*cM titrtdläfrr. i' *!• 12 fr- rAl Sfrtfr ettot". Durcv ttt P»st z^cqen J tL 2t Tt. Anzeiger. Orjckemk täglich, mK Su» nähme Sonntag-. »rpchttZvn -. ttaijliibcxg, ?it v. 9tr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kichen. Nr 3. Samstag den 4. Januar ■■■■■■—■■BWWFini WW » Amtlicher LbeiL. 1873 Bekanntmachun g. Nach Beschluß des Bundesraths des Deutschen Reichs vom 28. Juni 1872 sollen künftig periodisch gemeinsame Ermittelungen der Viehhaltung im Deutschen Reiche, welche sich auch auf die Bienen- und Seidenraupenzüchtung erstrecken sollen — und zwar^ zum ersten Male am 10. Januar 1873 vorgenommcii werden, wobei eine Aufnahme des Viehstandes, der Zahl der Bienenstöcke und der Resultate der Seidenraupenzüchtung von Haus zu Haus nach Haushaltungen in d.r Weise stattfinden soll, daß in jedes Haus, in welchem Vieh gehalten wird, (Bienen oder Seidenraupen gezüchtet werden), eine Zählliste zur Ausfüllung seitens des Hausbesitzers abgegeben wird. Indem wir uns überzeugt halten, daß diese, für die Erkennung und richtige Beuithcilung volkswirthschaftlicher Zustände wichtige Maßregel thunlichste Unterstützung bei der Bevölkerung finden werde, veröffentlichen wir nachstehend das Verzeichnis der in Ausführung getroffener höherer Anordnungen für unseren Kreis gebildeten Zählungs-Commissionen mit dem Anfügen, daß deren Mitglieder, wie auch die mit der Austragung und Wiedereinsammlung der Listen beauftragten Zähler auf Verlangen bei dem Ausfüllen'der Listen behülflich sein und jede erforderliche Auskunft gerne ertheilen werden. Bei einiger Beachtung der bc» Listen vorgedruckten Anleitung wird es übrigens für die Hausbesitzer, beziehungsweise die einzelnen Haushaltungsvorstände nicht schwer sein, dik Listen richtig auszufüllen. Gießen, den 31. Decemberl 1872. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. R^ö d e r. D e r j e i ch n i st der zur Aufnahme des Viebstaudes des Kreises Ziesten int Jahre 1873 bestellten Zählungs-Commisstonen und deren Mitglieder. (Die bei jeder Gemeinde zuerst Genannten führen den Vorsitz.) Albach: Bürgermeister Balser. Beigeordneter Lenz. Gemeinde Einnehmer H o s m a n n. Allendorf a. d. Lahn: Bürgermeister Volk. Beigeordneter G ii m bel. Gemeinde Einnehmer Hildebrandt. Allendorf a. d. Lumda: Bürgermeister W a g n e r. Schullehrer Sch mehl. „ Bechtold. Gemeinderathsmitglicd H. Wilh. Moll. Gemeinde-Einnehmer Bieber. Alt- Bufcck: Bürgermeister W a g e n b a ch. Beigeordneter H o s m a n n. Schullehrer Roth. Gemeinde-Einnehmer S e u l i n g. Annerod: Bürgermeister Engelhard. Beigeordneter H a m m e I. Schullehrer Kolb. Gemcindcrathsmitglied Steller. Arnsburg: Polizei-Commissär Oberförster Stumpf. Bersrod mit Winnerod: Bürgermeister B ö ch e r. Beigeordneter H a i n b a ch. Schullehrer Deines. Pachter Brenne m ann. Beuern: । Bürgermeister Otto. Beigeordneter Arnold. Gemcindcrathsmitglied Phil. So mm er lad II. Gemeinde-Einnehmer Rauft. Kirchenrechner L i n d e n st r u tb. Burkhardsfelden: - Bürgermeister A r n o l d Beigeordneter Alba ch. Schullehrer Bernhard. Gemeinde-Einnehmer Heuser. Daubringen mit Hcibertshausen: Bürgermeister Hämmerle. Beigeordneter Schäfer. Pachter Rouge. Gemeinde-Einnehmer Weimar. Dorf-Gill: Bürgermeister Knöpper. Schullehrer Roth. Gemeinde-Einnehmer Weitz. Eberstadt: Bürgermeister Gör lach. Beigeordneter Weil. | Schullehrer Hasselbaum. Gemeinde-Einnehmer Gör lach. Ettingshausen: Bürgermeister Sonimer. Beigeordneter Opver. Schullehrer Graf. Garbenteich: Bürgermeister Schwarz. Beigeordneter Hinte r.l ander. Schullehrer Funk. Giestcn mit Schiffenberg: Bürgermeister Vogt. Gemeinderathsmitglicd N a g e l. Buchdruckereibcsitzer Keller. Ortsgerichtsmann Friedr. Müller. Grost - Buseck: Bürgermeister Wagner. Beigeordneter Althau s. Gemeinderathsmitglied Gengnagel. Gemeinde-Einnehmer R a u. Oeconom Güngc^ich I. Groß-Linden: Bürgermeister Zörb. Beigeordneter Leun. Sckullebrcr L e i t h ä u s e r. Schullehrer Otto. Kirchenrcchner G o l d m a n n. Grüningen: Bürgermeister L e i d i ch. Beigeordneter Bingcl. Gemeinderathsmitgl. H. Ehr. Mar stell er. Gemeinde-Einnehmer L e i d i ch. Hattenrod: Bürgermeister Mengel. Beigeordneter Petr i. Gemeinde-Einnehmer Schäfer. Hausen: Bürgermeister Dern. Schullehrer Hotz. Gemeinderathsmitgiied Pb- Müller. Heuchelheim: Bürgermeister Jung. Beigeordneter Kröck. Schullehrer Boßler- „ W a m s e r. „ Stephan. Holzheim mit Bergheim: Bürgermeister Jäger. Beigeordneter Klotz. Schulvicar Jung. Gemeinde-Einnehmer Brock. I o h s. Müller . Klein-Linden: Bürgermeister Weigel. Beigeordneter Theis. Gemeinderathsmitglied Caspar Jung. Gemeinde-Einnehmer Len z? Lang-Göns: Bürgermeister Weil. Beigeordneter Brückel. Schullehrer Lehr. ,, Winter. Gemeinde-Einnehmer Der«. Leihgestern: Bürgermeister Heß. Schullehrer Wesp. Gemeindcrathsmitglied