vrrtS vierteljährig 1 fl. 12 Fr. ®rlt Brtngerlohn. Durch di« Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Gießtmr Anzeigtr. ^scheint täglich, mti AuS- «ahme Sonntag«. Expedition: Canzletb.rg, Lit. B. Nr. 1. durch 'M tlfs -en Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen. Nr. 23A Dienstag den 4. November ÜS73. Amtficfjer TheiL Bekanntmachun g. Gestohlene Wä Gestern ist eine seit 2 Jahren hier wohnende fremde Fran verhaftet \ och meisten confiscirten verdächtigen Sachen die Namenszeichen ausgetrennt find, Sachen weiß man noch nicht, wem sie gehört haben: i feines Betttuch ohne Nath (anscheinend früher 3 gezeichnet), j 2 Betttücher, 4 Tischtücher, 9 Handtücher, 1 feines weißes Taschentuch, gothisch E- H. gezeichnet, 8 weiße Taschentücher, Diejenigen Einwohner, welchen Sachen dieser Art gestohlen worden i auszujuchen. Gießen, 2. November 1873. , che betreffend. orden die allmählig vielerlei Wäsche von den Bleichen gestohlen hat. Da an lst die Ermittelung der Bestohlenen nicht leicht möglich. Von nachbeschriebenen 2 Servietten, » 2 weiße verzierte Kinderkleider, 1 Paar weiße Socken, 1 Windel, 1 weißer Kissenüberzug und 1 gestreifte gelbe Schürze. nd, werden ersucht, auf unserem Büreau die etwa ihnen gehörenden Stücke )roßherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen. Nover. raus :h beim Ein- bl man deren musikalischen l dem akade- erzichten sein nicht zu Kettchen, nehme Maaß an ische bezügl'^ > neue W Hager, * ■ Wil t« einer * ten fn üci»«’w MW15* , unb $*d‘ ! politischer Theil. 'stekluug der weltlichen Macht des Papstes oder irgend welche anderen Cam- pagnen zu unternehmen, weil ihm dazu jede Macki gebricht. Das Gefahr- bafjelbe zum Herde der ultramontanen Propaganda und stürzt das Land unrettbar in em Meer innerer Zuckungen, und darin liegt die Gefahr der Restauration für Deutschland und für Europa." o . Posen, 30. October. Die Pferde und die Equipage des Erzbischofs ^edochowski, die am 23. d. Mts. wegen einer Geldstrafe von 200 Thalern vorläufig nur mit gerichtlichem Arrest belegt worden waren, sind demselben heute exccutoiisch abgepfändet worden. Breslau, 31. October. Bischof Reinkenö trifft heute zu einem mehrtägigen Aufenthalte hier ein. Dresden, 31. October. Das Condolenz-Telegramm Kaiser Wilhelm's lautet wörtlich: „Eine große, edle Seele ist erlöst von schwerem Leiden. Dir Ueber Albert, fällt die schwere Bürde des Nachfolgers zu. Möge Dir Gott Kräfte und Einsicht hierzu wie bisher verleihen I Sprich Deiner guten Mutter Meine herzlichste Theilnahme bei Eurem schweren Unglück aus. Ein Gleiches thue der Königin und Deinem Bruder Georg. Zu den Beisetzungs-Feierlichkeiten hoffe Ich in Dresden zu erscheinen; wenn es Euch genehm ist, reise Ich unmittelbar darauf zurück." Die Antwort des Königs Albert lautet: „Deine so gütigen Worte habe Ich mit dankbarem Herzen empfangen. Deine^Theil- nahme an der Bestattung Meines nuvergeßlichen Vaters wird Mich sehr glücklich machen. Die Meinen schließen sich Meinem Danke an." Leipzig, 31. October. Bei der heutigen Rectorwahl^^prach^der neue Hector, Geh. Rath Schmidt, entschieden für die Nothwendigkcit eines einheitlichen deutschen bürgerlichen Gesetzbuches. /rankreich. ar .Poris, 31. October. Große Erregung herrscht in Folge des Briefes Ehambords. Allgemein hält man die Wiederherstellung der Monarchie für unmöglich. Jndeß lasten die royalistischen Führer den Muth noch nicht ganz sinken. Debats" und „Figaro" erklären, der royalistische Neuner-Ausschuß habe in seiner gestrigen Abendsitznug erklärt, daß ein Verstandniß unter den Monarchisten fortbestehe mid sie einig seien, dem Lande monarchische Institutionen zu geben. er ®cr "8rcm§ais" sagt: Die bisher sehr neutrale Regierung wird in Avlge der neuen Verhältnisse eine eiitschlostenere Haltung einnehmen müssen. Man glaubt allgemein, daß sie die Initiative ergreifen und dem Lande eine Lösung Vorschlägen werde, welche ihr gegenwärtig die beste für die conjervati- < lf " V z <3 Oct?Bcr- Das officiöse „Preußische Volksblatt" bringt heute einen beachlenswerthen Artikel: „Zur Situation Frankreichs", in wel- chem über die bourbomiche Restauration, deren Aussichten übrigens durch die n^tt" Mttcheilungen ans Paris einen empfindlichen Stoß erlitten haben, das , wird, daß die überwiegende Majorität der französischen Bevöl- kernng die Wiederherstellung der legitimen Monarchie, welche gleichbedeutend ist mit einem Verzicht auf die durch die Revolution von 1789 in Geltung ge- S U1 mit cincr 3"st'llirung des Jesuiten-Regiments, entschieden nicht w.u. Gs gebe nur eine Partei, welche die Situation Frankreichs vollständig beherricht, die clericale, und diese ski entschlossen, den bewährten Zögling der Jesuiten, den Grafen Chambord, als Heinrich V. auf den Thron gung des Eisenbahn-Concessionswesens auf das Reich, den Antrag des Abqe ordneten Dernburg wegen Erbauung einer Zweig-Eisenbahn zwischen hier und Frankfurt unterdirecter Berührung von Arbeilgen, Langen, Sprendlingen, Egelsbach, Anträge