SrrtS vierteljährig 1 ft 13 fr. «wü Bringerlohn. Durch bi< bezogen vierteljährig 1 fl. 39 fr. Gießener Srschemr täglich, mit Mitnahme Sonnt rgS. ti$ötbttißn: Gang leib Bit B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Messen. Mr. 177» Freitag den 1. Angnst Amtlicher Theis. 187». ■BSb&äH&iiMi Gekannt m a ch u u g, die Reinhaltung der Straßen betreffend. Bei der jetzigen heißen Witterung ist es mehr wie sonst nöthig, daß die wegen Reinhaltung der Straßen bestehenden Vorschriften Pünktlich befolgt 'mbclL nttÄWÄM - Dienstag, Donnerstag m.b Samstag Nachmittags - vollständig gereinigt werden. Bei trockenem Wetter müssen die Straßen unmittelbar vor dem Kehren mit reinem Wasser begossen ^^rden- Daber müssen 2) Die Straßenrinnen vom Schlamme befreit (ausgekehrt und abgespült) werden, damit faules Wasser mcht stehen bleibt. 3) Die Abtritte, insbesondere die Winkel-Abtritte, müssen öfter als sonst ausgeleert, ein Auslaufen derselben muß vermieden werden. aus den Hofraithen entfernen zu lassen. Nichtbrfolgung dieser Vorschriften wird mmachsichtlrch bestraft Polizei-Verwaltung der Proviuzialhauptstadt Gießen. vaHCpcn, vcii frv. ^51111 1010. Nover. P 0 silischer Theis. Oeutfdjlanö. Darmstadt, 29. Juli. Das Großherzoglichc Regierungsblatt Nr. 34 nicht glauben. Wie steht es mit dem Hasse Bismarck's gegen die Internationale ? Wollte er vielleicht dieser durch die Intervention einen Streich versetzen nnd den übrigen Mächten die Gelegenheit zu gemeinschaftlicher Sichen gegen diese Verderben bringende Gesellschaft gebend enthält: . 1. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Inner'» für das Jahr 1873 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedurfnisjen in den Gemeinden des Kreises Büdingen. 2. Uebersicht der von Großherzoglichein Ministerium des Innern für das Warum Deutschland intervenirt? Die Intervention Dentschlands zu Gunsten der in Madrid bestehenden gemäßigt-föderativ-republikanischen Regierung — so darf man wohl jefct tue Wegnahme des spanischen Jnsurgenten-Dampfers „Vigilante durch das Pan- verschiff „Friedrich Karl" nennen — ist ein Ereigniß von wetttragender Bedeutung, uicht alleiu für Spanien, sondern in zweiter Linie auch für Die Furcht selbst der eisengepanzerten Militär-Monarchie Europas vor dieser weitverzweigten, zwar streng überwachten, aber noch uicht genug bekann- ten Gesellschaft ist allerdings eine sehr große und wenn mit der Wegnahme der „Vigilante" die ganze Intervention beendigt sein sollte, so dürfte die Auffassung, daß Furcht vor der „Internationalen" der Grund gewesen ist, ihr gut Theil Berechtigung haben, die moralische Erstarkung, welche unter allen Umständen das Gouvernement Salmeron's durch die Intervention erhalten hat, träte dann erst in zweite Linie. Wir glauben aber nicht, daß es mit dem bisher Geschehenen sein Bewenden hat; es braucht ja uicht noch ein Jn- surgenten-Dampfer genommen zu werden, auch brauchen deutsche Soldaten nicht auf spauischem Bodeu ihr Blut zu lassen, es ist nur uöthig, daß von den europäischen Regierungen die Lage der Dinge in Spanien in ernste Erwägung gezogen wird und dafür ist durch die deutsche Intervention so ziemlich alles Nothwendige vorbereitet wordeii. Die deutsche Politik mag Gründe gehabt haben, die Rebellen von Gottes Gnaden, die Carlisten vorläufig zu schonen. Wenn jedoch von der europäischen Diplomatie die Pacificirung Spaniens in's Auge gefaßt ist, so sind gerade gegen diese gefährlichen Rebellen, gegen die Carlisten, die schärfsten Maßregeln geboten. Das Hauptquartier der carlistischen Banditen steht in engem Zusammenhänge mit Versailles und Rom. Wenn dem armen gefangen ge^IteiKn heiligen Vater seine Kreise gestört werden, so gebietet schon die Christenpflicht, । ui schweigen und zu duldcu; anders steht die Sache in Versailles, denn Mac Mahon ist ja Feldherr bis zur Zehe. Der große Marschall hat nun diesmal die deutsche Intervention nicht mit einer sofortigen Kriegserklärung beantwortet aber von Frankreich ist die hohenzollernsche Eandidatur für den spanischen ‘ Thion wieder als europäische Frage fälschlich aufls Tapet gebracht worden, em ■ Beweis, daß man auch in Versailles über das kühne Eingreifen der deutschen : Politik nicht wenig betroffen gewesen ist. Da Nichts davon verlautet, daß der kleine Dampfer „Vigilante" zuerst ' aaaressiv vorgegangen sei, da endlich auch nicht von einer Nepressivmaßregel : dieNede sein kann, so har die Wegnahme des spanischen Jnsurgentenschlffes em- ; fach die Bedeutung einer deutschen Intervention in Spanien, die Bedeutung eines wichtigen politischen Ereignisses. Wenn jetzt offiaos gemeldet wird, daß Cavitän Werner ohne Autorisation der Negierung gehandelt hat, so ändert das an dem Factum und seiner Folge Nichts. Wenn auch Capttan Werner in diesem Falle nicht mit dem „König von Graudenz aus eine ^tufe gestellt werden wird, was er gethan, kann nicht ungeschehen gemacht werden. 