1 fi. 12 kr w.-,i Brtngerlobn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 29 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, alA 8«S- nahme SonntagS. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amisölatt für den Kreis Hiessen. Nr. 282. Dienstag den 2. Dcccmber 1873. Deutschland. Oesterreich. welcher den Nachtheil der Waffenstillstände für die Angriffs-Operation werde. Stuttgart, 1. December. Der „Staats-Anzeiger für Württemberg' erfahrt, daß in nächster Zeit einer kaiserlichen Verordnung entgegenzusehcn sei, durch welche die Vornahme der Neichstagswahlen auf den 10. Januar 1874 auberaumt würde. Wien, 29. November. In den Landtagen haben die Commissions-Arbeiten begonnen. Sehr erfreulich ist das allerorts sich kuudgebeude Interesse für die Volksschule. Die Aufhebung des Schulgeldes, welche bereits in zwei Provinzen erfolgt ist, steht auf dem Programme in allen Landesvertretungen und hat bereits m Steiermark in einer Vorlage des dortigen Landes-Aus- einer Eruption gewöhnlich unmittelbar vorherzugehen pflegte. Immer allgemeiner wird die Ueberzeugung, paß die Situation um so gefährlicher wird, je mehr das Verfahren gegen den Erzbischof sich in die Länge zieht. Die loyal gesinnte Bevölkerung vertraut der Wachsamkeit der Behörden; ob es aber binnen Kurzem möglich sein wird, Ruhe und Ordnung ohne exceptiouelle Maßregeln aufrecht zu erhalten, wird uns als sehr zweifelhaft bezeichnet." Kassel, i December. Die „Morgen-Zeitung" bringt die Meldung, daß der Ehrenrath der kurhessischen Advocaten in aller Kürze einen Anwalt in Folge der Unterzeichnung des Aufrufs für die Vilmariauer aburtheilen Prefle gesprochen wurde, stattsindct. Die Vorlage wird nach der „Vofl. Ztg.^ lediglich im Cabinet deS Königs von diesem einer letzten Erwägung unterzogen werden, da principielle Bedenken gegen dieselbe zur Zeit nicht mehr vorliegen und man an höchster Stelle Angesichts des gegenwärtigen Nothstandes eine möglichst schnelle Erledigung der Angelegenheit für sehr nothwcndig erachtet. Man nahm mithin von einer Conseilsitzung sowohl infolge der zwischen dem Könige und den Ministern bestehenden völligen principiellen Uebereinstimmung, als auch ans praktischen Gründen Abstand und wird der Entwurf ohne eine solche die Genehmigung des Königs erhalten. — Ueber die gegenwärtigen Verhältnisse in Posen schreibt das „Preuß. Volksbl." : „Aus verschiedenen Gegenden Posens und auch Westpreußens gehen uns von glaubwürdigster Seite, namentlich vom flachen Lande und auS den kleinen Städten, Berichte zu, die in der Erinnerung an die schrecklichen i Aufstände, welche der Fanatismus des Clerus mehrmals über die Districte Madrid, 29. November. Auf Verlangen der Admirale der englischen, französischen und italienischen Geschwader hat der Ober-Commandeur der Bela- geruugs-Armee vor Cartagena einen Waffenstillstand von Mitternacht bis 4 Uhr Morgens zur Evacuation der Stadt von Frauen, Greisen iind Kindern be- bewilligt. Gestern Abend dauerte das Bombardement fort, das Feuer der Insurgenten war minder lebhaft als des Morgens, aber anhaltend eingeschlagene Projectile haben Feuersbrünste in der Stadt verursacht. Es heißt, mehrere Hauser seien geplündert worden. Ein von dem italienischen Geschwader-Ches Darmstadt, 27. November. Nach der Absicht der Regierung soll in Zukunft das Schulgeld an den Gymnasien in folgender Weise festgesetzt wc^ den. In Darmstadt, Mainz, Gießen und Worms für Sexta, Quinta und Quarta auf 42 fl., für die höheren Classen 49 fl. In Büdingen für Sexta, Quinta und Qnarta 35, sonst 42 fl., in Bensheim für Sexta und Quinta 28, für Quarta und Tertia 35, und Secunda und Prima 42 fl. Das niedrigere Schulgeld zu Bensheim und Büdingen wird durch den Hinweis auf die örtlichen Verhältnisse und den Umstand gerechtfertigt, daß diese Anstalten in ver- hältnißmaßig stärkerem Maße von Auswärtigen, denen ohnehin schon besondere Kosten erwachsen, besucht werden, Was das Schulgeld aii den Realschulen betrifft, so sind hier nachstehende Sätze in Vorschlag gebracht: 1) für die Neal-i-^,^..^ , - . .. q • schul«! mit Obcrclassen in Darmstadt, Mainz und Offenbach in den drei un-! gebracht hat, mit den trübsten Besorgnissen in die Zukunft blicken. N rge dz tcren Elasten 35 fl in den drei folgenden 42 fl. und in den beiden obersten hat die nllramontane Propaganda theils durch den einheimischen Eierns und Classen 49 fl., 2) für die drei unteren Realclassen des Gymnasiums in eine Unzahl Flugschriften, die in die Massen geworfen - ,t.