'MüMjBej n-n. I Mascbinen- e und Zeichner. Spinne* 115 — Schule ndig ausgeiallelen le für Strahle dient zur Vorauf spec. Wunsch ■ beginn des neuen igen und durch S^nL 1 fL 13 h Vitt VrtngerlLhn. Dmch di« bctogen vterteljähritz i |L M h. Gießener Anzeiger. «■deictfM tügl^d, mtü Fw* nabme Sonntozt : ttanfcltibef * Bit B- Rr- 1. Anzeige- und Amtsötatt für den Kreis Kressen. Wr 2»s' Miiiwech dm 3. Skplimbn . ,Jg?* flmllicher Theil. —* Gießen, am 30. August 1873. Betreffend Gießen, am 1. September 1873. Handbuchs-Auszüge der Gemeinden des Kreises (Sieben für 1873. /K i * fi g» M jsan tkraKKerroailche Kreisaml Wleyen 8ÄÄ Ä SÄ. -LL v h p ' J 1 Steinbach, Watzenborn und Wreseck. »„ ®>< .« Me SMnta.« »« IV-- »«««-"»-» S-m, Jiaiifi jchnicum. eohurr. ff end: Die Einsendung der Waisenbüchsengelder für 1872/73. Betre an Einsendung der Waisenbüchsengelder für 1872/73. . - rr^ t /> ft /> n ............ Wir erinnern Sie an Einsendung der obigen Waisenbüchsengelder mit, Fristbestnnmung von drei -g i. i* # kl»- I irantit für 8a* nd an unfern jftlicb Hessv Jwi 1873 fini leinde-, Kir- t Mn Berkch slrection. ---- itats-Jnstüut wird , Hier men M . die DerpslndM iriae Stunden i« 2 e ist zu erfWn: nboucr. !'wi"dn D«v°°r I ^mieWbnt»«; I üt atbtiW- I ab ®(rtm DÄ I Zbnfäb* I s. M »” W I I , ewfen, 29* August. Die Regierung fährt dem Gesetze gemäß fort, die Neuanstellung von Geistlichen ohne vorgängige Anzeige an die Staatsbehörde für ungültig zu erklären. Ganz in derselben Weise wie gegen den Probst Arendt in Filehne, Kruszka in Kröben, Grabowski in Chludowo (Kr. Posen) ist die Regierung auch gegen den Geistlichen Barcikowski zu Buk voraeaanqen welchen der Erzbischof seit dem 2. Juli d. I. zum Vicar an der dortigen Kirche ernannt hat. Dem Geistlichen wurde Seitens des Landraths eröffnet daß er sich aller kirchlichen Functionen bei Geldstrafe bis zur Höhe von WO Thalern zu enthalten habe. Der Vicar erklärte hierauf, wie dies auch von den übrigen suspendirten Geistlichen geschehen ist, daß er als Priester sich stets nur nach den Anordnungen der vorgesetzten geistlichen Behörde richten werde. Uebrigens functioniren, wie wir aus dem „Kuryer Poznanski" ersehen die suspendirten Geistlichen ungestört weiter, und auch der Vicar Barcikowski hat, dem ultramontanen Blatte zufolge, beschlossen, wie bisher so auch fernerhin seine Functionen innerhalb wie außerhalb der Kirche auszuüben, „es sei denn, daß man ihn gefänglich einziehe, in die Kirche nicht hineinlasse'und vor dieselbe eine Wache stelle." Stuttgart, 2. September. Die Sedan-Feier begann gestern Abend mü Bekränzung der Gräber der hier beerdigten Todten aus dem Feldzuge 1870 unter großem Volkszudrange. Der Prälat Gerock hielt eine Gedächtniß- rede. General v. Stülpnagel, Commandant des 13. Armeecorps, war auf dem Friedhof anwesend. Im ganzen Lande wurden Abends 8 Uhr Bergfeuer entzündet. Die Beflaggung der Häuser ist heute ganz allgemein, die Geschäfte feiern. Ja, hessisches und deutsches Volk, ermanne Dich und weise mir Kraft, Entschiedenheit und religiöser Ueberzeugungstreue diesen römischen Versucher und hierarchischen Lügengeist weit hinweg von Dir, sonst giebst Du Dich und Deinem christlich-nationalen Kern für eine leere Schale hin! (Pfalz- Kur.) Berlin, 30. August. Wie der „Germania" aus Fulda geschrieben wird, ist man dort auf den Vollzug der Strafe gegen den Bischof Kött sehr gespannt, da der Angeklagte „über seine ganze Habe bereits verfügt haben soll." In demselben Blatte wird die Antwort veröffentlicht, welche der