' ®Q8nermti|htr —-—niüÜiPot&erc ■' Mdch?"dlkndn, m^'^äSS 35 .te*3 '■>'*.”52, "« "> b« (jXV. M?*jb&r~-b $°" °'M? inet g I't-fn !eunde Karl OrUu seinem heute /okNttste ein dreifach R s,c 0flrW Obergasse Hf£>vr e unbe. r Tliiiicil! '* beginnt medn dn Kn M Änftrtigen c Rothenberger, t'mdeni'tok. irflcn Cigarren- und in der sliäbc von Frank-, ^erciiung des Ll.ittel-' i; Mit! I- und Nord- [ auch Lchleswig-Hol- soliden >!ldo«k. ^mvsehlun?en besitzen 'eginden schon bereift I-jT in ter Branche' •tnen b'n Vormg. i'biilre HI. 2434 be- mtb'tion von Äw« rankfürt" V ijualttY, 3 Gartner, ^mtinr, 3 Brenner, Mer, 3 Lerkiührec ” n wc den für iof. -L da- Bureau Gcr- A._______________, iunsrehn Arbeiter aus r/ockle für Accordol- .-.itLchleiiinaer. vierteljährig 1 fi. ILkr «it Bringerlohn. Durch dir Tost Ürroge« vierteljähris i fl. 29 fr. Trschrint täglich, mit fm* nahm« Sonntags. Expedition: Eanzleidere. 9it B Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kiessen. „ , - -, -,-j , ■ ... ■ IW A,. Mittwoch dm 2. Jill! 1S?8. fl m t f i d) e r üf) e if. f ein. Diese Pläne a. aus den b. aus c. aus d. aus e. aus eüS’eituSion^iü, welcher namentlich den Umfang des Bauplatzes, di- -Noa darauf stehenden Gebäude, sowie Richtung und Breite der Platz begrenzenden Straßen, die angrenzenden Gebäude der Nachbarn, nebst deren Beschreibung enthalt, den Grundrissen der Keller und Fundamente, sowie der übrigen Stockwerke; einem, ?der^wenn das Gebäude von mehreren Straßen begrenzt wird, aus eben so vielen Aufrissen; , . . hi den Profilen der Verdachungen uud sonstiger horizontalen Gesimse. (Bei einfacheren Bauten, insbesondere m den Landorten, kann hiervon B e t a n u t m a ch u u g. Betreffend: Das bei Gesuchen um Bauerlaubniß einzuhaltende Verfahren. Die Pläne welche bei Gesuchen um Bauerlaubniß uns vorzulegen sind, leiden so häufig an äußeren und inneren Mängeln, daß wir uns veranlaßt !*«■ '«'■.'HasW! sL'L'Ku ,,,.1«°-.,°. d.-...b-.ch bi. w«8.,b~w. kenntlich nmchmdcn Pläne und, soweit zu deren Verständniß erforderlich sein sollte, besonderen Beschreibungen - beiden m doppelter Ausfertigung begleitet eine Gießen, am 28. Juni 1873. daraus entspringende Verzögerung Gießen, den 28. Juni 1873. „fsBwÄXÄ ssäx'ää Asr den Aufschluß geben. Nöthigenfalles müssen die zu diesem Behuf- geeigneten £et(ulje!^nui8cn fltliefert »«J»"- . zZermeiduna der Zurückweisung iSip melcbe seither besonders häunq zur Beanstandung Anlaß gaben, milden uet ^ermewuna vw wid) tigeren ^o^aße und Entfernungensollten überdies in den^ Zeichnungen besonders eingeschrieben sein. Ban- und Situationsrisien ist unter allen Um- ' - •• in Ausführung ihrer Projekte sich lediglich selbst zuzuschreiben haben. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Röder. an die Großhersoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Betreffend: Das bei Gesuchen um Bauerlaubniß einzuhaltende Verfahren. , , Das Großherzoglichc Krcisamt Gießen c c. HrtrfioR£)11kP snpfnnnhnnffMtna verweisen beauftragen wir Sie, bei vorkommenden Baugesuchen die Interessenten danach zu be- deuten, dü"in"Jhren GemÄden wohnenden Bauhaudwerker, (Bauunternehmers a^ber alsbald von dem Inhalt der Bekanntmachung in Kenntmß zu setzen. .^pebition o- Deulschland. Aus Oberhessen, 29. Juni, berichtet die „Main-Ztg." : „In dem Gebiet der ehemals freien Stadt Frankfurt wurde durch Gesetz vom l 9. November 1850 die Civilehe der Art eiugesührt, daß sie die allein gültige Form der Eheschließung wurde und die kirchliche Trauung erst nach deml bürgerlichen Act erlaubt, aber ohne irgend welche bürgerliche Wirkung ist. Dieses Gesetz gilt noch setzt in den zum Großherzogihum gelangten Gemeinden Dortelweil 'und Niedererlenbach. Dort war früher der Geistliche and) nut der Civil- irauung beauftragt und erhielt dafür eine kleine Vergütung. Die hessische Re- 7injcnißtn, wtl&tl idur tcht-n Ruh - bobtn. WB« wK\ ^vntirbliebtti»^ STS&* lUte on wohve ick t» (rrn PH Schlatter, ult 1873. g Hanau-^ dekvechie pesucht gA her Cjped- d-LM [gterung hat hierfür, wie man hört, bis aus den heutigen Tag noch keine Vor- kchruug getroffen und würden dann alle in diesen Gemeinden fett fast sieb Jahren abgeschlossenen Ehen rechtlich ungültig sem. Welche Folgen d es für die Rechte der vermeintlichen Ehegatten, für die Kinder und sonst gen verwandten hat, bedarf keiner Ausführung. Da aber kein Richter aus einer mcht gültig abgcschlossencn Ehe irgend welche Rechte wird anerkennen können, so ist es dringend geboten, daß die Regierung nicht nur baldigst Vorkehrung tnsst, um i» diese» Gemeinden gültige Ehen abschlreßcn zu können, sondern auch dafur, daß die Nachtheile aus der Zwischenzeit (es soll sich um etwa 40 Chen Han- dein) beseitigt werden." B ekanntma ch u n g. Betreffend: Das Departemcnts-Grfatz-Geschäft pro 1873. . 