N Samstag dm 1. März. Nr. »I 2 Kilo gemischtes Brod 20 kr. Gießen, am 28. Februar 1873. Betreffend: Das Ersatz-Geschäft für 1873 n ff )tttv Zucker Raffinade, pfen Dortm. fttr-. unb wämme. nne nzosensuppm- rr). ibeereii- d n-8elee. I PreiS vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. 9°IUniVnTüc Gesetze-vorlage schafft also rccht ein österreichische« Staat.bstrger- recht, und stellt auf diese Weise die Cisleithanische ReichShalfte politisch der TranS- leitdanisch^n gleich. Daß die Föderalisten in Böhmen, daß die Pokn und Italiener diesen Entwurf mit scheelen Augen ansehen, ist begreiflich; daß insbesondere die czechische Feudal - Aristokratie alle ihr zu Gebote stehenden Mittel anwendet, um sein Zustandekommen zu Hintertreiben, kann nicht verwundern. Aber eben so ausgemacht ist es, daß das jetzige Ministerium es nicht an Energie fehlen lassen wird, u« dieser Vorlage Gesetzeskraft zu verschaffen. Du Existenz desselben ist an das Schicksal der Regierungsvorlage innig g-knupft. eo jchwer auch die österreichischen Verhältnisse für einen Auswärtigen zu beurtheilen sein mögen, so kann doch so viel als ziemlich sicher angenommen werden daß das beste Mittel, frondirende Parteien zu beruhigen, in einer gewissen Rucksichtvlosig- keit gefunden ist, mit der die StaatSregierung ihre Absichten auSzuführen sucht. „Dreist und gottesfürchtig", pfl-gt der deutsche Reichitanjler zu sagen. iotlja, in Deutschland, Vortheil unge- im Jahre 1872 6t, inttm der hlr. betrug, die g X) Thlr. hinter :t btu Theilha- itnbe, deren seit find. die Versicherten Brodpreise vom 1. bis 7. März 1873, nach eiaener Erklärunq der Bäcker: t Kilo gemischtes Brod 10 fr. 2 Kilo Roggenbrod: eiste Sorte 17-fr-, zweite Sorte 15 kr. 6,500000 , leit: Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Ervedttion: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. 8430000 Thlr- 9*385000 3 570000 1 430000 ,inW/ Deutschland. Berlm- 26. Febr. Die Special-Untersuchung-'Commission ist, wie die Spen. 3tg.N hört, am Dienstag 5i/2 Uhr zum ersten Male zusamanngetreten; vir Nachricht, daß die erste Conserenz bereits am Sonnabend stattgefundrn Habe, war also unrichtig. Die Sitzungen werden im Gebäude des Staatsmimstenum- obgchalten. Zum Protokollführer ist der Gerichtsaffessor Dr. Kugler ernannt. Die Commission wird sich ihre Geschäftsordnung selbst entwerfen. — Wie die „N. Ztg." hört, ist auf die letzte kategorische Erklärung der deutschen Central-Commiision für die Wiener Weltausstellung an den Genera - Direktor der AuSstellsng, Baron Schwarz-Sennborn, dahin gehend, d-.ß die deutsche Kunst auf der Wiener Weltausstellung nicht vertreten sein ®er«, wenn Deutschland bei Verteilung des Ausstellung-- Raumes a cht der me-stbegunsttg en Nctton gleich bedacht sei, von Wien aus noch immer kein. zustim°.eno. E.k ä- rung eingetroffen, obgleich eine solche schon am 17. Febr. gefordert war. £>ur- i jten, 'ffchkn. Sru» ."dein, wen, ^5'trr>»rn, Ihöen, ,°NS und In. n a. jedoch nach wie vor bestehen. So wählen der Großgrundbesitz, du Städte und Märkte, die Handels- und Gcwerbekamwern, die Landgemeinden, die getrennten Körperschaften die ihnen gesetzlich zugemessene Zahl ihrer Vertreter in den Gesammt- reichsrath. Es bleibt allo das Classenwahlsystem aufrecht erhalten. Wu wogen von unserem Standpunkte aus dieses verwickelte Wahlgeschast nicht sonderlich günstig beurtheilen, immerhin bedeutet es für Oesterreich einen großen Fortschettt. Aber noch ein anderer Umstand fällt schwer iu's Gewicht zu Gunsten dieser neuen Wahlreform. Wenn nämlich die ReichStagsabgeordueten nicht mehr au« dru Mitgliedern der einzelnen Landtage hervorzugehen brauchen, dann ist das pa stve Wahlrecht eo ipso auf Gesammt- Oesterreich auSgedeht und *in Wahlbezirk »n Tyrol beispielshalber wird sich seine Vertreter aus Linz oder Wien verschreiben können. Wenigstens scheint dies implicite in dem WahlreforM'Gesetzentwurf ent- Schaesfle-Hohenwart zu Grunde. , Das jetzt amtirende Cabinet hat vor Allem da« große Verdunst, daß es energisch den StautSgedanken des Kaiserreichs Oesterreich wiederaufnahm und ibn durckruführrn bemüht war. Bet diesem Bestreben konnten sich d" leitenden eLemdnner nicht verhehlen, daß, s° lange d°« bi« jetzt bestehende Wahlrech e,. j» die Reconstruction de« CiSleithanischen Reiches sich zu einer wahrenSvstphu-.Srbeit gesta.on muffe. So lange nämlich jeder Landtag dir.e, aus feiner Mitte die auf das betreffende Kronland fallende Zchl von Reichstags- . . , _ i-Lf| xg ig unvermeidlich, daß alle Vertreter der Kronlander im°Rtich«a.h7gewi'ffermatzen nur die der Landtag-Majoritäten au«machen wussem Da« sogenannte Rothwahlgesetz konnte allerdings unter ll-^ff-n Umstanden tu - nl ^Vurti ' I t"1.' u I Die Wahlreform in Oesterreich. Seit vielen Wochen ist die gesawmte österreichische Presse mit der Wahl- reform beschäftigt. Durch zahllose Artikel wird die öffentliche Meinung in fort- dauernder, gespannter Erregung für diese Frage erhalten; denn es handelt sich hierbei für Cisleithauien um nichts mehr und nichts weniger, als um eine 1vurch. greifende Verfassungsänderung. Seit dem berühmten Ausgleiche mit