Schicht iUT ^itung in meine — Dr- O. Buchne. perfefte KöckiiHdH lhm* gesucht. Ahnt- P- i'UtS. Mädchen für Haus- in! onb, da das engagirte M rruberen Stellung nerblrji“ stritt bei hohem Lohn xeZ vr. Laubinger, Engelapotheke. : ^rzeichn.», WZ.... LÄPS sssä11* tu erfraan,0^.^^erndeN,. SfÖ£$rs. Nueli^umirt^*^ m gmem Zustande bchd^ qesckirr wird zu kaufen ge s bei der Exprd. d. Bltts' m lieben freunde Auguft n Heuligen 20. WrgensestlS Glückwünsche und nn brei<' i Hoch, datz die ganze BaL' rbrere gute Freunde. 143 hat die goldene Tam- Schmidt, PolizeidiM u-°W-stri»E HIN " Lji* ffcntercr Umftänbe we^ Oktober. Etlicher entgegenfltnoiW- ^^Vorsieherin^ -ZusItcllWg -iationen der hestW *?, OMSheim, W% mit prrlS vierteljährig 1 fL 12 fr. ntt Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fL 29 ft. Gießener Anzeiger Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleibrrg, Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. Rr. 22V. Montag den 30. September 1672. MBMNKü Ds- Einladung zum Abonnement -s? auf den Gietzener Anzeiger. Derselbe erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich 1 fl. 12 fr., frei in s Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im IV. Quartal 1872 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben zu 1 fi. pro Quartal. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 29 fr. incl. Postaufschlags. Tieselben können nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — Damit wir nun in den Stand gesetzt flnd, die Auflage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. Die Redaction. & Bekanntmachung. Am 5., 6. und 7 October l. I. wird in der Turnhalle in Gießen eine von dem Übst- und Gartenbau-Verein der Provinz Oberheffen unter Mitwirkung des. landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen veranstaltete Obst- und Gemüse-Ausstellung stattfinden. Indem man die Besitzer schöner Obst- und Gemüse-Sorten ersucht, dieser Ausstellung durch Einsendung schöner Exemplare ihre Theilnahme zuzuwenden, richtet man insbesondere an die Herren Bürgermeister und Lehrer die Bitte, sich hierbei eifrig zu betheiligen und namentlich auch dieser Bekanntmachung thunlichste Verbreitung zu geben Die Obstsorten müssen gut verpackt und mit dem üblichen Ortsnamen bezeichnet, vor dem 2. October an Herrn Turnlehrer Rübsamen ru Gießen eingesandt werden. Die Transportkosten übernimmt der Verein. p Unter dem Bemerken, daß das Ausstellungslocal am 5. October, Vormittags 11 Uhr, geöffner wird, erlaubt man sich zu recht zahlreichem Besuche hiermit einzuladen. Gießen, den 20. September 1872. Der Präsident des Obst- und Gartenbau-Vereins der Provinz Oberhessen: Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen- Friedrich Graf zu Solms-Laubach. v. Röder. i^tyas» HlIIMHMi i JiMhir hi n^WMWMMMirrnTiiwrnni—tnirriwn Politischer T b e i l. Die Rede des Herrn Prof. Friedrich aus München auf dem Altkatholikeu-Congreß in Köln. So oft ich in einem ähnlichen Momente auf die Geschichte der letzten Jahre zurückblicke, fühle ich wich tief bewegt. Wohl bin ich noch jung an Jahren, doch habe ich viel erlebt, vielleicht zu viel. Die Erfahrungen, welche ich als Theil- nehmer am sogenannten vatikanischen Concil sammelte, wellen mich ost erdrücken. Aber ich zage nicht, ich danke vielmehr meinem Gotte, daß er m.ch leben läßt in diesen großen Tagen, so voll rvn weltbewegenden Ereignissen. Heute hat die deutsche Nation erlangt, was sie seit einem Jahrtausend ersehnte, sie hat die ihr gehörige Stellung in der Welt errungen, hat sich losgemacht von den Banden einer ungeistlich gewordenen auswärtigen geisilichen Macht. Niemals wird sie wieder in diese Banden zurücksallen, dafür bürgt uns besondere, die glückliche Fügung, daß die Leitung des neuerflandenen deutschen Reiches in den Händen einer protestantischen Macht ruht, weiche niemals vergessen wird, daß der Prote- ßantismus eben in dem Proteste gegen Rom cnstanden ist, und daß es fein Grundgedanke war, den politischen Einfluß Roms auf unser Vaterland zu brechen. (Bravo.) Können wir uns auch freilich nicht verhehlen, daß noch ein Theil der Nation, daß selbst Minister mit dem Feinde liebäugeln, so darf uns das nicht irre wachen in unserem Glauben, daß niemals, niemals wieder jene alten Bande um unser Volk gestrickt werden. Mit der Zertrümmerung der Herrschaft des Papflthuws fällt die kirchliche Wiedergeburt in unseren Tagen zusammen. Das war eine geschichtliche Noch- Wendigkeit. Einst war das deutsche Reich und das Papstthum viel zu eng ver Kunden, und des lrtzteren Wiltstcllung beruhte vorzugsweise auf seiner weltlichen Herrschaft. Bisher war es unmöglich gewesrn, dies Hinderniß jeglicher kirchlichen Reform zu vernichten. Immer g^b cs Staaten, die als Politik jene weltliche Herrschaft aufrecht erhalten wollten. So lange diese bestand, w«r keine kirchliche Resorm möglich, das haben Bischöfe der ganzen katholischen Welt während der Eoncilstage in Rom mir gegenüber offen eingestanden. Und jetzt, da die veraltete Wirthschaft endlich zummengefallen, sammeln diese selben Bischöfe wieder PeterS- Pfennige, um sie wieder aufzurichten. Wie sah eS mit dresem Kirchenstaate aus? Keine LebenSbedingung war vorbonden, keine