nknbt Donnerstag den 31. October M7L swsffla «WVMMMMM ■Wliiiii ibii jilHj.ii IcutftUe Reich »om 20. Juni er. der strenge Arrest in einer dunkeln Arrestzelle, im Uenrmpn nfapr »Jp h»r fli—«a ««na___tu «-i— * Stroh. unfl wegen ihrer Schwäche Preußen gegenüber zu verhöhnen. .Oris-Polizeidehörden aufgetragen, die Bczirks-Angehörigen iu warnen ibn Ca. 3n Bezug darauf, daß nach § 26 des Miluärstrafgefetzbuches für dasspitalien den sogenannten Dachauer Banken und ähnlichen hohe Zinsen verftre- einzelnen niietben n unter e Exped. ilM $4 I Universität ig Lear." ßrtte vierteljährig 1 ft 12 ft. mit BrirtMohn. Durch die Dost biogen vierteljährig 1 |L 29 k. 'Erscheint täglich, mtt Auv» nähme SonntagS. 'Expedition : Canz lei berg, Lit. B. Nr. 1. ioo. »»8. 8. 385. IS 232, 45. 139. » «24. Io« ;cnft* !genZev^ ttr 0f»tM> • jlllabt- -tlithk" «01 n wird in ’S««! Oet haus- rd. Z. Lit. L 79, Berlin, 29. Oct. Die „Nordd. Allg. Ztg.", die Berathung der Kreisordnung durch das Herrenhaus besprechend, sagt: Es handelt sich um einen Gesetzentwurf, welcher durchgesuhrt werden muß und werden wrrd. Dafür bürgt vte einmuthrge Ueberzeugung oller Regierungsfactoren. Wenn das Herrenhaus !7^em flch der Vorlage gegenüber negativ verhält, begibt sich dasselbe jedes thatsachlichen Einflusses auf die Gestaltung der Vorlage und wird schließlich unter ganz anderen Verhältnissen vor die Frage der Annahme gestellt sein. Der Ge- sammterncruck der bisherigen Verhandlungen ist leider derart, daß das Haus fnne thatfachliche Lage und das Maß seiner Macht der tirone gegenüber durch- ~ Dasselbe Blatt meldet, daß der Kaiser in emer Sonntags stattgehabten Andren- dem Präsidium d s H,rrenhauses und dem Grafen Brübl gegenüber, sowie in einem Briefe an einen der höchsten Hofbeamten, welcher HerrenbausmrtLlr^d ist, avs'S Bestimmteste die Nothwenkigkeit des Zustandekommens der KieiSordnung betont habe. Die Vorlage fei mit seiner vollsten Zu- sttwmung eingebracht worden und es werde Alles an deren Durchführuna aelebt to(r^C m 7" "^ordd. Allg. Ztg." bezeichnet das Gerücht von der Vorlegung ernes Gesetzentwurfs betreffs der Einführung der facultativen Civilche als irr- thumlich. Zn RegiervngSkreifen sei von einer Aenderung in der Absicht der Re- glerung nichts bekannt, vielmehr gelte es als zuve,lässig, daß der eommiffansch vorbercitere und vom CultuSminister ausgearbeitete Entwurf entschieden auf Ein- fuhrung der obligatoiischen Civilehe gerichtet fei. Posen, 25. Oct. Die Cholera ist nunmehr auch, wie die „Bromb. Ztg." , unter der Bevölkerung des Danziger Landkreises aufgetreten. In drei sind seit ... v -----neu, welche sehr heftig auf- i. Wir traten und nach wenigen Stunden den Tod zur Folge hatten. Ferner ist gestern - „ , „ wieder ein an der Cholera kranker Flößer in das Nothlarareth au Pflednendorf Der „9iationa(jtg." geh, aus Paris folgendes -ing-bracht worden. v 1 9 4 S'fleyn-nvorf o ' ?9" «ÖClobtr:.t ®le »D-rmania" bringt heute eine endgültige Jntervretation de« Papste« über die feiner Zeit so viel krliisteten Aeuß-runaen vom „ Steinchen - und „Koloß." Dem genannten Blatte wirb aus Rom geschrieben der Pavn habt stch in der betreffenden Angelegenheit also geraußert': „Meint man iene Worte, dec ich vor mehreren Monaten sprach, und durch cir ich ven , der Macht und die dem Hochmuth folgende Demllthigung bezeichnete, so sehe ich in der That nicht ein, was dies mit dem Untergänge und dem Der. derben des deutschen KaiserthumS und Reiches zu thun haben soll. Höchstens wird eben dieser Mißbrauch der Macht