kein Geheimniß mehr, daß das Asthmaleiden des Königs ein unheilbares ist und in längerer oder kürzerer Frist sein Tod zu erwarten steht. Die Beängstigung des Leidenden ist so groß, daß fort und fort ein Leibarzt in seiner Umgebung sein muß, während als religiöser Beistand der seit Jahr und Tag nur zu oft genannte Lobredner der Jesuiten, Hofprediger Potthoff, dem Könige zur Seite steht, welchem gestern auch bereits die letzte Oelung gereicht worden. Von den telegraphisch zurückgerufenen Prin- zeil langte Prinz Georg, welcher Metz nicht erreicht hatte, bereits heute $or mittag wieder in Pillnitz an, während Kronprinz Albert nebst Gemahlin heute Nacht erwartet werden. Die heutige auf's Feierlichste vorbereitete Denkmals- Einweihung zn Ehren des sächsischen (12. deutschen) Heerkörpers auf dem Schlachtfelde von St. Privat, fand voraussichtlich unter Stellvertretung der königlichen Prinzen statt. Dresden, 2. August, Mittags. Ein soeben aus Pillnitz eingetroffenes Bulletin lautet: Der König hat in der letzten Nacht wenig geschlafen, trotzdem ist sein Befinden zufriedenstellend. (EiujfanÖ. London, 2. August. Ein Eisenbahnunfall hat in Wigan den Expreßzug von London nach Schottland betroffen. 10 Mann wurden aetödtet, 30 verwundet. — Eine carlistische Verschwörung ist in der Havannah entdeckt und mehrere Verhaftungen vorgenommen worden. Der Nebellenführer Cespedes verweigert Unterhandlungen mit Friedens-Commiffarien der Negierung. Mehrere Gefechte haben in der Nähe von Puerto Principe stattgefunden. dmerifm. Vus Chiwa. Der Chan führt ein ruhiges Leben in seinem Palaste zu Chiwa. Er hat den Generalen Kauffmann uud Werewkin, sowie dem Obersten Lomakin, mehrmals Besuche abgestattet, lebt überhaupt mit diesen Herren auf dem besten Fuße. Er gesteht es zu, daß er Jrrthümer begangen bat, schiebt die Schuld dafür jedoch seinen Rathgebern zu. Das Orenburg-Detachement sollte am 18. Juli ans Chiwa abinarschiren. Es werden Maßregeln getroffen , um die Verpstegung der Truppen zu erleichtern. Der Gesundheitszustand des russischen Corps wird als ein zufriedenstellender geschildert; Fieber- und Diarrhoe-Anfälle sind am häufigsten. Regensburg, 3. August. Der Deutsche Kaiser ist Hierselbst heute Abend 7 Uhr mit Benutzung der Neumarkter Ostbahn von Nürnberg cinge- troffen und an dem geschmückten Bahnhofe von einer großen Menschenmenge aufs Lebhafteste begrüßt worden. Das Feuerwehrcorps war zur Aufrechthaltung der Ordnung ausgerückt. Die Häuser und Straßen sind bis zum ' steige-Quartier, dem Gasthof zum „Goldenen Kreuz", reich beflaggt und der begrüßenden Bevölkerung dicht besetzt. Eine Serenade mit Fackelzug stattfinden, wenn sie angenommen wird. Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst Johann Maria Farina in Köln. . Madrid, 2. August, Abends. Nach einem Telegramm aus Gibraltar find die Jnsurgentenschiffe .Almansa" und „Victoria", durch ein combinirtes mgllsches und deutsches Geschwader escortirt, heute in Cartagena eingetroffen. Contreras soll sich mit dem ganzen Generalftabe an Bord des „Friedrich Karl" befinden. Die Fregatte „Villa de Madrie" ist zu den Insurgenten überaeaan- gen, dieselbe wird von den fremden Kriegsschiffen überwacht. Madrid, 3. August. Aus Anlaß einer Manifestation gegen die Regierung, welche die hiesigen Intransigenten, die Abhaltung eines Meetings gegen dle Carlrsten vorgebend, verunstalten wollten, kam es zu einem Tumult und Handgemenge, indem in dem Augenblicke, als der Zug der Intransigenten sich nach dem Prado in Bewegung setzte, tooii einigen Personen gegen die rothe Fahne