Anzeige- und .Amtsblatt für den Kreis Kielen. Ehrend 1872, Nr. 27 Gießen, am 24. Januar 1872. 5 rem nur über das Concil vom 18. Juli 1870. Unvermuthet kamen Nachrichten „ J, ■ ‘ -ßkflüe Bpfreanna war in ter ganzen Kirche, den Anlaß darlegkn laßt. Cs Hal aoet TkuKälant) die Naäricht von dem neu auszrstlüenoen — .M» 3, über da» «tbirt »er sl'!» 'n «sm.» MiterkuruL recht».) Ja, weine V Mittwoch den 31. Januar ■ndjt A°»i°g neu- cherin. 413 g ftB- hier, so anderwärts. Man war mit der Sachlage unzufrieden, man hat mehr gewünscht, man wollte' einen Feldzug für Erringung einer besseren Stellung ein- leiten. Ich will jedoch nicht weiter darüber sprechen, ebenso nicht von dem 53er- Betreffend : Verzeichnisse über die wegen Beitreibung der Communalintraden entstandenen Kosten vom IV. Quartal 1871. — Deutschland. Gießen, 30. Januar. Bei der Wichtigkeit der Verhandlungen in der bayerisch,n Kammer, betreff. Stellung der Negierung zu der Beschwerde des Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. s, äs U BBp preis ?Ha«d- « « ft., ‘ untetm er. m EL ff»... (rSVtA&tmtw werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch bei allen Poft- SBcftCllUliQCn (IU| vCll v^HCptilCr IQCr Expeditionen und den Land-Poftboten entgegen genommen. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben für die Monate Februar nnd März zu 40 fr. Preis vierteljährig t fl- *2 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fL 27 fr. an die Großherzoglichen Bürgermeistereien zu Albach, Allendorf a. d. Lahn, Allendors a. d. Lda., 'Ut-Buseck, Annerov, Bersrod, Burkhardsfelden, Eberstadt, Ettingshausen, Garbenteich, Gießen, Hausen, Mainzlar, Münster, Rödgen, Trohe, Watzenborn und Winnerod. Wir erinnern Sie an die Einsendung der rubricirten Kostenverzeichnisse binnen 14 Tagen. v. Röder. cr ohne Ca- beziehen. Marktplatz. r. pr. Monat Sonnen: meines Hauses «iethen. Gaquoin. SÄ*Ä m ».'.ft».-’“t“ ™ *«■ Mn Sorge waren, und war. hat denen, welch- diese- mu6n*t gestellt, gesagt: ste glaubten es nicht, daß das Dogma von der^Jnfav.belität d.« päpstlichen Lehramtes wirklich b-rathen wurde, und wenn auch sie glaubten nicht, daß es dann zur Annahme gelangen wurde, und di Bilchble kannten im Vertrauen auf ihre Vernunft und d.e Stellung, welche sie aeakn die jlirche "nnahw.n, wirklich mit Recht s° sprechen. Meene wegen mag tm Fechdaer Hirtenbrief stehen «°S will, und magl begann, die Vorlogc des Dogma kam, und aller Auaknfotzen von da mit Sorg? nach Rom, auch wir, und die Augen der treue- ftm6 (fotbolifen Wie oft, weine Herren, sind wir Mitglieder der Negierung von ' ^Ä^en, t cb jetzt unterworfen haben, gefragt worden: ob wir denn ö rur Abstimmung kommen und die Lehre von der Ur.fehl- barkeit des Papstes zum Dogma erhoben werde, und die Hoffnung ließ dis zum l.tzün Augenblick das Best- glauben, stolz auf di- Stellung »'-.er den ich.» evalkraftigsten Vcetheidiger ter neuen Lehre g-word-n; wasst-fur .V-rleum g MMMMMZ *w-* es von großem Interesse sein, die Rede des CultuSmimsterS v. Lutz ouSführliw r v 1U bringen. Sie lautet: Weine dbf,rrftil J - WZMGMWZ L0,en ecn ter schwersten Vorwurfe für uns ist. Gestatten C i wir, Stellung der Regierung eene g-rad-zu s-mbltch- s«« ' "g ,,,. vor- ■£S==S=ii;=£= WZMM-lErch WSL-«r -rsr- mä*» WMW§SMM mofee sich an, den Glauben der katholischen Kirche zu corrigiren, 1 K-nz-k.1ner«°,schr-ib-n, was er predigen dürfeund w°- ^*Lplacctum regium; zu erreichen, mißbrauche ste da« «erfassungsmaßege 2"^ b man demonstrirt andererseits: es dürfe für t« f^bar-Grund-, neben, und gebe in der Thal keines, und stutze sich z« ., t Die Re, tat Plaeet erleide z. B. keine Anwendung auf dogma rschem Gebiet . D gierung hab-deshalb tollkühn di-Gesahr erst gemacht, indem siesegen ns ep die n'cht .xistirt, sich rüsten wolle. Das, meine H-'«n,ist da. - n- Brld^ w^ che« man von dem Verhalten der Regierung entolrft. «btr n 4 wenigen das wahre ist anders: Erlauben Sie, tast ich kurz anfuhr-, w.i WinM«n6 Monaten zusammen selbst erlebt haben, und haben ® , f"(d)(n. Da« da« sich zu sagen und zu bekennen, was di- Emgmsse zu uns 'p wahre Bild der StaatSregierung ist drefe«: „sie w°h-' UdWch » E und schützt dieselbe gegen Eingriffe.» Ich -rinne,- nochmals «» d - ^ap und 1854: da«, wa« die Mehrzahl der Anhänger d-S neuen Dog wültl( Plaeet meinen, kann König Map unmöglich damals g-mernichabm, n en, die Aufgebung der Plaeet al- ein Opfer betrachtet haben. So -rg'vt sslgkll. teii Gehülfm, ei einem An- ■ Muhl. zefunden. Ab- welches selbst- It Hausarbeit j mietben ge- d. d. Bltts. llijLMgS- idesiden iren fegensreich *jd)t Heilmittel gratis in btr i nur direkt zu s, Harpstedt )ch- (W), tmädchen wird intreten- Neue crichtS-Advo- ;öen schriftlichen im Wallthor. Hes der Küche i, wird gegen Thlrn. auf so- gesucht. Nahe- idMuteirS"1 jungen sucht oder Mg imilienonW . Logis und W ischt wird. Nach' fänden erhalten. Bltts- Frankreich. vollen Triumph." Straßburg, 25. Ian. Die näheren Bedingungen für die zur Submission ausgeschriebene Anlage der Forts Nr. 2—6 liegen in dem Bureau der Fortifi- cation zur Einsicht offen, sowie auch die Preisverzeichnisse, auf Grund deren die Preise für alle Arbeiten festgestellt sind. Für ein größeres Fort sind annähernd 240,000 Kubikmeter Erdbewegung und 100,000 Kubikmeter Mauerwerk, für ein kleines etwa 2/3 jener Masse binnen 2 bis 3 Jahren, einschließlich des inneren Ausbaues und aller Nebenarbeiten, fertig zu stellen. Schon längere Zeit wurde in öffentlichen hiesigen Blättern alles disponible Frachtfuhrwerk für den Trans- port von Mauersteinen, wie sich annehmen ließ, zu obigem Zwecke gesucht. Die Beschaffung von Erde wird aus der Nähe von hier kaum thunlich sein, wo die Hektare unbebauten Erdbodens auf etwa 100,000 gr«. zu stehen kommt. Wohin Die Forts zu stehen kommen sollen, war noch nicht zu erfahren; man sprach von Mundolsheim, Illkirchen, Königshofen, Kehl. — Die Abgeordneten der Straßburger Handelskammer, G. Bergmann, K. Brauer, Th. Ulrich. R. Schmitten, A. Walther, haben die Bildung eines Vereins in die Hand genommen zu dem besonderen Zwecke, die Verwirklichung der Anlage eines Canals für die große Schifffahrt zwischen Straßburg-Ludwigshafen-Mannheim anzustreben und überhaupt die Anlage und Verbesserung aller Verkehrswege im Rheinthal zu be- günstigen. reaieruna tbut nicht mehr, al« daß st- das v-rfassnngsmaßig- Recht der Unter- Zeit gehabt zu haben, seinem Ops-r die w-rtb°°ll- Geldtasche abjubängen, denn tdanen wahrt Die Regierung will nicht die V-rsaffung ändern, um ihren Stand- er entfloh mit dem G-lvsackchen, welche« 569 fi. enthielt. Diese Summe stellte punlt begründen zu tonnen, nein! Da« ist Entstellung! Di- Regierung steht stä> al« fehlend an dem übrigen noch -°rhan°-n-n Jneasso heraus. Der L-raudte L sjn-hna mit der Praxi« aller Regierungen und aller früheren bay-nsch-n befand st» diese Nacht über noch in einem »othg b-wußilosen Zustande und ist Kürllen E« war in einer früheren Rede von einem KonigLworte die Sprache, wenig Hoffnung, ihn am Leben zu erhalten. Leider ist e« noch nicht gelungen, womit "vielleicht gemeint ist, daß diese Könige wohl ander« handeln würden, al« auch nur eine Spur von dem Raubmörder zu entdecken. Hoffen wir, daß ihn die Nemesis ereilt. München, 27. Januar. Der Papst hat unterm 11. Januar an den Erz- bischof von München-Freising ein Anerkennungsschreiben gerichtet, worin er ihm für seine Standhaftigkeit und für den Muth, den er in der Vertheivigung der heiligen Religion entwickelt, auf'S Huldreichste dankt; zugleich bittet er ihn, aus- zuharren im Leiden, wie auch Christus, der durch den Kreuzestod die Macht der Bosheit besiegte; der Kirche ist dasselbe Loos beschieden — eadem sors sub eunda ecclesia. — Schließlich ertheilt Seine Heiligkeit dem eifrigen Kirchenfürsten, seinem Clerus und dem glaubenstrcuen Volke den apostolischen Segen, indem er Gott bittet, er möge ihn den Triumph der gerechten Sache erleben lassen. — Der §. 