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77. Dicnstag den 1. April.
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Amtlich er Theis.
Unterrichts -Cursus im Wiesenbau
an der Ackerbauschule des landwirlhschastlichen Vereins für Oberhessn zu Friedberg.
Nachdem der Vereinskulturtechniker, 5^err Wiesenbaumeister G reb, seinen ständigen Wohnsitz in Friedberg genommen, ist die Verbindung einer Wieseubauschule mit der hiesigen Ackerbauschule beabsichtigt und hat der Ausschuß des landwirthschastlichen Vereins für Oberhesseu m seiner Sitzung EJÄs““« “ 3. Äti?b« UntÄnden zur Abhaltung eines Unterrichtscursus im Wiesenbaufache bereits für das laufende Jahr die forderlichen Geldmittel Bwahrt.^ , ausgegangen worden, daß an Technikern fraglicher Kategorie dermalen hauptsächlich Mangel herrscht und der Lereinswttsenbaumeister zur Bewältigung der sich fortwährend vermehrenden Aufträge zur Ausstellung und Ausführung von Culturplanen nur dann im Stande tik wenn ibm demnächst eine entsprechende Zahl von Gehülfen und Wiesenbauaussehern zur Seite steht. .
(1t, wenn chm demnächst J beginnen und bis zum 21. Juni d. I. dauern. Er umfaßt: Deutsch, Schönschreiben technisches Rechn n,
Geometrie Botanik, Feldmeßkunst, Nivelliren, Plauzeichnen, Ausstellung von Cnlturplänen und Kostenüberschlagen, Theorie des Wiesenbaues, der Dramage ic, verbunden mit Demonstrationen und praktischen Uebnngen bei den in Ausführung begriffenen Mel,orat,°nsaulage„. finb iln,ac pfUte
Der Unterricht ist unentgeldlich und wird von dem Wiesenbaumelster und von Lehrern der Ackerbauschule ertheilt. Aufnahmefähig sind junge ^eut. welche cilw Ackerbauschule besucht, angehende Geometer, Vauaspiranten, solche die bereits einige Kenntnisse im Wiesenbau haben und sich diesem 6«ch widmen wollen.
Eine entsprechende Anzahl der Theilnebmer wird voraussichtlich alsbald nach Absolvirung des Unterrichtscursus als Gehülfen des Wiesenbaume ft beriehunasweise als Wiescubauausseher je nach Befähigung gegen entsprechende Vergütung, bei den in allen Theilen der Provinz rn drr Ausführung begriffe Melioratlons-'Unternehmungen Verwendung finden und ist denselben hierbei volle Gelegenheit zu ihrer Ausbildung als selbstständige ^chmker gegeben.
Aume^ngen haben Ih'.nlichst bald längstens bis zum 7. April d. I. unter Vorlage eines Führungsattestes, etwaiger Zeugnisse über Schulbesuch, Prüfungen rc. bei dem unterzeichneten Curatorium zu erfolgen, das zu jeder weiteren Auskunft gerne bereit ist-
Friedberg, den <2O.$ Marz^,^- Ackerbauschule des landwirthschastlichen Vereins für die Provinz Oberhessen zu Friedberg.
Trapp, Negierungsrath. Lind eck, Nentamtmann. Haas, Kreis - Assessor.
PoliN sch er Theis.
Deuifd)fanh.
Organisation theilzunehmen.
Berlin, 29. März. Mit der Vorlage wegen Erhöhung der Tabaksteuer an den Reichstag scheint cs noch gute Weile zu habeu. Weuigstens schreibt
unmöglich. Neuerdings wenden sich die im römischen Rechte erzogenen Jünger der Rechtswissenschaft mehr und mehr von diesen legislativen Ausgeburten ab; unser oberstes Gericht hat seither in vereinzelten Entscheidungen zur Erhaltung dieser ehrwürdigen Trümmer einer glücklich überwundenen Legislaturperiode einiges bcigetragen, doch sind schon Fälle vorgekommen, daß auch ihm die Existenz dieser in Archiven und Registraturen vergrabenen Particularrcchte entgangen ist. Selbst das Oberhandelsgericht hat sich mit ihnen beschäftigt, ohne große Lust zu bezeigen, diese allgemeine Zerfahrenheit der bürgerlichen Gesetzgebung zu verewigen. Tie veränderte politische und Gerichtsverfassung macht die Anwendung der veralteten Landrechte noch schwieriger, die wichtigsten Fragen für den öffentlichen Credit wurden theilweije erst in den vorletzten Jahrzehnten ber unseren oberen Gerichten — völlig abweichend — entschieden. Die Denkschrift wird hoffentlich ihren Zweck erreichen und der Herstellung der deutschen Rechts- einhcit nützen. Der Auwaltverein hat übrigens schon früher eine Commission eingesetzt zur Sammlung von Materialien für Bekämpfung der unglücklichen Leonhard'scben Licblingsidee einer Beseitigung resp. Beschränkung der Appellation, er hofft auch hiermit dem Rechte und der nationalen ^>ache einen Dienst zu erweiseu. • ($•
Darmstadt, 31. März. Die „Darmst. Ztg." meldet, daß Minister Kcmpff nach Berlin abgcreist ist, um an den Conferenzen über die Gerichts-