^ Worms 35 für die drei oberen 42 st, 3) für sämmtliche übrigen Realschulen eine Menge auswärtiger Agenten, die unter allen möglichen Verkleidungen das für die Schüler der Vorschulen 21 st, für die der drei unteren Classen 28;8anb durchziehen, nut solchem Erfolg gewühlt, wie in den oben angedeuteten und die der oberen Classen 35 fl. (Hess. Volksbl.) lDistricten. Unsere Gewährsmänner heben namentlich hervor, dasi die Erregt Bekanntlich sind die Grafen Gort, und heit und Wildheit der Weiber wieder einen fabelhaften Grad erreicht hat, - ^Schlitz wegen vermeintlicher bekanntlich in den polnischen Landestheilen das bedenklichst- Symptom, welches schusses Gestalt gewonnen. Frankreich. Trianon, 29. November. Proceß Bazaine. General Laveaucoupet erklärt, daß er den ihm ertheilteu Befehl, die Fahnen nach dem Arsenal zu schaffen, nicht ansgeführt habe, weil ihm dies schimpflich erschienen sei. Unwillig habe er vielmehr befohlen, den Fahnen die militärischen Ehren zu erweisen und sie sodann zu verbrennen. Er habe nicht gewollt, daß diese Fahnen, welche dem Ruhm gehört hatten, in das Arsenal geschickt würden, wie ein altes Pferd auf den Schindanger. Die Aussage des Generals bringt eine lebhafte Erregung hervor. Derselbe wird bei seinem Abtritt mit Beifallsrufen begrüßt. General Jeanntgros ließ die Fahnen des ersten Znaven-Regiments m Stücke schneiden und unter die Soldaten vertheileu- General Lapasset^ ließ ebenfalls seine Fahnen verbrennen. Derselbe erzählte, daß er an der Spitze seiner 5000 Mann habe ausrücken wollen, Bazaine ihm aber gesagt habe, daß man keinen unbesonnenen Streich machen dürfe und auf persönliche Projeete verzichten müsse. Die Zeugen - Aussagen werden am Montag abschließen und das Reqüisitorium sodann beginnen. Spanien, Darmstadt, 28. November. Solms Laubach und Oberpfarrer Dieffenbach aus v Kränkung des Rechts der lutherischen Cousessioii aus der evangelischen Synode ' ausgetreten. Dieser Schritt ist nun von keiner Seite so entschieden dementirt i worden, als von der evangelischen Gemeinde zu Schlitz. Die von dem Pro- ' testanteu-Verein ausgehende Adreffe an den Großherzog, in welcher der Synode t das Zeugniß gewissenhafter Wahrung der Gewissens-Freiheit ertheilt und um ungeschmälerte Durchführung der Beschlüsse der Synode gebeten wttd, ist näm- " lich von allen weltlichen Mitgliedern des Kirchenvorstandes, des Schulvorstau- des, von dem Gememderath und von einer großen Anzahl der angesehensten Bürger von Schlitz unterschrieben und au den Großherzog eingesendet worden. Möge sich die ganze Bevölkerung des Landes an diesem ächt protestantischen Freimulh, mit welchem die Vertreter der kirchlichen und politischen Gemeinde Schlitz und zahlreiche Glieder dieser Gemeinde ihre Ueberzeugung zum Ausdruck gebracht haben, ein Vorbild nehmen! Berlin, 28. November. Die „Nordd. Allg. Ztg." ergänzt die Mit theilungen über die Vorfälle in Cartagena. Der in Cartagena wieder in Function getretene deutsche Consul Spottorno war angewiesen worden, die Necla mationen der deutschen Neichsangehörigen wegen des fortgenommenen Eigen- thums genau zu prüfen und dieselben vor der Junta zu vertreten. Die eingegangeneil Reklamationen repräsentiren 100,000 Frcs. Auf die Meldung des Cousuls von der Erfolglosigkeit der Vorstellungen bei der Junta sei die kaiserliche Gesandtschaft in Madrid ermächtigt worden, zur Unterstützung der Fordenmgen das deutsche Geschwader wiederum nach Cartagena zu beordern, und der Chef des Geschwaders angewiesen worden, energische Maßregeln zur Durchführung der Aufgabe zu ergreifen, und sei es auzunehmen, daß die kaiserliche Marine auch eine eventuelle Unterstützung vorbereitete. Das Geschwader traf am 25. November, nachdem es, durch einen heftigen Orkan gezwun gen, nochmals in den Hafen von Malaga eingclaufen war, vor Cartagena ein und begann der Geschwader-Chef unmittelbar nach der Ankunft die Neclama Honen energisch zu unterstützen. Die roeggenonimeneg, deutschen Güter seien zum größten Theil in natura schon 24 Stunden nach dem Erscheinen des Geschwaders am Bord des „Friedrich Karl" gewesen. Die gemeldete Entschädigung in Goldmünze bedürfe aber noch der Bestätigung. Berlin, 29. November. In Betreff der Frage der Einführung der Civilehe hat sich, wie man uns mittheilt, die Staatsregierung noch nicht darüber entschieden, von wem die Eheschließung zu bewirken. Die Eheschließung dem Richter zuzuweiseu, würde schon deshalb bedenklich fein, weil am Rheine, wo die obligatorische Civilehe