130a des Strafgesetzbuchs für das deutsche Reich „das Verbot des PoliNsirenS auf der Kanzel betreffend", gibt der klerikalen „Donauzeitung" Anlaß zu solgen- oer Aeußerung: „WaS bleibt übrig, als^einfach von fernem priesterlichen Lehr- und Seelsorgsamte abzutreten und dem Staate die Besorgung dieser Thätigkeit durch die Bürgermeister oder Civilbeamten zu überlassen? Dann kommt die „liberale' Politik erst recht in die Kirche und auf die Kanzel, die Religion aber gänzlich hinaus, b,s das „Gesetz' erscheint: „Oas Chnstenthum wrrd für staalSge- fährlich erklärt und daher adgeschafft." Haben wir so Vieles erlebt, so werden wir auch dieses noch erleben. Die Zeiten sind günstig, der Widerstand gering oder gelähmt. Das Schlagwort feiert dann seine letzten Conseqaenzen und seinen Frankfurt, 30. Jan. Der gestern Vormittag 11 Uhr im Viehhof statt- gehabte Raubmord hält alle Gcmüther in Athem und Aufregung; den ganzen Tag über standen dichte Menschengruppen vor der Stelle, wo die That geschehen. Der tödtlich verwundete 65jährige Hamburger aus Offenbach hatte im Lause des Vormittags bei verschiedenen Metzgern und zuletzt in der dem Viehhof nahe gelegenen Mietze'ichen W.rthschast Geld eincassirt. Von dem letztgenannten Orte begab er sich dircct nach otr „goldenen Luft"; in der Hand trug er ein Säckchen mit verschiedenem Silbergeld, während er in einer Umhängtasche für mehrere Tausend Gulden Gold und Papiergeld mit sich führte. Von der Hausthüre bis zur W-rthschaftsthure befindet sich ein etwa 10 Fuß langer ziemlich düsterer Vor- platz, Den Hamburgir passiren mußte. Hier erhielt er kurz nach seinem Eintritt von hinten einen Hieb mit einem Holzbeil auf den Hinterkopf, der so sicher ae- fubrt war, daß der Getroff ne sofort lautlos zu Boden gestürzt sein muß, Denn 15 Personen, welche sich im Wirthszimmer befanden und mit Geldzählen be° scha,l.gt waren, hörten nicht daS M-ndeste Geräusch, und auch ein Metzger wel- ch.r sich in der Nähe des Ortes, wo die Blutthat vollbracht wurde, befand, be- meikle nichts weiter, als daß ein Mann in einem grünen Kittclrock eiligst aus der Thure be rau-kam und zum Thore hinaus auf die Allerheiligengaffe lief. Erst als e-ne der im Wuthsz-mmer befindlichen Personen herausgehen wollte, fand man ■ Den Ungluckl.chen bewußtlos in seinem Blute liegend. 7 jetzt geschieht? Nein! hätten sie, was wohl anzunehmen, dieselben Grundsätze wie i damals, sie würden sich einverstanden erklären! Ebenso müssen Sie Lerchenfeld, Rechberg, ReigerSberg u. s. w. verurtheilen, wenn Sie uns verurtheilen. Wir rhun nichts als die Verfassung wahren, wie es jene Fürsten an der Hand der Ueberzeugung thaten. Wir weiden also Schutz den Katholiken gewahren muffen, die deshalb nicht außer der Verfassung sind, weil sie nur glauben, was sie bis 18. Juli 1870 geglaubt haben. Einem schweren Vorwurf, der öfters wieder- gekehrt ist, muß ich vor allem entgegentreten; man sagt: wir seien eine Partei, man hat die Meinung, daß nach dem Austritt des Fürsten Hohenlohe dre Re- aierung keine Parteiregierung wehr sein werde, als enttäuschte Meinung hinge' stellt' man sagt, wenn wir ohne Vorurtheil an die Frage herangetreten waren, würden wir anders gehandelt haben. Fragen Sie einmal, meme Herren von der rechten Seite die Herren hier auf der linken Seite,- ob sie mit allen unseren wesentlichen Handlungen übereinstimmen? (Rufe links: Nein! Nein!) Und man könnte doch nur eine solche Regierung eine Parteiresierung heißen; doch nein, fraßen Sie sie nicht, es könnte sonst scheinen, als hätten wir es abgemacht. (Allgemeine Heiterkeit.) Prüfen Sie nur einfach selber, und gehen Sie dle That- fachen durch, welche großentheils in diesem Saale sich ereigneten, und urtheilen Sie, ob Sie behaupten können, daß jene Herren auf der linken Seite in der Hauptsache mit uns einverstanden waren; dadurch wird aber doch eine Regierung keine Parteiregierung, daß sie in irgendeinem wesentlichen Punkte mit einer Partei übereinstimmt. Es ist ein schwerer Vorwurf, eine Parteiregierung genannt zu werden, nicht deshalb, meine Herren, weil ich etwa glaubte, daß eine Partei- regierung Mißachtung verdiene — die Regierung, die nach uns kommen wird wird nichts anderes als eine Parteiregierung sein, und man ist mit uns nur un- zufrieden, nicht weil wir eine Parteiregierung sind, sondern weil wir nicht die Regierung Ihrer (zur Rechten gewendet) Partei sind. (Sehr gut, links.) Meine Herren! Es sind schon alte Märchen, daß wir eine