von Dernblirg und Edinger wegen Errichtung von Arbeiter- Zugen, die Vorlage der Regierung wegen Einrichtung einer Güterstation in Arheilgeu, den Antrag des Abgeordneeen Heinzerling auf Einführung von Retour-Vllltten auch zwischen den sich ziinächst gelegenen Stationen der Main- i a A'ttrag des Abgeordneten Schnchard wegen Erhebung der Haltestelle «Mucke an der Linie Gießen-Fulda zu einer förmlichen Station, die Bitte verschiedener Gemeinden wegen Anlage einer Haltestelle „Büches" an der Lime Gießen Gelnhausen. Manche dieser Anträge rc. werden indeß weil inzwischen tharfächlich erledigt, kaum zu einer Debatte führen. Darmstadt, 1. November. In einer der ersten Sitzungen des diesmaligen Landtages hatte der Abg. v. Rabenau den Antrag eingebracht, die Ve- theiligung von Beamten an Erwerbs-Gesellschaften von einer Erlaubniß des Minlsteriiims abhängig zu machen, die in keinem Falle ertheilt werden dürfe wenn nut solchen Sollen Gehalte verbunden seien. Derselbe Gegenstand ist bekanntlich in dem Gesetz über die Reichsbeamten und ebenso für Prenßcn mittlerweile im Sinne des v. Rabenan)chen Antrages geregelt worden. Wie wir vernehmen, hat nun auch unser Ministerium die Erklärung abgegeben, daß es gedenke ein Gesetz dem Landtage vorzulegen, durch welches der erwähnte Antrag seme Erledigung finde. M. Frksrt. Pr.) Darmstadt, 2. November. Die zweite Kammer sprach sich mit 41 gegen 1 etmime für die obligatorische Civilche und die Vorlage eines Kir- chenges-tzcs aus. ° X iseiner Vorfahren zu bringen, ein Plan, mit welchem die Reise des Jesuiten- UCUlJCOlQnO. .Generals Bcckx nach Brüssel, welche von Rom aus in naher Aussicht stehend Darmi^adt 31 Änr. ii c zt, (•< . t. jsignalisirt wird, sicher in Verbindung stehe. Das Volksblatt bemerkt dann in uiebetf mittler1 Wittel höchst« Niedcrsc VrMn! A» 4600) Die abwesmöen K Mürle II (fl Rcchlsnchsolg der verlebten geblich mit N - werden and verlebte Heini hinterlassen ur Marie Mag Gunsten ihre^i Mörle einen vertrag mich Kinder und (5 als Hofraithi garren in den an die Stadl an .ßrinrfd wrfauft habt binnen 90 Aufforderung °n gerechnet - entweder in Ze BevoÜMchriad Berichte zu rva ffmmMgen de Mgungs-Ve «m klebrigen c stellt und mit verhandelt we Lich, den 2t Großhei borene Directrice ici. Es läßt sich da gar nichts darüber schreiben, man muß selbst sehen, mit entgegengerreten, wie in der Becker'schen Ausführung; hier erscheinen sie wie von mildem Son- welcher Eleganz und Noutinc der Taktstock geschwungen wird und welche Präcisität im ganzen nenlicht durchleuchtet. — Durch ein Studium und Zusammenüben von wahrhaft aufopferndem Orchester herrscht. Es war ein guter Gedanke von Herrn Wenzel: die Direktion zu veranlassen, Fleiße haben die vier Künstler sich diese schwierigen Compositionen so zu eigen gemacht, daß Lokal-Notiz. Gießen, 4. November. Das gestern Abend stattgefundene Concert des ersten europäischen Damenorchesters in Wenzels Garten war bis zum Erdrücken besetzt. War nun die Situation durch die große Hitze im Saale, sowie die Enge etwas ungemütblich, so wurden wir für diese Unbequemlichkeit doch reichlich durch die Leistungen beregten Orchesters entschädigt. Schon der Anblick der Damen in ihrer unisonen Garderobe, welche an Eleganz nichts zu wünschen übrig ließ, gewährte dem .'-eschauer einen Genuß. Wenn nun, wie hier, der Reiz der „Held des Tages ist gegenwärtig (1^68) der „Florentiner Quartettverein, " bestehend aus den Herren Jean Becker, Enrico Masi, Luigi Chiostri und Fr. Hilpert. — Florenz übt das Recht der Taufe eigentlich nur als die Statte der ersten Vereinigung dieser vier Musiker. Das Wesentlichste, höchste und tiefste Stimme, also Kopf und Fuß des Quartetts, ist deutsch: Becker aus Mannheim und Hilpert aus Nürnberg. Den beiden Italienern in der Mitte gebührt das nicht geringe Verdienst vollständiger Assimilirung. Am Morgen nach der ersten Production des Becker'schen Quartetts zeigte sich in allen Wiener Blättern eine so erfreuliche Uebereiustimmung bezüglich der Vortrefflichkeit dieser Leistungen, daß die zweite und dritte Soiröe bei gedrängt vollem Saale stattfanden. Und wahrlich, ein so vollkommener Musikgenuß zählt zu den seltenen Festen. - Was das Florentiner Quartett auch immer vortrage, es ist in den reinen, goldenen Strom der Schönheit getaucht. — Zunächst frapptrt den Hörer der Zauber des Wobllautcs, die „materielle" Schönheit des Tones möchten wir sagen, bestände sie nicht gerade in dem gänzlichen Abstreifen alles Materiellen. Wir hören den reinen, absolut schönen Ton, ohne an seinem Entstehungsjammer durch Roßhaar, Holz und Darmsaiten gemahnt zu werden. — „Klangschönheit! Ist denn das gar so viel? Verstellt sich die nicht von selbst?" hören wir mitunter fragen. Man sollte cs glauben, und doch ist dieser Vorzug bei einem Saitenquartett nichts viel häufiger, als Die Vollkommenheit der Stimme und Intonation beim Sänger. Vorerst besitzen die vier Künstler wunderschöne Stimmen, und zwar aus den