I schlacht Montag den 1. September Nr. 203 u. 20« es Eichn. S ? KMMS-^L"- «*s ta'üSÄX ggrsÄwSsrsrs «ss«»- jt-ä L ÄS ä SS a SH£sä k dt vhue Hc«e vinieljihilg 1 fL 12 h- mlr BringttLvhn. Durch die Nyss bezogen vierteljährig 1 |L 29 k. Druhrnu mt» Pu» nähme Sonntags ExveTtt'.sr:: Eauzletb«»- titt B- Nr 1. gerüstet, kämpft einen ungleichen Kampf ohne die obligatorische Cwilche, weil in Ermangelung derselben nicht die Schuldigen, sondern die verführten katholischen Staatsangehörigen gestraft werden. Die unabhängige liberale Presse des Landes wird die Negierung in ihrem Kampfe gegen Noms Uebergriffe redlich unterstützen, wenn die Regierung die wirklichen Rebellen trifft, anstatt die Irregeleiteten zu schlagen. Menschensurcht, welche die Negierung abhält, die wahrhaft Schuldigen mit der Schärfe deö Gesetzes zu treffen? Im vorliegenden Falle wäre selbst die Gottesfurcht — sonst des Christen Schmuck — eine falsche, eine verwerfliche, denn Um die erwähnieii Concubinats- oder Bastardrcrfügungen für die Zukunft unnöthig und unmöglich zu machen, giebt es ein so einfaches Mittel. Die Negierung beruft den Preußischen Landtag zu einer Extrasitzung, bringt den Lcivz'ig, 27. August. Ueber die hier vorgekommenen Scandalscenen —......— : Die Exccsse in der Pleißengasse Goln-. Gichener- tharine Christine, tfer, ein Sohn, hessischen Bahn rst. ,(h Simon, eine : $derinäranf/alt r 24. Juli. ees ju Laun^ch ifrau, alt 31 I rö in NoLmdelg etzrich Bauer, ehc- ali 54 1.3 M- und Tienstlnann einzunehmen. . _ f. Weiin wir nun gar noch an die Consequenzen denken, zu welchen tie - . ~z £ zn r i f. - _O ^ .,1 f .a wx nvr nn und bL9,'anin,: hochwürdigsten Rebellen bleiben straflos. In Preußen nennt man das „daö Uebel mit der Wurzel ausreißen." , . Angesichts solcher Erfahrungen wird der unparteiische Beobachter, wenn Hohn sprechen. Endlich, denken wir, Uuv vM^ —......; j Verächter voll, endlich wird die Geduld der mit den Kirchengesetzen bis an die Zäbne bewaffneten Regierung erschöpft sein. Morgen sind wir beschämt von der wahrhasi christlichen Gme und Langmuth der starken Preußischen Regierung. Um ihr Müthchen zu Wen, läßt die Regierung diesen oder jenen Meinen von Deutschland. Darmstadt, 29. August. Die Sedanfeier ärgert und quält die Ultramontanen. Freilich hätten sie lieber keinen 2. September gehabt, allein austilgen können sie ihn doch nicht auö der Geschichte. Jetzt, wo man sich überall, wo treu das Volk zur Sache steht, zur Sedanfeier rüstet, wiegelt die ganze ultramontane Presse von der Begehung der Sedanfeier ab. Ist dies nicht deutlich genug! I Darmstadt, 29. August. Die überaus schlechte Bezahlung unserer Gensd'armerie fängt an, bereits ihre Früchte zu tragen; nicht allein, daß es schwer )äUt, tüchtige Leute zu veranlassen, in das Corps einzutreten, so fangen dieselben an, bereits auszutreten und in Preußen Dienst zu suchen. Ein solcher Fall hat sich vor Kurzem ereignet, andere folgen, wie wir vernehmen, verstorbenen 'ßbn; und Wil- isters in Gladm- cher dahier, des etclidjer &D$n; rbentn Bürgers er f,>1* ^Es ist sehr schwer, trotzdem die osficiöse Kriegstrompete schon so manches Mal das Signal gegeben hat, an den ernstlichen Willen der Regierung zum Entjcheidungskampfe gegen die neue unfehlbare katholische Kirche zu glauben, so lange sich die Hauptkörper der beiden feindlichen Armeen nur wie junge Katzen befehden. Das Episcopat hat sich in den Hinterhalt