11£. . V - ***: di- zur Ersatzreserve IL Cl-sse und zur Ersatz-Reserv- I. Classi designirten Mll. arpfl.cht.geu; die von den Truppentheilen zur Disposition der Ersatz-Behörden entlaßenen Soldaten, L ™ LNuitgsfähig erkannten Militärpflichtigen, einschließlich der vorzugsweise uud prim» .oco «Ä’ii SÄÖft 15. Juli d. I, geltend zu machen uud, haben sich Familienangehörige, auf dereu 8^«^^ ki-MMär7fl!chtig°'n t den Betreffenden unverzüglich zuzusteUe» rinb‘ D°zZ°llzu^der^admign, wnerhach 8 .Tagen anzuze.gew tz^ichtlich mitzutheilen uud ist, weun ein Militärpflichtiger von seinen. bisherige^Wchuorte ist^Mleich ihrer Gemeinde zur Vorstellung kommen, selbst anwesend zu sein und sich darum in^bemühen, .dch dw. Letztem rechtzeitig zur Stelle sind. ^^^orsitzende Großh. Knis-Ersatz-Commissivn Gießen. Gros, Kreisasiessor. ______ slo dt< ,w Aus Hessen. Das Dieburger Kreisblatt bringt nachstehende kaum- glaubliche Mittheilung: „Der Lehrer eines Ortes in Hessen hat ein originelles Mittel erfunden, den Geist seiner Kinder zu wecken und die Lust zum Schulbesuch bei ihnen rege zu erhalten, auch wird seine Methode nicht verseh' len, das moralische Ehrgefühl bei seinen Zöglingen zur höchsten Blüthe zu bringen. Seine neue Methode bestand nämlich darin, daß er, in Ermangelung von Pferden oder Kühen, 4 Knaben aus seiner Schule vor eine mit Steinen beschwerte Egge spannte und so mehrere Stunden munter sein Feld beackerte. Dies geschah aber nicht etwa vor hundert Jahren, sondern am 22. März 1873, als des Deutschen Kaisers Geburtstag war. Zwar hat der Lehrer auf die Denunciation des Vaters eines der oben erwähnten Kinder von seiner vorgesetzten Behörde nun einen Verweis erhalten, denn mehr konnte sie im vorliegenden Falle gesetzlich nicht thun, indem die Kinder ja „freiwillig" die Arbeit verrichteten, allein solche Vorkommnisse eröffnen nicht günstige Aussichten auf die Bildungsstufe der zukünftigen Generation und sollten bei einer nochmaligen Agitation für Aufbesserung der Lehrergehälter ernstlich in Erwägung gezogen werden, um solche originelle Reformatoren nicht in ein und dieselbe Linie mit solchen Lehrern zu stellen, deren ernste Absicht darin besteht, nur das geistige Feld der ihnen anvertrauten Schüler zu bebauen." Darmstadt, 29. Juni. Die Zeitschrift des königl. preuß. statistischen Bureaus, redigirt von Dr. Ernst Engel, bringt im XII. Jahrgang, 1872, Heft I—VI, eine auf Grund amtlicher Mittheilungen ausgearbeitete Statistik, welche den deutsch - französischen Krieg in's Auge saßt und allgemeine Beachtung verdient. Bezüglich Hessens liefert sie den Nachweis, daß kein deutsches Land so starke Verluste nicht nur an Mannschaften überhaupt, sondern auch speciell an Tödtungen vor dem Feind aufzuweisen hat, wie das Großherzogthum. Es würde gerechtfertigt sein, wenn die Mittheilungen der hiesigen statistischen Ceu- tralstelle die Notizen, welche sich auf unser Land beziehen, veröffentlichen wür- drn, und machen wir besonders aufmersam auf die Tabelle 1, S. 22 und 23, sowie Tabelle 2, S. 88 und 89, und auf die Zusammenstellungen in Tab. 6, S. 250 ic. Darmstadt, 29. Juni. In dem Entwürfe des neuen Volksschulgesetzes ist zwar ausdrücklich bestimmt, daß an Privat-Unterrichts-Anstalten, deren Benutzung von dem Besuche der öffentlichen Volksschulen entbinden soll, nur solche Lehrer oder Lehrerinnen angestellt sein dürfen, welche die Behörde nach Kenntnissen und Sittlichkeit für befähigt erkannt hat, und daß dem Staate ein eingehendes Aufsichtsrecht zustehen soll. Es ist aber keine Vorsorge getroffen, daß keine Mitglieder religiöser Orden rc. daran thätig sein können. Dies hat die Minorität des Gesetzgebungs-Ausschusses veranlaßt, folgende weitere Bestimmungen vorzuschlagen: „Mitgliedern