Oltßemr Anzeiger Anzeige- und Wmtsbtatt für den Kreis Liessen. 1873. Mittwoch dm 2. April Nr. 78 unfl)- 3 PPe, i einerndte geringes billigen, der §anb fabrimtes leaux uiiö zur gen und Ichen von -25 und D. PretS vierteljährig 1 fl- 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. ' finden. e ®rptb. zu Ungar* rend letztes i/i Oxhoft und liezeu hne. Erscheint täglich, mit »«8- nähme SonntagS. Expedition: Lanzletberg, Lit. D. Nr. 1. Hix SÄ ,6t, beweis *«*• ifirt s> Amtsicher Thei(. Bekanntmachung. Di° Musterung und Loosziehuug der <873 M an den nachgenannten Tagen, jedesmal von 7»/t Uhr 1873 v , n(„ . , „ . n d Lumda^Ält-Buseck, Annerod, Bersrod mit Winnerod, Beuern, Burkhards- d-r Militärpflichtigen der Gemeinden Eberstadt, Ettingshausen und Garbenteich; ' ' Donnerstag den 17. April derjenigen der Stadt Gießen. Freitag den 18. April . derjenigen der Gemeinden Groß-Buse», Groß-Linden, Grünurgen, Hattenrod, pausen und Heuchelheim, Samstag den 19. April derjenigen der Gemeinden Holzheim, Klein-Linden, Laim-Göns, Leihgestern, Sich und Lollar, w*-»° . «**•■ »*■ “e********** Dienstag den 22. April derjenige» der Gemeinden Trohe, Watzenborn mit Sternberg und Wreseck. Mittwoch den 23. Aprrl 1) Zur Musterung haben sich bei Meidung der gesetzliches Strauß U de" nächtend abgedruckten Bestimmungen der Militär-Ersatz-Jnstruetron f SÄÄ w/S tfte Se U..V sich nicht ... einem a) in einer Gemeinde des Kreises Gießen ihr gesetzliches Domm h' *-) nachstehend unter b) angegebenen Eigenschaft aufhalten; anderen Th-ile des Großh-rzozthunis H-lsen eiim «' « ' ® ' Wirthschastsbearnten, Handlungsdicner und Lehrlinge, Handwerksgesellen und ’ "> oder das Gymnasium daselbst oder -ine soust.ge c) ?L'^°L'd?LL >S°»d IP Eltern einer solchen angehörten im Ausland- geboren sind, und weder im Großherzogthmn Hessen noch in einem anderen deutschen Staate Domicil besitzen oder sich aushalten, und im Jahre 1853 geboren sind; SämrnUiche Militärpflichtige, welche im Jahre 1872, bezw l87l zurückgestellt worden, oder nach ihrer gezogenen *» •*. - •** i—«™ «*** 2, aSSÄm» •* - *rK‘- Ä'ÄÄJi?1 Ä &»->«#»«■» -.-'M»-' •!«>■ f- »-> * * ““'SÄÄZE”« d„ MM«. |M HM - »■” T--M MM spätete Gesuche haben keinen Anspruch aus^Berücksichtigung. . wahrnehmbar sind a. V. Taubheit, Harthörigkeit. Kurzsichtigkeit, Geistesschwäche 4) Wenn ein Militärpflichtiger an Gebrechen leidet die äußerlich.nicht^w-hrneymv« stnv, Y , „achzuweisen. “ «*"“ - «** ■* -** •* ’*4Ä »Äy «i. «•*■ * *•* ift'MftSXÄ ä’ä jÄ’Ä*“' ÄÄÄV&ZwÄ hm -« — W «**». W-'W ...» spätestens in dem Musterungstermine an die Kreis-Ersatz-Commission gelangen zu assen. Im Anschluß an das Kreis-Ersatz-Geschäft findet s q»hr-TOdttitf(haften Mittwoch den 23. April nach der Loosst-Hnng die Klassierung der Reserve- ..nd Landwehr-Mannschaften rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse statt. Einberusiiiia auf Zurückstellung wegen häuslicher Verhältnisse einen S-b?;»2Ä'"n £ 'SKSÄS" K WÄ«. - ». «.ch.... «mm» ®ie6cn- tm 28' WüXi *873' Der Civil-Vorsitzende der Kreis-Ersatz-Cornmission des Kreises Gießen. In Vertretung: Gros, Kreis-Assessor. Geisel, reutschea drich. -—— 1 Besuch j. Schule - -'tikuaft ■er. Auszug aus der Militar-Ersatz-Jnstruction für den Norddeutschen Bund. §. 176. Strafe für unterlassene Meldung zur Berichligung der Stammrolle, bezw. für unterlassene Gestellung zu den Musterungs- oder Aushebung^ Terminen. 1) Militärpflichtige, welche die im §. 59 vorgeschriebenen An- und Abmeldungen zur Berichtigung der Stammrollen unterlassen, werden auf den Antrag der mit der Führung der Stammrolle beauftragten Behörden mit Geldstrafen bis zu 10 Thalern belegt, welchen im Falle des Unvermögens Gefängnißstrafe zu substituiren ist. 2) Militärpflichtige, welche der nach den Vorschriften der §§. 71, 98 und 115 erlassenen Aufforderung, sich zur Musterung oder Aushebung vor die Kreis-Departements- oder Marine-Ersatz-Commission des Bezirks, in welchen sie nach 20 gestellungspflichtig sind, zu stellen, keine Folge leisten, oder bei Aufrufung ihrer Namen im Musterungs- oder Aushebungs-Locale nicht anwesend sind, werden auf den Antrag des Civilvorsitzenden der Kreis- bezw.' Departements- (Marine)-Ersatz-Commission mit einer Geldstrafe bis zu 10 Thaler belegt, welcher im Falle des Unvermögens Gefängnißstrafe zu substituiren ist. 3) Unabhängig von den vorstehend ad 1 und 2 gedachten Strafen werden die Militärpflichtigen, welche die Anmeldung zur Stammrolle unterlassen, oder sich nicht vor die Ersatz-Behörden stellen, durch die in den nachstehenden §§. 