gelegt, eS leistet paisiven Widerstand; vor den Verschanzungen plänkelt die Negierung und versetzt mit halb eingezogeuen Krallen dem Episcopat einen Schlag, der pflichtschul- digst in unzarter Weise aus dem Hinterhalte erwidert wird, sparen die kriegführenden Mächte ihre Kraft zu einem Hauptschlage gegeneinander? Oder wollen sie gegenseitig sich nicht abschwächen, ivemi es gilt, nachdem dem Falken die Schwingen beschnitten, das in Glaubeuesachen mündig gewordene Volk ge- meiusam zu unterdrücken? Schon diese Erwägung verbietet es, einen apathischen, einen pessimistischen Standpunkt zum Kampfe zwischen Staat und Kirche dunaskampf zu kämpfen, dabei können die Völker nur prositiren. Mögen diese beiden Mächte gleich den berühmt gewordenen Löwen in den alten Bilderbogen bis auf die Schwänze gegenseitig sich auffressen! So ganz unberechtigt ist dieser pessimistische Standpunkt nicht. Wenn die Preußische Regierung sich wirklich einmal bewogen fühlt, zu handeln, so sind ihre Maaßregeln nothdurs- tia darauf berechnet, die Autorität der Gesetze zu bewahren; ob aber für die Staatsangehörigen etwas Gutes herauskömmt, das kümmert die Regierung Rollen die vorzüg- Erwachsenen und > Brust-, Lungen-, oon aus Verlangen 7, April 1862-, n ^tircn in einem w min S»t , SSWr. «“'"•ft»« iab! 8ochst^ j , eu ültW‘ fit ift ch #$*** 5 Kn . liS8!'' Nr 25 des Reichsgesetzblattes, ausgefleben den 14. Anqust 1873, enthält: j:: *’ÄfS - eNietzen, oen *o. -ftugun 40 zw.sck^n ftr die staatliche Ordnung erspriL.cher, —■" «*»*Ä*: der mit den KirchengeseHcn bis an die seueu Kinder sur Bastarde erklärt werden ,st das Gomsf rät. . Jt es ui Bälde nach. Tie Regierung selbst hat kürzlich in der Kammer den vorhandenen Noth- stand anerkannt und wäre deshalb auch im allgemeinen Iliteresse des Publi- e-l- so werden die katholischen Staatsangehörigen gestraft und zwar so, daß dte Le.pz.g, 27. Lngust. Ucber d ~ v°" eimm vom Staate nicht anerkannten WKgn «« «g gfg» “« JJSÄS' »? man ^sichtlich erwMett, efee11aft'e^aV^ftWC^aar^ lelt?er n abe ich fl ch Stammes znrückgekehrt und leistete die Tributzah- Sprache wieder, obgleich mir dieselbe in den ersten drei Wochen schwer stell 9 » ’ verloren: an Tobten 2 Osfictere unb 8 Mann, an Wem, dies nicht ein leibhaftiges Wunder ist, können wir den, Wunderbednrf-, 4 Öftere m|b 38 &***$?. SlÄ.* ÄäSÄÄ.5----- . biestaen Behörden ist heute Vormittag die Aufruhr - Commifsion zusammenge- ^ortheil schaffen könnte, haben die dabei Beteiligten Heiligen jedenfalls treten Nachdem das hiesige Polizeiamt schon im Laufe des Tages durch , nicht bedacht. Maueranschläge, unter Hinweis auf § 116 des Reichsstrafgesetzbuchs, zur Er-' Frankreich. Haltung der Ruhe ermahnt wurden heute E^^»igs' a n Paris, 29. August. Sechszehn Mitglieder des Gemeinderathes des die auf denselben mundenden 6 $ A. (Menie consiqnirt. Vogesen-Departements, die Herren Breffon, Claude, Claudet, Jules Ferry rc., Garnison besetzt und durch .em w .ter« Ba aMon, m. dn Adresse an Thiers gerichtet, worin es heißt: Die Vorfälle sind gaiiz gewöhn $ -ß 1 fl - 9 oifcuten Wirth-l • • ■ Das Fest der Befreiung des Gebietes, welches zu verdunkeln eine als falsch erwiesenen G-ruchte en nommen haben daß b unb rachsüchtige Politik Mittel unb Wege gesunden, hat in Ihrem sch-ft °iu Jäger °°rwundet wor n seu Das hiesige ''Tagblatt fchE U der Swger vom 24. Mai die Dankbarkeit und die Hoffnung des X.V.?— SÄKÄ ÄSt» °.m »Iw.