geheimntß- o ollen Werkstätten von Joseph Guarneri, Amati und Maggini; sodann verstehen sie aber auch zu singen. — Der Zusammenklang dieser vier Instrumente, der im leisesten Geflüster wie im <&turm des Fortissimo wie aus einem Bo- gen quillt, hat etwas Zauberhaftes. Man denke dabei nicht an irgend ein kokettes Raffinement; wir hören durchweg einen reifen, gesunden, männlichen Ton, einen reifen, gesunden, männlichen Vortrag. Die „Florentiner" liefern den besten Beweis — und man hält illn lei- (Eingesandt.) Florentiner Quartett. lieber die Kunstvollendung des Becker'schen Quartetts, welches den hiesigen Musikfreunden Mittwoch den 5. d. Mts im Leib'schen Saale einen reinen Hollen Genuß bereiten wird, sagt Eduard Hanslick in seinen Kritiken und Schilderungen aus dem Wiener Musikleben: England. London, 31. October. Eine Behauptung des „Monde", daß Pros. Döllinger sich endlich dem heiligen Vater unterworfen und sich daher von der altkatholischen Bewegung ganz und gar losgesagt habe, war auch in englische Blätter übergegangen. Ein Freund des Altkatbolicismus hat sich in Folge dessen an den Professor Huber in München um Auskunft gewandt und von diesem die Antwort erhalten: „Ich beeile mich, Ihnen aus Dr. Döllingcr's eigenem Munde die Erklärung mitzutheilen, daß das Gerücht von seiner Unterwerfung eine alberne Erfindung ist. Döllinger steht so fest und entschieden wie nur je auf dem Standpunkte der Opposition gegen den Vaticanismus Da er jedoch fortwährend mit literarischen Arbeiten beschäftigt ist, so bleibt ihm keine Zeit, sich mit der praktischen Leitung der altkatholischen Bewegung zu befassen oder allen Congressen beizuwohnen." Der Empfänger hat diese Mittheilung durch eine Zuschrift an die „Times" der Oeffentlichkeit übergeben. London, 1 November Wie ein vor dem Lord Mayor verhandelter Proceß ergibt, hat der Carlistenkrieg das englische Korkgeschäft zerrüttet Ein Korkarbeiter, wegen einer Schuld von 80 L. verklagt, entschuldigte seine Zah- lungsnnfähigkeit durch den Stillstand seines Geschäfts aus vollständigem Mangel an Material. Für den hier zur Bearbeitung beliebten Kork gict es nur eine Bezugsquelle, und das ist gerade der Theil von Spanien, welchen die Carlisten inne haben. Natürlich ist von dort nichts zu beziehen. Dänemark. Kopenhagen, 2. November. Heute wurde der Socialisten - Führer Pihl wegen eines Aufrufs im „Socialist" und mit Bezug aus den Strafgesetz Paragraphen, betr. Drohungen gegen den König, verhaftet. Vermischtes. Rom, 25. Oct. Fanfulla schreibt: Die letzte und hoffentlich allerletzte Aufhebung des Jesuitenordens oder wenigstens die Auflösung der Gesellschaft Jesu in Nom ist ein so interessantes Ereigniß, daß es unseren Lesern vielleicht angenehm ist, wenn wir noch einige Einzelheiten daraus nachtragen. Als die Deligirten der LiquidationS - Commission dem Haupthause der Gesellschaft Jesu und Residenz des Generals des Ordens, dem Jesukloster auf der Piazza Venezia, ihren ersten Besuch machten, war Pater Beckx entweder abwesend, oder ließ sich wenigstens nicht sehen. Als sie aber am folgenden Tage wieder kamen, um das Inventar nachzusehen, fanden sie den General in feiner Wohnung. Diese besteht aus einem Vorzimmer, worin der ihn bedienende Laienbruder schläft, aus einem Studienzimmer und einer Schlafkammer, die sich in ihrer Einfachheit von der der anderen Väter der Gesellschaft Jesu nur dadurch unterscheidet, daß sie einen Klingelzug und einen Fußteppich vor dem Bette hat. Der General empfing die Deligirten in seinem Studienzimmer höflich und ohne alle Affectativn. Als der Notar Bobbio ihn fragte, ob er seinen Pensionsbrief in Empfang nehmen wollte, antwortete der General mit einem einfachen Ja und unterzeichnete ihn, wie auch alle anderen Väter der Gesellschaft gethan hatten. Hierauf bat er um die Erlaubniß, ein Bücherbrett, das in eine der Wände seines Studlenzimrners eingemauert ist, mitnehmen zu dürfen, was ihm auch zugesagt wurde. Die Assessoren der Gesellschaft, nämlich diejenigen Väter, welche die verschiedenen Nationen im Ordcnsrathe vertreten, wollen die Bücher rnitnehrnen, die sie auf ihren Zimmern haben, weil dieselben, wie sie sagen, nicht dem Orden gehören, sondern ihr Privateigenthum sind. Der englische Assessor behauptet das z. V. von einer Bibliothek von 5 — 600 kostbaren Bänden, welche er theils gekauft, thcils von seinen Freunden in England zum Geschenk bekommen haben will. Diese Frage ist von der Liquidations-Commission noch eben so wenig gelost, wie die andere, was aus der Bibliothek werden soll, die von der Herzogin von Sachsen herrührt. Sie enthält nur seltene und sehr kostbare Werke, welche ihr zweiter Gemahl, der Cavaliere de Rossi, ein leidenschaftlicher Bücherfreund, angesaminclt hat. Bei seinem Tode vermachte er seine Bibliothek der Herzogin und diese vererbte sie hernach den Jesuiten, aber mit der Bedingung, daß sie bei der Auflösung der Gesellschaft Jesu in das Eigenthum des Kaisers von Oesterreich übergehen soll. Die