protestirt wurde. Das Volk zerriß die Banner und zerstreute die Maniestanten. _ Vor Valencia wird das Bombardement von drei verschiedenen Punkten fortgesetzt, die Belagerungs-Batterien rückten vor. Man erwartet Verstärkungen aus Aragonien, um alsdann zum Sturm zu schreiten. i-Die Insurgenten haben die Insel San Fernando (auf deren äußersten Spitze Cadix 'liegt) geräumt uiib die Truppen die Insel sofort besetzt. Von den letzteren werden Anstalten zum Angriff auf Cadix getroffen. Gibraltar, 2. August. Die deutsche Panzerfregatte „Friedrich Karl" zwang gestern mit der englischen Panzerfregatte „Swiftsure" die Jnsurgenten- Fregatten „Victoria" und „Almansa", welche behufs Geld-Erpressung das offene Almeria bombardirten, nach Cartagena zurückzukehren, wo sie blokirt gehalten werden. Contreras bleibt bis jetzt auf Weiteres an Bord des „Friedrich Karl." Paris, 1. August. In Epinal, das von den deutschen Truppen Dienstag geräumt worden ist, herrscht seitdem große Erregung. Die Behörden suchten nämlich auf alle mögliche Weise die thieristischen und republikanischen Demonstrationen zn verhindern. Besonders groß war die Erregung gestern. Es hieß nämlich, daß ein Jäger-Bataillon eintreffen würde, und die ganze Stadt strömte nach dem Eisenbahnhof, um die Truppen zu empfangen. Die Männer trugen Fahnen, die Frauen und Mädchen Blumensträuße, die sie den Soldaten überreichen wollten, uud der Maire und die Gemeinderäthe befanden sich unter der Menge. Als der Zug eintraf, befanden sich die Soldaten nicht darin. Die Enttäuschung der Menge war groß. Der Maire gab nun, um dieselbe zu beruhigen, der Mnsikbande den Befehl, patriotische Märsche aufzuspielen. Der Präfect wollte dieses nicht dulden; man hörte aber nicht aus ihn und die Menge durchzog, mir der Musikbande an der Spitze, die Straßen der Stadt. Die Erregung nahm zu, als man nun erfuhr, daß der Maire, welchen der Präfect grob behandelt, weil er sich zur Eisenbahn begeben hatte, seine Entlassung gefordert, und es wäre wahrscheinlich zu tollen Scenen gekommen, wenn die Behörde, die wohl eingesehen, daß sie zu weit gegangen, sich nicht dazu entschlossen hätte, den Bewohnern zu wissen zu thun, daß die Truppen in der Nacht ankommen würden. Die halbe Stadt wartete nun an der Eisenbahn, und als das Jäger-Bataillon endlich eintraf, wurde es mit größter Begeisterung ausgenommen und die Hochs auf Thiers und die Republik wollten gar kein Ende nehmen. Nicht so klug wie der Präfect in Epinal betrug sich der Unter-Präfect in Raon l'Etape. Derselbe wollte schlechterdings keine Kundgebungen zu Gunsten von Thiers dulden und machte selbst in Begleitung eines Gensd'armen - Officiers die Runde durch den Ort. Die Sache wäre ihm beinahe sehr schlecht bekommen, denn als er eine „Vive Thiers!" rufende Gruppe auseinander sprengen wollte, erhielt er eine tüchtige Tracht Prügel und der Gensd'armerie-Officier wurde zu Boden geworfen. In Toul herrschte gestern auch großer Jubel. Die Behörden ließen dort die Leute frei gewähren. Gleich nach dem Abmarsch der Truppen sandte man eine von 800 Personen unterzeichnete Adresse an Thiers. Dieselbe lautet: „Toul 31. Juli, 7 Uhr Morgens. Herr Deputirter! Wir würden undankbar sein, wenn wir Ihnen heute nicht sagen wollten, die Stadt Toul ist frei; möge Ihr Patrio-! n-. 2 Mehrere Straßen Sevillas wurden vor dem Einmarsch der Truppen geplündert. Valencia befindet sich noch in der Gewalt urff$n^Ur?entT ®raunba hcck seine Uebergabe angeboten. Mehrere Krieqs- schlffe werden heute aus der Havanna erwartet. 9 c 2. August. Der cantonale Aufstand nimmt den Charakter R?