bereits über zwei Menschenalter besteht, die bürgerliche Eheschließung vor der Ortsobrigkeit erfolgt und also eine neue Gesetzes-Verschiedenheit im Staate geschaffen werden würde. Es liegt durchaus kein Grund vor, sich lediglich von den in den alten Provinzen für die bürgerliche Eheschließung der Juden k. bereits bestehenden Bestimmungen in dieser Hinsicht leiten zu lassen. Soll die bürgerliche Eheschließung einmal allgemein eingeführt werden, so hat man sich auch nicht streng an die Form des bisherigen Ausnahme-Verhältnisses zu halten. — Die Summe der dem Erzbischof Ledochowski durch gerichtliches Urtel auferlegten Geldstrafen beträgt nach den beiden letzten Vernrtheilungen 10,200 Thalcr, die eventuelle Gefäiignißstrafe lautet auf fast 4 Jahre. ,,E>staunen ergreift einen", schreibt der „Kuryer", „angesichts einer solchen Anhäufung von Strafen, wir können jedoch bemerken, daß diese Strafen wegen der äugen- ©■ "-***..» »3»- - «*• >-»" «*- SRfflS» macyeu. < . < .< L . rt .n:n/r % Alleiniger Inseraten - Pächter des „Kladderadatsch“, der „Fliegenden Blätter“, des „Figaro1 in Wien. Bsficiellrr AgenL |dmmtlidjcr Zeitungen des In- und Auslsndes. Action» Frankf. Bank 148 Frankf. Vereins-Kasse 88 Darmst. Bankact. 3811/2 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1012 Oest. Creditact. 237 [Galizien — 8Vb 8. 8. 8. 8. fjloldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Prioritäten, östr. Stsb. Prior. 601 2 östr s. Lombard 49 Livornoser 33 Toscaner 531/4 Elisabeth.-Prior. 92 flmerifta. Washington, 29. November. Die spanische Negierung hat alle Forderungen der nolbamerikanischen Negierung bewilligt und wird auch die amcrb kanische Flagge im Hafen von Santiago feierlichst salutiren. Die Vorbereitungen zur Kampfbereitschaft der amerikanischen Marine dauern fort, für den Fall, daß die spanische Regierung vielleicht unfähig ist, die Bedingungen zu erfüllen. Washington, 1. December. In einem durch die Blätter vcröffent lichten Bericht zeigt der Marine-Minister an, daß alle disponiblen Kriegsschiffe zum Activdienst ausgerüstet sind und das Panzer-Geschwader in Keywest con- centrirt ist. New-York, 1- December. Aus Havannah wird gemeldet, daß die dortigen Behörden nach Madrid telegraphirt hätten, die Regierung solle die Herausgabe des „Virginius" bis zum Empfange eines amtlichen Protokolls hinausschieben, welches bezeuge, daß das Verfahren der Behörden von Cuba ein gesetzliches gewesen sei. — Die Bevölkerung und die Presse Havannahs widersetzten sich obigen Meldungen zufolge der Auslieferung des „Virginius" und herrsche daselbst große Aufregung. Es würden sogar Anstalten zur Ver- theidigung getroffen. 30 o 3% 30,0 50/o 5% Lokal-Notiz. Gießen, 2. Dec. Wie man uns mtttheilt, wird in aller Kürze der in beiden Hemisphären gefeierte Violinspieler Hauser, Hierselbst ein Concert geben. Der Künstler, ein geborener Ungar, ist ein Schüler Böhms und Mayscders in Wien und ist nicht nur durch den.Zauber seines Geigenspiels und seiner originellen Compositionen eine vielgefeierte Erscheinung, sondern auch weithin bekannt durch seine Weltreisen, deren Erlebnisse der interessante Künstler in einem zweibändigen Reisewerk (Leipzig bei Herbig) der Oeffentlichkeit übergab. Er bereiste frühzeitig Europa, die Vereinigten Staaten, Südamerika, Californien, die Südsee-Jnseln und Australien und kehrte über Indien und Egppten nach Wien zurück. Darauf besuchte er den Orient, coiv eertirte in Konstantinopel vor dem Sultan, und auf der Rückreise in Italien, wo er großes Glück machte und vom Könige durch den Mauritius- und Lazarus - Orden ausgezeichnet wurde, 1861 erregte Hauser in Paris, 1864 in Berlin allgemeine Bewunderung, namentlich in letzterer Stadt, wo er sowohl am K. Hofe als auch in vielen öffentlichen Concerten große Auszeichnungen fand. Von da ab besuchte er wiederholt einen großen Th eil Deutschlands, die Schweiz, Holland, Schweden, Dänemark und Rußland überall cr.ceHirenb sowohl durch sein Spiel, wie durch seine poetischen Compositionen. Was Field und Cbopin auf dem Claviere waren, sagt die Berliner Nat.