Papst auf die bekannte Künstler-Adresse aus Anlaß der neuesten Kaulbach'schen Zeichnungen hat ergehen lassen. Es heißt darin: „Die Macht der Finsterniß, geliebte Söhne, welche den gegenwärtigen heftigen Krieg gegen die Kirche auf der ganzen Erde angefacht, hat ihre Anhänger so auf den Kampfplatz geführt, daß zu gleicher Zeit, wie auf eines Befehlenden Geheiß, die Philosophie, die Naturwissenschaften, die Geschichte, die Gesetzgebung, Macht, Gewalt, Erfindungen und Handel zum Verderben derselben verbündet dastehen." Berlin, 1. September. Der heute Vormittag 11 Uhr stattgehabten Grundsteinlegung des Cadettenhauses zu Lichterfelde wohnten der Kaiser, die Kaiserin, der Ministerpräsident, die Minister Camphausen, Leonhardt, Falk, v. Kameke, Königsmarck, Delbrück, Feldmarschall Moltke, die Präsidenten Sim- son und v. Bennigsen, der Oberbürgermeister Hobrecht, der Stadtverordneten- Vorsteher Kochhann und viele Generale bei. Der Kaiser sprach bei den von ihm geführten drei Hammerschlägen: „Der Kriegerjugend zur Bildung, der Armee zum Heil." Zum Schluffe der Feierlichkeit dankte Graf Roon dem Kaiser Namens der Armee, welche die gcsammte Nation umspanne. Was die Armee im Kriege und Frieden vollbringe, sei der Ausdruck des mit ihr innig verwachsenen Volkes; die heutige Feier sei ein neues Zeugniß von der Liebe des Landesvaters zur Armee und zum ganzen Volke. Graf Noon schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. Der Kaiser reichte Roon die Hand und sprach: „Was die Armee erreicht hat, dankt sie zum großen Theil auch Ihnen." Der Kaiser dankte darauf auch dem Feldmarschall Moltke und reichte ihm die Hand, sprach mit dem Präsidenten des Reichstags, Simson, und richtete schließlich^ einige Worte an die Cadetten. — Fürst Bismarck ist gestern Abend eingetroffen. Berlin, 2. September. Die heurige Festfeier wurde bei herrlichstem Wetter Morgens 8 Uhr durch Blasen eines Chorals (Allein Gott in der Höh' sei Ehre) von der Kuppel des königlichen Schlosses eröffnet. Die Stadt ist mit Bannern und Fahnen festlich geschmückt. Die Straßen und Plätze vom Schlosse bis zum Königsplatze sind von dichtgedrängten Menschenmassen besetzt. Die Truppen des Gardecorps und die Deputationen der einzelnen Armeecorps rückten von 8y2 Uhr an mit klingendem Spiele nach dem Königsplatze. Soeben um lOi/z Uhr begibt sich der Kaiser und König, umgeben von dem Kronprinzen, sämmtlichen Prinzen des Königshauses und den anwesenden fremden Fürstlichkeiten, gefolgt von den Gcneral-Feldmarschällen, sämmtlichen comman- dircnden Generalen und der übrigen nicht in der Front stehenden Generalität, unter den Jubelrufen der Bevölkerung zu Pferde nach dem Königsplatze. Die Lokal-Notiz. .. Gießen, 3. September. Die gestrige Sedanfeier für unsere Stadt ist dem Programm gemäß auf das Schönste verlaufen. Die Bewohner Gießens hatten ihre Hauser reichlich beflaggt und gaben so Zeugniß ihres patriotischen Sinnes. Trotzdem der Himmel bis gegen Mittag ein ziemlich schiefes Gesicht geschnitten und mit Regen gedroht hatte, entwickelte sich der Festzug unserer lieben Jugend durch die Stadt in schönster Ordnung. Es war ein prächtiger Anblick unsere Kleinen in hübscher Abwechselung mit ihren Fahnen, Preisen und Spielsachen nach dem Festplatze im Philosophenwalde marschiren zu sehen. Auf demselben angekommcn hielt der Präsident-des Comites eine kurze Ansprache an die Jugend und ermalmte und forderte sic auf, echte deutsche Männer und Jungfrauen zu werden und brachte schließlich ein Hoch auf unfern Heldenkaiser