Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen Freitag den 4. Juli Rr. 153 Ä haben, wollen arm anii. ;berg. °» ®Ä» »« l*"‘“ c. IV. VI. Lich, am 23. Mai 1873. Im Auftrag: Förster, Orgelhauer. DkrtL »tertchLhri- 1 fi. 12 k. «tt Bringerlöhv- D»rch dl« Post Srzvg« »iertsliShrtg r fl. 29 fc. Tur Maschinen- re und Zeichner, len. Spinne* nts. - Schule undig ausgetatlelen ile für Str aale dient zur Vorauf spec. Wunsch Beginn des neuen en und durch ihnicum. uhner. 13. und Montag iten de, Gießener nrldung nochmals des geeites für Quartiert reservat q Aütttein unter r Lo^and. I ist dabei trotz ihrer I Am 15- Juli, Abends 8—10 Uhr, Vorberathung des Ausschusses mit ' dem Local-Comitd in einem noch näher zu bestimmenden Local. Das ^ Nähere ^ist ü? dem untenstehenden Programm des Localcomiw s HL Die Verhandlungen, von 10 Uhr an beginnend: a. Einleitende Berichterstattungen des Vorsitzenden; Erscheint täglich, mit Bxs> nähme Sonntags. Trpedttion: Lanz leisere, ßit B. Nr. 1. : ’n- °Mer Hin- und iunden in's Leben n wird. 6m.; vndSUHr Nachm. * und von Fuldi L Juli I. 3. an freiDtbition. „kupfern »«.»£ “(lern die Bedürfnis« , Forderungen der " verdankt die । ?oo Schnittmuster en Mswihl wegen „„geileren 8* . „.Wertige"- *•£ . b.-rte Lehm«^® ice jass*** yonl^i , 15 Neicksaesekblattes, ausaeaeben den 19. Juni 1873, enthälti S»)2 WM,. dl. Sn.»«.«'« ... *4» M I" W* ’ .«*»J-,m«- Gtcßen, den 2. JuU lo/d. M Röder. _______ ________________ $ Alle Mitglieder des engeren Vereins, wie des weiteren von Hessen^ Kur- bessen und Nassau, insbesondere auch alle Freunde der Bienenzucht ^d Gönner, des Vereins laden wir hierdurch freundlichst zu recht zahlreichem Besuche der. Versammlung ein. c . - Gießen, den 14. Mai 1873. Zur den Vorstand bei Oberhessischen Bienenzüchter - Vereins. Deichert, Präsident. Lthrcr-Lonsrrenfi An die Lchrcr des Cvuftrcnzbczirks Groß-Linden. @tc6.$|,lbt„, «MM. A°,»d°,s 0. ». »M ww* WN» W-tz-nb-n. S--de>>t-ich, » f«. b» 10. Süll ,M-, -ch> T-g- fräl« D»,bn, IV 1« »°'«-ii«i» fl««' ' Strack, Vorsitzender. Die Großherzoglichen Bürgermeister der genannten Orte werden ersncht. den betreffenden Lehrer» den Inhalt mitzntheilen.-- 53 Schlch'der Ausstellung und des Honigmarkts präciS 5 Uhr; Abends wieder gesellige Vereinigung an einem noch naher zu bestuumcudcn Orte 61 Kür die mit der Wanderversammlung verbundene Verloosuug von lebenden 6) Kenenvo ern md B enenstöckei,. Bienengeräthschaften nnd Producteu sind voö - 12 fr. das Stück, bei sämmtlichen Sc-tiouSvorsteheru und Mitgliedern des Localcomits's, vornehmlich in der Apotheke bei Herrn Weber zu haben. -nde durch c,>Tatytibeube, us 9—12 0) j i 1!6r.12’ «4 tdenhy^ rcWen -och.) ttnftm&bdjen wird ,n wm? sagt bk Wahl der Commission für die Prämiirung, Verloosuug und znm Ankauf der zu verloosenden Gegenstände; d. Specielle Gegenstände der Discussion: ll Vortrag des Herrn Prof. Dr. Hoffmann von Gießen »ber ,,Vo^ j richtungen in den Bluthen zum Schutze des Pollens gegen Verderb 2) Welche praktischen Ersolge hat man bisher durch die Einführung der Haidbiene erzielt im Vergleich zu anderen unportlrten Bwnen- racen (Kramer und Italiener)? Referent Herr Lehrer Rau von U. = VOB«ÄS —U r:"m. II. ... M-iDr ..... Vicepräsident des laudwirthschaftlichen Vereins von Oberhetzen, Helm, Ge- meinderathsmitglied; Jhring. Bürgermeister; Junker, Pfarrv.car; Junker, ärofqärtner; Köhler, G-meinderathsmitglied; Kratz, Kammerrath; Rehe, 'Gemeinderathsmitglied; Schön, Bauanfseher; Volp, Gememderathsmitglred; Weber jun., Apotheker; Wimmenauer, Oberförster; Winheim, Stifts- rechner; Z i in m e r, Gemeinderathsmitglied; Zim nie r, Beigeordneter. Bezugnehmend auf obiges Hauptprogramm laden dieselben zu recht zahlreicher Betheiligung an der angekündigten Wanderversammlung ein , unter der Versicherung, daß die Stadt Lich Alles ansbieten werd, was m ihren Kräften steht, um ihrem Gästcu den Versammlungslag so angenehm als möglich zu mache», und bringe» zu diesem Behufe noch Folgeudes zur allgemeinen Kenutniß: 1) Die Wandcrversammlung nebst Ansstellung nnd Honigmarkt wird un Alba ch'scheü Garten abgehalten werden. Alle Gegenstände für die Ans- stellnna und den Honigmarkt sind unter der Adresse des Herrn ^.rgel- bauer Förster franco anfzugeben. Dieselben müssen mit einer Etiquette versehen sein, welche den Namen des betreffenden Herrn Ansstellers nnd die Preisangabe enthält. , , aTTa 2) Freie,! Zutritt zu der Ausstellnug und den Verhandlungen haben alle Mitglieder des Vereins, jedoch nur gegen Vorzeigung ihrer Aufnahmekarte, unter gleicher Voraussetzung die Mitglieder der mitverbundenen vereine Stärkenburg, Rheinhessen, Kurhessen und Nassau. Alle Uebrigen bezahlen ein Eintrittsgeld von 18 kr. und erhalten am Eingänge eine Legitimationskarte. Des Honigmarkts wegen ist der Eintritt von 4 Uhr .lach- g, An^Vorabend? dm 15. Juli, von 8—10 Uhr, Empfang der Gäste von J Seiten des Localcomits's, gesellige Vereiiugung im Gasthaus ,zum Ein- horn" und Vorberathung des Localcomit^ s nut dem Ausschüsse des 4I stssäs -1« 3..I.