Caspar Schmitt. Gemeinde-Einnehmer W a l d s ch m i 11 Lich mit Eolnhausen, Hof Albach, Mühlsachsen und Meilbach: Bürgermeister I h r i n g. Beigeordneter Zimmer. Schullehrer Walz. Schullehrer Ebeling. Gemeinderathsmitglicd Köhler. , Volp. Stiftsrechner Winheim. Lollar: Bürgermeister Geißler. Beigeordneter Sch ad eck. Schullehrer Schäg. Wirth Gerhard Schön. Mainzlar: Bürgermeister Vogel. Beigeordneter K l i n g e l h öff f e r. Löser Kann. Münster: Bürgermeister Heß. Beigeordneter Gonrrum. Schullehrer Simon. Nieder - Bessingen: Bürgermeister Roth. Beigeordneter Weiß. Schullehrer Roth. -Ober- Bessingen: Bürgermeister S e r t h. Beigeordneter Sertb. Schullehrer Walz. Ober-Hörgern: Bürgermeister Alles. Beigeordneter Müller. Heinrich Eckhard Helmes. Oppenrod: Bürgermeister Petri. Beigeordneter Weller. Schulvicar Wagner. Neiskirchen: Bürgermeister Jünger. Beigeordneter Stumpf. Gemeinde-Einnehmer Peter. Nodgen: Bürgermeister IndertHal. Schullehrer Schlapp. „ anbei. Ruttershausen: Bürgermeister Klinket. Beigeordneter Schön. Schullehrer Maul. Staufenberg mit Ariedelhausen: Bürgermeister V o g e l. Beigeordneter Fischer. Schullehrer Goinpf. Gemeinde-Einnehmer Drau n. L, Steinbach: Bürgermeister Horn. Beigeordneter Nicolau!. Schullehrer Pratorius. „ Habermann. Gemeinderachsmitglied Earl Nicolau-. Treis a. d. Lumda: Bürgermeister Derghöser. Ortsgerichtsvorsteher Ioh. Decker VI. Gemeinde Eiunehmer Opper. Gastwirth Georg Denner. Trohe: Bürgermeister Schwarz. Beigeordneter Rau. Gcmeinderathsmitglied Jobs. Hammel HL Watzenborn und Steinberg mir ^ber-Steinberg: Bürgermeister Jung. Beigeordneter Maid. Schullehrer Muhl. Schulvicar Ho hu Gemeinderathsmitglied Ioh. Hirtz V. Wieseck: Bürgermeister Vang. Beigeordneter Müller. | Schul'brer Horn „ B.cher. Gemeinde Einnebmer Sommerlad. * Ph. Heinr. Mank P o l i t i ftbet T b c i l. beginnen. Unter dem katholisch»» flern# von Deutschland macht vertreten sei, so ist cl in diese» Augenblicke." Hur Tbiers, der alte Voltairianer, wie ihn die Ultramontontn nennen, Terrain über Krofdorf geführt würde. Darmstadt, i. Jan. Die ultramontone Bewegung ist im Glossherzvg- thu» tiefen, wie sich bei Den letzten Landtagawahlen gezeigt hat, entschieden im Rückgänge begriffen. Zum erst.nmale feit Niederwerfung der Bewegung von 1848 haben katholische Laudbezirke (Ober-Dl» und Ober. Ingelheim) srelsinnig gewählt, zu» erßcumale seit jener Zeit hat sich in der Mehrzahl der katholischen Gemeinden eine Opposition gegen die priesterliche Führung auf den Wahlplatz gewagt, zum erstenmole hüben sich die gebildeten gläubigen Kathaliken von jener willenlosen fanatischen Heerde lo.'gesagt, die den Befehlen der von unsichtbaren Faden geleiteten päpstlichen Oberhirten blindlings folgt. Der Ultramonlanismus war früher in Hessen eine ganz unbekannte Erscheinung, die akademisch gebildeten katholischen Priester waren Irene Anhänger ihrer Kirche, aber gute Staatsbürger und Patrioten den Bischöfen und ihren Käthen lagen weltliche Bestrebungen ferne, Männer wie Bischof Kaiser, Oberstudienrath Luft, Prof. Schmid waren Zierde« ihrer Kirche; vereinzelte jesuitische versuche, wie sie mit v. Linden nnl Riffel gemacht wurden, scheiterten kläglich mit dem Sturze ihrer Urheber^ Dem Ministerin» Dalw'gk blieb es Vorbehalten, d n Ultramonlanismus und Jefuitit- mua künstlich gross zu ziehen, und welch glänzenden Erfolg seine Bestrebungen vermittelst eine« ausgedehnten Proteetionswesens erzielten, ist n ännigtich bekannt. Bei seinem Sturze fand sich in einem protestantischen Staate unter einem protestantischen St'atsoberhaupte die Regierungsgewalt fast völlig in ultramontanen Hanken, obwohl die Stände des Landes seit Jahren nahezu einmütig gegin die römischen Bestrebungen Front gemacht hatten und den Beamtenstand — mit Ausnahme der eigentlichen Verwaltung — nnr widerwillig das ihm auserlegte drückende Joch trug Ja es läßt sich bei der Hartnäckigkeit des Jesuitismus nicht einmal sagen, wie lange dieser Zustand noch gedauert haben würde, wenn die Jesuiten nicht mit de» Reiche in die Haare gerathen wären und es schluh- lich nicht an einem brauchbaren ultramontanen Rachwuchse gefehlt hätte. (Die die Verhältnisse lagen, konnten die hierarchischen versuche keine tiefen Wurzeln schlagen, die Ultreeentanen gewannen bei den letzten Wahlen nur vier von fünfzig Wahlbezirken. obwohl ein Duttthnl ter Landesbevölkerung katholisch ist, und von jenen vier Bezirken zwei eit einer Stimme Majorität. Wir wollrn nicht verabreden, dass dieses Resultat theilweise auf Rechnung des Regierungs- Reichstagswahlen noch befere Resultate zu verzeichnen haben; einstweilen rcnfla- turn wir vorstehende Thatsachen zu» Zeichen, dah auch unsere kacholisch-n Mitbürger von der Solidsrität der Interessen aller freiftnnnigen Staatsbürger mehr und wehr durchkrunzen