vierteljährig 1 fl. 12 kr. rat Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Gitßcmr Anzeigtr. Erscheint täglich, «*tt Ausnahme SonntagS. Expedition: Tanzletbe,g> Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kressen. Nr. 2SS». Samstag otn 1. November 1893. Deutschland. Darmstadt, 29. October. Der altkatholische Bischof Reinkens hat bei der Großb. Hess. Regierung um feine Anerkennung als katholischer Bischof nachgesucht, und es dürfte solche in der Bälde erfolgen. — Auf dem Exercier- platz dahier, in der Nähe des Holzhofs und der Main-Neckar-Bahu, soll ans Rcichsmitteln ein umfangreicher Bau mit Schuppen rc hergestellt und baldigst in Angriff genommen werden. In demselben sollen sämmtliche Train-Wagen und alle dazu gehörigen Utensilien der hessischen (25.) Division, welche Gegen stände zum Theil in Kassel geborgen sind, untergebracht werden. Darmstadt, 30. October. Wegen des Ablebens Sr. Majestät des Königs Johann von Sachsen ist auf Allerhöchsten Befehl eine Hoftrauer vom Heutigen bis einschließlich den 12. November verordnet worden. Berlin, 28. October. Das „Militär-Wochenblatt" Bringt heute in seinem nichtamtlichen Tbeile einen Artikel über die Reorganisation des französischen Heeres, worin namentlich das im ersten Feuereifer" angenommene Losungswort: allgemeine Wehrpflicht, beleuchtet und dabei Folgendes ausgeführt wird-: „In einem Laude mit so eigenthümlicheu, inneren politischen Ver- hältniffen, in welchem Monarchieeu mit Republiken fortwährend mit einander wechseln, in welchem cs nur einen Schritt vom Radicalismus zum Ultramon- tanismus gibt, in einem Lande ferner, iu welchem der alte Adel seit langer Zeit zu vornehm ist, der heiligsten Pflicht, das Vaterland zu , ertheidigen, mit eigenem Blute zu genügen, in welchem der Bauer bisher stolz darauf war daß seine financiellen Verhältnisse es ihm gestatteten, für seinen Sohn einen Stellvertreter zu nehmen; iu einem Lande, in welchem seit langer Zeit dem Proletariat der Löwcnantheil de toutes les gloires de la France zugefallen war — ist die allgemeine Wehrpflicht ein eigen Ding. Ihre Durchführung, stößt auf Schwierigkeiten, die schwer zu überwindeu sind und wird, wenn sie überwunden, bei inneren politischen Umtrieben für den Staat leicht zum Uebel." Dann wird auf den Compromiß eingegangen, auf dem das Gesetz vom 27. Juli v I. ruht. Berlin, 29. October. Der Kaiser bat gestern den Afrika-Reisenden Gerhard Rohlfs vor seiner Abreise nach Afrika empfangen. Derselbe hatte bei dieser Gelegenheit die Ehre, dem Kaiser über den Plan der von dem Vicekönig von Aegypten ausgerüsteten Expedition, deren Führung ihm anvertraut ist, Vortrag zu halten. — In künstlerischen Kreisen circulirt eine Adresse an den Cultusminister, in der um die Ernennung des vom Senat der Akademie zum Direclor dersel ben vorgeschlagenen Malers v. Werner petitionirt wird. — Am 26. d. Mts. ist in Celle die Marmorstatue Thaer's, ein Werk Hartzer's, feierlich enthüllt worden. Berlin, 30. October. Der Berliner Hof hat gestern für den verstorbenen König von Sachsen die Trauer auf drei Wochen angelegt. Berlin, 30. October. Kaiser Wilhelm begibt sich morgen Nachmittag nach Dresden, um dort der feierlichen Beisetzung des Königs Johann beizuwohnen ; er kehrt morgen Nacht hierher zurück. Berlin, 31. Oktober. In einer Versammlung der Wahlmänner des ersten Berliner Wahlbezirks ist der Cultusminister Dr. Falk neben Löwe, Lasker, Klotz und Parisius auf die Liste der Wahl-Candidaten gesetzt. Der Vorschlag, welcher Annahme fand, wurde befürwortet durch den Hinweis, daß die preußische Hauptstadt den Führer im Kampfe gegen Rom zum Abgeordueten wählen sollte. — Der Kaiser hat die Dresdener Reise wegen einer leichten Erkältung anfgegeben und