untergehen und der Hochmuth fein Ver- derben finden. Denn Golt gieb, die Macht, er straft aber früher oder fpäter den Gebrauch derselben, und er ist e«, der erhöht und erniedrigt. Oder foll wob! gar der Papst für den in Deutschland an'« Ruder gelangten Ps-udoliberalismus beten . Jiirmal« wird der Papst den Untergang und das Verderben euus Kaifer- tdume. wünschen. Wohl aber wünscht er, daß zum Wohl- de« Volke« die Gnade Gottes die Herzen der Regierungen leite, damit fie die Macht nicht mißbrauchen die er ihnen verliehen Hai und damit fie stch nicht dem ei,len Hochmuth hinacben in welchem sie doch einmal werden gedemüthiget werden." Di- „Germania" schreibt ferner: „Neulich meldeten einige Blätter, der Herr öifco, von Ermcland habe den Prozeß gegen den Fi«euS bereit« angestrengt bis ,eßt noch nicht der Fall gewesen; e« soll aber, wie vir hörens nächstens geschehen." ' im« Mtvngrn aoer wie oer mittlere Arrest vollstreckt wird, werden jetzt auf Anordnung des Kriegsministeriums für die qu. Arrestzellen die vor^efchnebenen harten Lagerstcllen (Pritschen) seitens der Militärverwaltung in allen Garnisonen beschafft. ' . ,, Bekanntmachuna. bCUWC ng vom 5. I. Mts. der seitherige Mittel- Der Präsident des Oberhessischen Gartenbau-Vereins- ___ Friedrich Graf zu Solms-Laubach. iunb ($inbin) erbringkr eint nflelbach 11 )raunfteHedter laßt bu6ptb. heilt briefl. Garantie housky, sbn. PUnflfn ffr b sollen sich •«” 2*16(89. t sich «UH ■keä bei Ration wird fli die Expch, lHausbürscht Seltersweg. ienofen umzu- ’* der Exped. inander- Deutfchland. .deutsche neich vom 20. Juni er. der strenge Arrest in 1 B°d-N°uheim Di- Großh-rzoglich- R-gi-rung hat °i- Interpellation'wird wnffreö Abgeordneten Curtmann dahin beantwortet, daß durchaus kein Grund zu Besorgnissen über Reduktion im Badbetriebe Vorlage, daß vielmehr genaue Ermittelungen zu dem Resultate geführt hätten, daß auch bei Uebernahme des Bades durch den Staat dem Publikum dieselben Annehmlichkeiten wir seither geboten werden würden und daß außerdem eine Erweiterung und Reorganisation der Badediremon und ihrer Befugnisse bevorstehe, daß insbesondere der Bürger- meister der Stadt Nauheim als solcher Mitglied der Badedüection werden solle. So ist denn endlich die Beunruhigung, die wie ein drückender Alp auf der Be- volkerung gelegen hat, beseitigt und haben die allseitigen eifrigen Bemühungen hierum noch in der letzten Stunde zum erwünschten Ziele geführt. Darmstadt, 27. Oct. Die erste Kammer wird in ihrer nächsten Donnerst a Sitzung das Mahlgesctz berathen. Nach der Darmst. Ztg. sieht man dem Schluffe des Landtags Mitte November entgegen. — Die „Main.-Ztg." erfährt als be- stimmt, daß die Mittheilung über Verhandlungen zwischen dem Ministerium und dem Bischof von Mainz jeder Begründung entbehrt. Die Regierung sei weit entfernt, den von ihr selbst gewählten Standpunkt des Rechts und der staatlichen Gesetzgebung zu verlaffen und statt dessen in Unterhandlungen mit einem ultra- montamn Kirchenhaupte sich einzulaffen, die bei dem diametralen Gegensätze der beiderseitigen Auffassungen entweder jämmerlich im Sande verlaufen müßten, oder höchstens zu einem faulen Vergleiche führen könnten, der auch nur mit dem geringsten Opfer an staatlichen Hoheitsrechten zu theuer erkauft wäre. Darmstadt, 30. Oct. Die Tagesoidnung drr heutigen (134.) Sitzung der zweiten Kammer enthält die Berathung Über Die Vorlage der Großh. Mirn^ sterien des Großh. Hauses und des Aeußern, des Innern, der Justiz und der Finanzen: ' 9 Rr. 236 1 die Erweiterung