Nr. 282. Samstag Den. 30. November Gießen, am 27. November 1872. Betreffend: Abverdienste der aus den Nügegerichtsperioden des Jahres 1871 herrührenden Feldstrafen. III. Nasse ' eu 8 y n ck e r. ner. BL- 10. Versetzungen in den Ruhestand. Deutschland 10. Concurrenzcröffnungen. Erledigt sind: die 2. kath. Schulstklle zu eS nicht i« n r 12. Stcrbfälle. !- ,>■ r ’tj' r. In. rtiWen 7t- kN, mit nur ße- von das An- nit fiühki llhs. tige, (t in der ’t ist«, sowie e mir zu 7. Namensreräriderungen. 8. Dienstnachrichten. 9. Dienstentlassung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben aller- L J al 3 ck'! ur r* er ’0 in ,1 gs ichl ts s- n. Preis vtrrteLjährtg 1 st. ?r. mit Bringet Ihn. Durch di? Poft bsZogm vierteljährig 1 A. 29 &. re -r, : ?n ill a r- ld steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die evang. Schulstclle zu Ostheim, im Kreise Friedberg, mit einem jährlichen Gehalt von 576 fl. 3J/2 fr. nebst 30 fl. für Heizung des Schullocals, unter der Verpflichtung zu einer jahrl. temporären Abgabe von 150 fl.; die 1. evang. Schulstklle zu Monsheim, im Kreise Worms, mit einem jährlichen Gehalt von 373 fl.; die 1. evang. Schulstelle zu Altenstadt, im Kreise Vilbel, mit einem jährlichen Gehalt von 388 fl. 38 fr.; und die evang. Schulstelle zu Wippenbach, im Kreise N.dda, mit einem jährlichen Gehalt von 301 fl. 50 fr. der Zustimmung der ganz überwiegenden Mehrheit des Landes getragen vor inzwischen mit dem PalrS.chub bedachte Herrenhaus gelangen, wo ihm die nähme gesichert ist. den übrigen Brnresstaaten andererseits betreffend. 2. Dtkannlmachung desselben Ministeriums, die Ernennung der Mitglieder des auf Grund des Art 21 des Gesetzes vom 22. Januar 1861 über das Civil- diener-W ttven-Jnstitut bestellten Ausschusses betreffend. 3. B konntmochung Großh. KreiSomtS Mainz, die Erhebung einer nachträglichen Umlage in der Gemeinde EberShetm für 1872 betreffend. 4 OrbenSoerleihungkN. 5. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. 6. Bekanntmachung, die Vertheilung der Preise im philologischen Seminar mb C Mfe * ? vSt r n u an sämmtliche Großher^ogliche Bürgermeistcreien drs Rkiilamtslirsirks. Wir ersuchen Sie in Ihren Gemeinden bekannt machen lassen zu wollen, daß die Forst- und Feldstrafen von der 5. Periode (Anzeigen aus den Monaten Juli und August) vom 1. bis 15. Dezember ohne Mahnung hierher bezahlt werden können. Gießen, den 29. November 1872. Berlin, 28. November. Dos Abgeordnetenhaus beschäftigte sich heute zunächst mit der ©er thung des Mallinckrodi'schcn Antrages, betreffend die AuS- rf ne erscheint täglich, mit Aufnahme Sonntags. t Bxvedition: Canzleiber Lit. B. Nr. 1. * Berlin, 26. Novbr. Die Kreisordnung ist heute in dritter Lesung der enormen Majorität von 197 Stimme« angenommen worden, hat also die alleräußerste Rechte, einen Theil der Clertcalen und die Polen gegen sich tznädigft geruht; am 2. November den Assistenzarzt bei der Entbindungsanstalt »,,» vn i 7 WM ||. , UM evang. Parrstelle zu Obbornhofen, im Dekanat Hungen, mit einem jährlichen Ge- 1. Bikonntmachung Großh. Ministeriums des Innern, die Herstellung dermal von 806 fl. 33 fr.; der Gefommtfamilie der Frhrn. v. Nordeck zur Rabenau völligen militärischen Sreipiö'gfeit zwischen dem Königreich Bayern einer- und'steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die evang. Schulstclle zu Ost- 'aß die für immle auf lnd. btr 1 Ministerial-Rescript vo» 15. Juni eine DerfassungSverletzung involvire, erklärt der CultuSminisier: Artikel 24 der Verfassung, in dessen Geiste ich bet dem Erlaß jene- Reskriptes handelte, anerkennt ein freie- staatliches Bestätigungsrecht. Die ^rage der Bestätigung hängt von der gewissenhaften Prüfung der Staatsorgane Hält die Regierung die Anstellung gewisser Personen im Lehramte für un- o^thaft, so hat sie die Pflicht, dies offen auszusprechen. Die meisten der von o'em Reskripte betroffenen Personen gehören Congregationen mit einem geistlichen, in bestimmten Fristen zu wiederholenden Gelübde an. Wird das Gelübde nicht wiederholt, so steht derselben kein Hinderniß entgegen. Bei der geringen Zahl der männlichen Schulbrüder kommen eigentlich nur Schulschwestern in Betracht. Das Gesetz macht aber dem Schulamte die Frauen nicht zugänglich. Das Gesetz kennt nur Männer. Wenn