aus, in welches die ganze Fcstgenossenschaft, Alt und Jung, begeistert cinstimmte. Hierauf wurden die Kinder an ihre Spielplätze geführt und bis zum Abend in reicher Abwechselung daselbst unterhalten. Während der Spiele führte unsere Regimentsmusik in der Mitte der Spielplätze Musikstücke auf und Jeder, der Freude am Schönen batte, konnte sich auf daS Beste amüsiren. Der Heimmarsch wurde um V27 Uhr angetreten' und verlief ohne Störung als bis auf diejenige, daß viele große Kinder den Zug unterbrachen und so die Ordnung in demselben vernichteten. Zum Schluß bemerken wir noch, daß das Wetter sich recht günstig hielt und keinerlei Mißhelligkeiten oder Rohheiten zu verzeichnen sind. Gießen steht in der Reibe der Sedanfeiernden Städte zur Ehre unseres großen deutschen Vaterlands nicht in letzter Reihe und wollen wir hoffen, daß es auch in der Zukunft noch so bleiben möge. Dem Comitä des Jugendfestes gebührt alle Anerkennung für das Arrangement und die Durchführung des schönen FestcS. 1882r 1885r 1887r Börsennathrichten. 2. September 1873 97% 99 V, 100t, Actien» Erankf. Bank 148 krankt. Vereins-Kasse 116i/2 Darmst. Bankact. 427 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1022 Oest. Creditact. 253 Galizien 119 Preuss. 41 3° o Oblig. 104i/a Farnkf. 3Va°,u Oblig. 878; Nass. 41/2« 0 Obi. 9 i/2 Kurhess. 4°0 „ OG1,; Gr. Hess. 5<0 Obi. 101 /4 n „ 4% n 99'/. n „ 31/2-j/o „ 953/b Bayer. 5% „ — „ 4 ■-/;<> 0 1jährige 101 „ 40 0 1jährige 9?i/2 Würtemb. 41/2° 0 Obi. — Baden 4'/2°/o ObL e. E. L. — Oesterr. Silberrente 66 „ Papierrente 633, g Spanier, neuest. 3% 17 '/2 Amerik. Bonds 1881r 1007/h Actien. 50/0 östr. F. St. E. B. 355 Lombard. Bahn 192'/2 Ludwigsh. Bexbach 190'/. Maxbahn 132 Bayer. Ostbahn 1191/, Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 1531/4 Oberhessen „ 75% 30/q östr. Stsb.-Prior. 60% 3% östr s. Lombard 49% 3°/o Livorneser 33% 50,0 Toscaner 52 5% Elisabeth.-Prior. 87% do. II. Emiss. 85% Anleheusloose. Darmstädter fl. 50Loose — n ” 25 n — Kurh. 40 Thlr. Loose 69% Nassau 25 fl. — Braunschweiger 22' 2 30 0 Oldenburg, ä 40Thlr. — 4°/o bayr. Präm.-Anl. 1121/4 4% badische Locse — Badische fl. 35 Loose Oestr. fl. 250 v. 1854 92i/2 1858r Prioritätsloose 198 1860r Loose 925/« 1864r „ 156 Wechsel* Amsterdam k.. S. 985/8 Augsburg k. S. 100 Berlin k. s 1047/8 Bremen k. 8. 1O51/| Brüssel k. S. 93 Hamburg k. 8. 105% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 93 Wien k. 8. IO51/2 ditto m. 8. 1053/g ditto I. 8. 105 Disconto 4 0/0 Goldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen 9 39—41 „ doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 32—34 20 Frankenst. 9 21—22 Engi. Sover. 11 46—48 Kuss. Imper. 9 39—41 Dollar in Gold 2 24y2—25r an Ä9„aiH bis >ut’L"°ff»'t uf "• W »on PaH Ä? f™7 * gestern U«d ,aUö dem Ubruae -elt eine GedächtH- ^«corps, mar auf fc5nb Bergfeuer aUMein, He Ge- nte die Mchrilu^ bel^^^Osficierm 1 des „Francis", utscheu Votj'chast ev 'riiift habe, daß die Inroejenljcit deutscher chche Armee ruhig hattfinden. Der ingeach/e/ der Mge- |ena zufolge hat der und „Moria" nah nfurgeuten angeboten, Schiffe an die spa- m der Junta gefan ben, bie Wegführuiü, rhindern. Im M wenn man ihn an- bomdardiren. >org iß ; is- E k. S. 03 k S- I» k. 8. U8 '*■«**,0 e. 1° 8t 5 32-3< ,t 9V® ■ '‘'““'n arfnemeiner Anzeiger. Versteigerungen. sollen feinfies harzfeeies Jllafdjinenöf, sowie Nadeln, Zwirn, Seide und Apparate Preis derselben 40 Thlr 670 754 248 500 429 203 1123 804 488 250 472 393 156 1442 746 554 372 82 Acker auf der Warthe, auf die Marburger Chaussee, Acker daselbst, Acker daselbst, Acker daselbst, Acker daselbst, Acker daselbst, Acker auf die Spitzen am Sandfeld, Acker auf den 20 Morgen, Acker am Wingert, Acker daselbst, Grabstück auf dem Sand, Acker Über den Rodtgärten, Acker an der Steinkaute, Acker an der Lahn, Acker und Wiese am Rodt, Acker und Wiese daselbst, Acker am Wingert, Acker und Wiese auf der Leifehaid, Grabstück am Nahrungsberg, lUKlflr. 1272 stücke der Frau Carl Spruck Wittwe auf 6 Jahre verpachtet werden, als: Gießen, den 2 September 1873. Müller, Ortsgerichtsrnann 'Anerkennungsdiplom ausgezeichnet — machen wir ein verehrtes Publikum ganz besonders aufmerksam und empfehlen dieselbe als eine der besten und dauerhaftesten Geschäfts- und Haushaltungsmaschinen. Auf die von uns fabricirte Maschine ^System Grover & Baker) — dieselbe ft von der internationalen Jury der Wiener Weltausstellung mit dem machen wir ein verehrtes Publikum Montag den 8. September, Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rctthhause die Grund GraSversteigerung. Montag den 8. September d. I., ££ Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das dießjährige Grummctgras von den dem Marienstift Lich zustehenden circa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Ober- und Nieder-Bessingen versteigert werden. Der Anfang ist bei Lich an der Straße nach Grünberg. Lich, 1. September 1873. Winbeim. empfiehlt die Haupt-Niederlage der Nähmaschinen-Fabrik von J@ioli.er Ae Moli- Gieße», 51 st erweg 103. Z Montag den 8. Sepiemver, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die Grundstücke des Herrn Georg CHr. Spruck «auf 6 Jahre verpachtet werden. aller bewährten Systeme, unter Garantie und Zahlnngserleichterung, OKlftr. 690 Acker am Ohlenberg, 338 Acker in den Rödern auf den Graben, 2075 am Leihgesterner Weg, 695 zwischen dem Grüninger Pfade und Erdkauterweg, 898 Acker daselbst, 312 Acker daselbst, links, 1080 Acker auf den Sandkauterweg am Hegstrauch, 497 Wiese auf der Leifehaid, 616 Acker im Altfeld, 770 Acker am Grünmgerpfad, 552 Acker am Wißmarer Weg, 434 Acker am Gleiberger Weg, 756 Acker daselbst, 744 Acker am Grasweg, 714 Acker unter der Hardt. Gießen, den 2. September 1873. Müller, Ortsgerichtsmann. Ieilgeöotenes. Für Bier-Wirthe! Von Frankfurter Export-Bier aus der Brauerei von I. G. Henrich hält stets großes Lager und liefert solches ebenso billig wie bei direktem Bezug. Ebenso liefert Pfungstädter von Justus Hildebrand und Nieder-Mcndigcr von I. B- Moritz zu gleichem Preise wie in der Brauerei in jeder beliebigen Quantität (3703) H ch. 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Die Zusammenkunft findet am ersten Tage bei dem Neustädter Thor und am zweiten Tage in den Ochsenwiesen, auf dem Nödger Vicinalwege statt. Die Großb. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden in ortsüblicher Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, am 2. September 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. i '71j Die Mineralwasser-Handlung vor, tiemu Fischvach, Ielterßweg, empfiehlt nachverzeichne Sorten in stets frischer Füllung : Adelherdsquelle, j Ludwigsbrunnen, • Marienbnder Kreuzbrunnen, ----------------:________Neue geräucherte Bückinge 3808) Feinste Gothaer,'zum Rohessen bet Cervelatwurst, auch im An-,3656) I A. Busch Söhne, schnitt, empfehlen von Michel, Lederle & Comp. in Ludwigshafen a. Rh. Goldene Medaille Silberne Medaille Meta 1868. Kaiserslautern 1S79. 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