der Stadt Mainz, 2. den Gesetzesentwurf, die Erhebung einer außerordentlichen Communal- steuer für die Stadt Mainz betr. Darmstadt, 30. October. Die zweite Kammer nahm heute die R>- gierungsvorlage wegen der Mainzer Stadt-Erweiterung mit 36 gegen 2 Stimmen an. JÖCrlin. Die Bestrebingen des Herrenhauses, die Reform unserer Kreis- Verhältnisse zu vereiteln, sind vergebens. Es stehen entscheidende Maßregeln der Regierung gegen das Haus unmittelbar bevor. Schon am Donnerstag nach den ersten Abstimmungen des Herrenhauses hat der Minister des Innern Schritte gkthcn, um eine Verständigung mit den übrigen Factoren der Staatsregierung da über heibe,zuführen. Die jüngsten Tage haben diese Verständigung bfschleunigt. Graf Eulenburg hatte sein eigenes weiteres Eintreten für die K.etSoronungvrcform von einer energischen Unterstützung sowohl von Seiten Der Krone, alt aoch von Darzin aus abhängig gemacht. Die erstrebte Verständigung ist erfolgt: Die Kretsordnung wird unter allen Umständen zur Durchführung gebracht werden. Ihr Zustandekommen Wird als eine absolute politische Nolhwendigkeit anerkannt. Berlin, 27. Oct. Die „Germania" hat die deutsche Sprache um ein neues Bort bereichert: „Religionsmord." Die Veranlassung zu dieser den Juristen bisher noch unbekannten Art von Mordthaten sollen die „Verfolger" der Kirche gegeben haben. Sie meint, die Zeiten der alten heidnischen Kaiser seien < ttitbrr °ufkkl-bt, w^° m°n Iahrhund-n- l°ng zahllos- Schaann folterte, war- m-Id-t, ......... „„ ^anjlgtt cancln,.eg aurflllrekn * i.Ur ?rlb“n /Uf,t £ ' Vf d-r von Papst und 3nqui|ition an ttr W-ichj-l telegenen Ortschaften, den Dö-f-rn N-ufähr, Krakau ünt's unendlich viel großer ist, scheint da« -dl- Blatt ganz vergcff-n zu deich, d-ren Bevölkerung mit den polnischen Flößern im Verkehr st-bt n e?" ^^ngens, 0ostet sie sich, werde es den heutigen Verfolgern der Kirche vorgestern zusammen fünf Erkrankungsfälle voraekomm " ' ' gerate so gehen, wie den damaligen, sie würden zu Schanden werden. ---u * • b - vollen ihnen den süßen Trost nicht rauben! Berlin, 28. Oktober. O.. ö.v. MMV bnnlfltl?0rAT‘ 27 Oct zu: Die Räumung ist an den meisten Punkten,! Gumbinnen, 27. Oct. Die bitffeitfge Regierung bat zur DerbÜtuna brr Ä"8 7a 7 L" PS unbrauchbar find; die^hol-ratinschltppung -in- fünftägige Quarant-in- für t® von Polen kommenden „Temp«. „zahlt, daß viele schon baufällig sind, ehe sie bezogen werden. Wenn die Memel pa,streuten Flößer und Schiffer bei Schmalleninaken bei @t?X ™ 16 ^"ite heißt, daß die vollständige Räumung am 15. November vollzogen sein geordnet. ^5Wolff'« °n' 608 °icht wahrscheinlich. Da« „Pari« . Journal" erklärt, daß -«! Gumbinnen, 30. Oct. Laut amtlicher Mittheilung ist rrn Dorfe Storren a" C‘n 3°hc-«lagen der Schlacht bei Jena und de« Einzugs in der Nahe der Kreisstadt Johannisburg, die Cholera ausgebrochen welcher be.' Napoleon s in Berlin besondere Nummern zu veröffentlichen, in Folge osficiöser reit« einige Personen erlegen sind. » w , V WlKiung hab- aufgeben muffen. Di- „Paps" benutzt diese Mittheilung, um die München, 29. Oct. Das Ministerium des Innern hat d'n District«. und R-gi'rung wegen ihrer Schwach- Pr-uß-n gegenüber zu verhöhnen. ^OriS-Polezeidehörden ausg-tragen, die B-zirkS-Anaeböria-n . mL.n f... a” vertrauen. Wettere Maßregeln folgen. Weeheel« Aetien. 795/8 Oberhessen 5% östr. F. 8t. E. B. 366 Lombard. Bahn 220% Ludwigsh.-Bexbaoh 200% Max bahn 145 Bayer. Ostbahn 134% Rhein-Nahebahn-Act. 54% Hess. Ludwigsb.-Aot. 183% Aetien. Frankl. Bank 146 Frankf. Vereins-Kasse 166% Darmst. Bankact. 