6 Die enropäischm Mächte haben bis jetzt Bedenken getragen, das repnblr- j kanische Gouvernement in Spanien anzuerkennen; auch nachdem Vie Cortes die s neue Lage der Dinge bestätigt, erfolgte die eventuell versprochene Anerkennung ; nicht, die spanische Negierung erschien den Mächten auf zu schwacheu Fußen zu stehen. Die auswärtigen Regierungen sahen ruhig zu, wie fanatische Par- ' teikämpfe das unglückliche Land zerfle,schien; sie mochten wohl abwarten wollen, - ob die eine oder die andere Partei durch eigene Kraft die Oberhand bekäme. , Die Füße derjenigen Regierung, welche durch Beschluß der Cortes-Majorität als die einzig legitime gelten muß, wurden immer schwächer; sie ordnete sogar Maßregeln au, welche den Natioualstolz der Spanier tief kränken mußte; spa nische Schiffe wurden von Spanien für Piratenschiffe erklärt, und dadurch erhielten die europäischen Mächte die Berechtigung, die,föderativ-republikanische Regierung zu unterstützen. Es gereicht Deutschland, resp. dem leitenden ^taats- manne Deutschlands zur Ehre, die Ersten auf dem Platze gewesen zu sein, eine durch Volkswillen errichtete Regierung, die durch Rebellen der verschieden sten Färbung bedrängt, einen Ritterdienst geleistet zu haben. Tie in Frage stehende Intervention mvolvirt für den gegenwärtigen Ches der spanischen Exekutivgewalt, für Herrn Salmeron indirect die Anerkennung Seitens des Deutschen Reiches. Wenn Deutschland auf Grund von Maßregeln, die das föderativ-republikanische Gouvernement in Madrid angeordnet hat, zum Handeln sich entschließt, jo ist damit die Berechtigung der betreffenden Behörde zu solchem Vorgehen und die Behörde selbst anerkannt, ein Umstand, der für die jetzige Negierungsform in Spanien immerhin seine Bedeutung hat. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß demnächst auch andere europäische Großmächte, was die Anerkennung der spanischen Republik berrifft, dem Beispiele Deutschlands nachfolgen werden. Daß das Panzerschiff „Friedrich Karl" seine Beute nicht nach irgend einem spanischen Hafen, sondern nach Gibraltar gebracht hat, spricht dafür, daß Deutschland und England schon vor dem ausgeführten Coup im Einverständniß gewesen sind, daß somit auch von Seiten Englands eine indirecte Anerkennung deö spanischen Gouvernements erfolgt ist. Welche Gründe England zu diesem Schritte bewogen, ändert an der Bedeutung des Faclums für Spanien nicht daö Geringste. Bei England mögen finanzielle Gründe wohl die Haupttriebseder gewejen sein. Die englische Finanzwelt ist, da die meisten spanischen Anleihen in London contrahirt sind, der Hauptgläubiger Spaniens- Bei dem Chaos, welches durch die unaufhörlichen Staatsumwälzungen in Spanien hervorgerufen war, schienen die englischen Interessen rechtlich gefährdet, so daß England gewiß nut Freuden die Gelegenheit ergriffen hat, bei einer Intervention zu Gunsten der gesetzlichen Regierung in Spanien, wenn auch erst in zweiter Lime thatlg zu sein. Für Deutschland lag dieser Grund nicht vor; zärtliche Sorgfalt eines 1 unter dem Hause Hohenzollern uud unter Bismarck geeinigten Deutschlands für die spanische Republik läßt sich ebenfalls uicht als Grund annehmen. Soll die Absicht, aus HumanitätSrücksichten den Gräueln der Revolution in Spanien ein Ende zu machen, den Ausschlag gegeben haben? Auch daran mögen wir. zum Tragen fremder Orden. 