Jesuiten möchten sie aber gern mit nach der Villa Mon- dragone bei Frascati nehmen, wo sic als Weltgeistliche und Gäste des Fürsten Borghese ihren Wohnsitz aufschlagen werden. — Gestern 1 Uhr Nachmittags hat der Canonicus Lauri die Kirche und Sacristei des Jesuklosters als neuer Rector derselben in Besitz genommen. — Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung hat kürzlich in einem schwachen Augenblicke, von Reliquien redend, erzählt, irgendwo werde bas „Gerippe" des Christkindes aufbewahrt! Das wäre denn freilich die sonderbarste aller Reliquien, durch die selbst das Stück von der ägyptischen Finsterniß, das zu Dobberon in einem verschlossenen Kasten aus bewahrt wird, in den Schatten gestellt würde. Aber wo befindet sich Denn diese Reliquie? Diese Frage richtete die „Germania" an das Blatt, das diese Erzählung gebracht hatte und wiederholte die Frage unerbittlich, ohne daß die Norddeutsche Allgemeine Zeitung anders als ausweichende und verlegene Antworten zu erteilen wußte. Endlich nach fünfmaliger vergeblicher Anfrage schreibt die „Germania": „Wir haben nun die Nordd. Allg. Z. lange genug an Der Angel (jerumgejerrt — aus purem Mitleid wollen wir sie jetzt nicht mehr länger zappeln lassen. Deßhalb eine kleine Enthüllung: Nicht das „Gerippe" des Christkindes wird gezeigt, sondern die „Krippe", und zwar zu Rom in der Kirche zu Sta. Maria ad praesepe. Wahrscheinlich hatte irgend ein deutsches Blatt vor einigen Wochen in Folge eines Druckfehlers das „Gerippe" statt der „Krippe" aufs Tapet gebracht." tSy rs» machen- 3 Becker hat Dem die man V! Gebote st' gißt nie sein' ?wig klagend- leitet. W wir noch"' immer- « teils McherLeie itbtn lassen kat feinen für das wir je ge A°) Achfi Ätiä- Dienstag s 5?)® an®“ in ft blasses Bei N,27.Oa Großhe; wirb u der $erW au *"'"nerod, 3 von Interessen erscheine. „ Aus Hattersheim wird dem „N. M- A." gemeldet: Ein Müllerbursche aus Marxheim, welcher auf einer benachbarten Mühle bei Hattersheim arbeitete, hatte sich am verfloßenen Sonntag, es war gerade Kirchweihe in seinem Ort, nach Hause begeben. Derselbe war einer der fidelsten und flottesten Burschen im ganzen Ort Die Mädel waren ihm auch alle gut, und jede liebte es, wenn der schmucke junge Mann ihr den Arm zum Tanze reichte. Bis spät in der Nacht währte das tolle Treiben, es wurde wacker gezecht. Der Tag graute schon, als sich der Bursche mit schwerem Kopfe vom Tanzboden schlich, um nach der Mühle und seiner Arbeit zu gehen. Glücklich langte der Müllerbursche zur Mühle, öffnete die Thüre, betrat den noch dunklen Gang, kam aber, wahrscheinlich in Folge des genossenen Weines, einem Rav Der Mühle zu nahe. — Ein Schrei und lebend in Fetzen zerrissen, hingen die Korpertheile deS Burschen im Mühlwerk. Die Theilnahme um diesen braven Menschen ist allgemein. Königsberg. Einem hiesigen Rentner widerfuhr vor kurzer Zeit eine sehr unangenehme Ueberraschung. Seine Ehefrau holte nämlich aus gutem Verwahrsam ein Päckchen hervor und machte dasselbe ihrem Gemahl mit den Worten zum Präsent: „Sich, das habe ich in fünf Jahren haushälterisch erspart, nimm es jetzt und verwende es für deine Gesundheit " Gerührt öffnet er die Umhüllung und findet — 280 Thlr. in Zwanzigthalernoten Der verstorbenen Königsberger Privatbank. Die Aermste hatte nie Zeitungen gelesen, hatte nie mit ihrem Manne über die Privatbank gesprochen und war daher wie vom Blitz getroffen, als sie erfuhr, daß die noch ausstehenden Noten bereits längst ungültig geworden sind. — (Eine Krach-Anccdote) — nicht neu, aber gut — erzählt man sich im Geburtslande des Krachs. Bei einem Provinzkaufmann, der zahlungsunfähig wurde, hatte ein Pcster College 2000 fl. zu fordern. Es kam ein Ausgleich zu Stande, wonach obige Summe in vier Raten bezahlt werden sollte. Schon die erste Rate wurde nicht eingehalten; auf einen Mahnbrief des Pestcr Kaufmanns antwortete nun Der Provinzler: „Ich habe nie auch nur einen Augenblick an die Möglichkeit geglaubt, auf Deine Forderung auch nur einen Kreuzer zurückzahlen zu können, aber ich wußte, daß Dir der Verlust von 2000 ft. sehr empfindlich sei und dachte, es werde Dir leichter fallen, das Geld in vier Raten zu verlieren." ganzen Rechten, und man erwarte, daß die unentschlossenen Conservativen sich derselben anschließen werden. Paris, 1. November. Broglie hat im heutigen Ministerrath den Entwurf der Botschaft Mac Mahon's vorgetragen; derselbe wurde im Allgemeinen gebilligt. Alle Militär-Commandanten haben Befehl erhalten, auf's Entschlossenste zu handeln, falls die Ruhe gestöit werden sollte In republikanischen Kreisen herrscht deshalb der Glaube, daß Unruhen hervorgerufen werden sollen, um den Royalisten neues Ansehen zu verleihen. — Der Plan, Mac Mahon zum Dictator zu machen, soll auf Widerstand bei den Orleanisten stoßen, welche den Herzog von Aumale an die Spitze der Regierung stellen wollen. Paris, 2. November. Im gestrigen Ministerrathe fand die erste Lesung eines von Broglie aufgestellten