trsiS viertjcr. t Statuten, iber einige Itlb. 4 neu erbauten leit seitherigen bfjült rauend m. _ Nr 284 Donnerstag den 4. Dcccmbcr I——»M—MU—w——W—— Amtlich er Th eil. «873° Gießen, den 29. November 1873. Betreffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Gießen für 1874. Das Groh herzogliche Kreisaml Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Mendorf a. d. Lahn, Burkhardsfelden, Gießen, Groß-Linden, Heuchelheim, Klein-Linden, Sich, Lollar, Münster, Treis und Wieseck. Wir erinnern Sie an Einsendung der obigen Voranschläge binnen acht Tagen bei 1 fl. 30 fr. Strafe. v. Röder. Gießen, am 2. December 1873. Betreffend: Die Neichstagswahlen. Das Groß herzogliche Kreisamt Gieße» an die GroßherMglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachdem durch Kaiserliche Verordnung vom 29. u. Mts. bestimmt worden ist, daß die Wahlen der Abgeordneten zum Reichstage Samstag den 10. Januar 1874 vollzogen werden sollen, so sind wir durch Verfügung Großh. Ministeriums des Innern veranlaßt, Folgendes anzuordnen: 1) Die Wählerlisten, welche nach Ihren bezüglichen Berichten überall aufgestellt siud, sind unfehlbar von Mittwoch den 10* De- cember l. I., Morgens 9 Uhr an, bis zum Mittwoch den 17. December l. I., Abends 5 Uhr, auf dem Bürgermeisterbüreau offen zu legen. (Diese Termine finb aufs Genaueste cinzuhalten.) ; 2) Montag den 8. und Dienstag den 9. l. Mts. haben Sie auf ortsübliche Weise bekannt zu machen, daß die Listen der bei den Reichstagswahlen Stimmberechtigten vom 10. bis zum 17. December 1873, beide Tage einschließlich, Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr in dem Bürgermcistereilocal zu Jedermanns Einsicht ausgelegt und daß Einsprachen gegen die Nichtigkeit und Vollständigkeit der Listen innerhalb 8 Tagen, vom Beginn der Auslegung an, vor Ihnen, bei Vermeidung des Ausschlusses damit, vorzutragen seien. 3) Die Entscheidung über Ein sprachen, welche nicht sofort von Ihnen für begründet erkannt und demgemäß erledigt werden, hat durch uns zu erfolgen. Da sie längstens bis zum Donnerstag den 31. December I. I. Abends von uns ertheilt und den Becheiligten durch Ihre Vermittlung bekannt gemacht Jan muß, so werden Sie in vorkommenden Fällen die betreffenden Akten nach Ablauf der Rcclamationsfrist — also am 18. l. Mts. — ohne Verzug an uns einsenden. 4) Im Falle einer Berichtigung der Wählerliste sind die Gründe der Streichungen und Nachtragungen am Rande der Liste unter Angabe des Datums von Ihnen kurz anzumerken. Weitere Verfügung wird nachfolgen. v. Röder. Gießen, den 1. December 1873. Betreff: Die Erhebung der Forst- und Feldstrafen von der V. Periode pro 1873 bei Großh. Rentamt Gießen. Das Großhcrzoglichc Rentamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Großh. RrnlamtsbeflrKg Gießen. Sie werden ersucht in Ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen, daß die rubr. Strafen bis zum 15. d. Mts. ohne Mahnung bezahlt werden können. L y n ck e r. IIIIIUÜI>IIH«IIID^II llll I J ..........Ul HIHI W Ml B I ........................IMII Illll'l 1IIIHIIWHMI IBimn—■■ ■■■ W—MW —III——MB politischer Theil. je und zwar stand. •bprji ng. iw »rf -nflsberg . falte ul'6 Wittag id) reelle MM. Deutsch Hani). Berlin,!. December. Der „Reichs-Anzeiger" publicirt kaiserliche Verordnungen vom 28. November, durch welche die Auflösung des Reichs tages ausgesprochen und die Vornahme von Neuwahlen auf den 10. Januar 1874 anberaumt wird. — Der Bundesrath hat beschloffen, die Einladung der amerikanischen Negierung zur Betheiligung Deutschlands an der internationalen Ausstellung in Philadelphia im Jahre 1876 anzunehmen und dem Reichskanzler die Einsetzung einer Ausstellungs-Commission, sowie die Bestellung eines Bevollmächtigten derselben in Philadelphia auheimzugeben. Berlin, 1. December. In einer der letzten Sitzungen des Processes Vazaine's ist wieder von einigen Zeugen die Behandlung französischer Verwundeter Seitens der Deutschen in gehässig unwahrer Weise erwähnt worden Erst vor Kurzem indessen haben hiesige ministerielle Blätter an günstige französische Zeugnisse nach jener Seite hin erinnert. Thatsächlich haben dagegen die Franzosen