«?/ d?ru«g an. Die großen Excesse haben viele Republikaner von guten Absichten bewogen, sich auf die andere Seite zu schlagen. Die Führer der Q3e= WfTeiüfÄl' ff«1"* ^"teurer- Die Regierung, unterstützt durch die Cortes, ist fist entschlossen, gegen die Absolutisten und gegen die Demagogen zu kämpfen. - Die Bemannung der Fregatte Carmen, 600 Matrosen und 80 Officiere hat geschworen, zu sterben oder die meuterischen Schiffe zu ihrer Pflicht urück- zufuhren. Sre wird morgen von Ferrol auslaufen. — Ein Teleqrannn an die Regierung, datirt aus Malaga von gestern Abend, besagt, daß ein Han- delsd^npfer die Nachricht überbringe, daß die Commandanten des deutschen englischen und französischen Geschwaders vor Malaga eine Besprechung mit Contreras gehabt hätten, welcher sich an Bord der Almansa befand und Ma- laga zu bombardiren drohte. Die Befehlshaber verlangten von Contreras, daß rebelllschen Schiffe nach Cartagena zurückschicke, und hielten ihn, bis sein Beffhl ausgefuhrt sein wird, als Geißel zurück. k ojw 2 August. Aus Cartagena werden Streitigkeiten zwischen der Rebellen-Regierung und dem Wohlfahrts-Ausschüsse gemeldet; das Volk ist entmuthigt. Barcia hat, damit der Fall von Sevilla nicht bekannt werde einen Sendling nach Palma geschickt, der alle ankommenden Leitungen zu verbrennen hatte. Es fehlt den Rebellen ganz und gar an Matrosen. Die Mann schast der Numancia besteht aus 100 Sträflingen. Die meuterische Fregatte Almansa ist in den Hafen von Malaga eingelaufen, wohin ihr die deutschen ^chlflo „Friedrich Karl" und „Elisabeth" folgten. Die Deutschen schickten ein Boot zu der Almansa, und diese verließ augenblicklich den Hafen in östlicher Richtung^ Man glaubt, die Deutschen hätten die Almansa weggenommen. Dcaorrd, 2. Angust. In der heiltigen Cortessitzung wurde Seitens des Ministeriums ein Telegramm verlesen, wonach der Dampfer „Vigilante" an Spanien zurückgegeben iind Contreras von den Commandanten der fremden Kriegsschiffe zur Sicherung der von ihnen verlangten Rückkehr der Jnsurqenten- schlffe von Malaga nach Cartagena als Geißel zurückbehalten worden ist. Das Vorgehen der fremden Kriegsschiffe bei der J.ihaftnahme Contreras' erfolgte nach vorgängiger Verständigung unter den Commandanten des englischen, französischen und deutschen Geschwaders. Aufgabe an die Syn°d°l.R-PrLs-utanzh°r-n, die staatliche Anerke,wenig in den tismus während langer Jahr- „och den Eindruck unserer Dankbarkeit und übrigen Landern herbeizufuhren, an die Gemeinden und Vereine, die Constitui- serer ganzen Ergebenheit empfangen" ^anrvarkeit und rung in der Weise vorzunehmen, wie solche durch die „Provisorischen Bestimmungen" angebahnt ist ui d in der dem Congresse vorzulegenden „Synodal- und Gemeinde-Ordnung" ausgesührt wird. Um für Beides die Grundlage zu haben, ersuche ich im Auftrage der Synodal-Repräseiitanz: 1) alle Vereine und Gemeinden ist Baiern, Baden und dem Großherzogthum Hessen, sobald als möglich mir ein Verzeichnis eilizusenden, in welchem die Zahl der selbstständigen männlichen Mitglieder, die Zahl aller durch dieselben repräsentirten Personen und womöglich auch angegeben ist, in welcher Weise sich die Mitglieder auf die gesellschaftlichen Classen vertheilen; 2) alle Vereine (Gemeinden) in Preußen, sobald als möglich einen förmlichen Gemeindebeschluß zu fassen über die beabsichtigte Anstellung der Pfarrer und Hülfsgeistlichen, welche sie bereits fac- tisch haben, und diesen Beschluß in authentischer Form an mich einzusenden. Auf diese Art wird ermöglicht werden, sofort nach der staatlichen