Parteiregierung gewesen seien als Fürst Hohenlohe noch unter uns war. Ich kenne dessen Gesinnung in diesem Augenblick nicht, das eine aber weiß ich, er hat sich die glänzende und so schnelle Rechtfertigung seiner Stellung nicht geträumt, wie er sie jetzt erfährt. (Bravo links.) Man hat gefühlt, den Vorwurf einer Partei rechtfertigen zu müssen, und wir sehen dies bei uns. In einem gestrigen Blatte, welches zur Partei der rechten Seite des Hauses zählt, heißt es, daß ein Redner mit Keulen auf den Minister hineingedonnert habe, und dieser habe sich förmlich gekrümmt unter diesen Schlägen. (Allgemeine Heiterkeit.) Zu einer solchen Sprache, meine Herren, scheint mir, hätte mehr Erfolg gehört, nach meinem Dafürhalten ist die Beweisführung so sehr mißglückt, wie ich es in meinem Leben nicht erwartet hätte. (>L>ehr gut, links.) Man sagte: wir hätten uns nur auf Zeitungen, Broschüren u. dergl. berufen, ohne etwas nachzulesen. Wer einen solchen Vorwurf, ohne der Thatsache ganz sicher zu fein, und selbst wenn man sicher ist, gegen die Minister schleudert, scheint mir dem zu gleichen, der in einem Glashause wohnt und mit Steinen andere oncuvug. wn Der größten Wichtigkeit für unsere Provinz Dürfte die Mittheuung fein, daß in einer auf den 20. Februar d. I. zusammenberufenen außerordentlichen Generalversammlung der Hessischen LudwigSbahn u. A. auch der Antrag um Ermächtigung des Verwaltungsrathcs zur eventuellen Erwerbung der Concession für den Bau und Betrieb einer Bahn von Hanau nach Friedberg zur Berathung und Erledigung kommen wird. Hoffen wir, daß das vielbesprochene Projekt in den Händen des VerwaltungSratheS Der LudwigSbahn nun bald zur Ausführung kommen werde. (£>. $.) Mainz, 27. Jan. Gestern Abend fand hier eine Versammlung von Haupt- intereffenten bei der Aufhebung der Weinsteuer (Weinhändler und Wirthe) statt, unter Lhcilnahme der Mainzer LandtagSabgeordneten. Es galt eine Vorberathung der Vo. schlage, welche nächsten Montag bei der Hauptversammlung aller Interessenten des ganzen GroßherzogthumS gemacht werden sollen. Es wurde einstimmig beschlossen, in erster Linie auf die vollständige Beseitigung der so ungehörigen Weinsteuer mit ihrem lästigen Gefolge Der Bezettelung und Controle hin- zuarbeittN- Sollte indeß Dieses Ziel nicht zu erreichen sein, so wurde weiter be- schlossen, in zweiter Linie dem Antrag Des Landtagsabgeordneten George beizu- stimmen, welcher dahin geht, die Straßenbauschuld Der beiden Provinzen Ober- Hessen und Starkenburg als Staatsschuld zu übernehmen und dagegen Die Wcin- steuer auf die Einkommensteuer auszuschlagen. In Dritter Linie wurde beantragt, wenn die Regierung diese Anträge für nicht durchführbar erklärt, ihr in Der Werse für Die Aushebung Der Weinsteuer ein Äquivalent zu bieten, daß durch eine von den WeinhanDlungen und Weinwirthen zu bezahlende Patentsteuer nach Der Re- gicrung genau bekannten Verhältnissen und einer noch näher zu bezeichnenden Scaia die Summe ausgebracht werde, welche jetzt die Weinsteuer Dem Staate erbringt. t----< ""' -e- ----" -Ute Eomvination zur Bezahlung des Restes der preußischen Entschädigungssumme, und zwar durch mo- mentane Veräußerung der Tabakspacht, soll seit einigen Tagen ernstlicher discutirt werden, als es bis jetzt geschah. Das Anerbieten kommt, wie es scheint, von einer englischen Compagnie, welche sich anheischig macht, Die drei Milliarden zu realisiren, die zur Befreiung Des Territoriums nöthig sind. Dafür würde der Staat ihr das jetzt von ihm selbst betriebene Tabaksmonopo! überlassen, nur das Recht Der Theilung Des Gewinnes für sich beanspruchend, im Falle der Nettogewinn 6 Procent Des vorgestreckten Summe übersteigen sollte. Dieses Arrangement würde für fünfzehn Jahre geschloffen werden, nach welcher Zeit die Regierung Recht zum Rückkäufe hätte." Die löblichen Anstrengungen patriotischer Männer, die zu zahlende Kriegs- entschadigung durch eine Sclbstbesteuerung des ganzen Volkes auszubringen, mehren i.ch. Von allen Seiten tauchen mehr oder minder practische Vorschläge auf, und ^nner von Ras und Talent, wie der Akademiker Legouve, stellen sich öffentlich an dre Spitze