Industrie, kein Handel, lein Verkehr! Die Schule auf das Gräulichste vernachlässigt. Obgleich Tausende von Priest rn in Rom leben, erhüll die Jugend nicht einmal den nothdürftigstel. Religionsunterricht. Selbst cm hoch- gestellter römischer Prälat mußte mir das zugeben. Um Missionen im Kirchenstaate zu errichten, dafür wären die PeterSpfennige am Orte. Endlich hat Gott das Hinderniß hinweggeräumt. Die Nationen, welche eine falsche Poltik getrieben, sanken in Trümmer, mit ihnen der Kirchenstaat. J-tzt muß man die Reform an Haupt und Gliedern ins Auge faffen. Der Ruf nach dieser Reform ist alt, fast so alt wie die Verbindung des Papstthums mit dem deutschen Reich, wie die Verweltlichung des ktsteren. Jever bedeutende Mann hatte seit Jahrhunderten den Grund des Uebels unv die Nothwendigkeir der Reform anerkannt. Umsonst waren ihre Forderungen nach Abhülfe! Man ging so weit, der Christenheit zu sagen, die Existenz des Kirchenstaates fer zum Bestehen der Kirche selbst nothwendig; man wollte diese Absurdität gar zum Dogma im Vaticanum erheben! Das nannte man in Rom christlichen Geist, bas christliche Gesinnung. Der Herr hat seine Hand dazwischen gestreckt; er allein wird seine Kirche aufrecht erhalten. Nur in Rom, unter dem Druck der Polizeimacht, über welche die Bischöfe so oft klagten, war auch dieses Räuber- und Schein-Concrl ohne alle Freiheit möglich. Unsere Bewegung war ursprünglich nicht so weit angeiegt. Niemals war es meine Absicht, bis zu der Stellung vorzugehen, in der ich mich heute bcsinde, dtnn immer hoffte ich, daß unsere Bischöfe zur Besinnung kommen würden. Doch eitles Hoffen! In ihrer Verblendung bannen sie Tausende, die an dem alten Glauben sesthalten. Und das christliche Volk will seiner Heilsmittel nicht entbehren, so trat ich hinaus, um dieselben meinen sterbenden Brüdern und Schwestern zu spenden, und bin jetzt aus diesem Standpunkt angekommen. Freilich sagt man, unsere Bewegung sei von keinem Belang, sie habe zu geringe Dimensionen, die Regierungen seien in ihren Erwartungen getäuscht. Ich erwidere darauf, daß unsere Bewegung in sehr kurzer Zeit die größten angenommen hat, größer als in einem entsprechenden Zeitraum die Reformation. Die Regierungen, die Hierarchie, die Gelehrten, die ganze christliche Welt haben wir in Erregung versetzt. Auch die getrennten Confefsionen berathen jetzt mit uns behufs einer Einigung, welche oie römische Curie nie gewollt hat. Durch den Zwang der Bischöfe sind wir auf der Bahn der Reformen weiter gedrängt. Es wird uns häufig der Vorwurf gemacht, wir bekämpften nur die Unfehlbarkeit, aber wir bekämpfen weit mehr, als in diesem nackten Ausspruche liegt, wir wenden unsere Angriffe gegen das ganze Papalfpstem, ein ganzes System von Jrrthümern seit 1000 Jahren, das nur in der Jnfallibilität gipfelt. Sie finden im Janus und m zwei Schriften von Schulte Alles darüber zusammengesteüt. Diese falsche Entwicklung der Curie S - Ättojin- uno «meieyuuu» °--- -- 2 bckeitiat verlieh. «Pietas Deo, Fides Kegi“ war in Ott L,ai ott m>e»i|pruie, «»««- Organe da« Beichtwesen behandeln, so «»den "e M'ßbrauche sich s « und sein Klerus während der drei Phasen seiner sechshundertjährigen Ge- werden, allein zu allen diesen Reformen «eh°rt ufe heo og sche Erk-nnin.^ 3n ^ un^'s mit dersechen Treue verwirklicht^ Hai! „Pietas Deo, Fides Regi“, den ersten Jahrhunderten der Kirche stund o ^^ Tb oloaen deS vorian oafTdbe Bekenntniß und Gewbniß wollen Ew. Majestät auch als die Aufschrift "777771"' °si7" In 7? L "vftr'1)ahÄndett^" wurden alle und übernom-ene^ufgab- unseres Lebens für das kommende Jahrhundert an Christ-""" ohne Unterschied zur Communion^ohne Ohrenbeichte iuS°laffen indem die dem D=uhgenftair»«« Königlichen Majestät [ük H eVi < zurück. (Allgemeines, immer Deutschland. Großherzoglich Hessische Regierung sei von ReichS- ral Mit diesem Vertrauen kehre Ich in meine Heimath wiederholtes Bravo!) i" I V e D d, öl ui K E er A h« B V w . v k für das mein Wunsch allein; in Rom haben mir ,. . Clertker herab denselben Wunsch ausgesprochen. Man hat da häufig eine falsche Meinung, indem man glaubt, der römische Clerus habe die Macht in der Kirche. O nein! Diese Macht haben vielmehr die verkommenen und versunkenen Orden, verkommen und versunken nicht allein in der Wissenschaft, sondern in der Sitt- von Räubern schildert, welche von Bajonnetten und religiöser Heuchelet aufrecht erhalten wird. Die Pariser Gesellschaft haßt Deutschland mehr, als die TedeScht von der Bevölkerung Venedigs gehaßt wurden. Keinem Deutschen offnen sich die Salons der FaubourgS St. Honore und St. Germain, Selbst gebildete Pariser sollen geäußert haben, daß sie ein Gesellschaftszimmer sofort verlassen werden, so. -atd ein Deutscher dasselbe betrete. Es kümmert die Pariser nicht, baß ihre Antipathie auf Verläumdungen, Fälschungen der Wahrheit oder absurden Ideell basirt, nach welchen sich eine Invasionsarmee so höflich wie VergnügungSrelsende benehmen solle. Es kümmert sie nicht, daß die deutsche Armee im Allgemeine» eine solche Mäßigung und strenge Disciplin beobachtet hat, wie wohl nie vorher eine Armee im Feindeslande. Der Zorn gegen die Deutschen ist in den vergoldeten