* t» „igsplatz. Lehrjnngen, Dienstmädchen tc. waren namentlich sehr starl unter dem Menschenschwarm vertreten. Als verdammungswurdlg muß es ab^ - zeichnet werden, daß das sog. „gebildete" Publikum seine Neugierde Milcht zu bezähmen wußte und in sehr starker Anzahl auf dem «chauplatze deS Dcandals anwesend war. Polizei- unb Militärmannschaften b°"en b,e Weisung, den Königsplat, unb bie anstoßenden Promenadentheile von den Mensche,laiisammlun- gen zu säubern, und sie waren sichtlich bemüht, von der Anwendung des äußersten Mittels, der Waffengewalt, keinen Gebranch zu machen. Das Militär begnügte sich damit, mit aufgepflanztem Bajvnnet die Menschenhaufen vor sich herzutreiben^ und es wird daher zu ernstlichen Verwundungen wohl auch nicht gekommen fein. Arretieren wurden wieder zahlreich vorgenommen und es gmg selbstverständlich hierbei manchmal nicht recht glimpflich ab. Viele Leute brachen in Helles Lachen aus, wenn hier unb ba ein Angriff des Militärs auf bte Menschenmenge erfolgte und dieselbe bis in die tragen der inneren Sta hinein getrieben wurde. Erst kurz vor Mitternacht war es gelungen, die Ruhe einigermaßen wieder herzustellen, inbeffen die Pleißengaffe unb der Komgsplatz murben die ganze Nacht hindurch von der Polizei stark besetzt gehalten, nach- , .. „ ■ - - ■ dem das Militär sich in der zwölften Stund^ m die Kasern^ ^^ogen vor uner Sran(?a(je« zufolge wird die Ueberreichung der Adresse I» der Nacht zun- Dwnst-g kam ch ^amBotb am Tage der vollständigen Räumung des französischen Gebietes aus einem Stocke die Zecher L-tratze yera >1, in-, । M l6, beabsichtigt. Die Unterschriften »ollen noch geheim bleiben. seiner Thätigkeit beim Zerstorungswerke rühm: d. J » ^on Man- Paris, 30. August. Gutem Vernehmen nach ist es jetzt bestimmt, daß mischen Hauses wandte er sich an eine bort ruhig st ) pp . gegen Bazaiue nicht in Compiegne, fotibern im Schloß Trianon nernmit ben Worten. „Weshalb steht Ihrdenn h.«mach doch au^nnt^ beo ftottfinben wird. Der Beginn des Prozesses soll be- Lorll ünd°"ich IXSnSnJ“, ”ner, ,,'doch Du bist schlennigt werden nm möglichst vor dem Zusammentritt der Nationalversamm- ein gemeiner Sch........d, der ben ^^tterstand schaiidet. dOt iesin ung een ^.^u p1|anc(bre„ jaflt, ba§ bie Regierung am 4. Septem- «-«-» >111 ta I“'~ 1“'tJÄVÄ' »„ i« @«».1.1« :«»' »-« ».|t -,i,,-«!«-««»« . 250 »llta,™ s 8ÄS JÄÄS “T-'-le -*3i*” ■" "“T“" • los baß man jeden Hieb knallen horte. Unter dem Gelachter der Umstehen- SpÜlUCIl. ben ergriff ber @6$*^ mit tpinterMung Madrid, 30. August. Der „Jmpareial" will wiffen, baß, ba bie bas Hasenpanier. Nachschriftlich vom 27. b. Mts. ^ends ber chtet bas ,, g sj"i bu^ ben cau onalen Ausstanb in Anspruch genommen fei, bie MMMSsViSSW sbtÄÄ ** " “ “ we* glaubliche angewachseiien Menschenmaffen, welche selbst nach dreimaliger gesetzlicher Aufforderung wie angewurzelt am Platze stehen blleben ""d erst vor de . Baionneiken zurückwichen. Im Sturmlanf trieben die L-oldaten Alles ause n- mider und räumten gründlich ben Platz, alle neuen 3lnfammlnngen »urben f®; fort gesvrengi unb Wibersetzliche, deren es leider wieder eine Menge gab, fest- genommen Hie und da setzten einzelne Burschen Widerstand entgegen ober vergriffet sich sogar an ben Soldaten, wobei es zu Verwundungen kam und vom Gewehrkolben Gebrauch gemacht werden mußte. Erheblich verletzt wurde em ber Königin.