eines religiösen Ordens oder einer ordensähnlichen religiösen Congregation ist jede Lehrwirksamkeit an Lehr- und Erziehungs-Anstalten im Großherzogthum untersagt. Die Staatsregierung ist ermächtigt, für einzelne Personen in widerruflicher Weise Nachsicht von diesem Verbote zu ertheilen." Zur Begründung wird angeführt, daß alle von religiösen Orden oder ordensähnlichen Congregationen gegründeten Lehr- und Erziehungs-Anstalten in der Erziehung wie im Unterricht stets nur die Förderung einseitig-religiöser Tendenzen verfolgen, und daß außerdem eine wirksame Con- trole gegenüber von Vereinigungen solcher Personen, welche in vollem Abhängigkeits-Verhältnisse von vielfach ausländischen Oberen stehen, reicht durchführbar erscheint, wie dies ja auch von der Reichsgesetzgebung anerkannt sei. Zudem gewähre der zweite vorgeschlagene Satz der Staatsregierung genügenden Spielraum für nicht unter obige Voraussetzung fallende Corporationen. Der Ausschuß hat ferner, um die Volksschullehrer zu ihrer Fortbildung anzueifern und dadurch die Volksschule zu heben, an dem Entwurf des neuen Volksschulgcsetzcs eine sehr wichtige Aenderung beantragt Es soll nämlich jeder Lehrer innerhalb der ersten zehn Jahre seiner praktischen Verwendung nach bestandener Schluß- prüfung vor einer besonderen Prüfungs-Commission und nach einem besonderen Prüfungsplan, welche beide durch das Ministerium des Innern festzustelleu Wären, sich einer nochmaligen erweiterten Prüfung unterziehen können. Aus Diejenigen, welche diese Prüfung bestanden haben, soll, ihre praktische Tüchtigkeit vorausgesetzt, bei Bestellung von Oberlehrern, Lehrern an erweiterten Volksschulen und Kreis -Schulinspectoren besondere Rücksicht genommen werden, ohne daß übrigens alle diese Bestimmungen auf die jetzt bereits definitiv angestellten Lehrer Anwendung zu finden hätten. Darmstadt, 30. Juni. Die hiesige Handelskammer hat sich im Interesse des freien Verkehrs einmüthig für das Gesuch der inländischen Wirthe um Beibehaltung des 3/8 Liter Schoppens ausgesprochen. Bekanntlich hat sich der Director der Normal-Eichungs-Commission für das Deutsche Reich schon früher in gleichem Sinne geäußert. Darmstadt, 30. Juni. Während man in anderen deutschen Staaten die Verhältnisse zwischen Herrschaft und Gesinde durch Gesiltde-Ordnungen geregelt hat, ist in Hessen in der fraglichen Richtung, non einigen mehr polizeilichen Particular-Vorschriften abgesehen, noch das römische bezw. deutsche Privatrecht maßgebend. Bekanntlich enthalten diese Rechte aber nur sehr vereinzelte und dabei controverse Bestimmungen hierüber, und es ist dadurch allmäh- lig ein solcher Zustand der Rechts-Unsicherheit und der Willkür auf Seite des Gesindes eingetreten, daß Abhülfe dringend nothwendig erscheint. Aus dieser Rücksicht hat der Abg. Heinzerling in der zweiten Kammer den Antrag eingebracht, die Negierung um Vorlage eines Gesinde -Ordnnngs - Entwurfs zu ersuchen, wobei in den Motiven bemerkt ist, daß die Aussicht auf ein allgemeines deutsches bürgerliches Gesetzbuch dem Antrag nicht entgegenstehe, weil ein solches, wie das österreichische und französische Gesetzbuch lehre, die fragliche Materie jedenfalls besonderer Regelung nach Maßgabe örtlicher Verhältnisse und Gewohnheiten Vorbehalten werde. SOtain$, 29. Juni. In der „Kirche" geht's bei uns noch immer recht behäbig zu. In der letzten Woche hat der Bischof Ketteler wieder als Pastor Ordinarius selbstständig ohne Mitwirkung der Regierung und ohne Rücksicht auf die Bestimmungen der noch rechtsgültigen Verordnung" vom 30. Januar 1830 und den in ihr geforderten Nachweis, daß die betreffenden Geistlichen den An- sordernngen des Staates entsprechen, neun Pfarrpfründen besetzt — wahrscheinlich wieder gegen die Verwahrung der Negierung und deren Vorbehalt 1 aller landesherrlichen Rechte. Die praktischen Folgen dieser mit der Hindeu-j tung auf das künftige Kirchengesetz decorirten theoretischen Haltung der Staats-^ gewalt sind demonstrativ pomphaft von der Gegenseite abgehaltene Jnstallations-^ Feiern und eine fieberhafte Thätigkeit des Bischofs. Dieser war am Frohn- leichnamsfeste hier mit der Aussetzung des Sanctissimum beschäftigt, am Abend desselben Tages schon in Walldürn (feinem Reichstags-Wahlkreis), wo er