mit seiner Stellvertretung den Kronprinzen beauftragt, welcher sich nach Dresden begeben wird. Posen, 30. October Der Cassirer und Prokurist des deutschen Vorschußvereins (eingetragene Genossenschaft) ist heute Nachmittag wegen bedeutender Differenzen, die sich bei der Revision der Geschäftsbücher heransgestellt haben, verhaftet worden. Dresden, 30 October. Heute Abend erfolgt die Uebcrführung der königlichen Leiche von Pillnitz per Dampfschiff hiehcr, morgen Nachmittag die Ausstellung und Abends die feierliche Beisetzung in der katholischen Hofkirche. Zahlreiche fürstliche Gäste werden erwartet. Heute Mittag hat die Militär- Vereidigung stattgefunden. Dresden, 30. October. Unter Glockengeläute und Kanonendonner langte die königliche Leiche um 81/» Uhr am hiesigen Dampfschiffslandungsplatze au. Von hier wurde sie, getragen von königlichen Kammerherren, iu feierlichem Zuge unter Trauermusik und m't Fackelbcglcitung nach der katholischen Hofkirche gebracht. Unmittelbar hinter dem Sarge schritten König Albert und Prinz Georg, Fackeln tragend, sodann folgten sämmtliche Minister und die Kammer- präsidenten. In der Kirche wurde der Sarg auf ein Paradebett gebracht. Morgen Nachmittag wird die Leiche öffentlich ausgestellt und am Abend sodann feierlich beigesetzt, wozu zahlreiche fürstliche Gäste erwartet werden. Alle Plätze au der Kirche, Terrasse und Brücke waren heute von Tausenden und aber Tausenden trauernden Herzens besetzt. München, 30. October Die bayerischen Bischöfe haben an den König eine Adresse gerichtet, worin sie denselben bitten, er möge sämmtliche noch bestehenden geistlichen Orden und religiösen Congregationen durch die ihm zu Gebote stehenden Mittel entschieden vor der Gefahr einer noch weiteren Ausdehnung des Jesuiten-Gesetzes schützen. Frankreich. Paris, 29. October. Der Brand des Opernhauses ist bewältigt. Der größte Theil des Gebäudes, welcher den Saal, die Bühne, das Foyer, die Magazine umfaßt, ist ganz und gar zerstört; die Bureaux nach der RueMrouot sind verschont. Paris, 29. October. Der Herzog von Nemours, der den Feldjäger zwischen Frohsdorf und Versailles spielt, ist schon wieder unterwegs. Diese Dienste werden, das ist stehend, hinterher dementirt, wie denn überhaupt kaum zu einer Zeit der Telegraph so jesuitisch benutzt wurde, wie jetzt in Versailles. Auch iu Schreckgerüchten wird wieder viel gemacht. So sollte Ducrot gestern Kriegsminister werden, heute bleibt er, was er bisher war. Die Rechte will sich vor dem 5 November nicht mehr versammeln; sie mag fühlen, daß eS klüger sei, zu schweigen, da sie ja doch ohne den „König" nichts beschließen darf. Mit Gründen wird sie ohnehin Niemanden mehr zu ihrer Sache bekehren, und andere Bekehrungsmittel wendet man klüglicher im Stillen an. Eine Anzahl von großen Pariser Geschäftsfirmen, „die Hunderte von Millionen commerciellen und industriellen Vermögens repräsentiren", hat sich zu einem Schreiben an Feray vereinigt, in welchem sie ffick für Ne Republik als die geschäftlich jetzt beste Chance aussprechen. Die Aufregung des Landvolkes hat in Frohsdorf Eindruck gemacht und namentlich die „Königin" bewogen, dem Roy vorzustellen, wie nützlich es sei, unter solchen Verhältnissen den Fuß in den Löwcnzwinger zu setzen; zu diesem Zwecke bestärkt sie den „König" in seiner Principiensrage. Das in der Regel über Fusionssachen gut unterrichtete „Journal de Havre", dem Obiges entlehnt ist, setzt hinzu, der Einfluß der „Königin" sei iu diesen Angelegenheiten überhaupt viel bedeutender, als mau meistens glaube. Also auch hier schon wieder, wie unter den Ludwigs und unter Karl X., der Einfluß der Frauen auf die Geschicke des Landes ! Die „Königin" Maria Theresia ist die älteste Tochter des vierten