Entwurfes der von Mac Mahon an die Nationalversammlung zu richtenden Botschaft statt. Der Entwurf legt die Noth- wendigkeit dar, das jetzige Provisorium ungesäumt zu consolidiren, aber der Nationalversammlung die Initiative anheimzugeben. Die Linke macht große Anstrengungen, das linke Centrum für die Wahl Grsvy's zum Präsidenten der Nationalversammlung zu gewinnen und dadurch sofort die conservatlve Majorität zu sprengen. — versichert, daß demnächst ein Bries des Grafen von Paris veröffentlicht werden soll, welcher auf der Unterwerfung unter das Familienhaupr beharrte, aber die Verschiedenheit der Anschauungen betonte. Paris, 3. November. Grövy schlägt die Kammer-Präsidentschaft aus Die Oppsition ist unentschlossen, ob sie Enthaltung üben oder die Candidatur Martel's oder Demassy's aufstellen soll. Die Minorität gegen Buffet vergrößert sich. bt ion »Cchui 'r am Neuheit hinzutritt, so ist man dadurch doppelt gefesselt. Was die Leistungen Der Damen als „o.v.v......n UI|UI| vni oqnm ot-um» — »uv man yan inn ui- Künstlerinnen betrifft, so war das Urtheil der Besucher einstimmig im Lobe derselben. Dieser noch hie und Da für nothw endig — Daß man mit Geist und Empfindung vortragen könne, beiden Solo-Piücen waren so zu sagen etwas WunDervollcs, namentlich das Violin-Solo von ohne jemals zu schnarren oder zu winseln. Frl. Pauline Jewe lieber das Dirigiren von Frau Amann-Weinlich können wir uns nur mit Wie für ihre TonbilDung das erste Princip Schönheit ist, so für ihren Vortrag dem Urtheil der „Leipzig. Jll. Ztg." einverstanden erklären, Daß Frau Amann-Weinlich eine ge- Klarheit. — Beethoven's Quartette sind uns niemals so durchsichtig und verständlich Judieit Nom, 3. November Der Minister hat beschloffen, dem Staatsrathe den Protest der Jesuiten gegen die Expropriation deö Collegiums Nomanum zur Prüfung zu unterbreiten. Spaniern Madrid, 31. Ocrober. Das spanische Geschwader kreuzt vor Cartagena. Die belagernden Truppen erhielten eine Verstärkung von angeblich 5000 Mann. Del Balso, Präsident der cartagenischen Junta, ist unter der Anklage des Verraths verhaftet worden. Galvez hat wieder den Oberbefehl übernommen. — Aus carliftischer Quelle wird gemeldet, daß Don Carlos unpäßlich in Estella weilt. Don Alfons und Dona Blanca befinden sich bei ihm. Die Bildung neuer Bataillone, sowie die Vorbereitungen zu einer Expedition nach' Arragonien, die Caballos commandiren würde, schreiten vorwärts. Die Unterhandlungen, welche indirect zwischen dem königlichen Hauptquartier und dem General Cabrera statlfinden, um diesen zu bewegen, nach Spanien zu kommen, gehen ei> em günstigen Abschluß entgegen. (?) Mehrere alte Carlisten-Generale, die den großen Carlistenkrieg mitgemacht, sind an der Grenze angekommen, um, sich unter seine Befehle zu stellen. Madrid, 1. November. Das deutsche Geschwader ist von Malaga nach Cartagena abgegangen. In Cartagena sind Demoralisation und Disci- plin-Mangel auf das §öd)flc gestiegen. Die Galeeren-Sclaven überwachen auf's Aufmerksamste die Führer der Bewegung, fürchtend, von ihnen verlassen zu werden. Franyais" versichert, volle Einheit herrsche in dersdaß ein zweites Concert stattfindet, es wird dadurch dem Publikum nochmals Gelegenheit geboten, - - • - * - ~ - einen Genuß zu haben, wie er so bald nicht wieoer zu genießen fein dürfte. Action. i Wechsel. 5% östr. F. St. E. B. 328^Amsterdam k. 8. 98’/8 Lombard. Bahn 1581/z Ludwigsh. Bexbach 1823/8 Maxbahn 128 Bayer. Ostbahn 1103/g Rhein-Nahebahn-Act. 30 Hess. Ludwigsb.-Act. 146Vg Oberhessen „ 711 /2 Prioritäten, 3°/0 östr. Stsb. Prior. 593/8 3°/0 östr s. Lombard 81 3° q Livorneser 30‘/< 5°/o Toscaner — 5°/o Elisabeth.-Prior. 881/4 do. II. Emiss. — Anlehensioose. Darmstädter fl. 50Loose 213 » n 25 n - Kurh. 40 Thlr. Loose 69 Nassau 25 fl. 46 Braunschweiger 21>/2 30 g Oldenburg. ä40Thlr. 37 «/2 4O/o bayr. Präm.-Anl. 110 ’/4 4% badische Loose 1083/t Badische fl. 35 Loose 66 l n 1887r 100 ftctg „n ted>l« bitfe ober jene Stimm-, biefeä °b-r jene« M°t,v h-rb°rtrltt unb ba8 i Zusammenspiel Aller mit der Empsindlichkeit einer Goldwage arbeitet. versteht sich, daß wir die demokratijche Gleichberechtigung der vier Spieler, von denen keiner sich unq bühr ich vordrängt oder sich demüthig verkriecht als Cardinaltugend gayen.. Am schwersten mag sie dem Primgeiger' Herrn Becker, gefallen sein, welcher (em Schu er Alard und Ernst und bedeutender Virtuose) seine Carnöre als Conccr^ pieler m't starker Hinnciaunq zum Bravourspiel begonnen hatte. Er hat es rühmlich erreicht, slchim In- | tcrcs?e des Ganzen zu verleugnen, unterzuordnen. — Trotz dieser Gleichheit liegt es in der Natur des Quartetts, daß die erste Violine und das Cello sich am meisten geltend, machen 4 ean Becker und Hilpert sind auch die bedeutendsten unter den vier Collcgen. — B eck er hat sich jüngst in einer Sonate von Rust als Solospicler von großer Technik bewahrt, In n dem di! mannichflchsten Stricharten, der schönste Triller, alle Künste des Pizzicato «. Flageo et Ba)er. 5 ,, zu Gebote stehen Hilpert's Violoncell belauscht man mit ungetrübtem Vergnügen; es ver- 8 " aißt nie seine Bedeutung , als tragender Grundpfeiler des Quartetts, verliert sich nie m jenes ewig klagende Tramoliren, das uns so manchen gewandten Cellisten gerade "n Quartett ver- kibet. Pizzieatotone von so unvergleichlicher Fülle und Reinheit, wie Hilperts haben wir noch nicht gehört. - Der beste von den vier Spielern bleibt aber doch hn in er • a Ile Bier z u s a m m e n." - Die Aufnahme des Florentiner Quartetts von Seiten des Publikums war geradezu enthusiastisch. Und Es als Lob? wird mancher Leser fragen. Wo bleibt der Tadel, ohne welchen eine ordentliche Kritik sich nicht wohl sehen lassen kann? - Auf die Gefahr hin, den Tadel auf uns selbst ^ knEen - wir haben keinen für das Becker'sche Quartett. Das Becker'sche Quartett bleibt das vollkommenste, das wir je gehört, und das letzte, dem wir entsagen möchten. Boise, unachrichten. 3. November 1873. Preuss. 4>/z0 0 Oblig. — Frankf. 4’/z0/0 Oblig. 86(4 Nass. 3l/zv,o Obi. 92 Kurhess. 4°0 „ — Gr. Hess. 5°/q Obi. — n * 4O/o n 99Vb Temperatur in Gießen, October 1873: niederste................. mittlere................. Mittel früherer Jahre ............ höchste ................. Niederschlag: an 12 Tagen........... „ im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen: . . — 0,3- R. + 8.06 „ + 7,17 „ 4- 18,0 „ 1,72 Par. Zoll. 1,89 „ „ Frankf. Bank 145' b Frankf. Vereins-Kasse 93 Darmst. Bankact. 380 Rheinische Hyp.-Bank 106 Wien Bankactien 990 Oest. Creditact. 223 (Galizien — fl T r fl e m e i n c r Anzeiger. s**eN*3 1 Gichrn- \ V*°nSW „0rt bebll"t6 bcr 1UI Vä> »» 4830) Mein Schuhwaarenlager, bestehend in Herren-, Damen, und Besondere Bekanntmachungen. Kinder-Stiefeln, Filz-Stiefeln und Filz-Pantoffeln, i» großer Auswahl, empf . ich zu den billigsten Preisen. Maniel Schniali, Qlllftorberunfl. • vormals D. Moog, Schloßgasse B. 2. 4600) Die mit unbekanntem Aufenthalte abwesendeii Kinder der verlebten Heinr < ch Mörle N Eheleute von Lich oder deren Rechtsnachfolger, darunter auch die Tochter der verlebten Louise Magnus — angeblich mit Namen Katharina Hehler — werden andurch benachrichtigt, daß der verlebte Heinrich Mörle II ein Testament hinterlassen und dessen verlebte 2. Ehefrau Marie Magdalena geb. Magnus zu Gunsten ihres Sohnes HermannPhilipp Mörle einen Schenk- und Verpflegungs- Vertrag errichtet hat und die anwesenden Kinder und Erben den Immobilien-Nachlaß als Hofraithe am Kirchenplatz und Grabgarten in den Neuwiescn, erstere um 1150 flau die Stadt Lich und letzteren um 64 fl. an Heinrich Eise III Eheleute in Lich verkauft haben, und werden aufgefordert binnen 90 Tagen — vom Erscheinen dieser Aufforderung in den öffentlichen Blättern an gerechnet — ihre Rechtszuständigkeiten entweder in Selbstperson oder durch gehörig Bevollmächtigte vor dem unterzeichneten Gerichte zu wahren, als sonst nach den Bestimmungen des Testaments u^b des Ver- pflegungs - Vertrags werde verfahren und im Uebrigen ein Eurator für sie werde bestellt und mit diesem an ihrer Stelle werde verhandelt werden Lich, den 26. September 1873. Großherzogliches Landgericht Lich- Erdmann. Aufforderung. 5080) Ansprüche jeder Art an den Nachlaß der Johannes Horni Eheleute von Muschenheim sind im Termin Dienstag den 18. November l. I., Vormittags 10 Uhr, bei dem unterze chneten Gerichte zur Anzeige zu bringen, sollen solche bei Ordnung des Nachlasses Berücksichtigung finden. Lick, 27. October 1873- Größtmögliches Landgericht Lich. Erdmann. Versteigerungen. Freitag den 7. November d. I-, des Vormittags um 10 Uhr, soll die Lieferung von 23 Hectoliter 5V2 Kilo Korn, sowie von 952 Kilo desgl- Stroh, der Schule Rödgen zustehend, öffentlich vergeben werden. Rödgen, am 3. November 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen Jnd erthal. Versteiglruug 5077) Am 14. November, Morgens 10 Uhr, wird das ehemalige Ziegelei - Gebäude zu Winnerod auf den Abbruch an den Meistbietenden öffentlich daselbst versteigert. Die näheren Bedingungen sind in Winnerod zu erfahren, auch werden solche vor Beginn der Versteigerung bekannt gemacht. Winnerod, 3. November 1873. Etwaige Reparaturen werden schnell und unentgeldlich besorgt 5035) Unterjacken und -Hosen, Flanellhemden, Tücher, !Glace-, waschlederne und Buxkin-Handschuhe, leinene Kra- i«en, ZNanschetten und Binden; Seelenwarmer, Baschliks, Capuzen, Shawls, Moiree-Schürzen rc. empfiehlt billigst ; L. Biattrein, Sonnenstraße. Giessen. Seltcrsmg 21, im Hanse des Herrn Bang. Mein sehr reichhaltiges Tuch-. Buckskin- 6 PaleloWWr halte ich zur Anfertigung von Herrenkleidern unter Garantie der modernsten Ausführung bestens empfohlen. H II. 