den in der Angst um das Wohl der „Kirche" von allen Seiten durch die Geistlichkeit beigetriebenen Massen Aberglänbiger donnernde Predigten über die lasterhafte Zeit und die bodenlos verderbte Welt hielt — ein stehendes Thema der häufigen Ansprachen des Bischofs, der Meister ist in jesuitischer Schwarzmalerei. Wie übrigens die Regierung des landesherrlichen Gerechtsamen endlich auch praktische Folgsamkeit sichern, und wie lange sie noch einem anderen ungesetzlichen Zustand, der Existenz der lediglich vom „Landfett" zehrenden, in keiner Weise Nutzen bringendenden Klöster, von denen einige hiesige der Orte förmlicher Conventikel für lüsterne Betschwestern geworden sind, zusehen wird, ist eine intereffante Frage, deren Lösung mit der obigen zusammen eine kleine Herkules-Arbeit abgibt. Hoffentlich wird das zu erwartende Kirchengesetz alle alten und neuen Neben- und Hinterthüren der hierarchischen Spekulation verschließen. (Franks. Journ.) Wiesbaden, 30. Juni. Gegen den flüchtigen katholischen Caplan Hermann Joseph Solize von Eltville ist vom Kreisgericht in Wiesbaden ein Steckbrief erlassen worden. Derselbe ist beschuldigt, schulpflichtige Mädchen zur Unzucht mißbraucht zu haben. IMiCiTeidj. Wien, 28. Juni. Ihre Majestät die Kaiserin Augusta besuchte heute Vormittag abermals die Weltausstellung. Die Kaiserin wurde vom Kaiser von Oesterreich und den Erzherzogen Karl Ludwig und Rainer empfangen, verweilte in Begleitung derselben längere Zeit im Pavillon des Prinzen August von Coburg und des Fürsten Schwarzenberg, und nahm darauf die Kunsthalle, die Ausstellung für die Handelsmarine und den Pavillon des Vice-Königs von Aegypten in Augenschein. Frankreich. Paris, 30. Juni. Das an der Jesuitenleine gegängelte Versailler Cabi- net wird von der Presse des nicht französischen Auslandes immer besser erkannt und gewürdigt. Einem bezüglichen Artikel der „Jndsp. Velge" entnehmen wir Folgendes: „die Wiederaufrichtung der weltlichen Gewalt des Papstes sei unmöglich, und die Herren v. Vroglie und Ernoul erkannten dies auch, was immer ihre geheimen Wüisiche sein mögen, an. Eine neue Expedition nach Rom wäre ein dopplt strafbarer Wahnsinn, aber man hat noch immer das Auskunftsmittel der römischen Expeditionen im Innern, um die Bestrebungen ter auswärtigen Fanatiker anzustacheln. Man wird die weltliche Gewalt des Papstes nicht wieder Herstellen, aber man wird sein Bestes thun, um sie zu ersetzen, damit der Ultramontanismus das Actions-Centrum, das er in Rom verloren hat, in Frankreich wiederfinde .... Europa hat das Recht und di,e Pflicht, sich mit diesem Plan, der jeden Tag klarer hervortritt, zu befassen. Es kann ihm nicht gleichgiltig sein, zu sehen, wie ein so großer Staats wie Frankreich in den Dienst der clericalen Reaction und der ultramontanen Agitationen tritt." Die „Jnddp. Belge" schließt mit der beherzigenswerthen Erwägung, daß kein Staat die jetzige Lage in Frankreich ohne Unruhe ansehen könne, und führt diesen Satz an dem Beispiele Deutschlands, Oesterreichs, Italiens, der Schweiz und Spaniens durch. (ßngfanh. London, 1. Juli. Einem Telegramm der „Times" aus Konstantinopel vom 30. Jnni zufolge lautet die seitens der türkischen Regierung nunmehr ergangene Interpretation des Artikels der Snez-Canal-Concession über die Erhebung der Abgaben: „Die Compagnie ist berechtigt, Abgaben von allen Schiffen ohne Unterschied, nach dem Maße der wirklichen Tragfähigkeit zu erheben, welches nach dem besten Meffungssystem festzustellen ist. Als solches erkennt die Pforte officiell das System Moorfon an und spricht die Ansicht aus, daß die Abgaben bis zur Einführung eines internationalen Tonnenmeffnngs- systcms nach dem Netto-Tonnengehalt erhoben werden müssen. Lokal - Notiz. B e s ch l ü s f e aus der Sitzung des Gemeinderaths vom 30. Juni 1873. Anwesend waren: Der Großh. Bürgermeister Vogt, die Gemeinderathsmitglieder Bücking, Felsing, Haustein, Heß, Steller, Körber, Lüdeking, Nagel, Noll, Nicker und Silberreisen. I. Ein von dem Stadtbaumeister vorgelegter Plan für das zu erbauende Mädchenschulgebäude, wurde dem Bauausschuß und der Schulcommission zur Prüfung überwiesen. II. Der zur Vorlage gekommene Wirthschaftsplan der Stadtwaldungen für 1874 erhielt die Zustimmung des Gemeinderaths. III. Die