Darmstadt, 28. März. Der Finanzausschuß zweiter Kammer hat sich mit den Ministerien des Innern und der Justiz recht leidlich auseinandergcjetzt, beide Ministerien waren entgegenkommend. Leider läßt sich dies vom Finanz- ministcrium liicht sagen, in welches die Liift der neuen Aera noch nicht gedrungen zu sein scheint. Man verhält sich hier ganz wie unter Dalwigk kühl abwehrend, die Volksvertretung ist der letzte Factor, mit welchem man zu rcch- uen hat. In nächster Woche werden die Verhandlungen über einige der heikelsten Fragen wie die verhaßte aber sehr einträgliche Weinstcuer beginnen. — Die evangelische Landcssynode ist bereits wieder auseinander gegangen, nachdem sie eine Commission zur Vorbereitung der Arbeiten eingesetzt hat. Es herrschte, wie namentlich die Wahlen zu dieser Commission bewiesen haben, aus allen Selten eine entgegenkonimende und versöhnliche Gesinnung, so daß die Hoffnung auf eine gütliche Verständigung sehr gewachsen ist. Die Friedbeigcr Conferenz (gemäßigt Gläubige) hat die Majorität. - Der Darmstädter Anwaltverem hat im Interesse der Herstellung der deutschen Rechtseinheit eure Eingabe an den Reichstag gerichtet, worin er den überaus uncrguicklichen Richtszustand im Großherzogthum Hesseu näher schildert, um die Rothwcndigkcit baldiger Herstellung eines codificirtcn deutschen Privatrcchts zu beweiscu. In der Provlnz Starkenburg allein gelten sechs verschiedene Laudrechte, vom gemeinen Rechte und einzelnen Stadtrcchten und localen Verordnungen abgeschcn. In der Pro- vinz Obnhcffcn ist der Zustand ein wo n>d) ”c2"Vnf TCrhcV®cIn,n"üi'bTJfe“'Wateri'e stets'gut° ünt«richtett Berliner Korrespondent der ede« städtssche ®cmetiin>e|eii seinen eigenen „Stadtbrauch hat- DerGettungs rer noer oie>e 2icater,e t « Commission des Bundesrathes, welcher bezirk dieser einzelnen Stadt- und Landrechte ist »och dazu haustg augezwe.se, t, .Magdeb. Ztg. . Der Be chluß der Conn^o, o » Y ihr Berstäudmß meist sehr schwierig, eine wissenschastliche Jnterpretatwn ganz die Erhöhung der Tabaksteuer im Prme.p verwirft, hat mcht verfeyit,
Spanien.
schlösse zurüchuziehen, blieb in der Minderbeit
Paris, 29. März. L .y , ~ o< scheinen die wirklichen Zustände des Landes nicht sehr hoffnungsreich Wenigstens sind die Berichte des „Times" (*
Cavatlerie hier geführten Unterhandlungen über einen näheren Anschluß ber bayerischen Armee an das Neichöheer werden heute officiös in Abrede gestellt.
Aus der bayerischen Rhcinpfalz. 28. Mär;. Der Stadtrath von Speier ist, wie zu erwarten war, über den Protest der Ultramontanen gegen Beschluß auf Aufhebung der Klosterschulen einstimmig zur Tagesordnung übergegangen. Die ultramontanen Blätter der Pfalz — „Pfälzer" Zeitung," „Christlicher Pilger" und „Nheinpfalz" - sind erklärlicher Weise sehr aufgebracht darüber. — Viel Aufsehen macht in der Pfalz eine Schrift, die vor Kurzem in München erschienen ist und allerlei saubere Enthüllungen über Leben und Treiben in dem Pirmasenser Bettel-Nonnenkloster bringt. Wenn in dieser Schrift die nach Angabe einer vor Kurzem ausgetretenen „Schwester" verfaßt ist — auch nur die Hälfte wahr ist, so wäre das Kloster ein reimÄ Bordell. Da durch dieselbe verschiedene noch lebende katbolische Geistliche cvmpromittirt werden, so wäre zu erwarten, daß diese — falls die Angaben wirklich übertrieben sind — gegen den Verfasser, einen sind, theol. Buchbeil in München, vorgehen. Dies ist aber bis jetzt noch nicht geschehen; auffälliger Weise hat aber auch die Behörde bis jetzt in der Sache noch Nichts gethan. Jedenfalls ist man auf die weiteren Enthüllungen sehr gespannt.
Schmelz.
t Die schwer verwundete Frau, eine ßv
i, ere unter den neun Gefangenen war, ist selben Tages gestorben, mü ! ebenso erner der Freiwilligen, welcher die Gefangenen vor der Wuth des Volkes schützen wollte und selbst mit Dolchen angegriffen wurde Sieben ist also dir Zahl der Todtcn. Ein Blatt, welches eine schwache Vertbeidi.^i.n.i ‘
bedeutenden Eindruck hervorzubringen. Es ist zwar sehr leicht möglich, daß das Plenum des Bundesrathes zu anderen Beschlüsse« kommt, als der vorbe- rathende Ausschuß, allein selbst in diesem Falle wäre die Wahrscheinlichkeit gering, daß die betreffende Vorlage bereits dem gegenwärtig tagenden Reichstage gemacht werden würde. Unter diesen Umständen hat man aber der Opposition gegen die projectirte Steuermaßregel im Reichstage selbst einen großen Vorschub geleistet, manche bisher schwankende Elemente derselben zugetrieben. Mit dem Schwinden der Aussicht auf eine irgend bedeutende Mehrheit im Reichstage wird aber auch die Neigung der Bundes-Negierungen geringer, die projectirte Maßregel im Reichstage verhandeln zu lassen und für einschneidende Maßregeln bestenfalls auf eine kleine Mehrheit zu basiren. Einen bedeutenden Einfluß aus die Lösung dieser Frage wird jedenfalls der zu erwartende Ausweis über die Reichs-Einnahmen im Jahre 1872 haben. Der Ertrag der Zölle und Verbrauchs-Abgaben wie der Reichseisenbahnen wird beträchtliche Mehreinnahmen nachweisen, was wiederum ein Gewicht gegen Erhöhung einer bestehenden Steuer in die Wagschaale werfen wird. Die Höhe der Einnahmen aus Zöllen ist zum Theil aber wiederum dem Einflüsse zuzuschreibeu, welche die Nachricht von der beabsichtigten Erhöhung der Tabaksteuer auf den Tabaksimport geäußert hat Die Speculation in dieser Branche ist eine ganz außerordentlich lebhafte bis jetzt gewesen; der Ausgang der schwebenden Verhaudluuge« über die Steuererhöhung ist selbstverständlich auf die Chancen dieser Speculation von maßgebendem Einflüsse und damit ist der Kreis der Interessenten, die mit Spannung der endlichen Entscheidung entgegenseheu, noch ganz besonders erweitert.