werden. (D. Pr ) Darmstadt, 3. Jan. Bei der heute Morgen begonnenen Ziehung der Grohd. Hess. Fünfzig - Gulden - Loose wurden gezogen: 9h. 14.775, 100,739 mit 1000 n ; Nr. 10,781, 23,227, 28.570, 28,838, 37,060, 83,826, 84,943, 97,383, 101,431, 106.672, 117,064 mit 500 fl. Mainz, 1. Januar. Die von Berliner Blattern nachträglich ber.ergrabenen Hindernisse Vcr Erweiterung der hiesigen Festung und Stadt werden derselben nur noch kurze Zeit im Wege liegen. Es sind nämlich seitens des grohherzoglichen Kreisamies bereits Einleitungen getroffen worden, um, wenn gütliche Ueberein- kommen nicht zu Stande zu bringen sind, das ganze für Die Festungsbauten erforderliche T rrain im Expropriationsversahren zu Dm Umständen und Verhältnissen entsprechenden Preisen Der Festungsbehörde zu verschaffen. Welche Preisdifferenzen stch nunmehr ergeben werten, mag man daraus erfeben, dah in einigen der betroffen n Lagen der hessische Morgen zu 2000 bi« 5000 Gulden, also ter Ouadratsuh zu 3 bis 8 Kreuzer nach kurz vor Abschluss des Vertrages zu haben war, während die jetzige Forderung vo» 1 Gulden «ur den Ouadratsuh 50,000 Gulden für den Morgrn beträgt! Die Ausführung der Bauten full im Frühjahr Deutschland. \ Gießen, 3. Januar. Wie wir vernommen, beschloss der Gemeinderath in I einer seiner letzten Sitzungen, eine Deputation nach Darmstadt zu schicken, um i Schritte wegen Der neuen Bahn Berlin-Wetzlar beim Grossh. Ministerium zu thun. Di- Deputation, aus den Herren Bürgermeister Vogt, Beigeordnete» Felsing nnk 1 Gemeinöerath Gtlbereisen bestehend, ist in Darmstadt gewesen und das Resultat > toar, dass derselben erklärt wurde, Grossh. Ministerium seien weitere Schritte Der 1 prcuss. Ministerien nicht bekannt, resp. habe keine ossieielle Kenntniss. Bei Dem grossen 3ntere(fe nun, welches Giessen an Der neuen Bahn hat und haben muss, Dürfte sich wohl die Frage auswersen, ob sich Der hiesige Gemeinderath mit dem Resultate der Deputation zufrieden stellt oder ob er Weiteres veranlassen, resp. eine Deputation an Den Reichskanzler nach Berlin senden wird, vergegenwärtige man sich die Lage Giessens, wenn Die Bahn Berlm-Wetzlar nach Der projectirten Linie über Krofdorf gehen sollte, unD sehe Alles ohne Brille und recht deutlich an, so toirO »an finden, 1) Dass Der ganze Fremdenverkehr aus dem Norden, der in Die Nassauer Bäder k. reifte unD Der seither in Giessen übernachtete und einkehrt:, unsere Stadt meiden wird, Hotel Kühne ic. könnten im Sommer ihre Häuser schliessen, 2) Der gesammte Güterverkehr aus Dem Norden würde auf Der neuen Bahn, als einer direkten Bahn, eher erfolgen, als auf ter jetzigen Route. Stellen wir Diesen beiden Hauptpunkten die Vortheile entgegen, die Giessen geniessen tourte, wenn Die Bahn hirr einmünDen würde, als da sind vermehrter Fremdenverkehr, Industrie, Aufschliessung des Hinterlandes mit seinen Waldungen nnd Bergwerken je., so lässt sich leicht Der Schluss finden, dass Giessen sich nicht mit Dem bisher Gethanen seilens Der Vertreter der Stadt begnügen kann und seinen Gemeinderath ersuchen sollte, das letzte Mittel, wie oben angeDcutet zu versuchrn. Hilst dieses Dann auch nicht, nun so ist wenigstens das irgend Mögliche geschehen und Der GemeinDerath braucht sich Dann später keine Schuld be>zumeffen, wenn am Ende Giessen durch die neue Bahn geschädigt und hintangefetzt würde. Die Deputation hat in Berlin u» fo leichtere Arbeit, Das Projekt zu befürworten, weil ja in Preussen Niemand dadurch geschädigt wird und die Bahn ein paar Millionen Gulden niedriger zu stehen kommt, als wenn sie. Durch das gebirgige Berlin, 1. Jan. sich wehr und mehr eine Art von soeialer Bewegung geltend. Dieselbe betrifft die Frage rin der Stellung Der Kapläne zu den Plärrern. Es ist bekannt, dass die extreme ulteamontan« Presse von Bayern sich ohne sonderlichen Erfolg dieser Frage zur Erschütterung Der konservativen Elemente innerhalb D:s Klerus zu bemächtigen suchte; in Schlesien scheint i» Gegentheil bereits das Bbwiegeln dieser nsotderlich zu fein. Wknigßms theilt Die „Schief volksztg " mit, dass mehrere Kapläne mit Dem Rücktritt von Der „katholischen Agitation- gedroht haben, wenn ihre Nothlage gegenüber Den Pfarrinhabern nicht abgeholsen wurde. Be. Der Bewegung soll es sich weniger um Die allerdings auch erwünschte Verbesserung des für Die Kapläne ausgesetzten Einkommens als um grössere amtliche Selbstständigkeit handeln. Die „Schief, volkszt^.