177 bis 179 enthaltenen Bestimmungen betroffen, über deren Anwendung lediglich die Ersatz-Behörden zu enffcheiden haben. §• 177. Folgen der unterlassenen Anmeldung zur Stammrolle, bezw. der unterlassenen Gestellung zu den Musterungs- und Aushebungs-Terminen. 1) Militärpflichtige, welche die im §. 59 vorgeschriebene Meldung zur Eintragung ihres Namens in die Stammrolle unterlassen haben, können je nach dem Grade der Fahrlässigkeit oder Absichtlichkeit, welcher die unterlassene Anmeldung zuzuschreiben ist, unter Verlust: a) der Berechtigung, an der Loosung Thell zu nehmen, b) des aus etwaigen Reclamationsgcünden erwachsenden Anspruchs auf Zurückstellung bezw. Befreiung vom Militärdienst, vorzugsweise zum Militärdienst herangezogen werden. 2) Militärpflichtige, welche ohne einen genügenden Entschuldigungsgrund der Aufforderung, sich zur Musterung bezw. Aushebung zu stellen keine Kolat leisten, verlieren: ° a) die Berechtigung, an der Loosung Theil zu nehmen, b) den aus etwaigen Reclainationsgründen erwachsenden Anspruch auf Zurückstellung bezw. Befreiung vom Militärdienst. Wer ohne einen genügenden Entschuldigungsgrund bei Aufrufung seines Namens im Musterungs- bezw. Aushebungs-Locale nicht anwesend ist, verliert die vorstehend ad a gedachte Berechtigung. Alle diese Militärpflichtigen werden wie die unter Passus 1 bezeichneten vorzugsweise zum Militärdienst herangezogen event. als unsichere Heeresvflicktiae nach Vorschrift des §. 179 behandelt. * ri w ö §. 178. Anwendung der Vorschriften der §§. 176 und 177 aus disponibel gebliebene Militärpflichtige. . Militärpflichtige, welche in den Vorjahren ihrer Loosnummer nach disponibel geblieben, sind den tm §. 176 enthaltenen Strafbestimmungen unterworfen- dle Vorschriften des §. 177 finden jedoch nur in dem Falle auf sie Anwendung, wenn sie in dem Aushebnngsbezirk, in welchem sie zur Zeit der unterlassenen Anmeldung zur Stammrolle oder zur Zeit der unterlassenen bezw. verspäteten Gestellung nach §. 20 gestellungspflichtig waren, bei dem ^urückareifen auf die Disponiblen chrer Altersklasse, ihrer Loosnummer nach in der vorgeschriebenen Reihenfolge ebenfalls zur Aushebung gekommen wären Sobald sie hiernach zur Einstellung gelangen müssen, gehen sie auch der Vergünstigung verlustig, welche ihnen aus etwaigen Reclamationsgründen Po(ilischer ChelI. theils ein Jrrthum, theils eine tendenziös verbesserte Unwahrheit. (Post.) Deutschland» Alp Geister herausforderte, so forderte die Jnfallibilität die Regierungen heraus. Wer hat angefangen? Der unerquickliche Streit auf der Tribüne des preuß. Abgeordnetenhauses und in der Presse über das Thema, wo das „Karnickel" zu suchen sei, welches den Streit auf confessionellem Gebiete angefangen, ist in neuerer Zeit fast persönlicher Natur geworden. Fürst Birmarck heißt es auf der einen, — Savigny, Kettler rc. auf der andern Seite. * Wer hat angefangen? Will man diese Frage richtig beantworten, so darf man vor allen Dingen nicht in den landläufigen Jrrthum verfallen, die Erscheinungen des Staatslebens, die man schlechtweg als „Politik" bezeichnet, auf Personen zurückzufüh- rcn, während diese Personen nichts weiter sind, als die äußerlichen Repräsentanten der vorhandenen socialen und der daraus resultirenden politischen Lage des Staates. Fürst Bismarck, und wäre sein Einfluß noch viel eingreifender, würde niemals durch seinen einfachen Willen einen Conflict mit dem Katholicismus in den gegenwärtigen Proportionen hervorgerufen haben, und kein Papst, unfehlbar oder nicht unfehlbar, hätte es möglich gemacht, die Gemüther zu dem neuesten Kreuzzug ad majorem Dei gloriam zu entflammen, wenn er nicht, den politischen und socialen Boden durch die Verhältnisse dazu vorbereitet gefunden hätte, die mächtiger waren als er selbst. Diese Vorbereitungen sind in den politischen Ereignissen überhaupt zu suchen, welcke Europa jetzt seit vierundzwanzig Jahren erschüttern, welche, wie immer das Neue, Unzufriedenheit und Besorgniß in einem großen Theil der Gemüther verbreitet haben, Ereignisse, die namentlich in Italien sehr unbequeme Consequenzen für das Papstthum und seine Anhänger hatten. Schritt für Schritt aus seinen weltlichen Besitzungen verdrängt, nirgends Hülfe findend, um das Verlorene wiederzugewinnen, keimte in dem Clerus der Gedanke, für diese Verluste ein Aequivalent sich in der Ausdehnung seiner Macht aus anderem Gebiete zu sichern. Die Stellung, welche Frankreich