Franz von Modena und seit 16. November 1846 mit dem Sohne der Herzogin von Berry vermählt. Die Estes haben Erfahrungen gemacht, welch ein Glück es ist, über ein zürnendes Volk zu herrschen. Aus der französischen Preffe sich über das, was vorgeht, zu orientiren, wird täglich schwieriger; die verschiedenen Organe lügen wie gedruckt. Was z. B. hat Chambord zu Chesnelong gesagt? Niemand weiß, oder Niemand will die Wahrheit sagen; Jeder hält den Nachbar für einen Esel oder Betrüger oder behandelt ihn wenigstens so, und wem es zu bunt wird, der findet in den Debats den Trost der Verur- theilten: „Die jetzige scharfe Krisis hat das Gute, daß sie das Land aus einer falschen Stellung herausbringt, und in der Union die Versicherung: „Endlich sind wir aus der Periode der Mißverständnisse und Zweideutigkeiten heraus." Leider können aber selbst die Organe des reckten Centrums nicht in Abrede stellen, daß die „reine Monarchie" auf das Land abschreckend und beunruhigend wirkt und es schwerlich ohne das parlamentarische System abgeht, das eben der „Roy" so sehr verabscheut. „Bien Public" macht heute einen Vergleich: „Heinrich IV. hatte das bekannte „Huhn" iu Mode gebracht; die Abkommen von Philippe Egalite ziehen als sparsame Hausbalter den Hahn (le coq) vor; nun freilich, beim Hahnenschrei hat der Apostelfürst, um sein Leben zu retten, dreimal den Herrn verläugnet; die Orleans behaupten, sie bemühten sich für Wahrung der Volksreckte; wenn es später anders kommt, nun, so können sie sich mit Petrus entschuldigen." Der „Fran^ais" geht sogar noch ein Stückchen weiter, er sagt denjenigen Mitgliedern des linken Centrums, die zur Fusion übergeben, daß dieser Schritt sie „ehre." Denn wenn die Fusion nicht siegte, so stürzte der Himmel ein und alle Spatzen wären todt, so käme die Republik, und wer könnte wissen, welche Republik! Jedenfalls keine Pfaffen- und Junkerherrschaft, und das wäre doch ganz entsetzlich, nämlich für die Herren vom Frohsdorfer Höfchen, für die Gesellschaft Jesu, welchen die parlamentarische Monarchie nicht minder verhaßt ist, als die Republik. Paris, 31. October, halb 10 Uhr Morgens. Die Commission der Delegirten der Rechten ist gegenwärtig versammelt. In den parlamentarischen Kreisen herrscht eine sehr lebhafte Erregtheit. Die Nachricht, daß der Ministerrath gestern Abend zusammengetreten sei, ist, wie die „Agence Havas" vernimmt, unrichtig. Nur drei Minister seien einzeln zu Mac Mahon gekommen, um mit ihm zu conferiren. Die Lage habe eine dringende Entscheidung der Negierung nicht erheischt, letztere fahre fort, eine strenge Neutralität zu beobachten. Lyon, 29. Oztober. Die Decentralisatiou" veröffentlicht ein Decrer von Mac Mahon, welches den Gemcinderath von Lyon auflöst und die ernannte Gemeinde-Commission aufrecht erhält. Italien. Nom, 28. October. Die Gesellschaft Jesu hat sich mit wenigen Ausnahmen zerstreut; Pater Secchi, der Astronom des römischen Collegiums, blieb auf das Ersuchen der Regierung einstweilen an seiner Stelle, nachdem er wider bie Besitzergreifung der Sternwarte und ihres optischen Apparats, der dem Vatikan gehöre, protestirt hatte. Pater Secchi wird eine noch geräumigere Wohnung als früher, ein jährliches Gehalt von 8 bis 10,000 Lire und zwei Assistenten erhalten. Je widerstandsloser die Klöster sich ergeben, desto feindlicher tritt die clericale Presse wider das „aggressive" Verfahren der Regierung auf. Es gibt in der Führung jedes Streites gewisse Regeln des Anstandes und der Ehrenhaftigkeit bei der Wahl und dem Gebrauche der Waffen, gewisse selbstverständliche Vorschriften des Ehrgefühls, die zu verletzen die Gegner sich wohl hüten, es sei denn, daß sie zu dem Pöbel gehörten. Davon aber will heute voraus die „Voce della