«***.-? jj, einfaches Mittagsmahl in dem Gasthaus „zum Emhorn statt, das deck zu 1 fl. 12 kr., incl. 1 Schoppen Wem. Diejenigen, welche an demselben Theil zu nehmen beabsichtigen, werden gebeten, gleich bei ihrer Anmeldung ihre Namen in eine aufgelegte Tafelliste einzeichnen Protzram m für die XII. Wanderverfammlung des Oberhessischen Bienenzüchter-Vereins zu Lich, am 16. Juli 18 73. Auf Ansuchen des engeren Vorstandes sind Seitens der Stadt Lich mit dem unterzeichneten folgende Herren zu einem Localcomito zusammengetreten, — _n.tr*»60- 3) Beiwiheiluug der i» neuerer Zeit so vielfach gemachten Versuche, Leu 1 Honigertrag zu steigern. Rest Herr Pfarrer B a t st von Ulfa. 4) Errichtnng einer Niederlage für Bienenwohnungen und Bienenzucht geräthschaften- Wahl des nächsten Versammlungsortes. Statutenmäßige Wahl, resp. Ergänzung des Vorstandes. Preiswürdigc Thiere werden prämiirt und findet die Verkündigung der Vrämien nach aufgehobener Mittagstafel statt. VII s„r Verloosuug kommen Stöcke mit und ohne Bienen , gute Bienen- ' schriften und Bienenzuchtgeräthschaften u. s. w'i "elche möglichst von den ausgestellten Gegenständen angekau t werden sollen. Loose a 12 kr. si d bei dem Localcomitö und sämmtlichen Ausschußmitgliedern zu habe». Die Verlooiuna erfolgt nach der Preisvertheilung. ... VIII. Es soll auch sür diesmal mit der Wandcrversammluug em Honigmar verbunden werde», welcher von 4 Uhr ani eröft»et wird, u»d cs werden deshalb alle Veremsmitglieder gebeten, dense ben recht reichlich zu beschicken , besonders mit Scheibenhonig, geseimtem Honig in Glasern und IX. KmSlf"S.?,8";-l..f*«fl«*« Dcuifdjianö. Eben dieses Volk wird jetzt zum Sohu seines Auserkorenen zurückkehren. Ein Putsch, oder eine militärische Gewaltthnt hilft nichts, darin hat Eugenie ganz Recht. Rur ein Plebiscit ist nöthig. Vielleicht muß noch einige Zeit vergehen, ehe der Erfolg von so kolossaler Dimension gesichert ist, wie am 8. Mai 1870. Aber das Gebräu des Hexenkessels, aus dem der dritte Kaiser hervorgeht, scheint bald fertig. Die nöthigen Ingredienzien sind gründlicher Clericalismus — Eugenie steht dafür ein, Luln ist nicht als Voltairianer erzogen wie die Orleans, dann der napoleonische Militarismus, dem der fromme Heinrich V. nichts an die Seite setzen kann, der zwar durch Sedan einen Schatten erlitten hat, aber in der Armee doch eine unverwüstliche Tradition erhält und, was die Revanche-Politik betrifft, edler Wetteifer mit den concur- rirenden Dynastien. Alle Chancen sind für die Napoleons. Diese vereinigen alles das, was die Anderen nur stückweise haben; sie gebieten insbesondere über das Plesbiscit. Die Regierung des Marschalls Mac Mahon. Was bedeutet die Negierung des Marschalls Mac Mahon? Sie besteht jetzt kaum anderthalb Monat, aber täglich wird es deutlicher, daß, wenn sie auch aus der Coalition der monarchischen Parteien hervorgegangen ist, die Chancen für den schließlichen Triumph der bonapartistischen Sache gar nicht mehr zweifelhaft sind Die Kaiserin Eugenie soll kürzlich in Arenenberg den Ausspruch gethan haben, sie erwarte die Thrcneinsetzung ihres Sohnes weder von einer militärischen Gewaltthat, noch von einem Putsch, sondern von einem i friedlichen Plebiscit. Darin hat die Exkaiserin gewiß Recht. Das Plebiscit ist etwas ächt Napoleonisches. Entsprungen dem zweiten! Empire, wird es auch das Empire aus seinem Schooße gebären. Am 8. Mai 1870 war das gesammte französische Volk zum dritten Male unter Napoleon III. in die Comitien berufen worden, um mit Ja und Nein abzustimmen über Kai- serthum und Republik. Wenn auch der formelle Vorwand des Plebiscits lediglich die Erzielung einer nationalen Willenskundgebung: ob constitutionelles oder ob absolutes Kaiserthum, gewesen war, so hatten doch die Gegner des Bona- ■ partismus gar bald die Frage: ob Republik oder Monarchie daraus gemacht und die Mehrheit des Landes verstand sehr wohl, daß ihr Votum darüber mindestens entscheidend sein würde, ob Beibehaltung der bestehenden Negierungsform mit parlamentarischen Ergänzungen, ob Revolution, oder besser, ob das Bestehende and) fürderhin maßgebend oder ob das große und viel gefürchtete Unbekannte über Frankreich hereinbrechen solle. Mehr denn sieben und eine halbe Million Stimmen sprachen sich für constitutionelles Kaiserthum, für die monarchische Staatsform, für das Bestehende aus, während nahezu ein und eine halbe Million Nein - für die Republik, für eine Umwälzung irgend welcher Art, für das — Unbekannte — der Zukunft gedeutet werden könnten. Ein solcher mit kaltem Blute begangener Act der französischen Nation sollte für alle Ewigkeit ungiltig gemacht worden sein durch die nach dem Tage von Sedan auf längere Zeit eingetretene Fieberhitze derselben Nation? Nein, so groß der Contrast innerhalb desselben Jahres zwischen dem 8. Mai 1870 und dem Tage von Sedan, so leicht wird sich der Uebergang von der franko fischen Republik zum dritten Empire vollziehen. Ein Kaiserthum für ein Plebiscit, kann Lulu nächstens ausrufen, sicher, daß seine Nation von einem Extrem zum andern taumeln wird, wie sie es bisher gethan. Was sind denn das für Leute, diese Franzosen? Ende 1848 wählen sie mit erdrückender Stimmenmehrheit an der Stelle des bewährten Cavaignac zu ihrem Präsidenten und Hüter ihrer jungen, erst vor wenig Monden durch ihre Constituante mit dem Siegel des Volkswillens verbrieften Republik Louis Nopoleon — einen Menschen, von dem man bis dahin nur durch einige tolle, alberne Abenteuer wußte, aus einem Geschlechte, das schon einmal der französischen Republik ein Ende gemacht, die alte erbmonarchische Krone dann an sich gerissen mit), um diese zu behaupten, das Land in endlosen Kriegen und an den Rand' des Verderbens gebracht. Der Neffe beeilt stä) denn auch, die Wege des Oheims aufzusuchen; schon nach drei Jahren stürzt er die ihm vertraute Nepu blik durch ächtlichen Gewaltstreich, und macht fick) zum Consul mit dictatorischer Macht, ein leeres Schattenbild von gesetzgebendem Körper als Volkshaus neben sich. Das Volk bestätigt das durch seine Abstimmung — wieder mit erdrückender Stimmenmehrheit. Die Zustimmung ist auck) nicht etwa das Werk der ersten Ueber- raschung : denn nach Jahresfrist macht sich der Consul zum Kaiser und erblichen Herrn des Landes, und das Volk bestätigt abermals — immer mit erdrückender Stimmenmehrheit. Wohl zehn Jahre lang halten kriegerische Erfolge das alte bonapartistische Lügengewebe der Verbindung kaiserlicher Hoheit mit dem allgemeinen gleichen directen Volksstimmrecht. Dann, als die Schlachteusiege schien, enthüllt sich, wie nichtig und morsch der Bau ist. Der Spieler auf dem Thron will einlenken; er verändert das Grundgesetz, aber mit Klauseln, die doch nichts Gesundes in Aussicht stellen — vor Allem, um in dem veränderten Grundgesetz sich mit seinem Prinzen noch einmal als Frankreichs erblichen Kaiser anerkennen zu lassen. Das Volk versammelt sich aus's Neue in seinen Comitien, um den Ausspruch des Volkswillens zu thun, und huldigt und genehmigt — auch diesmal mit ungeheurer Mehrheit — am 8. Mai 1870. Nicht vier Monate waren verflossen, als die Tage von Sedan gekommen, in Paris Napoleon für abgesetzt erklärt und die Republik ausgerufen ist. Durch ganz Frankreich macht die Republik wieder die Runde; die vom Volke gewählte Nationalversammlung bricht in Bordeaux über Napoleon noch förmlich den Stab. „Bevor die Slaatsregierung auf den Antrag eingehe, der von den Herren Edinger und Genossen gestellt worden, müsse sic nothwendig eine Enquete anstellen und die Vertreter der städtischen Gemeinden, welche zur Erhebung von Octroi berechtigt seien, mit ihren Wünschen und Anträgen hören. Wenn auch theoretisch die Aufhebung des Octrois sich rechtfertigen lasse, so unterliege dieselbe dock) erheblichen practischen Bedenken, und es könne zur Zeit ohne empfindliche Schädigung der Commu» aliuteressen eine solche radicale Maßregel nicht durchgeführt werden. Sein Antrag bezwecke, den bestehenden Zustand bis auf Weiteres zu conserviren uud nur zu verhindern, daß in Städten, in denen gegenwärtig das Octroi nock) nicht bestehe, dasselbe neu eingeführt, daß es auf andere Gegenstände ausgedehnt und in höheren