damals zu Italien einnahm, die stets genährte Hoffnung, doch vielleicht noch zu einem Arrangement hinsichtlich des ' weltlichen Besitzes zu kommen, dazu der Mangel an Energie im Vatican, Alles dies war die Ursache, daß Pius IX. immer noch mit der Person Victor Ema- ; nuel's zu transigiren versuchte. Um so entschiedener glaubte er die Bewegung i der Geister angreifen zu müssen, an deren Spitze sich der König von Italien gestellt. । So entstand der Syllabus. Aus dem Syllabus die Jnfallibilität. Denn auch der Jrrthum hat seine Logik. Aber wenn der Syllabus nur die durch bestinimte Personen, sondern — um einen bekannten Ausdruck Napo- leon's III. zu brauchen: „durch die Logik der Thatsachen" herbeigeführt wurde. Daß Graf Bismarck schon vor dem Conflicte die große Tragweite des Jnfallibilitätsprincips erkannt, die Politik des Vatikans in ihren Zielen richtig beurtheilt und sich darauf vorbereitet, das ist das Verdienst, welches ihm Niemand streitig machen soll; aber daß er den Kampf provocirt, ist bei den Gegnern theils ein Jrrthum, theils eine tendenrios nerfipffprtp Oder hatte mau die Unfehlbarkeit nur deshalb proclamirt, damit sie ein leeres Wort bleibe? Es wäre wahrlich nicht der Mühe werth gewesen, die Bischöfe der ganzen Christenheit nach Rom zusammen zu berufen, um ein Dogma zll schaffen, was keine Bedeutung hat; dies werden uns unsere clericalen Gegner gewiß zugestehen. Bekanntlich wurde das Jnfallibilitätsdogma niemals den Regierungen amtlich notificirt. Cardinal Antonelli erklärte in einer Depesche an den Nuntius in Brüssel, „daß durch die feierlidie Verkündigung vom 18. Juli das Dogma für die ganze katholische Welt obligatorisch sei." Den Negierungen wurde keine weitere Mitthcilung gemacht, und um so weniger hatten dieselben Gelegenheit, sich damit zu beschäftigen. Sie ließen also die Sache gehen. Aber in demselben Augenblick, wo das neue Dogma gegen die bestehenden Einrichtungen des Staates anstieß, indem sie dieselben entweder negirte oder verletzte, in demselben Augenblick mußte der Conflict ausbrechen, der nicht -- Man schreibt der „Franks. Ztq/' aus Cassel, 28. Mär,: Die aene- rellen Vorarbeiten für den Ban der Berlin-Coblenzer Bahn sind nunmehr str »'n? ' B^s°f°rch'Treysa und Calbc^Eschwege fertig ge- stellt, so daß die Proiecte für die definitiv zu wählende Linie dem t>andcls- mlinsterium ;etzt znr Gutheißung unterbreitet werden sollen. Von dem Aussuchen e,ner anderen, das Darmstädter Gebiet berührenden Linie ist durchaur Derlin, 31. März. Die Braunschweigische Erbfolge hat lauge wie ein auf deu Gemüthern derer gelastet, die in der Welfischeu Regentenfamilie ein Hmdermß für die Entwickelung der Deutschen Einheit zu erblicken gewohnt waren. „ Nunmehr ist diese Beklemmung gehoben. So viel steht bereits fest, der zukünftige Braunschlveigische Herzog lvird nur den annoch regierenden Deutschen Fürstenhäusern entnommen werden dürfen, die Furcht vor der Wiedereinführung der Welfen ist verschwunden. Die verschämte Anwendung des Abstimmungsrechtes der Bevölkerung verdient jedoch besonders berücksichtigt zu werden. Ware es denn aber nicht an der Zeit, auch die fatale Coburger Erbfolge einmal zu ordnen? Auch in England herrscht so eine Welfenart und es kam, uns wahrlich doch nicht gleichgiltig sein, den Herzog von Edinburg in Zukunft auf einem Deutschen Thrönchen sitzen zu sehen! Berlin, 31. März. Das vorläufige Ergebniß der ersten — am Sonn- nbenc) beendeten — reichstäglichen Berathung des Münzgesetzcntwurfes darf ein befriedigendes Gefühl hinterlassen: Zunächst gab Präsident Delbrück, wenngleick erst auf die scharfe Zwischenfrage des Abg. Sonnemann hin, das positive Ver- FÄ' die Silbereinziehung und die Goldprägungen, nachdem mit ber Feststellung oer Französischen Zahlungstermine und der gehofften Annahme der Munzvorlage die bisher entgegenstehenden Hindernisse gefallen, in entschiedener Schnelle und Energie beschafft werden sollten. Andererseits sind sämmtlich« Ausstellungen, welche gelegentlich ihrer wiederholten Besprechunqcn des Entwur- fes erhoben wnrden, mehr oder weniger discutirt, aber immer doch zur Sprach. gebracht und die große Mehrheit des Hauses schien sich in durchgängiger Ueber einstimmung zu befinden. , ,,T Eidlich ist auch für die Concessionsberathuiig zweiter Lesung im Plenum beschlo seu. Und so dürfen wir von der weiteren Behandliing der Vorlage im Reichstage das Beste hoffen, wenn nur die Zwischenzeit bis zur zweiten Vera- thung seitens der Negierung zu