Anerkennung des Bischofs die weiteren Schritte vorzunehmen, um die thatsächlichen Verhältnisse zu rechtlich anerkannten zu gestalten. Ich füge die Bemerkung bei, daß es am Besten wäre, wenn von allen Gemeinden und Vereinen in ganz Deutschland ein namentliches Verzeichniß aller männlichen selbstständigen Mitglieder (§ 12 letzter Absatz der „Provisor. Best."), in welchem bei jedem die Zahl der altkatholischen Familienmitglieder u. s. w. aufgeführt ist, angefertigt und mir zugesendet würde. Es brauchte alsdann für Feststellung der Delegirten zur nächsten ersten Synode bis zum 1. Mai lediglich eine Bekanntgabe der Änderungen (Zuwachs, Ausfall) zu erfolgen. Im Hinblicke aus unser eigenes Interesse bedarf es wohl kaum der dringlichen Bitte um möglichst rasche und erschöpfende Erfüllung des gestellten Ansuchens. Engros-Lager bei den Correspondenten der Gesellschaft: Herrn Giessen bei den Herren: E. Merck in Darmstadt. Aug. Bennert in Köln. C. Krieger & Comp. in Coblenz G. B. Apel in Schweinfurt. r, Zu haben in Liebig Company s Fleisch-Extract aus FRAY-BENTOS (Süd-Amerika). Höchste Auszeichnungen bei den Ausstellungen Paris 1867 Havre 1868 Amsterdam 1869 Moskau 1872 Lyon 1872 Paris 1872. IP upllt wenn je(^er Topf untenstehende Unterschriften trägt end auf der Etiquette 11 ill ill der Name J. v LIEBIG, in blauer Farbe aufgedruckt ist. J. A. Busch Söhne, Apotheker Dr. Laubinger, Emil Fischbach, Apotheker Dr. Mettenheimer. In Wetzlar: K. Waldschmidt. (147) Börseunachrichten. 4 August 1873. Actien. 50 g östr. F. St. E. B. 3531/2 Lombard. Bahn 196l/a Wechsel. Amsterdam k.. S. 98>/z Augsburg k. 8. 100 Berlin k. 8 1047/8 Bremen k. 8. 105% Brüssel k. 8. 93% Hamburg k. 8. 105% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 923/4 Wien k. 8. lO5i/4 ditto m. 8. IOöVs ditto 1. 8. 105 Disconto 5 °/° Preuss. 41/3° o Oblig. 104% Frankf. 3l/a°/u Oblig. 867,6 Nass. 41/2°,o Obi. 95 74 Kurhess. 4lJ U „ 96 Gr. Hess. 5% Obi. — . . *»/. „ „ 31/gu/o » aot/4 Bayer. 5u-0 n — „ 4' .0 0 1jährige 102 40 g 1jährige 96 Würtemb. 41/2°/o Obi. lOO'/s Baden 4l/2° 0 ObL c. E. L. 101 Ve Oesterr. Silberrente 657,\ Ludwigsh. Bexbach — Maxbahn Bayer. Ostbahn 1197/g Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 1493 Oberhessen n 743 8 Prioritäten. 3°,q östr. Stsb. Prior. 603/4 3% östr s. Lombard 493 4 3°/o Livorneser 333/4 5°/q Toscaner 543/4 50/0 Elisabeth.-Prior. 85Vs do. 11. Emiss. — (■oldsorten. g „ Papierrente 6Oj,4 Spanier, neuest. 3% 171 2 Amerik. Bonds 1881r 997/§ „ w 1882r 973/8 „ „ 1885r 983 8 „ n 1887r 991? Anleliensioose. Darmstädter fl. 50Loose 205 „ 25 „ - Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. — Braunschweiger — 3° 0 Oldenburg. ä40Thlr. 37 40 g bayr. Präm.-Anl. HI V4 4% badische Locse 109 }/2 Badische fl. 35 Loose 68l,g Oestr. fl. 250 v. 1854 92 1858r Prioritätsioose 139 1860r Loose — fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57V?—58'/, 9 Pistolen . . 9 39—41 1 „ doppelte 9 39—41 a Holl. fl. IQ St. 9 52—54 j Ducaten . . 5 30—32 20 Frankenst. 9 19—20 Engi. Sover. 11 46 — 48 Russ. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 Actien. Frankf. Bank 146 Frankf. Vereins-Kasse 110 /e Darrnst. Bankact. 4 )5 Rheinische Hyp.-Bank 99 Wien Bankactjen 1016 Oest. Creditact. 