Ungarn, Über dessen Zukunft noch keineswegs die Acten endgilttg geschlossen sind, hatder Nationalitätenstreit in Oesterreich Dimensionen angenommen, der mehr als einmal den Bestand des Reiches gefährdete. Die verschiedensten, zum Theil gejagtesten Experimente find an dem armen österreichischen StaatSkorper angestellt worden> , am schlimmsten wirkte jene« haltlose Hin- und Hertappen des Mtmster.vm» Hohen, wort. Der Fehler lag nach dem Urtheile aller Sachkundigen rn dem Bestreben, das Unmögliche möglich zu machen, das beißt, bas Föderativsyßem durchzu- führen. Gegen Viesen politischen Wahnwitz, die Länder der Wenzel-krone in der- seiden Weise au« dem Reich«»erbande herauSzuschaien, wie die der Stephan - frone, mutzte ff» begreifllcherwiise die deutsche und polnische Bevölkerung de« Kaiserstaate- empören. Und die Autonomie aller der verschiedenen, den Kaiser- Saal usammensetzenden Nationalitäten vollständig durch,ufuhren, waren scktst die Erfind-r de« wahren Oesterreicherthum« doch nicht energisch, oder wenn m-n will —- einstcht«l°« genug. In ihrem inneren Widerspruch ging die Aera Jtrez r,wa« £>iöfe«. ,u< bl,f„ ,nt(ofen Zwickmühle herau-fommen. Da« jetzige Cabinet glaubt die Losung diese« Problem« in den f»6‘na"'* bincten RetchstagSwahlen geft-7.den zu hahev. Nur Hute «an sich unt ' direkten Wahlrecht das in unserem deutschen Daterlandc einftefuhrte 0 nichtS^ver^^^ deS^ZwifthengltedeS ,^7ndtag." Nachdem 1 ÄN die GrossheyogUchkn Bnrgrrmeistcrcien. h-mM MLVMkLÄ - WLMWM W Gros, Kreis assessor- _________ Gießen, am 26. Februar 1873. «Betreffenb: Das Landgestüt, nunmehr die Untersuchung der als Beschäler zu benutzenden Hengste non ^tperfomn ^ür 1873. Das Großherzogllche Kretsamt Gießen an die Großherzoglichcn Bürqermeistcrcien. Indem wir Sie benachrichtigen, daß der iiiitersuchte Privathengstder PAt^Gebrnder P^uth ,ii Londorfgarte Semmel^Jah^a. ^um Uesem Heng'z Rnk«Lere^HenA?°°1t PriPalpers°nen°r'iim Bedecken von Stuten für -873 verwendet und daß die Eigenthümer anderer Hengste, die dieselben zum Bedecken benutzen sollten, uns zur Anzeige gebracht werden. - ö b e r. 1873. Spm (953) 27. Januar. Beerdigte. afle Brrgwerks-Objecte, Fabriken, Concessionen um 12*/, Millionen L Holzyei M< iu 8 fl- Drachmen. Amerika. Das Repräsentantenhaus hat die Verfügung nach ist anrunehmen, daß eine «u-stelluog deutscher Kunstwerke auf der Wiener Weltausstellung ßattfioden wird. Berlin, 27. F.br- Der „Retch-anzeiger" veröffentlicht eine kaiserliche Verordnung vom 24. Februar, durch welche Absatz 2 veS Art. 28 der Reichsver- faffung aufgehoben wird, welcher bestimmt, daß bet der Beschlußfassung über eine Angelegenheit, welche nicht dem ganzen Reiche gemeinfchaftlich ist, nur die Stimmen derjenigen Mitglieder gezählt werden, welche in jenen Bundesstaaten gewählt stad, für welche die betreffende Angelegenheit eine gemeinschaftliche ist. Berlin, 27. Febr. In dem parlamentarischen FestuugSkriege gegen die vorgeschobene Kirchenbastion wird heute die Parallele eröffnet. Es ist kaum zu erwarten, daß die Belagerten die feindlichen Arbeiten werden ungestört vollenden lassen, wir werden uns daher auf ein heftige- Bombardement aus den schweren Positton-geschützen gefaßt machen müssen. Die Ultramontanen, die in letzter Zeit sich tn die Defensive zurückgezogen, scheinen nunmehr den Angriff wieder ausaeh- men zu «ollen, die bischöflichen Fastcnbriefe werden sicherlich ihre Wirkung nicht verfehlen. Die Tribüne wird da- laute Echo der bischöflichen SchmerzenSrufe abgeben. Hat es doch kein geringerer Deutscher Kirchenfürst, als der sonst so milde Breslauer Förster, laut in die Welt hineinverkündet, daß die jetzt im Deut- schen Reiche begonnene Katholtkenverfolgung grausamer sei, al- die Ehrtstenmas- sacres zur Zeit der Römischen Kaiser. Unter sothaueu Umständen ist es daher nicht zu verwundern, wenn der Bayerische „volksfreund" in einem Artikel, der die Ueberschrift „Katholisch oder Preußisch' trägt, sich folgendermaßen ausspricht: Ein Reich, das solche Wege wandelt und mit den autichristltchen Bestrebungen de- liberalen Fretmaurerthums sich förmlich tdentificirt, setzt sich in directeu Gegensatz zur Kirche, deren Lehren und Institutionen und macht es den Katholiken unmöglich, mit ihm irgendwie zu sympathisiren. Diese können nur protesttren, Vulven und hoffen — die Zwecke des Reiches aber, wie man sie heute tn Berlin versteht, fördern und zu deren Erreichung etwas beitragen, da- können die Katholiken nicht, hieße die- doch am katholischen Glauben zum Derräther werden." Die Sprache ist wenigstens offen und läßt keine Mißdeutungen zu. Doch kann nicht verschwiegen werden, daß die Preußischen Kircheugesetze auf demselben Grundgedanken wie die Bayerischen beruhen. Allein die Taktik jener Bayerischen ultra- montanen Blätter läuft ja auf nicht- Andere- hinaus, als durch Vorspiegelung falscher Thatsachm den Preußenhaß in Bayern bi- in die Unendlichkeit au-zu» Aus Madrid wird dem „Soft" gemeldet: Ungeachtet der Anstrengungen der achtbarsten Republikaner haben sich entsetzliche Dinge in Montilla zugctragen: Die Grundbücher wurden verbrannt, ebenso mehrere Häuser, welche Ge- meinderäthen