— Zum Besuch der Wiener Weltausstellung entsenden die technischen Lehranstalten Preußens im Ganzen 83 Lehrer, und dem Vernehmen nach soll auch der Cultusminister Dr. Falk eine Anzahl preußischer Volksschullehrer die Reise nach Wien ermöglichen wollen. Außerdem hatten bis zum 28. Februar noch 189 Lehrer aus allen Theilen Deutschlands bei der Deutschen Central- Commission in Berlin um Ueberweisung einer Wohnung in dem für die Unterkunft von Lehrern zur Verfügung gestellten Rudolphimun nachgesucht.
Berlin, 29. März. In der gestrigen Reichstagssitzung befürwortete Herr Bamberger, wenigstens die Silbermünzen mit dem uniformen Kaiser - Bildniß zu prägen.. Es war schon vor einiger Zeit der gleiche Wunsch der nationalliberalen Partei angedeutet worden und diese wird die Anregung Bamberger's auch wohl unterstützen. Ob der Gedanke Aussichten im Bundesrath hat, laßt sich noch nicht übersehen. Auch in der heutigen Debatte war die Rückwirkung der gestrigen Rede Bamberger's noch bemerkbar. Der Beschluß, den Entwurf nicht an die Commission zu verweisen, deutet darauf hin, daß die Reform reif und nach allen Seiten als wohl erwogen an den Reichstag gelangt ist.
Berlin, 31. März. Der „Reichs-Anzeiger" publicirt folgende Ernennungen : Sydow zum Unterstaats-Secretär im Cultusministerium, Greif zum Mini- sterialdirector und wirklichen geheimen Oberregiernngsrath. Seminardirector Schneider und Professor Schöne (Halle) zu vortragenden Rätben im Cultus- Ministerium.
Leipzig, 31. März. Die Gauvorsteher des Druckerei-Gehülfenverbandes zeigten dem Vorstande des Principalvereins auf die Beschlüsse der in Weimar stattgehabten Generalversammlung an, daß der Leipziger Strike trotz des bereits eingesührten neuen Tarifs mit Ibprocentigem Zuschlag erst dann Seitens des Gehülfenverbandes für aufgehoben erklärt werden würde, wenn eine aus Prin- cipalen und Gehülfen gebildete Dclegirtenversammlung den Tarif geprüft und festgesetzt hätte. Da die Weimarische Principalversammluug die Prüfung des neue« Tarifs durch gemeinsame Delegirte von dem Aufhören des Strikes in Leipzig nach der Einführung des neuen Tarifs daselbst abhängig machte, sind die Unterhandlungen zwischen dem Verein und dem Verband als gescheitert an- zuseben. Bezügliche Anordnungen von Seiten des Principalvereins stehen unmittelbar bevor
München, 31. Marz. Die angeblich von einem preußischen General der
Dtafien.
Rom, 23. März. Gegenwärtig sind nicht weniger als 20,000 Arbeiter il,n Po beschäftigt, um die beschädigten Einfriedigungen herzustellen. Der letzte Dammbruch allein hat einen Schaden von mehreren Millionen angerichtet. Einen Dammbruch anderer Art ist die hiesige Polizei zu flicken beschäftigt. Das ist die Manie, die sich gewisser Hitzköpfe bemächtigt hat, die politisirenden Fastenprediger von den Kanzeln zu vertreiben. Pater Lombardini im Gesü war wieder zum Schlachtopfcr ausersehen, doch war die Schutzmanuschaft bei der Hand und der Pater selbst gewarnt, so daß er die Gewässer seiner Beredtsam- kett innerhalb der religiösen Fährte hielt und keine politischen Schleusen auszog. Man fürchtet aber Unruhen in anderen Kirchen. Natürlich klagen die Pius- brüder über Gewalt, übersehen aber, daß sie der angreifende Theil sind. Das Cabinet hat durch den schalen Ausgang der Discussion über die Laudesverthei' digung in der öffentlichen Meinung einen starken Stoß erlitten, und es wäre jetzt leicht, für ein neues Ministerium eine Majorität zu finden, wüßte mir die Majorität, woher ein neues Ministerium nehmen. Sv bleiben die Alten weil nichts Besseres zu haben ist. Das ist eine falsche Lage, und ganz beäna'- stigend lastet auf den Gemüthern das Gefühl, daß zwischen der Scylla einer neuen Finanzcalamität und der Charybdis einer ungenügenden Wehrkraft im Falle der Noth kein Mittelweg gefunden ist. Und ein gewisser Theil der frau- zölischen Presse hat von den letzten Kammer-Verhandlungen außerdem noch Anlaß genommen, die Italiener wegen provocireuder Haltung gegen Frankreich anzuklagen!