515% Wien Bankaotien 1046 Oest. Creditaot. 359% Galizien 298 Sprache in allen katholischen Kirchen Polens und LitthauenS als gottesdienstliche eingesübrt werde, welche PtuS zu crtheilen sich erbietet, kümmert Rußland nicht viel. Ob die Curie wolle ober nicht, die Russificirung wird auch tu dieser Richtung unaufhaltsam vollzogen und um so rücksichtsloser durchgeführt werden, als die polnische Sprache auch in Deutschland zum Vehikel staatsfeindlicher Bestrebungen mißbraucht worden ist. In Wahrheit also hat der Papst gar nichts für die Freundschaft des Petersburger CabinttS zu bieten. Dagegen würde er durch sein Entgegenkommen da- stärkste Contingent seiner gegenwärtigen Armee, die Polen, gradezu vor den Kopf stoßen. Es ist ein Dilemma der unbequemsten Art, und weil man in Rom darüber nicht Hinwegzukommen weiß, so zerrt man die Dinge hin und her, schmeichelt jetzt den russischen Agenten, gelangt aber zu keinem definitiven Entschluß. London, 26. Oktober. Die gesammtc englische Presse beschäftigt sich heute mit dem vom Deutschen Kaiser in der San-Juan-Frage gefällten Schiedsspruch. Mit dem Tröste, baß ber nothgedrungene Verzicht auf San Juan im Grunve, nicht viel zu bedeuten habe, steht die „Times" ziemlich allein; wie sie sich denn auch mit ihrer eigenen Ansicht, die sie noch vor einigen Tagen geäußert, in Widerspruch setzt. Am leichtesten scheint es noch dem regierungsfreundlichen „Daily Telegraph" zu werden, den Schmerz über den neuen Verlust, den England jetzt unter den Schiedsgerichten des Washingtoner Vertrages erlitten hat, zu ver- winden; er sucht die Schuld vornehmlich bet den Diplomaten von 1846, deren nun keiner mehr lebt. Er hat nicht den Schatten eines Zweifels, daß Vie deutschen Juristen und der Kaiser, der nach ihrem Rathe entschied, einen ehrlichen UrtheilSspruch abgegeben haben. Ob aber in der richtigen Weise entschieden worden sei, ist nach seiner Meinung eine andere Frage. Don dem hohen Stand- punkte civilisirter Moralität sei cs von höherer Wichtigkeit, daß die Entscheidung unparteiisch, als baß sie günstig für die Interessen Englands ausgefallen sei. Darüber könne indessen Niemand im Unklaren sein, daß die Entscheidung in der San Juan-Frage eine peinliche Thatsache für England sei, denn Amerika erhalte die Herrschaft über sämmtliche leicht schiffbare Canäle, die zu den besten Hafen von Britisch - Columbia führen. Aehnlich äußert sich die „Morning Post"; sie tadelt aber auch die heutige Regierung, daß sie sich von den Amerikanern zu einer so enggeschnürten Vertragsbestimmung verlocken ließe, die dem Schiedsrichter die Wahl zwischen nur zwei, nicht zwischen drei Canälen vorschricb. Indessen die Sache sei abgethan und man müsse sich in die Verhältnisse schicken. Die ärgerlichste Sprache führen unsere Abendblätter „Globe" und „Pall Mall Gazette", die über- Local-Notiz. Gießen, 31. Oktober. Es hat den Anschein, als wenn unsere neuliche Anmerkung zu dem Artikel von Stuttgart betr. des Zopfe- de- Nichtlaternen AnsteckenS bei Mondschein von competenter Sette doch zu sehr in'S Praktische übersetzt würde. Seit zwei Abenden ist eS nämlich bei dem jetzigen schöne Herbstwetter so finster auf den Straßen, daß man an einzelnen Stellen Gefahr laufen muß, zu caramboliren, der anderen Unannehmlichkeiten nicht zu gedenken. Abhülfe wär« doch hier sehr am Platze. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 30. Oktober. Obwohl fest, verkehrte die Börse heute doch bei niederen (Süiiqtn als gestern für Staatsbahn und Ereditactien, da die Berliner Notirungen »ickt entsprechend erschienen. Im Ganzen war Gold heute etwas williger aber immer noch theuer. Oesterreichische Nationalbankactien, welche gestern Abend bis zu 1060 bezahlt worden waren, setzten heute bedeutend niederer ein, erholten sich aber wieder bis 1050, also immer noch ca. 8 fl. höher als an gestriger Mittagsbörse. Bon anderen Banken war heute Süddeutsche Bodencredit und berliner Bankverein gesucht, während fich die andern beliebt und fest hielten. Babnactien gingen heute etwas billiger weg, während bei Prioritäten, in denen ziemlich rege« Geschäft, gute Preise bezahlt wurden. Preußische und andere Staatspapiere sehr fest, da, wie verlautet, für mehr als 7 Mill. Thaler Staatsfonds gekündigt werden sollen. Auch österr. Renten bei lebhaftem Umsatz höher bezahlt. Loose relativ still. Pfandbriefe erfreuen fich neuester Zeit wieder lebhafter Nachfrage, weshalb wir hier auf die neueste Emission von 2 Millionen Thaler 5 % Pfandbriefe der Meininger Hypo, thckenbank aufmerksam machen, die am 4. und 5. November zur Subscrtptwn gelang. Gesichert sind diese Pfandbriefe durch da- gesanimte GeselischaftSvermögen (8 Mill. Thaler bei 40% Einzahlung) sammt Reservefonds und durch einer dem emittirten Betrag wenigstens gleichkommenden hypothekarischer Forderung. Da die emittireude Bank überdies bei Belehnung von Grundstücken mit äußerster Vorsicht zu Werke geht und die Hinau-gabe der Pfandbriefe unter Eontrole eine- Regierung-Kommissars steht, so ist der Werth dieser Pfandbriefe alö solides Anlagepapier zweifellos. dies nicht sonderlich deutsch-freundlich sind. Rußland. Petersburg. Neuerdings wird wieder viel vo l Unterhandlungen zwischen Rußland und dem Vatikan gemeldet. Der Papst sucht natürlich überall Freunde Geldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 42—44 n doppelte 9 43—45 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 21—22 Engi. Soter. 11 50—52 Buss. Im per. 9 43—45 D ollar in Gold 2 25—26 H-nden Münchener Schwindel-Instituten der Adele Spttzeder und Anderer anzu- und Verbündete und möchte auch den Zaren gern zu sich hinüberziehen. Er hat — ■ — - ' ' ' . ihm nur gar so wenig zu bieten. Denn die Genehmigung, daß die russische Prioritäten. 3°/q öater. Stsb.-Prior. 57% 3% öst. s. Lombard — 3% Llvorneser 38% 5% Tosoaner 60% 5% Elisabeth-Prior. 84% do. H. Emise. 84% AnleiieiiHloone. Darmstädter fl.50Loose 208 n »25 n 55 Kurh. 40 Thlr. Loose 72% Nassau 25 fl, 47% Braunschweiger 23 30/o Oldenburg, ä 40Thlr. 38% 40/0 bayr. Präm.-Anl. 112 % 40/0 badische Loose 110% Badische fl. 35 Loose 70% Oestr. fl. 250 ▼. 1854 92 1858r Prloritätsloose 205 1860r Loose 95 1864r „ 161 Frankreich. Paris, 26. Oktober. Die Zahlungen des französischen Staatsschatzes an - den deutschen geschehen, wie die „Temps" vernimmt, von vierzehn zu vierzehn Tagen in Posten von 100 Millionen in Wechsel; der Finanzminister soll in diesem Augenblick nahezu 500 Millionen in Tratten für diesen Zweck in seinem Porte- feuille haben. Heute, den 26. Oktober, ist eS 191 Jahre her, daß die sieg- reichen Truppen Ludwig XIV. in Straßburg eingezogen. Aus Anlaß dieses Jahrestages wurde in der Notre-Dame - Kirche eine Messe gelesen, welcher, wie der „Courricr de France" meldet, viele in Paris weilende Elsässer bei- wohnten.