Beträgen erhoben werde, als zur Zeit geschehe. Diesen Sinn allein habe sein Antrag, welcher folgeweise die Frage, ob die gänzliche Aufhebung des städtischen Octrois räthlich oder nothwendig sei in keiner Weise präjudicire." Die Großh. Staatsregierung erklärte hierauf, daß sie den Antrag auf Aufhebung des Octrois in Erwägung nehmen werde, daß sie sich aber der Annahme des Anträge des Abgeordneten Buff widersetzen müsse, da derselbe nicht in unmittelbarer Verbindung mit dem Art. 88 der Städte-Ordnung stehe; sie finde aber nichts darin zu erinnern, wenn die Stände eine Resolution im vorgeschlagenen Sinne anuehrnen, da auck) auf Seiten der Regierung nicht die Absicht bestehe, eine weitere Ausdehnung des Rechts zur Erhebung des Octrois eintreten zu lassen. Die Discussion, welche sich an den Antrag Buff's schloß, war eine ziemlich erregte. Bis aus den Abgeordneten Dumont, der in speciell Mainzer Interesse sich für die Beibehaltung des Octrois aussprach, erkannten sämmtliche Redner — Edinger, Goldmann, Metz, Dernburg u. a. — an, daß das Octroi über kurz oder lang fallen müsse; — man war jedoch zumTheil der Meinung, daß, bevor man sich nach der einen oder der andern Richtung entscheide, vorerst statistische Erhebungen eintreten müßten, damit die Stände in der Lage seien, den Einfluß, den die Aufhebung des Octrois und selbst die Conservirung des jetzigen Zustandes auf die Finanzlage der betreffenden Städte äußere, klar zu erkennen. — Der erwähnte Z.-satzantrag wurde schließlick) durch die Majorität der Kammer verworfen. Bei Eröffnung der heutigen Sitzung richteten die Abgeordneten Buff und Oncken eine Interpellation an die Staatsregierung des Inhalts: „ob die bereits auf verschiedenen Landtagen angeregte und von der Regierung wiederholt zugesagte Vorlage wegen Einführung einer Berg-Ordnung für das Großherzogthnm in der Kürze erfolgen könne oder welche Hindernisse einer Vorlage entgegenständen." Buff begründete diese Interpellation näher: „der Wunsch auf gesetzliche Regelung des Bergwesens im Großherzogthum sei fast so alt wie die Verfassung. Erst in den 50er Jahren sei man aber der Sache näher getreten und habe eine Commission zur Ausarbeitung einer Bergordnung niedergesetzt, die resultatlos auseinandergegangen sei. Seit 1857 sei auf jedem Landtag der Antrag auf Erlaß eines solchen Gesetzes wiedergekehrt, in t>en letzten Jahren habe namentlich der Abgeordnete K rast sich der Sache angenommen und das weitere Ersuchen an die Regierung gerichtet, die neue preußische Bergordnung der hessischen zu Grunde zu legen. Er, Redner, könne fick) diesem Anträge nur anschließen; er verkenne zwar nicht, die Schwierigkeiten, welche der gesetzlichen Regelung des Bergbaues in Hessen nach preußischem Master entgegenständen; einmal hätten die Standesherren ein gesetzliches persönliches Privilegium auf Betreibung des Bergbaues innerhalb ihrer Standesherrschaften, sodann komme der Stand ter hessischen Gesetzgebung über das Expropriationsrecht in Betracht und endlich sei unser Grnndbuchswesen und unser Pfandrecht grundsätzlich von dem preußischen verschieden. Allein er erinnere an das ehemalige hessische Hinterland, in welchem kurz nach dem Anfall an Preußen das preußische Bergrecht mit wenigen Uebergangsbestimmungen eingeführt worden sei, dasselbe habe sich vortrefflich bewährt, und der Bergbau in Folge dessen einen ungeahnten Aufschwung genommen Was dort möglich gewesen sei, sei dock) wohl and) bei uns möglich. Seines Wissens würden bedeutende Capitalien in der Provinz Oberhessen im Bergbau angelegt werden, wenn erst einmal Rechtssicherheit geschaffen sei und sie, die Interpellanten, richteten daher an die Regierung das dringende Ersuchen, sobald als irgend möglich den Ständen den Entwurf einer Bergordnung nach preußischem Vorbilde zur Verabschiedung vorzulegen." Die Großh. Staatsregiernng beantwortete die Interpellation sofort dahin: „Vor einigen Monaten hätten die Interessenten aus der Provinz Oberhessen sich an das Ministerium mit der Bitte um Einführung der preußischen Bergordnung gewendet. Die Regierung betreibe die Angelegenheit mit Eifer und es stehe in Kurzem eine bezügliche Vorlage an die Stände in Aussicht." Berlin, 2. Juli. Die „Prov.