einer Propaganda, die alsbald das gesammte Land umfassen soll. Alle diese Vaterlandsfreunde werden von Dem gewiß richtigen GeDanken geleitet daß ein solches energisches Vorgehen, wenn es einigermassen anständige Resultate erzeugt, sehr wohl im Stande ist, Den Credit und das Ansehen Frankreichs bei allen seinen Nachbarn auf das ernstlichste zu erhöhen. Selbst wenn man nicht im Stande sein sollte, die benöthigten 3000 Millionen ganz aufzubringen, wenn ™rnnlfreid}SP^nn,öz/ „denier de France« eine geringe Summe, z. B. nur 100 Millionen, also Den DreihunDertsten Thet! des erforderlichen Capitals, ergeben tollte, auch Dann wäre das Resultat nicht zu verachten; auch Dann verdiente Die Opfersreudigkett Der sich selbst Besteuernden alle Anerkennung, und Deutschland__ Des sind wir gewiß — wird das letzte Land sein, seinem Nachbar die Anerkennung ob der so bewirkten und practisch betätigten Wiedergeburt zu versaam. Jedenfalls sind alle diese Anstrengungen bei Weitem anerkennenSwerther, als jene 1 pattiotckche Hechelei, Die aus Dem heutigen und morgmDen Tage eine Art nationaler Trauerepoche machen mochte, an Der alle öffentlichen Vergnügungen streng- sten« untersagt wären, zum schmerzliüen Geoächtntssc an die Sapitulation von Paris. Bet Diesrr Art Der Gedächtnißtage wäre dasselbe geboten am 1. März dem Tage, an welchem Deutschlands Truppen den Eintrachtsplatz besetzten am 26. Februar, an welchem Der Präliminar-FrieDen gezeichnet wurde, am 10 Mai an welchem Der Frankfurter Frieden zum Abschluß kam, und vor Allem am 19 3uh — vielleicht als allgemeiner Bußtag —, Dem Tage, an welchem Die Kriegg- -rklarung in Berlin überreicht wurde. Mit solch äußerlichem Jnsichgehen ist es schlechterdings nicht gethan, und diejenigen Theaterdirectoren, welche heute die Einnahme des Aoends Dem „denier de France“ zur Verfügung stellen, vollziehen Damit sicherlich eine patriotischere That, als alle Hyperpatrioten, welche Den Theater- besuch mrt ihrem Bannfluch belegen. (K.Z.) V Jßariä, 27. Jan. Herr Thiers hat gleich nach Erhalten der Nachricht von dem Mordanfalle, der in Epernoy gegen einen deutschen Soldaten stattfand, folgende Depesche an den Marne-Präfecten gerichtet: „Befehlen Sie meiner eit« allen Behörden, besonders der Justiz und der Gendarmerie, den Urheber der Mordtbat K't ^»suchen m f-sizunchmrn. Machen Sie alle Rezierung«. kemeBeamte daraus aufmerksam, wie bedenklich die Nachläsflgkeck bei solches G-legeu- Wechsel Oberhessen 8674 Ik fr Versteigerungen Die Zusammenkunft ist auf der Strangs- Emil Pistor. stein bei Brrmermast, Fr. Textor, Feilgebotenes. R.-Meter mit II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 21 Eichen-Stämme mit 5,68 Cub-Meter, on zur Be- durch moder DiGcutirt f-einl, voll iMarm zu r wurde der ifltn, nur vale dir Nelto« >se- Ärrangr- it die Regie- Submisßon der Kortisi- d deren die > annähernd trk, für ein de- inneren Znl wurde den Tranö» )ksuchl. Die fein, mo die mt. Wohin n stra- von i der Stroß- Schmiltcn, imcn zu Dem ir die große i und über* Rtbal zu bt- 74,29 2,46 79,33 0,80 2,50 16,40 0,10 203 Navel- 42 Eichen-Stangen Borsennachrichten. 30. Januar 1872. Nadel-Scheidholz, Aspen- „ Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Stockholz, Eichen- „ Nadel- n Aspen „ Buchen-Reisholz, Eichen- „ Nadel- „ Aspen- , Dornen _ 1 2 10 11 33 2 6 39 1 Aetien. Frankf. Bank 1401/4 Frankf. Vereins-Kasse 134 Darmst. Bankact. 486 Wien Bankactien 887 Galizien 2747/g Oest. Creditact. 3573/4 428) Handdresch- und Häckselmaschinen rc., Krippen und Tröge von Lung- Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis I. Juni 1872 gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen- und Kartoffeln. _________ Anfang der Versteigerung jeden gcnann- 137) Meinen, in der Nähe des Zinßer'- ten Tag, Morgens 9 Uhr. Die Versteige- jetzt Wenzel's Garten, am Schiffen- rung findet nur einmal statt und sämmt- Berger Wege, ohnweit der Oberhessischen liches tobte und lebende Inventar, sowie ^j^nbahn gelegenen, mit einem Häuschen Frucht, wird gegen achtmonatlichen Eredltt versehenen Garten, beabsichtige ich auf meh- bei genügender Bürgschaft versteigert; ledoch rcrc ^aßre zu verpachten. Pachtliebhaber bei Baarzahlung 2Va pEt. Rabatt- wollen sich an I. A- Busch Söhne oder werden. Annerod, am 29- Januar 1872. Grobherzogliche Bürgermeisterei Annerod Engelhardt. = birect an mich wenden. Verwalter Pfeil Wittwe. Gießen, den 30- Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen- Vogt. 255) Geräucherte Lachs- Forellen und Bückinge zum Roheffen empfehlen I. A- Busch Söhne. gen zu verkaufen. Näheres bei . -, Heinrich Noll, Neustadt. ' der neuen zu den alten Maassen tfcc. nach weist. Aetien. 