1111» (en , nalurwissrn- mten tüchtigen n an. tote alle ' ’5"tlt«9e, irna fix. ? > JrifaU ausge- cher sich No- ^ühkljki», in Tri. Abonnements- Infang 5 Uhr. iben ersuche ich, affen zu wollen, irmann. MM reisen und ohne An ■ jnd Gewissenhafteste nMertiouetarlf issel*__ feiger Dictor 0 a. d. 8da. ist en entlassen, i 1873. ijflft kahnhütte. mohnc to im $6 641«““' ^pebitioi1 w fr lO' grflN ’L’’'«"’4'*' K-' nb<* Mzeige- und Amtsblatt für dm Kreis Hiessen 1S73. Dmmerflasi den 3. Juli 9?r. 152 wenn z. B. Gründer einer Eisenbahn - Gesellschaft in der Generalversammlung Frcs. zur Ausfolgung eines Forts mittels Anerbietens der Summe von PretS tztertrljährig 1 fL 12 fr. mit Brtngerlohn. Durch die Post örKv-en vierteljährig r fl. 2V fr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Lanzlether^. Sit B. Nr. 1. Commission zu richten. Darmstadt, den 19. Juni 1873. den Bau der Bahn geschlossen und wonach ste mit diesen sich über eine bestimmte Summe für die Meile geeinigt haben, hinterher aber nut diesen General- Unternehmern geheime Nebenverträge abschließen, die fast um ein Drittel reducirt werden, dieses Drittel aber für die Gründer ausbedungen wird ! An dergleichen Freistellungen ist der Bericht nicht arm." r vx t Berlin, 1. Juli. Nach den bisher resultatlosen Verhandlungen der hiesiaen Weber und Fabrikanten behufs Herbeiführung einer Lohnerhöhung von 331/0 pCt. haben sämmtliche Webermeister und Webergesellen, zusammen etwa 8000, beschlossen, die Arbeit einzustellen und nur durch ein gewähltes allgemeines Conütü die Unterhandlungen fortzusetzen. Die Arbeit hat heute that- Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige: Pabst. Strecker. sächlich in allen Werkstätten ausgehört. s , Geldern, 24. Mai. Der hiesige katholische Pfarrer und Dechant Brüel wurde - wohl in seiner Eigenschaft als Garnison-Sechorger — von der Militärbehörde aufgefordert, für den verstorbenen Admiral Prinz Adalbert das bestimmte Gebet abzuhalten (dies geschieht in der Regel nach der Predigt.) Herr Pfarrer Brüel weigerte sich jedoch dessen, und wurde er dieserhalb seiner Stelluna als Garnison-Seelsorger Seitens der Militärbehörde ohne Weiteres enthoben. Die katholische Garnison wird von jetzt an nicht wehr zur Kirche geführt, sondern bleibt der Kirchenbesuch den Militärs alchettngi'stellt. 9 Posen, 1. Juli. Die „Ostdeutsche Zeitung" meldet, Erzbischof Graf LedochowSki habe den Professoren an dem geistlichen Seminar Pfiuuden an Per Psarrkirche ertheilt, da die Regierung denselben verboten habe, ihre Bor Bekannt m a ch u u g. Betreffend: Anmeldung und Prüfung der einjährig Freiwilligen. HrucHon ?°m'E M^^ - 1)''Allm,gsMA nnter^BerücksichtMng der 148. 149. 151. 152. 153. 154 und 155. der erwähnten Militär Ersatz-Instruction bis zum 1« ^EUAU" v* •” i“ - »<*»* «*•«* bezeichnet ist. Berlin, 29. Juni. Im preußischen CultuS-Ministerium sind nunmehr bis auf wenige Einzelheiten die gesammten Ausführungs-Vorschriften für die kirchlichen Gesetze beendigt. Es steht, wie wtr nut Bestimmtheit vernehmen, binnen Kurzem die Anordnung bevor, wonach diejenigen geistlichen Lehr- und Erziehungs-Anstalten, über deren Einrichtungen der gesetzliche Nachweis verweigert wird, den ihnen bislang gewährten Zuschuß aus Staatsmitteln verlieren und die Anstalten selbst geschlossen werden sollen. Berlin, 30. Juni. In ihrer gestrigen Nummer feiert die „Germania einmal wieder - die große That Gregor VH. gegen Kaiser Heinrich VI., den Tag von Canossa. Das ultramontane Blatt blickt mit Wehmuth auf die Zeit zurück, wo die Könige ihre Kronen von „Gottes Gnaden" aus der Hand des Stellvertreters Christi empfingen. Damals sei das Königthum nicht sowohl eine erbliche als eine durchaus christliche und sittliche Institution gewesen. Man kann hieraus ersehen, was aus der erblichen Monarchie werden wurde, wenn sich das theokratische Ideal der „Germania" je wieder verwirklichen konnte. Daß das Jesuitenblatt daran selber nicht glaubt, ergibt sich aus dem lamen- tabeln Schluß des Artikels. Gregor VII. habe sich auf Fürstenmacht und^auf . . das feste Schloß 1 H c... /.../..ji'.......iinS bipfpm 1 lirnbevil ' 2 Juli. Einem österreichischen Kriegsschiff (Kanonenboot?) s s."“»b gehen wir nicht! bereits angelangt, nicht nm Versöhnung zn erbitten, sondern, ist die We.ter^htt unAtwordem Sa0en „ie bcr um dieses Canossa zu brechen. In der That eine wundersame, wenn and) techt> f f Deutschland" mittheilt, bei zwei sehr angesehenen bescheidene Auslegung des neuen Ganges »ach Canossa > Aber die ,,Germania »Correspondeu von f voraenommen, da die Militärbehörde in mag ruhig sein. Vom Brechen der katholischen Gewissen ist mcht die Rede, Straßburger fln he» neuerbante.. «--«»»,< «»-„« MIN»,-»»«,» ad„ .