mehrere deutsche Aerzte, selbst auf den Verbandsplätzen, völkerrechtswidrig erschossen. Berlin, 1. December. Am Sonnabend hat in den Vormittagsstunden ein Pistolen-Duell zwischen zwei Generalen stattgefunden. Das Gerücht bezeichnet als Duellanten den General-Feldmarschall v. Manteuffel und den General v. Gröben. Es wird erinnerlich sein, daß diese beiden Generale persönliche Differenzen aus dem deutsch-französischen Kriege hatten, die schon vor einiger Zeit durch den König beigelegt sein sollten. General v. Gröben hat eine schwere Wunde in den Unterleib davongetragen. (Berl. BörstCourA Berlin, 3. December. Ein Artikel der „Provinzial-Korrespondenz" bespricht das Verhalten des Erzbischofs Ledochowski, zählt die einzelnen von diesem begangenen Acte des Ungehorsams auf und zeigt sein und der von ihm abhängigen Geistlichkeit Bestreben, die katholische Bevölkerung der Provinz gegen die Staatsregierung aufzuregen. Der Artikel schließt: Faßt man alle Thatsachen zusammen, so stellt sich in Ledochowski das Bild eines Prälaten dar, der in offener Auflehnung der Gesetze und Ordnungen des Staates lebt, gegen die Anordnungen der Staatsregierung eine grundsätzliche Opposition betreibt und sich so vieler schweren Verletzungen der auf sein Amt bezüglichen Vorschriften schuldig gemacht hat und täglich schuldig macht, daß ein Zweifel darüber nicht mehr bestehen kann, wie ein längeres Verbleiben desselben im Amte mit der öffentlichen Ordnung schlechthin unverträglich ist — Die „Prov- Corresp." meldet eine Besserung in dem Befinden des Kaisers, der in den letzten Tagen mehrfach Ausfahrten unternehmen und Vorträge eutgegenuehmen konnte. Frankfurt, 30 November. Heute Mittag sand hier die Landesversammlung der hessischen Fortschrittspartei statt. Den Gegenstand der Verhandlungen bildeten die bevorstehenden Neichstagswahlen. Ein von dem Abg. Deru- burg ausgearbeiteter Wahlaufruf wurde mit geringen Abänderungen angenommen. Behufs rechtzeitiger Vorbereitung für die Wahlbcweguug mahnte der Vorsitzende, Herr Metz, an sofortige Bildung von Krrisausschüssem Im Namen des geschästsleitenden Ausschusses wurde vorgeschlagen, daß der Landesausschuß der Fortschrittspartei Hessens die Functionen des Wahlausschusses übernehme. Dies wie mehrere andere Anträge des Landesausschuffes von mehr vertraulichem Charakter wurden von der Versammlung angenommen. Dritter Gegenstand der Verhandlungen war die Candidatenfrage. Von einem Aufstellen definitiver Candidaten sah die Versammlung ab und beschränkte sich aus Erörterungen über die Verhältnisse und die Stimmung in den einzelnen Wahlkreisen. Da der bisherige Abgeordnete für den Wahlkreis Friedberg - Büdingen kein Mandat mehr annimmt, ist hier eine Neuwahl nöthig. Im Vorschlag Bar- Versailles , 1. December. Die National - Versammlung nimmt die Wahl des constitutionellen Ausschusses wieder auf. Lucien Brun (Rechte) ist der Einzige, dessen Wahl erzielt wirb. Morgen wieder Fortsetzung der Wahl und Ernennung der Commission für das Gemeindegesetz. Nachdem ohne Er- gebniß die Wahl eines Schriftführers der Kammer versucht worden, wird die Sitzung aufgehoben. Frankreich. Paris, 1. December. Das neue Preß-csetz wird das Verwarnungs- und UnterdrückungS-System wie nach dvm Staatsstreich einfübren. Ta man aber nid)t vollständig das Kaiserreich nachahmen will, so wird das Gesetz bestimmen, daß Beschlüsse der Regierung gegen die Presse von einer besonderen Abtheilung deS Staatsraths gutgeheißen werden sollen. — Laut Ordre verweigert Mac Mahon jede Erhöhung seines Gehaltes. Die Uneigennützigkeit des Marschalls gefällt allgemein. Paris, 2. December. Die Ursache der heutigen Börsen-Baisse wird einer Kundmachung des Finanzministers zugeschrieben, worin derselbe diejenigen Zeichner der Anleihe, welche rückständige Raten zu bezahlen haben, daran er- innert, daß jeder Certificate - Inhaber, welcher in Frist von einem Monat die Dellerreid). Wien, 1. December. Zur Feier des Regierungs-Jubiläums des Kaisers waren Abends die Straßen gläuzeud illuminirt. Das Kaiserpaar und der. Kronprinz, welche die Straßen durchfuhren, wurden überall enthusiastisch begrüßt. Ein