50/0 östr. F. St. E. B. 4223/4 Lombard. Bahn 227 V4 Ludwigsh.-Bexbach 199^/z Maxbahu 152 Bayer. Ostbahn 152 Rhein-Nahebahn-Aot, — Hess. Ludwigsb.-Act. 195 JaOverpachtunq. 453) Freitag den 16. Februar d. I. des Nachmittags 1 Uhr, Jagdvervachtung. 460) Mittwoch den 7- Februar 1872, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Licher Gemeindejagd, circa 4200 Morgen Feld und 3600 Morgen Wald haltend, ander- weit auf 6 Jahre verpachtet werden. Lich, den 30- Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Jhring- Börsenberichte. Frankfurt a. M., 30. Januar. Wie vorauSgeseben, gestaltet sich der Ultimo trotz der Befürchtungen wegen etwaiger Geldklemme in Berlin zu einem sehr günstigen, da Geld flüssig und die Reporrfätze das normale Maß nicht überschreiten, die Börse verkehrte daher in zuversichtlicher und fester Haltung, so daß die Haussiers sich wieder einiger Erfolge zu erfreuen haben. Bon den Speculationseffecten erzielten heute Lombarden die größte Avance, indem sie bis 2270h gehandelt wurden, wovon sie jedoch gegen Schluß wieder einen Bruchtheil abgeben mußten. Credit- actien, sehr beliebt und lebhaft gehandelt, errangen gleichfalls weitere Vortheile und wurden schließlich mit 357*/4 umgesetzt. Natwnalbank und Staatsbahn dagegen ftagnirend, erstere bet 885, letztere bei 422 V». Recht lebhaft war heute wieder einmal das Geschäft in Bahnpapieren, von denen Oberhessen circa 1 Thaler höher gingen als gestern. Man behauptet, daß eine große preußische Bahn Unterhandlungen wegen Ankaufs der oberhesfischen Bahn etngeleitet habe; die Wahrheit dieser Behauptung dürfte jedoch vorerst dahingestellt bleiben. Alte Ostbahn, bayerische, beliebt und einen Bruchtheil höher. Von österreichischen Bahnwerthen gingen Elisabeth [250i/2] und Galizier f274L4] höher, wie denn auch jüngere Gattungen bester waren, wie z. B- Rudolph, Donau-Drau, Siebenbürger, letztere 195 nach 191 Vz- Auch in Prioritäten fanden wieder große Umsätze statt und waren namentlich neue Lombarden gefragt, wie auch hessische LudwigSbahn, Saalbahn, 91V4—V2. und Ebensee-Jschler. Das Gebiet der Banken dagegen ward heute weniger cultivirt und zeigen die Course nur unbedeutende Veränderungen, während Loose aller Gattungen wieder im Umsatz waren und theilweise abermals im Preise stiegen. Zwar waren Donau- Regulirung matter, Raab-Grazer dagegen anhaltend gesucht und 1 Procent höher auf die Nach- r.cht von der Auflösung des SyndicatS hin; auch 1860er eine Kleinigkeit besser. Oldenburger Procent höher. Von amerikanischen Werthen die verschiedenen Serien der 1882er Staaten-Bondö im Verkehr, sodann besonders wieder Prioritäten, wie Oregon, alte Missouri, Central- und auch die neuen Cairo 6procentigen Cheasepeake und Ohio I. Mortgaqe-Gold-BondS, auf deren Erscheine» am hiesigen Markt wir vor etlichen Tagen aufmerksam gemacht, zu 81 Proc. erhältlich. Wiener Wechsel höher. Rußland. Petersburg, 18. Jan. Nach einer römischen Correspondenz der Unit» Catto- lica ist zwischen Dem heiligen Stuhle und der russischen Regierung ein Abkommen in Betreff der kirchlichen Angelegenheiten Polens getroffen worden. Die russische Regierung wird dem heiligen Stuhle eine Liste katholischer Geisilichen^vorschlagen, woraus derselbe diejenigen wählen wird, die er für die bischöflichen Stühle taug- lich hält. Auch die anderen einschlägigen Fragen sind jenem Blatte zufolge der Lösung nahe. Petersburg, 29. Jan. Schamadie (in Schirwan, Russisch-Kaukasien) ist gestern durch ein anhaltende« Erdbeben fast vollständig zerstört worden. Es blieben'von der Stadt nur wenige Häuser übrig. Viele Menschen sind dabei um- gekommen. Jagdvcrpachtuuq. 