- verspricht der Bewegung ihre eisrige Förderung, schüttet aber zugleich über die abfallslüfternen Elemente Der Kaplan- schaft das ganze Horn ihrer sittlichen Entrüstung aus. Berlin, 1. Jan. lieber weitere Schritte Der Reichsregierung ii Folge Der päpstlichen VVoeution bemerkt die „D. R E." : Wie wir hören, ist Seitens der Staatsregiernng entschieden Befehl gegeben, eit aller Strenge gegen Diejenigen Blätter vorzugehen, welche in ihrer Par- teinebme für Den U rramontanismus Die in dem Passgesetz gezogene Grenze über- schreiten. Diese Angelegenheit soll auch GegenstanD Der Verhandlungen in der heutigen Sitzung des Staatsministeriums gcwesen sein, welche in dem Sitzungs« saale des Staatsministerialgebändes Nachmittags um 1 Uhr stattfand. So »eit Pie päpstlichen Lensserungen Die Retchspolitik betreffen und Massnahmen Der Reichs- regierung gegen den allen Herrn im Bat kan und seine Halbe erfordern, sind dieselben, wie wir hören, bereits gestern AbecD in dem Vorträge zur Erörterung gelangt, welchen Der Reichskanzler bei dem Kaiser hatte. Die Nachsicht, welche man ielfter gegen Pius IX. üble, sebalD Derselbe es für gut befand, feine Kirchenpoittik ter Welt zum Vesten zu geben, scheint jetzt bis zur äussersten Grenze angelangt zu fein uuD wenn man bisher geglaubt hat, einem bekannten Sprnchworte Folge geben zu follen, so Dürfte nunmehr Der Augenblick anaekommen fein, wo das Staatsa-ohl es erfordert, Diese» laisser faire — laisscr aller ein Ziel zu setzen. Zunächst freilich haben diejenigen Zeitung«n, welche Die päpstliche Ansprache veröffentlichten, Die Energie Der Regi.rung zu spüren. Berlin, 2. Jan. Die Bibernfeng resp. Beurlaubung unseres Gefchaftg- trägers bei» päpstlichen Stuhle veranlasst em Pariser Blatt zu folgender Bemerkung: „Wenn es wirklich wahr wäre, Dass Die diplomatischen vrzuhuugen zwischen der deutschen Regierung unD dem heil. Stuhle abgebrochen sind, so wäre eg doch sonderbar, wenn Fr.nkre ch muthwill'g Den vortheil aufgäde, welchen diese Wen- Dung für feinen Einfluss und seine Anion gewahrt. Wir wollm dem Journal .des Dubais- und den Organen der Lrnk.n nicht von den religiösen Interessen sprechen, da diese für gewisse Leute nicht eriftiren ; aber wir mochten ihnen doch «mpsehlen, de» nationalen Interesse Rechnung zu tragen. Wenn Dieses Interesse jemals erheischt hat, dass Frankreich wirkm» und »U Glanz bei» heil. Stuhle Wechsels zu setzen ist, aber de» aufmerksamen Beobachter kann es nicht entgehen. dass die Alleinherrschaft des katholischen Pnesterthums gänzlich gebrochen ist. Wir , .. ------, Wellen uns nicht aus das von jeher freisinnige Mainz berufen, wo die Ultra- scheint derselben Ansicht zu sein. Ao Stelle des Grafen Bourgoing wurde ein montanen glänzend unterlagen, aber wir kiliren B ngen, Vie gutkalholische Stadt, Herr v. Eoecelles, Schwager des Ministers des Aevssern, zu» Vertreter Frank- Die nur eine geringe Majorität für Den ultramontanen Stimmzettel gegen die rcichs bei» Papst rraannt, der i» Vatikan eine persona gralissima iß. Herr geschlossene Phalaur Des gebildeten und besitzenden Bürgerstankes ergib v rn- r Eorr-lleß vertrat Frankreich schon zur Zeit der römischen Expedition von 1849 hc.m, wo alle bifferen Bllrger offen gegen die Pnesterschakl anflratcn, Lorsch, btim päpstlich n Stuhle in Ga,-:a. Er ist Ultramontan r vom reinsten Wasser. Das selbst einen fre.ftanigen Wahlmann aus Der Urne hervorgeben sah, Dieburg, Die Gramcnl'schen Enlhüllungea haben die Stellung Des Grasen Beust so wo jene nicht nnbedeut'nde »inoniäl für Den Uwfchwaug te den Ansichten de: erschüttert, dass btieits von seiner EatUffung aus Dem oüerrrich,s»en Staats- Kathollken Del Lan es Zeugn ss ableglr. Hoffentlich werden wir bei den nächsten Dienste die Rede ist. Die See will issr Opfer haben. Glücklicherwetse iß el päpstlichen Stuhle nickt »ehr annebmen wolle. Local» Notiz. Diebstahls; Verth.: Großh. Hofger.-Advocat Dr. Muhl. der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Am 5. Januar. 24. December. den Beerdigte. Gottesdienft. ( Morgen-: Pfarr Assistent Walz. \ Nachmittags: Mitprediger Freiensehner. Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 6. bis 12. Januar 1873 besorgt Pfarrer Dr. Seel. Italien. Rom. 2. Jan. Da- „Giornale di Stoma" glaubt zu wissen, daß Corin Folge seiner Unterredung mit Antonelli den Botschafterposten beim Katholische Gemeinde. Getaufte. December. Dem Bürger zu Kladrau und Braumeister in Gedern, eine Tochter, Susanne Christiane, geboren den 19. November. December. Ein unehelicher Sohn, Adam Friedrich Joseph, geboren, Den 22. Anton Tobner, Den 26. einmal au-zuznchnen." Bonn Eine sogenannte Wanderversammlung de« Verein- deutscher Katholiken fand am 29. December v. I. in der Beethovenhalle zu Bonn statt. Cs hatten sich sehr zahlreich Landleute au- der Umgtgtno eingefunden, welche den Reden der von au-wärt- verschriebenen £men Metzger Falk au« Mainz u. s. w. lauschten. — Die Versammlung hat sich nicht entblödet, dem „neuen Denedetti" m Rom für dieselbe Allocution, welche unseren Kaiser in so schamloser Weise beleidigte, eine Dankadresse zu votiren. Die clericale „Deutsche Reichs- zritung" ttzettt dieses wunderbare Zeugnis de- deutschen