-Corresp." bespricht den Ausfall der Wahlen in Elsaß-Lothringen und schreibt: Die Niederlage, welche die französische Agitationspartei im allergrößten Theile der ländlichen Wahlbezirke erfahren hat, ist sehr überraschend. Je weiter von den großen Städten entfernt, desto sachlicher imO verständlicher war die Ausführung der Wahlen. Dieses Resultat ist um so höher anzuschlagen, als die ultramontane mit der französischen Partei verbanden war und die Geistlichkeit für Wahlenthaltung agitirte. Der Ausfall der Wahlen ist unter solchen Umständen hauptsächlich ein Zeugniß für den gesunden praktischen Sinn des elsaß-lothringischen Volkes. Die Regierung fasse die Wahlen nicht als einen Sieg des Deurschthnms und der deutschfreundlichen Gesinnungen auf, dazu fei es zu früh, wohl aber als Befestigung einer selbstständig elsaß-lothringischen Gesinnung, welche auf dem Boden der Thatsachen die Interessen des Landes wahrnehme, somit zugleid) als Abwendung von den französischen Wühlereien, welche Elsaß-Lothringen fortdauernd in die politischen Wirren und Gefahren Frankreichs hineinzuziehen bestrebt seien. Für jetzt könne man fid) freudig daran genügen lassen, daß die elsaß - lothringische * Darmstadt, 2. Juli. In der gestrigen Sitzung des Landtags richteten die Abegcordneten Edinger und Goldmann an die Staatsregiernng das Ersuchen, den Ständen einen Gesetzesentwurf über Aufhebung des städtischen Octrois vorznlegen. Dagegen stellte der Abgeordnete Buff zu Art. 88 der Städteordnuug den Antrag, folgenden Zusatz zu machens „ --------- " öur?'le Folge darf weder die Ermächtigung zur Einführung des!Partei die Franzosenpartei geschlagen. Zuversichtlicher könne man der Zeit ent- Octrow von Neuem ertheilt, nod) dasselbe auf andere Gegenstände, als'gegensehen, wo daraus eine wirkliche deutsche Reichspartei hervorgehe. — Die zur Zeit darunter begriffen sind, ausgedehnt, noch endlich in höheren Beträ-^ „Prov.-Corresp." bestätigt die morgen erfolgende Abreise des Kaisers, dessen gen, als gegenwärtig bestehen, erhoben werden," — Gesundheitszustand sich stetig fortschreitend kräftige, nach Ems, wo der Kaiser und begründet diesen Antrag damit, daß er ausführt: bis Anfang August bleiben wird, nm dann nach Gastein zu gehen. Der vor- Wechsele 73 Oberhessen 5 9 38—40 Pistolen Ainerik. Temperatur in Gießen, Juni 1873: 3,0° R. ii Par. Zoll. + + «Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto I 13,28 12,89 östr s. Lombard 49 . - Livorneser 34% Toscaner — Elisabeth.-Prior. 84% Börseunachrichten. 3. Juli 1873. + 23,0 1,79 2,73 Prioritäten» 3ü;0 östr. Stsb. Prior. 59% stände, Jntriguen und der Sclavenhanbel sind vollständig unterdrückt. Das Lano ist ruhig, die Regierung völlig organisirt und die Straße frei bis Zanzibar. Der Bahr Seraf ist schiffbar. Sieg am 8. Juni mit nur 105 Mann über die Armee des Onioso. Die Mission ist vollständig geglückt." 30/0 3° o 5O/o 5u,o Lokal-Notiz. Gießen, 2. Juli. Dem Vernehmen nach wird Herr Hugo Waucr, Director der Theater-Akademie zu Berlin, welcher im Laufe des verflossenen Winters im Gasthof zum Einhorn Göthe's „Faust" so meisterhaft vorgetragen hat, am nächsten Dienstag den 8. d. M., im Saale des Hotel: „Prinz Carl" eine humoristische Abendunterhaltung veranstalten. Wir halten es für angezeigt, das hiesige Publikum schon heute auf den uns hierdurch bevorstehenden Kunstgenuß aufmerksam zu machen und wünschen dem verdienten Künstler ein volles Haus. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 3. Juli. Während nicht zu verkennen ist, daß der Grundton der hiesigen Börse seit Ueberwindung des Ultimo, namentlich für Anlagefonds, ein wesentlich gün- stiaer ist, sind doch Spcculationswerthe beständigen starken Schwankungen ausgesetzt und erfahren nach jeder Aufbesserung ebenso rapide Rückgänge. In Berlin scheint die bessere Meinung Frankfurts für das sogenannte tonangebende Papier, die Creditactien, zu keiner Geltung gelangen zu wollen und giebt sich dort fortdauernd das Bestreben kund, den zu hoch gehaltenen Cours zu drücken. Creditactien gingen gestern von 238, am Abend 142, und sanken heute, nach 214%, als mattere Berliner Course einliefen, wieder auf 242 herab. Staatsbahn und Lombarden verloren heute ebenfalls wieder die bei Börsencröffnung errungene Avance. Staatsbahn gestern 247%, blieben 349 2 Lombarden gestern 199, schlossen 200%. Das Geschäft am Speculationsmarktc war im Allgemeinen ohne Belang. In Anlagewerthen herrschte mehr Lebhaftigkeit. Die gestrige Deroute von Rankpapieren machte heute wieder einer theilwetsen Aufbesserung Platz und waren mehrere der beliebteren Werthe dieser Gattung, wie Deutsche Effectenbank und Oesterr.