-Ztg., ist Hauser auf der Violine. Sein feinfühliger Bogen ist wie geschaffen für das Traumhafte, Märchenhafte, und steht darin seine Stradivariusgeige namentlich in der Cantilene in unübertroffener Eigcnthümlichkeit da. Bald im ruhigen Glanze sternartig aufleuchtend, bal» im magischen Piano hinsterbend, oder in leichten elfenhaft hingehauchten Läufen und Figuren verzitternd, bleibt das Tonteben des Instruments in seiner Hand immer ideal und voll ruhiger Klarheit. Dabei ist seine Technik auf das Glänzendste entwickelt, seine Intonation musterhaft rein, sein Vortrag natürlich und gefühlvoll, stets in den Grenzen des musikalisch Schönen sich haltend. In der Vogel-Caprice hörten wir ein Flageolett, wie wir es auf der Geige nicht für möglich gehalten, und welches mit einer Rundung, Kraft und zauberartiger Klangfarbe hcrvor- gebracht, jeden zu lauter Bewunderung hinriß. --Gestern Mittag nach 12 Uhr kneipten an einem Neubau der Gartenstraße mehrere Maurer an ihrem Liqueur. Einer darunter vertilgte in kurzer Zeit l*/2 Schoppen (sage und schreibe ein und einen halben Schoppen) Fusel. Nach dieser Leistung äußerte er: Wenn mir noch einer ’? Schoppen bezahlt, wird der auch noch weggeputzt. Gesagt, gethan, der halbe Schoppen wird geholt und getrunken. In Folge dieser Unmäßigkeit wurde der Mann natürlich so betrunken, daß er neben der Speißpfanne liegen blieb. Seine werthen Kameraden ließen ihn bis 6 Uhr Abends auch im Freien liegen, wo dann durch den betreffenden Bauherrn der Polizei die Anzeige gemacht wurde. Diese ging sofort zur Stelle und ließ denn sinnlosen Menschen zur Klinik befördern, wo er indessen nicht angenommen, sondern dem Polizeioffieiant gesagt wurde: er solle den Mann in das Arresthaus bringen, bis heute früh sei der Rausch ausgeschlafen. Heute Morgen meldete der Arresthausaufschcr, daß der Maurer St. von Krofdorf im Laufe der Nacht gestorben sei. Meeht kölnisches Wasser» von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon m der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Farina in Köln. England. Cardiff, 1. December. Das amerikanische Schiff „Fromentain" überbrachte 87 Passagiere und Schiffs - Mannschaften des Paket-Botes „Ville de Havre", welches am 23. November mit dem englischen Schiffe „Lockern" zusammenstieß und in den Grund gebohrt wurde. 226 in Havre eingeschiffte Personen haben durch den Zusammenstoß den Tod gefunden. Actien. 5°/o östr. F. 8t. E. B. 346',., Lombard. Bahn 182 Ludwigsh. Bexbach 195*/2 Maxbahn — Bayer. Ostbahn 1 16* 2 Rhein-Nahebahn-Act. 29' , Hess. Ludwigsb.-Äct. 157 Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto n doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 211 2—221/« Engi. Sover. 11 49 — 51 Kuss. Imper. 9 41—43 Dollar in Geld 2 25^—26l/z Rudolf Messe Frankfurt a. M. Ferner domicilirt: Berlin, Breslau, Cöln, Halle, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Prag, Stuttgart, Strassburg, Wien, Zürich. do. II. Erniss. — ÄnkheiisiooseT Darmstädter fl. 50Loose 215 n n 25 „ 56'/, Kurh. 40 Thlr. Lonae — Nassau 25 fl. 471 /2 Braunschweiger 22 30 o Oldenburg, ä40Thlr. 37'/2 4°/o bayr. Präm.-Anl. 113 4O/o badische Loose 1 iO3/< Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 88'/e 1858r Prioritatsloose 192'/2 1860r Loose 92 % 1864r — Bursennachrichkn. 1. December 1873 Preuss. 4', 2° 0 Oblig. 1013/8 Frankf. 3Vao/o Oblig. 87% Nass. 3'/z0 0 Obi. 91'/2 Kurhess. 4y0 „ 955/8 Gr. Hess. 5% Obi. — „ 4% » 993/. n n 3'/2O/o „ 971/g Bayer. 50/0 „ — n 4>,r0 c 1jährige IOOV4 n 40 0 1jährige 95 Wiirtemb. 4'/30 0 Obi. 1003 4 Baden 4'/20 0 ObL c. E. L. 100 > , Oesterr. Silberrente 653 g „ Papierrente — Spanier, neuest. 3% 153/4 Amerik. Bonds 1881r 100>/d w „ 1882r 975/g „ n 1885r 98% „ „ 1887r — Madrid, 30. November. Der Minister des Auswärtigen, Castelar,^ Offenbach, 29. November. Wie alljährlich, so ist auch in diesem Jahre wieder mi Lat dem Ministerrathe die ihm heute zugegangene Zustimmung Nordamerikas b-m Eintritt der kälteren Jahreszeit das Eigenthum mehr wie im Sommer gefährdet; Mangel " , ’, ’ v r- 0. n c . .j . c an Arbeit, sowie der Hang zum Mußlgaanq, womit in der Regel Subsistenz- und Obdach- zu den vorgeschlagenen Grundlagen für einen friedlichen Ausgleich in der „Vir- losigkeit verbunden, sind d'e Veranlassung zu Diebereien x. X., wie sie auch in unserer Stadt ginius"-Affaire bekanntgegeben. — Das Bombardement Cartagena wird fortge- nicht selten vorkommen. So wurde vor etwa 8 Tagen Vormittags hinter Bieber in der Nähe setzt. Die Stadt und die Bevölkerung haben bereits schwer gelitten. Die In- des Waldhofs ein Bursche von Seligenstadt von einem andern gewaltsam angcfallen und seiner suraenten hatten der Bevölkerung Anzeige von dem bevorstehenden Bombarde--Ul)r und seines Geldes beraubt und der Thäter ist bis jetzt nicht ermittelt; doch soll ihm die 1 1 - ö o u i / Polizei auf der Ferse sein. Um dieselbe Zeit wurde einem Arbeiter, der