:8, ist ein F it die er« t- Billete 1 W haben, 'ck, ' Nkuen- iy mit l* und :SlftuQr. “«r ®rün: ’an eint Rinn. 3'mmer nl°9e jlt Theres Gvßcmr Anzeigtr Mnzeige- und Htmlsdkalt für den Areis Kiessen. Nr. 8$. Tanstasi den 5. April Z8VZ. VtHS vierteljährig 1 fL 13 fr. -mit Vringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl- 29 kr. Erscheint täglich, mit 1*8» nähme SonntagS. Expedition: Eanzletbera, Lit. B. Nr. 1. Meßen, am 2. April 1873. B etreffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Gießen für 1873. Das Groß herzogliche Kreisamt Gießeu an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Allendorf a. d. Lahn, Astendorf a. d. Lumda, Ettingshausen, Gießen, Heuchelheim, Klein-Linden, Mainzlar, Nieder-Bessingen und Steinbach. Wir erinnern Sie wiederholt an Einsendnng der rnbricirten Vonnschläge binnen 8 Tagen bei 3 fl. Strafe. P o h t i f dj c r Theis. and. ♦ ttb 116, (16U K'8 illen, ■* rt ’s .liiz* Sei) « Spaniens Republik. * Als in Spanien, nach der Abdankung des Königs Amadeus die Republik proclamirt wurde, charakterisirte ein prononcirt liberales Blatt dieses Ereigiiß mit den Worten: Spanien ist wieder in das Leere gefallen, welches man Republik nennt. Das war nicht blos eine pikante Wendung — sie enthielt auch eine große Wahrheit und sie legte Zeugniß ab für die große Wandelung, welche in den öffentlichen Geiste sich vollzogen hat. Noch in den Dreißiger Jahren war die Republik das Ideal der meisten Gebildeten Deutschlands, und der liberale Philister sogar buhlte mit der Republik in stiller Verschämtheit; — und sollte es die Republik nicht sein, so schwärmte mau doch wenigstens für die Revolution quand nieme, weil man ui ihr die Glorification des Volkswillens verehrte. Diese sonderbare Schwärmerei erhielt sich bis in das letzte Decennium hinein und — obwohl nicht mehr auf die gewaltsame Revolution und die that- sächliche Einführung der Republik gerichtet, fand sie doch eine sattsame Befriedigung in dem Bemühen, die Voraussetzung geordneter Zustände zu unterwühlen und auf „friedlichem Wege" den Postulaten der politischen Abstraction zum Siege zu verhelfen. Die große geschichtliche Bewegung, in welche Deutschland um die Mitte der sechziger Jahre eintrat, machte diesen confusen Träumereien ein Ende und brachte die realen Kräfte des geschichtlich entwickelten Staatslebens wieder zu verdienten Ehren; und als der deutsch-französische Krieg den Sturz des französischen Kaiserthums herbeiführte, so daß Frankreich in das Leere fiel, welches man Republik nennt, brachte die republikanische Lockung keinen Zwiespalt in die Stimmung der Nation, obwohl mau von Paris aus nicht sparsam mit den aus den Congressen der Friedens- und Freiheitsliga sattsam gehörten Versicherungen war, daß nur die Fürsten und die Cabinette eine Kriegspolitik kennten, die Völker aber nur ein allgemeines Friedens-Interesse. Die Nation ließ sich nicht täuschen und nur die unter der Maske der Humanität agirende kosmopolitische Revolution, welche die Vaterlandsidee von sich geworfen hat, machte den Versuch, das deutsche Volk von der Verfolgung seiner nationalen Interessen abzuhalten; aber die Ereignisse straften diese vcr- rätherischen Bestrebungen mit der ihnen auferlegten Nöthiguug: auch mit der Pariser Commune sympathisiren zu muffe»! Seitdem ist die republikanische Lockung noch einmal an Deutschland herangetreten : Spanien ist Republik geworden l Aber Deutschland hat dieses Ereigniß nur mit Achselzucken begrüßt und wiederum haben sich in Spanien die Ereignisse so rasch entwickelt, daß nun die kosmopolitische Revolution Zeit gewann, sich selber zu compromittiren, aber nicht so viel Zeit, um einen Zwiespalt in die öffentliche Meinnug zu bringen. Wenige Wochen sind erst verflossen und die spanische Republik hat das Chaos geboren. Es war ihr freilich durch den abenteuerlichen Versuch, das Königthum auf deu politischen Radikalismus zu stützen, wacker vorgearbeitet und als die politischen Phantasten, welche sich Republikaner nennen, an die Herrschaft kamen, hatten sie nur die Consequenzen des Radikalismus zu ziehen, um die Anarchie herbeizuführen. Selten ist ein Land so frei gewesen, als das heutige Spanien. Eine Negierung, ohne Schatten von Autorität, ohne Möglichkeit, ihren Willen durchzusetzen, da sie keine Organe besitzt, um denselben Nachdruck zu geben ; eine Gesehgebung, welche sich völlig frei gemacht hat von jeder Rücksicht auf die historische Entwickelung, auf den Zwang realer Bedürfnisse und bestehender Verhältnisse; eine Armee, welche dem Ideal des Radikalismus entsprechend, von jeder Disciplin befreit worden ist, sich mit ihrem Hunger mit) mit ihren Officieren herumschlägt, aber im Angesicht des Feindes auseinander läuft; eine Bevökerung, welche in freien Versammlungen sich von den Emissären der Internationalen für den Communismus gewinnen läßt, völlige Abgabensreiheit, da Niemand thöricht genug ist, Steuern zu zahlen und Niemand deu Muth hat, solche einzufordern — nichts als Freiheit — Freiheit überall und von Allem; auch Freiheit von der Arbeit. Wie gesagt: es hat nur weniger Wochen bedurft, um diesen Zustand der Dinge herbeizuführen; aber unsere deutsche Demokratie hat doch Zeit gefunden , inzwischen ihrem Unmuth darüber Luft zu machen, daß die monarchischen Pegierungen sich nicht beeilt haben, die spanische Republik — anzuerkennen ; ja die demokratischen Zeitungen haben uns sogar verrathen, daß es im Werke sei, deshalb eine Interpellation an den Fürsten Reichskanzler zu richten, „falls derselbe eine solche nicht für inopportun halte." Die Demokratie hoffte, der gegenwärtigen Negierung Spaniens durch eine solche Anerkennung eine moralische Unterstützung zu schaffen; also eine von Außen her übertragene Kraft, da sie eine solche aus sich selber und aus der Proclamirung der Republik nicht schöpfen kann! Man kann die republikanische Schwärmerei nicht boshafter persifliren, als unsere Denwkratie es durch die Motivirung ihres Anerkennungs-Verlangens gerhaa yat! Anerkennung der spanischen Republik — und die Carlisten sind bereits auf dem Marsch nach Madrid. Deutschland. Darmstadt, 4. April. Die Vorarbeiten bezüglich des kaum vorgeleg- teu Volksschul - Gesetzes sind durch den Referenten, Realschuldirector Greim in Offenbach, bereits so weit gefördert, daß der Gesetzgebungs-Ausschuß schon Mitte d. Mts. zusammentreten wird. Berlin. Das Handelsministerium — schreibt man der „K. Ztg." — hat anläßlich eines Specialfalles, wo ein französischer Commiffär Erkundigungen über die baulichen Verhältnisse deutscher Bahnen eingezogen haben soll, an die Verwaltungen der Staatsbahnen eine dahin gehende Verfügung erlassen, daß Seitens der Beamten keinerlei Mittheilungen gemacht werden sollen, welche sich auf die Construction einer deutschen Eisenbahn beziehen Berlin, 2. April Für die zweite Berathung des Münzgesetzes hat der Abg. Braun (Hersfeld) beantragt, folgenden neuen Art. 17 zuzufügen: „Von dem Zeitpunkte ab, an welchem dieses Gesetz in Kraft tritt (conf. Art. 1) dürfen Staatskassenscheine für einzelne Bundesstaaten nicht mehr als Zahlungsmittel verwendet werden. Die Einziehung der jetzt cursirenden ist bis zu dem genannten Zeitpunkte von den Einzelstaaten zu bewirken." — Der „W.-Ztg." ist von dem Uebungsgeschwader die Mittheilung zugegangen , daß dasselbe seinen Aufenthalt an der columbischen Küste dazu benutzt hat, die vou ihm als ganz falsch befundenen Karten derselben zn berichtigen. Der „Hamb. Börsenh." aber geht von Berlin ein Schreiben zn, in welchem darauf aufmerksam gemacht wird, wie widersprechend die Nachrichten über die Gründe sind, aus denen die Absicht, das Geschwader die Reise um die Erde machen zu lassen, aufgegeben worden. „Es scheint," schreibt man dem genannten Blatte, „als wenn mit dem Hauptschiff der Expedition, der Panzerfregatte Friedrich Karl, nicht Alles in Ordnung sei." — Die interimistische Bewaffnung der gesammten leichten Cavallerie mit Chassepot-Carabinern ist kürzlich von Sr. Majestät genehmigt worden. Dem zufolge sind die Artillerie-Depots angewiesen worden, die Anfertigung von Zündnadel-Carabinerpatroncn zu sistiren, ohne Rücksicht darauf, ob die Vollbestände an derartigen Patronen gegenwärtig complet sind oder nicht Dataillirte Bestimmungen, besonders hinsichtlich der bezüglichen Munition, werden Seitens des Kriegsministerims noch erfolgen. Berlin, 4. April. Die Vossische Zeitung unterwirft den im Deutschen Reich zwischen Staat und Kirche ausgesprochenen Streit einer Vergleichung mit demselben Conflict in der Schweiz. Während die Dinge in Deutschland zwischen heißen Reden, übergroßem Zandern, mehrfachen Umarbeiten und sehr wenig Handlung hin und her schwankten, hätten sie in der Schweiz einen raschen und .energischen Verlauf genommen. Erledigt sei die Sache auch in der Schweiz noch nicht, aber daß dort in längerer Zeit ein großer Vorsprung gegen Deutschland gewonnen ist, sei Thatsache. Der Verfasser findet das Geheimniß der Kraft der Schweiz gegen die Kirche darin, daß sie mit dem heiligen Stuhle, 'nne mit einer politischen Macht, handelte, daß sie den Clerus nicht zur Untcr- istntzung des Staats suchte und that, als ob Staat und Kirche zwei natürliche des 14. Defteireicfj. fl (f n c m c i n e r Anzeiger Nachmittags 4 Uhr, Wochenblatts", stätsbeleidigung Wrsteigerungen. Bekanntmachun g. Wien, ditloose fielen Den 2. April. März- Besondere Bekanntmachung Bekanntmachun q. steigert werden. Gießen, den 31. März 1873. In Auftrag: Temmler. 1537) Montag den 7. und Dienstag den 8. April, jedesmal von Nachmittags 2 Uhr an, sollen in dem Hause der Wittwe Plank Emil, ein unehelicher Sohn von auswärts, geboren den Beerdigte. Jacob Hardt auS Mutten im Oberlahnkreise, alt 42 I., ge- men werden: a) vom 3. bis 15. April jeden Vormittag von 8 bis 12 Uhr, b) vom 16. bis 30. April, Vormittags von 8 bis 12 Uhr, an den Tagen: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freiag. Wir bringen dies zur Kenntniß des Publikums. Gie- en, den 28. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Verbündete gegen selbstgeschaffene Feinde im Volk seien. Das große Deutschland soll sich nur von seinen alten Schwächen und Sünden abwenden, dann werde es gegen das Papstthum im Innern ebenso befestigt sein, wie die kleine Schweiz. Berlin, 2. April. Die „Mpubliqne Fran§cuse" veröffentlicht folgende Note: „Mehrere Blätter haben von einem Briefe gesprochen, welchen der General Manteuffel an den Kaiser Wilhelm gerichtet hätte, um der Deutschen Negierung den Rath zu geben, daß sie ihre Truppen von dem Französischen Gebiete zurückziehe. Wir glauben auf Grund zuverlässiger.Quellen bestätigen zu können, daß General Manteuffel in der That ein Schreiben dieses Inhalts in den ersten Tagen des Monat März an den Kaiser Wilhelm gerichtet hat. Er hat darin empfohlen, die Deutschen Truppen zurückzuziehen: 1. Weil sich die Disciplin in diesen Truppen lockerte; 2. weil der Gesundheits-Zustand des Herrn Tbiers der Befürchtung Raum gebe, daß Frankreich nach seinem Tode Schwierigkeiten für die Zahlung des Restes der Schuld erheben könnte; 3. weil man, wenn man sogleich das Geld von Frankreich annähme, die Heeres-Orga- nisation in diesem Lande verzögerte und dagegen jene Deutschlands beschleunigte; 4. weil eine längere Verzögerung der Vertheilung der Jdemnität die Süddeutschen Staaten verstimmen könnte." Der bekannte General mit seinen siebenfüßigen Reden scheint sich so allmählich in die Nolle der Vorsehung hinein zu leben. Es ist geradezu erstaunlich, was dieser Mann nicht Alles weiß und Auszug aus den Kirchenbüchern der Madt Gießen. Evangelische Gemeinde. Kopulirte. HolMrsteigermig im Gießener StMwalde. 1539) Montag den 7. April 1873, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Brauhof (Abth. Falkenhorst) nachverzeichnetes Bau, Werk- und Nutzholz öffentlich versteigert werden, als: Eichen-Stämme von 15 bis 69 Centimeter Durchmesser und 2,6 bis 12,8 Meter Länge mit 145,07 Cubikmeter, Den 28. März, ftorben den 25. März. Den 3. April. Karl Friedrich Wimmenauer, Fürstlicher Oberförster zu Lich, verstorbenen evangelischen Pfarrers zu Kirchbrombach, Christian August Wimmenauer, ehelicher Sohn; und Magdalene Julie Amalie Beck, des Großh. Gymnasiallehrers und Mitglieds des Kirchen- und Schulvorstandes, Professor Dr. Ferdinand Anton Beck dahier, eheliche Tochter. er evangelischen Gemeinde zu GieZen. GotteSbien st. Am Buß- und Bettage, den 6. April. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. (Collecte für arme evangelische Gemeinden im Großherzogthum.) Am Gründonnerstag, den 10. April. Morgens: Pfarrer Dr. L>eel. (Feier des heiligen Abendmahls.) Am Charfrcitag, den 11. April. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrassistent Walz. Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 6. bis 12. April 1873 besorgt Pfarrer Landmann. sollen: 10 Haufen Ausputzreiser von den Bäumen in her neuen Anlage und 11 Sück abgängige Aepfelbäume auf städtischen Triebvierteln öffentlich versteigert und der Anfang am Neuenweger Thor gemacht werden. Gießen, den 5. April 1873. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. vorhersieht. Berlin, 31. März. Das Kriegs-Ministerium hat untern 24. d. Mts. eine Anordnung betreffs des Verfahrens bei Todesfällen von Militärpersonen in Rheinhessen dahin getroffen, daß eben so wie in der Rheinprovinz so auck in Rheinhessen, woselbst der Code Civil gleichfalls gilt, die dort vorkommenden Sterbfälle von Militärpersonen durch die Chefärzte der Lazarethe, oder die Lazareth-Commissionen, oder aber, sobald die Todesfälle sich außerhalb des Lazareths ereignen, durch die Truppentheile auch den Civilstandsbeamten des Sterbeortes binnen 24 Stunden anzuzeigen sind. Die Civilstandsbeamten in Rheinhessen sind gesetzlich verpflichtet, sich Behufs Beurkundung der Todesfälle in das Lazareth zu begeben und daselbst den Sterbeact unter einzuziehenden Erkundigungen urkundlich aufzunehmen, weßhalb die Militärbehörden angewiesen sind, die Ausführung dieser Vorschrift in erforderlicher Weise zu unterstützen. Von Sterbefällen hessischer Staatsangehörigen, welche sich außerhalb Rheinhessens, sei es in Lazarethen oder unmittelbar bei den Truppen im Frieden oder im Kriege ereignen, werden die hessischen Kreisämter auf Grund der ihnen zuzustellenden Todtenscheine die nothwendige weitere Mittheilung an den Civilstandsbeamten des letzten Wohnortes des Verstorbenen