einem beruhigenden Aufschlüsse über ihre Absichten betreffs der Hauptpunkte benutzt wird. Die Punkte, um welche es sich Hier handelt, find zum Schluffe der Sonnabeiiddebatte noch vom Abg. Bam- /solcher überall, im Gegensätze zu seinen neulichen Tendenzreden wider die -orse bei dieser ersten Berathung des Münzgesetzentwurfes sich ein her- eTO0*ben)'1,0einmal zusammengefaßt; sie fordern außer möglichster Erleichterung der privaten Goldprägungen die Einbrinqmia de» Bankgesetzes noch wahrend der nächsten Session; - Verwerfung des lswei- markstuckes (Oesterr. Gnlden); - Mitthcilung des Regierungsplanes über Sffh Cmü,^n> - °incn Rechenschaftsbericht übe? L Zahlen- der schon tu Emulation gesetzten zu den wirklich geprägten Gold- rfS-i w Ztiittst Md di- ven der f „ linier* j Dm» Nichts oder rt»« K ober et* /’ ” äff&s Migkeüserklai Ue voMndig [en des Gem'tt fraWchtrSp Herr Gen« wir es, bevor Ihums und der Ihnen treffen, « Proteste betzust Ihr Beispiel wir Pflicht erfüllen guten Kampf km Kerker im Vatic. eins, vor der E Kirche alle Kräsl Ausdrucke unser Anhänglichkeit. Paris, Ausfälle gegen < in Berlin und ir gen, welche in d Lei unserer nehme. Gras i lung gebühren: Die Gründe di ji/ erftiirt’n; jie Die „preußische' was sich zugetra^ Beziehungen hey allen Ullen teil daran thun, sie von Elsaß und zu sinden, ihm Anstand verlang! aus dem Elsaß Paris, sat's Wahl aeae besiert sich. Rom, 3 nach Trankr "allenischen Reg an den Berathm abgeschlossen 152^ Donnerst Cerfteißert. ^au ®i ^eparte Wen ist/ 11 Unbillig Aminen. Inmn je nach, >ß, »erliett ^erchstjch^ 1 unterworfen; t unterlaffenen jreiseil auf dir katwilsgrüuben rsdruck Napo- tzfi'ihrt wurde. Tragweite des Ziele» richtig ches ihm Nie-, bei den Geg- nwahrheit CW lange wie cm egcntensamilik idfii gewohnt t bereits feft 'renden Deut- >i Wiederck- । des Abstim- t zu iverdm. Erbfolge ein- und es kann i ui Zukunft - am L0M rfes darf ein lk, wenngleich positive ^cr- )dem mit der Annahnie bet entschiedener ib fämmtkiche ßntwnr- । i»r§pr«che Ingtz-rU-t-r- -rijtt« * ... I» S"k lV ti,hr S1 nunE 1 fertig F ttin tem* "ift tir»««' im Mum Vorlage im oeiten Dera- ihre W; welche es Vw 'M B» i«d-° * sch p otb«« »up w>'g°"S.I q tt6 3* vl-ms * nichts bekannt. Jedenfnüs wird die ursprünglich projcctirte Haupinchtwi^ bei- Berlin, i. April. Einer Nachricht der „Epen. Ztg." zufolge werden die Reichstags-Abgeordneten Volk und Hinschius demnächst einen Gesetzeuiwurf, betr. die obligatorische Civilehe, einbringen. Stuttgart, 1. April. Der „Schwab. Merk." meldet, daß am Sonnabend die Verlobung des Erzherzogs Karl Ludwig mit der Pinzession Mana von Braganza ans Schloß Brambach in Baden, dem Wohnorte der Mutter der Braut, Prinzessin Adelheid, Wittwe des Exkönigs Miguel von Portugal, stattgefnndcu habe. ~ - r k Straßburg, 30. März, lieber die Zahl der Optronserklaruugen sind iekt folgende Ziffern fcstgestelit: Es haben optirt 1) in Lothringen 28,639, 2) im Untere,saß 39,190l 3) im Oberelsaß 91,962, zusammen 159,791 Personem Durch Nichtauswauderung sind unwirksam gewordene 1) m Lothringen 6900 oder etwa 2) im Uuterelsaß 27,483 oder etwa ’/v 3) Oberelsaß 75,260 oder etwa Vs der Optionen. Die Uiigültigkeitserklärungen stiid noch nicht ab^ geschlossen; im Oberelsaß schweben z. B. noch 7645 Fälle. In Frankreich habe» 378,777 Persviien optirt, jedoch sind auch hier die lliigültigkeits- oder Gültigkeitserklärungen noch nicht abgeschlossen. Der hiesige Klerus hat sich die vollständig überflüssige Mühe gegeben, seige Uebereinstimmung mit dem Wirke» des Ge»eral-Vicars Ropp durch folgende, an denselben gerichtete und ui. französischer Sprache abgefaßte Adresie zu dociimentiren: Herr General-Vicar! Unserem Schmerze Ausdruck verleihend, erachten wir es, bevor sich »och nuser theiirer Oberhirt bei de» Gläubigen des Bis- tbums und der ganzen Welt über die Gewaltmaßrcgeln, welche uns Alle in Jhneii treffen, ausspreche, als Pflicht, öffentlich Ihrem so edel» und kräftige» Proteste beiz»stimmen. Unsere Herze» folgen Ihnen in die Verbaimung, und Ihr Beispiel wird uns stärken. Wie Sie, werden aiich wer ohne Furcht unsere Pflicht erfülle» und, wenn uns heute ein ungerechter Krieg erklärt wird, den gute» Kampf kämpfen. Vortrefflich ermuthigt uns Pius IX., iiiid von seinem Kerker im Vatikan aus ermahnt er uns, wie die Katholiken des Mainzer Verein«, vor der Gefahr nicht zurückzubeben und zur Wehr gegen die Feinde der Kirche alle Kräfte zu sammeln. Genehmige» Sie, Hr. Ge»cral-Vicar, mit dem Ausdrucke