aus der Wirtschaft „zur Stadt Mainz" hier kam, auf der Straße von einem unbekannten Burschen eine silberne Cylinderuhr aus der Tasche gezogen. Der Thäter ergriff zwar die Flucht, doch wurde er, obgleich sein Name unbekannt, von der Polizei ermittelt und heute hinter Schloß und Riegel gebracht. Ein Maurerlehrling stahl in einem Zimmer, in welchem er einen Ofen setzte, aus der unverschlossenen Commode mehrere Gulden. Er leugnete Anfangs die That, wurde aber schließlich doch geständig und verhaftet. Zwei Arbeiter stahlen aus offener Hausflur eine Nähmaschine, versuchten dieselbe hier zu versetzen, und als dies nicht gelang, verkauften sie dieselbe in Frankfurt, wurden aber ermittelt und festgenommcn. Eine Fabrikarbeiterin entwendete ihren beiden Colleginnen das von denselben ersparte Geld, welches diese in ihren Arbeitstischchcn in der Fabrik aufbewahrt hatten. Sie wurde ebenfalls verhaftet. Ein unbekannter Bettler stahl aus einer hiesigen Wohnung eine goldene Cylinderuhr mit'goldener Kette und ergriff die Flucht; der Polizei gelang es aber, seiner habhaft zu werden. Am Samstag kaufte ein Arbeiter von einem Handwerksburschen im Gasthaus „Zur Stadt Mainz" mehrere Hemden, welche ihm sofort wieder zwei andere Handwerksburscken entwendeten; auch diese Diebe wurden verhaftet und der eine davon mußte sich des Hemdes, das er gleich angezogen hatte, wieder entledigen. Gestern Mittag erhielt ein Bettler in einem hiesigen Wirthshausc Mittagsessen, war jedoch damit nicht zufrieden, sondern eignete sich beim Verlassen des Zimmers noch einige auf den Tellern liegende, für das Arbeitcrpersonal bestimmte Bratwürste an, wurde dabei ertappt und eingesteckt. Vermischtes. Blätter für Kostümkunde. — Wenn uns heute unsere kritische Umschau auf ein ausschließlich der Frauenwelt dienstbares Organ „für Toilette und Handarbeit" lenkt, auf die weitbekannte Modenwelt, so ist es weniger der technische Theil dieses Blattes, der uns anzieht; — derselbe hat ja auch längst für sich selbst gesprochen und sich unserer Frauenwelt durch die Fülle und Vollkommenheit seiner Leistungen unentbehrlich gemacht; — es ist vielmehr eine mit größter Meisterschaft ausgeführte Beilage zur Modenwelt: „Blätter für Kostümkunde," welche wir seit ihrem ersten Auftreten mit dem größten Interesse verfolgen. In gefälliger Zusammenstellung bringen diese eolorirten Kupfer Trachten aus allen Zeiten und von allen Völkern. Hier eine Tyrolerin mit goldgeschnürtem Mieder, dort den gegen die Kälte vermummten Eskimo, dort eine Gesellschaftsgruppe aus der Zeit der Pompadour, hier wieder in lachenden Farben ein reizendes griechisches Landmädchen; Die historisch merkwürdigen Trachten sind meist doppelt werthvoll, da sie mit vorzüglichen Portraits hervorragender Perionen jener Zeiten vereinigt sind; die -Trachten fremder Völker geben uns zugleich ein anschauliches Bild der betreffenden Volkstypen. Eine Sammlung in dieser Mannigfaltigkeit ist noch um so schätzenswerther, als die größten Werke über Kostümkunde sich meist nur mit einzelnen Völkern beschäftigen und and) wegen ihrer Kostbarkeit nur schwer zu beschaffen sind, sehr vieles von dem hier Gebotenen aber wohl noä) nirgends im Druck veröffentlicht ist. Die Bilder zur Kostümkunde sind mit zahlreichen Kupfern moderner Toiletten der großen Ausgabe der Modenwelt beigelegt, wodurck) sich der Preis derselben auf 1 Thlr. 5 Sgr. pro Quartal stellt, während die gewöhnliche Ausgabe dieser Zeitung bekanntlich zu dem ungemein billigen Preisen von 12’ 2 Sgr. pro Quartal geliefert wird. WaUerstädtcn Vor einigen Tagen hat sich dahier ein schrecklicher Unglücksfall zu- getragen. Eine Fran verließ auf kurze Zeit ihre Wohnung unter Zurücklassung zweier Kinder, von denen das eine nahezu 1 Jahr alt, in der Wiege lag und das andere, nicht viel älter, es schaukelte. Die Wiege stand neben dem Ofen. Das Kind schaukelte zu stark, so daß die Wiege um und das kleinere Kind mit dem Gesicht wider den glühenden Ofen fiel. Natürlich blieb das Gesicht so zu sagen an dem Ofen hängen, Naic und ein Auge sollen nicht mehr sichtbar gewesen fein. Das sonst sehr gesunde und kräftige Kind verschied nach zwei Tagen unter den gläßlichsten Schmerzen. Alleinige Annoncen - Regie des „Deutscher Reichsanzeiger“ und „Königlich Preussischer Staats-Anzeiger“, „Berliner Tageblatt", „Deutsche Landes-Zeitung“, „Deutscher Gemeinde-Anzeiger“, „Capitalist“, ' „Revue financi^re allemandc“, „Schweizerische Handelszeitung“, „Züricher Presse“, „Prager Handelsblatt“, „Feierabend des Landwirths.