395) Dienstag den 6- Februar d. I., des Mittags 12 Uhr, soll auf dahiesiger Bürgermeisterei die mit dem 5- Februar d. I. leihfällig werdende Feld- und Waldjagd in der Gemarkung Albach auf weitere 6 Jahre verpachtet werden Albach, am 25. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Balser. öeldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. lOSt. 9 53—55 Duoaten . . 5 31—33 20 Frankenst. 9 18>/z—19^/g Engi. Sover. 11 45—47 Buss. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 24-25 soll auf dahiesiger Bürgermeisterei die dem 15 Februar d. I. leihfällig werdende Feld- und Waldjagd in der Gemarkung Annerod auf weitere 6 Jahre verpachtet den Erz. n er ih« lgung ttr aus. Nt der eMa (einem ® fr Go« - Der Polituren- iu folgen- H(btn Lehr. ’ Dhätitzleit ' die „libt. ü,^r ganz. >r staatSge. so Verden and genug und seinen Versteigerungs-Auzeige. 459) Auf Hof Eisenbach, Vr Stunde von der Bahnstation Lauterbach (Oberhessen), kommt vom 12. Februar 1872 an nachfolgendes todte und lebende Oeconomie-Jnoen- tar zur Versteigerung: Montag den 12. und Dienstag den 13. Februar r 11 Pferde, 34 Ochsen, 47 Kühe, Stiere, Rinder, Kälber, 1 zweijähriger Berner Fassel, 12 trächtige Mutterschweine, 1 engl. Eber, 2 Herbsttäufer, 25 Hühner, sowie sämmtliches Pferd- und Ochsen- gesckirr; Mittwoch den UL und Donnerstag HolzvecstUgeruiiff im Gießener Stadtwalde. 452) Montag den 5. Februar 1872, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Ameisenkopf, Strangsmiese und Bruderwinter, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: I. Brennholz: 464) Zwei @rabftücte, sehr gutes Vanb,l Der Werth dieser übersichtlichen, leicht fass- bai eine '/4 Morgen, das andere >/- Vier- liehen labelle w.rd noch dadurch erhöht dass tel ballend, beide im Altenseld gelegen, sind sie nicht nur die Umwandlung der allen in billig und unter den günstigsten BedingUN- die neuen Maasse und Gewichte angibt, son- - - ---- - - • dern auch umgekelirt das Verhaltniss Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 6OV4 3°/0 öst. 8. Lombard 85 V4 3°/o Livorneser 397,8 50/0 Toscaner 613/4 50/0 Elisabeth.-Prior. 84 do. II. Emiss. 82 Anlehenslooee. Korb. 40 Thlr. Loose 69l/2 Nassau 25 fl. 48 V2 40/0 bayr. Präm.-Anl. 117 A.nsbaoher 7 fl. 12% 40/g badische Loose .115 Badische fl. 35 Loose 72 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 39 V2 Oestr. fl. 250 v. 1854 85 1858r Prioritätsloose 194 1860r Loose 93 V8 1864r „ 153 Braunschweiger 21 Stadt Florenz 85 Preuss. 41/3 0/q Oblig. 103 i/i Frankf. 3^2 % 0bl. 88^/g Nass. 41/2 o/g Obi. 99 Vs Kurhess. 4% „ 93 Vz Gr. Hess. 5% Obi. 1021/2 „ n 4% n 973/4 „ , 3Vi% n 92 Bayer. 5°/q „ IOOV4 „ 41/2% 1jährige 1001/8 „ 4O/o 1jährige 9 51/4 Würtemb. 4V2 °/o Obi- 99^ Baden 41/2°/o 0bl. 0. E. L. 99% Oesterr. Silberrente 63 Vz „ Papierrente 543/4 Amerik. Bonds 1881 r 102 „ „ 1882r 965/8 _ „ 1885r 97i/8 „ „ 1887r 98 Ja-»‘«±-^rrac * ,<*ÄÄXÄ’AT Reinen alten Malaeza, ächten Tofot)cr, Bordeaux- .Bonbons der Herren Joh, PH. Wagner & Comp. v __ H ___ Kl ■Hfl AX J -jteinni uurii ........— . sx..a/xa St. Julien und Bordeaux-I^eoville, deutfche Roth- nnd Weißweine m verschiedenen bekannten ©orten. Malz-Bonbons der Herren Joh, PH. Wagner & Comp. in Mainz. 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(1 fl. 9 fr) 462) Ein Logis von 2 Stuben und Ca- binet und allem Zubehör zu vermiethcn. 4f>l) Ich erlaube mir, dre Bitte auözusprechen, daß man unsre Gemeinde-Angelegenheiten fernerhin in diesen Blättern nicht mebr unn Gegenstände mißwollender Persönlichkeiten gebrauchen möge. 5 Rabbiner Dr. Levi. Arbeiten bestens. Th. Noloff, am Wallthor. 455) Hwei Bodenräume zu vermielhen bet L. Bramm. 3 Bde. 5 Rtblr. 10 Sgr- - 9 ft. 20 fr. Ferber'scke Univ-Buchhandlung (W Ferber) Gießen. DaMpfdreseh -MaWur?!S l neuester Coustruetion ~ | von Million, Piostnr & Comp. in Lincoln (England.) j Diese Maschinen haben an einfacher und alle g Künstler Eo neert. 467) Musik- und Concertdireckor Israeli ans Kopenhagen giebt mit Familie im hiesigen Club-Saale morgen, Donnerstag den 1. Februar er., Abends 8 Uhr, ein VermiethmMn. 