<» Be.lchlSH»“> »<«<»-" I iper Special Unlersuchungs - Commission wird der „achtes. Presse' geschrieben. Deuilcfilanö, i „Nach dem, was ich von gut unterrichteter Seile gehört habe, hat die Unter- Darmstadt l ^uli °in der heutigen Sißmig der zweiten Kammer snchung ergeben, daß die Mißstände in der Eisenbahn - Verwaltung und m 5S3 ÄffifÄ* ei»"*- -Db" * " "* naWÄ««*»»“" von der Absicht des Fürsten Bismarck, zurückzutreten, und Aehnliches als durch- aus unbegründet bezeichnet. Mai, bestätigt, daß Legationsrath v. Printen, wie bereits gemeldet, zum ersten Leeretär der deutschen Botschaft tn London öchmeiz. Bern, 1. Juli. Der erste thatsächliche Schritt zur Ausführung des projectirten allgemeinen europäisch nordamerikanischen Postvereins-Lertrages ist gethan. Im Auftrage ihrer Regierung hat die hiesige deutsche Gesandtschaft dem Bundesrathe so ebvii bereits einen Entwurf zu einem solchen Vertrage unter der Anfrage mitgetheilt, ob er damit einverstanden, daß der internationale Congreß, dem er zur näheren Berathuug und zum definitiven Abschluß vorgelegt werden soll, zu Bern stattfinde. Der Bundesrath hat sich nicht nur damit durchaus einverstanden erklärt, sondern auch noch seine vollständige Befriedigung über die Wahl der Bundesstadt zum Congreßorte ausgesprochen. Den übrigen europäischen Staaten, sowie den bereinigten Staaten von Nordamerika , wird von der deutschen Negierung der Entwurf jetzt ebenfalls mitgetheilt werden und unmittelbar darauf wird dann Seitens des Bundesraths die förmliche Einladung an die Negierungen zur Beschickung ces Congresses erfol gen. Der Congreß wird spätestens bis 1. September d. I. abgehalten werden- Jianlireid). Paris, 29. Juni. Ter neue Präfect von St. Etienne de Tracy hat von der Regierung die Ermächtigung zu energischen Maßregeln gegen die Arbeiter-Bevölkerung verlangt, die von ter Internationale bearbeitet werden. — Der Schah wird auch nach Lyon gehen. — Wie der „Franoaise" versichert, würde Casimir Perrier sich dem rechten Centrum anschließen. Paris, 29. Juni. Daß die Präfecten fast überall mit so großer Entschlossenheit und Rücksichtslosigkeit auftreten, geschieht auf direkten Befehl des Ministers des Innern, Beule, der, wie „Bien Public" heute meloet, ein neues Rundschreiben an die Präfecten gesandt hat, in welchem sich folgende Stelle befindet: „Lassen Sie die Fragen der Menschlichkeit und der Personen bei Seite; handeln Sie ohne Mitleid, selbst wenn es Ihren Vater oder Ihren Sohn be trifft." Es scheint, daß Brutus Beulö's Beamten nach den Worten, die man Ranc, jedoch fälschlich, in den Mund legt, handeln sollen, „mir seinen Feinden discutirt man nicht; man unterdrückt sie. — Dem Marschall Mac Mahon schreibt der „Gaulois" folgende Worte zu: „Was die Gewissensfreiheit anbelangt, so kann man allenfalls noch ein Auge zudrücken ; aber nm keinen Preis werde ich die Freiheit, dieselbe kund zu geben, dulden." — Die Verordnung des Lyoner Präfecten Betreffs der Zahl der Personen, die einem Leichenbe gängniß folgen dürfen, kam gestern Morgen zum ersten Mal in Anwendung. Um 6 Uhr wurde eine Frau ohne kirchlichen Beistand begraben Sobald die Zahl von 300 Personen abgezählt war, schnitten die Stadtsoldaten den Zug ab und trieben die übrigen Leidtragenden, die nicht den gering 'en Widerstand leisteten, auseinander. Am Kirchhof waren andere Slactsoldattu aufgestellt, die nur die 300 Personen durch das Thor einließen. Die Civilbegräbnisse haben eine Ueberwachu ng von 60 officiösen und officiellen Polizeidienern. Paris, 30. Juni. In der Kammer soll eine Interpellation eingereicht werden, um die Ansichten der Regierung über den Syllabus zu erfahren, dem einer der Minister (der Jllstizminister Ernoul) sich öffentlich unterworfen habe. — Der Präfect von Lyon hat jetzt verfügt, daß die, welche ihre Todlen ohne geistliches Geleit begraben lassen, keine Begräbnißplätze auf den Kirchhöfen kaufen können. Ferner hat er verboten, daß der Vorsitzende des Gemeinde rathes seine Mitbürger im Stadthause empfängt und die Departemental-Com- mission nach 6 Uhr Sitzungen hält. — Die deutschen Behörden in Luneville haben die in Folge des Atlen tats vom 23. Juni getroffenen Maßregeln wieder aufgehoben. Ottilien. Rom, 29. Juni. Der feierliche Empfang der spanischen Exkönigin am 21. d. Mts war durch die Anwesenheit von 15 Cardmälen in Purpur und vieler violetter Monsignori sehr pompös ; außerdem war das Gemach von unten bis oben mit Blumen geziert und erfüllt von dem betäubenden Geruch einer riesigen Lilienguirlande, zu denen Mfgr. Acquaderni die Blumen aus verschiedenen Städten Italiens mitgebracht hatte. In einer Anrede an die vor ihm erschienene katholische Jugend sagte der Papst, indem er die Rede auf Isabella lenkte, daß er der Königin wünsche, „Spanien so bald als möglich beruhigt und ihrer ruhmreichen Dynastie wieder gegeben zu sehen." Diese Worte werden Isabella allein für die Mühe ihrer Romfahrt entschädigt haben und müssen ein Donuerschlag für die Carlisten sein. Der Papst war zwei Tage vorher der Exkönigin begegnet, als sie das vaticanifche Museum besucht, eine Ehre welche die russische Kaiserin durch ihren Besuch bei Victor Emanuel und das Aufhissen des