Eingabe hiesiger Einwohner in Betreff der Wahl des Bauplatzes für das neue Universitätsgebäude kam heute zur Borlage, und nachdem ein Antrag von Herrn Körber verlesen worden war, welcher, nach Darlegung des Sachverhältnisses , auf Uebergang zur Tagesordnung lautet, wurde dieser bei der stattgefundenen Abstimmung mit Stimmeneinheit angenommen. Dieser Antrag lautet: „In heutiger Sitzung kam eine Eingabe von Bürgern und Bewohnern Gießens, die Platz- „srage für die Aula betr., zur Vorlage. Da dieses Schriftstück teilweise von Bewohnern „hiesiger Stadt unterzeichnet ist, welchen zur Zeit noch gar kein Recht zusteht, in rein „städtischen Angelegenheiten mitzusprechen, auch keine neuen Momente enthält, Die zu einer „nochmaligen Berathung veranlassen könnten, die darin enthaltenen Beleidigungen und „Widersprüche aber sich selbst richten, daher hier füglich übergangen werden können und in Erwägung daß * „1) der Gemeinderath in der Sitzung vom 11. Nov. 1872 einstimmig die Stephanömark „als den geeigneten Platz für die neue Aula erkannt und Herrn Gail zur Angabe einer „protokollarischen Erklärung veranlaßt hat, das betreffende Gelände zum Ankaufspreis „überlassen zu wollen, jenen Platz auch, sowohl in einer ausführlichen Denkschrift als „durch eine besondere Deputation Großh. Staatsregierung empfohien hat, gegen dieses, der „Oeffcntlichkeit keineswegs entzogene, Vorgehen aber von Seiten der Bürgerschaft früher „keinerlei Widerspruch erhoben worden ist-, „2) Herr Mmisterial-Director Freiherr v. Starck in der Delegirtenversammlung sich dahin „ausgesprochen, daß, um eine Vereinigung zwischen Universitäts-Senat und Gemeinderath „zu erzielen, beide Körperschaften ihre primären Wünschen — Erstere für Den Selters- „berg, Letztere für die Stephansmark — wohl fallen lassen müßten und daß der eventuelle „Vorschlag der Universität: die Aula in die Anlage zu stellen, als ein Compromiß zu „betrachten sei, welchem auch der Stadtvorstand zustimmen könne; „3) die Vertreter der Stadt mit Rücksicht auf Die allgemeine Stimmung der Einwohner- „schaft, diesem letzteren Vorschlag nicht beitreten, dagegen 4) zur Abwendung der Wiederaufnahme des ersten Projeets der Universität (Stellung der „Aula auf Den Seltersberg oder eventuell in die Anlage) ben erst jetzt in Vorschlag „gebrachten Platz hinter der Loge unter Der Voraussetzung einstimmig acceptire» „konnten, daß auch der Universitäts-Senat sich damit einverstanden erkläre; Wechsel 73 Oberhessen 0/0 Disconto 5 9 38—40 Pistolen Amerik. Bonds 1864r 154 Bckanntmachun g. und . . 217 fl. 36 fr. 53 30 fr. verarrschl. zu daselbst, 1671) incl. an der Kirchhofömaner 19 Leltersweg, empfiehlt nachverzeichne 37 incl. 49 UNd 48 99 Rieder-Bessingen. K. S chön, Bezirksbauausseher. 24 42 109 47 37 1) 2) 43 158 68 1882r 96V& 1885r 97i/2 1887r 98V.1 brachte ihm noch mehrere Stichwunden bet. Der Verbrecher wurde in die Würzburger Frohn, feste eingebracht. Börsennachrichten. 1. Juli 1873. Ieilgeboteues. Kragen, Stulpen das Reueste in Zrranfen rc.; . . 114 . . 66 . . 125 . . 342 1873. LungsteikD, Maurerarbeiten Kalkliefernng Sandlieferung Maurerarbeiten Materialien, Zimmerarbc-ten Maurerarbeiten Maurerarb.iten Materialien, an in u Schulgebäuden, daselbst, am Wasserbehälter im Ort Adelheidsquelle, Appollinarisbrunnen Carlübader Mühl- 2812) Das Annoncen - Bureau von Rudolph Mosse, vertreten durch B. Heidugsfelder in Gießen, ist für die Beförderung von Inseraten jeden Inhalts, wie Empfehlungsanzeigen, Kauf- und Verkaufgesuche, Stellengesuche, Familiennachrichten u. s w als besonders zuverlässig zu empfehlen. Maserwalren empfiehlt ___________Emil Fischbach. | werden: Steinhaue-arbeit Zimmerarbeit Schlosserarbeit Sandfuhrlohn Pflästererarbeit. Gießen, am 30. Juni tiolclsorten» fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57—58 Ludwigsbrunnen, Maricrrbader Kreuz- brunnen, Salzhausener, Salzschlirfer BonifaeiuS- brunnen, Sehwalbaeher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (dtaffau), Wildunger, Actien, Frankf. Bank 146 Frankf. Vereins-Kasse 117 Darmst. Bankact. 410 Wien Bankacticn 1040 Oest. Creditact. 