Empfangszimmern der französischen Hauptstadt weit heftiger, als in dea - A v. Fransecki hielt die Festrede. Frankreich. sollen, so muß sie nicht gewußt haben, daß das oben erwähnte Schreiben des Reichskanzlerawts schon vom 26. August datirt, also etwa- zu früh gekommen ist, um al- Probirftein für die Gesinnung des damals noch nicht existirendeu Mini- teriums Hofmann zu dienen. Zur weiteren Beruhigung können wir der „Frank- urter Zeitung" mittheilen, daß dem Reichskonzleramte die gewünschte Auskunft roch von dem vorigen Ministerium bereits ertheilt worden ist. (Darrnst. Ztg) Darmstadt, 28. Sept. Das heute ausgegebene Großh. Regierungsblatt 44 enthält r 1 Bekanntmachung Großh. Ministeriums der Justiz, die Bildung von Sachverständigen-Vereinen in Gemäßheit des Reichsgesetzes vom 11. Juni 1870 betreffend, sowie die Instruction über die Zusammensetzung und den Geschäftsbetrieb der Sachverständigen-Veretne vom 5. Januar 1871. tags Schritte zu thun. Wir können aus bester Quelle mittheilen, daß die von dem Pfarrer Seid unlängst in einer Katholiken - Versammlung gehaltene Rede allerdings zu einem Schreiben des Reichskanzleramts an die Hessische Regierung Anlaß gegeben hat. Dieses Schreiben enthält jedoch lediglich eine Anfrage und keinerlei Aufforderung. Wenn die „Frankfurter Zeitung" vermuthet, Vie „nationale" Gesinnung des neuen Leiters des hessischen Ministeriums habe durch die von ihr so genannte „Action des Reichscanzleramts in Preßsachen" auf die Probe gestellt werden eii 81 u. lichkeit. Haben wir erst einmal diese Reformen durchgefuhrt, so sind wir wert ge- kommen. Roch jüngst sagte mir der Verfasser von „Pax vobis“, ein alter prote- stantischer Geistlicher: „Gehen Sie hin, resormiren Sie einiges Nothwendige, und Sie saugen den ganzen Protestantismus auf." Das wollen wir nicht, aber in aufrichtiger Freundschaft ihm die Hand reichen. (Bravo.) Aber durch wen sollen diese Reformen bewerkstelligt werden? Durch die jetzigen römischen Bischöfe? Daran noch zu denken, hieße mich herabwürdigen. Schon einmal haben sie uns verrathen. Erwarten Sie nichts von diesen Sklaven des römischen Bischofs ohne Herz und Verständniß für uns. Nur dann ist die Reform möglich, wenn wir nicht allein neue Bischöfe, sondern auch Synoden haben — ich selbst würde nach meinen Erfahrungen gegen die B'schofSwahl sein, wenn nicht vorher die Rechte des niedenn Clerus und der Laien festgrstellt würden. Geduld! Erkennen wir nur, was uns noth thut. Aus dem Wollen entspringt das Erlangen, auf dem Willen beruht der Segen. Darmstadt, 27. Sept. Die „Frankfurter Zeitung" und andere Blätter enthalten die Nachricht, die Großherzoglich Hessische Regierung sei von Neichs- wegcn oufgefordert worden, in Bezug auf gerichtliche Verfolgung des Pfarrers Seid von Groß-Umstadt wegen Schmähung der Reichsregierung und des Reichs- Paris. Das Resultat der Verhandlungen bezüglich eines neuen Handelsvertrages zwischen England und Frankreich dürfte englischen Blättern zufolge binnen Kurzem in die Oeffentlichkeit gelangen. Im Verlauf einer Pctvatunter- haltung mit dem Pariser Correjpondenten des „Daily Telegraph" bemerkte Herr Thiers, daß die Unterhandlungen betreffs einer Modifikation des englisch-franzoft- Hütten Der Armen." . ,,, M Berlin, 28. Sept. Von den acht social-demokratischen Arbeitern, welche wegen Landfriedenbruches durch eine am 5. Sept, in Folge der Strike-Derhältnisse auf der Maurerherberge begangene Verletzung von Personen und gewaltsame Beschädigung fremden Eigenthums angeklagt waren, wurden heute nach dreitägiger Verhandlung von Dem Schwurgerichte zwei zu einjähriger, einer zu achtmonatlicher Gefängnißstrafe verurtheilt. Unter Den Ersteren befinDet sich Lange, Der Vorsitzende des deutschen Maurervereins. Die Geschworenen bejahten Die Frage De8 Landfriedensbruchcs unter Annahme milDernDer Umstände. Die Abendzeitungen sagen, der Bischof von Ermeland habe noch vor der Zustellung des Erlasses des CultuSministerS dem Schriftwechsel mit Fürst Bismarck weitere Folge gegeben. In der betreffenden Rückantwort an den Reichskanzler habe der Bischof seinen in der Excommunicationsfrage eingenommenen Standpunkt unbedingt festgehalten. Straßburg, 28. Sept. Heute Morgen fand die Legung des Grundsteins der Neubefcstigung Straßburgs dem ausgestellten Programm gemäß statt. Gene- II. Ordensverleihungen. Berlin, 26. Sept. Die Adresse, welche der ermelandische Eiern« Sr. Ma. Itflät dem Kaiser bei der Marienburger Jubelfeier überreicht hatte, lautet nach der „Germania" wie folgt: Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster Kaiser und König I Alletgnädigster Kaiser, König und Herr! t Zu dem schlichen Tage, der für die Geschicke unserer Heimath ein rühm- „jches Jahrhundert abschließt und, will'- Gott, ein eben solches einleitet, erscheint eor Eurer Kaiserlich Königlichen Majestät auch der katholische EleruS der Diocese Ermeland, um Allerhbchstderselben den Tribut seiner Verehrung und Treue, seiner Siebt und Danfbarldt darzubringen. Aus tiefem Herzensgründe haben wir heute aOerort« mit unseren Gemeinden heiße S-genSgebete für Ew. Majestät erhabene P„i»n und Allerhbchstderen erlauchte« Herrscherhaus, so wie für da« ganze