Berit»" nichts wissen; es geht da durch Dick und Dünn, die Schneide ihrer Waffen ist vergiftet, und dann geräth sie vor Erstaunen außer sich, wenn der Fiscus schon wieder mit dem Sequester kommt. timeriluL 9tew-Uork, 30. October. Der dritte Proceß gegen den berüchtigten Stokes ist zu Ende. Der Angeklagte ist des unbeabsichtigten Todtschlags im dritten Grade schuldig befunden rind zu vier Jahren Gefängniß verurtheilt , 30. October. Nachrichten aus allen Theilen des Landes melden die Einstellung der Arbeit in den Baumwollspinnereien und die Verab- Getaufte Den 26. O ctober. Marie Christiane, eine uneheliche Tochter von Auswärts, geboren^den^lS.^Septemder. ?u Kesselbach, Kreis Grimberg, und Heizer auf der Oberbessischen Bahn dahier, Konrad Dörr, ein Sohn, Friedrich, geboren dm ' O Denselben. Dem Bürger zu Climbach, Kreis Grünberg, und Schmied auf der Ober hessischen Eisenbahn dahier, Balthasar Weller, eine Tochter, Bertha Friederike Philippine Henriette Katharine Elise, geboren den 27. September. , Denselben. Dem Barbier dahier, Ferdinand Schmidt, ern Sohn, Karl Philipp Christian, geboren den 16. October. o . . ßl, Denselben. Dem Bürger zu Londorf und Schuhmacher dahier, Ludwig Koch, ein Sohn, Karl, geboren den 14- September. Denselben. Dem Bürger und Holzhanoler, ^ermann Jacob Kohler, ein Sohn, Theodor Jacob Emil Christian Ludwig, geboren den 11. Seplember. Denselben. Dem Bürger zu Nidda und Bremser an der Mam-Wefer-Bahn dahier, Heinrich Repp, eine Tochter, Elise Pmlippine Katharine Christiane, geboren den 25. September. f ,, Den 28. October. Dem Bürger zu Dankmarshausen un Grotzherzogthuln Sachsen-Weimar und Heizer an der Main-Weser-Bahn dahier, Konrad Schneider, em Sohn, Ferdinand Konrad Johann Georg, geboren den 5. October. Den 28. October. Peter Ohly aus Gräveneik, preußischen Amts Weilburg, alt 58 I-, gestorben den 25. Octoder. schieduug der Arbeiter. d e r KirÄrlich e Anzeige evangelischen Gemeinde zu Gießen. G o t t e S d i e n st. Am Reformationsfeste, den 2. November: L o k a l - N o t i z. Gießen, 1. November. Zu welcher Bedeutung der Viehniarrt in hiesiger Stadt gekommen, beweisen nachstehende Ziffern. Es wurden nämlich aufgetrieben 1018 Stück Ninbvieh und «938 Schweine. Wenn in der Stadt selbst für mehr Stallungen Sorge getragen wurde, so wäre nach der Versicherung von mehreren bedeutenden Viehhändlern Die Zufuhr namentlich von Rindvieh eine ganz enorme. Diese Zufuhr muß aber unterbleiben, toeil das Vieh nicht untergebracht werden kann. Morgens: Pfarrer Landmann. (Feier des heiligen Abendmahls ) Nachmittags: Schulinspector Vigelius. (Collecte für den Gustav -Adolfs - Verem.) 2812) Das Annoncen Büreau von Rudolph Mosse, vertreten durch B. Hciöingsfcldcr, Wallihorstraße 96 in Gießen, ist für die Beförderung von Inseraten jeden Inhalts, als Empfehlungsanzeigen, Kauf- und Veikaufgesuche, Stcllengesuche, Familiennachrichten u. s w als besonders zuverlässig zu empfehlen. K o p u I i v u. Carl Bindernagel. Soeben erschien in meinem Verlage und ist in atlei, Buchhandlungen -zu haben: ; Dr. I. G. Diegel, lieber den Werth des Kirchenbesuches. Preis: 14 kr. Gegen fraukirte Einsendung des Betrages an mich erfolgt sraukirte Zu- Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 2. bis 8- November 1873 besorgt Pfarrer Landmann Der Confirmanden - Unterricht beginnt Donnerstag den 6. November. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Giessen. Evangelische Gemeinde. Den 26. October. Johann Theodor Heinrich Kari Ferdinand Georg Bauer, sendung per Post. Schreiner dabier, des Bürgers und Musikus, Philipp Bauer, ehelicher Sohn; und! Friedberg Christiane Liselte Bow.br rg, des Bürgers zu Eisenach uno SchlostermeNiers zu Meiningen, Karl Victor Bömberg, eheliche Tochter. 