Patriotismus unserer Ultramontanen, wie folgt, mit: „Cardinal Antonelli, Rom. Die Versammlung de tscher Kathcliken, die heile in Zahl von mehreren Tausenden in Bonn tagt, bittet Cw. Eminenz die Gefühle der tiefsten Ehrfurcht und Dankbarkeit zur Kenntnis des heiligen Vater- zn bringen, von welcher die Katholiken Deutschlands durch die Worte der Allocution vom 23. Deccmber ergriffen worden find. Felix Frhr. v. Loö. Karl Frhr. v. Böselagcr. Graf v. Howplsch. Oesterreich. Wien, 30. Decbr. Das Malfattt'sche Knabeniustitut in Innsbruck. Wenn eS nicht gar so traurig wäre, daß 131 Knaben im Alter zwischen 12 und 16 Jahren unter dem Vorwande erziehlicher Zwecke »ou ihren geistlichen Lrhreru zur Verübung der gröblichsten Unzucht gemißbraucht worden, man konnte Schadenfreude empfinden über diese mattherzige Stremayr'sche Wirthschast, die sich zu einem magischen Vorgehen gegen die schwarzen Gesellen Rom- nicht erraffen kann. Allein c- hieße, jenen Knaben imitiren, welcher seine erfrorenen Finger den Eltern entgegenstreckend auSrief: „Es ist Euch schon recht, warum ba^t Ihr mir keine Handschuhe gekauft 1" wollten wir die Sache nicht von ihrer blutig- ernsten Seite auffaffen. Da- als» ist Rom- Anspruch auf die Herzen der katho- lischen Jugend, das der sittliche Werth (einer Herrschaft! Im Helldunkel eine- Erziehung-institut- erfrechen sich sogenannte „Schulbrüder" die ihnen anvertraute köstlichste Gabe argloser Eltern zur^Beute ihrer ekelhaften Sinnlichkeit herabzuwürdigen.' Wenn jetzt unseren Concordat-frcnndru nicht die blöden Augen geöffnet worden, dann ist'- vorbei mit menschlicher Einsicht, vorbei mit jeglichem Gefühl für Anstand, Gitte und Gerechtigkeit. Da- Matfntti'sche (nomen et omen!) Knabeuinstitut in Innsbruck, diesem obscnrste, aller Jesutteunester, iS der Schauplatz der niedrigsten, gemeinsten verbrechen gewesen und die sie verübten, waren Diener Rom-, Werkzeuge der nämlichen Kirche, in deren Rame» der Greis von St. Peter den ganzen Erdball zu verfiucheu dic Anmaßung hat. Da- Institut ist geschloffen worden und über die Vorgänge, welche Die Regierung zu diesem Schritte veranlaßte, ist schauerliche Klarheit verbreitet; zwei von den sauberen „Brüdern" sind entwischt, ein dritter wurde in Folge des abgelegten Gestand- nlfscS in Ha>t gebracht. Weiteres werden die Gericht-Verhandlungen ergeben. Wieviel mag in majorem Dei gloriam schon auf ähnliche Weise gesündigt wor- die-mal kein unschuldige-. Sine schwer wiegende Folge der Gramont schen Un- klugheit kommt un- zu Gute. Wie man auch über Oesterreich- Herrscher und Staatsmänner denken möge, welche- immer auch ihre wahre Gesinnung gegen Dentschland sein mag: von geheimen diplomatischen Verständigungen mit frauzo- " *' fischen Politikern find sie wohl für immer geheilt. Berlin, 3. Jan. Der „Epen. Ztg." wird mitgetheilt, daß der Kaiser drm Fürsten Bi-marck bei Gelegenheit de- Rücktritt- desselben vom praßtium »es Staat-Ministerium- den schwarzen Ldlerorden mit Brillanten verliehen hat. Der in Wie-baden erscheinende „Rh. Kar." schreibt: „Die Diener find in der Regel eifriger wie die Herren, da- ist eine alte Geschichte. Die päpstliche Allocution vom 23. Dec. ist ein zur Zeitgeschichte gehöriges «ckenstück, das eine Zeitung ihren Lesern gar nicht vorenthalten kann. So hat e- auch das aus- gesprochene Organ de- Ministerium,, »ie „Rordd. Allg. Ztg.", gedacht, welche znerst von allen deutschen Blättern eine Urbersetzung brachte, nach welcher wir z B. gleichfalls die päpstliche Rede mittheilten. Auf einmal fällt eg Onkel Spener ein, den deutschen Text verbrecherisch zu finden, und die Polizei-Präfidenten von Frankfurt, Posen und Königsberg verbieten schleunigst den dortigen Blättern amtlich, die Allocution mitzutheilen, widrigenfalls sie confi-cirt würden. Die Franks. Ztg." ist auch wirklich mit Beschlag belegt worden. Sieht man denn nicht, baß mit solchen Maßregeln der preußische Staat vor der ganzen Welt lächerlich gemacht wirb? Wa- der Papst von Deutschland sagt, iß verhältniß- mäßig unbedeutend im vergleich? zu den Donnerkeilen, die er gegen Italien schleudert. Und diese- zunächst betroffene Italien lächelt ruhig dazu, läßt den Papst fluch:», ff4) selbst aber in seinem Werke nicht stören. In ganz Italien rührt sich keine Hand gegen den „Räuber" gescholtenen König und seine Regierung. I» Preußen aber ergreift die Polizei mit Wonne die Gelegenheit, sich wieder Gießen, 4. Januar. Vor dem Schwurgericht der Provinz Oberhessen vom ersten Quartal I. I., dessen Sitzungen nur von sehr kurzer Dauer sem werden, werden folgende Anklaaesachen zur Verhandlung bezw. Aburtbeilung kommen: Den 6. Januar, Vormittags 9 Uhr, gegen Sebastian Müller von Ilbeshausen, wegen Urkundenfälschung: Verth.: Großh. Hofger -Advocat Dr Gutfleisch Denselben, Nachmittags 2 Uhr, gegen Johann Karl Lang von Lang - Göns, wegen gleichen Verbrechens; Verth.: Großh. Hofger.