-Deutsche, gefragt. Oesterr. Bahnen schlossen größtentheils höher. Alte und neue Ostbahn gesucht und höher. Prioritäten gefragt und steigend. Von Banken Oesterr.-Deut che 3 Proc. — Deutsche Effectenbank 1% Proc. — Continental 1V2 Proc. — Prov.-Disconto 2 Proc. — Württ. Vereinsbank 2% Proc. — Handelsgesellschaft 1 Proc. besser. Vcreinsbank fest. Darmstädter 2 fl. matter. Oesterr. Nationalbank avancirten um 8 ft. - Silberrente anziehend. Amerikaner fest. Spanier ohne Leben. Von Wechseln Wien höher. ____________________ zukommen. c „ _ __. München, 3. Juli. Der Redakteur des „Vaterland", Dr. Sui>, wurde heute durch das" oberbayerische Schwurgericht der Beleidigung des Reichskanzlers Fürsten Bismarck (durch ein in der „Bremse" veröffentlichtes Akrostichon) schuldig erkanut und zu einmonatlichem Gefäugniß, Tragung der Kosten und Veröffentlichung des Urtheils verurtheilt Straßburg, l. Juli. Die Oppositionspartei hat den bisherige» Abgeordneten für Frankfurt a. M-, Sonnemann, zum Reichstags-Kandidaten aufgestellt. Actien« Frankf. Bank 145 yz Frankf. Vereins-Kasse 113% Darmst. Bankact. 4ü4 Wien Bankactien 1030 Oest. Creditact. 243% Galizien — Goldsortene fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57—58 Lugtanü. London, 30. Juni. Dem auswärtigen Amte sind gestern von dem britischen General-Cousul in Alexandria, H. C. Vivian, zwei wichtige Depeschen zugegangen. Die erste warnt vor der Reife nach Indien über Venedig, weil daselbst die Cholera herrsche und die ägyptische Regierung wahrscheinlich über Reisende dahin eine unangenehme Quarautaiue verhä.igen werde. Die zweite Depesche bringt erfreuliche Nachrichten über die Baker'sche Expedition, die man schon für verunglückt hielt: „Ein eben eingetroffenes Telegramm von Sir auf seinen Lauenburgischeu Besitzungen verweilen Berlin, 2. Juli. Die Consequenz der neuen klrchenpolitijchen Gesetze ist in Posen bisher am weitesten gediehen. Nachdem der Erzbischof Ledochowski die Vorsteher der in Posen und Gnesen befindlichen Seminarien angewiesen hatte, den von den Commissären des Oberpräsidenten erhobenen Anspruch, dem Unterrichte in diesen Anstalten beizuwohneu, abzulehneu und die Revision dadurch unvollständig zu machen, ist von Seiten des Ministeriums die Einbehab tung der den betreffenden Anstalten gewidmeten Staatsmittel angeordnet worden. Die beiden in Posen erscheinenden deutschen Zeitungen enthalten hierüber eine gleichlautende Mitteilung, welche die betreffenden Nachrichten des erzbischöflichen „Kurs, pozn." rectificiren soll. Die Behauptung des „Kurj.", daß man auch die Wohnungen der Kleriker besuchen gewollt und nach Vereitelung dieser Absicht polizeiliche Recherchen angestellt habe, wird dabei bestimmt geleugnet. Die Tragweite dieser Maßregeln spricht wohl für sich selbst. Pose», 26. Juni. Ueber die bereits erwähnte Revision im hiesigen Clerical-Semiuar schreibt der „Kur. Pozn.": „Gestern ist der Gymuasial- Director zu Ostrowo, Herr Tschackert, mit einem Negierungsbeamten hierher gekommen, um das geistliche Seminar einer Revision zu unterziehen. Der Regens desselben, Herr Prälat Likowski, war gerade in der Pfarrkirche beschäftigt; man schickte nach ihm, und sobald er zurückkehrte, schritt man zur Sache. Der Herr Regens verwahrte sich jedoch dagegen, indem er ausführte, daß die weltliche Behörde kein Recht zur Abhaltung einer Revision besitze, und gab deshalb nur über allgemein zugängliche Dinge eine Erklärung Der Eintritt in das Auditorium während der Vorträge über theologische Discipliu wurde den Herren Revisoren vom Regens entschieden verweigert. Ueber die Revision wurde ausführliches Protokoll abgefaßt ; dieselbe dauerte drei und eine halbe Stunde." Vom Niederrhein, 30. Juni. Die Mittheilung, daß der Dechant und Pfarrer Brüel von Geldern sich geweigert habe, ein Gebet für den verstorbenen Prinzen Adalbert zu sprechen und dieserhalb von der Militärbehörde seines Amtes als Militär-Seelsorger entsetzt sei, bedarf einer kleinen Berichtigung, die aber auf das Verhalten des betreffenden Geistlichen ein noch charakteristischeres Licht wirft. Ein solches Gebet hatte die Militärbehörde nicht nur nicht von dem Dechanten verlangt, sondern, wie die „K- Ztg." von authentischer Seite erfährt, nur, daß er einfach das erfolgte Ableben des Prinzen beim Militär-Gottesdienste publicire. Auch das verweigerte er, worauf ihn denn die Behörde sofort seiner Stellung enthob. Es ist dieses derselbe Dechant Brüel, welcher sich im vorigen Jahre weigerte, dem kaiserlichen Befehle, die Weihe des eisernen Kreuzes an der Fahne zu Geldern vorzunehmen, nach- k.. 8. 