248 Galizien 125 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 3045) Montag den 7. Juli c. soll im Geschäftszimmer der Garnison-Verwaltung — Grünberger Chaussee — die Lieferung des pro 1874 erforderlichen Zündholzes — Vormittags 9 Uhr, die Ansuhr der während derFeuerungs- peiiode 1873/?4 erforderlichen Steinkohlen vom hiesigen Bahnhofe — Vor- s " ' Arb itsverfteigeeung Freitag den 4. Juli L I., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause nachstehende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden als: Stcinhauerarbeiten am Friedhof (Mauerdeckel aus ,2847) Holländer Käse, Emmenthaler Käse, Rahm-Käse, empfiehlt in feinster Qualität Emil Fischbach. Actien. 5°/q östr. F. St. E. B. 350 Lombard. Bahn 201 Ludwigsh. Bexbach 1883, Maxbahn 129*/4 Bayer. Ostbahn 1201/4 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — 137 fl. 79 „ 36 „ 41 „ Kissinger Rakoczy, । Karlsbader Salz, Carlsbad r Sprudelserfe, Emser Pastillen, Soda- und Selterwasser. mittags 9Va Uhr, im öffentlichen Submissionswege vergeben werden. Die bezüglichen Bedingungen liegen im Geschäftszimmer zur Einsicht offen. Gießen, den 1 Juli 1873. Großhcrzogl. Garnison-Verwaltung. Ausgraben eines Brunnens im Ort, „ Pumpenmacherarbeiten daselbst, „ Steinbrechen, Fahren, Zerschlagen und Eindecken zur Unterhaltung der Wege außerhalb des Orts, „ Rieder-Bessingen den 3). Juni 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Schlofibrunnen, Emser Kessel- uni? Krön chesbrunnen, Fachinger, Friedrichohaller Bitterwasser, Homburger Elisabethen brunnen. Die Mtnsralwaffer-Ha-ldrung von Emir Zilchbach, Soritu in stets frischer Füllung: sollen auf dem hiesigen Rathhausc versteigert veranschl. zu „ doppelte 9 38—40 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—32 20 Frankenst. 9 191.-201/8 Engi. Sover. 11 45—47 Russ. Imper. 9 38—40 Dollar in Gold 2 25—26 £ ' 2947) Botanisir- und Brodbüchfen, K Hilf Schmetterlingsnetze, eiserne und Holz- ü. größeren Parthieen zum Einkochcn sowie Gartengcräthe für Kinder Reif- und zum täglichen Gebrauch, können auf Be- Federbattspiele, Gummiballe in allen stellung zu jeder Zeit frisch gebrochen werden Großen, Indianerbogen mit Pfeilen bei Th. Rautenstrauch empfiehlt für die Sommersaffon a. d Schoor. I H- Fuhr, Sonnenstraße 104. „ Papierrente 605/s Spanier, neuest. 3% 175, h ...... 1881r 995b Börsenberichte. Frankfurt a. M., 1. Juli. Unter dem Einflüsse der Nachricht aus Wien, daß Dort der Ultimo gut abgelaufen sei und in Folge fester Berliner Course eröffnete die Börse heute in günstiger Stimmung. Im Verlaufe des nicht sehr lebhaften Geschäftes befestigte sich dieselbe noch mehr und schlossen daher Speculationswerthe, welche seit gestern Abend ex. Dividende gehandelt werden, höher als am Anfang. Wie es den Anschein hat, tritt die in ihren Positionen ziemlich erstarkte Hausseparthei mit guten Hoffnungen den neuen Monat an und dürfte der letzte, für die Baissespekulation nicht ganz nach Wunsch ausgefallene Kampf in den Reihen der- elben manche Lücke gerissen haben. Auf Lombarden ist die gestern gemeldete, glänzende Mehreinnahme ohne merklich günstigen Einfluß geblieben. Das Geschäft war im Ganzen wenig belebt, namentlich aber in Banken und am Anlagemarkte ziemlich still. Geld hat etwas angelegen und stellt sich Diseonto im Privatverkehr auf ea. 5 Proc. — Creditaetien, gestern Abend 2441/4 er. Dividende, schlossen heute 2471/2. Staatsbahn, gestern Abend 346i/z ex. Dividende, blieben 350. Lombarden, gestern 200, notiren heute 2003/4. — Von oesterr. Bahnen Böhmen besser. Bayer. Ostbahn zu 120 ex. Coup, gehandelt. Von Prioritäten Ungarische Ostbahn gefragt. Banken matt, namentlich Württ. Vereinsbank 6 Proe., Prov.-Diseonto 3 Proc., Ver- cinsbank P'* Proc. höher blieben: Meininger 2 Proc., Bayer. Handelsbank i/2 Proc., Continental 3/4 Proc. Oesterr. Nationalbank zu 1038 ex. Coup, umgesetzt. Silberrente anziehend. Spanier etwas matter. Amerikaner fest. Neue Russische Pfandbriefe waren zu 86 im Verkehr. Von amerlf. Werthcn South Missouri höher. Von Wechseln Amsterdam und London gefragt. Wien etwas bester. Vermischtes. New-Aork. lieber die Hinrichtung eines jungen Mädchens berichtet ein südliches Blatt Folgendes: „Susanne Heberhart, ein 18jähriges Mädchen, war im Staate Georgia, Ver. Staaten, als Helfershelferin bei der Ermordung einer Frau, Namens Spcan, die von ihrem Manne erwürgt worden, zum Tode