4. Namensveränderungen. Darmstadt, 30. Juli. Man erinnert sich der vielfachen Beschwerden der Volksschullehrer in der Presse über die Regulirung der Schulbesoldungen, bezw. Besoldungs-Arten, insbesondere auch, daß die Landlehrer der Kreise Gießen und Grünberg, sowie die Conferenz der in Münzenberg versammelten Lehrer eine hierauf bezügliche Petition an die zweite Kammer gerichtet hatten. Auch in weiteren Kreisen wird es interessiren, daß heute die Kammer einstimmig beschlossen hat, die Negierung zu ersuchen, die Zulagen zu den Schulbe soldungen für 1872 nach den bisher gültigen Schulbesoldungs-Arten den Lehrern auszahlen, bezw. keine Rückzahlung aus denselben für 1872 fordern zu lassen und ihre Zustimmung dazu zu geben, daß die betreffenden Beträge für 1872 definitiv auf die Staatscasse übernommen werden; und ferner bei Regu- lirung der Besoldungs-Arten eine die Interessen des Lehrer-Standes thunlichst berücksichtigende Norm der Naturalien sür's ganze Land festzusetzen. Da der anwesende Negierungs-Commissär thunlichst Berücksichtigung dieses Ersuchens sofort zusagte, so dürfte der fragliche Stein des Anstoßes bald vollständig beseitigt sein. Königsberg r. Pr., 30. Juli, Vormittags. Die „Ostpr. Ztg." constatirt den Ausbruch der Cholera Hierselbst. Vom 6. bis 26. Juli sind 29 Personen erkrankt und 19 verstorben. Das Königl. Polizeipräsidium hat demselben Blatte zufolge, um der Weiterverbreitung der Krankheit zu steuern, angeordnet, daß die zahlreichen mittellosen polnischen Israeliten, welche sich hier aufhalten, in ihre Heimath gewiesen werden. 33 polnische Israeliten sind bereits zwangsweise angewiesen, während 50 bis jetzt freiwillig, unterstützt durch das Jsraeliten-Comits, die Stadt verlassen haben. Homburg, 31. Juli. Der Kaiser ist soeben (4 Uhr 40 Min), in Begleitung der Großherzogin von Baden, hier eingetroffen. Dresden, 30. Juli. Das „Dresd. Journ." veröffentlicht folgendes aus Pillnitz von heute datirte Bulletin: „Obgleich die asthmatischen Zustände Sr. Majestät des Königs in den letzten Wochen sich wesentlich gebessert hatten, ist im Zusammenhänge mit der großen Hitze seit gestern Abend eine bedenken- ; erregende Abnahme der Kräfte eingetreten." Dresden, 31. Juli. Ein Bulletin aus Pillnitz meldet: „Der König i habe eine gute Nacht gehabt, der Kräste-Zustand sei dem entsprechend." München, 30. Juli. Für das nächste Studienjahr wurde heute Pro-! feffor Riehl zum Rector der hiesigen Universität gewählt. 6. Dienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 27. Juni den Landwirth Mathias Kerz aus Nieder-Olm zum Ergänzungsrichter bei deni Friedensgerichte Nieder-Olm zu ernennen; am 2. Juli dem Diakonus und ersien Lehrer zu Kirtorf, im Dekanate Alsfeld, Anton Orth, die zweite evang. Psarrstelle zu Rodheim vor der Höhe, im Dekanate Rodheim, am 4. Juli dem Schulamtsaspiranten Martin Trautwein aus Lonsheim, im Kreise Alzey, die evang. Schulstelle zu Knoden-Schannenbach, im Kreise Lindenfels, am 16. Juli dem evang. Pfarramtscandidaten Carl Suppes aus Hopfmannsseld, im Kreise Lauterbach, die evang. Pfarrstelle zu Nicder-Ohmen, im Dekanate Grünbcrg, zu übertragen; am 17. Juli den Assistenzarzt bei der Entbindungs-Anstalt zu Gießen, Dr. med. Friedrich Haupt, zum Unterrichts-Repetenten bei der genannten Anstalt zu ernennen und dem Schullehrer an der ersten evang. Mädchenschule zu Michelstadt, im Kreise Erbach, Johannes Eidmann, die Lehrerstelle an der zweiten evang. Stadtknaben- Freischule zu Darmstadt, zu übertragen. 7. Dienstentlassung. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- gnadlgst geruht: am 2. Juli den Obersteuersecretär Ludwig Klein auf sein Nachsuchen des Dienstes zu entlassen. 8. Charakterertheilungen. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 22. Juni dem bei dem Hofbauamt verwendeten Bau- accessisten Theodor Schüßler zu Darmstadt den Charakter als „Hofbauconduc- teur", am 2. Juli dem Stadtrichter des Stadtgerichts Gießen / Carl Theodor Muhl, den Charakter als „Geheimer Justizrath", und am 9. Juli dem Oberstabsarzt i. P., Dr. Carl Göring, den Rang des „Majors", unter Stellung ä la suite, zu verleihen. 9. Versetzung in den Ruhestand. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 7. Juli den Schullehrer an der ersten evang Schule zu Armsheim, im Kreise Oppenheim, Heinrich Jacob Zimmermann, auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen. 10. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind : die vierte evang. Schulstelle zu Eberstadt, im Kreise Darmstadt, mit einem jährlichen Gehalt von 650 st. nebst freier Wohnung; die zweite kath. Schulstelle zu Asthemi, im Kreise Groß Gerau, mit einem jährlichen Gehalt von 400 st.; die kath. Schulstelle zu Seckmauern, im Kreise Neustadt, mit einem jährlichen Gehalt von 400 st.; dem Herrn Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg und den Herren Grafen zu Erbach-Schönberg steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die evang. Schulstelle zu Würzberg, im Kreise Erbach, mit einem jährlichen Gehalt von 400 st.; dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu. Lokal-Notiz. Gießen, 1. August. Von heute an beginnt der Durchzug der aus Frankreich heimkeb- Jahr 1873 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Friedberg. 3. Ermächtigungen zur Annahnre und w. „ , _ dem Julius Pjertsch in Dresden auf dessen Nachsuchen ein Erfindungspatent auf den durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterten Apparat zur Regulirung des Gasdrucks bei Anwendung von comprimirtem Leuchtgase für Eisenbahnfahrzeuge unter dem ausdrücklichen Vorbehalte jedoch, daß durch das verliehene Patent Niemand in der Anwendung bereits früher schon bekannt gewesener Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten fünf Jahre für den Umfang des Großherzogthums zu ertheilen. 5. Ertheilung eines Erfindungspatents. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 16. Juli v ~ 11. Sterbfälle. Gestorben sind: am 27. Januar der Lehrer Philipp Metzger zu Kestrich; am 6. Juni der Schullehrer Lindner zu Gunzenau; am 27. Juni der pens. kath. Schullehrer Mück zu Sponsheim; am 9. Juli der Vice-Präsident des Obergerichts der Provinz Rheinhessen, Geheime Obergerichtsrath Jacob Henco zu Mainz; am 17. Juli der Kriegsministerial Registrator t. P. Heim zu Darmstadt. 30. Juli. Ein den Cortes vorgelegter Gesetzentwurf ermäch. tigt die Regierung, auf die Seite der Insurgenten tretende Deputirte strafrechtlich zu verfolgen. Die Insurgenten von Cartagena haben eine förmliche Regierung eingesetzt mit Contreras (Präsidium), Roque (Marine), Barcia (Auswärtiges), Ferrer (Krieg), Roncero (Arbeiten), Souvale (Finanzen). Das Amtsblatt der Jnsurgentenregierung veröffentlicht die Ernennung des Direclo- riums. Fünf von Cartagena abgegangene Kanonierschaluppen landeten Trup-. peil bei Almeria. Die RegierungSlruppen haben die Carliften bei Narededes geschlagen und dabei 700 republikanische Gefangene befreit. * Aus der tapfern Vertheidigung des Forts von Estella gegen die Carlisten wird unter Anderem folgender Zug von dem Verhalten des Militär- Commandanten Oberstlieutenants D. Francisco Sanz erzählt: Der Eifer, den die Banden an den Tag legten, um den Platz zu erobern, der während des siebenjährigen Krieges die Hauptstadt des Prätendenten war, ist kaum zu beschreiben: petroleumgefüllte Bomben wurden geschlendert, ans den nächsten Häusern und Barricabeu ein mörderisches Kanonen- und Gewehrfeuer eröffnet. Auch an Verlockungen und Drohungen ließen Dorregaray und Perula es nicht fehlen, um die Handvoll Tapferer zur Uebergabe zu bewegen; diese aber, und zumal der Oberftlieutenant Sanz, wiesen Alles zurück. Vier Mal fameii Parlamentäre zu ihm, und zuletzt stellten sich als solche Dorregaray und Perula selber ein mit der Gattin des Oberstlieutenants. „Franz, ergieb dich," sagte diese, „du bist verloren." Der Mann antwortete: „Antonia, entferne dich augenblicklich, sonst muß ich dich erschießen lassen, und wenn meine Soldaten nicht den Muth dazu haben, so werde ich es selbst thun." Darauf sagte ihm Dorregaray: „Denken Sie an Ihre Lage, Verstärkungen kommen nicht und können nicht hierher kommen," und die Antwort des Commandanten lautete: „Entfernen Sie Sich unverzüglich, Parlamentäre werden nicht mehr angenommen, auf Jeden, der sich dem Fort nähert, wird geschossen, und wenn der Widerstand unmöglich werden sollte, so zünde ich selbst die Pulverkammer an." ist bekannt, daß die Carlisten trotz ihrer großen Uebermacht das Fort nicht zu nehmen vermochten und bald darauf auch in der Stadt selbst, welche sie besetzt batten,, nicht mehr zu bleiben wagten. Perpignan, 29. Juli. Der Angriff der Carlisteu auf Berga ist, wie der Commandant von Maniesa hierher telegraphirt, vollständig mißlungen. Dieselben haben sich unter beträchtlichen Verlusten auf Prats de Llusanes zurückgezogen. .. ÄNünchen, 31. Juli. Im Cultus-Etat der nächsten Finanrveriode ift fur regelmäßigen Bedarf der drei Universitäten eine jährliche Crrböhima i-.