theure Vaterland dem heiligsten Opfer unserer Religion angeschlossen. In demselben Geiste werden wir auch die Tage des beginnenden Jahrhunderts zu erfüllen be- ütebt fein. Pietas Deo, Fides Regi“ lautete die Devise, unter der Ew. Maf. königlicher Ahne im Jahre 1795 dem ermeländischen EleruS in seinen amtlichen Vertretern, dem Bischof und Domkapitel, Preußens Adler und Stern als besondere : Instante zum Zeichen Seiner Huld und zur Anerkennung der bewiesenen,Loyalität " ' Pietas Deo, Fides Regi“ war in der Thai der Wahlspruch, den Erweis n> e, T li; st L d ei K eD 1 1 0 a1 9 An9 die seither dementirie Nachricht des „Echo du Parlement" von der Absicht de« Grafen Arnim, feine Entlassung zu nehmen, sobald die Entschädigung«, frage definitiv geregelt sei, knüpft der „Daily Telegraph" in London nachstch°n°e Bemerkungen: „Es ist nicht zu verwunDern, Daß Gras Arnim Die kalten Blicke, die beißenden Sarcasmen, Die offenen Winke eines baldigen Rachekrieges unD Die anderen Waffen höflicher BeleiDigungen, welche mit unvergleichlicher Meisterschaft in Den Pariser Salons geführt werDen, nicht länger ertragen will. Das Leben des Deutschen Botschafters ist ohne Zweifel kein angenehmes. Die Hauser, in welchen er einst ein gern gesehener Gast war, sinD ihm unD anDeren Deutschen verschlossen: seine EinlaDungen werben mit eisiger Kälte abgelehnt; keine Zeitung kann er öffnen, oDer einer Debattee in Der Kammer zuhören, noch einem Em- "... < r. ... ... rmtn —,10 ffl Art «Ar In tiefster Ehrerbietung geharren Ew. Kaiserlich Königlichen Majestät allerunterthänigste unD treuste Diener Der katholische EleruS Der Diöcese Ermelanv. Von der in voriger Woche abgehaltenen Fuldaer BischofS-Conferenz sind nach Mittheilung Der „Germania" keine öffentlichen KunDgebungen zu erwarten. Das klerikale Blatt schreibt: „Verschiedene Blätter melden, Die Ordinarien von Köln, Breslau und Mainz seien von der Fuldaer BischofS-Conferenz beauftragt worden, einen gemeinschaftlichen Hirtenbrief abzufaffen. Da- ist unwahr. Wie wir hören, hat man in Fulda nur beschlossen, öffentliche Gebete für DaS Wohl Der Kirche in allen Diöcesen abhalten zu lassen." Auch keine Denkschrift an die geheimen Sünden eigener Prüfung überlassen blieben. Aber doch war ^i Ohrenbeicht vorhanden, nur in anderer Form. „Sich telbfl prüfen , betont ja < auch Paulus. Wenn Jemand sich unwürdig fand, fing die Dußanstalt an. Eine andere Reform, die von vielen Seiten erstrebt wird, ist die Abhaltung des Gottesdienstes in Der Landessprache. Die Schwingen Der AnDacht werden beschnitten, wenn wir da eine todte Sprache gebrauchen. Griechen, Armenier, Kopten und Russen senden in ihrer Landessprache ihre Gebete empor, nur wir Abendländer müssen selbst in Den feierlichsten Momenten Der heiligen gottesdienstlichen Handlung Den Priester in einer uns fremDen Sprache für uns beten lassen. Wie können Da Die Ministranten Die betende Gemeinde ersetzen. Hier ist eine endlich- Resorm noihig. Ferner wäre es sehr gut, wenn auch »er Spendung ver Firmung eine endliche Aenderung getroffen wurde. In den ersten Jahr Hunderten fand die Firmung stets in Verbindung mit der Taufe (tatt, öleitpfam als Komplement. Jeder Priester kann sie spenden, so noch jetzt Der Probst von St. H-dwig anstatt des Bischofs. Den Unfug der Firmungsre s-n »-rurtheilen tetr- wir «ollen keine Schaustellungen von Kirchcnfmsten! (lebhaftes Bravo!) — ein anderer Wunsch Vieler ist die Aufhebung der religiösen Orden in der katholischen Kirche. Ich bin kein principieller Feind Derselben, aber Die zwecklosen, antinationalen, abgelebten Orden soll man aufheben, wie die Franziskaner, Karmeliter, mit deren Scapulier urngürtet man aufrecht in Den Himmel kommt, fei man auch mit Todsünden belastet. Diese Orden sind eine Last für die Kirche, (tü tausend Jahren haben wir jetzt hinter uns. Bereit« stehen wir den getrennten äonfeStL L1111* 3i|.) bi‘ SiltM« ”■ 3^1 1 int tn> ®«£ Gkrue tzt Ma "* ItouS Ölig! n ruhlll« »schrillt . --kDiöcrsr '»'"°g MHtrot, [((„„ 8il»'«" «ä »ajtftät tr^btst ’M« raf jaijt^un Ulcfftn. 3« tomjtlbtn unttrte zu ttfcütn be« ih untti der Lv. Maj. IU< ‘« leinen amtlityi ««d Strru als btfonDtn d» brvlksenru Loyalität !l ÄLhlspruch, den Erm« sechrhulldtttlähttgeu Gr- das Deo, Fides Regi“, auch als die Ausschch llllvrude Zahrhunvttt ao 4 Kölliglicheil MajeD rul ter Liöeese (Srmelant. er LischosS-Eollsereuj slui inügebungcn zu erwart Iw, die OrdiMieo w chofS'Gollserelij beavstltz l)a< iß ulilvahr. Wil he Gebete für daS Wohl i leine DealschH an bie tr» Hemath ci Elches eiuleitet, 'We Glerus fMatat" m der Äü- dald tit htföfoW’ « ia Ponton i Druitt tu lalteu Slidi, uaeu Nachts unH» M* „trajii wil. ®a*‘ igfluletl- $1« N1' ijj nab mtot11 D’* X °°»----- ° Die man von »«nefcmen, »> .M'"« **J SÄ 1 $,ni" iww 3W r •'Wm®""" ■:’4t e'®‘ ec;i nie -I 6j,a„ iil in «-" LÄ-, *"[n gS"r6illf «feien»»’ -i-'° , gtime«111'*” ,ä«, ««“ “ „ 0»rl«<” tt ft» e‘"8 'c' z>-s- - e'l11!