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Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsam! Johann Maria Farina in Köln- ä 3860) So eben ist erschienen die 33. Aufl. des weltbekannten, lehrreichen [ Buchs Der persönliche Schutz von Laurentius In Umschlag versiegelt. Tausend fach bewährteHilfe und Heilung (20jährige Erfahrung!) von ÄcAiräcÄe- zuständen des männl. Geschlechts,' Nervenleiden rc., den Folgen beim» ! licher Gewohnheiten und anderer i Exccffe. — Durch jede Buchhandlung, in Frankfurt a. M. von der qJäger' scheu Buchhandlung, so, ie 8 von dem Verfasser, Hohestraße, | Leipzig, zu beziehen. Preis 2 fl. 24 fr. Vor den Nachahmungen und Auszügen meines Buchs, — kleinen Sude 1 s ch r i f t e.n, die unter den Titeln i Jugendfreund, Selbsterhaltung unb. ähnlichen (— denen man schon an [ ihrem Aeußeren ansieht, daß nichts ' zu ihnen ist —) in den Zeitungen j marktschreierisch angekündigt werden, — ! wird wohlmeinend gewarnt. Daher I achte man darauf, die echte Ausgabe, die i Original-AuSgabe von Laurentius j zu bekommen, welche einen Octav-Band ! von 232 Seiten mit 60 analom. Abbildungen 9 in Stahlstich bildet u. mit dem Namens^ । i stempel des Verfassers versiegelt ist. I Nota bene. — Von meinem Buche •] I liegeU-bereits 4 Uebersetzungen in fr em- j 8 den Sprachen vor (der dänischen, H 8 schwedischen, russischen und 8 | itttlienifchen), welche gleichfalls duich 3 g den Buchhandel zu beziehen sind. L. | Feinste Gothaer Cervelatwurst, , , Trüffelwnrst, ] r , Zungenwurst, im Ganzen und im Äuoswnitl, empfehlen I. A. Busch (Söhne. 5082) Schönes Grofi-Gerauer üwciß- kraut ist in der Caferne zu haben 4943) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Wolkengasse Lit. C- Nr. 88 4791) Ein freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen. C- 225, zwei Treppen hoch. Schuhe und Stiefel nach Maaß. l 4535) Salon mit Cabinet, 5056) Um den vielseitig gestellten Anforderungen zu entsprechen, nehme mpbltrfc Aimmev ZU ich jetzt auch Bestellungen in Schuhen und Stiefeln nach Maaß an, Vermiethen in Wenzels wodurch ich dem geehrten Publikum Gelegenheit biete, jedem Wunsche bezüglich Garten. der inner- und äußerlichen Ausstattung zu entsprechen. Gewistenhafte Bedienung versprechend, empfehle ich dieses neue Unternehmen, sowie mein reichhaltiges Schuh- und Stiefellager, ange- legentlichst. A. Doeter am Kirchenplatz. 4981) Eine freundliche Mansardenwohnung in der Alicenstraße ist zu vermiethen. Näheres bet Friseur Conrad, Kaplansgasse. 5071) Möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Neue Baue 85. ________ ' Th. Wode. 5021) Ein möblirtes Zimmer zu ver- mkethen bei C- Brück (Kreuz.) 4566) Zu vermiethen ein geräumiger Laden in Lit. B- 21. Lachsforellen und Bückinge zum Roheffen empfehlen I. A Busch Söhne. Pfandbriefe verkauft Treber (5033) Th. Lotz Wittwe. der Rheinischen Hi)pntheken-B«nk in Mannheim. Mündelgeldern geeignet. zu 9674 von der Bank und Inhaber geschieht gebührenfrei Rheinische Hypctlieken-Bank (4657) empfiehlt Emil Fischbach. Wodezeitung. co 03 a (5054) G. Chr. Spruck. _ Von dem Unterzeichneten wird die Bearbeitung eines Adrrß- und 4919) ?i- Provinzial-Haupt- und Universitätsstadt Gießen mit flulm beabsichtigt. Indem ich hoffe, damit einem recht fühlbaren Bedürfnisse abru- hnl ton « iX k - —: i k .■ . cx> • l. • < - i ... 11 ____u u ? kXk2 •ZJ1'™?1 .^em recyr snytvaren ^eoursmfie abzu- Eisen- und Colonialwaaren-tz yelskn, verbinde ich damit die Bitte, mich bei dem Unternehmen durch gefällige günstigen Bedingungen gesucht. A. Rühl. Zur gesi. Beachtung! 5063) B. K Redaktion, Druck undMerlag^der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. d C) 4204) Harlemer Blumenzwiebeln, als: Hyazinthen, Tulpen, Taretten,CrocuS, Narctffen in den schämten Farben empfiehlt Carl Deines, Schulstraße. ^oaiivwnrm entfernt binnen 3 bis 4 Stunden vollständig schmerz - und gefahrlos; ebenso sicher beseitigt auch Bleichsucht und Flechten und zwar brieflich Voigt, Arzt zu Crov- penftcdt (Preußen).(461Q) mit guten Vorkenntnissen in ein lebhaftes Eisen- und Colonialwaaren-Geschäft bei Äuskunftsertheilung gütigst unterstützen zu wollen. Gießen den 3. Nov. 1873. Offerten sub Chiffre 132 bes. die Annoncen - General - Agentur von Rudolph Masse, B. Heidingsfelder, in Gießen. Als Extra - Zugabe enthält die Victoria ohne Preiserhöhung jährlich 24 colorirte Modekupfer, welche ihr einen Vorzug verleihen, den kein anderes Blatt bei gleichem Preise darbietet. 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Qr ■ k507?L $n ber 9lnnoncc Nr. 5017 des hiesigen Anzeigers hat Herr Friedrich Nuger sich angemaßt, vormals Röber zu zeichnen und damit angedeutet, daß das Geschäft Georg Röber auf ihn übergegangen sei. Da dieses nun durchaus nicht der Fall, sondern das (widiitmc- K Spielwaanngeschäfl etc. in schönster Auswahl nacf) wie vor fortbetreibe, so sehe mich veranlaßt, ein verehrliches Publikum darauf anfmerksam zu machen, daß Herrn Friedrich Rüger wegen Führuna einer falschen Firma und des mir daraus entstehenden Schadens verantwortlich Gießen, den 3. November 1873. eorg Köber, Kreuz 111. 