234Hz Galizien 115 M864r „ 1523 4 f (n e m e i n e r Ä n z e i a e r. Versteigerungen. Bekanntmacku na. Nächsten Freitag, den 8. August L I-, Vormittags 9 Uhr, Wird die diesjährige Hafererndte von circa 5 Morgen und die einschürige Graserndte Don 12' 2 Morgen der fiskalischen Weidwiese in der Gemarkung Gießen im Gasthause zum Pfau daselbst öffentlich an den Meistbietenden versteigert. Gießen, den 4. August 1873 Großh. Rentamt Gießen. I. V- d. R.: Hoffmann. Verpachtung von Weiden- Nutzungen £ Freitag den 8. August, K Vormittags 9 Uhr, soll der Korbweidenschnitt aus den fiskalischen Pflanzungen an der Lahnstrecke von Gießen bis Heuchelheim an die Meistbietenden für das laufende Jahr verpachtet werden. Die Zusammenkunft ist auf der Lahnbrücke dahier. Gießen, am 5. August 1873. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. 3567) Dienstag den 12. August, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Wohnung des Herrn Musikdirectors Mtckler, im Hause des Herrn Buchhändlers Ferber am Kirchenplatz dahier nachverzeichnete gut erhaltene Möbel freiwillig versteigert: ein feines Tafelclavier von Schiedmayer Söhne in Stuttgart, 4 Sopha, darunter 1 Schlafsopha, Bettstellen, Kleiderschränke, 1 Waschtisch, 3 Nachttische, 1 Schreib- secretär, 2 Büchergestelle, Tische, Spiegel. . Stühle, Küchenschränke, Küchengeräthe und sonstiger Hausrath. Gießen, den 5. August 1873. M. Pilger. Arlmtsversteigerung zu Leihgestern. 3576) Freitag den 8. August, 102 18 45 50 3) Zimmerarbeit, „ 4) Schlosserarbeit, 5) Weißbinderarbeit, „ 6) Die Lieferung von Steinen u. Sand, „ 7) Kalklieferung, „ 8) Steinklopfen, 9) Handarbeiten, „ Morgens 10 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Leibgestern nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als: 1) Maurerarbeit, vcranschl. zu — 2) Steinhauerarbeiten, „ „ 87 fl. 13 fr. 188 „ - „ 51 h tt 89 „ — „ 61 „ - „ Gießen, den 4. August 1873. I. A.: Körner, Bezirksbauaufseher. Ieilgebotenes. | Neue holl. Vollhäringe empfiehlt Emil Fischbach. Liebilss Fleisch-Extrstt | der San Antonio Meat Extract Company | das beste und bllligste am Markt befindliche Product. I Ausschließlich aus bestem Ochsenfleisch bereitet. Ein Pfund Fleisch-Extract ent- S spricht den nährenden Bestandtheilen von etwa 45 Pfund guten Metzgerfleisches. | Gleich ausgezeichnet zur Bereitung als Verbesserung der Suppen, Saucen, Ge- | müse; ebenso empfehlenswerth für Gesunde als Schwächliche, Kranke und § Reconoalescenten. Detailpreise für ganz Deutschland: 1 Pfd.-Topf Vr Vfd.-Topf V< Pfd-Topf Vs Pfd-Topf engl. netto. B fl. 4. 24. fl. 2. 20. fl. 1. 18. 42 fr. General-Depot für Europa unter I. Arthur F. Meyer in Hamburg | Haupt-Depor.' Gebrüder Stollwerck in Köln, welche beaufttagt sind, Verkauf- x stellen zu errichten. (222) Lager in Gießen bei L. Kalkhof. | ifiTJj Die Mmeralwafier-.paudiunc; von Emir Fischbach, Dellersweg, empfiehlt nacbverzelchne Sorten in stets frischer Füllung : Adelheidsquelle, Appollinarisbrunnen, Carlsbader Mühl- und Schlofibrunrren, Emser Kessel- und Krän- Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuzbrunnen, Salzhausener, Salzschlirser Bonisacius brunnen, Schwalbacher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Nassau), Wildunger, | Frühkartoffeln sind von jetzt an wieder zu haben bei Th. Rautenstrauch an der Schoor. Neue holländische Vollhäringe empfehlen 3397)- I. A. Busch Söhlle. 2818) Backsteine, im Ofen gebrannt, empfiehlt W. Delgehaufen Nachfolger L. Wo lsho fer aus Weilburg a. d. Lahn. 3507) Feinste Lyoner Gemüsenudeln empfehlen I. A. Busch Söhne. 3573) Dreschmaschinen für Hand- und Göpelbetrieb, Häckselmaschinen, Wurzelschneider, bei _____________________Emil Piftor. 3508) Ein großer Haufen guter Kuhmist ist billig zu verkaufen bei _______________Bäcker Röder, Wallthor. 3522) Neue eingemachte Gurken empfehlen ______I. Ä. Busch Söhne. Flaschenbiere. pr. Flasche Giessener Lagerbier . 