russischen Banners am Verfassungsfeste verscherzt hatte. Nach dem Empfange vom 21. d. Mts. geleitete Isabella mit ihren Töchtern den Papst in den Garten, wo der Gärtner noch mehr Blumen zu allerlei bunten Teppichen und Zierrathen zusammengestellt, als Isabella Thränen vergossen hatte. Tags darauf sand die feierliche Communion und Confinnation der bet den älteren Töchter statt. Der kirchlichen Ceremonie folgte ein Frühstück beim Papste. Rom, 1. Juli. Die Unterhandlungen mit der Linken scheiterten theils an persönlicher Empfindlichkeit, theils an der Unmöglichkeit der Candidaten. Minghetti ist rathloser als je. Ein Zurückgreifen auf Mitglieder des eben erst entlassenen Ministeriums wird immer wahrscheinlicher. Rom, 2. Juli. Nach einem der „Agencia Stesani" aus Florenz zugegangenen Telegramm ist General Ricotti heute früh vom Könige in Anwesenheit Minghetli's empfangen worden, um die Ziffer der Militär-Ausgaben fest- zustellen. — Maurogonato hat das Finanz-Portefeuille aus Familienrücksichten ausgeschlagen. „Nuova Roma" will wissen, daß dasselbe nunmehr dem Grafen Cambray-Digny angeboten ist, welcher einige Bedingungen gestillt haben soll. „Italic" berichtet, daß der König Cambray Digny und Peruzzi berufen hat, um über die Loge zu berathen. „Diritto" glaubt, der König dringe auf ein Einverständniß zwischen Minhetti und Depretis bei der Cabinetsbildung. Spnmen. Madrid, 30. Juni. Das neue Ministerium nennt sich ein Ministerium der Versöhnung. Es enthält zwei Mitglieder der gemäßigteren Linken. — Die Colonne des Obersten Castanon wurde gestern von carlistischen Soldaten überfallen und floh nach Pamplona. Die Bevölkerung erhob sich und schrie: „Tod dem General Nouvilasdem sie die Schuld der Niederlage beimißt. tßugliuiö. London, 30. Juni. Die englische Negierung hat ein Telegramm aus Alexandria vom heutigen Tage erhalten, wonach ein Telegramm Sir Samuel Bakers aus Chartum vom gestrigen Tage mit der Meldung eingegaiigen war, daß er und seine Begleiter wohl und gesund dort angekommen seien. Das Land bis zum Aequaior sei an Aegypten amiectirt worden, alle Aufstände, Umtriebe und aller Sclavenhandel vollständig unterdrückt, die Regierung in voller Wirksamkeit, die Straßen bis Zanzibar offen, der Zaraf schiffbar und durch den am 8. Juni erfochtenen Sieg die A.ifgabe vollständig geglückt. — Der englische Consul in Alexandria meldet, es werde wahrscheinlich über Alles, was aus Venedig kommt, die Cholera -Quarantaine verhängt werden. London, l. Juli. Im Krystallpalast fand ein Fest und eine große Illumination zu Ehren des Schah statt; es regnete aber darein. — Nach Berichten aus Brasilien ist die commercielle Lage in Buenos - Ayres und Montevideo schlecht. Eine Geldkrisis ohne Gleichen herrschte in den beiden Städten. B e r m i s ch r e s. Mainz. Beim Scheibenschießen auf dem Bruche wurde am 24. v. M. ein Soldat des 117. Rgts., in Folge von Unvorsichtigkeit, durch einen Schuß derart getroffen, daß er sogleich starb. Trebur. Am 22. v. Mts. Mittags um halb 12 Uhr würhete hier eine Windhose, Die große Zerstörungen zur Folge hatte. Man sah um diese Zeit nach der Gegend des Rheins einen lichten Wolkenstreifen, dein man irgend eine Bedeutung nicht beilegte, bald" aber entwickelte sich ein Sturm und eine mächtige Windhose zog heran, die ein solches Geräusch verursachte, c>aß die Bewohner des Städtchens angstvoll die Hauser verließen und beim Anblick des Phänomens einen Brand vermuthcten. Die Windhose, einer dampfartigen Säule gleich, zog von der bicsigen Gemarkung in der Richtung nach Nauheim, sie beschädigte an 100 Bäume, meistens Obstbäume; einzelne ganz dicke Bäume wurden mit der Wurzel ausgerissen; andere sozusagen abgedreht oder der Shjtc beraubt, große Bäume wurden ea. 100 Schritte mitgeführt, so z. B. ein Nußbaum, der 4 M. Stammlänge und 70 Cm. Durchmesser hat. Als die Windhose die Schwarzbach erreichte, nahm sie noch Vas Wasser derselben auf und setzte dann ihren yerheeren- ven Gang fort, der sich auf 12 Wegstunde erstreckte. Berlin, 28. Juni. Eine eigenthumliche Ueberraschung wurde kürzlich einem in der Stadtvoigtei detinirten Gefangenen, welcher wegen Unterschlagung eine einjährige Gefängniß- strafe verbüßt, Seitens seiner Ehehälfte bereitet. Diese richtete nämlich, wie das „Tageblatt" meldet, an ihren Gatten einen im reinsten Berliner Styl gehaltenen Brief, ungefähr folgenden Inhaltes: „Mein lieber August! Du weißt, daß ich Dich lieb habe, wirft es mir aber nicht verdenken können, wenn ich mit Dir, da Du doch nun bestraft bist, nicht mehr zusammen leben will. Da ist Dein Freund Gottlieb Schulze, der mir schon seit langer Zeit gewogen ist, und wir Beide haben uns vereint und Berlin verlassen. Lebe wohl, mein theurer August und gedenke Deiner rc." Als Trost zu diesem Absagebrief hatte Gottlieb Schulze noch folgendes Postserip- tum erlassen: „Mein lieber Freund! Du bist alt und hast eine junge Frau, ich bin jung und habe eine alte Frau, das paßt nicht