“!. abinti1"“"8. ‘ * SU i* Handel • im-; Wechsel« 80 Oberhessen 98 Vz *% Disconto 5 % Amorik. Bonds n t 1882r 951/2 1885r 963/4 1887r 96 Vz Oestr. fl. 250 v. 1854 87 | 1858r Priorltätsloe«e 209 l/2 1860r Loose 94% 1864r „ - der liebegirrende Dütendreher bierschwer und hoffnungsselig in sein Quartier zurückkehrte, fand er auf dem Tische ein zierliches Päckchen vor. Mit zitternder Hand wurde die geheimnißvolle Sendung eröffnet; siehe, sie enthielt einen Tiegel, der die bedeutungsvolle Inschrift trug: „Unfehlbares Haarfärbemittel; eine Dosis genügt, für fünf Tage ein glänzendes schwarzes Haar herzustellen. Preis einen Thaler." Der Jüngling sank auf die Knie. Ein Wink von Leopoldine! seufzte er. Am folgenden Morgen wurde die glückverheißende Metamorphose durch kräftiges Einreiben des Kopfes vorbereitet. Josef erschien wie ein moderner Titus in Mariahilf, allgemein bewundert und beglückwünscht. Aber schon zwölf Stunden später erhielt die tiefe Schwärze einen grünlichen Stich, und als der Unglückliche am nächsten Tage in der Sonne ging, verwandelte sich die Farbe des Haares in das schönste Papageiengrün. Entsetzen erfaßt den Be- dauernswerthen, das sich bis zur Raserei steigert, als er einen anonymen Brief öffnet, der die wenigen aber inhaltsschweren Worte enthielt: „Grün für immer!" Jetzt ahnt der Jüngling, welche Rache sein Nebenbuhler genommen. Der Epilog spielt bei dem Polizei - Commissariat des Bezirks, das den Attentäter mit Haarfärbemitteln festnehmen ließ. AelieQ. 50/a öatr. F. 8t. E. B. 351 Lombard. Bahn 2231/2 Ludwigsh.-Bexbaeh 202 Maxbahn 145 Bayer. Ostbahn 134 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwlgsb.-Aot. 1782/4 scheu Handelsvertrages höchst befriedigende Fortschritte machen, und daß er au» England Information erhalten habe, die ihn zu der Hoffnung veranlasse, daß eine wesentliche Verständigung erzielt werden würde, ehe er Pari» verlasse. „Alle», was ich verlange," fügte der Präsident hinzu, „ist, daß man mir gestattenden exisitrenden Stand der Dinge mit den Erfordern den unserer financtellen Lage auszusöhnen. Man stellt mich stet» als Einen dar, der Alles thut, um einen Vertrag zu kassiren, der so viel dazu beigetragen hat, die commerciellen Interessen der beiden Länder zu identificiren und deren freundschaftliche Beziehungen zu fördern, aber das Gegenthei! ist Wahrheit. Weit davon entfernt, gegen irgend einen Nachtheil gleichgültig zu sein, der englischen Kaufleuten durch die Rohstoff- zolle verursacht werden mag, war es, nachdem die Kammer diese Steuer vottrt hatte, mein erster Schritt, Herrn Ozenne zu beauftragen, in der Unterhandlung mit dem englischen Cabinet solche Zugeständnisse zu machen, die England» Kauf- teilten die Leichtigkeit an die Hand geben würden, auf unserem Markt mit französischen Fabrikanten auf gleichem Fuße zu concurriren, und zwar durch das An- erbieten, den Zoll auf ihre (die englischen) Fabrikate dem, der von unseren Fabrikanten auf Rohstoffe gezahlt wird, zu assimiUren und den Vorschlag, daß ein internationales Tribunal niedergesetzt werde, um diese Assimilitrung zur Zufrieden- heit ihrer resp. Handelskammern herzustellen." Türkei. Konstantinopel, 26. September. Die Beerdigung Djemil Pascha's fand prunklos statt. — Ein Flügeladjutant des Sultans überbringt dem Vicekönig von Aegypten einen Ferman, welcher die frühere Verleihung des Titels „Khedioe" bestätigt und seiner Familie da» Recht der directea Erbfolge verleiht. A eilen. Frankf. Bank 1443/4 Frankf. Vereins-Kasse 1577/s Darmst. Bankact. 505 "Wien Bankactien 938 Oest. Creditaot. 355 Galizien 253 Prlorit&ten. 30/0 oster. Stsb.-Prlor. 58 3% öst. s. Lombard 507/8 30/0 Livomeser 38‘/3 5% Toscaner — 50/0 Elisabeth.-Prior 85 do. II. Emka. 841/4 Anlehenclooee. Darmstädter fl.50Loose 209 , ,25 „ 55 Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. — Braunschweiger 217/s 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 381/3 4% bayr. Präm.-AnL — „ Papierrente 59i/2 Spanier, neuest. 3% 29 V2 “ ~ ' 1881r 981/g » „ 3i/80/o „ 95 Bayer. 5% , 100‘/4 , »Vs 0/o 1jährige — „ 40/g 1jährige 93‘/a Würtemb. 4Va% Obi. 99?/4 Baden 4V3% Obi. 0. E. L. 9 91/3 Oesterr. Silberrente 645/0 40/0 badische Loose — Badische fl. 35 Loose 69‘/4 (Dollar in Gold 2 25 - 26 Geldaorten, fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40-42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. lOSt. 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankens!. 9 21—22 Engi. Sover. 11 47—49 Buss. Imper. 9 42—44 Vermischtes. ♦ Wiener Blätter erzählen folgende Rache eines verschmähten Liebhabers. Eine hübsche kleine Blumenmacherin, namens Leopoldine, wurde jeden Abend, wenn sie aus ihrem Geschäfte in der Mariahilferstraße nach Hause gmg, von zwei l.ungen Leuten erwartet und verfolgt. Die Beiden, verschieden in Gesinnung und Ansichten, m Stand und Aeußerem, waren nur in zwei Punkten gleich: im Hasse gegen einander, und darin, daß Beide rothe Haare hatten. Die kleine Blumenmacherin mochte der ewigen Verfolgungen bis in ihre Wohnung außer der Linie müde sem und schenkte em em der Begleiter ihr Herz. Es war Josef, ein biederer Gemischtwaarenhandlungs-Commis, der im Jnseratentheile eines Volksblattes den Pegasus besteigend, die Reize der Angebeteten in stempelpflichtigen Versen besang. Jetzt war er an dem Ziele! sitner Wünsche angelangt. Leopoldine gehörte ihm- Um so starker kochte hingegen1 bte finsterste Rache in dem Busen des zweiten Verehrers der Blumenmacherin, emes charakterfesten Friseurgehülfen- Der Unglückliche sah sich verschmäht, semem Nebenbuhler nachgesetzt und brütete nun auf grimmige Rache. Sie sollte ihm werden^Als^ Bßrsennachrichten. 