Armee-Befehl des Kaisers stiftet eine Erinnerungs-Medaille für Alle, welche seit dem Jahre 1842 einen Feldzug mitgemacht haben. Ein anderer Befehl des Kaisers amnestirt alle wegen des Verbrechens der Majcstäts Beleidigung Verurtheilten und verlangt schleunigen Bericht wegen Ertheilung der S'.rafn ach sieht an die einer Berücksichtigung würdigen Personen. Der von den Bischöfen zur Beglückwünschung des Kaisers entsendeten Deputation antwortete der Kaiser mit dem Ausdrucke besonderer Befriedigung und sprach die Zuversicht aus, daß es dem freundlichen Zusammenwirken der geistlichen und der weltlichen Macht gelingen werde, die durch die Strömung der Gegenwart sich entgegenstellenden Schwierigkeiten zu beseitigen. Er wünscht lebhaft, daß Gottes Segen das berufsmäßige Wirken der Geistlichkeit begleite, welches darauf abzielt, den in der Religion wurzelnden Frieden in die Herzen der Bc völkernng zu tragen. Er halte sich versichert, die Bischöfe werden es an ihrer einflußreichen Mitwirkung zur Erreichung dieses hohen Zieles nicht seh len lassen. atnfiert Nom, 1. December. Der Papst hat durch seinen General-Kanzler seinen Truppen anzeigen lassen, daß sie vom 1. Januar den bis dahin fortbezogenen Sold nicht mehr gezahlt erhalten würden. Die „Voce del Popolo" fügt hinzu, es scheine, als ob der heilige „Vater" nunmehr jede Hoffnung auf die Wiederherstellung seiner weltlichen Macht aufgegeben habe. (EnQfnnÖ. London, 1. December. Der Untergang des französischen Dampfers Ville du Havre verursacht den Versicherungs-Gesellschaften einen Verlust von 80 bis 90,000 L.; für das Schiff allein, die Ladung ungerechnet. — Osficielle Depeschen deS Generals Wolseley schildern das Aschanti- Heer als völlig in Verwirrung gerathen, die Auflösung vor Erreichung des Prahflusses sei wahrscheinlich, Viele Sclaven wurden befreit. stärker ist " München, 1. December. Der Ausschuß der Kammer der Reichsräthe hat den Völk'schen Antrag betreffs Ausdehnung der Rcichscompetenz auf die Civilgesetzgebung in einer von dem Prinzen Ludwig beantragten modifieirteu Fassung angenommen. — Die Fortschrittspartei hat bezüglich der Reichstagswahlen folgende Resolutionen gefaßt: 1) Gesetzliche Regelung des Verhält- niffes von Staat und Kirche, obligatorische Civilehe und Übertragung der Standesregister an die Civilbehörde. 2) Wahrung des Geldbewilligungsrechtes des Reichstages, kein weiteres Pauschquantum und FiLirung der Präsenzziffcr für das Militär auf unbestimmte Zeit 3) Ein freisinniges.Preßgesetz. 4) Aushebung der nach der Kopfzahl an das Reich zu zahlenden Matriknlarbeiträge und Übertragung einer bestehenden directen Steuer an das Reich. 51 Ent- schäoigung der Reichstags-Abgeordneten. 6) Wahrung der Schwurgerichte. 7) Gesetzliche Regelung des Verhältniffes zwischen Arbeitgeber und Arbeit- liel)mC@fra£burfl, 2. December. Durch eine Verordnung des Ober-Präsidenten ist das Knaben - Seminar in Finstingen, dessen Vorstand den Vorschriften der Regulative vom 10. Juli den Gehorsam verweigerte, geschlossen worden. (Eingesandt.) Ucbcr ben vielgerühmten Violin-Virtuosen Miska Hauser, ver in seinem Conccrte — Freitag den 5. d. Mts., Abends 6 Uhr, im Leib'schcn Saale — die hiesigen Musikfreunde durch seine Muster-Leistungen erfreuen wird, brachte die Kölner Zeitung jüngst folgendes Trotz der augenblicklich hier von Musikproductionen überfluthetcn Zeit, bot das Concert des sowohl durch sein Spiel wie durch seine Reisen berühmten Violinisten Miska Hauser Den Anwesenden einen hohen Genuß. Der Künstler eröffnete sein Concert mit der G-moIl Sonate von Tartini. Sein Ton ist groß, weich, ansckmiegenb, klangvoll und namentlich in der Cantilene ist er so geklart und systematisch, voll von reinstem Wohllaut und Beseelung, daß auch der verwöhnteste Zuhörer wie mit wurderbarem Reiz erfaßt wird. Gleich im Largo ließ Hauser es errathen, daß sein Feld nicht jene Gaukelkünste sind, worin viele oft gepriesene Vir- tuosen ihr Heil suchen, sondern das seelenvolle zum Herzen redende Spiel. Wie trat diese hervorragendste Eigenschaft Hauscr's in dem Larghette von Mozart bei-toT? Meisterhaft spielte" er dasselbe, und die idealste Tonschönhcit