™ b0'000 fl. eingestellt und ein außerordentlicher Kredit vö? zwei Millionen für du höheren Lehr-Anstalten beansprucht. .... Elsaß-Lothringen, 30. Juli. Wie verwickelt und manniq- fetten der .KriegSschaden-Ausglelchungs-Commission sind, können daraus ersehen, daß diese Commission nach über zweijähriger Arbeit ihre Geschäfte noch lange nicht bewältigt haben wird. Was diese Arbeiten Ät? eUe verlängert, ist die von dem Fürsten Bismarck neulich erlassene Bestimmung, wonach selbst diejenigen, welche für Frankreich optirt haben und rahm ausgewandert sind, volle Entschädigung erhalten und ihre bezüglichen Ansprüche noch bis Anfangs October d. I. einreichen können. Mehr kann h""' Um fe“T-de %lcn auf bas Haupt des Feindes zu sammeln' — Heute gingen von fammtlichen im Reichslande garnisonlrenden sächsischen Regimen ern Abordnungen nach Metz ab, um der dort durch den äch ch Thronfolger abzuhaltenden Truppenschau anzuwohnen. Diese Abordnung n «fraiilireictj. Paris, 29. Juli. Die National-Versammlung hat sich gestern nach Anhörung der Mac Mahonsschen Botschaft verabschiedet und ist in die Ferien ^gangen, die bis zum 5. December dauern sollen. Während dieser vier in ber ständige Ausschuß darüber wachen, daß in Frankreich kein ll.,ev Woit gesprochen oder gedruckt wird, welches die Würde und Ehre der louveramen Volksvertretung zu beleidigen geeignet befunden werden könnte. L-as Gese§, welches ihn dazu berechtigt, derartige Beleidigungen gerichtlich verfolgen zu lassen, steht heute amtlich im Journal Officiel; desgleichen das wieder' abschafft VOr eülem 3a^re eingeführten Rohstoff-Importzoll t 5er st^bige Ausschuß hielt heute seine erste Sitzung; er beichloß, sich alle 14 Tage zu versammeln; die nächste Sitzung findet am lö. August statt. Heute Morgen werden die letzten deutschen Truppen durch Moutmedy kommen, welches bann vollständig geräumt ist. Rambervilliers und Raou l Etape werden heute geräumt. Die Räumung von Luueville hat heute begonnen. Die Husaren zogen zuerst ab. Die ersten französischen Truppen luW. heute m Commercy angenommen und wurden mit Hochrufen auf Thiers empfangen. Der clericale Bourgoing, der wegen seines Streites mit Fournier seine Entlassung als Botschafter beim Papst genommen, soll zum französischen Botschafter m Wien ernannt werden. Der Kriegsminister verfügt, daß kein Capitän ohne neues Eramen Major ober Rittmeister werden kann. <4 Präfett von Lyon hat befohlen, daß das Theater pünctlich um Uhr Abends geschlossen werden muß; auch hat er angeordnet, daß die Ltraßen, deren Namen am 4. September umgeändert worden, die früheren unter dem Kaiserreich geführten Namen zurückerhalten. Paris, 31. Juli. Der „Ageiice Havas" wird aus Madrid vom gestrigen Tage gemeldet: Die Jnsurrecliou von Sevilla ist vollständig unterdrückt. Die Negleruligstruppen halten die ganze Gegend besetzt. Es herrscht große Elitrustung gegen die Insurgenten, welche mehrere Positionen, bevor sie sie verließen, in Braud gesteckt haben. Die Stadt Almeria hat den ersten Angriff eines Jusurgentenschiffes zurückgewiesen. Spanien* rcnben Truppen auf hiesigem Bahnhof und dauert bis zum 12. d. Mts. Sollen diese Braven, einige Sorten gefragt und besser, wie Prov.-Disconto, Darmstädter, Oesterr.-Deutsche. Matter welche in erhöhtem Maße dem Vaterlande ihre Dienste widmeten, nicht auch wie in Mannheim, blieben: Württ. Vereinsbank und Deutsche Vereinsbank. Darmstadt re. begrüßt und erquickt werden? Wir wollen dieses hiermit angeregt haben. Handelsgesellschaft fest. Von Wechseln London besser, Wien etwas matter. Wechsel. Amsterdam 5 do- II. Emiss. 82% Börsenberichte 1864r 151 4 -4 Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto BorseDnachrichten. 31 Juli 1873. 3°/o 3% 3° o 5°/o 5°/o k. 8. 92% k. 8. 105 m. 8. — 1. 8. 1043/. 0/0 Actiesit Frankf. Bank 146 Frankf. Vereins-Kasse 106 Darmst. Bankact. 391 Rheinische Hyp.-Bank 98% Wien Bankactien 1013 Oest. Creditact. 224% Galizien 113 Anleliensloose« Darmstädter fl. 50Loose 205 n 25 __ Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. — Braunschweiger 23% 30 o Oldenburg. ä40Thlr. 37% 4% bayr. Präm.