Zweifel, meint jener Correspondent, rührt dieser Mißstand von Ausnahme.» Ursachen her, allein die Männer klagen über Mangel an Arbeit und die Frauen haben durch die Commune und in Folge der Communarden - Prozesse zu Tausenden ihre Ernährer und Beschützer verloren. So sind sie in die traurige Lage versetzt, von kärglichen Almosen zu leben, oder eines langsamen Hungertodes zu sterben. Und um den Hohn zu vollenden, verlangt die Regierung noch vou der Familie jedes einzelnen verurtheilten Commune-Mitgliedes die Wiedererstattung der ziemlich hohen Gerichtskosten.
Paris, 29. März. Die , Opinion Nationale" bringt folgende Mitthei- lunz: „Die in Trouville begonnenen und auf anderen Punkten des Territo- riums fortgesetzten Artillerieversnche sind vollständig beendet. Das Modell der Kanone, welches als Vorbild dienen soll, wurde endgültig von der Regierung I angenommen. Herr Thiers hat dies mehreren Deputirten gegenüber erklärt. I Das neue Geschütz hat Resultate ergeben, welche die des preußischen Geschützes übertreffen; das Metall, welches zur Anfertigung der Kanonen gebraucht wird, ! ist widerstandsfähiger. Dann hat man ein Pulver erfunden, welches jedem Vergleich mit den bis jetzt gekannten Pulverarten Trotz bietet. Der Präsident der Republik hob in der nämlichen Unterredung die Vortheile hervor, welche nach seiner Meinung das von dem General Cissey vor Kurzem niedergelegte > Militärgesetz darbietet. Thiers wird dasselbe in allen seinen Bestimmungen ent« ! schlossen vertheidigen. Auf eine an ihn gerichtete Frage gestand Thiers zu, daß er den Eingang zu dem Gesetze selbst geschrieben habe."
— Der General Dncrvt wurde von der Commission der Lieferungsverträge vernommen. Er beschrieb den Zustand der Proviantirung der Rhein- Armee bei Beginn des-Krieges und bewies, unter welchen erbärmlichen Um. ständen das Kaiserreich den Krieg erklärt hatte. Die Commission wird der Aussage des Generals Ducrot ihrer Bedeutung wegen eine Stelle im Berichte einräumen, den sie gegenwärtig gelegentlich der bei der Intendanz einzuführen« den Reformen vorbereitet.
Paris, 29. März. Die Negierung will gegen ein carlistisches Comitc in Paris, das Anwerbungen für Don Carlos macht, Maßregeln ergreifen. Die Leute, welche sich anwerben lassen, erhalten ein Handgeld von zwei Franken Sold per Tag. Die „Gazette du Midi , eines der legitimistischen Blätter von Marseille, wird gerichtlich verfolgt, weil sie eine Subscription zu Gunsten der Carlisten eröffnet hat. Gegen die „Union", das „Univers" und die übrigen legitimistisch - clcricalen Blätter, welche sich das nämliche Vergehen haben zu Schulden kommen lassen, sind jedoch noch keine Maßregeln ergriffen worden. — Felix Pyat ist von den Versailler Gerichten in contumaciam zum Tode verur- theilt worden.
Bern 30 März. In einer zu Correndlin (?) abgehaltcneu Versammlung beschlossen die katholischen Geistlichen des Jura, < ' " ~ '
die Regierung zu beharren.
franlüeL,. ,..... ........ ...
k Zahl der Todtcn. Ein Blatt, welches eine schwache Vertbeidi inna
M h 2'7^7 Kreditfähigkeit gr.^rctcbOen Pöb-ls versucht, behauptet, bie «cfdnqenen hätten dir Duck, »arechm
**'” Wr T i” 'vollen und dadurch Anlaß ,u der Schreekenssceue aeq^en «den d7r!7
andere Farben getaucht, als die g»üspu,tgeu ÄX" rep ubUkanstche'r 7™ sch-» des'L w-^chaubl^ ’S abweicken. ist die Entschuldigung legitimistisch« Deputirten. In Bttleville, io berichten die Time-7 nimmt Stad, an v°.. d » «'M stck nb^k7 ’brem N"tr "e in die
das Elend unter den Arbeitern in Folge des Handels täglich mein ,n. Ohne Flucht nicht denken konnten. Der RnSch,ttd't""w°r" schon"längst i
Madrid, 27. März. Mit dem Communismus in Estremadura ist d "och nicht zu Ende. Es werden neue Ausschreitungen aus Fuente de Cantos, Valencia del Mombuey und anderen Orten gemeldet. In und um BurquilloS ind bisher im Ganzen 17 Landhäuser uiedergebraunt worden. Die Ruhestörer zwangen die Grundbesitzer, Cesfionsurkunden zu unterschreiben und selbst zum- ehe«, wie ihre Zäune niedergerissen wurden: hin und wieder mußten sie selbst bet diejem Werke der Zerstörung Hand anlege«. I« einer „amtlichen Bekamit- machung' wurde« darauf alle Grundstücke für Gemeinde - Eigentbm« eiHdrt (Sui Gutsbesitzer aus Valverde, der einige Kühe auf seine Wiesen im Gememde- beznke Burgmllos sandte, mußte für diese Nichtanerkennung des neuen Evaki- geliums eine schwere Geldbuße zahlen. Nicht viel beruhigender als diese läntz. licheu Vorgänge in Estremadura ist die Erscheinung, daß in den Städten '21*« . .. o.dalusieus jetzt bie bedenklichste« Elemente sich a« die Spitze schwinge«. So ist
t ■ «l,f 7m” Wn'^!'lbp gegen als Ober-Burgermeister der „culta Cadiz“ jetzt der junge Fermin Salvochsa Em Autrag, den Protest gegen btt Dtocesanbe- migefuhrt worbet,, ber bekannte Attstifter aller revolutionären Bewegungen in . ... . ,........Der Große Ratb von Bern uub um Cabiz während der letzten fünf Jahre, einer ber Rötbesteu unter ben
beschloß ui Äubitracht eer obwaltenden Verhältnisse die Einführung der Eivil- rollen Republikanern.