1 flKflemetner Anzeiger. Besondere Bekanntmachungen. Bekanntmachung. 5005) Vom 1. November er. ab tritt ein Tarif für den Güter - Transport zwischen Stationen der Bergisch - Märkischen Eisenbahn einet seits und den diesseitigen Stationen Frankfurt a/M-, Bockenheim, Niedcrwöll- stadt, Friedberg, Nauheim, Butzbach, Gießen, Lollar, Fronhausen, Marburg und Wabern andererseits, via Schwarte-Kassel-Gcnsungen resp. via Guntershausen - Gensungen, in Derselbe ist auf den vorbezeichneten diesseitigen Verband-Stationen zu erhalten. Cassel, am 29. October 1873. Königliche Direktion der Main-Wescr-Bahn. L e k a n n t m a d) u n q. 5006) Das Verbot des Ueberfahrens der Straßenbankcte wird hiermit dringend emgeschärft- Gießen, den 31. October 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerungen. Mittwoch den 5. l. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathh^use versteigert werden: Chaussir- u. Pfläfte- verarbeit, veranschl- zu 496 fl. 48 kr. Fuhrlohn, « " " * Gießen, den 1. November 18/3 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. (5008)_____________• V ogt-__ Dienstag den 4. November d. I, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hofe des Herrn Färber- Walle nfels hinter der Kirche acht zwer- räderige Stoßkarren, worunter einige fast noch neu, 3 Schiebkarren, sowie eine Tragbahre, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 1. November 1873. In Auftrag: (5032) Sem ml er. Künstliche Dünger empfiehlt die Chcmischc Fabrik von Ludwig Seibert iu Friedberg in vorzüglicher Qualität mit Garantie des Gehaltes unter billigster Preisnotirung. für alle Bodenarten und Pflanzen. Superpyosphate für Waizen, Korn, Gerste, Hafer, für alle Körnerfrüchte. Ammouiük-Lttperphosphate als garantier bister Ersatz des Peru-Guano. 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Herbert, Neuenweg. Meine Wohnung befindet sich von heute an im früher Z L m m e r ’ schon Hause am Wallthor. Gießen, I. November 1873. | Chr. Wagner, Qecmwm. Achtungsvoll 13 . WenseL Restauration Lahn stein. Samstag am 1. November: Theatralische Vorstellung. Anfang Abends 7y2 Uhr. Montag, sowie folgende Tage Vorstellung. Lony’s Bierkeller. Sonntag am 2. November: Theatralische Vorstellung. Einweihung des neuen Salon Variete durch den beliebten Komiker Herrn Otto v. Brand es ky mit Frau. Anfang Nachmittags 4 Uhr. Abends 8 Uhr. (50463 Entrse Nachmittags 6 fr. Abends 9 fr. CmlaDung Laut Beschluß der letzten General-Versammlung findet am 23. November eine Abendunterhallung nebst Verloosung zu Gunsten der Arbeiter - Kranken - Kasse in W enz e l's Garten statt, wozu auch Nichtmitglieder Eintritt haben. — Karten ä 30 fr. sind bei Herrn Spenglermeister G- Rühl zu haben. Diejenigen Mitglieder, welche gesonnen sind, ihrem Gewerbe entsprechend, irgend einen Gegenstand unentgeldlich anzufertigen, müssen denselben längstens am 22. November bei Herrn Rühl abliefern. (5022) Der Vorstand. Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. mr in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich l UtbU’\8 bet D°"a'b.K, V” v»®?« «»*■ 5023) Lit. E. 2, Eck der Alicenstraße, 2. Stock, sind möblirte Zimmer zu haben- 5007) Eine Wohnung von 5 Zimmern u. s- w. sogleich zu vermiethen bet W. Ferber, Buchhändler. Montag den 3. November wird das seither auf der Wiener Welt Ausstelluug und auf der Tour nach Hamburg, Loudon und Amerika begriffene Lrfle Luropäische Damenorcheßer 3590) Lumpen und Knochen, wlM_, VV1 uie .... STOcUUe, kauft M-y-r Rothen b-rg-r, $• 1«>ol<-r in Frankfurt a. M., deren aitsian Neucnwea 1 >3 >A»,eigen in alle Zeitungen der Welt billigst zu vermitteln! (50 Damen) unter Leitung der Direktrice Frau Aman-Weinlich ein Großes Concert erecutiren. — Anfang präeis 6 Uhr. Ende nach 10 Uhr. Entree a Person (Kinder nicht ausgenommen) an der Kasse I fl. 24 fr. Billets ä 1 fl. 12 fr. sind bis Montag Mittag 12 Uhr bei den Herren Gebr. Wenzel, Krenz, zu haben. Das Rauchen vor der III. Mheilnug ist durchaus uicht gestattet. finden in einer Lampenfabrik gegen guten, Lohn dauernde Beschäftigung. (4992)1 Offerten sub B. H,. 