-Anl. 111% 4% badische Locse 109% Badische fl. 35 Loose 68% Oestr. fl. 250 v. 1854 92 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 93 7- Vermischtes. Weilburg. (Eisenbahnen.) Das königl. Ministerium hat, wie bereits im „Kurier" gemeldet wurde, die Concession für die Secundärbahnen im Lahnthale und zwar in dem ganzen vom (Sonnte gewünschten Umfange ertheilt. Die Niederrheinische Hütten- und Industrie-Gesellschaft, welche an der Spitze des ganzen Unternehmens steht, wird sofort mit der Realisirung beginnen. Ein Local für das Ingenieurbureau ist bereits dahier gemiethet und zwar fest für ein Jahr und dann radier mit vierteljähriger Kündigungsfrist. Zunächst raird mit den Vorarbeiten in den Hauptthälern begonnen werden und zwar sieht oben an das Kerkerbachthal, ihm folgt das Weilthal, dann das Langbecker- und Münsterthal. Sodann hat sich kürzlich ein Comitd von Gruben- und Hüttenbesitzern des Lahngebietes und Siegener Landes gebildet und auf einer Versammlung in Siegen vollständig constituirt, welches den Bau einer primären Bahn beabsichtigt von Frankfurt über Weilburg nach Haiger, resp. Dillenburg und Siegen, von dort birect nach Düsseldorf, eine Bahn, welche dann über Erefeld die kürzeste Verbindung nui Holland adgeben soll Da diese Bahn ein sehr reiches Erzrevier, das Braunkohlenrevier des Westerraaldes und Districte bedeutender Industrie durchschneidet und directe Verbindung herstellt, so ist an ihrer Rentabilität kaum zu zweifeln. Bei der constituirenden Versammlung in Siegen waren auch Vertreter der an der projectirten Linie liegenden Städte erschienen und sind auch von diesen einige in das Comitb ausgenommen raoibcn. Das Gesuch um Ertheilung der Concession für die Vorarbeiten ist bereits dem Handelsministerium vorgelegt worden. * Aus Paris wird eine eurivse Neuigkeit gemeldet. Danach hat Prinz Peter Bonaparte — der bekannte „schwarze Prinz," der den Journalisten Victor Noir erschoß an den Schah ein Schreiben gerichtet und diesen Angesichts des Umstandes, daß er sich ohne alle Subsistenzmittel befinde, gebeten, ihn in die persische Armee aufzunehmen. Welch prächtige Späße das Schicksal doch zuweilen macht! k. k. k. k. k.. 8. 98% k. 8. 100 k. 8 104% k. 8. 105% k. 8. 93% Prioritäten, östr. Stsb. Prior. 60% östr s. Lombard 493 Livorneser 33% Toscaner — Elisabeth.-Prior. — 8. 105% 8. 105 8. 118 8. — tioldsorten«. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57—58 Pistolen . . 9 38—40 „ doppelte 9 38—40 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—32 20 Frankenst. 9 20—21 Engi. Sover. 11 46—48 Russ. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 — Aclien. 5O/o östr. F. St. E. B. 3471/2 Lombard. Bahn 195 Ludwigsh. Bexbach 188% Maxbahn Bayer. Ostbahn 119% Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — Oberhessen „ 74 Preuss. 4%°, 0 Oblig. 104 Frankf. 3%°,o Oblig. 86% Nass. 4%v,g Obi. 95% Kurhess. 4'% „ 96% Gr. Hess. 5°,0 Obi. — » „ 4% „ 991/s n n 3%°/o „ — Bayer. 5% „ — „ 4-, o,0 1jährige 101% „ 40 0 1jährige 96 Würtemb. 4%% Obi. 100?/ß Baden 4%% Obi. c. E. L. 101% Oesterr. Silberrente 65% „ Papierrente 60% Spanier, neuest. 3% 17% Amerik. Bonds 1881r 100 „ » 1882r 96% „ „ 1885r 98% n n 1887r 99 Frankfurt a. M., 31. Juli. Die heutige Börse war fest und wurden nicht allein —------—--------- — ■ Speeulationswerthe, sondern auch Nebenpapiere und Anlagefonds zu höheren Coursen gehandelt. " —■"—r—, ■' ——"■ Es geschah dies unter dem Einflüsse besserer Berliner Notirungen, nachdem sich schon gestern Abend eine günstigere Stimmung am hiesigen Platze Bahn gebrochen hatte. Die Liquidation l % 0) (I il m " V £ U W l k k U. ging, wie an den Vortagen, leicht von Statten, da der Geldstand anhaltend flüssig blieb. Pro- Sonntag den 3. August- Hermann Spies in der Wallthorstraße, Carl longationen wurden zu 4%—5 Proe. bewerkstelligt. Für Creditaetien hat sich der Deport nun Plank in der Wolkengasse und Wilhelm Hartmann in der Neustadt- völlig in Report sea. 30 Kr.) umgewandelt. Creditaetien zeigten sich durch nicht unerhebliche —----------- u ' Kaufaufträge sehr belebt und schließen 226%, gegen 221 am gestrigen Mittag. Staatsbahn, 2812) Das Annoncen - Büreau von Rudolph Mosse, vertreten durch B. gestern 345, blieben 347% Lombarden, gestern 192, notiren heute 191%. Oesterr. Bahnen Heidingsfelder in Gießen, ist für die Beförderung von Inseraten jeden Inhalts, waren gesucht bei höheren Coursen, namentlich Donau-Drau, welche mehrere Gulden gewannen, als Empfehlungsanzeigen, Kauf- und Verkaufgesuche, Stellengesuche, Familiennach-' Alte Ostbahn etwas besser. Oesterr. Renten anziehend. Spanier matter. Von Banken waren richten u. s w als besonders zuverlässig zu empfehlen. fl f C fl e m e i ner Anzeiger. Gießen, 24 Juli 1873. Flick & KrölL 3. - %6 von Emil Fischbach in l UNd Jtal. Maccaroni, ? Etergemüsenudeln. brunnen, Schwalbacher Stahl- Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Nassau), Wildunger, empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Sorteo in stets frischer Füllung: Ludwigsbrmrnen, Marienbadcr Kreuz brunuen, Saizhaufener, Salzschlirfer Bonifacius- Mrsteigeruntzen. 3504) Montag den 4 und Dienstag den 5 August, jedesmal Nachmittags 1 Uhr anfangend, sollen in dem Hause des Herrn Heinrich Becker auf der Anlage die zu dem Nachlaß der Frau Kaufmann S ch e e l gehörigen Mobilien, bestehend in Sophas, rundem Tisch, Glasschrank, ©tü^en, Schränken, Beltladen, Kommoden, Weißzeug, Bettweck, Kleidungsstücken, Hausund Küchengeräthen aller Art meistbietend versteigert werden. Gießen, den 1- August 1873. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. S e m m l e r. „ ’.'h u „ 5. 15. Häringssardellen in Salz ä 14 fr. per Pfd., in feinster Marinade ä 18 fr. per Pfd. 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(3401 Wilhelm Balser in feinem Porzellan: / Farbig (1867) in lackirten Blechwaaren: rc t Eine Scheuer mit Stallung in । 3414) Ein Zimmermädchen und em !Küchenmädchen werden gegen hohen Lohn !gesucht- Zu erfragen in der Expedition dieses Blattes. -------------- F. Habenicht, Lampenfabrik. der Brüh l'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in G'-.en Redaclion, Druck und Verlag in Weiß, Gold und in Glas u. Crystall: Blumenvasen, Waschgarnituren, 1 hecorirt Trag-Eßgeschirre, \ Tassen rc. re. > Fischglocken, Figuren, Blumentöpfe, Blumenampeln; 3490) Kupferschmiede und Schlosser für dauernde Arbeit gesucht von Georg Völckner, Kupferschmied- Taselservice, Kaffeeservice, Kuchen- u. Dessertteller, mayer und ein älteres von Arnold, aus fr-i-r Wrector. Nähmaschinen verkauft, die zweite mit einigen Tausend angefangen. (3477) ' JE. Eichenberg in Gießen. JJUIV VVUVVIK --- -- m Finder derselbm, dieselbe gegen eine Belohnung bei der Exped. d- Bltts- abzugeben. 3507) Feinste Lyoner Gemüsenudeln empfehlen 3. A. Busch Söhne. Telegramm. Laut soeben eingetroffeuer Nachricht aus New-Uork ist von der Singer Manufacturing Co. die erste Bierkrüge, Wirthschasts - Gläser und Flaschen; in broncirten Thonwaaren: 3431) Ein Zimmer ist zu veriniethen mit oder ohne Möbel- Neustadt D. 97 tm Akademischer Gesangverein. 3503) Anläßlich des Wegzuges des Herr Musikdirektor Wickler hat der Vorstand auf Montag der fk. August, Abends 7 Uhr, in der kleinen Aula eine Generalversammlung anberaumt und erlaubt sich die verehrlichen Mitglieder zu deren recht zahlreichem Besuche hiermit dringend e n- zuladen. Der Vorstand. Weilbacher Schwefel- und Aatron-Lithion, Wildunger ^^^Carlsbader und Franzensbader Salze, Carlsbadcr, Kissinger und Emser Pastillen, Creuznacher, Nau- heimev und Franzensbader Mutterlaugen. (2336) WestiiBaäHisclier Hof. Lonntag den 3. August: Militar-Concert. Anfang 4 Uhr. Punschbowle«, Wasser- und Weinflaschen "Dermiethungen. 3086) Zwei große Familienwohnungen und eine kleinere Mansardenwohnung nebst allem Zubehör pr. l Oewb» zu °-rmE-n. Die Mineralwasser-Handlung von Julius Wallach in Gießen empfiehlt nachverzeichnete Sorten in Ms frischen Füllungen: Adel- Heids-Quelle, Aschaffenburger ^zod Nr. 2, Ca^lsbader Sr- loß, Mühl und Sprudel, Emser Krauchen und Keffei, Faihinger, Friedrichshaller Bitterwaffer, Hun- ia dy - Janos -Bitter - Quelle, Homburger EMabethen- und Ludwigs-Brunnen, Kiffinger Rakoczy, Ludimgs- Brunnen, Marienbader Kreuz- und Nauhermer Kur- Brunnen, Pyrmontcr S ahl-, "^stbauser, Salz- schlirfer, Schwalheimer, Schwalbacher Stahr-und c^n dem Pepsin, einem neuen, von •Der medicinischen Chemie entdeckten Heilmittel, sind diejenigen Säfte, welche die Verdauung bewerkstelligen, zur Consistenz gebracht- Es ist gegen fehlerhafte oder geschwächte Verdauung in die deutsche Reichs - Pharmakopoe ausgenommen und den Leidenden rn Dr, Linck’s Pepsin-Pastillen in Schachteln ä 10 Sgr. und Dr. Marquart’s Pepsin-Essenz in Flaschen ä 15 Sgr , in angenehmer skorm geboten. , au haben in der Hirschapotheke m Kieken bei Dr. Hempel. (384) 3485) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet zu vermiethen und den ^^Septenrber zu beziehen. Zu erfragen m der Re. stauration Gerhard-_ Nebenhaus. _______________-—— 3500) Eine kleine Wohnung, dm I. No- vember beziehbar, ist an em- st.lleFamilie oder eine einzelne Dame zu vermiethen- Georg Ludeking- Schuh gegen die Cholera! Ummsiü-Magen-Liqucm von Franz von Metternich in Mainz, erfahrungsgemäß bestätigt durch eine Menge glaubwürdiger Zeugnisse von anerkannt re- nommirten Aerzten, wie von höchst achtbaren anderen Personen. Das einfachste, sicherste und angenehmste Mittel gegen Magenleiden aller Art. Derselbe ist in ganzen, halben und Viertel- Flaschen zu haben bet Herrn . £ Ed Lind, Hofeonditor rn Gr eß en, g Ph. Dan. Kümmich in F r i e d b e r g- 3304) s«™ »«w™ Stet S"fel6e -- Mansch-«-« M «**■ «■“ * - hcrgerichlet. duftet liesten zur Ansicht offen^ ssebensversichkrungsbank f. D. in Gotha, gegründet 1827. 2981) Die älteste und größte Lebensversicherungs-Anstalt m Deutschland hatte am 1. Juni 1873 einen Versicherungsbestand von 80,848,400 -hlr. Effectiven Fonds von . 19,670,000 „ Im Jahre 1873 werden den Versicherten Zo Procent, un Iah" 18<4 aber 37 Procent der eingezahlten Prämie als D^dende gewährt. Es stellen sich hiernach die Versicherungskosten auf das möglichst niedrige Maaß. ' Der neueste Rechenschaftsbericht der Anstalt und Antragsformulare werden durch unterzeichnete Agenten nnentgeldlich verabreicht. in Gießen durch Buchhändler 21. Ntcker, in Büdingen durch Ortseinnehmer Louis S^oyler, in Lich durch Lehrer H. K. Walz, in Marburg durch Oskar Ehrhardt. Xiamen-, Porzellan-, Glas- u. Crystall-Waaren-Handlung, J ' * Lindenplatz Lit. A. Ar. 1L2, empfiehlt in reichhalliger, schöner Aus^ahl-^ aÄuU»Ou6W 'Vfer6C totrSen Ä ß ' Philipp Korber,, Veterinäranstalt. 3509) rzwei schön möblirte Zimmer sind -u vermiethen; auch kann unter günstigen BedVngungen die Kost dabei gegeben werden. Näheres bei der Exped. d. BltlS.----------------------------------------<, M die Bewohner Glessens. Samstag d.u 2. August, Ä tat r °»M>»> -"111 ‘ f”“. ?''! nninerttw»*«« erftotten un» luten ju lech« msdes-nd-re «u8 Stnlu» »er Um--MMd-d»M Iö„|)|„lä,l„fr. reichem Besucht' ein__________—----- " Ammimnifche filnuz-N'a chtrei — von f . Ochs, Frankfurt a. M , das Eltern-i 3512) Eine blaugrüne Feder von ein: en in Eng- Hute ist verloren gegangen- Man bittet den ! schlechten verworfenen Zwecken zu benutzen, i keinem Zweifel unterliegen kann- ___________ I Groß-Linden. . 3502) Allen Freunden und Bekannten! tieorfj 1» eiss 11» «.ne b.anarnne Feder von'^ Haus zurückgekehrt., seit'7 Jahren in Eng land abwesende und leider sehr ungerathene Tochter Marie sich am 27. Juli mit sammt ihrem von uns von der ersten Minute seines Lebens an verpflegten und erzogenen, gegenwärtig über 8 Jahre alten Achter - chens, heimlich wieder entfernt hat. Welches tiefe Herzeleid sie uns hierdurch bereitet, welche unheilbare Wunde sie uns aufs Neue geschlagen hat, werden nur Die- ienigen zu beurteilen wissen, denen es bekannt ist, mit welcher Hingebung wir für das arme verlassene Kind gesorgt und mit welcher innigen Liebe wir an demselben gehangen haben, das der Trost unseres Alters zu werden versprach. Um so beklagenswertber muß es erscheinen, daß sich zur Unterstützung der Fluckt unserer Tochter nebst ihrem uns geraubten Kinde, zu diesem Attentat auf die Gefühle und das Herz eines Kindes und dessen Wohlthäter ein bekannter Muller zu Gioß- Linden obendrein noch gegen Geschenke herzngebcn vermochte und zwar um FDXÜ 3389) In Moß-Buskck findet Samstag den 9. August tm Gasthaus ,zur Krone" ein Kall für Istaelitkn statt, wozu fteundlichst einladet F. Gengnagel. Ein Hausbursche findet bei einem Lohn von 100—150 fl. so- gleich Stelle in der Hirsch-Apotheke. (3450) ,Ä «um « rin noch fast neues Clavier von Schied- der Czv-d. d. ^l.-------------------------=r tut »tvv*, I I . ........ QfyMrtTS a,tä QA-iA \ ^tn Kaffee- und Theebretter, aschen, Brodkörbe, Zuckerdosen ... — Gartenfiquren und Gartenvasen.