gehörten; acht Personen, sämmtlich wohlbekannt und geachtet, wurden ermordet. Ei« Brief an die allerdings alsovsisttsche „Epoca" fügt hinzu, daß eine» der Opfer, ein reicher Grundbesitzer von Montilla, schauderhaft verstümmelt wurde; ein Körper wurde mit einem Messer ausgeschnitten und am Ende eines am Fen- ster seines verbrannten Hause- befestigten Stricke- aufgehängt. Diese Schilderungen werden von den Madrider Blättern der verschiedensten Farben reproducirt. Aber nicht allein tn Montilla haben sich so beklagen-werthe Th atsacheo zugetragen, welche da- nur bekräftigen, was wir seit dem ersten Tage gesagt haben — daß nämlich die Republik keine schlimmeren Folgen habe, al- jene Elenden, die sich ihres Namens bedienen, um verbrechrrtsche Triebe zu befriedige«. Auch in Lere- haben Unordnungen stattgefundeu und der General-Eapitän von Andalusien, Merelo, mußte eine Depesche au seinen Gouverneur adsenden, wort« er ihm anbefahl, mit der unerbittlichsten Strenge gegen diejenigen zu verfahre«, welche durch ihre Verbrechen die Republik schänden. Cadix, 17. Febr. Hier im Hafen liegt der Mörder der Northfleet; wie verlautet, möchten die spanischen Gerichte in ganz albernem, falsch gerichte- tetem Rationgefühl deu schuldigen Eapitän des Murillo fretsprechen. Schon vor der Festnehmung desselben hat man versucht, die Sache ganz zu vertuschen; nur veu. energischen Bemühungen de- englischen ConsulS ist es gelungen, die Verhaftung durchzusetzen, und die englische Regierung wird auch ferner darauf dringen, daß die Untersuchung zu Ende geführt wird. Au der Schuld selbst ist kein Zweifel mehr; abgesehen von den Aussagen der Mannschaft, die völlig überführend find, hat man an de« Vordertheile des Dampfer noch Spuren der schwarzen Farbe bemerkt, mit welcher der Northfleet bestrichen war; sonst freilich durchau- keine Beschädigung — ein merkwürdiger Umstand, der nur so zu erklären scheint, baß der Murillo ein starkgebaute-, eisernes, neues Schiff ist, die Northfleet aber von Holz und schon altersschwach war. glieder außer James Brook abgrlehnt. — Der Untersuchungsausschuß des Senats empfiehlt die Au-stoßung Patterson'- als Mitschuldigen an der Korruption. — Eine Feuersbrunst in New-Orleans zerstörte 6 Stadtviertel und machte 200 Familien obdachlos. find nod) 1 Der über die l gesehen w 889) M DOI Sln dem Bonn (Ak AabennG Ersteigert Der und Leih! Freitag j< den nur genommer allaemein« Lang-E $(|onb Bl 9631 a Srohherzoi wird die ( Monat M men werde a) vom: von k b) V0M von! Dien' Freia Wir bi Publikum Gieken, Großher il* dkk^ 3« Hst England. Plymouth, 27. Febr. Hier eingetroffene Nachrichten melden die Zerstörung von San Vincente« (San Salvador) durch Erdbeben. — Zu Cardiff im Westtheile des Taffthales in SüdwaltS hörte der Strike der Eiseuarbeiter auf; dieselbe« nahmen die ihnen gestellten Bedingungen an. Griechenland. Athen, 27. Febr., Abends. Officiell wirb gemeldet: Die Laurion-Frage ist beigelegt. Voraussehend, daß seine ungerechtfertigten Ansprüche schließlich dehnen. Aus Bayern, 26. Febr. Gestern noch preßte der angebliche Sieg der Pickelhaube über den Raupenhelm dem „Vaterland" folgrnde Krokodtl-thränen aus- Wir haben niemals auf Menschen gebaut, in nichts von den Menschen etwas erwartet; unsere einzige Hoffnung ist Gott und seine Barmherzigkeit, welche unser armes Bayern durch die Preußen züchtigen, aber nicht untergehen lassen kann. Unser arme« Bayern, sagen wir, das kann «'S den Fessel« wieder erlöst werden, in die es die Preußen in und außer «nserm liebe« bayerischen Baterlande ge. schlagen haben. Hat nicht auch Israel seine babylonische Gefangenschaft durch- gemacht und durch 70 Jahre geweint an de« Ströme« BsbylonS und sich zurück- gelehnt nach der verlornen Freiheit, und ist wieder befreit worden von setuen Dräuger« und Bedrückern? Krone« brechen heute wie Töpfergeschirr, Throne gehen verloren über Rächt, aber die Völker brechen nicht und gehen nicht verlo. ren die Völker leben, lebe« u«d hoffen; es gi.bt Etwa«, was stärker ist als die Preußen Hoffen wir auf Gott und die Zukunft!" Heute jubtlirt Sigl, daß die preußische Uniform für die bayerische Armee noch nicht decretirt ist; er versichert jetzt steif und fest, eS werde gewiß auch nie geschehen (übrigen- kann man ja auf Menschen nicht bauen), und vo» KriegSministerium sei nur eine Sende- rung der Gradabzeiche« im lediglich militärischen Interesse in- Auge gefaßt. — Die Reuest. Nachr." erfahren: Um einem schreienden Bedürfnisse abzuhelsen, wird "mit nächste» Quartal beginnend eine neue ultramontane Zeitung unter dem Protektorate de« Grafen Arco erscheinen. Die „Postzeitung" soll über die Eon- currenz sehr erfreut sei« und da- „Vaterland" schon den Geifer sammeln, um den neue» Kampfgenossen zu begrüßen. — In Nürnberg habe» die Socialdemo- krate» einen Protest gegen die „Tabakssteuer" in Scene gesetzt. Der Reichstags- »hgeordnete Bebel ist beauftragt worden, denselben zur Kenutntß de« Reichstags »u bringen. — Zu dem Leichenbegängniß de« Generals von Hartmann tn Würz- dura ist bayertscherseits Prinz Luitpold abgeordnet, von Seite« des Kaiser- General Kamecke, der Adjutant