verurtheilt worden. Die Delinquentin wurde an dem für ihre Hinrichtung anberaumten Tage aus dem Gefangnch geführt, und, am Galgen angelangt, half ihr der Sheriff aus dem Wagen steigen, woran sie sich am Fuße desSchaffots nlederfitzte, während ein Geistlicher zwei Psalmen ablas und ihr Muth zusprach. Sie war für bie Gelegenheit in Weiß gekleidet und trug einen Sonnenhut aus Calico. Als he von ihren Freunden Abschied genommen hatte, fragte der Sheriff: „Su^an, bist Du bereit. Sie antwortete: cyq/ ich bin bereit" und erstieg festen Schrittes die Stufen des Schaffots und stellte sich unter, den Galgen. Der Sheriff zog ihr die schwarze Kappe über den Kopf und legte 4* den Strick an. Sw sagte: „Herr Mathems, das ist zu fest; ich will nicht erstickt werden." Der Sheriff lockerte den Strick ein wenig und fragte „ist es nun recht?" „Ja." Der Sheriff sagte dann. „Susan, lege Deine Hände auf den Rücken." Sie that das und band sie zusa.nmcn. Dann sprach er wieder: „Bist Du bereit?" Sie erwiderte: „Ja, bereit - willig." Dann fiel die Reaensbura. Wolfsegg bei Regensburg spielte sich dieser Tage ein blutiges Drama ab. Ein Bauer aus diesem Orte wurde mit seinem 24jährigen Sohne von einem Forst- «ehülfen beim Birkenanbohren überrascht, wobei letzterer einen Schutz abfeuerte, der den Sohn tn bie Brust traf. Der Vater stürzte nun auf den Forstgehülfeu los und durchbohrte ihn mit seinem Messer. Da sein Sohn ebenfalls bald verschied, so sind bei dieser Affaire zwei Menschenleben zu beklagen. Der Bauer ist bereits in Haft. Würrbura. Vor einigen Tagen fand in der Nahe von Wurzburg eine Mordthat statt, die an Sckauerlickkeit einzig dasteht. Ein Mann aus Sommershausen bei Wurzburg trat nämlich feiner Frau sämmtliche Rippen ein, so daß dieselbe in Fo ge dle,er Mißhandlung starb. Einem zu Hülfe eilenden jungen Mädchen versetzte er einen Stich in ben Unterleib, |o daß dasselbe tobt zusammenstürzte, und seinem Sohne schlitzte er mit derselben Waffe den drin aus und Kersteigeruügen. 3028) Freitag dm 4. Juli. Vomittags 9 Uhr, m ^^er^Erwag^ nicht eingetroffen, der Senat sich vielmehr ium für den früher brr Stadt anacbotenen Platz in der Stepbansrnark ausgesprochen, 6-) dieser Platz, n?ch der Ansicht der Mehrheit des Gemeinderaths, den Interessen der Stadt ebenso entsprechend zu erachten ist, als der neuerdings vorge,chlagene, indem derselbe nach Herstellung der ohnehin zu erbauenden Straße neben der Turnhalle nur etwa "180 Schritte von der Anlage entfernt liegt und cv . _ . , . . , "71 in einet Selbsttäuschung beruhen dürfte, wenn angenommen wird, daß durch die ®tel= "luna b« Huto ffi« Me Loge die Baulust und der Geschäftsverkehr mehr nach dem Wall- “Ä aeleukt werde, was schon daraus evident hervorgeht. daß auf dem Brand und desteu "umaebuna wo nicht blos die Aula, sondern noch andere Umversttats-Jnstttute sowohl, ^als°sast alle übrigen öffentlichen Amtslokalitäte» befindlich, diese Wirkung sich luSher in „feiner Weise gezeigt hat; iU b^bicrnach^nb'Grund nicht vorliegen dürfte, der Universität numnehr nochmals nach- "träalich cntqegenzutrcten und dadurch eine Mißstimmung hervorzurufen, die das Jntereffe "der Stadt 'niemals forbern könnte, unter den jetzigen Verhältnissen aber geradezu biesen "Interessen in's Gesicht schlagen hieße, überbies ganz nutzlos erscheinen mußte, da das ^Großh. Ministerium von der bereits in Folge vorliegender Vereinigung au^esprochcnen „Absicht: Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog die Stephansmark als Baustelle für „bie neue Aula zur Genehmigung Vorschlägen zu wollen, voraussichtlich nicht mehr abge- „hcn wird, beschließt der Gemeinderath: „lediglich zur Tagesordnung überzugchen." IV. Das Baugesuch des Kupferschmied Georg Völckner wurde dem Bauausschuß zur ff® ?°sStadir.n.m-lst°rs Enders beschließt der G-m-md-ra.h, den in Holländer 2i/8 Gulvenstücken bestehendenden Vorrath mit 677 fl. 30 fr. gegen gangbare Münze umzuwechseln und ben hierburch entstehenden Verlust von 2>/2 Proc. mit 16 fl. 56 /4 fr. auf bte SEkasft^ub^ Bürgermeisters beschlossen, di- Slusassuug des -einer «eit auf Kosten der Stadt h-rgericht-t-n Schmitthenner scheu FamUienbcgrabmsses aus- b-ff-rn zu lassen und dem Todteugräber di- Unterhaltung derselben gegen 3 ft. ,ehrliche Vergu- tung zu übertragen. _______ ferner i 3035) Ein großer Glasfchrank mit zwei Sommerhandschuhe, baumwollene Thüren, eine Laoentheke und eine Treppe Kinder- u. Damen-Strumpfe empfiehlt ssinh wegen Mangels an Raum billig ab- in großer Auswahl und zu den billigsten zugeben bei Preisen I H-F uhr, , A- K. Worms, Seltersweg. (2946)________________Sonnenstraße 104 ।