“ Temperatur in Gießen, November 1873: niederste.................— 5,3’ R. mittlere.................+ 3,39 „ Mittel früherer Jahre ............4* 2,59 „ höchste..................+ 9,7 „ Niederschlag: an 11 Tagen........... 0,97 Par. Zoll. „ im Mittel früherer Jahre an 15 Tagen: . . 1,82 „ „ 5430) In der Ferber'schen Unio.-Buchhandlung (Wilhelm Ferber) in , Gießen ist vorräthig: Grote'sche illustrirte Ausgaben. Werke 20 Bände fl. 11. 5., geb. fl. 16. 20. Ulf rlif gestimmt - Ausg. in 20 Bänden fl. 16. 38., geb. Werke 12 Bände fl. 7. 53., geb. fl. 10. 48. Werke 2 Bände fl. 2. 20., geb. fl. 3. 13. 4 j Goethes Goethes Schillers Körners fl ffg emetner Anzeiger. Jeil'gebotenes 5436) Stoll werk’sche s 1 Feinste Gothaer Cervelatwurst, (5474) Emil Fischbach. empfiehlt v I. Zl. Busch Söhne. aufge- empfiehlt 5532) Mein wohl affortirtes Lager aller Arten (5539) j ausgefühit. und Reise - Vel fr ** r !(o049) empfiehlt Emil Fischbach. Luxus e , achter Waare, halte unter Zusicherung in selbstverfertigter, solider a. d. Schoor- v v Trüffelwurst, Juugenwurst, und im Ausschnitt, i im Ganzen empfehlen Das gut assortirte Garnlager der Unterzeichneten empfiehlt als Huss. Sardinen Caviar Bamberg. Zwetschen, Türk. Pflaumen, Brünellen, Apfelspalten, Hirschen Für Krlimpslcidcnde Eine „Anweisung, die Fein gesiebte Rastnade, Ci- tronat, Orangeat, fein gost. Ceylon-Ziinmt, sowie feinstes Blüthenmehl empfehlen I. A. Buseh Söhne. Kürschnermeister, Seltersweg Lit. C. 110, empfiehlt sein Lager aller Arten sclbstgefertigter Pelzwaaren i unter Garantie zu billigen Preisen. ; Reparaturen, sowie alle ins Kürschner ifach einschlagenden Arbeiten werden bestens Lachsforelleu und Bückinge zum Rohesten empfthlnr I. A Busch Söh^e. 5507) Mein reichhaltiges Schuh- uno Stiefellager empfehle bestens. A. Doctei\ a in K i r ch e n p l a tz. legitnuiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind- Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen Gießen, den 21. November 1873. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. i 5047) Jtal. Maronen empfiehlt Emil Fischbach. Türk. Zwetschenkraut Prima-Qualitär, empfiehlt (5243)' Emil Fischbach. (Epilepsie), Krämpfe durch ein seit 12 Jahren bewahrtes nicht inebicn. Universal-GcsundheitSmittel binnen kurzer Zeit radical zu heilen. Herausgegeben von Dr. Fr. A. Suante, Fabrikbesitzer ;u Warendorf in Welthrlen," welche gleichzeitig zahlreiche, theils amtlich constatirte resp. eidlich erhärtet.- Atteste u. Dauksagungsschreiben von glückt. Geheilten aus allen fünf Welttheilen enthält, wird auf directe Frc.nco-Bestellungen vom Herausgeber gratis franco versandt. (5427) Bekanntmachunq. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Z» verkaufen! 5515) Ein Haus nebst Hofraithe, an der hiesigen Hauptstraße gelegen, in sehr gutem Zustande, das sich für jedes Geschäft vor- züglich eignet, ist preiswürdig zu verkaufen. Offerten sub Chiffre 189 besorgt die Annoncen - General - Agentur von Rudolph Moffe, B. Heidingsfelder dahier. billigster Preise, bestens empfohlen Georg Schultheis, Kürschner, Marktstraße 20. Bcsondere Bekanntmachungen. Q( ufford er uno. 4600) Die mit unbekanntem Aufenthalte abwesenden Kinder der verlebten Heinrich Mörlell Eheleute von Lich oder deren Rechtsnachfolger, darunter auch die Tochter der verlebten Louise Magnus — angeblich mit Namen Katharina Heßler — werden andurch benachrichtigt, daß der verlebte Heinrich M örle II ein Testament hinterlassen und dessen verlebte 2 Ehefrau Marie Magdalena geb. Magnus zu Gunsten ihres Sohnes Her mann Philipp Mörle einen Schenk- und Verpflegungs- vertrag errichtet hat und die anwesenden Kinder und Erben den Immobilien-Nachlaß als Hofraithe am Kirchenplatz und Grab- garten in den Neuwieien, erstere um 1150 fl an d'e Stadt Lich und letzteren um 64 fl. an Heinrich Eise III. Eheleute in Lich verkauft haben, und werden aufgeforderl i binnen 90 Tagen — vom Erscheinen dieser i Aufforderung in den öffentlichen Blättern \ an gerechnet — ihre Rechtszuständigkeiten j entweder in Selbstperfon ober durch gehörig | Bevollmächtigte vor dem unterzeichneten Gerichte zu währen, als sonst nach den Bestimmungen des Testaments und des Ver- Pflcgungs - Vertrags werde verfahren und im Uebrigen ein Curator für sie werde be- stellt und mit diesem an ihrer Stelle werde verhandelt werden. Lich, den 26. September 1873. Großherzogliches Landgericht Lich. Erdmann. 