«' Rach ber Ankündigung des Oberstkämmerers soll Die hiesiger Kellner durch einen Schlag auf den Kop , ^ ^cht ärztlicher Hülfe Trauer vom 28. August bis 11. September dauern, eine Woche tief, die zweite hpr durck Stichwunden verletzt schien und noch m der Racyr arzrucyer 55 ift troa;A Fphiph ^nrrhei! von diesem Unterschiede, denn Bebutfte außerdem trugen Andere geringere Verletzungen davon Tbeilnebmern an ben Gewaltaeteu ber vorhergehenden Abende in der Pleißen- aafi sind m Lauf d7s Tages wiederum mehrere, darunter ein Bube von ^6 Wen polizeilich ermittelt und dem Bezirksgerichte überliefert worden. Ebenso sind die zahlrttchen Arrestanten vom gestrigen Abend in bie Hast des Bezirksgerichts gekommen, um nach Maßgabe der etuschlagenden Paragraphe des Strafgesetzbuches wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt bestraft zu äin Nate B. I afTgemciner Anzeiger iten gedenkt- Mönchwiese und Strauchwaldwiese, im Gänsweibwiese, an der Wetter zwischen den (3913) Jeilgebotenes. 3917) Näh eres zu erfahren in Lit. B- Nr. 184. Marktstraße eßt bestimmt, tch Schloß Triam Prozesses soll be !laäonalvechmm- am 4. Septem- , 250 Äonen zusammen 109 Morgen. Zusammenkunft an der Saubrücke, nächst der Peinmühle. Freitag den 5. September, Vormittags präcis 8 Uhr anfangend: 3086) Zwei große Familtenwohnungen und eine kleinere Mansardenwohnung nebst allem Zubehör pr. 1. October zu vermiethen G. Cb. Spruck- III. Gemarkungen Mühlfachsen,Ober- und Nieder-Bessingen. tn, dch, da tik yisfung von Wch mittags um 4 Uhr, soll das Grummetgras auf den Gräflichen Wiesen bei Trais-Münzenberg versteigert werden. Zusammenkunft bei Trais-Münzenberg. Arnsburg, 30. August 1873. Gräfliche Rentei Arnsburg. Stumpf. II Gemarkung Lich und Kolnhausen, Wiesen unterhalb der Stadt. Donnerstag den 4. September, Vormittags präcis 8 Uhr anfangend.- IV. Gemarkung Burkhardsfelden. Montag den 8. September, Anfang Vormittags präcis 9 Uhr: 3929) Ein Famittenlogis, am 1. October beziehbar, zu vermiethen bet Heinrtch Moser. Vermischte Anzeigen. 3909) Brave Mädchen -um Arbeiten auf Strickmaschinen gegen guten Lohn zum baldigen Eintritt gesucht. I. A. Busch Sohne I. Gemarkung Lich, Wiesen oberhalb der Stadt Fürstlich Solmsische Rentei Lich. Kreutzer. Grummetgras-Versteiqkrung. 3914) Das diesjährige Grummetgras von den Freiherrlich DonJlabenauj schen Wiesen und Gärten soll__ Errungen die geraubten Glieder, Auf's neu' dem Reiche einverleibt Ist Elsaß, Lothringen uns wieder, Nun neue deutsche Vlüthen treibt. Und mit des Blutes heil'gem Kitte, Ward neu geschmückt des Reichs Panier, Denn schaut aus seiner Fürsten Mitte, Erstanden Kaiser-Reiches Zier. Er hat die Krone sich erstritten, Dem Tod in's Angesicht geschaut, Des Kriegs Beschwerden miterlitten, Und so ein Denkmal sich erbaut. Drum haltet hoch am Ehrentage, Des Reiches Banner „schwarz-weiß-roth", Fest haltet ihn in jeder Lage, In Einigkeit, dann hat's nicht Roth. Und wer will unsern Frieden stören, Den züchtigt mit bewehrter Hand, Ein Jeder wird den Feind abwehren, Ihn drängen aus dem Vaterland. Im Norden, Süden, Ost und West Sei Ausschau stets gehalten, Das Volk in Deutschland treu und fest Vertraut auf Gottes Walten. Drum Gott die Ehre, dreimal Hoch! Dem Kaiser treu ergeben, Der in den Schlachten voranzog Den Kaiser hoch laßt leben!!! Mittwoch den 3. September, Vormittags präcis 8 Uhr anfangend: Versteigerungen. Grummetgras-Persteigerung. 