98% k. 8. loo k. 8 104% k. 8. 105% k. 8. 93% k. 8. 105% k. 8. 105 k. 8. 118 k. 8. — k. 8. 92% k. 8. 105% m. 8. 105% 1. 8. 104% 0,0 n 1882r 96% n 1885r 97% „ 1887r - „ Papierrente — Spanier, neuest. 3% 18% Bonds 1881r 995 g UefteiTeidj. Wien, 3. Juli. Authentische Meldungen über den Ausbruch der Cholera besagen, daß in der vergangenen Woche vier Cholerafälle vorgekommeu sind wovon drei Fremden aus inficirten Gegenden Ostpreußens, einer einen Fremden aus Turin betrafen. Von diesen Erkrankten sind drei gestorben, einer in der Besserung. Unter der hiesigen Bevölkerung sind keine Erkrankungsfalle vorgekommen und ist sonst der Gesundheitszustand befriedigend. Italien. Belluna, 2. Juli, Abends. In Alpago (Provinz Viceuze) hat ein heftiges Erdbeben stattgesunden, in dem benachbarten Farra vulkanische Eruptionen mit Aschenregen. Actien. 5% östr. F. St. E. B. 350 Lombard. Bahn 201 Ludwigsh. Bexbach 188% Maxbahn 129% Bayer. Ostbahn 120 % Rhein-Nahebahn August Oppenhetmer zu Gießen, ha en nach Steinberg an der Gießener Sandkaute. Gießen, den 3. Juli 1873. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. Jeilgeöotenes. Pferdegeschirre 3075) Ein Paar nach fast neue Pferdegeschirre, sowie ein Paar ganz neue Ernteleitern mit Zugchör, verschiedene Ketten, sind ganz billig zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.__ 2818) Backsteine, im Ofen gebrannt, empfiehlt W. Delgehaufen Nachfolger L. Wolshofer aus Weilbnrg a. d. Lahn. ficiicrlinuB!“ Partbie misdeiiStaufenberg Der V o r st a n d. (3102) Friedr. Bün ger. Verspätet. Gießen, 1. Juli 1873., Iipvll, xJUU Jl w V. . ----------------------- Actien-Gesellschast Lahnhütte. Bünger. dieses Blattes. weissen Bordeauxweinen Abend-Kaffen Billets ä l Fl. (3094) J5BSEW2 Christoph Siegfried am Bahnhof. (3090) G. Eh. Spruck. Hmnuethimgen. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. oo C7- UNd und Nr. V Sonntag den 6. Juli. Allgemeine Abfahrt mit Zug 4 Uhr 5 Min. München, im Juni 1873. Süddeutsche Bodencreditbank. 3060) Ein braves Mädchen für Hans und Küche sucht gegen hohen Lohn eine stille Familie zum alsbaldigen Eintritt. Auskunft bei Dienstmann Müller. 3097) Am Donnerstag Abend zwischen 6 und 7 Ubr wurde eine Lkdertasche in der Nähe von Wenzel's Garten verloren. Abzugeben gegen Belohnung bei S. Haustein, Sonnenstraße. 31001 Die Wohnung von Herrn Musikdirector Mi ekler in meinem Hanse, aus fünf geräumigen Zimmerni und Zubehör bestehend, ttf vom I. October l. I ab zu vermiethen. W. Ferber, Buchhändler. '^1 w 3044) Durch Verfügung Großherzogl. Ministeriums des Innern vom 6. Mai a. c. sind die Pfandbriefe des unterzeichneten Boden- credit-Jnstitutö nunmehr auch zur Anlegung von Gemeinde-, Kirchen- und Stiftungscapitalien im Großherzogthum Hessen zugelaffen. Wir beehren uns bekannt zu geben, daß wir für die Provinz Oberheffen die: 3072) Ein braves Mädchen sucht pr. Juli oder August Stelle in einem Colonial- Waaren:Geschäfte. Offerten mit der Chiffre F. 8. befördert H. Bourguet's Buchhandlung (Ferd. Schnitzler-, Wetzlar. von Hugo Wauer, Director der Theater-Akademie in Berlin. schlirfer, Schwalheimer, Schwalbacker Stahl- und Weiubrunnen, Selters (Nassau), Sodener, Nicht), Weilbacher Schwefel- und Notron-Lithion, Wildunger Georg-Victorquelle. _ , , . Carlsbader und Frauzensbader Salze, Carlsbaver, Kissinger und Emser Pastillen, Creuznacher, Nauheimer und Franzensbader Mutterlaugen.(2336) Unserer theueren Tante A...l.a ;u ihrem gestrigen Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche. Die Vetter. St. M) 95 CI»“' 95 55 55 55 55 55 Im Saale des Hotel ?um „Prinz Carl." Dienstag den 8. Juli 1873: Humoristische Zur gefälligen Beachtung. Leider haben sich die Befürchtungen einer geringen Weinerndte nicht nur bestätigt, sondern cs gibt Orte und Gegenden, wo ein so geringes Quantum gewachsen, daß an ein Weinkeltern nicht zu denken war. Daß wir durch die seitherigen Mißerndten keinen guten remen billigen, namentlich Rothwein, trinken werden, liegt bei deren Mangel auf der Hand und ist zu befürchten, daß uns für hohe Preise ein ungesundes, fabruirtes Getränk geboten wird. Da wir nun durch unser Haus den Vereinigten