5529) Ein dreiflügeliges Thor non ■ 5483) Steinkohlen und Braunkohlen.Eichenholz nebst Schloß, Kloben u Banden in Ladungen und kleinen Parthkeu bei !jst in Lit. C. Nr. 44 billig abzugeben. Emil P i st o r. 1-------------------------------------------------: 3860) So eben ist erschienen die 33. Aufl. des roelibetannten, lehrreichen g Buchs i; Der persönliche Schutz g von Laurentius In Umschlag ver- g siegelt. Tausendfach bewähr teHilfe und Heilung (20jährige Erfahrung!) von Schwäche- zuständen desmännl- Geschlechts, Neroen leid en rc., den Folgen heimlicher Gewohnheiten und anderer Exccsse. Durch jede Buchhandlung, in Frankfurt a. M. von der Jäger'scheu Buchhandlung, so»ie von dem Verfasser, Hohestraße, Leipzig, zu beziehen. Preis 2 fl. 24 fr. Vor den Nachahmungen und Auszügen meines Buchs, — kleinen Su- d elsch rifte.n, die unter den Titeln Australisches Ochsenfleisch, grkodjt und ohne Knochen, zu ihnen ist —) in den Zeitungen marktschreierisch angekündigt werden, — wird wohlmeinend gewarnt. Daher achte man darauf, die e ch t e Ausgabe, die Original-Ausgabe von Laurentius zu bekommen, welche einen Oetav-Band von 232 Seiten mit 60 anatom. Abbildungen in Stahlstich bildet u. mit dem Namens- fteihpel des Verfassers versiegelt ist. Rota bene. — Von meinem Buche liegen bereits 4 Uebersetzungen in fremden Sprachen vor (der dänischen, schwedischen, russischen und italienischen), welche gleichfalls durch den Buchhandel zu beziehen sind. L. _______________________________ in Blechbuchfen von 2y4 und 4 Pfund, 5436) Einige Hundert noch sehr gute sehr vorteilhaft und von sehr gutem G schmack, allein zu haben bei Militärmäntel habe in beliebigem Quan-' (§ m i [ Fischbach tum preiswürdig abzugeben. ! (.5244)__v, in n O 1 ' p ü a}- Friedberg.Eduard Grödel. | - Brust-Bonbons aus der Fabrik von Fran; StollwerK, Hoflieferant in Köln. Alle, welche an Hals- und Brustübeln leiden, bedienen sich des einfachen Mittels der Stollwerck'schen Brust-BonbonS. Dieselben sind nach der Composition des Königlichen Geheimen Hofraths und Professors Dr. Harleß in Bonn bereitet, und haben in ganz Europa in mehr als 30 Jahren einen so außerordentlichen Ruf erlangt, daß dieselben mit Recht als das beste und angenehmste bis jetzt bekannte Hausmittel gegen Hals- und Brustleiden, trockenen Reizhusten, sowie überhaupt gegen alle katarrhalischen Affectionen, auf das Gewissenhafteste zu empfehlen sind. Depüts genannter Brust-Bonbons sind in allen namhaften Städten Deutschlands, sowie in den größern der übrigen Staaten Europa's er- richtet- Verkaufsstellen in Gießen bei I. A. Busch Söhne, E. W. Dietz, Louis Frohnhäuser, Christ. Kcaemrr am Bahnhof. (5534) Die Interessenten werden ^ordert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu 5458) Vorzügliche Welsch-Nüsse, per Hundert 24 fr., empfiehlt Gg Will). Weidig. > Jugendfreund, Selbsterhaltung und , (49o5) < 8 ähnlichen (— denen man schon an Em i l Fischbach. jg ihrem Aeusieren ansieht, daß nichts ganz besonders billig eine Parthie ~ :..n 4-, 5- und 6drähtige naturellfarbige A* cJUjUlUJiiy JUIlM Veränderungen und Reparaturen werden rasch und gut ausgeführt, Damen-! 55441 ®rüner Winterkobl rum Ein- Jaquelte nach neuester Mode mit Pelz verbrämt, sowie Stickereien aufs Geschmackvollste f$lQ0Cn, fon)ic Rosenkohl sind zr?v erkaufen eingesetzt.________________________________________________________________________ bei Th. Rautenstrauch Frischen geräucherten Rhein- lachs empfehlen I. A. Busch Söhne. 5519) Wegen Anschaffung größerer Werkzeugmaschinen sind 2 gebrauchte aber in gutem Zustande befindliche Drehbänke zu verkaufen. 1 mit und 1 ohne Leitspindel. Spitzenhöhe 12 Zoll. Spitzenweite 72 Zoll. Gg. Renzel. Strickwolle per Aoll-Psuud fl. 2. I. A. Busch Söhne. Marinirte Häringe (1974) empfiehlt Esinil Fischbach. 5518) 4000 st. gegen doppelte hypothekarische Sicherheit auszuleihen bet Heinemann Hermann. Maronen (italienische Kastanien) empfingen 3 A. Busch Söhne. Mittwoch „ 3. December, Donnerstag „ 4. u Samstag „ 6. II Dienstag „ 9. ff Mittwoch „ 10. ff Donnerstag „ 11. ff Samstag „ 13. tt Dienstag 16. ff Mittwoch „ 17. ff Donnerstag „ 18. ff Samstag „ 20. ff Dienstag „ 23. ff Mittwoch „ 24. ff Samstag „ 27. ff Dienstag „ 30. ff Mittwoch „ 31. 