GrafMoltke's und der Milttärattachöe in München von Stülpnagel. — Erzbischof vo« Deinlei« hat auch eine« Fastenhirtenbries vom Stapel gelassen, tn welchem er die Gläubige« vor alle« Dingen für de« Pabst zu beten anffordert, und nicht zu ermüden in Liebesgabe« für da- theurrste Kirchenoberhaupt, und dann zu beten für die Erleuchtung de- König- Ludwig. Für Kaiser und Reich hat der Rosenkranz natürlich kein Vaterunser übrig. — 3« Folge der Beanstandung der fromme» Gtefinger Lotterie, der bekanntlich auf einmal da- Trum au-gegangrn ist, hat die oberbayerische Krei-regterung die Weisung erlassen, daß die Gewinnste bi- auf Weitere- nicht au-bezahlt werden dür- ftn __ Dem Dr. Julius Fröbel war mehrfach infiuutrt worden, der „Sübd. Pr." sei durch da» Bankhaus I. v. Hirsch und Baron v. Eichthal für redaktionelle Parteinahme für die Linie Eisenstein Geld angebote» worben. Fröbel erklärt jetzt die Angabe für unrichtig. , Stuttgart, 28. Febr. Bulletin über da- Befinden der Königin. Mutter: Nacht über Erwarten gut, einige Stunde« Schlaf. Frankreich. Paris, 28. Febr. Die „Agence Havas" meldet, daß die Gemahlin des Marschalls Serrano mit Familie in Bayonne angekommen ist; General Caballero de Roda traf, von Barcelona kommend, in Lette ei« und reiste nach Pari- weiter. 2)1 3 j gofdtn W et» Uß»* Assistent । OW' ritt«, «II Auszug aus Örn Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 23. Februar. Dem Taglöhner, Heinrich Lipp aus Zeilbach, KreiS Grünberg, ein Sohn, Wilhelm Heinrich Jakob Georg, geboren den 28. Januar. Denselben. Dem Bürger und Dienstmann, Karl Heil, eine Tochter, Frida Karoline Marie Wilhelmine Elisabeth, geboren den 6. Februar. Denselben. Dem Bürger und Schuhmachermeister, Justus Benner, eine Tochter, Margarethe, geboren den 20. Januar. Denselben. Dem Bürger und Clubdiener, Jacob Laudon, eine Tochter, Auguste Henriette Elisabeth, geboren den 20. Januar. Denselben. Dem Bürger und Schrcinermeister, Karl Kratzenberger, ein Sohn, Wilhelm Konrad Hermann, geboren den 3. Februar. Denselben. Dem Arbeiter, Johannes Becker auö Garbenteich, cm Sohn, Johann Peter Martin, geboren den 29. Januar. t , Denselben. Dem Diätar an der Main-Weser-Bahn dahier, Johannes Wallenfels, ein Sohn, Ludwig Ernst Wilhelm, geboren den 23. Januar. Denselben. Dem Bahnarbeiter an der Cöln-Gießener Bahn dahier, Johannes Horrmann aus Mainzlar, eine Tochter, Margarethe, geboren den 18. Januar. Denselben. Dem Expcditionsgehülfen an der Cöln- Gießener Bahn dahier, Georg Frank, ein Sohn, Christian August Emil Karl Matthias, geboren den 19. Januar. Den 28. Februar. Dem Schaffner an der Cöln-Gießener Bahn dahier, Adolf Simon aus Obernheim, ein Sohn, Adolf Ludwig Friedrich, geboren den scheitern müßten, verkaufte Serpieri an den mit der Regierung im Einvernehmen handelnden Banquier Syagros und an die ottomantsche Bank von Constantinopel Eisenbahnen, sowie alle noch schwebenden Mineu- Washillgton, 28. Febr. eine- Tadetsvotnms in der Angelegenheit des Credit Mobilier gegen andere Mit- Spanien. Madrid 25. Febr. Der .Libertä" in Pari- wird unter'm Heutigen von St Iran de Luz telegrophirt, daß in Bilbao und Pampeluna vollständige Panik herrsche. Man erwartet täglich, daß diese beiden Städte in die Hande der Car- listen fallen. Die Regierung hat in größter Eile Truppen nach Pampeluna Wittib, 27. Febr. Die Ordnung ist vollständig in Madrid, Barcelona und alle« Provinzen mit Au-nahme derjenigen Punkte, wo rarlistische Banden Criftiren. — Die Marschälle Serrano und Concha, sowie fast alle '» Madrid ihr.« Sitz habenden Generäle haben feierlich versprochen, der Republik ihre Dienste zu weihen. 14,6 5t.: 22 14 ' 86 ' 7 93 4 1 V-B Eichcs Durch »Ä z Die Gr «t,n Den 21. Februar. Karl Christian Heinrich Heyland, Taglöhner dahier, alt 48 I. 15 T-, gestorben den 18. Februar. Den 22. Februar. Friedrich Weber, Grotzherzoglicher HofgerichtSdtrector und Geheimerath, alt 69 I. 5 M- 26 T-, gestorben den 20. Februar- Denselben-' Johannes Kaiser aus Lauterbach, alt 53 I., gestorben den 20. Februar. der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. A«, 2 Mär, ( Morgens: Pfarrassistent Walz. Am Marz- Nachmittags: Pfarrer Landmann. (Künftigen Sonntag, den 9. März: Feier des heiligen Abendmahls.) Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 2. bis 8. März 1873 besorgt Pfarrer Dr. Seel- k" H «i. Milche ®e. schilt, »Ul, ' H tfaii nmtlt vurdk- °« Ft»! vtkschtkdeiistti, ^Isachkn ,$fl8e gksagj als jtll “ befkiebigti, Kapitän von >rnbell, worin iu Klsahr», Mfeit; teil aisch gmchk,^ - Schon doi »Wen; Dlt dit vtchs, arüuf tringtB, fl kein Zikj, S übtrfühkklli Ur schvarz» Ach duchaut ttUun Mut, Wort Wut üb« tn dir gtlst Zu Cardiff ii eoarbkitrr auf; Laurion-Fragi üchr schliW i Limmh«» i Coustaitino^l ibtnDtn SÄtncn* dis versiigu'i ben ändert Nil' dtS Stuoli (jonuptiei- - vachtc 200 gi' i e en- I besorgt i Zeilbach, Älä$ ;äS<* „z »*' *' hrt(n»««‘Tl ‘il .ii«, 3»»^ ftuS**1 Os ---s 15Kb^' ' atftolb^ all iiiti des Weehsoi. Amsterdam k. ö. k. 8. Oberheesen 77 V« 8. k. 173 1864r k. 8. k. 8. 983/« 94 1013/3 Börsennaclulchton. 28. Februar 1873. WS/g 100 1047/8 | 175i/8 931/« k. 8. - k. 8. 