^ ^ct. Das „Bien Public" bezeichnet als dringendste Bera- thungsgegenstände der Nationalversammlung nach Erledigung des Budgets die definitive Constitutrung der Republik, Präsidentschaft ThierS auf 4 bis 5 Jahre mit Wiederwählbarkeit, Ernennung eines Vicepräsidenten, Errichtung einer zweiten Kammer und endlich ein Wahlgesetz, welches die Ausübung des Wahlrechtes an ein Lebensalter von 25 Jahren knüpft. — Die „Agence Havas" meldet: Ein Brief des Ministers des Acußeren, Grafen R^musat, anläßlich der Frage, ob Elsässer und Lothringer, welche für die französische Nationalität optirt und ihr Dom.cil nach Frankreich verlegt haben, die Eigenschaft als Franzosen verlieren, wenn sie für einen Augenblick (momenlan&nenl) nach Elsaß-Lothringen zurückkehren, sagt- Ich wüßte nicht, daß die deutsche Regierung eine solche Auffassung zur Richtschnur ihres Verfahrens gemacht hätte. Diejenigen, welche in regelrechter Weise optirt haben, behalten immer die Eigenschaft als Franzosen, nur können sie sich, wenn sie nach Elsaß-Lothringen zurückkehren, ohne sich den Vorschriften der deutschen Dehö»dcn zu fügen, mehr oder weniger ernsten Unannehmlichkeiten auSsetzen. — Gegenüber der Zeitungsmittheilung, wonach das Schatzdepartement der Unionsregierung die Erhebung einer Abgabe von 10 pCt. ad valorcm aller Waaren nichtfranzöstfchcn Ursprungs, welche in französischen Schiffen eingeführt würden, angeordnet hätte, gibt der amerikanische Consul in einer heute ver- öffentlichten Zuschrift die Erklärung ab, daß die Nachricht falsch sei, da nur der Congreß berechtigt sei, Abgaben zu beschließen, der Zusammentritt desselben aber erst Ende December erfolge. England. BfirsennachrichteB. 24. Octber 1872. Preuss. 4%% Obllg. 103 Frankf. 3%% Obi. 87% Nass. 4% 0/0 Obi. 99% Kurhess. 4°/o „ 94% Gr. Hess. 5% Obi. — » n 4% „ 98% » „ 3%°/o n 95 Bayer. 5% „ 100% n 4% 0/0 1jährige 100% , 40/g 1jährige 93% Würtemb. 4%% Obi. 99% Baden 4%% Obi. 0. E. L. 99% Oesterr. Silberrente 65% „ Papierrente 61% Spanier, neuest. 9% 30 Amerik. Bonds 1881r 98% » n 1882r 96% „ „ 1885r 97% „ „ 1887r 96% Amsterdam k. 8. 98% Augsburg k. S. 100 Berlin k. 8. 104% Bremen k. 8. 175% Brüssel k. 8. 93% Hamburg k. 8. 87% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 92% Wien k. 8. 108% ditto m. 8. 1083/fl ditto 1. 8. 108 Disconto 5°/9 Hhemetuct Anreiaer. Besondere Bekanntmachung. Oberhessische Eisenbahnen. 5045) Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß der zwischen diesseitigen Stationen und solchen der Main- Weser-Bahn seither bestandene directe Personen- und Gepäck - Verkehr mit dem 1. k. Mts. auf die Stationen: Bußbach, Bad Nauheim, Nieder-Wöllstadt und Vilbel der Main Weser-Bahn ausgedehnt wird. Ferner werden von obengenanntem Tag^'' an zwischen den betreffenden diesseitigen Stationen und den Stationen der Main- Weser-Bahn nickt nur Schnellzugsbillete, sondern auch Billete für die gewöhnlichen Züge ausgegeben werden. Gießen, den 26. October 1872. Die Direktion. Versteigerungen. ' 5039) Ein sieben Jahre altes Pferd, mit Geschirr und ganz neuem schweren Wagen, sollen Freitag den 8. November, Mittags 12 Uhr, in meiner Wobnung an den Meistbietenden versteigert werden. Leihgestern, 30. Oct. 1872. Georg Dern IV. Donnerstag den 12. December d. I-, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhaus die dem Heinrich Wolf und Ehefrau dahier gehörigen Immobilien, als: Flur Nr. üJtlftr. %27 7 Hofraithe in der Kühgasse, 27/i73 644 Acker am Brennofen, 33/116 1 23 Acker am Nahrungsberg, 33/129 143 Acker daselbst, öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, den 31. October 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. ; (5044) Sem ml er. Freitag den 1. November d. I., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Pfandlocale dahier: 2 Kleiderschränke, 1 Commode, 6 Stühle, 1 runder Tisch, 1 Küchenschrank, sodann um %10Uhr auf dahiesigem Rathhaus: , eine Quantität Kämme, bestehend in Horn-, Elfenbein- 'und Kautschuck- Lkämmen, Haar-, Nagel- und Staubbürsten, sowie wohlriechendes Wasser, Pomade rc. meistbietend versteigert werden. Gießen, den 29. October 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 1(5009) Semmler. 4999) Freitag den 1. November d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Hrn. Ministerial- Director Kempfs auf dem Reichensand Möbel, worunter ein großer Schreibtisch mit Aufsatz, sowie verschiedene Stahlstiche und Hausgeräthe, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 28. October 1872. In Auftrag: ________Semmler, Ortsgerichtsmann. Arbeitsversteigerung. 5027) Nächsten Montag den 4. Nov. l. I. Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause die Planir- arbeiten zur Erbauung eines Vicinalwegs nach Queckborn, veranschlagt zu 1971 fl 16 kr.. öffentlich in Accord gegeben werden. Ettingshausen, den 28. October 1872. Großherzoglicke Bürgermeisterei Ettingshausen. JA.: K- Schön, Bezirksbauaufseher. Feilgebotenes. Der Lahrer hinkende Bote ist erschienen und zu haben bei (5041) Wilh. Klee. Herde und Defen in den verschiedensten Sorten, namentlich die sich so sehr bewährenden, in jeder Beziehung ausgezeichneten Regulir - Füll - Liefen (4869) empfiehlt I. » 3H 50£6) Alte, abgenutzte Pferde werden angekauft für die Veterinäranstalt. Philipp Körber, Laute Anfrage! 5051) Wie kommt es, daß noch immer keine weiteren Laternen an den letzten neuen Häusern an der Grünberger Chaussee angebracht worden sind, da solche doch an diesem Orte ganz unentbehrlich sind. Einer für Alle. 5053) — . dauernde Beschäftigung bet N- Wendel. eine Einzelperson . . . . „ Familie von 2 Personen . - ii n ii $ " „ 4 „ 5052) Größere Kapitalien liegen zum Ausleihen bereit durch Elias Meyer- ii ii Elle von . 5043) Ein möblirtes! Zimmer zu vermiethen bei Carl Lony. | 4588) Die I. Vioch sche Hofschönsärberei in Darmstadt . emvfieblt fick im färben von seidenen, wollenen und gemischten Kleiderstoffen, Chiles Bändern, Blonden, Franzen rc., von Möbel- und Vorhangstoffen aller Art- — Fü Kauffeule werden verblichene wollene und halbwollene Stoffe im Stuck ausgesärbt und wieder verkäuflich hergestellt. Schnelle Effectuirung- Btlltge Pretse. Aufträge vermittelt portofrei I melden. . | Die Winter-Abonnements-Preise sind: ' Servietten, pr. Dtzd. Schlesische Damast-Tischtücher „ Servietten, 488« Di- bekannten von allen A-rzten empfohlene Brustbonbons „Arabische Gummikmeln ‘ 11 nan W Stuvvel L Co, Alpirsbach, e*&K?. 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October ist auf dem Ge- müsemarkt ein Regenschirm stehen geblieben. Abzuholen bei Philipp Rabenau, Schrein er in Groß-Buseck. Wir halten bei Vorkommen sowohl für größere wie kleinere Aufträge unser Lentrsi-Burmu für Inserate bestens^ empfahl übergebenen Annoncen werden sofort dircct an die betr. Zeitungs-Expeditionen befördert und nur zu den Originalpreisen der Zeitungs-Ex- pedttionen berechnet. Koftenvoranfchläge gratis und umgehend. „ Größere, umfangreiche Aufträge nach Vereinbarung zu möglichst günstigen Bedingungen, Belege gratis und Uebersendung derselben nebst Rechnung franco. Jaeger'sche Buch-, Papier - und Landkarten-Handlung. Frankfurt a. M., Domplatz Nr. 8. Der Buchsührer von Lemgo. Roman von Georg Hesekiel. (Fortsetzung.) — Zum Gedächtnitz des Malers der Reformation- Zu dem Bilde von