paarte sich mit einer ,o edlen Auffassung, daß die Zuhörer ergriffen wurden tief biS ins Herz hinein. Die übrigen Vorträge waren eigene Eompositionen des Concertgebcrs, und zeugen dieselben von poetischer Erfindung, und eine geschmackrciche, den äußern fesselnden Effect vermeidende Einfachheit. Eine wunderbare Anmuth, eine reizende Lieblichkeit, tönt, wie in Wohllaut getaucht, in den beiden Stücken „Abnung" und „Wiegenlied" aus seiner Straduari - Geige. Die ungarhche Rhapsodie, ein eigcnthünüich phantastisches Gebilde, bald klagend und wchmüthig, halb mätfltig bewegt, würbe stürmisch zur Wieberholung verlangt. In schöner Vcrebclung fuhrt uns Miska Hauier's Bogen mit wenigen Stricken eine ganze Scenerie jenes feurigen Zigeunerlebens vor wie es'8 en au gesckildert. In der Scklußpiöce des Programms, nachdem er sein eigenes Wesen schon enthüllt batte, ließ der Künstler allen Glanz moderner Diolintechnik in der vielgenannten „Vogel-Eaprice" ausströmen. Ein Traum, ja ein Mahrchen umgaukelte uns da mit langen Sätzen von Flageolet-Tönen, die ohne Gleichen, und mit wunderbarer Licblickkeit articulirt, uns einen ganzen Frühling befiederter Sänger vorzauberte. Immer und immer treten aber in der Erinnerung jene schönen und wundersamen Töne vor die Seele, die nur Hauser eigen sind. Sein ihm vorangegangcner Ruf bat sich glänzend gerecktfertigt, und die großen Meister der Violine finden an' ihm einen Genossen, den sie mit Stolz den Ihrigen nennen. — sind Dr. Schröder aus Worms und Prof. Thudichum in Büdingen. DenZ verfallene Rate nicht bezahlt, seines Rechtes verlustig erklärt werden kann. — Abg. v. Rabenau (Wahlkreis Gießen) wird die Partei keinen Candidatenantrag Mac Mahon hat dem Kaiser von Oesterreich zu dessen 25jährigem Regierungsstellen. Von den drei starkenburgischen Wahlkreisen bleibt Offenbach-Dieburg Jubiläum ein Glückwunschschreiben geschickt. — Dem „Journal de Paris" zu- uiiveräiidert. (Abg. Dernburg ) Für Darmstadt-Groß Gerau ist O. St. R. folge wird der bisherige Gesandte in Washington, Marquis de Noailles, wahr- Welcke an Stelle des ablehnenden Dr. K- Hoffmann empfohlei'. und unterstützt, scheinlich durch den ersten iLccretär bei der Botschaft in Petersburg, Bar- Zweifelhaft ist es zur Zeit noch, ob für den Oberwaidkreis Bensheim (bisher tholdy, ersetzt und die Botschaft in London dem Grafen Jarnac angeboten Abg. Martin) eine Neuwahl nöthig wird. Interessant unter Anderm war die werden, wenn Larochefoucaulb bei seiner Weigerung, sie anzunehmen, behar- Darlegung der Gründe, welche zu der Candidatur L Bamberger's in dem reu sollte. WablkreiS Bingen-Alzey und zur Aufstellung der Candidatur des Herrn O. 4 ™ r * .... G. R. Görz führten und die darauffolgenden Mittheilungen über die Lage in < Mainz, woselbst Compromißverhandlungen mit der demokratischen Partei schwe- 1 den. In Worms - Heppenheim ist Fabrikant W. Heyl in Aussicht genommen, nachdem Ministerialrath Finger abgelehnt hat. Die Demokraten sollen Dumont anfzustellen beabsichtigen. Für den oberhessischcn Wahlkreis Alsfeld (Solms-Laubach) ist Prof. Öncken vorgeschlagen, welcher persönlich seine Stellung zur hessischen Fortschrittspartei und sein früheres Verhalten als Abgeordneter der hessischen Kammer erläuterte. (N Frkftr. Pr.) Münster, 1. December. Der Ober-Präsident der Provinz Westfalen hat den Bischof von Paderborn anfgefordert, die seit Jahren durch Pfarrverweser verwalteten Pfarrstellen in Altasterberg, Affinghausen, Bonakirchen, Der seid, Grönebach und Silbach bei Strafe von 200 Thalern für jede Stelle binnen 4 Wochen dauernd zu besetzen. Der Bischof hat sein sämmtliches Mobiliar gleich nach dem Erscheinen der Kirchengesetze vorsorglich verkauft und ist im Mobiliar unpfändbar. München, 30. November. Der altkathoUsche „Deutsche Merk." ver öffentlicht den Wortlaut einer schon im Marz d. I. von Rom aus erlassenen .Apostolischen Instruction an mehrere Bischöfe Deutschlands." In dieser In struction heißt es: „Unter den gegenwärtigen Verhältnissen könnte jede Nachsicht bezüglich der Benutzung von Kirchen zu Gunsten der Neuketzer als Gleichgültigkeit und als Mangel an der nöthigen Festigkeit angesehen werden und die Gefahr des Aergernisseö und für die Einfältigen der Abfalls vom Glauben herbeiführen. Zur Beseitigung der Gefahren und Aergernisse ist darum der Simultan Cultus in der nämlichen Kirche mit den Neuketzern weder zuzulassen, noch zu dulden. In dem Fall, um den es sich handelt, wenn nämlich die bürgerliche Behörde eine katholische Kirche gegen den Willen des Bischofs den Neuketzern einzuraumen sich vermißt, ist von Dem Diöcesanbischof, nachdem die geeigneten Proteste und auch schriftliche Reclamationcn vor dem Gerichte vorausgeschickt worden sind, wenn dies alles erfolglos bleibt, die den Neuketzern eingeräumte Kirche zu interbicircn unb so gut es geht, für bie Bebürfnisse ber katholischen Gläubigen zu sorgen. Wenn daraus auf der einen Seite einjna- terieller Nachtheil oder Verlust erwächst, so bleiben doch auf der andern ^eite wenigstens die Principien gewahrt. Es wäre sehr zu wünschen, daß alle Bischöfe in ähnlichen Fällen gleichmäßig handelten, weil die vereinte Kraft Lokal-Notiz. Beschlüsse des Gcmeinderaths aus der Sitzung vom 13. November 1873. Anwesenv waren: ber Großh. Bürgermeister Vogt, bie Gemeinberathsmitglieber Bücking, Diery, Felsing, Gail, Heß, Homberger, Keller, Körber, Lübeking, Nagel, Noll, Pietsch, Silbereisen, Wallenfels u. Wenzel. 1. Die Großherzogl. Bürgermeisterei legte heute bie ihr in ber Sitzung vom 23. Oct. b. I. aufgetragene Berechnung über Den Verbrauch bes Garnison Lazareths an Fleisch, Brob unb Brennmaterialien in den Jahren 1859, 1870, 1871 unb 1872 vor unb würbe auf Gründ berselben beschloßen, als Oetroirückvergütung für besagte Artikel ein Aversum von 40 fl. pro Jahr zu offeriren. 2. Zu ben Baumpflanzungen ber Stabt Gießen sinb im Jahre 1873 aus beut Pflanzgarten bes Stabtwalbes Birnen-, Aepfel- unb Kirschbäumchen im Anschlagspreis zu 27 fl. 48 ft. abgegeben unb verwenbet worben, wozu ber Gemeinberath seine Einwilligung nachträglich ertheilte. 3. Von ber Hanbelskammer kam eine Zuschrift vom 8. November zur Vorlage, worin ber Bauplatz für bas "zu errichtenbe öffentliche Lagerhaus vorgeschlagen wirb. Diese wurde mit ben Voractcn bem Bauausschuß zur Antragstellung überwiesen. 4. Auf ein Gesuch ber Bewohner ber Kornblumengasse, wurde nach Antrag bes Ausschusses beschlossen, bie frag!. Gasse zum Zwecke ber Entwäfferung erhöhen unb auf Kosten ber Stabt pflastern zu lassen, wenn bie Bittsteller bas Eigenthum berselben an bie Stabt abtreten unb etwa nöthig werbende Erhöhungen in ihren Gcbäuben auf eigene Kosten übernehmen. 5. Die Bauunternehmer Krausgrill unb Koch, welche ben Zimmerplatz von Otto zum Verbauen erworben haben, unb wovon ein Theil in bie bort projeetirte Straße fällt, haben ber Stadt einen Austausch offerirt. Die desfallsige Eingabe wurde zur Prüfung unb Antragstellung dem Bauausschuß überwiesen. 6. Heber Die Herstellung von Zufahrten von bet Auffüllung ber Lubwigsstraße nach dem Bauplatz für bie Realschule wurden Aeeorbe vorgelegt, welche vom Gemeinberath gut geheißen werben. 7. Vom Comite kam bie mit einem Ueberschuß abgeschlossene Rechnung über bas am 2. Sept. b. I. abgehaltene Nationalfest zur Vorlage. Nach genommener Einsicht erklärt ber Gemeinberath, baß Abschrift bavon zu ben Bürgermeisterei-Acten zu nehmen sei. 8. Verschiedene Rechnungen über aus der Hand vergebene Arbeiten kamen zur Vorlage unb würben zur Auszahlung genehmigt. 9/ Eine Eingabe ber Fabrikanten Kauffmann & Comp. „bie Auffüllung ber Alicenstraße" betreffenb würbe bem Bauausschuß zur Aeußerung überwiesen. BekiniscbteS. Kassel, 1. December. Die heute morgen auf per Strecke Kassel-Gunters hausen erfolgte Entgleisung eines nach Frankfurt gehenben Güterzugs ber Main-Weserbahn ist jedenfalls durch einen Schienenbruch veranlaßt worden. Zweiundzwanzig Wagen sind größtenthcils gänzlich zertrümmert. Der Personen-Verkehr auf der Main-Weserbahn und der Hessischen Nordbahn ist.natürlich, da die Passagiere an der Unglücks-Stelle umsteigen müssen, durchaus gestört; fast alle Züge kommen mit mehrstündiger Verspätung hier an. Der Güter-Verkehr ist gänzlich sistirt. Vom Fahr-Personale des Güterzugs ist glücklicherweise Niemand erheblich