imseres Dankes auch die Versicherung unserer hochachtiingsvollste» Anhänglichkeit. Frankreich. Paris, 29. März. Das orleanistische Organ, der „Soleil", setzt seine Ansfälle gegen Deutschland fort. Heute bringt er Folgendes: „Man scheint in Berlin und in mehreren anderen Hauptstädten sich mit der Lage zu beschäftigen, welche in der Pariser Welt dem Grasen v. Arnim, Botschafter „Preußens" bei unserer Regierung, bereitet wird. Sicherlich ist diese Lage keine sehr angenehme. Graf Arnim findet hier nur die Rücksichten, die seiner officiellen Stellung gebübren: nichts weniger und nichts mehr; kaum könnte es anders sein. Die Gründe dieser Lage der Dinge sind eben so leicht zu begreifen, als unnütz zu erklären; sie haben übrigens nichts Persönliches für den Grafen v. Arnim. Die „preußische" Regierung" kann nicht überrascht sein, daß in Folge dessen, was sich zugetragen hat, es schwierig ist, zwischen den beiden Ländern andere Beziehungen herzustellen als solche, die einen officiellen Charakter haben. In allen Fällen wird „Preußen", wenn es wegen dieser Lage besorgt ist, wohl daran thun, sie nicht durch sein Auftreten gegen die unglücklichen Bevölkerungen von Elsaß und Lothringen zu erschweren. Es kann nicht hoffen, uns geneigter zu finden, ihm etwas Anderes zu bewilligen, als das, was der gewöhnlichste Anstand verlangt, so lange es durch seine Polizei-Agenten Priester und Greise aus dem Elsaß hinauswerfen läßt." Paris, 2. April. Thiers ist officiell nach Wien eingeladen. — Remu- sat's Wahl gegen Ledru Rollin ist gesichert. — Die Stimmung der Börse bessert sich. Nom, 31. März. Die „Opinione" meldet: Herr Ozenne reist morgen nach Frankreich ab, nachdem die Vorconferenzen mit den Delegirten der italienischen Regierung geschlossen sind. Zweck der Abreise sei die Theilnamhe an den Berathungen der Commission zur Prüfung der mit England und Belgien abgeschlossenen Handelsverträge. — Der Papst empfing in besonderer Äu- dienz den Prinzen Ludwig von Hessen-Darmstadt und dessen Gemahlin Prin-' zessin Alice. Spanien. Madrid, 31. März. Der bisherige General-Capitän von Valencia Velarde, ist, der amtlichen Zeitung zufolge, an Stelle des abgetretenen Contreras nach Barcelona versetzt worden. Wie verlautet, liegt es in der Absicht, Barcelona in Belagerungszustand zu erklären. In Barcelona herrscht eine große Erbitternng gegen die Carlisten. Vorsichtsmaßregeln gegen die Anzündung der Kirchen und Gewaltthaten der Priester werden getroffen. Perpignan, 1. April. Aus Barcelona sind folgende Meldungen vom 30. v. Mts. eingegangen: Der Ausschuß der föderativen Republikaner hat gestern ein Figueras erhalten, worin derselbe ausspricht: Es sei die erste Pflicht eines guten Rupublikauers, die Ordnung aufrecht zu erhalten; die Regierung habe geeignete Maßregeln zur Abhülse der Unglücksfälle von Ripoll und Berga getroffen; sie versäume Nichts, den Krieg zu beendigen und die Ruhe und das Vertrauen wieder herzustellen. Mehrere Kirchen sind durch die bewaffnete Macht besitzt. Die Volksmassen sind durch die Erfolge der Carlisten sehr erbittert und versuchten in der letzten Nacht die Kirche Sanct-Jacob anzuzünden. Die Kirche ist von Freiwilligen umstellt und einstweilen in eine Kaserne verwandelt. Die Volksversammlungen dauern fort. (Engl'ani). London, 29. März. Vor einigen Tagen war in Plymouth eine Versammlung zur Unterstützung des von dem wohlbekannten Parlaments-Mitgliede Henry Richard eiugcbrachten Antrages auf Einsetzung internationaler Schiedsgerichte. In derselben erregte ein Redner die Aufmerksamkeit durch den Einspruch, den er gegen die dem kaiserlichen Prinzen Louis Napoleon gewährte Erlaubniß zum Besuche der Militär - Akademie in Woolwich erhob. „Warum geben wir, die friedlichste Nation in der Welt, dem Prinzen eine Erziehung und die Macht, welche ihn in den Stand setzt, späterhin die Völker Europas in Unruhe zu setzen? Lassen wir den Knaben doch in Ruhe und Frieden in unserer Mitte als fremden Flüchtling leben, laßt uns ihn aber nicht unterrichten und befähigen, eine Brandfackel in die Mitte unserer französischen Nachbarn zu schleudern." Der Redner fand eine solche Politik ganz und gar unbegreiflich, und bezeichnete sie als geradezu erbärmlich. Plymouth, 28. März. Der italienische Dampfer „Jndia ', welcher im Suez-Canal gestrandet war, ist ohne Schaden wieder flott gemacht worden und hat seine Fahrt nach dem Mittelmeer fortgesetzt. (E i n g e s a n d t.) Seit den letzten Jahren hat in Gießen eine bedeutende