4960) Ein anständiges Mädchen, welches in weiblichen Arbeiten erfahren und - -----y - mit Kindern umgehen kann, wiid gesucht. jLer Unterzeichnete, Graveur, früher in Berlin, jetzt in Gießen sein ”on wem? bei der Exped. zu erfragen. Geschäft betreibend, bittet ein geehrtes Publikum, ihn mit Gravirungen jeder;fiÖ? SScfceil Baudlvurni Art gütigst beauftragen zu wollen. A. Conrad, Graveur, - «ailVWUrm C506°)____________________________________Neuenweg B. 134. 4993) Eine Ponyequipage, bestehend aus 1 Pony (Fuchsstuie) nebst neuem Geschirr und Korbwagen, ist wegen Abreise billig abzugebcn. Wo's sagt die Exped. d. Bl. 157 lüKtitr. Acker am Nahrungsberg, 27 „ Acker daselbst, sind auf 6 Jahre zu verpachten. Gießen. Noch Ilie dagewese» Gießen. 5061) Das so rühmlichst beliebte DAL ' Lölner Hännrschen- Theater roirb Hierselbst im Saale der Restauration Bramm, Neustadt, einen Uklus von komischen Vorstellungen eröffnen. Dienstag den 4. November: 3^* Eröffniiiigs-Vorstelluiiff. Kölner Local-W.tze, Faxen, Verse, Possen und Lieder werden im platten Colner Dialekt vorgetragen. V Platz 18 fr. II. Platz 12 fr. T ä g l i ch Vorstellung. r . . Kassen-Oeffnung 6‘/3 Uhr. Anfang 7»/2 Uhr. ladet ergebenst em Carle Klemertz aus Köln. 4881) Ein großes Zimmer ohne Möbel ist Neustadt 97, im Nebenhaus, zu ver- miethcn. 4680) In Lit. A. 161 sind möblirte Zimmer zu vermiethen. 4106) Ein Familienlogis zu vermiethen. Lit. D. 54, Neustadt. 4959) Im Darmstädter Haus ist ein Familien-Logis zu vermiethen und vom 1 1. Januar 1874 an zu beziehen. fachen Haus - Anzuge nicht geringere Aufmerksamkeit widmete, als der elegantesten Gesellschafts-Toilette.' Mit Hülfe der correcten Schnittmuster der Victoria und ihrer durch leicht verständlichen Text erläuterten Illustrationen ist die Selbstanfertigung von Toiletten und Wäsche-Gegenständen rc. auch ungeübteren Händen leicht möglich. Dasselbe gilt auch von der reichen Auswahl von Handarbeiten. "ZmmiethMgen. 5083) Ein Zimmercken zu vermiethen bei Schneider Frei, Lindenvsah 5072) Eme Familienwobnung, 6 Zimmer mit Zubehör, ist Neue Bäue 85 zu ver- mietben. Th. Wode. Futtererbsen sind zu haben bei M. Engel, (5073) Kreuz. Das gut assortirte Garnlager der llnterzeichneten empfiehlt als ganz besonders billig eine Parthir 4-, 5r- uud Odrähtige naturettfarbtge Strickwolle per Zoll-Pfund fl. 2. I. A. Busch Söhn e. 5068) Am 26. vor. Monats ist ein gestickter dreieckiger Gurt verloren worden. : Abzugeben gegen Belohnung bei Professor Eckhard. 5078) Ein tüchtiger zuveiläffiger Schweitzer gegen sehr guten Lohn zu dingen ge- »ucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts, Gesucht gegen hohen Lohn ein tüchtiger Pferdeknecht. Fabrikant L ö b e r, (5074)________________Neuenwegerthor. 5066) Ich bringe hiermit in gefl. Erinnerung' daß ich alle Sorten Möbel, sowie Bettwerk rc zu den höchsten Preisen ankaufe. _______ Heinemann Hermann. 5064) Das seither von ft/au Koch bewohnte Logis ist anderweitig zu vermie- hen und am 1. December zu beziehen Th. Rautenstrauch _______a. d. Schoor. Marinirte Häringe (4974) empfiehlt Emil Fischbach. Am Mittwoch den 5. d. Mts. Nachmittags 4 Uhr soll auf dem Zimmerplatze der Lahnhütte eine Partie Holzspäne meistbietend verkauft werden. Actien-Gesellschaft Lahnhütte I- A. 5062) Keller, Platzmeister. 5067) Zwei neue Hauskhüren mit Schloß, ein Glasfchrank, ein Krämerschrank, sowie iUe andere Sorten Möbel sind zu haben bei Heinemann Hermann 5065) Ein fehlerfreies Pferd (Schimmelstute) ist zu vei kaufen bei . Theodor Lotz Wittwe. 5069) Eine Schooßhündin und 2 Junge zu ve> kaufen. Neustadt D. 86, 2. Stock t Victoria 4126) Ein Logis von 4LZimmern nebst Zubehör ist zu vermiethen. R. Oppenheimer Sohn. 5045) Möblirte Zimmer zu vermiethen. Neuenweg B. 194. 5055) Möblirte Zimmer zu vermiethen. Neustadt D- 57. 5023) Lit. E. 2, Eck der Alicenstraße, 2. Stock, sind möblirte Zimmer zu haben- 4985) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen. Neuenweg B. Nr. 117. Bamberg, Zweifelten, Bfünellen, Kirschen (5048) empfiehlt Emil Fischbach. Ungarische Faßdanbcn empfiehlt die Holzhandlung (4986) S- Katzenstein. Extrafeines Birnengel^e (5049) empfiehlt Emil Fischbach. 4958) Falzziegel sind zu verkaufen, per Slück 1 fr. im Darmstädter Haus. Rollaal, Rus«. Sardinen, Caviar (4955) empfiehlt Emil Fischbach. Nordische Hobclbretter mit Feder und Nute, 1" und 1*// stark, fertig zum Legen, empfiehlt die Holzhandlung (4987)_______________S- Katzenstein. 5047) Jtal. Maronen r!l Vckztrl xost WW 1 f Aus Blatter briii gierung mn Dazu »»iß t von montanen b werden abst Bischofs Nei flUtylfr)*. Dar« zweite Ramm Psannstieht, schnltignngs Es ko zur Verlesnin werden beanl bahn Stockhi projectirte B Interessen d die Sache vc über Erhöhni jum Berichte Anträge bei habe. Rkgi> znjammeichä! Abg. Stube mußte, wn 9?mniiieratu Stufte in j Helben M fischen dem Pnnfies der bei dem Au! Ausstellung' bes Ltaatsa ^rhältniffes Sandmann bec n , Die K Wniaim bt JW zu tem autra. fei, en” > ""'Öfen It ” 8e6,l"a aber v füglich bt, M''g leicht ®le Staub,§ ""«"ielnen £'0e" ®w 2°°"digke, Nt werde fe» >p«ch Äfi te»!