verletzt. Der Schaden ist sehr bedeutend. _____________________________ nn. _ erunaz- i0" D wahr- B.ir- Zeboken behar- M die ist r Wch hne Er- Dirb die ler fei= vrtbezo- fcw unz aus 'ampfers tust von Äschanü- ung des NA, Diery, Silbereifen, i 23. Oct. >fch, Brod auf Grund 40 fl. pro im Manz» 27148 fr. uochtrözüch läge, worin wurde mit g des Aus- Acsten der ibt abheten hmen. Cito jum haben Ofr ragstellmz W- nach och »ut 9p iber das am : erklärt der zur Vorlage Sliccnstraße" ijtn erfolgt n jedenfalls itbcilS gänz- Mdbahn , gestört; fast ünzlich IW' xer Schaden m Gonctrte Auslkfteunve tas Concert k. H‘esn\\ •ei 6-woU .amentlich-n i«W w n «X mit ti"rt 1 #*E xoechch^ L Sm- - d- fc ~ Äerk-HNten' Fabrikpreisen; ferner große Answalst angefangener Sticke-1 an ber rcien, Stick-, Strack- und MaKCBgariie, seiue hiesigen Hauptstraße gelegen, in sehr gutem ,.nb Ferien in allen X erben. <4922) 1»«.«. brt-M für «eWMt Mt- und PerlCEl in allen färben. (5474) Emil Fischbach. empfiehlt Frischen geräucherten Rhein- 5544) Grüner Winterkohl zum Ein- I. A. Busch Söhne. Bombrr^. Zwetsclien, Türk. Pflaumen, Hrüiielleei, A|»fi'ehp»llen, Hirsrlien brunnen, Schwaldacher Stahl- Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Nassau), Wildunger, Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuz- brunnen, Salzhausener, Salzschlirfer BonrsaciuS- Samstag „ Dienßag „ Mittwoch „ Donnerstag „ (Samstag „ Dienstag Mittwoch „ Donnerstag „ iLamstag „ Dienstag „ Mittwoch „ Samstag „ Dienstag „ Mittwoch „ Türk. Zwetschenkraut, Prima-Qualitär, empfiehlt (5243) Emil Fischbachs Die Miiieralwaffec-Handluug von Cmi! Fischbach, Seltersweg, empfiehlt nachverzeichuete Sorten in stets frischer Füllung: 5540) Genueser Citronat und verzuckerte Poiiuneraiizenschaaleii, sowiefeinerCeylon-Zimmt, befteBourb. JVelk.cn, gesiebten Anis und neue Ci- tronen, Ammonium und Potasche, täglich frisch gestoßen; ganz reinen MeltS für AniS und fein gesiebt, empfiehlt Ernst Hermes. Materialist. legithniren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 21. November 1873. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kebr. Lachsforellen und Bückinge zum Nohessm empfchlen I A. Busch Söhne. Geräucherte Lachsforellen (5590) empfiehlt Emil Fischbach. Besondere Bekanntmachungen. Bekanntmachunq. - züglich eignet, ist preiswürdtg zu v akaufen. Offerten sub Chiffre 189 besorgt die An- 'noncen - General - Agentur von Rudolph f Mosse, B. Heidingsfelder dabier. Kissinger Slakoczy, Carlsbader Salz, Carlsbader Sprudelseise, Emser Pastillen, Soda- und Selterwasser._________ Kintlerspielwaaren (5580) ganz billig, bei S-'b'vrh* Vtrdienst-Mkdilillr in Wien. Löflund’s Kinder-Nahrung zur Scknellbereitung der Liebig'schen Suppe für Säuglinge, von den bedeutendsten Kinderärzten empfohlen. Löflund’s Malz-Extract gegen Husten, Heiserkeit, Catarrhe, auch Ersatzmittel für Leberthran. Löflund’s Malz-Extract mit Eisen gegen Bleichsucht u d Blutarmuth. Vorräthig in Gießen bei Herrn Emil Fischbach. (5588) 5577) Zwei noch junge Zugpferde nebst einem schweren Oeconomie-Wagen empfiehlt für Vie bevorstehende Winicrsaison zu den billigsten Preisen sein großes Lager tu: WintcrhaiidscSiaillCU, fertigen wollenen llnteCZCUgCll für Herren, Damen und Kinder, Baseliliks, Kapeitzen, Seeleinväainern und Shawls, Kinderkleidclien u. / ’ '7,' “ 5581) Eine Familienwobnnng ist zu vermiethen. Lit. C. 169, Teufelslustgärtchen. 9. 10. 11. 13. 16. 17. 18. 20. 23. 24. 27. 30. 31- Australisches Ochsenfleisch gekocht und ohne Knochen, in Blechbüchsen von 21/4 und 1 Pfund, sehr vortheilhaft und von sehr gutem G schmuck, allein zu haben bei (5244) Emil Fischbach. Adelheidsquelle, Appollinarisbrunnen, Carlsbader Mühl- und Schloßbrunnen, Emser Kessel- und Krän- chesbrunnen, Fachinger, Kriedrichshaller Bitter- waffer, Homburger Elisabethen- brunnen. Verkauf. 5579) Am 9. d. M, Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen Kasernen-Hofe meistbietend gegen gleich baare Zahlung verkauft weiden: ein Aspänniger Geschrrrzug mit mehreren Trensen, Stangenzanmen, Halftern, Rettsättele, Pferdedecken, Peitschen, Striegeln, Kartätschen rc. Gießen, den 3. Dccember 1873. v. Goetze, Major und Bataillons- Comwandkur. Die Interessenten werden fordert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu ganz besonders billig eine Parthie 4>, 5- und 6drähtige naturellfarbige Strickwolle per Zoll-Pfund fl. 2. I. A. Busch Söhne. im Ganzen und nn Ausschnitt, empfehlen , 3. tf. Bus» Söhne. schlagen, sowie Rosenkohl sind zu oerkausen [rt-jkg enivfedlen bei Th. Rautenstrauch ' a. d. Schoor. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiefigen Spar - und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Wahres fällig werden, find nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: 6. December, y y v y Mein Tuch und BukskinMager, aufs Reichhaltigste sortirt, empfehl ich hiermit angklegentlichfi. SiitdiOM! ßjung, Marktstraße (Wettergasse) Nr. 25. £ NB. Musterkarten stehen gerne zu Diensten.________________£> II* Fuitr» Sonnenstr. 104, Verbot. 5587) Da der neu angelegte Weg von Garbenteich nach Dorf- i Gill gegenwärtig chaussirt wird, | so ist alles Fahren dieses Weges mit bespanntem Fuhrwerk bei strafe verboten. Der alte Weg ist fahrbar. Garbenteich, am 3. Decbr. 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz. (1974) empfiehlt Emil st-i schb ach. j 5458t Vorzügliche Welsch-Nüsse, per- Hundert 24 fr., empfiehlt ~ ° G g Will). Weidig. 5582) Eine Wohnung von vier Zimmern ---«-----« mit Zubehör, drei Treppen hoch, ist zu ver- Sard.Men, >mi-the» im Haus- d-z -Jäckclicn , sowie Emil FisSbach. s Professor T h a -r. seiden. _____________________ Marinirte Häringe Ieilgebotelles. 5541) Neue holländische Voll-Häringe und prima Sardellen bei Ern st Hermes. Fein gesiebte Rafinade, Citronat, Orangeat, fein gest. Ceylon-Zimmt, sowie feinstes BlÜthenmehl empfehlen I. A. Busch Söhne. - 5584) Zwei gut erhaltene Knabcn- mäntcl zu verkaufen. A. 157.___________ Jmmarinirte Häringe vr. Stück 6 fr., empfiehlt (5585) ________Ehr. Wallenfels. 5563) Verschiedene Sorten Lebkuchen, Anis, Pseffernüsse, Schaumconfeet u. s. w. empfiehlt G- Busch Wittwe am Kreuz. 5047) Jtal. Maronen empfiehlt Emil Fischbach. 5512) 9teue Italien. Haselnüsse stets vorräthig bei Ernst H ermes. SniefiDcrfie von 4 bis 120 Stücke spielend; Prachtwerke mit Glockenspiel, Trommel und Glockenspiel, Himmelsstimmen, Mandoline, Expression rc- Ferner: Spieldosen 8 von 2 bis 16 Stücke spielend, Necessaires, '' I Cigarrenständer, Schweizerhäuschen, v Photographiealbums, Schreibzeuge, Handschuhkasten, Briefbeschwerer, Ci- garren-Etuis, Tabaks- und Zündholz- l dosen,Arbeitstische, Flaschen, Biergläser, Portemonnaies, Stühle rc., .alles mit Musik. Stets das Neueste empfiehlt ■ I. H. Heller, Bern. I Preiscourante versende franco- Nur wer direct bezieht, erhält Heller'- ■ sche Werke. (5195) § Casseler Brod, per 4 Pfund 24 fr., stets zu haben bei H. Rain, Neustadt Orangen St Bratbückinge sind eingetroff n bei ______I. Ä. Bnsck Söhne. Extrafeines BirnengelSe (51 >49) empfiehlt E in i l Fischbach. H. Liudeuplatz A. Nr. 64. 5593) Eine große Auswahl Moir^e- und Lustre Schürzen, ganz neu, für Damen und Kinder von 30 Er. bis fl. 2 30 El, mit und ohne Velvet, dieselben couleurl und lenen, Batist, Schmntzkittel, das Neueste ,n Kautschuch und Gumm, in de., besten Viustern, sowie eine große Auswahl Lackhüte für Damen, Knaben u. Kinder, bisheriger Preis 1 st. 4d kc., letzt 3b vis o tt., um damit zu räumen. KÄ. Local-Veränderung 5566) Mein Kappen - Geschäft befindet sich jetzt im neu erbauten Kupferschmied Vogt'schen Hause, Ecke der Markt- und Schulstraße. 5537) Das von Frau Pfarrer S ch mi d t bewohnte Logis ist zu vermiethen. Burckhardt in den Neuenbäuen. Freitag den 3. December 1873: im Saale des Cafe Leib En ensemble billiger. Zu erfragen bei B- Heidingsfelder. Gleichzeitig mache die ergebene Anzeige, daß ich außer meinem seitherigen Artikel auch noch ein großes Lager nITrr Arten Herren- unö .Knufieihjjüte führe und bitte meine verehrten Kunden um Fortdauer Ihres Vertrauens. Wcitzcnkorn. Cafe jLeiK Morgen, Donnerstag den 4. December: 5. Abonnements - Concert, ausgesührt vom Musikcorps des II. Großh. Hess. Inf. - Reg 5594) In meinem von Hrn. I. Köhler 5591) Em Kindermädchen auf Werh- ei kauften Hause ist der größere Laden nebst nachten gesucht. Sit, E 1, Seltersberg.