recht, darum habe ich Deine Fran genommen, nimm, wenn Du wieder frei bist, dafür die meine. Dein Freund Gottlieb Schulze." Als dem getäuschten Ehegatten der Brief vom Untersuchungsrichter vorgelesen wurde, gerieth derselbe in eine grenzenlose Wuth und erklärte, daß eben feine Frau im Vereine mit Gottlieb Schulze zu der Unterschlagung ihn veranlaßt hätten, jedenfalls schon damals in der Absicht, zusammen zu leben, nachdem sie ihn für längere Zeit unschädlich gemacht hätten. Er habe bisher aus Schonung geschwiegen, jetzt bcnuncire er aber Beide wegen Verleitung zu der von ihm begangenen That. Selbstverständlich wird das Paar jetzt Seitens der Eriminalpolizei gesucht, und dürfte der für ten Mann so verhängnißvolle Brief auch für die Verfasser desselben noch anderweitige höchst unangenehme Folgen haben. Dürkheim, 27. Juni. Gestern wurde in unserer Nähe, bei Seebach, ein furchtbares Verbrechen begangen Ein junges Ehepaar war in solchen Unfrieden gerathen, daß die Frau zu ihrer Mutter zurückkehrte Mißtrauen in die eheliche Treue der Frau soll der Grund der Zerwürfnisse gewesen sein. Gestern nun arbeitete die junge Frau auf dem Felde, da trat ihr Mann an sie heran und nach kurzem Wortwechsel stach er die Frau nieder und schlug die noch Lebende mit der Hacke völlig todt. Die Leiche soll in furchtbarer Weise zugerichtet sein. Nicht weniger als fünfzig Stiche weist sie auf, und einen zerschlagenen Schädel. Das *.2 Jahr alte Kind hatte die Mutter mit im Felde. Der Möroe wurde ergriffen. * Ein Herr Sauvogeon in Valencia hat die Erscheinungen, die in einer Tasse Kaffee vorkvmm n, nachdem man sie gezuckert hat, langjährigen Betrachtungen unterzogen, aus denen er folgende Schlüsse mit Sicherheit ziehen zu können glaubt: Wenn man den Zucker, ohne die Flüssigkeit umzurühren', sich ruhig auflöien läßt, so steigen bekanntlich Luftblasen an die Oberfläche der Flüssigkeit. Bilden diese nun eine schaumige Masse in der Mitte der Tasse, so kann man bestimmt auf dauernd schönes Wetter rechnen; setzt sich im Gegentheil der Schaum ringförmig an den Rand des Gefäßes an, so stehen starke Regengüsse bevor; bleibt der Schaum zwischen Rand und Mitte, so wird das Wetter veränderlich, fließt er, ohne sich zu zertheilen, nach einem zweiten Puncte des Tassenranves, so steht mäßiger Regen bevor. Er hat diese Anzeichen regelmäßig mit denen des Thermometers und Barometers verglichen und sie erst, als er Der genannten Uebereinstimmung sicher war, der Oeffentlichkeit übergeben. * j Verheiratbungsalter berühmter Männer.j Ein englisches Blatt bringt folgende Zusammenstellung : „Adam, als er sich verheirathete, hatte 0 Jahre; Shakespeare 18; Ben Jon- son 21; Franklin 24; Mozart 25; Dante, Kepler, Faller, Johnson, Burke, Walter Scott 26; Tycho, Brahe, Byron, Washington, Bonaparte 27; W. Penn, Sterne 28; Kinne, Nelson 2D; Klopstock, Burns 30; Schiller 31; Cbaueer, Hogarth, Peel 32; Humphry Davy 33; Aristoteles 36; Wellington 37; Wilbersoree 38; Luther 42; Addisson 44; Wesley, Aoung, Lessing 47; Swift 49; Buffon 55; der alte Parr 12-'. Da Adam und Eva sich am Tage ihrer Geburt verheiratheten und Dr. Parr in seinem 120. Jahre, so hat Niemand ein Recht, zu verzweifeln und Jeder, der sich verheirathet, in welchem Atter immer, kann sich auf einen berühmten Mann 'als auf sein Beispiel berufen^ Also lasse man sich durch Nichts abhalteii!" * sKomische Todesanzeige j Im Wochenblatte einer kleinen Stadt im Harzgebirge fand sich neulich folgende Annonce: Das Muster ehelicher Zärtlichkeit, daS Weib, wie es sein sollte und noch keineswegs gewesen ist, die holde Gattin ist nicht mehr. Sie starb an den Folgen der unerforschlichen Wege der Vorsehung in noch nicht einmal vollendetem 59. Lebensjahre. Es gicbt Leiden, von denen sich die Begriffe keine Vorstellung machen können; zu denen gehört meine dahingeschiedene theuere Ehegenossin, deren Herzensgüte rücksichtslos und deren Wandel beispiellos war. So war auch unsere Ehe kinderlos, da wir bisher noch nicht mit Nachkommenschaft gesegnet sind. Wer diesen Verlust in seinem ganzen Abscheu zu würdigen weiß, wird der Dahtn- ge'chiedenen noch im Grabe ein treuer Kunde bleiben und die von ihr betriebene Putzhandlung nicht tm Stiche lassen, die ich mit vier verwaisten Putzmamsellcn betrauere. Wien, 29. Juni. Die Montags-Revue erzählt: „Für unfern allerjüngsten Adel, der bekanntlich zumeist aus Herren besteht, die sich in der letzten großen Haussecampagne durch Tapferkeit im Geldausgeben so ausgezeichnet haben, sind die letzten Wochen sehr böse gewesen. „Was machst du mit dem Adel, wenn er dir nicht belehnt wird?" soll die'eWoche eine solcheFrau Ritterin ihren Herrn Ritter gefragt haben, als er ihr, gelegentlich einer Eingabe, in der seinerseits um Herabminderung Der großen Hausstandskosten nachgesucht wurde, die Rohbilanz seines Vermö- gensstatutö verlegte und ihr auswies, daß er bei allem Vorrath von Aetienfetzen kein Geld bekommen könne, kein Geld für seine Effeeten, keins für seinen Namen, keins für seinen Adel Der Mann soll in Der That dem Hülfscomits aufs haarkleinste haben beweisen wollen, daß man, wenn man schon seine sehr zweifelhaften Werthe nicht belehnen könne, ihm einen Credit auf seinen Adel, auf seine eiserne Krone, die er in der eben so eisernen Werthcimer 'chen liegen habe, unmöglich verweigern könne. Und nun that man es maßgebenden Orts Dennoch, man belehnte ihm seinen Adel nicht und soll ihn bezüglich seiner „eisernen Krone" auf die „Verkehrsbank" angewiesen haben, die solche Ordens-Belelmungögeschäfte zu machen pflege. Und dcßhalb die so gerechte unmuthige Frage der Frau Ritterin an den Ritter: „Was machst du mit dem kommen " Frankf. 