die Verwaltung aus Zweckmäßigkeitsgründen Frauen zuließ, so kann dieselbe auch auf dem Verwaltungswege wieder Abänderungen treffen. Art. 112 der Verfassung conservirt die gegenwärtige gesetzliche Bestimmung. Art. 4 schließt genauere Instructionen über die Anstellung, wie bespielsweise die Prüfungsordnung, die Niemand verfassungswidrig nennt, nicht aus. lieber den Ausschluß der Schulschwestern entschieden nicht pädagogische Grunde; aber ich mußte fragen: Können Schulschwestern zu Freiheit, Patriotismus, unbedingter Hingabe an die Zwecke des Vaterlandes erziehen? Die Negierung kämpft einen harten Kampf um die Schulaufsicht. Den Schulschwestern gegenüber, welche das Gelübde des Gehorsams gegen auswärtige Oberen haben und Rom gegenüber nicht selbstständig sind, könnte die Aufsicht nicht genügend gehandhabt werden. Da- Rcscript wurde nach reiflicher viermonatlicher Prüfung erlassen, nachdem ich aus den Verträgen mit den Orden die Ueberzeugung gewann, daß es so nicht weiter gehen konnte. Die Verwaltung meines Amtsvorgängerß trug thetlwelsc Schuld an den bestehenden Zuständen; einer gleichen Sünde wollte ich nicht theilhaftig sein und mit durchgreifender Verfügung den Abhängigkeitegeist bannen, in welchem die Schulschwestern stehen. Der Minister weist mit Zahlen die von Jahr zu Jahr eingetretene Vermehrung der Ordensmitglieder nach, welche an öffentlichen und Privatanstalten lehren, und fügt hinzu: Hier mußte ein Riegel vorgeschoben werden. Auf eine Kränkung der katholischen Religion und Kirche ist es nicht abgesehen. Wenn aber die katholische Kirche verlangt, daß der Staat alle ihre Institutionen al- heilsame adoptirt, so geht sie über ihre Befugnisse hinaus. Der Staat »erlangt die Unterwerfung unter die Staatsgesetze. Das ist keine Ehrenkränkung. Es handelt sich überhaupt nicht uw Ehre, sondern um Recht. Der Kamp*, Der uns aufgezwungen worden, dreht sich um RechtSintereffen. Wir nahmen ihn hin und gegen alle katholischen Vereine und Wanderversamw' lungen, welche von Ehrverletzung gegen die katholische Kirche predigen, auf. Diesen Kampf können wir nur siegreich führen, wenn das Volk hinter uns steht. Verwerfen Sie darum dm Antrag Mallinckrodt und stimmen Sie meiner Verfügung bei. (Stürmischer Beifall.) Die Sitzung dauert fort. Berlin, 28. November. Das Abgeordnetenhaus lehnte den Antrag Mallinckrodt in namentlicher Abstimmung mit 242 gegen 83 Stimmen ab und nahm die motivirte Tagesordnung an, nachdem Strosser für, Graf Dethusy - Huc unter lebhafter Anerkennung der energ schrn Rede des Cultusministers gegen den Mallincklodt'schen Antrag gesprochen Hatje. Nächste Sitzung morgen. Basel, 27. Novbr. Die „Basler Nachr." melden aus Solothurn vom heutigen Tage: Der CantonSrath hat mit 79 gegen 22 Stimmen die Beschluß, nähme des Regierungsraths in der Kirchenfrage genehmigt. Pfarrer Gschwind zu Starrkirch ist somit als rechtmäßiger Pfarrer anerkannt. Der CantonSrath richtete zugleich an die Regierung die Aufforderung, in ähnlichen Fällen die Rechte des Staates in gleicher Weife zu wahren. Stettin. Der hiesige Provinzial-Au-fchuß für die Ueberfchwemmten erhielt auch schon eine Gabe aus Rambervilliers, 97 Thlr. 5 Pf., welche Öfficiere und Soldaten des dort garnisonirenden 2. Bataillons Colberg'fchen Grenadier-Regiments Nr. 9 ihren bedräügten Landsleuten übersenden. Diese wackeren Soldaten erwiedern damit die fürsorgende Liebe, welche die Heimath ihnen während des Krieges be* wiesen, und da die meisten Geber sich wohl ein wirkliches Opfer auserlegt haben, so wird diese Spende au- französischem Lande um so dankbarer gewürdigt werden. Frankreich. Paris, 26. Novbr. Da- politische Gewitter deckt j'tzt den ganzen Hon'- zont Frankreichs. Von allen Seiten Adressen für den Präsidenten der Republik, und von der Deule bis zur Bidaffoa und bis zum Var blickt Alles in steigender Besorgniß nach dem Theatersaale des Versailler Schlosses; von der äußersten Linken bis zur äußersten Rechten maßlose Erbitterung zwischen Der royalist scheu Majorität und Thier- im Kamps auf Leben und Tod; und dabei in den Tiefen der Herzen die unverwüstliche Zuversicht, daß e- schließlich dennoch zu einem Compromiffe kommen müsse, da eine Chambordisten- und Syllabisten-Restauration eine zu schreiende Ironie, und ein Bürgerkrieg ein zu