Weingutsliesitzern in Bordeaux einer jeden Concurrenz die Spitze bieten können, so haben wir es. uns zur Aufgabe gemacht, das verehr!. Publikum mit einem teilten, kräftigen und gesunden Bordeaux zu versehen und empfehlen wir solchen in Flaschen von unserem Lager genommen, sowie zum Versandt in Kisten von 12—25 und 50 Flaschen zu den Preisen von : rollten Bordeauxweinen rH, 'M,, eine \, °es S °nd. Die Fenster bleiben während des Vortrags geöffnet. Anfang 8 Uhr. Ende gegen 10 Uhr. Gegen 9 Uhr Pause von 15 Mw. Billers ä 48 Kr. (für die Herren Studirenden, Gymnasiasten Schüler ä 24 Kr.) sind vorher zu haben durch die Subscription in den Buchhandlungen der Herren Ricker und Ferber. Agentur der Bank für Süddeutschland in Giessen mit dem Berkaus unserer 5, 4*/2 und 4 %igen Pfandbriefe beauftragt haben. A. Unfähigkeit de Den sind. Der $ Coll bisherigen W Die - darum zu bet Gies Sonntag den 6. Juli'. Gut befehle Tmymuflk zu Groß-Buseck. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt bei Darm enthält: i- Hebei Jahr 1873 qei 111 den Temen . 2. lleber Ä der Ton W Büdin < . im D ... $<.. ! $ l"c bofle mV'1’ ®" WÄ! ,W «5 Oirpr*-« orr. ° e Die tff '^eol Rillt ; «f 3093) Allen Verwandten, Freunden und Bekannten statt I besonderer Anzeige die Mittheilung, daß es dem Allmächtigen M gefallen hat, heute Morgen 8 Uhr, unser inniggeliebtes unver- « geßliches Söhnchen Adolph nach 1 ^tägigem Kranksein im I Älter von 1 Jahr 16 Tagen zu sich abzurufen. M Um stille Theilnahme bitten B Metz, 2. Juli 1873. die tief betrübten Eltern1: R Gottfried Lenz. M Philipp ine Lenz. Oll»»- Seron# ver Flasche st. 1 — kr. mit dem Glas, Sauternes „ „ „ 1 21 „ „ „ „ Champagner von unserem Hause Gustave Gibert in Reims in 8 verschiedenen Sorten von Francs 3i/2—7V2 in Körben und Kisten ab Reims. ächten Cognac vienx per Flasche fl. 2. 12 kr., „ kois „ ,, n 2. 30 „ „ „ petite Champagne „ 2 42 „ Die Bordeauxweine haben den Vorzug, daß sie im Gegensätze zu Ungarweinen sich durch Lagern in den Flaschen immer mehr verfeinern, während letztere leicht abfallen. Preiscourattte der Originalpreise in Fässern in V4, V2 und Vi Oxhoft ab Bordeaux geuommeu, werden vierteljährig von uns ausgegeben und liegen bei uns zur Einsicht jeder Zeit offen. Hockachtungsvoll Je 1. Bus eh Sohne. 3067) Ein Pfeiler-Spiegel mit Lrü- nicfltiv unb weitzec 3)Zaimorplattc, vergoldet, neu, ist billig zu verkaufen- I. Rothenberger, üindcnplatz. 30^3) jlcrncrbfcit bei C. Schwalb Wittwe, Seltersthor- Bro. Rttlt mit Sdii Musel, ein 6 Die Eig spöier zu Gun, Gießen, DilL Es zirk der 49. 3062) Ein Mädcken für Haus u- Küche wird bei 60 fl. Lohn auf sogleich gesucht. Wo? zu erfragen in der Exped. d. Bltts. 2972) Ein Kegeljunge gesucht. Nestauration Bramm. Die Mineralwalfer-HsMung von Julius Wallach in Gießen i 3101) Ein möblirtes Zimmer mit Ca-I empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets frffchen Füllungen. Adel- bmet August Heids-Quelle, Aschaffenburger Jod Nr. 2, Car^sbader '-^ Sri lost, Mühl und Sprudel, Emser Krauchen undMM) lmhigebFamilie eine kleine Woh-^ Kessel, Faihinger, Friedrichshaller Bitterwasser, Hun- inung zu vermiethen und den 1. August zu »ombura-r Wlifübr.brn. ----------"■ 8- unb Ludwig».»rimnel,. Siffinger R-koezU, &S Brunnen, Dtariendoder Kreuz- und Nauheimer Atur bezogen werden. Stauung wird Brunnen, Pyrmonter Sahl-, Salzhäuser, Salz- auf Verlangen $ün ger. Göttinger Mettwurst, i 3095) Das Heugras von 956 lüKlstr. ist Gothaer Cervelatwurst, !zu verkaufen. Christian Noll, Wiltwe. ,, Blasenschinken 3084) Vorzügliches Apfelkraut, fein- im Anschnitt, iM 2rau6c„6elecb(iri6offmann Hamburger Zungen, empfehlen „ O259)' . , . , "8 Neue Matjes-Häringe Ij i e 1» i £'S | eingctroffeu bei (2377) St. Antonio Heisch-Mtract.a 3. A. Busch Söhne. Ä «Ä ÄÄ $ 3074) Gin aut erhaltenes GlfliJicr nebft Stein'ic. ist her San Antonio «ltroct ausAewahlten Mnstkaüm ist billig zu oer- dem Fray Beniod mindestens gleich kamen Näheres bei der Ext-ed. d. Äitts. zu erachten. Außerdem löst er sich klar >. Q Grobes und feines Koch- 8«Ikh- Mid ist retn oon G schmach c488) . jeinstes T-f°lsalz, Emm-Nthalcr Si 2a0er in Gistien bet !!• Kalkhof. Z Ramdous-Kasc empfiehlt ! 3086) Zwei grobe Familienwohnungen! 'und eine Iteine Mcnfardenwohnnng nebst 'altem Zubehör pr. 1. October M^ermie- 2979) Eine gebrauchte Excenter Presse zu kaufen gesucht. 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