-Advocat Baift Den 7. Januar, Vormittags 9 Uhr, gegen Jacob Hermann von Rodenbach, wegen gleichen Verbrechens; Vertb.: Großh Hofger.-Advocat Dr. Reatz. Denselben, Nachmittags 2 Uhr, gegen Heinrich Scbäfer's Ehefrau von da, wegen gleichen Verbrechens; Verth.: Großh- Hofger.-Advocat Weidig. Den 8. Januar, Vormittags 9 Uhr, gegen Conrad Becker von Butzbach, wegen Auszug aub ötn Kirchenbüchern der Stadt Gichen. Evangelische Gemeinde. K o r> u i r l t e. Den 29. December. Georg Adam Möbus, Dienstmann dahier und heimaths- berechtigt in Borsdorf, Kreis Nidda, des verstorbenen dasigen Ortsbürgers, Heinrich MöbuS, ehelicher Sohn; und Marie Katharine Repp, des Ortsbürgers und Nagelschmieds in Eichelsdorf, Johannes Andreas Repp, eheliche Tochter. Getaufte. Den 29. December. Dem Heizer an der Cöln - Gießener Bahn dahier, Wilhelm Reichmann aus Dillenburg, ein Sohn, Karl Wilhelm Emil, geboren den 23. November- Denselben- Dem Bürger in Groß-Linden und Geschäftsgehülfen bei Maurer Größer dahier, Johannes Dern III-, eine Tochter, ^Narie Johanne Christiane Georgme Elisabeth, geborer den 6. December. Denselben. Dem Bürger in Grünberg und Spengler dahier, Gustav Rühl, ein Sohn, Heinrich Theodor, geboren den 24. November- D en selben. Dem Bürger, Schuhmachermeister und Schutzmann, Friedrich Wilhelm Beil, eine Tochter, Helene Wilhelmine, geboren den 14. November. Dense lben. Dem Burger und Kaufmann, Ferdinand Hoffmann, eine Tochter, Karoline Henriette, geboren den 22. October. D enselben. Dem Heizer an der Oberhessischen Bahn dahier, Philipp Babel aus Romrod, ein Sohn, Wilhelm, geboren den 14. November. 1 8 7 3. Den 1. Januar. Dem Bürger in Braunfels und Instrumentenmacher dabier, Jakob Schellcnberg, eine Tochter, Karoline Johanne Clara Christiane Luise Georgine, geboren den 1. December. o Denselben. Dem Müller dahier, Adam Weller aus Oberlemp bet Wetzlar, ein Sohn, Karl Heinrich Emil,'geboren den 23 November- Denselben-. Dem pensionirten Hautboisten dahier, Georg Volk aus Offenbach, eine Tochter, Auguste Bernhardine, geboren den 9. December. Denselben. Dem Bürger und Kaufmann, Friedrich Emil Loos, ein Sohn, Heinrich Wilhelm, geboren den 22. October. Beerdigte. Den 27. December- Karoline Marie Schmandt, de? Bürgers zu Groß- Linden und Gastwirths dahier, Johann Karl Schmandt, eheliche Tochter, alt 3 M., gestorben den 26. December. , Denselben. Wilhelm Heinrich Schmidt aus Groß-Buseck, alt 30 I., gestorben den 24- December. , , Den 29. December. Eine todtgeborne Tochter des Bürgers in Haiger und Arbeiters an der Cöln-Gießener Bahn dahier, Heinrich Wilhelm Stiehl, geboren den 27. December. , Den 31. December. Katharine Neurath aus Watzenborn, alt 30 I., gestorben den 29. December. Denselben.^ Katharine Prediger, geborne Launspach, des vormaligen Gefangenwärters, Johann Heinrich Prediger dahier, Wittwe, alt 70 I. 9 M. 24 T., gestorben den 28. December. 1 8 7 3. Den 1- Januar. Wilhelm Burk, des Bürgers und Kaufmanns, Ferdinand Burk, ehelicher Sohn, alt 4 I. 4 M. 3 T-. gestorben den 31. December. Den 2. Januar- Georg Linker, Bürger in Hochelheim, Kreis Wetzlar, und Küier dahier, alt 37 I- 6 M- 21 T-, gestorben den 31. December. Den 3. Januar. Christian Karl Hahn, des Bürgers und Hetzers an der Oberhessischen Bahn dahier, Wilhelm Hahn, ehelicher Sohn, alt 3 M- 6 T-, gestorben dm 2. Januar. __ . a . _ , r , Den 4. Januar. Georg Wilhelm Jager, des Bürgers in Holzheim und Schlossers an der Oberhessischen Bahn dahier, Adam Jäger, ehelicher Sohn, alt 7 M. 21 T., gestorben den 2. Januar. Im Jahre 1872 wurden in der evangelischen Gemeinde Gießen 357 Kinder geboren, 180 Knaben und 177 Mädchen, darunter 20 uneheliche Kinder. Kopulirt wurden 75 Paare. Die Zahl der Gestorbenen beträgt 321, unter welchen sich 73 Ortsfremde befinden- Den 14. December. Marie Äreuter, eheliche Tochter des Großh. MajorS- a. D-, Franz Kreuter, alt 17 I- 5 M- 2 T , gestorben den 12. Decembn. , den (ein. Der „Presse" wird au- Innsbruck vom 27. Decbr. gemeldet: „Auf Befehl de- llnterrichl;mtntsterium» muffen die Jesuiten ihre Ansiedelung zu Trawin räumen und ihr klösterliches Zusammenleben ti Eppan aefgebe»." — Au- Botzen vom 28. Decbr. wird der „Deutschen Zeitung" berichtet: „Infolge eine» Er- lasse- der Statthalterei an den Meraner Magistrat dürfen die Schulkinder dic Ptcbigten Peter Karl'- nicht »ehr anhören; ste werden also von nun an bet Beginn der Predigt au- der Kirche wcggeführt." granfreicb» Aus Frankreich liegen bewerkenswerthe neue Nachrichten nicht vor. Der osficielle Empfang bei dem Präsidenten der Republik hat, wie telegraphisch berichtet wird, „ohne irgend welchen Zwischenfall" am 1. stattgefunden. Eine eigentliche Rede, wie Napoleon III. an diesem Tage zu halten