28. September 1872. Preuss. 41/3 0/0 Oblig. 1023/* Frankf. 3i/z°/g Obi. 86% Nass. 4Va% Obi. 99% Kurhess. 4% „ 93% Gr. Hess. 5% Obi. — Amsterdam k. Ö. 98% Augsburg k. 8. 100 Berlin k. 8. 1047/g Bremen k. S. 175i/g Brüssel k. 8. 92Ve Hamburg k. 8. 871/4 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118 Lyon k. 8. - Paris k. 8. 921/2 Wien k. 8. 107 ditto m. 8. 1063/4 ditto 1. 8. 1061/2 Vogt. (4534) = 5= 2. s -0 M 33 circa 60 19 18 18 unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen zur Lieferung öffentlich versteigert. Marienschloß, den 28. September 1872. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direction. Scriba. Versteigerungen. Die auf den 4. October d. I- ausgeschriebene Versteigerung der 18 Centner Formnlarien bei der Stadt findet nicht an diesem Tage, sondern Dienstag den 8. October d. I-, Vormittags 10 Uhr, im Rathhaussaale statt Gießen, 28. September 1872. Großh. Bürgermeisterei Gießen. • •= I § 5* 0 5» 1« EgS H 5213) Spezialarzt l>r. Kirchhoffer in Kappel (Schweiz) besitzt sichere Mittel gegen nächtliches Bettnässen, Pollutionen, Impotenz. 4220‘) Für Kunstfreunde. 4533) Die große Sammlung von Kunstwerken, bestehend aus interessanten und werthvollen Original-Oelgemälden rc-, welche sich in der Kunsthalle im Palmengarten in Frankfurt a. M- zu einer Ausstellung vereint befindet, wird mittelst Verloosung am 13 October 1872 zur Vertheilung gebracht. ' t Das ausführliche Programm nebst Verzeichnch der Kunstwerke wird an Jedermann auf gefl. Verlangen gratis und franco überschickt. Der Erlös aus diesen Kunstwerken ist zum Besten des Baufonds zur Errichtung eines Künstlerhauses bestimmt. , , ,, £ „ _. Wohl selten dürfte sich eine schönere Gelegenheit bieten, um m den Besitz von Kunstwerken zu gelangen. w Die Künstler - Gesellschaft tn Frankfurt a. M. Bestellungen auf Loose h 1 Thaler sind zu richten an unsir Vorstandsmitglied Herrn Otto Cornill in Frankfurt a. M. Die Ziehungslisten und Gewinne werden den Theilnehmern pünktlich überschickt. Gg. Chr. Kühnell, Schirmfabrikant aus Frankfurt a. M., wird den diesjährigen Herbstmarkt mit Sonnen- und Negen- schirmen eigener Fabrikation, welche sich namentlich zu Weihnachtsgeschenken recht gut eignen, zum erstenmale beziehen. Indem er sich hiermit bestens empfiehlt, will er zugleich nicht verfehlen, das geehrte Publikum vorläufig hiervon in Kenntniß zu setzen. (4498) 500 „ Wirsing, 80 Centner Sauerkraut und ferner Ochsenfleisch, Schweinefleisch, Kalbfleisch und Schweineschmalz, Düsseldorf. München, Paris, London, Köln, 1852. 1854. 1855. 1862. 1865. (Lmpfehtensivertsi jur jede Jamilie! 3396) Nichts ist so angenehm , kühlend und erquickend in der heissen Jahreszeit, auf Reisen und Märschen , als Zuckerwasser, Seltersoder Soda-Wasser mit lioonekamjt of Maag-Bittee*, bekannt unter der Devise: „Occidit, qui non serval“, erfunden und einzig und allein destillirt von II. Underherg-Albrecht am Rathhause in Rheinberg am Niederrhein. Hoflieferant: Sr. Maj. des Deutschen Kaisers und Königs von Preussen, Sr. Kömgl. Hoheit des Prinzen Friedrich von Preussen , Sr. Maj. des Königs von Baiern, Sr. Kgl. Hob. des Fürsten zu Hohenzollern-Sigmaringen, Sr. Kais. Maj. des Taikuns von Japan , Sr. Kais. Hob. des Prinzen von Japan , Sr. Kais. Maj. des Sultans Abdul-Aziz, Sr. Maj. des Königs Ludwig I. von Portugal, so wie vieler anderen Kaiserl., Königl. , Prinzl. , Fürstl. etc. etc. Höfe. Ein Theelöffel voll meines „Koonektllllp of Waag-Witter" genügt für ein Glas von i/3 Liter Zuckerwasser. Der Woonekamp Of Waag-Uitter" ist in ganzen und halben Flaschen und’in Flacons ächt zu haben in Giessen bei den Herren Gebr. Wenzel, Julius Wallach und Moritz Wallenfels; in Marburg bei Herrn J. J. Sckarcli 5 in Butzbach bei Herrn A. Ginibel. Dublin, Oporto, Paris, Wittenberg, Altona, 1853. 1865. 1867. 1869. 1879. Holzverstelgerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 7. October d. I-, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Districten Neuheege, Haingesboden und Waldshute nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: I. Brennholz: 168,5 R -Meter Radel-Prügelholz, 56,4 „ „ Stockholz, 100 Wellen Eichen-Reisholz, 8720 „ Radel-Reisholz, II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 287 Nadel-Stangen mit 4,27 Cub.-Meter. Die Zusammenkunft ist am alten Anne- röder Weg, an der sechsten Schnetße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Februar 1873 ge- ^^Die Großherzoglichen BürgermMereien der umliegenden Orte werden ersucht, dtes in ihren Gemeinden bekannt machen zu Güßen, am 30. September 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gtetzen. (4535)___________Vogt.__ Lieferung von Weißkraut für das Landeszuchthaus Marienschloß. 4531) Montag den 14. October d. I., Vormittags 10 Uhr, werden in dem Landeszuchthause Manen- schlotz: 1200 Stück Weißkraut, Feilgebotenes. Herde und Desen in den verschiedensten Sorten, namentlich die sich so sehr bewährenden, in jeder Beziehung ausgezeichneten, Regulir - Füll - Oefen (4493) empfiehlt I. G. D. Bapft. 763) Photographie-Rah- men und Goldleisten bei Wilh. Balser. NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt._____________________________ 4507) Wir haben dem Herrn Emil Fischbach in Gießen den Alleinverkauf von dem von uns fabricirten Erbsenmehl ür Gießen und Umgegend übertragen. Braunschweig. Wittekop & Camp- Erbsenmehl in bester Qualität aus neuer Frucht empfiehlt _________Emil Fischbach, Seltersweg. 4538) Ein Spinnrad und Haspel ist billig zu verkaufen. Asterweg Lit. A 108- | Jmmarmirte Häringe empfiehlt_________Chr. Wallenfels. 4494) Eiserne Bettstellen von den einfachsten bis zu den elegantesten, und eiserne Flaschcnschränke etngfieW 4505) Verschiedene ältere Farben Eastor^ wolle, zu Unterröcken sich eignend, werden sehr billig abgegeben bet _______Ph. Schlatter. 1876) Thürschoner in Crystall und Por- zeüan bei__Wilh. Balser. 4526) Billiges Segeltuch und wollene D.».. 21g. d ei K v m v» 1 D d< ö‘ ui K S be dei F ru Nr. v i ! hFn Inij ;^yp dar W 1 bei Flasche fl. — 42 pr- Weisse Bordeaux-Weine i 24 Abtheilu Cognac Gießen, im September 1872. J. 1. Busch Söhne Die KnabenLehranstalt und gewissenhaft ausgeführt. Will). Brbig. Worms, den 24. September 1872. Daö Gefammt - Comitce. nnethen und den 1. October zu beziehen in Prof. SSr. Pflug Lit. B- 9tr. 86, Neuenbäueu. III. 4528) Eine freundliche htt 2 . ivcuyer Oke Ätzaisvorn lm iLlsatz. Ona nahe chnuna von R Nii IfrM ßhr 'sT m bie L°hr° Son A. Godin. (F-rtsetzung.) - Blätter und Blüthen: ber CQr. Scharmann, Prutz. — Das Muttergottesdorle. — Louis Büchner. — Action, Druck und Verlag der Brüh loschen Uatv.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) m Gietzen. pr. ^Flasche Cognac viein Cognac Bois tO 2» *O I. II. Deutsch Schönsä GeoM Geschich! Rechnen Geomet Zeichne! Gestein können bi enthaltend stnd wir Glas, u tf n n u H ff Glas, ff fr. tf incl. tf fr. if ir H ff tf tf liegen i der Da 4530) Mehrere Kanarienvögel sind aus einer Hecke entflogen, dem Wiederbringer eine sehr gute Belohnung bei der Exped. d. Bltts. ist ein gut mobl'rtes Zimmer nebst Cabinet zu vermiethen. Näheres in der Restauration Gerhard. incl. tt tt tt rr tt tt n Reuten - und Lebenövrrsichernniis- Anstalt zu Darmstadt. Die Anstalt übernimmt: unb Är. baren L Heilung oder eine Deutsch Landwü ftelbmefl ;• jei Temeti PW Chemie Zoolog Botanii Thierhe 4509) Ein kleines möblirtes Stübchen, für einen Arbeiter geeignet, ist gleich zu Den miethen bei Wwe- Hanitsch, Kirchenplatz. Cognac petite Champagne . . Ueber weitere Sorten Bordeaux - Weine, Champagner und Spirituosen geben wir Preiscourante und finden sich die Ln^ros - Preise ab Bordeaux verzeichnet. Für Weinhändler empfehlen sich ganz besonders 2 Sorten rother Bordeaux, pr. Tonneaux = 4 Oxhoft oder 1200 Bordeaux - Flaschen zu 5 und 600 Francs ab Bordeaux. 4285) Die vereinigten Weingutsbefitzer in Bordeaux, unter dem Patronat der Herren: L. M. de Bigouse, General-Director der Comp. Financiöre, Fürst Adam Wiszniewski, Herzog von Melfort, Marquis de Bethisy, General Baron de Boyer, haben uns die General-Agentur ihrer Erzeugnisse von Bordeaux- Wernen, Champagner und Cognac für die Provinz Oberhessen und Umgegend übertragen. Der gute Ruf, den diese schon seit 1830 bestehende Gesellschaft genießt, berechtigt uns zu der Erwartung, daß wir durch sie den Wünschen unserer geehrten Abnehmer resp. Auftraggeber in jeder Hinsicht Rechnung tragen fönneii. Zur größeren Bequemlichfeit des Publifums halten wir ein gutassortirtes Lager der gangbarsten, beliebtesten Sorten und empfehlen hiermit: Rothe Bordeaujc-Weine: ) Personen, welche 4541) Der dritte und der vierte Stock Itod) dlcchuNNgcN föt ÖtC MEs Hauses ist zu vermiethen und dem- Neterinaranstal tttl Rück nächst zu bezrehiN. F. Hoffmann. c. s». « « 1 --" werden er- Dersicheruug steigender Renten, wobei die jährliche Rente aus einer vollen Einlage von einhundert Gulden bt<3 zu 150 fl. anwachsen kann. Die Versicherung von Kapitalien auf den Todes- wie auf den Lebcns- *“nrtcn u. s. w., sowie die Versicherung von Leibrenten und Wittweupensionen. Gelder zur statutenmäßigen Verzinsung mit 3‘/2 % und alsbaldigen Rückzahlung auf Verlangen. u , ^.^sickterungs-Anträge werden entgegen genommen, Statuten und Prospecte unentgeltlich verabfolgt, sowie Aufschlüsse bereitwillig ertheilt i Aepfel, reife, kauft Heinr. Schwall, Lindenplatz. 4539) Ein Logis, beliebend aus 3 Zim- htsbcN , mern, Küche und Zugehör, ist in meinem sucht, folche tUNcrhulb der Hinterhause V«sehung^u vermi°then. „stell 8 Tage NN wich ab: 4511) Ein Famck.enlogis ist zu ver- -Ut^cbcN. zur Erinnerung an die ruhmvolle Betheiligung der Hessischen Division bei dem Krieg gegen Frankreich und an die in Erfüllung ihrer Pflicht gebliebenen Angehörigen derselben ein Denkmal zu errichten, und zur Berathung hierüber am 4. Januar l. I. eine Landesversammlung zu Frankfurt am Main zusammengetreten. Diese Versammlung sprach sich dahin aus: ' v 1) daß die Errichtung eines Denkmals zu dem oben erwähnten Zweck eine Ehrenpflicht des Hessischen Volkes sei, 2) daß indessen mit Rücksicht auf die bevorstehenden Sammlungen für ein allgemein deutsches Siegesdenkmal die Sammlungen für das Hessische Denkmal vorerst noch zu unterlassen seien, 3) daß übrigens jetzt ein provisorisches Comitö zu wählen sei, welches den Auftrag erhalte, zu geeigneter Zeit eine nochmalige Landesversammlung zu Frankfurt a. M. auszufchreiben, in welcher die weiteren Beschlüsse über Ausführung des Unternehmens gefaßt werden sollen. D 1 v 4) Als Mitglieder dieses Comitvs wurden sofort gewählt: für Starkenburg: Fabrikant Julius Mönch zu Offenbach, Reichstagsabgeordneter Dr. Karl Joh. Hoffmann zu Darmstadt, Provmzlaldlrector Dr. Goldmann ebendaselbst; für Oberhessen: Reichstagsabgeordneter Freiherr A.v.Nordeckzur Rabenau zu Friedelhausen, Professor Dr. Streng zu Gießen, Rechner M. Kuhl zu Butzbach; für Rhein Hessen: Pfarrer Bauer zu Mainz, Fabrikant Kupferberg ebendaselbst, Regierungsrath Pfannebecker zu Worms. Das Comits ist nunmehr zum Beschluß gekommen, daß es, da die Sammlungen für das Natwnaldenkmal im Großherzogthum Hessen für geschlossen zu erachten sind und ein sehr anerkennenswerthes Resultat geliefert haben -zur Anberaumung der vorgesehenen weiteren Landesversammlung verpflichtet'sei und hat demgemäß zu einer Versammlung auf Montag den 7. October, Nachmittags 2 Uhr, in das Gasthaus zum Landsberg in Frankfurt a. M. eingeladen; in dieser Versammlung soll darüber Beschluß gefaßt werden wo das Denkmal zu errichten sei, und welche Schritte zur Ausführung zu thun seien. Alle, welche bereit sind, dieses patriotische Unternehmen zu unterstützen, sind eingeladen, an der anberaumten Versammlung sich zu betheiligen. 4497) Durch eine bedeutende Sendung aus der Berliner Lampen- und Bronckwaaren-Falmk, von». C. H. Stobwaffer 6i Comp., ist mein Lager in JPetc oleuni- fLaanpcn* und zwar von den einfachsten bis zu den elegantesten Salon- Lampen, wieder auf das Reichhaltigste ausgestattet. Indem ich dasselbe hiermit bestens empfehle, gebe ich zugleich die Versicherung, daß es mir durch die Verbindung mit obiger und anderen bedeutenden Fabriken möglich ist, geschmackvolle und durchaus solid gearbeitete Waare zu billigen Preisen unter Garantie zu verkaufen. Reparaturen und Umänderungen an Lampen werden von mir selbst schnell St. Emilion Cliristoly . Moulis . . Estephe Ch“”- Dnplcssis St. Pauillac Clia" Cainensac „ Vincent Grand Mousseux „ 1 Ai Mousseux .... Sillcry Fleur de Bouzy . . . Mm" kitt. A, Milte |tl ^ütsdikl t - Aich 7°> 3«i Ni itn "Mi 1" > <1" H'“ * „ N« "" 3« M te,On in .mänem £aufc- 454°) Derjenige Herr, welcher mir am E. 97, ällicenftrafee, ist pr. 1. November zu Samstag Mittag beim Einkassiren der vermiethen._________________H- Adami. Couverts einen Großherzoglich Hessischen 4331) In Lit- E- -Jir. 82, Seltersweg, Grundrenten - Schein ä 10 fl. in Zahlung •«. ----x ~ '' ■ gegeben, wird höflichst ersucht, denselben bei mir wieder einzuwechseln. Cerons St. Croix du Mont . pr. Flasche fl. 1. — Sauternes „ „ „ Champagner Grand Moussenx Nro. 2 Pfitzner, Oberkellner im Hctel Prinz Carl. 4482) Ein gewandter Zapfjunge wird gesucht im Darmstädter Haus. Vermischte Anzeigen. ;______ 4532) Samstag Abend wurde vom Markt ^^^lElrcNrV0l)NUNg VON O platz durch die Schulstraße ein Portemonnaie Znnmcrn wird für Anfang Mit 4 fL 48 fr. von einem Arbeiter ver- nacbstcn in emotho» loren. Der redliche Finder wird gebeten, 11 ZU MterycN dasselbe bei der Exped. d. Bltts- abzugeben, gebucht. Näheres bei der 4537) Unserem lieben Onkel L- zu seinem' Expedition d. Bltts. gestern stattgehabten 67. Geburtstage einl______________________ •_ ^?"^rndes Hoch, daß der Frankfurter! 4476) Ein junger Mann, welcher die Hof brs an den Marktplatz wackelt. i11**------------ • - - Seine Tischgenossen. 1 beginnt das Wintersemester am nächsten Donnerstag, 3. October, des mittags 8 Uhr. Anmeldungen bei D Leck mann. Local - Gewerbe- öc Industrie-Ausstelluna zu Worms. 4490) Den verehelichen Besuchern der Local-Gewerbe, und Industrie-Ausstellung zu Worms bringen wir hwrnnt zur Kenntniß, daß sämmiliche Stationen der h ssischen Ludwigsbahn, sowie die Mat,onen Bobenheim, Frankenthal. Oggersheim, Ludwigs- Hasen. Speyer. Neustadt Dürkheim. Landau, Weißenburg, Lambrecht, Kai erslautern und Zweibrücken bei gleichzeitiger Losung von AuSstellungsbillctcn einfache Fah-rgrten "Usoeben, die zur freien Rückfahrt berechtigen. Die aus den pfälzischen Stalionen gelosten Fahrkarten haben zweitägige Giltigkeitsdauer. Die Ausstellung ist täglich geöffnet von Morgens 8 bis Abends 6 Uhr und dauert vorläufig bis zum 3. October. Eintrittspreis 12 fr. Kinder unter fahren 6 fr. 2oo)e ä 1 fl. per Stück sind in dem Ausstellungsgebäude stets oor- rathrg. Auswartrpe Refleetanten auf Loose wollen sich alsbald an die Herren P. Bertges und Cie. hier wenden, da innerhalb 8 Tagen der Verkauf definitiv geschlossen wird. 1 u von den Agenten der Anstalt: r?u«.d)l,inb£ '? Gießen, W Blum, Lehrer in Groß-Buseck, A. Fahrer, Kaufmann in Wetzlar, Fr. Eberhard, Kaufmann IN Marburg. I. I. Selppcl, Partikulier in Butzbach, C. Volp, Gemeinde-Rechner in Lich. Die ©artetilaube. fl. 1. 54 fr. incl. Glas, ff 2. 12 ii H It II 2. 24 n ii II II 2. 42 n n n II 3. 30 tr tt tt pr- Flasche fl. 2. 12 fr., u ii „ 2. 30 „ n n „ 2. 42 „