Zunahme des Verkehrs stattgefunden. Wesentlich hat hierzu der Aufschwung der Bergwerksindustrie in der Provinz Ober- hesien, welche durch die Oberhessischen Eisenbahnen in einer kaum geahnten Weise ermöglicht wurde, beigetragen. Außer dieser haben noch andere Jndustrieen in Gießen sich angesiedelt unv die bereits vorhandenen eine bedeutende Vergrößerung erhalten. Namentlich rechnen wir dahin auch die Bauindustrie, welche durch die kaum glaublichen Einzüge Fremder in Gießen forthin gefördert wird. Häuser werden gebaut und sind noch nicht fertig, bereits an Dritte verkauft. Ein großes Verdienst bei der Vermittelung dieser Verkäufe gebührt dem Commissionär Herrn Friedrich Kreuderdahier, dessen geschickten soliden Operationen cs bisher gelungen ist, eine große Anzahl solcher Verkäufe zur Zufriedenheit der Verkäufer und Käufer zu Stande zu bringen. Wir können diesen Herrn nur auf's Beste empfehlen. (1596) Ein weibliches Phänomen. Von Donnerstag den 3. April an ist in einem hübsch deccrirten Locale im Oswald'schen Garten ein „N i e s e n k i n d," ein wahrhaftes Naturwunder, dem Publikum zur Ansicht ausgestellt, das wohl verdient, gesehen und bewundert zu werden. Ohne das Kind gesehen zu haben, ist man nicht im Stande, sich auch nur annähernd einen Begriff von den ungeheueren Dimensionen desselben machen zu können. Dieses merkwürdige, erst 11 Jahre alte Kind, ein Mädchen, wiegt jetzt schon 350 Pfund, ist nicht etwa häßlich oder unproportionirt, sondern macht vielmehr einen recht freundlichen Eindruck auf den Beschauer. Das Kind ist bei dem riesenmäßigen Körperbau fast gar nicht oder doch nur sehr wenig im Stande sich fortzubewcgcn und muß meist getragen werden, ist aber sonst lebhaften Geistes. Trotzdem man bei dem Kinde, daS bereits 5 Fuß groß ist, eine ältere Person vor sich zu haben glaubt, so macht dasselbe dock den Eindruck eines Kindes, besonders wenn es auf die Fragen der Besucher Antwort giebt. Möge Niemand versäumen, dieses außerordentliche „Natur-Phänomen" in Augenschein zu nehmen B r i e f k a st c n. Herrn S. R. hier. Hinsichtlich der Indienststellung des Sprengfasses müpen Sie sich an die bercgte Stelle wenden. Daß in anderen Städten die Straßen schon besprengt werden, kommt am Ende daher, daß cs dort wohl mehr Bedürfniß ist und die Leute nicht so gut Staub vertragen können, wie hier in loco. Im Ucbrigen: Gut' Ding' will Weil' haben Ä l l si e m e i n e r 1 n j n rj t r. Versteigerungen. 1524) Donnerstag den 3 April, Nachmittags 2 Uhr, «erden im Hauie des Herrn Hofgerichtsraths Buff am Wallthor dahier eine Partie entbehrlich gewordene Fenster, Kisten und andere Hausgeräthschaften öffentlich versteigert. Gießen, den 31. März 1873. ________________M. Pilger. Holzversteiqermiaen. 1582) In der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms soll nachverzeichnetes Gehölz an Ort und Stelle versteigert werden: I. Montag den 7. April c., Morgens 9 Uhr, in dem District „Pfaffenmark," Abthl Handschmiedskohl anfangend: 96 R -Meter Buchen-Scheitbolz, 96 „ „ und Eichen-Prügel- holz, 146,5 „ dergl. Stockholz, 2280 Wellen dergl. Reisbolz, 2200 „ Buchen-Forstreiser > Classe, 1390 .. dergl U Classe, 40 starke Eichen - Stämme von 26 bis 53 Zentimeter Durchmesser und 7 bis 14 Meter Länge — 41,43 Festmeter; II. an demselben Tage, Nachmittags 4 Uhr, in dem District „Annewald," zunächst Blasbach: 1800 Wellen Buchen-Forstreiser II. Classe; HI. Dienstag den 8. April c., Morgens 9 Uhr, in dem District „Gr. Kreutzheege", zunächst Bellersdorf: 4800 Buchen - und Eichen - Stockschlagswellen I. Classe; IV an demselben Tage, Nachmittags 1 Uhr, in den Districten „Fuchslöcher" u. „Junkernwald", zunächst Oberlemp: 20 N. Meter Tannen-Prügelholz, 1600 Wellen dergl. Reisholz, 5100 „ Buchen - Forstreiser I. und II. Classe, 4 Kiefern-Stämme mit 1,58 Festmeter. Hohensolms, am 29. März 1873. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörmer, Förster. Mühlen - Versteigerung. 1574) Dienstag den 6. Mai d. I., Mittags 12 Uhr, soll die dem Karl Diehl gehörige unterste Sornmersmüble bei Harbach, mit einem Mahlgang und einer Oelrnühle mit Steinen eingerichtet, nebst einer ganz neuerbauten' Scheuer, sowie Schweineställe und Holzremise und circa 22 Accker und Wiesen, zwangsweise öffentlich versteigert werden. Die Mühle liegt an dem von Harbach nach Quickborn führenden Vicinalweg, ungefähr '30 Minuten von der Staatsstraße von Gießen nach Grünberg und 40 Minuten von der Gießen-Fuldaer Eisenbahn entfernt und hat sowohl im heißesten Sommer als im kältesten Winter stets vollständiges Wasser, auch läßt sie sich zu jedem anderen beliebigen Geschäfte leicht einrichten. Harbach, den 27. März 1873. Großherzogliches Ortsgericht Harbach. Münch. Holzversteigerung in den Gemeinde- waldungen Leidenhofen. 