ebe im ..'n-n. । Mgürid, 28. März. Zu der grausigen Vollstr ckung des Lvnidgesekek
. S5‘r*1 J*’ ka'holtiche Lchulgememde St Gallen bat deujdereu Schauplatz Barcelona gewesen ist, ist zu bemerken, daß dst stahl
des -Lchulratbs anf Verbot der Lehre des Dogmas der Unfehlbarkeit der Opfer sich um zwei vermehr, hat Die schwer verwundete Fran e u7sti
Sttmmm migenommeu "" Religionsunterricht mit 582 gegen 177 g-unerin, die unter den neun Gefangenen war, ist selben Taaes aeltorben. ,nA
K'l Ration zu>n ' Aarceloi
fiiifc- ri»« ' L-iikloi
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1. Durch jHchriWlr vor Ml haben aber t inf Antrag des i agtbene Besoldun
2. Die d ta Krug'schen St
3. Franz mb auf Borlage Wben nichts zi
4. Wegen ©atbmaucr erricht kinhflgt worden, gut ein von 2C._ «ismckt, die W Nibcrlegung des Ltadtbaumeister» tziakt rwllßänkig
5. Den 1 jiilaaen mit je 51 kehm nickt
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Comite n dfm. De >i granh en Plätter I ;u Glichet | die übrizet haben a
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erschollen, ehe der barbarische Angriff tatsächlich in's Werk geletzt wurde. Der Pöbel sollte seinen Blutdurst lieber gegen die im Felde stehenden Carlisten wenden, von denen ja viele um kein Haar bester sind als Diebe und Räuber. Das eben veröffentlichte Rundschreiben der Negierung, welches die gesaminte Nation zum Kampfe gegen die Carlisten aufbietet, zeigt ihm den richtigen Weg.
Barcelona, 29. März. Zwei Boten trafen aus Berga mit der Meldung ein, daß dasselbe von den Carlisten eingeschlosten sei, und bitten um schleunige Hülfe. Das hiesige „Diario" spricht die Befürchtung aus, daß die kleinen befestigten Plätze den Carlisten nicht widerstehen möchten, da letztere mit Geschütz
Barcelona 30. März. Der Vicomte Conald vom Generalstabe Saball's ist bei seiner Rückkehr von den Balkarischen Inseln verhaftet worden. Der französische Consul verlangt seine Freilassung.
Lokal-Notiz.
Beschlüsse
aus der Sitzung des Gemeinderaths vom 20. März 1873.
Anwesend waren: der Großb. Bürgermeister Vogt, die GemcindcratdSinitgtieder Bücking, Felsing, Gail, Haustein, Heß, Körber, Nagel, Pietsch, Silbereisen, Wallenfels und Wenzel.
1. Durch den Tod deS Lebrers Sckäfer war die Stelle an der 2tcn Klaffe der Stadt- «ädcbensckwlr vom 15. Januar bis 9. Februar 1873 unbesetzt; den Unterricht wahrend dieser Zeit baden aber die Herren Mitprediger Drescher, Lehrer Römer und Fraulein Georgi II. erthetlt. Auf Antrag des Schulinspectors wurde daher beschlossen, diesen die während der Vacanz stch ergebene Besoldungsersparniß auszahleu zu lassen.
2. Die diesjährigen Zinsen aus der Lony'schen Stiftung mit 90 fl. 30 ft. und aus den Krug'schen Stiftungen mit 140 fl. wurden heute vergeben.
3. Franz Senner will seinen Hinterbau noch mit einem dritten Stock versehen lassen -und auf Vorlage des Gesuchs mit Plan erklärt der Geincinderath, daß er bei Genehmigung desselben nichts zu erinnern finde.
4. Wegen einem von Schreiner Hermann Werner ohne Erlaubnch auf die stadn,che Backmauer errichteten Gebäude, war von Seiten der Stadt dessen Niederlegung auch desbalb beantragt worden, weil das Mauerwerk für den Bau nicht für genügend befunden worden war. Auf ein von rc. Werner in Folge hiervon an den Geincinderath gerichtetes Gesuch, worin er verstrickt, die Wünsche der Stadt zu befriedigen, wurde beschlossen, von der ausgesprochenen Niederlegung des Gebäudes abzuschen, wenn H. Werner die fragt. Mauer unter Aufsicht des Etadtbaumeisters gründlich herstellen läßt, wenn er einen Revers abgiebt, worin die Rechte der S^adt vollständig gewahrt erf(keinen und jährlich 18 kr. Zins an die Stadtkaffe bezahlt.
j. Den Gesanglchrern Steiner und Zimmer wurden vom 1. Januar 1873 an Gehaltszulagen mit je 50 fl. aus dem Grunde bewilligt, weil sie bei der Gehaltsaufbesserung der übrigen Mehrer nicht berücksichtigt wurden.
6. Gegen das vorgelegte Baugesuch de- Christian Petri III. dahier will der Gemeinbe- rath nicht- iu erinnern finden, wenn demselben nach dem Antrag des Bauausschusscs aufgegeben wird, den Neubau in die Linie des ehemals Hoch'schen Hauses zu stellen.
7. Die beiden an der Schoor vom Asterwcg nach der Neustadt aufgestellten Straßenlaternen sind bisher von Johannes Rohrbach bedient worden. Als Vergütung hierfür wurden demselben 5 fl. pro Monat bewilligt. Vom 1. April d. I. an ist diese Verrichtung dem städtischen Baumwärter Christian Bieber übertragen worden und erhält dieser pro Jahr 50 fl Vergütung.