pflegte, scheint ntcht von Herrn Thier- gehalttn worden zu sein, und über die wenigen ,sympathischen Worte", welche der greise Staatsmann mit den Mitgliedern de- diplomatischen Corps gewechselt, verlautet leider nicht- Nähere-. Don Wichtigkeit wäre nur die Meldung der „Time-", daß auch Frankreich seine diplomatische Beziehung zum päpstlichen Stuhle ändern zu wollen scheine. Während der preußische Geschäftsträger, Legationsserretär Stumm, auf höhere Weisung einen „unbestimmten Urlaub” genommen, ist allerdings der neue französische Gesandte, Herr de Corcelle-, in Rom eingetroffen, aber seine Vollmacht,n sollen auf solche Angelegenheiten beschränkt werden, welche sich ausschließlich auf die gegenwärtige Stellung und * . ulullj .......... ______ ö-,----------- Sage des Papstes bezögen. Da- Wieweit dieser Beschränkung bleibt abzuwarten , ' Den 13. December. Jakob König aus Over-Mörlen, Kreis Fnedberg, alt .st nebenb.. bte W.nbunz „L.-n »uMic«, ».!•«. f-"n 54 3-, 9^6«. bmll ®ecember gricbrid, Röhn-r, sicher S°hn beS CtUBim al« „brusquement parti“ v-rj-ichn-t. äBanttrbor, istt Vorgänge auch - ® ^ Schuhmachers, Zmius Röhner, alt 5 Dl. 7 T, g-storden den 21. December. Worten gang etgrne Bedeutung leihen können. Seit der berühmten Beuedettt «chen^ u ^en 28. December. Joseph Karl Rörig, eheltcher Sohn deS Bremsers bet Weisung hat das „brusquer“ und „brusquenaent“ einen ganz eigenthümliches Köln - Gießener Bahn, Wilhelm Rörig, alt 1 I. 8 M. 19 T., gestorben bett Kiang für deutsche Ohren. 261 December. «UNaemeirrer Anzeiger. Wieseck, den 3. Januar 1*73. Grotzherzogliche^ Crffleridst D eseck. 91) Vong kaufen. D i e ckm an n. 88) Tuillon in EiikIImIi Keuehwrg 193. 64) 30) 3770 Wellen Eicden-NeiSholz, 1260 UnternchtS'Anzeige für t?am»n. Bau- 151 H S cd nell. 74) 32) 68) -frische Schellfische bei I. A. Busch Söhne. 75) H. Schnell. tirudjlcibciihr Flaschen Biere finden in der durchaus unschädlich wirkenden 92) Emilie Wiesseil. 1’29) 84) von ocrn iethen. 1) 18) Ueber den Wegzug von hier ift das 2 10 ActieN'Tafe'.bicr Frankfurter Vdflctbic In Auftrag: Semmler. PH. Bauer Mühlgass^ 63) theilt II. 169 frei 92) Nadel- „ Alchen-Prügel, Nadel- „ che Stockhclz, Nadel 5,2 52,5 22,4 51,5 48.2 6 fr. 6 v 7 „ 8 „ 8 . 9 „ C arl Hoffmann in Gießen. S- Bach, Krkbarinengasse. I. Brennholz: 15,5 R Meter Eichen-Schcitholz, in's Haus geliefert bei Georg Dörr, Kirchenplatz. gehend zurück zu bringen. H. M Jugbardt. 54) Im lediger Buriche, der mit P erden umgehen fann, der bot ton Lohn gesucht von ,"x a b r i f a n l l öder 51) Lack rke tannene Bettladen, Kleider schränke und Küchenschrank, finb zu Der 90) Lin möbltrtes Zim er ift bei Hcrrr Schreiner Leb r m un b, irrank'urter Strotz', foiort zu oennietben. | 79) 'rin möblirte« Zimmer ju rermiethen iSsterweg Nr. 124.__ (Vefon-v urb Cl iviervnterricht er- a. -, da« ein wenig kochen und alle Housa,betten ver» stedt, wird auf Adtang Februr zur einer kleinen Familie gesucht Nähere« in der Lrpcd'tion diese Blattes. b r Musik 2. (Yrosrherzoglich Hessischen Jnfant'ne NeqimentS Nr. 116. Daö Strelchorchcüer der hiesigen ReglinentS Musik beabsichtigt, in den Monaten Januar, Februar unb Marz Ib73, für die Mitglieder des (defellscbafts Vereins, im Clubsaale 4 (Soncrrte lAroßherzoglicht Bürgermkisterei ließen. Vogt. 50) Lin kleines Familienlö^is bald zu zablung in diesem Monat (üv zulosen. Gicßcu, den 2. Januar 1873. 85) Daö zw ue Äckerziel dr0 Hch. Lchäfer's Nachlaß kann an mich befahlt werden. Wilk. Lcknnall. Die Concerte werden au einem noch näher zu bez.ichlltnden Tage 8 Uhr Abends an statlfinden. (Die SubscriptienSliüe ift in Cfirailation gesetzt.) (5kestanrntion im 2aale.) Die,.frag den 7. Januar, Nachmittags 1 Uhr, sollen in dein Hause des Herrn Moritz Hirsch am Lmoenplatz Möbel, bestcdend in: rischen, Stühlen, 2)ettladen, Loohas Schlanken, Nachliiichen, Schreibpulten. 1 grope KintzerbeUlade von r)tutzbauin, 1 grotzen Spiegel für ein Kleider ge- geschätt und sollen zuerst Dielen, Koffer, altes Eisen, Otfen, Flaschen und Krüge, vorgenommen werden. Gießen, den 4. Januar 1873. 80) Nr 46 hat ' en ö vp nteppich ge W0N7 en. HenI- , 4 oll.ec.iener. Zu verkaufen. Bei Abbruch meines Hauses sind sofort mehrere Ltubentbüren, Fenster, mit und ohne Läden, alte Oefen, 2 Stückfässer, gegen aleich baare Zahlung zu verkaufen und können solche von heute an eingrsehen werden bei 1 er uii 'te ^inzergen. Die Anabrnlchronftult beginnt am nächsten Montage, de« Morgens um 8 Uhr, den Un erricht 61) (Mfi Bursche ton !•»—|s jairrt, welcher zu jr. Jet hhrim in Uarmetedl . K11>»hrthrn«tru«.«e I. in den Domanialwaldüngen der Dbersörfterei Maulbacb. 