1599) Die Herren Schulz & Wehren- >bold von der Justushütte lassen in den jGemeindewaldunaen Leidenhofen nach- verzeichnetes Gehölz öffentlich versteigern, !und zwar: Montag den 7. April l. 3, Vormittags 9 Nh. anfangend, 618 N. Meter Buchen-Scbeitbolz, 232 „ „ Prüaelholz, 103 „ „ Stockholz, 915 R -Meter Bnchen-Reisholz; Dienstag den 8. April l. I., Vormittags 9 Nhr anfangend, 126 Eichen-Stäinme von 13 bis 55 Centi- meter Durchmesser und 5 bis 17 Meier Länge, mit 46,75 Cubikmcter, 9 Tannen-Stärnme von 15 bis 32 Cenri- metcr Durchmesser und 12 bis 20 Meter Länge, mit 7,07 Cubikrneter. Die Bedingungen werden im Termine bekannt gemacht und ist die Zusammenkunft jedesmal an der Straße von Winnen noch Leidenhofen auf dem s. g. K a l t e n - S t a l l. Allendorf a. d. Lda., am 31 März 1873. In Auftrag: Bieber, Gemeinde-Cinnebmer. 1584) Freitag den 4. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen die den Erben des Carl Ebel 1. gehörigen Grundstücke' wie solche in Nr- 64 und 66 des Gießener Anzeigers näher beschrieben sind, einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werd n. Bemerkt wird, daß bei annehmbaren Geboten alsbald der Zuschlag erthcilt werden wird. Gießen, den 1. April 1873. In Auftrag: Semml cr, Ortsgerichtsnian n Eicherr-Stänrrrre von 15 bis 69 Zentimeter 25a Stabek 6 Durchmesser 57a 33a Nadel- 9,04 I! 1 3 Waschtische, 4 gepolsterte Stühle, 8 T1DD 1501) Hinterqasse. soll 3 bis Prügelh 30 390 350 Durchmesser Länge mit und 2,6 bis 12,8 Meter 145,07 Zubikrneter, von 15 bis 20 Zentimeter folgendes Holz verkauft werden: 40 Eichen-Bauholz-Stämmevon 15 Cbmt 2 vollständige Betten, 2 französische Bew stellen mit Sprungfedermatratzen, 1 1447) Eine freundliche Familien-Woh- nung auf der Höhe des Seltersbergs ist vom 1. Juli ab zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl. 1345) Bollbückinge zum Nohessen sind wieder eingetroffen. I. A. Busch Söhne. Wein, Essig u. Branntwein bei Jos. Stein Wwe., und von 9,8 bis 15 Meter Länge mit 2,09 Zubikmeter, Hainbuchen-Stamm mit 0,13 Zub.-Meter, Eichen-Stangen mit 33,69 Zub.-Meter, vermischte Anzeigen. 1609) Der Unterzeichnete sieht sich veranlaßt, im Namen der Vormundschaft über die Erben der Elisabeth« Jughard, Christian Jughard L Wittwe, öffentlich bekannt zu machen, daß diese Vormundschaft alle von Herrn Christian Jughard Ul. Kierselbst abgeschlossenen Käufe und Verkäufe, ferner Zahlungen an ihn, Bestellungen bei Handwerkern, überhaupt Rechtsgeschäfte jeglicher Art, soweit nicht eine Genehmigung der Vormundschaft hinzutritt , nicht als für die gedachten Erben gültig anerkennt, da Herr Christian Jughard HL keinerlei Vollmacht zur Vertretung dieser Erben besitzt. Gießen, 2. April 1873. Ur. Gutfleisch, Hofgerichts-Advocat. 1441) I. Kernseife, feinste Reis- und Waizenstärke Waschcrystall, empfiehlt Carl Hoffmann. 30 (Zentimeter Durchmesser und 6 Meier Länge, 2100 Stück Kiefern-Stangen, 124 Raummeter Buchen Scheidh., 16 Hainbuchen-Stangen mit 0,73 Zub.-Meter. Bemerkt wird, daß die Zichen - Stämme von Vorzüglicher Güte sind und dicht an der Licher Chaussee liegen. Die Zusammenkunft ist auf der Licher Zhaussee an der siebenten Schneiße. Gegen vorschrifsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. October 1873 gestattet. Die Großherzlichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 31. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Rohrstühle, 1 ovaler Tisch, 4 große Spiegel mit Goldrabmeu, 1 Causeuse, 1 Ausziehtisch, 1 Büffet, 1 Schreibtisch, 1 Gewehrschrauk, 2 Gypsfiguren, 300 Flaschen Bordeauxweine, verschiedene andere Möbel, sodann Haus-, Küchen- und Gartengeräthschasten, öffentlich an den Meistbietenden versteigert. Bad-Nauheim, am 1. April 1873. Großherzogliches Ortsgericht Bad-Nauheim. Schutt. 1606) 21 [(en Freunden und Bekannten die traurige Nach- ■ richt, daß unser lieber Corporationsbmder, jl stud. rer. nat. Albert X W gestern Abend 11 Uhr am Typhus sanft und ruhig entschlafen ist. 11 Gießen, den 2. April 1873. 3- A. d. C. des freien Studentenvereines; H Milbrand, stud. med. X X- Weinverkauf. 1586) Meinen geehrten früheren Abnehmern hiermit zur Nachricht, daß ich jetzt in dem von mir gekauften Hause am Lindenplatz den Weinverkauf in Flaschen über die Straße fortsetze und namentlich reingehaltene Weine zur Abnahme bestens empfehle. Conrad Sack^ Lindenplatz Nr. 242. Hvlzverslelqerunq. Montag den 7. April d. I-, Vormittags von 9 Uhr an, in dem Treffer Mitgebrauchwald Ieilgeöotenes. 1602) Geräucherten Speck, per Pfund 2a kr., reinschmeckendes Schweineschmalz, per Pfund 22 kr., im Faß genommen billiger; empfehlen I. A. Bufch Söhne. Hoffversteigerung im Gießener Stadlwalde. 1539) Montag den 7. April 1873, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Brauhof (Abth. Falkenhorst) nachverzeichnetes Bau, Werk- und Nutzholz öffentlich versteigert werden, als: Stommreish., „ Zopfreish. Die Zummmenkuml ist am Aspenstrauch bei dem Pflanzeugarten. Mobilleiiversteiqkrung. 1600) Dienstag den 8- d. Mts., von Morgens 9 Uhr ab, werden auf freiwilliges Anstehen des Herrn Bank-Dircctors I. R. Viali, Fürsten- struße 343 dahier, abzugshalber, folgende Mobiliargegenstände, theils in Mahagoni, theils in Nußbaum, und zwar: 1 vollständiges Salonmöbel (rother Plüsch), 4 Comoden, 1 Spieaelschrank, ^Sonnenschirme! und En-tout-cas, folib flMrbritet, nul einer der erste» Fabriken, in preiswürdiqer Waare empfiehlt bestens Wilhelmine Fuhr. SaatwielieH» rother, ewiger und weißer Kleesaamen, sowie Grasfaamen in den besten Qualitäten, billigst bei (1594)Flick 4* Kröll. 1605) Ein vollständiges Großh.u Hess. Reg.-Blatt von 1819—73 mit sorgfältig geführten Notizen über Gesetzesänderung steht zu verkaufen. Näheres bei der Erved d. Bltts._____________________ 1583) Ein am Marktplätze zu Marburg an der Lahn und Main-Meser-Babn befindliches geräumiges Wohnhaus, nebst neuer Ladeneinrichtung, in welchem ein Geschäft mit Erfolg betrieben wird, steht zu verkaufen oder zu verpachten. Auskunft auf portofreie Anfragen gibt Administrator 8 e i s s zu Marburg. 1593) 355 Klafter Acker am Grüninger Fußpfad sind zu verkaufen oder zu verpachten. Chr. Jughard, ___________________an der Brandgasse. ('60')_______»le IMrectioii des Technikum Frankenberg. 154 •) Donnerstag de» 3. April 1873: IV. Clnb ■ Concerti ausgeführt von der Kapelle des 2. Großh. Hess. Jnf.-Neg. Nr. 116 unter Leitung ihres Kapellmeisters C. Krausse, im Clubsaale. Anfang 8 Uhr. Für NMabonnenten (Mitglieder des Gesellschaftsvereins > Entrse 24 kr. Donnerstag de» 3. April und die folgenden Tage wird der Unterzeichnete das 11 Jahre alte 1497) Ein möblirtes Zimmer zu ver miethen in Nr. 27, Marktstraße. 1303) Ein Familienlogis zu vermiethen in Vit. D. Nr. 39, Morktstras;e. Glisab ethe Falkaus Steinfurth, 350 Pfund schwer, ein Nawrspicl, das gewiß einzig in der Welt dasteht, zu zeigen die Ehre haben. ba$ fimb fca$ Großartigste ist, was je gezeigt worden, und größtem Interesse sein muß, dieses einzig und allein in der ^.clt dastehende Naturspiel zu sehen, so bitte ich um recht zahlreichen Besuch. JF • -fl e JL <• J1 Ml MM M Preise der Plätze- Erster Platz 12 kr. - Zweiter Platz « kr. D» Schauplatz ist in einer dazu erbauten Bude auf twi * Bswald'scheu Garten. (1591 geöffnet von 10 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends. Redacttan, Druck und.Verlag der Brühl'schen Unw.-Druck-rei (H? 8hr. Bietsch) in Gietzäü--------------—-- Laden zu vermiethen. 1325) Die Hälfte meines Ladens (Eck- laden) mit Comptoir, in der Wallthorstraße, ist zu vermiethen.________I. Strauß. 1532) Ein schön möblirtes Zimmer mit Cabinet kann sogleich bezogen werden. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.___________ 1567) Eine feine StaatsbeamtemUni- form, noch neu, ist billig zu verkaufen bei W. Brück, Flügelsgasse. großer Spiegel in Nußbaumrahmen, 3 Bettstellen, 2 Nachttische, 1 iKassaschrank mit Patentschloß, 1 Pfeilerschränkchen, Treis o. d. Lda, dcn 1. April 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. d. Lda. (1604) Berghöfer. 1515) Roggen- und Waizenkleie, gute Kartoffeln, sowie ein einspänniger Wagen, verkauft Carl Steinberger. Feinstes Schweineschmalz, per Pfund 22 kr., empfiehlt (1348)_____________Emil Fisch back. Fußboden Anstrich. Fußbodenlack, sofort trocknend, Lcinolstccativ, zum Einölen, Oclfarben, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum An. ftretchen und Wichsen der Fußböden empfiehlt (1346) Emil Fischbach. 1347) Fromage "Nerhmiblmig unb eine Stimme sicher sich über bb erb-Darlehen, von ^"eiHirenbe Milgli filier an bie Sh Dem Gesehen |£r'in, 3| fy mpt./' Nn ß °b "Mrgeßtz mm q 5lngcfid)isx “Wttb bkjkichi 1 bi- Tsrnffache bcs Sri Di- u einen