3Vio/o Oblig. 87’/6 aber es ist ganz anders gekommen. Bayer. Ostbahn 120 Oberhessen 73 9 38—40 Pistolen Amerik. Bonds B v e e d e r i t s. i Temperatur in Gießen, Juni 1873: + .. ... , f bplpfmt wirb?" Die praktische Frau dachte sich die Sache so: Schluß der Börse trat eine etwas bessere Stimmung ein und gab sich sogar zu den herabgesetzt S WtterfÄetatWt mit feinem Aoelsdipiorn in der Hand, man ten Gourfen der Speentationgeffecten einige Kauflust tiinb. Von Wechseln Wien matter. fragt ihn: „WaS wünschen Sie?" - Ritter **: »Ich wünsche meinen Adel belehnt ,u be- , , , AclitH. Unhwl. kommen " - Gomitemitglieb: „Was haben Sie für Ihren Ritt rstandgezahlt?» - R ttcr v. . BÖrSCDUÄC r C tn. |5% östr. F. St. E. B. 347 ,/2| Amsterdam k.. 8. 981,4 „80,000 Fl. hat er mich gekostet. Ich laß Ihnen 10 Procent nach." - UnMtera uf 8^ 2. Juli 1873. Lo°mbard. Bahn 199 Augsburg k. 8. 100 dem Ritter ohne Weiteres auf sein Diplom .2,000 gl, d. t. den Werth sun" '/Nse.nen Krone, ------ - ——---Ludwigsh. Bexbach 1883/4 Berlin k. S 10 F , bloß 10 Procent unter dem Einkaufscourswerthc. So hat sich s btc ptafti)d)C Frau gedacht, Preuss. 4-,^ Obhg. 103 /b MaxLabn 129«/, Bremen k. 8. 105* r .1.... ;r* AnfwvS nnfrsmnien." r rankt. 3Oblig. o«'.b ,»—1 1, q oqi I Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 165* . Prioritäten, östr. Stsb. Prior. 597/8 östr s. Lombard 493/4 Livorneser 33Vz Toscaner — Elisabeth.-Prior. 85 niederste................. mittlere................. Mittel früherer Jahre ............ höchste.................. Niederschlag: an 13 Tagen........... „ im Mittel früherer Jahre: an 13 Tagen . . 3°/o 3O/o 3°o 5°/o 5% 1882r 961,2 1885r 97'/b 1887r — Goldsorteik« fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57—58 Actieiu Frankf. Bank 145% Frankf. Vereins-Kasse 112 Darmst. Bankact. 4>>6 Wien Bankactien 1022 Oest. Creditact. 238 '/^ Galizien — 3,0 R. 13,28 „ 12,89 „ 23,0 „ 1,79 Par. Zoll. 2,73 „ „ T doppelte 9 38—40 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—32 20 Frankenst. 9 19i/a—20 V2 Engi. Sover. 11 45 —47 Russ. Imper. 9 3d—40 Dollar in Gold 2 25—26 Spanier, neuest. 3,}/q 183/b • " • 1881r 99% Landuiitthen von großem Wetth. Unter allen bis jetzt bekannten Dreschmaschinen sollen jene der Firma PIl Mayfartli Coinp. iu Frankfurt a. M. die besten sein. Nicht nur, daß dieselben viel leichter ru betreiben und dauerhafter gebaut sind als alle audereu, sie dreschen auch so rein, daß nicht ein Körnchen im Stroh bleibt, noch zerschlagen wird- Ferner ist der Preis sehr billig und fängt schon mit Thlr. 60 an. Der beste Beweis für Obiges ist der stete Aufschwung, welchen diese Fabrik hat, denn es werden monatlich über zweihundert Dreschmaschinen geliefert, welche sowohl für Handbetrieb als auch für ein und zwei äuathiere eingerichtet sind. Genannte Firma wird Jedermann bereitwilligste Auskunft ertheileu; man beliebe nur dahiu zu schreiben. (2058) Frankfurt a. M., 2. Juli. Die Börse verkehrte heute in ihrer ersten Hälfte in matter Stimmung, nachdem sich durch starke Verkaufslust am Bankenmarkte, schon gestern Abend- die festere Tendenz der Mittagsbörse verwischt hatte. Besonders Banken waren stark offerM1 und verloren Procente. Durch die Defraudation eines Beamten der Berliner Ilnionbank i|t vas Mißtrauen, besonders gegen jüngere Institute dieser Branche, neu erwacht. Auch Credit-j actien mußten unter dieser Apathie leiden und wurden außerdem durch neue Manipulationen, r der nie rastenden Contrcmine beeinflußt. i 2812) Das Annoncen - Bureau von Rudolph Mosse, vertreten durch B. Sic notirtcn gestern 348 und gingen beute auf 3371/2 herab, nachdem sie mit 338',z Heidngsfelder in Gießen, ist für die Beförderung von Inseraten jeben Inhalts, eröffnet hatten <^ic beiden anderen Speculationswerthe gingen nur um wenige Gulden herab wie Empfehlungsanzeigen, Kauf- uns Verkaufgesuche, Stellengesuche, Familiennach- unb hielten sich, wie überhaupt österr. Bahnen relativ fest. Staatsbahn, gestern 350, schlossen richten u. s. w. als besonders zuverlässig zu empfehlen. 3473/ Lombarden, gestern 200 2, blieben 199»/4 Am Anlagemarkte herrschte mehr Animo ------ und wurden die meisten Papiere dieses Verkehrsgebietes zu höheren Coursen gehandelt. ©il; ( berrente fest. Svanier bester. Amerikanische Fonds anziehend und gesucht. Von osterr. ^srio; ritäten avancirten die beliebteren Sorten und wurden in Posten vom Markte genommen. Banken blieben sämmtlich matter, mit Ausnahme von Wechslerbank und Deutsche Effeetenbank; Letztere 1 Proe. besser. Der in der heutigen, von Den Aetionären der Deutschen Effecten- und Wechsel-Bank abgehaltenen Generalversammlulig zur Kenntniß gekommene Geschäftsbericht für das zweite ^nlbfaljr 1872, welcher einen schweren Eindruck machte, weist ein Reinertragniß von 15 Proc. nach. Der Gewinn betragt fl. 518,000, — der Umsatz ft. 10,-01,000. — Gegen Nass. 4'/z0,g Öbl. — Kurhess. 4°/u „ 97 Gr. Hess. 5°,q Obi. — „ „ 40/0 » 99 „ 7> 3’/2°/0 n y53/4 Bayer. 5°/0 n ~ „ 4l/.°,0 1jährige 100% „ 40 0 1jährige 94 Würtemb. 4l/2° o Obi. 100'/4 Baden 41/2O,o ObL c. E. L. 1001/g Oesterr. Silberrente 65'/^ „ Papierrente do. II. Emiss. 82'/, Aiilelieiisloosce Darmstädter fl. 50Loose — 7, n 25 „ - Kurh. 40 Thlr. Loose 69% Nassau 25 fl. — Braunschweiger 23Hz 3° o Oldenburg. ä4OThlr. 373/4 40,0 bayr. Präm.-Anl. 11O1/» 4% badische Locse 109 ‘/2 Badische fl. 35 Loose 68 Oestr. fl. 250 v. 1854 92»/2 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 92J/4 1864r „ - Wechsele Amsterdam k.. S. 981,4 Augsburg k. 8. 100 Berlin k. S 104* , Bremen k. 8. 105* „ Brüssel k. 8. 931/4 Hamburg k. S. 105'a Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 92- Wien k. 8. 104 ditto m. 8. — ditto 1. 8. 1041,4 Disconto 5 0,0 /I r l fl r m c i n r r fl m f i fl f r. (2644) 3066) . . 85 fl. 30 fr- 36 Maizena, von Emil Fischbach tn Reisstärke Seltersweg, Mittwoch den 9. d. M, 3078) Bad-, Fenster- und Pferde schwämme. werden: Steinbrecherlohn Saudsuhrlohn Chaussirarbeit . . KieSfuhrlohn "1 ■i Aersteigerungen. Montag den 7. l M-, Vomittags 9 Uhr, empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Gießen, den 2. Juli 1873. Grobherzogliches Kreisbauamt Gießen In Bertr- des zrreisbaumeisters: 6 d) tiefer, ttreisbauausseher. sätze für die Bergisch-Märkischen Stationen Marten, Langendreer, Grafenberg, Kettwig IohanniSbeeren- und Himbeere n-Gclve. 3064) Mit dem 1. Juli d. I wird der 6. Nachtrag zum Huupt - Güter - Tarif vom 3083) Freitag d. 4. Juli d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem W'lh. Planf'schen Hause an der Kühgassc die zu dem Nachlatz des Conrad Sack gehörigen D/obihen, bestehend in Tischen, Stühlen, Schränken, Bettladen, BeUwerf und sonstigem Hausgerälhe, metst- bietend versteigert werden. Gießen, den 3. Juli 1873. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. S em in ler. und Werden, für die Bebra-Hanauer Station Gemünden, sowie Sätze der Klasse 1) und des Special-Tarifs 3 für die Main- Weser-Bahnstation Zimmersrod. im Verkehr mit Stationen der Köln - Mindener, der Oberhessischen und Nassauischen Bahn, dann unter Aufhebung des Nachtrages 5, Frachtsätze für die Kö'u-Mindencr Station Porta im Verkehr mit Nassauischen Stationen und endlich den zwischen Ehringshausen und Dollar seit dem 1. März d. I. bestehenden Frachtsatz für den Ausnahme-Taris C. Exemplare dieses Nachtrages sind in den dicsseitigen Verbands-Gü ei expebitionen, sowie bei unserer Drucksachenverwaltung, soweit der Vorrath reicht, zum Preise von 6 Kreuzern per Stück käuflich zu haben Gießen, im Juni 1873. Die Dlrcctivn der Obe. hessischen Eisenbahnen. Thee, Vanille, Chocolade; Num, Arrac und Cognac. Malaga, Madeira und Sherry, Punsch-Essenze und seine holl. Liquen re. Eingemachte Früchte, als: AnnanaS, Johannisbeeren, Apricosen, Nüsse, Reineclauden, Pfirsiche. Condensirte Milch. Liebigs Flcischextract. Gießen, Julienne (getrocknete F> anzosensuppen- kräuter). Jeder Zahnschmerz, ohne Unterschied, wird durch mein in allen deutschen Staaten rühmlichst bekanntes Zahn-Mundwasser binnen einer Minute sicher und schmerzlos vertrieben, was unzählige Danksagungen der höchsten Personen bekunden. E. Hückstädt in Berlin, Oranienstraße 57, am Marktplatz. Zu haben in Flaschen ä 18 und 36 kr. bei (122)Carl Frech in Gießen. Die Material-, Jarb- und Colonialwaaren- Handlung und Niederlage natürlicher Min erat- brunnen . 273 . 288 . 48 . 600 Jeilgeboteues. C. W. Bullrich’s UNIVERSAL- RElNKillNGS-SALZ Zu haben bei Fr. Biel auf dem Kreuz. Morgens 10 Uhr, soll in dem Landeszuchthaus Marienschloß eine Quantität altes Guß- und Schmiede elfen, worunter 2 noch gute Oefen, entige Gentner altee> Blei, mehrere Thuren und sonstiges altes Gehölz gegen gleich baare Pflästcrerarbett Gießen, den 2. Juli 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Hcssisch-Nbeinisch- Westfälischer Verband. Würfelzucker und feinst gest. Raffinade. Korkstopfen in allen Sorten- sollen auf dem hiesigen Natyhause versteigert veranschl- zu Besondere Vekauntmachuiigen. Edictalladung. 