Th- von Oer: Lukas Kranach tröstet den gefangenen Kurfürsten Johann Friedrich den Großmüthigen. — Das neue Japan. — Der Lieblingssitz eines königlichen Romantikers. Mit Abbildung von Hohenschwangau. — Am Familtenttsche: Der Welttelegraph. — Des Büttels Flasche. Mit Abbildung. — Frische Trauben im Winter. Mit Abbildung. — Schildkrötensuppe für die Millionen. — Modebilder und - -X — -, . _ . - . geistliche Amtstracht des vorigen Jahr- Diener tm Threrspltal. Hunderts. Mit 2 Bildern nach Chodowieckl- Ein Schuhmachergestlle"findet 3« E- Heinemann, I- Ricker. Concert - Verein. 5047) Der unterzeichnete Vorstand beehrt sich hierdurch zur öffentlichen Anzeiqe zu bringen, daß im Wintersemester 1872 — 73 wie üblich, fünf Instrumental- und Vocal - Concerte im Clubfaale veran- Namhafte auswärtige Künstler sind sowohl für Einzelvorträge als auch zur möglichsten Vervollständigung des Orchesters bereits gewonnen oder l" verehelichen ordentlichen Mitgliedern wird die Abonnementsliste demnächst vorgelcgt werden und falls diese den Musikfreunden, welche dem Vereine neu beitreten möchten, nicht zukommen sollte, wollen sie sich bet den Vorstandsmitgliedern: Professor Thaer oder Dr. W. Dreh! alsbald an- I Drcschinaschinkn für Hchid-und Göpcl- I behieb, Futterschnetd - Maschinen, I können ungeachtet der großen diesjährigen Nachfrage jetzt wieder sofort I y0" ftSSÄ’ Katalog wird auf Verlangen gratis gesandt. Heiairicli Laux in Mannheim. Ld Die soeben erschienene Nr. 4 ÄA enthält: 5048) Möblirte Zimmer zu vermiethen- Iteustadt Lit. D- Nr. 57-__________________ 5016) Für einen Arbeiter ist ein Zimmer mit Bett zu vermiethen. Asterweg Lit. A- Nr. 108. 5037) Um mit meinem Maaren -Vorrathe vor Ende dieses Jahres räumen, verkaufe von heute ab 12/ „ „ „ ,/ * *...... n langt, bezr Betr lichste Sei Von der vorerwähnten Pfandbriefanleihe wird ein Betrag von £ 9.' ü? 9: ab Süddeutsche Bodencreditbank. Agentilr 6er Muk für Füddeulfchlmd: Gießen Wir sind zur Enlgegennahme von Zeichnungen beauftragt. ontmann A. e. Atm ff en fehl. Redaction, Druck und Verlag der BrühPschen Univ^Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. 1500. 1200. in in 'n r> n » in in in in in in in in in in in in in in in in in in in B C D 500 = 400 == 200 = 'n 1750 = 875 = 700 = 350 = Kündigung von da an erfolgt zu » n 7) Thaler 7) Die Pfandbriefe lauten auf den Inhaber. Mark 3000. Z o 1O ^ichschastli Meten sei neu ein irii6i|onbcT( ; 3r «l Machs Uel W, hier Hu _ le, Schaaffhausen’sehen Bankverein Subscription auf Thlr. 3,000,000 — Gulden 5,250,000 — Mark 9,000.000 5 pCt. Pfandbriefe ' der T |iflb Samsi lon Bauvl T ?andesgewc | itttW L-ß W 1 des Kreise, bemühen, c br Untpf; : Mifei. E -"d Re«k~"11 - ai. an 5 Millionen Thaler pr. C. = 83A Millionen Gulden S. W. = 15 Millionen Mark R W zu 5 pCt. verzinslich. — Die Coupons sind halbjährig per 1. Mai und 1. November fällig. ' in folgenden Stücken ausgeferligt: -ns e.., » E » „ WO = , 175 = 300. »»^deutsche Bwdenereflitbank verzichtet auf die Einziehung, — Verloosun- L SSTÄ L ÄÄ* ST„S*r L ff L7LL L E5ÄÄ ISÄSSÜf “±E Bekanntmachung i^^^^cs^lschaft^bkUerl^^^Rü^ck^TMun^d'er^e^ostM^PfaiMlbriefc'äni^folgenden^L^Augto^eifo^L $‘a“’ ^auf nach vorgängiger Die verloosten Pfandbriefe treten vom Zahltage an äusser Verzinsung. ® ^on Seiten des Inhabers sind die Pfandbriefe dieser Emission unkündbar briefen bestimmt"in“". ^g^""g gene,,,nigte Reglement der Süddeutschen Bodencreditbank über Emission von Pfand- - onn nnn r w zur öffentlichen Subscription aufgelegt. ’ ’ * l# v* l¥