3950) Donnerstag den 4 September d. I., Vormittags um 10 Uhr, soll das Grummetgras von den Gräflich Solms-Laubach'schen Stockwiesen bei Lich öffentlich versteigert werden. Zusammenkunft an der Stockbrücke. An demselben Tage, Nach- Grummrlgras-Vcrsteigerungkii der Fürstlich Solmsischen Rentei Lich. Mittwoch den 3- September l- I in Abtheilungen an Ort und Stelle versteigert werden: a. Morgens um 9 Uhr von IVa Morgen in der Gemarkung Grotz-Buseck, b. Vormittags um 11 Uhr in der Gemarkung Alt-Buseck von 15 Morgen und c. Nachmittags um 1 Uhr von 2Vt Morgen in der Gemarkung Trohe. Rabenau, am 27. August 1873. Der Rentenmeister: Schmidt Besondere Belanntmachungen. Aufforderung. 3653) Der, unbekannt wo, abwesende Ludwig Gilbert von Lich oder dessen Rechtsnachfolger werden hiermit aufgefordert, binnen 90 Tagen — vom Erscheinen dieser Aufforderung in den Blattern an gerechnet - über das von seiner verstorbenen Mutter Charlotte Gilbert in Ltch errichtete Testament, wonach deren Tochter Friedrich Koch Ehefrau m Ltch zum alleinigen Erben eingesetzt worden ist, Er-' klärung dahier abzugeben, als sonst das^ Testament vollstreckt werden wird. Lich, den 4. August 1873. Großherzogliches Landgertcht Ltch. E r d m a nn._________ —---- Z von der Anglo - Swiss - Condensed - MUk - Comp. in Cha* Condenstrte Müch pr.ss »nbuutrtn eine )L,n Arem Mnung 5 edle Beistiel Mal * ' Dle Nation lieben hatten, we Unterst); > entschloffem ;X Nm das ^dea dm Lande üthschläge Hn n lvohlbekanM rer Jugmd und daß Sie nach einige Stunden 'len, entbrechen entschiedenen mo« Graf Chambord egen Besorgnisse dn Mche Mchen Tedietes zufolge wird der' er er Ende W : titt > Oberhessische Eisenbahnen. 3948) Wir bringen hiermit mr öffentlichen Kenntniß, daß auch noch wahrend des Monats September curr. Billete nach Schistenberg zu dem um 4 Uhr 40 Mm. Nachmittags hier abgehenden Personen zuge ausgegeben werden. Gießen, den 30. August 1873. D Die Direktion. Vermischtes. Einladung zur Feier des 2. September 1870, der Schlacht und des Sieges bei Sedan. Heraus, heraus hängt alle Fahnen, Und frische Kränze an das Haus, Verehret Eure Veteranen, Die mitgekämpst den blut'gen Strauß. Erleuchtet festlich Haus und Straßen, Gedenkt des Sieges Werk und That, Nur Hurrah, vorwärts hört man blasen, Vis uns der Sieg gekrönet hat. Der welsche Hahn ward eingesangen, Sein höhnisch Krähen ist verhallt, Geschwunden ist sein heiß Verlangen, Des Reiches Grenze umgestalt.________________ pjJÜ •»*w en- J ewkis nicht und ta Wjl ge. WO O"! „en Grades 36,tC i tatnmtteti f»® iie' che rief, der jt* ; schwarze , . Loche wWi «4® Aufforderung. 3953) Der mit unbekanntem Aufenthalt abwesenden Johannes Nagel Ehefrau, Christine, geb. Dorr von Münster wird eröffnet, daß ihr verstorbener Bruder Christian Dörr testamentarisch die Kinder der verlebten Jost Greb Ehefrau von Münster zu Erben tn seinen Nachlaß eingesetzt hat- r Johannes Nagel Ehefrau oder deren Rechtsnachfolger werden hierdurch aufgefordert, binnen 90 Tagen — vom Erschemcn dieser Aufforderung in den Blättern an gerechnet — Erklärung über das gedachte Testament abzugeben, als sonst dasselbe vollstreckt wird- Lich, den 14. August 1873. Großherzogliches Landgericht Ltch. Erdmann. Bestes Kindermehl von Giffey L5 Schiele in R o h r b a ch (Amt Eppingen, Baden), bestehend aus Milch, Watrenmehl undZucker, anerkannt blllig- ftes und vorzüglichstes Nahrungsmittel iir Säuglinge und kleine Kinder, vollkommener Ersatz der Muttermilch , hat fortwährend frisch auf Lager Emil Fischbach. 8^» Preis per Vi Pfund-Büchse 42 fr. Anwendung höchst einfach; Gebrauchsan- weisung auf jeder Büchse. (3/v8) 2818) Backsteine, im Ofen gebrannt, empfiehlt W. Delgehaufen Nachfolger L. Wolshofer aus Weilburg a. d. Lahn. 3933) Bei dem Großherzoglichen Haupt- Steuer-Amte Gießen sind drei noch gut an « x erhaltene Brückenwaagen und einige ge- 3917) Em neuer Waschkessel und eme b Mobiliargegenstände aus freier Kiste sind Umzugs halber zu verkaufen. $ f lausen cnur.__... tn Sl?r. 1N4. ° Ganzen 67 Morgen. Zusammenkunft an der Mönchwiese- Die Ausgebote geschehen in Abtheilungen von ein bis zwei Morgen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wtrd Bächen, Mückenwäldchen, Bleichgarten am i Zahlungsfrist bis Martinitag l. I. gestattet. Dietert, zusammen 18 Morgen. I Lich, den 27. August 1873. Zusammenkunft im Schloßgarten an der' " ~ f Eisenbahnbrücke. ___________ ________' Schuh- &• stlefetlaflcr. d-rmiethmgen. 3880) ®lr taSte« uns hiermit ergebe«, «nWri, da, wir W neben unserem Kleidermagazin eine große Auswahl der modernsten Stock, sowie -u-b eine kleine Wohnung, sind Schuhe und Stiefel für Herren, Damen und Kinder in solidester r» vermiethen bet K°rl Plank, Qualität unterhalten und empfehlen solche bestens. — Gebr. Stamm. 3919) Eine in sehr guter Lage dahier befindliche neu eingerichtete bayer. Bierbrauerei sammt Inventar ist zu verkaufen. Näh. durch H. Bilger in Dillenburg. Dampsdreschmaschine von Garret & Sohn, sowie eine ca. lOpferdige starke solid gebaute Locomo- bi le erbtheilimgshalber sofort zu verkaufen. 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Louis Haubach, im Hause des Herrn Bierbrauer Georg Lon9. nack^Ämerika werden bestens und billigst befördert, sowie Wechsel ui beliebigen Abschnitten aus alle größeren Platze Amerikas ausgestellt durch ^27H)(5hr. Wallensels jun. 3915) Ein des Kochens kundiges Dienstmädchen gegen guten Lohn in eine kleme Familie auf Michaeli gesucht. Näheres 1 3958) Allen Freunden und Bekannten die traurige Mit-U lheilung, daß unser geliebter Gatte und Vater N | Heinrich Sonntag H R nach kurzem Leiden sanft entschlafen lst. Um stille TeilnahmeH I® bitten M ) Die trauernden Hinterbliebenen. M I Die Beerdigung findet Dienstag den L. September um M । 7 Uhr Morgens statt. M D Gr Steine i Geschäfts-Eröffnung. 3928) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich u.tterm heutigen hier ein Geschäft, nn Hause der Ferber'schcn Univerfttüts-Buchhaud- lnna am Kirchenplatz, in fertigen Schuhen, Stiefeln und Stieflets für Herren, Damen und Kinder paffend, eröffnete. Durch Verbindung nut den bedeutendsten Fabriken des In- und Auslandes liefere ich nur gut gearbeitete, daueihaste und schöne Waaren zu den billigsten Preisen und bitte daher um gütigen Zuspruch Etwaige Reparaturen werden prompt besorgt. Gießen, am 1. September 1873. Hochachtungsvoll Lonys Biersaal! 3943) Hierdurch zur Nachricht, daß vom I.Sept. d. I. an meine Wirthschaft in dem Biersaal bis auf Weiteres geschlossen ist nnd mein Winterlocal nicht mehr eröffnet wird. Indem ich meinen verehrlichen Gasten den besten Dank sage, empfehle ich mich 1 Hochachtnngsvoll Chr. Lony, Bierbraue reibest tzer. 3956) Dem Herrn Posthalter Geißler in Lollar sagen wir für die freundliche Übersendung eines Fäßchen Lagerbiers unseren herzlichsten Dank, indem wir zugleich bemerken, daß es uns re Pflicht war, auch ohne dieses in diesem Falle Hülfe zu leisten. Die 14 Allcndorfer, welche den 28. August Naästs 3 Uhr den Postwagen ans dem Chanffeegraben befördert. Deutsches Ilalimialfelt am 2. Scp- I lcinbcr 1873. 3916) Indem wir hiermit auf die im Anzeiger Nr. 196 er. schienene Bekauulmachung des Fest-Comites verweisen, ergeht an dir hiefigen Einwohner die freundliche Einladung, ihrer bekannten deutsch patriotischen Gesinnung durch angemessene Ausschmückung der Stadl auch äußerlich den geeigneten Ausdruck zu verleihen. Gießen, den 29. August 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen V o g t. Mit Rücksicht auf die gegenwärtig stattfindenden Manöver werden den 2. und 3. Sept, auch tu dem Vormittags 8 Uhr 10 Minuten hier nach Gelnhausen abgehenden Personcnzuge Billcte nach Schiffenberg abgegeben. Gießen, den 1. Sept. 1873. 3963) Die Dircction. 3955) Em braves Kindermädchen sogleich vesuckt Scblostgafse B 6. ____ i Lanümirlh sch Mich e (£reÖit4tanli in Frankfurt a. M. f$°0 Hypotheken, sowie Theilbettäge derselben, werden unt.r unserer Garantie für Sa* pital und Zinsen abgegeben. Zinsen und Kapital sind an unserer Kaffe zahlbar. Laut' Genehmigung des Großherzoglich Hessischen Ministeriums des Innern vom 31. Ju i 1873 sind uusere 5% Hypolhekeuscheiue zur Anlage von Gemeinde-, Kirchen- und Stiftungs Kapitalien verwendbar. Für Gießen haben wir Herrn I. H a n st e i n mit dem Verkaufe der genannten Hypotheken betrauc.Die Direction. Tie Es erhielfs Die Der Meüiu - j Wtltö«® An b »Ma ffl s"S ’ 2ft “ S«; d Sw « * S8 Kn Melliti TECHN1CUM FRANKENBEKG. (Königreich Sachsen.) 3070) Mascliinenbauschiile in getrennten Cursen a) für Maschineningenieure und Constructeure, b) für e r k m e i s t e r, Monteure und Zeichner. Specialcurse für Werkfiihrer in Mühlen, mech. Webereien, Spinnereien , Papierfabriken und anderen technischen Etablissements. — Schule für technische Chemie (die Schüler lernen in dem vollständig jnisgefalteten Laboratorium Analysen jeder Art selbstständig ausführen. Schule lür Strassen- nnd Eisenbahnbau. Die Vorbereitun«sschule dient zur Vorbereitung auf das einjahr. Freiw.-Examen. — Jüngere ued auf spec. Wunsch auch altere Schüler finden Aufnahme im Pensionat des Directors — Beginn des neuen Cursus den 13. October. Ausführliche Prospecte durch alle Buchhandlungen und durch die Direction. des Technicum. Ing. G. Bauch. Dr. Ileuhiier. Pferde- und Fohlcnmarkt zu Frankfurt a. 9)L am 20., 21. und 22. October 1873. 3959) Die vollständig für 400 Pferde hergerichteten neuen prachtvollen Stallungen, umgeben mit schönen Musterplätzen, welche noch durch eine große bedeckte Nettbahn vermehrt wurden, sind zur Ausstellung feinerer Pferde bestimmt. vernieyii wui , i a am 2u Octoler nebst Verthettung von Ehrenpreisen §ttyciniliruilll an die Besitzer der besten zu Markt gebrachten Pferde. . am 22. Cctober, ösientl'ch vor Notar und Zeugen von AZerloo^Uttg co der schönsten Reit- und Wagenpferde Zu vollständigen vier-, zwei- nnd einspännigen Equipagen, nebst co m p letcn Geschirr en, sowie lonftigen Reit- und Fahr-Requisiten im Werth von ca. si. ,0,000, wenn 40,000 Loose vergriffen sind. . „ , o . . „ , , Anfragen und Bestehungen aus Stallungen, sowie auf Loose, letztere a Thlr. 1 .ft i 45) per Stück, beliebe man franco an den Secretatr des unterzeichneten Verein-', Herrn E. Kappel, zu richten, wo auch Uebernehmer einer größeren Anzahl von Loosen die näh.ren Bedingungen erfahren können. Den Aufträgen für Loose ist der Betrag franco mit deutlicher Angabe der genauen Adresse beizufüsten Falls die Zusendung franco und recommandirt gewünscht wird, sind die erforderlichen Marken einzusenden. . Auswärtige Theilnehiner, deren Adressen dem -secretariat bekannt sind werden, falls ihnen ein größerer Gewinn zufälll, davon — soweit thunlich mitteljt £ele- gramm in Keuntnitz gesetzt. . Der Vorsitzende des Landwirthschaftltchen Vereins. Dr. Georg Haag. 3951) Letzten Sonntag wurde ein goldenes Glitderarmband verloren Gegen Belohnung Sel!erswea Lit E Nr. 44 ab-ugeben. Dreschmaschinen mit und ohne Strohschüttler für Hand. und solche für Pferdebetrieb in den verschiedensten Arten sind in großer Auswahl ausgestellt und können ieber Zett in Betrieb gesehen werden. Billigste Preise bei mehrjähriger Garantie. w (3«.->7j Vieh, 23. August 1873 Conrad Vogt 111. 3904) Ein Zapsjunge auf.sofort gesucht in die Nlstauration Busch. ____________ "“396(7) Ein junger Mann, welcher mit schristlicheii Arbeiten gut unwehen kann, sucht außer seiner Bürcauzeit stündliche Be- schättigung- Offerten wolle man an die Expcd. d. Bltts. richten. Für Lckafhirten. 3944) Die Oberschäfereigesellschaft von Steinbach sucht von Michaelitag L I. einen tüchtigen Schäfer, welcher gute Zeugnisse beibringen kann, und können - - , , , sich solche binnen acht Tagen bei dem Nach Beschluß des donüietf stellen sich bet der diesjährigen Feierverzeichneten melden. Bemerkt wird, die am Zuge Theil nehmenden Knaben auf dem Brand, die ^^11^ der seitherige Schäfer, nach 26jäh- vor dem Schulhause im Oswalo'schen Garten auf, wovon wir die.rigerD'-ustM^bgelehnt^hat, und mn Eltern oder Angehörigen in Kenntniß setzen wollen. r ifccr 1 Das Com tS. |WirE; . , < nn q. .„n AQ-73 _________________________________________ _______7-------:--Steinbach am 29. Ailgitst lotö. 3765) E'ne Köchm Uub ein Hau-ömädwen 3S87) Mehrete ^chrttnergettUen werden 0 b s. Keßler 1L werden auf Michaeli m D mir gesucht von,auf dauernde Beschafltgung gesucht von , Neter Säerbard l. q c m r t r Walli bo " aRf- I(s < 111 .-f r a t h , ocir.b.i OK- e 11 T 0« ____ 3952) Eine günstig gelegene, konstante Wasser- oder Dampskraft von mindestens 30 Pferdekrästen wird zu kaufen, rcsp. mit Umlage zu über- nehm n gesucht. Offerten nebst Bedingungen, Situations-Plan und sonstigen Details nimmt sub T. P. t t-ic Annoncen-Expedition Geiellschaft mit Dank entlassen,»»,, Haasenslein 4 Vogler v» , H a m bürg entgegen.0' u j 3923) Für ein Universitäts-Institut wird ein zuverlässiger Aufwärter gegen guten Lohn gesucht, welcher die Verpflichtung übernimmt, täglich einige Stunden zu arbeiten. Das Nähere ist zu erfragen: Alicenstraße 100 im zweiten Stock. Maschinenbauer. 3918) Zur Beaufsichtigung der Werkstätte einer kleinen Maschinenfabrik wird ein tüchtiger Arbeiter auf be_n 1. December zu engagiren gesucht, der auf der Drehbank erfahren ist und auch Schmiedearbeit ver- ftrht und selbst tbätifl mit arbeitet. Guter Lohn wird zugesichert und werden Offerten unter Beifügung von Zeugnissen und Angabe der Forderung, sowie der seitherigen Thätigkeit unter Chiffre A. S. 20 von der Expedition d. Bltts. entgegengenommen. ;3957) Unserm Freund, dem Ast wirt h Dern in Watzenborn, zu setnem 5^ Wtegenfefte ein dreifach donnerrrdes Hoch! daß das ganze Kreuz wackelt. 0 Mehrere Gaste.