11 //. Hess. Lit. A. Nr. 64, dem Lindenplat% gegenüber, 5545) Durch Vergrößerung meines Ladens bin ich im Stande, meinen geehrten Kunden beim Herannahen der Weihnachtszeit eine reiche Auswahl der neuesten Winterwaaren zu sehr billig gestellten Preisen zu empfehlen und mache besonders auf Zanella, Steppröcke, Bafchliks, Phantasie-Artikel, Seelenwärmer, Echarpes, Sammt, Band, Spitzen, Capuzen, Kinderkleidchen, Jäckchen, Buckskin- und Glace-Handschuhe für Damen, Herren und Kinder und dergleichen und mach« besonders auf Weisswaaren aufmerksam, wo ich jeder Concucrenz die Spitze zu bieten Im Stande bin, als Nachthauben, voll garnirt, in x/4 Dutzend genommen per Stück 18 fr, Morgenhauben, reich garnirt, 27 u. 30 fr., Manschetten 7 fr., Kragen 7 fr., Kragen u. Manschetten 20 bis 48 fr. Für Herren Kragen und Manschetten, Cachnez, Foulards, Lavalliere, Shlipfe mit und ohne mechanique, Filz- und Stoffhüte, die neuesten Formen für Herren und Knaben, zu sehr herabgesetzten Preisen wegen deren Ausverkauf. Fahrgasse 85. breites Leinen, für 500 Stück schweres 6/4 neuesten Farben, bisheriger Preis 3000 500 1000 und für in den neuesten Farben, bisheriger Farben, bisheriger Preis 54 fr., Hemden rind Betttücher für zweischläfrige Betten, 45. 300 200 500 500 500 zu 12 fr. Schwere 3 Ellen breite Betttücher ohne Naht, wollene Kleider aller Art, in den st. 8, zu st. 3. 30 und st. 4. Stück pure wollene Ripskleider, Preis st. 1. 24 — der Meter st. 1. halbwollene Ripsfleider, neueste und st. 2. — Glatten, rothen wollenen U n t e r r o ck st o f f zu 15 fr. Schweren Barchent für Betten zu 15 fr. Kleider und Ueberzüge, 8, 9, 10 fr. 500 Stück 6/4 breite Piquv - Cattune, 12 fr. 100 Stück 6/4 breite französische Jaconets 9 fr. 500 Baröge-Kleider, schönste Farben, das vollständige Kleid (10 Meter) ä fl. 3. — Neueste Damen tüch er, für Kleider, das vollständige Kleid st. 10. 16/t große wollene Chäles, stakt fl. 4. — fl. 2. — 5t0 Stück Gedrucktes zu 6 fr. und höher. 10/4 breite Fußteppich-Stoffe, gute Waare, ä fl. L das Meter. Canapee- und Bettvorlagen von fl. 1. 20 an. jetzt zu 36, 40 fr. ' Schwarzen Alpaca, Double, Orleans und Cachemire für Kleider Ueberwürfe, zum Fabrikpreise. Wollene Unterrockstoffe aller Art zu 9, 10, 11, 12 fr. 200 Stück schweren schwarzen Moireens für Unterröcke zu 22 fr. 10/4 breiten engl. Waterproof für Regenmäntel zu 45 fr. 1000 Stück 6/4 breite ächtfarbige Cattune, rosa, lila, gelb, braun, um ein sehr Bedeutendes zurückgesetzt. , . . Als Wethnachts-Geschenke besonders empfehle ich: W Fuhrländer Nachfolger Fahrgasse 85. in Frankfurt a. M. Grosser I Veilmackls - Attsrerkattf. Mein Weihnachts - Ausverfauf hat begonnen, und um einen recht großen Absatz zu erzielen, habe meine schon so sehr billigen Preise abermals fl. 2. 30. Tischtücher weiße, 21/? Ellen lang, 2 Ellen breit, das Stück 50 fr. Handtücher aller Art von 6 fr. an. _ Große rothe Cache mire-Com mode- und Tischdecken, das ique, Undine. HTÄh”8*“"'' Fcchner, Kriegsgeschichte Nrn?" eleg. geb. fl. 7. jEldjiUcr^ SHuftr. Pracht-Ausgabe, eleg. geb. fl. 9. 38 kr. Tagesordnung: 1) Bericht über die Thätigkeit und Leistungen der Gesellschaft verflossenen Jahr, 2) Nechuungsablegung, 3) Ergäuzuugswahl des Ausschusses. H a n st e i n, Vorsitzender des Ausschtisies. F lsche Schellfische und Cabliauen sind eingetroffeu bei 3. A. Busch Söd n e. 5540) Genueser Citronat und verzuckerte Pommeraiweiiscliaalen, WwiefeinerCeylon-Zimmt, bJteBourh. Nelken, ^siebten Aut6 und neue Ci- tronrn, Ammonium und Potasche, täglich frisch gefloßen; ganz reinen Mctiö für AniS und fein gesiebt, empfiehlt Ern st Her rnes. Materialist. Giesrcn, 1 Dccbr. 1873. l>r. Gutfleisch, Hofgtricbts-Advokal. 5352) Ein Laufmädchen wird gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltls. 'Zsecmiethungen. 5549) Zwei möblirte Zimmer und ein Pseidestall zu vermiethen u. den 1. Januai 1874 zu beziehen bei ______Posthalter Krau sch, Schloßgasse. 5499) Zwei Famiiienwrhnungm im 2. Stock und der Mansarde zu vermiethen und gleich zu beziehen. ______Karl Herbert, Nahrungsberg. 5537) Das von Frau Pfarrer Schmidt bewohnte Logis ist zu vermiethen. _______Burckhardt in den Neuenbäucn. 5072) Eine Familienw.chnung, 0 Zimmer mit Zubehör, ist Neue Baue 85 zu vermiethen. Th. Wo de. Bandwurm 55 „ ober entfernt binnen 3 bis 4 Stunden vollstan- Accord Schreineraesellen. bin schmerz- und gefahrlos; ebenso sicher 2KCOl° ferner, Kaplansgasse. beseitigt auch Bleichsucht und Flechten ---------2---—----- und zwar brieflich Voigt, Arzt zu Crop- 5500) Ein Mädchen, welches kochen kann voustedt (Preußen). (4610) und alle häuslichen Arbeiten versteht, wird 5528) Ich wohne nun- "Ui W-ihnacht-u «-sucht. Neustadt £■ 39. 5536) Nicht getroffen. Vielleicht des schlechten Wüters wegen. Bitte weitere Nachrichten unter bekannter Adresse.