456) Löwengasse Lit. C- Nr. 108 ist einet grohe Parterre-Stube nebst Küche zu ner=' mielhen und bis zum 1. April zu beziehen., 5444) Auf dem Seltersberg E- 41 ist eine geräumige Familienwohnung zu ver- miethen und Anfangs März zu beziehen. Cr°lbt Durch eine neue Einrichtung in der Prämienzahlung wird der Zutritt zur Bank wesentllch erleichtnt^ bic|er ältesten und grölen Lebensversicherungsanstalt Deutschlands, welche mit dem Vorzüge unbezweifelter Sicherheit den Vortheil ungemeiner Billigkeit der Versicherungskosten verbindet, werden durch unterzeichnete Agenten vermittelt in @ic§en durch Buchhändler A. Ricker. Büdingen „ Ortseinnehmer Louis Hö'hlcr. Lich „ Lehrer H. K. Walz. Marburg „ Oscar Ehrhardt. verschiedenen Breiten und Größen. I. H. Fuhr, Sonnenstraße. frjstatsr st. Lst. C. Nr. 2- Elias Meier. jAnlage C- 2o._______________.____________ 350) Die mittlere Etage des Hauses im M ö k lsscbeu! Em-Kbchm^esE Garten ist abzugsbalber , zu sj£0d)e Aeltlicke Personen erhalten den vermiethen und gleich bezieh- Vorzug Näheres Lit. C. 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Versicherungssumme belief, ftieg, bet intern Abgang der Versicherungsbestaud bis zum Jahresfchlug aus 38,100 4ertönen mit j72,200,000 Thlr- rE§f.innaI)me Qn Prämien und Zinsen von 3,350000 Thlrn. il „u; 1535000 Thlr. für 900 gestorbene Versicherte zu oerguten, - em Betrag, 5 der wesintlich unter der rechnungsmähigen Erwartung steht und abermaligen reichen - U°berschuü zur Vertheilung unter die Versicherten erwarten laßt. jl v Der Fonds erfuhr einen Zuwachs von fast einer Million ^haler und erhob" Urtt7bei Weitem übertroffen,und liegen darüber^ die ^fich auf m^als^8 M Ul io n en Thal^^ b Drei und eine halbe Million ^haler reiner Ueb er schuß an die Versicherten zur Vertheilung, was für dieselben im. ^ahre 1872 eine Dividende von 37 Prozent Billige Preise und nähere Auskunft ertheilt l I CCKU llHT Fr.^Brozler in Kaiserslautern (Bayer. Pfalz-) Kaupt-Niederlage der neuesten patentirten Futterschnerve- 133) Ein unmöbliites, großes freundliches Zimmer, ebener Erde, mit gesondertem Eingang, ist Canzleiberg B. 68 zu vermiethen.__ 448) Der mittlere Stock meines Hauses auf dem Hamm ist zu vermiethen und den 1. April zu beziehen. Baltb. Euler. 355) Mr Mask-nanzüge empfehl- billiaft Gold-MfNSMrllchkrUNgSbanK f. Dkiitschland M Goth«, nnd Silber-Borden, Spitzen, Franzen utib Flitter ui, i 432) Das von uns seither bewohnte ....... !Logis in Lit. C. Nr- 1 am Kreuz ist zu Heft 1—46. Neue vermiethen und sofort a m m. oRh.rM yindn . 431) Ein in bester Lage der Stadt ge- '/b der 8.Ausg., Selenes Zimmer, welches stch zu einem beide Aufgaben ist mit oder ohne Fanulien- logis zu vermiethen. Näheres bei der Exped. Seltersweg Lit. C. Nr. 2. , Elias Meier. 49) In meinem neu erbauten Hause, Wilbelmsstraße, sind der Parterre-Stock, zweiter-Stock und eine Mansarde zu vermiethen. i>r. Weiche!. 442) Ein Mädchen, welches der Küche > Flechtenkranke Ulld Brustleidende selbstständig vorstehen fann^ wird gegen h^lt »r Iochheim in Darmstadt, Lud- einen Lohn von 46 bis 50 Thlrn. auf sogleich in eine Restauration gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 449) Einen ordentlichen Jungen sucht Frau Heck, Schloßgasse. 348) Ein Gymnasiast oder Realschüler kann in einer Beamten - Familie von künftigen Ostern an Kost und Logis und zugleich auch, wenn es gewünscht wird, Nach- hilfe in allen Lehrgegenständen erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 458) Eine Kmrbisflasche sucht zum sofortigen Kauf Meyer Rothenberger, Neuenweg B. 193. 457) Ein junger Kaufmann sucht für einige Stunden des Tages Beschäftigung in Buchführung oder Correspondenz. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Scuffcrt's Archiv re. H... - Ausg. Lex. 8°. und Generalregisstr 1—4. Preis t 46 sl 40 fr. Dasselbe enthält Band 1—25der8.Ausg.; von Band 26 ab erscheinen t;;_: A "3" gleichzeitig und zu gleichem Preis. Soeben ist vollständig erschienen: < "«ltls Seuffcrt,PraetischesPandeetenreebt 4.Aufl. ---- Redaetion, Druck und Veilag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießm.