sank. n Bksetzmz .nb beb §. B fMieferunj ocal in bei iifc baf; für Jaffer bi- iai*tenlaube. Exemplare. 'Wagner, : ihn in bet ien innigste» licbene. «?sis ^Ü^ippel. ZLtzr- Ä""8 68 PtölTlON &Comp. ' Anzeigen 'n Ne». ,e,ßedienun» "“‘S' SOBis ■*ranco. ifurta.M. en in allen len. ur Anmeldung •faßt worben, ;d)en: Vor- lotnmen, uni) LteüvckieteL Zncüis Niti iftlitbe Er- ,ch bis zum j ihr bei dem . er, MaudluA I wT )OO. )()S. 8. 585. 19' 232* 139. 23. U 13. (B»be «tter »-uers- jlhenl»g. :eT Senf«1, milübt, ä“Ä ßr-iS vierteljährig 1 fl 12 fr. ntt Brtngerlohn. Durch bte Post btzogen vierteljährig 1 ft 29 ft. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleibera, Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt str den Kreis Kichn. Dienstag dm 29. October Bestellungen auf dm Gießener Anzeiger gj*BSÄSS»?* »- -» « ■«» o» •Mo, w..ch° »m M d-- Witta, °bh°,m lmd _______ __________December zu 40 fr. A mtl i ci» e r L b e i l. Betreffend: Die Schullehrer-Conferenzen. Gießen^ am 26. Bctober 1872. Wir erinnern Sie Das Großher^ugiiche Kreisaml Gjeke «£•» SSSÄÄ SUS-LS. SS SS- „ und Wieseck. an Erleb,gung der Verfügung vom 30. September 1872 binnen acht Tagen Zn Verhinderung des Kreisraths: ___ Spamer, Kreisafsessor. Deutschland. G'.eßen, 28. Oct. Bei der buhen Wichtigkeit der Sache, den Ursprung IuL$,ab,rt?Um^iC‘r«(6 6,H®'r nd,t jU te'f‘»ltn' uuch ein- andere a»»an‘ ba?,-i.^°"o-.l^ <>3 zu übermitteln. Es wird diese dem minder Gelehrten einen freuten Einblick über die Instanz des Papstthums gewähren: Professor Lutterbick, schon lange hochverdient um die Erforschung und Darsttllung ver Urzustände und Entwickelung des Christenthums in den ersten christlichen Jahrhunderten, liefert in vorstehender kleinen Schrift eine neue Forschung, deren Resultat wohl geeignet ist, die größte Aufmerksamkeit aller denkenden Christen in Anspruch zu nehmen. Nachdem Pros. Lutterbeck schon in seiner Denkschrift an den jetzigen Papst Pius IX. (Gießen 1870) klar bewiesen hatte, wie gänzlich unckrifilich der neue Glaubenssatz von der päpstlichen Unfehlbarkeit sei, baß und wie gerade die ältesten und angesehen- sten -ehrrr der katholischen Kirche, namentlich auch die, welche in der katholischen Kirche für Heilige gelten, stch aus'S Entschiedenste gegen die Unfehlbarkeit t.s Papstes erklärt haben, daß aber andererseits dieser Glaubenssatz zwar nie katholischer Glaube, aber doch im Interesse der Priesterherrschaft früh entstanden, und zwar von den Juden, die zum Christenthum übe-traten, und doch ihre Priester- Herrschaft und ihr Hohenpriesterthum erhalten wollten, zuerst erfunden und in Vie Kirche gebracht, dann aber von den römischen Bischöfen in jeder Weise begünstigt, wenn auch nie zur Anerkennung in die katholische Kirche gebracht sei, zeigt nun vorliegende Schrift den Ursprung des Papstthums selbst. Und bas Resultat ist ja freilich überraschend genug: baß die Idee des Papstthums von den Juden stammt. Ein Theil Der Juden, die sog. judaistischen ober judatsirenden Christen, später bie Ebioniten genannt, wollten zwar Christen werben, aber doch zugleich wesentlich Juden bleiben und außer Anderem namentlich Vas Hohepriesterthum erhalten, und zwar zu Jerusalem. Dazu fingirte nun ein solcher Iubenchrist, auch Petrus, Ver das größte Ansehen unter den Judenchr'sten hatte, habe die Unter werfung aller Christen unter den Bischof von Jerusalem gewollt, sowie, daß bte Kirche überhaupt eine Monarchie sei, wie bas römische Reich unter dem Kaiser, und zwar unter dem Bischof von Jerusalem. Die erste Tenbenzschrtft kann nicht spater fallen als 134 n° Chr., weil 135 das BtSthum zu Jerusalem hoffnungslos verschwand. Diese Schrift nun, in welcher ursprünglich also angeblich ein römischer Bischof Clemens erzählt, wie Petrus gewollt habe, baß der Bischof von Jerusalem Der oberste Bischof und alleinige Regent Der ganzen Christenheit werde, und noch mehr, diese Idee hat dann ein neuer Fälscher im hierarchischen Interesse der römischen Bischöfe etwa seit 190 auf den römischen Stuhl onge wendet und übertragen, und fo die Jtee des römischen Papstthums in die Kirche gebracht, welche dann die römischen Bischöfe durch Klugheit, welche sich auch mit persönlicher Würbe und Würdigkeit in manchem römischen Bischöfe verbanv, aber auch mit List und der klügsten Benutzung und Gunst der polttifchen Verhältnisse realisirten. Wie tief diese Forschung in baS wichtigste Interesse und die wich- tigste Bewegung der Gegenwart eingreift, braucht nicht werter gezeigt zu werben. Die Heißsporne unter Den Vereinen für das Papstthum würden aber wohlthun, vor Allem aus den Urquellen der Kirchengeschichte die Gründung, Urzustände, und die weitere Entwickelung erst kennen zu lernen, ehe sie sich anmaßen, darüber, was Lehre unv Einrichtung der alten katholischen Kirche gewesen sei, nur mitsprechen zu wollen. Das Lesen, die Beachtung und — wenn sie eS vermögen — Widerlegung der Lutterbeck'schen Forschung erwarten wir namentlich von Den jesuitischen Theologen in Mainz, namentlich von dem Hcrrn v. Ketteier, der wärtig 147 Postavstalten und zwar 11 Postämter, worunter 1 Eisenbahn-Post- aLL’ Ö l°ffen muffen, baß umgekehrt Das Papsttbum von dew Darmstadt. ed°ch nicht yrineiyieller Natur, zur Annahme. Die Verhandlungen wurde» hieraus ge- Reaensbur 26. Ott. Di, aus da« Recht der StandeSherren gegründete Beschwerde des JesuiteupaterS Grafen Fugger gegen dessen Ausweisung wurde gestern durch Entschließung der Kreiöregierung abgewiesen. Oesterreich. Di!7?iri,dUck »ollenden zu können, damit da« neu erstandene Reich in allen Paris, 25. Oktober. Kaum jemals ist der Graf Chambord mit mehr ?d-ilen der Segnungen theilhastig werd,, welche ein glückliches Gemeinwesen seinen Hohn heimgeschickt worden, als »°m Journal des Debats wegen de« allerdings ^.ykuen ver B B M nlh^rnen und reiiaemäben Offenen Briefes, den er »von der Hohe seiner Wien, 25. Oct. Die heutige .Wiener Ztg." bringt ein kaiserliches De- tret, wonach sämmtliche Landtage auf den 5. November einberufen werden. . Praa, 23. Oct. Palacky publicirt ein „Nachwort zu seinem „Nadhost (eine Sammlung vermischter historischer Arbeiten) als ein „Abschiedswort an seine Nation", welches unter anderen folgende Stellen enthalt: Gleich beim Eintreten in die politische Laufbahn 1848 verfiel ich in einen schweren Jrrthum; ich baute auf die Verständigkeit und RechtSliebe der deutschen Nation. Mein bekanntes Wort: Wenn Oesterreich nicht wäre, wir mutzten uns beeilen, es zu schaffen, ist unter der Voraussetzung und im unzweifelhaften Ver- trauen gesprochen, daß in der Genossenschaft dieser befreiten Nationen Gerechftg- feit herrschen werde. Damals kam es mir nicht in den Sinn, daß die Deutschen das czechische Recht mit Füßen treten und das Staatsgebäude auf Luge und Unsinn errichten werden. Jetzt leider lasse ich die Hoffnung auf den dauernden Bestand Oesterreichs fahren, nicht weil es etwa nicht wünschenswerth oder unmöglich wäre, sondern weil es der Herrschaft der Deutschen und Magyaren anheimgegeben ist. Um meine Nation sürchte ich mich darum nicht sehr; wenngleich nach dem Untergänge Oesterreichs ihr eine Feuer- und Eisenprobe bevorsteht, hat sie doch einen zu guten Kern, um nicht wieder aufzuerstehen, sei eS unter welchen Um- ständen immer. Der jüdische Stamm herrscht jetzt in Deutschland. Die Deutschen lassen sich führen von einer verkommenen Journalistik, sündhaften Leuten, ohne Gewissen und ohne Schamgefühl, welche nicht nach Recht und Wahrheit, sondern nach augenblicklichem Boriheil streben. Rach Shylock, ihrem $rotott>l>, ailt bei ihnen nichts als die Legalität; was in der sittlichen Welt über ihr steht: Großsinn und Ritterlichkeit, das kennen sie nicht. Von den Magyaren sagt der Schwanengesang Palacky's: Ich bürge dafür, daß beim zweiten Jahrtausend Beffebens Maavaren sie keinen Nachkommen übrig gelassen haben werden, Prag, 24. Oct. Rieger's „Pokrok" erklärt, Palacky's Nachwort sei wahr' haft monumental: jeder denkende, gebildete Sohn der Nation, insbesondere die intelligente Jugend, müsse es in den tiefsten Herzensgrund versenken. So spreche nicht nur die Wahrheit, sondern auch die Ehre des Vaterlandes. Palacky's Wort sei das Wort eines aufrichtigen Mannes, nicht eines Diplomaten; aber der czechtschen Nation habe er zu Recht gesprochen. Der „Tagesbote" bemerkt vorläufig, daß sich der greisenhafte geistige Rückschritt darin kundgebe. Palacky sei auf einem Standpunkte angelangt, wo seine Ergießungen nicht einmal mehr die Widerlegung herausfordern, sondern sich ohne Commentar selbst richten. Prag, 25. Oktober. Die „Bohemia" schreibt über Palacky's politisches Testament: „Die deutsche Nation kann gelassen hinnehmen, was Palacky über sie schreibt, aber die Deutschen, die in Böhmen ihre Heimath haben, kann es nicht gleichgültig lassen, wenn der Same des Haffes wider bas Deutschthum von solche Hand gestreut wird. Eine Katastrophe, welche auf diese Weise herbeigezogen werden soll, würde bm Urheber am ersten und schwersten treffen." In Galizien wüthet die Cholera, welche in Folge der jüdischen Feiertage durch Verschleppung die größten Dimensionen angenommen hat. Die Juden strömten in diesen Tagen in die Städte zusammen, um ihre religiösen Ceremo- nien zu verrichten. Das gebotene Fasten und die darauf unvermeidlich folgenden Diätsehler hatten die Dispositionen zur Erkrankung wesentlich gesteigert, so daß nun in den größeren Orten, zumal in Lemberg, die verderbliche Seuche furchtbar aufräumt. Schweiz. Aus der Schweiz. In Schwyz ist am Freitag der Prozeß gegen den polnischen Studenten Sigismund Glattstem, der sich und seine Geliebte, die Amerikanerin Miß Huse, auf der Straße bet Gersau zu erschießen suchte, beendigt worden. Das Gericht sand den Angeklagten schuldig des Versuchs der Tödtung unter mildernden Umständen und verurtheilte ihn zu 10 Jahren Landesverweisung, Tragung der Kosten; ferner ist ihm die ausgestandene Haft als Strafe ange- rechnet. Frankreich. Paris, 24. October. Dem Präsidenten der Gesellschaft zur Unterstützung der Elsaß-Lothringer, Grasen d'Haussonville ist folgendes, mit 500 Fr. beschwertes Schreiben aus Italien zugegangen: 12. Oktober 1872. Herr Graf! Ein Italiener, der sich bewußt ist, die Unabhängigkeit und Freiheit seines Vaterlandes nur dem brüderlichen Beistände Frankreichs zu ver- danken, kann nicht ohne tiefen Schmerz die Lostrennung französischer Provinzen und ihre gewaltsame Unterwerfung unter die Fremdherrschaft mit ansehen. Kein aufrichtiger Patriot darf seine Sympathie und Bewunderung den edlen Anstrengungen versagen, welche die angesehensten Bürger, unter denen ich mehr als einen Freund zu zählen die Ehre habe, machen, um ihrem Vaterlande durch Gründung einer konservativen Republik Ordnung, Credit und Freiheit wiederzugeben. Als Christ und freisinniger Mann hasse ich die Politik der Willkür, der Ver- schlagenheit und Gewaltthätigkeit, welcher Elsaß-Lothringen heute zum Opfer fällt. London. Die Absendung Sir Bärtle Freve's nach Zanzibar hat die Auf- merksamkett wieder allgemein auf den an der afrikanischen Oftküste betriebenen Sklavenhandel gelenkt. In wie entsetzlich unmenschlicher Weise derselbe betrieben wirb, kann man am besten aus folgendem Berichte sehen. Vor einiger Zeit gelang <6 den Booten des englischen Kriegsschiffes Vulture, in der Nähe von Ras-el-bad im persischen Meerbusen ein Sklavenschiff wegzunehmen. Auf dem- elben befanden sich, Mannschaft und Sklavenhändler zusammen, 36 bis an die Zähne bewaffnete Leute. In dem Ladungsraume, aus dem ein pestartiger Gestank hervordrang, erblickten die englischen Matrosen eine Anzahl von Kindern, deren von Seropheln und Blattern eiternde Gesichter wider Willen den tiefsten Ekel einstößten, vermischt mit abgemag-rten männlichen und weiblichen Gestalten. Etwas Elenderes und Unwürdigeres Haven civilisirte Menschen wohl nie gesehen. So schwach waren viele von den Sklaven, daß sie kaum einen Schritt thun konnten und von der Mannschaft getragen werden mußten. Der Schiffsarzt untersuchte die Elenden, und es ergab sich, daß 35 von ihnen mehr oder mtnder erheblich an den Pocken erkrankt waren. So krank uno schwach waren sie, vaß trotz der besseren Pflege, die thnen nunmehr zu Theil wurde, bevor sie nach Bombay kamen, 15 starben, und seitdem find noch mehrere dahingegangen. Im Ganzen wurden 169 Sklaven den Händlern entrissen. Doch noch ist va- Furchtbarste nicht bekannt. Sobald die Pockenkrankheit auf dem Sklavenschiffe aufgetreien war, wurden alle Angesteckten über Bord geworfen und dieses Der- fahren täglich wiederholt, bis 40 auf diese Weise umgekommen waren. Als Die Unmenschen aber einsahen, daß der Krankheit nicht Halt geboten werden konnte, überließen sie die Erkrankten einfach ihrem Schicksale. Unter den befreiten befinden sich Kinder, die oft nicht über drei Jahre alt sind, deren Rücken aber mchtsvesto- weniger von Peitschenhieben buchstäblich zerfleischt ist. Es ist zu hoffen, daß der- yitm^Yu wiuimiykivn vuiv uury m Afrika unmogllky fctu wrrvru, wir sie es in America, Dank dem Eifer und dem Muthe der nordischen Staaten, unmöglich geworden sind. Ein energisches Vorschreiten nur einer civilisirten Macht muß dem Treiben ein Ende machen, und wenn die Könige der Barbaren durchaus nicht wollen, so ist da einmal eine Ursache und ein Feld, aus dem Keiner das Donnern Der Kanonen verurtheilen wird. Rußland. Warschau, 21. Oktober. Der „Golos" und die gleichgesinnten russischen Blätter fordern die Regierung auf, ihre Kräfte zu verdoppeln, um die mit so gutem Erfolg ins Werk gesetzte Russificirung Der ehemals polnischen Provinzen zur Durchführung zu bringen. Sie bezeichnen die Russificirung dieser Provinzen als das einzige und wirksamste Mittel, um die polnische Revolution unmöglich zu machen. Aus Bern wird gemeldet, daß die russische Regierung Die Auslieferung des Mörders Netsamjew bet der schweizer Bundesregierung in Erinnerung bringen wird. Der BundeSrath hat anerkannt, daß ein Mörder auszuliefern sei. RussischerseitS scheint man geneigt zu sein, um den Gefühlen Rechnung zu tragen, in denen die Schweiz sich den Charakter einer politischen Freistatt bewahrt, von Netschajew'S politischen Verbrechen ganz abzusehen und ihn lediglich wegen Mordes vor Die Gerichte zu bringen. Eine bezügliche Erklärung wird nicht vorentyalten, ab^r auf Grund derselben die Auslieferung wiederholt als ein Act der Gerechtigkett in Erinnerung gebracht werden. Warschau, 23. Oktober. Einem amtlichen Nachweise zufolge wurden iw Jahre 1870 in ganz Rußland 1113 Personen wegen Abfalls vom orthodoxen Glauben zur gerichtlichen Untersuchung gezogen; doch wurden davon nur 132 verurtheilt, die übrigen 931 freigesprochen. Türkei. Ueber Die Vorgeschichte des türkischen Ministerwechsels bringt die Allg. Ztg. einen Brief aus Pera. Danach hatte sich Midhad Pascha die Ungnade des Sultans durch Folgendes zugezogen: „Abdul Aziz verlangte vom Großvezir 50,000 Lire (300,000 Thaler); Midhad Pascha aber verweigerte es, dieses Geld anzuschaffen. In der That hat eine Revision der Rechnung ergeben, baß der Sultan bei der Staatskasse um 16 Monate mit feiner Civilliste im Vorschuß ist, während dessen die Beamten meist um fast eben so viel im Rückstände sind und zum Theil im buchstäblichen Sinne des Wortes Hunger leiden. Die Weigerung brachte den Sultan auf, der den Großvezir seit einigen Tagen nur noch mit Widerwillen und Zornausbrüchen empfängt." Von dieser Zeit an erwartete man in Konstantinopel jeden Augenblick den Ministerwechsel, der denn auch bald darauf eingetreten zu sein scheint. Konstantinopel, 24. Oktober. Nach einem Telegramm der „Deutsch. Ztg." hat der Sultan Mahmud Pascha die ihm auf Betrieb Midhad Paschas auferlegte Zahlung der hunderttausend Pfund Sterling erlassen. Es wäre dies eine Bestätigung Der aus Anlaß Der Ministerkrisis vielfach ausgesprochene Absicht, daß das jetzige Ministerium nur Der Uebergang zum Wiedereintritt Mahmud'S ins Großvezirat sei. Börsenberichte. Weefciaei» 79V4 Oberhessen Prlorit&ten. Adelheidsquelle und Heinrich Lanx in Mannheim. iiH 923/s 108% 1073/4 107% 8. 92% 8. 86% ■ co I Z k. 8. 981/4 k. 8. 100 k. S. 104% k. 8. 1751/g k. 8. 105 k. 8. 118% Stallmeisters belegenen Gartenstücks auf unbestimmte Zeit im Licttationswege erfolgen. Ä r Die bezüglichen Bedingungen liegen aus dem -Geschäftszimmer der Garnison - Ber- maltung — Grünberger Chaussee — zur Einsicht offen. Gießen, den 29. October 1872. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. der Kaufmann ein großes Stück Holz und schlug dem Budenbesiher auf den K opf, da er blutend zusammensank und bald verschied. Aetieaa. 5% östr. St. E. B. 365 Lombard. Bahn 220 Luderigsh.-Bax^iach 201 Maxbahn 145 Bayer. Ostbahn 133% Rhein-Nahebahn-Aot. 53% Hess. Ludwigöb.-Aot. — Marienbadcr Kreuzbrunnen, Salzhausener, Salzfchlirfer, Schwalbacher Stahl- Weinbrunnen, Sckwalheimer, Selterser (Nassau), to’i inttm °'"l bttta Hitn, »>t «,h, ftmtr MMg ton ^Mpbärt, 16 ^ontifey tint mut, 'tlarchie von Mehren und Thürs noch Rolle diese- l^iten und unten mW*1 um die roii scheu iefer Previns uamM hat die Aus- btirubentn iöe betrieben einiger Zeit r Nähr von Aus den,. 5 bi- an die Niger Gestank intern, deren den tiefsten eidlichen Ge« enschen wohl kaum einen nutzten. Der n ihnen wehr unc> schwach wurde, bevor ahtngegangen. 1 noch ch do- Sciavenschije ad diese- ien. Ais die werden konnte, leiten befinden er nichtSdesto- ifftn, datz dee- 01 (< (If t6 il en, unmöglich lacht mut tto durchaus niiht •r das Donnen Geldaorten. fi. kr Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . - 9 42—44 „ doppelte 9 43 — 45 Hoa.fl.108t. 9 53 55 Duoaten . . 5 34—36 20 Frankenst 9 21—22 Engi. Sover. 11 50—52 Buss. Imper. 9 43—45 Dollar in Gold 2 25-26 Actienu Frankf. Bank 146% Frankf. Vereins-Kasse 164 Darmet. Bankaot. 513 Wien Bankaotien 1036 Oest. Oreditaot. 359 Galizien 248 Appolinarisbruunen, Carlsbader Schloß- uttiv Mühlbrunnen, Cmser Kessel- und Kran- chesbrunnen, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Glisabethen- brunnen, Kissinger Rakoczv,_______ k. k. Frankfurt a. M., 28. October. Trotz knappem Geldstand, in Folge dessen sich Prolongationszinsen höher als 7 % stellen, haben wir heute doch von einer sehr festen und äußerst lebhaften Börse zu berichten, nachdem die samstägliche Schluß- und die gestrige Privatbörse schon den Ton zu der besseren Gesammtstimmung angegeben. Die in Aussicht stehende weitere Zurückzahlung preußischer Staatsanlehen, die besseren Bankausweise von Berlin und London, sowie ein Artikel des in Staatsbahnsachen sonst gut unterrichteten Wiener „Sonn, und FeiertagScourier" trugen das Ihrige zur Ermuthigung der Speculation bei, die sich namentlich mit großem Elan auf Staatsbahnactien warf, welche heute in enormen Betragen bei wesentlich höheren Coursea umgesetzt wurden. Der erwähnte Artikel deS Sonn- und Feiertagscourier deductrt nämlich, daß für 1872 im ungünstigsten Fall nur 1% Mill, aus dem außerordentlichen Reservefond genommen werden brauche, um wie bisher eine 12 % Dividende vertheilen zu können. Jndeß scheint hier doch eine gute Portion Schönfärberei unterzulaufen, da wir angesichts der jetzt schon ca. 5 Mill, betragenden Mindereinnahme der Staatsbahn nicht begreifen können, wie 1% Mill, genügen kann, um wieder 12 <% Dividende vertheilen zu dürfen. Creditactten, für welche kein specielleS Steigerungsmotiv vorlag, verkehrten ziemlich fest zu gestrigem Course, während Lombarden sich etwas versteiften. Sehr animirt war das Geschäft wieder einmal in Bankpapieren, von denen zunächst Zettelbanken am beliebtesten waren. Oesterr. National- und Darmstädter Bank gingen um mehrere Gulden höher. Rheinische Creditbank stieg 3 % und die anderen Gattungen fast durchschnittlich um %—1 %. Auch Bahnactien wurden in Posten abgenommen, so Nordwest, Elisabeth, Buschterader und Donau-Drau und von deutschen Sorten bayer. Ostbahn. In Prioritäten ziemlich gutes Geschäft, meistens in den verschiedenen Serien Elisabeth; Toskaner und Livorneser beachtet. Von Loosen waren wieder österr. Staatsloose am gesuchtesten. Bayerische 100 Thlr. - Loose gefragt. Oesterr. Renten weniger lebhaft. Von amerikanischen Prioritäten erfuhr heute Oregon wieder eine Aufbesserung, nachdem bekannt geworden, daß der Truster der Ä N,ut Wildunger, Carlsbader Sprudelsalz. 5002) Zur bevorstehenden Wintersaison empfehle alle Sorten Jacken, Flanellhemden, Unterhosen, Shawls, Cachenez, Tücher, gestrickte Strümpfe, Socken, sowie eine große Auswahl in Wollengarn. Gleichzeitig mache ich auf mein wohlassortirtes Kurzwaaren- Laqer aufmerksam. S. Katzenstein, Neustadt. 8. 8. 8. 8. 1. 8. 5 0/o üSlitfeiM der 1 Wn * «MM i, in denen* oti NrWM Mordes vor Dit Malten, ™ GtieetztiM 11 k. k. k. m. Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris IWlen ditto IXscODto _ ftrnfje. D» R) lWeaen eines Hundes erschlagen.) Auf dem Bouleard de Belleville in Paris r-< .1.1 ! mwanBiaM 1 . 4893) Gegen guten Lohn wird in 8 Z eme größere Stadt eine erfahrene Köchin l i gesucht, welche sich zugleich der Haus- I arbeit unterzieht. Eintritt den 15 December d. I. Näheres Universitätsstraße Lit. E. 79 ! Parterre. Alleinige Inseraten-Pacht: Fliegende Blatter", „Kladderadatsch," „Figaro. II» Riibsamen9 3^23) Mäusbnrg Lit. D. Nr. 9, 22 Jein reichhaltiges Lager in wollenen Hemden, seidenen, wollenen und Snb ^r,ac?ctt unb Unterhosen, Socken und Leibbinden, sowie Leinen, -den, leinenen Kragen in allen Halsweiten, Hemden, Einsatzen- ^ubenaUen Arten Halsbinden, UnisormS-Eravattcn, Hand- rcyuyen, Hosenträgern rc. rc.f ______ _ >' Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. ^ebacüon, Druck und Verlag der Unio^Druck-rei (Fr. Chr. Pietsch) tu SUH-w------------------------- Spelz. Auf dem »Mist Markt »preis Gerste. preis fl.Ikr. zk® . Brrmcr D«m»sschWhrts-GescWaft. »«2 <2923) J0011 ®re,“e11 nach JVeuyoi k wird am November expedirt der eiserne Schraubendampftr I. Classe Smidt, Capt. A. Dannemanu. *w sse» »»•« m sä.®“ SÄWs&r** *• -väss Siedenburg, IVendl Co. in BrCIUCll» Walzen. Auf demIMiö- Markt Ipreis 2395) Der untere Stock meines Hauses aus 6 Piäcen und Küche rc. bestehend, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. ___Carl Emm elius 4795) Lit. A. Nr. 179 vor dem Wallthor ist im Nebenhause ein kleines Familienlogis zu vermiethen. 5007) Ein möblines Zimmer zu ver- miethen und einen Lehrling sucht H- Haßler, Schuhmachermstr-, __Wallthorstraße._________ 4921) Ein Zimmer mit Kämmerchen an eine stille Person zu vermiethen bei ___Karl Spengel's Wittwe. 4950) Zn meinem Hause sind noch mehrere Logis zu vermiethen und alsbald zu beziehen H- Werner, Schreiner, Kaplansgasse. fc. ru ", ?ri ni| i !yp , Lai v Jen ” i I , ~i i ei ' Shakespeare - Vorlesimgen. „. 4940) Der Lector William Luöz lieft in der kleinen Aula Dienstag den 29. October: Göthe's „Faust" (Th. I), Donnerstag ™!L SCtkC m t: Shakespeares „König Lear". Anfang 7 Uhr Vorlesungen 1 st., für eine Vorlesung 36 fr., sind in g er 6 er’S Umv.-Buchhandlung zu haben. Server s -"--«»um»«--—.—»»«1, « III____________ 740 — 7 4(i — 7QO ^Orqta^8etP?^I 1er ^alter - Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz « eck^ Anlage. I Franz Tippe,. Vermischte Anzeigen. Müller-Conferenz. 4993) Sämmtliche Mühlenbesitzer werden auf künftigen Freitag, als den 1. November Vormittags 11 Uhr, in denSaale des Prinzen Carl zu Gießen zu einer Besprechung höf- lichst emgeloden._________ .5012, Ein Kochofen wird zu kaufen oder gegen einen hoben Säulenofen umru- tauschen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Blits. 49771' Schreinergesellen finden dauernde Beschäftigung bei C. Seipp. 11 flirr. L-ckn-t- Fr°nz°s°n-Supp°nkräuter) -m- auf berk K^reuz sin'd^ochlinlg^Fa.Lr EmN Fnchbach, logrs zu vermiethen und bald zu beziehen. ---Seltersweg. _______________H. M. Jughardt. zu^u^L^Ni^?.^!^ Ä Herde und Besen Bairisch Exportier (Culmbach), per Flasche 10 fr., frei in's Haus, bei Georg Dörr, Kirchenplatz. 763 Photographie-Rah- men und Goldleisten bei Wilh. Balser. NB. Das Einrahmen von Bildern wird scyneti und biltiqs besorgt.__________________ 4820) Gebrauchte Weinfässer in allen Großen, zu Krautfässer geeignet, sind ab-- Meben bei Pitthan. 4901) Prima holl. Häringe, sowie saure Gurken, empfiehlt __G. Chr. Spruck. 1 Palmschrupper, vr- Stuck 10 fr., im Dtzd. noch billiger, ; bei Bürstenmacher Winter. L Wicken. | Kartoffeln. !Mst7- Aüf^den?Mit-- Z? in den verschiedensten Sorten, namentlich die sich so sehr bewährenden, in jeder Be- Zlehung ausgezeichneten Regulir* - Füll - Oefen (4869) empfiehlt I. G. D. Bapft. 4911) Holzfchuhe in bekannter Güte, ru den billigsten Preisen, Filzschuhe und Filzstiefel in großer Auswahl, sowie mein Mer m Herren-, Damen- und Kinder- fchuhwaarcn bringe ich in empfehlende Erinnerung. Daniel Schwall, vormals D. Moog, Schloßgasse B. 2. , Thür- und Grab- 5006) Wegen Wegzug l^ie Klingelgriffe ist ein Familienlogis zu ver- nnd Taffen werden mit beliebiger mLethen und bald zu be- Schrist angefert'gt bei ziehen bei Wilh. Stagel. --W (((s Balser. ,5005) Asterweg Lit. A. Nr. 111 ist ein ~ '* moblirtes Zimmer zu vermiethen. Bismarck-Stipendium. Die Sammlung, welche ich Ende vorigen Semesters zu Gunsten des Bismarck- Stipendiums für Studirende der Straßburger Universität veranstaltet habe hat 90 Tbl/ kpf970*s216)U?c-bcr Sammelkosten konnten 87 Thlr. an das Comitö in Berlin abgesendet werden^ Eine Quittung über diese Summe, datirt vom 28. August ist in meinen Händen. Der Kassier des Comitös, Herr F. W. Krause,sprichtdabe in Namen des Vorstandes für diese Gabe seinen verbindlichsten Dank aus den ick hier auch allen Gebern öffentlich zu übermitteln die Ehre habe. ' $ $ Gießen, den 26. October 1872. W. Oncken Verknuse und Verpachtungen »on Gütern, Grundstücken, Fitbrckrn, GnsthZnsern etc., Licitatioiien, Gesuche und Offerten I jeder Art, Familren-Nachrichlen^ Engagements etc. I rne rs;Jnf" Ankündigungen werden ohne Provision oder Porto-Anrechnung l iLmpt Sm, b°st°°eigu°ten erfolgreichsten Z-stung-8 lilliiolf Mofftz Annonccn-Expedttton, 4°> Zcil, Frankfurt a. M., Zeil 45, , gegenüber der Poft. Berlin, Hamburg, Miinchen, Nürnberg, Bremen ivn .Original-Preis-Courant und Anschläge gratis und franco. Meine Prmullon besiehe ich als ossicirtter Agent von den betreffenden ______________________ Zeitungen. Fruchtmärkte. Octbr. Gießen Alsfeld 26. Grünberg 26. Lauterbach 26. Mainz \ 25. 1 Hafer. Erbsen. 1 - Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt IMit-- ipreis <3 ® 1 verk. ft. fv. — üerf.| fl.lfr. i M. 72 |178 M. 72 428 129 ~ i ) I 1 rf*. 1 1 26 35| M. 8 26 M. 7 13 20 920 9 53 22 Auf demIMit.- Markt ipreis I Auf dem Markt st. fr. 1 auf- gef. verk. Q QD verk. M. M. M. M. —— —— _ -- _ 35 35 8 30 6 6 — 195 8 50 — 121 60 48 9,37 31 18 — 76 10)29 — -1