3T nimmt die An- q /'**«*' VJL■ «tpeouion oes laneyencr 'Anzeigers empfehle 'ch noncen-Expedition von Haasenstein 3U ö TL ^er Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst S Vogler in Frankfurt a M. ent- - - — ' der hiesigen Regiments-Mnfik _ 7 Uhr. Entrve 6 kr. vermischte Anzeigen. Agenten! 5013) Für den Verkauf eines überall (jangbaren Artikels werden tüchtige Agenten gegen gute Provision gesucht. Kaufmännische Kenntnisse sind nicht erforderlich. Offerten sind in der Exped. d. Bl. unter den Buchstaben 1. schleunigst abzugeben. 4663) Der Unterzeichnete empfiehlt sich ^^I,?I^^rtlgen von Schriften in außergerichtlichen und Gnadensachen. Ernst Euler, __Bürgermeiftereigehilfe. 24) Flechtenkranke und Brustleidende finden noch in den hartnäckigsten Fällen Heilung durch Br. Jochheim in Darmstadt, Elisabethen - Strasse 1. (Gas Inhalationen / Prospecstus gratis.) Küfer gesucht. Näheres bei der Exped. d. B tts. (5039) 5042) Eine Dächsel'.ündin (schwarz) ist entlaufen. Gegen Belohnung abzugeben bei ______________F. Schmidt, Hintergasfe. 5027) Einen Schneider zur Anfertigung großer Knabenanzüge sucht __________N. R. Levy, Seltersweg 21. 5009) Am Samstag Abend wurde zwischen 8 und 9 Uhr ein schwarzer Alpacca Schirm aus Versehen im Einhorn mitgenommen und wird der Besitzer gebeten, denselben alsbald an mich abzuliefern. _____Justus Müller. 4960) Ein anständiges Mädchen, rvel- ches in weiblichen Arbeiten cifahren und nut Kindern umgehen kann, wüd gesucht. Von wem? bei der Exped. zu erfragen. 4989) Ein Schuhmacher findet dauernde Beschäftigung bei W. Müller. , 5004) Eine zuverlässige Wärterin oder ein älteres Kindermädchen wird gesucht von Bergmeister Schulz ______________________in den Anlagen. 5026) Mehrere Gärten in toer5 schiedener Größe, sowie Aecker u. Wiesen sind zu verkaufen durch ___________Commissionär I. Blitz. 3588) Getragene Kleider, Stiefel, Betten und andere abgelegte Gegenstände kauft und verkauft Meyer Rothenberger. Briefe an Louis Rothenberger, Neuenweg 193, zu adressiren. 5011) Meinen geehlten Gießener Kunden zeige ich hierdurch ergebenst an, daß ich näch- steil Dienstag wieder dort eintreffen werde, und bitte Aufträge Lindengasse Lit. A. Nr. 233 gefälligst abgeben zu wollen. Theodore Engelhardt, Putzmacherin aus Mainz. ~ 5003) Ein Zimmer mit Cabinet am' Seltersberg zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 5025) Eine Familienwohnung zu vermiethen bei Andreas Volp. 5021) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei__________C. Brück (Kreuz.) ( 5045) Möblirte Zimmer zu vermiethen. , Neuenweg B. 194. __________________________________________________________________________________________________________ i 5044) Ein Familienlogis ist zu vermiethen. Lit. C- 67, Seltersweg. 5024) Möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Neue Bäuc 85. Th. Wode. Frachtbriefe für die Main-Weser-Bahn (neues For _____________________________ miilar), Cöln - Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie 4510) Nein gehaltene Bier- und Cham- sammtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben pagnerflaschen werden fortwährend angekauft sipj 7 non L. Textor im Darmstädter Haus. __________________ Wilhelm Klee (UH Markt. c • f , ^niLoncc oder auswärts veröffentlichen und Heit refv Geld w.° der bam.t die 2'ches Sai,i Äs fin 'S «Oe ft; 111