ergehen lassen. Königsberg i. Pr., 3. April. Sämmtliche Arbeiter der Ostbahn haben die Arbeit eingestellt und verlangen statt 16 Silbergroschen 1 Thaler Taglohn. Die Bromberger Direction erhöhte auf telegraphische Benachrichtigung den Taglohn auf 22 V2 Silbergroschen, was die Arbeiter ablehnten. Königsberg, 4. April. Der Strike der Arbeiter an der König!. Ost- Lahn dauert fort. Die Direction der Ostbahn hat befohlen, keinen der Stri- kenden wieder anzunehmen und die fehlenden Arbeitskräfte zwischen Eydtkuhnen und Bromberg mit einer Zulage von 10 Sgr. pro Kopf zu rcquiriren. Die Strikendeu erklärten sich mit dem Taglohn von 22 Sgr. einverstanden, wollten aber, daß ihnen derselbe garantirt werde, weil eine früher versprochene Lohnerhöhung nicht eingetreten fei. Frauenburg. 4. April. Gestern ist der Weihbischof Frenzel nach längerem Leiden gestorben und ist dadurch die Domprobstei erledigt. Als Nach- folger wird der Bischof Namszauowski bezeichnet. Luxemburg, 4. April. Die Kammer genehmigte mit 21 gegen 6 Stimmen das vom Papste einseitig errichtete Bisthum. München, 4. April. Die neue Uniformirimg des bayerqchen Heeres soll bereits am 1. October zur Einführung gelange». Nürnberg, 3 April. Mcmminger, Redacteur des , Demokratische» zu dreimonatlicher Gefängnißstrafe verurtheilt und wegen Maje- üi Untersuchung, hat sich in die Schweiz geflüchtet. 1. April. Bei der heutigen Gewinnziehung der östcrreich. Cre- der Hauptgewinn von 200,000 fl. auf Serie 1208, Nr. 78, 40000 fl. auf Serie 1784 Nr. 92, 20,000 fl. auf Serie 1208 Nr. 40. Sonst wurden folgende Serien gezogen: 150, 227, 367, 621, 854, 1706, 2311, 2499, 2677, 2836, 2856, 3478, 4100. Zur Beachtung. Unser beliebter Gast, Herr Albert Bock, tritt sicherem Vernehmeir nach Montag zum letztenmale hier auf. Lachlustige mögen also nicht verfehlen, diese Vorstellung zu besuchen. M. 1>. auf dem Hamm die zum Nachlaß des Herrn Weißzeug und sonstiges Hausgeräthe ver- Criminalrichters Höpfner dahier ge- hörigen Mobilien, als ein Schreibsecre- tair, mehrere Sophas, Commoden, Tischen, Stühlen, Bettladen, Schränken, Bettwerk, Den 29. März. Heinrich Balthasar Schneider, Bürger und Barbier dahier, alt 25 I. 7 M. 23 T., gestorben den 27. März. Den 31. März. Konrad, ein unehelicher Sohn von auswärts, alt 1 I. 2 M. 5 T., gestorben den 29. März. Denselben. Anna Mathilde Marie Elisabeth Auguste Thiele, des Feldwebels und Negrmentsschneiders im Großh. II. Infanterie-Regimente Nr. 116 dahier, Christoph Hermann Thiele, eheliche Tochter, alt 1 I. 1 M., gestorben den 29. März. ÄI ,, Den 3. April. Johann Heinrich Gleiß, Bürger und Dachdeckermeister za Ktrchbracht, alt 75 I. 8 M. 18 T-, gestorben den 1. April. Denselben. Albert Schaaf, stud phil., des verstorbenen Großh. Kreisraths zu Grunberg, Ludwig Schaaf etzellcher Sohn, alt 21 I. 6 M- 16 T-, gestorben den 1. April. Denselben. Dr. Emil Friedrich Rausch, Großh. Gymnasiallehrer dahier, des verstorbenen Großh. Districtseinnehmers dahier, Georg Philipp Rausch, ehelicher Sibn: und Amalie Cbristiane B«ck, Großh. Gymnasiallehrers und Mitglieds des Kirchen- und Schulvorstandes, Professor Dr. Ferdinand Amon Beck dahier, ehelicht Tochter- Getaufte. Den 30. März. Dem Bürger und Schuhmachermcister, Heinrich Marx, ein Sohn, Wilhelm Heinrich Emil, geboren den 4. März. Denselben. Dem Bürger und Küfermeister, Heinrich Hilgärtner, eine Tochter, Emma Eleonore Elisabeth, geboren den 13. Februar. Denselben. Dem Bürger zu Holzhausen, preußischen Kreises Siegen, und Bremser an der Cöln-Gießener Bahn dahier, Karl Weil, eine Tochter, Katharine Emilie, geboren den 3. März. OtalP- Nom, 30. März. Obschon di^lizei gewarnt und auf der Hut war, kam es heute Morgen vor der Gess^^e zu einer eben so füllen wle energischen Rauferei. Die Frommen _!u £er tum Fastenpredlgt em- nmefymen, die Patrioten draußen,1,0 fte fl$ bereite lange vorher anfgepstanzt und unangenehm bemerklich Ratten. Als die Feier drmnen zu Ende war und die Frommen eielfa-mit dicken Knütteln bewehrt, hervorkamen und sich durch die unwillig'rnur«uide Menge Bah» zu machen versuchte«, kam es rasch zu Verbalinjurie», dr-)ende» Blicke» und Stößen; worauf wie aufCom- mando die Waffen in @<«ingung gerieten und unter großem Tumulte Hüte eingetrieben und blutig Schrammen gehauen wurden. Frauen und Kinder stoben ängstlich vom -chlachtfelde roeg. Als die Polizei einschritt, hatte der Kampf bereite ausg-obt, vier oder fünf Kampfhähne, unparteiisch^ aus beiden Lagern genoume» wurden hinter Schloß und Riegel gebracht. L>ie gehörte» sämmtlich fixerer Familien, und zwar ans der seit längerer Zeit hier ansäs- igen Bürgrfchaft an. Ei« Zeichen, daß unter diesen Elementen der politische Haß noch heiß unter der Asche glimmt,, während die eingewanderten Italiener sich mehr an gegenseitige Duldung gewöhnt habe». Schweiz. Bern, 4. April. Der Dundesrath hat einstimmig beschlossen, den Re- curs der Solothurner Pfarrgeistlichen gegen das Gesetz Über ihre Wiederwahl als unbegründet abznweisen. Frankreich. Paris, 3. April. In der Nationalversammlung verlas der Vicepräsident Mertel ein Schreiben Grevy's, wonach derselbe an seinem Entschluß, die Functionen als Präsident niederznlegen, festhält. .____ 1573) Nach einer Benachrichtigung der 1682) Mittwoch den 9. April d. I., Großherzogl. Districtseinnehmerei Gießen I wird die Erhebung der Steuern für den Monat April d. I. zu Gießen vorgenom- Marienbader Kreuz Fachinger tzaatnrtikel, 1365) taufen bei Neuenweger Thor. Emil Fischbach- 1325) Die Hälfte meines Ladens (Eck- , re......±-ko«- CninnthArffrnflP und Braunschweiger Prä- mien-Loose. W 1441) I. Kernseife- pr»' Laz. Sains. Cohn tränte Geschäftsleute wer den besonders bevorzugt. 4 MM 1655) Ein mit der Feder gewandtere! 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Lach- 519) ^sP^«It;n“ntc=lDad6pappe, 1870 |U| ^159^) togi§ $u vermiethen Cassel pramlirt, uesert billigst Lentze s Dach I beziehen, unnneniabrik in Einbeck, Provinz vannover-^und den JJia z Sittwe, -- Wallthor. " 1532) Ein schön mäblirtes Zimmer mit Cabinet kann sogleich bezogen werden- __Wo? sagt die Exped- d. Bltts. ---- 1644) Frische Hefe in der Brauerei! ~~1587 Zu vermiethen das Nebenhaus und von Ernst Fries, Neustädterthor- 'Garten in A- 166, Marburger Straße, vom 1635) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen U?- Mai an.------------ bci Bäcker Kuhn, auf dem Kreuz- n § Bierbrauerei^ ein sehr gutes Geschäft, zu ver- kaufen. Näheres franco bei I- A. 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Untkrteibs- « R-d-—- m « “ « «»5*8 Q - I uari zpiuiii. vorzügliches Mportbrer, pr. F asche •, ___ Bel-Etage in meinem Hause »S?L.,ü, w «• s;s »•»$:,"* MSS Haus.______und einem Stück Garten, zu vermiethen 1678) Sehr Mt5.Eßkar.->ff°l« sind unb per 1. Juli l"J^n@d)roaab.__ (1646) 1466) fl- 36 an, a. M Gießen, den 1. April 1873. Der Dorstand. Ih <1 // ,/ // 1. 2. 2. 2. 3. — 2. 30 3. 30 1599) Zur Ruffenstein fabri- r cif ton wird ein tüchtiger Uebemehmer unter sehr guten Bedingungen gesucht. ____________Friedr. Schwaab. Elikabethe Falk a»ö Steinfurth, 350 iPfuiMl schwer« n Oxford-Shirting empfiehlt L. Bienes in Frankfurt Sonntag den 6. April: WenzeFs Garten Tagesordnung - Abhör der Rechnung. Ersahwaol des Vorstandes. ,_3Iud) ^egt die Rechnung von beute an bis zum 9. April zur Einsicht der Mitglieder bet mir offen. Gießen, den 3. April 1873. Der Präsident: __C b r. S ch o p b a ch. Sonntag -en 6. 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Lunb weißer Kleesaamen, sowie Grassaame» m den bestell Qualitäten, billigst bei _____________ Flick 4» Krön. l>er israelitischen Religionsgemeinde Gießen. 1670) Bei der heute planmäßig vorgenommenen Verloofuua wurden die beiden Obligationen Nr. 84 und 122 zur Rückzahlung auf den 1. Julr d. I. bestimmt. 5 $ Annoncen-cLLpedition ! G. L. Daube L Co. I Central-Bureau: Frankfurt a. M. Repräsentanten in allen größeren Städten Europa',. Tägliche directe Expedition aller Arten von Anzeigen zu Originalpreisen in alle Zeitungen des In- und Auslandes. Prompte und billige Bedienung. Zeitungs-Cataloge gratis u. franco. m im Ganzen 622 fl 21 fr. SÖC'tere Beitrage zur Unterstützung des patriotischen Unternehmens namentlich aus den Gemeinden des Kreises Gießen, bittet das unterzeichnete Comite an Herrn Rechner Körber dahier bald gefälligst einsenden zu wollen. z o i bl Gießen, 4. April 1873. s®“lls Hofgerichtsrath. - Dr. W. Diehl. — öctbinaiib Gall - Korber, Rechner - Maurer. Ober-Staats- ^'walt. — W- Mosler. - Ur. W. Onckeu. Professor. - ». Roder. Provmzmldircetor. - PH. Schlatter, Kaufmann. - Dr. Stein, Realschuldirector. — Dr. Strem,, Professor — Dr. Thacr, Professor. - Dr. Will, Professor.- Dr Zöppritz, r».; ----- *•—> oiwiuiiiu) ui veii Sabren iS70 u. 71 „nb an die in Erfüllung ihrer Pflicht gebliebenen Angehörigen" angeregte Sammlung hat bis jetzt in der ^Ltadt Gresten ergeben 479 fl 21 fr Hierzu kommt ein aus dem Kirchspiel Kirchberg gespendeter Beitrag von............ 1675) Schuhmacher, einen tüchtigen, wcht Riefel, im Russischen Hof. Wß «n Nallwspicl^dail gewiß einzig in der Welt dasteht, zu'zeigen die Ehre haben. E ® bn8 das Großartigste ist, was je gezeigt worden und iM von größtem Interesse sein muß, dieses einzig und allein in der WM 1 dastehende Raturspicl jn sehen, so bitte ich um reckt zahlreichen Besuch ’' «v ... k S- Preise der Platze : Erster Platz 12 fr. - Zweiter Platz 6 fr. £>er Schauplatz ist in einer dazu erbauten Bude auf dem BsmM'schr» ®) (1183) C. Staudinger L Cie. ' 1579) Em ordentlicher Hau^buriche gegen guten Lohn wird gesucht. 'Von wem? sagt die Exped. b. Bltts. 1370) Ein ordentlicherJunge zum sofortigen Eintritt gesucht. Restauration Bramm. Weinverkaus ... Meinen geehrten früheren Abnehmern hiermit zur Noch. W "i dem von mir gekauften Hause am Lmdenplatz den Wernbevkauf ut Flaschen über die Straße fortfttze und namentlich reingehaltene Weine zur Abnahme bestens empfehle. '' Sifscfij Linde nplatz Nr. 242. 1629) Die Mitglieder des itraukenunter- stutzungs Sterbekasse- und W ttwenunter- stutzungs-Bereins werden auf Dienstag den 8-^>ril, Abends 7‘/2 Uhr, zu einer I ©tiieralto^rfammhnso in das Local des Herrn Führer hiermit eingeladen. . Zeil 31. JW EB. Sendungen na» Auswärts geschehen unter Nachnahme. Bei Bestelluna Ist nichts noihig als Angabe der Halsweite in (Zentimetern, und ga- rantire alsdann für gutes Sitzen. ° >■ !•& ‘ MNklwkMttMl!. Mein Tucb und Muskin- 1664) Die durch unfern Aufruf vom 24. Marz d I. für das Denk- für hin s - ^011101111 ural „zur Erinnerung an die ruhmvolle Betheiliauna^der!,^ ^^"lnende Saison aufs Reichhaltigste sortirt, empfehle Hessischen Division bei beui Kriege gegen FranfreiZ) den ,d) bltrm,t Mgelegentlichst. Ludtcia lami ' " "• ....... ' NB. Must.rknrten stehen gerne Diensten. vergässe) Ä £