105 k. 8. 1188/8 Den 24. Februar. Wilhelm, ein unehelicher Sohn von auswärts, alt 10 T-, gestorben den 22. Februar. Den 25. Februar. August, ein unehelicher Sohn von auswärts, alt 4 I. 3 M. 3 T., gestorben den 23. Januar. Denselben. Georg Friedrich Christian Selzer, gewesener Buchbinder in Basel in der Schweiz, alt 67 I. 7 M- 16 T, gestorben den 23. Februar. Denselben. Johannette Margarethe Henrike Jughardt, geborne Schneider, deS verstorbenen Bürgers und Kaufmanns dahier, Johann Georg Jughardt, hinterlassene Wittwe, alt 64 I. 3 M- 12 T-, gestorben den 23. Februar. D en 26. Februar. Johann Christoph Vaubel, Bürger und Maschinenmeister- Assistent an der Oberhessischen Bahn dahier, alt 36 I. 1 M. 29 T-, gestorben den 24. Februar. Den 27. Februar. Friedrich Pietsch, pensionirter Großherzoglicher Kreisassessor und Negierungsrath, alt 73 I. 8 M- 27 T-, gestorben den 25. Februar. Den 28. Februar. Hermann Höpfner, pensionirter Großherzoglicher Criminal- richter, alt 70 I. 4 M- 21 T, gestorben den 25. Februar. » , 4% . » 3i/,o/0 Bayer. 5% Für die Ueberschwemmten der Ost- und Nordsee sind noch eingegangen: Sammlung- in der Gemeinde Allendorf a. d- Lda. 52 fl. 30 fr. Den Empfang bescheinigend machen wir die Mittheilung, daß die Quittung über die letzte Absendung nach Berlin eingetroffen ist und auf unserer Expedition ein- gesehen werden kann. Exped. d. Gießener Anzeigers. Aetlen. 5% 8etr. F. 8t E. B. 359 Lombard. Bahn 202 Ludwigsh.-Bexbaeh 1951/« Max bahn 1411/2 Bayer. Ostbahn 1275/s Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — Priorltftten. 3% öster. Steb.-Prior. 595/s 3% ösi. i. Lombard 505/8 3% Livorneser 37 */a 5°/0 Toscaner — 5% Elisabeth.-Piior. 851/s do. DL Emiss. 843/« AnlehenaSoo^e. Darmstädter fl.50L.oose 210 n »25 „ Kurh. 40 Thlr. Loose 731/« Nassau 25 fl. 48«/2 Braunschweiger — 3% Oldenburg, ä 4OThlr.39i/« 4% bayr. Präm.-Anl. 116 4% badleche Loose 1143/8 Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 95 1858r Priorität«)oose 212 1860r Loose 97'/« Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst Johann Maria Farina in Köln. Preuss. 41/,0/q Obllg. 100*/« Frankf. 3i/a% Obi. 873/« Nass. 4V, O/o Obi. 100 Kurhesa. 4% „ 95'/, Gr. Hess. 50/0 Obi. 102 k. 8. 9aV« k. 8. 1071/, m. 8. 107»/, L 8. 1073/g 4% Geldaorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57 -58 Pistolen . . 9 39—41 » doppelte 9 39—41 Holl.fi. 108t. 9 52 54 Ducaten . . 5 31—33 20 Frankenet. 9 20i/a—21'/, Engi. Sover. 11 48 50 Russ. Imper. 9 40 —42 Dollar in Gold 2 25—26 Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paria Wien ditto cV.tto Disconto » *Va% 1jährige lOO'/g » 4% 1jährige 943/g Würtemb. 41/3% Obi. 100 Baden 4i/a°/o Obl.c. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 68'/« „ Papierrente 653/« Spanier, neuest. 3% 237/8 Amerik. Bonds 1881r 100 V« „ „ 1882r 953/« » „ 1885r 971/8 » » 1887r 955/8 Aetlen. Frankf. Bank 143 Frankf. Vereins-Kasse 1645/8 Darmst. Bankaet. 489 Wien Bankactien 1060 Oest. üreditact. 366 Galizien 163'/, All gemeiner Anzeiger. Bciondere Bekanntmachungen. Bekanntmachung. 963) Nach einer Benachrichtigung der Großherzogl. Districtseinnehmerei Gießen I wird die Erhebung der Steuern für den Monat März d. I. zu Gießen vorgenommen werden: a) vom 3. bis 15. März jeden Vormittag von 8 bis 12 Uhr, b) vom 16. bis 31. März, Vormittags von 8 bis 12 Uhr,Z an den Tagen: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freiag. Wir bringen dies zur Kenntniß des Publikums- Gienen, den 28. Februar 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Spar- und Leihkaffe zu Lang-Göns. Der Geschäftstag bei der hiesigen Sparund Leihkasse ist von Mittwoch auf den Freitag jeder Woche verlegt und es werden nur an diesem Tag Zahlungen angenommen und geleistet, was hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Lang-Göns, am 26. Februar 1873. Für die Spar- und Leihkaffe (Eingetragene Genossenschaft): (953) A. Henrich, Director. Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 889) Montag den 3. März 1873, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Districten Wann (Abth. Hölle) und Brauhof (Abth. Rabennest) nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: I. Brennholz: 24,6 R -Meter Buchen-Scheitholz, 22 , Eichen- „ 14 „ Buchen-Prügelholz, 86 , Eichen- , 7 , Aspen- , 93,4 „ Eichen- „ 400 Wellen Buchen-Reisholz, 2080 „ Eichen- „ II. Bau-, Werk- und Nutz- holz: 268 Eichen-Stämme bis zu 49 Centimeter Durchmesser und 14 Meter Länge, mit! 86,51 C-Meter. 138 Eichen-Stangen, mit 10,30 E -Meter. Die Zusammenkunft ist auf der Licher Chaussee an der sechsten Schneise. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Septbr. 1873 gestattet- Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 24. Februar 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________Vogt.______________ Holzversteiacrung in der Fürstlichen Oberförsterei 2ich. Im District „Mönchwald" soll nachverzeichnetes Holz versteigert werden: I. Montag den 8. März: Prügelh. Stockh. ReiSh. Raummeter Wellen Eichen 13 8 920 Kiefern 8 228 10490 Weichholz — — 2500 Ferner: 27 Fichtenstämmc mit 11 Cub-- Met. Inhalt, 23 Fichtenstangen und 1300 Kiefern-Bohnenstangen. II. Dienstag den 4. März: 843 Kiefernstämme von 15 bis 44 Centimeter Durchmesser, bis zu 16 Meter Länge, mit 292 Cub -Met.; 812 Kiefernstangen von 7 bis 14 Cmtr. Durchm., bis zu 15 Meter Länge, mit 106 Cub.-Met Inhalt, 92 Raummeter Kiefern - Rundscheitholz, auf 2,5 Meter abgelängt. Zusammenkunft jedesmal Morgens lOUHr auf dem Vicinalweg von Albach nach Hattenrod, an der Hattenröder Gemarkungsgrenze, 3/« Stunden von der Eisenbahnstation Reiskirchen. Lich, am 22. Februar 1873. Der Fürstliche Oberförster: (900) Wimmenauer. 30 R.-Meter Tannen-Prügelholz, 40 „ n Stockholz, 172 „ „ Reisholz, 4 Festmeter „ Stangenholz zur Versteigerung. Wetterfeld, den 20. Februar 1872. Hoffmann, Bürgermeister Feilgebotenes. 976) Tafelglas in allen Größen und Sorten, Gold- und Politurleisten, Spiegel und Spiegelglas verkauft zu Fabrik- preisen, auch wird das Einrahmen von ^Bildern schnell und billigst besorgt bei Ehr. D. Fillmann, _________________Kirchenplatz.________ Flaschen Biere 979) Montag den 3. März d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Pfandlokalc dahier, ein Sopha und ein viereckiger Tisch meistbietend versteigert werden. Gießen, den 1. März 1873. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler. Holzversteigerung. 964) Die am 26. d. M. im Beuerner Gemeindewald abgehaltene Bau- und Werk- Holz-Versteigerung konnte nicht beendigt werden. Es soll Montag den 3. März, Vormittags 9 Uhr, solche fortgesetzt werden, und kommen noch zum Ausgebot: 50 Stück Eichen «Stamme geringerer Dimension, für Geschäftsleute, 29 Stück Fichten-Stämme, worunter 19 Stück auf dem Friedhof lagern, 344 Fichten-Stangen, zu Sparren bis zu 19 Meter Länge, 1363 Fichten-Stangen, zu Spalierm und Bohnenstangen. Bei schlechtem Wetter wird sie beim Wirth Stein abgehalten. Beuern, am 27. Februar 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. Otto- 945) Dienstag den 4. März, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich eine Parthie vom Ausverkauf übrig gebliebene Maaren, als: Zwirn, Seide, Knöpfe, Einnähkordel, Besatzlitzen, Schnürriemen, Strickstöcke, Fischbein; — Hemden, Chemisetten, Leinen- u. Papierkragen, Kindercorsetten und -Häubchen, Gauffrir-Tüll 2c.; — ferner: 2 Erkerfenster, 3 Glaskasten, mehrere Schubladen und eine Parthie Schachteln, 2 neue Thüren, für kleine Schränke sich eignend, öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigern. Emil Dörr, Sonnenstraße. Holzversteigerung. 894) Montag den 3. März kommen oberhalb dem Georgenhammer bet Wetterfeld pr. Flasche Gießener Lagerbier . . 6 fr. Licher Lagerbier . . . 6 r , Export-Bier . . 7 „ Actten-Tafelbier . . . 8 r Frankfurter Lagerbier . 8 „ n Exportbier. 9 , Baierifch Cxportbter. . 10 , frei in's Haus geliefert bei (905)_______Georg Dörr, Kirchenplatz. Seidenzcug 11. Scidcnsamutt (861) empfehlen______Gebr. Stamm. S Billard Kreide bei____________Wilh. Balser. Veilclienbouquets in jeder Größe bei 265) Carl Deines, Schulstraße. 229) Der Flaschcnbicr-Verlaus von L. Textor im Darmstädter Haus I liefert : vorzügliches Exportbier, pr. Flasche 8 fr., Lagerbier, „ „ 7 „ in jeder beliebigen Quantität frei in'S Haus.__________________________ 882) Frische Cabliauen wieder eingetroffen. I. A. Busch Söhne. 519) Asphaltmastic-Dachpappe, 1870 zu Cassel prämiirt, liefert billigst Lentze's Dach- pappenfabrik in Einbeck, Provinz Hannover. für Geschwächte nach einer Vorschrift d chines. Pen-tsao bereitet. Die fast wunderbaren Erfolge dies. Heilmitt-, worüber z. Einsicht lOOfälL med. Anerkenn, vorltegen, haben mit Recht unter d. Aerzten großes Aufsehen erregt und bewiesen, daß diese Mitt- Ky unbestreitbar daS bisher Vollkommenste erreichen u. mit marklschr. Aupreif. itxrr und & meist schädl. wirk. Reizmitt. nichts gemein haben. Preis für Elixir u. Balsam incl. Verp. u. ausführl. Gebr.-Anw. 2 Thlr. (Zusendungen erfolg, indirekt.) Nur g. Einz. d. Betr. pr. Postanw. z. bezieh, durch U)r. Ludwig Tiedemann, Königl- Preuß. Apotheker I. El. in Stralsund a. d. Ostsee, Königr. Preuß. (521) ÖS1 Medicin. Urtheil. Die Zusammensetzung von Dr. Ludwig Tiedemann's stärkendem Elixir u. Balsam ist in medicinischer Beziehung eine so ausgezeichnete und seine Heilmethode eine so zweckentsprechende, daß ich jedem Hilfesuchenden dieselbe zur getreuen Befolgung aus innerster Ueberzeugung nur empfehlen kann- Dr. med. Weber, UniversitätSst. Greifswald i. Otbr. 71. Große goldene Medaille, Moskau 1872. BuschenthaPs Fleischextract aus den Fabriken von Lucas Ilerrera y Obes y Co., Montevideo. Untersuchungscontrole: Das Publikum wird darauf aufmerksam gemacht, daß nach den Gutachten der bedeutendsten Autoritäten, z. B- Fresenius , Wiesbaden, Fleck, Dresden, Kletzinsky, Wien, Reichardt, Jena, Stöckhardt, Tbarand, Wunderlich, Leipzig, Verigo, Odessa, Völker, London, Charit« - Direktion , Berlin, rc. rc., Bufchenthal's Fleischextract von vorzüglichster Güte ist. Bufchenthal's Fleischextract ist das billigste Fleischextract. Haupt-Depüt: M. Andreas, Frankfurt a. M. General-Depüt: Leipzig. Zu haben in den meisten Handlungen und (958) Apotheken. Der $ Daubitz-Liqueiir bat seine außerordentliche ■ l Verbreitung und so höbe Be- ß $ deutung als unentbehr- Z licheS Hausmittel nicht 8 ! öffentlichen Anpreisungen, sondern seinen vorzüglichen Eigenschaften, [ constatirt durch zahlreiche wissen- s schaftlich begründete Gutachten l, । Sachverständiger und Aner- •; । kennungsschreibcn Solcher, denen c er ausgezeichnete Dienste > । leistet, zu verdanken. [28936] J Niederlage bei (954) Julius Wallach am Markt. He 16 iebsmii <*16 • g 968) Mehrere Kanarien-Hähne zu ver- ver- Unterleibs Bremen. Die beiden gekauften Garten von Herrn Ang. Noll & 965) Anfang Abends 7 Uhr. — Entree 6 kr. Krcuhbrrg's große weit- berühmte Menagerie Getragene Kleider, Stiefel 916) L«« - E. in Litr- B. 90 Neuenbäuen. Lohn gesucht von Geor q Volckner. oder ohne Möbel zu vermiethen. Rcdaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ-Druckerei (Fr. Thr. Piets.ch) in.Gießm. W. Ferber, Buchhändler. mietlien. 523) ä 947) Alte Pftrde und Rindvieh werden in der Menagerie im Oswald'schen Garten zum Schlachten angekauft. 967) Ein kleines Logis in dem Nebengebäude des Louis Flett im Schwanen zu vermiethen. Herrn Assessor Oppermann neben der früher Keß ler'schen Besitzung auf dem Seltereberg sind ganz oder getrennt zu verpachten. Fr. Kreuder. Meyer Rothenberger, Neuenweg 193. VerMiethMgen. 288) Auf dem Seltersberg ist ein freundliches Familienlogis, bestehend aus 6 Zimmern und allem sonstigen Zubehör, zu vermiethen und bis zum 1. Ma: zu beziehen Näheres bei der Exped. d. BItts. Ißny’s Bierkeller Sonntag den 2. März: Vermischte Anzeigen. Anfrage. 974) Ist es statthaft, daß beiVornahme von Trauungen und Taufen häufig vor vollzogenem Act die Protokolle zur Ilnter- zeichnung vorgelegt werden? In cioib rechtlicher Beziehung kann dies von welttragenden Folgen sein Zudem figurirt an Stelle des Protocolls meist ein leeres Blatt Papier, das in der Regel nur darum die Unterschriften ei hält, weil sich b-c betreffenden Zeugen gentren, eine Störung jm Fall der Weigerung herbeizusühren. Seit 17 Jahren * g das erste, das anerkannt einfachste und ä beste Hausmittel ist der weisse Brust-Syrup 1 gegen jeden veralteten Husten, Brust- * schmerzen, langjährige Heiserkeit, Der- | schleimung der Lungen, Keuchhusten, 4 Bluthusten Blutspeien und Asthma. g Allein echt bei w (956) Fr. Bieler, am Kreuz, g 731) Ein Zunge kann bei einem Schrei- nermeifter als Lehrling eintreten. Wo? sagt die Exped. d. Bl. ______________ Sonntag den 2. Marz: 3 Große Vorstellungen. Anfang der I. 4 Uhr, der II. 6 Uhr und der III. 8 Uhr, nebst Fütterung sämmtlicher Thiere. Eintritts-Preise: I. Platz 48 kr., II. Platz 24 kr., III. Platz 12 kr., Kinder unter 10 Jahren zahlen auf I. und II. Platz die Hälfte. (980) NB. An Wochentagen findet nur eine Vorstellung um 5 Uhr Nachmittags statt, dagegen ist die Menagerie von Morgens 11 Uhr bis Abends zu sehen. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie fämmtliche zollamtliche« Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Mart!. Mäusbuig Lit. D. Nr. 9, empfiehlt sein reichhaltiges Lager in wollenen Hemden, seidenen, wollenen und baumwollenen Unterjacke» und Unterhosen, Socken und Le.b- binde», sowie Leinen- und Shirting-Hemden, leinenen Kragen in allen Halsweiten, Hemden, Einsätzen, Ehemisetten, A^^cketten, allen Arten Halsbinden, Uniforms-Cravatten, Mrlrtar, Glace, Buxkrn- nud Wildleder-Handschuhen, Hosenträgern rc. rc. llianotorie- und Harmmnum-Lagcr. j. W» Zimmermann^ Laden und Wohnung des Herrn Blunienfeld in meinem । Mause, auf Wunsch auch ein Laserraum, sind vom » April i j. ab anderweit zu ver- 305) Ein freundliches Familienlogis zu vermiethen und alsbalv beziehbar. Neuen- weg Nr- 134. _______________- 40) Ein Familienlogis, oder Logis für ledige Herren zu vermiethen, ebenso ein kleines Logis. (95 fl.) George Wenzel, Kreuz. 720) Sroei möbltrte Zimmer mit Ca- Hinet, im Ganzen oder getrennt, aus dem Seltersberg auf sogleich -u vermiethen. Näheres bei der Exped- d. Bltts.________ 2b5) In unserem Nebenhause am Kreuz ist der Laden mit Wohnung zu vermiethen und bis »um 1. WW®56iu. ym Ein Logis von 5 Zimmern und eins von3 Zimmern mit 2 Cabineten zu vermiethen. H. M. Jughardt. 977) Ein anständig möblirtes Zimmer, oder Zimmer mit Cabiuet, wird auf sogleich zu miethen gesucht- Gest. Offerten beliebe mau in der Exped- d. Blkts. niederzulegen. Arbkilerbilduiisis-Verciu. Den Mitgliedern wird eröffnet, daß das Vereinslocal in der Restauration Bramm sich befindet und von Dienstag bis Freitag jede Woche, Abends von 8 bis 11 Uhr, geöffnet ist. (729) Der Vorstand. ' " 966) Ein- große Sendung Kleider- und Leinenstoffe habe wieder erhalten und werden solche von Montag den 3. Marz an in dem A. Katz - schm Laden in der Neustadt zu sehr billigen Preisen 6ex1^fenbaum- Rbkinstraße 39, Darmstadt, . empfiehlt sein Lager iu : Flügeln, Pianinos, Tasel-Clavieren, e»ar,noniums. Zithern re. aus den bewährtesten Fabriken Deräsch- lands w.7v°n: Sttcichcr, Bechslei» Biese, «lMhner Westermann Neu- mener, Feurich, Rönisch, Hölling & Spangenberg, Zetttee & Wuttelmann, Rud. Ibach Sohn, Gerhard Adam, F. Adam, Lipp, Schlcdmayer L Sohne, Dörner, Kami & Günther, ®. -& G. Kannhauser, Ferd. Ka,erle Sohne, Sioncl Neuß, I. & P. Schiedmayer, Frapser & Comp., pH. öjtrcs rc. Reichste Auswahl. Ne ne sie Bauart. Earantle. Eine große Anzahl gespielter Instrumente zu den ver,chledensten Preisen ist gleichfalls stets vorräthig. _ L------ Häufig ist man in der Lage iroend ein Offert, Gesuch ober sonstige Willensmeinung in den Zeitungen zu veröffentlichen, befurchtet jedoch aus naheliegenden Gründen eine Verletzung der Discretton. Die bekannte Annoncen Expedition von RudolfMoffe, Centralbureau bot fick den ebreuwerthen Ruf erworben, alle ibr zur. Besorgung an die Zettmigen zu gehenden anonymen Inserate mit strengster Geheimhaltung der Namen der Auftraggeber in jedes gewünschte Blatt einzurücken und die hierauf eingehenden Offertbreefe uneröffnet und ohne Prooisionsberechnung dem anonymen Inserenten ungesäumt zu übermittelnt. ^^trauen genannte Annoncen-Expedition im Publikum genießt, beweisen hinlänglich wo Inf ratensaalten aller Zeitungen, welche täglich eine Menge von Anzeigen enthalten, worin obige F.rma zur Entgegennahme von Offertbriefen autoristrt ist. 981) Der Manfardenstock ist zu vermiethen hei Georg Herbert Wittwe. ---. 959) Aut dem Liutenplatz sind 2 möbliriej Swmtede-VZeseUen, Zimmer mit Cabineten zu vermiethen. ge selbstständige Arbeiter, bei hohem Das Nähere bet der Exped. d. Bitte,.ßobn gesucht von 978) Ein anständiges, solides Frauenzimmer, welches im Kleidermachen, Weißzeugnähen, Bügeln und in allen häuslichen Arbeiten gründlich erfahren ist, sucht Stelle als Stütze der Hausfrau, am liebsten nach Auswärts. Auskunft ertheilt Frau Dienstmann Muller, Löwengasse._________ besorgt. - Jegliche Auskunft franco. (961) —- • ~58 970) Eme Wohnung von 5-6 Zimmel Schnurgasse 58. vor der Stadt gelegen, per 15. Mai c. zu 952) Meinen Garten am Rigelpfad bin miethen gesucht- Von wem? sagt die Ex- ich Willens zu verpachten. pcdition dieses Blattes. i Andr. Plank Wittwe, am Kreuz. 928) Ein Accorbaut zur Russensteinfar^—— — — 777 7~ ~ brikation gesucht von 924) Ein Kellnerlehrling und ein zweiter brifation gesucyr von & ?( $ctrt !Hausknecht im Rappen gesucht. 24) Flechtenkranke und Brust leidende finden noch in den hartnäckigsten Fällen Heilung durch Dr. Jochheim in Darmstadt, Elisabethenstrasse 1. ____ 912) Eine Brieftasche mit einer Staats- Obligation von 500 Fr. ist gefunden und auf hie'iger Bürgermeistcrei abgegeben worden. Wieseck, den 24. Februar 1873. Gros-Herzogliche Bürgermeisterei Wirscck. Lang. ____________ 797) Lumpen und Knochen kauft Meyer Rothenberger, Neuenweg 193. Unterrichts-Anzeige für Damen. « 935) Montag den 3. März beginnt wieder I ein Cursus im Zuschneiden und An- I fertigen von Damenkleidern. A. Rothenberger, Lmdenplatz. I 908) Nach dem Ausspruche Großh. Krei^ | amts kann ick nach wie vor das Aus- unv Ankleiden weiblicher und männlicher Leiche^ besorgen und empfehle mich einem verehr- j licken Publikum hierin bestens. Wittwe Sturm, , I verpflichtete Leichenbesorgerin, Neuenweg Lit- B- Nr. 181. \ ! 962) Eine Kaute Mist zu verkaufen. Neuenweg 194. 971) Ein braves Dienstmädchen wird zu miethen gesucht B. 44. 927) Cs wild auf den 25. Marz ein braves Mädchen gesucht, welch-s Haus- und Küch naibett versteht. Neustadt L t. D. Nr. 153. 941) Ich suche bis zum 25. März eine gesetzte ältere Person für meine Kücke. Louis Busch Wittwe. 949) Ein braves Mädchens welches! 9uoj #. Wochen kann und sonst in häuslichen Arbeiten kaufen in Lit. C- Nr. 115, Tiefenweg. ‘ roirb0,bi8 \umrr25timörfbb s’! 973) Eine Baßgeige steht billig i» guim" Lohn Ä Näh-r-s bli lausen in Lit. A. 13, Kirchenplatz. der Exped. d. Bltts. _ > 915j Ein braves Laufmädcken wird bis! ersten März gesucht- Lit. C. Nr. 31, vierter Stock, neue Anlage. __________________ 909) Ein gutes Clavier steht zu ver- miethen. Wo? fact die Exped. d. Bltts. 378) Auf dem Seltersberge E- 34 ist ein möblirtes Zimmer mit Cabmet zu vermiethen. _______________ 948) Ein Zimmer im Hinterhause ist zu vermiethen. Walllhorstraße Nr- 194. 946) Bei Oekouom Wagner (früher, 975) Worlmann's Besitzung) steht em dreuah- riges Fohlen zum Verkauf- narren i Bruchltidende 'finden in der durchaus unschädlich wirkenden Bruchsalbe von G. Sturzenegger in Herisau, Schweiz, ein überraschendes Heil- .„„c ««-rf n*-1, mittet Preis per Topf mit Gebrauchsan- Weißbindergesellen Schacher. Wttw. Leopold F. -Dokder Spedition u. Commission 960) Neustadt D. 149 ein Zimmer mit (88°)__ ....... *■ —----659) Vom 1- März an befindet sich meine Wobnung in dem vormals Hirsch'schen House am Lindenplatz, vis-ä-vis dem Gasthof zum Einhorn. Ur. Dittmar, Hofgerichts-Advocat. Piei« »int« Nit W Post M Kr. k EM Gie m öffent' Wi' tzen rc-, \ im Slamr i Uck Aaistklichei Seg Dal (ation ttr Dimlion 6taai(n: svird die' ttlbtlg, 1 Staate ü Htjsn Unttag s Meifia 6tationt von du iheatkr t sovdkln öi statt Da mann die litt hat, tßo bleit $1 land- a i®tt Sa viele auf jfnifle fii dic deuhi Hfäkn di spre-ttn fi Sonstig ist voch nicht Mtr in bleuer £ hittvvn a Saburs 2 XDIl.i Hißen 2 schweia; Dir Fest uber den v°rläufig «teukrer, nnd jttz, •'» «U« J,ln8«nbt i» e Bk 3a^e flt| Ul 2) auf tt °ud 3) , plagen, «'Je tb Nrt fil I