8. Zu dem Baugesuch der Firma L.
Ludwigsh. Bexbach 1917 b
Maxbabn 137 V4
Bayer. Ostbahn 125 Rhein-Nahebahn-Act. — liess. Ludwigsb.-Act. 1702 Oberhessen „ —
Weciisel»
Amsterdam k. S. 97%
Augsburg k. 8. 100
Berlin k. S. 1O47/^
Bremen k. S. 105Ve
Brüssel k. S. 931/«
Hamburg k. S. 105
I-rtjipzig k. S. 105
London k. 8. 118
Lyon k. S. —
Paris k. 8. 927/6
Wien k. S. 1063/4
ditto m. 8. —
ditto 1. 8. 106'/8
Disconto 4 0,0
Preuss. 4l,3% Oblig. 104 Frankf. 3>/i°/o Oblig. 87 «,2 Nass. 4* 2«0 Obi. 100 Kurhess. 4J.° „ 95 Gr. Hess. 5» 0 Obi. 102*/4 n » 40/0 „ 983/4
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T 4° o 1jährige 933/4
Würtemb. 41/2° g Obi. lOO'/s Baden 41/2°/o ÖbL c. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 67 V« r Papierrente 64T/6
Spanier, neuest. 3V/O 22 -4 Amerik. Bonds 188Ir 100',x n n 1»32t
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n n 18871- 98 Vb
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30 q östr. Stsb. Prior. 593/ä
3° 0 östr s. Lombard 50!/g
3° 0 Livorneser 37
5®/o Toscaner —
5°. 0 Elisabeth.-Prior. 85
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Goldsorten.
fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 57—58 Pistolen . . 9 38—40 „ doqqelte 9 38—40
Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 32—34 20 Frankens!. 9 20‘;2—21>/; Engi. Sover. 11 47—49 Kuss. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 25—26' 2
Anleliensloose.
Darmstädter fl. 50Loose — n w 25 r
Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. 47 Braunschweiger 25
3° q Oldenburg, a40Thlr. 387,^ 4O,o bayr. Präm.-Anl. 113 40/0 badische Locse — Badische fl. 35 Loose 70 Oestr. fl. 250 v. 1854 96V» 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 95 - 4 1864r w 1783/4
Actien«
Frankf. Bank 145
Frankf. Vereins-Kasse 163' z
Darmst. Bankact. 470
Wien Bankactien 1030
Oest. Creditact. 353
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felsischen Vangcntvolb bei Torf-Mfi folgende Grobherzogliche Oberföifnrti Hoch-Weisel- »ollen in dem iLkadtwald zu Hungem District Hoizso.ten: ' Dittmar. Buchwald, am Bicinalwcg noch Billlngen
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Buchwald, om Bicinalwcg noch Billingcn:(1348)
1120
570
157
588
261
203
20 1600 5100
2200
1390
154
368
28
24
Steinhauerarbeit, Planirarbeir,
Eichen- „ „ „
Buchen-Prügelholz,
Eicken- „
Nadel-
Erlen- u. Aspen-Prügelholz,
Buchen Stockholz,
Eichen- „
Erlen- und Aspen-Stockholz, Buchen - Durchforstungs- Reisholz, Eichen Reisholz, Erlen- und Aspen-ReiSholz,
Buchen-Stämme von 50—77 Centi- meter Durchmesser, 3—6 Meter Länge. Hainbuchen - Stämme von 17—30 Centimcter Durchmesser, 2—5 Meter Länge,
Eichen - Stämme von 17 — 60 Centime ter Durchmesser, 4—15 Meter Lärme, Kiefern-Stämme von 18—24 Cei ti- meter Durchmesser, 10—15 Me er Länge;
Mittwoch den 16. April,
zu Hungen.
Dienstag den 15. April.
A. Brennholz:
R -Meter Buchen Scheitholz 11. Klasse,
Fcstmeter Stammholz, theils zu Wagner-, tbeite zu Bauholz geeignet, worunter mehrere recht starke Baustämme sich befinden,
R-Mcter 2,5 Meter langes Eichen- Wcrkbolz,
„ Buchen-, Eichen- und gemischtes Scheit- und Prügelbolz,
„ desgleichen Stockholz und
„ desgleichen Reisholz,
Lollar, den 31. März 1873
I. A.: Körner, Bezirksbauaufsehcr.
„ und Eichen-Prügel- holz, dergl. Stockholz,
Hungen, den 31. März 1873.
Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Schneider.
2 42
2
18
2
14
2
71
42
Morgens 9 Uhr ansangend, ollen in obigem District:
Holzversteigenmg im Domanialwald der Oberförsterei Hoch - Weisel.
1561) Mittwoch den 9. April d. I., von Morgens 9 Uhr an,
werden in den Districten Thierberg und Rothlauf öffentlich versteigert:
öffentlich meistbietend versteigert.
Die Zusammenkunft ist am Bahnwärter- Haus an der Ueberfahrt über die Ober- hefsisrbe Eisenbahn.
Griedel, den 29. März 1873.
Fürstliches Rentamt.
Menge!.
B. Bau-, Werk» und Nutzholz:
44 Eichen - Stämme von 28 — 59 Cm Durchmesser und 2—7,6 M Länge, 27—74 Fm enthaltend,
110 Erlen-Stämme von 1»—36Cm. Durch messer und' 3,8—17,2 M. Länge, 55,20 Fm enthaltend,
4 Nadelholz-Stämme von 15—31 Cm. Durchmesser und 6,2—12 M. Länge, 1,22 Fm. enthaltend,
5 Nadelholz-Stangen
2 Erlen „
Zahlungsfrist bis Ende September d. I Zusammenkunft in Boden rod
Bemerkt wird noch, daß an demselben
L i e b i g ' s
St. Antonio Fleisdi-Extract.
Auf Grund der Analysen von Oberdörfer, Fresenius, Baur, Pohl, Stingl, Stein rc- ist der San Antonio Extract dem Fran Bentos mindestens gleich zu erachten. Außerdem löst er sich klar und ist rein von Geschmack- (468 Lager in Gießen bei L- Kalkhof.
„ Prügelholz,
„ Stockholz, „ Rcisholz.
Eichen-Stockholz,
Schlveintschnuil;
22 fr., empfiehlt Emil Fischbc. w
40 starke Eicken - Stämme von 26 bis 53 Ecntimeter Durchmesser und 7 bis 14 Meter Länge — 41,43 Festmettr;
11 an demselben Tage, Nachmittags 4 Uhr, in dem District „Anncwtstd," zunächst Blasbach:
1800 Wellen Buchen-Forstreiser II. Classe;
III. Dienstag den 8- April c., Morgens 9 Uhr, in dem District ,Gr. Kreutzheege", zunächst Bellersdorf:
4800 Buchen- und Eicken - Stock'chlags- wellen 1. Classe;
IV. an demselben Tage, Nachmittags 1 Uhr, in den Districten „Fuchslöcher" u. „^unfern: wald", zunächst Oberlemp:
N Meter Tannen Prügelholz, Wellen dergl. Reisholz,
„ Buchen » Forstreiser 1. und II Classe,
Kicfern-Stämme mit 1,58 Festmeter.
Domanialwald erst Nachmittags um 1 Uhr : begonnen wird. >1575)
Butzbach, bin 29. März 1873.
AideitSversteigerung zu Lollar.
1569) Donnerstag den 3. April, Vormittags um 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus nachstehende Sauarbeiten in rd) öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als:
N?aurerarbeit, veranschl. zu 384 fl. 15 fry
Holzvei steigerung.
1530) Donnerstag den 3. April d. I., des Vormittags ',,10 Ubr,
Morgens 9‘ 3 Uhr, au Reiskirchen in dem Guntrum'schen! Wirtlisbaus. _ I
IV. Für die Straßen von Gießen über> Lich gegen Langsdorf, und vom Hessenbrücker- < Hammer über Lich bis zu dem Hof Gill Dienstag, den 8. April, Morgens 9 /, Uhr, zu Lick in dem Gasthaus zum Engel.
Gießen, den 28. Riärz 1873. Großherzogliches «reisbauamt Gießen.
Besondere ZZeknnntmachung
B e k a u n t m a ch u n g.
1573) Nach einer Benachrichtigung der Eroßherzogl. Districtseinnehme ei Gießen I wird d.e Erhebung der Steuern für den Monat April d. I. zu Gießen vorgenommen werden:
a) vom 3. bis 15. April jed.n Vormittag von 8 bis 12 Uhr,
b) vom 16. bis 30. April, Vormittags von 8 bis 12 Uhr. an den Tagen: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freiag.
Wir dringen d:es zur Kenntniß des Publikums.
Gieren, den 28. März 1873.
Großherzogliche Bürg rmeisterci Gießen.
Vogt.
Wrlieigerungen.
Versteigerung von Straßenarbeiten.
Die Handarbeiten zur llnterhaltung nack- benannter Straßen sollen an den dabei bemerkten Tagen und Orten wenigstfordernd versteigert werden, und zwar:
I. Für die Straßen von Gießen gegen Marburg
Donnerstag, den 3. April, Morgens 81/» Uhr, zu Lollar in dem Gasthaus zur Krone.
II. Für die Straße von Gießen gegen Frankfurt, und zwar von Abthcilungsnum- mer 24 bis Butzbach, und für die «Straße von Pohl-Gör.s gegen Wetzlar
Freitag, den 4. April,
Mittags 1 Uhr, zu ärangMöns in dein Gasthaus zum grünen Baum
III. Für die Straße von Gießen gegen G» ün berg
Montag, den 7. April,
Jeilqebotenes.
Fuflboden-Anstrich.
Fustbodcnlack, sofort trocknend, Leinölsiccatlv, zum Einölen, Cclfarben, fertig zum Anstrich, rolch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Au streichen und Wichsen der Fußböden empsiehll (1346)Emil Fisckback
Holzversteiqerunqen.
1562) In der Fürstlichen Oberförsterei I Hohensolms soll nachoerzeichneteS Gehölz! an Ort und Stelle versteigert werden:
I. Montag den 7. April c., Morgens 9 Uhr, in dem District ^Pfaffenmark," Abthl. Handschmiedskohl anfangend:
96 R.-Metcr Buchen-Scheitholz,
350 R.-Meter Buchen-Scheitholz, 196
Tage, Morgens um 9 Uhr, nn Münsterer, Gemeindewald 22 Erlcn-Stämme mit 10,72 j mU bem ÄÄ Ho>z»erste.gerMlg itn Stadlwald
Hohensolmc, am 29. März 1873. Fürstliche Obersörfterei Hohensolms.
____________Döriner, Förster.____________
HolzverstelqelUttq.
1568) Montag den 7. April I. I., Vormittags 10 Uhr ansangend, sollen in dem Grüninger und Dorf-Giller Markmald, District Reichholdsberg:
93 Eichen-B auffamme mit 7858 Hundertheilen, von 20 bis 86 Cmtr. Durchmesser und 5 bis 13 Meter Länge,
2 Kiefern Stämme mit 149 Hundertheilen, meistbietend versteigert werden.
Die Zusammenkunft ist in der Pfingst- schnciße auf der Kreuzschneiße.
Grüningen, am 28. März 1873.
Friedrich.
(1578)
unserem Lager genommen, sowie zum Versandt in Kisten von 12—25
50
St.
Rips empfiehlt
F- Holberg.
Redaction, Druck und «erlag der Brühl'schen Unio.-Druckerei (Fr. Chr. Pi-tfich) in Gi-H-N.
von und
1582) Sehr flute Frühkartoffeln bei Chr. Larnpus, Bäcker, Seltersweg.
1563) Feine, platte, gestreifte und farbige Drells, sowie schwarten 10/4 braten feinen
99 eil’
99
99
99 .
99 -
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99
1580) Bei mir sind gute weiße und rothe Frühkartoffeln zu verkaufen.
Schneidermeister Frech.
1504) Einen Gesellen sucht Schneidermeister Pfeiffer, in Krofdorf.
Zur gefälligen Beachtung.
Leider haben sich die Befürchtungen einer geringen Weinerndte nicht nur bestätigt, sondern es gibt Orte und Gegenden, wo ein so geringes Ouantum gewachsen, daß an ein Weinkeltern nicht zu denken war.
Daß wir durch die seitherigen Mißerndten keinen guten reinen billigen, namentlich Rothwein, trinken werden, liegt bei deren Mangel auf der Hand und ist zu befürchten, daß uns für hohe Preise ein ungesundes, sabrüirtes Getränk geboten wird. Da wir nun durch unser Haus den Vereinigten Weiiigutsbesitzern in Bordeaux
Häufig ist man in der Lage
srgend ein Offert, Gesuch oder sonstige Willensmeinung in den Zeitungen zu veröffentlichen, beiürdDtet jedoch aus naheliegenden Gründen eine Verletzung der Discretion. Die bekannte Annoncen Expedition van RudolfMoffc, Cenlralbüreau Frankfurt a-M , hat sich den ehrenwerthen Ruf erworben, alle ihr zur Besorgung an die Leitungen zu
Waschbütten und Waschzuber in großer Auswahl von jeder beliebigen Größe empfiehlt (1460) Will). Kohlermann, Neustadt.
Theater in Giessen.
Cafe Leih.
Mittwoch den 2. April:
Ganz neu ! W
Die Anti Lantippe, ober: Krieg der Frauen.
Lustspiel in 5 Akten, v. Rudolf Kneifel. Nepertoir - Stück aller deutschen Bühnen.
Mein Tuch- und BukSkin-Lager, für die beginnende Saison aufs Reichhaltigste fortirt, empfehlt ich hiermit anaelegentlichst. Ludwig Lang,
Marklsttaße (Wettergasse) Nr. 25.
KB. Musterkarten stehen gerne zu Diensten.(1641
Technikum Frankenberg,
Sachsen.
1576) IVIaschiiieiibauschule für Ingenieure und Constructeure (Besuchsdauer 2 Jahre), für Werkmeister (1 Jahr), Chemisch-technische Schule mit Laboratorium. Beginn des neuen Cursus am 16. April a. c. Nähere Auskunft crlheilt die Direction des Technikum Frankenherg
Ing. Georg Bauch, Dr. Jul. Heuberer.
einer jeden Concurrenz die Spitze bieten können, so haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das verehr!. Publikum mit einem reinen, kräftigen und gesunden Bordeaux zu versehen und empfehlen wir solchen in Flaschen
50 bis 60 Maurergesellen, foroie ca. 20 Handlanger, finden gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung bei dem
Flaschen zu den Preisen von:
rolhen Bordeauwweinen
Einladung znm Abonnement auf die HesllschenVolksl)llittkr(Lattdeszeitttng) in Darmstadt.
Preis: vierteljährlich fl 1, mit Pvstaufschlag sl. L 29 fr.
Auflage 4000.
Darmstadt, im März 1873.
Tie Expedition der Hessischen Volksblätter (Landeszeitung).
s Frische Schollen find cingelroffen bei Bäcker Vogt.
Dünger-Fabrik in Ludwigshafen am Rhein — ©eibene Medaille, Metz 1868 — von Michel, Lederle äiois „ „ „ 2. 30 „
„ pclite Champagne ,, 2. 42 „
Die Bordeaupveine haben den Vorzug, daß sie im Gegensätze zu Ungarweine sich durch Lagern in den Flaschen immer mehr verfeinern, während letztere leicht abfallen.
Preiscourante der Originalpreise in Fässern in */4, j/2 und */, Oxhoft ab Bordeaux genommen, werden vierteljährig von uns ausgegeben und liegen bei uns zur Einsicht jeder Zeit offen. Hochachtungsvoll
J. A. Busch Söhne.
1211) Zwei wohlerzogene Knaben, die hier die Schulen besuchen, können bei einer Familie unter liebender Pflege und Behandlung auf Ostern Aufnahme finden. Schriftliche Offerten besorgt die Exped. d. Bltts. _________________________________
1516) Schreinergesellen sucht
Christ. Weist.
I Cin.Hans
in bester Lage Gießens, worin feit vielen Zähren ein Ladengeschäft betrieben wird, ist zu verpachten oder auch preiswerth zu verkaufen. Fried r. Kreuder.
1567) Eine feine Staatsbeamtenttlni-i form, noch neu, ist billig zu verkaufen bei
W- Brück, Flügelsgasse.
ß Strohhüle
werden zum Waschen, Färben und Fa^onniren angenommen und rasch besorgt duich Wilhelmine Fuhr.
1370) Ein ordentlicherJunge zum sofortigen Eintritt gesucht.
Restauration Bramm.
1536) Lattigsatat
bei Gärtner Schaum-
1347) Fromage