2641) Philipp Schwalb von Groß- Bufeck ist durch reckt-'kräftiges Urtheil vom 10. December 1872 schuidig e könnt worden, die gerickiliche Solennisirung eines am 11. März 1864 zwischen ihm und seiner Ehefrau ciner-eitQ und ihrer Tochter Katha rina, Konrad Müller U Ehefrau andererseits geschlossenen Uebergabsver- trags geschehen zu lassen, resp. hierztt nüt- zuwirkcn. Da eines der den Gegenstand des Uebergadsoertrags bildenden Grund stücke, nä'iilid) 3083/46, 50, 1H/779, 229 OKlstr- Acker mitten im Feld, welches die P h i 1 t p p S ch w a l b's Eheleute durch Kauf vom 1. December 1851 erworben haben, im Grundbuche der Ge arkung Groß-Buseck, in welcher die Grundstücke belegen sind, als beschtänkt eingetragen ist, und die zwei anderen Grundstücke nämlich 2146 . XX/190, 295 DÄlftr. Acker in der Dielenmiese und 81?;. XXVIII/980, 61 «uKlstr. Acker im Judengruben, im Grundbuche noch aus dem Namen der Ecbeu des B a ls e r P f ei f f er II Johannes Sohn stehen, PhilippSchwalb aber sich weigert, die zur tefertißung der Vertragsurtünde erforderlichen früheren Eigenthumsurkunden vorzulegen, so werden alle Diejenige,., welcke an die vorstehend bezeichneten Grundstücke Eigenthumsan- sprüche zu bilden vermögen, aufgefordert, solche so gewiß binnen drei Monaten vom Tage dieser Ediclalladung an dahier geltend zu machen, als sonst die Beschränkung ge löscht resp. die Ueberschreibung auf den Namen der Philipp Schwalb's Eheleute verfügt und danach die Ausfertigung der Eigenthumsurkunde für die K a t h a r i n a Konrad Müller II. Ehefrau auf Grund des Uebergabsvertrags vom 11- März 1864 resp. des Urtheils vom 10. December 1872 erfolgen wird. Gießen, den 28. Mai 1873 Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher,' Bramm, Landrichter. Landger.-Assessor. BrüneUen, Kirschen, Acpfelspalten, Catharina-Pflaumen und bamb. Zrvetscherr. Erbsen-, Bohnen- und Linfenmehl. Tafelmandeln, Tafelrosinen, ital. Haselnüsse, Citronen, I Orangen, Oliven, Champignons und I Trüffeln. Caviar, I Sardine« a l’imlie, Nuss. Sardinen, Sardellen, Neunaugen, Hummer in Dosen, C e r v c l a t w u r st. Emmcnthaler und Parmesan käse. Ital. Maccaronl, Eiergemüfenudeln. 1. Mai 1872 ausgegeben. w Derselbe enthält nebst Aendettmgcn der Zahlung tneistbietend^ versagett weroen- Special-Bestimmungen zum Betriebs Regle **-- 1 ment und der Waar> n-Elass fikatioit. Tarif- _________________________________________ | 3074) Ein gut erhaltenes Clavier neoft 3077) Russensteine können sofort in ausgewählten Musikalien ist billig zu ver- Lit- A. 258. Schloß affe, abgeaebm werden Ifnuf.-n Näberes bei der Exped. d. Bltts. rftciflfriuifl aller Ban- ntateiialicn. Stotternde werden B eka n n t m a ch u n g. Mein Tuch- und Bukskin Lager NB. Musterkarten stehen gerne zu Diensten. in seinem Porzellan. (1867) re Der Vorstand aus unfern Diensten entlassen. Lindenplatz. (3042) Lit. A. 189. '(t rii B t b o 9 ei \ I i e I i t e i r Z d Entrichtung von 24 fr. Festbcitrag erfolgen. (3073) ' Fischglocken, Figuren, Blumentöpfe, Blumenampeln; vollständig geheilt durch A. E. Gerdts, Kaiserliche Postexpedition. Engel. 3068) Alle Diejenigen, welche noch Forderungen an mich haben, wollen ihre Rechnungen binnen 8 Tagen bei mir einreichen. Ehr. Scharma n u. Pferdegeschirre. 3075) Ein Paar noch fast neue Pferdegeschirre, sowie ein Paar ganz neue Ernteleitern mit Zugehör, verschiedene Ketten, sind ganz billig zu verkaufen. Näheres bet der Exped. d. Bltts. _____ _ aufgehoben worden. Homberg a O-, den 20. Juni 1873. Gießen, 1. Juli 1873. Actien-Gesellschaft Lahnhütte B ü n g e r. Ludwig Lung, Marktstratze (Wettergasse) Nr. 25. in lackirten Blechwaaren: Kaffee- und Theebretter, Brodkörbe, Zuckerdosen Das MbcS-, ßett- und SpirgrIIagrr von Aleacttmler ISIum^ Frankfurt a. 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Mts stattfiudenden Bezirksfest in Alsfeld von Seiten des Gießener Vereins dringend erwünscht ist, so wird zu zahlreicher Anmeldung nochmals eingelahen, mit dem Bemerken, daß durch die Freundlichkeit des Festortes für eine große Anzahl Gießener Turner noch bis 9. d. Mts. Quartiere reservirt sind. Bis dahin können daher Einzeichnungen bei Herrn L. Kattrein unter Punschbowlen, Wasser- und Weinflaschen. Ordinäres Steingut. — Gartenfiguren und Gartenvasen. — ^immerfiguren in Gypö-, Stearin- und Viscuit-Masse. — Anfertigung von Thürschildern und Grabplatten. — Schnelle und billige Besorgung von Bilder- u. Photographie-Einrahmungen. Annoncen-LLpedition G. L Daiibe d Co. Central - Büreau: Frankfurt a. M. Repräsentanten in allen größeren Städten Europa'». Tägliche directe Expedition aller Arten von Anzeigen zu Originalpreisen in alle Zeitungen des In- und A u s l a des Prompte und billige Bedienung. Zeitungs-Cataloge gratis u. franco. Um 1. Juli d. I. tritt ein Personenfuhrwerk mit zweimal täglicher Hin- und aufs Reichhaltigste fortirt, empfebk leb hiermit anqkleqentllchjl. Rückfahrt zwischen Homberg ° O. und Eisenbahnstation Nieder-Gemünd-n ln'4 Leben, S. II ihr Hl T-ami. s welches zur Beförderung aller Ärt »an Postsendungen benutzt werden wird. " ' 1 Aus Homberg a/O. erfolgt der Abgang: Früh und T» Nachm.; „ Nieder-Gemünden Bahnhof erfolgt der Abgang: V Vorm und » Uhr Nachm. - im Anschluss an bie Züge 6> Früh und 8'-'- Nachm. nach und von Fulda und 7 Uhr Früh und 8« Nachm. nach und von Gießen. Die Personenpost zwischen Homberg und Grünberg ist vom 1. Juli l. I. an empfiehlt in reichhaltiger, schöner Auswahl: Butter- und Käsestützen, Tafelserviee, 1 Kaffeeservice, in Weiß, Kuchen- u. Deffert- > @oIb llnb । teUer, Farbig Waschaaritttnren, b"orirt. Trag-Eßgeschrrre, \ Taffen rc. re. ' in Glas u. Crystall: Blumenvasen, TECHNICÜM FRANKENBERG. 