entsetzliches Unglück eines kaum genesenen Volke- wäre. Thatsache ist e-, daß, je trotziger die Paladine der meßen Fahne auftreten, um so mehr die Furcht, man werde in*» Unberechen^ bare getrieben, um sich greift und sich eine Mittelschicht (zu einer Partei wird sie schwerlich erstarken) bildet, welche schließlich Den Ausgang bedingen könnte. Die Rechte hat in Folge diese- Zers?tzungSp:ozefftS bereits zwei Schlappen erlebt: zuerst die Vertagung Der Interpellation von Prax - Paris wegen Der Vertrauens-Adressen an ThierS, sodann Die zweite bei dem Batbic'schen Berichts, den die Majorität sofort zur Verhandlung bringen wollte, dessen Debattirung aber in Folge de» Minorität--Antrages von Märtel mit 24 Stimmen Mehrheit (356 gegen 332) auf Donnerstag vertagt wurde. Aber angenommen, es käme zu einem Compromisse, so wäre die» doch nur ein Provisorium im Provisorium, wenn wir so fügen dürfen; Denn so lange Die National - Versammlung besteht, wie sie ist, und so lange Thier- operirt, wie er pflegt, ist jede Woche ein neuer Conflict zu gewärtigen. Und eben darin beruht das Gefährliche in Dem schlei- chenden Fieber, von welchem das Land nicht eher glnesen wird, al» bis ihm mehr frische Luft und gesunde Kost zugeführt wird. DaS jetzige Dcputirtenvolk ist zum Glück mit seiner Hohlheit und Bornirtheit nicht durchaus „die Elite der großen Natron"; man treibt Politik wie man Börsenschwindel treibt, schreiend, tobend, Dabei auf gut Glück in'- Zeug gehend; inkeß es gibt doch auch manche Kopfe Darunter, die eine Ahnung von Der kläglichen Rolle haben, welche diese National-Bersammlung und besonders diese Majorität spielt. Nur im Lager Der Imperialisten herrscht großer Jubel über diesen endlosen Streit. Paris, 27. Nov. Die Aufregung hier wir im ganzen Lande ist sehr groß. UeberaU werden Adressen an Thiers unterzeichnet. Die in Beauvais aufgelegte Nationalversammlung. Die Eine Verständigung ist nicht jede an ihren Ansichten fest. Versailles, 28. Novbr., 10 Uhr Abends. Sitzung wird gegen 7 Uhr wieder aufgenommen, erzielt worden. Commission und Regierung hielten Die Berathung wird auf morgen vertagt. England. Gießen, 29 StaaliamM i zmilt Jhmnitr btt Mining möchte ? Nach btt V Mgenal) u. a. bi Staatsbürger! ttnigütni währens M. 14). Durch Staatsbürger? unb allein begrünbtt btt zweiten Hamm saisung noch nicht 1856 unb bad nn toä^lbat alle ilimn bl'itnigtn <&taati dirb, öinfütnnienflt Hiernach 18 Mrt Im Bande t Zli dkl 2 pitvtt bilgab. Mao finD v! fovie jmr W UMalllchnS lMalioii, der | breit. glfüjt < KonMii von SM, tperben. Konstant« Wld Ma 1 " stehen Bit Dem ! gen bevor. ist bereit- mit mehreren Tausenden von Unterschriften bedeckt. Au- Clermont kam eine von 1500 Kaufleuten und G.werbetreibrnden. lieber den Ausgang Der Krisis läßt sich noch nichts Bestimmtes sagen. Jede der beiden Parteien (Denn augenblicklich giedt es nur noch zwei, nämlich Republicaner und Monarchisten) rechnet mit Bestimmtheit auf den Sieg. Thier- wird keine Botschaft an Die National-Versammlung richten, sondern morgen selbst sprechen. DaS soll sein fester Entschluß fein. Alle parlamentarischen Vereine hielten heute wieder Sitzung. Das linke Centrum soll beschlossen haben, morgen nach Der DiSrussion seinen Gesetzentwurf über Die Reformen auf den Tisch des Hauses ntederzulegen. Die Redaction Der Tagesordnung hat sich die Regierung Vorbehalten. Eö ist noch n cht fest abgewacht, od in derselben nur ein Vertrauensvotum verlangt oder auch von Den VerfassungSreformen Die Rede fein soll. Obschon Die Dinge soweit gediehen sind, versuchen noch einige Deputiere eine Versöhnung herbeizuführen und wollen morgen in einer Tagesordnung Die Ernennung einer Commission vor- ichlagen, Die einen Gesetzentwurf für die Ministerverantwortlichke t und die Der- fassungSreform auszuarbeiten hätte. Dieser Versuch wird aber wahrscheinlich mißlingen. Die Sprache Der republikanischen Blätter gegen Die Royalisten ist äußerst heftig. Die royalistischen Blätter mahnen die Majorität zur Eintracht und fordern Tbiere auf, sich Der Rechten anzuschließen. Die republikanische Linke Sielt heute Versammlung und beauftragte ihren Vorstand, mit den übrigen Vereinen der Linken eine Verständigung zu erzielen. Das linke Centrum faßte einen ähnlichen Beschluß. Mehrere Mitglieder des rechten Centrums sollen bereits von Batbie abgcfallen fein und nicht mitstimmen wollen. Die National-Versammlung beschäftigte sich heute mit Der Berathung des Budgets. Versailles, 28. Novbr., 6 Uhr Abends. Nationalversammlung. Justizminister Dufaure schlägt Namens Der Regierung vor, eine Commission von 30 Mitgliedern zu ernennen, welche Damit betraut würde, einen Gesetzentwurf auS- juarbeiten unD vorzulegen, Der Die Bedürfnisse der öffentlichen Gewalten und die Bedingungen der Mintsterverantwortlichkeit regelt. Batbie beantragt Verweisung an die Commission und Aussetzung Der Sitzung behufs sofortiger Prüfung. Die Sitzung wird auf eine Stunde festgesetzt. Versailles, 28. Novbr., Abends. In der Rede, welche Der Justizminister bei Einbringung des Regierungsantrages hielt, wies derselbe auf Die freie Wahl, welche die Botschaft des PräfiDenten, wenn sie auch Der republikanischen Staatsform Den Vorzug gebe, Der Nationalversammlung bezüglich Der Regierungsform gelassen. Betreffs Der Ministerverantwortlichkeit fei Thiers bereit, sich mit Der Nationalversammlung zu verständigen. Der Bericht ^atbic's bezwecke offenbar nur, ThierS von Den Verhandlungen Der Nationalversammlung auszuschließen. Der Justizminister hofft, die Commission werde im Einverständniß mit Der Regie- tung eine Combination finden, welche den Bedingungen einer starken RegierungS- gewalt genügt. Die vertagte Sitzung ist 63/4 Uhr noch nicht wieder ausgenommen. Die Commission hat ThierS persönlich angehört. Letzterer hielt mehrere Minisierconferenzkn ab. SJlairü (l m o---" DM W wobei 8 ö>51 «W < tu banttn in * ©tfangene abö>' London, 25. November. Ein wüthender Südwesisturm, begleitet von heftigen Regengüssen, hat am Samstag großes Unheil an unseren Küsten angerichtet. Vornehmlich treffen die Hiobsposten aus Dem Süden ein. In Mounts Bay bei Penzance wurde ein großes Schiff unbekannter Nationalität (Den angeschwemmten Produkten zufolge kam es aus Südamerika) auf Die Bucksfelsen geschleudert und ging mit Allem an Bord zu Grunde; acht Leichen wurden an's Land gespült. In derselben Bucht strandete eine Barke aus Sunderland, deren Mannschaft mit dem Kahne, in welchem sie sich zu retten versuchte, von dcn Wellen verschlungen wurde; ferner ging der Schooner Albion mit Bemannung und das französische Boot les Trois Amis mit drei Mann in der Nähe des Lizard unter. Vor Plymouth wurden zehn Leute, welche zu dem Truppenschiffe Himalaya zurückkehren wollten, von Dem Sturme überrascht, und Der von dem Kriegsschiffe Fox Dem sinkenden Boote zu Hülse eilenden Mannschaft gelang es nur zwei von Den Leuten zu retten. Gestern Mittag brach in Plymouth ein Gewitter los, und noch stürmt cs heftig. In Portland wurde ein Schooner auf Chesil-Bank geworfen und war m fünf Minuten in Splitter zerschlagen, so daß Der schleunigst herbeigeschaffte Raketenapparat keine Rettung mehr bringen konnte. In Sunderland wurden durch ein Rettungsboot 15 Menschen aus Todesgefahr befreit. Auch an der irischen Küste kamen Unglücksfälle vor; bei Waterford ging das Schiff Kinfale unter und von seiner zwölf Köpfe zählenden Mannschaft wurden nur drei gerettet. London, 26. Novbr. Während Die starken Regengüsse an wedreren Stellen des Landes Ueberschwemmungen drohen — so ist Die Themse bei Windsor bereits ausgetreten, in Somerset sind weite Strecken und ein Theil Der Stadt Langport unter Wasser gesetzt —, kommen auch von der Küste noch immer Unglücksnachrichten, indem der Sturm sich noch nicht ganz gelegt hat. Bei Bonmahon zerschellte eine italienische Barke, Deren Mannschaft größtentheils durch die Anstrengungen der Küstenwache gerettet wurde, drei jedoch ertranken; bei Portland strandete das Puffagierschiff Royal Adelaide, auf Der Fahrt von London nach Sydney; die Küstenwache von Weymouth eilte mit dem Raketenapparat herbei, und es gelang ihr mit großer Mühe, die 32 Seeleute und 30 Pc-ssagtere in den an den Stilen vorbeigleitenden Körben an Die Küste zu bringen. Es heißt, daß zwei oder Drei Leute in der Verwirrung in's Wasser stürzten und umkao-en. Die Rettungsanstalten an unseren Küsten haben sich während dieser Stürme noch einmal in ihrem Glanze gezeigt. Ohne sie würden Hunderte von Todesfällen zu beklagen sein. Der kürzlich von der Anklage des Mordes freigesprochene junge Deutsche Paul Julius May stand heute wieder vor Gericht, und zwar vor Dem Polizeigericht Der Bow Street, wo eine von Dem Berliner Stadtgericht gegen ihn erhobene Anklage der Fälschung verhandelt wurde. Nach Den Beweisstücken hat May in Berlin, als Lehrling in Der GoldschmüDt'fchen Brauerei, zum Nachtheil seines Prinzipals eine W chseiquittung über 1000 Thlr. gefälscht und die Summe bei Der Bank erhoben. Nagel, Der um Diese Zeit ohne Stellung war und mit May nach England kam, scheint ihn zu diesem Verbrechen verleitet zu haben. Der Polizkiricbter entschied, daß das AuslicferungSgesuch Des Berliner Stadtgerichts zu gewähren fei. Besondere A Ur di ßnd ferner bei ui Bahnmusi Weiß 30 fr. = A _ Um weiten TT !" W«'n ob« o fc Stnn fr d° Wnfp, Ar^'5 8uNenb9ernr niitr bes'ck?!^ ^ßofrZbe!!e » Mr b ' ?cn 18.1 IV^ßherzogis ^beitsve 8«nn Sh* loj ai|[ /Sens M*«!! Htwvgj «öaiiö ter tn (hnn i* an tie snnfchr , ^ung, on seinen ‘W< gen. (Je iß ngt ober 6e soweit Mvhrr« Inon tot« , die Dee. ^scheinlich "lißen iß Ginfrafy tt« Linke n Kutinen 'Inen ahn- freite von rsaimlung I- Jußiz. i von 30 »urf ans, n unb dir ^totijung ong. Die iRijminißer reieWah!, 'n Staats- rrung-foeo - ait der t offenbar iuschlietzen. ter Regie- legieenngr- auf ]tnom» :lt wehre« nng. Die ng iß nicht tßchten seß. >on hrsiiM angeeichtet. iti Bay bet schveamien lenbert und mb gtspiili. ।gtyoft mit «erschkimgra stansosische x Mnmih een roüttn, b sinkenden i Levien zu io» ft«®1 n und val ebeigeschassik urden durch ter iriftkn e unter vnv tt'ren Stellen lvsor bereit- tt Langyort noahon i"' t,e Lnßle«' -ei Ha”? 'onvon M ,erat H* p Hl«<1’ Eltr»‘n6* Di°'ß' ie.« .zücken K ’^Htr Spanien. Madrid, 27. No»br. lieber die »ufständischen Biwrgungeü tu verschiede- neu Thetlln de« Landes wird gemeldet: Ein Hausen von Insurgenten, der repub ikanischen Partei angehörig, drang, den Abmarsch der Garnison benutzend, in ein Quartier der Stadt Murcia ein. Es entspann sich ein hartnäck ger und blutiger Kampf der Aufständischen mit den geringen zurückgebliebenen Streitkräften, wobei 8 Civilgardrn getödtct wurden. Heute haben die Truppen Verstärkungen erhalten und die Insurgenten aut großen Benutzen wieder aua der Stadt geworfen. — Auch Lvare- (in der gleichnamigen P.ovinz) ist von Truppen besetzt; die Aufständischen werden lebhaft verfolgt. — Oberst Gurra hat die Insurgenten- banden in Andalusien geschlagen und ihnen Pferde, Kriegsmaterial und einige Gefangene abgenommen. Die bei Arcos stehenden Insurgenten sind völlig zer- sprengt und haben viele Gefangene in den Händen der Truppen zuruckgelasftn. Türkei. In der Türkei geht es nach kurzem Hoffnungsschimmer einer besseren Zest wieder bergab. Alle die schönen Plane des so reformkreundlichen, weitsichtigen Midhad sind wieder zun'chte geworden. Der Bau der Eisenbahn Orsova-Widdin, sowie jener von Tripolis - Bagdad werden aufgegebrn, die Organisirung des Municipalwesens unterbleibt, der alte Schlendrian, die alte Jntngue und Demo- ralisation, der frechste Hochmuth und die tiefste Bcr unkcnhest machen sich wieder breit. Man muß sich auf ein rascheres Ende des Jranfen Mannes" im Osten gefaßt machen, als es noch brs vor Kurzem den Ansche.n hatte; denn das liebel wird mit jedem Tage acuter. Konstantinopel, 28. Novbr. Resch'ch Pascha, bisher Gcneral-Gouverneur von Syrien, ist an Stelle Khali! Pascha'ö zum, Minister des Aeußcrn ernannt worben. Konstantinopel, 28. Novbr. In Folge eines Zwischenfalles verzichtete Reschid Pascha auf bas Portefeuille des Aeußern, welches Khalil behält. Jedoch stehen mit dem Lairamsfeste am 2. Decembir durchgreifende Cabinets-Aknderun- gen bevor. Local- Notiz. Gießen, 29. November, lieber die Frage, ob Ausländer durch die Uebertragung eines StaataamteS im (Äroßherzogthum sofort die Fähigkeit erlangen, als Abgeordncte in die zweite Kammer der Landpänbe gewählt zu werden, sind verschiedene Meinungen aufgeiaucht; zur Erklärung möchte Folgendes dienen: Nach der V erfa ssu n g S u r k un d e (Art. 13) wird daS Recht eine« Inländers (das Jndigenat) u. a. durch Verleihung eines StaatSamteS erworben. Zur Erwerbung des Etaa ts b ürgerrechtS wird dagegen vorausgesetzt: daS hessische Jndigenat und ein wenigstens während dreier Jahre siattgehabiec ständiger Wohnsitz im Großherzogthum (Art. 14). Durch das Jndigenat erlangt der Inländer noch nicht alle öffentlichen Rechte deS Staatsbürgers und daS StaalSdürgerrecht kann niemals durch Verleihung eines Amtes allein begründet werden. — Nach Art. 55 der Verfaffungsurkunde muffen nun "die Abgeordneten der zweiten Kammer Staatsbürger sein. Diese Vorschrift ist seit dem Bestehen der Ver, faffung noch nicht abgeändert worden. Vergl. Wahlgesetz vom 3. Sept. 1849; vom 6. Sept. 1856 und das neueste vom 8. Nov. 1872. Nach Art. 12 des lcheren sind zu Abgeordneten wählbar alle stimmberechtigten Urwähler; stimmberechtigt als Urwähler nach Art. 7 aber nur dijenigen Staatsbürger, welche seit Anfang des Jahres, in welchem die Wahl vorgenommen wird, Einkommensteuer entrichten. Hiernach ist eS keinem Zweifel unterworfen, daß z. B. Professoren, welche noch keine drei Jahre im Jnlande wohnen, passive Wahlsähigkeit nicht haben. I Frischt, scker ;u Gießen. , . .Sonntay den 1. December. Ernst Wallenfels in der Wallthorstraßc Heinrich Kuhn am Kreuz und Daniel Rühl am Rathhaus. n—i Kirchliche Anzeige der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst am 1. Advent, den 1. December. Morgens: Pfarrer Landmann. (Feier des heiligen Abendmahls ) Nachmittags: Mitprediger Freiensehner. (Collecte für die Stadtkirche.) Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 1. bis 6. December 1872 besorgt Pfarrer Landmann. Auszug SU8 den Kirchenbüchern der Stsdt Gießen. Evangelische Gemeinde. Kopulirte. Den 24. November. Ludwig Leonhard Franz, Bürger und Schuhmacher- meifter dahier, des verstorbenen Bürgers und Schuhmachermeisters, Konrad Franz, ehelicher Sohn; und Karoline Ferber, des verstorbenen Bürgers und Wirths, Emil Ludwig Ferber, eheliche Tochter. Den 26. November. Georg Wilhelm Süffert, Gerichtsaccessist zu Friedberg, des Bürgers und Apothekers zu Assenheim, Wilhelm Süffert, ehelicher Sohn; und Louise Christiane Johannette Rausch, des verstorbenen Großh. Districtseinnehmers dahier, Georg Philipp Rausch, eheliche Tochter. Getaufte. Den 24. November. Dem Feldwebel im Großh. H. Infanterieregimente Nr. 116 dahier, Johann Adam Herrmann, eine Tochter, Elisabeth, geboren den 19. October. Denselben. Dem Bürger zu New-Uork und Formschneider dahier, Johann Anzer, ein Sohn, Friedrich Adam Jacob, geboren den 20. September. Beerdigte. Den 23. November. Dr. Wilhelm Christoph Friedrich Ludwig Engelbach, Großh. Hofgerichtsadvocat dahier, alt 32 I. 1 M. 12 T., gestorben den 21. November. Denselben. Elisabeth Jungel, geborne Wagner, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Schreinermeisters, Wendelin Jungel, alt 82 I., gestorben den 21. November. Denselben. Johannette Elisabeth Eimer, geborne Hinkler, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Thorschreibers, Jacob Christian Eimer, alt 64 I. 5 M. 2 T., gestorben den 21. November. Denselben. Daniel Karl Sack, Schuhmacher, des verstorbenen Bürgers und Nothgerbers, Jeremias Sack, ehelicher Sohn, alt 69 I. 7 M. 4 T., gestorben den 21. November. Den 25. November. Elisabeth Schneider, geborne Zecher, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Flurschützen, Christian Schneider, alt 85 I. 9 M. 21 T-, gestorben den 23. November. Den 27. November. Ludwig Ernst Hermann Staudinger, Candidat der Theologie, des Bürgers und Oeconomen zu Schmarzenau, Provinz Westphalen, Karl Staudinger, ehelicher Sohn, alt 24 I. 3 M- 19. T-, gestorben den 26. November. Katholische Gemeinde. Getaufte. Für die Ueberschwemmten der Ost- und Nordsee sind ferner bei uns eingegangen: L. Bücking 20 fl.; Elise Will 1 fl. 10 fr.; N. Scheel 5 fl.; Bahnmeister Sebellschaas 1 fl. 45 fl.; Stadtbaumeister Stief 2 fl.; Gärtner Weiß 30 fr. --- 30 fl. 25 fr. mit früherer Quittung = 88 fl. 8 fr. Um weitere Gaben bittet dringend Die Exped. des Gießener Anzeigers. Wer eine Annonce in hiesigen oder auswärtigen Blättern veröffentlichen will, erspart Mühe und Porto kosten, wenn er damit die Unterzeichneten beauftragt, deren alleiniges und ausschließliches Geschäft es ist, Anzeigen in alle Zeitungen der Welt zum Original-Kostenpreise und ohne Nebenspesen zu befördern. Haasrustein & Vogler, Frankfurt a. M., große Gallusstraße 1. Den 10. November. Dem Bürger zu Cöln und Wagenmeister bei der Cöln-Gießener Bahn, Mathias Joseph Hüsgen, ein Sohn, Friedrich Wilhelm Heinrich, geboren den 27. October. Beerdigte. Den 19. November. Gertrude Selzer, geborne Baumann, Ehefrau des Bürgers und Schuhmachers, Karl Selzer, alt 74 I. 5 M. 22 T., gestorben den 8. November. Den 16- November. Friedrich Wilhelm Lichius, des Bürgers zu Blankenberg und Bremsers bei der Cöln-Gießener Bahn, Johann. Wilhelm Lichius, ehelicher Sohn, alt 3 I. 1 M. 13 T., gestorben den 15. November. Den 18. November. Joseph Kunz aus Nauborn, Kreis Wetzlar, alt 35 I., gestorben der 15. November. Den 20. November. Franz Theodor Witzenbacher, des Betriebs-Secretärs bet der Main-Weser-Bahn, Franz Witzenbacher, ehelicher Sohn, alt 15 I. 8 M. 16 T-, gestorben den 18. November. Den 21. November. Arnold Wilhelm Schmidt aus Dattenfesd, KreiS Waldbröl, alt 54 I., gestorben den 19. November. Stllgemeiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachungen. Domänen-Veräußerung. Die auf Freitag den 6. December, Vormittags 10 Uhr, nach den Formen des Domäuen-Beräußerungsgesetzes vom 2 Juni 1821 in der früheren Oberförsterswohnung zu Alt-Buseck anberaumte Ver- steigerung der dem Großh. Kameralfiscus zustehenden, in diesem Blatte unter Nr. 4882 näher beschriebene Obcrförsterswobnung r nebst Hofraum und daran stoßenden Gärten wird hiermit in Erinnerung gebracht. Gießen, den 18. November 1872. Großherzogliches Rentamt Gießen. (5352) Lyncker. Arbeitsversteigerung zu Lang-Göns. Dienstag den 3. December, Morgens um 8 Uhr, soll auf dem- Rathhause zu Lang-Göns die Anfertigung einer neuen Pumpe auf dem Schloßhof, veranschlagt zu 79 fl. 8 fr., durch öffentliche Versteigerung tn Accord gegeben werden. Gießen, den 28. November 1872. In Auftrag: Körner, ö516) Bezirksbauaufseher. Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: 1) Dienstag den 3. December 2) Mittwoch 4. 3) Dönnerstag 5. 4) Samstag 7. 5) Dienstag II 10. 6) Mittwoch 11, 7) Donnerstag II 12. 8) Samstag If 14. M 9) Dienstag II 17. If 10) Mittwoch 18. 11) Donnerstag II 19. 0 12) Samstag n 21. 13) Dienstag y 24. II 14) Freitag y 27. M 15) Samstag II 28. II 16) Montag II 30. II 17) Dienstag If 31. tf Die Interessenten werden daher aufgefordert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf ben' Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen! die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. 1 Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 26. November 1872. Der Rechner der Spar- und Leihkasse. 5475)____________K e h r._________________ Nächsten Mittwoch den 4. Decbr. d. I., Nachmittags 3 Uhr, soll auf hiesiger Bürgermeisterei, Dachdeckerarbeit, veranschlagt zu 65 fl. 24 fr-, versteigert werden. Wieseck, den 30. November 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. 5560) Lang. FeilgelMnes. 5433) Junge Canaricnhähne (Harzer) verkauft Th. Roloff am Wallthor. 5079) Kleingemachtes Buchen-Scheitholz, pr. Gentner 54 fr., frei an's Haus geliefert von S. Katzenstein, Holzhandlung. als: Hyazinthen, einfache und gefüllte, Tazetten. Tulpen, Crocns, in reicher Auswahl, empfiehlt die Samenhandlung Carl Heines, Schulstraße. 5471) Aechtes Nürnberger Bier stets im Zapf in der Restauration zum Stern, Mäusburg. 5518) Lackirte Bettladen, Kleidcr- schränke und ein Küchenschrank mit Glasaufsatz, sind zu verkaufen. Pb. Bauer, Mühlgasse. 5399) Eine Schmetterlingsammlung, bestehend tn 21 Glaskasten, (Prachleremplar), nebst iMeigen's Schmetterlingsbuch, ist I billig abzugeben. Bei wem? sagt jbie Erped. dieses Blattes. i 5498) Ein gutes Zugpferd ist zu verkaufen. Wo? sagt die Expedition dieses Blattes. 5407) Aechte Nürnberger Lebkuchen, aus der Fabrik des Herrn J ac. Go eß in Nürnberg, empfehlen zu Fabrikpreisen Gehr. Adami im Ritter. S. Hirsch StDiiii. 5528) Schwarze Eskimos zu Winter-Röcken, per Elle fl. 3r — feinste und schwerste schwarzseidene Westen zu fl. 2. 30 und fl. 3, — farbige und weiße Pique-Westen zu fl. 1, — schwarze Cachernir-Westen zu fl. 1 — und fl. L 20, empfiehlt in seinem Ausverkauf. °'7k 5037) Um mit meinem Maaren - Vorrathe vor Ende dieses Jahres zu räumen, verkaufe von heute ab ohne Rabatt Gebild- und Leinen-Waaren, für deren Güte ich garantire: (Siegener Fabrikat), pr. Stück 3 si. — kr. 12/4 Tischtücher tf an, M fr. | 74 H 12/4 Damast-Gedecken (1 Tafeltuch mit 12 Servietten, 6 Ellen 14 fl. an, Ausverkauf! 