__ Wohnung zu vermiethen. \ 5572) Ein gebrauchter Stoßkarren wird F. Zimmermann, Uhrmacher, zu kaufen gesucht. Näheres bei der Exped. Seltersweg. d Bltts. 4566) Zu vermiethen ein geräumiger Laden in Lit. B. 21. 5546) Ein tüchtiges Hausmädchen gegen guten Lohn auf Weihnachten gesucht. Fabrikant L o e b e r, ________ Neuenwegerthor. 5576) Ein tüchtiger Spengler findet dauernde Beschäftigung.G- Rühl- 5a64) Ein möbtirtes Zimmer, gtetcher _______ _____ Erde, in der Alicenstraße zu vermiethen.!x^n" und Hausarbeit^versteht, 'wird auf; Näheres bei der Exped. d. Bltts.__________Weihnachten oder auch etwas später gesucht 55491 Zwei möblirte Zimmer und ein'von Forstmeister Draudt- 1 SMeftan >u »mnfctt« u. dm 1. Januar | 5596) Gründlichen Untmricht im Fran- 1874 ru b«. hm be, Izösischen, Englischen, käufmännischen Rechnen Poiihalter Kraus», Schl°bg°sse^^^ ifi j,en Elementarsächern wird ertheilt. 557«) Eine freundliche Mansardenwohnung in der Alicenstraße ist zu vermiethen. Näheres bei______Friseur Conrad, Kaplansgasse. 5575) Ein Familienlogis mit allen Be- qmmlichkeiten ist wegen Vers.tzung zu ver- miethen. Reichensand C. 132. Concert Nr. 116, unter Leitung seines Kapellmeisters Herrn Kransse. von Ifliska Hauser unter Mitwirkung geschätzter Kräfte. Programm. 1. Di donne abondonato, Sonate in G-moll für Violine, comp. 1710, Allegro moderalo-presto-largo-Allegro comoto...............Giuseppe Tartini. vorgetragen von dem Concertgeber. 2. Gesang. 3. a) „Ahnung" .... i b) „Wiegenlied" . . . ■ für Violine . . . M. Hauser. c) „Ungarische Rhapsodie"1 4. Gesang. 5. „Larghetto" aus einem Quintett für Violine . . . Mozart. 6. „Vogcl-Caprice" für Violine nach einem amerikanischen Kindermärchen.............M. Hauser, componirt und vorgetragen vom Concertgeber. Anfang Abends 6 Uhr. (5569) Anfang i/28 Uhr. Entree 18 fr. Ouvertüre zur Oper „Die Zauberflöte", von Mozart. „ v Ruy Blas, von Mendelssohn. , v Oper „ Raymond", von Thomas. Meditation von S. Bach.________________________________ , 5586) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich meinen Wernverkauf über die Straße in meine jetzige Wohnun g, Neuenbamn 86, früher L. Petri I., verlegt habe und bitte um geneigten Zuspruch. C Sack. J 5592) Freunden und Bekannten die- schmerzliche Nachricht vonW dem Tode unseres lieben Töchterchens W L i n a. 1 M Im Alter von 5V2 Jahren entschlief es gestern Abend nach kurzem Kranksein. H M Wernbard Brück. -M M Lina Drück, geb. Vach. W W» WW WVßKNK Ä Eintrittspreis in den Saal 1 ft, „ für die Gallerte 36 fr. Billcts sind in den Buchhandlungen der Herren Ferber und Ricker zu haben. 5559) Eine Liste cirkulirt. Gebens- und Llussteuer-Versicherung. Nachdem ich eine Agentur der Allgemeinen Eisenbahn - Versicherungs-Gesellschaft in Berlin übernommen habe, empfehle ich mich zum Abschluß von Lebens- u. Aussteuer- (Kinder-Ver- sorgungs-) Versicherungen. — Die Prämien sind billig und fest. Prospekte und jede gewünschte Auskunft ertheile ich bcreitwilligst. Gießen, im December 1873. (5595)_J. Commissionär. Z Handelsverein. GenerulVerfarnrnlung Donnerstag den 4. December, Abends präcis 8 Uhr, im Cafe Ebel. Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht nr.d Eingänge. 2) Antrag auf Abänderung der §. 5 u. 9 der Statuten. 3) Vortrag des Herrn Hofg.-Adv. vr. Rr. iiied. Dornseiff, Schnlstraße. Giesien, den 1. Dec. 1873. (5533)__Joseph Stern. 5390) Lumpen, Knochen und Metalle, kauft Meyer Rothenberger, Neuenweg 193 L Buchhalter-, Reise-, Lageristen- und S“ Berkäuferposien find sos. und 1. Januar 1874 zu besitzen. Näheres durch das kaufmännische Bureau Germania zu Dresden. (5362) Annoncen-Lrpedition j G. L. Daube ck Co. | Central - Büreau: Frankfurt a. M. RrpräHeiitanten in allen gröberen Städten Europa'-. i ------ | Tägliche birecte Expedition aller Arten | von Anzeigen zu Originalpreisrir 'n alle Zeitungen des In- und Auslandes. Prompte und billige Bedienung. Zeitungs-Cataloge gratis u. franco. Redaction, Druck und Verlag der Vrühlkschen Univ -Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.