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Wer eine Annonce in hiesigen oder auswärtigen Blättern veröffentlichen will, erspart Mühe und Po o« kosten, wenn er damit die Unterzeichneten beauftragt, deren alleiniaes und ausschließliches Geschäft es ist, Anzeigen in alle Zeitungen der Welt zum Original-Kostenpreis und ohne N-bmsvesen zu befördern. HäckilNlleili \ Vogler, Frankfurt a. M., große GalluSstraße 1. 3063) Ein kleines Logis zu vermiethen in Lit D. 35, Neustadt. 3029) Mein zweiter Laden mit Logis ist vom 1 August d. I. an anderwärts zu vermiethen. Carl Aug. Faber, Spengler. Ueber Dreiviertel Millionen Original-Singer-Nähmaschinen für die verschiedensten Zwecke im Gebrauch. The Singer-Manufacturing-Co. in New-York, grösste Wähmaschlnen-FabriU der Welt, . verkaufte laut statistischen Ausweisen 1871 — 181,260 Stück oder nahezu den dritten Thetlia^n"icher Nähmaschinen und sind bereits aus dieser Fabrik heroorgegangen und im Gebrauch über Dreivtertel Millionen Nahmaschin eine Anzahl, wie sie bis jetzt von keiner anderen Fabrik erreicht wurde. . r npl.:xfp(,n Wnrfifraacn Die Singer-Co., welche fortwährend bestrebt ist, ihre Fabrikation zu vergrößern, um den an sie gertchtelen ^caqsragen zu genügen, liefert^jetzt per Wocke 4,950 Maschinen oder per Jahr über 250,000 Stuck und wird ^ kürzester Zett durch ^re neue großartige Fabrik in Elisabethport in den Stand gesetzt sein, thre Productton aus,»00,000p^r Jahr zu erhöbe Als neuestes Erzeugniß der Singer-Manufactunng-Co., empfehle tch dte sekt eingetroffmen Neuen Famillen-Wähmaschincn zum Handbetrieb. Dieselbe ist mit einem eleganten Nußbaum - Berschlußkastcn, fämmtlidjen neuen Hulfsapparaten versehen und ote beste und voll, kommenfte Hand-Nähmaschine, welche bis jetzt an den Markt gebracht worden ist. Z E. Eichenberg, Giessen, l^euenbäuen öl. Alle sonst atn hiesigen Platze als Singer ausgebotenen Nähmaschinen sind nachgemachte. Wernüschte Unzeigen. 3072) Ein braves Mädchen sucht pr. Juli oder August Stelle in einem Colonial- Waaren-Geschäfte. Offerten mit der Chiffre F. 8. befördert H. Bourguet's Buchhandlung (Ferd. Schnitzler), Wetzlar.__________ 3081) Theilnehmer zum englischen Unterricht gesucht. Näheres bei der Expeditlon dieses Blattes. 3080) Eine Wohnung von 3—4 Zimmern sucht eine stille Familie. Näheres bet der Exped. d. Bltts Gießen, den 1. Juli 1873. 2935) Ein Haurknecht oder Laufbursche__ ________Q n Q u- wird zu bald bei hohem Lohn gesucht. • 2972) Ein Kegeljunge gesucht. Dr. C. Laubinger, Engelapotheke. Restauration Bramm. Anzeige für Damen! Montag den 7. Juli beginnt wieder ein Cursus im Zuschneiden und Unfertigen von Damenkleidern. Amalie Rothenberger, ,, , , , ------- 3050) Zehn bis fünfzehn Arbeiter auf h ---::-------—------ hohen Taglohn, ebensoviele für Accordar- £ 2737) Em braves, mtt empfehlenden heit gesucht von August Schlesfinger Zeugmssen veriehenes Mädchen, welches--— gut kochen kann und in häuslichen Arbeiten 3048) Bon heute an wohne ich imlS erfahren ist wird gesucht. Ncbenhause des Herrn PH. Schlatter, d G H. Schirmer, Neuenweg. 3069) Feinste Neisstärke, 5tern- feife empstehlt Carl Hoffmann 3067) Ein Pfeiler-Spiegel mit Trü- meaur und weißer Marmorplatte, vergoldet, neu, ist billig zu verkaufen. I. Rothenberger, Lindenplatz. deuniethungen. 2071) Eine Schlafstelle für einen Arbeiter ist frei- I. Retter, Lit.'C- 168. 3065) Eme freundliche große und eine kleine Familienwobnung zu vermrethen bei Heinrich Sauer, 97euenweg 131- 3082) Ein freundlich möblirtes Zimmer mit Cabinet, in freier Lage, sogleich beziehbar, zu vermiethen. Wo? sagt die Erped. d- Blattes-^_________________________________ 3079) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei C. W- Dietz am Markt- 3043) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Kaplansgasse Nr. 221. 2481) Möblirte Zimmer, sowie auch ein Laden zu vermiethen. Lit- B- 17. 2438) Mein zweiter Laden mit Logis ist per 15. Juli zu vermiethen- Friedr. Bang. Specialist für Sprachleidende. Sprechstunden: Morgens 9—12, Nachmittags 3—6 Uhr. Gießen. Lindenhof. (2 Treppen hoch-- 3038) Zwei Pferdeknechte gesucht gegen wöchentlichen Lohn von Ll ^-Nthlr und freie Station- Näheres bei der Exped. d. Bltts. 3040) Ein braves Dienstmädchen wird auf sogleich gesucht- Bon wem? sagt die Exped. d. Bltts. Redaction, Druck n'- Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gichen.