1D zu auffallend billig, znrückgesetzt. 4655) vormals L. Kohlerm aun. ist I. A. Busch Sohne. ein. (3946) Seltersweg. K. Grü »ebaum. =/4 =/4 S/4 ff n UNd und ff ff 2 1 1 6 ff V ff 27 fl. 3 „ 16 kr. 24 „ Leib-Bibliothek, Seltersweg. Der Massecurator: M. Pilger. von (2582) Tertor'schee Lagerbier, pr. Flasche 7 kr., frei in's Haus geliefert pr. ff tf h an, tf ff H ft an, tr alte Sachen werden nach Wunsch angefertigt resp. umgeändert, sowie alle in's Knrschnerfach einschlagende Artikel stets prompt und billigst bergestellt. Stück tf rr pr. Stück 2 fl. 12 2 fl. 48 kr. und 4 fl. tt ■ n n Fr. Vieler, am Kreuz, in Gießen. Pelzwaaren-Lager von H. Nübsamen, Mäusburg Lit. D. Nr. 9, wieder ans das Neueste und Reichhaltigste assortirt Für solide Arbeit wird garantirt. Reparaturen werden von mir selbst pünktlich besorgt 5565) Unterzeichneter verkauft alle Geflügelsorten, als: Welsche Hah- nen, Hühner, Kapaunen re. Fr. Münch 5567) Große Auswabl von Druckreug, Hemdenflanell und Baumwolltuch, in verschiedenen Qualitäten, bei H. M. Iug Hardt. Gießen, den 29. November 1872. (5535)_________________________ Dienstag den 3 December und die folgenden Tage, Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 3 Uhr, werden in der Nestailration Hoffmann im Vramm' scheu Hause in der Neustadt dabier die zur Debitmasse des I. Landauer gehörigen Waaren, bestehend in: Herren-, Damen- und Kinder- hüten, Regen-- und Sonnenschirmen, Gummischuhen, allen Sorten Handschuhen und Bändern, Hutfa Theater-Versü'lgcrung in Wetzlar. 5529) Am 9. December, Nachmittags 2 Uhr, werden im Schützengarteu dahier ein vollständiges Theater (mit 700 s)Fuß großem Podium) uud^ eine Parthie Costüme öffentlich versteigen. Das Theater ist aufgeschlagen und kann 3 Tage vor dem Perkaufs-Termin eingesehen werden. ,Näbere Auskunft ertheilt Herr Gastwirtb PH. Flick in Wetzlar. 10/4 englische Tüll Gardinen, mit Stück, „ „ „ abgepaßt, Schweizer- „ „ Damen-Mäntel, Jacken und Baschliks Passende Weihnachtsgeschenlie, alö: goldene Brocken, Ohrringe, Medaillons, Siegelringe, goldene Damcnuhren und Ketten sind billig zu haben empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Neue (5551) bei 548U) Meinen cf er und Garten, an Der Hessischen Brauerei gelegen, bin ich Willens zu verkaufen. I. Wagner, an der Grünberger Straße- beehrt sich einem geehrten hiesigen wie auswärtigen Publikum ergebenst anzuzeigen, daß seine Weihnachtsausstellung in Kindersplelwaaren aller Art eröffnet und ladet zum gefälligen Besuche ein. 5526) Heute treffen frische Schellfische 45 „ 20 „ 30 , Pigue-Decken, pr. Stück von...... Weißen Coper- und Flock-Barchent, pr. Elle von „ Flanell, rein Wolle, pr. Elle von ... Velours zu Kinder -Mänteln und Dameu-Jacken, pr. Elle 1 fl. „ Double-Stoffe zn Damen-Mänteln, pr. Elle zu 1 fl. 30 kr. u. 2 fl. 30 kr. (5570)__________ Ä Kreuz ä Cit. B. Hl. Geschäfts büche r jeder Art, aus der Fabrik von I. C. König graphie - Albums, Schreib-Albums, Schreibmavpen, Notizbüchern, Brieftaschen, Frühstück-Servietten in Damast, pr. Dtzd. 2 fl. 30 kr. und 3 fl. Damentaschen, Geldsäckchen 2c., sowie auch Gesangbücher. 8. Riesel» Selin Das Wachspuppen mit und ohne Frisur, Wachsköpfe, Porzellan- und Hol^köpfe, Gestelle, Arme und Beine, Schuhe und Strümpfe, Mobelgarnituren, einzelne Möbel in neuester Fa^on empfiehlt zu billigst gestellten Preisen (5550)______________ Georg Köber^ am Kreuz B. 111. Zu den bevorstehenden Festtagen bringe ich mein Lager in Parfümerien aller Art, ebenso Kämme, Kopf- und Kleider- hüi’Söen, große Auswahl mKorbwaaren, Sesseln, Blumen« lachen. Scliliesskörben unv dergleichen Artikeln in empfehlende Erinnerung. Aueh habe wieder ^la^ehandscliulie zu den bekannten Preisen erhalten. Ferner halte mich bestens empfohlen in Anfertigung von Haararbeiten jeder Art unter Zusicherung reeller und billiger Bedienung. Indem ich um geneigten Zuspruch bitte, zeichne hochachtungsvoll Ce Fr. Conrad, Friseur, (Hierzu eine Beilage.) i Dir die Summe 3nt ringeladen, il hierher ge/aii Giej A» 2 bis 5 I eines Ab Staalöbiirg! Ziels ihr alle dieje Monat sie den d Vorzeit — °b»°dl itl, Don ftibß ,$il $ra »««IHiiletiftd lb" ß- führen weftfc« t'nfelben, , Wtlit Unt tj([| *'» itltn e( in Dy ," j) l'Hfltn. it». ®a,3,i4 1611 •»Sy Kz tltS 8tii bit 81 uab 4