------------------------------------— 2848) Alle Sorten Farben, trocken s 1049) Fvische ApfelfkneN sowohl, als auch mittelst Dampfkraft CitrvNeN, Tafelmandelu Ccif«rbCinuoiut,^8roncc11 ,CkittgoibUild Tafelrosinen empfehlen I. A. Busch Söhne. Preuss. 4i/zv g Oblig. 100'/r Frankf. 3V20/0 Oblig. 87 Nass. 4i/s$o,o Obi. — Kurhess. 4°/° „ 97 Gr. Hess. 5°/o Obi. — „ n 40/0 n 99 n r 31/2% « y53/4 Bayer. 50/0 „ — n 41 0 1jährige 100V4 „ 40 0 1jährige 94 Wurtemb. 4V2° 0 Obi. lOOVg Baden 41/a°/o Obll c. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 65^ g Arbeitsversteigerung Sa.-'stag den 5. Juli l. I-, Nachmittags 1 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachstehende Arbeiten öffenllich in Accord gegeben werden als: Maurerarbeiten an den Schulgebäuden, veranschl- zu 1UU fl. 28 rr. Dachdcckerarbeiten daselbst, » » 106 N 26 „ Planirarbeiten am alten Muschenheimer Weg, „ „ ^3 „ 2U „ Ober-Hörgern, den 30. Juni 1873. Großh. Bürgermeisterei Ober-Horgern. K- Schön, Bezirksbauaufseher. Prioritäten, 3°/q östr. Stsb. Prior. 597/s 3% östr s. Lombard 49*/2 3° o Livorneser 32^ 5°/o Toscaner — 5°/q Elisabeth.-Prior. 85^4 do. II. Emiss. 83 Anleliensloose» Darmstädter fl. 50Loose — n , 25 „ Kurh. 40 Thlr. Loose 693/4 Nassau 25 fl. — Braunschweiger 23V2 30 0 Oldenburg. ä40Thlr. 373/. 4°/o bayr. Präm.-Anl. 109 40/0 badische Locse 109 Badische fl. 35 Ebose 68 Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 923/4 Amsterdam k.. S. 88 Augsburg k. 8. 100 Berlin k. 8 1047/8 Bremen k. 8. 105V,) Brüssel k. 8. 931/4 Hamburg k. 8. 105i/h Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118V» Lyon k. 8. — Paris k. S. 921/g Wien k. 8. 1055/b ditto m. 8. 1051/? ditto 1. 8. IO51/4 1 1 ( 1 1 i I i j i \ 1 \ 5 St Y V s 0 V t: d sl € ei d d f o C er B gi zi ei tr ke er gk rc fd dc eu d. w T tij V oh ste ter un de ft' di< re; lic va Ze! US G R' br. sUl bei wi jet wc bei ort die un' for sch all. tur ger Fei und (3022) Versteigerung wird keine vorgenommen. (2280) I WeiizeFs Garten Donnerstag den 3. Juli: 3051) 2. Mmnements-Loncert e 00 Königs Reisstärke, unübertroffenes Fabrikat zum Stärken Beförderung von Annoncen ist angekommen. Will). Balser, am Lindenplatz. Nidda 6*o. 1035 Vorm. 335 Nachm. 7 Abds. ' becutetd Eilzug. । Prompte und billige Bedienung. s Zeitungs-Cataloge gratis u. franco. nach Nauheim. Gemeinsame Abreise Uhr. 2757) Ein Faimlimlogis zu vermiethen in Lit- D- 54, Neustadt 3057) In Lit. D- 39, Marktstraße, ist eine Familienwohnung zu vermiethen. 2849) Mein Lager aller Sorten Pinsel für Maler, Lackirer, Anstreicher und Vergolder empfehle ich hiermit. Emil Fischbach. achten darüber abgeben. Einige Soldaten aus Beuern- Für die Folge finden regelmäßig Donnerstags die Abonnements. Concerte statt. Bei ungünstiger Witterung im Saale. Anfang 5 Uhr. Entree 18 kc. Aus der Fabrik von Franz Stollwerck, Hoflieferant in Köln- P r ä m i i r t: 1855, 1857, 1860, 1867. Zur Lösung katarrhalischer Verschlei M mungen mit lindernder, reizstillender Wirkung und angenehm aromatischem M Geschmacke. (1730) W In Originalpaqueten ä 4 Sgr. vor- gg räthig in Gießen bei E. W. Dietz, I. A. Busch Söhne, Louis Frohn- M Häuser und Hosconditor E. Lind. Alsfeld gefaßten, Beschluß am 8. Juli d. I. in Friedberg (Hotel Trapp) tatt und werden dazu br Milglieder der Gesellschaft, sowie alle Freunde der Naturwissenschaften gaumend eingcladen. Tagesordnung: Rechenschaftsbericht, Vorstandswahl, Borträge, gemeinsames Mittagessen, gemeinsame Ercmfion 2982) Meine geehrten hiesigen und auswärtigen Kunden ersuche ich, ihre mir zur Reparatur übergebenen Uhren gefl. abholen lassen zu wollen, da ich nächster Tage von Gießen abreise. Chr. Sch ar mann. 3011) Die erwartete Sendung Goldfische Annoncen-Lstpedition G. L. Daube 6 Co. Central - Bureau: Frankfurt a. M Repräsentanten in allen größeren Städten Europa'». 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