6 kr. Lieber „ 6 „ Exportbier......7 „ Giessener Actien- (Tafel-) Bier .... 8 „ Frankfurter Bier . . . 8 „ von vorzüglicher Qualität frei in's Haus geliefert bei Emil Dörr, am Marktplatz. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. (3527) 3473) Eine große Partie Mist ist zu uer^ kaufen. Näheres bei Philipp Körber. 3568) Gut gebrannte Ruffensteine sind zu verkaufen. Schloßgasse Vit. A. 258. 3572) Kramer'sches Iagdpnlver, Lefancheux - Patronen, Patentschrot, Pfropfen rc. bei __Emil Pistor. 3542) Reue holl. Voll-Haringe empfiehlt Carl Hoffmann. Zum morgenden Markt (3559) Briefpapier! mit Buchstaben gratis gestempelt 24 Bogen und 25 Couverts von 9 fr. an. Stand: Ecke Oswald's Garten. 3574) Kornstroh und gutes Heu kaufen Loewen stein & Strauß, Wallthorstraße 96. Wermtethungen. 3500) Eine Heine Wohnung, den 1. November beziehbar, ist an eine stille Familie oder eine einzelne Dame zu vermiethen. Georg Lüdefing. chesbruuncn, Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethen- brunnen Kissinger Rakoczy, Carlsbader Salz, Carlsbader Sprudelseise, Emser Pastillen, Soda- und Selterwasser. 3579) Das seither unter der Firma G. C Windecker hierfelbst betriebene Detoilgeschäft in Colonial-, Eisen- rc. Waaren und resp. die betreffenden Geschäfts - und Wohnungs - Räume sollen wegen Ablebens des seitherigen Inhabers, des Herrn Ferdinand Win deck er, auf eine längere Neihe von Jahren in Miethe gegeben werden. Reflectanten wollen sich an Herrn Commerzienrath Carl Gail oder an Großh. Hofg.-Advokat Labroisse wenden. Schutz gegen die Cholera! Universal -Magen-Liqueur von Franz von Metternich in M a i n z, erfahrungsgemäß bestätigt durch eine Menge glaubwürdiger Zeugnisse von anerkannt re- nommirten Aerzten, wie von höchst achtbaren anderen Personen. Das einfachste, sicherste und angenehmste Mittel gegen Ma- genleidcu aller Art. Derselbe ist in ganzen, halben und Viertel- Flaschen zu haben bei Herrn £ Ed. Lind, Hofconditor in Gieß en, K Ph« Dan. Kümmich inFriedberg Zn Bohne» n Gurken einzumachen empfehle eine große Auswahl frisch entleerter guter Weinfässer zu billigen Preisen. Heinrich Schmall, (3455) Frankfurter Hof. HärmgsvtrfiiM! !Neue holl Kronbrand Super. Vollhäringe. I Letzter Marktpreis. fc per Vsr Tönnchen fl. 2. — H 1 16 II II 3. — „ h», ii „0. 15. 8 HäringSsardellcn in Salz a 14 fr. per | Pfd., in feinster Marinade ä 18 fr. per I Pfd. Versandt in Fäßchen von 10, 20, g 30, 50 Pfd. per Nachnahme. Carl Bender, | Domplatz 2 in Frankfurt am Main. ^inmacheffige in betaunter Güte empfehlen (3501) 3. A. Busch Söhne. Verschließbare Holzkrahnen sind zu haben bei (3538) M. 28 eißbäcker. Amerikanische Manz-Vascherei voll f . Och», Frankfurt a. M., Kaiserhofstraße 11. 3304) Einem geehrten Publikum Gießens zur Nachricht, daß ich an hiesigem Orte bei Herrn H. Rübsamen, Mäusburg, eine Filiale meiner Glanzwascherei errichtet habe. Derselbe nimmt Aufträge zum Waschen von Kragen nnd Manschetten an. Dieselben werden wie neu dergerichtet Muster liegen zur Ansicht offen. __ 5"<> unkündbare Pfandbriefe der Rheinischen Hypotheken-Bank zu Mannheim. Nach Erlaß des Ministeriums des Großh. Hauses, der Justiz und des Auswärtigen d. d. 1. August 1872, G. Bl. Nr. XXXII. S. 308, sind die Pfandbriefe für die Anlegung von Mündelgeldern geeignet. 3569) Es wird ein nicht zu großes Geschäft zu übernehmen oder zu pachten gesucht. Manufacturbranche wäre erwünscht. Näheres durch das Vermittelungsgeschäft von Elias Meier. Z Hnhiwn werden ge- Z »WMBB^Mschnitten bei Wenzel, Flurschfltz, 3544) Knaben, welche sich dem Maschinen- oder Baufach widmen wollen, können gründlichen theoretischen Vorunterricht erhalten. Näheres in der Exped. d. Bltts. 3520) Ein ordentliches Dienstmädchen wird für Auswärts zu miethen gesucht. Näheres in der Exped. d. Bltts. 3294) Ein Dienstmädchen auf baldigen Eintritt gesucht von _______________L. Petri II., Neuenweg. Handlanger oder Taglöhner gesucht von L. Petri II., (3415)____________________Neuenweg. 3472) Alte abgängige Pferde werden angekauft von Philipp Äörber, Vcterinäranfitalt. Die Pfandbriefe können zum Paricourfe von der Bank und ihren Vertriebsstellen bezogen-werden. Die Pfandbriefe zerfallen in Stücke von Thr. 1000, Thlr. 500, Thlr. 200, ^11. 100. Sw Vnb zum 1. Juni 1876 unkündbar. Vom 1. Juni 1876 an werden die Pfandbriefe innerhalb 36 Jahren durch Ber- loosung ^^Pfandbriefe sind mit halbjährlichen am 1. Juni und am 1. December zahlbaren Zins-Conpons versehen. Die Zahlung der Zinsen und der verloosten Pfandbriefe erfolgt bei allen Vert^bsstellen, insbesondere in Mannheim, Carlsruhe, Freiburg i. B., Corrstanz, Frankfurt a. M., Stuttgart und Basel fzum Tageskourse der Gulden). Zur Vertriebsstelle haben wir die Gewerbe-Bank Greben ernannt. (3207) ' Kheisaisclae HypotheliegB-BaMk. Ein Hausburfche findet bei hohem Lohn sogleich Stelle bei (3478)______________G. CH. Spruck. 3533) Ein gewandter Bursche, der auch mit Pferden umgehen kann, wird für Bierfahren zum sofortigen Eintritt gesucht, bei Emil Dörr, am Marktplatz. 3481) Ein Junge von ungefähr 15 Jahren vom Lande, wird zu täglicher Beschäftigung gesucht.____________H- M- Jughardt. 3564) Schreiner finden Arbeit bei L. Köhler. 3485) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet zu vermiethen und den 15. September zu beziehen. Zu erfragen in der Restauration Gerhard. 3456) Eine Scheuer mit Stallung in der Hintergasse zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. 3561) Ein kleines Familienlogis mit sonstigem Zubehör ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Lit. C. 150, Löwengasse. dernuschte ILttMen. 3516) Im Fritz Vogt'schen Wohnhaus ist der Laden nebst Logis zu vermiethen und sofort zu beziehen. I- Roth. 3505) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen. Marktstraße Nr. 27. 3225) Ein möblirtes Zimmer im Man- sarden-Stock zu vermiethen bei Wilh. Balser am Lindenplatz. 3509) Zwei schön möblirte Zimmer sind zu vermiethen; auch kann unter günstigen Bedingungen die Kost dabei gegeben werden. Näh eres bei der Exped. d. Bltts. 3575) Ein kleines Familienlogis, gleich beziehbar, ist an eine ruhige Familie zu vermiethen. Wallthorstraße Lit- A- 141. 3578) Die boshafte Weigerung meiner Frau (Friederike Reinschmidt, geb. Helm), mit mir zusammen wohnen zu wollen, veranlaßt mich, Jedermann zu warnen, derselben auf meinen Namen etwas zu borgen, da ich für nichts gut bm. Christoph Reinschmidt, B u ch b i nder. 3568) Ein Pfandschein Nr. 14181 ist verloren gegangen. Der Finder wird gebeten, denselben bei Herrn Grünebaum abzupeben. __ _ 3560) Ein braves Kindermädchen zum 1. October gesucht. C- Pütz, Ingenieur, Seltersberg. Einen Hausburschen sucht 3577) Ch r- Wallenfels. 8 Dir Sbrrhrsstsche Eric«schalt für Natur- und Heilkunde versammelt sich Mittwoch den 6. August, Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula der Universität. Angekündigter Vortrag von Dr. Haupt: lieber die jetzigen Grund' sätze der Verwundeten-Behandlung. 1 Danksagung. 3566) Allen Freunden nnd Bekannten, welche unseren iütheuren Gatten und Vater, j den Feldwebel Gg. Hch. Eichenauer, Ritter rc. Ltn II. Großh. Hess. Inf.-Regiment Nr. 110 zu seiner letzten »Ruhestätte begleitet und allen Denen, die uns so viele Beweise ihrer Theilnahme gegeb.n haben, sagen wir hiermit unfern herzlichsten Dank. Gießen, den 4. August 1873. Die trauernden Hinterbliebenen. $ WohmmgS - Veränderung. Hierdurch mache ich die ergebenste Älnzeige, daß ich von jetzt ab in meinem (früher Chr. Scharmann'- fchen) Hanfe am Kreuz wohne. Gießen, L. August 1873. Karl Bruck, Gold- und Silbe a.beiter. Geschäfts-Empfehlung. 3570) Einem geehrt n hiesigen und auswärtigen Publicum diene hiermit zur Nachricht, daß ich am hiesigen Platze, in dem früheren Ebel'fchen Haufe am Kreuz, eine Gastwirthschaft unter der Firma: „Zur Stadt Mainz" etablirt habe. Indem ich in jeder Hinsicht prompte und reelle Bedienung zusichere, bitte ich nm recht zahlreichen Zufpruch. Gießen, den 4. August 1873. Hochachtungsvoll ___________________________________Peter Prell. 3044) Durch Verfügung Großherzogl. Ministeriums des Innern vom 6. Mai a. c. sind die Pfandbriefe des unterzeichneten Boden- ccedit-Znstituks nunmehr auch zur Anlegung von Gemeinde-, Kirchen- und Stistungseapitatien im Großherzogthum Hessen zugelaffen. Wir beehren uns bekannt zu geben, daß wir für die Provinz Oberheffen die: Agentur der Bank für Süddeutschland in Giessen mit dem Verkauf unserer 5, 4‘/2 und 4 °/oigen Pfandbriefe beauftragt haben. München, im Juni 1873. Süddeutsche Bodencreditbank. Lebensversicherungs- und Ersparniss- Bank 1,663,502. Häufig ist man in der Lage iraend ein Offert, Gesuch oder sonstige Willensmeinung in den Zeitungen zu veröffentlichen, befürchtet jedoch aus naheliegenden Gründen eine Verletzung der Discretion. Die bekannte Annoncen- Expedition von RudolfiRosse, Centralbüreau Frankfurt a-M , hat sich den ehrenwerthen Ruf erworben, alle ihr zur Besorgung an die Zeitungen zu gehenden anonymen Inserate mit strengster Geheimhaltung der Namen der Auftraggeber in jedes gewünschte Blatt einzurücken und die hierauf eingehenden Offertbriefe uneröffnet und ohne Provisionsberechnung dem anonymen Inserenten ungesäumt zu übermitteln. ^^-^auen genannte Annoncen-Expedition im Publikum genießt, beweisen hinlänglich die Jnseratenspalten aller Zeitungen, welche täglich eine Menge von AnzeiskN enthalten, worin obige Firma zur Entgegennahme von Offertbriefen autonfirt fl. 41,730,674. „ 1,304,386. „ 307,575. „ 5,652,071. „ 7,048,815. in Stuttgart. 2563) Der Rechenschafts-Bericht pro 1872 ist erschienen und kann bei den Agenten der Bank abverlangt werden. Derselbe weist wiederum äußerst günstige Ergebnisse nach. Die Zahl der Versicherten stieg von 18,812 auf ......• ?0,340. die Versicherungssumme „ „ fl 37,464,164 auf - die Prämien-Einnahme „ „ „ 1,274,712 „ Sterbcfälle fielen dagegen an: 203 mit - ..... welche anstandslose Regelung fanden. die Prämien-Referve stieg von fl. 4,927,683 auf ... der Bank-Fonds „ „ » 6/770,312 „ • • hpr Dividenden-»vonds „ „ „ 1,-12/,o/y „ ......„ Dieser Dividendenfonds kommt in den Jahren 1873—77 unter die Versicherten zu Vertheilung, und entspricht solcher einer Durchschnitts-Dividende von 36 Procent der ^^r^Jahres-Ueberschuß pro 1872 beträgt . ■ fl. 466,655 --- 39Va% Dividende. cvm otahxe 1873 kommen fl. 275,461 zur Vertheilung und zwar vom 1- Januar bis 30. Juni 34«/. und vom 1- Juli bis 32. Decbr- 36 */0 der Prämie. Die Verwaltungskosten sind wieder sehr mäßig: 4s/iy0/g der Jahres-Einnahme. Qu weiterem Beitritt ladet ein: Der Agent: ° Emil Gail, Hutmacher m Gießen. Druck und Verlag der Brüh loschen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.