67) Donnerstag den 16. und Freitag den 17. Januar kommen Im Di stricte Blauerkopi (^orstwartei Oder-Gleen» un mittelbar an der Vicinalstraße von ’ftrtorf nach der Lisendahnslalton LhringSoausen 93) In dem Sdel ichen Hauie sind 2 Logis vo 5 Zimmern und 3 Zimmern mi: 2 ('abmeten zu vermiethen und sogleich ;u beziehen H M Iughar dl Die Gioph. Bürge'.meistere en der um liegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Geulkliiden bekannt mach n zu lassen. Gießen, den 30. Tecember 1872 > Herzog chc Bürger • ■ ert. t Lichen-Stangen mit 0,61 Kubikmeter, 57 Nadel , , 3,71 , Die Zusammenkunft ist aus em Trieb- Gegen vorschriftÄii äpige Bü> gschast wird Zahlungssrist bis 1. Mai 1873 gestaltet. oerMgelungeu. ^olzverkei^erung im Gießener £tabtn?a(be. Montag den 6. Januar 1873, von Vormittags 9 Ubr an, «oll in dem Gießener Stadtwaloe, Tiftriiten Lichteneiche unr» Philosophenwald, nachver zerchnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: Vermiethungen. 39) Zwei möblirte Zimmer mit t^abinet, im Ganun ober getrennt, auf dem Selters- ber" aut sogleich zu re n iethen. Näheres bei der Lrved dieses Blatte''. ______________________________________ Vruesisalbe ran <ü. Stur; negger tn A6 Sin braves Lammädchen wird gre.S per IbPt mit l^ebrauchsan- Ltcretör Stürz 'M Llub. jwe.'una und ugntsien. .4-, .blr.) eeaeior eiuri mi «tue. _____L (fl. 3 illdd > Niederlage in Frankfurt *:a‘ — - 6W>.: Lind , Nachfolge' , -tgot! eker. 70) In eine Cefononvf wird ein junger Mann aus guter /»amilte als Lehrl i g gesucht Näheres bei der Sxpedttlon dieses Blattes._____________________________________ 81) Gin Kinder-Mädchen in jüngeren Jahren zum 1. Feb: uar 1873 gciucht. Frau । ajor von Goetze. Wilhelms-Straße geben. Abonntmenl-preiS für 1 Familie si r. r , 1 einzelne Person fl. 1. 12. 3h) Drei »Zimmer mit allen Be quemlichkeiten an (ine ruhige Familie zu oermiethen und gleich zu beziehen Neustadt, D 201.________________________________ 46) Gin Laden nut Gomtoir zn vermiet den und sogleich zu beziehen Selter?» weg Vit. 8 Nr 184. Moniert Btkanntmachungtn. /°a die der .etarl Horn Ehefrau dahier 72) Veach einer ^senactirtcr)-> Hof'aikbe neu erbaut. N der Ivirn h 7^ il'irtr f ftx» I ri - tigung (Hrofih. Districtsein- frabeniue ftro e stehen), fikiwUlm önentl'ch nehmeret (Ziehen i« liub die aus dabiefiaem LnogerichtsrBüreau ver tocwerbrpatfittebeiberStnier 3are„ i.7:< 23) (Karneval: Ikapoen, Bilder, LebenS-Grötze: Harlekin 42', Sgr., Köpfe 17', Sgr. Bonner Fahnenfobrik Bonn Montag nach Neujab' beginnt wieder cnrein L-dreurtn« im ZniHneiden und In- werbt n zu hohem Pl'- lje airgekauft feigen von Dau 'Nkle dern. Zur Tbeib in der Betelinaranstait in Gießen -ahme ladet i -undl'chst en ---. N. Notbenber er „Licdcrkrnnz." ”L Vi|-1,"">la» Heute, Samstag dm 4 Januar, Abeu r < * ♦ < .3, uayS„„b.. Kiitrrlnbö- zum ?'usgebol: 18 Gidjtiifhunine oou 24—34 Zentimeter Dur^. mess.» und bis zu 8Meter Län^e, zusammen 11.5t,> Fest neler (uihaltend; 632 K cfcrnstäi mc von 20—54 'Jenliuitfer Durchmesser und b s zu .2 Meter Lange, 442,44 acitnicur entbaltend Unter den Kiescinstämmen bestnden sich schöne -chnittklötze und Strackdälzer zu Bau olz Do« iämmtliLe H»lz lagert unmittelbar an bei chanssinen Bicinalstratzr von Ikirtorf nach der Bahnsta.wn "^biingsdausen und kann weiter a>.ch nach j der Dichtung oui| chaulsirten . egen nach den Staatsstraße! verbi aevt werden. Solch n Holzkäufern. welche zu steigernde Stammbol; aus der Gnendohi' verbringen wellen. Hem zur Nachricht, datz auf der Statt n t>bi ng»bou'en Stammholz eilige lade "(rden kann und bdi) diele Station obngeiadi ' . <5hmU von dem £ ftiict Blauer k pf rntirrnt ift D e Zuiamn enkrini. an diesen Ber fteigerungot gen ist u n 8 . W x Barmittaas un Holzschiog« unt- wird praci« ?> Uhr jedesmal mu der Bcr .ergerung begonnen. Sollten S'ergere du> Stammbol« vor der thersteigeruna einru'ehkn wünschen. Io mögen sich dieielden an dcn Grotzd ,rorst» wart Müller in CbevtiM;(u wenden Ma ul dack an I. Januar 11^3. Httotzver; gl:chc Ob ’ör rari Mauldach. Log » der ,vrtiu Steuer (finnedmer Mändl bis rum !. Avril zu oermickden Lit- B 77 41 > (ü n Logis, bestehend aus 3 bis 4 Zimmern. Küche. Kammer rc. :e ist in der Willtborstrotze in vermietben bei H. Hetz. 40^ (hn FamiUenIogis, oder Logis für lediae Herren zu vermiethen, ebenso ein kleines Ligis. (95 fl.) George Wenzel, Kreuz. 76) Ein kleines möblirte« Zimmer zu vermiethen bei 5 Schultheiß junior, Seltersweg Lit S. Nr. 10. 77) tZine Dohrung aus 3 ineinander gehenden Zimmern mu allem Zubehör •April zu beziehen. Karolrne Hartmann, j Asterwea_______ 73) Mein NedenhauS, bestehend au« K ।hieven. ift zusammen oder getheilt an ruyige Leute zu vermiethen. __________Morid Heicheldeim 71) O. 22 'N ustadt) ift ein mödline-' Zimmer ru vermieid^n.___________________ 78) Logis zu vermiethen bei ____________Karl Hoffmann 82) In meutern Hauie an der Flügel« gaste ist der Laden mit Wohnung ganz oder geibeilt zu oermietben. L- Kauf. H e s t ft u r n L